Among the Stars
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Book Information
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Seitdem Samantha weiß, dass man als Schriftstellerin völlig neue Welten erfinden kann, hat sie ihre Berufung entdeckt. Sie ist eine echte Romantikerin, hat ihren Freund aus der Highschool geheiratet und glaubt felsenfest an die große, wahre Liebe. Nach »Among the Stars« ist »Over the Moon« ihr zweiter Roman.
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Auf Among the Stars habe ich mich gefreut. Erwartet habe ich eine lockere Liebesgeschichte. Angesprochen hat mich der Klappentext und durch den Umstand, dass Elise taub ist habe ich mir eine besondere Liebesgeschichte versprochen. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, die Geschichte wirkte leider sehr konstruiert. Elise hat schon im Teenageralter eine Bestsellerserie geschrieben, nämlich „Viking Moon“. Diese soll nun sogar verfilmt werden, mit niemand Geringeren als Hollywoodstar Gavin Hartle, für den Elise total schwärmt. Doch Elise ist seit einem schrecklichen Unfall sehr schüchtern, dabei beeinträchtigt sie ihre Taubheit eigentlich gar nicht, dafür aber die Nabe im Gesicht. Deswegen hat sie auch ihrer Agentin ein falsches Foto geschickt, als diese ein Autorenbild für den Umschlag wollte. Doch nun soll Elise die Dreharbeiten begleiten, gar nicht so einfach, wenn alle denken, die Erfolgsserie hätte jemand anderes geschrieben...... Die Geschichte klang für mich richtig süß. Der Einstieg in das Buch gelang mir auch leicht. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig. Ein großer Pluspunkt, da mich Story und Charaktere nicht so überzeugen konnten. Dafür ließ sich das Buch aber trotzdem sehr schön lesen. Elise mochte ich zu Beginn noch, sie wurde mir dann auch nicht wirklich unsympathisch. Aber sie hat sich manchmal so naiv und unüberlegt verhalten, dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln konnte. Doch auf der anderen Art war sie auch Süß und liebenswert. Gavin Hartley, der Hollywoodstar ist einfach nur perfekt. Und dadurch für mich leider ziemlich uninteressant. Er ist ein gefeierter Star, sieht unglaublich gut aus und hat auch noch einen so weißen Charakter, dass man förmlich geblendet wird. Für mich zu viel, er wirkte auf mich nicht echt, sondern gestellt. Wie eine Erfindung, die man im wahren Leben nicht antreffen würde. Manchmal hatte ich das Gefühl, das ich zu alt für die Geschichte bin. Ich habe eine etwas reifere Geschichte erwartet. Ich finde es aber auch immer schwer, so etwas vorher abzuschätzen. Manchmal sind 19 jährige Protagonistinnen wie Erwachsene und manchmal noch total im Teenagermodus. Man weiß nie so genau, was einen erwartet. Der große Minuspunkt war für mich die Glaubwürdigkeit. Die Geschichte wirkte auf mich so konstruiert. Ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl, das es wirklich ist. Konnte so nicht richtig im Buch versinken. Auf der Gefühlsebene gepackt hat es mich leider auch nicht. Versteht mich nicht falsch, die beiden sind ein süßes Paar und ich finde es toll, wie der Hollywoodstar mit Elise umgeht. Wie er ihren Narben keine Beachtung schenkt und sie so akzeptiert wie sie ist. Und auch wie sich Elise entwickelt hat mir gefallen, lernt zu sich selbst zu stehen. Fazit: Eine süße und niedliche Geschichte, die mir aber zu konstruiert wirkte. Mir hat die Authentizität gefehlt. Wer gerne jugendliche Liebesgeschichten liest, in denen Realismus kein Thema spielt, wird sich sicherlich mit der Geschichte anfreunden. Der lockere und leichte Schreibstil der Autorin hat die Geschichte für mich noch mal aufgewertet. Elise konnte mich nicht völlig überzeugen, ihre Entscheidungen waren manchmal einfach zu naiv. Und Gavin, der männliche Part war mir viel zu glatt.
Among the Stars: Liebe wie im Film hat mir sehr gut gefallen. Die Themen Schreiben und Taube zu kombinieren war genial und hat mich sofort angesprochen. Ich hatte keine großen Erwartungen an das Buch und wurde sehr positiv überrascht. Erstens hat mir Gavin sehr gut gefallen, er ist wirklich zum Anbeißen. Und zweitens konnte ich mich mit Elle in vielen Dingen identifizieren. Ich schreibe selber und hätte auch Probleme damit mein Gesicht auf ein Buch zu drucken. Dieses Buch hat mir auch noch so gut gefallen, da es mich immer wieder dazu ermutigt hat zu schreiben. So saß ich meistens da und wusste nicht: Soll ich das Buch jetzt weiter lesen oder soll ich meins weiter schreiben? Letztenendes habe ich das Buch zu Ende gelesen. Es wird mir immer im Sinn bleiben und ich denke ich werde es noch einmal lesen und ein paar Zitate heraus schreiben. Danke, Samantha Joyce für dieses wundervolle Buch.
Dieses Buch weckte meine Neugier besonders durch seinen Klappentext. Als das Buch bei mir ankam wollte ich nur kurz reinlesen. Der Schreibstil ist einfach und mitreißend. Aber natürlich kann ich als Bücherwurm nicht leugnen, dass mich besonders die Hauptprotagonistin in ihren Bann zog, da sie Schriftstellerin ist. Elise ist wirklich eine sympathische Person, aber sie hat selbst mit ihrer Behinderung mehr Probleme, als andere Leute mit ihr. Sie zieht sich daher viel zurück und rückt sich selbst gern in den Hintergrund. Manchmal schon ein wenig zu sehr, wie ich fand. Auch das sie trotz Gehörverlusts so fließend sprechen kann, dass es die Leute meist nicht mitbekommen, dass sie taub ist, wirkte auf mich unglaubwürdig. Aber da spielen sicher eigene Erfahrungen eine Rolle. Trotz dieser kleinen Makel haben mich alle Charaktere in diesem Buch begeistern können und die unsympathischen Figuren rundeten das Leseerlebnis perfekt ab. Ich war innerhalb von zwei Tagen mit diesem Buch durch und am Ende war ich richtig traurig, dass es schon vorbei war. Sicher ist es ein New Adult Roman bei dem das ein oder andere Klischee erfüllt wird und ich hätte mir hier und da eine Kante gewünscht. Aber trotzdem konnte mich dieses Buch fesseln und ich konnte komplett abtauchen. Und das ist doch das wichtigste beim Lesen, die Welt um uns rum zu vergessen. Schön fand ich, dass die Autorin sehr gut vermittelte, dass kein Mensch fehlerfrei ist und jeder einen Makel hat. Letztlich ist es doch wichtig, dass wir uns selbst akzeptieren und unser Leben leben. Ich finde eine wichtige Mitteilung in unserer heutigen Gesellschaft.
