Das Parfum

Das Parfum

Ebook
3.83654

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Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
315
Price
10.99 €

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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N/A
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

Fast0%
Slow0%
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Variable100%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Bildhaft (100%)Poetisch (50%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

371
All
4.5

Beklemmend, schockierend und außergewöhnlicher Thriller 😱

Düster, faszinierend und abstoßend 🤯Morde, Angst & Schrecken🫣, Besessenheit, der Geruchssinn, Macht und Moral Jean-Baptiste Grenouille wird 1738 in Paris geboren und ist die Hauptfigur in diesem Thriller. Er besitzt einen übermenschlichen Geruchssinn und entwickelt eine Besessenheit für den perfekten Duft. Es herrscht eine beklemmende und düstere Atmosphäre, die ich im Buch noch einmal stärker finde als im Film. Die Beschreibung der Gerüche ist so präzise, dass man sie praktisch riechen kann während des Lesens 🤯 Die Idee ist einfach außergewöhnlich und die Stimmung grandios. Der Protagonist besitzt keinerlei Emotionen. Einerseits abstoßend aber andererseits auch traurig, ein Außenseiter, der versucht in der Gesellschaft halt zu finden. Es hat mich stark beeindruckt. Das Ende ist skurril und und hinterlässt einen nachdenklich… Sprachlich außergewöhnlich, dieses Buch sollten alle Thriller Fans mindestens einmal gelesen haben 🌟

3.5

Aufgrund der Sprache wirklich seinen Ruf wert

Ich muss sagen: Wenn ich rein die Sprache betrachte, ist Das Parfüm wirklich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe – allerdings mit dem klaren Hinweis, dass ich mich dabei ausschließlich auf die Sprachkultur beziehe. Deshalb gebe ich dem Buch auch gerne 3,5 Sterne. Was den Inhalt angeht, bin ich jedoch zwiegespalten. Mich konnte das Thema nicht wirklich abholen. Für meinen Geschmack wurde weder Spannung aufgebaut noch echte Dramatik erzeugt. Stattdessen wirkt vieles eher verstörend: Es geht um einen talentierten Parfümeur, der den Drang entwickelt, den Duft von jungen Frauen einzufangen – einen Duft, den sie nur im Tod freigeben. Da ich nicht spoilern möchte, gehe ich nicht näher auf sein Schicksal ein – nur so viel: Es ist eines, das ihn letztlich zurecht ereilt und das er sich am Ende sogar selbst aussucht. Das Buch ist in vier Teile gegliedert, von denen ich einen persönlich als eher unwichtig empfunden habe. Aber das ist natürlich nur meine subjektive Meinung. Im Kern dreht sich die Geschichte um Fanatismus und falsche Hingabe. Gleichzeitig bekommt man auch einen Einblick in eine gewisse „Schönheit“ der Privilegien aus der Perspektive des Täters, besonders gegen Ende des Buches. Alles in allem ist es ein Blick auf Moralvorstellungen, die man zwar nachvollziehen muss, obwohl sie eigentlich nicht nachzuvollziehen sind. Ich habe das Buch mit gemischten Gefühlen beendet und war leicht unbefriedigt, da es nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen hat. Trotzdem bin ich froh, es gelesen zu haben und nun zu dem Kreis derjenigen zu gehören, die dieses Werk kennen. Ich hätte das Buch vermutlich abgebrochen, wäre es nicht in dieser außergewöhnlich guten erzählerischen Art geschrieben worden. Andere Werke von Patrick Süskind kenne ich bisher nicht, aber aufgrund seines Schreibstils kann ich mir gut vorstellen, weitere von ihm zu lesen. Ich würde das Buch dennoch jedem empfehlen, der gerne liest. Allein wegen seines Wortschatzes und der Erzählweise ist es ein bedeutendes Stück Kulturgut. Außerdem ist es mit etwas über 300 Seiten ein Roman, den man gut an ein oder zwei Abenden lesen kann.

2.5

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich so wirklich von dem Buch halten soll. An sich war es wirklich kein schlechtes Buch. Es gab Sätze, die fand ich super! Auch die Bedeutung dahinter, allerdings hat mich das Buch nicht einmal in einen Bann gezogen. Der mittlere Teil des Buches hat mir bspw. auch nicht gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass sich alles unnötigerweise zog. Dafür hat mir aber der Teil, in dem sich Grenouille bei Baldini aufgehalten hat, sehr gut gefallen. Auch schön fand ich die Mordszenen. Die (detaillierte) Beschreibung aller möglichen Sachen war auch klasse! Gleichzeitig war ich aber auch enttäuscht, dass die Mordszenen nicht ganz so brutal waren, wie erhofft bzw. erwartet. Ich bin wirklich gespaltener Meinung doch an sich betrachtet, ist es kein schlechtes Buch.

3.5

Ein Klassiker

Definitiv ein lesenswertes Buch, dass nach dem Ende einen seltsamen Beigeschmack hinterlässt. Ich hatte einerseits Mitleid mit Jean-Baptiste Grenouille, andererseits hatte ich eine enorme Abneigung gegenüber dem Protagonisten. Die Schreibweise aus der Erzählerperspektive ist jedoch wundervoll und gibt der Geschichte eines Mörders fast schon etwas ekelhaft märchenhaftes.

4

Absolute Pflichtlektüre!

Film habe ich auch schon mehrfach gesehen. Das Buch ist etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem der Schreibstil. Anhand der guten Beschreibungen kann man sich sehr vieles bildlich gut vorstellen, vor allem auch das ungewöhnliche, teils ekelerregende und verstörende. Ich ziehe einen Stern für den etwas komplizierteren Schreibstil ab.⭐️⭐️⭐️⭐️ Für mich ist es eine Leseempfehlung, da es ein absoluter Klassiker/Pflichtlektüre ist. Der Film dazu rundet die Geschichte ab.

