Jetzt gerade ist alles gut
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Description
Vom großen Glück in kleinen Momenten
Ein kleiner Schnitt am Finger, schon wenige Stunden später hängt das Leben des Erzählers an einem durchsichtigen Schlauch. Er besiegt die Sepsis, aber die existenzielle Bedrohung bringt eine neue Frage in sein Leben: Wenn sich von einer Sekunde auf die andere alles verändern kann – wieso nehmen wir so selbstverständlich hin, dass wir unser Leben ständig auf später vertagen? Als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, wird er zum Sammler kostbarer Momente. In Liebe, Familie, Freundschaft, Natur sucht er nach dem, was wirklich zählt. Dabei entdeckt er, dass die berührendsten Geschichten oft in den überraschendsten Augenblicken auf uns warten, sogar in vermeintlichen Nebensächlichkeiten. Eine Einladung, das Leben wieder bewusster wahrzunehmen.
Stephan Schäfer erzählt in »Jetzt gerade ist alles gut« von der Sekunde, die alles verändert – und von den Momenten, die alles bedeuten. Ein tröstliches, ermutigendes Buch über das, was Leben ausmacht.
Book Information
Author Description
Stephan Schäfer, geboren 1974 in Witten, war lange Jahre als Journalist, Chefredakteur und Vorstand tätig. Sein Roman 25 letzte Sommer stand über 30 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und inspirierte ihn zu den in der Reihe Das Buch, das bleibt erschienenen Büchern 100 Fragen an meine Mutter und 100 Fragen an meinen Vater sowie 100 Fragen an mich. Mit seiner Familie lebt er in Hamburg und an der Schlei.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
"Normalität. Ein Geschenk"
Stephan Schäfer erinnert uns in diesem Buch daran, dass das Leben endlich ist, dass wir jeden noch so kleinen Moment bewusst auskosten sollten und dass das Glück oft viel näher liegt, als wir denken. In diesem Buch geht es um einen Familienvater, der kurz vor der Abreise ins Urlaubsdomizil plötzlich eine Sepsis erleidet, wie er sich dadurch verändert, welche Erkenntnisse er daraus mitnimmt und wie die Erkrankung ihm „geholfen“ hat, achtsamer seine Umwelt wahrzunehmen. Das Buch ist ein Anstoß, die eigene Denkweise zu hinterfragen und wieder bewusster durch den Alltag zu gehen: bewusst wahrzunehmen, bewusst dankbar zu sein für Dinge, die leider viel zu schnell als selbstverständlich abgetan werden. Es behandelt Freundschaften, die Liebe und auch den Mut, mal über seinen eigenen Schatten zu springen. Da das Buch nur 176 Seiten hat, kann man hier keinen allzu großen Tiefgang erwarten. Es behandelt wichtige Ansätze und regt zum Nachdenken an. Komplett neue Erkenntnisse blieben bei mir aber leider aus. Generell fand ich die Kapitel etwas „sprunghaft“: Gerade war man in einer Erkenntnis drin, schon hat man die nächste vorgesetzt bekommen. Es gab ebenfalls einige Zeitsprünge, was für mich das Ganze etwas „unruhig“ gemacht hat. Deswegen gibt es einen Stern Abzug von mir. Kurz noch als kleine Anekdote von mir: Es kann schneller zu Ende sein, als man denkt. Genießt jeden guten Moment, sei es im Kreise eurer Liebsten oder einfach bei einem guten Buch mit einer Tasse Tee. Macht euch bewusst: Was wollt ihr? Was tut euch gut? Ist es das Leben, das ich mir vorstelle? Und wenn nicht, dann geht es an und verändert es. 🙂( Manchmal leichter gesagt als getan, i know!) Aber selbst wenn es nur ein kleinerSchritt in die richtige Richtung ist, jeder Schritt ist wertvoll ❤️❤️

Ein Buch, welches Dich wieder daran erinnert die kleinen Dinge zu leben, zu genießen und wahrzunehmen. Man findet sich in seinen Erzählungen wieder. Von Anfang an direkt bei der Sache, sodass man eigentlich gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Es vermittelt das Gefühl von Wärme und durch die so ehrlichen Geschichte taucht man schnell in seine eigene Welt ein.
Ein kleines Buch der Achtsamkeit
Der Ich-Erzähler erkrankte im Nachgang einer Bagatellverletzung der Hand an einer Sepsis. Im Rahmen der Krankheitsverarbeitung hält er mental inne und beginnt sein Leben und vor allem sein Tun und seine zwischenmenschlichen Beziehungen neu zu bewerten. Stephan Schäfer beschreibt in kleinen Gesichten, wie der Ich-Erzähler manche Momente und Erlebnisse neu bewertet und achtsamer mit sich und seinen Mitmenschen umgeht. Gerade im Winter kann das Buch uns mit ein wenig Glück beseelen.
Von der Sekunde, die alles verändert - und von den Momenten, die alles bedeuten.
Klappentext: "Ein kleiner Schnitt am Finger, schon wenige Stunden später hängt das Leben des Erzählers an einem durchsichtigen Schlauch. Er besiegt die Sepsis, aber die existenzielle Bedrohung bringt eine neue Frage in sein Leben: Wenn sich von einer Sekunde auf die andere alles verändern kann - wieso nehmen wir so selbstverständlich hin, dass wir unser Leben ständig auf später vertagen? Als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, wird er zum Sammler kostbarer Momente. In Liebe, Familie, Freundschaft, Natur sucht er nach dem, was wirklich zählt. Dabei entdeckt er, dass die berührendsten Geschichten oft in den überraschendsten Augenblicken auf uns warten, sogar in vermeintlichen Nebensächlichkeiten." Nach '25 letzte Sommer' mein zweites Buch von Stephan Schäfer und ich bin wieder begeistert. Hier wird deutlich klar, dass man im Hier und Jetzt leben sollte und sich darüber bewußt sein sollte wie vergänglich alles sein kann und wie wertvoll jeder Tag ist.

