Afrikanische Totenklage

Afrikanische Totenklage

Softcover
3.32
ChaosKriegGewaltDrittewelt

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Description

Schonungslose Dokumentation und engagiertes Plädoyer zugleich. Völkermord in Ruanda, Hungersnot in Äthiopien, Diamantenkrieg in Sierra Leone - ganz Schwarz-Afrika droht in den Sog von Gewalt und Chaos gezogen zu werden. Peter Scholl-Latour, Vollblutjournalist und Reporterlegende, untersucht die Ursachen, beleuchtet die sozialen und kulturellen Hintergründe und benennt die Verantwortlichen. In "Afrikanische Totenklage" dokumentiert der Bestsellerautor schonungslos die harten Fakten auf dem "vergessenen Kontinent". Zugleich ist es ein engagiertes Plädoyer gegen die Gleichgültigkeit in der übrigen Welt.

Ausstattung: Mit 16 Seiten farbiger Bildteil

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Reference Works
Format
Softcover
Pages
544
Price
10.30 €

Author Description

Peter Scholl-Latour wurde 1924 in Bochum geboren. Neben einer Promotion an der Sorbonne und dem Diplom des Institut National des Sciences Politiques in Paris erwarb er an der Libanesischen Universität Beirut das Diplom für arabische und islamische Studien. Seit 1950 arbeitet er als Journalist, u. a. viele Jahre als Korrespondent in Afrika und Indochina, als Studioleiter in Paris, als Fernsehdirektor des WDR, als Herausgeber des „Stern“. Zu seinen größten Erfolgen als Buchautor zählen die Bestseller „Der Tod im Reisfeld“ (1980), „Der Wahn vom Himmlischen Frieden“ (1990), „Eine Welt in Auflösung“ (1993), „Das Schlachtfeld der Zukunft“ (1996) und „Lügen im Heiligen Land“ (1998). Mit dem vorliegenden Buch schließt sich thematisch der Kreis zu einem seiner frühen und wichtigsten Werke: „Mord am großen Fluß – Ein Vierteljahrhundert afrikanische Unabhängigkeit“ (1986).

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Die Sicht eines weißen alten Mannes auf den Kontinent Afrika

Das Buch ist bereits 20 Jahre alt, was man auch merkt. Der Autor, Jahrgang 1924 bereiste als Journalist seit den 50er Jahren regelmäßig viele der afrikanischen Länder. Das Buch ist nach Ländern gegliedert und beschreibt meistens die Situation um 2000 herum im jeweiligen Land. Es sind aber auch viele Kapitel enthalten, die Scholl-Latour früher geschrieben hat, in den 1950er, 60er und 70er Jahren. Das macht das Buch noch unaktueller. Man hat fast das Gefühl, der Autor trauere alten kolonialen Zeiten hinterher. Man merkt schon die Afrika-Expertise des Autors, sie ist aber auch 2000 nicht mehr ganz en Vogue. Es ist ein bisschen, als hätte eine weiße Person ein Buch über Rassismus geschrieben.

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