Buch mit Mäkeln Klappentext: „Elise Jameson hat die weltberühmte Bestsellerserie „Viking Moon“ geschrieben – aber keiner weiß es. Denn nach einem schrecklichen Unfall ist Elise taub, unglaublich schüchtern und bleibt lieber inkognito. Doch dann werden ihre Bücher mit Hollywoodstar Gavin Hartley verfilmt, und man besteht auf die Anwesenheit der Autorin am Set. Kurzerhand beauftragt Elise die wunderschöne Unbekannte Veronica Wilde damit, ihren Platz einzunehmen, während sie selbst sich als Assistentin ausgibt. Als sie neue Freunde findet und Gavin näherkommt, fällt es ihr jedoch zunehmend schwer, sich hinter ihren Lügen zu verstecken. Ist es Zeit, der Welt zu zeigen, wer sie wirklich ist?” Meinung: Der Schreibstil der Autorin ermöglicht es einem, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Mit einem angenehmen zu lesenden Stil, führt sie den Leser zielsicher durch ihre Geschichte. Allein bei den Dialogen kam ich manchmal ins Stocken. Samantha Joyce nutzte die Gespräche ihrer Charaktere häufig dazu, um Informationen darin zu verpacken und an den Leser zu übermitteln. Auf der einen Seite wirkte es so, als würde sie die Informationen – wie zum Beispiel das Aussehen einer Person – nebenbei einfließen lassen, aber auf der anderen Seite hatte ich das Gefühl, dass kein lebendiger Mensch so reden würde. Die Gespräche wirkten dadurch hin und wieder etwas gestellt. Mit Elise hat die Autorin eine interessante Buchfigur erschaffen. Ihre liebe zu Büchern, der Schriftstellerei und auch ihre Ehrfurcht anderen Autoren gegenüber, haben sie zu einem eindeutigen Bücherwurm klassifiziert. Somit wird sie bei jedem Buchliebhaber gleich ein paar Pluspunkte einkassieren können. Dennoch muss ich zugeben, dass ich einige Probleme damit hatte, sie in meinen Gedanken als sympathisch zu behalten. Seit einem Unfall besitzt sie eine Narbe im Gesicht, von der Schläfe bis zum Kinn und auch ihr restlicher Körper ist mit einigen davon geziert. Die Erinnerungen an den Unfall sind bei Elise wie ein dunkles, schwarzes Loch der Vergangenheit vor dem sie sich zurückzieht. Zurückzieht, wie auch vor Menschenmassen, fremden Personen, Menschen, die ihr nahestehen und eigentlich jedem, außer den Protagonisten ihrer eigenen Geschichte. Ihre Schüchternheit ist total legitim. Einige schmerzhafte Erfahrungen, haben sie vorsichtiger gemacht und das ist nachvollziehbar. Auch hätte ich es verstanden, wenn die Narben ihr Selbstwertgefühl ein wenig an geschrammt hätten. (Meiner Meinung nach, nichts wofür man sich schämen müsste, aber man muss sicherlich auch in ihrer Haut stecken, um das beurteilen zu können) Dennoch kann und werde ich es nicht nachvollziehen, dass dieses Mädchen wirklich null und nada an Selbstgefühl hatte. Nicht nur, versucht sie ständig ihre Narben mit allem möglichen zu verstecken oder nimmt lieber das Foto eines fremden Mädchens, als Autorenfoto für ihre Bücher, sondern möchte sie auch überhaupt nicht verstehen, wenn jemand etwas für sie empfinden oder mehr in ihr sehen könnte. Menschen KÖNNEN sie gar nicht mögen, immerhin hat sie Narben… Doch übertroffen, wird sie in jeder Linie noch von Veronica. Als Elises Buch VikingMoons verfilmt werden soll und sie auf dem Set erwartet wird, besser gesagt, das Mädchen, dessen Foto in all ihren Büchern prangt, versucht Elise diese ausfindig zu machen und trifft auf Veronica. Das Mädchen hilft ihr allerdings nicht aus Nächstenliebe, so wie ich mir das vorgestellt hätte, sondern aus purer Ruhm- und Geldgier. So einen oberflächlichen, zickigen und miesen Charakter, hatte ich schon ewig nicht mehr angetroffen. Doch leider war Veronica auch unglaublich Eindimensional und hat in der Geschichte nicht mehr getan, als eine böse B*itch zu sein und eine gehörige Stange Geld von Elise abzuluchsen, damit sie so tut, als wäre sie die tatsächliche Autorin. Beim männlichen Gegenpart der Geschichte, habe ich dann letztendlich aufgeseufzt. Ein absolut sympathischer Charakter von Hinten bis Vorne. Er ist unglaublich freundlich, blickt hinter die Schale und verurteilt nicht eine Person. Selbst mit Veronica versucht er sich anzufreunden. Immerhin dachte er, sie hätte die wunderbare Geschichte geschrieben, in der so viel Herzblut und komplexe Charaktere drinstecken, dass irgendwo in ihr auch ein weicher Kern stecken muss. Bei Elises Narben hat er nicht mal mit der Wimper gezuckt, sondern eine Kämpferin in ihr entdeckt. Wie authentisch diese Persönlichkeit bei einem weltgefeierten Schauspieler, der täglich mit zig verschiedenen Menschen zu tun hat, ist, sei mal dahingestellt. Die ganze Geschichte wird wohl ein wenig an Authentizität einbüßen, dennoch lädt sie definitiv zum Träumen und Abschalten ein. Genau wie einige der Dialoge, wirkten auch einige Szenen sehr konstruiert. Einige Klischees sind in der Geschichte auf jeden Fall auffindbar und einige Male wirkten die Charaktere, als würden sie einfach da sein, um ihre Rolle zu spielen. Dafür sind einzelne Details der Geschichte, einfach wunderbar ausgearbeitet. Zum Beispiel Elises Taubheit, habe ich ihr komplett abgenommen. Es war interessant zu lesen, wie sie von Lippen abliest, welche Probleme sie damit manchmal hat oder auch, wie andere Menschen darauf reagieren. Oder auch ihre Liebe zu Büchern, habe ich in jeder Zeile gefühlt. Man konnte praktisch ihre Augen aufleuchten sehen, sobald jemand einen Autorennamen fallen