Binti 3: Nachtmaskerade
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Wie die Schlieren in einer Seifenblase...
Die knapp 300 Seiten starke Trilogie "Binti" von Nnedi Okorafor hat mich wieder einmal zu Beginn verwirrt, im Mittelteil total kirre gemacht und zum Ende hin verblüfft. Die Autorin schreibt wie keine (mir bekannte) andere - mystisch, beinahe philosophisch und - da bin ich mir nicht ganz sicher - in Metaphern?! "Eine junge Frau namens Binti ist das erste Mitglied des Himba-Volkes von der Erde, das an der renommierten intergalaktischen Universität Oomza Uni angenommen wird. Nachdem sie von ihrer Aufnahme erfährt, läuft Binti von zu Hause weg und geht an Bord eines Transportraumschiffs nach Oomza Uni. Während der Reise wird das Schiff von den Medusen gekapert, einer quallenartigen außerirdischen Spezies, die zuvor im Krieg mit den Khoush, einer anderen menschlichen ethnischen Gruppe, stand. Nachdem die Medusen alle anderen Passagiere und Besatzungsmitglieder töten, zieht sich Binti in ihre privaten Wohnräume zurück. Dort entdeckt sie, dass ein Stück uralter Technologie, das sie von der Erde mitgebracht hat und das als ihr edan bezeichnet wird, eine direkte Kommunikation mit den Meduse ermöglicht. Zudem stellt sie fest, dass ihr otjize – eine spezielle Tonerde-Mischung aus dem Boden ihrer Heimat – heilende Eigenschaften besitzt, wenn sie auf die Tentakel der Meduse aufgetragen wird. Binti freundet sich mit einem jüngeren, besonders hitzköpfigen Meduse namens Okwu an und vermittelt schließlich einen vorsichtigen Waffenstillstand zwischen sich selbst und den Entführern. Dieser Waffenstillstand geht mit einer tiefgreifenden körperlichen Verwandlung einher..." Alles weitere wären jetzt Spoiler, daher breche ich das hier mal ab. Man merkt bereits am "Klappentext", dass Nnedi Okorafors Geschichten nicht so sind wie andere. Die Autorin verbindet afrikanische Kultur, Mystik und Religion mit Fantasyelementen, Philosophie und einer ordentlichen Portion Science- Fiction. Auch wenn ich manchmal nach dem roten Faden gesucht habe, waren ihre Worte doch immer wunderschön und haben in mir eine ganz besondere Stimmung erzeugt. Ich weiß nicht wie ich das erklären soll... Gebt der Autorin mal eine Chance! Ihr werdet nicht enttäuscht.
Binti ist ein Mädchen aus dem Stamme der Himba. Sie ist die erste Himba, die an der Oomza Universität angenommen wurde, aber Himba verlassen ihr Heimatdorf nicht. Und doch ist Binti sich sicher, dass der Weg zur Uni für sie der Richtige ist und schleicht sich heimlich davon. Damit beginnt für sie das Abenteuer ihres Lebens, das nicht nur ihr Leben, sondern das vieler verändern wird.Ich muss sagen, ich war skeptisch, ob das Buch wirklich etwas für mich ist. Ich habe es weder mit afrikanischen Autoren, noch mit Preisträgern. Aber nachdem mir Children of Blood and Bone schon so gut gefallen hatte, dachte ich mir, dass das hier auch etwas für mich sein könnte. Das Buch besteht aus drei Kurzgeschichten die im Abstand von jeweils einem Jahr entstanden sind und nun erstmals als ein Buch erscheinen. Alle drei Kurzgeschichten waren vorher schon einzeln erschienen. An manchen Stellen der Geschichten merkt man, dass es eigentlich einzeln stehende Geschichten sind, da hier auf das Geschehen der Vorgänger ausführlicher Bezug genommen wird und Dinge erklärt werden, die einem klar sind, wenn man die drei Geschichten am Stück liest. Das war aber nur ganz selten der Fall und hat nicht wirklich gestört. Ich bin sehr froh, dass ich Bintis Geschichte vom Anfang bis zum jetzigen Ende am Stück verfolgen konnte. Bintis Entwicklung ist unglaublich spannend, sowie eigentlich das gesamte Setting. Der Handlungsort ist zu großen Teilen Bintis Heimat am Rande der Namib Wüste, irgendwann in unserer Zukunft. Die Oomza Universität liegt auf einem eigenen Planeten und dorthin reist Binti auf einem lebenden Raumschiff. Dort angekommen lernt sie viele weitere Spezies kennen und akzeptieren. Auch die Medusen, die auf der Erde gegen die Khoush, einem Nachbarstamm, Krieg geführt haben, lernt sie dort besser kennen und verstehen. Zurück auf der Erde kommt es dann aber wieder zu Feindseligkeiten zwischen Khoush und Medusen und Binti versucht hier zu klären. Dafür nutzt sie die ihr eigene Magie. Das Buch bietet immer wieder erstaunliche Wendungen und bleibt damit bis zu Schluss unglaublich spannend. Der Schreibstil war so bildhaft, dass ich mir die fremden Kulturen bildhaft vorstellen konnte. Ich war sozusagen sofort in meinem eigenen Film gefangen. Für mich war dieses Buch auf jeden Fall eines meiner Jahreshighlights, ich werde die Autorin sicher im Auge behalten und ihre weiteren Bücher auch noch lesen. Vielleicht gibt es ja auch noch einmal etwas über Binti und ihre Freunde. Darüber würde ich mich auf jeden Fall sehr freuen. Von mir daher eine volle und dringende Leseempfehlung!