3.5

Bei dem Versuch einen Klassiker zu lesen, fiel meine Wahl auf "Das Parfum" von Patrick Süskind.

Da ich dieses Buch schon etwas länger auf dem SuB hatte, habe ich beschlossen mich dem endlich zu widmen. »Mit angewidertem Interesse las Grenouille im Buch der ekligen Gerüche, und wenn der Widerwille das Interesse überwog, so klappte er es einfach zu, legte es weg und nahm ein anderes.« Genau so erging es mir, während ich mich durch den Schreibstil gekämpft und Seite um Seite durchwühlt habe. Der Schreibstil ist anspruchsvoll und die Story nichts für schwache Nerven. Jean-Baptiste Grenouille erscheint fast wie ein Geist. Niemand scheint von ihm Notiz zu nehmen. Er haust und wütet unbemerkt, bis er nicht mehr unbemerkt ist. Auf der Suche nach dem perfekten Duft begibt er sich auf eine Reise. Er probiert und testet immer wieder die skurrilsten Gerüche zu filtern, und deren Essenzen einzufangen und macht dabei auch vor Menschen nicht halt... Ehrlich gesagt bin ich nicht sicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Es war ein absolut wilder Fiebertraum. Nichts an dieser Geschichte war jemals angenehm oder gar bequem. Ekel und Abneigung begleiten einen von Anfang an durch jede Seite. Man verfolgt Grenouilles Weg und dann ist es vorbei. Viel zu schnell, abrupt und einfach so. Genau so, wie es angefangen hatte. Und zurück bleibt ein sprachloser Leser...

4

Es war echt ein Überwindung das buch zu lesen nachdem man den Film angeschaut hat. Fand das Buch ganz in Ordnung

4.5

Fesselnd, düster und einzigartig

Ich habe “Das Parfum” jetzt zum zweiten Mal gelesen, und es hat mich wieder total in seinen Bann gezogen. Patrick Süskind erzählt die Geschichte von Jean-Baptiste Grenouille so intensiv, dass man fast selbst die Düfte riechen kann. Die Mischung aus faszinierend und verstörend macht das Buch aus. Klar, an manchen Stellen zieht es sich ein bisschen, aber die Atmosphäre und der einzigartige Schreibstil machen das mehr als wett.

Fesselnd, düster und einzigartig
3.5

Der Geruch des Wahnsinns

Patrick Süskinds Klassiker hat in mir ziemlich ambivalente Gefühle hervorgerufen. Dabei bin ich tatsächlich recht froh darüber, dass ich den Roman durch eine eher analytische Brille gelesen habe, denn sonst wäre er vermutlich schlechter weggekommen. Zum einen muss man anerkennen, dass Süskind einen handwerklich soliden Text vorlegt, der zwar einem recht klassischen und ihm wahrsten Sinne dramatischen Spannungsaufbau folgt, jedoch auch sprachlich sehr aufwendig und konsequent gestaltet wurde. Insbesondere die Potenziale eines (unzuverlässigen) Erzählers wurden hierbei meiner Meinung nach wunderbar ausgeschöpft, zumal dieser wirklich sehr manipulativ und wenig zu durchschauen ist. Das macht es einem auch schwer, Grenouille, die Hauptfigur, einzuschätzen, geschweige denn ihn zu verstehen. Bis zum Schluss bleibt unklar, mit was für einem Menschen wir es zu tun haben und ob er wirklich etwas Teuflisches in sich trägt oder die tragische Konsequenz einer kaltherzigen Gesellschaft darstellt. Allerdings habe ich selten so viel über einen Charakter diskutiert und nachgedacht wie über Grenouille. Und das, obwohl sein Handeln eigentlich für sich spricht. Zum anderen ist der Roman jedoch in einigen Aspekten nicht besonders gut gealtert, um meinem Geschmack zu entsprechen. Dass nur der Geruch von weißen Jungfrauen den einzig wahren Duft erzeugt… naja. Und auch einige Begriffe wie das Z-Wort bedürfen schon mal einer Überarbeitung. Und obwohl Grenouille in seiner von Wahnsinn geprägten Gestaltung wirklich zu Ende gedacht und auch dementsprechend gestaltet wurde, war mir der Handlungsverlauf dann doch etwas zu vorhersehbar. Hängen geblieben ist bei mir jedoch vor allem der letzte Satz, der all dem Negativen noch etwas Positives entgegenzusetzen versucht. Ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll - und das spricht tatsächlich für den Text.

4.5

Wie die meisten Menschen hatte ich schon mehrfach von dem Parfüm gehört und wusste auch worum es geht und dachte, dass es bestimmt gut sei, aber nicht unbedingt was besonderes. Ich habe mich geirrt, ich dachte ich wüsste was auf mich zukommt, umso origineller, unerwarteter und schöner fand ich das Buch aber. Es ist verständlich warum dieses Buch so berühmt ist.

4

Ein wirklich sehr schön geschriebener, moderner Klassiker. Aber eine Frage: Wer kommt auf sowas?

Dieses Buch ist so märchenhaft und gleichzeitig so verstörend und enkelerregend wie ich es schon lange nicht mehr gelesen habe. Sehr lesenswert ⭐⭐⭐⭐ (Wenn ihr empfindlich seid was bestimmte Themen angeht solltet ihr jedoch evtl überlegen ob ich das eurem Magen wirklich antuen wollt, da Patrick Süskind eine sehr sehr SEHR bildliche sprache verwendet um folgende Themen zu schildern: •Mord und Mordphantasien •Verarbeitung von Leichen •Pädophilie •leicht verstörende sexuelle Inhalte) Viel Spaß beim Lesen 🫶🏼

3.5

Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Auf der einen Seite war es super geschrieben und las sich wirklich gut. Die Handlung versprach einiges. Auf der anderen Seite aber dauerte es mir zu lange bis es richtig los ging und das Ende war für mich verwirrend und sehr komisch. Ich hatte mir dann am Ende doch mehr erhofft. Vllt hatte ich auch nur zu hohe Erwartungen. Ich werde mir bei Gelegenheit auch mal den Film anschauen. 😊

