PENANCE - Ein fiktiver TRUE CRIME-Roman
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Hast du den Podcast gehört? Wie sie über sie gelacht haben?
Hast du die Fotos ihrer Leiche gesehen? Hast du im Netz danach gesucht?
Der grausame Mord ist fast zehn Jahre her: In einer heruntergekommenen Stadt an der Küste von Yorkshire wurde die 16-jährige Joan Wilson am Strand von drei anderen Schulmädchen lebendig verbrannt.
Und nun werden die Ereignisse jener schrecklichen Nacht zum ersten Mal veröffentlicht.
Lies den Bericht des Journalisten Alec Z. Carelli über das Verbrechen und was dazu führte. Lies alle Interviews mit Zeugen und Familienmitgliedern und dazu die erschütternde Korrespondenz mit den Mörderinnen.
Aber wie viel von dieser Geschichte ist wahr?
Eliza Clark stellt beunruhigende Fragen über die modernen Medien und zerrt unsere dunkelsten Neigungen ans Licht.
Diese unwahre True-Crime-Geschichte verwebt echte und erfundene Morde zu einer bösen Satire auf das True-Crime-Genre und seine Fans.
Eine wirkliche Meisterleistung der Erzählkunst. Von der Autorin des Bestsellers BOY PARTS.
MSLEXIA: »Wenn jemand die Angst unserer Zeit durchdringen und verstehen kann, dann ist es Eliza Clark.«
Book Information
Author Description
Eliza Clark ist eine der besten jungen britischen Schriftstellerinnen. Wir sind sicher, dass der Festa Verlag mit den deutschen Erstausgaben ihrer brillanten Romane Boy Parts und Penance sowie der Geschichtensammlung She's always Hungry den Start einer großen literarischen Karriere miterlebt. Eliza Clark ist von ihrer Heimatstadt Newcastle nach London gezogen, wo sie das Chelsea College of Art and Design besuchte. Sie arbeitete danach im Bereich Social Media Marketing. 2020 erschien Boy Parts, ein rabenschwarzes Psychodrama, das Blackwell's zum besten Roman des Jahres wählte und der mit dem Women's Prize for Fiction Award ausgezeichnet wurde. 2023 führte das Soho Theatre, London, eine Bühnenadaption auf. Penance, ihr nächster Roman, erschien 2023. Unter dem Deckmantel des True Crime skizziert Eliza Clark die Desillusionierung der Jugend, größenwahnsinnig und ohne Zukunft, vollgestopft mit Junk-Food und Storys über Serienmörder. Kurz nach der Veröffentlichung wurde Eliza Clark von dem renommierten Literaturmagazin Granta auf die Liste der besten jungen britischen Autoren aufgenommen.
Posts
ℰ𝒾𝓃ℯ ℋ𝒶𝓃𝒹𝓋ℴ𝓁𝓁 ℋℴ̈𝓁𝓁ℯ. 𝒟𝒾ℯ 𝓌𝒾𝓃𝓏𝒾ℊℯ 𝒯𝒶𝓈𝒸𝒽ℯ 𝓋ℴ𝓁𝓁ℯ𝓇 𝒢𝓇𝒶𝓊ℯ𝓃, 𝒹𝒾ℯ 𝓈𝒾ℯ ℯ𝓇𝓈𝒸𝒽𝒶𝒻𝒻ℯ𝓃 𝒽𝒶𝓉, 𝓊𝓂 𝒹𝒶𝓇𝒾𝓃 𝓏𝓊 𝓋ℯ𝓇𝓈𝒾𝓃𝓀ℯ𝓃. 𝒟𝒾ℯ ℰ𝓍𝓉𝓇ℯ𝓂ℯ, 𝒹𝒶𝓈 ℱℯ𝓊ℯ𝓇 𝒹𝒶𝓈 𝒮𝒾ℯ 𝓋ℯ𝓇𝓈𝒸𝒽𝓁𝒶𝓃ℊ. 𝒮𝒾ℯ 𝒽𝒶𝓉 ℯ𝓈 𝒢ℯ𝓈𝒸𝒽𝒶𝒻𝒻𝓉.
