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Warum greift man zu einem 750 Seiten starken Buch, obwohl man weiß, dass es einem das Herz brechen wird?
Diese Frage stellt sich fast automatisch, wenn man die ersten beiden Teile der Todesboten-Saga gelesen hat. Besonders nach der Geschichte von Mateo und Rufus liegt ein Schatten über allem – die Ahnung, dass es kein gutes Ende geben kann, dass Schmerz und Abschied unausweichlich sind. Und doch tut man es wieder. Man schlägt den dritten Teil auf – und taucht ein in die Welt von Paz und Alano. Zwei Seelen, gezeichnet von der Vergangenheit, vom Verlust, von inneren Dämonen. Zwei Menschen, die unabhängig voneinander beschlossen haben, ihr Leben zu beenden. Doch durch einen beinahe magischen Zufall kreuzen sich ihre Wege – und alles verändert sich. Was folgt, ist keine einfache Liebesgeschichte. Es ist ein Sturm aus Gefühlen: Zärtlichkeit, Angst, Hoffnung, Schmerz, Wut – alles auf einmal. Und zwischen all dem: der Versuch, zu überleben. Nicht nur körperlich, sondern vor allem emotional. „Am Ende will doch einer sterben“ ist ein roher, schonungslos ehrlicher und tief berührender Roman. Ein würdiger (vermeintlicher) Abschluss dieser einzigartigen Saga – aber Adam Silvera wäre nicht Adam Silvera, wenn er sich nicht ein winziges Hintertürchen offenließe. Vielleicht erfahren wir ja doch noch mehr über Alano und das Dunkel, das ihn begleitet. Ein kleiner Wermutstropfen für mich war, dass ich den zweiten Teil nicht mehr ganz präsent hatte – manche Rückblicke und Verbindungen haben sich dadurch nicht sofort erschlossen. Aber das hat meiner Lesereise keinen Abbruch getan. Dieses Buch hat mich aufgewühlt, berührt, zerrissen – und genau deshalb liebe ich es. Einmal mehr zeigt Adam Silvera, wie meisterhaft er über Verlust, Liebe und das Ringen ums Weiterleben schreiben kann.
Aug 29, 2025
Warum greift man zu einem 750 Seiten starken Buch, obwohl man weiß, dass es einem das Herz brechen wird?
Diese Frage stellt sich fast automatisch, wenn man die ersten beiden Teile der Todesboten-Saga gelesen hat. Besonders nach der Geschichte von Mateo und Rufus liegt ein Schatten über allem – die Ahnung, dass es kein gutes Ende geben kann, dass Schmerz und Abschied unausweichlich sind. Und doch tut man es wieder. Man schlägt den dritten Teil auf – und taucht ein in die Welt von Paz und Alano. Zwei Seelen, gezeichnet von der Vergangenheit, vom Verlust, von inneren Dämonen. Zwei Menschen, die unabhängig voneinander beschlossen haben, ihr Leben zu beenden. Doch durch einen beinahe magischen Zufall kreuzen sich ihre Wege – und alles verändert sich. Was folgt, ist keine einfache Liebesgeschichte. Es ist ein Sturm aus Gefühlen: Zärtlichkeit, Angst, Hoffnung, Schmerz, Wut – alles auf einmal. Und zwischen all dem: der Versuch, zu überleben. Nicht nur körperlich, sondern vor allem emotional. „Am Ende will doch einer sterben“ ist ein roher, schonungslos ehrlicher und tief berührender Roman. Ein würdiger (vermeintlicher) Abschluss dieser einzigartigen Saga – aber Adam Silvera wäre nicht Adam Silvera, wenn er sich nicht ein winziges Hintertürchen offenließe. Vielleicht erfahren wir ja doch noch mehr über Alano und das Dunkel, das ihn begleitet. Ein kleiner Wermutstropfen für mich war, dass ich den zweiten Teil nicht mehr ganz präsent hatte – manche Rückblicke und Verbindungen haben sich dadurch nicht sofort erschlossen. Aber das hat meiner Lesereise keinen Abbruch getan. Dieses Buch hat mich aufgewühlt, berührt, zerrissen – und genau deshalb liebe ich es. Einmal mehr zeigt Adam Silvera, wie meisterhaft er über Verlust, Liebe und das Ringen ums Weiterleben schreiben kann.
Aug 29, 2025








