Was man von hier aus sehen kann: Roman

Was man von hier aus sehen kann: Roman

Ebook
4.23727
TrauerbewältigungNiemand Ist Bei Den KälbernDorfgemeinschaftTod

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
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Format
Ebook
Pages
321
Price
N/A

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564
All
3.5

Durch die Schenkung meiner Schwester zum Geburtstag war dieses Buch nunmehr eine Art Zufallsfund als der selbstbestimmte Kauf. Der Tod unserer Großmutter kurz vor entsprechendem Geburtstag gibt der Geschichte eine noch größere Bedeutung als zuvor geahnt. Die Zeitsprünge, in denen Mariana Leky dieses Buch verfasst hat, sind bemerkenswert. In einigen Momenten der Geschichte bekommt man das Gefühl, die Zeit würde stehen bleiben. Während in anderen Momenten das gefühlt ganze Leben in einem Kapitel an einem vorbeizieht. In den Abschnitten, in denen die Zeit nicht vergeht, erfährt man jedoch so viel über die einzelnen Figuren dieses Romans, dass man sich ihnen und den Verbindungen untereinander fast unheimlich nah fühlt. Dieses Dorf, in dem nicht nur die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, sondern auch alle untereinander eine große Gemeinschaft des Vertrauens pflegen, ist ein herzerwärmendes Konstrukt. Die Bewohner:innen des Dorfes, in dem dieser Roman spielt, sind so voller Herzensgüte, dass man mit jedem Menschen, den sich der Tod mit der Zeit holt, mitfühlt. Die grundsätzliche Beschreibung von Gefühlen, Zeit und dem Tod ist Mariana Leky auf eine unvergleichliche Art und Weise gelungen. Jedoch fremdelte ich an einigen Stellen des Buches mit dem Vorgreifen in der Geschichte, in dem ein Ereignis angeteasert wurde und die Erzählung zurücksprang um die teilweise jahrelange Entwicklung, bis hin zu dem Ereignis, aufzuarbeiten. In diesem Buch lernt man viel über Liebe egal welchen Alters, jahrelange familiäre Bande eines ganzen Dorfes und über das Ausbrechen aus gewohnten Strukturen. Dies ist alles mit so feinen Worten und Metaphern beschrieben, dass man lange nichts vergleichbar schönes Lesen wird. Weswegen das Buch trotzdem unterschiedliche Gefühle hervorruft, ist, dass die Passagen, in denen im Dorf Trauer verarbeitet wird oder gar schlichtweg nichts passiert, auch sehr zäh sind und die fehlende Entwicklung der Zeit in diesem Dorf vorbeugen geführt wird. Das ist für den Lesefluss in einigen Momenten doch hinderlich. Nichtsdestotrotz sprechen wir hier von einem sanften, einfühlsamen Buch, welches man bedenkenlos weiterempfehlen kann. Es kann Menschen in der Leserschaft in schweren Zeiten mit Sicherheit Trost schenken.

5

"Es sind nicht mehr alle da. Aber die ganze Welt gibt es noch. Die ganze Welt minus eins."

