Blackbirds
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Description
Book Information
Posts
Ein etwas anderer Ton, aber interessante Story
Miriam kann sehen, wie du stirbst, wann du stirbst und wo du stirbst und dazu muss sie dich nur berühren... Sie hat erkannt, dass der Versuch den Tod zu verhindern, diesen erst auslöst... bis sie auf Louis trifft und sie seinen nahen Tod sieht, in den sie irgendwie involviert ist. Sie will, nein sie muss ihn retten, nur wie? Sehr interessante Story mit viel Thrill und Brutalität, etwas sehr viel rauer als das, was ich sonst lese, aber trotzdem nicht übel. Einzig dieses hin und her springen zwischen Szenen und Zeiten ist etwas verwirrend, aber man gewöhnt sich daran. Ich freue mich sehr auf Band 2.

Tut mir leid aber nein 🫣
"Miriam hat eine Gabe. Wenn sie einen Menschen berührt, sieht sie den Moment seines Todes. Doch sie konnte die Zukunft nie verhindern. Inzwischen hat sie es aufgegeben..." So! Wie klingt das für euch? Bestimmt genauso gut wie für mich. Wo aber meine liebe Laura mir sagte "lass dich drauf ein", hätte ich mir schon meine Gedanken machen sollen 😂 Also gut - drauf einlassen... Meine fresse was war das bitte für ein Buch? 😂 Es war sooooooooooo unnormal schlecht! Es war nicht mal scheisse, sondern einfach nur grottenschlecht 😂 Miriam war ein so unglaublich unsympathischer Hauptcharaktere, die wohl als Kind zu oft gegen der Wand geschaukelt ist. Jetzt ma ehrlich, anders kann man ihr Verhalten und ihre Ausdrucksweise nicht erklären. Gossensprache hoch 10. Gut, die hatte jeder Charakter in dem Buch. Auch inhaltlich wurde es immer schlechter und abstruser. Auf einmal gings um die Vergangenheit, dann wieder die Zukunft, dann auf einmal war da n Interview. Dann kam da noch son Holzkopf ins Spiel. Stellt euch ein 10 jähriges Kind vor, was zum Beispiel nur chinesisch kann. Dieses Kind will einen Tarantinofilm nachstellen und castet dafür nur deutsche 0815 Schauspieler. Genau SO ist dieses Buch 😂
Miriam stapelt ein paar Kissen ans Kopfende des Betts und lehnte sich zurück. Sie klappte das Notizbuch auf und schreibt: Liebes Tagebuch: Ich hab´s schon wieder getan. [S. 17] Erster Satz: Das Licht der Autoscheinwerfer tastet sich durch kaputte Moteljalousien. Inhalt: Miriam Black hat eine Gabe, eine Gabe, welche sie nicht nur einmal verflucht hat, denn Miriam Black sieht, wie andere Menschen sterben werden. Sie sieht den Ort, die Zeit und die Art und Weise, wie es geschehen wird und das Schreckliche: Sie kann es nicht verhindern. Wenn es passieren soll, dann wird es passieren. Es ist also kein Wunder, dass Miriam ein schreckliches, trostloses und dunkles Leben führt. Sie muss nur einen Menschen berühren und schon sieht sie alles, alles was sie nie wissen wollte. Doch keiner hatte sie gefragt, ob sie diese Gabe wollte und so musste sie das Beste daraus machen. Wenn sie schon diese grausame Gabe hat, dann will sie wenigstens davon Leben können. Eines Tages trifft sie, durch einen Zufall, den Trucker Louis. Er ist nett zu ihr, begegnet ihr mit Respekt und obwohl es sich Miriam nicht eingestehen will, mag sie Loius. Doch sie kann nicht anders und so berührt sie ihn, sieht wie er stirbt. Doch etwas ist anders: Sie, Miriam, ist dabei, als der Trucker von Gangstern ermordet wird. Sie weiß, dass das Schicksal seinen Weg geht, sie es nicht verhindern kann, doch sie muss es noch einmal versuchen, ein letztes Mal... Idee/ Umsetzung: „Blackbirds“ war für mich ein typischer Spontaneinkauf. Durch Zufall sind meine Augen über das Werk gestolpert und haben sich direkt in dieses verspielte und besondere Cover verliebt. Mein Hände konnten demnach nicht anders, als die Geschichte zwischen den Fingern zu wiegen, über die Seiten zu streichen und die Inhaltsbeschreibung für gut zu befinden. Kurz und knapp: Eine spontane Buchliebe ignoriert man nicht, man kauft sie und lässt sich verzaubern. Spontane