Ziemlich langweilig und uninteressant ⭐️⭐️
Dieses Buch hat mich überhaupt nicht erreicht. Es gibt keine zusammenhängende Story und die Weisheiten, dass man die kleinen Dinge schätzen soll, sind zwar ein schönes Thema, aber ohne Spannung geschrieben. Zu Beginn hat es mich vom Schreibstil in die Gefühlslage von Kafkas Verwandlung gebracht. Für diese Schwierigkeit und für das Thema gebe ich Probs, aber sonst ist das nichts für mich. Vielleicht gefällt es dafür jemand anderem umso mehr :)
Kleiner Snack für Zwischendurch
Das Buch lässt sich sehr gut und schnell lesen. Anfangs ist es sehr tiefgründig, der Erzähler sammelt nach einer überstandenen Sepsis schöne Momente ein. Diese gliedern sich in die einzelnen Kapitel. Ich hatte mir ein anderes Ende vorgestellt, jedoch ist es dennoch passend, denn neben den schönen Momenten kommt eben doch der Alltag dazwischen. Das erste Buch des Autors "25 letzte Sommer" hat mir ein kleines bisschen besser gefallen, dieses ist auch schön zu lesen.
Hat mich zum Nachdenken angeregt
Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen und so flog ich förmlich durch die Seiten. Die Geschichte, die mit der kleineren Verletzung und dem Beginn der Sepsis anfing, enthielt auch kleine Botschaften: Sich mehr auf das hier und jetzt konzentrieren und häufiger das machen, was sich gut und richtig anfühlt, aber auch die Stille zu genießen. Klingt wie ein Ratgeber, oder? Aber nein, dass war es sogar nicht, denn das wurde in einer tollen Story eigentlich so ganz beiläufig erzählt und hat mich schon während des Lesens nachdenklich gemacht. Denn braucht es erst eine Nahtoderfahrung um sich der Vergänglichkeit des Lebens bewusst zu werden? Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und bekommt von mir nicht nur 5 ⭐️, sondern auch eine Leseempfehlung.
"Jetzt gerade ist alles gut" lenkt den Blick auf Aufmerksamkeit und Achtsamkeit im Alltag und erinnert daran, wie wertvoll die kleinen Dinge im Leben sind. In kurzen Momentaufnahmen zeigt Stephan Schäfer, dass Glück oft im Hier und Jetzt liegt. Der Schreibstil ist angenehm leicht, aber man hätte jedoch mehr in die Tiefe gehen können. Insgesamt aber ein inspirierendes Buch mit einer wichtigen Botschaft, das zum bewussteren Leben anregt.
Kurzweilige Geschichte mit tollen Botschaften
Jetzt gerade ist alles gut - ein starker Titel, der mich sofort angesprochen hat. Gelesen wird das Hörbuch von Götz Otto, welcher die Geschichte sehr ruhig und unaufgeregt aber keineswegs langweilig vorträgt. Eine Geschichte, die von den alltäglichen Situationen lebt, den Leser an vielen Stellen abholen kann aber auch zum Nachdenken anregt. Darüber, wie schnell alles vorbei sein kann und darüber wie kostbar jeder Moment ist. In die Geschichte eingebunden sind kleine Weisheiten, welche jetzt nichts Neues vermitteln, aber dennoch zum Nachdenken anregen, Mut geben und motivieren, mehr in Achtsamkeit zu Leben. In vielen Situationen fühlte ich mich direkt abgeholt und habe manches reflektiert. Eine kurzweilige Geschichte, mit tollen aber nicht überragenden Botschaften.
Warum erzählt er nichts über den Hund? 🥴
In „Jetzt gerade ist alles gut“ von Stephan Schäfer erkrankt der Autor nach einem simplen Schnitt in den Finger an einer Sepsis – und überlebt. Ein einschneidendes Erlebnis, ohne Frage. „Oha!“ denkt man als Leserin. Da kommt etwas. Tiefe. Bruch. Erkenntnis. Was folgt, sind Momentaufnahmen: eine Fahrradtour mit der Schwiegermutter, ein Kaffee im Morgengrauen mit einem neuen Bekannten, kleine Begegnungen, kleine Gedanken. Der Text liest sich stellenweise wie eine Kolumne, die uns daran erinnern soll, achtsamer zu leben und Beziehungen mehr Raum zu geben. Das ist nett. So nett, dass man es vermutlich zwei Tage später wieder vergessen hat. Denn es bleibt alles erstaunlich glatt. Die Sepsis – eine existenzielle Erfahrung – und dann folgen nur ein paar mehr oder weniger langweilige Alltagsgeschichten. Der Finger ist lange bandagiert, doch was bleibt eigentlich zurück? Unklar. Man ahnt: Es wird schon gut gegangen sein. Sonst hätte uns Schäfer sicher noch davon erzählt. Irgenwann taucht die Geschichte eines Freundes auf, der ihn geghostet hat. Es habe wehgetan, schreibt Schäfer. Das glaube ich ihm sofort. Aber warum steht diese Episode hier? Sie wirkt wie ein Tagebucheintrag, der zufällig zwischen zwei Achtsamkeitslektionen gerutscht ist. Überhaupt liest sich das Buch wie das etwas selbstzufriedene Tagebuch eines privilegierten älteren weißen Mannes, dessen größtes erzählerisches Kapital offenbar die überstandene Sepsis ist. Er nutzt diese Gelegenheit nicht einmal, um kurz seine eigenen Privilegien anzuerkennen. Auch formal bleibt ein schaler Beigeschmack: 176 schmale Seiten, große Schrift, dazwischen immer wieder viel Weißraum – für 22 Euro. Da sind wir wieder beim alten weißen (scheinbar komplett genesenen?) Mann - was für ein Selbstbewusstsein! Ich hab das Buch ja geschenkt bekommen. Und dann diese Zugbekanntschaft mit dem Glücksforscher. Natürlich. Zufällig im Abteil. "Seht her, selbst die Wissenschaft bestätigt meine sanfte Weltsicht." Das eigentlich Verstörendste aber ist ein Nebensatz: Der Autor hat einen Hund. Mehr erfahren wir nicht. Kein achtsamer Spaziergang, kein wärmender Moment, kein liebevoller Blick. Der Hund existiert offenbar außerhalb der erzählenswerten Glücksmomente. Ausgerechnet!
Zum Glück nur 170 Seiten...
Das man das Glück in alltäglichen Momenten finden und sammeln soll, war mir schon vorher klar. Dieses Buch ist für mich nur eine Sammlung von alltäglichen Banalitäten als Marmeladenglasmomente hübsch verpackt. Sorry, aber dieses Buch war nichts für mich. Ich freue mich für den Autor, dass er nach seinem "Unfall" zur Achtsamkeit gefunden hat, aber er hätte dies nicht unbedingt in einem Buch festhalten müssen 🙈
"[...] was mich bedrückte, nicht einfach auszuweichen. Es anzunehmen und mich damit auseinandersetzen - ohne Widerstand. Wenn es an einem gewöhnlichen Mittwoch passieren konnte, plötzlich schwer zu erkranken, warum sollte es an einem herbstlichen Sonntagmorgen im Garten nicht möglich sein, inneren Frieden zu erfahren?" Wie ein kleiner unbedachter Schnitt am Finger fast zum Tod führen kann, ist unglaublich, aber durchaus möglich. Stephan Schäfer erzählt von seiner Geschichte, wie sich durch einen Schnitt in den Finger sein Leben geändert hat. Er ist noch mal dem Tod von der Klinge gesprungen und überlegt wie es weiter gehen soll - so auf keinen Fall. Er beginnt kostbare Momente zu sammeln. Ob es Mohnschnecken sind, eine Radtour mit der Schwiegermutter, ein Gespräch mit einem 83 jährigen Kellner, Bilder seine Kinder, die liebevollen Nachrichten seiner Frau, der Bäcker mit den Vinylplatten, die Kraniche die sich bis zum Tod lieben oder die Kröten die immer wieder zum Ort ihrer Geburt zurück kehreb. Alles können kostbare Momente sein. Jeder sollte aufmerksam durchs Leben gehen und seine eigenen sammeln. Ich bin ehrlich, sein Debüt fand ich besser. Keine Frage, es war auch ein guter Roman, aber mir hat so nen bissl der rote Faden gefehlt und für mich die Frage die bleibt, wieso sein bester Freund sich nicht mehr gemeldet hat.
Wichtigkeit des Lebens!
Der Erzähler erleidet eine plötzliche Sepsis und das Überleben dieser ändert sein ganzes Leben. Wie auch bei “25 letzte Sommer” hat der Autor es hier wieder geschafft aufzuzeigen was im Leben wichtig ist und dem ganzen Sinn gibt. Was macht uns wirklich glücklich? Was ist wirklich wichtig? Manchmal vielleicht auch einfach mal inne halten und das Tempo raus nehmen. Ich habs geliebt und freue mich auf jedes weitere Werk des Autors, dass mich zum nachdenken anregen wird!
Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter - oder eine kurzweilige Sammlung an Kalenderweisheiten
Der (wie schon im ersten Band) namenlose Protagonist, setzt sich nach einer plötzlichen, schweren Erkrankung mit seiner Sterblichkeit auseinander und versucht dann ein für sich erfülltes Leben auszumachen und möglichst viele positive Erinnerungen in seinem "zweiten Leben" zu sammeln. So werden Freunde spontan besucht, die man sonst vertröstet hätte, oder Gespräche mit wildfremden Menschen geführt, die alle auf wundersame Weise eine tiefere Bedeutung haben. Natürlich kann man aus diesem kleinen Büchlein bestimmt einige Denkanstöße und Impulse für neue Sichtweisen und Perspektiven mitnehmen. Für mich waren die zusammengewürfelten Situationen aber zu konstruiert und wirklich neue und innovative Ansichten gab es hier für mich auch nicht. Oft fühlte es sich eher ein wenig wie eine Sammlung an Glückskeks-Weisheiten an. Dennoch recht kurzweilig zu lesen, sofern man nicht zu viel Tiefgang erwartet.
Eine zweite Chance. Und wie geht es weiter? Was ist wirklich wichtig?
Nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung bekommt der Erzähler eine zweite Chance und stellt sich die Frage was denn in einem Leben wirklich wichtig ist. Er beginnt Moment zu sammeln die ihm etwas bedeuten. Oft sind es nebensächliche Situationen mit denen er sich auseinander setzt und deren Bedeutung für ihn eine rolle spielen. Anders als sein erstes Buch, 25 letzte Sommer, ist dieses in sehr kurze Kapitel unterteilt und liest sich fast wie ein Tagebuch. Bereits nach wenigen Seiten war ich begeistert und habe das Buch in wenigen Stunden gelesen. Manche der kurzen Geschichten werden mich wohl noch lange beschäftigen. Andere konnten mich nicht ganz erreichen bzw. berühren. Trotzdem konnte mich auch dieses Buch begeistern und ich freue mich auf weitere.
Ein schönes Buchbfür Zwischendurch, das ganz bestimmt zum Innehalten anregt und allein schon durch seinen schönen Schreibstil überzeugt. Ein Mann fühlt sich unerwartet schlecht, bringt das aber erst spät mit einer kleinen Verletzung am Finger in Verbindung. So ein Schnitt beim Abendessen vorbereiten, ist doch nicht selten. Das sich dieser kleine Patzer in eine Sepsis entwickelt ..... Nach dieser Erinnerung an die Sterblichkeit beginnt der Mann das Leben bewusster wahrzunehmen. Kleine Alltagssachen, vieles was untergehen könnte. Fazit: Es ist wie gesagt ein schönes Buch, das den Leser daran erinnert, dass das Leben so kurz sein kann. Und so schön. Und das diese Schönen Momente immer da sind, man muss nur mal kurz anhalten.
Carpe diem!
So schnell kann sich das Leben ändern! Und dann? Im Hörbuch "Jetzt gerade ist alles gut" schildert und Stephan Schäfer, wie schnell sich ein Leben von jetzt auf gleich fundamental ändern kann. Götz Otto hat das Buch sehr einfühlsam eingelesen. Der Ich-Erzähler schneidet sich in der Küche mit einem Messer, es ist nur ein kleiner Schnitt. Trotzdem entwickelt sich der Schnitt innerhalb kurzer Zeit zur Sepsis und er hüpft dem Tod grade noch einmal von der Schippe. Er stellt sich die Frage, was man mehr aus seinem Leben machen kann, wenn es doch so plötzlich vorbei sein könnte. So wird er zum Sammler schöner Momente, hängt schönen Erinnerungen nach und stellt fest, dass die schönsten Momente ganz überraschend kommen können. Es ist ein kurzes Hörbuch mit knapp 3 Stunden, aber es hat mich berührt. Ohne Effekthascherei berichtet und der Ich-Erzähler nicht nur über die Sepsis, sondern auch aus seinem Leben. Und die Erkenntnis, die er aus der Krankheit gezogen hat: Carpe diem! Jeder Tag bietet etwas Besonderes, wenn man mit offenem Blick den Tag bewusst wahrnimmt, die schönen Momente genießt und im Gedächtnis behält. Götz Otto hat dieses Hörbuch sehr gut interpretiert, es war eine Freude ihm zuzuhören. Ich habe festgestellt, dass mich der Text doch angeregt hat, bewusster den Tag zu erleben und mich wieder über Kleinigkeiten zu freuen. Sehr gute 4 Sterne und eine Lese- oder Hörempfehlung!
hat meinen Blick auf mein Leben verändert
.. ein Mann, ein Leben das ganz schnell vorbei zu sein scheint. Doch im letzten Moment springt er dem Tot von der Schippe. Stephan Schäfer schreibt wieder auf eine ganz tolle, zärtliche, direkte Art und Weise über die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Darüber sich zu trauen, nicht zu bereuen und den Blick auf die kleinen Dinge zu wenden. Ich habs sehr gefühlt!
Vom Sammeln kostbarer Momente
Im Hause des Erzählers herrscht eigentlich Vorfreude auf den kurz bevorstehenden Familienurlaub. Dann, ein kleiner, zunächst nicht beachteter, Schnitt in den Finger und plötzlich hängt das Leben des Familienvaters, dank einer Sepsis, am seidenen Faden. Dieses ebenso beängstigende, wie einschneidende Erlebnis, das Stephan Schäfers Erzähler in „Jetzt gerade ist alles gut“ widerfährt, veranlasst ihn nicht nur sein Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und bewusster wahrzunehmen, sondern auch etwas zu verändern. Der Schreibstil des Buch ist unaufgeregt und doch startet es mit einer spannenden, starken und gut nachfühlbaren Erzählung, in deren Verlauf, intensiv auf die lebensbedrohliche Situation und die einhergehenden Ängste des Erzählers eingegangen wird, in dessen Leben nun ein Wendepunkt stattfindet. Er verinnerlicht, dass ihm ein neues Leben geschenkt wurde. Was darauf folgt, ist eine Sammlung aneinandergereihter, kurzer Geschichten - ein buntes Potpourri kostbarer Momente, bestehend aus Gedanken, Beobachtungen, Erinnerungen und Erlebnissen des Erzählers. Ich kann nicht genau ausmachen woran es liegt, doch konnte mich das Buch trotz seiner Sinnhaftigkeit nicht so richtig erreichen. Vielleicht sind mir die Geschichten einfach zu oberflächlich und flach gehalten, zu wenig in die Tiefe gehend, als das sie es geschafft hätten mich nachhaltig zu berühren. Fazit: Ich finde das Buch weder schlecht, noch richtig gut. Es ist ein nettes, kurzweiliges Buch, welches sicherlich dem ein oder anderen „Anfänger“ etwas wertvolles vermitteln kann, zum Innehalten motiviert und auch zum Nachdenken anregt. Mir persönlich war es einfach nur irgendwie zu platt.
Nach "25 letzte Sommer" war für mich klar, dass ich das neue Buch des Autors unbedingt auch lesen möchte. Die Covergestaltung finde ich bei beiden Büchern extrem gelungen und ist durch die pastellige Farbgestaltung sehr ansprechend. Auf 170 Seiten beschreibt Stephan Schäfer die Lebensgestaltung nach einem einschneidenden Erlebnis. Es war nämlich nur ein kleiner Schnitt am Finger, doch plötzlich hängt das Leben des Erzählers am seidenen Faden. Eine Sepsis wird für ihn lebensbedrohlich. Nach ein paar Wochen der Genesung fängt er an, sein Leben anders zu gestalten, lebenswerter. Der Autor schreibt bildstark und flüssig. Seine Worte regen zum Nachdenken an, und die Situationen die er beschreibt, kamen mir zum Teil auch bekannt vor. Manchmal muss man Dinge einfach wagen ohne großartig drüber nachzudenken. Mir ist allerdings aufgefallen, dass er anders als in seinem letzten Buch, keine zusammenhängende Geschichte geschrieben hat. Sondern es sind einfach Momentaufnahmen und Ereignisse die irgendwann nach seiner Krankheit mal passiert sind. Hier habe ich mich ein bisschen verloren, es war einfach eine Aneinanderreihung von Erlebnissen. Ein paar haben mich berührt,andere habe ich bereits wieder vergessen. Doch am Ende wurde wieder eine Brücke zum Anfang gebaut,das hat mir gut gefallen. Ein schöner Roman über die Führung des Lebens nach einem einschneidenden Erlebnis. Wie können wir es noch besser nutzen, genießen und leben? 3,5 Sterne

