American Sniper

American Sniper

Softcover
4.152
ScharfschützenNavy SealSniperBuch Zum Film

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Description

Chris Kyle diente von 1999 bis 2009 bei den US Navy SEALs und verzeichnete in jener Zeit die höchste Zahl an tödlichen Treffern in der amerikanischen Militärgeschichte. 160 gezielte Liquidationen schreibt ihm das Pentagon offiziell zu. Seine Kameraden nannten ihn »Die Legende«, seine Feinde »Teufel« … In dieser eindringlichen Autobiografie erzählt der geborene Texaner, der 2013 erschossen wurde, die Geschichte seiner außergewöhnlichen Karriere. Nach dem 11. September 2001 wurde er im Kampf gegen den Terror an die Front geschickt und fand seine Berufung als Scharfschütze. Hart und ehrlich spricht Kyle über die Schattenseiten des Krieges und das brutale Handwerk des Tötens. Seine Frau Taya schildert in bewegenden Einschüben, wie der Krieg sich nicht nur auf ihre Ehe und ihre Kinder auswirkte, sondern auch auf ihren Mann. American Sniper ist das Psychogramm eines Scharfschützen und ein fesselnder Augenzeugenbericht aus dem Krieg, den nur ein Mann erzählen kann.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Historical Figures
Format
Softcover
Pages
416
Price
10.30 €

Posts

7
All
4

Sehr gute Biografie

Dies ist die Biografie von Chris Kyle, einem der bekanntesten Scharfschützen der USA. Es gibt hierzu auch einen Film, welcher sehr gut ist, das Buch ist dennoch um einiges besser, tief gehender und spannender, für mich zumindest. Der Schreibstil ist sehr gut, ich kam flüssig voran und hatte keine Längen. Da ich die Person Chris Kyle schon lange sehr interessant fand und den Film sehr liebte, musste ich das Buch lesen. Man erlebt sein ganzes Leben und tiefe Einblicke in seine Einsätze und Ausbildung bei dem Spezialkommando. Die Biografie hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich ihn wirklich interessant finde . Wer sich mit dem Thema gern auseinandersetzt, wird mit dem Buch seine Freude haben!

4

„American Sniper“ – Fesselnde Einblicke, aber problematischer Patriotismus

"American Sniper" erzählt die Geschichte von Chris Kyle, dem tödlichsten Scharfschützen in der Geschichte des US-Militärs, der während seiner vier Einsätze im Irak über 160 bestätigte Abschüsse erzielte. Das Buch beschreibt seine militärischen Erfahrungen, die Herausforderungen im Kampf sowie diPerspektivwechsel emotionalen Belastungen, die sein Dienst für ihn und seine Familie mit sich brachten. Das Buch ist sehr gut geschrieben. Es ist sehr eingängig und man kommt sofort in einen Lesefluss. Es kam jedoch mehrmals vor, dass ich mir dachte, eine Situation hätte genauer beschrieben werden können, weil sie sehr interessant war oder jedoch ein Teil hätte nicht noch einmal dargestellt werden müssen, da er so oder so ähnlich schon mehrmals vorkam. Chris Kyle beschreibt sein Leben und seinen Werdegang sehr gut und man versteht warum er welche Entscheidungen traf und wie er zu dem Mann wurde der er war. Es ist interessant den Irakkrieg auch mal aus der Perspektive eines „einfachen“ Soldaten war zu nehmen und man erhält Einblicke, die einem sonst nicht sofort klar gewesen wären. Und dennoch habe ich ein Problem mit dem Buch und das ist der Patriotismus der meiner Ansicht nach teilweise in Kriegs- und Tötung-Enthusiasmus umschlägt. Teilweise wird mir zu positiv, zu parteiisch und/oder zu wenig menschlich über den Krieg berichtet. Und obwohl ich diese Auffassung bis zum Ende nicht teile, kommt mir im letzten Abschnitt doch der Gedanke, ob diese Verharmlosung und der unbedingte Gedanke das Richtige getan zu haben notwendig sind, um sich zu vor sich selbst zu rechtfertigen und Nachts ruhig schlafen zu können? Alles in allem ein gut geschriebenes Buch, was ich an diejenigen empfehlen würde, die einen Perspektivwechsel und andere Denkweisen nicht scheuen!

5

Diese Autobiografie liefert mehr als nur einen genauen Einblick in das Leben der Navy Seals Scharfschützenlegende Chris Kyle.

In meinen Augen ein einzigartiges Werk, welches nicht nur die Erfahrung in Chris Kyles' Leben als Navy Seal darlegt, sondern gleichzeitig auch die rauen Geschehnisse aus seinen Einsätzen unverändert aufzeigt.

4.5

Egal was dir deine Mama gesagt hat, Gewalt ist manchmal doch eine Lösung. 🫡💣🛡️🇺🇸

Ehrlich, offen, schonungslos - diese Autobiographie über einen der (wenn nicht sogar DEN) erfolgreichsten Scharfschützen des US-Militärs jemals bringt Leser näher an die Welt des Krieges. Chris Kyle beschreibt über 400 Seiten voller Emotionen und Gewalt den Verlauf seines Lebens. American Sniper ist meiner Meinung nach zwar nicht der ideale Einstieg in die Welt der Navy SEALs (sehr zu empfehlen ist da Lone Survivor von Marcus Lutrell 😉), doch für Interessierte eine wahre Schatztruhe. Mit insgesamt vier packenden Auslandseinsätzen im Irak erzählt Chris Kyle von dem wahren Leben im Krieg - und dem riesigen Unterschied zu seinem Leben im Frieden. Berührend zeigt er die Verbindung zwischen der Navy, den SEALs und den Marines, führt an Fachbegriffe, Waffen und Abläufe heran und vergisst dabei nicht die Schwierigkeiten, die durch seine Abwesenheit in seiner Familie entstehen. Durch das teilweise doch anspruchsvolle Wortbuilding (deswegen 0,5 ⭐ Abzug) habe ich verhältnismäßig lang für das Buch gebraucht, aber es ist wirklich eine absolute Empfehlung! Teilweise waren Ausdrucksweise und Witze "geschmacklos", für mich aber nach seiner Erklärung (Traumabewältigung 🙂) völlig verständlich. Die Navy SEALs und ihre Leistungen haben besonders nach diesem Buch meinen großen Respekt. R.I.P Chris Kyle 1974 - 2013 🕊️

