Cemetery Boys
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Description
Yadriel has summoned a ghost, and now he can't get rid of him.
In an attempt to prove himself a true brujo and gain his family's acceptance, Yadriel decides to summon his cousin's ghost and help him cross to the afterlife.
But things get complicated when he accidentally summons the ghost of his high school's resident bad boy, Julian Diaz - and Julian won't go into death quietly.
The two boys must work together if Yadriel is to move forward with his plan.
But the more time Yadriel and Julian spend together, the harder it is to let each other go . . .
'A celebration of culture and identity that will captivate readers with its richly detailed world, earnest romance, and thrilling supernatural mystery' - Isabel Sterling, author of These Witches Don't Burn
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Nicht perfekt, aber wichtig und Richtig 🏳️🌈🏳️⚧️ und eine schöne Geschichte für die Spooky Season 🎃✨️
Ich habe das Hörbuch vor einer ganzen Weile mal angefangen und dann pausiert, weil ich damals einfach nicht richtig reingekommen bin. Jetzt – passend zur Halloween-Zeit – habe ich noch einmal von vorne begonnen. 🎧 Der Sprecher hat mir richtig gut gefallen: Er spricht mit Akzent, bringt die Emotionen glaubwürdig rüber und gibt jeder Figur eine eigene Stimme. Nur Maritza klang für mich etwas zu künstlich – aber das ist bei männlichen Sprechern oft schwierig. Ich kenne mich eigentlich recht gut mit dem Día de los Muertos aus ...trotzdem habe ich am Anfang ein bisschen gestruggelt, weil viele spanische bzw. mexikanische Begriffe einfach so stehen bleiben. Gleichzeitig macht genau das die Geschichte aber auch authentisch und sehr nah an ihren kulturellen Wurzeln – und das mochte ich wiederum sehr. 🕯️💀 Was mir zwischendurch schwerfiel: Ich wusste oft gar nicht, wohin die Geschichte eigentlich will. Ich hatte den Klappentext ewig nicht mehr gelesen, also wusste ich nicht mehr genau, was mich erwartet und beim Hören fehlte mir oft das Ziel. Es gab zwar ein Hauptthema, aber das ging für mich irgendwie unter. Statt einem klaren roten Faden hatte ich oft das Gefühl, wir treiben einfach durch die Handlung. Yadriel ist trans und gay ...was in seiner Familie nicht vollständig akzeptiert wird. Die Einzige, die ihn wirklich unterstützt hat, ist seine verstorbene Mutter und das spürt man. Ich fand es stark, wie viele Themen hier angesprochen werden: Identität, Körperwahrnehmung, optische Wirkung, Gefühle und der ständige Kampf zwischen Selbstverständnis und Fremdwahrnehmung. Es ist ein wichtiges Buch, gerade für trans Personen, weil es viele Ebenen zeigt, die sonst kaum Raum bekommen. 🌈 Julian dagegen ist so ein typischer „harte Schale, weicher Kern“-Charakter. Erst laut, frech und rebellisch ...dann aber total beschützend und loyal. Ich mochte seine Dynamik mit Yadriel sehr, vor allem, wie sich langsam eine Verbindung entwickelt. Trotzdem hätte ich mir für die Liebesgeschichte ein bisschen mehr Gefühl gewünscht. Es war zwar Slowburn und ohne Spice ... was ich erfrischend fand aber dennoch etwas zu zurückhaltend. 💜 Die Handlung bleibt insgesamt eher ruhig und konzentriert sich stark auf Themen wie Zugehörigkeit, Familie und Akzeptanz – mit einigen magischen Momenten, Ritualen und emotionalen Szenen, die erst nach und nach ihren Sinn ergeben. Gerade gegen Ende bekommt die Geschichte mehr Tiefe, mehr Gefühl und auch mehr Bedeutung ...ohne, dass ich zu viel verrate. Am Ende bin ich zwiegespalten: Die Figuren mochte ich, die Idee ist toll, die Repräsentation gelungen aber die Story selbst hat mich nicht konstant fesseln können. Trotzdem: Ich bin gespannt auf Teil 2 und hoffe auf mehr Romantik und einen klareren roten Faden. ✨

Cemetery Boys hat sich innerhalb kürzester Zeit einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen gesichert. Ein tiefgründiges Jugendbuch, voller Magie, so besonders, mit einer extrem wichtigen Botschaft und wenn ich das Buch mit nur wenigen Worten beschreiben müsste, dann wäre diese: einfach wunderschön 5/5☆ Sternen | Herzensbuch
Das Buch hat mich einfach nur überrascht. Aus einem >>Ich hab Lust drauf und beginne es spontan<<, wurde ein >>Ich habe es am gleichen Tag noch durchgelesen<<. Es war einfach wunderschön, magisch und so voller Tiefe und einer so wichtigen Botschaft 🥹❤️🩹✨️ 𝐊𝐥𝐚𝐩𝐩𝐞𝐧𝐭𝐞𝐱𝐭 (selbst übersetzt) Yadriel hat einen Geist beschwört und nun hat er ein Problem: er wird ihn nicht mehr los Als seine traditionelle Latinx-Familie Probleme hat, sein wahres Geschlecht zu akzeptieren, ist Yadriel fest entschlossen, sich als echter Brujo zu beweisen. Mit Hilfe seiner Cousine und besten Freundin Maritza führt er das Ritual selbst durch. Und er bekommt auch direkt seine erste Chance und macht sich auf die Suche nach dem Geist seines ermordeten Cousins, um diesen zu befreien. Doch der Geist, den er herbeiruft, ist nicht Miguel. In Wirklichkeit ist es Julian Diaz, der Badboy der Schule, und Julian hat nicht vor einfach so in den Tod zu gehen. Er ist fest entschlossen, herauszufinden, was passiert ist, und noch einige offene Fragen zu klären, bevor er die Welt, wie er sie kennt, verlässt. Da er keine andere Wahl hat, erklärt sich Yadriel bereit, Julian zu helfen, damit sie beide bekommen, was sie wollen. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto weniger gern wollen sie eindander wieder gehen lassen... 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧 Ich habe das Buch aus einer Laune heraus begonnen und dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Es war schon lange auf meiner Wunschliste, aber was mich genau erwartet, war mir gar nicht so bewusst. Cemetery Boys ist ein wirklich besonderes Jugendbuch, was euch nur ans Herz lesen kann. ✨️das Setting & die Atmosphäre✨️ Cemetery boys spielt, wie der Titel schon verrät auf einem Friedhof, was nicht zuletzt für komische Blicke sorgt, wenn Yadriel erzählt, dass er auf einem Friedhof lebt. Seine Familie lebt die Latinx Tradition und das Buch ist geprägt von Magie und Kultur. Ich bin ehrlich, ich hatte dafür nicht so wirklich eine Ahnung von der Kultur und deren Traditionen, umso schöner war es auf dieser wundervolle Weise darüber zu lesen. Die Kultur lernt man auf besondere Weise kennen. Sie ist laut, bunt und magisch. Genauer über sie zu erfahren hat mir echt viel bedeutet 🥹🥰❤️🩹 Die Details haben dafür gesorgt, dass man das Gefühl hatte, man wäre selbst dabei. Ich habe mich gefühlt, als hätte ich zusammen mit Yadriel, Maritza und Julian den Día de los muertos erlebt 😍🌼 ✨️die Charaktere✨️ Yadriel hat mich von Seite eins an sofort in seinen Bann gezogen. Seine Geschichte hat mich extrem berührt und mich emotional sehr mitgenommen. Es geht um Akzeptanz, das Miteinander, endlich dazugehören, nicht als jemand anderes wahrgenommen werden und Yadriel nimmt uns mit auf eine tolle Reise. Eine Reise, die vor allem durch Julian geprägt wird. Julian der eigentliche Badboy der dich so viel mehr ist und vor allem nicht davor zurückschreckt, zu sagen was er denkt. Julian nimmt kein Blatt vor dem Mund, hat aber ein Herz aus Gold. Durch Julian erkennt Yadriel, dass es nicht daraum geht anderen zu gefallen, dass er seinen Wert nicht beweisen muss und das er immer schon gut genug war. Das er genug ist und genau richtig ist, so wie er ist. Die beiden sind wirklich etwas ganz besonderes und haben sich gegenseitig einfach nur unterstützt und geholfen und einander so viel mitgegeben 🌈👉🏻👈🏻✨️ Und auch Maritza ist ein ganz besonderer Charakter. Sie lehnt sich gegen die Tradition auf und versucht gleichzeitig ihren eigenen Platz zu finden. Egal was kommt, sie hält zu Yadriel und die Verbindung der beiden ist unglaublich greifbar. Ihre Freundschaft konnte man spüren und hat das Buch ebenso zu etwas Besonderem gemacht 🫂🌼🫶🏻 ✨️die Geschichte✨️ Die Geschichte hat vor allem durch den magischen und berührenden, tiefgründigen Schreibstil überzeugt. Es ist vielleicht nicht immer extrem viel passiert, dass Buch ist ja auch nicht super lang, aber in jedem einzelnen Wort steckte eine tiefe Bedeutung. Es wurde nie langweilig und war durchgehend interessant. Emotional war ich die ganze Zeit dabei. Und ich glaube die größte Stärke liegt vor allem in der Verbindung zwischen den Charakteren, dem Einfluss der Kultur und allem, was zwischen den Zeilen steht 🥹❤️🩹 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 Yadriels Geschichte ist es wert gelesen zu werden und ich kann sie jedem nur ans Herz legen. Das Buch hat mir so viel mitgegeben, hat so eine wichtige Bedeutung und spielt gerade in der heutigen Zeit eine so wichtige Rolle. Also bitte lest dieses Buch 🥹😭🫂 Und für alle Disneyfans, wenn euch Coco gefallen hat, Cemetery Boys hat mir zwischendurch ähnliche Vibes gegeben, wenn auch deutlich tiefer in die Kultur und die Traditionen eingetaucht wurde 🥹🤭✨️

In "Yadriel und Julian. Cemetery Boys" von Aiden Thomas folgen wir Yadriel, einem trans Jungen aus einer Familie von Brujos, der verzweifelt nach Akzeptanz und Anerkennung strebt. Dem Autor gelingt es auf beeindruckende Weise, Yadriels Authentizität und innere Konflikte darzustellen, was eine starke Bindung zum Protagonisten schafft und den Lesenden tief in seine Geschichte eintauchen lässt. Während Yadriel und Julian sich auf ihrer Reise befanden, fieberte ich mit ihnen und erlebt ihre Entwicklung und Bindung zueinander. Die Darstellung von Yadriels innerem Konflikt und seiner Suche nach Anerkennung ist einfühlsam und mitreißend, was zu emotionalen Momenten führt. Ich persönlich habe sogar vor Stolz einige Tränen vergossen, als Yadriels Vater ihn als seinen Sohn und als Brujos anerkannte. Die Handlung ist reich an kulturellen Einflüssen und bietet einen faszinierenden Einblick in die Traditionen und Bräuche des mexikanischen Tags der Toten, dem Día de Muertos. Das Eintauchen in diese andere Kultur erweitert nicht nur das Weltbild, sondern bereichert auch das Leseerlebnis. Obwohl die Geschichte insgesamt packend ist, fand ich einige wenige Kapitel etwas langatmig. Trotzdem hat mich das Buch durch seine Vielschichtigkeit und emotionalen Höhen und Tiefen vollständig in seinen Bann gezogen. Alles in allem ist "Yadriel und Julian. Cemetery Boys" eine zauberhafte Reise, die sowohl die Herzen als auch den Verstand berührt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Finished: 11.07.2024
I AM IN LOVE WITH THIS BOOK I loved every page in this book. And I didn't expect it to have a happy ending. Yadriel and Julian have my whole heart. They are so incredibly cute. After reading this I am super upset that I am not a Brujo and have the ability to see ghosts CAUSE THAT IS SO COOL. And I love the idea that they all have this magical knife. Reading this as a trans guy who likes boys this was really comforting and validating to read. 5 out of 5 stard i totally recommend it.

Faszinierende Geschichte, die einen sofort in ihren Bann zieht
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Handlung war spannend, mystisch mit einer gelungenen Wendung. Mir waren die Protagonisten sehr sympathisch, da beide ihre Probleme und Sorgen hatten und trotzdem zueinander finden konnten. Der Trans Junge Yadriel, der in seiner Familie verzweifelt um Anerkennung kämpft, und Julian, der für seine Familie und Freunde alles tun würde.
Kann ich Spanisch? Nein. Musste ich mich dennoch durch dieses Buch durchkämpfen, mit vielen Spanischen Sätzen, manche sogar wichtig, ohne Übersetzungen? Ja.
Ich habe mich mal wieder auf eine gay story gefreut. Bin immer dafür zu haben. Aber leider wurde ich wieder enttäuscht. Sehr unrealistisch, die beiden kannten sich gerade mal für 2-3 Tage und sind schon hella in Love plötzlich, für mich ist das halt extrem unrealistisch. Auch viele Plotholes. Am Anfang wird man einfach in die Story reingeschmissen, kann eigentlich gut sein, wenn man es gut macht, es wurde aber extrem schlecht gemacht, ich war einfach nur verwirrt. Und wenn man kein Spanisch kann, kommt man oft nicht wirklich draus wer wer ist und was passiert. Echt schade. Man hat nicht mal ein paar Übersetzungen machen können. Die zwei Sterne gibt es nur weil Julian ultra der Cutie ist und ich bei ihm öfters schmunzeln musste. Julian ist übelst die Greenflag. Ich fands auch schade wie das gehandelt wurde mit Yadriels Akzeptanz. Man hätte das anders handeln sollen. Jedenfalls für mich so, dies ist wirklich nur meine Meinung.

