C'est la fucking vie
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Description
Warum muss immer so etwas Beklopptes wie die Liebe dazwischenkommen? Die 18-jährige Sanni hat bisher ein wildes, freies Leben geführt, bei dem Partys, Alkohol, Drogen und Sex auf der Tagesordnung standen. Mit dem Abitur in der Tasche interessiert es sie nicht, was nach dem Sommer sein wird. Niko beschäftigt hingegen, wie er es seinen strengen Eltern rechtmachen kann. Doch trotz aller Unterschiede verbindet Sanni und Niko eine ganz besonders tiefe Freundschaft - die vor allem für Niko mehr als nur Freundschaft ist. Alles ändert sich, als die beiden unverhofft miteinander im Bett landen. Zum ersten Mal konfrontiert Niko Sanni mit seinen Gefühlen und stellt sie vor die Wahl: Beziehung oder ein Ende der Freundschaft. Sanni ist hin- und hergerissen, empfindet sie doch auch mehr für Niko. Aber kann Sanni für die Liebe wirklich ihre Freiheit aufgeben? Gnadenlos ehrlich und packend erzählt Michaela Kastel von den ganz großen Gefühlen und diesem einen Sommer, der alles verändern kann.
Book Information
Author Description
Michaela Kastel, geboren 1987, studierte sich nach ihrem Schulabschluss an einer katholischen Privatschule quer durch das Angebot der Universität Wien, ehe sie beschloss, Traum in Wirklichkeit zu verwandeln und Schriftstellerin zu werden. Da sie auch abseits des Schreibens von Literatur umgeben sein möchte, arbeitet sie in einer Buchhandlung und berät Leseratten zur passenden Lektüre. Und wenn dann noch etwas Zeit übrig bleibt, verbringt sie den Tag mit dem Aufsammeln von schneeweißem Hundehaar, Kuchen und dem Sammeln von Porzellanpuppen. Ihr im Frühjahr 2018 beim Emons Verlag erschienener Thriller "So dunkel der Wald" ist für den ersten Victor-Crime-Award (von Sebastian Fizek gestifteter Krimipreis) nominiert.
Posts
"C`est la fucking vie" ist das dritte Buch von Michaela Kastel. Nachdem sie zwei Thriller beim Emons Verlag rausgebracht hatte, gibt es nun einen Coming of Age-Roman, der im ueberreuter-Verlag im Februar 2020 erschien: "Sanni ist 18, hat endlich ihren Abschluss in der Tasche und ist vor allem eins: hungrig nach Leben. Einem wilden, freien Leben ohne Kompromisse und Verpflichtungen. Niko ist da das Gegenteil. Dennoch verbindet Sanni und Niko eine besonders tiefe Freundschaft - die nach einer durchfeierten Nacht ins Wanken gerät, als Niko Sanni mit der alles entscheidenen Frage konfrontiert: Beziehung oder eine Ende der Freundschaft. Aber kann Sanni für die Liebe wirklich ihre Freiheit aufgeben?" Das Buch habe ich bereits vor einigen Tagen beendet, allerdings brauchte ich einen Moment, um darüber schreiben zu können. Der Leser wird schonungslos in eine Gefühlswelt gezogen, die es nicht zulässt, durchzuatmen. Sanni ist dabei so nachvollziehbar gestaltet, dass es gar keine Identifikationsmöglichkeit braucht (übrigens eine große Befürchtung, die ich hatte, denn Sanni entspricht so gar nicht meinen Einstellungen). Die Art und Weise, wie der Leser in diese Welt gezogen wird, würde ich nach drei Werken der Autorin mittlerweile als ihren Schreibstil bezeichnen, denn diese Eigenschaft fand ich bereits in den anderen Büchern vor. Dazu kommt ihre locker leichte Schreibweise, die es leicht macht, der Geschichte zu folgen und sich vollkommen auf die Welt einzulassen. Bei diesem Buch ist die Geschichte recht monoton gestaltet, die Situationen der Zerissenheit und Harmonie sind ähnlich gestaltet. Das lässt es dadurch aber nicht langweillig werden, denn diese ähnlichen Situationen fokussieren die Emotionen wieder auf die Gefühlswelt. Dieses Buch ist in sich so stimmig, dass die Wirkung nicht verfehlt wird. Michaela Kastel beweist, dass sie sich auch im Jugendbuch zurecht finden kann und sich dabei aber wieder treu bleibt und lieber in die Kerbe schreibt, als in dem Strom der stetig gleich Bücher zu schwimmen. Für mich ist dieses Buch ein Highlight und hat seine 5 Sterne defintiv verdient.
