Beinahe Herbst
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Description
Sonja wartet auf ihre jüngere Schwester Ilse. Sie hätte längst zu Hause sein sollen. In Oslo fällt der erste Schnee. Plötzlich klopft es an der Tür. Draußen stehen drei Polizisten. Es ist das Jahr 1942.
Der preisgekrönte Roman »Beinahe Herbst« handelt vom Schicksal der jüdischen Familie Stern im okkupierten Norwegen, von der Kraft der ersten großen Liebe, vom Hoffen und Verlieren, von kleinen Zufällen und großen Träumen.
Book Information
Author Description
Marianne Kaurin, geboren 1974, studierte am Norwegischen Kinderbuchinstitut in Oslo. 2012 debütierte sie mit ihrem Jugendroman Beinahe Herbst (Arctis), für den sie zwei der wichtigsten Jugendliteraturpreise Norwegens erhielt. 2021 folgte die Auszeichnung mit dem Deutschen Kinderliteraturpreis für Irgendwo ist immer Süden (WooW Books). Die Autorin wohnt mit ihrer Familie in Oslo.
Posts
Wo ist Ilse?
Dieses Buch hat für mich viele Widersprüche. Es ist mal tiefgründig, dann wieder oberflächlich, mal langsam , dann wieder schnell erzählt und gerade zum Ende geht es schnell, als wenn viele Themen und Fragen übersprungen werden. Themen wie Familie, erste Liebe, Krieg und die Verfolgung der Jüd:innen im zweiten Weltkrieg werden behandelt am Beispiel der Familie Stern. Die Schilderung sind teils beiläufig, ernüchternd, subtil und stehen gerade zum Ende des Buches im Vordergrund, werden immer wichtiger immer brutaler. Dadurch das ich schon andere Bücher zu diesem Thema gelesen habe, war es für mich okay sonst hätte mir was gefehlt. Gerade um die Figur von Hermann hätte ich gerne noch mehr erfahren. In den Kapiteln wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was durch einen Absatz getrennt ist. Das Ende war mir auch zu schnell da, ganz in der Form „zwei Jahre später“. Was aus Ilse und Hermann am Ende wird, bleibt zum Teil offen. Der Schreibstil war mir teils recht abgehakt, ruckartig.
Ein Buch, welches die harte Realität im Nationalsozialismus zeigt.
"Beinahe Herbst", von Marianne Kaurin, ist ein Buch in welchem wir die jüdische Familie Stern begleiten, wie sie ihr Leben in den, von Nazis besetzten Norwegen, bestreiten. Inhalt: "Sonja wartet auf ihre Schwester Ilse. Sie hätte längst zu Hause sein sollen. In Oslo fällt der erste Schnee. Plötzlich klopft es an der Tür. Draußen stehen Polizisten. Es ist das Jahr 1942." (Klappentext) Die Charaktere: In diesem Buch wird nicht nur ein bestimmter Charakter der Familie beleuchtet, sondern wir bekommen die Gedanken und Gefühle mehrerer zu erfahren. Zum einen ist da Ilse, die mittlere Tochter der Familie Stern. Sie ist 15 Jahre alt und bekommt von den Problemen ihrer Familie, aufgrund ihrer Religion, nichts mit. Sie ist ein Freigeist und macht lieber ihr eigenes Ding, als das, was ihr ihre Familie sagt, zudem ist sie in den Nachbarsjungen Hermann verliebt. Von Hermann gibt es auch einige Kapitel, in denen er erzählt. Dabei kommt langsam heraus, dass er ein riesiges Geheimnis hat. Zudem gibt es noch die Sichtweise von Sonja, der ältesten Tochter der Familie Stern. Sie ist 19 Jahre alt und ganz