Mir gefiel das Konzept der Geschichte mit den Brujx wirklich gut. Yadriel hat es nicht leicht in seiner Familie und muss sich immer wieder seinen Platz verteidigen. Als Julian hinzukommt und sein Leben zuerst gehörig durcheinander wirbelt ist alles plötzlich doch leichter und einfacher. Es ist nur so kompliziert, wie man es selber macht oder andere machen. Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig zu Beginn. Die Einstellung der Familie hat mich gestört, nicht weil sie nie zugehört haben, sondern weil es am Ende plötzlich ganz einfach war. Es hätte für Yadriel viel einfacher sein können, aber zuerst musste natürlich etwas geschehen.
Ich hatte das Buch lange auf dem SUB und habe mich anfangs damit schwer getan. Aber irgendwann hat es mich echt gecatcht. Die Idee ist auch mal was anderes. Yadriel, ein transgender Teen hat den Geist von Julian Diaz, den Bad Boy der Schule aus Versehen gerufen. Nun will er ihn wieder los werden. Freundschaft und Akzeptanz spielt eine große Rolle in dem Buch. Das Buch beinhaltet viel Magie und lateinamerikanische Traditionen zum Tag der Toten.
Ein unterhaltsames, spannendes, queeres, süßes und magisches Jugendbuch.
"Cemetery Boys" gehört für mich in die Kategorie Bücher, bei der ich mich frage, warum ich es nicht schon viel eher gelesen habe. Denn war einfach so gut. Das Setting in LA mit dem Friedhof hat mir super gefallen und ich fand es toll wie viel die Aspekte der Kultur und Traditionen einfließen. Gleichzeitig wurden aber auch Konflikte mit Traditionen nicht unter den Tisch gekehrt und Yadriels Gefühle im Bezug auf seine Queerness und die mangelnde Verständnis und Unterstützung seiner Familie wurden sehr greifbar gemacht. Durch den Mord an Julian und Yadriels verschwunden Cousin wird die Handlung spannend (auch wenn ich zum Ende hin erahnt habe, wer damit zu tun hat, wobei ich das Ausmaß aber unterschätzt habe). Yadriel und Julian sind komplexe Charaktere, die in ihrer Einzigartigkeit von dem Autor gut herausgearbeitet wurden und ihre Liebesgedichte war einfach so süß. Auch die Nebencharaktere waren keine eindimensionalen Papfiguren und das Erzähltempo hat genau an den richtigen Stellen an Fahrt aufgenommen oder ist langsamer geworden. "Cemetery Boys" ist ein tolles queeres Jugendbuch, das ich am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte.

Kann ich bitte mehr als 5 Sterne geben? Ich liebe dieses Buch sehr. Alles daran. Die Charaktere kann man alle nur ins Herz schließen. 🥺 Bei Julians Art ging mir richtig das Herz auf. Für Yadriel wollte ich jeden fighten. Maritza nehme ich gern als Freundin. Es war so ein wunderschönes Erlebnis all das so zu lesen. Spannung, Humor und viele Tränen, weil ich sehr emotional bin.
Wow!!! JAHRESHIGHLIGHT!!
Cemetery Boys Yadriel & Julian oder Cemetery Boys hat mich so überrascht. Ich habe nur wenige Seiten gebraucht, bis ich mich in die Geschichte verliebt habe. Das Buch behandelt so viele schöne Themen, sodass ich es gar nicht aus den Händen legen konnte. Die Magie, mit welcher geschrieben wird, hat mich sehr berührt. Ich liebe es, wie die mexikanische Kultur und besonders Día de los Muertos beschrieben wird. Da ich mich kaum mit dieser Kultur auskenne, war es einfach so schön, mehr darüber zu erfahren und die Magie dahinter zu lernen. Wenn ihr den Film Coco mochtet, dann werdet ihr dieses Buch lieben! Die Geschichte hat mich so verzaubert, denn die Handlung ist nicht nur etwas total Neues für mich, sondern ich konnte die Liebe des Autors, mit welcher die Geschichte geschrieben wurde, förmlich spüren. Auch wie Yadriel zu sich selbst findet, ist wunderschön in die Geschichte eingeflochten und Julian ist einfach toll! Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten hat vollkommen gepasst. Im Nachhinein hätte ich das Buch wirklich schon früher lesen sollen! Es ist so wunderschön und traumhaft. Ich kann es allen empfehlen, sowohl auf Deutsch wie auch auf Englisch. Die Rezension kommt nicht im Entferntesten an die Emotionen heran, welche ich während des Lesens gefühlt habe! Daher glaubt mir einfach: Die Geschichte muss gelesen werden! Sowohl von Teenagern wie auch Erwachsenen.

Ihr seid auf der Suche nach einer atmosphärischen, spannenden und liebevoll gestalteten Young Adult Story? Dann schaut auf jeden Fall mal bei den Cementary Boys vorbei.
Cementary Boys ist eine Young Adult Coming of Age Story, die mich mit ihrem Setting von Beginn an begeistern konnte! Neben spannenden und magischen Elementen werden vor allem auch wichtige Themen angeschnitten, die der Autor sehr gut einfädelt, erklärt und auflöst. Denn unser Protagonist Yadriel ist trans, doch irgendwie ist diese Nachricht noch nicht ganz bei seiner Familie angekommen. Wir begleiten Yadriel also nicht nur durch ein spannendes, gefährliches und magisches Abenteuer, sondern auch durch den Entwicklungs- und Akzeptanzprozess, den sowohl er als auch seine Umgebung durchmacht. Abseits dessen erzeugt der Autor mit seinem Schreibstil eine unfassbar gemütliche, bunte und aktive Atmosphäre, die uns aus dem Alltag hinaus mitten hinein in ein mexikanische Setting al la Coco (Disney-Film) entführt. Und auch jeder einzelne Charakter, der uns im Buch begegnet, ist einzigartig und bleibt mit seiner ganz eigenen Art in Erinnerung. Aber auch an Spannung fehlte es mir nicht. Leider setzte diese erst zur Mitte des Buches hin voll ein, dann aber mit einer ordentlichen Explosion. Denn irgendetwas stimmt nicht. Immer mehr Jugendliche werden vermisst und auch Julian - unser Loveinterest und hyperaktiv liebevoller Geist - verhält sich komisch. Und dann wäre da noch eine alte Legende, die uns wieder und wieder begegnet. Die mitreißenden Szenen wechseln sich mir zuckersüßen Momenten zwischen Julian und Yadriel ab, die niedlicher nicht sein könnten. Auch der Plottwists, der am Ende auf uns wartet, ist einfach nur gelungen. Und die Spannungsspitze kaum aushaltbar.

Schönes Jugend-Fantasy-Buch
Der Anfang war für mich, zugegebenermaßen, ziemlich verwirrend. Ich habe erst gar nicht gecheckt, was die Brujx eigentlich machen. 😅 Aber im Laufe des Buches habe ich mich dann doch gefragt, wieso ich da am Anfang so auf der Leitung stand. Die spanischen Ausdrücke und Sätze, die im ganzen Buch immer wieder auftauchen, fand ich passend, weil ich dadurch das Gefühl hatte, mehr mit den Charakteren in Verbindung zu kommen. Allerdings gingen sie mir auch ein wenig auf die Nerven, weil ich immer das Bedürfnis hatte, die Sätze in den Übersetzer zu tippen, damit mir auch ja nichts entgeht. Maritzas Einfluss und Julians lockere Art mochte ich sehr. Außerdem bin ich ganz verliebt in Julians Beziehung zu seiner "Familie". 😍 Yadriel ist einfach toll und sein drang sich zu beweisen und die leichte Charakterentwicklung hat mir gut gefallen. Und auch wenn ich ziemlich früh darauf gekommen bin, wo die Geschichte hinführt, fand ich das Buch doch spannend. 😊 Von mir gibt's auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle die Jugend-Fantasy mögen. ❤️ Eure Licey ☘️

Ich habe nicht genug Worte, um all die Emotionen zu beschreiben, die ich beim Lesen gefühlt habe. Jede einzelne Person in diesem Buch fühlte sich so lebendig und real an - ich möchte einfach mehr davon lesen. Das Buch zu beenden fühlt sich ein bisschen an, als würde ich eine Beziehung beenden. It hurts. Ich habe jede Seite dieses Buches genossen.
Magische Geschichte rund um den Tag der Toten
[Rezension /Rezensionsexemplar / Werbung] 🖤 Ich bin ein absoluter Fan vom Verkleiden. Ob nun Halloween, Karneval oder sogar Weihnachten – bei mir müssen mindestens die Accessoires stimmen. Und auch der Día de Muertos, der Tag der Toten, einem der wichtigsten mexikanischen Feiertage, reizte mich schon immer sehr. Nicht zuletzt durch die klassischen Gesichtsbemalungen zu Ehren Santa Muerte, wie wir sie auch hierzulande kennen. 🖤 Aus diesem Grund habe ich mich auch sehr auf die Geschichte rund um Yadriel und Julian gefreut. Auf eindrucksvolle Weise wird dieses von mir ohnehin geliebte Thema, leicht magisch aufgearbeitet und mit den Problemen von LGBTQ verbunden, so dass letztlich eine Geschichte geformt wurde, die mir sehr gefallen hat. 🖤 Unser Protagonist Yadriel ist trans und möchte genau so auch in der Gesellschaft akzeptiert werden. Das gelingt natürlich nicht jedem, auch nicht aus der eigenen Familie. Doch als er den „falschen“ Geist beschwört – nämlich Julian – und versucht dessen Tod aufzuklären, ändern sich so einige Dinge in seinem Leben. Dennoch ist wohl der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte die Entwicklung der Charaktere, deren Identitäten und Überzeugungen, als auch die gesellschaftlichen Probleme von Yadriel und auch Julian. Die Leserschaft erwartet daher ein eher ruhigeres Buch, welches an vielen Punkten zum Nachdenken anregt. Wer Spannung erwartet, ist hier leider falsch. 🖤 Gut gefallen haben mir auch die Ausführungen zu den kulturellen Hintergründen des Totenkults. Damit – und mit dem angenehm flüssigen Schreibstil – hat das Buch sehr an Leben gewonnen. Die Geschichte um Yadriel ging mir daher sehr nah und auch die Verbindung zu Julian fand ich nachvollziehbar und schön – jedoch vorhersehbar. 🖤 Insgesamt konnten mich die „Cemetery Boys“ jedoch überzeugen. Eine Geschichte über Selbstliebe und Liebe, Zusammenhalt und Freundschaft, Familie und Mut – gespickt mit Magie und Kultur. #bookstagram #buchblogger #Bücher #bookiesupport #bookish #booklover #bookaddict #bookphoto #buchverliebt #booknerd #bücherwurm #leseliebe #bookshelf #bücherliebeverbindet #wirsindteamfantasy #bücherwelt #bookcommunity #bookstagramgermany #bookstagramdeutschland #bookiesagainstalgorithm #bookiesinnercircle #bookreview #dragonflyverlag #yadriel&Julian #cemeteryboys #aidenthomas

Hallo ihr lieben 🥰 Okay einfach wow! Dieses Buch ist ein absolutes Herzensbuch. Ich habe einfach alles daran geliebt. ❤️ Das Cover ist eins der schönsten die ich besitze und der Schreibstil ist einfach wirklich super und toll zu lesen. ❤️ Das war mein erstes Buch mit einem Transcharakter und ich habe so viel gelernt darüber. Es wurde super in diese Story eingearbeitet z.B. die Schwierigkeiten mit einem Binder und wie Transpersonen mit Transphobie zu kämpfen haben, aber auch wie wichtig Akzeptanz ist. ❤️ Auch toll war das Setting auf dem Friedhof mit den Geistern und der Magie. Es war super in diese Kultur einzutauchen und sie kennenzulernen. Wobei der Autor auch Rassismus behandelt hat was auch super wichtig ist. ❤️ Yadriel und Julian sind zwei sehr vielschichtige und auch liebenswerte Charaktere, die ich wirklich sehr lieb gewonnen habe und die ich nicht wieder gehen lassen will. Doch soweit ich weiß wird es ein sequel geben also muss ich mich glücklicher Weise nicht für immer von den beiden verabschieden. Von mir gibt's eine RIESEN Leseempfehlung und: 5/5⭐
4,5 Sterne für eine spannende, lesenswerte Geschichte.
Die Geschichte war sehr spannend und hat mich mit ihrem tollen Schreibstil, den interessanten Themen und den sympathischen, vielschichtigen Charakteren sofort mitgerissen. Neben Yadriel, Maritza und Julien fand ich besonders Juliens selbstgewählte "Familie" toll. Wie viel sie einander bedeuten und wie sehr sie füreinander einstehen war einfach schön. Allerdings hätte ich das gern noch ausführlicher gehabt, mehr von seiner "Familie" erfahren und die Leute besser kennen gelernt. Die angekündigte Liebesgeschichte ging in der Spannung, in der ganzen Mythologie und den Bräuchen fast ein bisschen unter und kam mir etwas zu kurz, auch da hätten es noch ein paar Seiten mehr sein dürfen. Die spanischen Wörter und Sätze wurden leider nicht immer übersetzt oder erklärt. Da ich so was dann trotzdem wissen möchte, habe ich immer mal wieder mein Handy in die Hand genommen und nachgesehen. Das hat den Lesefluss teilweise schon etwas gestört. Juliens Gefühlsschwankungen von rasend wütend zu plötzlich wieder fröhlich und scherzend kamen mir oft zu abrupt. Außerdem bin ich über die ein oder andere nicht wirklich logische Beschreibungen "gestolpert", z.B. ein Geist der "nach Luft ringt". Wozu braucht ein Geist Atemluft? Oder: Ein Geist, der durch Türen und Wände geht, aber sich auf ein Bett legen kann. Ab ca. der Hälfte hatte ich eine gewisse Ahnung bezüglich des Endes, das hat der Geschichte aber nicht geschadet, sie war trotzdem sehr spannend. Einige Handlungen gegen Ende war mir dann leider zu konstruiert und alles ging etwas zu schnell. Auch da hätten einige Seiten mehr dem Buch gut getan, um alles etwas auszubauen. So wirkte es recht überhastet. Aber genau genommen sind diese Kritikpunkte "meckern" auf hohem Niveau, (bis auf diese etwas konstruierte/überhastete Sache), denn insgesamt war es eine tolle Geschichte mit interessanten, vielschichtigen Charakteren und sehr interessanten Themen.
Überraschend gut!
Ich bin baff! Dieses Buch hat mich von Beginn an begeistert! Ich fand die Geschichte sehr toll und konnte sie nicht aus der Hand legen. Die Protagonisten, allen voran Maritza, dann Yadriel und Julian, mochte ich wirklich sehr! Der Zusammenhalt war wirklich sehr beeindruckend. Am Ende fand ich das Buch schon schlimm, aber es hat sich gelohnt, es definitiv zu lesen! Von mir gibt es WUNDERBARE 5⭐️!!!
„Yadriel und Julian. Cementery Boys" ist ein 1A-Coming-of-Age-Roman mit einem schönen Fantasyanteil. Thomas Aiden konnte mich mit diesem Genremix, ausserordentlichen Charaktere, einem spannenden Einblick in die mexikanische Kultur und seinem sensiblen Umgang mit dieser genderdiversen Liebesgeschichte begeistern.
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich schon länger mit "Yadriel & Juian. Cementery Boys" von Aiden Thomas liebäugle. Mich hat das Cover sofort angesprochen und auch die vielen positiven Meinungen sprechen für sich. Als ich das Buch dann unter den für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierten Titeln entdeckt hatte, stand sofort fest, dass ich das Buch nun unbedingt lesen möchte. Und ich kann euch hier schon verraten, dass ich es nicht bereut habe. Bei uns gibt es Allerheiligen, in Mexiko wird der Dia de Muertos gefeiert. An beiden Feiertagen wird an geliebte Verstorbene gedacht, jedoch auf sehr unterschiedliche Weise. Wo man bei uns in sich gekehrt die Gräber besucht, wird in mexikanischen Gemeinden gemeinsam mit den Geistern gefeiert. In "Yadriel & Julian" dreht sich alles um den Tag der Toten und seine Rituale, aber auch um die Anerkennung eines trans Jungen in einer von alten Traditionen geprägten Gemeinschaft. Alle Männer in Yadriels Familie können Geister beschwören und die Frauen besitzen Heilkräfte. Da die Familie Yadriel das Ritual dafür versagt, möchte der trans Junge dieses einige Tage vor dem Dia de Muerta selber durchführen. Er ist nämlich überzeugt, dass die heilige Santa Muerte ihn als brujo erkennt. Gemeinsam mit seiner Cousine Maritza versucht er sich danach an seiner ersten Geisterbeschwörung, doch die geht gehörig schief. Plötzlich steht nämlich der Geist von Julian, dem Bad Boy an seiner Highschool, vor ihm. Doch dieser will alles andere als ins Reich der Toten übertreten. Mit Yadriels Hilfe möchte er unbedingt erst seine Freunde finden und danach das Geheimnis lüften, wie er gestorben ist. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto weniger will auch Yadriel, dass Julian geht. Thomas Aiden konnte mich nur schon mit seiner Geschichte völlig überzeugen und in seinen Bann ziehen. Man merkt hier wirklich, dass er viele eigene Erfahrungen miteinfliessen lassen hat. All die Emotionen und die Unsicherheiten als trans Junge in einer festgefahrenen, traditionellen Familie sind sehr feinfühlig und authentisch aufgezeichnet. Aber auch Maritza als Veganerin und Julian haben mit Vorurteilen zu kämpfen. Drei facettenreiche und sensibel gezeichnete Charaktere, die man einfach ins Herz schliessen muss. Zudem fand ich es wahnsinnig spannend, mehr über die Tradition des Dia de Muertos zu erfahren. Dieser Feiertag hat mich nämlich schon länger fasziniert. "Yadriel und Julian" ist definitiv mehr Coming-of-Age als Fantasy. Thomas Aiden verbindet die beiden Genre jedoch gekonnt und würzt sie mit einer feinfühligen genderdiversen Liebesgeschichte. Er weckt Interessen und Emotionen und dies auf eine äusserst feinfühlige Art und Weise. So verwundert es mich überhaupt nicht, dass dieses Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde.

