Aeneis

Aeneis

Hardback
3.617
Vergil NationaleposAugusteische LiteraturVergil Mythos Antikes RomRom Gründungsmythos

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Description

Gerhard Finks meisterhafte Prosa-Neuübersetzung 19 n. Chr. beendete der Tod Vergils Arbeit am Nationalepos der Römer: Nach der Flucht aus dem brennenden Troja verschlägt es Aeneas nach Karthago. Königin Dido verliebt sich in den Fremden, verflucht ihn aber und tötet sich selbst, als er aufbricht, um gemäß der Weisung der Götter die Stadt Rom zu gründen. Die Prosaübersetzung Gerhard Finks setzt neue Maßstäbe; seine 2002 erschienene Horaz-Übertragung glänzt laut FAZ durch »Einfachheit, Direktheit und Genauigkeit«. Übersetzt und herausgegeben von Gerhard Fink.

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
Criticism & Literary Studies
Format
Hardback
Pages
740
Price
49.95 €

Posts

3
All
5

Wenige Worte für dieses sagenhafte Werk. Emotional näher als die Ilias oder die Metamorphosen. Unendlich bereichernd.

3

Die Geschichte wie Aeneis und sein Gefolge aus Troja flüchtet. Wichtig zu wissen ist der historischer Hintergrund. Da Homers Werke Vorbild für dieses Werk, habe ich beispielsweise etwas anderes erwartet. Etwas neues. Dazu komme ich später. Historischer Hintergrund: Gerade die Zeit, in der Vergil lebte gab es kaum römische Überlieferung und der viel Neid auf die Griechen. Somit erschuf Vergil Aeneis. Die anfängliche Irrfahrt wie bei Odyssee und die Schlachten wie bei Ilias. Darüber hinaus wurden römische Götter mireingeflechtet. Wer also eine römische Variante lesen möchte mit dem Vater Italiens Aeneis. Hier merkt man wie die politische Lage Einfluss auf die Literatur hatte. Mir viel hier besonders auf, wie Asien schlecht geredet wurde.

3

Aus historisch interessierter Warte heraus war es schon spannend, Vergil mal gelesen zu haben. Ich liebe die "Göttliche Komödie" und gerade Vergils Schilderung der Unterwelt war hier wesentlich ausführlicher als gedacht. Es ergibt somit Sinn, dass er von Dante als Jenseitsführer auserkoren wird, und das ist für mich eine schöne Erkenntnis gewesen. Die Odyssee-Abschnitte wissen auch zu gefallen und hier und da bin ich als geschichtlich Interessierter auch auf meine Kosten gekommen. Trotzdem würde ich lügen zu behaupten, ich hätte mich nicht in den ausgedehnten, für mich konfusen Schlachtfeldbeschreibungen, wechselhaften Erzählperspektiven oder teilweise schwer zu verordnenden Dialogen verloren. Hier ist übermäßig viel Aufmerksamkeit und Crossreading gefragt, das mir irgendwann doch die letzte Neugier geraubt hat. Überraschung, die Anaeis ist anspruchsvoll, nun, für mein persönliches Investment in den Epos war es mir irgendwann jedenfalls nicht mehr wert, mein Energielevel weiterhin hochzuhalten. Leider ging mir das bei der "Illias" auch schon so, insofern beide Texte viel gemeinsam haben. Vielleicht 'reife' ich irgendwann noch herein, aber so episodisch Aeneis geschrieben ist, reicht tatsächlich auch die Lektüre einzelner Ausschnitte ...

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