Einkäufe sind wie Überraschungseier – man weiß nie was einen erwartet, ob man das erhoffte Sammelstück entdeckt, oder nur einen traurigen Ersatz. „Blackbirds“, von Chuck Wendig war für mich ein Mittelding - es war weder der Hauptgewinn, noch ein Trostpreis. Die Idee von Chuck Wendig ist wohl nicht ganz neu und einmalig, denn es gab schon ein paar Vorreiter, die ähnliche inhaltliche Themen verarbeitet haben, doch was andere Bücher nicht haben, ist diese sehr individuelle Umsetzung. Denn die Geschichte wird besonders, durch einen sehr rauen Ton, ehrliche Aussagen und ein überraschendes Ende, mit einer sehr wichtigen Botschaft. Diese Lektüre hat mal wieder bewiesen, dass das Zusammenspiel von Idee und Umsetzung wichtig ist. Dieses Zusammenspiel, hat Wendig sehr gut gemeistert. Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist rau und ehrlich. Definitiv nicht jenes, was ich gewohnt bin. Ich bin eher der Typ, welcher sich hinter sanften, magischen Buchstaben versteckt. Aber: Chuck Wendig hat mich auch so, in seine Geschichte gezogen. Denn auch wenn ich es nicht gewohnt bin, hat mir die Schreibe, von Herr Wendig, sehr gut gefallen. Der raue, ehrliche und auch spannende Schreibstil, passt perfekt zur dunklen Atmosphäre und Handlung der Lektüre. Beide Aspekte harmonieren im Einklang und zeichnen das Werk aus, machen es besonders und lesenswert. Charaktere: Auch die Figuren entsprechen nicht der Norm, entsprechen nicht meiner Norm, passen aber doch super in das Gesamtkonzept des Werkes. Miriam bietet nicht gerade eine perfekte Identifikationsfläche, aber ihre Motivationen sind nachvollziehbar. Als Leser lernt man sie immer mehr und besser kennen und entwickelt so doch langsam Verständnis und Sympathie für sie. Auch die Nebenfiguren sind alle einzigartig, passen ins Gesamtbild, geben dem Buch zusätzlichen Schliff und spornen zum Weiterlesen an. Man will wissen, ob Miriam es schafft, wer die Gangster aus der Vision sind und ob das Schicksal nicht zu verhindern ist. Alle Figuren, besonders aber Miriam und Louis, sind facettenreich, düster, einzigartig und verleihen dem Inhalt zusätzliche Tiefe und haben mich, als Leserin, voll und ganz überzeugt. Cover/ Innengestaltung: Das Cover spricht für sich und gehört zu meinen Coverhighlights des Jahres. Auf den ersten Blick sieht es ziemlich einfach und normal aus, doch schärft man seine Aufmerksamkeit, schaut man länger hin, entdeckt man immer mehr und mehr Details, welches dieses Titelbild zum absoluten Knaller machen. Immer gibt es mehr Kleinigkeiten zu entdecken, welche Teile der Handlung zeigen - Tolles Bild! Das Innere ist eingeteilt in drei Teile, welche jeweils nochmals in weitere Unterkapitel, durch Kapitelzahlen eingeteilt werden. Zudem gibt es sogenannte „Zwischenspiele“, welche aus Miriams Vergangenheit berichten und ihre Gabe näher beleuchten. Fazit: „Blackbirds“, von Chuck Wendig, war ein Spontankauf und hat mit mehr als einer Gewohnheit von mir gebrochen. Der Schreibstil ist weder poetisch, noch besonders verträumt, wie ich es mag. Der Schreibstil ist rau, brutal und ehrlich. Die Figuren bieten wenig Fläche zur Identifikation, wecken jedoch doch Sympathien und überzeugen durch grobe, aber passende Charakterzüge, welche im Einklang mit dem Gesamtkonzept stehen. Die Idee ist nicht neu, die Umsetzung jedoch wunderbar. Nein, „Blackbirds“ passt wohl nicht in das Regal meiner gewohnten Lektüre, aber Spontaneinkäufe sind Überraschungseier und so wurde ich überrascht und - wer hätte es gedacht - auf voller Linie von Chuck Wendig überzeugt. Was dieses Werk so besonders macht, ist das harmonierende und stimmige Gesamtbild der Lektüre. Alle Kriterien spielen zusammen und kreieren so, dieses einzigartige und mitreißende Buch. Wer sich auch mal aus seinem gewöhnlichen Genre lösen will, oder auch auf der Suche nach einer Überraschung ist, der wird diese Lektüre lieben. Absolute Empfehlung!