Kennt ihr diese Bücher, die womöglich ausschließlich für euch ganz alleine geschrieben worden zu sein scheinen? Die euch irgendwie vollständiger machen und die ihr mit euch tragt? Die ihr mit einer gewissen Zärtlichkeit betrachtet, weil sie ein Teil von euch geworden sind? So geht es mir mit -Was man von hier aus sehen kann-. Dieser Gedanke fühlt sich bei diesem Buch natürlich beinahe absurd an, schließlich avancierte es binnen kürzester Zeit zum absoluten Lese-Liebling vieler und war plötzlich in aller Munde. Aber genau die oben beschriebenen Gefühle hat mir dieses Buchstabenwunder beschert. Als wäre ich tatsächlich gemeint. Ich möchte etwas sehr persönliches formulieren. Sollte man mich wirklich kennen wollen, so wäre dieses Buch eine Pflichtlektüre im Studium meiner Person. Ich las es bereits vor einigen Jahren und seit dem immer wieder. Ich wusste nicht recht, was ich darüber schreiben soll, weil es für mich eben so viel mehr ist, als ein weiteres Buch, eine weitere Lesereise. Die gesamte Handlung ist voller Zuneigung, Wärme, Vergebung, Zusammenhalt, beinahe unaushaltbaren Schicksalsschlägen, Aberglaube, gelebter und ungelebter Liebe und Freundschaft. Für mich schlicht ein Meisterwerk. Jede der Figuren, im Zusammenspiel, eine Hauptrolle. Auch wenn sicherlich nicht jede so gedacht ist. Alle zusammen aber ergeben ein großes Ganzes. Jede rückt wie selbstverständlich, an den ihr angedachten Platz, ist rund und absolut notwendig. Luise und Selma sind aufgenommen in den Kreis meiner Romanheldinnen. Sie befinden sich zwischen Pippi & Ronja (die Beiden benötigen keinen weiteren Hinweis), Renée & Paloma (Die Eleganz des Igels), Rosa & Liesel (Die Bücherdiebin), Oma & Elsa (Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr Leid), Paulina (Die geheime Sehnsucht der Bücher) und Mary Rose (Lichter über dem Meer) in wirklich allerbester Gesellschaft. Ich bewundere den Schreibstil von Mariana Leky. Er ist pur und ehrlich, an manchen Stellen so wundervoll detailreich, wohlig warm und überaus intelligent. Teils zunächst belanglos erwähntes, tarnt sich als nichtig, nur um an anderer Stelle mit aller Wucht und klarer Präsenz wieder aufzutauchen. Dieser Roman, samt seiner vielfältigen Dorfbewohner ist ein klares Lese-Lebenshighlight. Auch das, von Sandra Hüller eingelesene, Hörbuch ist definitiv zu empfehlen. Die zärtlich beschriebenen Lebensmomente trage ich tatsächlich bei mir... Bauer Häubel, der den Tod so gerne willkommen heißen möchte, die Jahrzehnte währende Liebe des Optikers zu Selma und unzählige mehr. Luise, Selma, Fredrik, Marlies, Elsbeth, Optiker, Martin, Heinrich, Werner, Astrid, Alaska... ihr werdet mich alle ewiglich begleiten. "Wenn das, was man lange angeschaut hat, etwas Bedeutsames war, etwas, sagte Selma, das das ganze großflächige Leben in einer einzigen Bewegung umdreht, dann taucht dieses Nachbild immer wieder auf. Auch Jahrzehnte später ist es plötzlich wieder da, ganz egal, was man eigentlich gerade angesehen hat, bevor man die Augen schloss." "Selma war noch größer als die meisten anderen Erwachsenen, und sie war damals um die sechzig, aus meiner Perspektive also turmhoch und steinalt. Sie schien mir so hoch, dass ich glaubte, man könne von ihrem Kopf aus bis weit über das nächste Dorf hinaussehen, und so steinalt, dass ich glaubte, sie habe die Welt mit erfunden." "Die Leute im Dorf beargwöhnten ihr Herz, das so viel Aufmerksamkeit nicht gewohnt war, und deshalb verstörend schnell klopfte. Sie erinnerten sich, dass es bei einem aufziehenden Herzinfarkt in einem Arm kribbelt, sie erinnerten sich aber nicht, in welchem, deshalb kribbelte es den Leuten im Dorf in beiden Armen." "Einige Leute im Dorf fanden, dass es jetzt unbedingt an der Zeit sei, mit einer verschwiegenen Wahrheit herauszurücken. Sie schrieben Briefe, ungewohnt wortreiche, in denen von >>immer<< und >>niemals<< die Rede war." ♡♡♡

"Es sind nicht mehr alle da. Aber die ganze Welt gibt es noch. Die ganze Welt minus eins."
5

JAHRESHIGHLIGHT !!! Selten hat mir ein Buch auf eine so leichte Art so tief berührt. Einfach wunderschön zu lesen. Das stärkste am Buch sind definitiv die Charaktere. Obwohl das Buch ja relativ kurz ist, baut man sofort eine Bindung zu ihnen auf. Ich finde, dieses Buch sollte jeder gelesen haben 🥹

JAHRESHIGHLIGHT !!! 

