Alpha-Boys
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Description
In seinem satirischen Sachbuch-Debüt »Alpha-Boys« geht Comedian Aurel Mertz dorthin, wo wenig geweint und noch weniger gelacht wird: zu den Brutstätten der neuen Männlichkeit.
Theoretisch dürfen Männer sich die Fingernägel lackieren und müssen Konflikte nicht mit den Fäusten regeln. Doch so ganz scheint es dem Y-Chromosom nicht zu behagen, weshalb der Trend für junge Männer heute wieder zum traditionellen Rollenbild geht.
Aurel Mertz, selbst Mann, ist davon komplett verwirrt: Warum nach Muskeln und Krypto-Geld streben, statt die Freiheiten einfach anzunehmen? Was hat uns so verletzt, dass wir Einsamkeit und emotionale Verrohung suchen? Worin unterscheiden sich Alphas eigentlich von Betas und Sigmas? Und was haben Trump, Putin und sogar Friedrich Merz damit zu tun?
Allein unter Männern – ein Horrortrip durchs Patriarchat im Endstadium
In »Alpha-Boys« begibt sich Aurel Mertz auf eine Reise durch die Manosphere und sucht all jene Orte auf, an denen die Männerseele leidet, aber auch Leid und Misogynie verbreitet. Mit seinem unverwechselbaren Humor findet er Antworten in Verletzlichkeit, im Kapitalismus und sogar im indonesischen Dschungel.
Book Information
Author Description
Aurel Mertz ist ohne traditionelle Männlichkeitsideale in Stuttgart aufgewachsen. Seinen ersten freilaufenden Alphamännern begegnete er erst, als er in die Medienbranche einstieg. Als Comedian und Host legte er sich unter anderem schon mit Dressurreiter*innen, deutschen Polizist*innen und Innenministern an, bevor er für dieses Buchprojekt in die Untiefen der Manosphere hinabstieg und der Spur des Geldes bis in den indonesischen Dschungel folgte. Nach Lehrjahren in Wien und Istanbul lebt Aurel Mertz heute in Berlin.
Posts
Alpha Boys, wie man sie kennt und hasst
Humorvoll und gewieft schreibt Aurel Mertz über die heutigen Alpha Boys-Generationen. Klug, wenn auch etwas chaotisch schreibt er über aufgepumpte Macker und Anti-Feministen mit Ego-Problemen. Aurel liest sehr gut; sympathisch und authentisch. Wie gesagt, manchmal war mir das, was Aurel erzählt hat, etwas zu chaotisch, aber trotzdem habe ich mich gut unterhalten!
Mit Humor ein Blick auf die moderne männliche Rolle / Alpha boys
Das Thema Alpha boys ist auch etwas was mich schon eine Weile interessiert, da ich mich auch oft gefragt habe, wie so ein Rollen Bild noch heute zu Tage vertreten werden kann. Als ich das Hörbuch dann zufällig entdeckt ahbe, musste ich es direkt hören aber ich glaub einfach das diese spezielle Mischung aus Humor/Satire und wichtige Message mich nicht gut mitnehmen konnte. Das Hörbuch als auch das Buch sicherlich sind interessant und das Thema ist wichtig und das Buch ist auch nicht nur für Männer etwas. Es spricht viele Themen an die mit Humor eben aufgearbeitet werden. Ein wichtiges Buch mit wichtigen Thema, das Hörbuch wird auch von Autor selbst gesprochen, was ich bei so Sachbüchern schon gerne mag. Ich glaub als Buch, wäre es für mich selbst wahrscheinlich doch besser gewesen aber an für sich kann ich das Hörbuch auch weiter empfehlen.