gelassen hat oder sie auf dem Set zu ihrer Buchverfilmung aufgetaucht ist. Details wie diese, haben mich letztendlich mitfühlen lassen. Auch hat es mir gut gefallen, dass die Nebencharaktere ihren Raum bekommen haben. So gab die Autorin uns Zeit, Elises besten Freund Jin kennenzulernen, der seit extra für sie die Gebärdensprache erlernt hat. Doch auch Elises Zimmerpartnerin am College Reggie, war eine freundliche und offene Person. Sie ist eine wahre Quasselstrippe und ein unglaublicher Fan der VikingMoons-Reihe. Wenn sie nur wüsste mit wem sie sich da das Zimmer teilt, was? Doch mein absoluter Favorit war der Möchtegern-Cowboy Clint, der ständig mit seinem Cowboy-Hut durch die Gegend läuft, sich nichts aus den verwunderten Blicke anderer Menschen macht und total mit sich selbst im Reinen ist. Gleichzeitig ist er ein Hobby-Dichter und kann wunderbar mit Worten umgehen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich das erst etwas später erkannt habe. Fazit: Ob so eine Geschichte im wahren Leben geschehen könnte, wage ich zu bezweifeln. Doch soll das Buch wohl eher die Realität vergessen lassen und den Leser zum Träumen verführen. Mit der Protagonistin hatte ich so einige Schwierigkeiten, was mir viel an der Lesefreude genommen hat und ihr Gegenstück Veronica hat dabei nicht wirklich geholfen. Dies wird von Gavin und den Nebencharakteren jedoch ein wenig wettgemacht. Es dauert jedoch bis die anderen Charaktere überhaupt auftauchen und bis ich mit dem Buch warm wurde somit ebenfalls. Einige Dialoge und Szenen wirken etwas konstruiert, jedoch sind es die Details, die den Charme des Buches ausmachen. Auf jeden Fall liest sich das Buch durch den Schreibstil der Autorin schnell weg und wer auf der Suche nach einer träumerischen Romanze ist, findet hier sicherlich ein schönes Buch für Zwischendurch. Zitat: „Wir bekommen nicht allzu viele Chancen, unser Leben zu leben. Sorg dafür, dass das Leben, das du führst, dein eigenes ist.“ (S. 315)
3.5 Sterne Nachdem ich in letzter Zeit wieder mal viele schwerere Bücher gelesen habe, war mir mal wieder nach einer locker leichten Liebesgeschichte. Und Among the Stars - Liebe wie im Film passte da genau in mein Beuteschema. Aber so ganz war es dann doch nicht das, was ich erwartet hatte. Die Studentin Elise Jameson hat mit 16 Jahren das erste Buch der beliebten Viking Moon Reihe geschrieben, doch bis auf ihren besten Freund und ihre Eltern weiß das niemand. Denn nach einem schrecklichen Unfall ist Elise taub, schüchtern und voller Selbstzweifel. Ihr größter Albtraum ist es, im Rampenlicht zu stehen. Deswegen hat sie auch vor Jahren ein falsches Foto an ihre Agentin geschickt, um dieses als Autorenfoto in ihren Büchern zu verwenden. Doch nun sollen ihre Romane verfilmt werden, und Elise soll am Set dabei sein. Spontan entschließt Elise sich, die wirkliche junge Frau auf dem Autorenfoto ausfindig zu machen, und diese als Autorin anzuheuern, während sie ihre Assistentin spielt. Womit sie allerdings nicht gerechnet hätte ist, dass sie ihr Herz an den Hauptdarsteller Gavin Hartley verlieren würde. Und langsam bemerkt Elise, das ihr Kartenhaus aus Lügen in sich zusammen fällt. Ist es womöglich langsam an der Zeit, sich der Welt zu zeigen? "Wir bekommen nicht allzu viele Chancen, unser Leben zu leben. Sorgt dafür, dass das Leben, das du führst, dein eigenes ist." Anfangs wusste ich nicht so recht was ich von der Protagonistin Elise halten sollte. Auf der einen Seite war sie süß und wirklich sympathisch. Ihr sind einige schreckliche Dinge passiert, was mir wirklich leid tat, wodurch sie große Angst vor so ziemlich allen im Leben hatte. Doch diese Ängste waren auch der Grund, weswegen Elise einige absolut dumme Dinge und Entscheidungen getroffen hat. Und für diese dummen Dinge hätte ich sie am liebste geschüttelt, so sehr haben sie mich genervt. Denn das führte zu so viel unnötigen Dramen, das es mir zwischendurch einfach zu viel wurde. Die anderen Charaktere in dem Buch, besonders Elise Freunde und Gavin, fand ich allesamt großartig. Nur Veronica war schrecklich, aber das werdet ihr selber merken wenn ihr das Buch lest. Die anderen haben so viel Wärme und Witz in die Story gebracht, dass man sie einfach nur lieben konnte. Besonders Gavin fand ich toll. Er war so verständnisvoll und hat Elise immer unterstützt. Ich liebe es, dass er Elise dazu gebracht hat, mehr sie selbst zu sein. Ihr gezeigt hat das sie perfekt ist wie sie ist. "Solange dir das Schreiben im Blut liegt, wirst du Schriftstellerin sein, egal, welches Bild die Rückseite deiner Bücher schmückt." Die Liebesgeschichte zwischen Elise und Gavin war wieder Mal eine Insta-Lovestory. und ihr wisst das ich solche Liebesbeziehungen eigentlich nicht mal - bis auf ein paar wenige Ausnahmen -, denn mir fehlt bei solchen Beziehungen sehr oft die Tiefe und eine richtige Verbindung zwischen den Protagonisten. Und leider kam es mir auch in Among the Stars alles etwas zu plötzlich. Trotzdem hatten Elise und Gavin einige süße Momente zusammen, die mein Herz dann doch ein klein wenig höher schlagen ließen. Among the Stars - Liebe wie im Film ist eine locker leichte Liebesgeschichte, gemixt mit einer tollen Botschaft und wahren Freundschaften. Und auch wenn das Buch viele Klischees bedient, ist es trotzdem ein guter Coming of Age Roman, der dem Leser ein paar unterhaltsame Lesestunden bereitet.
