Nie, nie, nie: Roman

Nie, nie, nie: Roman

Ebook
4.3994

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
257
Price
9.99 €

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

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Writing Style

Simple100%
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Minimalistisch (100%)

Posts

205
All
4

Nachdenklich, ehrlich, wichtig.

Nie, nie, nie ist ein tolles Buch, das einen zum Nachdenken bringt. Linn Strømsborg schreibt ehrlich, direkt und ohne großes Drama darüber, wie es ist, wenn man sich bewusst gegen Kinder entscheidet – und wie sehr das Umfeld darauf reagiert. Gerade weil die Geschichte so ruhig erzählt ist, wirkt sie nach. Man merkt schnell, wie viele Erwartungen in diesem Thema stecken und wie befreiend es sein kann, seinen eigenen Weg zu gehen. Ein wichtiges, warmes und überraschend leicht zu lesendes Buch.

4.5

WOW - was für ein Buch

Lange lag das Buch auf meiner SUB und weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich es nicht früher gelesen habe, denn der Klappentext klang sehr vielversprechend. „Nie, nie, nie“ hat mich sehr berührt. Linn Strømsborg schreibt so ehrlich und normal über das Leben ohne Kinderwunsch, dass ich mich in vielen Gedanken wiedergefunden habe. Das Buch fühlt sich an wie ein Gespräch mit einer Freundin, die endlich ausspricht, was viele denken, aber kaum jemand laut sagt. Der Schreibstil ist klar und trotzdem voller Wucht. Durch die wenigen Seite kann man das Buch schnell durchlesen, man gleitet nur so durch die Seiten. Ein ruhiges, aber unglaublich kraftvolles Buch, das lange nachhallt. Absolute Empfehlung - und ein Jahreshighlight für mich.

5

Hab das Buch sehr gefühlt. 🫠🥰

Denn wer hat eigentlich beschlossen das es "normal" sein muss mit 30 zu heiraten und Kinder zubekommen, und 30jährige die das nicht tun, nichts zur Gesellschaft beitragen oder dann weniger angesehen sind? Wenn man mal selber drüber nachdenkt, dann sind es genau diese Fragen die auf Familienfeiern gestellt werden, und nicht, "Geht's dir gut?" "Bist du glücklich?" Wann wurde sowas denn normal? 🫠 Jeder in seinem Tempo, oder eben nicht, das ist doch jedem selber überlassen und niemand ist dadurch schlechter als der andere. 🥰 Freundschaften verändern sich, und ich denke, ich weiß es aber nicht, das Mütter, Freundinnen brauchen die noch keine oder keine Kinder wollen. 🤷🏼‍♀️🙈 Niemand ist "einsam" wenn er keine Kinder bekommt! Und man ist auch kein schlechter Mensch oder egoistisch, wenn man sich in den Vordergrund stellt, und Sachen die man gerne macht nicht für ein Kind aufgeben möchte. Wichtiges Thema, sehr gutes Buch! Klare Leseempfehlung!

Hab das Buch sehr gefühlt. 🫠🥰
3.5

Einige interessante Gedanken, aber es hat mich nicht so richtig gepackt!

Die Ich-Erzählerin beschreibt verschiedene Situationen ihres Lebens. Alles dreht sich mehr oder weniger um die Frage, ob es nötig ist, Kinder zu kriegen, um ein erfülltes Leben zu führen. Die Protagonistin hat nie einen Kinderwunsch verspürt und schon sehr früh beschlossen, keine zu kriegen. Das führt zwangsläufig zu Diskussionen in ihrem privaten Umfeld. Freunde und ihre Mutter können es nur schwer nachvollziehen und sich nicht vorstellen, dass sie nicht einsam ist. Ich fand die Position der Protagonistin nachvollziehbar und glaubhaft. Es gibt sicherlich Menschen, die sich selbst genug sind und die ihr Leben nicht mit Kindern verbringen möchten. Das Buch propagiert einen offenen und vorurteilsfreien Umgang mit dieser Entscheidung. Es gibt eben viele Wege, um im Leben glücklich zu werden.

5

Phänomenal beschriebene Gedanken

Wie reagiert dein Umfeld wenn du keine Kinder haben möchtest? Wie gehst du damit um, wenn du ständig darauf angesprochen wirst. So viele Gedanken zum Frau sein, Mensch sein, auch ohne Kinderwunsch. Die Geschichte hat mich zum nachdenken gebracht und zum Schluss hab ich eine Träne verdrückt 🤗 Wenn du ähnliche Romane kennst, kannst du mir gern eine Empfehlung da lassen, ich würde mich freuen ☺️

4

Obwohl das Thema „Kinderwunsch ja oder nein“ altersbedingt lang hinter mir, hat mich das Buch absolut begeistert. Ein ganz klare Leseempfehlung!

5

„Wenn die Welt morgen untergeht, werde ich froh sein, dass ich mit dir hier sein durfte.“

Nie, nie, nie möchte die 35-jährige Erzählerin Kinder bekommen. Mit dieser Entscheidung stößt sie auf Unverständnis bei ihrem Partner, ihren Freunden, ihrer Mutter und einer Gesellschaft, in der Mutter, Vater und mindestens ein Kind - bitte aber auch nicht zu viele Kinder - normal sind. Dieser Text setzt sich mit einem unglaublich wichtigem Thema auseinander. Obwohl ich selbst bereits Mutter bin und das auch schon lange sein wollte, finde ich es spannend in andere Perspektiven einzutauchen und auch den eigenen Wunsch nach Kindern, Familie und überhaupt der Richtung, die das eigene Leben einschlagen soll, zu hinterfragen. Das schafft Linn Strømsborg mit ihrer direkten und ungekünstelten Sprache, die es dennoch schafft, ganz tief zu berühren und zu bewegen. Auf den letzten Seiten kamen mir die Tränen. Jedes Buch, das das schafft, ist für mich ein großartiges Buch!

5

Selten habe ich so viel geweint, wie beim Lesen von diesem Buch. 💔

5

Wichtiges Thema

Es gibt Frauen, die keine Kinder wollen, aus den unterschiedlichsten Gründen. Und das sollte endlich akzeptiert werden. Das Buch ist leicht zu lesen und in Romanform geschrieben. Die 35 jährige Ich-Erzählerin will keine Kinder bekommen und wird immer wieder damit konfrontiert, dass sie doch noch ihre Meinung ändern wird. Das Ende hat mich etwas überrascht.

