Bestie

Bestie

Paperback
3.71332

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Description

Als Influencerin Anouk eine neue Mitbewohnerin sucht, sieht die unscheinbare Delia darin die perfekte Gelegenheit für einen Neuanfang. Sie zieht als Lilly ein und will endlich die werden, die sie immer sein wollte: eine selbstbewusste Bühnenautorin. Anouk wiederum glaubt, Lilly für ihre eigenen Zwecke nutzen zu können, und lässt sie immer mehr in ihr Leben. Schnell entsteht zwischen den beiden eine Beziehung, die beide dazu bringt, ihre Vorstellungen von Erfolg und Selbstverwirklichung zu hinterfragen - und die vielleicht sogar zu einer echten Freundschaft werden kann.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
336
Price
18.50 €

Author Description

Joana June, 1996 in München geboren, studierte Theorien und Praktiken professionellen Schreibens in Köln. Auf Social Media teilt sie Buchempfehlungen und ihren Schreibprozess mit einer engagierten Community. Ihre YOUTUBE-Videos wurden mehr als 2,6 Millionen Mal aufgerufen. BESTIE ist ihr Debütroman.

Characteristics

16 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
30%
19%
15%
11%
58%
21%
61%
76%
29%
28%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
40%
56%
70%
73%

Pace

Fast6%
Slow6%
Moderate75%
Variable13%

Writing Style

Simple31%
Complex31%
Moderate38%
Bildhaft (50%)Poetisch (79%)Außergewöhnlich (43%)

Posts

281
All
3.5

Gut gezeichnete, toxische Beziehung, die unterhält, von der ruhigeren Art.

Es ist erschreckend wie sehr man sich in einzelnen Passagen wiedererkennt, zumindest ging es mir so, im Bezug auf mich, als ich noch jünger war. Vor allem das krampfhafte Vergleichen und teilweise auch das Nacheifern kamen mir durchaus bekannt vor. Das Buch erzählt relativ ruhig wie sich die toxische Beziehung aufbaut und nach und nach was die Hintergründe der Protagonistinnen sind. Ich mochte den Schreibstil und fand ihn besonders und teilweise sehr poetisch. Ich markiere normalerweise keine Passagen, aber hier habe ich Klebezettelchen vermisst. Ich hätte mir noch nehr Überraschungen gewünscht oder mehr aufregende Momente. So war die Handlung etwas zu geradlinig für mich, von der Spannungskurve her. Es hätte meiner Meinung nach einfach noch mehr Potential in der Geschichte dafür gegeben. Das Ende vom Buch fand ich gut und passend und ich werde mir definitiv auch das nächste Buch der Autorin anschauen.

Gut gezeichnete, toxische Beziehung, die unterhält, von der ruhigeren Art.
4

'Bestie' ist ein Roman, der mich vor allem durch seinen packenden Schreibstil von der ersten Seite an abgeholt hat. Ich bin völlig ohne Erwartungen und Vorwissen in die Handlung eingetaucht, was das Leseerlebnis für mich spannend gemacht. ​Im Kern steht die komplexe Dynamik zwischen zwei Frauen, die beide versuchen, eine idealisierte Version ihrer selbst zu verkörpern, nur um den Erwartungen der Gesellschaft gerecht zu werden. Das Buch geht dabei weit über eine einfache Erzählung hinaus und regt zum Nachdenken an. Man beginnt unweigerlich zu hinterfragen, wie authentisch die eigenen Beziehungen sind und ob man Freunde wirklich bedingungslos unterstützt oder die Verbindung unbewusst nur nutzt, um das eigene Ego aufzuwerten. Für mich ist es ein absolut gelungenes Werk mit einer beeindruckenden Tiefe, das ich sehr gerne gelesen habe.

3.5

Freundin oder wildes Tier ?

Freundin oder wildes Tier ?
3.5

Sich selbst treu bleiben

Lilli will nach Hamburg und hat eine Wohnungsbesichtigung bei einer Bekannten Influenzerin, Anouk. Anouk sieht ihre Vorzüge in Lilli, als sie herausfindet, was es ihr nützt, Lilli als Mitbewohnerin zu haben. Die beiden kommen aus verschiedenen Welten und Lilli versucht zu sein, wie Anouk und hofft, dass sie „Besties“ werden. Durch viele Rückschläge und Shitstorm bröckelt die Fassade und die Suche nach sich selbst und die Herausforderung des Erwachsenwerdens tun sich auf.

5

Was passiert wenn wir vorgeben jemand anders zu sein, nur um eine andere Person beeindrucken zu wollen?

Was passiert wenn wir vorgeben jemand anders zu sein, nur um eine andere Person beeindrucken zu wollen?
4

Bin ohne große Erwartung rein…

… und wurde positiv überrascht, da ich vorher wirklich keine richtige Idee hatte, was mich erwartet. Tatsächlich fand ich beide Hauptprotagonistinnen auf ihre eigene Art recht unerträglich aber genau das, hat es für mich spannend gemacht. Ich mochte es, in deren Gedanken einzutauchen und wollte immer schnell wissen, was nun als nächstes passiert, denn bei beiden Frauen, hatte ich viele Fragezeichen. Auch jetzt, obwohl ich das Buch beendet habe, kann ich beide nicht ganz greifen. Doch alles in allem hat es mich wirklich gut unterhalten, wenn auch eher durch unangenehmes Verhalten.

4

Manchmal stolpere ich über ein Buch, das mich nicht unbedingt mitreißt, aber dafür auf eine leise, ehrliche Art beschäftigt und genau so ging es mir hier. Die Geschichte rund um Delia, die als „Lilly“ bei Influencerin Anouk einzieht, lebt vor allem von ihren Figuren. Beide Frauen sind alles andere als perfekt, sie sind widersprüchlich, stellenweise unsympathisch, aber genau das macht sie so greifbar. Ich mochte total, wie authentisch ihre Gedanken und Handlungen dargestellt wurden. Man merkt schnell: Hier geht es nicht um eine „perfekte“ Freundschaft, sondern um ein vorsichtiges Annähern voller Masken, Unsicherheiten und versteckter Absichten. Besonders spannend fand ich die Dynamik zwischen Bewunderung und Neid, Nähe und Distanz. Diese Mischung hat sich für mich sehr real angefühlt, gerade wenn man neue Menschen kennenlernt und noch nicht weiß, wie viel man von sich zeigen kann oder will. Auch die Einblicke in die Social-Media-Welt und den Druck, ständig funktionieren zu müssen, waren gelungen und haben der Geschichte mehr Tiefe gegeben, als man anfangs vielleicht erwartet. Trotz des eher ruhigen Plots ließ sich das Buch wirklich gut lesen. Es lebt weniger von großen Wendungen als von seinen Figuren und den vielen Zwischentönen. An manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Tempo oder emotionale Intensität gewünscht, aber insgesamt hat mich die Geschichte zum Nachdenken gebracht und gut unterhalten. Für mich eine klare Leseempfehlung für alle, die Charakterstudien mögen und sich für Themen wie Identität, Selbstinszenierung und die komplizierte Natur von Freundschaft interessieren.