Ich kann diese Rezension leider nicht ohne Spoiler verfassen, da es sich um eine Gesamtausgabe mit jeweils drei Novellen handelt und der offizielle Klappentext sich eigentlich nur auf die erste davon bezieht. An dieser Stelle muss ich erwähnen, das mir zu Beginn nicht bewusst war, dass es sich um drei eigenständige Geschichten handelt, die man getrennt voneinander betrachten muss. Ich bin anfangs vielmehr davon ausgegangen, dass es sich um eine abgerundete Geschichte handelt und die drei enthaltenen Bände mehr Verbindungen zueinander aufweisen. Und vielleicht war meine Enttäuschung auch der falschen Erwartung geschuldet, die ich an das Buch hatte. 1. Novelle: Die erste Novelle ist mit knapp 70 Seiten zwar die kürzeste alle drei Geschichten, rückblickend aber trotzdem die, die mich am meisten packen konnte. Im Mittelpunkt steht Binti, die den Wunsch hegt, sich von ihrer Familie abzuwenden und in eine weit entfernte Universität zu reisen, die sich irgendwo im Weltraum befindet. Auf der Reise dorthin wird das Schiff von Medusen überfallen und sie muss zusehen, wie alle Crewmitglieder sterben - etwas, das einen bleibenden Eindruck bei Binti hinterlässt. Als Leser wird man direkt ins Geschehen hineingeworfen, ohne irgendwelche genaueren Erläuterungen zum Worldbuilding oder den verschiedenen Wesen, die es in diesem Roman gibt. Mir ging das alles ehrlich gesagt etwas zu schnell und ich hätte es schöner gefunden, wenn sich die Autorin mehr Zeit für das Erzählen von Bintis Reise zur Universität gelassen hätte. 2. Novelle: Die zweite Novelle spielt einige Zeit nach diesem Vorfall und Binti entschliesst sich, wieder zu ihrer Familie zurückzukehren. Auf ihrer Reise wird sie von Okwu - einer männlichen Medusa - begleitet. Als Binti in ihrer Heimat ankommt erwartet sie aber keine Willkommensfeier, sondern viel mehr Ablehnung von ihrer Familie und ihrem ehemaligen Freund. In Bintis Volk wird es nicht akzeptiert, wenn sich eine alleinstehende Frau einfach so auf eine weite Reise begibt und das lassen sie Binti auch spüren. Und obwohl inzwischen ein Bündnis zwischen den Menschen und den Medusen herrscht, wird es von Bintis Familie nicht toleriert, dass sie mit einer Medusa angereist ist. Binti will sich schliesslich auf eine Pilgerreise begeben, die allerdings anders ausfällt, als sie es sich vorgestellt hat. Auch hier verliert die Autorin keine Zeit und ich hatte Mühe mich in der Geschichte zurecht zu finden. Als sich Binti auf diese Pilgerreise begibt, ist mir der rote Faden immer mehr abhandengekommen und ich weiss bis jetzt nicht so richtig, was da eigentlich passiert ist. 3. Novelle: Zur dritten Novelle kann ich inhaltlich gar nicht so viel schreiben, weil ich im Schlussteil fast gänzlich das Interesse für Bintis Geschichten verloren haben. Auf mich wirkte dass alles zu gehetzt und der emotionslose, distanzierte und nüchterne Schreibstil hat verhindert, dass ich überhaupt eine Bindung zu Binti oder einem der anderen Charaktere aufbauen konnte. Ich habe das Ende dann nur noch quer gelesen. Fazit: Eine starke, weibliche Protagonistin mit afroamerikanischer Abstammung, die viel Potential für eine spannende Geschichte geboten hätte. Leider war es mir durch den emotionslosen Schreibstil nicht möglich, eine Bindung zu dieser aussergewöhnlichen Protagonistin aufzubauen. Ich bin überzeugt davon, dass das Buch als zusammenhängende Geschichte besser funktioniert hätte, denn durch die drei für sich stehenden Novellen wirkte das ein bisschen wild durcheinander gewürfelt. Zudem haben mir ein paar zusätzliche Infos zum Worldbuilding gefehlt. Dadurch, dass die Storys nur so kurz erzählt werden, fand ich es schwierig, mich in dieser Science-Fiction-Welt zurecht zu finden. Ich kann dem Buch deshalb nur 2.5 Sterne vergeben.
While parts of this were really interesting and emotional, and I really like Okorafor's writing style, this wasn't as compelling of a story for me personally as the other two. It was more developed than the first, and to a degree maybe than the second Binti story, but it wasn't something that would blow me away. I also felt the author was messing with her readers in a way that I didn't care for.