4.5

Grossartig 🥲🫶🏼 „Nie Nie Nie“ ist ein Buch, welches dazu anregt, die eigene Meinung im Bezug auf ein Leben ohne Kinderwunsch entweder zu überdenken oder, wie in meinem Fall, deutlich zu bestärken! Ich habe so oft mit der Protagonistin mitgefühlt, wenn es im Familien- und/oder Freundeskreis mal wieder um dieses „leidige“ Thema ging 🙈. Toll, dass sie trotzdem ihren eigenen Weg gegangen ist und an ihrer Einstellung festgehalten hat 💪🏼. Leseempfehlung 📖 🫶🏼

5

𝘕𝘪𝘦, 𝘯𝘪𝘦, 𝘯𝘪𝘦 ist kein Roman, der laut provoziert. Es ist ein Buch, das nachhallt – gerade weil es so unaufgeregt zeigt, wie schwer es sein kann, sich selbst treu zu bleiben in einer Welt, die anderes von einem erwartet.

🙅‍♀️ 𝘐𝘤𝘩 𝘴𝘵𝘦𝘩𝘦 𝘩𝘪𝘦𝘳 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘪𝘯, 𝘶𝘯𝘥 𝘵𝘪𝘦𝘧 𝘪𝘯 𝘮𝘪𝘳 𝘥𝘳𝘪𝘯 𝘳𝘶𝘧𝘵 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘚𝘵𝘪𝘮𝘮𝘦: 𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦 𝘬𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘒𝘪𝘯𝘥𝘦𝘳 𝘩𝘢𝘣𝘦𝘯, 𝘯𝘪𝘦, 𝘯𝘪𝘦, 𝘯𝘪𝘦, 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘴 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘪𝘤𝘩 𝘦𝘳𝘯𝘴𝘵, 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘭𝘦𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘴𝘰 𝘭𝘢𝘶𝘵 𝘣𝘪𝘯 𝘸𝘪𝘦 𝘪𝘩𝘳. ⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾ 💭 𝘕𝘪𝘦, 𝘯𝘪𝘦, 𝘯𝘪𝘦 ist ein leiser, aber eindringlicher Roman über eine Entscheidung, die noch immer viel zu oft hinterfragt wird: die bewusste Entscheidung gegen Kinder. Die norwegische Autorin Linn Strømsborg erzählt in ruhigem, klaren Ton von einer Frau in ihren Dreißigern, die genau das für sich entschieden hat – und immer wieder in Rechtfertigungszwang gerät. Was das Buch so besonders macht, ist die konsequente Ich-Perspektive. Wir begleiten die namenlose Erzählerin durch ihren Alltag, ihre Beziehungen, ihre Gedankenwelt – und erleben hautnah mit, wie gesellschaftlicher Druck, implizite Erwartungen und gut gemeinte Ratschläge sie begleiten, ja manchmal auch erdrücken. Dabei ist die Protagonistin nicht laut oder kämpferisch. Sie ist nachdenklich, reflektiert, ehrlich – und gerade deshalb so greifbar. Strømsborg schreibt unaufgeregt, aber mit viel Gefühl. Es passiert auf den ersten Blick nicht viel – und doch ist jeder Absatz geladen mit Bedeutung. Besonders berührend sind die stillen Konflikte: mit der eigenen Mutter, mit Freund*innen, mit dem Partner. Immer wieder kreist die Frage: Warum reicht es nicht, einfach „nein“ zu sagen? 𝘕𝘪𝘦, 𝘯𝘪𝘦, 𝘯𝘪𝘦 ist kein Roman, der laut provoziert. Es ist ein Buch, das nachhallt – gerade weil es so unaufgeregt zeigt, wie schwer es sein kann, sich selbst treu zu bleiben in einer Welt, die anderes von einem erwartet. Für alle, die sich mit Fragen von Selbstbestimmung, Weiblichkeit und gesellschaftlichen Normen beschäftigen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 𝘐𝘤𝘩 𝘩𝘢𝘣𝘦 𝘈𝘯𝘨𝘴𝘵, 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘴𝘦𝘭𝘣𝘴𝘵 𝘻𝘶 𝘷𝘦𝘳𝘭𝘪𝘦𝘳𝘦𝘯. 𝘞𝘦𝘯𝘯 𝘪𝘤𝘩 𝘈𝘯𝘨𝘴𝘵 𝘩𝘢𝘣𝘦, 𝘥𝘢𝘯𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘶𝘮 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘒𝘰̈𝘳𝘱𝘦𝘳, 𝘴𝘰𝘯𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘶𝘮 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘒𝘰𝘱𝘧.

𝘕𝘪𝘦, 𝘯𝘪𝘦, 𝘯𝘪𝘦 ist kein Roman, der laut provoziert. Es ist ein Buch, das nachhallt – gerade weil es so unaufgeregt zeigt, wie schwer es sein kann, sich selbst treu zu bleiben in einer Welt, die anderes von einem erwartet.
5

„Nach der Geburt ist die Jetzt-Dreifachmutter zu Tode erschöpft, aber sie stillt und wechselt Windeln und stillt und versucht zu schlafen und wird wach und wechselt Windeln und stillt und fährt die Kinder zur Schule und stillt und weint kein einziges Mal, aber dafür heulen die Kinder, ständig, während die Mutter sie tröstet und Windeln wechselt und stillt und die ganze Zeit gefasst bleibt. Dafür kommen mir die Tränen.“

Die Erzählerin der Geschichte ist 35 Jahre alt und weiß schon lange, dass sie keine Kinder will. Sie nimmt uns mit in ihre Gedankenwelt, in ihr Leben mit ihrem Partner, in ihre Beziehung zur Mutter und in die Freundschaft zu ihrer langjährigen besten Freundin, die nun auch Mutter geworden ist. Wir erfahren was ihr Nicht-Kinderwunsch mit ihrer Partnerschaft macht, wie es ist, sich in Gesellschaft immer wieder dafür rechtfertigen zu müssen, sich selbst immer wieder zu hinterfragen. So oft konnte ich mich in ihren Gedanken wiederfinden, wurden eigene Überlegungen bei mir losgetreten und immer wieder war ich berührt, musste tief ein und ausatmen. Ein wunderbarer Roman, kurzweilig und gleichzeitig tiefgehend.

5

Eine Frau entscheidet sich dafür keine Kinder zu haben….ein für viele Frauen sehr schwieriges Thema wird in diesem Roman so einfühlsam, vorsichtig und trotzdem deutlich beschrieben. Mich hat dieser Roman sehr bewegt, weil ich viele Situationen nachempfinden konnte. Der Schluss war mir ein Hauch zu kitschig, aber das ist nur ein sehr kleiner Maluspunkt. Eine eindeutige Leseempfehlung!