4

Verstörend, einnehmend, absurd

Ich gebe 4 Sterne, weil es anders ist, als alles was ich bisher gelesen habe. Ich kann absolut jeden verstehen, der es viel schlechter bewerten würde. Das Besondere daran für mich: Noch nie wurde ein Buch fast nur durch den Geruchssinn beschrieben. Mir gefällt daher vor allem die Art, wie es geschrieben wurde. In der Mitte war es ein wenig langatmig, aber gleichzeitig braucht es den Teil auch um zu verstehen, wie er so geworden ist. Aus „psychologischer“ Sicht sehr interessant denke ich. Die Frage, wie jemand zum Mörder wird, wird gut beantwortet. Die fehlende Liebe konnte der Leser gut mitempfinden. Ich mochte wie am Anfang beschrieben wurde, wie er riechen und Düfte spalten und herstellen kann. Das war echt interessant. Ich finde es hätte spannender geschrieben werden können, wenn die Morde früher losgegangen wären. Da hätte man einfach mehr mit „spielen“ können. Achtung Spoiler!!! Die beiden Enden fand ich zu abstrakt! Das war mir zu weit weg von der Realität. Ich konnte verstehen, dass er eine genaue Nase hat und daher das krasseste Parfum herstellen kann, aber das alle anderen es so intensiv wahrnehmen wie er, erschien mir dann doch ein wenig unlogisch. Wahrscheinlich hat es wie eine Droge gewirkt, aber dass er dann erst freigesprochen und anschließend aufgefressen wird, ist sehr wild.

5

"Und plötzlich wusste er, dass er nie in der Liebe, sondern immer nur im Hass Befriedigung fände, im Hassen und Gehasstwerden."

Ich befürchte, ich habe ein Lebenshighlight gelesen.🤯 Den Film habe ich schon vor Jahren paar Mal gesehen und der hat mir schon ziemlich gut gefallen. Aber das Buch? Man sagte immer, dass das Parfum unverfilmbar sei und nachdem ich es gelesen habe, stimme ich zu. Ich habe noch nie so viel annotiert, wie bei diesem Buch. Ich musste mich regelrecht zurück halten, weil ich ungelogen auf jeder 3. Seite was markieren konnte. Ich habe mich während des Lesens geekelt, ich habe gelacht, ich war fassungslos. Mich hat der Schreibstil komplett umgehauen. Die Art und Weise, wie Sachen beschrieben wurden, die Worte, die PS dafür gefunden hat, ist einfach einmalig - phänomenal.

"Und plötzlich wusste er, dass er nie in der Liebe, sondern immer nur im Hass Befriedigung fände, im Hassen und Gehasstwerden."
3

Re-Read eines Klassikers

Das Parfüm von Patrick Süskind habe ich vor ca. 15-18 Jahren das erste Mal gelesen. Damals war ich von dem Buch wahnsinnig fasziniert. Heute lässt es mich eher ratlos zurück. Teilweise hatte ich Probleme dem Handlungsstrang zu folgen. Es wurde so oft zwischen einzelnen Themen gesprungen, dass ich dachte, dass kann ich nicht. Das ist genauso schlimm wie in meinem Gehirn und ich lese doch zur Entspannung. Weiterhin musste ich die ganze Zeit daran denken, dass normale Menschen ca. 5000 Riechzellen haben und Hund über 200.000 Riechzellen. An der Zeit des Geschehens gemessen ist die Geschichte vermutlich gar nicht so gruselig und grausam. Die Menschen gar nicht so abartig. Trotzdem zeigt sich auch vieles davon in der heutigen Zeit. Missgunst gegenüber Menschen mit besonderen Talenten. Aber auch Ausgrenzung, wenn jemand anders ist als das was als normal oder auch normschön angesehen wird. Die Themen im Buch sind und bleiben trotzdem schwere Kost.

4

Eine olfaktorische Reise ins Grauen 👃🕯️

Das Parfum von Patrick Süskind ist ein absoluter Klassiker, den ich unbedingt lesen wollte! Vor Jahren hatte ich bereits den Film gesehen, konnte mich aber nur vage daran erinnern, dass ich ihn ziemlich strange fand. Und genau so verrückt und einzigartig war dann auch das Buch! Ich persönlich mochte den Schreibstil sehr gerne. Es gab zwischendurch zwar sehr lange und verschachtelte Sätze, die man vielleicht das ein oder andere Mal doppelt lesen musste. Dennoch fand ich, dass es flüssig und gut zu lesen war und auf eine Weise trotzdem leicht verständlich und zugänglich blieb. 📖✨ Der Schreibstil war unglaublich bildlich. Man konnte sich das Paris und Frankreich um 1750, mit all seinen Gerüchen und Schattenseiten, wirklich hervorragend vorstellen. 🇫🇷👃 Süskind schafft es, eine Atmosphäre zu erschaffen, die man förmlich riechen kann. Es gibt einige Passagen in dem Buch, die mich wirklich schlucken ließen, weil sie durch ihre Banalität und Brutalität einfach sehr außergewöhnlich waren und einen in gewisser Weise schaudern ließen. 😨 Zum Teil waren tatsächlich recht schwer zu lesen, was aber der Intensität der Geschichte zuträglich war. Patrick Süskind hat es außerordentlich gut geschafft, das Zeitalter und die Gesellschaft darzustellen. Aber ganz besonders beeindruckend fand ich, wie er Grenouille als einen krankhaften Geist, Psycho- oder Soziopathen, darstellt. Seine Obsession, seine Abgründe – das alles wurde unglaublich detailliert und beklemmend gezeichnet. 🧠😱 Und obwohl ich seine Taten nicht legitimiert will, kann ich doch irgendwie verstehen, warum er so geworden ist und zumindest was ihm den Weg des Grauens geebnet hat… Abgesehen von diesen Pluspunkten hatte ich auch kontinuierlich Lust weiterzulesen. Ich fand es durchweg spannend und wollte immer wissen, wie es weitergeht, auch wenn es keine sonderlich großen Plottwists im Buch gibt. Es war einfach die einzigartige Reise in Grenouilles Geist, die mich gefesselt hat. Ich würde Das Parfum absolut weiterempfehlen und es bekommt von mir vier von fünf Sternen! ⭐⭐⭐⭐ Ein echtes Meisterwerk der psychologischen Abgründe!