„PENANCE“ ist ein True Crime Roman von der Autorin Eliza Clark und ich bin wahrlich geschockt 🤯. Diese True Crime Geschichte verwebt echte und erfundene Morde, aber wie viel von dieser Story ist Wahr? Wow 😮💨, was war das bitte für eine grandiose Erzählung, ich habe sie in knapp 2 Tagen durchgesuchtet und bin absolut sprachlos. Mal davon abgesehen, was hier fiktiv oder doch wahr ist, es ist einfach nur grausam, bedenklich und erschreckend. Erstens die Podcast what a f… 😱, die Posting‘s, die Interview’s, und natürlich die Story an sich, ich bin vollkommen hinüber. Der Schreibstil hat mir wunderbar gefallen, er ist atmosphärisch auf dem gleichen Level wie diese grausame Geschichte, einfach Mega. Die Gedankengänge der Betroffenen, sowie diese Taten die hier beschrieben werden sind so unglaublich 🤯, wow. Wenn ich bedenke was diesen Kids in ihre jungen Jahren widerfahren ist, wie beeinflussbar sie in ihren jugendlichen Dasein sind, egal ob durch andere oder durch Social Media, das ist sehr beängstigend. Es ist ein Jahreshighlight für mich und True Crime Geschichten stehen jetzt ganz oben auf meiner Liste, daher eine 100prozentige Leseempfehlung meinerseits ✨💫

Was für ein Buch 🤯
Der grausame Mord liegt fast zehn Jahre zurück: In einer verfallenen Küstenstadt in Yorkshire wurde die 16-jährige Joan Wilson von drei Mitschülerinnen am Strand lebendig verbrannt. Nun werden die Ereignisse jener Nacht erstmals öffentlich. Der Journalist Alec Z. Carelli rekonstruiert das Verbrechen anhand von Interviews mit Zeugen und Angehörigen sowie verstörender Briefe der Täterinnen. Doch wie viel davon ist wahr? Und das musste ich mich manchmal auch immer wieder fragen. Der Bericht hat sich so real angefühlt, dass ich mir immer wieder vor Augen rufen musste, dass es sich um einen fiktiven Fall handelt. Ich bin so sehr durch die Seiten geflogen, dass mir das Buch auch gar nicht so lang vor kam. Mit dem Ende habe ich definitiv nicht gerechnet, aber es hat mir gut gefallen!

Schockierend und grausam
Hier wird ein fiktiver True Crime Fall geschildert, der wahrscheinlich genauso leider oft in der Welt passiert. Es war schon sehr schockierend, in die Psyche der Täterinnen einzutauchen und zu sehen, welch ein Teufelskreis Missbrauch und Mobbing ist. Es war so gut geschrieben, dass bei mir kein Mitleid für die Täterinnen aufgekommen ist.
Fiktiver True Crime mit Einblick in die psychologischen Abgründe und Motive
Erst war ich kurz davor, das Buch abzubrechen, weil ich keinen Zugang fand. Doch ich habe weitergelesen und mit der Vorstellung der Geschichten, Hintergründe und Vergangenheit der Beteiligten wurde auch mein Interesse immer größer. Dieses Buch lässt einen eintauchen in die psychischen Abgründe und Verwirrungen von Jugendlichen, die durch Mobbing und Missbrauch stark geprägt wurden. Hier ist definitiv eine Trigger-Warnung angebracht. Ich für meinen Teil bin froh, durchgehalten zu haben, denn dieses Buch hat mich sehr gefesselt und fasziniert (und auch ebenso schockiert).