Elise Jameson hat die weltberühmte Bestsellerserie „Viking Moon“ geschrieben – aber keiner weiß es. Denn nach einem schrecklichen Unfall ist Elise taub, unglaublich schüchtern und bleibt lieber inkognito. Doch dann werden ihre Bücher mit Hollywoodstar Gavin Hartley verfilmt, und man besteht auf die Anwesenheit der Autorin am Set. Kurzerhand beauftragt Elise die wunderschöne Unbekannte Veronica Wilde damit, ihren Platz einzunehmen, während sie selbst sich als Assistentin ausgibt. Als sie neue Freunde findet und Gavin näherkommt, fällt es ihr jedoch zunehmend schwer, sich hinter ihren Lügen zu verstecken. Ist es Zeit, der Welt zu zeigen, wer sie wirklich ist? (Klappentext) Von dem Klappentext und der Thematik her hatte mich das Buch total angesprochen und viel erhofft. Ich wurde dann aber doch leider etwas enttäuscht. Ich fand die Idee hinter dem Buch wirklich interessant, mit Elise und ihrer Leidenschaft dem Schreiben, ihrer Schüchternheit durch ihren Unfall, ihrer Gehörlosigkeit und dem Dreh am Set. An der Umsetzung hatte ich jedoch leider einige Kritikpunkte. Elise als Protagonistin ist ziemlich zurückhaltend und ängstlich in ihrer Art, sie hat kaum Freunde und hat auch viel Panik vor dem College-Leben. Zum Glück schließt sie dort recht schnell neue Freundschaften und wirkt dadurch lebendiger und kommt mehr aus sich heraus. Doch ihr größtes Problem sind die anstehenden Dreharbeiten für die Verfilmung ihrer Bücher. Zitat : "In einem Monat würde ich Gelegenheit haben, dem Mann meiner Träume zu begegnen - buchstäblich. Allerdings erwartete er jemand vollkommen anderen. Und ich hatte keine Ahnung, wie ich mich bis dahin in sie verwandeln sollte." Ich konnte zwar grundsätzlich verstehen, warum sie Veronica dafür engagiert hat, aber mir hat überhaupt nicht gefallen, wie sie sich von ihr hat behandeln lassen. Veronica verhält sich zickig, arrogant und unfreundlich und das auch vor allem gegenüber Elise. Natürlich stand eine Charakterentwicklung von Elise im Vordergrund, aber ich hätte mir doch schon früher gewünscht, dass sie selbstbewusster wäre oder zumindest sich nicht das gefallen lassen hätte. Gavin war mir charakterlich deutlich zu blass, er hatte nicht richtiges Besonderes an sich, außer der Thematik mit seiner Schwester. Die Liebesgeschichte fand ich ganz nett, sie jedoch passierte doch recht schnell und war teilweise auch vorhersehbar. Bei den Nebencharakteren waren mir Reagan und Clint zwar recht sympathisch, aber für mich zu oberflächlich. Leider wirkte das Buch insgesamt öfters unrealistisch und konstruiert, wie z.B. das ausgerechnet ihre Mitbewohnerin am College der größte Fan ihrer Bücher ist. Gegen Ende fand ich zudem die Konflikte zu schnell gelöst und plötzlich. Ich hätte mir zudem mehr Fokus auf Elise Leidenschaft mit dem Schreiben gewünscht. Zitat : "Das hier war immer gleichzeitig der beängstigendste und aufregendste Teil beim Schreiben. Eine leere Seite lag vor mir, die ich bald mit Worten füllen würde. Mit meinem Worten. Worten, die mich und meine Leser aus der wirklichen Welt und an einen Ort bringen würden, an dem wir gemeinsam lachen, schreien und weinen konnten. Ich musste nur den richtigen Anfang finden." Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch war flüssig und locker geschrieben. Fazit : Ganz unterhaltsam und nett für zwischendurch. Das Buch war leider zu unrealistisch und hatte teilweise zu wenig Tiefe.
Among the Stars: Liebe wie im Film hat mir sehr gut gefallen. Die Themen Schreiben und Taube zu kombinieren war genial und hat mich sofort angesprochen. Ich hatte keine großen Erwartungen an das Buch und wurde sehr positiv überrascht. Erstens hat mir Gavin sehr gut gefallen, er ist wirklich zum Anbeißen. Und zweitens konnte ich mich mit Elle in vielen Dingen identifizieren. Ich schreibe selber und hätte auch Probleme damit mein Gesicht auf ein Buch zu drucken. Dieses Buch hat mir auch noch so gut gefallen, da es mich immer wieder dazu ermutigt hat zu schreiben. So saß ich meistens da und wusste nicht: Soll ich das Buch jetzt weiter lesen oder soll ich meins weiter schreiben? Letztenendes habe ich das Buch zu Ende gelesen. Es wird mir immer im Sinn bleiben und ich denke ich werde es noch einmal lesen und ein paar Zitate heraus schreiben. Danke, Samantha Joyce für dieses wundervolle Buch.