Der beste Teil der Trilogie! Diese Trilogie unterscheidet sich stark von allem, was ich bisher gelesen habe. Im Abschlussband legt Autorin Okorafor gleich noch einen obendrauf. Würde Binti weniger mit ihrem Schicksal hadern, wäre sie eine typische Heldin, so wäre mir das Ganze zu viel. Aber aufgrund ihres Charakters konnte ich mit der fortschreitenden Handlung zurechtkommen. Die Bücher sind ein guter Spiegel unserer Gesellschaft, weltweit. Dafür hat sich das Genre der Sci-Fi schon immer sehr gut geeignet. Okorafor beschreibt Rassismus, veraltete Traditionen, Seximus und andere Probleme unserer Zeit. Da wir es aber mit Aliens und Völkern der Zukunft zu tun haben, fühlt sich keiner auf den Schlips getreten. In eindrücklichen Szenen nimmt das Geschehen seinen Lauf. Fantastische Wesen tauchen auf. Unerwartete Wendungen raubten mir den Atem und weckten Emotionen. Fand ich Teil eins und zwei durchweg interessant, so hat mich dieser Band wirklich aus den Socken gehauen. Mein Lieblingscharakter ist übrigens Neuer Fisch ;)
Eine Novelle, die ich ohne Leserunde wohl auch nie gelesen hätte. Zum Glück helfen einem andere Leute dabei, neue Lektüre zu entdecken. "Binti" ist nicht nur eine interessante Sci-Fi-Geschichte, sondern verbindet afrikanische Traditionen mit dem Genre der Science Fiction. Somit findet man hier nicht nur neuartige Aliens, sondern auch viele Informationen über das Leben der Himba. Eine grossartige Kombination, da ich so gleich zwei Dinge vereinen kann, die mich faszinieren: fremde Länder und deren Sitten und Gedankenreisen in die Zukunft. An den Erzählstil musste ich mich etwas gewöhnen und kam leider bis zum Schluss nicht so recht damit klar, aber vielleicht gibt sich das mit den Folgebänden. Die werde ich mir nämlich auch gerne noch vornehmen.
While the cultural aspects were fascinating, what actually happend in this story wasn't quite convincing. Maybe this should have been a little longer to really understand Binti's emotional reactions to everything. I have the feeling this should have been moving but everything was over too quickly for me to agree with everything. Still looking forward to the other novellas in the series, since this was very enjoyable whatsoever.
Binti von Nnedi Okorafor Binti will lernen – noch mehr lernen, als sie eh schon weiß. Sie ist eine der besten Harmonistinen der Galaxie und hat das Angebot bekommen, an der besten Universität zu studieren. Aus diesem Grund wiedersetzt sie sich den Gebräuchen und Traditionen ihrer Familie und verlässt ihren Planeten – um in große Gefahr zu geraten und um unerwartete Freundschaften zu schließen. Das vorliegende Buch ist eine Gesamtausgabe von Novellen, in sich abgeschlossene kleinere Romane, die auch als solche gelesen werden sollten und als solche ebenfalls strukturiert sind – nicht als ein vollständig durchgehender Roman. Mit diesem Hintergrundwissen ausgestattet lassen sich die einzelnen Novellen auch gleich mit viel mehr Genuss lesen, da ich für meinen Teil andere Maßstäbe an eine „lange“ Kurzgeschichte lege als an einern vollständigen Roman. Ich hatte nach den ersten Seiten gleich einen Draht zu Binti, jener Jungen Frau, die ganz abseits aller Traditionen fort und die Galaxie erkunden möchte, trotzdem noch tief verwurzelt in den alten Gebräuchen ist und ihren Weg finden muss. Nicht nur den Räumlichen, auch den ideellen. Binti ist eine Himba, die sehr stark mit ihrer Familie verwurzelt sind und für die viele Dinge ein Tabu darstellen, die für den normalen „Menschen“ ganz selbstverständlich sind. Bintis Weg zwischen Tradition und Wissensdrang hat mich mitgerissen und über die Seiten hinweg getragen. Die Struktur des Buches ist wie eingangs erwähnt recht ungewöhnlich – vieles wird schnell erzählt und in sich sind die Bücher schnell getaktet. Da kommt es schon mal vor, dass Tod und Überfälle auf wenigen Seiten komprimiert werden. Der Fokus liegt auf der Protagonistin und ihrer Gefühlswelt bzw. ihrer mathematischen Gabe. Interessant, neu und ungewöhnlich – für mich aber auch manchmal ein wenig zu schnell, um wirklich „mitfühlen“ zu können. Der Stil des gesamten Werkes ist gekonnt, locker. Man fliest förmlich durch die Seiten, wird an fremde Traditionen und Spezies herangeführt, ohne ins Stocken zu kommen oder auf der letzten Seite noch einmal eine Passage nachlesen zu müssen. Mir ist das jedenfalls nicht passiert. Die Autorin versteht definitiv ihr Handwerk – und das ziemlich virtuos. In meinem Kopf wurde sowohl die trockene raue Landschaft lebendig als das ich genauso das Lehm-Öl-Gemisch auf der Haut fühlen konnte, das die Himba traditionsgemäß tragen. Natürlich bleibt auch dieses Buch vor Kritik nicht gefeilt – manchmal empfand ich die Story nicht als wirklich durchdacht und ausgreift – Übersprungshandlungen inklusive. Natürlich könnte man argumentieren, dass dies der Struktur der Geschichte geschuldet ist – aber solche schnellen (manchmal grundlosen oder nicht genug begründeten Handlungen stoßen mir persönlich doch schon etwas sauer auf. Insgesamt ein Buch, das allein schon wegen der Protagonistin viel Spaß macht und die Gebräuche einer fremden Gesellschaft in Science-Fiction mäßiger Umgebung wiedergibt. Toll gemacht! Wegen den Plotschwächen vergebe ich gute vier Sterne.