Nachdem Bou es so toll fand, musste ich es unbedingt haben. Aber das war selbst mir ein bisschen zu viel schmutziges Gerede! :D Miriam sieht den Tod jedes Menschen, sobald sie ihn berührt. Aber nur einmal. Anfangs hat sie noch versucht, den Tod zu verhindern und dabei festgestellt, dass das oft der Auslöser für den Tod dieses Menschen war. So ist sie auf die schiefe Bahn geraten, streicht durch die Lande, trinkt und stiehlt auf der Suche nach Menschen, die bald sterben, um sie zu beklauen. Dann begegnet sie dem Trucker Louis, der ungewöhnlich nett zu ihr ist und sie sieht seinen Tod. Und das schlimmste: in dieser Vision kommt sie selbst vor. Louis hat das Leben böse mitgespielt. Seine Frau ist tot und er versucht irgendwie zu leben. Dann gibt es da noch Ashley, der Miriams Gabe ausnutzt um das große Geld zu machen. Alle Charaktere haben ein bisher nicht sehr gutes Leben gehabt. Alle haben eine schlimme Vergangenheit oder irgendwas getan, weswegen sie gejagt werden. Und durch Ashley gerät Miriam mitten hinein. Die Stimmung des Buches ist fast schon depressiv. Düster und bedrückend, da hilft auch die sprudelnde Flucherei in Person nicht aka Miriam. Ansonsten ist der Schreibstil sehr schlicht und durchsetzt mit Beleidigungen und Flüchen. Dem ein oder anderen wollte ich zwischendurch wirklich mal den Mund mit Seife waschen. >.< Vor allem gibt es viel Gewalt und die Leute, die Ashley und jetzt auch Miriam jagen, schrecken vor nichts zurück. Außerdem kommen Miriam und Louis sich näher und umso verzweifelter ist sie, dass sein Tod sich nicht verhindern lässt und sie anscheinend noch Schuld ist. Ansonsten ist die Geschichte sehr vorhersehbar und ja, mir hat es nicht wirklich gefallen, obwohl ich die Idee mag. Leider schafft es Chuck Wendig auch nicht, den Leser über die Mängel des Buches hinwegzutäuschen, denn Tiefe und Emotionen sucht man hier vergebens. Da helfen auch keine Flüche.
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Ein etwas anderer Ton, aber interessante Story
Miriam kann sehen, wie du stirbst, wann du stirbst und wo du stirbst und dazu muss sie dich nur berühren... Sie hat erkannt, dass der Versuch den Tod zu verhindern, diesen erst auslöst... bis sie auf Louis trifft und sie seinen nahen Tod sieht, in den sie irgendwie involviert ist. Sie will, nein sie muss ihn retten, nur wie? Sehr interessante Story mit viel Thrill und Brutalität, etwas sehr viel rauer als das, was ich sonst lese, aber trotzdem nicht übel. Einzig dieses hin und her springen zwischen Szenen und Zeiten ist etwas verwirrend, aber man gewöhnt sich daran. Ich freue mich sehr auf Band 2.

Tut mir leid aber nein 🫣
"Miriam hat eine Gabe. Wenn sie einen Menschen berührt, sieht sie den Moment seines Todes. Doch sie konnte die Zukunft nie verhindern. Inzwischen hat sie es aufgegeben..." So! Wie klingt das für euch? Bestimmt genauso gut wie für mich. Wo aber meine liebe Laura mir sagte "lass dich drauf ein", hätte ich mir schon meine Gedanken machen sollen 😂 Also gut - drauf einlassen... Meine fresse was war das bitte für ein Buch? 😂 Es war sooooooooooo unnormal schlecht! Es war nicht mal scheisse, sondern einfach nur grottenschlecht 😂 Miriam war ein so unglaublich unsympathischer Hauptcharaktere, die wohl als Kind zu oft gegen der Wand geschaukelt ist. Jetzt ma ehrlich, anders kann man ihr Verhalten und ihre Ausdrucksweise nicht erklären. Gossensprache hoch 10. Gut, die hatte jeder Charakter in dem Buch. Auch inhaltlich wurde es immer schlechter und abstruser. Auf einmal gings um die Vergangenheit, dann wieder die Zukunft, dann auf einmal war da n Interview. Dann kam da noch son Holzkopf ins Spiel. Stellt euch ein 10 jähriges Kind vor, was zum Beispiel nur chinesisch kann. Dieses Kind will einen Tarantinofilm nachstellen und castet dafür nur deutsche 0815 Schauspieler. Genau SO ist dieses Buch 😂