Selten hat mir ein Buch auf eine so leichte Art so tief berührt. 
Einfach wunderschön zu lesen. Das stärkste am Buch sind definitiv die Charaktere. Obwohl das Buch ja relativ kurz ist, baut man sofort eine Bindung zu ihnen auf. 
Ich finde, dieses Buch sollte jeder gelesen haben 🥹
4

Außergewöhnlich

Ein ruhiges, besonderes Buch mit vielen liebevollen Figuren. Kein Action Feuerwerk, aber dafür richtig viel Gefühl und Atmosphäre. Hat mich mehr berührt, als ich erwartet hätte.

5

Gerade beendet und ich könnte es direkt noch einmal von vorne anfangen! 🥹

Ich habe das Buch als Hörbuch bei Spotify konsumiert und war positiv überrascht. Ohne große Erwartungen habe ich ein kleines Highlight gefunden. Die Sprecherin Sandra Hüller hat das Buch wunderbar vorgelesen. Das Dorf, die Charaktere, die inneren und äußeren Dialoge und der Schreibstil haben mich sehr begeistert, es hat einfach alles gepasst. Es gibt viele versteckte Details und liebevolle Beschreibungen. Hier wurde einiges zwischen den Zeilen geschrieben. Dieses Buch hat mich mit jedem Wort erreicht und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. 💖 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

5

Ein unglaublich tolles Buch. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu beschreiben, warum dieses Buch so toll ist. Sei es die Geschichte, die dramatisch, liebevoll, romantisch, nachdenklich und traurig zugleich ist ohne das wirklich viel passiert. Seien es die Charaktere die man gerade wegen ihrer ganzen Eigenheiten so schnell ins Herz schließt und vieles mehr. Aber am Meisten hat mir aber der Schreibstil gefallen. Wie jeder Satz auf philosophischer Ebene so viel mehr ausgedrückt hat als nur das, was man beim ersten mal lesen im Kontext der Geschichte wahrnimmt. Yogi-Tee kann sich bei ihren Sprüchen sich auf jeden Fall hier Inspirationen holen. 😊

5

Zwischen Magie und Melancholie – Ein Buch, das bleibt

Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky ist ein leises, warmherziges Buch voller Wunder und Menschlichkeit. Der ungewöhnliche Schreibstil verleiht der Geschichte eine fast märchenhafte Leichtigkeit, ohne je die Tiefe des Erzählten zu verlieren. Leky schafft es, Traurigkeit und Witz so fein zu verweben, dass man beim Zuhören immer wieder lächelt – auch mit einem Kloß im Hals. Die Figuren sind so liebevoll gezeichnet, dass man sich wünscht, sie persönlich zu kennen. Besonders als Hörbuch wirkt die Geschichte eindringlich, fast intim, als würde jemand einem ins Herz sprechen. Es ist eines dieser Bücher, das man nicht so schnell vergisst – still, besonders und sehr berührend, mit einem zärtlichen Blick auf das Leben in all seiner Zerbrechlichkeit.

2

Schön geschrieben, nette Charaktere aber ich kann nicht so richtig greifen, was mir das Buch geben soll. Absolut kein Spannungsbogen vorhanden. Es plätschert nur so vor sich hin. Schade, ich habe so viel mehr erwartet.

4.5

Ein wirklich sehr schönes Buch, ganz toll geschrieben. Man sollte es auf keinen Fall in der Öffentlichkeit als Hörbuch hören. Weinend oder auch laut lachend im Zug zu sitzen ist eher unangenehm..

2

Wahrscheinlich bin ich Literatur-Banause 🙈 Aber ich mochte den Schreibtisch leider überhaupt nicht. Für mich war dieser so wenig emotional. Das hatte ich auf Grund der sehr sehr vielen top Rezensionen ganz anders erwartet. Ich habe mich durchgequält und die zweite Hälfte dann quer gelesen.