Ein tolles Buch! Es geht darum, auch mal kleine Momente und das normale Leben mehr zu schätzen und nicht immer auf großartige Momente zu warten. Auch normalen Sachen im Leben wie Frühstück mit der Familie, alte Freundschaften zu begegnen und auch kurze und schöne Gespräche mit fremden Leuten können auch schöne Erinnerungen hervorrufen. Manche Geschichten waren mir dann doch etwas zu kurz, da hätte ich gern noch mehr von gelesen aber insgesamt ein sehr schönes Buch!

Ein Buch wie eine 𝘚𝘢𝘮𝘮𝘭𝘶𝘯𝘨 𝘴𝘤𝘩ö𝘯𝘦𝘳 𝘔𝘰𝘮𝘦𝘯𝘵𝘦.
Gerade erst frisch aus einem notfallmäßigen Krankenhausaufenthalt entlassen – und mein Mann dachte ernsthaft, ich sei verrückt, als ich ausgerechnet jetzt zu diesem Buch gegriffen habe. Aber manchmal findet einen eine Geschichte genau dann, wenn man sie braucht. „𝘎𝘦𝘲𝘶ä𝘭𝘵 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘦𝘧ü𝘩𝘭, 𝘨𝘦𝘥𝘢𝘯𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘝𝘦𝘳𝘨𝘢𝘯𝘨𝘦𝘯𝘩𝘦𝘪𝘵 𝘻𝘶 𝘭𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘥𝘦𝘮 𝘷𝘦𝘳𝘮𝘦𝘪𝘯𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘎𝘭ü𝘤𝘬 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘡𝘶𝘬𝘶𝘯𝘧𝘵 𝘯𝘢𝘤𝘩𝘻𝘶𝘫𝘢𝘨𝘦𝘯. 𝘜𝘯𝘥 𝘥𝘪𝘦 𝘎𝘦𝘨𝘦𝘯𝘸𝘢𝘳𝘵 𝘯𝘶𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘏𝘰𝘤𝘩𝘨𝘦𝘴𝘤𝘩𝘸𝘪𝘯𝘥𝘪𝘨𝘬𝘦𝘪𝘵𝘴-𝘏𝘢𝘮𝘴𝘵𝘦𝘳𝘳𝘢𝘥.“ Kennt ihr das auch? Dieses permanente 𝗜𝗿𝗴𝗲𝗻𝗱𝘄𝗮𝗻𝗻, während das 𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 an einem vorbeizischt? „Jetzt gerade ist alles gut“ hat mich genau dort abgeholt. ✨ Ein Buch wie eine 𝘚𝘢𝘮𝘮𝘭𝘶𝘯𝘨 𝘴𝘤𝘩ö𝘯𝘦𝘳 𝘔𝘰𝘮𝘦𝘯𝘵𝘦. Keine spektakulären Wendungen, keine großen Dramen – sondern diese kleinen Augenblicke, die man sonst gern überblättert. Momente, die einen innehalten lassen. Nachdenken lassen. Vielleicht sogar neu sortieren lassen. 📖 Kurz zum Inhalt (Klappentext-Auszug): Ein kleiner Schnitt am Finger – und wenige Stunden später hängt das Leben des Erzählers an einem dünnen Schlauch. Er überlebt die Sepsis, aber die Erfahrung rüttelt alles durcheinander: Wenn sich alles in einer Sekunde ändern kann, warum vertagen wir unser Leben auf später? Nach seiner Entlassung beginnt er, zum Sammler kostbarer Momente zu werden: in Liebe, Familie, Freundschaft, Natur. Und entdeckt, dass die berührendsten Geschichten oft in vermeintlichen Nebensächlichkeiten stecken. 🌿 Für alle, die sich nach bewussterem Leben sehnen. Für alle, die wieder fühlen wollen, was wirklich zählt. Für alle, die gerade ein bisschen Halt brauchen. Und vielleicht auch für alle, die – wie ich – manchmal erst durch einen Schreckmoment merken, wie wertvoll das Leben im Jetzt wirklich ist. ⭐️⭐️⭐️⭐️,5