anders als Ilse, sehr viel ernster und gewissenhafter. Für ihre jüngeren Schwestern ist sie so ein bisschen die Ersatzmutter. Sie hat eigene Träume bezüglich ihres beruflichen Lebens, kann diese aber nicht ausleben aus Angst ihren Vater damit zu enttäuschen, da sie eigentlich seinen Laden übernehmen soll. Dann erfährt man auch vieles von Isak Stern, dem Vater der Familie Stern. Er versucht seine Familie, vorallem seine Töchter, vor dem Judenhass, der sich mit der Machtübernahme der Nazis extrem verstärkt hat, zu schützen. Und dann gibt es noch die Perspektive von Odd Rustard, dem Nachbarn der Familie Stern. Insgesamt fand ich fast alle Charaktere sehr gut und realistisch ausgearbeitet. Gerade mit Sonja konnte ich sehr mitfühlen, die, nach einem Ereignis mit ihrem Vater, das neue Familienoberhaupt sein muss, obwohl sie selber gar nicht weiß, was aktuell passiert. Wer mich leider ein bisschen genervt hat, waren Ilse und die Mutter, Hanna Stern. Ilse fand ich einfach teilweise sehr naiv und eingebildet, da sie meistens nur an sich gedacht hat und weniger an die Familie. Und Hanna Stern, die Mutter, fand ich anstrengend, da sie, als etwas mit dem Vater passiert, nicht für ihre Kinder da ist, sondern sich im Selbstmitleid suhlt. Der Schreibstil: Ich finde, dass der Schreibstil sehr auf Beschreibungen jeglicher Art basiert. Vorallem aber Beschreibungen über die Natur und die Umgebung der Figuren. Ich fand, dass dadurch so ein bisschen die Gefühle der Charaktere in den Hintergrund geraten sind. Es gibt auch super viele Beschreibungen von Wegen, die die Charaktere gehen, sodass der Lesefluss immerwieder durchbrochen wird von norwegischen Straßennamen. Der Schreibstil war jetzt nicht schlecht, aber halt auch nicht der allerbeste. Man muss hier manchmal auch zwischen den Zeilen lesen, um zu verstehen, was gerade passiert. Die Geschichte wird nicht aus der Ich-Perspektive der einzelnen Charaktere erzählt, sondern aus der 3. Person. Themen (könnte Spoilern): In der Geschichte geht es viel um den Alltag und das Familienleben der Familie Stern. Jedoch in der zweiten Hälfte wird das alles viel ernster, als zuerst der Vater und danach Sonja, Miriam (die jüngste, der drei Schwestern) und die Mutter verhaftet und in ein Arbeitskager bzw. KZ geschickt werden (was mit Ilse passiert, muss man selber lesen). Die Geschichte nimmt für viele der Familie ein sehr trauriges Ende, wo ich beim Lesen auch Gänsehaut bekommen habe und heftig schlucken musste. Es geht aber auch um Widerstand und darum Courage zu zeigen. Fazit: "Beinahe Herbst" von Marianne Kaurin ist ein gutes Buch über den Nationalismus in Norwegen. Die Charaktere sind alle sehr nahbar, auch wenn man den einen mehr mag, als den anderen. Ein Happy End darf man hier vielleicht nicht erwarten, jedoch schenkt das Buch auch ein wenig Hoffnung, indem es nicht nur die Angst in den Vordergrund stellt, sondern auch über positive Dinge berichtet, wie die erste Liebe zum Beispiel. Ich denke, dass das Buch für jeden gut ist, der anfangen möchte über die Zeit im Nationsozialismus zu lesen, da es auch nur einen relativ geringen Umfang besitzt.