Meine Meinung: Ich sah das Cover und war sofort verliebt. Und auch der Klappentext hat mein Interesse geweckt. Jedoch bekam ich etwas ganz was anderes als was ich erwartete. Der Einstieg in das Buch war seltsam. Aber nicht auf eine Schlechte Art und Weise.. Man merkt gleich das der Schreib / Erzählstil hier, zumindest für mich, so komplett anderes und neu ist. Wir werden als Leser als DU angesprochen. Und wer mit DU aber genau gemeint ist, erfährt man sehr schnell am Anfang. Irgendwie bekommt die ganze Geschichte dadurch etwas absolut persönliches, verträumtes und auf die eine oder andere weise auch etwas Poetisches. Auch wird einem schnell klar das die Autorin sich hier kein Blatt vor dem Mund nimmt. Was mir ziemlich gut gefallen hat. Das einzige "Manko" was ich gleich zu Anfang einfach erwähnen muss - Irgendwie fand ich nicht so den richtigen "roten faden". Es fühlte sich für mich, auch im Nachhinein, gar nicht wirklich wie ein Roman/Jugend - Buch an, sondern eher wie ein Brief oder ein Tagebuch Eintrag an. (Wenn ihr wisst was ich meine) Es ist wirklich gut, wenn man sich mal an die Tatsache gewöhnt das hier nichts vollkommen "neues" passiert. Es geht hier "einfach" ums Leben, um seine Selbstfindung, die Liebe, die Freundschaft und auch ein bisschen über Familie und auch über Freunde die Familie sind. Und um die Tatsache das es oft nicht EINFACH ist. Es hat für mich auch Zeitweise ein klein wenig eine Traurige Stimmung, aber auf eine "Lebensbejahende" irgendwie Poetische art. Dadurch wurde ich nicht irgendwie Deprimiert sondern eher Neugierig darauf gemacht was noch passiert. Dieses Buch ist für mich etwas so vollkommen neues und hat mein Interesse von Anfang bis Ende gehalten. Schön finde ich auch hier das einem der eignen Fantasie / Interpretation reichlich Raum gelassen wird. So das man, besonders am Ende hin, sich so zu sagen in das Gefühl bzw. das Ende so hinein "träumen" kann wie es der Leser gerade "braucht". Ich brauchte dringend einen Schönen Abschluss. Und für mich war es das dann auch. Cover: Absolut unglaubliches Cover. Es hat einen Eckigen Buchrücken und ist komplett aus holz. Unglaublich und neu. Andersartig. Wundervoll. Genau wie das Buch. Fazit: Für mich etwas unglaubliches, neues, interessantes, fast schon poetisches, schön und gleichzeitig auch traurig und irgendwie "Wahr". Eine Erzählung aus dem Leben, über das Leben und die Liebe, die Freundschaft und der Familie. Mit einem einmaligen, wundervollen Erzählstil. Alles in allem hat mir das Buch unglaublich gut gefallen. Es ist anders und Neu und man muss sich sicherlich auch auf das Buch und die Story einlassen. Aber dann wird man nicht enttäuscht.
Hast du bereits in deiner Jugend gewusst wie dein zukünftiges Leben aussehen soll? Studieren oder erstmal eine Ausbildung starten? Ein Jahr Auszeit nehmen, um sich dabei zu finden? Ich jedenfalls war ziemlich planlos, habe nach meinem Abschluss beschlossen vorerst die FOS zu besuchen, aber schon kurz darauf abgebrochen, um meine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau zu beginnen. Im Nachhinein denke ich mir oft, dass es ein Fehler war alles hinzuschmeißen, nur um mein eigenes Geld zu verdienen, doch Fehler darf man machen, genau wie Sanni, die junge Hauptprotagonisten aus C’est la fucking vie. Sanni ist 18, hat gerade ihren Abschluss in der Tasche und ist vor allem eins: Hungrig nach einem unbeschwerten und freien Leben. Hauptsache sich nicht bereits jetzt schon festlegen, wie die nächsten Jahre verlaufen sollen und auf keinen Fall eine feste Beziehung eingehen. Bei Niko, ihrem besten Freund seit Kindertagen, sieht das ganze etwas anders aus, denn seine Eltern machen ihm immensen Druck, sich für eine bestimmte Uni zu entscheiden. Dabei wollten die beiden eigentlich die neu gewonnene Freiheit vorerst mit einer gemeinsamen Auszeit in Australien feiern. Doch dann kommt alles anders. In einer durchgefeierten Partynacht gesteht Niko Sanni seine Gefühle und stellt sie vor die Entscheidung: Beziehung oder das Ende der Freundschaft? Ist Sanni wirklich bereit ihr Leben grundlegend zu ändern? Als ich mit C’est la