Das Buch hat mich anfangs direkt in seinen Bann gezogen, die Geschichte startet spannend mit einer eigentlich unbedeutenden Situation, bei der sich der Protagonist in den Finger schneidet, diese Wunde immer schlimmer wird und er letztendlich im Krankenhaus um sein Leben kämpft, was dazu führt, dass er danach manches in seinem Leben nochmal hinterfragt. Ich mochte den Schreibstil des Autors sehr, trotzdem ging das Buch mir nicht tief genug. Es hat mich allerdings zum Nachdenken angeregt und meine Sicht auf manches verändert.
Schönes Leseerlebnis
Nach "25 letzte Sommer" war ich sehr gespannt, ob mir das neue Buch von Sephan Schäfer ebenso gut gefällt. "Jetzt gerade ist alles gut" hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und konnte meine Erwartungen voll erfüllen. Zu Beginn des Buches erleidet der Erzähler eine Sepsis, von der er sich zwar wieder vollständig erholt, die ihm aber auch die Vergänglichkeit des Lebens verdeutlicht und zu einem Sammler der kleinen Momente macht. Das Buch lässt sich angenehm lesen und ist genau das Richtige, um für eine kleine Weile abzuschalten. Die vielen kleinen Momente, die in dem Buch beschrieben werden, regen zum Nachdenken an. Auch wenn das Buch sehr kurz ist und sich theoretisch an einem Stück gut lesen lassen würde, würde ich jedem empfehlen, sich Zeit beim Lesen zu lassen. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die eine Erinnerung an mehr Achtsamkeit in ihrem Leben gebrauchen können.
Jetzt gerade ist alles gut
Das Buch erinnert daran die Momente zu schätzen, denen man im Leben begegnet. Mit Bedachtheit erzählt es von Geschichten und Erlebnissen, Begegnungen und Gedanken aus dem Alltag des Protagonisten, der nach einer Lebens bedrohlichen Sepsis seinen Blick wieder beginnt auf die kleinen und schönen Dinge des Lebens zu lenken. Dennoch lässt das Buch auch Melancholie und Traurigkeit zu und lässt dies Teil vom Leben sein, was ich sehr schön finde. Kleine schöne und inspirierende Geschichten, die mal mehr und mal weniger zum Denken anregen.
Ein wunderbares Buch
In Zeiten, in denen jeder von Achtsamkeit spricht, hält dieses Buch dazu an, wirklich die kleinen Dinge des Lebens wieder wert zu schätzen. Ausgelöst durch die Konfrontation mit der Endlichkeit des Lebens, hält der Protagonist inne und bewertet alltägliche Dinge mit einem Male ganz anders. Eine Aufforderung, das Leben zu feiern. Mit all seinen Alltäglichkeiten. Wunderbar
Das Glück im Augenblick finden
Eine empathische und leise Erzählung das Glück in den kleinen Momenten wahrzunehmen und zu bewahren. Wir begleiten den Erzähler dabei, wie er aufgrund einer Verletzung bzw. Sepsis aus dem Leben gerissen wird und dann in vielen kleinen Momenten nach Glück und wichtigen Augenblicken sucht. Dabei werden in den kurzem Kapiteln unterschiedliche Begegnungen mit Fremden, der Familie und Freunden geschildert. Es ist sehr einfühlsam geschrieben und mam verweilt gerade in diesen Glücksmomenten gerne, nimmt sie in den eigenen Alltag mit. Ich denke, dass man hieraus viel für sich selbst lernen kann und auch selber in den kleinen Augenblicken erkennen kann, wie wertvoll das Leben ist.
Die schönen Momente im Leben Der Roman „Jetzt gerade ist alles gut“ von Stephan Schäfer ist mit seinen 176 Seiten eher kurz – und doch hinterlässt er einen bleibenden Eindruck. Schon die äußere Gestaltung überzeugt: Der wunderschön gestaltete Schutzumschlag zieht sofort den Blick auf sich, und auch der Einband darunter ist liebevoll gestaltet, mit einem Motiv, das sich harmonisch an das Cover anlehnt. Im Mittelpunkt steht der Ich-Erzähler, der nur knapp eine Sepsis überlebt – eine Krankheit, die lebensgefährlich, aber in der öffentlichen Wahrnehmung kaum präsent ist. Schäfer greift damit ein wichtiges, oft übersehenes Thema auf. Nach dieser Erfahrung beginnt der Erzähler, sein Leben neu zu betrachten. Er entschleunigt, richtet den Blick auf das Wesentliche und entdeckt die Freude an den kleinen, oft unscheinbaren Momenten des Alltags. Besonders gelungen ist die Erzählweise: kurze, klare Kapitel, die wie Momentaufnahmen wirken. Sie lassen sich leicht lesen und sind zugleich tiefgründig. Es ist kein Roman über einen radikalen Neuanfang oder ein völlig anderes Leben, sondern über die Kunst, im Gewohnten das Wertvolle zu erkennen. Der Erzähler bleibt derselbe – aber er sieht bewusster hin, genießt mehr, lacht öfter, lebt leichter. Trotz der Kürze entfaltet das Buch eine nachhaltige Wirkung. Es lädt dazu ein, innezuhalten, den eigenen Alltag zu überdenken und sich der kleinen Glücksmomente bewusster zu werden, die so oft unbemerkt bleiben. „Jetzt gerade ist alles gut“ ist ein stiller, einfühlsamer Roman, der lange nachklingt – ein Buch, das man nicht einfach wegstellt, sondern sichtbar im Regal behält, um sich immer wieder an seine Botschaft zu erinnern: dass das Glück oft im Alltäglichen liegt.

Erneut erschafft der Autor eine Geschichte mit Wohlfühlfaktor.
Aus einer vermeintlich kleinen Angelegenheit wird schnell etwas Größeres. Die erlebte Sepsis ist eine ernsthafte und oft unterschätzte Erkrankung mit hoher Sterblichkeit, was dem Roman zusätzliche Intensität verleiht. Fortan möchte der Protagonist „ein Sammler kostbarer Momente“ sein. Die Erzählung setzt sich aus kurzen Begegnungen und inspirierenden Momenten im Leben des Protagonisten zusammen. Sie wirken jedoch eher wie lose verbundene Kurzgeschichten als wie ein durchgehender Roman. Die harmonische Stimme des Sprechers ist sehr angenehm und trifft den Ton des Protagonisten auf überzeugende Weise. Die Erzählweise bleibt leicht und locker und wirkt nicht belehrend, obwohl wichtige Themen angesprochen werden. Wer sich allerdings schon mit ähnlichen Themen auseinander gesetzt hat, wird zwar eine Erinnerung, jedoch nicht viel Neues erfahren. Als Hörbuch kann ich es aufgrund des großartigen Sprechers auf jeden Fall empfehlen. Es eignet sich gut als leichte Kost für nebenher, ist jedoch nicht mehr als das.

Ich liebe auch dieses Buch von dem Autor. Schon mit "25 letzte Sommer" konnte er mich begeistern. Ich mag seinen Schreibstil, seine Gedanken. Dieses Buch ist ruhig, wer hier eine spannende Story erwartet, wird enttäuscht sein. Nach einer überstandenen Sepsis ist der Erzähler fest entschlossen Momente zu sammeln. Und genau dabei begleiten wir ihn. Ganz unaufgeregt. Begebenheiten im Alltag. Momente, die wir in unserer hektischen Zeit oft nicht mehr wahrnehmen. Ich liebe dieses Buch und weiß, dass es mich noch lange gedanklich begleiten wird.
„Jetzt gerade ist alles gut“ von Stephan Schäfer. Das Hörbuch wird von Götz Otto gelesen. Verlag: Hörbuch Hamburg Verlag Ich habe die Geschichte sehr gerne gehört, vor allem, weil sie mich daran erinnert hat, wieder bewusster zu leben, das Leben als Geschenk zu sehen und die vielen kleinen Augenblicke mehr zu schätzen. Der Erzähler, ein Familienvater, verletzt sich zu Beginn am Finger, etwas völlig Harmloses. Doch kurz vor dem geplanten Familienurlaub entwickelt sich genau daraus eine Sepsis. Dieses Erlebnis, das ihn fast das Leben gekostet hätte, verändert seinen Blick auf vieles, was vorher selbstverständlich schien; auf seine Familie, auf Freundschaften und auf die vielen kleinen Situationen, die den Alltag eigentlich ausmachen. Im weiteren Verlauf erzählt der Ich-Erzähler von Momenten, die man gut wiedererkennt; ein Freund, der sich einfach nicht mehr meldet; ein Nachmittag nur mit der Schwiegermutter, der plötzlich erstaunlich nah und wertvoll wird; kleine Beobachtungen, bei denen man merkt, wie sehr man manchmal einfach durchrauscht und wie gut es tut, bewusster hinzuspüren. Aus diesen Szenen entsteht ein ruhiger, nachdenklicher Blick auf das eigene Leben, achtsam, manchmal ein bisschen melancholisch, aber immer warm und ehrlich. Die Botschaft kommt klar rüber, und auch wenn mir dieses Hörbuch gut gefallen hat, hat mich „25 letzte Sommer“ emotional etwas stärker erreicht. Trotzdem ist auch dieser Titel schön anzuhören und regt an, sich selbst und den Alltag wieder ein Stück bewusster wahrzunehmen. Besonders hervorheben möchte ich den Sprecher Götz Otto, ein Schauspieler, der mit seiner einfühlsamen, angenehm ruhigen Stimme genau den richtigen Ton trifft. Er trägt die Stimmung der Geschichte wunderbar und macht viele Passagen noch berührender. Ein schönes, leises Hörbuch mit einer stimmigen Botschaft.

Kleine Geschichten über alltägliche Momente
Dieses Buch ist gut lesbar geschrieben, in kleinen Kapiteln unterteilt und einfach zu verstehen. Es fängt gut an: ein Mann, der auf einmal durch eine Krankheit auf den Boden der Tatsachen gekommen ist. Leider verläuft die weitere Handlung (wenn man es so nennen kann) eher seicht und ohne wirkliche Tiefe daher. Ein nettes Buch für zwischendurch, kommt aber nicht ganz an das vorhergehende Buch „25 letzte Sommer“ ran.