Die deutsche Besatzung Norwegens von 1940-45 - das wurde im Geschichtsunterricht damals mit ein paar Nebensätzen abgehandelt. Und der Fokus lag dabei weniger auf dem Schicksal der Zivilbevölkerung. „Beinahe Herbst“ nimmt uns nun geradeswegs mit in diese Zeit, in ein Mehrfamilienhaus in einem Stadtteil von Oslo. Die meisten dieser Familien sind nicht besonders reich, es sind einfache Leute: Taxifahrer, Brauereiarbeiter, Schneider. In kurzen Kapiteln aus wechselnden Perspektiven entspinnt sich die Geschichte in einfacher und prägnanter Sprache. Da ist die junge Frau aus dem Erdgeschoss, die sich einen deutschen Soldaten als Freund gesucht hat. Da sind die neuen Nachbarn, die Sterns nicht grüßen. Da ist Odd, mit seiner hochschwangeren Frau und den zwei kleinen Töchtern und da ist der 17-jährige Herrmann mit seinen Eltern. Wie sein Vater arbeitet er in der Brauerei. Er liebt Ilse Stern und er hat ein gefährliches Geheimnis. Vor allem aber ist da Familie Stern. Isak, der Vater, führt die familieneigene Schneiderei in dritter Generation. Drei Töchter hat er: Miriam, die jüngste, ist noch keine fünf Jahre alt. Sonja, die älteste, ist fast schon 19, brav, verantwortungsbewusst und fleißig und Ilse, die 15 ist und sich nicht mit der Mutter, Hanna, versteht. Ein Umstand, der ihr im November, als die Polizei vor der Tür steht, um die Familie zu deportieren, das Leben retten wird. Ilse und Herrmann stehen sich seit dem Sommer nah, richtig verliebt sind sie. Und doch ist das, auch wenn es der Klappentext so wirken lässt, nicht der Hauptfokus der Geschichte. Vielmehr ist diese Liebe ein Grund von vielen, die dafür sorgen, dass alles so kommen wird, wie es kommt. Letztendlich zeigt die Geschichte, wie allesentscheidend kleine Momente des Zögerns oder auch des Handelns damals sein konnten. Dass das Überleben oft nur von Glück und Zufall abhing. Das Buch hat mich sehr bewegt und ich habe mich sehr gefreut, dass sich für mich nach dem Besuch in Narvik im letzten Sommer hier ein Kreis geschlossen hat.
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Sonja wartet auf ihre jüngere Schwester Ilse. Sie hätte längst zu Hause sein sollen. In Oslo fällt der erste Schnee. Plötzlich klopft es an der Tür. Draußen stehen drei Polizisten. Es ist das Jahr 1942.
Der preisgekrönte Roman »Beinahe Herbst« handelt vom Schicksal der jüdischen Familie Stern im okkupierten Norwegen, von der Kraft der ersten großen Liebe, vom Hoffen und Verlieren, von kleinen Zufällen und großen Träumen.
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Author Description
Marianne Kaurin, geboren 1974, studierte am Norwegischen Kinderbuchinstitut in Oslo. 2012 debütierte sie mit ihrem Jugendroman Beinahe Herbst (Arctis), für den sie zwei der wichtigsten Jugendliteraturpreise Norwegens erhielt. 2021 folgte die Auszeichnung mit dem Deutschen Kinderliteraturpreis für Irgendwo ist immer Süden (WooW Books). Die Autorin wohnt mit ihrer Familie in Oslo.
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Wo ist Ilse?
Dieses Buch hat für mich viele Widersprüche. Es ist mal tiefgründig, dann wieder oberflächlich, mal langsam , dann wieder schnell erzählt und gerade zum Ende geht es schnell, als wenn viele Themen und Fragen übersprungen werden. Themen wie Familie, erste Liebe, Krieg und die Verfolgung der Jüd:innen im zweiten Weltkrieg werden behandelt am Beispiel der Familie Stern. Die Schilderung sind teils beiläufig, ernüchternd, subtil und stehen gerade zum Ende des Buches im Vordergrund, werden immer wichtiger immer brutaler. Dadurch das ich schon andere Bücher zu diesem Thema gelesen habe, war es für mich okay sonst hätte mir was gefehlt. Gerade um die Figur von Hermann hätte ich gerne noch mehr erfahren. In den Kapiteln wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was durch einen Absatz getrennt ist. Das Ende war mir auch zu schnell da, ganz in der Form „zwei Jahre später“. Was aus Ilse und Hermann am Ende wird, bleibt zum Teil offen. Der Schreibstil war mir teils recht abgehakt, ruckartig.