Von Alpha, Beta und alles dazwischen
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das Cover wahrscheinlich der ausschlaggebende Punkt war, weshalb ich dieses Buch gelesen habe. Ich liebe die Ambivalenz zwischen dem Titel und dem niedlichen Kätzchen auf dem Cover! Und genau diese Ambivalenz zwischen Alpha-Männlichleit und verletzbaren, liebevollen, etwas dusseligen Seelen haben wir auch in den Anekdoten in diesem Buch. Aurel geht auf eine Selbstentdeckungstour seiner eigenen Definition von Männlichkeit und beobachtete dabei natürlich nicht nur sich selber, sondern auch seine Geschlechtsgenossen. Viele dieser Einblicke waren sehr unterhaltsam - jedoch für mich nichts Neues. Wir leben gerade in einer Welt, in der es zwar einen großen Umschwung der Definition von Männlichkeit, es jedoch auch zahlreiche extreme Gegenbeispiele wie die sogenannte Alpha Bewegung gibt. Aurel analysiert dabei den Beweggrund der Männer und warum es auch den ein oder anderen Mann, der diese Meinung normalerweise nicht vertritt, doch irgendwie zum Patriarchat treibt. Die Analysen und Beobachtungen sind so witzig, dass ich wirklich einige Male auflachen musste. Ein sehr sehr unterhaltsames Buch von dem ich hoffe, dass es einigen Menschen den Spiegel vorhält
Zu Anfang: die Coveraufmachung find ich richtig gut. Die Farbe passt und Katzen catchen mich eh immer. 😊 Die Stories im Buch waren kurzweilig, manchmal informativ und für mich gabs Dinge, die ich so noch nicht wusste, teilweise wars auch sehr lustig. Musste an einigen Stellen echt lachen, das passiert mir bei Büchern relativ selten. Zum Ende hin wurde es doch etwas langatmig, daher 4 1/2 Sterne.
Kurzgeschichten über das Patriarchat
*** Rezensionsexemplar *** Der Comedian erzählt in seinem Buch eine Reihe lustiger, ernüchternder aber auch erfrischender Kurzgeschichten rund ums Patriarchat. Dabei gefällt mir sehr der Mix aus seiner lockeren Art aber zu gegebenem Anlass auch Ernsthaftigkeit. Da er das Hörbuch selbst ein gesprochen hat, konnte beides meiner Meinung nach auch gut vermittelt werden. Wer sich jedoch schon einmal im Ansatz mit dem Thema toxische Männlichkeit auseinandergesetzt hat, braucht hier nicht wirklich auf neue Erkenntnisse oder ähnliches hoffen. Das hat mich leider zunehmends gelangweilt...
Schon seit längerer Zeit erfreue ich mich an Aurel Mertz’ satirischem Comedy-Content auf Instagram, seit er zwei Katzen hat, umso mehr. Auch das Konzept seines ersten Buchs “Alpha Boys” hat mich sofort angesprochen: eine satirische und auch dokumentarische Aufarbeitung der Bro-Kultur oder eben der Alpha Boys, für die Aurel Mertz sich selbst in ihre Sphären begeben hat. Mit viel Humor, aber auch mit viel faktischem Wissen (z.B. Bezug auf Studien) schildert er, welche Ausmaße patriarchale Strukturen heute auf junge Männer haben und scheut dabei nicht den Blick auf die eigene Biographie und den eigenen Freundeskreis. Mertz macht einen Rundumschlag was Themen wie Konsum, Politik, Sport und soziale Beziehungen betrifft. Für die Recherche begibt er sich selbst in ein “Männercamp” auf Bali, das einige Vorurteile bestätigt und doch anders ist als erwartet. Aurel Mertz versucht im Buch nicht nur lustiges Männer-Bashing zu betreiben, sondern zeigt echte Problematiken auf und versucht, dafür zumindest Richtungen für Lösungsansätze aufzuzeigen. Er wirkt dabei sehr selbstreflektiert, was ich angenehm fand. Das einzige, was mir nicht gefallen hat, war das gelegentliche Bodyshaming - zwar taucht das nur bei den besonders mächtigen Alpha Boys wie Trump auf, doch finde ich, dass es das nicht gebraucht hätte um die Personen auflaufen zu lassen. Auch, wenn mir das Buch gut gefallen hat, kann ich nicht einschätzen, inwiefern es die eigentliche Zielgruppe - junge Männer - tatsächlich erreicht. Der humorvolle und gleichzeitig überwiegend verständnisvolle Ton hilft hoffentlich, Männern das Thema näher zu bringen, die zumindest noch nicht mit voller Überzeugung in die Manosphere eingetaucht sind. CN: G3walt in der Partnerschaft, Dr0gen, B0dyshaming, Ras$ismus, Verg3waltigung