Eine olfaktorische Reise ins Grauen 👃🕯️
2

3/5 für die Sprache…1/5 für die absurde, verstörende und teils widerliche Story.

Das Parfum zu lesen war, trotz der durchaus leicht zu lesenden und guten Sprache Süskinds, ein zähes Unterfangen. Es zog sich, und der Autor verzettelte sich oftmals in Details oder Erzählungen über Nebencharaktere, die für die Story verzichtbar wären. Lediglich die technischen Details der Parfümherstellung waren ganz interessant. Aber das war es dann auch schon. Die Geschichte wird spätestens ab dem zweiten Teil absurd und nicht mehr nachvollziehbar. Die Mystik, teils übernatürliche Abschweifungen, waren sehr langweilig. Das Parfum hat zudem so eine schwere, widerliche und obszöne Note von Seite 1 bis zu seinem Höhepunkt, bei dem eine sinnlose, perverse Orgie getrieben wird. Ja, teilweise kann einem da schon schlecht werden. Weniger aus Ekel sondern eher aufgrund der ganzen absurd depressiven Atmosphäre. Am Ende denkt man sich dann…warum habe ich mir das nur angetan? Abbrechen wollte ich eigentlich schon bei der Hälfte des Buches. Aber wie ein Gaffer auf der Autobahn, kämpft man sich Seite für Seite durch, bis zum ober-weirden Finale.

3/5 für die Sprache…1/5 für die absurde, verstörende und teils widerliche Story.
5

Eines der wenigen Bücher, die ich bereits mehrmals gelesen habe! Wenn mich jemand fragt, welches Buch muss man deiner Meinung nach gelesen haben, dann würde ich ohne zu zögern sagen: DAS PARFÜM!

5

Raffiniert wie der Antiheld die Gesellschaft vorführt und seine genialen Fähigkeiten dabei ausreift.

Die Abiturlektüre hat mich nach vielen Jahren erneut in ihren Bann gezogen wie ein, von Grenouille entworfenes, himmlisches Parfum. Dabei haben mir die detaillierten Beschreibungen der Duftwelt sehr gefallen. Liest sich gut und schnell, sehr zu empfehlen :)

5

Dies ist keine Rezension im klassischen Sinne, sondern ein Leseeindruck, quasi “Das Parfum” revisited, 40 Jahre später. Was soll man noch Neues sagen über einen Roman, der so lange erfolgreich auf dem Buchmarkt existiert und in über 50 Sprachen übersetzt wurde? Ein moderner Klassiker, der zigfach besprochen und auseinandergenommen wurde. Genau. Eine Frage aber kann ich euch in dem Zusammenhang beantworten: Warum habe ich ihn überhaupt erst jetzt zum ersten Mal gelesen? Weil ich ein Weichei war. Ich hatte Deutsch Leistungskurs und nur im Grundkurs haben sie “Das Parfum” gelesen. Jemand erzählte, dass das Ende so furchtbar eklig und grausam sei. Obwohl mich das Buch und die Story immer interessiert und angezogen haben, hatte ich es doch als Lektüre gemieden, eben wegen dem scheinbar grausigen Ende. Spoiler: Es ist gar nicht so schlimm wie befürchtet und ich konnte wunderbar mit diesem Ende leben. Es ist ein gutes, ein sinniges Ende. Aber warum dann jetzt doch? Nun ja, ich habe ja gerade selbst einen Roman geschrieben und “Das Parfum” wird in meinem Buch intertextuell erwähnt. Manchmal machen literarische Figuren komische Sachen… Also musste/durfte ich auch ran, denn ich wollte nicht unwissender sein als mein Protagonist, der das Buch auch in der Schule gelesen hat. Und ja: Auch ich konnte mich dem Zauber dieser Geschichte, ihrer rohen und harten Originalität, nicht entziehen. Diese Düfte - eine Welt aus Düften! Was Süskind auf so einzigartige Weise gemacht hat - er hat einen der fünf Sinne zum Hauptthema seines Buches gemacht. Und dann hat er einen Antihelden geschaffen, der absolut abstoßend ist und gleichzeitig faszinierend und auf groteske Weise attraktiv. Diese beiden Punkte zusammengenommen machen die Einzigartigkeit von “Das Parfum” aus. Asexuelle Protagonist:innen führen ebenfalls ein Schattendasein in der Literatur. Grenouille ist im klassischen Sinne asexuell, wobei man auch sagen könnte, seine Nase ist sein Geschlechtsteil und seine Erotik nicht die Körperlichkeit, sondern der Geruch. Was an “Das Parfum” ebenfalls besonders ist, ist die auktoriale Erzählstimme, die wie ein Relikt vergangener Zeiten anmutet und uns erfolgreich vorgaukelt, wir hätten es tatsächlich mit einem zeitgenössischen Roman aus dem Frankreich des 18. Jahrhunderts zu tun. Der Roman “brachte das Erzählen in die deutsche Literatur zurück”, sagt Christine Lötscher auf dem Klappentext. Patrick Süskind ist einer der mysteriösesten Schreibenden unserer Gegenwart. Im heutigen Literaturbetrieb, in dem Autor:innen medial präsent sein und sich auch ein Stück weit selbst vermarkten müssen, haben es scheue, zurückgezogene Persönlichkeiten wie er eher schwer. Ein Segen, dass er seinen Weltbestseller in einer Zeit schrieb, in der das Werkzeug erster Wahl noch die Schreibmaschine war und Autor:innen es sich leisten konnten, exzentrisch zu sein, Preise abzulehnen und nicht öffentlich aufzutreten. Wer weiß, ob er das heute noch so hätte durchziehen können. Na gut, es gibt im deutschsprachigen Raum noch Walter Moers, der ebenfalls sehr zurückgezogen lebt, aber sonst? Ich bin froh, dass meine eigene Geschichte mich dazu inspiriert hat, endlich Grenouilles Geschichte zu lesen. Ich bereue es zu keinem Zeitpunkt und kann endlich sagen, dass ich kein Weichei mehr bin.