fucking vie von Michaela Kastel begonnen hatte, ist mir zuerst die ungewöhnliche Erzählperspektive aufgefallen, denn die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Sanni geschildert, wobei sie immer wieder ein Du verwendet (“Du stößt die Luft aus und siehst von mir weg. Ich verpasse dir einen sanften Stoß mit dem Ellenbogen”). Wie sich herausstellt, spricht sie damit ihren besten Freund Niko direkt an, was dem Buch eine sehr persönliche, aber auch ungewöhnlich schöne Note verleiht. Auch der Schreibstil wirkt gerade zu Beginn fast poetisch und dennoch ganz natürlich – so wie man sich eben die Denk- und Sprechweise einer 18-jährigen vorstellt. Doch dann lernt man Sanni und ihr Leben näher kennen, begleitet sie auf ihre Partys, begegnet ihren Freunden und Eltern und alles macht Puff. Weg war die anfängliche Blase des Verständnisses für so manch ein respektloses Verhalten, dass man aufs Alter schieben könnte. Vorbei war es mit der Poesie und dem Wohlfühleffekt, denn nun dreht Sanni richtig auf und mich oft Verständnislos weg. Keine Ahnung, ob mich das exzessive Leben der Protagonisten wirklich so abgeschreckt hat. Keine Ahnung, ob ich vielleicht einfach zu alt dafür war. Keine Ahnung, ob es vielleicht dem Umstand geschuldet ist, dass ich selbst eine 11-jährige Tochter habe, die gerade wild pubertiert und ich nur hoffen kann, dass es keine Sanni wird, aber ich wurde und wurde einfach nicht mehr warm mit der Geschichte. Zu viele Dinge haben mich zunehmend an ihr gestört, vor allem die Freundschaft zu Niko und wie sie ihn behandelt hat konnte ich ab einem gewissen Punkt überhaupt nicht mehr gutheißen und ich verstehe nicht, wie die beiden es überhaupt so lange miteinander ausgehalten haben. Klar versucht sich Sanny gemäß des Handlungsverlaufes weiterzugentwickeln und macht auch Zugeständnisse, die ich für bitter nötig erachte, nur schwebte die ganze Zeit eine Botschaft über der Geschichte, die null greifbar für mich war. Freiheit, sich nicht entscheiden können, Erwartungshaltungen, die es zu erfüllen gibt, Leben, Liebe, Enttäuschungen – all das war in C’est la fucking vie enthalten und all das macht ein gutes Jugendbuch auch für mich aus – nur hat es leider nicht gereicht um bei mir irgendwelche Emotionen zu wecken außer Wut und Unverständnis.
Nachdem Michaela Kastel das Herz des deutschen Thriller-Lesers erobert hat, wagt sie sich jetzt auf ein komplett anderes Terrain. Mit C’est la fucking vie geht ein AllAge-Roman auf den Markt, der mit seinem Cover mit Sicherheit großes Interesse bei der Zielgruppe weckt. Doch man darf sich nicht von der verspielten, wunderschönen Optik in die Irre führen lassen, denn den Leser erwartet ganz und gar keine zuckersüße Jugend-Lovestory. Ganz im Gegenteil ist dieses Wagnis von Michaela Kastel ein wahres Überraschungspaket, das die Leserschaft sehr wahrscheinlich in zwei Lager spalten wird. Die Protagonistin ist schwierig und ein Charakter, der auf einiges Unverständnis stoßen dürfte. Als Leser hat man das Gefühl, so gar nicht warm mit ihr zu werden, und in so manchen Situationen möchte man am liebsten zwischen die Seiten greifen, Sanni herausziehen und ein- oder zweimal kräftig durchschütteln. Damit sie zur Vernunft kommt. Oder zu dem, was die meisten Leser unter Vernunft verstehen würden. Denn Sanni ist auf eine sehr selbstbewusste Art eigen – und gerade das macht ihren besonderen Reiz aus. Man muss sie nicht mögen, doch es empfiehlt sich, in jedem Fall am Ball zu bleiben. Ganz anders als Sanni schließt man den zweiten Hauptcharakter Niko gefühlt sofort ins Herz. Er scheint genau das zu sein, wovon jedes Mädchen in diesem (und vielleicht auch im späteren) Alter träumen. Aufmerksam, zuvorkommend, vertrauenswürdig und eine Seele von Mensch. Auch wenn man das Buch einige Male am liebsten gegen die Wand werfen möchte, weil man so viele Handlungen und Gedankengänge nicht nachvollziehen kann, und man mit der Lektüre einige Startschwierigkeiten hat, lohnt das Weiterlesen. Nicht nur wegen der Entwicklung der beiden Protagonisten, auch alle Nebencharaktere üben eine besondere Faszination aus. Selbst wenn man im