Even if, just like in the first one but here a little less, I wish thie was a little longer and went more in depth at times, it was a real improvement. Actually seeing what we've only been told before, the Himba culture and the pressure on Binti, helped a lot. Emotional reactions were clearer this time around, also the plot felt more developed. Part of the central conflict kind of reminded me a little of Avatar the last airbender: Growing up, excepting the talents that you have and the roles you have been given because of them, but still doing what is right for yourself. The events with her grandmother's people were fascinating and this book finally evoked the emotional reaction the first one was trying to. However, I wish there would have been more time for Binti's friendship with Okwu and her stay with the Enyi Zinariya. The ending was terribly rushed and the typical family conflicts are normally not too interesting to me. But the science fiction elements and concepts were great in idea and execution.
Para mí, la única forma de ser extraordinaria consistía en poseer curiosidad suficiente para buscar la grandeza. Me ha gustado bastante esta novelita corta de ciencia ficción. Lo que más la ambientación y Binti en general junto a los conflictos a los que se enfrenta. Sin embargo me reafirmo en que no soy lectora de novelas cortas o relatos, siempre me dejan a medias.
The final novella begins right where the previous one left off. Binti still has to surpass difficulties and now there is the threat of war in her home country while she still hasn't found a suitable answer about her own identity. What happens is definitely a lot more epic than in the previous novellas. I felt sorry for Binti because of everything she has to go through! I liked the conclusion - it answered the most important questions and left just enough open to wonder. It also didn't magically made everything all right for Binti; she still has to process and work through a lot. Which is only realistic, and hopeful. Something I took note of is how Binti keeps struggling against the patriarchy. Even after accepting the more devoted roles women have in her own culture (and after leaving said culture to pursue her own dreams), she is still being looked down upon by any other human because of both her gender and her background. And it doesn't matter that she has made many amazing experiences and already stopped one war! Luckily, I myself have never had to face this much discrimination, but while reading I could still feel her anger about it. I enjoyed the series and would absolutely recommend it! I haven't really read a lot about this kind of science fiction and I think it is absolutely fascinating.
The second novella in the Binti-series is about Binti's journey back to earth, one year after she started her studies at Oomza University. What happened has changed her, not only physically, but also mentally. Binti still has to fight the trauma from the first novella, which felt very real and authentic. Her hardships don't end when she arrives home: her break with tradition when she decided to leave her home planet is a large problem for her family and now she doesn't seem to be able to find a space to fit in her old community. This time, the plot wasn't as suspenseful and gripping as before. There are not many life or death-battle scenes, but I didn't mind. Instead, Binti has to deal with the consequences of the trauma from the first novella and the different aspects of her identity. She struggles so much with wanting to become her own person outside of her family, while still craving their appreciation and love, which seems impossible. Even harder is accepting the changes she's come through so far and is still going through. I still appreciate the world building - the future with all its different kinds of technologies and the mystery of it! The riddle of past extraterrestrial civilizations that were forgotten and that seem almost magic in their obscure differences! The way all of this ties to together was a joy to read! The novella ends without Binti's finished character development, which is fair, since there is a concluding novella. It certainly ends very open and I can't wait to see how everything will be resolved!
Binti is a science fiction novella about the young Himba girl, Binti, who has been accepted to the prodigious Oomza Univerisity. However, to become the first Himba to visit this university, she has to leave behind both her family and her culture. While on the space ship taking her to her new life, Binti falls victim to the war between the alien Meduse and the humans of another people and now, she has to fight for her suvival. I read this novella because of a recommendation, so I wasn't sure what to expect when I started. Even though Binti is a young adult, the story is nothing alike the other young adult science fiction stories I read. One aspect is that Binti uses her intellect instead of physical combat to solve her problems, which was interesting to read. The importance of culture plays a large role as well. I had trouble warming up to the writing style, however. A reason for that is the way some of the most important moments were described, which wasn't chronological and halfway through flashbacks. The short form also made it necessary to cut a rather long timespan in the middle, which was then only briefly mentioned. I understand that it's impossible to describe everything in a novella, but it did feel like it built a distance between me and the main character. All in all, the story was very unique and I enjoyed reading it. There were some science fiction terms that I didn't understand until the end, but it wasn't disruptive to the reading flow. I actually loved how Binti's traditions and rituals blended with the future technology. That made everything feel more mysterious and fascinating. I really recommend this novella!