Ein Sammler der schönen Momente ✨
Wir haben dieses Buch zu dritt an unserem Lesewochenende an einem Tag gelesen und uns nach jedem gelesen „Kapitel“ über unsere Lieblingssätze sowie zum Nachdenken anregende Stellen ausgetauscht. Auf einer Skala von 1-10 würden wir dem Buch alle eine 8.5 geben. Es ist nichts, was man noch nie gehört hat, aber verpackt in einer sehr schönen Geschichte mit vielen schönen Worten. Einige Ausschnitte davon waren definitiv feel-good-reads 🫶🏼
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Vom großen Glück in kleinen Momenten
Ein kleiner Schnitt am Finger, schon wenige Stunden später hängt das Leben des Erzählers an einem durchsichtigen Schlauch. Er besiegt die Sepsis, aber die existenzielle Bedrohung bringt eine neue Frage in sein Leben: Wenn sich von einer Sekunde auf die andere alles verändern kann – wieso nehmen wir so selbstverständlich hin, dass wir unser Leben ständig auf später vertagen? Als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, wird er zum Sammler kostbarer Momente. In Liebe, Familie, Freundschaft, Natur sucht er nach dem, was wirklich zählt. Dabei entdeckt er, dass die berührendsten Geschichten oft in den überraschendsten Augenblicken auf uns warten, sogar in vermeintlichen Nebensächlichkeiten. Eine Einladung, das Leben wieder bewusster wahrzunehmen.
Stephan Schäfer erzählt in »Jetzt gerade ist alles gut« von der Sekunde, die alles verändert – und von den Momenten, die alles bedeuten. Ein tröstliches, ermutigendes Buch über das, was Leben ausmacht.
Book Information
Author Description
Stephan Schäfer, geboren 1974 in Witten, war lange Jahre als Journalist, Chefredakteur und Vorstand tätig. Sein Roman 25 letzte Sommer stand über 30 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und inspirierte ihn zu den in der Reihe Das Buch, das bleibt erschienenen Büchern 100 Fragen an meine Mutter und 100 Fragen an meinen Vater sowie 100 Fragen an mich. Mit seiner Familie lebt er in Hamburg und an der Schlei.
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"Normalität. Ein Geschenk"
Stephan Schäfer erinnert uns in diesem Buch daran, dass das Leben endlich ist, dass wir jeden noch so kleinen Moment bewusst auskosten sollten und dass das Glück oft viel näher liegt, als wir denken. In diesem Buch geht es um einen Familienvater, der kurz vor der Abreise ins Urlaubsdomizil plötzlich eine Sepsis erleidet, wie er sich dadurch verändert, welche Erkenntnisse er daraus mitnimmt und wie die Erkrankung ihm „geholfen“ hat, achtsamer seine Umwelt wahrzunehmen. Das Buch ist ein Anstoß, die eigene Denkweise zu hinterfragen und wieder bewusster durch den Alltag zu gehen: bewusst wahrzunehmen, bewusst dankbar zu sein für Dinge, die leider viel zu schnell als selbstverständlich abgetan werden. Es behandelt Freundschaften, die Liebe und auch den Mut, mal über seinen eigenen Schatten zu springen. Da das Buch nur 176 Seiten hat, kann man hier keinen allzu großen Tiefgang erwarten. Es behandelt wichtige Ansätze und regt zum Nachdenken an. Komplett neue Erkenntnisse blieben bei mir aber leider aus. Generell fand ich die Kapitel etwas „sprunghaft“: Gerade war man in einer Erkenntnis drin, schon hat man die nächste vorgesetzt bekommen. Es gab ebenfalls einige Zeitsprünge, was für mich das Ganze etwas „unruhig“ gemacht hat. Deswegen gibt es einen Stern Abzug von mir. Kurz noch als kleine Anekdote von mir: Es kann schneller zu Ende sein, als man denkt. Genießt jeden guten Moment, sei es im Kreise eurer Liebsten oder einfach bei einem guten Buch mit einer Tasse Tee. Macht euch bewusst: Was wollt ihr? Was tut euch gut? Ist es das Leben, das ich mir vorstelle? Und wenn nicht, dann geht es an und verändert es. 🙂( Manchmal leichter gesagt als getan, i know!) Aber selbst wenn es nur ein kleinerSchritt in die richtige Richtung ist, jeder Schritt ist wertvoll ❤️❤️

Ein Buch, welches Dich wieder daran erinnert die kleinen Dinge zu leben, zu genießen und wahrzunehmen. Man findet sich in seinen Erzählungen wieder. Von Anfang an direkt bei der Sache, sodass man eigentlich gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Es vermittelt das Gefühl von Wärme und durch die so ehrlichen Geschichte taucht man schnell in seine eigene Welt ein.
Ein kleines Buch der Achtsamkeit
Der Ich-Erzähler erkrankte im Nachgang einer Bagatellverletzung der Hand an einer Sepsis. Im Rahmen der Krankheitsverarbeitung hält er mental inne und beginnt sein Leben und vor allem sein Tun und seine zwischenmenschlichen Beziehungen neu zu bewerten. Stephan Schäfer beschreibt in kleinen Gesichten, wie der Ich-Erzähler manche Momente und Erlebnisse neu bewertet und achtsamer mit sich und seinen Mitmenschen umgeht. Gerade im Winter kann das Buch uns mit ein wenig Glück beseelen.
Von der Sekunde, die alles verändert - und von den Momenten, die alles bedeuten.
Klappentext: "Ein kleiner Schnitt am Finger, schon wenige Stunden später hängt das Leben des Erzählers an einem durchsichtigen Schlauch. Er besiegt die Sepsis, aber die existenzielle Bedrohung bringt eine neue Frage in sein Leben: Wenn sich von einer Sekunde auf die andere alles verändern kann - wieso nehmen wir so selbstverständlich hin, dass wir unser Leben ständig auf später vertagen? Als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, wird er zum Sammler kostbarer Momente. In Liebe, Familie, Freundschaft, Natur sucht er nach dem, was wirklich zählt. Dabei entdeckt er, dass die berührendsten Geschichten oft in den überraschendsten Augenblicken auf uns warten, sogar in vermeintlichen Nebensächlichkeiten." Nach '25 letzte Sommer' mein zweites Buch von Stephan Schäfer und ich bin wieder begeistert. Hier wird deutlich klar, dass man im Hier und Jetzt leben sollte und sich darüber bewußt sein sollte wie vergänglich alles sein kann und wie wertvoll jeder Tag ist.