3,5/5 ⭐️ Eine schöne Lgbtq+ Fantasygeschichte, besonders für jüngere Leser. Und auch wenn mir persönlich noch was gefehlt hat, so hab ich das Buch dennoch gerne gelesen. ⠀
Darum gehts: ⠀ Vor dem Tag der Toten möchte Yadriel seiner Familie beweisen, dass er auch ein Brujo ist und Geister beschwören kann. Doch da er trans ist, wird ihm das Ritual verwehrt. Mithilfe seiner besten Freundin und seiner Cousine schafft er es zwar alleine, jedoch beschwört den falschen Geist. Julian will jedoch nicht ins Reich der Toten, sondern braucht Yadriels Hilfe, um herauszufinden wie er gestorben ist.⠀ ⠀ Meine Meinung: ⠀ Ich fand die Geschichte wirklich total niedlich und hatte viel Spaß beim Lesen. Besonders das Setting hat mich sofort fasziniert sowie auch die Kultur rund um den Tag der Toten. Die ganze Atmosphäre war einfach unglaublich interessant und auch mal was anderes. Durch den leichten Schreibstil ließ sich das Buch schnell und angenehm lesen und ich kam wirklich gut voran. Auch die Charaktere, allen voran natürlich Yadriel und Julian haben mir gut gefallen und ich fand die Dynamit zwischen den beiden echt wundervoll. Auch das Thema Lgbtq+ wurde toll umgesetzt und man hat einen Einblick in Yadriels Gefühlswelt bekommen. Was mir allerdings gefehlt hat, war die Spannung und der rote Faden. Dadurch hat es sich stellenweise meiner Meinung nach leider sehr gezogen, ich war selten so richtig gefesselt und auch die Wendungen konnte ich voraussehen, was ich schade fand. ⠀ Fazit: ⠀ Eine schöne Lgbtq+ Fantasygeschichte, besonders für jüngere Leser. Und auch wenn mir persönlich noch was gefehlt hat, so hab ich das Buch dennoch gerne gelesen. ⠀

Tolles Cover, aktuelles Thema, aber lahme Story
Vielen Dank an Netgalley für das Rezensionsexemplar. Das bunte Cover und der Klappentext haben mich echt neugierig gemacht. Der Schreibstil ist locker und lässt sich leicht lesen. Der Autor hat auch super den Kult um den Dia de Muertos recherchiert, ganz großes Lob an dieser Stelle! Anfangs hat mir die Story auch gut gefallen. Wir lernen Yadriel kennen, der sich aufgrund seiner Sexualität ausgegrenzt fühlt und dann den Entschluss fasst, sich gegen seine Familie durchzusetzen und endlich zu einem Brujo zu werden. Dabei beschwört er versehentlich den Geist des attraktiven Julian herauf und fast zeitgleich verschwindet ein Familienmitglied spurlos... Leider verlief der Rest des Buches nicht so spannend und rasant wie erwartet. Die Story zog sich ziemlich und es passierte wenig interessantes... Ehrlich gesagt habe ich mich zeitweise echt gelangweilt...🙈 Das Trans-Thema stand nicht im Fokus, es wurde eher das Problem der Akzeptanz thematisiert. Ansonsten drehte sich alles um die Liebesgeschichte bzw. deren Entwicklung. Die Aufklärung der Morde lief eher nebenher bzw. gar nicht. Der Showdown konnte mich auch nicht so recht überzeugen, das ging alles etwas schnell und unspektakulär über die Bühne. Insgesamt war es ein nettes Buch, in das ein wichtiges Thema eingeflochten wurde. Für meinen Geschmack war es davon abgesehen zu langsam und langatmig.
Lebensnahe Beschreibungen und auf jeden fall ein Spannendes Buch (also WIRKLICH bis zum Ende)
Ich finde an diesem Buch so schön, dass Yadriels Leben so gut beschrieben wird, die einfache Erwähnung seines Binders oder der Umgang seiner Verwanden mit ihm und die Schwierigkeit sich durchzusetzen, dass niemand seinen Deadname verwendet, gibt (meiner Meinung nach) eine gute vorstellen, wie das wirklich für manche Menschen sein kann und wie schwierig es manchmal Akzeptanz zu finden, besonders in der eigenen Gemeinschaft. Es ist schön zu sehen, wie die Charaktere so unterschiedlich sind, welche Prioritäten sie haben oder wie sie mit Situationen und Gefühlen umgehen. Es ist in einer wirklichen mitreisenden Jugendsprache geschrieben, die das einfach noch greifender macht Ich musste das ganze Buch lang immer mitfiebern und schmunzeln. Meine Lieblingsszene ist die, die ich abfotografiert habe (S. 314, 315) Sie sollte nicht zu viel spoilern, aber wer wissen will, wie sie dort hingekommen sind, sollte unbedingt das Buch lesen und die Charaktere kennenlernen (Es lohnt sich) PS: Ich habe das Buch auch deshalb in 4 Tagen durchgelesen 😁

Vielseitig und atmosphärisch. Dieses Buch war ganz anders als ich es erwartet hatte, da ich von einem realistischen Jugendbuch ausgegangen bin, aber da ich gerne Fantasy lese, habe ich mich über die magischen Elemente der Geschichte gefreut. Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, da ich mich erst einmal an den Schreibstil mit den ganzen spanischen Begriffen gewöhnen musste, die ich natürlich nicht verstand. Es hat die Atmosphäre und Authentizität der Geschichte verstärkt, manchmal wäre eine Übersetzung jedoch hilfreich gewesen. Dass die Geschichte aus der dritten Person Singular erzählt wird, erschwerte mir das Ganze zusätzlich. Ich brauche bei dieser Erzählperspektive einfach länger, um mit den Charakteren warm zu werden, doch nach einer Weile gelang es mir und ich habe richtig mit Yadriel, Julian und Maritza mitgefiebert. Die Einblicke in die mexikanische Kultur und vor allem in den Día de los Muertos fand ich unglaublich interessant und habe den detaillierten Beschreibungen des Autors fasziniert beigewohnt. Ich finde diese Tradition unheimlich schön und spannend. Die Geschichte darum herum ist spannend aufgebaut und hat kriminalistische Züge, die mich noch einmal mehr an das Geschehen fesselten. Ich habe bis zum Ende nicht geahnt, wer dahinterstecken würde und bin dementsprechend voll und ganz in der Geschichte versunken, habe den einzelnen Hinweisen hinterhergejagt und mitermittelt. Obwohl es einige ruhigere Momente gibt, habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt, da es trotzdem immer etwas zu entdecken gab. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Charaktere hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, wobei es mir insbesondere der impulsive und freche, aber auch charmante Julian angetan hat, welcher die Geschichte mit seinen Sprüchen, Witzen und Streichen schön auflockert. Die Figuren sind greifbar und wuchsen mir mit der Zeit immer mehr ans Herz. Ein weiteres Highlight war die vielfältige und gelungene LGBTQIA-Repräsentation, welche auf natürliche und authentische Art und Weise in das restliche Geschehen eingebunden wurde. Auf emotionaler Ebene war in meinen Augen noch Luft nach oben, aber dafür war das Buch auch einfach zu kurz. Ich hätte mir mehr Seiten für tiefere Gefühle und romantische Momente gewünscht. Das hätte die Beziehung von Yadriel und Julian noch einmal auf eine ganz andere Ebene heben können, auch wenn es so ebenfalls gut funktionierte. Am Ende ging alles sehr schnell und scheinbar fast nicht mit rechten Dingen zu. Das Finale kam abrupt, war ziemlich wirr und ich bin mir nicht sicher, ob alles völlig in sich schlüssig war. Ich blieb mit offenen Fragen zurück und wurde das Gefühl nicht los, dass hier noch irgendetwas fehlte. Ich musste mich eingangs zwar erst warm lesen, aber dann fand ich Gefallen am Schreibstil des Autors. Er ist authentisch, bildlich und greifbar, aber auch spannungsgeladen und packend. Julian's Charakter bringt die nötige Brise Humor mit rein und lockert das Ganze auf. Fazit: Alles in allem war dieses Buch auf jeden Fall mal etwas ganz Anderes und kann mit vielfältigen fantastischen Elementen sowie Charakteren und interessanten kulturellen Einblicken glänzen, weswegen ich euch diesen Jugendroman trotz seiner Schwachpunkte gerne weiterempfehle. 3,5 - 4/ 5 Sterne ⭐️

If I could, I would give this book 1000 stars! I adored it, and dare I say, up to this poinz it is my fav book I have read so far this year! The characters are extremely lovable, and I found myself rooting for them all the way through. The ending was perfect as well, but honestly it made my heart hurt when the audiobook was over, because I already missed the characters! So much so, that I hit play again right away. You'll never catch me NOT listening to this audiobook ever again!
Mir geht das Herz auf beim Lesen.
Also Jugendliche war ich sehr vernarrt in den lateinamerikanischen Totenkult, umso schöner, jetzt ein Jugendbuch in den Händen zu halten, welches diese Tradition aufgreift und mit unserer modernen Welt verbindet. Es ist einfach eine aufregende Liebesgeschichte zweier Jugendlicher, gespickt mit dem lateinamerikanischen Einfluss und Fantasie. Es sollte langsam Normalität werden, nicht immer nur Liebesgeschichten zwischen Mann und Frau zu lesen - die Welt hat doch so vieles mehr zu bieten. Und das beweist "Yadriel und Julian". P.S. gut, dass ich mal ein Jahr Spanisch belegt hatte, so konnte ich ein paar der wiederkehrenden kurzen Sätze/Phrasen und Ausdrücke spielend leicht übersetzen und fand das einfach niedlich zwischendurch.

10 von 10! Habs geliebt!
Das Buch hat so eine tolle Grundidee. Ich lieb das mit den Geistern und der spanischen Kultur. Ich hab aber auhh die Protagonistinen geliebt, die Story an sich und eigentlich alles daran. Das war das perfekte Buch, was ich vorher noch nie so gelesen habe. Die Idee war für mich komplett neu und ich liebe es, sowas zu entdecken. Es werden sehr sehr wichtige Themen abgedeckt und es wird ehrlich darüber berichtet. Auch über schwierige Themen und wie es manchmal im echten Leben sein kann. Eine ganz ganz große Herzensempfehlung, die auch super in den LGBTQ+ Monat passt!
Schönes Jugendbuch mit vielversprechendem Inhalt. Ich mochte die Mischung aus Crime und der queeren Repräsentation zusammen mit dem mexikanischen Kult um den Dia de los Muertos. Sehr passend jetzt für den Oktober und Halloween. Allerdings finde ich, dass der Autor das Potential nicht ganz ausgeschöpft hat und es viele langweilige Stellen gab, die sich gezogen haben.
Mein erstes Buch mit einem Trans-MC. Ich mochte es, fand aber schade das die Story sich zeitweise wie Kaugummi zog und die Auflösung sich am Ende gehetzt las. Darüberhinaus war es sehr vorhersehbar und der Teeniefaktor war ab und an auch nur anstrengend.
Nachdem, „Yadriel & Julian. Cemetery Boys“ von Aiden Thomas seit Sommer 2023 auf meinem SuB lag hab ich im November endlich Lust gehabt es zu lesen. Ja, ich bin ein Moodreader, weswegen ich meine Lesemonate auch nie plane.😅 . Aber zum Buch. Das Buch war mein erstes Buch mit einem Trans-MC. Ich wusste nicht was mich erwartet und war aber sehr schnell hin und weg von allem. . Yadriels Drang sich gegenüber seiner Gemeinschaft, allen voran aber seiner Familie zu beweisen komme was wolle fand ich stark! Generell fand ich Yadriel sehr ausgeglichen obwohl man seinen inneren Konflikt immer gespürt hat. Julian war das komplette Gegenteil! Der pure Sonnenschein und jemand der sich einfach Hals über Kopf in Situationen stürzt und generell ins Leben. Zeitweise lasen sich die beiden wie das Trope „Grumpy & Sunshine“.😂 Einfach genial wie Julian, Yadriels angestammte Rituale und seinen Alltag durcheinanderbringt. Auch Maritza, Yadriels Cousine gefiel mir. Ab und an hätte ich mir jedoch gewünscht, dass sie etwas mehr in den Hintergrund rückt, da sie doch immer allgegenwärtig war und es kaum Szenen ohne sie gab.😅 . Ansonsten fand ich die Gesellschaft der Brujes sehr spannend und interessant. Es gab einen wirklich guten Einblick in die Latinx und auch die Afro-Latinx Gesellschaft rund um LA. Auch der magische Aspekt rund um die Heiligen und die „Hüter der Toten“ ä sehr gut. Auch die Einblicke in denTag der Toten fand ich klasse. . Negativ fielen mir die vielen und ausgiebigen Beschreibungen von doch recht unnötigen und beiläufigen Dingen auf. Und auch die ständigen Wiederholungen das sie ca. 48 Stunden für alles haben waren nervig. Das Drama zum Schluss und der geballte Spannungsbogen der auf 20 Seiten entladen wurde fand ich schade und war etwas „too much“ alles. Dadurch empfand ich dann doch, dass die Story vorher einige Längen hatte. Noch dazu war der Antagonist schon sehr früh klar, wenn man aufmerksam zwischen den Zeilen liest…😅 . Für das ganze Spanisch hätte ich mir noch ein Glossar gewünscht und war bald davon genervt alles nachzuschlagen. . Alles in allem hat das Buch Spaß gemacht und es las sich sehr gut und es war mal was anderes und ich kann es gut empfehlen.