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Wie die Schlieren in einer Seifenblase...
Die knapp 300 Seiten starke Trilogie "Binti" von Nnedi Okorafor hat mich wieder einmal zu Beginn verwirrt, im Mittelteil total kirre gemacht und zum Ende hin verblüfft. Die Autorin schreibt wie keine (mir bekannte) andere - mystisch, beinahe philosophisch und - da bin ich mir nicht ganz sicher - in Metaphern?! "Eine junge Frau namens Binti ist das erste Mitglied des Himba-Volkes von der Erde, das an der renommierten intergalaktischen Universität Oomza Uni angenommen wird. Nachdem sie von ihrer Aufnahme erfährt, läuft Binti von zu Hause weg und geht an Bord eines Transportraumschiffs nach Oomza Uni. Während der Reise wird das Schiff von den Medusen gekapert, einer quallenartigen außerirdischen Spezies, die zuvor im Krieg mit den Khoush, einer anderen menschlichen ethnischen Gruppe, stand. Nachdem die Medusen alle anderen Passagiere und Besatzungsmitglieder töten, zieht sich Binti in ihre privaten Wohnräume zurück. Dort entdeckt sie, dass ein Stück uralter Technologie, das sie von der Erde mitgebracht hat und das als ihr edan bezeichnet wird, eine direkte Kommunikation mit den Meduse ermöglicht. Zudem stellt sie fest, dass ihr otjize – eine spezielle Tonerde-Mischung aus dem Boden ihrer Heimat – heilende Eigenschaften besitzt, wenn sie auf die Tentakel der Meduse aufgetragen wird. Binti freundet sich mit einem jüngeren, besonders hitzköpfigen Meduse namens Okwu an und vermittelt schließlich einen vorsichtigen Waffenstillstand zwischen sich selbst und den Entführern. Dieser Waffenstillstand geht mit einer tiefgreifenden körperlichen Verwandlung einher..." Alles weitere wären jetzt Spoiler, daher breche ich das hier mal ab. Man merkt bereits am "Klappentext", dass Nnedi Okorafors Geschichten nicht so sind wie andere. Die Autorin verbindet afrikanische Kultur, Mystik und Religion mit Fantasyelementen, Philosophie und einer ordentlichen Portion Science- Fiction. Auch wenn ich manchmal nach dem roten Faden gesucht habe, waren ihre Worte doch immer wunderschön und haben in mir eine ganz besondere Stimmung erzeugt. Ich weiß nicht wie ich das erklären soll... Gebt der Autorin mal eine Chance! Ihr werdet nicht enttäuscht.
Binti ist ein Mädchen aus dem Stamme der Himba. Sie ist die erste Himba, die an der Oomza Universität angenommen wurde, aber Himba verlassen ihr Heimatdorf nicht. Und doch ist Binti sich sicher, dass der Weg zur Uni für sie der Richtige ist und schleicht sich heimlich davon. Damit beginnt für sie das Abenteuer ihres Lebens, das nicht nur ihr Leben, sondern das vieler verändern wird.Ich muss sagen, ich war skeptisch, ob das Buch wirklich etwas für mich ist. Ich habe es weder mit afrikanischen Autoren, noch mit Preisträgern. Aber nachdem mir Children of Blood and Bone schon so gut gefallen hatte, dachte ich mir, dass das hier auch etwas für mich sein könnte. Das Buch besteht aus drei Kurzgeschichten die im Abstand von jeweils einem Jahr entstanden sind und nun erstmals als ein Buch erscheinen. Alle drei Kurzgeschichten waren vorher schon einzeln erschienen. An manchen Stellen der Geschichten merkt man, dass es eigentlich einzeln stehende Geschichten sind, da hier auf das Geschehen der Vorgänger ausführlicher Bezug genommen wird und Dinge erklärt werden, die einem klar sind, wenn man die drei Geschichten am Stück liest. Das war aber nur ganz selten der Fall und hat nicht wirklich gestört. Ich bin sehr froh, dass ich Bintis Geschichte vom Anfang bis zum jetzigen Ende am Stück verfolgen konnte. Bintis Entwicklung ist unglaublich spannend, sowie eigentlich das gesamte Setting. Der Handlungsort ist zu großen Teilen Bintis Heimat am Rande der Namib Wüste, irgendwann in unserer Zukunft. Die Oomza Universität liegt auf einem eigenen Planeten und dorthin reist Binti auf einem lebenden Raumschiff. Dort angekommen lernt sie viele weitere Spezies kennen und akzeptieren. Auch die Medusen, die auf der Erde gegen die Khoush, einem Nachbarstamm, Krieg geführt haben, lernt sie dort besser kennen und verstehen. Zurück auf der Erde kommt es dann aber wieder zu Feindseligkeiten zwischen Khoush und Medusen und Binti versucht hier zu klären. Dafür nutzt sie die ihr eigene Magie. Das Buch bietet immer wieder erstaunliche Wendungen und bleibt damit bis zu Schluss unglaublich spannend. Der Schreibstil war so bildhaft, dass ich mir die fremden Kulturen bildhaft vorstellen konnte. Ich war sozusagen sofort in meinem eigenen Film gefangen. Für mich war dieses Buch auf jeden Fall eines meiner Jahreshighlights, ich werde die Autorin sicher im Auge behalten und ihre weiteren Bücher auch noch lesen. Vielleicht gibt es ja auch noch einmal etwas über Binti und ihre Freunde. Darüber würde ich mich auf jeden Fall sehr freuen. Von mir daher eine volle und dringende Leseempfehlung!