Post image
3.5

Bestie oder Beste Freundin?

Die Grundstory hatte für mich unglaublich viel Potenzial: die Doppeldeutigkeit „Bestie“, die Schattenseiten von Social Media, der damit einhergehende Schönheitswahn, toxische Freundschaften, Selbstinszenierung und am Ende die Suche in all dem zu sich selbst. Anders als bei anderen wirkten die beiden Hauptcharaktere auf mich persönlich real. In einigen Punkten konnte ich mich auch in ihnen wiederfinden und kann mir vorstellen, dass es viele Anouks und Delias gibt, die sehr ähnlich ticken, diese Art Freundschaften führen und mit denselben Dingen struggeln. Von Anfang an wollte ich wissen, was es mit der Bestie auf sich hat, und habe quasi nur auf den Moment gewartet, in dem die Story zu ihrem Höhepunkt kommt. Ich muss sagen, dass mir persönlich die Geschichte nicht dramatisch genug war, zu oberflächlich und zu wenig aufgelöst wurde. Starker Start als Debütroman mit großem thematischem Potenzial und vielen Stellen, die mich emotional berührt und zum Nachdenken angeregt haben.

Bestie oder Beste Freundin?
2.5

Nicht mein Lesealter... nicht meine Themen...

Leider weiß ich nicht in Worte zu fassen, was ich da gelesen habe. Weder Anouk noch Lilly konnte ich greifen und ihr Handeln nachvollziehen. Wer ist hier die Bestie? Egal, wie man es ausspricht. Beide kämpfen gegen die Dämonen der Vergangenheit, haben Angst vor der Zukunft. Beide führen ein Doppelleben, keine ist ehrlich, weder zu den anderen, noch zu sich selbst. Schade. Ich habe mich von tiktok zum Kauf dieses Buches verführen lassen, weil ich mir erhofft habe die Generation der Influencer besser zu verstehen. Die Botschaft hat mich allerdings nicht erreicht. Dies ist meine persönliche Meinung. Nur weil ich die Problematik nicht greifen kann, heißt es nicht, dass das Buch schlecht ist. Lest es selbst, bildet euch eure eigene Meinung.

4.5

Als die Morgensonne ihre ersten Strahlen über das alte Parkett gießt, stehe ich an der Stelle zum Traum und habe zum ersten Mal nicht das Bedürfnis in ein anderes Leben einzutreten. Es reicht von meinem eigenen zu träumen. 💭

Bestie 👩🏻‍🤝‍👩🏼 oder doch Bestie 😈? Delia und Anouk, zwei junge Frauen, deren Leben sich auf ungewöhnliche Art und Weise kreuzen. Auf Social Media entdeckt Delia, dass ihre Lieblingsinfluencerin Anouk eine neue Mitbewohnerin sucht. Kurzerhand nutzt sie ihre Chance, schlüpft in eine neue Rolle und zieht unter dem Namen „Lilli“ bei ihr ein. Daraufhin folgt eine spannende Mischung aus Nähe und Distanz, aus Wahrheit und Lüge und einem intensiven Blick auf Freundschaft, Selbstinszenierung und die Reise zu sich selbst. 🎭 Die Grundstory bot meiner Meinung nach unglaublich viel Potenzial – die Doppeldeutigkeit des Wortes „Bestie“, die Schattenseiten von Social Media, der damit einhergehende Schönheitswahn und toxische Freundschaften. Von Anfang an war ich gefesselt von der Frage, was es mit der Bestie auf sich hat, und wartete gespannt auf den Moment, an dem die Geschichte ihren Höhepunkt erreichen würde. Leider fand ich die Geschichte persönlich nicht dramatisch genug und es wurde zu wenig aufgelöst. 📱 Trotzdem war das Buch eine erfrischende Abwechslung und hat mich wirklich begeistert! Joana Junes Schreibstil ist eine gelungene Mischung aus Poesie und Härte, die mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn ich mit Anouk und Delia/Lilli nicht ganz warm geworden bin – was vielleicht auch beabsichtigt war und ich nicht unbedingt negativ sehe – fand ich beide Protagonistinnen faszinierend und fesselnd. 🤩 Ein kraftvoller Debütroman, der aktuelle Themen mit Sensibilität und Eindringlichkeit behandelt und zahlreiche emotional berührende und zum Nachdenken anregende Momente enthält. 🪶

Als die Morgensonne ihre ersten Strahlen über das alte Parkett gießt, stehe ich an der Stelle zum Traum und habe zum ersten Mal nicht das Bedürfnis in ein anderes Leben einzutreten. Es reicht von meinem eigenen zu träumen. 💭
5

,,Als die Morgensonne ihre ersten Strahlen über das alte Parkett gießt, stehe ich an der Stelle zum Traum und habe zum ersten Mal nicht das Bedürfnis in ein anderes Leben einzutreten. Es reicht von meinem eigenen zu träumen.“🌷 Ich habe den Schreibstil sehr gemocht, es hat sich dadurch für mich irgendwie wie ein Theaterstück angefühlt. Auch die Kapitelaufteilung durch beide Perspektiven war sehr schön☕️ Kannst du hinter dir lassen, wer du immer gewesen bist? - ich fand die Handlung und die Themen die Angesprochen wurden wirklich gut und sehr wichtig. Mich hat es auch nach beenden noch länger beschäftigt💫 ,,Ich bemerke eine Frau aus dem Augenwinkel. Sie ist allein wie ich und sie ist atemberaubend. Es vergehen Sekunden, bis mir bewusst wird, dass sie ich ist.“🌷 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

3

Nahbar und ergreifend, aber auch sehr eintönig.. 🥹

Ich wollte das Buch schon lange lesen, dementsprechend war meine Begeisterung sehr hoch. Mich konnte der authentische und einnehmende Schreibstil definitiv überzeugen. Joana June beschreibt das Freundschaftsbild auf einer sehr tiefgründigen Ebene. Leider verlief die Handlung nicht wirklich spannend. Ich empfand es zwischendurch sogar als nervig und mühsam. Der Plot hatte Potenzial, wurde aber in meinen Augen überhaupt nicht ausreichend ausgeschöpft.

3.5

#2026/9 Joana June - Bestie 👭

Die ersten 80% des Buches fand ich tatsächlich richtig gut, habs irgendwie nicht erwartet, aber echt klasse, super geschrieben, tiefgründig, aber dann fand ich die letzten 20% ca. irgendwie wie ein fiebertraum 🤯🫣 das Ende hab ich mir auch irgendwie anders vorgestellt..

