Als ich Amanda wurde

Als ich Amanda wurde

Softcover
4.239
Star WarsLiebesgeschichteMobbingComing Of Age

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Description

Über die erste Liebe und die Angst, nicht akzeptiert zu werden

Amanda Hardy hieß nicht immer Amanda. Früher war sie Andrew. Jetzt hat sie endlich die Operationen hinter sich und ist auch biologisch ein Mädchen. Bei ihrem Vater in Tennessee, wo niemand sie kennt, möchte sie ein neues Leben beginnen. Zunächst scheint das auch zu klappen: Plötzlich gibt es Freundinnen statt Mobbing und bewundernde Blicke von Klassenkameraden. Doch dann verliebt sich Amanda. So richtig. Mit Grant erlebt sie eine wunderschöne Zeit. Er vertraut ihr und eigentlich will Amanda auch ihm vertrauen und ihm von ihrem früheren Leben erzählen. Nur wie? Amanda setzt auf Zeit – ein gefährliches Spiel ...

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Friendship
Format
Softcover
Pages
304
Price
11.30 €

Author Description

Meredith Russo lebt mit ihrer Frau und ihren zwei Kindern in Chattanooga/Tennessee. Ihre eigenen Erfahrungen als Transgender-Frau hat sie in ihr Debüt ›Als ich Amanda wurde‹ einfließen lassen. Wie ihre Protagonistin Amanda ist auch Meredith Russo ein großer Star Wars- Fan und verbringt ihre Freizeit gerne mit Comics und Videospielen.

Posts

12
All
5

Authentisch und lesenswert

„Als ich Amanda wurde“ erzählt eine fiktive, aber realitätsnahe Geschichte einer trans Jugendlichen. Die Erzählung ist sensibel geschrieben und ermöglicht Einblicke in Amandas Innenleben. Kein Ratgeber, aber ein wichtiges Jugendbuch. Empfehlenswert.

3

Zu wenig Tiefe und zu klischeehaft. "Birthday" war emotional greifbarer als das Erstlingswerk "Als ich Amanda wurde"

In einem Buchladen bin ich auf "Birthday" von Meredith Russo gestoßen. Vorher war mir die Autorin unbekannt gewesen. Nachdem mir "Birthday" sehr gefallen hatte, war ich neugierig auf das Erstlingswerk von Meredith Russo, vor allem nachdem ich erfahren hatte, dass sie selbst die Erfahrung gemacht hat, vom Jungen zum Mädchen zu werden. "Birthday" hat mich auf allen Ebenen sehr berührt und bewegt. Das Buch hatte ich innerhalb weniger Tage durch gelesen. "Als ich Amanda wurde" hat mich nicht ganz so abgeholt. In einem Nachwort beschreibt die Autorin, warum sie "Als ich Amanda wurde" so geschrieben hatte, wie sie es geschrieben hatte. Es mag Sinn machen, vor allem für die cis-Leser:innen. Für mich als Transperson war es nicht ganz so stimmig. Da ich bereits seit meiner Jugend auch viele Liebesgeschichten gelesen hatte, die nicht queer sind und das High School Teenie Movie "Genre" bis heute eines meiner Guilty Pleasures ist, fand ich "Als ich Amanda wurde" viel zu Klischee behaftet. Also im Gegensatz zu "Birthday", das sich sehr mit dem Emotionen von Morgan befasst, die als Junge zur Welt kam und ein Mädchen sein möchte, empfand ich "Als ich Amanda wurde" weniger emotional und tiefgreifend. Amanda ist bereits nicht mehr Andrew und kommt in eine neue Stadt und eine neue Schule. Hierbei fiel mir auf, dass Amanda als überdurchschnittlich schön beschrieben wurde und viele vor allem wegen ihrem Aussehen was vor ihr wollten. Ich empfand das etwas befremdlich, vielleicht war es aber auch nötig. Natürlich erfährt man in Rückblicken die Veränderung von Amanda und auch wie ihre Eltern zu ihr waren. Diese Stellen haben mich berührt, denn ich konnte mich hineinfühlen. Alles andere, das ganze High School Dasein, war für mich irgendwie zu platt, zu stereotypisch. Auch Grant fand ich nett aber im Gegensatz zu zu Eric aus "Birthday" weniger greifbar. Klar war Eric mit Morgan seit Kindertagen befreundet, dennoch fehlte mir allgemein die Tiefe der Charaktere. Als Erstlingswerk durchaus nicht schlecht, dennoch hätte ich mir gerne mehr Emotionen und Tiefgang gewünscht. Zusätzlich weniger Stereotypische Erzählungen und mehr die Veränderung an sich im Fokus.

CN: sexual assault, domestic abuse "It has been brought to my attention that the author has been accused of raping and abusing her spouse, a crime she has seemingly confessed to over email yet publicly denied. This is the source. I do not think rape is a forgivable crime. I will no longer be reading or supporting anything by this author." (TheBookishActress) Some other sources: x x I noticed that this story is almost only covered by anti-trans websites, so I can't be 100% sure if it's true, but I still don't feel comfortable reading books by this author anymore. If anyone knows more about this, please let me know.