Ein fiktiver True Crime Fall, der so oder so ähnlich vermutlich beinahe täglich passiert. So gut geschrieben, dass man vergessen könnte, dass es keine reale Geschichte ist. Aber von Anfang an… (worum es in dem Buch geht, könnt ihr im 2. Bild nachlesen.) Penance hat einen sehr speziellen Aufbau. Wir haben verschiedene POVs von Beteiligten, und es entsteht eine Mischung aus Berichten, Interviews, Podcast-Transkripten und persönlichen Rückblicken. Das alles wirkt fast dokumentarisch, was ich persönlich ganz gerne mag. Diese Art von fragmentiertem Erzählen lässt mich miträtseln und das Gesamtbild setzt sich erst nach und nach zusammen. Meiner Meinung nach wird das hier sehr gut umgesetzt, um die Figuren greifbar zu machen. Die Hintergründe der einzelnen Beteiligten, z.B. Einsamkeit, Trauma, Missbrauch, Mobbing… dann die teilweise respektlose „Berichterstattung“ in den Podcast-Mitschnitten, die Trauer der Angehörigen, die Geschichte des Ortes und seiner Einwohner... Alles ist ziemlich schwer und die ganze Zeit über ist die Stimmung sehr bedrückend, aber doch ist die Geschichte gut erzählt! Ich habe wirklich zwischendurch immer mal wieder vergessen, dass es ein fiktiver Fall ist. Die Fülle an Details wirkt auf den ersten Blick oft nebensächlich. Viele davon tragen nicht direkt zur Handlung bei, aber sie geben Einblick in die Psyche der Charaktere und lassen die Ereignisse glaubwürdiger wirken. Und ich sage euch, die hatten es in sich. Ich fand das richtig spannend, verstehe aber absolut, warum manche Leser das als ausschweifend oder zu langatmig empfinden könnten. Mich persönlich hat es gut unterhalten, ich würde allerdings unbedingt empfehlen, vorher eine Leseprobe anzuschauen. Der Stil ist wirklich speziell, und ob er funktioniert, hängt stark vom persönlichen Geschmack ab.

Hell is a teenage girl
Was war das bitte? Ein fiktiver True Crime Roman geschrieben wie ein non fiktiver True Crime Roman? Eliza Clark hält mir den Spiegel vors Gesicht und lässt mich mein Faible für True Crime Podcasts überdenken? Das war eigentlich nicht der Outcome den ich erwartet hatte. Tiefgründig und komplex wird hier ein fiktiver Fall journalistisch bearbeitet und ich war absolut süchtig. Standing Ovations für die Erzählweise, das war ein unzuverlässiger Erzähler wie ich es mir wünsche. Man wird mit Infos zugeschüttet und verliert vollkommen aus den Augen, wem man überhaupt noch glauben kann. Als ich das Buch beendet hatte, war ich auch einfach froh, dass ich meinen Teeniejahren entwachsen bin.

📖 PENANCE - Eliza Clark [fiktive True Crime] „Wie viel davon ist wahr?" Ist es nicht so, dass wir uns gerne dem Grauen hingeben - sicher eingekuschelt in unseren vier Wänden, während wir True-Crime-Podcasts hören oder Dokus schauen? PENANCE hält uns genau diesen Spiegel vor - schonungslos, klug und verstörend ehrlich. Eliza Clark erzählt die Geschichte des Mordes an der 16-jährigen Joan Wilson - und zwar so, als würde man ein echtes True-Crime-Dossier lesen: Interviews, Nachrichten, Blogeinträge, Social-Media-Posts. Alles wirkt authentisch, fast dokumentarisch - und genau das macht den Roman so beklemmend real. Erzählt wird die Geschichte von Alec Z. Carelli, ein in Ungnade geratener Journalist, der jetzt mit einem True Crime Buch wieder Erfolg haben möchte. Er führt die Interviews mit Zeugen und Familienmitgliedern und zeigt auch die Korrespondenz mit den Mörderinnen. Die Täterinnen - Angelica Stirling-Stewart, Violet Hubbard und Dorothy „Dolly" Hart - werden weder extrem reißerisch noch entschuldigend dargestellt. Aber gerade wenn sich die Täterinnen im Buch selbst zu Wort melden, geht es richtig unter die Haut. Denn teils wirken Sie so kalt und abgeklärt und gleichzeitig doch so kindlich. Durch die ganzen Interviews, Rückblenden und Exkurse entwickelt sich die Geschichte zu einem echten Pageturner. Zwischen all dem steckt gut platzierte Gesellschaftskritik: über Voyeurismus, Mobbing, Hass und Hetze im Internet und unsere makabere Faszination für das Leid anderer. Wie schnell urteilen wir? Wie sehr lassen wir uns von Medien beeinflussen? Wo verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Fiktion? All diese Fragen stellt man sich unweigerlich beim lesen dieser Geschichte. Für mich war PENANCE mehr als ein Thriller - es ist eine schonungslose, faszinierende Story über unsere True-Crime-Besessenheit. Düster, klug, unbequem - und absolut lesenswert. ⭐️ Leseempfehlung! 5 von 5 mit extra Sternchen * PENANCE bekommt einen verdienten Platz in meinen Jahres Highlights.

