Born a Crime – Als Verbrechen geboren
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Description
In »Born A Crime - Als Verbrechen geboren« erzählt Trevor Noah - »das größte internationale Comedy-Talent seit Jahren« (
Die Zeit
) ebenso feinsinnig wie komisch in achtzehn Geschichten von seinem Aufwachsen in Südafrika, das den ganzen Aberwitz der Apartheid bündelt: warum ihn seine Mutter aus einem fahrenden Minibus warf, um Gottes Willen zu erfüllen, welche Musik er für einen tanzenden Hitler aufzulegen pflegte, um sein erstes Geld zu verdienen, und wie ihn eine Überwachungskamera, die nicht einmal zwischen Schwarz und Weiß unterscheiden konnte, vor dem Gefängnis bewahrte.
Book Information
Author Description
Trevor Noah, geboren 1984 in Johannisburg, ist als Fernseh- und Radiomoderator, Comedian und Schauspieler tätig. 2011 zog er in die Vereinigten Staaten, im selben Jahr erschien die mehrfach preisgekrönte Netflix-Dokumentation »You Laugh, But It's True« über seinen Werdegang als Künstler bis zu seinem ersten Soloprogramm. 2015 wurde er als "Personality of the Year" bei den MTV Africa Music Awards ausgezeichnet und übernahm die Präsentation der einflussreichen US-amerikanischen Satiresendung »The Daily Show«, die er bis 2022 hostete. Noah, der sieben Sprachen spricht, darunter Deutsch, lebt in New York.
Posts
📝 „Die Geschichte Sowetos ist die Geschichte seiner Auffahrten. Ort der Hoffnung.“ (S.57) 📝 „Wir vergeuden so viel Zeit auf die Angst vor dem Scheitern, die Angst vor Zurückweisung. Dabei sollten wir uns am meisten vor dem Bedauern fürchten.“ (S.169) 📖 Der Stand-up-Comedian Trevor Noah berichtet aus seiner Kindheit und Jugend in Südafrika, die durch die letzten Jahre der Apartheid geprägt war. Seine Mutter und er nehmen sonntags lange Fahrten zu mehreren Gottesdiensten auf sich. Trevor legt mit selbst gebrannten CD‘s auf Parties in den gefürchteten Townships auf und wird vor die Wahl gestellt, seinen eigenen Weg zu gehen. 💭 Ich muss zugeben, ich kannte Trevor Noah vor dem Lesen dieses Buches nicht. Das Buch erhielt ich von einem guten Freund. Der Humor von Trevor ist besonders, da durch diesen selbst ausweglosen und traurigen Umstände, positives abzugewinnen ist. Dies scheint er von seiner religiösen Mutter gelernt zu haben. Ihren Optimismus und ihr Selbstvertrauen haben mich sehr beeindruckt. Mir gefällt es sehr gut, wie Trevor Noah nach jedem Kapitel in eins, zwei Seiten etwas über die Gegebenheiten, Historie oder aktuelle Situation in Südafrika darstellt. Auch wenn wenige Jokes drüber waren, bin ich dankbar für die Leseerfahrung und vieles, was ich dadurch über die (damalige) Gesellschaft Südafrikas lernen durfte.

Wow. Dieses Buch hat mir in so vieler Hinsicht die Augen geöffnet. Ich habe es mir für meine Südafrika-Reise geholt, um mehr über die Geschichte zu erfahren und das Land sowie die Menschen besser zu verstehen. Es ist sehr unterhaltsam und leicht geschrieben, ohne die Ernsthaftigkeit der behandelten Themen zu relativieren. Es geht um Rassismus, Apartheid und die Geschichte Südafrikas, aber auch um Gewalt und die traurige Realität, wie die patriarchale Gesellschaft Frauen alleine lässt. Die Lebensgeschichte von Trevor ist erschreckend, die Stärke seiner Mutter ist beeindruckend. Beim Lesen bin ich wirklich durch alle Emotionen gegangen. Aus meiner Sicht ist es einfach unglaublich, dass wir in Europa so wenig über Apartheid und Rassismus wissen. Mir wurde zum ersten Mal (leider viel zu spät) bewusst, wie wichtig es ist, sich als weiße Person aktiv damit auseinanderzusetzen – ganz besonders, wenn man vorhat, diese Länder zu bereisen. Ganz große Empfehlung!!