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4.5

Ich bin schockiert und fasziniert zugleich

Ich muss vorab sagen, dass ich relativ lange für dieses Buch gebraucht habe. Man musste sich beim Lesen wirklich konzentrieren und durch die ganzen französischen Begriffe musste ich über manches auch noch mal drüber lesen ! Aber es hat sich definitiv gelohnt. Nicht nur, dass es extrem gut geschrieben war… Sondern was war das bitte für ein Ende ? Ich bin immer noch angeekelt und schockiert . Die letzten 20 Seiten haben sich eher wie ein Drama oder Theaterstück als wie ein Roman angefühlt

4

[Enthält Spoiler] Eine ausgezeichnete Unterhaltungslektüre. Wie der Untertitel verlautbaren lässt, begleiten wir in “Das Parfum” „Die Geschichte eines Mörders“. Von der Geburt bis zu seinem Tod, können wir mit ansehen, wie der sonderbare Grenouille zu dem größten Verbrechen Frankreichs avanciert. Doch kein blutlüsterner Barbar, kein klassischer Psychopath oder Sadist verbirgt sich hinter unserem Protagonisten, nein, Grenouille tötet nicht des Tötens Willen. In gewisser Weise könnte man ihn als Triebtäter beschreiben, ohne, dass damit der Sexualtrieb gemeint sei. Denn obwohl unsere Protagonist ausschließlich junge Frauen und Mädchen tötet, hat er dabei nie unsittliche Absichten. Grenouille tötet sie um einen anderen, einzigartigen Trieb zu befriedigen; den Trieb nach dem besten Parfum der Weltgeschichte. Was „Das Parfum“ so einzigartig macht, ist Grenouille übermenschliche Fähigkeit des Geruchsinns. Dieser ermöglicht es ihm Menschen, Tiere, sogar Objekte Kilometerweit und gar durch massive Steinwände hindurch wahrzunehmen. Patrick Süskind hat es geschafft aus etwas so alltäglichem, so unscheinbaren und banalen wie dem menschlichen Geruchsinn, eine fast comicartige Superkraft zu formen. Einzigartig und unvergleichbar, weshalb „Das Parfum“ eine Geschichte ist, in der auch keine Sekunde der Gedanke aufkommt, dass man etwas ähnliches schon einmal gelesen habe. Besonders hervorzuheben ist zudem die Akribie, mit der Süskind die detaillieren Prozesse der Parfumherstellung des 18. Jahrhunderts und die Welt der Gerüche beschreibt. Nur mutmaßen können wir über die vielen Wochen und Monate, die Süskind in die Recherche investiert haben muss. Der Roman ist zudem in leichter Sprache (blendet man die unzähligen französischen Orts-, Straßen-, und Eigennamen aus, die für einen flüssigen Lesefluss eine gewisse Grundkenntnis der französischen Sprache voraussetzt) geschrieben, sodass man ihn ohne Anstrengung in geringer Zeit verschlingen kann, was durch die einzigartige und spannende Handlung verstärkt wird. „Das Parfum“ von Patrick Süskind kann ich nur empfehlen. Insbesondere nach dem lesen recht anspruchsvoller Literatur, ist „Die Geschichte eines Mörders“ eine ausgezeichnete Unterhaltungslektüre.

5

Ein absolut berechtigter Klassiker, den man gelesen haben muss.

Die Geschichte spielt im 18. Jahrhundert im “stinkenden” Frankreich. Jean-Baptiste Grenouille wird geboren und von Anfang an scheint etwas mit diesem Kind nicht zu stimmen, weshalb er von Mutter zu Amme zu Pater zu Pflegemutter weitergereicht wird. Das Besondere an Grenouille war sein Geruchssinn, der so fein war, dass er alle Vorstellungen eines irdischen Sinns übertraf. Sein Weg führte ihn später dazu, den Parfumeur der Stadt zu überzeugen, bei ihm zu lernen. Nachdem er das erste Mal die Schönheit des Geruchs einer jungen Frau erfahren hat, setzte er sich zum Lebensziel, menschliche Gerüche zu konservieren. Die Art und Weise, wie diese Geschichte erzählt wird, ist unvergleichlich. Zumindest habe ich bisher noch nichts Vergleichbares gelesen und war hin und weg. Die absurdeste Geschichte, die man sich vorstellen kann, aber so unterhaltsam, humorvoll und fesselnd erzählt, dass man sich fast an die Absurdität gewöhnt.