#2026/9
Joana June - Bestie 👭
2.5

Hat mich leider gar nicht angesprochen Die durchgängig fast guten bis sehr guten Bewertungen kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ich habe die Kommentare der anderen Leser*innen hier mehrfach verfolgt. Während der Großteil direkt einen Zugang fand, fiel mir es schwer, überhaupt in die Geschichte einzutauchen. Bis zuletzt empfand ich die beiden Hauptakteturinnen als anstrengend, wehleidig, oberflächlich - als Hörbuch kommt dies besonders stark zur Geltung und ich war bereits am Anfang stark genervt von den beiden. Ich hatte die Hoffnung, es würde sich im Verlauf etwas ändern, aber bis zuletzt fand ich das Buch weder spannend noch sonderlich tiefgreifend. Die beiden Protagonistinnen verhalten sich, als würden sie sich schon Jahre kennen, dabei sind es gerade mal Wochen, vielleicht auch Monate am Ende. Die Darstellung versucht Tiefe zu erzeugen, wo gar keine Tiefe entstanden ist. Bedingt wird das durch den Schreibstil der Autorin dieser ist ganz nett, aber auch sehr poetisch. Es wirkt für diesen oberflächlichen Handlungsverlauf unpassend und schmückt die langweiligen Szenen sinnlos aus. Für eine Theaterinszenierung wohl geeignet, aber in diesem Roman meiner Ansicht nach völlig ungeeignet und drüber.

4

Bestie 👩🏼‍🤝‍👩🏻 oder Bestie 👿?

In „Bestie“ begleiten wir Delia und Anouk in Hamburg,. Zwei junge Frauen, deren Leben sich auf ungewöhnliche Weise kreuzen. Delia entdeckt auf Social Media, dass ihre Lieblingsinfluencerin Anouk eine neue Mitbewohnerin sucht. Kurzerhand nutzt sie ihre Chance, schlüpft in eine neue Rolle und zieht als „Lilli“ bei ihr ein. Was folgt, ist eine spannende Mischung aus Nähe und Distanz, aus Wahrheit und Lüge und ein intensiver Blick auf Freundschaft, Selbstbild und Identität. Ich habe das Buch sowohl gelesen als auch teilweise als Hörbuch gehört und mochte den poetischen Schreibstil sehr. Joana June schafft es, schwierige und aktuelle Themen auf eine sensible, aber eindringliche Weise zu erzählen. Besonders die Dynamik zwischen den beiden Protagonistinnen hat mir gefallen. Trotzdem war es für mich kein absolutes Highlight. Eher ein gutes, durchdachtes Buch mit einer schönen Sprache und wichtigen Themen, das mich jedoch emotional nicht ganz so tief gepackt hat, wie ich es mir erhofft hätte. Fazit: Ein modernes, eindrücklich geschriebenes Buch über Freundschaft, Identität und Selbstfindung.

Bestie 👩🏼‍🤝‍👩🏻 oder Bestie 👿?
3

Da ist noch ein wenig Luft nach oben, aber fands trotzdem irgendwie gut 😅

Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gefallen. Die Charaktere waren allesamt unsympathisch und teils echt weird, aber das sollte so glaube ich auch sein. Mir hat es aber teils echt an Dialogen gefehlt. Man konnte nicht so ganz eine Bindung aufbauen, auch weil einfach viel ungeklärt geblieben ist. Es war nicht schlecht, habe es wirklich gern gelesen, aber da hat mir auch noch so einiges gefehlt.

Da ist noch ein wenig Luft nach oben, aber fands trotzdem irgendwie gut 😅
1.5

Selbstinszenierung, Lügen, Neid und Social Media

Wahrscheinlich pass ich vom Alter her schon nicht mehr zu diesen Themen, ich konnte mit keinem der Charaktere richtig mitfühlen oder warm werden... ... für mich war's nix!

4

Wirklich bewegend. Was ist echte Freundschaft?

Junge Frauen, die versuchen in der heutigen Zeit klarzukommen. Ich gehe davon aus, dass es zwei Menschen da draussen gibt, deren (innen)Leben genau so aussieht. Auch ich kenne einige der Gedanken, die in diesem Buch ausgesprochen werden.

4

Zwei Frauen die versuchen vor sich selbst zu fliehen

Delia will ihr altes Leben hinter sich lassen. Sie ändert ihren Namen und ihre Persönlichkeit, um endlich die zu werden, die sie immer sein wollte. Dann zieht sie bei Anouk ein, einer erfolgreichen Influenerin. Delia, jetzt Lilly, nutzt diese Chance für ihren Neuanfang. Jedoch gestaltet sich das alles nicht so einfach wie sie es sich vorgestellt hat. Es entwickelt sich eine merkwürdige Art von Freundschaft zwischen Anouk und Lilly, die komplett auf Lügen und Missgefallen basiert. Ich verfolge Joana June schon relativ lange auf YouTube und habe mich deshalb sehr auf ich Buch gefreut. Man merkt auf jedenfall dass ihr das Schreiben liegt. Ihr Schreibstil ist voller Gefühl, lebensnah und hat etwas Poetisches. Jedoch hat sich das Buch in einigen Szenen gezogen, vor allem diese eine Szene von Lilly im Theater. Andere waren schnell abgehandelt. Das war schade. Ich hätte gerne noch mehr über die "Freundschaft" der beiden erfahren und über die einzelnen Hintergrundgeschichten der Protagonistinnen. Ich hab das Gefühl viel wurde offen gehalten um das Buch poetisch wage zu halten, aber tatsächlich hätte ich mir mehr Infos gewünscht. Trotzdem hat mir das Buch im Ganzen echt gut gefallen, vor allem Joanas Schreibstil. Auch wenn dieser Debutroman ein paar Schwächen hatte, bin ich sehr gespannt was wir noch alles an Lesestoff der Autorin bekommen. Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne Um noch genaueres über meine Meinung zu erfahren, hört doch in den Podcast "💜Plottpot💚" auf Spotify rein!

Zwei Frauen die versuchen vor sich selbst zu fliehen
4.5

Ich werde noch lange über das Buch nachdenken 💭

Bevor ich angefangen habe Bestie zu lesen war ich sehr unsicher, ob die Geschichte das Richtige für mich ist. Ich lese normalerweise Romance, Fantasy, ab und an mal einen Thriller, aber fast nie Bücher, die in die Richtung von diesem gehen. Ich hatte Sorge, dass mir zu wenig passiert, weil es keine Romance gibt, dass ich es langweilig finden könnte. Umso überraschter (im positiven Sinne) bin ich jetzt, dass mich Bestie komplett überzeugen konnte. Joanas Schreibstil ist sehr eigen und ich habe ein paar Seiten gebraucht um voll und ganz in der Geschichte anzukommen, vor allem weil Delia und Anouk so unterschiedliche Erzählstimmen hatten. Als ich jedoch angekommen bin, war ich so gefesselt dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte (und es auch gar nicht wollte). Die Dynamik zwischen den beiden war sehr faszinierend und ich konnte mich gut in beide Protagonistinnen hineinversetzen, auch wenn ich ihre Aktionen nicht immer komplett nachvollziehen konnte. Auf keiner Seite war mir langweilig, die Spannung wurde früh aufgebaut und hat sich bis zum Schluss gehalten und mich in einem Bann gehabt, der ein Weglegen des Buches nahezu unmöglich gemacht hat. Ich bin so begeistert von der Geschichte und freue mich schon auf alles, was Joana in Zukunft noch auf Lager hat! Ganz ganz große Empfehlung meinerseits! 🫶🏼

Ich werde noch lange über das Buch nachdenken 💭

Mehr erwartet

Leider habe ich mir mehr davon versprochen, da der Klappentext sehr vielversprechend klang. Ich würde es nicht weiterempfehlen.