Egal was dir deine Mama gesagt hat, Gewalt ist manchmal doch eine Lösung. 🫡💣🛡️🇺🇸
5

Kennt ihr das... wenn ihr ein Buch schon vor Tagen ausgelesen habt, es euch aber einfach nicht richtig aus dem Kopf geht? Wenn ihr zwar andere Bücher lest, aber dennoch immer zu diesem Buch zurück geht. Ich habe handschriftlich versucht, die Rezension dazu bereits zu schreiben, aber doch alle Entwürfe regelrecht verworfen. Dieses Buch ist so anders als alle Biographien, die ich bislang gelesen habe. Es hat mich .... irgendwie sprachlos gemacht. Im Vorfeld muss ich sagen, dass dieses Buch wirklich nur gelesen sollte, wenn man sich ein Stück weit für die Thematik interessiert. Es könnte für jeden anderen vielleicht trocken und zäh erscheinen. Für alle anderen kann es zu einem Buch werden, dass die Emotionalität einer Pusteblume hervorruft. Ich habe das Gefühl, bei mir war genau das der Fall. Außerdem fühlt es sich irgendwie komisch an, über einen Toten zu schreiben. Das ging mir auch schon bei einigen anderen Personnen so. Chris Kyle war ein amerikanischer Scharfschütze. Vor seinem Tod im Jahr 2012 hat er seine Autobiographie veröffentlich. Er beschreibt damit sein Leben. Seine Kindheit, den ersten Umgang mit Waffen und die Entscheidung, sich zum Scharfschützen ausbilden zu lassen. auch sein Privatleben außerhalb des Kriegsschauplatzes kommt nicht zu kurz. Ich muss dazu sagen, dass ich den Film nicht kenne und ich mir das Buch anhand des Klappentextes besorgt habe. Ich bin mir nicht mehr sicher, was ich wirklich von dem Buch erwartet habe, aber das was ich am Ende bekommen habe, war wirklich... irgendwie lässt sich das gar nicht in einem Wort beschreiben, was in mir vorgegangen ist. Während und auch noch nach dem Lesen. Anfangs, als ich das Buch begonnen habe, hatte ich von Chris ehrlich gesagt, kein wirklich gutes bild gehabt. Die Art und Weise, wie er manchmal geredet hat, habe ich als abwertend empfungen. Fast schon überheblich, großspurig. Das lässt sich irgendwie auch nicht in Worte fassen, auch wenn ich mich wiederhole. Auf der anderen Seite hat er wahrscheinlich einfach so geschrieben, wie er empfunden hat, wie er selbst war oder sich selbst gesehen hat. Das hat mir irgendwie schon fast wieder gefallen. Im Laufe des Buches hat man einen kleinen Eindruck von dem bekommen, was ihn zu der Person hat werden lassen, die er bis zu seinem Tod war. Oft hatte ich den Eindruck, dass er - trotz, dem liebevollen Umgang mit seiner Frau und ihrer gemeinsamen Tochter - nur wirklich glücklich war, wenn er sich im Krieg befand. Zumindest hat man manchmal den Eindruck anhand seines Verhaltens bekommen. In kleinen Passagen kam auch seine Frau zu Wort, was mir wirklich gut gefallen hat. Sie beschreibt, wie sie damit umgegangen ist, dass er sich so sehr verändert hat. Sie beschreibt, dass sich an ihren Gefühlen trotz allem nichts geändert hat. Die Textstellen, die Chris Kyle dafür nutzt, um dem Leser einen Einblick in das Krieggeschehen zu übermitteln, haben mich manchmal wirklich... erschüttert. Manchmal habe ich mein Kopfkino und meine vorstellungskraft wirklich verflucht, weil sie mir das Gefühl gegeben hat, mich an Ort und Stelle zu katapultieren. Inmitten des Geschehens, fast schon an Chris' Seite. Das Buch bietet wirklich einen schonungslosen Einblick in das Leben eines SEALs, welches emotionaler nicht sein könnte. Man muss chris Kyle nicht unbedingt mögen, man muss seine Handlungen, sein Denken oder seine Art und Weise, mit der Situation umzugehen, nicht unbedingt verstehen, aber man sollte ihm - und auch allen anderen Soldaten, die für ihr Vaterland in den Krieg ziehen müssen - wirklich Respekt zollen. Von mir gibt es für jeden eine Leseempfehlung, der sich mit der Thematik beschäftigt. Für jeden, der hinter die Kulissen gucken möchte und genau wie ich, vielleicht sogar zu einer emotionalen Pusteblume werden möchte.

4

Wenn man wissen will, wie Chris Kyle getickt hat und was man als SEAL so alles erlebt, ist hier genau richtig. Ein sympathischer Kerl mit Ecken und Kanten, der ein bitterböses zu frühes Ende erleben musste.

5

Emotional aber auch technisch. Gefällt mir

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