5

Ein Buch was ich ab jetzt jedem in die Hand drücken werde!

“Warum willst du keine Kinder?” Diese Frage wird unserer Hauptprotagonistin in diesem Buch mehrfach gestellt und ihr komplettes Umfeld kann es absolut nicht verstehen. Das Buch zeigt uns ganz gut warum sich einige Menschen gegen Kinder entscheiden und das man nicht unbedingt einsam ist und auch trotzdem sehr glücklich damit ist. Ich werde dieses Buch jedem in die Hand drücken, der so Klischeehaft denkt, dass man unbedingt Kinder haben muss.

5

Keine Dramatik, nur radikal ehrlich

Im Zentrum steht eine 35-jährige Frau, die eine Entscheidung getroffen hat, die in unserer Gesellschaft noch immer erklärungsbedürftig scheint: Sie will keine Kinder. Was euch erwartet: • Geflecht aus Erwartungen • Leise Zweifel • Gesellschaftlicher Druck • Innerer Auseinandersetzung Stil: Für mich war u.a der Schreibstil das, was dieses Buch so besonders gemacht hat. Er wirkt zunächst „unscheinbar" und nüchtern, aber genau darin liegt seine Stärke. Ich hatte ständig das Gefühl, nicht einfach zu lesen, sondern einer Stimme zuzuhören, die ehrlich und unverstellt spricht. Die Sätze sind klar, oft kurz, aber sie treffen. Ich bin durch die Seiten geglitten und musste trotzdem immer wieder innehalten, weil einzelne Gedanken mir so nah gingen. Haltung: Sie zeigt, wie sehr unsere Gesellschaft daran gewöhnt ist, Zeit immer „nutzen" zu müssen. Dieses ständige Gefühl, etwas erleben, erreichen oder optimieren zu müssen und wie irritierend es wirkt, wenn jemand einfach sagt: Ich will gerade nichts. Es hat für mich etwas total Ruhiges und Selbstbestimmtes. Nicht laut oder „kämpferisch" aber trotzdem ein klares Nein zu all den Erwartungen von außen. Sie beschreibt Elternschaft, wie ich finde, sehr ehrlich und respektvoll - in all ihrer Intensität, zwischen Erschöpfung und überwältigender Liebe. Da ist keine Abwertung, sondern ein echtes Anerkennen dessen, wie viel Tiefe und Extrem in diesem Lebensweg liegt. Gleichzeitig sagt sie, dass auch ein Leben ohne Kinder nicht weniger intensiv oder erfüllend sein muss. Fazit Die Geschichte schafft Raum für alle Perspektiven, ohne zu werten. Elternschaft wird nicht abgewertet, sondern in ihrer ganzen Intensität ernst genommen, genauso wie der bewusste Verzicht darauf. Es geht hier nicht um ein „richtig" oder „falsch", sondern um die Freiheit, das eigene Leben selbst zu definieren, ohne sich ständig erklären zu müssen. Ich empfehle dieses Buch ALLEN. Egal ob mit Kinderwunsch, ohne, mit Kindern oder ohne. Weil es nicht darum geht, jemanden zu überzeugen, sondern darum, Verständnis zu schaffen. Und gerade auch Männern (!!!) um zu zeigen, mit welchen Erwartungen und unterschwelligen Bewertungen Frauen immer noch konfrontiert sind

Keine Dramatik, nur radikal ehrlich
4

Nie, nie, nie. Oder vielleicht doch?

Das Buch hat mich wirklich mitgenommen, weil es das Thema Kinderwunsch in allen Facetten beleuchtet. Beim Lesen habe ich gemerkt, dass das Buch einerseits meinen Wunsch nach Kindern bestärkt, andererseits aber auch die Vorstellung, niemals Kinder zu bekommen, nachvollziehbar und attraktiv wirken lässt. Diese Vielschichtigkeit macht den Roman für mich besonders. Er zeigt, dass es keine eindeutigen Antworten gibt, sondern viele verschiedene Lebensentwürfe. Und alle haben ihre Berechtigung.

4.5

Es war total spannend für mich, die Auseinandersetzung einer Frau mit ihrem nicht-Kinderwunsch zu lesen, da ich immer wusste, dass ich Kinder haben möchte. Ich empfinde die Gedankengänge und Wünsche an das Leben der Protagonistin als total nachvollziehbar und ehrlich und ich mag es, wie sehr sie bei sich bleibt und dennoch (meist) liebevoll mit dem Kinderwunsch ihrer Freund:innen umgeht. Das Buch hat eine nachdenkliche und ehrliche Stimmung erzeugt, die trotz des Wunsches nach Alleinsein so viel Lebensfreude verbreitet.

4.5

An einem Sonntag weg gelesen! Ein starkes Plädoyer dafür, unterschiedliche Lebenswege nicht nur zu tolerieren, sondern ernst zu nehmen!

„nie nie nie“ von Linn Strømsborg ist eines dieser leisen Bücher, die lange nachhallen. Unaufgeregt, klar und unglaublich ehrlich erzählt es von einer Frau, die sich bewusst gegen Kinder entscheidet – und davon, wie sehr diese Entscheidung mit Erwartungen, Rechtfertigungen und inneren Konflikten verknüpft ist. Was mich besonders berührt hat, ist der Ton: ruhig, reflektiert, ohne Provokation. Das Buch will niemanden überzeugen, sondern verstehen. Es zeigt, dass Selbstbestimmung kein Angriff auf andere Lebensentwürfe ist, sondern ein Akt von Mut und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. „nie nie nie“ stellt große Fragen mit erstaunlicher Leichtigkeit: Was schulden wir der Gesellschaft? Wie frei sind unsere Entscheidungen wirklich? Und warum fällt es uns so schwer, ein klares Nein stehen zu lassen? Ein kluges, feministisches Buch, das Raum zum Nachdenken lässt – egal, ob man die Entscheidung der Protagonistin teilt oder nicht. Für mich ein starkes Plädoyer dafür, unterschiedliche Lebenswege nicht nur zu tolerieren, sondern ernst zu nehmen. 📖✨

5

„Nie, Nie, Nie“ ist ein starkes, reflektiertes, gesellschaftlich relevantes und zugleich sehr persönliches Buch. Es regt zum Nachdenken an, ohne zu verurteilen und zeigt die Komplexität von Lebensentscheidungen rund um das Thema Kinder. Ein Buch, das alle Frauen lesen sollten – und das auch Männern wichtige Impulse gibt.