4.5

Mein erstes Jahreshighlight

Ich les aktuell oft mehrere Bücher parallel, aber das Buch konnte ich nur schwer überhaupt mal weglegen. Die Themen waren absolut meins und ich fand den Schreibstil richtig gut. Ich freu mich auch weitere Bücher der Autorin :)

5

Oh mein Gott, was war das denn? 🤯😱❤️🙈

Rezension zu Bestie von Joana June Bestie von Joana June ist ein Buch, das polarisiert – und genau das tut es auch bei mir. Die Geschichte ist eindeutig toxisch, die Dynamiken zwischen den Figuren sind selbstinszeniert und oft schwer zu ertragen. Beziehungen werden nicht beschönigt, sondern bewusst extrem, manipulativ und zerstörerisch dargestellt. Trotz – oder gerade wegen – dieser Aspekte hat mich das Buch vollkommen in seinen Bann gezogen. Die toxische Atmosphäre ist konsequent durchgezogen und emotional intensiv. Man merkt, dass die Geschichte genau so wirken will: verstörend, unangenehm und provozierend. Das macht das Lesen nicht immer leicht, aber extrem fesselnd. Der Schreibstil ist packend und zieht einen unweigerlich in die dunkle Welt der Figuren hinein. Auch wenn vieles überzeichnet ist, funktioniert es innerhalb des Romans erstaunlich gut und hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck. Objektiv ist Bestie kein „gesundes“ Buch – emotional jedoch unglaublich wirkungsvoll. Es hat mich beschäftigt, aufgewühlt und nicht losgelassen. Genau deshalb vergebe ich trotz aller Kritik 5/5 Sterne

5

Da ich hin und wieder auch mal gerne was anderes außerhalb meiner Lieblingsgenre lese und in der Nähe eine Lesung zum Debüt von Joana Junes Buch „Die Bestie“ stattfand, war klar, welches Buch ich mir als Nächstes nehmen werde. Die beiden Hauptprotagonistinnen Anouk und Delia waren mir auf Anhieb sympathisch und sind mir beide auf ihre Art beim Lesen ans Herz gewachsen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Worum geht es? Anouk sucht eine neue Mitbewohnerin. Die Influencerin Lilly, die eigentlich Delia heißt, bewirbt sich auf die Wohnung, da sie gerne ein ähnliches Leben wie Anouk hätte. Den diese ist schön, taff, erfolgreich und vieles mehr. Lilly möchte endlich als Bühnenautorin durchstarten. Nach dem Einzug werden diese nach und nach zu Freundinnen und dringen in das Leben des anderen ein. Auch Anouk hat Selbstzweifel und sieht die Chance, Lilly für ihre Ziele zu nutzen. „Bestie“ das Wort das hier eine große Bedeutung hat. Es geht um die Bestie, die beste Freundin. Die Figuren waren besonders gut gezeichnet und das Wechselspiel in der Freundschaft aus Nähe und Distanz fand ich besonders aufregend und spannend. Die Geschichte spielt das wahre Leben. Themen wie Social Media, Freundschaft, das eigene Ich finden sich in der Geschichte wieder. Man merkt, dass sich die Autorin beim Schreiben der Geschichte viele Gedanken gemacht hat, um es auch so real wie möglich zu zeichnen. Mich hat das Buch richtig mitgenommen und begeistert, da es auch an keiner Stelle langweilig war. Die Geschichte war flüssig und unterhaltsam zu lesen. Ich gebe eine klare Leseempfehlung.

4.5

Kannst du hinter dir lassen, wer du immer gewesen bist?

Klappentext: 'Als Influencerin Anouk eine neue Mitbewohnerin sucht, sieht die unscheinbare Delia darin die perfekte Gelegenheit für einen Neuanfang. Sie zieht als Lilly ein und will endlich die werden, die sie immer sein wollte: eine selbstbewusste Bühnenautorin. Anouk wiederum glaubt, Lilly für ihre eigenen Zwecke nutzen zu können, und lässt sie immer mehr in ihr Leben. Schnell entsteht eine Beziehung, die beide dazu bringt, ihre Vorstellungen von Erfolg und Selbstverwirklichung zu hinterfragen. Je enger ihre Verbindung wird, desto deutlicher treten Spannungen und unerwartete Konflikte zutage - und vielleicht ist am Ende keine von beiden, was sie vorgibt zu sein.' Unglaublich starkes Debüt von Joana June.

Kannst du hinter dir lassen, wer du immer gewesen bist?
4.5

Ich liebe die Zweideutigkeit des Titels. Beim Kauf war mir gar nicht bewusst, wie anders die Geschichte hinter dem harmlos wirkenden Cover tatsächlich ist. Es fällt schwer, die richtigen Worte zu finden, da Lilly und Anouk alles andere als sympathisch sind und genau das macht sie so authentisch. Es sind zwei Frauen, die sich selbst finden, lügen, täuschen und sich neu erfinden. Man erkennt schnell, dass Anouks Instagram-Welt nur Fassade ist: Ein Konstrukt aus Perfektionszwang, Schein und einer tiefen Gier nach Zugehörigkeit, die bei beiden Frauen eine schmerzhafte Rolle spielt. Das „Sehen und Gesehenwerden“ ist hier eine reine Inszenierung von Freundschaften, um den eigenen Marktwert in der Social-Media-Welt zu steigern. Besonders spannend fand ich Lillys Versuch, ihrer eigenen Identität zu entfliehen, im festen Glauben, dass ein neues Leben alle alten Probleme lösen würde. Trotz ihrer Unnahbarkeit hat es mich gerührt, wie ähnlich sich diese zwei so unterschiedlichen Frauen in ihrem inneren Schmerz eigentlich sind. Joana June zeigt gnadenlos, wie einsam und grausam die Scheinwelt ist, die man sich aufbaut, um online zu glänzen und Geld zu verdienen. Ein wichtiges Buch, das im Spannungsfeld zwischen Selbstfindung und Social Media die tiefsitzenden Probleme der modernen Gesellschaft offenlegt. Würde ich dieses Buch meiner Freundin empfehlen zu lesen? JAAAA!