Aurel Mertz, deutscher Komiker und Moderator, ist unter die Buchautor*innen gegangen. "Alpha-Boys" ist seine erste Veröffentlichung und beschäftigt sich vor allem mit der so genannten "Manosphere" - und das ist teilweise ziemlich witzig, weil das Buch mit seinem Humor durchsetzt ist. Mir hat vor allem die Mischung gefallen: Es gibt Passagen, bei denen ich laut auflachen musste, immer wieder scharfsinnige Beobachtungen, aber auch Stellen, an denen Mertz eine Ernsthaftigkeit und ein Mitgefühl an den Tag legt, die eine insgesamt herrlich ambivalente Mixtur herstellen. Dahingehend ist auch das Cover super gestaltet worden. Der Humor war mir persönlich ab und an zu derb, aber das ist Geschmackssache. Für laute Lacher meinerseits hat es trotzdem immer wieder gereicht. Ich habe die einzelnen Kapitel als angenehm kurz empfunden. Sinnigerweise kam ich dadurch schneller voran, weil ich mir immer wieder dachte: "Ach, komm, eins schaffste noch." Ein bisschen zäh empfand ich allerdings den Undercover-Abschnitt im "Alpha-Männer-Retreat", gleichzeitig ist dieser Abschnitt super, weil er hinter die Fassade schaut und es schafft, Vorurteile abzubauen. Das gefiel mir sehr. Lange Rede, kurzer Sinn: Wie Aurel Mertz das Patriarchat und vor allem die Manosphere aufs Korn nimmt, das ist durchweg unterhaltsam und teilweise unfassbar witzig. Und genau das hat mir gut getan. Es gibt viele Bücher, die sich diesem Themenfeld mit (angemessener) Ernsthaftigkeit widmen, Aurel Mertz' Ansatz ist eine willkommene Abwechslung - und vielleicht erreicht er darüber eben auch Menschen, die sich sonst wenig Gedanken darüber machen.
Wichtiges Werk mit Humor
Alphaboys zeigt eine spannende Perspektive zum Feminismus auf: Dabei verliert das Werk keinesfalls seinen Humor. Die Anekdoten sind keinesfalls innovativ oder bahnbrechend für Menschen, die tief im Thema sind. Dennoch ist das Thema aufgrund seiner Wichtigkeit immer gut aufzugreifen, kurzweilig, sehr humorvoll und natürlich auch ein gutes Werk für Fans.
Mit Satire, Humor und ganz viel Ehrlichkeit durch die Misogynie!
Aurel Mertz begibt sich auf eine Reise durch die Manosphere und sucht all jene Orte auf, an denen die Männerseele leidet, aber auch Leid und Misogynie verbreitet. Mit unverwechselbarem Humor findet er Antworten in Verletzlichkeit, im Kapitalismus und sogar im Dschungel.
Kurze Anekdoten über die Männlichkeit
Mit seinem gewohnten Witz schreibt Aurel über die Männlichkeit und das Patriarchat. Der Kern des Buches (das Camp) ist der dritte Teil, den ich leider nicht so charmant finde, wie die anderen Teile. Am Ende wird das Buch etwas zäh, was glaub ich daran liegt, dass ich das Buch in der Intensität wie einen Roman gelesen habe, was dem ganzen auf Dauer die „Frische“ nimmt. Dennoch ein gutes „Sachbuch“ (?) mit einem frischen Schreibstil.
Ein kurzer Einblick in Aurels Wahrnehmung des Patriarchats
Ein ganz lustig erzähltes Buch über Aurels Wahrnehmung von toxischer Männlichkeit. Es wirkt aber eher so, als würden einzelne Anekdoten aus seinem Leben aneinandergereiht. Außerdem frage ich mich immer, welchen Zweck oder welche Zielgruppe hat dieses Buch? Ganz eindeutig wird das Thema toxische Männlichkeit hier eher oberflächlich angekratzt. Die Menschen, die sich mit der Thematik beschäftigen, werden nichts Neues mitgenommen haben. Gleichzeitig wird aber bestimmt auch niemand abgeholt werden, der Teil des Problems ist, da Aurel kein Blatt vor den Mund nimmt und toxische Männer einfach beleidigt.
Ein satirisches Potpourri zu Alphamännchen
Patriarchat und Alphas, wenn man den falschen Menschen folgt. Manchmal braucht es kein schweres Sachbuch, um schwere Themen sichtbar zu machen. Mit Alpha Boys hat Aurel Mertz vieles richtig gemacht. Es ist übertrieben, manchmal absurd und trifft einen Nerv. Sein feines Gespür die Abgründe moderner Männlichkeitsbilder satirisch den Spiegel vorzuhalten gefällt mir. Tolles Tempo der Kapitel in einer viel zu schnellen und lauten Welt mit Alphas.