Schon lange beschäftigt mich das Thema Kinder auf gesellschaftlicher, politischer oder persönlicher Ebene. Umso gespannter war ich auf Linn Strømsborgs „Nie, Nie, Nie“. Nun habe ich das Buch endlich gelesen und kann sagen, dass es für mich persönlich ein absolutes Highlight ist. Die Handlung lässt sich leicht lesen und ist thematisch dennoch intensiv. Linn Strømsborg gelingt eine hervorragende Mischung aus Erzählung und Reflexion. Es wirkt wie ein Roman, enthält aber auch sachbuchartige Passagen, gesellschaftliche Denkanstöße und sehr kluge, wahre Gedanken. Die namenlose Protagonistin schildert, warum sie keinen Kinderwunsch hat oder versucht es zumindest. Doch das Buch wirkt keineswegs wie ein Plädoyer gegen Kinder. Im Gegenteil, auch schöne Momente mit Kindern werden geschildert, ebenso wie die Reaktionen des Umfelds auf ihre Entscheidung. Man erlebt mit, wie Freundinnen Kinder bekommen, wie Elternschaft für Männer und Frauen unterschiedlich gewertet wird und welche Erwartungen die Gesellschaft und auch die Politik an Frauen richtet. Besonders hervorzuheben sind die vielfältigen Perspektiven - männlich und weiblich, vergangene Generationen, Großeltern und Freunde. Dadurch öffnet das Buch Räume für unterschiedliche Erfahrungen und zeigt, wie tief das Thema in persönliche wie gesellschaftliche Strukturen eingebettet ist. Auch das Spannungsfeld zwischen Partnerschaft und unterschiedlichen Wünschen wird sensibel dargestellt und die Autorin geht der Frage nach ‚Was passiert, wenn eine Seite ein Kind will und die andere nicht?‘. Gleichzeitig wird auch das Single-Leben beleuchtet und das als erfüllte, selbstbestimmte Lebensform wie ich es noch nie gelesen habe! Top! Mich persönlich hat Strømsborg mit diesem Buch sehr berührt. Viele Gedanken sprachen mir direkt aus dem Herzen. Ich habe mich als Frau, die sich noch nicht entschieden hat, unheimlich gut gesehen gefühlt.

5

Hallt nach…..

Via Instagram bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und ich wusste dass ich es lesen muss. Das Titelbild hat mich förmlich angesprungen! Das Thema aus diesem Buch ist kein Leichtes. Ein sehr aktuelles, der heutigen Zeit entsprechendes bewegendes Thema. Wichtig und richtig. Finde es super dass darüber gesprochen wird.. Das… Nicht immer nur die andere Seite beleuchtet wird. Auch mich betrifft dieses Thema. Vielleicht geht es mir gerade deswegen so nah. Es geht um das Thema Kinderwunsch bzw. nicht Wunsch. Es geht darum, wie die Erwartungshaltung der Menschheit über das Leben von Frauen „bestimmen will“. Übertrieben ausgedrückt. Dass es quasi so vorgegeben, vorbestimmt ist, dass Frau Kinder gebärt und warum soll es bitte anders sein!? Dennoch ist das Buch in keinster Weise bösartig oder hasserfüllt. Es beschreibt liebevoll aber bestimmt. Es beschreibt tiefgründig und ehrlich. Und auch mit einer gewissen Distanz. Es geht um die Protagonistin die aber genau weiß, dass sie keine Kinder haben möchte, dennoch immer wieder mit dem Thema Kinder konfrontiert wird. Es geht darum, dass die Liebe manchmal so groß sein kann wie sie will, wenn in einer Beziehung dann doch unterschiedliche Zukunftsvorstellungen und Wünsche existieren. Ich hatte ein wenig pipi in den Augen, an manchen Stellen. Und ja. Ich mochte es sehr. Wie sie schreibt und lebt und fühlt. Denn mitgefühlt habe ich sehr.. Ein großes Lesehighlight für mich! Kann es sehr empfehlen.

5

Ein unglaublich tolles Buch! Es war wirklich lange auf meiner Tbr Liste, jetzt hab ichs gelesen und es war wundervoll! Das Thema Kinderwunsch / kein Kinderwunsch ist ein Thema, dass mich und auch mein Umfeld immer mehr beschäftigt. Die ersten Personen in meinem Alter sind schon Mütter oder Väter geworden und auch dadurch werden meine Gedanken zum Thema Kinderwunsch immer mehr. Ich fand es großartig, die Perspektive einer Person zu erleben, die keinen Kinderwunsch hat, ihr Blick auf das Leben, Partnerschaft und Mutterschaft. Ich fand es erstaunlich, wie oft sich die Protagonistin erklären musste, und wie enttäuscht Menschen in ihrem Leben von der Entscheidung waren, dass sie keinen neuen Menschen zur Welt bringt. Und ich glaube es ist unglaublich anstrengend, mit der Entscheidung, kein Kind zu bekommen, nicht nur eine Entscheidung zu treffen sondern immer wieder Menschen zu enttäuschen. Ich fand die Protagonistin richtig sympathisch und mochte auch alle anderen Personen in der Geschichte. Die Erzählperspektive hat mir gut gefallen und ich hab richtig mitgefiebert. Große Empfehlung für alle Menschen egal ob mit oder ohne Kinderwunsch, egal welchen Geschlechts!

5

Wie es ist, wenn man keine Kinder möchte.

Die Protagonistin erzählt, wie es ist keine Kinder haben zu wollen. Sie erzählt von der Gesellschaft, die einen umgibt, wenn man nicht Mutter sein will. Sie erzählt von Freundschaften, die sich verändern. Sie erzählt von dem Weg einer Partnerschaft, in der Beide nicht das Gleiche wollen. Und sie erzählt von der Beziehung zu ihrer eigenen Mutter. Und trotzallem geht es ihr gut. „Die Mutter aller Fragen: Willst du gar nicht, dass sich später jemand um dich kümmert?“ Ein starkes und sehr ehrliches Buch. Auf der einen Seite viele klare Worte, aber genauso auch Ängste und Unsicherheiten. Die Protagonistin hat Angst davor, Kinder zu bekommen. Sie hat andere Wünsche, sie will sich selbst nicht verlieren. Sie zeigt auf, wie „komisch“ frau ist, wenn sie keine Kinder will. Man ist nicht richtig erwachsen in den Augen anderer Menschen. Das Leben sei so langweilig ohne Kinder. Was soll man überhaupt auf dieser Welt ohne den Wunsch nach einer Familie? Ich kann vieles nachvollziehen, was sie fühlt. Es ist auch keine leichte Entscheidung für eine Frau, aber sie hat mir geholfen, mich mit bestimmten Fragen auseinander zu setzen, um mir selbst näher zu kommen. Danke für diese Zeilen! Gelesen in Urlaub, bei dem ich viel loslassen konnte und durfte. „Oder kann man auch erwachsen werden, wenn man andere Träume und Wünsche hat als das?“

