Aller Heiligen Fluch
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Description
Manche Geheimnisse lassen sich nicht begraben.
Die forensische Archäologin und alleinerziehende Mutter Ruth Galloway nimmt an der feierlichen Öffnung des Sarges eines legendären Bischofs im Museum von King’s Lynn teil. Als sie den Ausstellungsraum betritt, findet sie den Museumsdirektor: tot neben dem Sarg. Schon steckt Ruth mitten in den Ermittlungen, obwohl sie doch eigentlich den Geburtstag ihrer Tochter vorbereiten muss. Da ist es wirklich keine Hilfe, dass ausgerechnet ihre große Liebe auf den Fall angesetzt wird. Einmal mehr muss Ruth sich für oder gegen Detective Harry Nelson entscheiden – nur dass diesmal ihr Leben davon abhängt …
Book Information
Author Description
Elly Griffiths lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Bisher sind sieben Krimis mit der forensischen Archäologin Dr. Ruth Galloway und DCI Harry Nelson erschienen: «Totenpfad», «Knochenhaus», «Gezeitengrab», «Aller Heiligen Fluch», «Rabenkönig», «Engelskinder» und «Grabesgrund».
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Interessante Ansätze aber auch deutliche Schwächen.
„Allerheiligen Fluch“ ist für mich der bisher schwächste Band der Reihe um Ruth Galloway. Während ich normalerweise die Mischung aus archäologischem Flair, britischem Setting und feinem Humor schätze, war dieser Teil für meinen Geschmack zu stark von spirituellen und übernatürlichen Elementen geprägt. Besonders anstrengend fand ich DCI Nelson. Seine zunehmend unsympathischen Kommentare und Gedanken über Judy wirken weder zeitgemäß noch charakterlich nachvollziehbar und haben meinen Lesefluss gestört. Die Dynamik zwischen den Figuren, fühlte sich oft eher anstrengend als spannend an. Positiv hervorheben möchte ich dagegen den Handlungsstrang rund um Max – dieser Teil war gut erzählt, interessant aufgebaut und bot die emotionalen und erzählerischen Tiefen, die ich an Griffiths sonst so mag. Richtig enttäuschend waren allerdings einige inhaltliche Fehler, die mit minimaler Recherche vermeidbar gewesen wären. Ein vierjähriges Pferd als „Fohlen“ zu bezeichnen, ist schlicht falsch, und die Darstellung von Koliken und Schmerzen bei Pferden war fachlich so ungenau, dass sie mich komplett aus der Geschichte gerissen hat. Ein Band mit interessanten Ansätzen, aber deutlichen Schwächen. Zu viel Spirituelles, fragwürdige Charakterentwicklung und vermeidbare Recherchefehler trüben den Lesegenuss.
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Protagonist(s)
Pace
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Manche Geheimnisse lassen sich nicht begraben.
Die forensische Archäologin und alleinerziehende Mutter Ruth Galloway nimmt an der feierlichen Öffnung des Sarges eines legendären Bischofs im Museum von King’s Lynn teil. Als sie den Ausstellungsraum betritt, findet sie den Museumsdirektor: tot neben dem Sarg. Schon steckt Ruth mitten in den Ermittlungen, obwohl sie doch eigentlich den Geburtstag ihrer Tochter vorbereiten muss. Da ist es wirklich keine Hilfe, dass ausgerechnet ihre große Liebe auf den Fall angesetzt wird. Einmal mehr muss Ruth sich für oder gegen Detective Harry Nelson entscheiden – nur dass diesmal ihr Leben davon abhängt …
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Elly Griffiths lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Bisher sind sieben Krimis mit der forensischen Archäologin Dr. Ruth Galloway und DCI Harry Nelson erschienen: «Totenpfad», «Knochenhaus», «Gezeitengrab», «Aller Heiligen Fluch», «Rabenkönig», «Engelskinder» und «Grabesgrund».
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Interessante Ansätze aber auch deutliche Schwächen.
„Allerheiligen Fluch“ ist für mich der bisher schwächste Band der Reihe um Ruth Galloway. Während ich normalerweise die Mischung aus archäologischem Flair, britischem Setting und feinem Humor schätze, war dieser Teil für meinen Geschmack zu stark von spirituellen und übernatürlichen Elementen geprägt. Besonders anstrengend fand ich DCI Nelson. Seine zunehmend unsympathischen Kommentare und Gedanken über Judy wirken weder zeitgemäß noch charakterlich nachvollziehbar und haben meinen Lesefluss gestört. Die Dynamik zwischen den Figuren, fühlte sich oft eher anstrengend als spannend an. Positiv hervorheben möchte ich dagegen den Handlungsstrang rund um Max – dieser Teil war gut erzählt, interessant aufgebaut und bot die emotionalen und erzählerischen Tiefen, die ich an Griffiths sonst so mag. Richtig enttäuschend waren allerdings einige inhaltliche Fehler, die mit minimaler Recherche vermeidbar gewesen wären. Ein vierjähriges Pferd als „Fohlen“ zu bezeichnen, ist schlicht falsch, und die Darstellung von Koliken und Schmerzen bei Pferden war fachlich so ungenau, dass sie mich komplett aus der Geschichte gerissen hat. Ein Band mit interessanten Ansätzen, aber deutlichen Schwächen. Zu viel Spirituelles, fragwürdige Charakterentwicklung und vermeidbare Recherchefehler trüben den Lesegenuss.