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„Bestie“ ist kein Buch, das man nebenbei liest. Es ist eines, das sich anfühlt wie eine Mischung aus WG-Drama, Theaterstück und psychologischem Kammerspiel – und das lange nachhallt. Die Geschichte beginnt damit, dass Delia – frisch gescheitert und voller Sehnsucht nach einem Neuanfang – als „Lilly“ in die WG der erfolgreichen Influencerin Anouk zieht. Was zunächst wie eine harmlose Freundschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Frauen wirkt, entpuppt sich bald als fein gesponnenes Netz aus Abhängigkeit, Machtspielchen, Obsession und verletzlicher Nähe. Beide Frauen tragen Masken, beide haben ihre eigenen Brüche – und genau darin liegt die unheimliche Sogkraft dieses Romans. Joana June schreibt atmosphärisch dicht, wechselt zwischen klassischer Prosa und Einschüben im Stil eines Theaterstücks. Dieser formale Kniff passt perfekt zu einer Geschichte, in der alles um Selbstdarstellung, Inszenierung und den Blick hinter die Kulissen kreist. Die Dialoge sind scharf, die Bilder prägnant, oft mit einem lakonischen Humor, der im nächsten Moment von bitterem Ernst abgelöst wird. Thematisch ist „Bestie“ vieles zugleich: eine Auseinandersetzung mit weiblicher Freundschaft und Rivalität, ein kritischer Blick auf Social-Media-Mechanismen, eine Studie über Selbstfindung im Spannungsfeld zwischen Selbstinszenierung und Selbstverlust. Der feministische Unterton zieht sich konsequent durch, ohne platt zu wirken – June legt die Strukturen offen, die Frauen dazu bringen, sich zu verstellen, anzupassen oder zu kämpfen. Besonders stark sind die beiden Hauptfiguren. Weder Anouk noch Lilly sind durchgehend sympathisch, aber sie sind greifbar, widersprüchlich, lebendig. Man schwankt ständig zwischen Verständnis und Kopfschütteln, zwischen Nähe und Distanz – was die Figuren umso realistischer macht. „Bestie“ ist unbequem, clever und emotional fordernd. Wer Geschichten mit ambivalenten Charakteren liebt, Lust auf eine schonungslose Abrechnung mit Social-Media-Glitzerwelten hat und keine Angst vor den dunkleren Ecken menschlicher Beziehungen scheut, wird hier fündig. Ein bemerkenswertes Debüt, das zeigt, wie vielschichtig feministische Literatur heute sein kann.

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3.5

Ich hab keine Ahnung wie ich dieses Buch am besten beschreiben soll. Es war etwas vollkommen anderes, hat mich teilweise sehr angesprochen und zum Teil auch wieder nicht. Ich mochte die verschiedenen Welten die aufeinander prallen, aber irgendwie war es mir nicht zusammenhängend genug. Es gab zahlreiche Konflikte der beiden Protagonistinnen - sowohl innerlich als auch miteinander. Ich glaube was mich gestört hat ist, dass nichts richtig ausgesprochen wurde, es keine deutlichen Hintergründe gibt und alles nur angeteasert wurde. Dadurch war für mich nicht klar woher bzw. wann die Charakterentwicklung richtig stattgefunden hat und es war irgendwie unbefriedigend. Der Schreibstil ist speziell und für viele sicher gewöhnungsbedürftig. Ich fand es hat sich trotzdem super flüssig lesen lassen (nur die Theater Anspielungen waren nicht meins). Es hat mich an Literatur von Martina Clavadetscher erinnert, nur ohne roten Faden. Vielleicht hatte ich aber auch einfach nur vollkommen andere Erwartungen an den Inhalt (durch den Klappentext hatte ich eher einen Roman über Freundschaft erwartet). Es war interessant und definitiv nicht schlecht! Probiert es am besten selbst 😂 Key Facts: - 2 POVs - spezieller Schreibstil

4.5

Ein sehr starker Debütroman!

Joana ist unglaublich wortgewandt. Ich habe mich in vielen Seiten und Szenen selbst gefunden. Habe die Beziehung der beiden Protagonistinnen sehr gern verfolgt und den Schreibstil von Joana sehr geliebt! Joana ist eine instant buy Autorin!!

4.5

Bestie in all seiner Doppeldeutigkeit

Ich starte direkt mit meiner Meinung : In dem Buch geht es um viel mehr als nur (toxische)Frauen-Freundschaften und fake Freundschaft. Ich bin tatsächlich überrascht welchen Stil und Tiefe das Buch einschlägt. Die Triggerwarnung war schon irgendwie untertrieben. Es ist ein Drama durch und durch und das fand ich grandios umgesetzt, ich liebe sowas. Anouk ist eine gebrochene misstrauische Influencerin mit ihren mentalen Probleme, die richtig gut thematisiert werden. Lilly hat mit ihren zwei Persönlichkeiten eine charakterlich zwiegespaltene Zerissenheit, die mich vollkommen fasziniert hat. Das war sehr gut umgesetzt. Das Thema Stalking wurde weniger hervorgehoben, aber hätte in die Triggerwarnung gekonnt. Was mich am meisten überrascht hat, war die Theaterbubble und das gesamte Theaterthema. Ich liebe es, wenn eine Autorin das sowohl stilistisch als auch thematisch so umfassend ausschmückt. Was mich etwas gestört hat, war das aprubte Chaos, aber das stört mich oft an Büchern und scheint von der breiten Masse gewollt, da Verlage das anscheinend voraussetzen. Für mich hätte dafür mehr Raum und Detaillierung sein müssen. Insgesamt ein überraschender, überaus durchdachter und sehr gut geschriebener Roman.

3

"Ich habe es immer geliebt, wie Worte nichts in alles verwandeln können. Niemanden in jemanden. Ich werde mich beenden. Und dann neu erschaffen." S. 30 Delia folgt Influencerin Anouk schon lange auf ihrem Social Media-Account. Als Anouk eine neue WG-Mitbewohnerin sucht, ergreift Delia ihre Chance und bewirbt sich als Lilly auf das Zimmer, um mit neuem Ich künftig von Anouks Glanz zu profitieren. ... Die Protagonistinnen sind aus meiner Sicht leider beide keine Sympathieträgerinnen und die sozialen Verbindungen der jungen Frauen teilweise zweckmäßig bis toxisch. Bis zur Hälfte habe ich es ganz gern gelesen, dann flachte meine Begeisterung etwas ab, denn es passierte irgendwie nichts, was meine Erwartungshaltung befriedigen konnte. Ehrlich gesagt, versteh ich den Hype nicht. Die Theater-Sache war nicht meins, was die Geschichte mit dem Hund sollte habe ich nicht verstanden und grundsätzlich ist es für mich befremdlich, dass alle für jeden ihr Leben im Netz öffentlich ausbreiten. Ich bin aber auch sicher nicht mehr die Zielgruppe dieses Romanes. Das Rad wird hier auf jeden Fall nicht neu erfunden, aber die Umsetzung ist zeitgemäß und sprachlich fand ich es ebenfalls ganz gut. Für alle unter dreißig sicher empfehlenswert.