Ein Buch, das einen einfach in seinen Bann zieht. Yadriel und Julian sind absolut tolle Charaktere und ergänzen sich in ihrer Gegensätzlichkeit absolut perfekt. Zwar war der Twist für mich nicht komplett überraschend, aber so war es perfekt. Und auch Maritza hat mir super gut gefallen und die Freundschaft war einfach nur spürbar 🥰 Ich konnte die Geschichte einfach nicht auf der Hand legen.
Jede Menge Themen finden sich in diesem für den Jugendliteraturpreis nominierten Titel. Yadriel versucht, als Transjunge seinen Platz in seiner von Traditionen geprägten Latinx-Gemeinschaft zu finden. Unterstützung findet er bei seiner Freundin Maritza, einem Onkel und Julian, dessen Geist er beschworen hat. Eigentlich bin ich kein großer Fan von magischem Realismus, aber diese Coming-of-Age-Abenteuergeschichte mit Lovestory, starken (& überzeugenden) Charakteren, jeder Menge Spiritualität und emotionaler Gänsehaut hat mich dann doch gepackt .
Wirklich toll gemacht. Die fremde Kultur wurde gut dargestellt, inklusive Protagonisten, sehr coole Menschen, realistische Erfahrungen und Struggles und dennoch Hoffnung und trans-feindliche die sich umstimmen lassen. An Drama und Romantik und auch süßen Tieren hat es auch nicht gemangelt. Kurz fand ich es bisschen schade, wer der Bösewicht war, irgendwie machte es schon Sinn, aber der war auch wichtig und erst nett…
Puh, was soll ich sagen? Dieses Buch hatte einige Höhen und Tiefen für mich. In der Geschichte drin war ich ziemlich schnell, jedoch hatte das Buch für mich einige Längen in der Mitte. Durch die letzten 100 Seiten bin ich dann aber nur so geflogen und fand besonders toll, dass es auch ein Kapitel aus der Sicht von Julian gab. Sowieso konnten mich beide Charaktere sofort überzeugen. Ich wusste, dass am Ende noch etwas kommen muss, aber mit so einem Plottwist habe ich überhaupt nicht gerechnet. Wirklich ein sehr starkes Ende, aber wegen der Längen zwischendurch gibt es "nur" 4 Sterne von mir.
Ein WIRKLICH TOLLER Coming-of-age- Roman 😍. Man merkt natürlich dass es eigentlich für ein jüngeres Publikum geschrieben wurde und ich würde es auch echt als Jugendbuch weiterempfehlen. Das Thema war einfach komplett einzigartig und wahnsinnig interessant und ich hab über die ganzen kulturellen Aspekte echt was dazugelernt. Die Charaktere waren auch sehr schön gestaltet - Yadriel, Julian und Maritza sind einfach so tief sympathisch. Nur das Ende war schon etwas zu sehr vorhersehbar 😂😂, das wusste ich irgendwie nach 80 Seiten dass es so ausgehen wird xD
𝔸𝕦𝕥𝕠𝕣/𝕚𝕟: Aiden Thomas 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Dragonfly 𝔾𝕖𝕟𝕣𝕖: Romantasy -ℂ𝕙𝕒𝕣𝕒𝕜𝕥𝕖𝕣𝕖 Ich habe mich von der ersten Seite an extremst in die Art des Hauptprotagonisten Yadriel verliebt. Seine Stärke und Durchhaltevermögen, aber auch seine Charakterentwicklung haben mich absolut umgehauen und es hat richtig Spaß gemacht aus seiner Perspektive zu lesen. Und auch Julian (der 2. Hauptprotagonist) ist mir sehr schnell sympathisch geworden und es war sehr schön mehr im Buch über ihn zu erfahren und auch mehrmals hinter diese Fassade schauen zu können. Ein weiteres Highlight für mich waren die unglaublich facettenreichen Nebencharaktere, die das Buch noch um einiges spannender gemacht haben. -𝕊𝕔𝕙𝕣𝕖𝕚𝕓𝕤𝕥𝕚𝕝 Der Schreibstil von Aiden Thomas konnte mich von der ersten Seite an sehr packen und bin total von der Geschichte mitgezogen worden. Der Schreibstil ist detailliert und sehr spannend, was ein großer Pluspunkt für mich war. -𝕀𝕕𝕖𝕖/𝕌𝕞𝕤𝕖𝕥𝕫𝕦𝕟𝕘 Mich hat die Idee von Cemetery Boys schon von Anfang an gut gefallen, da Fantasy mit einer guten Trans Repräsentation und dann auch noch in Mexiko nach einem riesigen Potential klingt. Und ich kann glücklicherweise sagen, dass dieses Potential meiner Meinung nach wirklich ausgenutzt wurde. Die Umsetzung der Idee hat mir sehr gut gefallen und obwohl ich die Handlung etwas vorhersehen konnte war die Geschichte bis zum Ende hin spannend und ich habe mit den beiden Jungs mitgefiebert. -𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥 Nachdem die englische Version auf Booktok ziemlich bekannt geworden ist, war ich sehr sehr gespannt auf die deutsche Version von Cemetery Boys. Und ich wurde absolut überzeugt. Eine unglaublich tolle Trans Repräsentation, ein umhauender Schreibstil und jede Menge spannende Charaktere in einem tollen Setting. Eine riesige Empfehlung und definitiv Jahreshighlight Potential!! 5/𝟝☆

Einfach toll 🥺
Ich habe dieses Buch verschlungen, es hat mir wirklich wirklich gut gefallen. Ich habe mitgefühlt, gelacht, geweint und vielleicht auch Mal wütend geflucht.. 😅 Am Anfang musste ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnen und wer sich als Antagonist entpuppt war mir auch recht schnell klar, aber tbh war das überhaupt nicht schlimm und hat nichts an meiner Unterhaltung gemindert. Ich habe die Charaktere soo geliebt, sie sind mir alle so sehr ans Herz gewachsen und ihr Zusammenhalt war so herzerwärmend. 🥺🥰 Die Story hat mir sehr gefallen, für mich war es mal was ganz anderes, und auch wie viel Kultur und Tradition eingebunden wurde war interessant. Ein wirklich schönes queeres Jugend-Fantasybuch, das man gern auch mit fast 30 lesen und lieben kann. 😁🥰
Yadriel und Julian - Cemetery Boys Yadriel ist ein transgender Junge, dessen Familie Mühe hat, ihn zu akzeptieren. Entschlossen allen zu beweisen, dass er ein echter Brujo ist, beschwört er den Geist seines verstorbenen Cousins Miguel. Doch er beschwört den falschen Geist und den wird er nicht so einfach wieder los. Je mehr Zeit Yadriel mit Julian verbringt, desto klarer wird ihm, er will nicht, dass Julian geht. Und über allem hängt die Frage: Was geschah in jener Nacht, als Miguel und Julian starben? Mittlerweile habe ich das Buch zwei Mal gelesen und tatsächlich fand ich es beim zweiten Mal sogar besser. Das Forshadowing ist unglaublich gut und den Plot-twist am Ende werdet ihr nicht kommen sehen. Und der Schluss ist einfach nur herzzerreissend und zugleich herzerwärmend. Das ganze Buch hat eine besondere Atmosphäre: spooky und gleichzeitig magisch. Man lernt eine ganz neue Kultur kennen. Das ganze ist so schön und simpel beschrieben, dass es auch wirklich nicht schwierig zu verstehen ist. Yadriel ist ein so starker junger Mann, der viele transgender Jungen inspirieren und ermutigen wird. Er steht zu sich selbst, egal was passiert und er kämpft dafür endlich so akzeptiert zu werden wie er ist. Anfangs gibt es entsprechend ein paar Szenen in denen er mit Transphobie konfrontiert wird. Julian ist unvergesslich. Er ist lustig und gleichzeitig emotional. Seine gewählte Familie ist für ihn das wichtigste. Von ihm kann man viel über Freundschaft und das Leben lernen. Ausserdem thematisiert das Buch Motive wie Trauer, Ausgrenzung bzw. Akzeptanz und Lebensumstände von Immigranten*innen in den USA. Alles in allem finde ich, Cemetery Boys sollte man unbedingt lesen. Ich freut mich riesig, dass ein Buch wie dieses übersetzt wurde, denn wie bereits erwähnt wird es vielen Menschen helfen: einerseits transgender Menschen und andererseits Personen mit Latnix Hintergrund.
It was such a nice book. I totally loved and adored the characters, especially Julian, Maritza and Luca. My only critique (and Why I Just gave 4 stars) is that I‘ve Seen the plot twist Coming quite early in the book so it wasn‘t really shocking. But anyways, I loved it. I loved to get to know Latinx culture better and to see trans joy 🥰 As I visited LA recently the setting was also quite cool. My heart broke several times for Yadriel and Julian alike and I think it‘s so so great to have a book that makes you feel things 🥰
Es gibt Jugendbücher, die kann man ab einem bestimmten Alter nicht mehr lesen. Doch manchmal schaffen es AutorInnen, mit einer einzigen Geschichte viele unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen. „Yadriel und Julian – Cemetery Boys“ ist so ein Beispiel.
[Rezensionsexemplar] ❤️❤️❤️❤️❤️ Ein Geist am Vorabend von Halloween! Das ist für Yadriel und seiner Cousine Maritza nichts besonderes ist. Denn die beiden Jugendlichen gehören zur Brujx-Gemeinschaft. Während Brujas Menschen heilen können, ist es die Aufgabe der Brujos, Geister ins Jenseits zu begleiten. Auch wenn beide fester Bestandteil der Gemeinschaft der Brujx sind, sind sie doch Außenseiter. Maritza, weil sie als Veganerin sich weigert, Tierblut für das Heilen von Menschen einzusetzen. Und Yadriel, weil er Trans ist. Aber Yadriel will kein Außenseiter sein, er will wie sein Vater, seinen Bruder und jeden anderen Brujo in der Gemeinschaft die Geister der Verstorbenen beschwören und ihnen helfen, ins Jenseits zu kommen. Deswegen nimmt er sein Schicksal selbst in die Hand. Mit Maritzas Hilfe schafft er es seinen ersten Geist heraufzubeschwören. Doch dabei läuft etwas schief und der falsche Geist steht jetzt vor ihm: Julian, der Bad Boy seiner Highschool. Und jetzt bereitet er Yadriel als Geist Schwierigkeiten, denn Julian ist weit davon entfernt, bereitwillig ins Reich der Toten überzutreten. Mit Yadriels Hilfe will er erstmal herausfinden, wie er gestorben ist. Und je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto weniger will auch Yadriel, dass Julian geht. Aiden Thomas schafft es mit seinem Debütroman „Yadriel und Julian – Cemetery Boys“ dem Jugendbuch-Genre üblichen Motive zu bereichern. Vor allem die Mischung aus Fantasy und Coming-of-Age hat mir sehr gut gefallen. Die jungen Figuren – allen voran Protagonist Yadriel – sind sehr nahbar und gut geschrieben. Niemand ist perfekt und sie haben ihre eigene Charakterentwicklung im Laufe der Geschichte, wobei sie gegenseitig voneinander lernen. Und wie Aiden Thomas Latinx-Kultur und Magie verwebt, finde ich sehr interessant. Vor allem im Hinblick darauf, dass Yadriel als Trans-Junge sich in einem konservativen Umfeld behaupten muss, allen voran seinem Vater gegenüber. Mir hat „Yadriel und Julian“ richtig gut gefallen. Aber wenn ich das Haar in der Suppe finden würde, dann ist das der Mystery-Aspekt rund um Julians Tod. Der wird am Anfang aufgeworfen, dann fallen gelassen, nur um am Ende wieder plötzlich aufzutauchen. Es wäre schöner gewesen, wenn die Frage nach Julians Tod mehr in der Story integriert gewesen wäre, auch wenn das vielleicht ein paar Seiten mehr bedeuten würde. Ein anderes, klitzekleines Härchen gibt es in der Hörbuchfassung von „Yadriel und Julian“. Dadurch, dass Yadriel und die Brujx der Latinx-Gemeinschaft angehören, wird zwischendurch sehr viel Spanisch geredet – ohne immer übersetzt zu werden. Trotzdem kann ich „Yadriel und Julian – Cemetery Boys“ jedem nur ans Herz legen. Der Schreibstil von Aiden Thomas ist wunderbar leicht und spannend zugleich. Deren Debütroman mag zwar als Jugendbuch vermarktet werden, doch ich finde, dass man auch als Erwachsener dem Buch sehr viel gewinnen kann. Aber wenn man Spanisch nicht gut oder gar nicht beherrscht, würde ich eher zur Buchversion vom Roman raten. Ich aber habe sehr gerne die Hörbuchfassung von „Yadriel und Julian – Cemetery Boys“ gelesen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Yadriel has summoned a ghost, and now he can't get rid of him.
In an attempt to prove himself a true brujo and gain his family's acceptance, Yadriel decides to summon his cousin's ghost and help him cross to the afterlife.
But things get complicated when he accidentally summons the ghost of his high school's resident bad boy, Julian Diaz - and Julian won't go into death quietly.
The two boys must work together if Yadriel is to move forward with his plan.
But the more time Yadriel and Julian spend together, the harder it is to let each other go . . .
'A celebration of culture and identity that will captivate readers with its richly detailed world, earnest romance, and thrilling supernatural mystery' - Isabel Sterling, author of These Witches Don't Burn
Book Information
Posts
Nicht perfekt, aber wichtig und Richtig 🏳️🌈🏳️⚧️ und eine schöne Geschichte für die Spooky Season 🎃✨️
Ich habe das Hörbuch vor einer ganzen Weile mal angefangen und dann pausiert, weil ich damals einfach nicht richtig reingekommen bin. Jetzt – passend zur Halloween-Zeit – habe ich noch einmal von vorne begonnen. 🎧 Der Sprecher hat mir richtig gut gefallen: Er spricht mit Akzent, bringt die Emotionen glaubwürdig rüber und gibt jeder Figur eine eigene Stimme. Nur Maritza klang für mich etwas zu künstlich – aber das ist bei männlichen Sprechern oft schwierig. Ich kenne mich eigentlich recht gut mit dem Día de los Muertos aus ...trotzdem habe ich am Anfang ein bisschen gestruggelt, weil viele spanische bzw. mexikanische Begriffe einfach so stehen bleiben. Gleichzeitig macht genau das die Geschichte aber auch authentisch und sehr nah an ihren kulturellen Wurzeln – und das mochte ich wiederum sehr. 🕯️💀 Was mir zwischendurch schwerfiel: Ich wusste oft gar nicht, wohin die Geschichte eigentlich will. Ich hatte den Klappentext ewig nicht mehr gelesen, also wusste ich nicht mehr genau, was mich erwartet und beim Hören fehlte mir oft das Ziel. Es gab zwar ein Hauptthema, aber das ging für mich irgendwie unter. Statt einem klaren roten Faden hatte ich oft das Gefühl, wir treiben einfach durch die Handlung. Yadriel ist trans und gay ...was in seiner Familie nicht vollständig akzeptiert wird. Die Einzige, die ihn wirklich unterstützt hat, ist seine verstorbene Mutter und das spürt man. Ich fand es stark, wie viele Themen hier angesprochen werden: Identität, Körperwahrnehmung, optische Wirkung, Gefühle und der ständige Kampf zwischen Selbstverständnis und Fremdwahrnehmung. Es ist ein wichtiges Buch, gerade für trans Personen, weil es viele Ebenen zeigt, die sonst kaum Raum bekommen. 🌈 Julian dagegen ist so ein typischer „harte Schale, weicher Kern“-Charakter. Erst laut, frech und rebellisch ...dann aber total beschützend und loyal. Ich mochte seine Dynamik mit Yadriel sehr, vor allem, wie sich langsam eine Verbindung entwickelt. Trotzdem hätte ich mir für die Liebesgeschichte ein bisschen mehr Gefühl gewünscht. Es war zwar Slowburn und ohne Spice ... was ich erfrischend fand aber dennoch etwas zu zurückhaltend. 💜 Die Handlung bleibt insgesamt eher ruhig und konzentriert sich stark auf Themen wie Zugehörigkeit, Familie und Akzeptanz – mit einigen magischen Momenten, Ritualen und emotionalen Szenen, die erst nach und nach ihren Sinn ergeben. Gerade gegen Ende bekommt die Geschichte mehr Tiefe, mehr Gefühl und auch mehr Bedeutung ...ohne, dass ich zu viel verrate. Am Ende bin ich zwiegespalten: Die Figuren mochte ich, die Idee ist toll, die Repräsentation gelungen aber die Story selbst hat mich nicht konstant fesseln können. Trotzdem: Ich bin gespannt auf Teil 2 und hoffe auf mehr Romantik und einen klareren roten Faden. ✨