5

Wer es noch nicht kennt…auf jeden Fall lesen 🙏 auch dann, wenn man den Film kennt…kein Vergleich 🥰

5

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. „Das Parfum“ von Patrick Süskind zählt für mich nicht umsonst zu den besten Romanen der deutschen Literatur. Ich hatte nicht sehr hohe Erwartungen an das Buch, da ich zuvor nicht viel darüber gehört hatte, jedoch hat es mich auf verschiedenen Ebenen total überrascht und abgeholt. Gleich zu Beginn wird mithilfe von den Ereignissen, Charakteren und vor allem Wortwahl eine Atmosphäre geschaffen, die einen in die Zeit vor der französischen Revolution in Frankreich eintauchen lassen. Zudem wird gleich anfangs klar, dass der Erzähler einen quasi bei der Hand durch die gesamte Geschichte führt, was für mich einen sehr angenehmen Effekt auf das Leseerlebnis hat. Bis zum Ende hin besteht die Nähe zum Geschehen und die immer wieder neu erschaffenen Atmosphären fesseln einen immer wieder (dazu aber später etwas mehr :P). Fast alle Personen, die Grenouille prägen, sterben. Ob es die Mädchen sind, die er tötet oder die Herrschaften, die ihn erziehen oder ihm Arbeit verrichten ließen. Meist sterben diese aufgrund des Resultats der Selbstüberschätzung. Grenouille zog sich selbst ins Verderben, genau wie er viele andere seiner Mitmenschen ins Verderben lockte, ohne es Bewusst getan oder bemerkt zu haben. Indirekt werden auch bürgerliche Armut, adeliger Wohlstand und die existenziellen Krisen des 18. Jahrhunderts thematisiert, was für den ein oder anderen ansprechend oder auch abstoßend sein kann. Es wird einem nicht penetrant auf die Nase ( ;) ) gebunden aber trotzdem genug und unterschwellig angeführt, dass man drüber nachdenkt. Was mich jedoch besonders faszinierte war die Offenheit für Interpretationen, womit ich zu Beginn nicht wirklich rechnete. Zudem konnte ich einige kleine Parallelen zu Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ erkennen, was möglicherweise auf Intertextualität hindeuten könnte (Spekulation meinerseits). Stichwörter wären hier Grenouilles jahrelanger Aufenthalt in der Berghöhle, seine „Gottlosigkeit“ und der mehrfach aufgeführte Begriff des Übermenschens. Für mich persönlich konnte ich die Obsession Grenouilles und sein Wesen mit dem Thema Liebe und Beziehungen verbinden. Dass er sich selbst nicht riechen konnte, könnte für mich beispielsweise mit einer Unfähigkeit der Selbstliebe in Verbindung gebracht werden. (Es gäb noch unzählige Textstellen, um die Interpretation noch genauer und weiter auszuführen, jedoch würde das jetzt den Rahmen sprengen :D) Süskind schaffte es, dass man Grenouille zuerst vielleicht bemitleidet und im Laufe des Geschehens hasst, man „Angst“ vor ihm hat aber man ihn auch auf seltsamerweise bewundert. Allgemein schaffte er es mit Worten Gemütszustände in einem hervorzurufen und das Gefühl von Unbehagen zu kreieren, wie ich es bis jetzt selten durch das Lesens eines Romans erlebt habe. Beispielsweise war ich überaus schockiert und dermaßen angeekelt über die Tatsache, das Richi eine sexuelle Anziehungskraft gegenüber seiner schlafenden Tochter verspürte, ertappte mich aber auch selbst dabei, wie erstaunt ich war über Süskinds Ausschmückung dieser Szene und den dadurch entstandenen Effekt auf den Leser. Man hat sich schon fast geschämt für die Genialität der Ausdrucksstärke Süskinds. Einiges könnte ich über dieses Buch noch sagen, jedoch würden keine meiner Worte ausreichen, meine Faszination über diesen Roman ansatzweise für andere verständlich zu machen. Es ist ein Klassiker, welchen man gelesen haben sollte. Man wird keineswegs enttäuscht.

3.5

Duft und Mord in schönem Sprachgewand

Patrick Süskinds historischer Roman aus dem Jahr 1985 gilt als Klassiker, der unbedingt gelesen werden sollte. So berühmt, dass er 2006 mit einem hohen Budget von 50 Millionen Euro als internationale Co-Produktion filmisch adaptiert wurde. Und tatsächlich geht von "Das Parfum" eine einzigartige Faszination aus, deren Ursprung sich in Süskinds Schreibstil findet. Die Worte tragen die Lesenden durch die Geschichte, verführen sie und lullen sie förmlich ein. Süskind gelingt es das pure Grauen in wunderschöne Wörter zu verpacken und lässt gleichzeitig eine ferne und düstere Zeit lebendig werden. Darin verpackt er nun einige faszinierende Themen. Mit einem satirischen Augenzwinkern entlarvt er das Denken seiner Nebenfiguren, verpackt Schicksalsschläge in einen skurillen schwarzen Humor und irritiert gleichermassen durch nicht hinterfragte Elemente des Übernatürlichen. Auf diese Weise unterläuft "Das Parfum immer wieder geschickt Erwartungen und erzählt auch noch über Anpassung, eigene Identität und Obsession. Allerdings konnte mich "Das Parfum" trotz dieser Stärken nicht vollends überzeugen, was möglicherweise mehr an mir, als an dem Roman selbst liegt. Das Thema der Düfte ist zwar interessant, komplett faszinieren kann es mich jedoch nicht. Selbiges gilt auch für die Geschichte, die komplett ohne Sympathieträger auskommt und mich somit nur bedingt fesseln konnte. Denn war ich wirklich daran interessiert wie die Geschichte des Mörders endet? Es ist der Schreibstil, es sind die Feinheiten, die kleinen Seitenhieben, die durchdachten und cleveren Momente, mit denen "Das Parfum" mich am Lesen hielt und die den Roman aus meiner Sicht am Ende lesenswert machen.

5

Er wollte doch nur wahrgenommen werden....

4

Verstörend gut!

Das Parfum ist ein Roman, der einen gleichzeitig fasziniert und verstört. Süskind schreibt mit einer eindringlichen Bildsprache und entführt in eine Welt, die intensiv riecht, atmet und lebt – fast schon übermächtig sinnlich. Im Mittelpunkt steht Grenouille, eine Figur so abstoßend wie faszinierend, die man nicht aus dem Kopf bekommt. Die Geschichte ist dunkel, grotesk und zugleich kunstvoll erzählt. Ein Buch, das man nicht einfach weglegt, sondern das einem noch lange in der Erinnerung haftet – wie ein schwerer Duft, der nicht verfliegt.