5

„Als Philip und ich mal darüber sprachen, wie es wäre, ein Kind zu haben, meinte ich, dass ich vielleicht einen guten Vater abgeben würde. Er lachte. »Du meinst eine gute Mutter?« »Nein, einen guten Vater. «“ 🫠

Ein so wichtiges Buch, welches ohne über andere Lebensentwürfe zu urteilen beschreibt wie es ist, als Frau in unserer Gesellschaft keine Kinder zu wollen. Es gibt viele kurze „Kapitel“, in denen die Erzählerin ihre Gedanken und inneren Konflikte sehr ehrlich teilt. Auch wenn sie genau weiß was sie möchte und nicht möchte, hinterfragt sie sehr viel. Und auch wenn oder gerade weil es auf keine ihrer Gedanken eine klare Antwort gibt, ist es total aufklärend und realistisch. Mich hat es als Leserin total dazu angeregt, über meine eigenen Vorstellungen nachzudenken! Ich denke immernoch fast jeden Tag an das Buch, und ich kann es wirklich weiterempfehlen - vor allem wenn man sich für feministische Themen interessiert 🫶🏼 Hier ein paar von den unzähligen Zitaten, die ich toll fand: „Warum enttäuschen wir die Menschen, die wir lieben? Weil wir uns selbst enttäuschen, die ganze Zeit, weil wir uns verändern, weil sich unsere Wünsche verändern, weil wir plötzlich andere Erwartungen haben, weil wir die Welt nicht mit ihren Augen sehen, weil uns Gefühle umtreiben, weil wir aneinander vorbeireden, uns missverstehen, weil wir immer vom Schlimmsten ausgehen, weil wir vor Traurigkeit wütend und vor Wut traurig sind. Ich weiß ja selbst kaum, was ich fühle, wie soll ich da wissen, was er fühlt?“ „Wenn man sich für etwas entscheidet, schließt man immer etwas anderes aus. Man muss Prioritäten setzen und bereit sein, etwas zurückzulassen, was einem vorher wichtig war. Aber wenn ich mal keine Zeit mehr für die Dinge habe, mit denen ich mein Leben füllen wollte, will ich nicht meinen Kindern die Schuld geben.“

3

🥰📚🥰

War interessant 👍

5

Kein Kinderwunsch - ein sehr gutes Buch!

Ich muss zugeben, als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt und durchblätterte, schreckten mich die teils nur zu Hälfte beschriebenen Seiten etwas ab und das Buch war eine ganze Weile auf dem SuB. Als ich dann endlich anfing zu lesen war ich positiv überrascht. Ich kann mich in die Protagonisitin sehr gut reinversetzen und habe einige beschriebene Situationen und viele Gedanken und Gefühle selbst erlebt. Der Schreibstil und letztendlich die einigen kurze Kapitel haben mir dann sehr gut gefallen. Beim Ende habe ich ein paar Tränchen verdrückt.

Kein Kinderwunsch - ein sehr gutes Buch!
3.5

Zwiegespalten

Ja, es spricht viele Perspektiven an. Auch die Empathilosigkeit die Eltern manchmal danach entwickeln gegenüber anderen, seitdem sie Kinder haben. A'la "ich hab keine Verständnis, wenn man keine Zeit hat, wenn man keine Kinder hat" "du bist müde? Was glaubst du wie müde du mit Kind wärst" "Ach ich will auch gerne mal so in den Tag leben, genieße es solange du noch kannst" ... So Sprüche hört man öfter von Frisch gebackenen Eltern. Die auch alle gewollt Schwanger wurden.. Auch die verschiedenen Generationen werden angesprochen, vom Kinderkriegen müssen, obwohl man nicht wirklich mag aber es dazu gehört. Das ist alles sehr schön. Mir manchmal aber zu oberflächlich angesprochen. Die Protagonistin zeichnete am Anfang auch nur das Partygirl ab, was keine Lust hat, auf ihre Partys zu verzichten. Dabei gibt es ja viel mehr Gründe, keine Kinder zu bekommen. Aber zum Ende des Buches wendete sich das nochmal. Plötzlich war sie eigentlich nur die Eigenbrödlerin. Ja, es wird auch die Überforderung von Eltern angesprochen. Aber auch, aber nur wenig, die Eltern, die total aufgehen mit Kindern. Das Ende ist ein wenig Schade. Hätte ich mir etwas anders gewünscht. So wirkt es doch wieder etwas Klischeehaft. Aber ich will nicht Spoilern.

5

Grandios! 💫

In „Nie, Nie, Nie“ von Linn Strømsborg setzt sich die Erzählerin in einer Art (autofiktionalem?) Essay mit ihrer Entscheidung auseinander, bewusst keine Mutter werden zu wollen. In nahbaren, kurzen Episoden erzählt sie von den Reaktionen ihres Partners, ihrer Familie, ihrer Freunde. Und wie es ist, mit diesem Lebensentwurf in unserer heutigen Welt zu leben – ohne ihn gegen den gegenteiligen Entwurf auszuspielen. Auch wenn die Entscheidung für mich selbst nicht so klar ist wie für die Erzählerin: Selten hat mich ein Buch so sehr abgeholt. Ich teile nicht jeden Gedanken, jedes Gefühl, jedes Erlebnis. Dennoch habe ich mich selbst darin immer und immer wieder gefunden. Das Buch spannt auf eine empathische und ehrliche Weise den Bogen zur übergeordneten Frage: Was willst du eigentlich von deinem Leben? Dieses Buch ist wirklich eine Bereicherung für alle, die sich die Kinderfrage stellen – und genauso für diejenigen, die es nicht tun. Das Ende hat mich sehr schlucken lassen und ist trotzdem perfekt für dieses Buch.

4

Wichtige Thematik!

Das Buch hat mir von Anfang an gut gefallen. Die Thematik des Kinderwunsch oder eben kein Kinderwunsch hat sowieso viel zu wenig Platz in der Gesellschaft. Die Problematiken mit dem Thema werden anhand des Leben der Protganostin sehr anschaulich dargestellt, von Wertvorstellungen der vergangenen Generation, bis zu Vorurteilen und Vorstellungen der heutigen Generation. Auch die Gründe wieso der Wille einer Frau, keine Kinder bekommen zu wollen, werden ihr stereotypisch abgesprochen. Absolute Leseempfehlung!

