Am schwarzen Wasser

Am schwarzen Wasser

by Kerstin Ekman·Book 1 of 3
Ebook
3.01
FamiliendramaTodSchuld Und VergebungGeburt

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Description

Mutig faßt die junge Hebamme Hillevi Klarin den Entschluß, ihrem heimlichen Verlobten Edvard nach Nordschweden zu folgen, wo er eine Pfarrstelle in einer kleinen Gemeinde antreten soll. In der kargen Landschaft der schwarzen Seen und dunklen Wälder scheint die Zeit stehengeblieben: Die alten Mythen und der Aberglaube der Menschen sind noch lebendig. Und wird Edvard sie überhaupt zur Frau nehmen, wie Hillevi es sich erträumt? Eine spannungsreiche Erzählung von Schuld und Vergebung und vom Kampf zwischen Vernunft und Leidenschaft. »Kerstin Ekman brilliert mit ihrem Roman einmal mehr wegen der authentischen Atmosphäre. Ihre Sprache erweckt eine archaische Welt der Sprachlosigkeit und Wortgewalt. Nordische (Familien-)Dramen über Männer, Frauen, Ausgestoßene, die Kraft des Gesanges und des Geheimnisses. Über die großen Themen: Geburt, Leben, Tod. Eine wunderbare Lektüre.« (Frankfurter Rundschau)

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Ebook
Pages
464
Price
5.99 €

Author Description

Kerstin Ekman, geboren 1933, gilt als die wichtigste skandinavische Gegenwartsautorin. Ihr umfangreiches literarisches Werk ist preisgekrönt, wurde vielfach verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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Dieses Buch passt in keine Schublade. Es ist ein bisschen Gesellschaftsdrama, ein bisschen Liebesroman, ein bisschen historischer Roman, ein bisschen Krimi - am meisten ist es wohl ein Porträt einer rauen, dunklen Landschaft, einer Gegend rund um das Schwarze Wasser, einem Teich, der irgendwie schon von selbst traurig scheint und der Zeuge verschiedenen Schreckens ist. Dieses Porträt wird anhand dreier Erzählstränge und dreier Lebenslinien gezeichnet: Da gibt es die junge Hebamme, die ganz zu Anfang des 20. Jahrhunderts nach Nordschweden aufbricht, voller Tatendrang und dem Wunsch, etwas zu bewegen, zu helfen; dann gibt es da einen Bericht einer Frau lappischer Abstammung, der ein paar Jahrzehnte später angesetzt ist; und zu guter Letzt wird noch ein Junge aus sehr armen Verhältnissen auf seinem Weg begleitet. Jeder trägt seine ganz eigene Schuld und seine eigenen Gedanken und alles scheint mit dem Svartvattnet, dem Schwarzen Wasser, verwoben. Der Erzählstil ist sehr bildhaft und poetisch, die Kälte, Trostlosigkeit, aber auch die anfängliche Hoffnung erscheint spürbar. Und doch hatte ich einige Probleme, mich in der Geschichte zurecht zu finden, und die verschiedenen Stränge mit den vielen Personen (vor allem deren Verwandtschaftsverhältnisse untereinander) fand ich ein wenig verwirrend und ziellos. Nichtsdestotrotz ist es ein lesenswertes Buch über das Leben in Nordschweden zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewesen, das ich nicht so leicht aus der Hand legen konnte.

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