5

Wie nach Hause kommen…

Eine ruhige, unaufgeregte Geschichte mit viel Liebe. Es war ein Genuss!

4.5

Im ersten Drittel ging es mir wie vielen anderen hier: Ich habe etwas gebraucht um in die Geschichte rein zu finden. Aber dann war in drin in einer richtig schönen Geschichte: Zeitlos. Romantik ohne Kitsch. Detailreiche Erzählungen der Personen und ein schöner Sprachwitz.

2

Ganz nett, hat mich nicht gefesselt 🫣

Eine charmante Geschichte über das Leben in einem kleinen Dorf, in dem schrullige Charaktere und Schicksale miteinander verwoben sind. Der Schreibstil ist poetisch und einfühlsam, doch die Handlung plätschert stellenweise dahin und konnte mich nicht vollends fesseln. Trotz einiger schöner Momente hat mir die emotionale Tiefe gefehlt, um wirklich begeistert zu sein.

4.5

Hat mir richtig gut gefallen!

Es ist ein bisschen absurd mit dem Okapi, aber genau das macht die Geschichte so wunderbar einzigartig und besonders. Unglaublich schön geschrieben und auch als Hörbuch sehr schön eingesprochen. Ich kann es sehr empfehlen! 🫶🏼

3

Das Hörbuch ist gut. Die Geschichte hat mir am Anfang ganz gut gefallen. Mit der Zeit wurde sie mir leider etwas zu flach. Irgendwie hat mir der "pepp" gefehlt. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Für mich persönlich zu philosophisch. Wer dieses Genre mag, ist hier an der richtigen Adresse.

4.5

Ein besonderes Buch

Im Gegensatz zu manch anderer Rezessionen, hat mich das Buch direkt zu Beginn gepackt. Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr. Jede einzelne Person war speziell und besonders - es hat einfach Spaß gemacht zu sehen, wie diese Personen älter werden und wie unterschiedlich sie sich entwickeln. Gegen Ende des Buches habe ich nur noch geweint. Nach dem Buch fühle ich mich, als hätte ich 3 verschiedene Leben parallel gelebt. Jedes einzelne Schicksal in diesem Buch hat mich sehr gefesselt. :)

4

So ein ganz eigener Schreibstil, wunderbar intelligent und witzig...

... manchmal auch irritierend, aber grundsätzlich schön. Die Protagonisten so detailliert, sympathisch und miteinander verbunden dass man ein kleines bisschen meint unter ihnen zu leben. Ziemlich real und gleichzeitig völlig erfunden. Ein besonderes Buch!

5

Eine Liebeserklärung an das Leben

Was war das bitte für ein unfassbar gutes Buch?! 😍 In 'Was man von hier aus sehen kann' von Mariana Leky tauchen wir ein in die warme Atmosphäre eines kleinen Dorfes im Westerwald, wo die Menschen durch seltsame Vorahnungen und tiefe Verbundenheit miteinander verwoben sind. Die Charaktere sind dabei so unfassbar vielschichtig und liebenswert, und man lernt sie im Laufe der Geschichte auf ganz besondere Weise kennen und lieben. Besonders berührend sind die Szenen, die einem die Tränen in die Augen schießen lassen, sei es vor Trauer oder vor Freude über die Schönheit des Lebens. Davon gab es bei mir so viele Momente, dass ich teilweise einfach nur mit ganz vielen Emotionen erschlagen wurde. Mariana Lekys Schreibstil ist dabei nahezu malerisch, voller Liebe und Witz. 'Was man von hier aus sehen kann' ist nicht nur irgendein ein Buch, sondern meiner Meinung nach eine Liebeserklärung an das Leben in all seinen Facetten. Große Empfehlung für alle, die kein 08/15 Buch lesen wollen, sondern in eine Welt voller leben, liebe und Schicksale tauchen möchten, ohne unnötige Schnörkel und Schnickschnack!