Ich kann diese Rezension leider nicht ohne Spoiler verfassen, da es sich um eine Gesamtausgabe mit jeweils drei Novellen handelt und der offizielle Klappentext sich eigentlich nur auf die erste davon bezieht. An dieser Stelle muss ich erwähnen, das mir zu Beginn nicht bewusst war, dass es sich um drei eigenständige Geschichten handelt, die man getrennt voneinander betrachten muss. Ich bin anfangs vielmehr davon ausgegangen, dass es sich um eine abgerundete Geschichte handelt und die drei enthaltenen Bände mehr Verbindungen zueinander aufweisen. Und vielleicht war meine Enttäuschung auch der falschen Erwartung geschuldet, die ich an das Buch hatte. 1. Novelle: Die erste Novelle ist mit knapp 70 Seiten zwar die kürzeste alle drei Geschichten, rückblickend aber trotzdem die, die mich am meisten packen konnte. Im Mittelpunkt steht Binti, die den Wunsch hegt, sich von ihrer Familie abzuwenden und in eine weit entfernte Universität zu reisen, die sich irgendwo im Weltraum befindet. Auf der Reise dorthin wird das Schiff von Medusen überfallen und sie muss zusehen, wie alle Crewmitglieder sterben - etwas, das einen bleibenden Eindruck bei Binti hinterlässt. Als Leser wird man direkt ins Geschehen hineingeworfen, ohne irgendwelche genaueren Erläuterungen zum Worldbuilding oder den verschiedenen Wesen, die es in diesem Roman gibt. Mir ging das alles ehrlich gesagt etwas zu schnell und ich hätte es schöner gefunden, wenn sich die Autorin mehr Zeit für das Erzählen von Bintis Reise zur Universität gelassen hätte. 2. Novelle: Die zweite Novelle spielt einige Zeit nach diesem Vorfall und Binti entschliesst sich, wieder zu ihrer Familie zurückzukehren. Auf ihrer Reise wird sie von Okwu - einer männlichen Medusa - begleitet. Als Binti in ihrer Heimat ankommt erwartet sie aber keine Willkommensfeier, sondern viel mehr Ablehnung von ihrer Familie und ihrem ehemaligen Freund. In Bintis Volk wird es nicht akzeptiert, wenn sich eine alleinstehende Frau einfach so auf eine weite Reise begibt und das lassen sie Binti auch spüren. Und obwohl inzwischen ein Bündnis zwischen den Menschen und den Medusen herrscht, wird es von Bintis Familie nicht toleriert, dass sie mit einer Medusa angereist ist. Binti will sich schliesslich auf eine Pilgerreise begeben, die allerdings anders ausfällt, als sie es sich vorgestellt hat. Auch hier verliert die Autorin keine Zeit und ich hatte Mühe mich in der Geschichte zurecht zu finden. Als sich Binti auf diese Pilgerreise begibt, ist mir der rote Faden immer mehr abhandengekommen und ich weiss bis jetzt nicht so richtig, was da eigentlich passiert ist. 3. Novelle: Zur dritten Novelle kann ich inhaltlich gar nicht so viel schreiben, weil ich im Schlussteil fast gänzlich das Interesse für Bintis Geschichten verloren haben. Auf mich wirkte dass alles zu gehetzt und der emotionslose, distanzierte und nüchterne Schreibstil hat verhindert, dass ich überhaupt eine Bindung zu Binti oder einem der anderen Charaktere aufbauen konnte. Ich habe das Ende dann nur noch quer gelesen. Fazit: Eine starke, weibliche Protagonistin mit afroamerikanischer Abstammung, die viel Potential für eine spannende Geschichte geboten hätte. Leider war es mir durch den emotionslosen Schreibstil nicht möglich, eine Bindung zu dieser aussergewöhnlichen Protagonistin aufzubauen. Ich bin überzeugt davon, dass das Buch als zusammenhängende Geschichte besser funktioniert hätte, denn durch die drei für sich stehenden Novellen wirkte das ein bisschen wild durcheinander gewürfelt. Zudem haben mir ein paar zusätzliche Infos zum Worldbuilding gefehlt. Dadurch, dass die Storys nur so kurz erzählt werden, fand ich es schwierig, mich in dieser Science-Fiction-Welt zurecht zu finden. Ich kann dem Buch deshalb nur 2.5 Sterne vergeben.
While parts of this were really interesting and emotional, and I really like Okorafor's writing style, this wasn't as compelling of a story for me personally as the other two. It was more developed than the first, and to a degree maybe than the second Binti story, but it wasn't something that would blow me away. I also felt the author was messing with her readers in a way that I didn't care for.