5

Grandios! Mich hat dieses Buch vom ersten Satz gepackt und nicht losgelassen. Ich bin tief in die Gedanken und das Leben der Protagonistin abgetaucht und beim Beenden hab ich gedacht: Warum kann so ein Buch nicht Schullektüre sein? Ja, ich kenne mich mit der Wissenschaft der Literatur nicht aus, vielleicht ist das hier literarisch keine hohe Kunst, aber wäre es nicht schön, in jungen Jahren eine andere Perspektive ganz nah kennenzulernen, eine außerhalb der gängigen? Mich hat dieses Buch definitiv bewegt und gezeigt, wie anstrengend es sein kann, eine Entscheidung zu treffen, die nicht der Norm entspricht (und WAS bitte ist denn DIE Norm). Wie schwer es sein kann, diese Entscheidung immer wieder zu verteidigen, wenn Menschen von außen einen vor vermeintlich fehlerhaften Entscheidungen bewahren wollen. Auch oder vor allem von den Menschen, die man liebt. Ich fand es unglaublich stark, wie Linn Strømsborgs Protagonistin so klar und deutlich zu ihrer Entscheidung, keine Kinder zu bekommen steht. Wie verständlich sie mir nahe gebracht hat, dass eine bewusste Kinderlosigkeit nichts mit Herzlosigkeit zu tun hat oder Abneigung gegenüber Kinder bedeutet, sondern genau das Gegenteil heißen kann. Wie schwierig es sein kann, eine Beziehung ohne Kinder weiter zu führen, wenn ein Teil der Beziehung die Meinung ändert. Wie verantwortungsvoll und liebevoll eine Entscheidung gegen Kinder sein kann. Wie stark sich Freundschaften verändern, wenn Kinder dazukommen. Für mich definitiv ein ganz wichtiges Buch! Ich hab mich bewusst für Kinder entschieden und fand gut, eine Geschichte zu lesen, in der mir die bewusste Entscheidung gegen Kinder aufgezeigt wurde. Intensiv, nah und mitfühlend. Außerdem habe ich Parallelen zu diesen beiden bewussten Entscheidungen entdeckt, dass jede Entscheidung auch mit Zweifeln verbunden sein kann, aber nicht Reue bedeuten muss. Ein Buch, was nachklingt und berührt. Bitte lesen!

5

Wahnsinnig schön und empathisch geschrieben. Ich mochte die Ich-Erzählerin oft in den Arm nehmen. Sie möchte, dass alle glücklich sind ohne die Lebensgestaltung anderer zu verurteilen. Etwas, was sie von ihrer Umwelt nicht zurück bekommt. Ein lesenswertes Buch für alle Frauen, egal welches Leben sie sich wünschen.

5

Lieblingsbuch

Eine Frau, die bewusst keine Kinder bekommen möchte und permanent von ihrem Umfeld daran erinnert und hinterfragt wird. Ein einzigartiger Schreibstil. Ich hoffe es wird bald mehr von Stromsborg übersetzt! Ein absolutes Highlight der letzten Wochen. Kurze Seiten, häufig nur eine halbe Seite. So fliegt man durch das Buch und kann es problemlos an einem Nachmittag lesen. Lesenswert besonders für diejenigen, die keine Kinder möchten.

5

Moderner Blick auf das Muttersein oder nicht Muttersein

Ich habe das Buch vor einigen Wochen beendet und manche Absätze bringen mich auch jetzt noch zum nachdenken. Wer sich schon mal intensiv mit der eigenen Kinderfrage auseinandergesetzt hat, wird sich vielen Themen aus dem Buch selbst schon mal gewidmet haben. Von daher waren einige Gedanken nichts Neues für mich. Aber dennoch stellt die Autorin die richtigen Fragen und beleuchtet die richtigen Blickwinkel auf das Thema. Das Buch ist ein Ratgeber in Form eines Romans und daher fand ich es sehr leicht zu lesen und hatte es an einem Sonntag durch. Klare Empfehlung! Auch für diejenigen, die sich für Kinder entschieden haben oder bereits selbst welche haben!

5

Leise, tief und unaufgeregt

Nie, nie, nie hat mich überraschend gepackt. Zu Beginn erschien es mir noch recht seicht und vorhersehbar. Dann entfaltet die stille Beschreibung aber Einstiege und Berührung. Es gibt wenige Dinge, die kompromisslos sind. Die Entscheidung für oder gegen die Elternschaft gehört jedoch dazu. Die Autorin bedient nicht nur oberflächliche Klischees oder negiert die Größe der mütterlichen Gefühle. Sie beschreibt sie und benennt ein „Dennoch nicht“. Glaubwürdig, sympathisch , warm und anrührend.

5

die protagonistin ist 35 jahre alt & möchte keine kinder. wollte sie nie. will sie jetzt nicht. und auch in der zukunft nicht. #nienienie
nicht, weil sie keine mutter sein könnte, sondern weil sie es nicht sein möchte. weil sie weiß, dass sie ein kind unglücklich machen würde.

in kurzen episoden schreibt linn strømsborg über das unverständnis, die veränderung von beziehungen, unterschiedliche lebensrealitäten und die große sorge ihrer freund*innen, ob sie nicht einsam ist.

dieses buch ist eine bereicherung für alle:
für die, die keine kinder möchten, weil es kraft gibt, um bei den ständigen und übergriffigen nachfragen nicht durchzudrehen.
für die, die kinder haben (möchten), weil es ein tieferes verständnis schafft und sehr deutlich zeigt, dass eben nicht alle die eigenen vorstellungen vom leben und dem idealbild der gesellschaft teilen.

