Bären füttern verboten

Bären füttern verboten

Hardback
4.069
VerlustLgbtqGefühleFrau

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Description

Sydney Smith ist Freerunnerin, doch an einen Ort wollen ihre Füße sie einfach nicht mehr tragen: nach St. Ives an der Küste Südenglands. Als sie an ihrem 47. Geburtstag endlich den Aufbruch dorthin wagt, wird sie nicht nur mit dem schmerzhaftesten Moment aus ihrer Vergangenheit konfrontiert, sondern auch mit einer Reihe skurriler Menschen: Zahntechnikerin Maria backt Muffins mit heilenden Kräften, Buchhändler Dexter ist mit der Liebe durch und trägt manchmal gerne Kleider, und Belle wohnt mit Ende zwanzig noch immer bei ihren Eltern, trägt »Ich ♥ Otter«-T-Shirts, und führt das Hängebauchschwein der Nachbarn aus. Sie alle eint die Frage, wer eigentlich bestimmt, wann unser Leben einen Sinn hat, und ihre Schicksale verweben sich zu einer tröstlichen Geschichte: über Hilfe, die man nur von anderen bekommt, und darüber, wie man weitermachen kann, wenn die eigene Welt sich nicht mehr dreht.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
336
Price
22.70 €

Author Description

Rachel Elliott, 1972 in Suffolk geboren, ist Schriftstellerin und Psychotherapeutin und war mit ihrem Debütroman »Flüstern mit Megafon« für den Women’s Prize for Fiction nominiert. Heute lebt sie in Bath.

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17
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4

"Bären füttern verboten" ist ein einfühlsamer Roman über Tod, Trauer und das Leben; über Verlust, Schuldgefühlen und dem hilflosen Umgang damit. Eine Geschichte, die berührt, aber auch Hoffnung schenkt. Dabei hatte ich zu Anfang leichte Schwierigkeiten der Handlung zu folgen, da sie scheinbar wahllos zwischen Vergangenheit und Gegenwart und den einzelnen Protagonisten wechselt. Ab der Hälfte jedoch konnte ich das Buch dann aber nicht mehr aus der Hand legen und war in der Geschichte gefangen. Ein wirklich schöner und lesenswerter Roman für alle, die Geschichten mit Tiefgang lieben.

3.5

Dieses Buch von meinen „Uralt-SuB“ hat mich die letzten beiden Tage vor allem als Hörbuch begleitet. Ich mochte die Geschichte, sie ist stellenweise ganz lustig und fast ein bisschen philosophisch. Trotzdem wird sie mir wohl nicht allzu lange im Gedächtnis bleiben…

4

Wer Bücher mit schrägen Protagonist*innen liebt, wird hier auf seine Kosten kommen. Mich hat es gut unterhalten

5

Ein Roman darüber, dass es nie zu spät ist, zu sich selbst zu finden. Tolle Sprache - leicht und traurig zugleich, ver-rückt im besten Sinn! Manchmal ist es nicht ganz leicht die Erzählstimme direkt zuzuordnen - aber dranbleiben!!

3

Wenn ich das Buch in wenigen Worten beschrieben sollte, würde ich wahrscheinlich mit anfänglich Verwirrend zum Ende doch ganz ok und zum Nachdenken anregend.

Für mich hat dieses Buch einen komischen Schreibstil, an den ich mich nur schwer „gewöhnen“ konnte. Klar er ist besonders und so einen Stil habe ich bisher nicht gesehen, aber dennoch war er komisch und hat mich leider nicht immer so leicht durch die Geschichte fliegen lassen. Auch habe ich etwas gebraucht, um das Buch quasi zu verstehen, die Geschichte du entdecken und zu verknüpfen. Die Geschichte wurde zwar aus Erzähler Sicht geschrieben, dennoch war es für mich nicht immer gleich eindeutig auf welche Person wir gerade schauen und “verfolgen”. Das bessert sich zum Ende, aber dadurch war es schwierig in das Buch, wie bereits erwähnt, reinzufinden.

Wenn ich das Buch in wenigen Worten beschrieben sollte, würde ich wahrscheinlich mit anfänglich Verwirrend zum Ende doch ganz ok und zum Nachdenken anregend.
4

Ein ruhiges, nachdenkliches Buch voller Dramatik und Hoffnung., nachdem man sich „geheilt“ und mit der Welt versöhnt fühlt.