Cemetery Boys hat sich innerhalb kürzester Zeit einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen gesichert. Ein tiefgründiges Jugendbuch, voller Magie, so besonders, mit einer extrem wichtigen Botschaft und wenn ich das Buch mit nur wenigen Worten beschreiben müsste, dann wäre diese: einfach wunderschön 5/5☆ Sternen | Herzensbuch
Das Buch hat mich einfach nur überrascht. Aus einem >>Ich hab Lust drauf und beginne es spontan<<, wurde ein >>Ich habe es am gleichen Tag noch durchgelesen<<. Es war einfach wunderschön, magisch und so voller Tiefe und einer so wichtigen Botschaft 🥹❤️🩹✨️ 𝐊𝐥𝐚𝐩𝐩𝐞𝐧𝐭𝐞𝐱𝐭 (selbst übersetzt) Yadriel hat einen Geist beschwört und nun hat er ein Problem: er wird ihn nicht mehr los Als seine traditionelle Latinx-Familie Probleme hat, sein wahres Geschlecht zu akzeptieren, ist Yadriel fest entschlossen, sich als echter Brujo zu beweisen. Mit Hilfe seiner Cousine und besten Freundin Maritza führt er das Ritual selbst durch. Und er bekommt auch direkt seine erste Chance und macht sich auf die Suche nach dem Geist seines ermordeten Cousins, um diesen zu befreien. Doch der Geist, den er herbeiruft, ist nicht Miguel. In Wirklichkeit ist es Julian Diaz, der Badboy der Schule, und Julian hat nicht vor einfach so in den Tod zu gehen. Er ist fest entschlossen, herauszufinden, was passiert ist, und noch einige offene Fragen zu klären, bevor er die Welt, wie er sie kennt, verlässt. Da er keine andere Wahl hat, erklärt sich Yadriel bereit, Julian zu helfen, damit sie beide bekommen, was sie wollen. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto weniger gern wollen sie eindander wieder gehen lassen... 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧 Ich habe das Buch aus einer Laune heraus begonnen und dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Es war schon lange auf meiner Wunschliste, aber was mich genau erwartet, war mir gar nicht so bewusst. Cemetery Boys ist ein wirklich besonderes Jugendbuch, was euch nur ans Herz lesen kann. ✨️das Setting & die Atmosphäre✨️ Cemetery boys spielt, wie der Titel schon verrät auf einem Friedhof, was nicht zuletzt für komische Blicke sorgt, wenn Yadriel erzählt, dass er auf einem Friedhof lebt. Seine Familie lebt die Latinx Tradition und das Buch ist geprägt von Magie und Kultur. Ich bin ehrlich, ich hatte dafür nicht so wirklich eine Ahnung von der Kultur und deren Traditionen, umso schöner war es auf dieser wundervolle Weise darüber zu lesen. Die Kultur lernt man auf besondere Weise kennen. Sie ist laut, bunt und magisch. Genauer über sie zu erfahren hat mir echt viel bedeutet 🥹🥰❤️🩹 Die Details haben dafür gesorgt, dass man das Gefühl hatte, man wäre selbst dabei. Ich habe mich gefühlt, als hätte ich zusammen mit Yadriel, Maritza und Julian den Día de los muertos erlebt 😍🌼 ✨️die Charaktere✨️ Yadriel hat mich von Seite eins an sofort in seinen Bann gezogen. Seine Geschichte hat mich extrem berührt und mich emotional sehr mitgenommen. Es geht um Akzeptanz, das Miteinander, endlich dazugehören, nicht als jemand anderes wahrgenommen werden und Yadriel nimmt uns mit auf eine tolle Reise. Eine Reise, die vor allem durch Julian geprägt wird. Julian der eigentliche Badboy der dich so viel mehr ist und vor allem nicht davor zurückschreckt, zu sagen was er denkt. Julian nimmt kein Blatt vor dem Mund, hat aber ein Herz aus Gold. Durch Julian erkennt Yadriel, dass es nicht daraum geht anderen zu gefallen, dass er seinen Wert nicht beweisen muss und das er immer schon gut genug war. Das er genug ist und genau richtig ist, so wie er ist. Die beiden sind wirklich etwas ganz besonderes und haben sich gegenseitig einfach nur unterstützt und geholfen und einander so viel mitgegeben 🌈👉🏻👈🏻✨️ Und auch Maritza ist ein ganz besonderer Charakter. Sie lehnt sich gegen die Tradition auf und versucht gleichzeitig ihren eigenen Platz zu finden. Egal was kommt, sie hält zu Yadriel und die Verbindung der beiden ist unglaublich greifbar. Ihre Freundschaft konnte man spüren und hat das Buch ebenso zu etwas Besonderem gemacht 🫂🌼🫶🏻 ✨️die Geschichte✨️ Die Geschichte hat vor allem durch den magischen und berührenden, tiefgründigen Schreibstil überzeugt. Es ist vielleicht nicht immer extrem viel passiert, dass Buch ist ja auch nicht super lang, aber in jedem einzelnen Wort steckte eine tiefe Bedeutung. Es wurde nie langweilig und war durchgehend interessant. Emotional war ich die ganze Zeit dabei. Und ich glaube die größte Stärke liegt vor allem in der Verbindung zwischen den Charakteren, dem Einfluss der Kultur und allem, was zwischen den Zeilen steht 🥹❤️🩹 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 Yadriels Geschichte ist es wert gelesen zu werden und ich kann sie jedem nur ans Herz legen. Das Buch hat mir so viel mitgegeben, hat so eine wichtige Bedeutung und spielt gerade in der heutigen Zeit eine so wichtige Rolle. Also bitte lest dieses Buch 🥹😭🫂 Und für alle Disneyfans, wenn euch Coco gefallen hat, Cemetery Boys hat mir zwischendurch ähnliche Vibes gegeben, wenn auch deutlich tiefer in die Kultur und die Traditionen eingetaucht wurde 🥹🤭✨️

In "Yadriel und Julian. Cemetery Boys" von Aiden Thomas folgen wir Yadriel, einem trans Jungen aus einer Familie von Brujos, der verzweifelt nach Akzeptanz und Anerkennung strebt. Dem Autor gelingt es auf beeindruckende Weise, Yadriels Authentizität und innere Konflikte darzustellen, was eine starke Bindung zum Protagonisten schafft und den Lesenden tief in seine Geschichte eintauchen lässt. Während Yadriel und Julian sich auf ihrer Reise befanden, fieberte ich mit ihnen und erlebt ihre Entwicklung und Bindung zueinander. Die Darstellung von Yadriels innerem Konflikt und seiner Suche nach Anerkennung ist einfühlsam und mitreißend, was zu emotionalen Momenten führt. Ich persönlich habe sogar vor Stolz einige Tränen vergossen, als Yadriels Vater ihn als seinen Sohn und als Brujos anerkannte. Die Handlung ist reich an kulturellen Einflüssen und bietet einen faszinierenden Einblick in die Traditionen und Bräuche des mexikanischen Tags der Toten, dem Día de Muertos. Das Eintauchen in diese andere Kultur erweitert nicht nur das Weltbild, sondern bereichert auch das Leseerlebnis. Obwohl die Geschichte insgesamt packend ist, fand ich einige wenige Kapitel etwas langatmig. Trotzdem hat mich das Buch durch seine Vielschichtigkeit und emotionalen Höhen und Tiefen vollständig in seinen Bann gezogen. Alles in allem ist "Yadriel und Julian. Cemetery Boys" eine zauberhafte Reise, die sowohl die Herzen als auch den Verstand berührt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Finished: 11.07.2024
I AM IN LOVE WITH THIS BOOK I loved every page in this book. And I didn't expect it to have a happy ending. Yadriel and Julian have my whole heart. They are so incredibly cute. After reading this I am super upset that I am not a Brujo and have the ability to see ghosts CAUSE THAT IS SO COOL. And I love the idea that they all have this magical knife. Reading this as a trans guy who likes boys this was really comforting and validating to read. 5 out of 5 stard i totally recommend it.

Faszinierende Geschichte, die einen sofort in ihren Bann zieht
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Handlung war spannend, mystisch mit einer gelungenen Wendung. Mir waren die Protagonisten sehr sympathisch, da beide ihre Probleme und Sorgen hatten und trotzdem zueinander finden konnten. Der Trans Junge Yadriel, der in seiner Familie verzweifelt um Anerkennung kämpft, und Julian, der für seine Familie und Freunde alles tun würde.
Kann ich Spanisch? Nein. Musste ich mich dennoch durch dieses Buch durchkämpfen, mit vielen Spanischen Sätzen, manche sogar wichtig, ohne Übersetzungen? Ja.
Ich habe mich mal wieder auf eine gay story gefreut. Bin immer dafür zu haben. Aber leider wurde ich wieder enttäuscht. Sehr unrealistisch, die beiden kannten sich gerade mal für 2-3 Tage und sind schon hella in Love plötzlich, für mich ist das halt extrem unrealistisch. Auch viele Plotholes. Am Anfang wird man einfach in die Story reingeschmissen, kann eigentlich gut sein, wenn man es gut macht, es wurde aber extrem schlecht gemacht, ich war einfach nur verwirrt. Und wenn man kein Spanisch kann, kommt man oft nicht wirklich draus wer wer ist und was passiert. Echt schade. Man hat nicht mal ein paar Übersetzungen machen können. Die zwei Sterne gibt es nur weil Julian ultra der Cutie ist und ich bei ihm öfters schmunzeln musste. Julian ist übelst die Greenflag. Ich fands auch schade wie das gehandelt wurde mit Yadriels Akzeptanz. Man hätte das anders handeln sollen. Jedenfalls für mich so, dies ist wirklich nur meine Meinung.