Fällt mir schwer es zu bewerten. Es hat mich unterhalten, mich manchmal ein bisschen verwirrt aber auch amüsiert. Es ist kein Roman sondern eher ein Sachbuch und dementsprechend einfach anders zu bewerten, da ich kein großer Fan von Sachbüchern bin. Das Wort ficken usw. Kommt ein bisschen sehr häufig vor und manchmal ist er so tief drin in der Thematik dass man sich wieder daran erinnern muss was sein Standpunkt ist. Weil er sich in all der Satire und der Ironie manchmal so krass eingräbt, dass man vergisst dass es welche ist. Dafür ist es schön knackig und nicht in die Länge gezogen. Hat mich jetzt ein paar Bahnfahrten und Einkäufe gut unterhalten. 3,8*
Im übrigen mega nice dass die Katzen adoptiert wurden. Hoffen wir dass es was bringt, und im besten Fall so viele wie möglich von diesem Alpha Kult fernhält oder wenn man schon drin ist die Augen öffnet.
Informativ, relevant und humorvoll
Aurel Mertz schafft es in seinem Buch die Welt der (neuen) Männlichkeit auf eine informative und gleichzeitig humorvolle Art zu erkunden. Ich habe viel neues gelernt und wurde oft zum Nachdenken gebracht. Der Autor erzählt hierbei verschiedene eigene Erfahrungen, wie ein Männlichkeits-Retreat auf Bali, aber hinterfragt auch verschiedenes aus Politik und Social Media. Dies tut er auf eine humorvolle und teilweise selbstironische Art, die mich immer wieder zum Lachen gebracht hat. Besonders gut finde ich, dass Aurel Mertz sein Buch selbst liest, da er alles einfach sehr passend erzählt.
Cover, Schreibstil, Inhalt und Fazit Ich mag das Cover so gerne, es ist toll wie der Autor und die Katze hier posieren. Ich mag die farbliche Gestaltung und ich finde es passt auch. Der Schreibstil oder bei mir ich habe es als Hörbuch, es war so gut. Ich mag seinen Humor und wie der Autor hier spricht. Ich finde das Buch zu bewerten ist schwierig aber ich versuche es trotzdem. Ich mag den Humor und welche Themen hier wieder aufgegriffen haben. Es geht um Männer und wie toxisch, es zwischen ihnen ist. Ich kann das Buch empfehlen, es ist für mich eher ein Buch über den Autor und seine Erlebnisse mit dem Thema auf Sachbuchebene. Ich mag es wie ernst aber auch humorvoll der Autor alles beschrieben und ja irgendwie auch verarbeitet hat.
Sprachlich kreativer POV in und auf die Alpha-Bubble
Aurel liefert uns hier einen unterhaltsamen Einblick in die Alpha-Bewegung. Ausgehend von seinem Werdegang und persönlichen Erlebnissen bewertet und ordnet er das Phänomen ein und präsentiert sich besonders sprachakrobatisch. Während ich die Kapitel im einzelnen genossen habe, hab ich zu keinem richtigen Lesefluss gefunden. Dem rote Faden war schwer zu folgen, da er immer unterbrochen wurde von verschiedensten Erlebnissen und Gedanken. Es ist eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Konstrukt "Männlichkeit", keine sachliche oder kritische Analyse. Dennoch: ein unterhaltsamer Einstieg in das Thema, das für einige Gedankenanstöße sorgt und auch den Menschen Aurel Mertz ganz nah und persönlich zeigt.
Wichtiger Einblick in ein unangenehmes Themenfeld
Mein Partner und ich haben das Buch gemeinsam gelesen, es war super geschrieben, gut verständlich, und hat mal den Blickwinkel etwas verschoben. Die ganze Thematik rund um Bro-Culture, Manosphere und auf welche Weisen Männlichkeit definiert wird, fand ich gleichermaßen faszinierend und abstoßend. Ehrlicherweise macht es mir auch Angst. Vor allem zeigt es aber, wie wichtig es ist, sich feministisch stark zu machen, und diesen Bewegungen bewusst entgegenzutreten. Danke für dieses tolle Buch mit einer großen Portion Selbstreflexion!