5

Ein kleines Dorf, ein bisschen Aberglaube, eine Prise Liebe und ein vorausgesagter Tod

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch verstanden habe aber es hat mich großartig unterhalten mit diesen skurrilen und absolut liebenswerten Charakteren. Der Schreibstil ist großartig und die Story mit so vielem klugen Witz gespickt. Ob ich verstanden hab, was die Autorin uns sagen wollte? Keine Ahnung, es hat einfach spaß gemacht und das ist die Hauptsache auch, wenn es zum Ende sehr emotional wurde.

5

Eine wundervolle Sprache und einzigartige Charaktere. Dieses Buch hat mich wirklich berührt und ich werde noch lange daran denken.

5

Unbedingt lesen!

Ich weiß nicht genau wie, aber Marianne Leky hat es geschafft meine Seele tief zu berühren. Es sind die kleinen Dinge, die feine Beobachtung und die schönen Aufforderrungen: „..mehr Welt ins Leben zu lassen…“, die dieses Buch so besonders machen. Es stehen nicht viele Bücher auf meiner Lieblingsliste, doch dieses kommt nun dazu.

Unbedingt lesen!
5

Das war sanft und nachhallend. Einfach berührend. 🥰

Die Schreibweise ist gewöhnungsbedürftig und ich kann mir vorstellen das sich das Buch für manche lang anfühlen kann aber ich fand es schön genauso wie es ist. Ich finde dadurch wirkt es beruhigend und realistisch. Ich fand es unglaublich bewegend und freue mich schon den Film zu schauen. Den Satz des Optikers versuche ich allerdings immernoch zu verstehen. 😅 Genau an solchen Stellen musste ich manchmal auch mehrfach lesen und kurz innehalten aber genau so etwas lässt einen das Buch doch auch mal ganz anders lesen und betrachten. Lässt es wirken und ziehen wie einen Tee. Für mich ein neues Lieblingsbuch. ♥️

5

Jahreshighlight

Was war das für ein wunderschönes Buch? Der Schreibstil hat mich so fasziniert, es passiert so wenig und doch so viel. Ich bin durch die Zeilen geflogen und fand jedes Wort so schön und treffend! Am Ende kamen mir die Tränen, das Buch ist so unheimlich toll

4

Sehr liebevoll geschrieben, amüsant, tolle Charaktere. Mich haben vor allem die Trauer-Aspekte interessiert. Sehr menschlich, Tod als Teil des Lebens.

4

So leicht und gleichzeitig so schwer. Ein wirklich schönes Buch.

5

Unwahrscheinlich liebenswert

Lieber Leser, anlässlich des beginnenden Herbstes bin ich heute auf einer Nacktschnecke ausgerutscht und habe mir beinahe einen Zeh gebrochen. Apropos brechen Liebster Reado-Nutzer, neulich habe ich im Zoo ein wildes Tier von undefinierbarer Schönheit gesehen. Wie ich lernte, handelte es sich um ein Okapi. Das erinnert mich auch an ... Zugegeben: Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um mich in die Erzählweise von Mariana Leky einzufinden. Aber es lohnt sich! Im Laufe des Buches wachsen einem sämtliche Charaktere wahnsinnig ans Herz... welches am Ende bricht und doch irgendwie auch wieder gekittet wird. Sehr lesenswert. ❤️

Unwahrscheinlich liebenswert
5

Von der unbedingten Anwesenheitspflicht im eigenen Leben. Ohne erhobenen Zeigefinger, aber farbig, sanft und tief.

Dieses Buch war für mich ein Lesehighlight dieses Jahr und ich weiß, dass es mich noch eine Weile begleiten wird. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Dieser liebevolle ironische Blick aufs Leben, der irgendwo in die Tiefen der eigenen Seele vordringt und die Erzählung in eine Sinfonie aus Gelb, Grün und blau taucht. Immer wieder habe ich geschmunzelt, manchmal aufgelacht, die eine oder andere Tränen verdrückt aber vor allem war ich verzaubert von diesen Menschen und ihren Geschichten. Und was ich mitgenommen habe ist ein Stück Zauber, dieser wartungsfreie offene Blick aufs eigene Leben. Und den wünsche ich jedem.