Ein großartiger Einblick in die Zeit der Apartheid in Südafrika, der besonders die Absurditäten in der Gesellschaft mit viel Charme und Humor herausstellt.
Der südafrikanische Comedien Trevor Noah erzählt in diesem Buch aus seinem Leben. Der Titel ist passend gewählt, denn als Sohn einer schwarzen Frau und eines weißen Mannes, geboren in Zeiten der Apartheid, war er das Ergebnis und der Beweis für ein begangenes Verbrechen. Von den Folgen davon für ihn und seine Familie erzählt er eindrücklich, aber mit viel Witz. Charmant und doch mit Tiefgang erzählt er von seinen Erlebnissen als Kind, dass versucht sich in einer Welt zurecht zu finden, in der es doch nicht zu passen scheint. In einer durch Rassekonflikte und ein separierendes politisches System, sitzt er zwischen allen Stühlen, ist weder das eine, noch das andere. Er berichtet von seiner Suche nach der eigenen Identität zwischen Armut, Chancen, Hürden und politischem Wandel. Ich fand dieses Buch sehr schön geschrieben, ich habe herzlich gelacht und wurde gleichzeitig immer wieder zum Nachdenken angeregt. Dieses Buch war mein Einstieg in die Non-Fiction Buchwelt und ich glaube es hätte kein anderes Buch schaffen können mich so zu begeistern für dieses Genre. Ich kann dieses Buch jedem nur wärmstens empfehlen, besonders wenn man an sozio-politischen Problematiken im Kontext von systematischer Diskriminierung interessiert ist, denn es gibt kaum einen eindrücklicheren Beweis für die Absurdität eines Systems, als den Blick aus einer kindlichen Perspektive.

Eine Biographie, die mich gedanklich noch lange begleiten wird. Humorvoll, erschreckend, aufklärend und inspirierend zugleich. Ich habe jede Sekunde dieses Hörbuchs geliebt.
Ich bin in dieses Buch ehrlicherweise ziemlich blind reingegangen. Ich wusste lediglich, dass um Trevor Noah, einen der für mich absolut witzigsten Comedians und sein Aufwachsen in Südafrika unter dem System der Apartheid geht. Womit ich nicht gerechnet hätte ist, wie sehr mich dieses Buch berühren, erschüttern und fesseln würde. In meinen Augen hat es alles, was man sich von einem Memoire wünschen kann. Definitiv zu meiner Begeisterung für dieses Buch beigetragen hat auf jeden Fall, es als Hörbuch zu hören, gesprochen von Trevor Noah persönlich. Dadurch wurde es an vielen Stellen noch greifbarer. Meine absolute Heldin in diesem Buch ist, wie für vermutlich viele andere auch, Trevor Noahs Mutter. Sie ist eine absolute Queen. Jemand der sich nicht nur dem Regime, sondern auch den gesellschaftlichen Konventionen widersetzt, um ihr Leben so zu Leben, wie es sie erfüllt. Ihre Geschichte ist etwas, was ich unglaublich inspirierend fand und über was ich immer und immer wieder nachdenken kann. Besonders fasziniert hat mich außerdem der Teil über die Apartheid und wie Trevor Noah in verschiedenen ethnischen Gruppen Südafrikas jeweils anders gesehen wurde. Es hat mir einmal mehr vor Augen geführt, wie ernüchternd wenig ich mich mit den Erfahrungen von POC’s befasse und wie unfassbar wichtig es ist, sich insbesondere in Zeiten wie diesen mehr damit zu befassen. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen und nach anderen Südafrikanischen Autoren Ausschau halten.