3.5

Ein ehrliches Buch über Freundschaft. Weniger Feel Good. Mehr Reality Check. Nix mit rosarot.

Ein ehrliches Buch über Freundschaft. Weniger Feel Good. Mehr Reality Check. Nix mit rosarot.
3.5

Schwierig die richtigen Worte dafür zu finden 🤭

Zwei Frauen die versuchen perfekt zu sein. Sich gegenseitig & sich selbst belügen. Dieses Buch ist außergewöhnlich,sehr poetisch geschrieben. Ich glaube es braucht echt ein paar Tage bis ich das Buch so richtig verarbeitet habe, da es doch wirklich schon sehr speziell ist (im positiven Sinne)!☺️ Wieso ich dem Buch nur 3,5 Sterne gebe ist aus dem Grund, weil ich persönlich manche Theaterphasen nicht so passend oder zu lange fand und vieles war nur an der Oberfläche gekratzt. Ging nicht weiter in die Tiefe 😅 Aber ansonsten war es wirklich gut ☺️✨

Schwierig die richtigen Worte dafür zu finden 🤭
2

Irgendwie toxisch

Aufgrund vieler Empfehlungen hatte mich dieses Buch sehr interessiert, aber ich wurde leider bis zum Ende nicht warm damit 🤔 Es ging schon mit dem Schreibstil los, dieser konnte mich nicht packen und ich kam einfach nicht wirklich rein. Die Protas fand ich beide von Anfang an einfach nur schrecklich, unsympathisch und beide auf ihre jeweilige Art einfach toxisch. Neulich hab ich gelesen, dass beide so entworfen worden, dass sich jeder Leser in Teilen in ihnen wieder findet und man sich daher selbst durchdenken soll.?! Die Handlung war an sich interessant und das Setting ganz gut, fast wie eine Stadtrundfahrt durch Hamburg aber ansonsten war das für mich zumindest nicht mein Buch 🙈

4

Ich glaube ,selten hat mich ein Buch so irritiert, herausgefordert und beeindruckt wie dieses. Ich wusste innerhalb des Buches manchmal absolut nicht ob ich das Buch liebe oder ob es mich einfach nur verstört. Diese Buch will nicht gefallen, es will einfach etwas in dir bewegen. Dieses Buch zeigt auf schmerzhaft ehrliche Weise, wie viel Druck auf jungen Frauen heute liegt. Für mich ein absolutes Muss! ✨

4.5

Ein richtig gutes gelungenes Debüt von Joana June. Anouk sucht eine neue Mitbewohnerin und Lilly ( Delia) wird dann auch bald bei ihr einziehen. Die beiden Mädels freunden sich schnell an, jedoch hat jede Geheimnisse und auch Probleme. Das Buch ist tiefgründig und beschreibt richtig gut die heutige Zeit. Es geht um Stalking, Freundschaften, Erwartungen, psychische Probleme und viel mehr. Jeder findet sich bestimmt das eine oder andere Mal in einer der Situationen der Protagonisten wieder. Lest dieses Buch, es lohnt sich!

4.5

Ein Debüt, das sich nicht wie eines anfühlt

Bestie hat mich vor allem durch seinen poetischen Stil und den besonderen Lesefluss überzeugt. Die Sprache ist eindringlich, teilweise fast lyrisch, und genau das hat dafür gesorgt, dass ich sehr schnell durch das Buch gekommen bin. Zu keiner Zeit fühlte es sich wie ein Debütroman an – im Gegenteil: Der Text wirkte reif, sicher und sehr bewusst in seiner Wirkung. Inhaltlich dreht sich die Geschichte um zwei Protagonistinnen und eine intensive, teils verstörende Beziehung, in der Themen wie Nähe, Macht, Abhängigkeit und Selbstfindung eine zentrale Rolle spielen. Die Handlung entfaltet sich eher leise als spektakulär, lebt von Stimmungen, Gedanken und zwischenmenschlichen Spannungen – was das Buch für mich besonders gemacht hat. Ich hatte zudem das Glück, auf einer Lesung der Autorin zu sein. Joana Junes Herzlichkeit hat mich dabei besonders beeindruckt: Sie war sehr nahbar, offen und sympathisch, und genau diese Wärme spiegelt sich für mich auch in ihrer Sprache und in der Art wider, wie sie ihre Geschichte erzählt. Was ich mir gewünscht hätte, wären mehr Hintergrundinformationen zu den Protagonistinnen. An manchen Stellen blieben sie mir etwas zu verschlossen, sodass ich mir eine stärkere Ausarbeitung ihrer Vergangenheit und Motivationen erhofft hätte. Auch das Ende hat mich ein wenig zurückgelassen – es war stimmig, aber emotional nicht ganz so abschließend, wie ich es mir gewünscht hätte. Alles in allem ist Bestie für mich jedoch ein tolles Buch mit einem eher ungewöhnlichen Thema, das sich von vielem abhebt und noch lange nachwirkt. Ein starkes Debüt, das neugierig auf mehr macht. 📖✨

4

Tolles Debüt

Ich kenne die Autorin als Booktuberin, die erste, die ich mir regelmäßig angesehen habe. Eine sehr schöne Geschichte von zwei jungen Frauen, die ihren Weg suchen. Da ich mit Mitte 40 nicht so ganz dem Alter der Protagonisten entspreche, hat es nicht für ein Lieblingsbuch gereicht, aber insgesamt ist es sehr gut gewesen und ich bin gerne gefolgt.

4.5

Die erste Hälfte dieses Buches war für mich ein absolutes Highlight. Dafür würde ich ohne Zögern 5 Sterne vergeben. Joana June gelingt es, eine Frauenfreundschaft zu zeichnen, die sanft, still und zart erzählt wird und doch voller emotionaler Kraft steckt. Sie beschreibt eine Verbindung, die getragen ist von Nähe, unausgesprochenem Verständnis und gleichzeitigen Brüchen. Diese Beziehung wirkt wie ein Spiegel für Frauen in unserer Gesellschaft: für all jene, die im Alltag viel hinunterschlucken, aushalten und trotzdem funktionieren. Freundschaften erscheinen hier als Räume, die Halt geben sollen, aber auch voller Widersprüche und Komplexität sind. Genau dieses Spannungsfeld hat mich tief berührt und fasziniert. In der zweiten Hälfte verlor ich mich jedoch zunehmend in der Geschichte. Manche Handlungsstränge wirkten für mich zerfasert, es gab Punkte, die ins Leere liefen, und ich konnte nicht mehr so klar folgen. Dadurch blieb das Leseerlebnis für mich etwas schwächer als der brillante Auftakt. Insgesamt würde ich dem Buch deshalb 4,25 Sternen geben - für einen Roman, der mich vor allem am Anfang sprachlos gemacht hat, weil er so alltagsnah, emotional und kraftvoll eine besondere Freundschaft ins Zentrum stellt.