5

Dieses Buch berührt mein Herz mit all der Hoffnung und Liebe zwischen Verlust und Irrwegen. Ganz großartig sind die Figuren. Charaktervoll, kantig, liebenswert.

5

Nach über 30 Jahren kehrt die Freerunnerin Sidney an den Ort zurück, an dem ihre Mutter bei einem Unfall starb, den Sydney als Kind mitverschuldet hat und worüber sie nie hinweggekommen ist. Dort trifft sie auf andere Menschen, deren Leben auch an einem Punkt ist, dass es eigentlich nicht mehr weiter geht. Sie alle sind so sonderlich wie sie. Ein weiterer Unfall bringt sie alle zusammen und zusammen ist es plötzlich gar nicht mehr so schwer..... Die Kombination aus skurrilen Persönlichkeiten (inklusive der Hunde, die auch "zu Wort kommen") und Warmherzigkeit macht das Buch zu einem zwar zum Teil sehr traurigen, aber gleichzeitig lebensbejahenden und herzerwärmenden Buch nach dessen Ende man für einen Moment das Gefühl hat, dass alles gut wird. Sehr lesenswert!

5

Ein Buch, dass mich direkt ins Herz getroffen hat. In diesem Jahr war ich noch auf der Suche nach meinem Highlight, hier ist es.

3

Am Anfang sehr verwirrend, starke Sprachbilder,

5

Protagonistin Sydney flieht vor ihrer Vergangenheit in die Küstenstadt St. Ives, wo sich die Geschichten verletzter Menschen berühren. Der Roman besticht durch poetische Sprache, psychologische Tiefe und leise Hoffnung.

5

Ein sehr schöner Roman. Ich liebe es sehr, wenn man anfangs verschiedene Protagonisten kennenlernt und sich nach und nach in der Geschichte herausstellt, dass sie alle irgendwie miteinander etwas zu tun haben. Hier fügt sich definitiv alles schön zusammen. Habe ich unglaublich gerne gelesen.

3.5

Traurig…

•Buchrezi• 😓 Zum Inhalt: Sydney ist Freerunnerin und ständig unter Spannung. Sie hat vor vielen Jahren ihre geliebte Mutter Ila durch einen tragischen Unfall verloren und sie denkt, dass sie daran schuld ist… ihren Vater, ihren Bruder und ihre Freundin liebt sie, aber irgendwie hält sie jeden auf Distanz, ist schnell gereizt. Sie flüchtet an ihrem Geburtstag nach St. Ives, zu dem Küstenstädtchen, wo ihre Familie vor vielen Jahren zerbrochen ist. Howard ist Sydneys Vater. Er liebt Ila immer noch sehr. Sie war und ist die Liebe seines Lebens. Warum verstehen das die Leute nicht? Maria lebt in St. Ives und ist unglücklich verheiratet. Das lodernde Feuer, welches sie in ihrer Ehe so vermisst, kommt nur zum Vorschein, wenn bei ihrem Mann die Sicherungen durchbrennen. Er ist das Sinnbild eines toxischen Mannes. Alles was Maria macht ist falsch, sogar wenn sie ihm Blumen vom Markt mitbringt, die sie in all den Jahren nicht einmal von ihm bekommen hat. So kann es nicht weitergehen… Bell, Marias Tochter ist 29 Jahre alt, ihre Schulfreunde haben den Küstenort verlassen, aber Bell wird hier dringend gebraucht, denkt sie. Von ihrem geliebten Hund Stuart, von ihren Eltern, von der Buchhandlung, in der sie arbeitet… alle Geschichten finden im Laufe der Story auf wundersame Weise zusammen und führen zu der Erkenntnis, dass Einsamkeit auf Dauer eben doch nicht glücklich macht. Mein Fazit: Zu Beginn der Geschichte habe ich gedacht, wo will das Buch hin? Kurze Kapitel, ständiger Wechsel zwischen den einzelnen Protagonisten, doch irgendwann war ich drin. Mittendrin in einer Geschichte voller Trauer, Einsamkeit, falschen Entscheidungen und Selbstvorwürfen. Reden hilft, habe ich oft gedacht. Doch jeder Einzelne ist so gefangen in seinen eigenen Gedanken, dass es im ersten Moment so scheint, dass neben ihnen gar kein Platz ist. Doch der Platz ist da, man muss es nur zulassen. Alle beschriebenen Menschen in diesem Buch, haben mich berührt. Konnte ich ihr handeln nachvollziehen… ich weiß es nicht. Ein sehr melancholischer Roman, der mich tief berührt und traurig gemacht hat. Hier trifft man ganz bestimmt auf skurrile Charaktere, aber zum Schmunzeln gab es wenig, bis auf Stuart, dem Hund. Ich vergebe 🐶🐶🐶 1/2 von fünf 🐶en. Ich mochte das Buch, aber leider lastet es sehr schwer… wobei das Ende mich dann doch versöhnlich zurückgelassen hat.