eigenen Umfeld nie derartige Menschen hatte oder hat, schafft Michaela Kastel es, ihren Charakteren diesen gewissen Hauch Authentizität zu verleihen, dass man das Leben und den Umgang der Clique quasi aus nächster Nähe erfährt. Sprachlich an die Zielgruppe angepasst und doch mit einem erwachsenen Unterton wird dem Leser eine besondere Geschichte erzählt – und zwar ganz anders als erwartet. Um ihre Botschaft zu vermitteln, lässt sich Michaela Kastel allerdings reichlich Zeit und könnte damit die Geduld des einen oder anderen Lesers durchaus überstrapazieren. Wer durchhält, wird am Ende jedoch mehr als entlohnt. Ob es ein Happy End gibt, muss wohl jeder Leser selbst entscheiden. Denn C’est la fucking vie erzählt nicht nur über die erste Liebe und Freundschaft, sondern auch von Verständnis, persönlicher Weiterentwicklung, Zukunftsperspektiven und vor allem davon, sich selbst treu zu bleiben und nicht für andere zu verbiegen. Fazit: Nach einigen tiefgehenden Erwachsenen-Thrillern beweist Michaela Kastel, dass sie ihren Tiefgang durchaus auch in der Jugendliteratur transportieren kann. C’est la fucking vieist entgegen der coverseitigen Suggestion keine glitzerpinke Liebesgeschichte, sondern ein echtes Überraschungspaket. Allerdings auch eines, das den Leser zeitweilig an seine Grenzen zu bringen versteht. Hier sind Durchhaltevermögen und ein Blick über den eigenen Tellerrand hinaus gefragt – doch wer sich drauf einlässt, darf sich am Ende auf eine horizonterweiternde Belohnung freuen. Wertung: 4,5 von 5 Sternen Handlung: 4 / 5 Charaktere: 5 / 5 Lesespaß: 4 / 5 Preis/Leistung: 5 / 5
MEINUNG In „C'est la fucking vie“ geht es um, die 18- jährige Sanni, die ein Leben voller Partys, Alkohol, Se* und Drogen führt. Sie interessiert es nicht was im Sommer sein wird. Auf der anderen Seite ist da Niko der es seinen strengen Eltern immer recht machen muss. Beide haben eine besondere Freundschaft, doch als beide zusammen im Bett landen stellt Niko ihr ein Ultimatum. Was wird Sanni wählen ?? Sanni ist eine typische 18-jährige, die ihre Freiheit liebt und gerne unabhängig ist und nicht immer auf andere angewiesen ist. Sie freut sich auf den Sommer, weil sie ihren Abschluss geschafft hat und erstmal ein Leben ohne Verpflichtungen führen will. Niko hat es leider nicht so einfach wie Sanni, denn seine Eltern sind sehr streng und er kann sich bei ihnen nicht alles erlauben. Beide sind beste Freunde und machen sehr viel zusammen. Doch ein Ereignis ändert alles und auf einmal sind beide miteinander mit Bett gelandet…. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Sanni erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren. Die Nebenfiguren wie ihre Clique sind ebenso authentisch und gestalten, die Geschichte mit. Die Kulisse der Stadt hat einfach wie die Faust aufs Auge zum Buch gepasst. Man entdeckt immer wieder neue Dinge zusammen mit den Charakteren. Die Spannung und Handlung haben sich langsam mit jeder Seite mehr aufgebaut. Sanni will den Sommer genießen, nachdem sie ihren Schulabschluss geschafft hat und Drogen und Partys all das soll dazu gehören. Dabei soll natürlich auch ihr bester Freund Niko sein. Dieser hat, aber sehr strenge Eltern, die gute Noten verlangen und dass er keines Falls ärger macht. Als Sanni und er unverhofft zusammen mit Bett landen eröffnet er ihr von seinen Gefühlen, die nicht mehr nur Freundschaft sind. Was wird, nun geschehen wird Sanni sich für eine Beziehung entscheiden? Bisher hat sie nie zugegeben, dass sie Gefühle für Niko hat. Wird es nun eine Chance für beide geben ? Ist Sanni bereit auch etwas aufzugeben für Niko ? Ich habe mit beiden mitgefiebert und konnte mich kaum aus dem Buch lösen. Natürlich ging es mir wie vielen, dass ich am Anfang Sanni nicht direkt sympathisch fand und erst im Verlauf des Buches mir eine bessere Meinung bilden konnte. Das Cover hat mir damals schon auf der Messe in Frankfurt gefallen und hat meine Neugier geweckt. Fazit „C'est la fucking vie“ ist eine besondere Jugendbuchgeschichte, die mich auf eine besondere Art mitgenommen hat. Ich bin gespannt was noch kommen wird von der Autorin.