5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne Ein tiefgründiges, sprachlich wunderschönes Debüt über Masken, echte Freundschaft und die Suche nach sich selbst.

Die unscheinbare Delia zieht unter dem Namen Lilly bei der Influencerin Anouk ein. Ihr Ziel? Endlich die selbstbewusste Bühnenautorin werden, die sie schon immer sein wollte. Während Anouk glaubt, Lilly für ihre eigenen Zwecke nutzen zu können, entwickelt sich zwischen den beiden eine unerwartete Dynamik. Fernab von Likes und Fassaden beginnen beide, ihre Vorstellungen von Erfolg und Identität zu hinterfragen. Kann aus einer Zweckgemeinschaft eine echte Freundschaft werden? ✨ Meine Meinung: Was für ein wundervolles Debüt! Joana June hat einen herrlich angenehmen, fast schon leicht poetischen Schreibstil, der mit tollen Metaphern gespickt ist. So eine besondere Erzählweise findet man selten und sie macht die Geschichte zu etwas ganz Eigenem. Besonders beeindruckt hat mich die Entwicklung der beiden Charaktere. Ihre Gedankengänge waren unglaublich authentisch und an vielen Stellen so gut nachvollziehbar! Ich habe mich beim Lesen ständig gefragt: Wie geht es weiter? Wie wird das Ganze ausgehen? Wenn ich das Buch erst einmal in der Hand hatte, konnte ich es kaum wieder weglegen – wären da nicht immer diese erwachsenen Verpflichtungen, die dazwischenkommen… 🤭 Ein großes Lob auch für die Wahl des Titels! Er ist extrem stark gewählt, weil man ihn auf verschiedene Arten interpretieren kann, was mir vor allem nach dem Beenden der Geschichte so richtig klar geworden ist ☺️

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne 
Ein tiefgründiges, sprachlich wunderschönes Debüt über Masken, echte Freundschaft und die Suche nach sich selbst.
3.5

Ich hab mich sehr auf das Buch gefreut und es hat sich auch wirklich gut lesen lassen. Ich mochte, dass auch die Schattenseiten von Social Media beleuchtet wurden und die Themen auch realitätsnah waren. Das Buch ist auch recht poetisch geschrieben würde ich sagen, was es für mich aber teilweise etwas verwirrend gemacht hat und ich mir nicht immer zu 100% sicher war, was gemeint ist. Die Charaktere mochte ich auch nicht besonders (sollte wahrscheinlich auch so), sie haben aber im Verlauf des Buches eine gute Entwicklung durchgemacht.

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2.5

Bestie 💖 oder Bestie 🐺?

Puh, ich tu mir wirklich schwer mit diesem Buch. Ich hab mich echt super doll gefreut, das Buch zu lesen aber ab der Hälfte habe ich mich leider eher durchgequält. Ja, es werden viele Themen angesprochen, die gerade für Frauen Mitte zwanzig sehr relevant sind – sei es der Druck durch Social Media, der ständige Vergleich mit anderen, der Schönheitswahn oder der Suche nach Freundschaften in seinen 20ern oder 30ern. Das fand ich grundsätzlich stark und wichtig. Der Schreibstil war eigentlich schön, teilweise poetisch und berührend, gleichzeitig aber super verwirrend. Ich hätte mir gewünscht, die Tiefe des Buches wirklich greifen zu können – aber leider ist sie bei mir nicht so angekommen, wie ich gehofft hatte. Das Ende (und auch zwischendurch die ein oder andere Stelle) hat mich zudem ziemlich verwirrt. 🤣 Vielleicht ist es aber auch genau das, was das Buch will - sich mit dem Buch und dem Ende auseinanderzusetzen, das 'Ende als Anfang' quasi. Alles in allem: Ein Buch mit spannenden Ansätzen und wichtigen Botschaften, das mich persönlich aber nicht so richtig abholen konnte.

Bestie 💖 oder Bestie 🐺?
5

Liebe es!! Super Debüt Roman💕

Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Anouk und Lilly, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und doch zusammenfinden. Dabei kommt immer mehr Vergangenheit ans Licht, und die Wahrheit durchdringt all die Lügen, mit denen sich beide umgeben haben. Was steckt alles hinter der perfekten Fassade? Super finde ich dabei ja das Wortspiel im Titel, worum geht es wohl, die Bestie oder die Bestie - das Monster oder die Beste Freundin, oder vielleicht beides zusammen? Mir haben die beiden Protagonistinnen sehr gefallen, beides sehr eigene, interessante Figuren, und der Schreibstil ist wunderbar zu lesen! Außerdem merkt man, dass das Buch sehr aktuell ist, denn einige der aufgegriffenen Themen kommen mir sehr bekannt aus meinem eigenen Alltag vor. Über Vertrauen, Verlogenheit, Liebe bis hin zur Social Media Präsenz, der Frage Was ist eigentlich noch real und das ganz große Thema der weiblichen Freundschaften. Das alles ist in Bestie so gut kombiniert, ich bin absolut überzeugt. Das Ende ist ziemlich offen gelassen, es ist also viel Raum für Spekulation, wie es nun weitergeht mit Anouk und Lilly. Sehr große Empfehlung, vorallem für junge Leser/innen, bzw. junge Erwachsene. Man sollte, denke ich, auf jeden Fall mit dem Thema Social Media zu tun haben, oder zumindest damit etwas anfangen können. Ein richtig toller Debüt Roman von Joana June! ✨️💕

4.5

„Denn Mädchengedanken gehören in Schönschrift gepresst und hinter winzige Plastikschlösser gesperrt. Zwischen den Seiten sitzt das ganze Mädchen. Und neben ihr die Scham. Jungs hingegen brauchen diese geheimen Gedankenorte meistens nicht. Sie können ihre Gedanken jederzeit überall in der Welt lassen. Es ist egal, wenn jemand darauf ausrutscht. Es wird ein Mädchen geben, das sie aufhebt und still darüber schreibt.“ Delia möchte mit ihrer Vergangenheit abschließen und sich neu erfinden. Als ihr Idol, Content-Creatorin Anouk, eine neue WG-Mitbewohnerin sucht, nutzt Delia die Gelegenheit und zieht unter neuem Namen als Lilly in das freie Zimmer ein. Aber nicht nur Delia/Lilly, gibt vor, jemand anderes zu sein. Hinter der perfekten Fassade von Anouk versteckt sich mehr, als sie der Welt zeigt. Trotz der Lügen entwickelt sich eine interessante Dynamik zwischen den Beiden. Am Ende stellt sich die Frage: Bestie oder Bestie? Der Debütroman der Autorin Joana June ist aus zwei Perspektiven in der Ich-Form geschrieben, welches die Protagonistinnen sehr nahbar macht. Der Schreibstil ist emotional und poetisch, lässt sich aber trotzdem sehr leicht lesen. Thematisch wird der Nerv der Zeit getroffen: Influencer, Social Media, patriarchale Strukturen und Machtgefälle. Die Charaktere sind einem nicht unbedingt sympathisch und man kann einige Handlungen der Beiden nicht wirklich nachvollziehen, was aber vermutlich gewollt ist. Ich hätte mir allerdings ein bisschen mehr Hintergrundinfos zu Lillys Vergangenheit gewünscht, da man ihr obsessives Verhalten gegenüber Anouk schlecht nachvollziehen konnte. Mich konnte „Bestie“ auf jeden Fall überzeugen, auch trotz des eher offenes Endes war ich zufrieden damit. Auf jeden Fall ein starkes Debüt, was zum nachdenken und reflektieren anregt.