Ziemlich langweilig und uninteressant ⭐️⭐️
Dieses Buch hat mich überhaupt nicht erreicht. Es gibt keine zusammenhängende Story und die Weisheiten, dass man die kleinen Dinge schätzen soll, sind zwar ein schönes Thema, aber ohne Spannung geschrieben. Zu Beginn hat es mich vom Schreibstil in die Gefühlslage von Kafkas Verwandlung gebracht. Für diese Schwierigkeit und für das Thema gebe ich Probs, aber sonst ist das nichts für mich. Vielleicht gefällt es dafür jemand anderem umso mehr :)
Kleiner Snack für Zwischendurch
Das Buch lässt sich sehr gut und schnell lesen. Anfangs ist es sehr tiefgründig, der Erzähler sammelt nach einer überstandenen Sepsis schöne Momente ein. Diese gliedern sich in die einzelnen Kapitel. Ich hatte mir ein anderes Ende vorgestellt, jedoch ist es dennoch passend, denn neben den schönen Momenten kommt eben doch der Alltag dazwischen. Das erste Buch des Autors "25 letzte Sommer" hat mir ein kleines bisschen besser gefallen, dieses ist auch schön zu lesen.
Hat mich zum Nachdenken angeregt
Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen und so flog ich förmlich durch die Seiten. Die Geschichte, die mit der kleineren Verletzung und dem Beginn der Sepsis anfing, enthielt auch kleine Botschaften: Sich mehr auf das hier und jetzt konzentrieren und häufiger das machen, was sich gut und richtig anfühlt, aber auch die Stille zu genießen. Klingt wie ein Ratgeber, oder? Aber nein, dass war es sogar nicht, denn das wurde in einer tollen Story eigentlich so ganz beiläufig erzählt und hat mich schon während des Lesens nachdenklich gemacht. Denn braucht es erst eine Nahtoderfahrung um sich der Vergänglichkeit des Lebens bewusst zu werden? Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und bekommt von mir nicht nur 5 ⭐️, sondern auch eine Leseempfehlung.
"Jetzt gerade ist alles gut" lenkt den Blick auf Aufmerksamkeit und Achtsamkeit im Alltag und erinnert daran, wie wertvoll die kleinen Dinge im Leben sind. In kurzen Momentaufnahmen zeigt Stephan Schäfer, dass Glück oft im Hier und Jetzt liegt. Der Schreibstil ist angenehm leicht, aber man hätte jedoch mehr in die Tiefe gehen können. Insgesamt aber ein inspirierendes Buch mit einer wichtigen Botschaft, das zum bewussteren Leben anregt.
Kurzweilige Geschichte mit tollen Botschaften
Jetzt gerade ist alles gut - ein starker Titel, der mich sofort angesprochen hat. Gelesen wird das Hörbuch von Götz Otto, welcher die Geschichte sehr ruhig und unaufgeregt aber keineswegs langweilig vorträgt. Eine Geschichte, die von den alltäglichen Situationen lebt, den Leser an vielen Stellen abholen kann aber auch zum Nachdenken anregt. Darüber, wie schnell alles vorbei sein kann und darüber wie kostbar jeder Moment ist. In die Geschichte eingebunden sind kleine Weisheiten, welche jetzt nichts Neues vermitteln, aber dennoch zum Nachdenken anregen, Mut geben und motivieren, mehr in Achtsamkeit zu Leben. In vielen Situationen fühlte ich mich direkt abgeholt und habe manches reflektiert. Eine kurzweilige Geschichte, mit tollen aber nicht überragenden Botschaften.
Warum erzählt er nichts über den Hund? 🥴
In „Jetzt gerade ist alles gut“ von Stephan Schäfer erkrankt der Autor nach einem simplen Schnitt in den Finger an einer Sepsis – und überlebt. Ein einschneidendes Erlebnis, ohne Frage. „Oha!“ denkt man als Leserin. Da kommt etwas. Tiefe. Bruch. Erkenntnis. Was folgt, sind Momentaufnahmen: eine Fahrradtour mit der Schwiegermutter, ein Kaffee im Morgengrauen mit einem neuen Bekannten, kleine Begegnungen, kleine Gedanken. Der Text liest sich stellenweise wie eine Kolumne, die uns daran erinnern soll, achtsamer zu leben und Beziehungen mehr Raum zu geben. Das ist nett. So nett, dass man es vermutlich zwei Tage später wieder vergessen hat. Denn es bleibt alles erstaunlich glatt. Die Sepsis – eine existenzielle Erfahrung – und dann folgen nur ein paar mehr oder weniger langweilige Alltagsgeschichten. Der Finger ist lange bandagiert, doch was bleibt eigentlich zurück? Unklar. Man ahnt: Es wird schon gut gegangen sein. Sonst hätte uns Schäfer sicher noch davon erzählt. Irgenwann taucht die Geschichte eines Freundes auf, der ihn geghostet hat. Es habe wehgetan, schreibt Schäfer. Das glaube ich ihm sofort. Aber warum steht diese Episode hier? Sie wirkt wie ein Tagebucheintrag, der zufällig zwischen zwei Achtsamkeitslektionen gerutscht ist. Überhaupt liest sich das Buch wie das etwas selbstzufriedene Tagebuch eines privilegierten älteren weißen Mannes, dessen größtes erzählerisches Kapital offenbar die überstandene Sepsis ist. Er nutzt diese Gelegenheit nicht einmal, um kurz seine eigenen Privilegien anzuerkennen. Auch formal bleibt ein schaler Beigeschmack: 176 schmale Seiten, große Schrift, dazwischen immer wieder viel Weißraum – für 22 Euro. Da sind wir wieder beim alten weißen (scheinbar komplett genesenen?) Mann - was für ein Selbstbewusstsein! Ich hab das Buch ja geschenkt bekommen. Und dann diese Zugbekanntschaft mit dem Glücksforscher. Natürlich. Zufällig im Abteil. "Seht her, selbst die Wissenschaft bestätigt meine sanfte Weltsicht." Das eigentlich Verstörendste aber ist ein Nebensatz: Der Autor hat einen Hund. Mehr erfahren wir nicht. Kein achtsamer Spaziergang, kein wärmender Moment, kein liebevoller Blick. Der Hund existiert offenbar außerhalb der erzählenswerten Glücksmomente. Ausgerechnet!
Zum Glück nur 170 Seiten...
Das man das Glück in alltäglichen Momenten finden und sammeln soll, war mir schon vorher klar. Dieses Buch ist für mich nur eine Sammlung von alltäglichen Banalitäten als Marmeladenglasmomente hübsch verpackt. Sorry, aber dieses Buch war nichts für mich. Ich freue mich für den Autor, dass er nach seinem "Unfall" zur Achtsamkeit gefunden hat, aber er hätte dies nicht unbedingt in einem Buch festhalten müssen 🙈
"[...] was mich bedrückte, nicht einfach auszuweichen. Es anzunehmen und mich damit auseinandersetzen - ohne Widerstand. Wenn es an einem gewöhnlichen Mittwoch passieren konnte, plötzlich schwer zu erkranken, warum sollte es an einem herbstlichen Sonntagmorgen im Garten nicht möglich sein, inneren Frieden zu erfahren?" Wie ein kleiner unbedachter Schnitt am Finger fast zum Tod führen kann, ist unglaublich, aber durchaus möglich. Stephan Schäfer erzählt von seiner Geschichte, wie sich durch einen Schnitt in den Finger sein Leben geändert hat. Er ist noch mal dem Tod von der Klinge gesprungen und überlegt wie es weiter gehen soll - so auf keinen Fall. Er beginnt kostbare Momente zu sammeln. Ob es Mohnschnecken sind, eine Radtour mit der Schwiegermutter, ein Gespräch mit einem 83 jährigen Kellner, Bilder seine Kinder, die liebevollen Nachrichten seiner Frau, der Bäcker mit den Vinylplatten, die Kraniche die sich bis zum Tod lieben oder die Kröten die immer wieder zum Ort ihrer Geburt zurück kehreb. Alles können kostbare Momente sein. Jeder sollte aufmerksam durchs Leben gehen und seine eigenen sammeln. Ich bin ehrlich, sein Debüt fand ich besser. Keine Frage, es war auch ein guter Roman, aber mir hat so nen bissl der rote Faden gefehlt und für mich die Frage die bleibt, wieso sein bester Freund sich nicht mehr gemeldet hat.
Wichtigkeit des Lebens!
Der Erzähler erleidet eine plötzliche Sepsis und das Überleben dieser ändert sein ganzes Leben. Wie auch bei “25 letzte Sommer” hat der Autor es hier wieder geschafft aufzuzeigen was im Leben wichtig ist und dem ganzen Sinn gibt. Was macht uns wirklich glücklich? Was ist wirklich wichtig? Manchmal vielleicht auch einfach mal inne halten und das Tempo raus nehmen. Ich habs geliebt und freue mich auf jedes weitere Werk des Autors, dass mich zum nachdenken anregen wird!
Lebe jeden Tag, als wäre es dein letzter - oder eine kurzweilige Sammlung an Kalenderweisheiten
Der (wie schon im ersten Band) namenlose Protagonist, setzt sich nach einer plötzlichen, schweren Erkrankung mit seiner Sterblichkeit auseinander und versucht dann ein für sich erfülltes Leben auszumachen und möglichst viele positive Erinnerungen in seinem "zweiten Leben" zu sammeln. So werden Freunde spontan besucht, die man sonst vertröstet hätte, oder Gespräche mit wildfremden Menschen geführt, die alle auf wundersame Weise eine tiefere Bedeutung haben. Natürlich kann man aus diesem kleinen Büchlein bestimmt einige Denkanstöße und Impulse für neue Sichtweisen und Perspektiven mitnehmen. Für mich waren die zusammengewürfelten Situationen aber zu konstruiert und wirklich neue und innovative Ansichten gab es hier für mich auch nicht. Oft fühlte es sich eher ein wenig wie eine Sammlung an Glückskeks-Weisheiten an. Dennoch recht kurzweilig zu lesen, sofern man nicht zu viel Tiefgang erwartet.
Eine zweite Chance. Und wie geht es weiter? Was ist wirklich wichtig?
Nach einer lebensbedrohlichen Erkrankung bekommt der Erzähler eine zweite Chance und stellt sich die Frage was denn in einem Leben wirklich wichtig ist. Er beginnt Moment zu sammeln die ihm etwas bedeuten. Oft sind es nebensächliche Situationen mit denen er sich auseinander setzt und deren Bedeutung für ihn eine rolle spielen. Anders als sein erstes Buch, 25 letzte Sommer, ist dieses in sehr kurze Kapitel unterteilt und liest sich fast wie ein Tagebuch. Bereits nach wenigen Seiten war ich begeistert und habe das Buch in wenigen Stunden gelesen. Manche der kurzen Geschichten werden mich wohl noch lange beschäftigen. Andere konnten mich nicht ganz erreichen bzw. berühren. Trotzdem konnte mich auch dieses Buch begeistern und ich freue mich auf weitere.
Ein schönes Buchbfür Zwischendurch, das ganz bestimmt zum Innehalten anregt und allein schon durch seinen schönen Schreibstil überzeugt. Ein Mann fühlt sich unerwartet schlecht, bringt das aber erst spät mit einer kleinen Verletzung am Finger in Verbindung. So ein Schnitt beim Abendessen vorbereiten, ist doch nicht selten. Das sich dieser kleine Patzer in eine Sepsis entwickelt ..... Nach dieser Erinnerung an die Sterblichkeit beginnt der Mann das Leben bewusster wahrzunehmen. Kleine Alltagssachen, vieles was untergehen könnte. Fazit: Es ist wie gesagt ein schönes Buch, das den Leser daran erinnert, dass das Leben so kurz sein kann. Und so schön. Und das diese Schönen Momente immer da sind, man muss nur mal kurz anhalten.
Carpe diem!
So schnell kann sich das Leben ändern! Und dann? Im Hörbuch "Jetzt gerade ist alles gut" schildert und Stephan Schäfer, wie schnell sich ein Leben von jetzt auf gleich fundamental ändern kann. Götz Otto hat das Buch sehr einfühlsam eingelesen. Der Ich-Erzähler schneidet sich in der Küche mit einem Messer, es ist nur ein kleiner Schnitt. Trotzdem entwickelt sich der Schnitt innerhalb kurzer Zeit zur Sepsis und er hüpft dem Tod grade noch einmal von der Schippe. Er stellt sich die Frage, was man mehr aus seinem Leben machen kann, wenn es doch so plötzlich vorbei sein könnte. So wird er zum Sammler schöner Momente, hängt schönen Erinnerungen nach und stellt fest, dass die schönsten Momente ganz überraschend kommen können. Es ist ein kurzes Hörbuch mit knapp 3 Stunden, aber es hat mich berührt. Ohne Effekthascherei berichtet und der Ich-Erzähler nicht nur über die Sepsis, sondern auch aus seinem Leben. Und die Erkenntnis, die er aus der Krankheit gezogen hat: Carpe diem! Jeder Tag bietet etwas Besonderes, wenn man mit offenem Blick den Tag bewusst wahrnimmt, die schönen Momente genießt und im Gedächtnis behält. Götz Otto hat dieses Hörbuch sehr gut interpretiert, es war eine Freude ihm zuzuhören. Ich habe festgestellt, dass mich der Text doch angeregt hat, bewusster den Tag zu erleben und mich wieder über Kleinigkeiten zu freuen. Sehr gute 4 Sterne und eine Lese- oder Hörempfehlung!
hat meinen Blick auf mein Leben verändert
.. ein Mann, ein Leben das ganz schnell vorbei zu sein scheint. Doch im letzten Moment springt er dem Tot von der Schippe. Stephan Schäfer schreibt wieder auf eine ganz tolle, zärtliche, direkte Art und Weise über die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Darüber sich zu trauen, nicht zu bereuen und den Blick auf die kleinen Dinge zu wenden. Ich habs sehr gefühlt!
Vom Sammeln kostbarer Momente
Im Hause des Erzählers herrscht eigentlich Vorfreude auf den kurz bevorstehenden Familienurlaub. Dann, ein kleiner, zunächst nicht beachteter, Schnitt in den Finger und plötzlich hängt das Leben des Familienvaters, dank einer Sepsis, am seidenen Faden. Dieses ebenso beängstigende, wie einschneidende Erlebnis, das Stephan Schäfers Erzähler in „Jetzt gerade ist alles gut“ widerfährt, veranlasst ihn nicht nur sein Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und bewusster wahrzunehmen, sondern auch etwas zu verändern. Der Schreibstil des Buch ist unaufgeregt und doch startet es mit einer spannenden, starken und gut nachfühlbaren Erzählung, in deren Verlauf, intensiv auf die lebensbedrohliche Situation und die einhergehenden Ängste des Erzählers eingegangen wird, in dessen Leben nun ein Wendepunkt stattfindet. Er verinnerlicht, dass ihm ein neues Leben geschenkt wurde. Was darauf folgt, ist eine Sammlung aneinandergereihter, kurzer Geschichten - ein buntes Potpourri kostbarer Momente, bestehend aus Gedanken, Beobachtungen, Erinnerungen und Erlebnissen des Erzählers. Ich kann nicht genau ausmachen woran es liegt, doch konnte mich das Buch trotz seiner Sinnhaftigkeit nicht so richtig erreichen. Vielleicht sind mir die Geschichten einfach zu oberflächlich und flach gehalten, zu wenig in die Tiefe gehend, als das sie es geschafft hätten mich nachhaltig zu berühren. Fazit: Ich finde das Buch weder schlecht, noch richtig gut. Es ist ein nettes, kurzweiliges Buch, welches sicherlich dem ein oder anderen „Anfänger“ etwas wertvolles vermitteln kann, zum Innehalten motiviert und auch zum Nachdenken anregt. Mir persönlich war es einfach nur irgendwie zu platt.
Nach "25 letzte Sommer" war für mich klar, dass ich das neue Buch des Autors unbedingt auch lesen möchte. Die Covergestaltung finde ich bei beiden Büchern extrem gelungen und ist durch die pastellige Farbgestaltung sehr ansprechend. Auf 170 Seiten beschreibt Stephan Schäfer die Lebensgestaltung nach einem einschneidenden Erlebnis. Es war nämlich nur ein kleiner Schnitt am Finger, doch plötzlich hängt das Leben des Erzählers am seidenen Faden. Eine Sepsis wird für ihn lebensbedrohlich. Nach ein paar Wochen der Genesung fängt er an, sein Leben anders zu gestalten, lebenswerter. Der Autor schreibt bildstark und flüssig. Seine Worte regen zum Nachdenken an, und die Situationen die er beschreibt, kamen mir zum Teil auch bekannt vor. Manchmal muss man Dinge einfach wagen ohne großartig drüber nachzudenken. Mir ist allerdings aufgefallen, dass er anders als in seinem letzten Buch, keine zusammenhängende Geschichte geschrieben hat. Sondern es sind einfach Momentaufnahmen und Ereignisse die irgendwann nach seiner Krankheit mal passiert sind. Hier habe ich mich ein bisschen verloren, es war einfach eine Aneinanderreihung von Erlebnissen. Ein paar haben mich berührt,andere habe ich bereits wieder vergessen. Doch am Ende wurde wieder eine Brücke zum Anfang gebaut,das hat mir gut gefallen. Ein schöner Roman über die Führung des Lebens nach einem einschneidenden Erlebnis. Wie können wir es noch besser nutzen, genießen und leben? 3,5 Sterne