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Warum muss immer so etwas Beklopptes wie die Liebe dazwischenkommen? Die 18-jährige Sanni hat bisher ein wildes, freies Leben geführt, bei dem Partys, Alkohol, Drogen und Sex auf der Tagesordnung standen. Mit dem Abitur in der Tasche interessiert es sie nicht, was nach dem Sommer sein wird. Niko beschäftigt hingegen, wie er es seinen strengen Eltern rechtmachen kann. Doch trotz aller Unterschiede verbindet Sanni und Niko eine ganz besonders tiefe Freundschaft - die vor allem für Niko mehr als nur Freundschaft ist. Alles ändert sich, als die beiden unverhofft miteinander im Bett landen. Zum ersten Mal konfrontiert Niko Sanni mit seinen Gefühlen und stellt sie vor die Wahl: Beziehung oder ein Ende der Freundschaft. Sanni ist hin- und hergerissen, empfindet sie doch auch mehr für Niko. Aber kann Sanni für die Liebe wirklich ihre Freiheit aufgeben? Gnadenlos ehrlich und packend erzählt Michaela Kastel von den ganz großen Gefühlen und diesem einen Sommer, der alles verändern kann.
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Michaela Kastel, geboren 1987, studierte sich nach ihrem Schulabschluss an einer katholischen Privatschule quer durch das Angebot der Universität Wien, ehe sie beschloss, Traum in Wirklichkeit zu verwandeln und Schriftstellerin zu werden. Da sie auch abseits des Schreibens von Literatur umgeben sein möchte, arbeitet sie in einer Buchhandlung und berät Leseratten zur passenden Lektüre. Und wenn dann noch etwas Zeit übrig bleibt, verbringt sie den Tag mit dem Aufsammeln von schneeweißem Hundehaar, Kuchen und dem Sammeln von Porzellanpuppen. Ihr im Frühjahr 2018 beim Emons Verlag erschienener Thriller "So dunkel der Wald" ist für den ersten Victor-Crime-Award (von Sebastian Fizek gestifteter Krimipreis) nominiert.
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"C`est la fucking vie" ist das dritte Buch von Michaela Kastel. Nachdem sie zwei Thriller beim Emons Verlag rausgebracht hatte, gibt es nun einen Coming of Age-Roman, der im ueberreuter-Verlag im Februar 2020 erschien: "Sanni ist 18, hat endlich ihren Abschluss in der Tasche und ist vor allem eins: hungrig nach Leben. Einem wilden, freien Leben ohne Kompromisse und Verpflichtungen. Niko ist da das Gegenteil. Dennoch verbindet Sanni und Niko eine besonders tiefe Freundschaft - die nach einer durchfeierten Nacht ins Wanken gerät, als Niko Sanni mit der alles entscheidenen Frage konfrontiert: Beziehung oder eine Ende der Freundschaft. Aber kann Sanni für die Liebe wirklich ihre Freiheit aufgeben?" Das Buch habe ich bereits vor einigen Tagen beendet, allerdings brauchte ich einen Moment, um darüber schreiben zu können. Der Leser wird schonungslos in eine Gefühlswelt gezogen, die es nicht zulässt, durchzuatmen. Sanni ist dabei so nachvollziehbar gestaltet, dass es gar keine Identifikationsmöglichkeit braucht (übrigens eine große Befürchtung, die ich hatte, denn Sanni entspricht so gar nicht meinen Einstellungen). Die Art und Weise, wie der Leser in diese Welt gezogen wird, würde ich nach drei Werken der Autorin mittlerweile als ihren Schreibstil bezeichnen, denn diese Eigenschaft fand ich bereits in den anderen Büchern vor. Dazu kommt ihre locker leichte Schreibweise, die es leicht macht, der Geschichte zu folgen und sich vollkommen auf die Welt einzulassen. Bei diesem Buch ist die Geschichte recht monoton gestaltet, die Situationen der Zerissenheit und Harmonie sind ähnlich gestaltet. Das lässt es dadurch aber nicht langweillig werden, denn diese ähnlichen Situationen fokussieren die Emotionen wieder auf die Gefühlswelt. Dieses Buch ist in sich so stimmig, dass die Wirkung nicht verfehlt wird. Michaela Kastel beweist, dass sie sich auch im Jugendbuch zurecht finden kann und sich dabei aber wieder treu bleibt und lieber in die Kerbe schreibt, als in dem Strom der stetig gleich Bücher zu schwimmen. Für mich ist dieses Buch ein Highlight und hat seine 5 Sterne defintiv verdient.