5

INHALT : Amanda Hardy hieß nicht immer Amanda. Früher war sie Andrew. Jetzt hat sie endlich die Operationen hinter sich und ist auch biologisch ein Mädchen. Bei ihrem Vater in Tennessee, wo niemand sie kennt, möchte sie ein neues Leben beginnen. Zunächst scheint das auch zu klappen: Plötzlich gibt es Freundinnen statt Mobbing und bewundernde Blicke von Klassenkameraden. Doch dann verliebt sich Amanda. So richtig. Mit Grant erlebt sie eine wunderschöne Zeit. Er vertraut ihr und eigentlich will Amanda auch ihm vertrauen und ihm von ihrem früheren Leben erzählen. Nur wie? Amanda setzt auf Zeit – ein gefährliches Spiel ... Quelle : dtv MEINUNG : In" Als ich Amanda wurde" geht es um Amanda, die nicht immer Amanda war. Sie hat die Hormontherapie und die Operationen hinter sich und ist auch biologisch ein Mädchen. Bei ihrem Vater möchte sie einen Neuanfang machen und dann verliebt sie sich in einen Jungen. Beide vertrauen einander, doch was, wenn Amanda sich zu viel Zeit lässt? Amanda war früher Andrew und nun ist sie nach mehreren Operationen eine Frau. Sie hatte es nicht leicht und wurde deswegen an ihrer alten Schule gemobbt. Nun will sie bei ihrem Vater ein neues Leben anfangen. Grant ist der erste junge, der ihr auffällt und er wirkt sehr sympathisch und angenehm. Beide lernen sich kennen und es entsteht ein besonderes Band. Etwas scheint er zu verbergen vor ihr und sie weiß nicht, warum er nicht ehrlich ist. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird aus der Perspektive von Amanda erzählt. Immer wieder erfährt man Rückblenden von dem Weg, den sie gehen musste und wie sie sich eingestanden hat sich, als Mädchen zu fühlen und nicht als Junge. Die Kulisse der Stadt von Tennessee macht neugierig und es erinnert mich an einige Sängerinnen aus dieser Stadt. Die Spannung und Handlung hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Amanda mitgenommen. Durch Rückblenden erfährt man, wie Andrew es nicht leicht hatte, weil er immer irgendwie anders war, als die Kinder aus seinem Umfeld. Je Tiefer man hineinliest, erfährt man, dass er sich nie so wirklich als Junge gefühlt hat und er sich als Mädchen wohler fühlt. Es wird ein langer Weg, bis sich alles ändert und er komplett zu dem Mädchen wird, zu dem er werden will. Dabei bleibt Mobbing natürlich nicht aus und nicht von allen stößt er auf Verständnis. Nun als Amanda möchte sie einen Neuanfang wagen und bei ihrem Vater leben. Dort scheint sie zum ersten Mal Freundinnen zu finden und einen Jungen, der ihr sympathisch ist. Grant scheint selbst Probleme zu haben und ist nicht in allen Dingen ehrlich zu ihr. Auch mit ihrem Vater muss sie sich erst eingewöhnen, weil dieser nie so ganz verstanden hat, warum sein Sohn nicht einfach Jungs Sachen gemacht hat und jetzt wirklich ein Mädchen ist. Zusammen mit Grant erlebt eine schöne Zeit und dennoch hat sie Angst ihm ganz zu vertrauen mit ihrem Geheimnis, ihr früheres Leben. Kann sie sich ihm öffnen, bevor alles zu spät ist? Das Cover passt für mich perfekt auf Amanda und es spricht so viele Emotionen an. FAZIT : Mit „Als ich Amanda wurde“ gelingt der Autorin ein besonderer Transgender Roman, der mich mit jedem Kapitel mehr Amanda näher gebracht hat. Ihr Stil ist anders und zieht den Leser einfach mit in die Geschichte. Ich bin begeistert, wie Meredith Russo ihre eigene Erfahrung darin verarbeitet hat und freue mich auf weitere Bücher von ihr.

4.5

Ein Buch über die Geschichte von Amanda. Doch auch wenn Amands immer Amanda war, so war sie doch früher Andrew. Wenn alle einen jungen sehen, aber man doch ein Mädchen ist, ja was macht man da? Was macht man, wenn das Leben nur Schmerz ist und sich nicht schön anfühlt? Wenn alles zu viel wird? Amanda nimmt die Tabletten ihrer Mom, viel zu viele. Ein SelbstmordVersuch, ihre rettung denkt sie, endlich ist alles vorbei, doch sie überlebt und endlich wird Amanda gesehen. Sie kämpft. Sie beginnt neu bei ihrem Vater, neue Menschen, die ersten Freunde doch immer ein Geheimnis und die Angst das es raus kommt... #Happypride als alter erstes. Wichtiges zuerst: all jene die sich fühlen wie Amanda, ich hab euch lieb.

3

Leider nur 3 Sterne von mir. Irgendwie konnte es mich nicht fesseln, auch wenn ich die Umsetzung sehr (gut und) erwachsen fand, obwohl es ein Jugendbuch sein soll..