Description
In seinem satirischen Sachbuch-Debüt »Alpha-Boys« geht Comedian Aurel Mertz dorthin, wo wenig geweint und noch weniger gelacht wird: zu den Brutstätten der neuen Männlichkeit.
Theoretisch dürfen Männer sich die Fingernägel lackieren und müssen Konflikte nicht mit den Fäusten regeln. Doch so ganz scheint es dem Y-Chromosom nicht zu behagen, weshalb der Trend für junge Männer heute wieder zum traditionellen Rollenbild geht.
Aurel Mertz, selbst Mann, ist davon komplett verwirrt: Warum nach Muskeln und Krypto-Geld streben, statt die Freiheiten einfach anzunehmen? Was hat uns so verletzt, dass wir Einsamkeit und emotionale Verrohung suchen? Worin unterscheiden sich Alphas eigentlich von Betas und Sigmas? Und was haben Trump, Putin und sogar Friedrich Merz damit zu tun?
Allein unter Männern – ein Horrortrip durchs Patriarchat im Endstadium
In »Alpha-Boys« begibt sich Aurel Mertz auf eine Reise durch die Manosphere und sucht all jene Orte auf, an denen die Männerseele leidet, aber auch Leid und Misogynie verbreitet. Mit seinem unverwechselbaren Humor findet er Antworten in Verletzlichkeit, im Kapitalismus und sogar im indonesischen Dschungel.
Book Information
Author Description
Aurel Mertz ist ohne traditionelle Männlichkeitsideale in Stuttgart aufgewachsen. Seinen ersten freilaufenden Alphamännern begegnete er erst, als er in die Medienbranche einstieg. Als Comedian und Host legte er sich unter anderem schon mit Dressurreiter*innen, deutschen Polizist*innen und Innenministern an, bevor er für dieses Buchprojekt in die Untiefen der Manosphere hinabstieg und der Spur des Geldes bis in den indonesischen Dschungel folgte. Nach Lehrjahren in Wien und Istanbul lebt Aurel Mertz heute in Berlin.
Posts
Alpha Boys, wie man sie kennt und hasst
Humorvoll und gewieft schreibt Aurel Mertz über die heutigen Alpha Boys-Generationen. Klug, wenn auch etwas chaotisch schreibt er über aufgepumpte Macker und Anti-Feministen mit Ego-Problemen. Aurel liest sehr gut; sympathisch und authentisch. Wie gesagt, manchmal war mir das, was Aurel erzählt hat, etwas zu chaotisch, aber trotzdem habe ich mich gut unterhalten!
Mit Humor ein Blick auf die moderne männliche Rolle / Alpha boys
Das Thema Alpha boys ist auch etwas was mich schon eine Weile interessiert, da ich mich auch oft gefragt habe, wie so ein Rollen Bild noch heute zu Tage vertreten werden kann. Als ich das Hörbuch dann zufällig entdeckt ahbe, musste ich es direkt hören aber ich glaub einfach das diese spezielle Mischung aus Humor/Satire und wichtige Message mich nicht gut mitnehmen konnte. Das Hörbuch als auch das Buch sicherlich sind interessant und das Thema ist wichtig und das Buch ist auch nicht nur für Männer etwas. Es spricht viele Themen an die mit Humor eben aufgearbeitet werden. Ein wichtiges Buch mit wichtigen Thema, das Hörbuch wird auch von Autor selbst gesprochen, was ich bei so Sachbüchern schon gerne mag. Ich glaub als Buch, wäre es für mich selbst wahrscheinlich doch besser gewesen aber an für sich kann ich das Hörbuch auch weiter empfehlen.