Fiktiver True Crime der sich mit den Abgründen geschundener Seelen auseinandersetzt
Meine Erwartung an diesen Roman waren, nach all den positiven Rezis sehr hoch, wurden aber nicht vollständig Erfüllt. Die Story an sich gibt soviel Potential für eine packende Geschichte. Es hat eine ganze Weile gedauert bis ich richtig drin war und verstanden habe, wer nun wer ist und mit wem in welcher Verbindung steht. Die ganzen "Interviews" der einzelnen Personen ließ mich doch gelegentlich Blättern und nochmal nachlesen wie es bei wem anders war. Der rote Faden war durchweg da, zog sich mitunter aber ganz schön. Die Story-Wiederholungen lassen sich bei einer solchen Art von Roman nicht vermeiden, strengten mich zeitweise aber an. Im Großen und Ganzen war es eine guter Roman, hatte für mich aber doch ein paar Schwächen. Über die Schlimme der Handlung lässt sich aber absolut nicht diskutieren und schön reden. Würde ich Ihn wieder lesen? - Weiß ich nicht War die Story lesenswert? - Definitiv Würde ich es weiterempfehlen? - Jain
Erschütternd!
Wir lesen hier einen fiktiven True -Crime Fall aus Berichten und Interwiews von einem Journalisten namens Alec. Ich weiß gar nicht wirklich, was ich dazu sagen soll.. Es ist fiktiv, aber es könnte genauso passieren. Das macht das Ganze so erschütternd. Die Sicht ist auch nicht schwarz -weiß im klassischen schuldig und unschuldig, sondern durch besagte Berichte und Interwiews ist es in verschiedenen Graustufen gehalten. Es war auch zeitweise sehr bedrückend zu lesen, trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Eliza Clarke zeigt hier sehr eindrücklich die Schattenseiten der True-Crime Riege auf und die Schattenseiten von Social Media im Allgemeinen, aber auch die Beeinflussbarkeit von Teenagern im Internet. Für mich aufgrund der Wichtigkeit des Themas und der grandiosen Umsetzung ein absolutes Highlight! Eine große Leseempfehlung für diejenigen die eindrückliche Geschichten zum Nachdenken mögen und die True Crime nicht abgeneigt sind.
Zwischen Interesse und Geduld – ein True-Crime-Roman mit Potenzial!
Ein fiktiver True-Crime-Roman – auch wenn der Fall erfunden ist, erinnerte mich die Geschichte stark an den Mord an Shanda Renee Sharer, einer wahrer Fall aus dem Jahr 1992. Beim Lesen war ich etwas im Zwiespalt. Ich breche normalerweise keine Bücher ab, habe hier aber mehrmals darüber nachgedacht und entsprechend lange gebraucht, um es zu beenden. Der Schreibstil ist grundsätzlich einfach und flüssig, allerdings ziehen sich manche Passagen sehr in die Länge – besonders die ausführlichen Beschreibungen von Orten, Hotels oder Kaufhäusern. Teilweise hätte man das deutlich kürzer halten können. Sehr gut gefallen haben mir hingegen die Perspektiven der Täterinnen und ihrer Familien. Gegen Ende, als der Mord selbst stärker thematisiert wird, liest sich das Buch plötzlich sehr schnell – allerdings ist man dann auch schon fast am Ende. Das Nachspiel hätte ich persönlich nicht gebraucht. Insgesamt kein schlechtes Buch, aber mit viel Potenzial nach oben. Für Thriller-Fans könnte es stellenweise etwas zu langatmig sein.

