Camus

Camus

Softcover
4.38
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Description

Iris Radisch nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch Camus' Leben und Werk. Dieser Autor ist kein Heiliger. Sein Leben und seine Bücher erzählen von der Sehnsucht nach den großen, elementaren Erlebnissen, vom Glück der Beschränkung auf das Essentielle, vom Zauber der Einfachheit. Camus verwickelt seine Leser in die grundlegenden Fragen nach richtig und falsch, nach gut und böse, und seine Werke fordern heraus zu einem neuen Nachdenken über die Natur des Menschen.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Writers
Format
Softcover
Pages
352
Price
18.50 €

Author Description

Iris Radisch, geboren 1959 in Berlin, ist Literaturkritikerin, Redakteurin und Buchautorin. Seit 1990 schreibt sie für die Wochenzeitung Die Zeit, deren Feuilleton sie von 2013 bis 2021 leitete. Sie gehörte zum Team der ZDF-Sendung «Das literarische Quartett» und war Mitglied der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises, deren Vorsitz sie fünf Jahre innehatte. 2013 erschien das Buch Camus − Das Ideal der Einfachheit, das viele Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste stand. Ebenfalls bei Rowohlt erschienen Die letzten Dinge – Lebensendgespräche (2015) und Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben (2017).

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Ich bin etwas hin und her gerissen, wie ich dieses Buch bewerten soll. Einerseits mag ich den Stil der Autorin, die bringt die Dinge gut rüber, man kann sich alles vorstellen und auch in Situationen reinfühlen. Es hat Spaß gemacht zu lesen. Ich mag die Unterteilung und auch die Bilder. Auf der anderen Seite stört mich ihre subjektive Betrachtung auch, vor allem, da sie dies nicht "kennzeichnet", sie stellt Behauptungen auf und urteilt, ohne zu begründen oder erklären, worauf diese Aussagen beruhen. Und dass sie ganz klar subjektiv schreibt, kann man nicht leugnen. Vor allem wenn es darum geht Camus und Sarte (teilweise auch Beauvoir) gegenüberzustellen. Immer wenn Camus sich engagiert, muss sie erwähnen, dass Sartre es übrigens nicht getan hat. Somit fokussiert sie sich sehr auf ein Verhältnis, von dem sie behauptet, dass es gar nicht so wichtig war... Auch widerspricht sie sich in einigen Aussagen. Aber wenn man was sowas angeht nicht so streng ist und nicht alles was ein Autor schreibt als eigene Meinung übernimmt, sondern lieber als Denkanstoß sieht, dann ist das Buch eine interessante und nette Lektüre um den Autor Camus besser kennenzulernen. (Seine Werke sollte man aber schon zumindest teilweise gelesen haben, um davon zu profitieren.)

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