Von Alpha, Beta und alles dazwischen
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das Cover wahrscheinlich der ausschlaggebende Punkt war, weshalb ich dieses Buch gelesen habe. Ich liebe die Ambivalenz zwischen dem Titel und dem niedlichen Kätzchen auf dem Cover! Und genau diese Ambivalenz zwischen Alpha-Männlichleit und verletzbaren, liebevollen, etwas dusseligen Seelen haben wir auch in den Anekdoten in diesem Buch. Aurel geht auf eine Selbstentdeckungstour seiner eigenen Definition von Männlichkeit und beobachtete dabei natürlich nicht nur sich selber, sondern auch seine Geschlechtsgenossen. Viele dieser Einblicke waren sehr unterhaltsam - jedoch für mich nichts Neues. Wir leben gerade in einer Welt, in der es zwar einen großen Umschwung der Definition von Männlichkeit, es jedoch auch zahlreiche extreme Gegenbeispiele wie die sogenannte Alpha Bewegung gibt. Aurel analysiert dabei den Beweggrund der Männer und warum es auch den ein oder anderen Mann, der diese Meinung normalerweise nicht vertritt, doch irgendwie zum Patriarchat treibt. Die Analysen und Beobachtungen sind so witzig, dass ich wirklich einige Male auflachen musste. Ein sehr sehr unterhaltsames Buch von dem ich hoffe, dass es einigen Menschen den Spiegel vorhält
Zu Anfang: die Coveraufmachung find ich richtig gut. Die Farbe passt und Katzen catchen mich eh immer. 😊 Die Stories im Buch waren kurzweilig, manchmal informativ und für mich gabs Dinge, die ich so noch nicht wusste, teilweise wars auch sehr lustig. Musste an einigen Stellen echt lachen, das passiert mir bei Büchern relativ selten. Zum Ende hin wurde es doch etwas langatmig, daher 4 1/2 Sterne.
Kurzgeschichten über das Patriarchat
*** Rezensionsexemplar *** Der Comedian erzählt in seinem Buch eine Reihe lustiger, ernüchternder aber auch erfrischender Kurzgeschichten rund ums Patriarchat. Dabei gefällt mir sehr der Mix aus seiner lockeren Art aber zu gegebenem Anlass auch Ernsthaftigkeit. Da er das Hörbuch selbst ein gesprochen hat, konnte beides meiner Meinung nach auch gut vermittelt werden. Wer sich jedoch schon einmal im Ansatz mit dem Thema toxische Männlichkeit auseinandergesetzt hat, braucht hier nicht wirklich auf neue Erkenntnisse oder ähnliches hoffen. Das hat mich leider zunehmends gelangweilt...
Schon seit längerer Zeit erfreue ich mich an Aurel Mertz’ satirischem Comedy-Content auf Instagram, seit er zwei Katzen hat, umso mehr. Auch das Konzept seines ersten Buchs “Alpha Boys” hat mich sofort angesprochen: eine satirische und auch dokumentarische Aufarbeitung der Bro-Kultur oder eben der Alpha Boys, für die Aurel Mertz sich selbst in ihre Sphären begeben hat. Mit viel Humor, aber auch mit viel faktischem Wissen (z.B. Bezug auf Studien) schildert er, welche Ausmaße patriarchale Strukturen heute auf junge Männer haben und scheut dabei nicht den Blick auf die eigene Biographie und den eigenen Freundeskreis. Mertz macht einen Rundumschlag was Themen wie Konsum, Politik, Sport und soziale Beziehungen betrifft. Für die Recherche begibt er sich selbst in ein “Männercamp” auf Bali, das einige Vorurteile bestätigt und doch anders ist als erwartet. Aurel Mertz versucht im Buch nicht nur lustiges Männer-Bashing zu betreiben, sondern zeigt echte Problematiken auf und versucht, dafür zumindest Richtungen für Lösungsansätze aufzuzeigen. Er wirkt dabei sehr selbstreflektiert, was ich angenehm fand. Das einzige, was mir nicht gefallen hat, war das gelegentliche Bodyshaming - zwar taucht das nur bei den besonders mächtigen Alpha Boys wie Trump auf, doch finde ich, dass es das nicht gebraucht hätte um die Personen auflaufen zu lassen. Auch, wenn mir das Buch gut gefallen hat, kann ich nicht einschätzen, inwiefern es die eigentliche Zielgruppe - junge Männer - tatsächlich erreicht. Der humorvolle und gleichzeitig überwiegend verständnisvolle Ton hilft hoffentlich, Männern das Thema näher zu bringen, die zumindest noch nicht mit voller Überzeugung in die Manosphere eingetaucht sind. CN: G3walt in der Partnerschaft, Dr0gen, B0dyshaming, Ras$ismus, Verg3waltigung
