Ach Glück
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Description
Und plötzlich stellt sich die Frage: Ist ein gelungenes Leben möglich?
In das geordnete Leben von Johanna und Achim Märtin, stolpert durch Zufall ein schwarzer, zottiger Hund, den Johanna, an einen Abfalleimer an der Autobahn angebunden, fand. Durch die unerschöpfliche Freude und Liebe des tierischen Begleiters, hinterfragt Johanna ihre eigenen Glücksmomente, Hoffnungen und Sehnsüchte. Als sie dann noch die russische Aristokratin Natalia Timofejewna kennenlernt, die in Mexiko nach ihrer Jugendfreundin und Künstlerin Leonora Carrington suchen möchte, folgt Johanna dieser kurzerhand an das andere Ende der Welt. Achim hingegen irrt ratlos durch die Straßen Berlins und versucht an den vertrauten Plätzen zu ergründen, was Johannas Aufbruch zu bedeuten hat.
Book Information
Author Description
Monika Maron, geboren 1941 in Berlin, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart. Sie wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Ausgezeichnet wurde sie mit diversen Preisen, darunter der Kleistpreis (1992), der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2003), der Deutsche Nationalpreis (2009), der Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011), der Ida-Dehmel-Literaturpreis (2017), sowie der Stahl-Literaturpreis (2025). Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt der Essayband Was ist eigentlich los? (2021), der Roman Das Haus (2023), sowie die Erzählung Die Katze (2024).
Posts
Durch einen Zufall habe ich den Roman„Ach Glück“ von Monika Maron bei meinen regelmäßigen Bücherschranktouren entdeckt. Nach 217 Seiten kann ich sagen, dass sich diese Entdeckung gelohnt hat. Die Autorin schreibt sehr einfühlsam und genau über die Gefühlswelten ihrer Protagonisten. Es hat Spaß gemacht zusammen mit Joachim und Johanna über ihre Ehe zu reflektieren und zu sehen, wohin diese Betrachtung die beiden führt: Johanna bricht auf in (neue) Abenteuer und auch Achim verlässt seine bekannten Pfade. Ob dadurch bekannte Pfade vergessen werden erfahren wir nicht, denn wir begleiten lediglich 12 Stunden im Leben der Erzählung. „Wer einsam war und für seine Angst ganz allein zuständig, war erwachsen.“ (S.34)

Mal wieder einen entspannten Roman lesen, dachte ich… Leider hat dieses Buch meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen. Jeder einzelne Satz wird mit ausschweifenden Nebeninformationen unglaublich in die Länge gezogen. Meine Gedanken sind bei diesen Schachtelsätzen oft abgedriftet. Wiederholt gelesen um den Sinn zu verstehen, war ich oft demotiviert überhaupt weiter zu lesen. Immerhin hatte ich die Hoffnung, dass das Buch eine Lehre oder ein schönes Ende mit sich bringt. Offenes Ende und keine Lebensweisheit für mich – vielleicht bin ich auch einfach nicht die richtige Zielgruppe…
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Und plötzlich stellt sich die Frage: Ist ein gelungenes Leben möglich?
In das geordnete Leben von Johanna und Achim Märtin, stolpert durch Zufall ein schwarzer, zottiger Hund, den Johanna, an einen Abfalleimer an der Autobahn angebunden, fand. Durch die unerschöpfliche Freude und Liebe des tierischen Begleiters, hinterfragt Johanna ihre eigenen Glücksmomente, Hoffnungen und Sehnsüchte. Als sie dann noch die russische Aristokratin Natalia Timofejewna kennenlernt, die in Mexiko nach ihrer Jugendfreundin und Künstlerin Leonora Carrington suchen möchte, folgt Johanna dieser kurzerhand an das andere Ende der Welt. Achim hingegen irrt ratlos durch die Straßen Berlins und versucht an den vertrauten Plätzen zu ergründen, was Johannas Aufbruch zu bedeuten hat.
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Monika Maron, geboren 1941 in Berlin, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart. Sie wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Ausgezeichnet wurde sie mit diversen Preisen, darunter der Kleistpreis (1992), der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2003), der Deutsche Nationalpreis (2009), der Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011), der Ida-Dehmel-Literaturpreis (2017), sowie der Stahl-Literaturpreis (2025). Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt der Essayband Was ist eigentlich los? (2021), der Roman Das Haus (2023), sowie die Erzählung Die Katze (2024).
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Durch einen Zufall habe ich den Roman„Ach Glück“ von Monika Maron bei meinen regelmäßigen Bücherschranktouren entdeckt. Nach 217 Seiten kann ich sagen, dass sich diese Entdeckung gelohnt hat. Die Autorin schreibt sehr einfühlsam und genau über die Gefühlswelten ihrer Protagonisten. Es hat Spaß gemacht zusammen mit Joachim und Johanna über ihre Ehe zu reflektieren und zu sehen, wohin diese Betrachtung die beiden führt: Johanna bricht auf in (neue) Abenteuer und auch Achim verlässt seine bekannten Pfade. Ob dadurch bekannte Pfade vergessen werden erfahren wir nicht, denn wir begleiten lediglich 12 Stunden im Leben der Erzählung. „Wer einsam war und für seine Angst ganz allein zuständig, war erwachsen.“ (S.34)

Mal wieder einen entspannten Roman lesen, dachte ich… Leider hat dieses Buch meinen Geschmack überhaupt nicht getroffen. Jeder einzelne Satz wird mit ausschweifenden Nebeninformationen unglaublich in die Länge gezogen. Meine Gedanken sind bei diesen Schachtelsätzen oft abgedriftet. Wiederholt gelesen um den Sinn zu verstehen, war ich oft demotiviert überhaupt weiter zu lesen. Immerhin hatte ich die Hoffnung, dass das Buch eine Lehre oder ein schönes Ende mit sich bringt. Offenes Ende und keine Lebensweisheit für mich – vielleicht bin ich auch einfach nicht die richtige Zielgruppe…