Mir gefiel das Konzept der Geschichte mit den Brujx wirklich gut. Yadriel hat es nicht leicht in seiner Familie und muss sich immer wieder seinen Platz verteidigen. Als Julian hinzukommt und sein Leben zuerst gehörig durcheinander wirbelt ist alles plötzlich doch leichter und einfacher. Es ist nur so kompliziert, wie man es selber macht oder andere machen. Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig zu Beginn. Die Einstellung der Familie hat mich gestört, nicht weil sie nie zugehört haben, sondern weil es am Ende plötzlich ganz einfach war. Es hätte für Yadriel viel einfacher sein können, aber zuerst musste natürlich etwas geschehen.
Ich hatte das Buch lange auf dem SUB und habe mich anfangs damit schwer getan. Aber irgendwann hat es mich echt gecatcht. Die Idee ist auch mal was anderes. Yadriel, ein transgender Teen hat den Geist von Julian Diaz, den Bad Boy der Schule aus Versehen gerufen. Nun will er ihn wieder los werden. Freundschaft und Akzeptanz spielt eine große Rolle in dem Buch. Das Buch beinhaltet viel Magie und lateinamerikanische Traditionen zum Tag der Toten.
Ein unterhaltsames, spannendes, queeres, süßes und magisches Jugendbuch.
"Cemetery Boys" gehört für mich in die Kategorie Bücher, bei der ich mich frage, warum ich es nicht schon viel eher gelesen habe. Denn war einfach so gut. Das Setting in LA mit dem Friedhof hat mir super gefallen und ich fand es toll wie viel die Aspekte der Kultur und Traditionen einfließen. Gleichzeitig wurden aber auch Konflikte mit Traditionen nicht unter den Tisch gekehrt und Yadriels Gefühle im Bezug auf seine Queerness und die mangelnde Verständnis und Unterstützung seiner Familie wurden sehr greifbar gemacht. Durch den Mord an Julian und Yadriels verschwunden Cousin wird die Handlung spannend (auch wenn ich zum Ende hin erahnt habe, wer damit zu tun hat, wobei ich das Ausmaß aber unterschätzt habe). Yadriel und Julian sind komplexe Charaktere, die in ihrer Einzigartigkeit von dem Autor gut herausgearbeitet wurden und ihre Liebesgedichte war einfach so süß. Auch die Nebencharaktere waren keine eindimensionalen Papfiguren und das Erzähltempo hat genau an den richtigen Stellen an Fahrt aufgenommen oder ist langsamer geworden. "Cemetery Boys" ist ein tolles queeres Jugendbuch, das ich am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte.

Kann ich bitte mehr als 5 Sterne geben? Ich liebe dieses Buch sehr. Alles daran. Die Charaktere kann man alle nur ins Herz schließen. 🥺 Bei Julians Art ging mir richtig das Herz auf. Für Yadriel wollte ich jeden fighten. Maritza nehme ich gern als Freundin. Es war so ein wunderschönes Erlebnis all das so zu lesen. Spannung, Humor und viele Tränen, weil ich sehr emotional bin.
Wow!!! JAHRESHIGHLIGHT!!
Cemetery Boys Yadriel & Julian oder Cemetery Boys hat mich so überrascht. Ich habe nur wenige Seiten gebraucht, bis ich mich in die Geschichte verliebt habe. Das Buch behandelt so viele schöne Themen, sodass ich es gar nicht aus den Händen legen konnte. Die Magie, mit welcher geschrieben wird, hat mich sehr berührt. Ich liebe es, wie die mexikanische Kultur und besonders Día de los Muertos beschrieben wird. Da ich mich kaum mit dieser Kultur auskenne, war es einfach so schön, mehr darüber zu erfahren und die Magie dahinter zu lernen. Wenn ihr den Film Coco mochtet, dann werdet ihr dieses Buch lieben! Die Geschichte hat mich so verzaubert, denn die Handlung ist nicht nur etwas total Neues für mich, sondern ich konnte die Liebe des Autors, mit welcher die Geschichte geschrieben wurde, förmlich spüren. Auch wie Yadriel zu sich selbst findet, ist wunderschön in die Geschichte eingeflochten und Julian ist einfach toll! Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten hat vollkommen gepasst. Im Nachhinein hätte ich das Buch wirklich schon früher lesen sollen! Es ist so wunderschön und traumhaft. Ich kann es allen empfehlen, sowohl auf Deutsch wie auch auf Englisch. Die Rezension kommt nicht im Entferntesten an die Emotionen heran, welche ich während des Lesens gefühlt habe! Daher glaubt mir einfach: Die Geschichte muss gelesen werden! Sowohl von Teenagern wie auch Erwachsenen.

Ihr seid auf der Suche nach einer atmosphärischen, spannenden und liebevoll gestalteten Young Adult Story? Dann schaut auf jeden Fall mal bei den Cementary Boys vorbei.
Cementary Boys ist eine Young Adult Coming of Age Story, die mich mit ihrem Setting von Beginn an begeistern konnte! Neben spannenden und magischen Elementen werden vor allem auch wichtige Themen angeschnitten, die der Autor sehr gut einfädelt, erklärt und auflöst. Denn unser Protagonist Yadriel ist trans, doch irgendwie ist diese Nachricht noch nicht ganz bei seiner Familie angekommen. Wir begleiten Yadriel also nicht nur durch ein spannendes, gefährliches und magisches Abenteuer, sondern auch durch den Entwicklungs- und Akzeptanzprozess, den sowohl er als auch seine Umgebung durchmacht. Abseits dessen erzeugt der Autor mit seinem Schreibstil eine unfassbar gemütliche, bunte und aktive Atmosphäre, die uns aus dem Alltag hinaus mitten hinein in ein mexikanische Setting al la Coco (Disney-Film) entführt. Und auch jeder einzelne Charakter, der uns im Buch begegnet, ist einzigartig und bleibt mit seiner ganz eigenen Art in Erinnerung. Aber auch an Spannung fehlte es mir nicht. Leider setzte diese erst zur Mitte des Buches hin voll ein, dann aber mit einer ordentlichen Explosion. Denn irgendetwas stimmt nicht. Immer mehr Jugendliche werden vermisst und auch Julian - unser Loveinterest und hyperaktiv liebevoller Geist - verhält sich komisch. Und dann wäre da noch eine alte Legende, die uns wieder und wieder begegnet. Die mitreißenden Szenen wechseln sich mir zuckersüßen Momenten zwischen Julian und Yadriel ab, die niedlicher nicht sein könnten. Auch der Plottwists, der am Ende auf uns wartet, ist einfach nur gelungen. Und die Spannungsspitze kaum aushaltbar.

Schönes Jugend-Fantasy-Buch
Der Anfang war für mich, zugegebenermaßen, ziemlich verwirrend. Ich habe erst gar nicht gecheckt, was die Brujx eigentlich machen. 😅 Aber im Laufe des Buches habe ich mich dann doch gefragt, wieso ich da am Anfang so auf der Leitung stand. Die spanischen Ausdrücke und Sätze, die im ganzen Buch immer wieder auftauchen, fand ich passend, weil ich dadurch das Gefühl hatte, mehr mit den Charakteren in Verbindung zu kommen. Allerdings gingen sie mir auch ein wenig auf die Nerven, weil ich immer das Bedürfnis hatte, die Sätze in den Übersetzer zu tippen, damit mir auch ja nichts entgeht. Maritzas Einfluss und Julians lockere Art mochte ich sehr. Außerdem bin ich ganz verliebt in Julians Beziehung zu seiner "Familie". 😍 Yadriel ist einfach toll und sein drang sich zu beweisen und die leichte Charakterentwicklung hat mir gut gefallen. Und auch wenn ich ziemlich früh darauf gekommen bin, wo die Geschichte hinführt, fand ich das Buch doch spannend. 😊 Von mir gibt's auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle die Jugend-Fantasy mögen. ❤️ Eure Licey ☘️

Ich habe nicht genug Worte, um all die Emotionen zu beschreiben, die ich beim Lesen gefühlt habe. Jede einzelne Person in diesem Buch fühlte sich so lebendig und real an - ich möchte einfach mehr davon lesen. Das Buch zu beenden fühlt sich ein bisschen an, als würde ich eine Beziehung beenden. It hurts. Ich habe jede Seite dieses Buches genossen.
Magische Geschichte rund um den Tag der Toten
[Rezension /Rezensionsexemplar / Werbung] 🖤 Ich bin ein absoluter Fan vom Verkleiden. Ob nun Halloween, Karneval oder sogar Weihnachten – bei mir müssen mindestens die Accessoires stimmen. Und auch der Día de Muertos, der Tag der Toten, einem der wichtigsten mexikanischen Feiertage, reizte mich schon immer sehr. Nicht zuletzt durch die klassischen Gesichtsbemalungen zu Ehren Santa Muerte, wie wir sie auch hierzulande kennen. 🖤 Aus diesem Grund habe ich mich auch sehr auf die Geschichte rund um Yadriel und Julian gefreut. Auf eindrucksvolle Weise wird dieses von mir ohnehin geliebte Thema, leicht magisch aufgearbeitet und mit den Problemen von LGBTQ verbunden, so dass letztlich eine Geschichte geformt wurde, die mir sehr gefallen hat. 🖤 Unser Protagonist Yadriel ist trans und möchte genau so auch in der Gesellschaft akzeptiert werden. Das gelingt natürlich nicht jedem, auch nicht aus der eigenen Familie. Doch als er den „falschen“ Geist beschwört – nämlich Julian – und versucht dessen Tod aufzuklären, ändern sich so einige Dinge in seinem Leben. Dennoch ist wohl der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte die Entwicklung der Charaktere, deren Identitäten und Überzeugungen, als auch die gesellschaftlichen Probleme von Yadriel und auch Julian. Die Leserschaft erwartet daher ein eher ruhigeres Buch, welches an vielen Punkten zum Nachdenken anregt. Wer Spannung erwartet, ist hier leider falsch. 🖤 Gut gefallen haben mir auch die Ausführungen zu den kulturellen Hintergründen des Totenkults. Damit – und mit dem angenehm flüssigen Schreibstil – hat das Buch sehr an Leben gewonnen. Die Geschichte um Yadriel ging mir daher sehr nah und auch die Verbindung zu Julian fand ich nachvollziehbar und schön – jedoch vorhersehbar. 🖤 Insgesamt konnten mich die „Cemetery Boys“ jedoch überzeugen. Eine Geschichte über Selbstliebe und Liebe, Zusammenhalt und Freundschaft, Familie und Mut – gespickt mit Magie und Kultur. #bookstagram #buchblogger #Bücher #bookiesupport #bookish #booklover #bookaddict #bookphoto #buchverliebt #booknerd #bücherwurm #leseliebe #bookshelf #bücherliebeverbindet #wirsindteamfantasy #bücherwelt #bookcommunity #bookstagramgermany #bookstagramdeutschland #bookiesagainstalgorithm #bookiesinnercircle #bookreview #dragonflyverlag #yadriel&Julian #cemeteryboys #aidenthomas

Hallo ihr lieben 🥰 Okay einfach wow! Dieses Buch ist ein absolutes Herzensbuch. Ich habe einfach alles daran geliebt. ❤️ Das Cover ist eins der schönsten die ich besitze und der Schreibstil ist einfach wirklich super und toll zu lesen. ❤️ Das war mein erstes Buch mit einem Transcharakter und ich habe so viel gelernt darüber. Es wurde super in diese Story eingearbeitet z.B. die Schwierigkeiten mit einem Binder und wie Transpersonen mit Transphobie zu kämpfen haben, aber auch wie wichtig Akzeptanz ist. ❤️ Auch toll war das Setting auf dem Friedhof mit den Geistern und der Magie. Es war super in diese Kultur einzutauchen und sie kennenzulernen. Wobei der Autor auch Rassismus behandelt hat was auch super wichtig ist. ❤️ Yadriel und Julian sind zwei sehr vielschichtige und auch liebenswerte Charaktere, die ich wirklich sehr lieb gewonnen habe und die ich nicht wieder gehen lassen will. Doch soweit ich weiß wird es ein sequel geben also muss ich mich glücklicher Weise nicht für immer von den beiden verabschieden. Von mir gibt's eine RIESEN Leseempfehlung und: 5/5⭐
4,5 Sterne für eine spannende, lesenswerte Geschichte.
Die Geschichte war sehr spannend und hat mich mit ihrem tollen Schreibstil, den interessanten Themen und den sympathischen, vielschichtigen Charakteren sofort mitgerissen. Neben Yadriel, Maritza und Julien fand ich besonders Juliens selbstgewählte "Familie" toll. Wie viel sie einander bedeuten und wie sehr sie füreinander einstehen war einfach schön. Allerdings hätte ich das gern noch ausführlicher gehabt, mehr von seiner "Familie" erfahren und die Leute besser kennen gelernt. Die angekündigte Liebesgeschichte ging in der Spannung, in der ganzen Mythologie und den Bräuchen fast ein bisschen unter und kam mir etwas zu kurz, auch da hätten es noch ein paar Seiten mehr sein dürfen. Die spanischen Wörter und Sätze wurden leider nicht immer übersetzt oder erklärt. Da ich so was dann trotzdem wissen möchte, habe ich immer mal wieder mein Handy in die Hand genommen und nachgesehen. Das hat den Lesefluss teilweise schon etwas gestört. Juliens Gefühlsschwankungen von rasend wütend zu plötzlich wieder fröhlich und scherzend kamen mir oft zu abrupt. Außerdem bin ich über die ein oder andere nicht wirklich logische Beschreibungen "gestolpert", z.B. ein Geist der "nach Luft ringt". Wozu braucht ein Geist Atemluft? Oder: Ein Geist, der durch Türen und Wände geht, aber sich auf ein Bett legen kann. Ab ca. der Hälfte hatte ich eine gewisse Ahnung bezüglich des Endes, das hat der Geschichte aber nicht geschadet, sie war trotzdem sehr spannend. Einige Handlungen gegen Ende war mir dann leider zu konstruiert und alles ging etwas zu schnell. Auch da hätten einige Seiten mehr dem Buch gut getan, um alles etwas auszubauen. So wirkte es recht überhastet. Aber genau genommen sind diese Kritikpunkte "meckern" auf hohem Niveau, (bis auf diese etwas konstruierte/überhastete Sache), denn insgesamt war es eine tolle Geschichte mit interessanten, vielschichtigen Charakteren und sehr interessanten Themen.
Überraschend gut!
Ich bin baff! Dieses Buch hat mich von Beginn an begeistert! Ich fand die Geschichte sehr toll und konnte sie nicht aus der Hand legen. Die Protagonisten, allen voran Maritza, dann Yadriel und Julian, mochte ich wirklich sehr! Der Zusammenhalt war wirklich sehr beeindruckend. Am Ende fand ich das Buch schon schlimm, aber es hat sich gelohnt, es definitiv zu lesen! Von mir gibt es WUNDERBARE 5⭐️!!!
„Yadriel und Julian. Cementery Boys" ist ein 1A-Coming-of-Age-Roman mit einem schönen Fantasyanteil. Thomas Aiden konnte mich mit diesem Genremix, ausserordentlichen Charaktere, einem spannenden Einblick in die mexikanische Kultur und seinem sensiblen Umgang mit dieser genderdiversen Liebesgeschichte begeistern.
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich schon länger mit "Yadriel & Juian. Cementery Boys" von Aiden Thomas liebäugle. Mich hat das Cover sofort angesprochen und auch die vielen positiven Meinungen sprechen für sich. Als ich das Buch dann unter den für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierten Titeln entdeckt hatte, stand sofort fest, dass ich das Buch nun unbedingt lesen möchte. Und ich kann euch hier schon verraten, dass ich es nicht bereut habe. Bei uns gibt es Allerheiligen, in Mexiko wird der Dia de Muertos gefeiert. An beiden Feiertagen wird an geliebte Verstorbene gedacht, jedoch auf sehr unterschiedliche Weise. Wo man bei uns in sich gekehrt die Gräber besucht, wird in mexikanischen Gemeinden gemeinsam mit den Geistern gefeiert. In "Yadriel & Julian" dreht sich alles um den Tag der Toten und seine Rituale, aber auch um die Anerkennung eines trans Jungen in einer von alten Traditionen geprägten Gemeinschaft. Alle Männer in Yadriels Familie können Geister beschwören und die Frauen besitzen Heilkräfte. Da die Familie Yadriel das Ritual dafür versagt, möchte der trans Junge dieses einige Tage vor dem Dia de Muerta selber durchführen. Er ist nämlich überzeugt, dass die heilige Santa Muerte ihn als brujo erkennt. Gemeinsam mit seiner Cousine Maritza versucht er sich danach an seiner ersten Geisterbeschwörung, doch die geht gehörig schief. Plötzlich steht nämlich der Geist von Julian, dem Bad Boy an seiner Highschool, vor ihm. Doch dieser will alles andere als ins Reich der Toten übertreten. Mit Yadriels Hilfe möchte er unbedingt erst seine Freunde finden und danach das Geheimnis lüften, wie er gestorben ist. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto weniger will auch Yadriel, dass Julian geht. Thomas Aiden konnte mich nur schon mit seiner Geschichte völlig überzeugen und in seinen Bann ziehen. Man merkt hier wirklich, dass er viele eigene Erfahrungen miteinfliessen lassen hat. All die Emotionen und die Unsicherheiten als trans Junge in einer festgefahrenen, traditionellen Familie sind sehr feinfühlig und authentisch aufgezeichnet. Aber auch Maritza als Veganerin und Julian haben mit Vorurteilen zu kämpfen. Drei facettenreiche und sensibel gezeichnete Charaktere, die man einfach ins Herz schliessen muss. Zudem fand ich es wahnsinnig spannend, mehr über die Tradition des Dia de Muertos zu erfahren. Dieser Feiertag hat mich nämlich schon länger fasziniert. "Yadriel und Julian" ist definitiv mehr Coming-of-Age als Fantasy. Thomas Aiden verbindet die beiden Genre jedoch gekonnt und würzt sie mit einer feinfühligen genderdiversen Liebesgeschichte. Er weckt Interessen und Emotionen und dies auf eine äusserst feinfühlige Art und Weise. So verwundert es mich überhaupt nicht, dass dieses Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde.