4

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Thematik wurde gut rübergebracht ohne unrealistisch und überspitzt zu wirken. Amandas Handlungen, Gedankengänge und Ängste konnte ich immer nachvollziehen und nachempfinden. Eine klare Empfehlung von mir!

4

Dieses Buch habe ich für meine "4*+ Rating Challenge" gelesen und habe ehrlicherweise noch nie zuvor etwas davon gehört. Ich habe mich dementsprechend ohne Erwartungen auf das Buch eingelassen und wurde positiv überrascht. Erzählt wird die Geschichte von Amanda Hardy, einer jungen Frau, die nach einem schrecklichen Erlebnis in ihrer alten Schule zu ihrem Vater in eine andere Stadt umzieht. Als Leser*in begleitet man die Protagonistin dabei, wie sie sich in ihrer neuen Schule einlebt und wie sie neue Freundschaften schliesst. Hintergrund für den Umzug und das Mobbing, dass Amanda erlebt hatte, war der Umstand, dass sie Transgender ist. Und damit hat nicht nur sie selbst, sondern auch ihr Vater zu kämpfen. Die Geschichte wird abwechselnd mit Kapiteln aus der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt, wobei die vergangenen Erlebnisse nach und nach aufdecken, wie es zum Umzug kam und wie nicht nur Amanda, sondern auch ihre Eltern mit dem Thema Transgender umgegangen sind. Im Gegensatz zu den vielen schwierigen Erfahrungen, die die Protagonistin in der Vergangenheit machen musste, vermitteln die Kapitel aus der Gegenwart einen eher positiven Vibe. Amanda findet nicht nur sehr schnell neue Freundinnen, sie verliebt sich auch in einen Jungen, der ihre Gefühle erwidert - ohne, dass er weiss, dass Amanda Transgender ist. Und sie hadert damit, wie sie es ihrem neuen Schwarm erzählen soll... Das Besondere an diesem Buch ist, dass es sich um einen Own Voice Roman handelt. Das bedeutet, dass die Autorin selbst Transgender ist und teilweise eigene Erfahrungen in die Geschichte mit einfliessen lässt. Dadurch fiel es mir relativ leicht einen Zugang zu Amanda zu finden und mit ihr mitzufühlen. Die schwierigen Erlebnisse aus Amandas Vergangenheit, die nicht nur Gewalt, sondern auch sexuelle Übergriffe beinhalten, werden nur angedeutet, nie aber explizit ausgeschrieben. Doch allein diese vage Vorstellung hat ausgereicht, dass bei mir Mitgefühl ausgelöst wurde. Und auch das Gefühl von Ungerechtigkeit. Der einzige Kritikpunkt, der mich gestört hat, war der, dass einige Aspekte aus Amandas Leben "schöngefärbt" wurden und viele Schwierigkeiten, mit denen sich Trans Menschen auseinandersetzen müssen, ausser Acht gelassen wurden. Die Autorin schreibt dazu aber in einem Nachwort an ihre Leser*innen, dass sie dies ganz bewusst gemacht hat, weil sie möglichst wenig Angriffsfläche bieten wollte, dass Amanda nicht als Frau angesehen werden würde. So hatte Amanda zum Beispiel die Möglichkeit, bereits vor Einsetzen ihrer Pubertät entsprechende Hormone zu nehmen und auch die Finanzierung für geschlechtsangleichende Operationen stellten kein Problem dar, obschon gerade dies scheinbar für viele Trans Menschen in den USA eine grosse Hürde darstellt. Ich kann Russos Entscheidung zwar nachvollziehen und akzeptieren, fände es aber gerade wichtig, das Thema Transgender so realistisch wie möglich zu schildern und nicht Schwierigkeiten unter den Teppich zu kehren, die damit einhergehen, nur damit wir Cis Menschen Amanda als Frau wahrnehmen - denn genau das ist sie doch auch ohne diese Schönfärberei. Fazit: In diesem Own Voice Roman lässt Meredith Russo ihre eigenen Erfahrungen mit einfliessen und erzählt die Geschichte einer jungen Trans Frau, die nach schlimmen Erfahrungen in ihrer Vergangenheit, an einen neuen Wohnort zieht und neue Freundschaften an ihrer neuen Schule schliesst. Während die Gegenwart viele schöne Überraschungen für die Protagonistin bereithält, wird abwechselnd in Kapiteln zu ihrer Vergangenheit beleuchtet, mit welchen schwierigen Erlebnissen Amanda aufgrund ihres Andersseins zu kämpfen hatte. Ein sehr bewegender Roman, der stellenweise (bewusst von der Autorin) etwas "schöngefärbt" wurde, was in meinen Augen nicht notwendig gewesen werde. Ein empfehlenswerter Roman zum Thema Transgender, der von mir 4 Sterne erhält.

4

Book #13 of Pride Month More like 4.5 stars. This was a little too insta-lovey for my taste, plus I'm so over the prom/school dance-trope, but apart from that, this is such an important read! Really recommend.

5

richtig gut geschrieben, wichtiges Thema, liest sich gut, mega Geschichte = muss gelesen werden

5

Ein ganz besonderes und wichtiges Buch!

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