& spätestens nach dem lesen dieses buches sollten die vielen nervigen fragen rund um das thema „wann kommt denn endlich nachwuchs“ aufhören. das ist unangebracht. immer.

für mich ist dieses sehr nahbare buch ein absolutes highlight. ✨

3.5

Ach schwierig. Ich finde gut, dass auch diese Lebensrealität in der Literatur als Hauptthema Erwähnung findet - eine die so oft Klischees, Unverständnis und Verurteilung gegenübersteht. Ich weiß aber nicht, ob man dem ganzen einen Gefallen tut, wenn man dann nur eine Seite der Lebensrealitäten präsentiert und doch wieder mit Klischees (bei allen) arbeitet. Ein paar bleiben einfach so stehen andere bekommen ein Glück auch eine andere Sicht und werden so aufgedröselt (die Szene mit dem fremden Baby vs der Umgang mit Ella zB). Auch habe ich mich selbst so oft während des Lesens gefragt: "Ja aber was ist denn nun DEIN Grund?" - es wird so oft um den Brei geredet. Ist halt so. Irgendwann kam dann Mal ein leises "ich will mich nicht selbst verlieren" und ich dachte, jetzt geht's los. Aber leider bleibt es an der Stelle stehen. Es ist eine Sicht der Dinge und dann eine so klein angedeutete - das fand ich schade. Ich finde, es verliert sich so ein wenig an der Oberfläche, ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Dass dann ausgerechnet auch das Ende in so eine Klischeekerbe haut ... ich weiß nicht. "Nie nie nie" macht auch einiges richtig und ich finde, man kann es auch gut lesen, selbst wenn es nicht ganz die eigene Lebensrealität widerspiegelt, aber ich hoffe, das Verständnis, dass es vermitteln soll (und so dringend braucht!), leidet nicht an dem ein oder anderen Klischee, dem man in dem Buch begegnet.

4

'Ich glaube einfach, dass ich ohne Kind ein besserer Mensch bin.'

'Nie,nie,nie' gehört zu den Bücher, die die Welt braucht und die die Welt etwas besser machen. Ich habe es schon lange lesen wollen und hatte vielleicht deswegen etwas sehr hohe Erwartungen an das Buch. Das ändert aber nichts daran, dass es ein Thema fokussiert, das enorm wichtig ist - auch in unserem Jahrhundert noch. Lässt sich sehr einfach lesen.

5

Ein toller Roman, der aufzeigt, wie es ist, wenn man keine Kinder möchte

In Nie Nie Nie wird erzählt, wie es ist, kein Kind zu wollen. Wie es sich anfühlt, wie die Familie und Freunde reagieren. Welche Fragen an sich selbst immer wieder gestellt werden. Das Buch liest sich leicht und locker und lässt einen sehr gut nachverfolgen, welche Gedanken und Szenarien immer wieder durchgespielt werden und womit sich bewusst kinderlose Menschen immer wieder auseinandersetzen müssen.

4.5

Ein sehr interessantes Buch wenn man sich mit dem Thema Kinder bekommen bzw. nicht bekommen beschäftigt. Ich mochte den einfachen und recht nüchtern klingenden Schreibstil und konnte mich gut in die Protagonistin versetzen. Es hat sehr zum nachdenken angeregt und besonders die Argumente der Protagonistin gegen Kinder kriegen werden beleuchtet, wie es ihr damit geht und wie sie sich damit beschäftigt und auch mit dem Druck der Gesellschaft.

5

Großartiges Buch!

Eine wundervolle Geschichte!! Ich, Anfang 30 und in einer Langzeitbeziehung, habe die unverfrorene Frage von jedem Hans und Franz nach meiner Familienplanung so satt. Das ist genau das richtige Buch für mich gewesen! Es ist so schön mal eine Geschichte zu lesen aus der Perspektive einer glücklichen Frau, die überzeugt ist NIE, NIE, NIE Kinder zu wollen und hinter ihrer Entscheidung steht. Ein so wertvolles Buch für alle, damit die Gesellschaft mal begreift, wie respektlos und überflüssig diese Frage eigentlich ist. Das Buch ist super authentisch. Ich liebe die kurzen Kapitel, die mich das Buch in zwei Tagen haben weglesen lassen. Margrethe, eine unbedeutend kurzweilige Nebenprotagonistin, fand ich besonders sympathisch! Ich musste so herzhaft lachen über ihre Standardantwort auf die Kinderfrage. Und ein wirklich schönes Zitat: „Es gibt so viele Gründe, die dagegen sprechen. Und ich hoffe, dass alle, die Kinder bekommen, genauso viele Gründe dafür haben.“ 🥹🤍 Ein wundervolles gesellschaftskritisches und absolut wichtiges Buch über die Entscheidung zur Kinderlosigkeit mit einem wunderschönen Ende. 🥹🤍 Es regt zum Nachdenken an (über das Muttersein, über die Rollenverteilung, über die Gesellschaft, über das Nicht-Muttersein) und enthält so viele weise Gedanken zu dem Thema. Und so viel Kritik. Große Empfehlung!

4.5

Richtig tolles Buch! Hat mich sehr berührt und zum nachdenken angeregt. Die Autorin beleuchtet viele Seiten der Elternschaft und warum sie kein Elternteil sein möchte. Ich mochte das Ende sehr.

5

Eine Wucht von Buch

Ich musste mich erst an den Erzählstil gewöhnen, mochte ihn dann aber echt gerne. Die Geschichte ist nicht einfach zu lesen und hat in mir viel aufgewühlt. Ich finde es schön, wie intensiv sich die Autorin in der Geschichte mit dem Thema „Kinderwunsch“ befasst. Das Ende hat mich echt gekriegt. Kann ich jedem empfehlen, der sich auch schonmal gefragt hat, warum alle immer Kinder kriegen und mal selbst nicht diesen Wunsch hat.

3.5

Ein gelungenes Buch mit schwierigem Thema.

In Nie Nie Nie, geht es um eine Protagonistin die keine Kinder haben möchte. Sie versucht zu verstehen was sie vom Leben will und hat dabei immer den Gesellschaftlichen Druck, und die ganzen Fragen, wieso sie keine Kinder will im Nacken. Ich fand das Buch vom Schreibstil und auch vom Wortbuilding super. Man kann den Gedanken der Protagonistin folgen und es ist interessant mehr über sie zu erfahren. Allerdings fand ich, dass das Buch irgendwann sehr negativ wurde. Es wurde eigentlich nur über die negativen Seiten des Kinder kriegens gesprochen. Ich meine, ganz unabhängig davon ob man Kinder möchte oder nicht, (oder ob man überhaupt welche bekommen kann) sollte man immer beide Seiten berücksichtigen und das kam in dem Buch irgendwie nicht so rüber. Deswegen nur 3,5⭐. Ich kann das Buch empfehlen, weil es dazu anregt sich Gedanken um seine Zukunft zu machen, aber es ist auf jeden Fall keine leichte Kost.

4

Ein spannendes & sensibles Thema wird hier gut, wenn auch mit ungewöhnlichem Schreibstil, thematisiert. Bringt einiges auf den Punkt & regt zum nachdenken an. Mag ich! 👍🏻

4

Ein toller Blick auf ein Thema, bei dem es kein richtig und kein falsch gibt. Guter Roman für zwischendurch, vielleicht nicht für jeden.