Meine Meinung: Ich sah das Cover und war sofort verliebt. Und auch der Klappentext hat mein Interesse geweckt. Jedoch bekam ich etwas ganz was anderes als was ich erwartete. Der Einstieg in das Buch war seltsam. Aber nicht auf eine Schlechte Art und Weise.. Man merkt gleich das der Schreib / Erzählstil hier, zumindest für mich, so komplett anderes und neu ist. Wir werden als Leser als DU angesprochen. Und wer mit DU aber genau gemeint ist, erfährt man sehr schnell am Anfang. Irgendwie bekommt die ganze Geschichte dadurch etwas absolut persönliches, verträumtes und auf die eine oder andere weise auch etwas Poetisches. Auch wird einem schnell klar das die Autorin sich hier kein Blatt vor dem Mund nimmt. Was mir ziemlich gut gefallen hat. Das einzige "Manko" was ich gleich zu Anfang einfach erwähnen muss - Irgendwie fand ich nicht so den richtigen "roten faden". Es fühlte sich für mich, auch im Nachhinein, gar nicht wirklich wie ein Roman/Jugend - Buch an, sondern eher wie ein Brief oder ein Tagebuch Eintrag an. (Wenn ihr wisst was ich meine) Es ist wirklich gut, wenn man sich mal an die Tatsache gewöhnt das hier nichts vollkommen "neues" passiert. Es geht hier "einfach" ums Leben, um seine Selbstfindung, die Liebe, die Freundschaft und auch ein bisschen über Familie und auch über Freunde die Familie sind. Und um die Tatsache das es oft nicht EINFACH ist. Es hat für mich auch Zeitweise ein klein wenig eine Traurige Stimmung, aber auf eine "Lebensbejahende" irgendwie Poetische art. Dadurch wurde ich nicht irgendwie Deprimiert sondern eher Neugierig darauf gemacht was noch passiert. Dieses Buch ist für mich etwas so vollkommen neues und hat mein Interesse von Anfang bis Ende gehalten. Schön finde ich auch hier das einem der eignen Fantasie / Interpretation reichlich Raum gelassen wird. So das man, besonders am Ende hin, sich so zu sagen in das Gefühl bzw. das Ende so hinein "träumen" kann wie es der Leser gerade "braucht". Ich brauchte dringend einen Schönen Abschluss. Und für mich war es das dann auch. Cover: Absolut unglaubliches Cover. Es hat einen Eckigen Buchrücken und ist komplett aus holz. Unglaublich und neu. Andersartig. Wundervoll. Genau wie das Buch. Fazit: Für mich etwas unglaubliches, neues, interessantes, fast schon poetisches, schön und gleichzeitig auch traurig und irgendwie "Wahr". Eine Erzählung aus dem Leben, über das Leben und die Liebe, die Freundschaft und der Familie. Mit einem einmaligen, wundervollen Erzählstil. Alles in allem hat mir das Buch unglaublich gut gefallen. Es ist anders und Neu und man muss sich sicherlich auch auf das Buch und die Story einlassen. Aber dann wird man nicht enttäuscht.
Hast du bereits in deiner Jugend gewusst wie dein zukünftiges Leben aussehen soll? Studieren oder erstmal eine Ausbildung starten? Ein Jahr Auszeit nehmen, um sich dabei zu finden? Ich jedenfalls war ziemlich planlos, habe nach meinem Abschluss beschlossen vorerst die FOS zu besuchen, aber schon kurz darauf abgebrochen, um meine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskauffrau zu beginnen. Im Nachhinein denke ich mir oft, dass es ein Fehler war alles hinzuschmeißen, nur um mein eigenes Geld zu verdienen, doch Fehler darf man machen, genau wie Sanni, die junge Hauptprotagonisten aus C’est la fucking vie. Sanni ist 18, hat gerade ihren Abschluss in der Tasche und ist vor allem eins: Hungrig nach einem unbeschwerten und freien Leben. Hauptsache sich nicht bereits jetzt schon festlegen, wie die nächsten Jahre verlaufen sollen und auf keinen Fall eine feste Beziehung eingehen. Bei Niko, ihrem besten Freund seit Kindertagen, sieht das ganze etwas anders aus, denn seine Eltern machen ihm immensen Druck, sich für eine bestimmte Uni zu entscheiden. Dabei wollten die beiden eigentlich die neu gewonnene Freiheit vorerst mit einer gemeinsamen Auszeit in Australien feiern. Doch dann kommt alles anders. In einer durchgefeierten Partynacht gesteht Niko Sanni seine Gefühle und stellt sie vor die Entscheidung: Beziehung oder das Ende der Freundschaft? Ist Sanni wirklich bereit ihr Leben grundlegend zu ändern? Als ich mit C’est la fucking