5

Klassiker.

Das Parfüm ist ein Must-read und eines der Grundlagenwerke der modernen Literatur. Ein Thriller aus Blick des Täters und einem wirklich, wirklich wilden Ende!

5

Eine Sprache von betörender Schönheit – dieses Buch hat mir gezeigt, wie wundervoll Deutsch klingen kann. Ich bin nicht nur beeindruckt – ich bin hingerissen.

2

Definitiv nicht mein Fall...

Also das war mal wieder auch eine Schullektüre. Und mir ist durchaus bewusst, dass das als literarisches Meisterwerk gilt, aber für mich ist das einfach eine völlig falsche Geschichte. Ich verstehe einfach die Storyline nicht und wie kommt man überhaupt darauf, dass jemand Parfüm von toten Mädchen macht, da die ja so gut riechen? Mir wurde wirklich immer schlecht, als ich das gelesen habe... Naja, ich muss trotzdem sagen, der Schreibstil war gut und dieses Buch ist in jener Hinsicht nicht so schlecht geschrieben, aber wegen der Geschichte einfach nur diese zwei Sterne.

Definitiv nicht mein Fall...
5

Unfassbar gut! Es gibt viel zu dieser Geschichte zu sagen, aber überzeugt euch selbst.

In meiner Rezension möchte ich mich auf einen kleinen, philosophischen Aspekt der Geschichte von Patrick Süsskind, dessen Name perfekt zum Thema des Buches passt, fokussieren. Normalerweise wird dem Sehsinn das meiste Gewicht zugesprochen wenn es darum geht sich in der Welt zu orientieren. Auch in der Erkentnisstheorie scheint der Sehsinn der, zur Gewinnung von Wissen, wichtigste Sinn zu sein. Für Grenouilles ist das anders. Sein wichtigster Sinn zur Orientierung in und zum Erkentnissgewinn über die Welt ist der Geruchssinn. Allein dieses Spiel mit der menschlichen Norm macht das Buch nicht nur zu einem literarischen Meisterwerk, sondern auch zu einem philosophisch anregenden Gedankenexperiment.

4.5

Anders als alles bisher Gelesene 🫣

Ich bin zu 50% schockiert und zu 50% begeistert. Das Buch unterscheidet sich extrem zu allen anderen "normalen" Büchern. Es spielt im 18. Jahrhundert, dementsprechend ist die Ausdrucksweise (aber gut verständlich!!). Ich musste tatsächlich häufig lachen, war aber genauso oft angeekelt und verstört. Was ist denn da am Ende bitte passiert, bzw. was hat Grenouille da bitte gemacht?! 😭 Ich glaube, man hat mehr als nur 1. Mal gemerkt, dass er ein großes Problem hat...😂 Würde das Buch auf jeden Fall empfehlen, es war eine tolle Lese-experience ⭐ (auch wenn ich anfangs Zweifel hatte)

5

Große Liebe

So. Das Jahr habe ich direkt mit einem Klassiker gestartet. Mehr oder weniger freiwillig 😅 📚 Aber: das Parfum von Patrick Süskind war natürlich eine gute Wahl. Der Schreibstil ist so unglaublich fließend, Grenouille ist ein wahnsinnig guter Hauptcharakter und die Geschichte ist jedes Mal aufs Neue spannend. 📚 Gelesen hab ich das Buch jetzt zum zweiten Mal. Das erste Mal habe ich es mir aus der Bibliothek ausgeliehen, weil ein Ausschnitt davon im Deutschbuch war und ich den Ausschnitt schon so ansprechend fand. Jetzt habe ich mir das Buch wegen der Uni gekauft. Darüber bin ich aber unglaublich froh. Am liebsten würde ich es nämlich gleich nochmal lesen. 📚 Daher habe ich eine Frage an euch: 🌼 Gibt es Bücher, die ihr durch Schule, Uni, oder Arbeit entdeckt und in euer Herz geschlossen habt? Bei mir ist es wie gesagt dieses. Ich kann es wirklich nur empfehlen. Es ist spannend, seltsam und absolut lesenswert. ✨ ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

4

Insgesamt ein gutes Buch mit einer spannenden Geschichte und vielen interessanten Details. Die Sprache ist allerdings recht anspruchsvoll, weshalb man schon etwas Leseerfahrung und ein gutes Verständnis der deutschen Sprache mitbringen sollte. Für Anfänger ist es daher weniger geeignet, für geübte Leser jedoch sehr empfehlenswert.

4

Die verwendete Sprache unglaublich spannend, inhaltlich erst zum Ende hin wirklich gut.

4

Nun hab ich dieses Buch wegen vieler guter Bewertungen gelesen. Es ist mal was anderes und am Ende ein bisschen sehr kurios. Aber an und für sich ein gutes Buch. Was man alles so mit Parfüm machen kann. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen

4

Plot:⭐⭐⭐⭐Characters:⭐⭐⭐⭐World building:⭐⭐⭐⭐⭐Writing style:⭐⭐⭐⭐Part 1: 4,5 starsPart 2: 3,0 starsPart 3 + 4: 4,5 starsDas Buch war in mehrere Teile aufgeteilt, wovon mir alle außer der 2.Teil sehr gut gefallen haben. Der 2.Teil war mir teilweise etwas zu träge und literarisch, hätte man ruhig etwas kürzen können.

5

Wenn es im 18. Jh. True-Crime-Podcasts gegeben hätte ...