3,5/5 ⭐️ Eine schöne Lgbtq+ Fantasygeschichte, besonders für jüngere Leser. Und auch wenn mir persönlich noch was gefehlt hat, so hab ich das Buch dennoch gerne gelesen. ⠀
Darum gehts: ⠀ Vor dem Tag der Toten möchte Yadriel seiner Familie beweisen, dass er auch ein Brujo ist und Geister beschwören kann. Doch da er trans ist, wird ihm das Ritual verwehrt. Mithilfe seiner besten Freundin und seiner Cousine schafft er es zwar alleine, jedoch beschwört den falschen Geist. Julian will jedoch nicht ins Reich der Toten, sondern braucht Yadriels Hilfe, um herauszufinden wie er gestorben ist.⠀ ⠀ Meine Meinung: ⠀ Ich fand die Geschichte wirklich total niedlich und hatte viel Spaß beim Lesen. Besonders das Setting hat mich sofort fasziniert sowie auch die Kultur rund um den Tag der Toten. Die ganze Atmosphäre war einfach unglaublich interessant und auch mal was anderes. Durch den leichten Schreibstil ließ sich das Buch schnell und angenehm lesen und ich kam wirklich gut voran. Auch die Charaktere, allen voran natürlich Yadriel und Julian haben mir gut gefallen und ich fand die Dynamit zwischen den beiden echt wundervoll. Auch das Thema Lgbtq+ wurde toll umgesetzt und man hat einen Einblick in Yadriels Gefühlswelt bekommen. Was mir allerdings gefehlt hat, war die Spannung und der rote Faden. Dadurch hat es sich stellenweise meiner Meinung nach leider sehr gezogen, ich war selten so richtig gefesselt und auch die Wendungen konnte ich voraussehen, was ich schade fand. ⠀ Fazit: ⠀ Eine schöne Lgbtq+ Fantasygeschichte, besonders für jüngere Leser. Und auch wenn mir persönlich noch was gefehlt hat, so hab ich das Buch dennoch gerne gelesen. ⠀

Tolles Cover, aktuelles Thema, aber lahme Story
Vielen Dank an Netgalley für das Rezensionsexemplar. Das bunte Cover und der Klappentext haben mich echt neugierig gemacht. Der Schreibstil ist locker und lässt sich leicht lesen. Der Autor hat auch super den Kult um den Dia de Muertos recherchiert, ganz großes Lob an dieser Stelle! Anfangs hat mir die Story auch gut gefallen. Wir lernen Yadriel kennen, der sich aufgrund seiner Sexualität ausgegrenzt fühlt und dann den Entschluss fasst, sich gegen seine Familie durchzusetzen und endlich zu einem Brujo zu werden. Dabei beschwört er versehentlich den Geist des attraktiven Julian herauf und fast zeitgleich verschwindet ein Familienmitglied spurlos... Leider verlief der Rest des Buches nicht so spannend und rasant wie erwartet. Die Story zog sich ziemlich und es passierte wenig interessantes... Ehrlich gesagt habe ich mich zeitweise echt gelangweilt...🙈 Das Trans-Thema stand nicht im Fokus, es wurde eher das Problem der Akzeptanz thematisiert. Ansonsten drehte sich alles um die Liebesgeschichte bzw. deren Entwicklung. Die Aufklärung der Morde lief eher nebenher bzw. gar nicht. Der Showdown konnte mich auch nicht so recht überzeugen, das ging alles etwas schnell und unspektakulär über die Bühne. Insgesamt war es ein nettes Buch, in das ein wichtiges Thema eingeflochten wurde. Für meinen Geschmack war es davon abgesehen zu langsam und langatmig.
Lebensnahe Beschreibungen und auf jeden fall ein Spannendes Buch (also WIRKLICH bis zum Ende)
Ich finde an diesem Buch so schön, dass Yadriels Leben so gut beschrieben wird, die einfache Erwähnung seines Binders oder der Umgang seiner Verwanden mit ihm und die Schwierigkeit sich durchzusetzen, dass niemand seinen Deadname verwendet, gibt (meiner Meinung nach) eine gute vorstellen, wie das wirklich für manche Menschen sein kann und wie schwierig es manchmal Akzeptanz zu finden, besonders in der eigenen Gemeinschaft. Es ist schön zu sehen, wie die Charaktere so unterschiedlich sind, welche Prioritäten sie haben oder wie sie mit Situationen und Gefühlen umgehen. Es ist in einer wirklichen mitreisenden Jugendsprache geschrieben, die das einfach noch greifender macht Ich musste das ganze Buch lang immer mitfiebern und schmunzeln. Meine Lieblingsszene ist die, die ich abfotografiert habe (S. 314, 315) Sie sollte nicht zu viel spoilern, aber wer wissen will, wie sie dort hingekommen sind, sollte unbedingt das Buch lesen und die Charaktere kennenlernen (Es lohnt sich) PS: Ich habe das Buch auch deshalb in 4 Tagen durchgelesen 😁

Vielseitig und atmosphärisch. Dieses Buch war ganz anders als ich es erwartet hatte, da ich von einem realistischen Jugendbuch ausgegangen bin, aber da ich gerne Fantasy lese, habe ich mich über die magischen Elemente der Geschichte gefreut. Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, da ich mich erst einmal an den Schreibstil mit den ganzen spanischen Begriffen gewöhnen musste, die ich natürlich nicht verstand. Es hat die Atmosphäre und Authentizität der Geschichte verstärkt, manchmal wäre eine Übersetzung jedoch hilfreich gewesen. Dass die Geschichte aus der dritten Person Singular erzählt wird, erschwerte mir das Ganze zusätzlich. Ich brauche bei dieser Erzählperspektive einfach länger, um mit den Charakteren warm zu werden, doch nach einer Weile gelang es mir und ich habe richtig mit Yadriel, Julian und Maritza mitgefiebert. Die Einblicke in die mexikanische Kultur und vor allem in den Día de los Muertos fand ich unglaublich interessant und habe den detaillierten Beschreibungen des Autors fasziniert beigewohnt. Ich finde diese Tradition unheimlich schön und spannend. Die Geschichte darum herum ist spannend aufgebaut und hat kriminalistische Züge, die mich noch einmal mehr an das Geschehen fesselten. Ich habe bis zum Ende nicht geahnt, wer dahinterstecken würde und bin dementsprechend voll und ganz in der Geschichte versunken, habe den einzelnen Hinweisen hinterhergejagt und mitermittelt. Obwohl es einige ruhigere Momente gibt, habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt, da es trotzdem immer etwas zu entdecken gab. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Charaktere hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, wobei es mir insbesondere der impulsive und freche, aber auch charmante Julian angetan hat, welcher die Geschichte mit seinen Sprüchen, Witzen und Streichen schön auflockert. Die Figuren sind greifbar und wuchsen mir mit der Zeit immer mehr ans Herz. Ein weiteres Highlight war die vielfältige und gelungene LGBTQIA-Repräsentation, welche auf natürliche und authentische Art und Weise in das restliche Geschehen eingebunden wurde. Auf emotionaler Ebene war in meinen Augen noch Luft nach oben, aber dafür war das Buch auch einfach zu kurz. Ich hätte mir mehr Seiten für tiefere Gefühle und romantische Momente gewünscht. Das hätte die Beziehung von Yadriel und Julian noch einmal auf eine ganz andere Ebene heben können, auch wenn es so ebenfalls gut funktionierte. Am Ende ging alles sehr schnell und scheinbar fast nicht mit rechten Dingen zu. Das Finale kam abrupt, war ziemlich wirr und ich bin mir nicht sicher, ob alles völlig in sich schlüssig war. Ich blieb mit offenen Fragen zurück und wurde das Gefühl nicht los, dass hier noch irgendetwas fehlte. Ich musste mich eingangs zwar erst warm lesen, aber dann fand ich Gefallen am Schreibstil des Autors. Er ist authentisch, bildlich und greifbar, aber auch spannungsgeladen und packend. Julian's Charakter bringt die nötige Brise Humor mit rein und lockert das Ganze auf. Fazit: Alles in allem war dieses Buch auf jeden Fall mal etwas ganz Anderes und kann mit vielfältigen fantastischen Elementen sowie Charakteren und interessanten kulturellen Einblicken glänzen, weswegen ich euch diesen Jugendroman trotz seiner Schwachpunkte gerne weiterempfehle. 3,5 - 4/ 5 Sterne ⭐️

If I could, I would give this book 1000 stars! I adored it, and dare I say, up to this poinz it is my fav book I have read so far this year! The characters are extremely lovable, and I found myself rooting for them all the way through. The ending was perfect as well, but honestly it made my heart hurt when the audiobook was over, because I already missed the characters! So much so, that I hit play again right away. You'll never catch me NOT listening to this audiobook ever again!
Mir geht das Herz auf beim Lesen.
Also Jugendliche war ich sehr vernarrt in den lateinamerikanischen Totenkult, umso schöner, jetzt ein Jugendbuch in den Händen zu halten, welches diese Tradition aufgreift und mit unserer modernen Welt verbindet. Es ist einfach eine aufregende Liebesgeschichte zweier Jugendlicher, gespickt mit dem lateinamerikanischen Einfluss und Fantasie. Es sollte langsam Normalität werden, nicht immer nur Liebesgeschichten zwischen Mann und Frau zu lesen - die Welt hat doch so vieles mehr zu bieten. Und das beweist "Yadriel und Julian". P.S. gut, dass ich mal ein Jahr Spanisch belegt hatte, so konnte ich ein paar der wiederkehrenden kurzen Sätze/Phrasen und Ausdrücke spielend leicht übersetzen und fand das einfach niedlich zwischendurch.

10 von 10! Habs geliebt!
Das Buch hat so eine tolle Grundidee. Ich lieb das mit den Geistern und der spanischen Kultur. Ich hab aber auhh die Protagonistinen geliebt, die Story an sich und eigentlich alles daran. Das war das perfekte Buch, was ich vorher noch nie so gelesen habe. Die Idee war für mich komplett neu und ich liebe es, sowas zu entdecken. Es werden sehr sehr wichtige Themen abgedeckt und es wird ehrlich darüber berichtet. Auch über schwierige Themen und wie es manchmal im echten Leben sein kann. Eine ganz ganz große Herzensempfehlung, die auch super in den LGBTQ+ Monat passt!
Schönes Jugendbuch mit vielversprechendem Inhalt. Ich mochte die Mischung aus Crime und der queeren Repräsentation zusammen mit dem mexikanischen Kult um den Dia de los Muertos. Sehr passend jetzt für den Oktober und Halloween. Allerdings finde ich, dass der Autor das Potential nicht ganz ausgeschöpft hat und es viele langweilige Stellen gab, die sich gezogen haben.
Mein erstes Buch mit einem Trans-MC. Ich mochte es, fand aber schade das die Story sich zeitweise wie Kaugummi zog und die Auflösung sich am Ende gehetzt las. Darüberhinaus war es sehr vorhersehbar und der Teeniefaktor war ab und an auch nur anstrengend.
Nachdem, „Yadriel & Julian. Cemetery Boys“ von Aiden Thomas seit Sommer 2023 auf meinem SuB lag hab ich im November endlich Lust gehabt es zu lesen. Ja, ich bin ein Moodreader, weswegen ich meine Lesemonate auch nie plane.😅 . Aber zum Buch. Das Buch war mein erstes Buch mit einem Trans-MC. Ich wusste nicht was mich erwartet und war aber sehr schnell hin und weg von allem. . Yadriels Drang sich gegenüber seiner Gemeinschaft, allen voran aber seiner Familie zu beweisen komme was wolle fand ich stark! Generell fand ich Yadriel sehr ausgeglichen obwohl man seinen inneren Konflikt immer gespürt hat. Julian war das komplette Gegenteil! Der pure Sonnenschein und jemand der sich einfach Hals über Kopf in Situationen stürzt und generell ins Leben. Zeitweise lasen sich die beiden wie das Trope „Grumpy & Sunshine“.😂 Einfach genial wie Julian, Yadriels angestammte Rituale und seinen Alltag durcheinanderbringt. Auch Maritza, Yadriels Cousine gefiel mir. Ab und an hätte ich mir jedoch gewünscht, dass sie etwas mehr in den Hintergrund rückt, da sie doch immer allgegenwärtig war und es kaum Szenen ohne sie gab.😅 . Ansonsten fand ich die Gesellschaft der Brujes sehr spannend und interessant. Es gab einen wirklich guten Einblick in die Latinx und auch die Afro-Latinx Gesellschaft rund um LA. Auch der magische Aspekt rund um die Heiligen und die „Hüter der Toten“ ä sehr gut. Auch die Einblicke in denTag der Toten fand ich klasse. . Negativ fielen mir die vielen und ausgiebigen Beschreibungen von doch recht unnötigen und beiläufigen Dingen auf. Und auch die ständigen Wiederholungen das sie ca. 48 Stunden für alles haben waren nervig. Das Drama zum Schluss und der geballte Spannungsbogen der auf 20 Seiten entladen wurde fand ich schade und war etwas „too much“ alles. Dadurch empfand ich dann doch, dass die Story vorher einige Längen hatte. Noch dazu war der Antagonist schon sehr früh klar, wenn man aufmerksam zwischen den Zeilen liest…😅 . Für das ganze Spanisch hätte ich mir noch ein Glossar gewünscht und war bald davon genervt alles nachzuschlagen. . Alles in allem hat das Buch Spaß gemacht und es las sich sehr gut und es war mal was anderes und ich kann es gut empfehlen.

