Aller Heiligen Fluch

Aller Heiligen Fluch

by Elly Griffiths·Book 4 of 6
Paperback
3.917
BischofIntrigenEin Fall Für Dr. Ruth GallowayLegende

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Description

Ruth Galloway, forensische Archäologin und alleinerziehende Mutter, will nur bei der feierlichen Öffnung des Sarges des legendären Bischofs Augustin im Museum von King’s Lynn dabei sein. Doch als sie ein wenig vor der Zeit den Ausstellungsraum betritt, findet sie neben dem Sarg eine Leiche: den Museumskurator. Wurde er ermordet? Schon steckt Ruth, die eigentlich die Geburtstagsparty für ihre kleine Tochter organisieren muss, mitten in den Ermittlungen. Da ist es wirklich keine Hilfe, dass auch ihre große Liebe DCI Harry Nelson auf den Fall angesetzt ist, den sie nach dem Willen seiner Frau eigentlich gar nicht mehr treffen darf. Bald verstricken sich die beiden in einem undurchdringlichen Geflecht aus Intrigen, Seilschaften und Legenden. Und Ruth muss sich einmal mehr für oder gegen Harry entscheiden – nur dass diesmal ihr Überleben davon abhängt …

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Police Procedural
Format
Paperback
Pages
352
Price
15.40 €

Author Description

Elly Griffiths lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Bisher sind sieben Krimis mit der forensischen Archäologin Dr. Ruth Galloway und DCI Harry Nelson erschienen: «Totenpfad», «Knochenhaus», «Gezeitengrab», «Aller Heiligen Fluch», «Rabenkönig», «Engelskinder» und «Grabesgrund».

Posts

1
All
2

Interessante Ansätze aber auch deutliche Schwächen.

„Allerheiligen Fluch“ ist für mich der bisher schwächste Band der Reihe um Ruth Galloway. Während ich normalerweise die Mischung aus archäologischem Flair, britischem Setting und feinem Humor schätze, war dieser Teil für meinen Geschmack zu stark von spirituellen und übernatürlichen Elementen geprägt. Besonders anstrengend fand ich DCI Nelson. Seine zunehmend unsympathischen Kommentare und Gedanken über Judy wirken weder zeitgemäß noch charakterlich nachvollziehbar und haben meinen Lesefluss gestört. Die Dynamik zwischen den Figuren, fühlte sich oft eher anstrengend als spannend an. Positiv hervorheben möchte ich dagegen den Handlungsstrang rund um Max – dieser Teil war gut erzählt, interessant aufgebaut und bot die emotionalen und erzählerischen Tiefen, die ich an Griffiths sonst so mag. Richtig enttäuschend waren allerdings einige inhaltliche Fehler, die mit minimaler Recherche vermeidbar gewesen wären. Ein vierjähriges Pferd als „Fohlen“ zu bezeichnen, ist schlicht falsch, und die Darstellung von Koliken und Schmerzen bei Pferden war fachlich so ungenau, dass sie mich komplett aus der Geschichte gerissen hat. Ein Band mit interessanten Ansätzen, aber deutlichen Schwächen. Zu viel Spirituelles, fragwürdige Charakterentwicklung und vermeidbare Recherchefehler trüben den Lesegenuss.

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