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Seitdem Samantha weiß, dass man als Schriftstellerin völlig neue Welten erfinden kann, hat sie ihre Berufung entdeckt. Sie ist eine echte Romantikerin, hat ihren Freund aus der Highschool geheiratet und glaubt felsenfest an die große, wahre Liebe. Nach »Among the Stars« ist »Over the Moon« ihr zweiter Roman.
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Auf Among the Stars habe ich mich gefreut. Erwartet habe ich eine lockere Liebesgeschichte. Angesprochen hat mich der Klappentext und durch den Umstand, dass Elise taub ist habe ich mir eine besondere Liebesgeschichte versprochen. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, die Geschichte wirkte leider sehr konstruiert. Elise hat schon im Teenageralter eine Bestsellerserie geschrieben, nämlich „Viking Moon“. Diese soll nun sogar verfilmt werden, mit niemand Geringeren als Hollywoodstar Gavin Hartle, für den Elise total schwärmt. Doch Elise ist seit einem schrecklichen Unfall sehr schüchtern, dabei beeinträchtigt sie ihre Taubheit eigentlich gar nicht, dafür aber die Nabe im Gesicht. Deswegen hat sie auch ihrer Agentin ein falsches Foto geschickt, als diese ein Autorenbild für den Umschlag wollte. Doch nun soll Elise die Dreharbeiten begleiten, gar nicht so einfach, wenn alle denken, die Erfolgsserie hätte jemand anderes geschrieben...... Die Geschichte klang für mich richtig süß. Der Einstieg in das Buch gelang mir auch leicht. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig. Ein großer Pluspunkt, da mich Story und Charaktere nicht so überzeugen konnten. Dafür ließ sich das Buch aber trotzdem sehr schön lesen. Elise mochte ich zu Beginn noch, sie wurde mir dann auch nicht wirklich unsympathisch. Aber sie hat sich manchmal so naiv und unüberlegt verhalten, dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln konnte. Doch auf der anderen Art war sie auch Süß und liebenswert. Gavin Hartley, der Hollywoodstar ist einfach nur perfekt. Und dadurch für mich leider ziemlich uninteressant. Er ist ein gefeierter Star, sieht unglaublich gut aus und hat auch noch einen so weißen Charakter, dass man förmlich geblendet wird. Für mich zu viel, er wirkte auf mich nicht echt, sondern gestellt. Wie eine Erfindung, die man im wahren Leben nicht antreffen würde. Manchmal hatte ich das Gefühl, das ich zu alt für die Geschichte bin. Ich habe eine etwas reifere Geschichte erwartet. Ich finde es aber auch immer schwer, so etwas vorher abzuschätzen. Manchmal sind 19 jährige Protagonistinnen wie Erwachsene und manchmal noch total im Teenagermodus. Man weiß nie so genau, was einen erwartet. Der große Minuspunkt war für mich die Glaubwürdigkeit. Die Geschichte wirkte auf mich so konstruiert. Ich hatte beim Lesen nicht das Gefühl, das es wirklich ist. Konnte so nicht richtig im Buch versinken. Auf der Gefühlsebene gepackt hat es mich leider auch nicht. Versteht mich nicht falsch, die beiden sind ein süßes Paar und ich finde es toll, wie der Hollywoodstar mit Elise umgeht. Wie er ihren Narben keine Beachtung schenkt und sie so akzeptiert wie sie ist. Und auch wie sich Elise entwickelt hat mir gefallen, lernt zu sich selbst zu stehen. Fazit: Eine süße und niedliche Geschichte, die mir aber zu konstruiert wirkte. Mir hat die Authentizität gefehlt. Wer gerne jugendliche Liebesgeschichten liest, in denen Realismus kein Thema spielt, wird sich sicherlich mit der Geschichte anfreunden. Der lockere und leichte Schreibstil der Autorin hat die Geschichte für mich noch mal aufgewertet. Elise konnte mich nicht völlig überzeugen, ihre Entscheidungen waren manchmal einfach zu naiv. Und Gavin, der männliche Part war mir viel zu glatt.
Among the Stars: Liebe wie im Film hat mir sehr gut gefallen. Die Themen Schreiben und Taube zu kombinieren war genial und hat mich sofort angesprochen. Ich hatte keine großen Erwartungen an das Buch und wurde sehr positiv überrascht. Erstens hat mir Gavin sehr gut gefallen, er ist wirklich zum Anbeißen. Und zweitens konnte ich mich mit Elle in vielen Dingen identifizieren. Ich schreibe selber und hätte auch Probleme damit mein Gesicht auf ein Buch zu drucken. Dieses Buch hat mir auch noch so gut gefallen, da es mich immer wieder dazu ermutigt hat zu schreiben. So saß ich meistens da und wusste nicht: Soll ich das Buch jetzt weiter lesen oder soll ich meins weiter schreiben? Letztenendes habe ich das Buch zu Ende gelesen. Es wird mir immer im Sinn bleiben und ich denke ich werde es noch einmal lesen und ein paar Zitate heraus schreiben. Danke, Samantha Joyce für dieses wundervolle Buch.
Dieses Buch weckte meine Neugier besonders durch seinen Klappentext. Als das Buch bei mir ankam wollte ich nur kurz reinlesen. Der Schreibstil ist einfach und mitreißend. Aber natürlich kann ich als Bücherwurm nicht leugnen, dass mich besonders die Hauptprotagonistin in ihren Bann zog, da sie Schriftstellerin ist. Elise ist wirklich eine sympathische Person, aber sie hat selbst mit ihrer Behinderung mehr Probleme, als andere Leute mit ihr. Sie zieht sich daher viel zurück und rückt sich selbst gern in den Hintergrund. Manchmal schon ein wenig zu sehr, wie ich fand. Auch das sie trotz Gehörverlusts so fließend sprechen kann, dass es die Leute meist nicht mitbekommen, dass sie taub ist, wirkte auf mich unglaubwürdig. Aber da spielen sicher eigene Erfahrungen eine Rolle. Trotz dieser kleinen Makel haben mich alle Charaktere in diesem Buch begeistern können und die unsympathischen Figuren rundeten das Leseerlebnis perfekt ab. Ich war innerhalb von zwei Tagen mit diesem Buch durch und am Ende war ich richtig traurig, dass es schon vorbei war. Sicher ist es ein New Adult Roman bei dem das ein oder andere Klischee erfüllt wird und ich hätte mir hier und da eine Kante gewünscht. Aber trotzdem konnte mich dieses Buch fesseln und ich konnte komplett abtauchen. Und das ist doch das wichtigste beim Lesen, die Welt um uns rum zu vergessen. Schön fand ich, dass die Autorin sehr gut vermittelte, dass kein Mensch fehlerfrei ist und jeder einen Makel hat. Letztlich ist es doch wichtig, dass wir uns selbst akzeptieren und unser Leben leben. Ich finde eine wichtige Mitteilung in unserer heutigen Gesellschaft.