Ein Buch, das einen einfach in seinen Bann zieht. Yadriel und Julian sind absolut tolle Charaktere und ergänzen sich in ihrer Gegensätzlichkeit absolut perfekt. Zwar war der Twist für mich nicht komplett überraschend, aber so war es perfekt. Und auch Maritza hat mir super gut gefallen und die Freundschaft war einfach nur spürbar 🥰 Ich konnte die Geschichte einfach nicht auf der Hand legen.
Jede Menge Themen finden sich in diesem für den Jugendliteraturpreis nominierten Titel. Yadriel versucht, als Transjunge seinen Platz in seiner von Traditionen geprägten Latinx-Gemeinschaft zu finden. Unterstützung findet er bei seiner Freundin Maritza, einem Onkel und Julian, dessen Geist er beschworen hat. Eigentlich bin ich kein großer Fan von magischem Realismus, aber diese Coming-of-Age-Abenteuergeschichte mit Lovestory, starken (& überzeugenden) Charakteren, jeder Menge Spiritualität und emotionaler Gänsehaut hat mich dann doch gepackt .
Wirklich toll gemacht. Die fremde Kultur wurde gut dargestellt, inklusive Protagonisten, sehr coole Menschen, realistische Erfahrungen und Struggles und dennoch Hoffnung und trans-feindliche die sich umstimmen lassen. An Drama und Romantik und auch süßen Tieren hat es auch nicht gemangelt. Kurz fand ich es bisschen schade, wer der Bösewicht war, irgendwie machte es schon Sinn, aber der war auch wichtig und erst nett…
Puh, was soll ich sagen? Dieses Buch hatte einige Höhen und Tiefen für mich. In der Geschichte drin war ich ziemlich schnell, jedoch hatte das Buch für mich einige Längen in der Mitte. Durch die letzten 100 Seiten bin ich dann aber nur so geflogen und fand besonders toll, dass es auch ein Kapitel aus der Sicht von Julian gab. Sowieso konnten mich beide Charaktere sofort überzeugen. Ich wusste, dass am Ende noch etwas kommen muss, aber mit so einem Plottwist habe ich überhaupt nicht gerechnet. Wirklich ein sehr starkes Ende, aber wegen der Längen zwischendurch gibt es "nur" 4 Sterne von mir.
Ein WIRKLICH TOLLER Coming-of-age- Roman 😍. Man merkt natürlich dass es eigentlich für ein jüngeres Publikum geschrieben wurde und ich würde es auch echt als Jugendbuch weiterempfehlen. Das Thema war einfach komplett einzigartig und wahnsinnig interessant und ich hab über die ganzen kulturellen Aspekte echt was dazugelernt. Die Charaktere waren auch sehr schön gestaltet - Yadriel, Julian und Maritza sind einfach so tief sympathisch. Nur das Ende war schon etwas zu sehr vorhersehbar 😂😂, das wusste ich irgendwie nach 80 Seiten dass es so ausgehen wird xD
𝔸𝕦𝕥𝕠𝕣/𝕚𝕟: Aiden Thomas 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Dragonfly 𝔾𝕖𝕟𝕣𝕖: Romantasy -ℂ𝕙𝕒𝕣𝕒𝕜𝕥𝕖𝕣𝕖 Ich habe mich von der ersten Seite an extremst in die Art des Hauptprotagonisten Yadriel verliebt. Seine Stärke und Durchhaltevermögen, aber auch seine Charakterentwicklung haben mich absolut umgehauen und es hat richtig Spaß gemacht aus seiner Perspektive zu lesen. Und auch Julian (der 2. Hauptprotagonist) ist mir sehr schnell sympathisch geworden und es war sehr schön mehr im Buch über ihn zu erfahren und auch mehrmals hinter diese Fassade schauen zu können. Ein weiteres Highlight für mich waren die unglaublich facettenreichen Nebencharaktere, die das Buch noch um einiges spannender gemacht haben. -𝕊𝕔𝕙𝕣𝕖𝕚𝕓𝕤𝕥𝕚𝕝 Der Schreibstil von Aiden Thomas konnte mich von der ersten Seite an sehr packen und bin total von der Geschichte mitgezogen worden. Der Schreibstil ist detailliert und sehr spannend, was ein großer Pluspunkt für mich war. -𝕀𝕕𝕖𝕖/𝕌𝕞𝕤𝕖𝕥𝕫𝕦𝕟𝕘 Mich hat die Idee von Cemetery Boys schon von Anfang an gut gefallen, da Fantasy mit einer guten Trans Repräsentation und dann auch noch in Mexiko nach einem riesigen Potential klingt. Und ich kann glücklicherweise sagen, dass dieses Potential meiner Meinung nach wirklich ausgenutzt wurde. Die Umsetzung der Idee hat mir sehr gut gefallen und obwohl ich die Handlung etwas vorhersehen konnte war die Geschichte bis zum Ende hin spannend und ich habe mit den beiden Jungs mitgefiebert. -𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥 Nachdem die englische Version auf Booktok ziemlich bekannt geworden ist, war ich sehr sehr gespannt auf die deutsche Version von Cemetery Boys. Und ich wurde absolut überzeugt. Eine unglaublich tolle Trans Repräsentation, ein umhauender Schreibstil und jede Menge spannende Charaktere in einem tollen Setting. Eine riesige Empfehlung und definitiv Jahreshighlight Potential!! 5/𝟝☆

Einfach toll 🥺
Ich habe dieses Buch verschlungen, es hat mir wirklich wirklich gut gefallen. Ich habe mitgefühlt, gelacht, geweint und vielleicht auch Mal wütend geflucht.. 😅 Am Anfang musste ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnen und wer sich als Antagonist entpuppt war mir auch recht schnell klar, aber tbh war das überhaupt nicht schlimm und hat nichts an meiner Unterhaltung gemindert. Ich habe die Charaktere soo geliebt, sie sind mir alle so sehr ans Herz gewachsen und ihr Zusammenhalt war so herzerwärmend. 🥺🥰 Die Story hat mir sehr gefallen, für mich war es mal was ganz anderes, und auch wie viel Kultur und Tradition eingebunden wurde war interessant. Ein wirklich schönes queeres Jugend-Fantasybuch, das man gern auch mit fast 30 lesen und lieben kann. 😁🥰
Yadriel und Julian - Cemetery Boys Yadriel ist ein transgender Junge, dessen Familie Mühe hat, ihn zu akzeptieren. Entschlossen allen zu beweisen, dass er ein echter Brujo ist, beschwört er den Geist seines verstorbenen Cousins Miguel. Doch er beschwört den falschen Geist und den wird er nicht so einfach wieder los. Je mehr Zeit Yadriel mit Julian verbringt, desto klarer wird ihm, er will nicht, dass Julian geht. Und über allem hängt die Frage: Was geschah in jener Nacht, als Miguel und Julian starben? Mittlerweile habe ich das Buch zwei Mal gelesen und tatsächlich fand ich es beim zweiten Mal sogar besser. Das Forshadowing ist unglaublich gut und den Plot-twist am Ende werdet ihr nicht kommen sehen. Und der Schluss ist einfach nur herzzerreissend und zugleich herzerwärmend. Das ganze Buch hat eine besondere Atmosphäre: spooky und gleichzeitig magisch. Man lernt eine ganz neue Kultur kennen. Das ganze ist so schön und simpel beschrieben, dass es auch wirklich nicht schwierig zu verstehen ist. Yadriel ist ein so starker junger Mann, der viele transgender Jungen inspirieren und ermutigen wird. Er steht zu sich selbst, egal was passiert und er kämpft dafür endlich so akzeptiert zu werden wie er ist. Anfangs gibt es entsprechend ein paar Szenen in denen er mit Transphobie konfrontiert wird. Julian ist unvergesslich. Er ist lustig und gleichzeitig emotional. Seine gewählte Familie ist für ihn das wichtigste. Von ihm kann man viel über Freundschaft und das Leben lernen. Ausserdem thematisiert das Buch Motive wie Trauer, Ausgrenzung bzw. Akzeptanz und Lebensumstände von Immigranten*innen in den USA. Alles in allem finde ich, Cemetery Boys sollte man unbedingt lesen. Ich freut mich riesig, dass ein Buch wie dieses übersetzt wurde, denn wie bereits erwähnt wird es vielen Menschen helfen: einerseits transgender Menschen und andererseits Personen mit Latnix Hintergrund.
It was such a nice book. I totally loved and adored the characters, especially Julian, Maritza and Luca. My only critique (and Why I Just gave 4 stars) is that I‘ve Seen the plot twist Coming quite early in the book so it wasn‘t really shocking. But anyways, I loved it. I loved to get to know Latinx culture better and to see trans joy 🥰 As I visited LA recently the setting was also quite cool. My heart broke several times for Yadriel and Julian alike and I think it‘s so so great to have a book that makes you feel things 🥰
Es gibt Jugendbücher, die kann man ab einem bestimmten Alter nicht mehr lesen. Doch manchmal schaffen es AutorInnen, mit einer einzigen Geschichte viele unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen. „Yadriel und Julian – Cemetery Boys“ ist so ein Beispiel.
[Rezensionsexemplar] ❤️❤️❤️❤️❤️ Ein Geist am Vorabend von Halloween! Das ist für Yadriel und seiner Cousine Maritza nichts besonderes ist. Denn die beiden Jugendlichen gehören zur Brujx-Gemeinschaft. Während Brujas Menschen heilen können, ist es die Aufgabe der Brujos, Geister ins Jenseits zu begleiten. Auch wenn beide fester Bestandteil der Gemeinschaft der Brujx sind, sind sie doch Außenseiter. Maritza, weil sie als Veganerin sich weigert, Tierblut für das Heilen von Menschen einzusetzen. Und Yadriel, weil er Trans ist. Aber Yadriel will kein Außenseiter sein, er will wie sein Vater, seinen Bruder und jeden anderen Brujo in der Gemeinschaft die Geister der Verstorbenen beschwören und ihnen helfen, ins Jenseits zu kommen. Deswegen nimmt er sein Schicksal selbst in die Hand. Mit Maritzas Hilfe schafft er es seinen ersten Geist heraufzubeschwören. Doch dabei läuft etwas schief und der falsche Geist steht jetzt vor ihm: Julian, der Bad Boy seiner Highschool. Und jetzt bereitet er Yadriel als Geist Schwierigkeiten, denn Julian ist weit davon entfernt, bereitwillig ins Reich der Toten überzutreten. Mit Yadriels Hilfe will er erstmal herausfinden, wie er gestorben ist. Und je mehr Zeit sie gemeinsam verbringen, desto weniger will auch Yadriel, dass Julian geht. Aiden Thomas schafft es mit seinem Debütroman „Yadriel und Julian – Cemetery Boys“ dem Jugendbuch-Genre üblichen Motive zu bereichern. Vor allem die Mischung aus Fantasy und Coming-of-Age hat mir sehr gut gefallen. Die jungen Figuren – allen voran Protagonist Yadriel – sind sehr nahbar und gut geschrieben. Niemand ist perfekt und sie haben ihre eigene Charakterentwicklung im Laufe der Geschichte, wobei sie gegenseitig voneinander lernen. Und wie Aiden Thomas Latinx-Kultur und Magie verwebt, finde ich sehr interessant. Vor allem im Hinblick darauf, dass Yadriel als Trans-Junge sich in einem konservativen Umfeld behaupten muss, allen voran seinem Vater gegenüber. Mir hat „Yadriel und Julian“ richtig gut gefallen. Aber wenn ich das Haar in der Suppe finden würde, dann ist das der Mystery-Aspekt rund um Julians Tod. Der wird am Anfang aufgeworfen, dann fallen gelassen, nur um am Ende wieder plötzlich aufzutauchen. Es wäre schöner gewesen, wenn die Frage nach Julians Tod mehr in der Story integriert gewesen wäre, auch wenn das vielleicht ein paar Seiten mehr bedeuten würde. Ein anderes, klitzekleines Härchen gibt es in der Hörbuchfassung von „Yadriel und Julian“. Dadurch, dass Yadriel und die Brujx der Latinx-Gemeinschaft angehören, wird zwischendurch sehr viel Spanisch geredet – ohne immer übersetzt zu werden. Trotzdem kann ich „Yadriel und Julian – Cemetery Boys“ jedem nur ans Herz legen. Der Schreibstil von Aiden Thomas ist wunderbar leicht und spannend zugleich. Deren Debütroman mag zwar als Jugendbuch vermarktet werden, doch ich finde, dass man auch als Erwachsener dem Buch sehr viel gewinnen kann. Aber wenn man Spanisch nicht gut oder gar nicht beherrscht, würde ich eher zur Buchversion vom Roman raten. Ich aber habe sehr gerne die Hörbuchfassung von „Yadriel und Julian – Cemetery Boys“ gelesen.






















