3

Wie viel meiner selbst bleibt, wenn ich meinen Idealen hinterherrenne?

Diese Frage schwebte für mich über „Bestie“. Die Antwort im Roman scheint eindeutig. Ein Buch voller Möglichkeiten. Nach anfänglichen Strömungen fließt der Schreibstil wie die Elbe im Abendlicht, sanft und ruhig. Das Konzept entfaltet sich spannend und erfrischend und der Schauplatz entführt mich in eine meiner Lieblingsstädte Deutschlands. Dennoch habe ich mich beim Lesen manchmal wie eine Zuschauerin gefühlt, die den jungen Dramen der Figuren nur von außen folgt – die Probleme wirkten teilweise kleinlich, die Umsetzung für mich zu jugendlich, als dass ich mich ganz darauf einlassen konnte. Trotzdem bleibt die Schönheit der Worte und die Magie der Idee. Ein Debüt, das ich gelesen und gehört, aber vielleicht nicht ganz mitgenommen habe. Am Ende ist für mich aber doch jede Reise in die Hansestadt meine Zeit wert.

Wie viel meiner selbst bleibt, wenn ich meinen Idealen hinterherrenne?
4

Richtig schöner Schreibstil🫶

4

🎭📚🫂🍵🏃🏼‍♀️

Ich liebe Joanas Videos auf YouTube aber mit ihrem ersten Roman hat sie noch mal etwas anderes von sich gezeigt. Es fiel mir sehr leicht ihren Roman zu lesen, aber nicht weil er einfach ist. Ich habe die poetische, metaphorische Sprache sehr gemocht, genauso wie die Theater und Drama Thematik, die sich durch das ganze Buch gezogen hat. Auch alles rund um die Darstellung auf Social Media vs. Real Life war sehr authentisch und hat den Zeitgeist perfekt getroffen. Man merkt einfach, wieviel die Autorin an diesem Buch gearbeitet hat und wieviel ihr es und besonders die Protagonistinnen bedeuten. Ich bin auf jedenfall gespannt auf mehr !

3.5

„An diesem Vormittag lege ich endlich das Gefühl ab, perfekt sein zu müssen. Wichtig ist die Ehrlichkeit.“🪞

In „BESTIE“ geht es um zwei junge Frauen, die jeweils in das Leben der anderen treten. Beide suchen eine Art Neuanfang und wollen ihre Laster der Vergangenheit hinter sich lassen bzw. aufarbeiten. Im Kern geht es in dem Buch um Selbstinszenierung, Lügen, Neid, Obsession und oberflächliche Beziehungen. Es geht auch um den Druck, perfekt sein zu müssen, der in der heutigen Gesellschaft vor allem durch soziale Medien verstärkt wird. Anouk und Delia/Lilly, die Hauptcharaktere, sind auf den ersten Blick grundverschieden, weisen bei genauerem Hinsehen jedoch überraschende Gemeinsamkeiten auf. Insgesamt bietet der Roman ein interessantes Setting und regt zum Nachdenken an 🤔. Besonders das Wortspiel im Titel verleiht der Geschichte für mich großes Potenzial 👹/👩‍❤️‍👩. Am Ende bleibe ich jedoch etwas unerfüllt zurück, da ich mir für die Auflösung mehr Tiefgang gewünscht hätte. Mit dem Schreibstil der Autorin musste ich zunächst warm werden, nach einer gewissen Zeit ließ sich das Buch jedoch sehr flüssig lesen und wirkte angenehm kurzweilig 📖✨. 3,5 von 5 ⭐️⭐️⭐️

„An diesem Vormittag lege ich endlich das Gefühl ab, perfekt sein zu müssen. Wichtig ist die Ehrlichkeit.“🪞
3

Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, da ich wirklich viel darüber online gesehen und gehört habe und wollte mir unbedingt selbst ein Bild davon machen. An sich war es eine interessante Geschichte, mit einem wirklich schönen und teilweise poetischen Schreibstil. Auch die Charaktere haben mir an sich gefallen und ich konnte mich ab und zu mit ihnen identifizieren. Leider fehlte mir aber eine gewisse Tiefe und auch das Ende hat mich etwas verwirrt zurückgelassen. Es hat sich angefühlt als müssten die Themen im Buch einfach abgehakt werden, deshalb waren es auch so viele? Insgesamt hat es mich leider nicht übergehen können.

4.5

Zwischen Selbstinszenierung und Selbstfindung

Erst dachte ich, dass ich für "Bestie" die falsche Zielgruppe bin. Zu "alt", zu weit weg von diesen Leben, diesen Problemen. Aber dann ist mir bewusst geworden, dass man nie zu alt für ein Buch sein kann. Dass in jeder Frau immer auch noch der Teenie und das Mädchen steckt, das sie mal war und immer sein wird. Und so habe ich gemeinsam mit Anouk und Delia (und Lilly) Hamburg unsicher gemacht. Ich bin ins WG-Leben eingetaucht, in die Ach-so-perfekte-Social-Media-Welt. Irgendwo zwischen Selbstinszenierung und Selbstfindung. Und was soll ich sagen? Ich bin komplett mitgerissen worden. Nicht nur wegen der unterschiedlichen und doch so gleichen Protagonistinnen, der Scheinwelten, die aufgebaut wurden, sondern auch wegen der starken sprachlichen Anziehungskraft dieses Debütromans. Ein ungewöhnliches, teilweise fragmentarisches Buch, das mich wirklich überrumpelt hat (im positiven Sinne), weil es so unglaublich spannende Themen aufmacht. Aber: Kenne ich Anouk und Delia am Ende dieses Romans wirklich? Nein, eher nicht. Kennen sie sich selbst? Wahrscheinlich auch nicht. Vielleicht macht genau das den Reiz aus.

Zwischen Selbstinszenierung und Selbstfindung
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