Miriam stapelt ein paar Kissen ans Kopfende des Betts und lehnte sich zurück. Sie klappte das Notizbuch auf und schreibt: Liebes Tagebuch: Ich hab´s schon wieder getan. [S. 17] Erster Satz: Das Licht der Autoscheinwerfer tastet sich durch kaputte Moteljalousien. Inhalt: Miriam Black hat eine Gabe, eine Gabe, welche sie nicht nur einmal verflucht hat, denn Miriam Black sieht, wie andere Menschen sterben werden. Sie sieht den Ort, die Zeit und die Art und Weise, wie es geschehen wird und das Schreckliche: Sie kann es nicht verhindern. Wenn es passieren soll, dann wird es passieren. Es ist also kein Wunder, dass Miriam ein schreckliches, trostloses und dunkles Leben führt. Sie muss nur einen Menschen berühren und schon sieht sie alles, alles was sie nie wissen wollte. Doch keiner hatte sie gefragt, ob sie diese Gabe wollte und so musste sie das Beste daraus machen. Wenn sie schon diese grausame Gabe hat, dann will sie wenigstens davon Leben können. Eines Tages trifft sie, durch einen Zufall, den Trucker Louis. Er ist nett zu ihr, begegnet ihr mit Respekt und obwohl es sich Miriam nicht eingestehen will, mag sie Loius. Doch sie kann nicht anders und so berührt sie ihn, sieht wie er stirbt. Doch etwas ist anders: Sie, Miriam, ist dabei, als der Trucker von Gangstern ermordet wird. Sie weiß, dass das Schicksal seinen Weg geht, sie es nicht verhindern kann, doch sie muss es noch einmal versuchen, ein letztes Mal... Idee/ Umsetzung: „Blackbirds“ war für mich ein typischer Spontaneinkauf. Durch Zufall sind meine Augen über das Werk gestolpert und haben sich direkt in dieses verspielte und besondere Cover verliebt. Mein Hände konnten demnach nicht anders, als die Geschichte zwischen den Fingern zu wiegen, über die Seiten zu streichen und die Inhaltsbeschreibung für gut zu befinden. Kurz und knapp: Eine spontane Buchliebe ignoriert man nicht, man kauft sie und lässt sich verzaubern. Spontane Einkäufe sind wie Überraschungseier – man weiß nie was einen erwartet, ob man das erhoffte Sammelstück entdeckt, oder nur einen traurigen Ersatz. „Blackbirds“, von Chuck Wendig war für mich ein Mittelding - es war weder der Hauptgewinn, noch ein Trostpreis. Die Idee von Chuck Wendig ist wohl nicht ganz neu und einmalig, denn es gab schon ein paar Vorreiter, die ähnliche inhaltliche Themen verarbeitet haben, doch was andere Bücher nicht haben, ist diese sehr individuelle Umsetzung. Denn die Geschichte wird besonders, durch einen sehr rauen Ton, ehrliche Aussagen und ein überraschendes Ende, mit einer sehr wichtigen Botschaft. Diese Lektüre hat mal wieder bewiesen, dass das Zusammenspiel von Idee und Umsetzung wichtig ist. Dieses Zusammenspiel, hat Wendig sehr gut gemeistert. Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist rau und ehrlich. Definitiv nicht jenes, was ich gewohnt bin. Ich bin eher der Typ, welcher sich hinter sanften, magischen Buchstaben versteckt. Aber: Chuck Wendig hat mich auch so, in seine Geschichte gezogen. Denn auch wenn ich es nicht gewohnt bin, hat mir die Schreibe, von Herr Wendig, sehr gut gefallen. Der raue, ehrliche und auch spannende Schreibstil, passt perfekt zur dunklen Atmosphäre und Handlung der Lektüre. Beide Aspekte harmonieren im Einklang und zeichnen das Werk aus, machen es besonders und lesenswert. Charaktere: Auch die Figuren entsprechen nicht der Norm, entsprechen nicht meiner Norm, passen aber doch super in das Gesamtkonzept des Werkes. Miriam bietet nicht gerade eine perfekte Identifikationsfläche, aber ihre Motivationen sind nachvollziehbar. Als Leser lernt man sie immer mehr und besser kennen und entwickelt so doch langsam Verständnis und Sympathie für sie. Auch die Nebenfiguren sind alle einzigartig, passen ins Gesamtbild, geben dem Buch zusätzlichen Schliff und spornen zum Weiterlesen an. Man will wissen, ob Miriam es schafft, wer die Gangster aus der Vision sind und ob