Buch mit Mäkeln Klappentext: „Elise Jameson hat die weltberühmte Bestsellerserie „Viking Moon“ geschrieben – aber keiner weiß es. Denn nach einem schrecklichen Unfall ist Elise taub, unglaublich schüchtern und bleibt lieber inkognito. Doch dann werden ihre Bücher mit Hollywoodstar Gavin Hartley verfilmt, und man besteht auf die Anwesenheit der Autorin am Set. Kurzerhand beauftragt Elise die wunderschöne Unbekannte Veronica Wilde damit, ihren Platz einzunehmen, während sie selbst sich als Assistentin ausgibt. Als sie neue Freunde findet und Gavin näherkommt, fällt es ihr jedoch zunehmend schwer, sich hinter ihren Lügen zu verstecken. Ist es Zeit, der Welt zu zeigen, wer sie wirklich ist?” Meinung: Der Schreibstil der Autorin ermöglicht es einem, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Mit einem angenehmen zu lesenden Stil, führt sie den Leser zielsicher durch ihre Geschichte. Allein bei den Dialogen kam ich manchmal ins Stocken. Samantha Joyce nutzte die Gespräche ihrer Charaktere häufig dazu, um Informationen darin zu verpacken und an den Leser zu übermitteln. Auf der einen Seite wirkte es so, als würde sie die Informationen – wie zum Beispiel das Aussehen einer Person – nebenbei einfließen lassen, aber auf der anderen Seite hatte ich das Gefühl, dass kein lebendiger Mensch so reden würde. Die Gespräche wirkten dadurch hin und wieder etwas gestellt. Mit Elise hat die Autorin eine interessante Buchfigur erschaffen. Ihre liebe zu Büchern, der Schriftstellerei und auch ihre Ehrfurcht anderen Autoren gegenüber, haben sie zu einem eindeutigen Bücherwurm klassifiziert. Somit wird sie bei jedem Buchliebhaber gleich ein paar Pluspunkte einkassieren können. Dennoch muss ich zugeben, dass ich einige Probleme damit hatte, sie in meinen Gedanken als sympathisch zu behalten. Seit einem Unfall besitzt sie eine Narbe im Gesicht, von der Schläfe bis zum Kinn und auch ihr restlicher Körper ist mit einigen davon geziert. Die Erinnerungen an den Unfall sind bei Elise wie ein dunkles, schwarzes Loch der Vergangenheit vor dem sie sich zurückzieht. Zurückzieht, wie auch vor Menschenmassen, fremden Personen, Menschen, die ihr nahestehen und eigentlich jedem, außer den Protagonisten ihrer eigenen Geschichte. Ihre Schüchternheit ist total legitim. Einige schmerzhafte Erfahrungen, haben sie vorsichtiger gemacht und das ist nachvollziehbar. Auch hätte ich es verstanden, wenn die Narben ihr Selbstwertgefühl ein wenig an geschrammt hätten. (Meiner Meinung nach, nichts wofür man sich schämen müsste, aber man muss sicherlich auch in ihrer Haut stecken, um das beurteilen zu können) Dennoch kann und werde ich es nicht nachvollziehen, dass dieses Mädchen wirklich null und nada an Selbstgefühl hatte. Nicht nur, versucht sie ständig ihre Narben mit allem möglichen zu verstecken oder nimmt lieber das Foto eines fremden Mädchens, als Autorenfoto für ihre Bücher, sondern möchte sie auch überhaupt nicht verstehen, wenn jemand etwas für sie empfinden oder mehr in ihr sehen könnte. Menschen KÖNNEN sie gar nicht mögen, immerhin hat sie Narben… Doch übertroffen, wird sie in jeder Linie noch von Veronica. Als Elises Buch VikingMoons verfilmt werden soll und sie auf dem Set erwartet wird, besser gesagt, das Mädchen, dessen Foto in all ihren Büchern prangt, versucht Elise diese ausfindig zu machen und trifft auf Veronica. Das Mädchen hilft ihr allerdings nicht aus Nächstenliebe, so wie ich mir das vorgestellt hätte, sondern aus purer Ruhm- und Geldgier. So einen oberflächlichen, zickigen und miesen Charakter, hatte ich schon ewig nicht mehr angetroffen. Doch leider war Veronica auch unglaublich Eindimensional und hat in der Geschichte nicht mehr getan, als eine böse B*itch zu sein und eine gehörige Stange Geld von Elise abzuluchsen, damit sie so tut, als wäre sie die tatsächliche Autorin. Beim männlichen Gegenpart der Geschichte, habe ich dann letztendlich aufgeseufzt. Ein absolut sympathischer Charakter von Hinten bis Vorne. Er ist unglaublich freundlich, blickt hinter die Schale und verurteilt nicht eine Person. Selbst mit Veronica versucht er sich anzufreunden. Immerhin dachte er, sie hätte die wunderbare Geschichte geschrieben, in der so viel Herzblut und komplexe Charaktere drinstecken, dass irgendwo in ihr auch ein weicher Kern stecken muss. Bei Elises Narben hat er nicht mal mit der Wimper gezuckt, sondern eine Kämpferin in ihr entdeckt. Wie authentisch diese Persönlichkeit bei einem weltgefeierten Schauspieler, der täglich mit zig verschiedenen Menschen zu tun hat, ist, sei mal dahingestellt. Die ganze Geschichte wird wohl ein wenig an Authentizität einbüßen, dennoch lädt sie definitiv zum Träumen und Abschalten ein. Genau wie einige der Dialoge, wirkten auch einige Szenen sehr konstruiert. Einige Klischees sind in der Geschichte auf jeden Fall auffindbar und einige Male wirkten die Charaktere, als würden sie einfach da sein, um ihre Rolle zu spielen. Dafür sind einzelne Details der Geschichte, einfach wunderbar ausgearbeitet. Zum Beispiel Elises Taubheit, habe ich ihr komplett abgenommen. Es war interessant zu lesen, wie sie von Lippen abliest, welche Probleme sie damit manchmal hat oder auch, wie andere Menschen darauf reagieren. Oder auch ihre Liebe zu Büchern, habe ich in jeder Zeile gefühlt. Man konnte praktisch ihre Augen aufleuchten sehen, sobald jemand einen Autorennamen fallen