5

Interessante Protagonistin mit vielen Einblicken und Gedanken 💭

Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen und mag es echt gern. Ich kann selber unglaublich viele Aspekte nachvollziehen. Ich war mir auch immer sicher nie Kinder haben zu wollen, hatte einfach nie das Bedürfnis. Im November 2022 hat mir dann eine sehr renommierte Frauenärztin gesagt, das ich durch eine unglückliche OP vermutlich keine Kinder bekommen kann. Das hat sie ganz nebenbei gemacht, während sie sich über einen zu dünnen Kaffee ohne Milch aufgeregt hat. Ich weiß noch wie ich in dem Raum saß und dachte: ich kann keine Kinder bekommen und ihr schmeckt der Kaffee nicht. Danach war ich echt total verwirrt und bis heute schwirrt immer wieder das Thema Kinder in meinem Kopf. Einen richtigen Wunsch habe ich bis heute nicht, aber die Ungewissheit ist auch irgendwie schwer. Was wenn doch? Wie reagiert mein Partner etc. ? Ich fand schön, das auch der Partner teilweise im Buch beleuchtet wird und fand es echt toll, dass sie zum Ende hin eine gemeinsame Lösung gefunden haben. Gerade die Passage in der beschrieben wird, das Philip über seine Neffen nachdenkt und das auch eine Art ist Kinder zu haben, fand ich toll. Das die beiden dann ganz am Ende aber wirklich getrennt sind hat mich ein bisschen wütend gemacht 😆 Explizit für dieses Pärchen mag es in Ordnung sein, aber allgemein hätte ich mir gewünscht das auch ein kinderloses Pärchen eine Lösung findet und glücklich ist. Ich glaub ich muss das Buch noch sacken lassen und vermut es wird noch einige Zeit nachhallen.

4.5

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Es beschäftigt sich mit einer Frau, die bewusst kinderlos lebt. Eine Frau, die ich sehr bewundere, für ihre klare Entscheidung. Sie wirkt nicht, als würde sie diese Entscheidung anzweifeln, auch wenn sie immer wieder reflektiert. Sie sagt an einer Stelle, dass sie hofft, dass man ihr nicht ständig mit Mitleid gegenüber tritt (oder so ähnlich). Dennoch ertappe ich mich gelegentlich dabei, sie zu bemitleiden, obwohl ich mich mit ihrer Argumentation sehr gut identifizieren kann. Die Schreibweise ist sehr ruhig und bedacht und mir gefällt das sehr. Für mich hat das Buch aber auch eine melancholische Grundstimmung. Es macht mich traurig, wenn es darum geht, dass sie wohl möglich ihre Mutter enttäuscht und wenn sie mal wieder in gewisser Weise Freunde an das Elterndasein verliert.

4

Hartes Thema, das einen beim Lesen nicht kalt lässt. Ich weiß nicht genau, was ich vom Ende erwartet habe. Gefühlt irgendwie mehr, auch wenn es schön und liebevoll war.

5

Starkes Buch über ein viel zu selten besprochenes Thema: Frauen, die keine Kinder möchten.

Der Sinn des Lebens besteht doch ausschließlich darin, dass man sich fortpflanzt, oder? - In dem Buch wird sich genau dem Thema Kinderwunsch bzw. Kein-Kinderwunsch gewidmet, denn die Protagonistin ist eine Person, die „nie, nie, nie“ Kinder möchte. Wie reagiert das Umfeld, wie geht man in einer Partnerschaft damit um, was passiert, wenn die beste Freundin plötzlich ein Kind bekommt? Die Sprache ist so klar und auf den Punkt, mitfühlend kann man der Protagonistin folgen. Der Text hat mich tief bewegt und berührt. Es war für mich echtes Highlight zum Jahresabschluss.

5

Eine Geschichte einer Frau, die nie nie nie Kinder bekommen möchte. Hat mir sehr gut gefallen!

4

Ein Buch über das Glück des kinderlosen Allein Seins

Linn Strømsborg schreibt in einer angenehmen Art und Weise, wie eine junge Frau in dieser Welt kinderlos und allein glücklich ist. Die Erzählerin in diesem Buch ist Mitte dreißig, glücklich in ihrem Beruf, in ihrer Partnerschaft und auch in ihren Freundschaften. Schlicht und ergreifend sie liebt ihr Leben wie es ist, ohne den Wunsch nach Kindern und klar in dieser Meinung ohne dem Gefühl sich rechtfertigen zu müssen. Früh erfährt man, dass sie sich bewusst gegen Kinder entscheidet und dann lernt man peu a peu, wie ihr Umfeld darauf reagiert. Zuerst ihr Freund, der sich nach acht Jahren Beziehung von ihr trennt, nachdem sie eine Fehlgeburt erleidet und er doch feststellt, wie sehr er Kinder möchte. Wie er sich zwischendurch doch intensiv damit auseinander setzt, ob sie und ihre Liebe genug ist. Dann ihre Freundin, die selbst irgendwann Mutter wird. Die in dieser Mutterrolle einerseits vollkommen aufgeht und andererseits vor dieser Lebensaufgabe solche Angst, Trauer und Sorge entwickelt, was evtl die ein oder andere Mutter absolut nachvollziehen kann. Diese Freundin, die sie irgendwann fragt, ob sie der Freundschaft wegen nicht doch Mutter werden möchte. Und am Ende die Mutter, die selbst aus keinem liebevollen Elternhaus kommt, die sehr jung Mutter wurde und ihre eigene Einsamkeit nach dem Verlust des Ehemannes, in eine Angst um ihre Tochter, dass sie alleine endet, projiziert. Dabei findet man heraus, dass auch sie sich vermutlich fragt was gewesen wäre, wenn..... Ich mag wie Linn Strømsborg das Thema Muttersein bzw NichtMutter Sein indirekt auf drei Generationen projiziert. Wie sehr sie immer wieder die Geschehenisse drumherum einstreut, um dann sofort wieder tiefsinnig zu erläutern, wieso es okay ist, dass man keine Mutter werden möchte. Sie nimmt immer wieder Erfahrungen der eigenen Kindheit auf, streut Sorgen dazwischen, wie man als Mitter versagen könnte und ergänzt das Ganze immer wieder damit, dass die Rollentypen Vater/Mutter sich noch immer oft unterscheiden. Das Ende fand ich persönlich besonders, auch wenn meine eigenen Gefühle mich im ersten Moment etwas traurig zurück gelassen haben, aber man weiß es geht ihr gut. Das Buch wird mich noch eine Weile begleiten, ich freue mich sehr in den Genuss gekommen zu sein, es gelesen zu haben.

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