Asylon

Asylon

Softcover
4.04
Scifi SerieMordWüsteElysion

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Description

Asylon ist die letzte Stadt der Erde. Das einzige Bollwerk der Zivilisation, umgeben von endloser Wüste und hungrigen Heerscharen. Das jedenfalls denken ihre Bewohner. Torn ist Mitglied einer Spezialeinheit, die das Gleichgewicht zwischen den herrschenden Clans wahrt. Als dunkle Mächte seine Familie und sein Leben zu vernichten drohen, sieht er sich gezwungen, Asylons tödliche Außengrenze zu durch brechen. Doch das Geheimnis, das sich dahinter verbirgt, wird alles infrage stellen, woran Torn je geglaubt hat.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
448
Price
10.30 €

Posts

1
All
5

Die letzte Stadt nach einer großen Naturkatastrophe. Jede Nationalität hat sich ihre eigene Nische geschaffen. Es herrscht das Gesetz des Stärkeren, nur überwacht durch eine kleine Spezialeinheit. Torn gehört dieser Spezialeinheit an und hofft bald zu deren Anführer zu werden, als er zu einem Fall gerufen wird, bei dem eine Person versucht hat die Schutzmauer zu überwinden, um nach Asylon zu kommen und dabei ihr Leben verlor. Doch bevor sich sein Verdacht es könne sich vielmehr um einen Ausbruch als um einen Einbruch handeln, erhärten kann, trifft er auf seinen erklärten Erzfeind Rygor, der ihm das Zepter aus der Hand nimmt. Das Gefühl das Asylon nicht das zu sein scheint, wonach es aussieht, erhärtet sich immer mehr, vor allem als Saina, die Freundin der Toten am Grenzstreifen, sich in die Ermittlungen einmischt. Und schon bald befinden sich beide in einem Strudel aus Geheimnissen und Gewalt, aus dem es nur einen Ausweg zu geben scheint, nämlich die Welt vor den Toren Asylons. Ein toller Debütroman, der einen gefangen nimmt, sobald man die erste Seite liest. Zwischen den Seiten entsteht eine Stadt die wild wuchert wie ein Krebsgeschwür, mit verwinkelten Gassen, unterirdischen Wohnungen und unkontrolliertem Wachstum, wie geschaffen für Gewalt, Elend und Machtkämpfe. Gekrönt wird die Geschichte mit einem Psychopathen, der sich nicht hinter einem Hannibal Lector verstecken muss, ebenso grausam unbarmherzig und unmenschlich genial. Die Liebesgeschichte zwischen Saina und Torn zeichnet sich etwas schwerfällig ab, was ihr aber nicht den Wind aus den Segeln nimmt, sondern eher die zarten Bande unterstreicht, die zwischen den beiden entstehen und die Widrigkeiten gegen die sie ankämpfen muss. Ich fand die Geschichte einfach mitreißend und ich flog durch die Seiten angetrieben von nur einem Wunsch, zu wissen wie es weitergeht. Und das Ende war ebenso überraschend und ungewöhnlich wie Asylon selbst, eine Dystopie die keine ist und ein Happy End ohne Kitsch, denn Kitsch ist in Asylon einfach fehl am Platz, da geht es um das nackte Überleben.

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