4

Wunderbar schrullig und aus der Art gefallene Dorfgemeinschaft

Fast wie aus dem richtigen Leben. Und zugleich unrealistisch. Nicht immer leichte Kost. Aber trotzdem lesenswert weil die Protagonisten ein bisschen Welt in ihr Leben hereinlassen.

4.5

Wenn man einmal drin ist, möchte man nicht mehr raus!

Ein sehr schönes Buch. Bin anfangs schwer reingekommen, aber wenn man sich eingelesen hat, kann man nicht mehr aufhören. Schöne Gedanken und interessante Ideen.

5

Zum Wohl- & Mitfühlen

Ich hab mich so in ihren Schreibstil verliebt! Sie baut damit Nähe zu den Charakteren auf, ist dabei humorvoll und transportiert gleichzeitig alle Gefühlslagen, sodass man sich als Teil dieser kleinen Welt fühlt - es sogar unbedingt sein möchte. Es geht um Liebe, Trauer und Tod. Darum, Menschen zu verlieren, die einem alles bedeuten und Menschen zu finden, die einem alles bedeuten werden. Es gibt so vieles zwischen den Zeilen und mit jeder Seite berührte mich dieses Buch ein Stück mehr - gerade, weil es so bildhaft ist, mit so vielen liebenswerten Figuren.

5

Mein absolutes Lieblingsbuch das ich niemals vergessen werde und immer wieder lese

Der Roman erzählt von Luise, die in einem kleinen Dorf aufwächst, in dem man glaubt: Wenn Selma im Traum stirbt, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf wirklich. Im Mittelpunkt steht aber weniger der Tod als vielmehr das Leben dazwischen: Freundschaften, erste Liebe, Verlust, Zufälle und die Frage, wie man mit der Endlichkeit umgeht. Luise beobachtet die Dorfbewohner sehr genau – ihre Eigenheiten, Ängste und Hoffnungen – und lernt, dass man das Leben nicht kontrollieren kann, aber bewusst erleben darf. Das Buch ist leise, warm, humorvoll und melancholisch, ohne schwer oder düster zu sein. Es feiert die kleinen Momente und zeigt, dass das, was man von hier aus sehen kann, oft genug ist. Ich habe mehr als einmal geweint und das Buch hat mich sehr verzaubert man kann soviel in ihre Worte rein interpretieren

5

Ich mag den Schreibstil, das Dorf, die einzelnen Charaktere, es hat ne ganz wunderbare Atmosphäre und eine etwas schräge Eigenart, die ich aber sofort ins Herz geschlossen habe. Es war ganz wunderbar.

4

"Man kann sich die Abenteuer, für die man gemacht ist, nicht immer aussuchen."

Lange hab ich mich um den Hype gedrückt, denn dieses Buch und die Autorin sind ja wirklich seit Jahren überall. Gut, dass ich nun doch endlich zumindest das Hörbuch gehört habe. Es ist wirklich ein besonderer Text über Liebe, Tod, Trauer. Etwas schräg, etwas schrullig, aber wahnsinnig liebenswert und berührend. Das Buch wird sicher früher oder später noch in mein Regal einziehen und nicht das letzte sein, was ich von Mariana Leky lese.

5

Dominik mochte dieses Buch sehr, was nicht überraschend war, da es von seinem Bruder empfohlen wurde, der ausnahmslos meistens gute Bücher empfahl. Es war eines dieser Bücher, die so schön waren, dass man manchmal ganz doll ungewollt schluchzen musste. Das konnte auch daran liegen, dass in dem Buch viel geliebt wurde. Und viel gestorben. Nur Alaska stirbt nicht. Was gut war, denn Alaska ist ein Hund. Außerdem ging es in dem Buch um ein Okapi, und Dominik fand, dass jeder Mensch von der Existenz des Okapis wissen sollte. Nur träumen sollte man davon nicht unbedingt.

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4

Ein Buch voller skuriler Charaktere, die man schnell ins Herz schließt. Man begleitet sie über Jahrzehnte duch Liebe, Tod und Trauer in einer wunderbar geschriebenen Geschichte.