vie von Michaela Kastel begonnen hatte, ist mir zuerst die ungewöhnliche Erzählperspektive aufgefallen, denn die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Sanni geschildert, wobei sie immer wieder ein Du verwendet (“Du stößt die Luft aus und siehst von mir weg. Ich verpasse dir einen sanften Stoß mit dem Ellenbogen”). Wie sich herausstellt, spricht sie damit ihren besten Freund Niko direkt an, was dem Buch eine sehr persönliche, aber auch ungewöhnlich schöne Note verleiht. Auch der Schreibstil wirkt gerade zu Beginn fast poetisch und dennoch ganz natürlich – so wie man sich eben die Denk- und Sprechweise einer 18-jährigen vorstellt. Doch dann lernt man Sanni und ihr Leben näher kennen, begleitet sie auf ihre Partys, begegnet ihren Freunden und Eltern und alles macht Puff. Weg war die anfängliche Blase des Verständnisses für so manch ein respektloses Verhalten, dass man aufs Alter schieben könnte. Vorbei war es mit der Poesie und dem Wohlfühleffekt, denn nun dreht Sanni richtig auf und mich oft Verständnislos weg. Keine Ahnung, ob mich das exzessive Leben der Protagonisten wirklich so abgeschreckt hat. Keine Ahnung, ob ich vielleicht einfach zu alt dafür war. Keine Ahnung, ob es vielleicht dem Umstand geschuldet ist, dass ich selbst eine 11-jährige Tochter habe, die gerade wild pubertiert und ich nur hoffen kann, dass es keine Sanni wird, aber ich wurde und wurde einfach nicht mehr warm mit der Geschichte. Zu viele Dinge haben mich zunehmend an ihr gestört, vor allem die Freundschaft zu Niko und wie sie ihn behandelt hat konnte ich ab einem gewissen Punkt überhaupt nicht mehr gutheißen und ich verstehe nicht, wie die beiden es überhaupt so lange miteinander ausgehalten haben. Klar versucht sich Sanny gemäß des Handlungsverlaufes weiterzugentwickeln und macht auch Zugeständnisse, die ich für bitter nötig erachte, nur schwebte die ganze Zeit eine Botschaft über der Geschichte, die null greifbar für mich war. Freiheit, sich nicht entscheiden können, Erwartungshaltungen, die es zu erfüllen gibt, Leben, Liebe, Enttäuschungen – all das war in C’est la fucking vie enthalten und all das macht ein gutes Jugendbuch auch für mich aus – nur hat es leider nicht gereicht um bei mir irgendwelche Emotionen zu wecken außer Wut und Unverständnis.
Nachdem Michaela Kastel das Herz des deutschen Thriller-Lesers erobert hat, wagt sie sich jetzt auf ein komplett anderes Terrain. Mit C’est la fucking vie geht ein AllAge-Roman auf den Markt, der mit seinem Cover mit Sicherheit großes Interesse bei der Zielgruppe weckt. Doch man darf sich nicht von der verspielten, wunderschönen Optik in die Irre führen lassen, denn den Leser erwartet ganz und gar keine zuckersüße Jugend-Lovestory. Ganz im Gegenteil ist dieses Wagnis von Michaela Kastel ein wahres Überraschungspaket, das die Leserschaft sehr wahrscheinlich in zwei Lager spalten wird. Die Protagonistin ist schwierig und ein Charakter, der auf einiges Unverständnis stoßen dürfte. Als Leser hat man das Gefühl, so gar nicht warm mit ihr zu werden, und in so manchen Situationen möchte man am liebsten zwischen die Seiten greifen, Sanni herausziehen und ein- oder zweimal kräftig durchschütteln. Damit sie zur Vernunft kommt. Oder zu dem, was die meisten Leser unter Vernunft verstehen würden. Denn Sanni ist auf eine sehr selbstbewusste Art eigen – und gerade das macht ihren besonderen Reiz aus. Man muss sie nicht mögen, doch es empfiehlt sich, in jedem Fall am Ball zu bleiben. Ganz anders als Sanni schließt man den zweiten Hauptcharakter Niko gefühlt sofort ins Herz. Er scheint genau das zu sein, wovon jedes Mädchen in diesem (und vielleicht auch im späteren) Alter träumen. Aufmerksam, zuvorkommend, vertrauenswürdig und eine Seele von Mensch. Auch wenn man das Buch einige Male am liebsten gegen die Wand werfen möchte, weil man so viele Handlungen und Gedankengänge nicht nachvollziehen kann, und man mit der Lektüre einige Startschwierigkeiten hat, lohnt das Weiterlesen. Nicht nur wegen der Entwicklung der beiden Protagonisten, auch alle Nebencharaktere üben eine besondere Faszination aus. Selbst wenn man im eigenen Umfeld nie