4

Nach St. Ives wollte Sydney eigentlich nie wieder kommen. Diesen Vorsatz bricht sie an ihrem 47. Geburtstag. Alleine, ohne jemanden Bescheid zu geben, mietet sie sich in einem kleinen Hotel ein und geht im Ort ihrer Leidenschaft nach: Freerunning. Nach jahrelangem Training fällt es ihr nicht schwer von Dach zu Dach, von Mauer zu Mauer, von Vorsprung zu Vorsprung zu hechten.  Über den Dächern der Stadt beobachtet sie die Menschen und auch unten wird Sydney entdeckt und gesehen. Schon bald gibt es im Internet Bilder von ihr und jeder hat seine eigene Meinung zu ihrem Auftreten.  In diesem kleinen Ort, der bei Urlaubern aus der ganzen Welt beliebt ist, leben die Einwohner oft unbemerkt. Maria, die scheinbar nur in ihren Träumen wirklich lebt und alleine ihrem "Tagebuch des Schweigens" ihr Seelenleben anvertraut. Mit 29 Jahren wohnt ihre Tochter Belle noch zu Hause und arbeitet in einem kleinen Buchladen, wo auch Dexter eher unscheinbar jeden Tag zur Arbeit erscheint.  Im ersten Teil springt die Autorin von Figur zu Figur. Erzählt mal aus Marias Sichtweise, dann wieder als Belle und sogar als Hund. Diese Sprünge haben mich sehr an Sydney erinnert, die auch von Ort zu Ort hüpft.  Im zweiten Teil beruhigt sich die Schreibweise. Bleibt länger an einem Ort und damit erhalten wir längere Einblicke in die jeweilige Figur. Howard erzählt von seiner großen Liebe Ila, Sydneys Mutter. In Bruchstücken wird die Geschichte von Ila, Howard und Sydney zusammengesetzt. Gefühle brechen sich ihren Weg aus dem Schweigen.  "Bären füttern verboten" wurde von einer Freundin in einer wundervollen Besprechung empfohlen und ich kann mich ihrem Eindruck nur anschließen. Eine Geschichte, die berührt und voller Melancholie, Trauer, unterschwelliger nie ausgesprochener Wut und vor allem Schweigen ist. Sie lässt mich jedoch nicht hoffnungslos zurück, sondern gibt Hoffnung auf einen angemessenen Schlußstrich und damit auch auf einen Neuanfang. Für den es bekanntlich niemals zu spät ist. 

5

Toller Schreibstil, humorvoll, toll zum Entspannen und weglesen. Ein bisschen Mariana-Leky-Vibes meiner Meinung nach.

4

Ein schöner Schmöker

3

3,5 Sterne. Es war eins meiner ersten Hörbücher und so weiß ich nicht, ob es am Buch oder an mir lag, aber in der ersten Hälfte fiel es mir noch recht schwer, zwischen den unterschiedlichen Personen zu unterscheiden. Zu oft kam in mir ein "wer war das nochmal?" auf. Erst im letzten Drittel gewinnt die Geschichte ein bisschen an Fahrt und die Protagonist:innen wuchsen mir ans Herz. Insgesamt hätte es für mich tiefer in die einzelnen Charaktere und ihre Leben gehen können. Alles in allem habe ich es aber gerne gehört, gelesen von Anette Frier.

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