Anders aber unterhaltsam
Penance zu lesen fühlt sich an, als würde man eine True Crime Dokumentation schauen. Der Schreibstil ist erstmal ungewohnt, die Geschichte wird einfach immer wieder erzählt und man hat zeitweise Schwierigkeiten den Faden nicht zu verlieren. Nach einer Weile habe ich mich allerdings daran gewöhnt und dann hat das Buch wirklich Spaß gemacht. Definitiv eine Empfehlung.
❝Am 23. Juni 2016 gegen 4:30 Uhr wurde die 16-jährige Joan Wilson mit Benzin übergossen und angezündet, nachdem man sie in einer kleinen Strandhütte mehrere Stunden lang gefoltert hatte. Ihre Angreiferinnen waren drei andere Mädchen im Teenageralter - alle vier besuchten dieselbe High School❝ Fast zehn Jahre später beschließt der in Ungnade gefallene Journalist Alec Carelli, dieses relativ unbekannte Verbrechen in einem True-Crime-Buch aufzuarbeiten. Er reist nach Crow-on-Sea, einer Küstenstadt im Nordosten Englands, um Familienangehörige und Freunde des Opfers sowie der Täterinnen zu interviewen. Dabei taucht er nicht nur tief in ihr Privatleben ein, sondern recherchiert auch die Social-Media-Präsenz der Mädchen, um wirklich verstehen zu können, wer diese jungen Frauen damals waren. Aber wieviel davon entspricht der Wahrheit? ➸ "Penance" von Eliza Clark wird aus der Sicht des Journalisten Alec Carelli erzählt und enthält neben Zeugenaussagen und Interviewmitschriften auch Zeitungsartikel, Podcast-Transkripte, Tumblr-Beiträge, Creepypasta-Referenzen und andere Korrespondenzen. Im Endeffekt lesen wir also sein fertiggestelltes True-Crime-Buch über einen grausamen Mord, der am Vorabend der Brexit-Abstimmung stattgefunden hat. Dadurch erhalten wir neben der Hauptstory auch zahlreiche Einblicke in die sozialen und politischen Gegebenheiten von Crow-on-Sea und erfahren, wie aus dem einstigen Touristenmagneten eine dem Verfall preisgegebene Küstenstadt wurde. Vorrangig jedoch geht es um das Verbrechen selbst – wie es dazu kam, welche der drei Mädchen schlussendlich die Hauptverantwortung trägt und welche Auswirkungen ihr Handeln, damals wie heute, hat. Außerdem bietet das Buch einen ziemlich kritischen Einblick in die Fankultur rund um wahre Verbrechen im Internet und zeigt, wie leicht es in Zeiten von Tumblr, Reddit und Co. zur Online-Radikalisierung junger, verletzlicher Menschen kommen kann. Wie Nutzerinnen und Nutzer in Online-Fangemeinden sich gegenseitig in ihrer Obsession bestärken, bis alles aus dem Ruder läuft – und inwieweit Zuschauerinnen und Zuschauer mitschuldig sind, wenn sie all das in Echtzeit mitverfolgen. Man merkt, dass sich die Autorin gut in solchen Blogs und Threads auskennt da sie deren Komplexität überzeugend darstellt. Vom Fangirling über Serienmörder bis hin zur Fanfiction finde ich ihre Ausführungen peinlich genau getroffen, und ich glaube nicht, dass es bislang einem anderen Autor oder einer anderen Autorin gelungen ist, den Ton und die Stimme der Tumblr-Community so präzise einzufangen. Es gibt Auszüge aus fiktiven Beiträgen und Unterhaltungen, die man tatsächlich so auf diesen Plattformen finden könnte, sodass man ständig zwischen Erstaunen und Ekel über diese erschreckend authentischen Interaktionen schwankt. Auch die Charakterisierung der einzelnen Figuren wurde brillant umgesetzt – insbesondere in Bezug darauf, wie Clark über die Teenager schreibt: ihre Versuche, sich durch die Unannehmlichkeiten der Pubertät zu navigieren, um in der kleinen, erstickenden Küstenstadt ein Selbstbewusstsein zu entwickeln. Sie