derartige Menschen hatte oder hat, schafft Michaela Kastel es, ihren Charakteren diesen gewissen Hauch Authentizität zu verleihen, dass man das Leben und den Umgang der Clique quasi aus nächster Nähe erfährt. Sprachlich an die Zielgruppe angepasst und doch mit einem erwachsenen Unterton wird dem Leser eine besondere Geschichte erzählt – und zwar ganz anders als erwartet. Um ihre Botschaft zu vermitteln, lässt sich Michaela Kastel allerdings reichlich Zeit und könnte damit die Geduld des einen oder anderen Lesers durchaus überstrapazieren. Wer durchhält, wird am Ende jedoch mehr als entlohnt. Ob es ein Happy End gibt, muss wohl jeder Leser selbst entscheiden. Denn C’est la fucking vie erzählt nicht nur über die erste Liebe und Freundschaft, sondern auch von Verständnis, persönlicher Weiterentwicklung, Zukunftsperspektiven und vor allem davon, sich selbst treu zu bleiben und nicht für andere zu verbiegen. Fazit: Nach einigen tiefgehenden Erwachsenen-Thrillern beweist Michaela Kastel, dass sie ihren Tiefgang durchaus auch in der Jugendliteratur transportieren kann. C’est la fucking vieist entgegen der coverseitigen Suggestion keine glitzerpinke Liebesgeschichte, sondern ein echtes Überraschungspaket. Allerdings auch eines, das den Leser zeitweilig an seine Grenzen zu bringen versteht. Hier sind Durchhaltevermögen und ein Blick über den eigenen Tellerrand hinaus gefragt – doch wer sich drauf einlässt, darf sich am Ende auf eine horizonterweiternde Belohnung freuen. Wertung: 4,5 von 5 Sternen Handlung: 4 / 5 Charaktere: 5 / 5 Lesespaß: 4 / 5 Preis/Leistung: 5 / 5
MEINUNG In „C'est la fucking vie“ geht es um, die 18- jährige Sanni, die ein Leben voller Partys, Alkohol, Se* und Drogen führt. Sie interessiert es nicht was im Sommer sein wird. Auf der anderen Seite ist da Niko der es seinen strengen Eltern immer recht machen muss. Beide haben eine besondere Freundschaft, doch als beide zusammen im Bett landen stellt Niko ihr ein Ultimatum. Was wird Sanni wählen ?? Sanni ist eine typische 18-jährige, die ihre Freiheit liebt und gerne unabhängig ist und nicht immer auf andere angewiesen ist. Sie freut sich auf den Sommer, weil sie ihren Abschluss geschafft hat und erstmal ein Leben ohne Verpflichtungen führen will. Niko hat es leider nicht so einfach wie Sanni, denn seine Eltern sind sehr streng und er kann sich bei ihnen nicht alles erlauben. Beide sind beste Freunde und machen sehr viel zusammen. Doch ein Ereignis ändert alles und auf einmal sind beide miteinander mit Bett gelandet…. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus der Perspektive von Sanni erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren. Die Nebenfiguren wie ihre Clique sind ebenso authentisch und gestalten, die Geschichte mit. Die Kulisse der Stadt hat einfach wie die Faust aufs Auge zum Buch gepasst. Man entdeckt immer wieder neue Dinge zusammen mit den Charakteren. Die Spannung und Handlung haben sich langsam mit jeder Seite mehr aufgebaut. Sanni will den Sommer genießen, nachdem sie ihren Schulabschluss geschafft hat und Drogen und Partys all das soll dazu gehören. Dabei soll natürlich auch ihr bester Freund Niko sein. Dieser hat, aber sehr strenge Eltern, die gute Noten verlangen und dass er keines Falls ärger macht. Als Sanni und er unverhofft zusammen mit Bett landen eröffnet er ihr von seinen Gefühlen, die nicht mehr nur Freundschaft sind. Was wird, nun geschehen wird Sanni sich für eine Beziehung entscheiden? Bisher hat sie nie zugegeben, dass sie Gefühle für Niko hat. Wird es nun eine Chance für beide geben ? Ist Sanni bereit auch etwas aufzugeben für Niko ? Ich habe mit beiden mitgefiebert und konnte mich kaum aus dem Buch lösen. Natürlich ging es mir wie vielen, dass ich am Anfang Sanni nicht direkt sympathisch fand und erst im Verlauf des Buches mir eine bessere Meinung bilden konnte. Das Cover hat mir damals schon auf der Messe in Frankfurt gefallen und hat meine Neugier geweckt. Fazit „C'est la fucking vie“ ist eine besondere Jugendbuchgeschichte, die mich auf eine besondere Art mitgenommen hat. Ich bin gespannt was noch kommen wird von der Autorin.