Ein tolles Buch! Es geht darum, auch mal kleine Momente und das normale Leben mehr zu schätzen und nicht immer auf großartige Momente zu warten. Auch normalen Sachen im Leben wie Frühstück mit der Familie, alte Freundschaften zu begegnen und auch kurze und schöne Gespräche mit fremden Leuten können auch schöne Erinnerungen hervorrufen. Manche Geschichten waren mir dann doch etwas zu kurz, da hätte ich gern noch mehr von gelesen aber insgesamt ein sehr schönes Buch!

Ein Buch wie eine 𝘚𝘢𝘮𝘮𝘭𝘶𝘯𝘨 𝘴𝘤𝘩ö𝘯𝘦𝘳 𝘔𝘰𝘮𝘦𝘯𝘵𝘦.
Gerade erst frisch aus einem notfallmäßigen Krankenhausaufenthalt entlassen – und mein Mann dachte ernsthaft, ich sei verrückt, als ich ausgerechnet jetzt zu diesem Buch gegriffen habe. Aber manchmal findet einen eine Geschichte genau dann, wenn man sie braucht. „𝘎𝘦𝘲𝘶ä𝘭𝘵 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘦𝘧ü𝘩𝘭, 𝘨𝘦𝘥𝘢𝘯𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘝𝘦𝘳𝘨𝘢𝘯𝘨𝘦𝘯𝘩𝘦𝘪𝘵 𝘻𝘶 𝘭𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘥𝘦𝘮 𝘷𝘦𝘳𝘮𝘦𝘪𝘯𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘎𝘭ü𝘤𝘬 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘡𝘶𝘬𝘶𝘯𝘧𝘵 𝘯𝘢𝘤𝘩𝘻𝘶𝘫𝘢𝘨𝘦𝘯. 𝘜𝘯𝘥 𝘥𝘪𝘦 𝘎𝘦𝘨𝘦𝘯𝘸𝘢𝘳𝘵 𝘯𝘶𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘏𝘰𝘤𝘩𝘨𝘦𝘴𝘤𝘩𝘸𝘪𝘯𝘥𝘪𝘨𝘬𝘦𝘪𝘵𝘴-𝘏𝘢𝘮𝘴𝘵𝘦𝘳𝘳𝘢𝘥.“ Kennt ihr das auch? Dieses permanente 𝗜𝗿𝗴𝗲𝗻𝗱𝘄𝗮𝗻𝗻, während das 𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 an einem vorbeizischt? „Jetzt gerade ist alles gut“ hat mich genau dort abgeholt. ✨ Ein Buch wie eine 𝘚𝘢𝘮𝘮𝘭𝘶𝘯𝘨 𝘴𝘤𝘩ö𝘯𝘦𝘳 𝘔𝘰𝘮𝘦𝘯𝘵𝘦. Keine spektakulären Wendungen, keine großen Dramen – sondern diese kleinen Augenblicke, die man sonst gern überblättert. Momente, die einen innehalten lassen. Nachdenken lassen. Vielleicht sogar neu sortieren lassen. 📖 Kurz zum Inhalt (Klappentext-Auszug): Ein kleiner Schnitt am Finger – und wenige Stunden später hängt das Leben des Erzählers an einem dünnen Schlauch. Er überlebt die Sepsis, aber die Erfahrung rüttelt alles durcheinander: Wenn sich alles in einer Sekunde ändern kann, warum vertagen wir unser Leben auf später? Nach seiner Entlassung beginnt er, zum Sammler kostbarer Momente zu werden: in Liebe, Familie, Freundschaft, Natur. Und entdeckt, dass die berührendsten Geschichten oft in vermeintlichen Nebensächlichkeiten stecken. 🌿 Für alle, die sich nach bewussterem Leben sehnen. Für alle, die wieder fühlen wollen, was wirklich zählt. Für alle, die gerade ein bisschen Halt brauchen. Und vielleicht auch für alle, die – wie ich – manchmal erst durch einen Schreckmoment merken, wie wertvoll das Leben im Jetzt wirklich ist. ⭐️⭐️⭐️⭐️,5