Aurel Mertz, deutscher Komiker und Moderator, ist unter die Buchautor*innen gegangen. "Alpha-Boys" ist seine erste Veröffentlichung und beschäftigt sich vor allem mit der so genannten "Manosphere" - und das ist teilweise ziemlich witzig, weil das Buch mit seinem Humor durchsetzt ist. Mir hat vor allem die Mischung gefallen: Es gibt Passagen, bei denen ich laut auflachen musste, immer wieder scharfsinnige Beobachtungen, aber auch Stellen, an denen Mertz eine Ernsthaftigkeit und ein Mitgefühl an den Tag legt, die eine insgesamt herrlich ambivalente Mixtur herstellen. Dahingehend ist auch das Cover super gestaltet worden. Der Humor war mir persönlich ab und an zu derb, aber das ist Geschmackssache. Für laute Lacher meinerseits hat es trotzdem immer wieder gereicht. Ich habe die einzelnen Kapitel als angenehm kurz empfunden. Sinnigerweise kam ich dadurch schneller voran, weil ich mir immer wieder dachte: "Ach, komm, eins schaffste noch." Ein bisschen zäh empfand ich allerdings den Undercover-Abschnitt im "Alpha-Männer-Retreat", gleichzeitig ist dieser Abschnitt super, weil er hinter die Fassade schaut und es schafft, Vorurteile abzubauen. Das gefiel mir sehr. Lange Rede, kurzer Sinn: Wie Aurel Mertz das Patriarchat und vor allem die Manosphere aufs Korn nimmt, das ist durchweg unterhaltsam und teilweise unfassbar witzig. Und genau das hat mir gut getan. Es gibt viele Bücher, die sich diesem Themenfeld mit (angemessener) Ernsthaftigkeit widmen, Aurel Mertz' Ansatz ist eine willkommene Abwechslung - und vielleicht erreicht er darüber eben auch Menschen, die sich sonst wenig Gedanken darüber machen.
Wichtiges Werk mit Humor
Alphaboys zeigt eine spannende Perspektive zum Feminismus auf: Dabei verliert das Werk keinesfalls seinen Humor. Die Anekdoten sind keinesfalls innovativ oder bahnbrechend für Menschen, die tief im Thema sind. Dennoch ist das Thema aufgrund seiner Wichtigkeit immer gut aufzugreifen, kurzweilig, sehr humorvoll und natürlich auch ein gutes Werk für Fans.
Mit Satire, Humor und ganz viel Ehrlichkeit durch die Misogynie!
Aurel Mertz begibt sich auf eine Reise durch die Manosphere und sucht all jene Orte auf, an denen die Männerseele leidet, aber auch Leid und Misogynie verbreitet. Mit unverwechselbarem Humor findet er Antworten in Verletzlichkeit, im Kapitalismus und sogar im Dschungel.
Kurze Anekdoten über die Männlichkeit
Mit seinem gewohnten Witz schreibt Aurel über die Männlichkeit und das Patriarchat. Der Kern des Buches (das Camp) ist der dritte Teil, den ich leider nicht so charmant finde, wie die anderen Teile. Am Ende wird das Buch etwas zäh, was glaub ich daran liegt, dass ich das Buch in der Intensität wie einen Roman gelesen habe, was dem ganzen auf Dauer die „Frische“ nimmt. Dennoch ein gutes „Sachbuch“ (?) mit einem frischen Schreibstil.
Ein kurzer Einblick in Aurels Wahrnehmung des Patriarchats
Ein ganz lustig erzähltes Buch über Aurels Wahrnehmung von toxischer Männlichkeit. Es wirkt aber eher so, als würden einzelne Anekdoten aus seinem Leben aneinandergereiht. Außerdem frage ich mich immer, welchen Zweck oder welche Zielgruppe hat dieses Buch? Ganz eindeutig wird das Thema toxische Männlichkeit hier eher oberflächlich angekratzt. Die Menschen, die sich mit der Thematik beschäftigen, werden nichts Neues mitgenommen haben. Gleichzeitig wird aber bestimmt auch niemand abgeholt werden, der Teil des Problems ist, da Aurel kein Blatt vor den Mund nimmt und toxische Männer einfach beleidigt.
Ein satirisches Potpourri zu Alphamännchen
Patriarchat und Alphas, wenn man den falschen Menschen folgt. Manchmal braucht es kein schweres Sachbuch, um schwere Themen sichtbar zu machen. Mit Alpha Boys hat Aurel Mertz vieles richtig gemacht. Es ist übertrieben, manchmal absurd und trifft einen Nerv. Sein feines Gespür die Abgründe moderner Männlichkeitsbilder satirisch den Spiegel vorzuhalten gefällt mir. Tolles Tempo der Kapitel in einer viel zu schnellen und lauten Welt mit Alphas.