5

Humorvoll und originell 👍 Kleine, feine Geschichte über das Leben in einen kleinen Dorf.

Eine schöne Geschichte zum wohlfühlen. Ich habe viel gelacht mit diesem Buch. Es geht um ein Mädchen, dass in einem kleinen Dorf lebt. Ihre Oma ( glaube ich🤔) träumt hin und wieder von einem Okapi. Und wenn das passiert, stirbt ein Mensch in diesem Ort. Was es damit auf sich hat und was die einzelnen Charaktere, die man ziemlich lieb gewinnt, so erleben, ist sehr unterhaltsam. Ziemlich originell geschrieben, weil die einzelnen Menschen unterschiedlich sind und auch sehr eigen.

5

Ich war von dem besonderen Schreibstil sofort mitgerissen, ich liebe die Bilder die Mariana Leky zeichnet und den besonderen Humor der daraus entsteht. So gefühlvoll, traurig, lustig und schön!

5

Luises Leben (und das des ganzen Dorfes)

Musste mich anfangs erst an den Schreibstil gewöhnen, kam dann aber schnell in einen Flow und konnte die enstehenden Bilder sehr wertschätzen. Die Charaktere sind überspitzt und mehr Karikatur als Realität, bleiben dabei aber liebenswert und nahbar. Vor allem der dritte Teil hat mich emotional berührt, das Buch hat einen schönen Abschluss gefunden.

5

Wenn ich könnte, würde ich 10 Sterne geben-ein Highlight!!!

Bitte gebt dem Buch eine Chance, wenn auch der Einstieg nicht leicht und die Handlungsgeschwindigkeit zunächst sehr langsam ist. Ab Seite 100 wird es besser und man taucht mehr ein! Der Schreibstil ist wunderbar bildhaft und oft metaphorisch, es gibt unsagbar viele Stellen zum Weiterdenken. Definitiv ist es kein Buch zum „einfach weglesen“, sondern bedarf meiner Meinung nach Zeit und Ruhe. Für mich persönlich ist es ein absolutes Highlight und kein Buch, welches ich so schnell vergessen werde. Eine wärmste Leseempfehlung meinerseits.

5

Was man von hier aus sehen kann? Das Leben!

„Wenn wir nicht versuchen, etwas von allem anderen zu unterscheiden, das uns umgibt, dann kann dieses etwas auch nicht verschwinden. Weil es nicht unterschieden wird. Weil es nicht herausgelöst wird aus allem anderen, ist es immer da.“ Ich habe geschmunzelt, gelacht, geweint, gefühlt, dauerhaft zwischen den Zeilen gelesen und das Buch eben zur Seite gelegt mit einem einzigen Gedanke: „Das war wundervoll“. „Wir sollten alle mehr Welt hineinlassen“ - das stimmt! Aber die Augen geöffnet zu halten für die kleinen Dinge im Leben, die eigentlich gar nicht so klein sind und uns unmittelbar umgeben, ist mindestens genau so wichtig. Schreibstil, Bildsprache, Liebe zum Detail, wiederkehrende Elemente - Der Roman ist eine mehr als runde Sache und ich würde gerne mehr als 5 Sterne vergeben <3

4.5

Ein Buch, das einem noch etwas nachhängen wird... Es ist gar nicht so einfach, über dieses Werk zu erzählen. Ich habe etwas gebraucht, um mit dem Buch warm zu werden, man fragt sich, was die Geschehnisse zu Beginn zeigen sollen. Bis dann das Schicksal zuschlägt. Allein diese Zeilen habe ich meinem Partner eingehend wiedergegeben, weil es mich so berührte und die Worte einfach so so wahr sind! Wer dieses Buch beginnt, ob mit dem Lesen oder dem Hören, bleibt dran, es lohnt sich.

4

So anders als ich erwartet hatte, aber gerade deswegen großartig.