... dann wäre es dieses Buch. Wobei es natürlich kein wahrer Mordfall war, sondern zum Glück Fiktion. Und mit dem Unterschied, dass die meisten Podcaster*innen in dem Bereich, die ich hören, sehr sensibel mit den Fällen umgehen. Nicht so Patrick Süskind, der die wirklich, wirklich grausamen Ereignisse in dem Buch mit seinem salopp-sarkastischem Schreibstil in einen krassen Kontrast setzt. Ich bin von mir selbst schockiert, dass ich nicht schockierter über das Buch bin, weil es fast schon ein bisschen parodisch anmutet. Für mich ist dieses Zusammenspiel ein literarisches Unikat und ich muss echt sagen, dass das der erste Klassiker ist, bei dem ich mich nicht ein einziges Mal quälen musste. Ich war nie gelangweilt, nicht mal in der Episode mit dem Höhlengleichnis, was viele als zäh ansehen. Irgendwie war doch am Ende alles relevant für Grenouilles Werdegang als Psychopath. Und das war es auch übrigens, was mich so an True-Crime-Podcasts erinnert hat. Da wird ja auch oft alles anhand der Geschichte des Mörders aufgedröselt und hobbypsychologisch interpretiert, welches grausame Kindheitsereignis später zu den Vorgehensweisen geführt hat. Und viele reale Serienmörder haben ja ähnlich verschrobene Hirngespinste von wegen, sie wollen den Duft ihrer Opfer konservieren, was eigentlich meistens nur eine tiefsitzende Psychose für Machtausübung ist, was ihnen selbst meist gar nicht bewusst wird. Ich denke, ähnlich wäre es auch bei Grenouille, wäre er real und wäre damals nicht alles Unerklärliche mit Gott oder Teufel erklärt worden. Die Symbolik in dem Buch ist überbordend und ich müsste jetzt noch drei Wochen nachdenken und eine Abhandlung schreiben, um alles zu analysieren. Vom Gottkomplex über die Tatsache, dass Grenouille eigentlich mit allem immer durchkam, aber am Ende doch nicht glücklich war. Genauso spannend fand ich aber auch die ganzen Hintergrundinfos übers Parfumeurshandwerk und letalfluide Gase. Ein außergewöhnliches, heftiges, aber gutes Stück Literatur. Bin froh, dass es ich jetzt noch mal im Ganzen und frohes Mutes gelesen hab.

5

Dieses Buch habe ich mittlerweile bereits zum vierten mal gelesen und bin immer noch völlig gebannt: zwar makaber, aber unglaublich fesselnd und spannend geschrieben. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, unbedingte Leseempfehlung!!

5

So viel besser als der Film

Zum Glück hatte ich erst das Buch gelesen. #DasParfüm #PatrickSüskind #KlassikerMitWucht #GenieUndWahnsinn

4

Eine Geschichte, die nicht so schnell verfliegt.

Das wohl beste an diesem Buch ist der Wortschatz des Autors. Jeder einzelne Satz scheint mit der allergrößten Vorsicht geschrieben zu sein, und kommt ehr Literatur aus dem 19. Jahrhundert gleich, als jener aus den 1980ern. Dies ist allerdings auch ein Minuspunkt nach meinem Geschmack. Jedes Kapitel ist bis auf das kleinste Detail ausgeschmückt und lässt in seinen feinsten Beschreibungen von Landschaften und diversen Eindrücken, die Geschichte in den Hintergrund- beinahe in Vergessenheit rücken. Dennoch ein Klassiker der Weltliteratur, welchen man meiner Meinung nach, gelesen haben muss.

Eine Geschichte, die nicht so schnell verfliegt.
5

Ich hatte es in der Schule gelesen und war nicht besonders überzeugt. Nun, einige Jahre später habe ich es erneut in die Hand genommen und war fasziniert: dieser Schreibstil, die Leseperspektive, die Entwicklung der Geschichte… Das Parfum ist ein wahres Meisterwerk, das mir einfach nicht mehr aus dem Kopf geht!

4

Tolle Sprache , mich hat es nicht vollständig eingenommen und in den Bann gezogen

5

Was habe ich da gelesen? Ein gutes Buch und man kann es gut weglesen. Sehr spannend geschrieben. Aber das Ende ? Ich bin jetzt doch etwas verstört. Es ist aber in jedemfall empfehlenswert.

4

Eine fesselnde Reise in die Abgründe der Menschlichkeit

Wir begleiten Jean-Baptiste Grenouille in seinem Leben im 18. Jahrhundert. Er ist mit einem außergewöhnlichen Geruchssinn geboren und besessen davon "das eine" Parfum zu kreieren. Wir begleiten ihn auf dem Weg dorthin, während er immer mehr dem Wahnsinn verfällt und letztendlich zum Mörder wird. Die tiefere Bedeutung des Buchs, Macht, Menschlichkeit, Identität, hat der Autor unfassbar gut verpackt. Begeistert war ich von der detaillierten Beschreibung der Gerüche, das hat mich total abgeholt. Zwischendrin empfand ich das Buch als etwas langwierig, zum Schluss konnte ich es aber gar nicht mehr weg legen und bleibe mit dem Ende etwas verstört und mit viel Stoff zum Nachdenken zurück.

Eine fesselnde Reise in die Abgründe der Menschlichkeit
5

Zu Recht ein sehr gut bewerteter Klassiker

Irgendwie finde ich es schwer etwas zu diesem Buch zu sagen. Es muss sehr tragisch sein ein Talent zu besitzen, welches nur anderen nützt und sich selbst darüber hinaus nicht wahrnehmen zu können / keine Identität zu besitzen. Auch wenn die Hauptperson ein Mörder der schlimmsten Art ist hat man doch Mitgefühl mit ihm. Des Weiteren fand ich die Ausschweifungen in die Welt der Parfümherstellung sehr interessant. 5/5⭐️ sollte man gelesen haben!

3.5

War in Ordnung 💫

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und es hat auch relativ vielversprechend angefangen. Die Mitte des Buches war für mich persönlich aber etwas zu zäh und zu detailliert geschrieben. Dennoch bin ich froh, das Buch mal gelesen zu haben, da es aufgrund einiger Szenen doch sehr einprägsam ist.

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