Ein Buch, welches die harte Realität im Nationalsozialismus zeigt.
"Beinahe Herbst", von Marianne Kaurin, ist ein Buch in welchem wir die jüdische Familie Stern begleiten, wie sie ihr Leben in den, von Nazis besetzten Norwegen, bestreiten. Inhalt: "Sonja wartet auf ihre Schwester Ilse. Sie hätte längst zu Hause sein sollen. In Oslo fällt der erste Schnee. Plötzlich klopft es an der Tür. Draußen stehen Polizisten. Es ist das Jahr 1942." (Klappentext) Die Charaktere: In diesem Buch wird nicht nur ein bestimmter Charakter der Familie beleuchtet, sondern wir bekommen die Gedanken und Gefühle mehrerer zu erfahren. Zum einen ist da Ilse, die mittlere Tochter der Familie Stern. Sie ist 15 Jahre alt und bekommt von den Problemen ihrer Familie, aufgrund ihrer Religion, nichts mit. Sie ist ein Freigeist und macht lieber ihr eigenes Ding, als das, was ihr ihre Familie sagt, zudem ist sie in den Nachbarsjungen Hermann verliebt. Von Hermann gibt es auch einige Kapitel, in denen er erzählt. Dabei kommt langsam heraus, dass er ein riesiges Geheimnis hat. Zudem gibt es noch die Sichtweise von Sonja, der ältesten Tochter der Familie Stern. Sie ist 19 Jahre alt und ganz anders als Ilse, sehr viel ernster und gewissenhafter. Für ihre jüngeren Schwestern ist sie so ein bisschen die Ersatzmutter. Sie hat eigene Träume bezüglich ihres beruflichen Lebens, kann diese aber nicht ausleben aus Angst ihren Vater damit zu enttäuschen, da sie eigentlich seinen Laden übernehmen soll. Dann erfährt man auch vieles von Isak Stern, dem Vater der Familie Stern. Er versucht seine Familie, vorallem seine Töchter, vor dem Judenhass, der sich mit der Machtübernahme der Nazis extrem verstärkt hat, zu schützen. Und dann gibt es noch die Perspektive von Odd Rustard, dem Nachbarn der Familie Stern. Insgesamt fand ich fast alle Charaktere sehr gut und realistisch ausgearbeitet. Gerade mit Sonja konnte ich sehr mitfühlen, die, nach einem Ereignis mit ihrem Vater, das neue Familienoberhaupt sein muss, obwohl sie selber gar nicht weiß, was aktuell passiert. Wer mich leider ein bisschen genervt hat, waren Ilse und die Mutter, Hanna Stern. Ilse fand ich einfach teilweise sehr naiv und eingebildet, da sie meistens nur an sich gedacht hat und weniger an die Familie. Und Hanna Stern, die Mutter, fand ich anstrengend, da sie, als etwas mit dem Vater passiert, nicht für ihre Kinder da ist, sondern sich im Selbstmitleid suhlt. Der Schreibstil: Ich finde, dass der Schreibstil sehr auf Beschreibungen jeglicher Art basiert. Vorallem aber Beschreibungen über die Natur und die Umgebung der Figuren. Ich fand, dass dadurch so ein bisschen die Gefühle der Charaktere in den Hintergrund geraten sind. Es gibt auch super viele Beschreibungen von Wegen, die die Charaktere gehen, sodass der Lesefluss immerwieder durchbrochen wird von norwegischen Straßennamen. Der Schreibstil war jetzt nicht schlecht, aber halt auch nicht der allerbeste. Man muss hier manchmal auch zwischen den Zeilen lesen, um zu verstehen, was gerade passiert. Die Geschichte wird nicht aus der Ich-Perspektive der einzelnen Charaktere erzählt, sondern aus der 3. Person. Themen (könnte Spoilern): In der