Der beste Teil der Trilogie! Diese Trilogie unterscheidet sich stark von allem, was ich bisher gelesen habe. Im Abschlussband legt Autorin Okorafor gleich noch einen obendrauf. Würde Binti weniger mit ihrem Schicksal hadern, wäre sie eine typische Heldin, so wäre mir das Ganze zu viel. Aber aufgrund ihres Charakters konnte ich mit der fortschreitenden Handlung zurechtkommen. Die Bücher sind ein guter Spiegel unserer Gesellschaft, weltweit. Dafür hat sich das Genre der Sci-Fi schon immer sehr gut geeignet. Okorafor beschreibt Rassismus, veraltete Traditionen, Seximus und andere Probleme unserer Zeit. Da wir es aber mit Aliens und Völkern der Zukunft zu tun haben, fühlt sich keiner auf den Schlips getreten. In eindrücklichen Szenen nimmt das Geschehen seinen Lauf. Fantastische Wesen tauchen auf. Unerwartete Wendungen raubten mir den Atem und weckten Emotionen. Fand ich Teil eins und zwei durchweg interessant, so hat mich dieser Band wirklich aus den Socken gehauen. Mein Lieblingscharakter ist übrigens Neuer Fisch ;)
Eine Novelle, die ich ohne Leserunde wohl auch nie gelesen hätte. Zum Glück helfen einem andere Leute dabei, neue Lektüre zu entdecken. "Binti" ist nicht nur eine interessante Sci-Fi-Geschichte, sondern verbindet afrikanische Traditionen mit dem Genre der Science Fiction. Somit findet man hier nicht nur neuartige Aliens, sondern auch viele Informationen über das Leben der Himba. Eine grossartige Kombination, da ich so gleich zwei Dinge vereinen kann, die mich faszinieren: fremde Länder und deren Sitten und Gedankenreisen in die Zukunft. An den Erzählstil musste ich mich etwas gewöhnen und kam leider bis zum Schluss nicht so recht damit klar, aber vielleicht gibt sich das mit den Folgebänden. Die werde ich mir nämlich auch gerne noch vornehmen.
While the cultural aspects were fascinating, what actually happend in this story wasn't quite convincing. Maybe this should have been a little longer to really understand Binti's emotional reactions to everything. I have the feeling this should have been moving but everything was over too quickly for me to agree with everything. Still looking forward to the other novellas in the series, since this was very enjoyable whatsoever.
Binti von Nnedi Okorafor Binti will lernen – noch mehr lernen, als sie eh schon weiß. Sie ist eine der besten Harmonistinen der Galaxie und hat das Angebot bekommen, an der besten Universität zu studieren. Aus diesem Grund wiedersetzt sie sich den Gebräuchen und Traditionen ihrer Familie und verlässt ihren Planeten – um in große Gefahr zu geraten und um unerwartete Freundschaften zu schließen. Das vorliegende Buch ist eine Gesamtausgabe von Novellen, in sich abgeschlossene kleinere Romane, die auch als solche gelesen werden sollten und als solche ebenfalls strukturiert sind – nicht als ein vollständig durchgehender Roman. Mit diesem Hintergrundwissen ausgestattet lassen sich die einzelnen Novellen auch gleich mit viel mehr Genuss lesen, da ich für meinen Teil andere Maßstäbe an eine „lange“ Kurzgeschichte lege als an einern vollständigen Roman. Ich hatte nach den ersten Seiten gleich einen Draht zu Binti, jener Jungen Frau, die ganz abseits aller Traditionen fort und die Galaxie erkunden möchte, trotzdem noch tief verwurzelt in den alten Gebräuchen ist und ihren Weg finden muss. Nicht nur den Räumlichen, auch den ideellen. Binti ist eine Himba, die sehr stark mit ihrer Familie verwurzelt sind und für die viele Dinge ein Tabu darstellen, die für den normalen „Menschen“ ganz selbstverständlich sind. Bintis Weg zwischen Tradition und Wissensdrang hat mich mitgerissen und über die Seiten hinweg getragen. Die Struktur des Buches ist wie eingangs erwähnt recht ungewöhnlich – vieles wird schnell erzählt und in sich sind die Bücher schnell getaktet. Da kommt es schon mal vor, dass Tod und Überfälle auf wenigen Seiten komprimiert werden. Der Fokus liegt auf der Protagonistin und ihrer Gefühlswelt bzw. ihrer mathematischen Gabe. Interessant, neu und ungewöhnlich – für mich aber auch manchmal ein wenig zu schnell, um wirklich „mitfühlen“ zu können. Der Stil des gesamten Werkes ist gekonnt, locker. Man fliest förmlich durch die Seiten, wird an fremde Traditionen und Spezies herangeführt, ohne ins Stocken zu kommen oder auf der letzten Seite noch einmal eine Passage nachlesen zu müssen. Mir ist das jedenfalls nicht passiert. Die Autorin versteht definitiv ihr Handwerk – und das ziemlich virtuos. In meinem Kopf wurde sowohl die trockene raue Landschaft lebendig als das ich genauso das Lehm-Öl-Gemisch auf der Haut fühlen konnte, das die Himba traditionsgemäß tragen. Natürlich bleibt auch dieses Buch vor Kritik nicht gefeilt – manchmal empfand ich die Story nicht als wirklich durchdacht und ausgreift – Übersprungshandlungen inklusive. Natürlich könnte man argumentieren, dass dies der Struktur der Geschichte geschuldet ist – aber solche schnellen (manchmal grundlosen oder nicht genug begründeten Handlungen stoßen mir persönlich doch schon etwas sauer auf. Insgesamt ein Buch, das allein schon wegen der Protagonistin viel Spaß macht und die Gebräuche einer fremden Gesellschaft in Science-Fiction mäßiger Umgebung wiedergibt. Toll gemacht! Wegen den Plotschwächen vergebe ich gute vier Sterne.