das Schicksal nicht zu verhindern ist. Alle Figuren, besonders aber Miriam und Louis, sind facettenreich, düster, einzigartig und verleihen dem Inhalt zusätzliche Tiefe und haben mich, als Leserin, voll und ganz überzeugt. Cover/ Innengestaltung: Das Cover spricht für sich und gehört zu meinen Coverhighlights des Jahres. Auf den ersten Blick sieht es ziemlich einfach und normal aus, doch schärft man seine Aufmerksamkeit, schaut man länger hin, entdeckt man immer mehr und mehr Details, welches dieses Titelbild zum absoluten Knaller machen. Immer gibt es mehr Kleinigkeiten zu entdecken, welche Teile der Handlung zeigen - Tolles Bild! Das Innere ist eingeteilt in drei Teile, welche jeweils nochmals in weitere Unterkapitel, durch Kapitelzahlen eingeteilt werden. Zudem gibt es sogenannte „Zwischenspiele“, welche aus Miriams Vergangenheit berichten und ihre Gabe näher beleuchten. Fazit: „Blackbirds“, von Chuck Wendig, war ein Spontankauf und hat mit mehr als einer Gewohnheit von mir gebrochen. Der Schreibstil ist weder poetisch, noch besonders verträumt, wie ich es mag. Der Schreibstil ist rau, brutal und ehrlich. Die Figuren bieten wenig Fläche zur Identifikation, wecken jedoch doch Sympathien und überzeugen durch grobe, aber passende Charakterzüge, welche im Einklang mit dem Gesamtkonzept stehen. Die Idee ist nicht neu, die Umsetzung jedoch wunderbar. Nein, „Blackbirds“ passt wohl nicht in das Regal meiner gewohnten Lektüre, aber Spontaneinkäufe sind Überraschungseier und so wurde ich überrascht und - wer hätte es gedacht - auf voller Linie von Chuck Wendig überzeugt. Was dieses Werk so besonders macht, ist das harmonierende und stimmige Gesamtbild der Lektüre. Alle Kriterien spielen zusammen und kreieren so, dieses einzigartige und mitreißende Buch. Wer sich auch mal aus seinem gewöhnlichen Genre lösen will, oder auch auf der Suche nach einer Überraschung ist, der wird diese Lektüre lieben. Absolute Empfehlung!
Nachdem Bou es so toll fand, musste ich es unbedingt haben. Aber das war selbst mir ein bisschen zu viel schmutziges Gerede! :D Miriam sieht den Tod jedes Menschen, sobald sie ihn berührt. Aber nur einmal. Anfangs hat sie noch versucht, den Tod zu verhindern und dabei festgestellt, dass das oft der Auslöser für den Tod dieses Menschen war. So ist sie auf die schiefe Bahn geraten, streicht durch die Lande, trinkt und stiehlt auf der Suche nach Menschen, die bald sterben, um sie zu beklauen. Dann begegnet sie dem Trucker Louis, der ungewöhnlich nett zu ihr ist und sie sieht seinen Tod. Und das schlimmste: in dieser Vision kommt sie selbst vor. Louis hat das Leben böse mitgespielt. Seine Frau ist tot und er versucht irgendwie zu leben. Dann gibt es da noch Ashley, der Miriams Gabe ausnutzt um das große Geld zu machen. Alle Charaktere haben ein bisher nicht sehr gutes Leben gehabt. Alle haben eine schlimme Vergangenheit oder irgendwas getan, weswegen sie gejagt werden. Und durch Ashley gerät Miriam mitten hinein. Die Stimmung des Buches ist fast schon depressiv. Düster und bedrückend, da hilft auch die sprudelnde Flucherei in Person nicht aka Miriam. Ansonsten ist der Schreibstil sehr schlicht und durchsetzt mit Beleidigungen und Flüchen. Dem ein oder anderen wollte ich zwischendurch wirklich mal den Mund mit Seife waschen. >.< Vor allem gibt es viel Gewalt und die Leute, die Ashley und jetzt auch Miriam jagen, schrecken vor nichts zurück. Außerdem kommen Miriam und Louis sich näher und umso verzweifelter ist sie, dass sein Tod sich nicht verhindern lässt und sie anscheinend noch Schuld ist. Ansonsten ist die Geschichte sehr vorhersehbar und ja, mir hat es nicht wirklich gefallen, obwohl ich die Idee mag. Leider schafft es Chuck Wendig auch nicht, den Leser über die Mängel des Buches hinwegzutäuschen, denn Tiefe und Emotionen sucht man hier vergebens. Da helfen auch keine Flüche.