Erwartet habe ich eine humoristische Dorfgeschichte um eine hellsehende alte Frau und den Tod, bekommen habe ich eine Erzählung über Liebe, Familie, Gemeinschaft und wie die Verbindungen zwischen den Charakteren das Dorf mit Leben füllen. Ich-Erzählerin Luise führt den Leser mit scharfem Blick und ehrlichen Worten durch das Buch, dessen Geschichte sich über drei Teile nach und nach entfaltet. Das Ensemble aus Personen ist schrullig, aber liebenswert, die Ereignisse im Dorf wirken skurril und ein bisschen unglaublich, trotzdem taucht man komplett in diese Welt ab. An vielen Stellen fühlt sich das Buch an wie eine Umarmung, an anderen wie ein kluger Rat, aber niemals belehrend. Luises Hauptbezugspersonen Selma, ihre Großmutter, und der Optiker, der beste Freund ihres verstorbenen Mannes, strahlen eine Warmherzigkeit aus, die man fühlen kann und begleiten Luise durch die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckende Handlung, die in einem Finale endet, das perfekt für diese Geschichte war. Auch wenn das Buch letzten Endes nicht das war, was ich erwartet hatte, war es genau das, was ich brauchte.

4

⭐️⭐️⭐️⭐️

Anfangs fand ich den Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig und musste mich erst ins Buch reinfinden. Es war auch sehr verwirrend für mich, durch die verschiedenen Perspektiven. Als ich reingefunden habe, fing ich an den Schreibstil immer mehr zu lieben. Es wird alles sehr real und malerisch beschrieben, ich konnte mich richtig in das Buch reinfühlen. Die verschiedenen Charaktere und vor allem der ganze Zusammenhalt des Dorfes fand ich so schön. Jeder Charakter hat seine Eigenheiten auf die man im Lauf des Buches mitbekommt. Ein wirklich schönes Buch bei dem ich auch ein paar Tränchen verdrückt habe.

4

Ein Buch über verschiedene Arten von Liebe und den Mut weiterzugehen

4.5

Poetisch, traurig, witzig – und sehr berührend

Das Buch hat einen ganz eigenen, poetischen Schreibstil, der immer wieder von trockenem, schwarzem Humor aufgelockert wird. Die Geschichte ist mal traurig, mal witzig, insgesamt aber ruhig und unaufgeregt – genau das macht aber ihren Charme aus. Die Charaktere sind mit viel Liebe gestaltet und wachsen einem schnell ans Herz. Es geht um große Themen wie Trauer, Zusammenhalt, Freundschaft, Liebe und die Suche nach sich selbst, ohne dass es jemals schwer oder aufdringlich wirkt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und es hat mich tief berührt.

5

Ich wollte es nicht glauben, aber es ist ein Meisterwerk

Ein lebhafter Roman aus Westerwald. Der Anfang des Buches fiel mir schwer und ich hatte des Öfteren Fragezeichen über dem Kopf, jedoch später liebte ich dieses Buch und vor allem den Schreibstil. Es ist vollkommen und definitiv eine Empfehlung!

4

Über Leben und Tod, Freundschaft und eine kleine Dorfgemeinschaft

Das ist wirklich ein skurriles Buch. Vieles schönes, etwas trauriges und Momente, in denen ich dachte, dass es wirklich Wahrheiten vereint. Es ist kein typisches Buch, es läuft einiges durcheinander und hinterher gibt es trotzdem einen schönen Sinn. Die Dorfbewohner haben alle so ihre „Macken“ - und das macht sie alle auf ihre Art und Weise liebenswert.

5

Wunderschöne, etwas merkwürdige Geschichte, ganz toll geschrieben und sehr liebenswerte Charaktere! ❤✨

5

Highlight

Ein überraschendes Highlight. Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste und jetzt habe ich es als Hörbuch gehört. Es hat am Anfang etwas gedauert um in die Geschichte und in den Schreib- bzw. Erzählstil einzutauchen. Mariana Leky schreibt anders, sie wiederholt sehr viel, was aber letztendlich sehr stimmig und angenehm ist. Durch die Art des erzählens war ich aber direkt Mitglied der Dorfgemeinschaft und konnte mir von jedem Bewohner ein gutes Bild machen. Ich finde das Buch sehr lesenswert und bin froh, es endlich auch gehört zu haben.

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