gelassen hat oder sie auf dem Set zu ihrer Buchverfilmung aufgetaucht ist. Details wie diese, haben mich letztendlich mitfühlen lassen. Auch hat es mir gut gefallen, dass die Nebencharaktere ihren Raum bekommen haben. So gab die Autorin uns Zeit, Elises besten Freund Jin kennenzulernen, der seit extra für sie die Gebärdensprache erlernt hat. Doch auch Elises Zimmerpartnerin am College Reggie, war eine freundliche und offene Person. Sie ist eine wahre Quasselstrippe und ein unglaublicher Fan der VikingMoons-Reihe. Wenn sie nur wüsste mit wem sie sich da das Zimmer teilt, was? Doch mein absoluter Favorit war der Möchtegern-Cowboy Clint, der ständig mit seinem Cowboy-Hut durch die Gegend läuft, sich nichts aus den verwunderten Blicke anderer Menschen macht und total mit sich selbst im Reinen ist. Gleichzeitig ist er ein Hobby-Dichter und kann wunderbar mit Worten umgehen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich das erst etwas später erkannt habe. Fazit: Ob so eine Geschichte im wahren Leben geschehen könnte, wage ich zu bezweifeln. Doch soll das Buch wohl eher die Realität vergessen lassen und den Leser zum Träumen verführen. Mit der Protagonistin hatte ich so einige Schwierigkeiten, was mir viel an der Lesefreude genommen hat und ihr Gegenstück Veronica hat dabei nicht wirklich geholfen. Dies wird von Gavin und den Nebencharakteren jedoch ein wenig wettgemacht. Es dauert jedoch bis die anderen Charaktere überhaupt auftauchen und bis ich mit dem Buch warm wurde somit ebenfalls. Einige Dialoge und Szenen wirken etwas konstruiert, jedoch sind es die Details, die den Charme des Buches ausmachen. Auf jeden Fall liest sich das Buch durch den Schreibstil der Autorin schnell weg und wer auf der Suche nach einer träumerischen Romanze ist, findet hier sicherlich ein schönes Buch für Zwischendurch. Zitat: „Wir bekommen nicht allzu viele Chancen, unser Leben zu leben. Sorg dafür, dass das Leben, das du führst, dein eigenes ist.“ (S. 315)
3.5 Sterne Nachdem ich in letzter Zeit wieder mal viele schwerere Bücher gelesen habe, war mir mal wieder nach einer locker leichten Liebesgeschichte. Und Among the Stars - Liebe wie im Film passte da genau in mein Beuteschema. Aber so ganz war es dann doch nicht das, was ich erwartet hatte. Die Studentin Elise Jameson hat mit 16 Jahren das erste Buch der beliebten Viking Moon Reihe geschrieben, doch bis auf ihren besten Freund und ihre Eltern weiß das niemand. Denn nach einem schrecklichen Unfall ist Elise taub, schüchtern und voller Selbstzweifel. Ihr größter Albtraum ist es, im Rampenlicht zu stehen. Deswegen hat sie auch vor Jahren ein falsches Foto an ihre Agentin geschickt, um dieses als Autorenfoto in ihren Büchern zu verwenden. Doch nun sollen ihre Romane verfilmt werden, und Elise soll am Set dabei sein. Spontan entschließt Elise sich, die wirkliche junge Frau auf dem Autorenfoto ausfindig zu machen, und diese als Autorin anzuheuern, während sie ihre Assistentin spielt. Womit sie allerdings nicht gerechnet hätte ist, dass sie ihr Herz an den Hauptdarsteller Gavin Hartley verlieren würde. Und langsam bemerkt Elise, das ihr Kartenhaus aus Lügen in sich zusammen fällt. Ist es womöglich langsam an der Zeit, sich der Welt zu zeigen? "Wir bekommen nicht allzu viele Chancen, unser Leben zu leben. Sorgt dafür, dass das Leben, das du führst, dein eigenes ist." Anfangs wusste ich nicht so recht was ich von der Protagonistin Elise halten sollte. Auf der einen Seite war sie süß und wirklich sympathisch. Ihr sind einige schreckliche Dinge passiert, was mir wirklich leid tat, wodurch sie große Angst vor so ziemlich allen im Leben hatte. Doch diese Ängste waren auch der Grund, weswegen Elise einige absolut dumme Dinge und Entscheidungen getroffen hat. Und für diese dummen Dinge hätte ich sie am liebste geschüttelt, so sehr haben sie mich genervt. Denn das führte zu so viel unnötigen Dramen, das es mir zwischendurch einfach zu viel wurde. Die anderen Charaktere in dem Buch, besonders Elise Freunde und Gavin, fand ich allesamt großartig. Nur Veronica war schrecklich, aber das werdet ihr selber merken wenn ihr das Buch lest. Die anderen haben so viel Wärme und Witz in die Story gebracht, dass man sie einfach nur lieben konnte. Besonders Gavin fand ich toll. Er war so verständnisvoll und hat Elise immer unterstützt. Ich liebe es, dass er Elise dazu gebracht hat, mehr sie selbst zu sein. Ihr gezeigt hat das sie perfekt ist wie sie ist. "Solange dir das Schreiben im Blut liegt, wirst du Schriftstellerin sein, egal, welches Bild die Rückseite deiner Bücher schmückt." Die Liebesgeschichte zwischen Elise und Gavin war wieder Mal eine Insta-Lovestory. und ihr wisst das ich solche Liebesbeziehungen eigentlich nicht mal - bis auf ein paar wenige Ausnahmen -, denn mir fehlt bei solchen Beziehungen sehr oft die Tiefe und eine richtige Verbindung zwischen den Protagonisten. Und leider kam es mir auch in Among the Stars alles etwas zu plötzlich. Trotzdem hatten Elise und Gavin einige süße Momente zusammen, die mein Herz dann doch ein klein wenig höher schlagen ließen. Among the Stars - Liebe wie im Film ist eine locker leichte Liebesgeschichte, gemixt mit einer tollen Botschaft und wahren Freundschaften. Und auch wenn das Buch viele Klischees bedient, ist es trotzdem ein guter Coming of Age Roman, der dem Leser ein paar unterhaltsame Lesestunden bereitet.