Description
In »Born A Crime - Als Verbrechen geboren« erzählt Trevor Noah - »das größte internationale Comedy-Talent seit Jahren« (
Die Zeit
) ebenso feinsinnig wie komisch in achtzehn Geschichten von seinem Aufwachsen in Südafrika, das den ganzen Aberwitz der Apartheid bündelt: warum ihn seine Mutter aus einem fahrenden Minibus warf, um Gottes Willen zu erfüllen, welche Musik er für einen tanzenden Hitler aufzulegen pflegte, um sein erstes Geld zu verdienen, und wie ihn eine Überwachungskamera, die nicht einmal zwischen Schwarz und Weiß unterscheiden konnte, vor dem Gefängnis bewahrte.
Book Information
Author Description
Trevor Noah, geboren 1984 in Johannisburg, ist als Fernseh- und Radiomoderator, Comedian und Schauspieler tätig. 2011 zog er in die Vereinigten Staaten, im selben Jahr erschien die mehrfach preisgekrönte Netflix-Dokumentation »You Laugh, But It's True« über seinen Werdegang als Künstler bis zu seinem ersten Soloprogramm. 2015 wurde er als "Personality of the Year" bei den MTV Africa Music Awards ausgezeichnet und übernahm die Präsentation der einflussreichen US-amerikanischen Satiresendung »The Daily Show«, die er bis 2022 hostete. Noah, der sieben Sprachen spricht, darunter Deutsch, lebt in New York.
Posts
📝 „Die Geschichte Sowetos ist die Geschichte seiner Auffahrten. Ort der Hoffnung.“ (S.57) 📝 „Wir vergeuden so viel Zeit auf die Angst vor dem Scheitern, die Angst vor Zurückweisung. Dabei sollten wir uns am meisten vor dem Bedauern fürchten.“ (S.169) 📖 Der Stand-up-Comedian Trevor Noah berichtet aus seiner Kindheit und Jugend in Südafrika, die durch die letzten Jahre der Apartheid geprägt war. Seine Mutter und er nehmen sonntags lange Fahrten zu mehreren Gottesdiensten auf sich. Trevor legt mit selbst gebrannten CD‘s auf Parties in den gefürchteten Townships auf und wird vor die Wahl gestellt, seinen eigenen Weg zu gehen. 💭 Ich muss zugeben, ich kannte Trevor Noah vor dem Lesen dieses Buches nicht. Das Buch erhielt ich von einem guten Freund. Der Humor von Trevor ist besonders, da durch diesen selbst ausweglosen und traurigen Umstände, positives abzugewinnen ist. Dies scheint er von seiner religiösen Mutter gelernt zu haben. Ihren Optimismus und ihr Selbstvertrauen haben mich sehr beeindruckt. Mir gefällt es sehr gut, wie Trevor Noah nach jedem Kapitel in eins, zwei Seiten etwas über die Gegebenheiten, Historie oder aktuelle Situation in Südafrika darstellt. Auch wenn wenige Jokes drüber waren, bin ich dankbar für die Leseerfahrung und vieles, was ich dadurch über die (damalige) Gesellschaft Südafrikas lernen durfte.

Wow. Dieses Buch hat mir in so vieler Hinsicht die Augen geöffnet. Ich habe es mir für meine Südafrika-Reise geholt, um mehr über die Geschichte zu erfahren und das Land sowie die Menschen besser zu verstehen. Es ist sehr unterhaltsam und leicht geschrieben, ohne die Ernsthaftigkeit der behandelten Themen zu relativieren. Es geht um Rassismus, Apartheid und die Geschichte Südafrikas, aber auch um Gewalt und die traurige Realität, wie die patriarchale Gesellschaft Frauen alleine lässt. Die Lebensgeschichte von Trevor ist erschreckend, die Stärke seiner Mutter ist beeindruckend. Beim Lesen bin ich wirklich durch alle Emotionen gegangen. Aus meiner Sicht ist es einfach unglaublich, dass wir in Europa so wenig über Apartheid und Rassismus wissen. Mir wurde zum ersten Mal (leider viel zu spät) bewusst, wie wichtig es ist, sich als weiße Person aktiv damit auseinanderzusetzen – ganz besonders, wenn man vorhat, diese Länder zu bereisen. Ganz große Empfehlung!!