hat ein Talent dafür, zutiefst fehlerhafte und unsympathische Charaktere zu erschaffen, denen es vollkommen egal ist, wie schrecklich ihre Handlungen auf Außenstehende wirken. In vielen Passagen habe ich mich selbst als Mobbing-Opfer aus der Schulzeit wiedererkannt. Die moralischen Konsequenzen werden häufig heruntergespielt oder vollkommen ignoriert, wenn es schließlich um die Verantwortung solcher Taten geht. "Penance" ist für mich daher nicht nur eine fesselnde und zutiefst aufwühlende Geschichte, sondern auch eine, die jede Menge Gesprächsstoff bietet – gerade im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit der Moral von True Crime in einer postfaktischen Welt. Scharfsinnig, erschütternd und stellenweise düster zwingt das Buch einen unweigerlich dazu, sich zu fragen, wie wir als Zuschauerinnen und Zuschauer mit wahren Kriminalfällen umgehen. Dabei lässt Eliza Clark bewusst Fragen und einige Handlungsstränge offen. Was treibt Menschen zu solchen Taten? Ist es der Musikgeschmack? Die Subkultur, in der sie sich bewegen? Das Internet? Oder sind es realere Beweggründe wie Kindesmissbrauch, Vernachlässigung und Mobbing? Vielleicht ein Zusammenspiel von beidem? Ich könnte jetzt ewig so weiterschreiben und den Rahmen hier vollkommen sprengen, aber wenn ihr überhaupt bis hierher gelesen habt, kann ich euch nur empfehlen, "Penance" zu lesen. Es ist einfach beeindruckend geschrieben, weil es sich so real anfühlt. Die Autorin macht aus fiktiven Teenagern Menschen, denen man durchaus auf der Straße begegnen könnte – und ich denke, wir alle kennen dieses eine superbeliebte Mädchen aus der Schulzeit, das seine Überlegenheit gern durch Mobbing zum Ausdruck gebracht hat. Quintessenz: Leseempfehlung!
Schonungslos
Hört ihr True-Crime-Podcasts oder schaut ihr Dokus über Verbrechen? In "Penance" von Eliza Clark, erschienen im Festa Verlag, widmet sich die Autorin genau diesem Thema und hält uns dabei schonungslos, ehrlich und verstörend einen Spiegel vor. Die Autorin schafft es, den Fall der Ermordung des 16-jährigen Joan Wilson als True-Crime-Story zu erzählen. Wir begeben uns aus der Sicht eines True-Crime-Reporters auf die Suche nach der perfekten Story für sein neuestes Buch. Geschickt wechselt die Autorin dabei zwischen Interviews, Nachrichten, Ausschnitten aus einem Podcast und Social-Media-Beiträgen. Dabei werden die Täterinnen dieser blutigen Tat reißerisch dargestellt, und es wird versucht, Erklärungen und Entschuldigungen für ihre Tat zu ergründen. Diese Passagen haben mich komplett wütend gemacht, da ein Verbrechen wie dieses durch nichts begründbar oder entschuldbar wird. Auch den Täterinnen gibt die Autorin das Wort, und in diesen Passagen musste ich das Buch ab und an zur Seite legen; so heftig war es für mich, wie sie kalt und abgeklärt auf die Fragen des Journalisten antworteten. Die Frage, die die Autorin aufwirft, schmerzt und ist nicht leicht zu beantworten: Wie schnell beurteilen wir? Lassen wir uns dadurch von Medien oder gar der Faszination für das Leid anderer beeinflussen? Es geht in diesem Buch um Voyeurismus, Hass und Hetze, und auch darum, wie viel Wahrheitsgehalt in einer solchen True-Crime-Story steckt, denn schließlich wird jede Geschichte durch den Erzähler beeinflusst. Für mich war das Buch keine leichte Kost, aber ein Pageturner der Extraklasse: Ungewöhnlich und fesselnd, grausam und verstörend. Ja, es war ein Lesehighlight, auch wenn man dafür starke Nerven braucht. 5 von 5 Sternen.