Elise Jameson hat die weltberühmte Bestsellerserie „Viking Moon“ geschrieben – aber keiner weiß es. Denn nach einem schrecklichen Unfall ist Elise taub, unglaublich schüchtern und bleibt lieber inkognito. Doch dann werden ihre Bücher mit Hollywoodstar Gavin Hartley verfilmt, und man besteht auf die Anwesenheit der Autorin am Set. Kurzerhand beauftragt Elise die wunderschöne Unbekannte Veronica Wilde damit, ihren Platz einzunehmen, während sie selbst sich als Assistentin ausgibt. Als sie neue Freunde findet und Gavin näherkommt, fällt es ihr jedoch zunehmend schwer, sich hinter ihren Lügen zu verstecken. Ist es Zeit, der Welt zu zeigen, wer sie wirklich ist? (Klappentext) Von dem Klappentext und der Thematik her hatte mich das Buch total angesprochen und viel erhofft. Ich wurde dann aber doch leider etwas enttäuscht. Ich fand die Idee hinter dem Buch wirklich interessant, mit Elise und ihrer Leidenschaft dem Schreiben, ihrer Schüchternheit durch ihren Unfall, ihrer Gehörlosigkeit und dem Dreh am Set. An der Umsetzung hatte ich jedoch leider einige Kritikpunkte. Elise als Protagonistin ist ziemlich zurückhaltend und ängstlich in ihrer Art, sie hat kaum Freunde und hat auch viel Panik vor dem College-Leben. Zum Glück schließt sie dort recht schnell neue Freundschaften und wirkt dadurch lebendiger und kommt mehr aus sich heraus. Doch ihr größtes Problem sind die anstehenden Dreharbeiten für die Verfilmung ihrer Bücher. Zitat : "In einem Monat würde ich Gelegenheit haben, dem Mann meiner Träume zu begegnen - buchstäblich. Allerdings erwartete er jemand vollkommen anderen. Und ich hatte keine Ahnung, wie ich mich bis dahin in sie verwandeln sollte." Ich konnte zwar grundsätzlich verstehen, warum sie Veronica dafür engagiert hat, aber mir hat überhaupt nicht gefallen, wie sie sich von ihr hat behandeln lassen. Veronica verhält sich zickig, arrogant und unfreundlich und das auch vor allem gegenüber Elise. Natürlich stand eine Charakterentwicklung von Elise im Vordergrund, aber ich hätte mir doch schon früher gewünscht, dass sie selbstbewusster wäre oder zumindest sich nicht das gefallen lassen hätte. Gavin war mir charakterlich deutlich zu blass, er hatte nicht richtiges Besonderes an sich, außer der Thematik mit seiner Schwester. Die Liebesgeschichte fand ich ganz nett, sie jedoch passierte doch recht schnell und war teilweise auch vorhersehbar. Bei den Nebencharakteren waren mir Reagan und Clint zwar recht sympathisch, aber für mich zu oberflächlich. Leider wirkte das Buch insgesamt öfters unrealistisch und konstruiert, wie z.B. das ausgerechnet ihre Mitbewohnerin am College der größte Fan ihrer Bücher ist. Gegen Ende fand ich zudem die Konflikte zu schnell gelöst und plötzlich. Ich hätte mir zudem mehr Fokus auf Elise Leidenschaft mit dem Schreiben gewünscht. Zitat : "Das hier war immer gleichzeitig der beängstigendste und aufregendste Teil beim Schreiben. Eine leere Seite lag vor mir, die ich bald mit Worten füllen würde. Mit meinem Worten. Worten, die mich und meine Leser aus der wirklichen Welt und an einen Ort bringen würden, an dem wir gemeinsam lachen, schreien und weinen konnten. Ich musste nur den richtigen Anfang finden." Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch war flüssig und locker geschrieben. Fazit : Ganz unterhaltsam und nett für zwischendurch. Das Buch war leider zu unrealistisch und hatte teilweise zu wenig Tiefe.
Among the Stars: Liebe wie im Film hat mir sehr gut gefallen. Die Themen Schreiben und Taube zu kombinieren war genial und hat mich sofort angesprochen. Ich hatte keine großen Erwartungen an das Buch und wurde sehr positiv überrascht. Erstens hat mir Gavin sehr gut gefallen, er ist wirklich zum Anbeißen. Und zweitens konnte ich mich mit Elle in vielen Dingen identifizieren. Ich schreibe selber und hätte auch Probleme damit mein Gesicht auf ein Buch zu drucken. Dieses Buch hat mir auch noch so gut gefallen, da es mich immer wieder dazu ermutigt hat zu schreiben. So saß ich meistens da und wusste nicht: Soll ich das Buch jetzt weiter lesen oder soll ich meins weiter schreiben? Letztenendes habe ich das Buch zu Ende gelesen. Es wird mir immer im Sinn bleiben und ich denke ich werde es noch einmal lesen und ein paar Zitate heraus schreiben. Danke, Samantha Joyce für dieses wundervolle Buch.