Das Buch hat mich anfangs direkt in seinen Bann gezogen, die Geschichte startet spannend mit einer eigentlich unbedeutenden Situation, bei der sich der Protagonist in den Finger schneidet, diese Wunde immer schlimmer wird und er letztendlich im Krankenhaus um sein Leben kämpft, was dazu führt, dass er danach manches in seinem Leben nochmal hinterfragt. Ich mochte den Schreibstil des Autors sehr, trotzdem ging das Buch mir nicht tief genug. Es hat mich allerdings zum Nachdenken angeregt und meine Sicht auf manches verändert.
Schönes Leseerlebnis
Nach "25 letzte Sommer" war ich sehr gespannt, ob mir das neue Buch von Sephan Schäfer ebenso gut gefällt. "Jetzt gerade ist alles gut" hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und konnte meine Erwartungen voll erfüllen. Zu Beginn des Buches erleidet der Erzähler eine Sepsis, von der er sich zwar wieder vollständig erholt, die ihm aber auch die Vergänglichkeit des Lebens verdeutlicht und zu einem Sammler der kleinen Momente macht. Das Buch lässt sich angenehm lesen und ist genau das Richtige, um für eine kleine Weile abzuschalten. Die vielen kleinen Momente, die in dem Buch beschrieben werden, regen zum Nachdenken an. Auch wenn das Buch sehr kurz ist und sich theoretisch an einem Stück gut lesen lassen würde, würde ich jedem empfehlen, sich Zeit beim Lesen zu lassen. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die eine Erinnerung an mehr Achtsamkeit in ihrem Leben gebrauchen können.
Jetzt gerade ist alles gut
Das Buch erinnert daran die Momente zu schätzen, denen man im Leben begegnet. Mit Bedachtheit erzählt es von Geschichten und Erlebnissen, Begegnungen und Gedanken aus dem Alltag des Protagonisten, der nach einer Lebens bedrohlichen Sepsis seinen Blick wieder beginnt auf die kleinen und schönen Dinge des Lebens zu lenken. Dennoch lässt das Buch auch Melancholie und Traurigkeit zu und lässt dies Teil vom Leben sein, was ich sehr schön finde. Kleine schöne und inspirierende Geschichten, die mal mehr und mal weniger zum Denken anregen.
Ein wunderbares Buch
In Zeiten, in denen jeder von Achtsamkeit spricht, hält dieses Buch dazu an, wirklich die kleinen Dinge des Lebens wieder wert zu schätzen. Ausgelöst durch die Konfrontation mit der Endlichkeit des Lebens, hält der Protagonist inne und bewertet alltägliche Dinge mit einem Male ganz anders. Eine Aufforderung, das Leben zu feiern. Mit all seinen Alltäglichkeiten. Wunderbar
Das Glück im Augenblick finden
Eine empathische und leise Erzählung das Glück in den kleinen Momenten wahrzunehmen und zu bewahren. Wir begleiten den Erzähler dabei, wie er aufgrund einer Verletzung bzw. Sepsis aus dem Leben gerissen wird und dann in vielen kleinen Momenten nach Glück und wichtigen Augenblicken sucht. Dabei werden in den kurzem Kapiteln unterschiedliche Begegnungen mit Fremden, der Familie und Freunden geschildert. Es ist sehr einfühlsam geschrieben und mam verweilt gerade in diesen Glücksmomenten gerne, nimmt sie in den eigenen Alltag mit. Ich denke, dass man hieraus viel für sich selbst lernen kann und auch selber in den kleinen Augenblicken erkennen kann, wie wertvoll das Leben ist.
Die schönen Momente im Leben Der Roman „Jetzt gerade ist alles gut“ von Stephan Schäfer ist mit seinen 176 Seiten eher kurz – und doch hinterlässt er einen bleibenden Eindruck. Schon die äußere Gestaltung überzeugt: Der wunderschön gestaltete Schutzumschlag zieht sofort den Blick auf sich, und auch der Einband darunter ist liebevoll gestaltet, mit einem Motiv, das sich harmonisch an das Cover anlehnt. Im Mittelpunkt steht der Ich-Erzähler, der nur knapp eine Sepsis überlebt – eine Krankheit, die lebensgefährlich, aber in der öffentlichen Wahrnehmung kaum präsent ist. Schäfer greift damit ein wichtiges, oft übersehenes Thema auf. Nach dieser Erfahrung beginnt der Erzähler, sein Leben neu zu betrachten. Er entschleunigt, richtet den Blick auf das Wesentliche und entdeckt die Freude an den kleinen, oft unscheinbaren Momenten des Alltags. Besonders gelungen ist die Erzählweise: kurze, klare Kapitel, die wie Momentaufnahmen wirken. Sie lassen sich leicht lesen und sind zugleich tiefgründig. Es ist kein Roman über einen radikalen Neuanfang oder ein völlig anderes Leben, sondern über die Kunst, im Gewohnten das Wertvolle zu erkennen. Der Erzähler bleibt derselbe – aber er sieht bewusster hin, genießt mehr, lacht öfter, lebt leichter. Trotz der Kürze entfaltet das Buch eine nachhaltige Wirkung. Es lädt dazu ein, innezuhalten, den eigenen Alltag zu überdenken und sich der kleinen Glücksmomente bewusster zu werden, die so oft unbemerkt bleiben. „Jetzt gerade ist alles gut“ ist ein stiller, einfühlsamer Roman, der lange nachklingt – ein Buch, das man nicht einfach wegstellt, sondern sichtbar im Regal behält, um sich immer wieder an seine Botschaft zu erinnern: dass das Glück oft im Alltäglichen liegt.

Erneut erschafft der Autor eine Geschichte mit Wohlfühlfaktor.
Aus einer vermeintlich kleinen Angelegenheit wird schnell etwas Größeres. Die erlebte Sepsis ist eine ernsthafte und oft unterschätzte Erkrankung mit hoher Sterblichkeit, was dem Roman zusätzliche Intensität verleiht. Fortan möchte der Protagonist „ein Sammler kostbarer Momente“ sein. Die Erzählung setzt sich aus kurzen Begegnungen und inspirierenden Momenten im Leben des Protagonisten zusammen. Sie wirken jedoch eher wie lose verbundene Kurzgeschichten als wie ein durchgehender Roman. Die harmonische Stimme des Sprechers ist sehr angenehm und trifft den Ton des Protagonisten auf überzeugende Weise. Die Erzählweise bleibt leicht und locker und wirkt nicht belehrend, obwohl wichtige Themen angesprochen werden. Wer sich allerdings schon mit ähnlichen Themen auseinander gesetzt hat, wird zwar eine Erinnerung, jedoch nicht viel Neues erfahren. Als Hörbuch kann ich es aufgrund des großartigen Sprechers auf jeden Fall empfehlen. Es eignet sich gut als leichte Kost für nebenher, ist jedoch nicht mehr als das.

Ich liebe auch dieses Buch von dem Autor. Schon mit "25 letzte Sommer" konnte er mich begeistern. Ich mag seinen Schreibstil, seine Gedanken. Dieses Buch ist ruhig, wer hier eine spannende Story erwartet, wird enttäuscht sein. Nach einer überstandenen Sepsis ist der Erzähler fest entschlossen Momente zu sammeln. Und genau dabei begleiten wir ihn. Ganz unaufgeregt. Begebenheiten im Alltag. Momente, die wir in unserer hektischen Zeit oft nicht mehr wahrnehmen. Ich liebe dieses Buch und weiß, dass es mich noch lange gedanklich begleiten wird.
„Jetzt gerade ist alles gut“ von Stephan Schäfer. Das Hörbuch wird von Götz Otto gelesen. Verlag: Hörbuch Hamburg Verlag Ich habe die Geschichte sehr gerne gehört, vor allem, weil sie mich daran erinnert hat, wieder bewusster zu leben, das Leben als Geschenk zu sehen und die vielen kleinen Augenblicke mehr zu schätzen. Der Erzähler, ein Familienvater, verletzt sich zu Beginn am Finger, etwas völlig Harmloses. Doch kurz vor dem geplanten Familienurlaub entwickelt sich genau daraus eine Sepsis. Dieses Erlebnis, das ihn fast das Leben gekostet hätte, verändert seinen Blick auf vieles, was vorher selbstverständlich schien; auf seine Familie, auf Freundschaften und auf die vielen kleinen Situationen, die den Alltag eigentlich ausmachen. Im weiteren Verlauf erzählt der Ich-Erzähler von Momenten, die man gut wiedererkennt; ein Freund, der sich einfach nicht mehr meldet; ein Nachmittag nur mit der Schwiegermutter, der plötzlich erstaunlich nah und wertvoll wird; kleine Beobachtungen, bei denen man merkt, wie sehr man manchmal einfach durchrauscht und wie gut es tut, bewusster hinzuspüren. Aus diesen Szenen entsteht ein ruhiger, nachdenklicher Blick auf das eigene Leben, achtsam, manchmal ein bisschen melancholisch, aber immer warm und ehrlich. Die Botschaft kommt klar rüber, und auch wenn mir dieses Hörbuch gut gefallen hat, hat mich „25 letzte Sommer“ emotional etwas stärker erreicht. Trotzdem ist auch dieser Titel schön anzuhören und regt an, sich selbst und den Alltag wieder ein Stück bewusster wahrzunehmen. Besonders hervorheben möchte ich den Sprecher Götz Otto, ein Schauspieler, der mit seiner einfühlsamen, angenehm ruhigen Stimme genau den richtigen Ton trifft. Er trägt die Stimmung der Geschichte wunderbar und macht viele Passagen noch berührender. Ein schönes, leises Hörbuch mit einer stimmigen Botschaft.

Kleine Geschichten über alltägliche Momente
Dieses Buch ist gut lesbar geschrieben, in kleinen Kapiteln unterteilt und einfach zu verstehen. Es fängt gut an: ein Mann, der auf einmal durch eine Krankheit auf den Boden der Tatsachen gekommen ist. Leider verläuft die weitere Handlung (wenn man es so nennen kann) eher seicht und ohne wirkliche Tiefe daher. Ein nettes Buch für zwischendurch, kommt aber nicht ganz an das vorhergehende Buch „25 letzte Sommer“ ran.

Ein Sammler der schönen Momente ✨
Wir haben dieses Buch zu dritt an unserem Lesewochenende an einem Tag gelesen und uns nach jedem gelesen „Kapitel“ über unsere Lieblingssätze sowie zum Nachdenken anregende Stellen ausgetauscht. Auf einer Skala von 1-10 würden wir dem Buch alle eine 8.5 geben. Es ist nichts, was man noch nie gehört hat, aber verpackt in einer sehr schönen Geschichte mit vielen schönen Worten. Einige Ausschnitte davon waren definitiv feel-good-reads 🫶🏼






















