Ein großartiger Einblick in die Zeit der Apartheid in Südafrika, der besonders die Absurditäten in der Gesellschaft mit viel Charme und Humor herausstellt.
Der südafrikanische Comedien Trevor Noah erzählt in diesem Buch aus seinem Leben. Der Titel ist passend gewählt, denn als Sohn einer schwarzen Frau und eines weißen Mannes, geboren in Zeiten der Apartheid, war er das Ergebnis und der Beweis für ein begangenes Verbrechen. Von den Folgen davon für ihn und seine Familie erzählt er eindrücklich, aber mit viel Witz. Charmant und doch mit Tiefgang erzählt er von seinen Erlebnissen als Kind, dass versucht sich in einer Welt zurecht zu finden, in der es doch nicht zu passen scheint. In einer durch Rassekonflikte und ein separierendes politisches System, sitzt er zwischen allen Stühlen, ist weder das eine, noch das andere. Er berichtet von seiner Suche nach der eigenen Identität zwischen Armut, Chancen, Hürden und politischem Wandel. Ich fand dieses Buch sehr schön geschrieben, ich habe herzlich gelacht und wurde gleichzeitig immer wieder zum Nachdenken angeregt. Dieses Buch war mein Einstieg in die Non-Fiction Buchwelt und ich glaube es hätte kein anderes Buch schaffen können mich so zu begeistern für dieses Genre. Ich kann dieses Buch jedem nur wärmstens empfehlen, besonders wenn man an sozio-politischen Problematiken im Kontext von systematischer Diskriminierung interessiert ist, denn es gibt kaum einen eindrücklicheren Beweis für die Absurdität eines Systems, als den Blick aus einer kindlichen Perspektive.

Eine Biographie, die mich gedanklich noch lange begleiten wird. Humorvoll, erschreckend, aufklärend und inspirierend zugleich. Ich habe jede Sekunde dieses Hörbuchs geliebt.
Ich bin in dieses Buch ehrlicherweise ziemlich blind reingegangen. Ich wusste lediglich, dass um Trevor Noah, einen der für mich absolut witzigsten Comedians und sein Aufwachsen in Südafrika unter dem System der Apartheid geht. Womit ich nicht gerechnet hätte ist, wie sehr mich dieses Buch berühren, erschüttern und fesseln würde. In meinen Augen hat es alles, was man sich von einem Memoire wünschen kann. Definitiv zu meiner Begeisterung für dieses Buch beigetragen hat auf jeden Fall, es als Hörbuch zu hören, gesprochen von Trevor Noah persönlich. Dadurch wurde es an vielen Stellen noch greifbarer. Meine absolute Heldin in diesem Buch ist, wie für vermutlich viele andere auch, Trevor Noahs Mutter. Sie ist eine absolute Queen. Jemand der sich nicht nur dem Regime, sondern auch den gesellschaftlichen Konventionen widersetzt, um ihr Leben so zu Leben, wie es sie erfüllt. Ihre Geschichte ist etwas, was ich unglaublich inspirierend fand und über was ich immer und immer wieder nachdenken kann. Besonders fasziniert hat mich außerdem der Teil über die Apartheid und wie Trevor Noah in verschiedenen ethnischen Gruppen Südafrikas jeweils anders gesehen wurde. Es hat mir einmal mehr vor Augen geführt, wie ernüchternd wenig ich mich mit den Erfahrungen von POC’s befasse und wie unfassbar wichtig es ist, sich insbesondere in Zeiten wie diesen mehr damit zu befassen. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen und nach anderen Südafrikanischen Autoren Ausschau halten.