Fällt mir schwer es zu bewerten. Es hat mich unterhalten, mich manchmal ein bisschen verwirrt aber auch amüsiert. Es ist kein Roman sondern eher ein Sachbuch und dementsprechend einfach anders zu bewerten, da ich kein großer Fan von Sachbüchern bin. Das Wort ficken usw. Kommt ein bisschen sehr häufig vor und manchmal ist er so tief drin in der Thematik dass man sich wieder daran erinnern muss was sein Standpunkt ist. Weil er sich in all der Satire und der Ironie manchmal so krass eingräbt, dass man vergisst dass es welche ist. Dafür ist es schön knackig und nicht in die Länge gezogen. Hat mich jetzt ein paar Bahnfahrten und Einkäufe gut unterhalten. 3,8*
Im übrigen mega nice dass die Katzen adoptiert wurden. Hoffen wir dass es was bringt, und im besten Fall so viele wie möglich von diesem Alpha Kult fernhält oder wenn man schon drin ist die Augen öffnet.
Informativ, relevant und humorvoll
Aurel Mertz schafft es in seinem Buch die Welt der (neuen) Männlichkeit auf eine informative und gleichzeitig humorvolle Art zu erkunden. Ich habe viel neues gelernt und wurde oft zum Nachdenken gebracht. Der Autor erzählt hierbei verschiedene eigene Erfahrungen, wie ein Männlichkeits-Retreat auf Bali, aber hinterfragt auch verschiedenes aus Politik und Social Media. Dies tut er auf eine humorvolle und teilweise selbstironische Art, die mich immer wieder zum Lachen gebracht hat. Besonders gut finde ich, dass Aurel Mertz sein Buch selbst liest, da er alles einfach sehr passend erzählt.
Cover, Schreibstil, Inhalt und Fazit Ich mag das Cover so gerne, es ist toll wie der Autor und die Katze hier posieren. Ich mag die farbliche Gestaltung und ich finde es passt auch. Der Schreibstil oder bei mir ich habe es als Hörbuch, es war so gut. Ich mag seinen Humor und wie der Autor hier spricht. Ich finde das Buch zu bewerten ist schwierig aber ich versuche es trotzdem. Ich mag den Humor und welche Themen hier wieder aufgegriffen haben. Es geht um Männer und wie toxisch, es zwischen ihnen ist. Ich kann das Buch empfehlen, es ist für mich eher ein Buch über den Autor und seine Erlebnisse mit dem Thema auf Sachbuchebene. Ich mag es wie ernst aber auch humorvoll der Autor alles beschrieben und ja irgendwie auch verarbeitet hat.
Sprachlich kreativer POV in und auf die Alpha-Bubble
Aurel liefert uns hier einen unterhaltsamen Einblick in die Alpha-Bewegung. Ausgehend von seinem Werdegang und persönlichen Erlebnissen bewertet und ordnet er das Phänomen ein und präsentiert sich besonders sprachakrobatisch. Während ich die Kapitel im einzelnen genossen habe, hab ich zu keinem richtigen Lesefluss gefunden. Dem rote Faden war schwer zu folgen, da er immer unterbrochen wurde von verschiedensten Erlebnissen und Gedanken. Es ist eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Konstrukt "Männlichkeit", keine sachliche oder kritische Analyse. Dennoch: ein unterhaltsamer Einstieg in das Thema, das für einige Gedankenanstöße sorgt und auch den Menschen Aurel Mertz ganz nah und persönlich zeigt.
Wichtiger Einblick in ein unangenehmes Themenfeld
Mein Partner und ich haben das Buch gemeinsam gelesen, es war super geschrieben, gut verständlich, und hat mal den Blickwinkel etwas verschoben. Die ganze Thematik rund um Bro-Culture, Manosphere und auf welche Weisen Männlichkeit definiert wird, fand ich gleichermaßen faszinierend und abstoßend. Ehrlicherweise macht es mir auch Angst. Vor allem zeigt es aber, wie wichtig es ist, sich feministisch stark zu machen, und diesen Bewegungen bewusst entgegenzutreten. Danke für dieses tolle Buch mit einer großen Portion Selbstreflexion!






