Geschichte geht es viel um den Alltag und das Familienleben der Familie Stern. Jedoch in der zweiten Hälfte wird das alles viel ernster, als zuerst der Vater und danach Sonja, Miriam (die jüngste, der drei Schwestern) und die Mutter verhaftet und in ein Arbeitskager bzw. KZ geschickt werden (was mit Ilse passiert, muss man selber lesen). Die Geschichte nimmt für viele der Familie ein sehr trauriges Ende, wo ich beim Lesen auch Gänsehaut bekommen habe und heftig schlucken musste. Es geht aber auch um Widerstand und darum Courage zu zeigen. Fazit: "Beinahe Herbst" von Marianne Kaurin ist ein gutes Buch über den Nationalismus in Norwegen. Die Charaktere sind alle sehr nahbar, auch wenn man den einen mehr mag, als den anderen. Ein Happy End darf man hier vielleicht nicht erwarten, jedoch schenkt das Buch auch ein wenig Hoffnung, indem es nicht nur die Angst in den Vordergrund stellt, sondern auch über positive Dinge berichtet, wie die erste Liebe zum Beispiel. Ich denke, dass das Buch für jeden gut ist, der anfangen möchte über die Zeit im Nationsozialismus zu lesen, da es auch nur einen relativ geringen Umfang besitzt.
Die deutsche Besatzung Norwegens von 1940-45 - das wurde im Geschichtsunterricht damals mit ein paar Nebensätzen abgehandelt. Und der Fokus lag dabei weniger auf dem Schicksal der Zivilbevölkerung. „Beinahe Herbst“ nimmt uns nun geradeswegs mit in diese Zeit, in ein Mehrfamilienhaus in einem Stadtteil von Oslo. Die meisten dieser Familien sind nicht besonders reich, es sind einfache Leute: Taxifahrer, Brauereiarbeiter, Schneider. In kurzen Kapiteln aus wechselnden Perspektiven entspinnt sich die Geschichte in einfacher und prägnanter Sprache. Da ist die junge Frau aus dem Erdgeschoss, die sich einen deutschen Soldaten als Freund gesucht hat. Da sind die neuen Nachbarn, die Sterns nicht grüßen. Da ist Odd, mit seiner hochschwangeren Frau und den zwei kleinen Töchtern und da ist der 17-jährige Herrmann mit seinen Eltern. Wie sein Vater arbeitet er in der Brauerei. Er liebt Ilse Stern und er hat ein gefährliches Geheimnis. Vor allem aber ist da Familie Stern. Isak, der Vater, führt die familieneigene Schneiderei in dritter Generation. Drei Töchter hat er: Miriam, die jüngste, ist noch keine fünf Jahre alt. Sonja, die älteste, ist fast schon 19, brav, verantwortungsbewusst und fleißig und Ilse, die 15 ist und sich nicht mit der Mutter, Hanna, versteht. Ein Umstand, der ihr im November, als die Polizei vor der Tür steht, um die Familie zu deportieren, das Leben retten wird. Ilse und Herrmann stehen sich seit dem Sommer nah, richtig verliebt sind sie. Und doch ist das, auch wenn es der Klappentext so wirken lässt, nicht der Hauptfokus der Geschichte. Vielmehr ist diese Liebe ein Grund von vielen, die dafür sorgen, dass alles so kommen wird, wie es kommt. Letztendlich zeigt die Geschichte, wie allesentscheidend kleine Momente des Zögerns oder auch des Handelns damals sein konnten. Dass das Überleben oft nur von Glück und Zufall abhing. Das Buch hat mich sehr bewegt und ich habe mich sehr gefreut, dass sich für mich nach dem Besuch in Narvik im letzten Sommer hier ein Kreis geschlossen hat.