Even if, just like in the first one but here a little less, I wish thie was a little longer and went more in depth at times, it was a real improvement. Actually seeing what we've only been told before, the Himba culture and the pressure on Binti, helped a lot. Emotional reactions were clearer this time around, also the plot felt more developed. Part of the central conflict kind of reminded me a little of Avatar the last airbender: Growing up, excepting the talents that you have and the roles you have been given because of them, but still doing what is right for yourself. The events with her grandmother's people were fascinating and this book finally evoked the emotional reaction the first one was trying to. However, I wish there would have been more time for Binti's friendship with Okwu and her stay with the Enyi Zinariya. The ending was terribly rushed and the typical family conflicts are normally not too interesting to me. But the science fiction elements and concepts were great in idea and execution.
Para mí, la única forma de ser extraordinaria consistía en poseer curiosidad suficiente para buscar la grandeza. Me ha gustado bastante esta novelita corta de ciencia ficción. Lo que más la ambientación y Binti en general junto a los conflictos a los que se enfrenta. Sin embargo me reafirmo en que no soy lectora de novelas cortas o relatos, siempre me dejan a medias.
The final novella begins right where the previous one left off. Binti still has to surpass difficulties and now there is the threat of war in her home country while she still hasn't found a suitable answer about her own identity. What happens is definitely a lot more epic than in the previous novellas. I felt sorry for Binti because of everything she has to go through! I liked the conclusion - it answered the most important questions and left just enough open to wonder. It also didn't magically made everything all right for Binti; she still has to process and work through a lot. Which is only realistic, and hopeful. Something I took note of is how Binti keeps struggling against the patriarchy. Even after accepting the more devoted roles women have in her own culture (and after leaving said culture to pursue her own dreams), she is still being looked down upon by any other human because of both her gender and her background. And it doesn't matter that she has made many amazing experiences and already stopped one war! Luckily, I myself have never had to face this much discrimination, but while reading I could still feel her anger about it. I enjoyed the series and would absolutely recommend it! I haven't really read a lot about this kind of science fiction and I think it is absolutely fascinating.
The second novella in the Binti-series is about Binti's journey back to earth, one year after she started her studies at Oomza University. What happened has changed her, not only physically, but also mentally. Binti still has to fight the trauma from the first novella, which felt very real and authentic. Her hardships don't end when she arrives home: her break with tradition when she decided to leave her home planet is a large problem for her family and now she doesn't seem to be able to find a space to fit in her old community. This time, the plot wasn't as suspenseful and gripping as before. There are not many life or death-battle scenes, but I didn't mind. Instead, Binti has to deal with the consequences of the trauma from the first novella and the different aspects of her identity. She struggles so much with wanting to become her own person outside of her family, while still craving their appreciation and love, which seems impossible. Even harder is accepting the changes she's come through so far and is still going through. I still appreciate the world building - the future with all its different kinds of technologies and the mystery of it! The riddle of past extraterrestrial civilizations that were forgotten and that seem almost magic in their obscure differences! The way all of this ties to together was a joy to read! The novella ends without Binti's finished character development, which is fair, since there is a concluding novella. It certainly ends very open and I can't wait to see how everything will be resolved!
Binti is a science fiction novella about the young Himba girl, Binti, who has been accepted to the prodigious Oomza Univerisity. However, to become the first Himba to visit this university, she has to leave behind both her family and her culture. While on the space ship taking her to her new life, Binti falls victim to the war between the alien Meduse and the humans of another people and now, she has to fight for her suvival. I read this novella because of a recommendation, so I wasn't sure what to expect when I started. Even though Binti is a young adult, the story is nothing alike the other young adult science fiction stories I read. One aspect is that Binti uses her intellect instead of physical combat to solve her problems, which was interesting to read. The importance of culture plays a large role as well. I had trouble warming up to the writing style, however. A reason for that is the way some of the most important moments were described, which wasn't chronological and halfway through flashbacks. The short form also made it necessary to cut a rather long timespan in the middle, which was then only briefly mentioned. I understand that it's impossible to describe everything in a novella, but it did feel like it built a distance between me and the main character. All in all, the story was very unique and I enjoyed reading it. There were some science fiction terms that I didn't understand until the end, but it wasn't disruptive to the reading flow. I actually loved how Binti's traditions and rituals blended with the future technology. That made everything feel more mysterious and fascinating. I really recommend this novella!