Was ist Real und was Fiktion? 🤔
Ich habe das Buch bei einer Verlosung auf READO gewonnen und mich Mega darüber gefreut. 😁 Es geht um drei Teenager, welche ein Mädchen aus ihrer Schule ermordet haben. Ein ehemaliger Journalist möchte ein Buch darüber schreiben und versucht mehr über die drei Mörderinnen herauszufinden und zu den Umständen wie es zu dem Mord kam. Ein fiktiver True- Crime Roman und was soll ich sagen, es war echt authentisch. 😃 Anfangs sogar so sehr, dass ich permanent das Bedürfnis hatte Stichworte zu googeln, obwohl mir durchaus bewusst war das es nicht Real ist. 😂 Aber es ist wirklich gut geschrieben und mal was anderes. Ich habe dieses Buch sehr genossen und es wird mir sicherlich in Erinnerung bleiben. 👌🏻

😱
Eine meiner liebsten Arten des Horror-Genres ist jene, in der sich zeigt, zu welchem Horror die Spezies Mensch fähig ist. Und genau das finden wir in diesem Buch. Und das auf alles andere als herkömmliche Weise! Angelica, Violet und Dolly verbrennen ihre Mitschülerin Joni bei lebendigem Leib. Und dieser Fakt als auch die Beweggründe werden in diesem Buch aus verschiedenen Blickwinkeln durchleuchtet. Aus Sicht der Täterinnen, der Familienmitglieder, Podcaster und des Journalisten Alec. Nachdem wir mitten ins Geschehen geworfen wurden, tauchen wir Stück für Stück in die Kleinstadt ein und erfahren einiges über die Beziehungen und Verhältnisse unserer Protagonistinnen, mit einem Hauch „Pretty Little Liars“-Vibe. Die Autorin hat das alles auf unheimlich spannende Art und Weise verflochten. So sind einige Passagen eher „berichterstattend“ und andere viel persönlicher, tiefer und emotional. Auch wenn der Anfang gleichzeitig das Ende des Buches ist, konnte ich es nicht aus der Hand legen, da ich unbedingt die Beweggründe erfahren wollte. Nicht nur, dass wir hier einen fiktiven True-Crime-Roman haben, an dem jeder True-Crime-Freund seine Freude haben wird, sondern auch die okkulten Elemente haben mir sehr gefallen. Nun kann ich mich gar nicht entscheiden, welches der bisher erschienenen Bücher der Autorin ich lieber mag. Aber vielleicht muss ich das auch gar nicht, denn jedes war auf seine Weise großartig!

Ich wollte dieses Buch lieben, aber am Ende blieb noch Luft nach oben
Als True- Crime Fan fühlte sich “Penance” am Anfang für mich fast schon vertraut an. Eliza Clark spielt gekonnt mit den Mechanismen realer Fälle, so dass man leicht vergessen kann, dass man hier einen Roman liest. Der Schreibstil hat mich sofort abgeholt: variabel, flüssig und fast schon dokumentarisch. Zu Beginn werden die Täterinnen anonymisiert, doch schon bald treten sie mit ihren wahren Namen in Erscheinung. Die Frage ist dabei nie ob sie den Mord begangen haben, sondern wie es überhaupt dazu kommen konnte. Erzählt wird hauptsächlich aus der Perspektive eines Journalisten. Rückblenden, Tagebucheinträge, Social Media Auszüge- all das sorgt für eine fragmentarische Erzählstruktur, in der Realität und Fiktion verschwimmen. Wer lügt? Wer übernimmt welche Rolle und was davon ist überhaupt wahr? Beeindruckt haben mich die Charakterzeichnungen: wir sprechen hier von jungen Mädchen, die psychisch hochgradig gestört sind aber genau das macht sie so vielschichtig und bedrohlich echt. Aber gleichzeitig liegt hier auch für mich das größte Problem des Buches: Viel zu häufig driftet der Text sehr stark in moderne Jugend- und Social Media Sprache ab. Reddit, Tumblr und wie sie alle heissen, stehen derart im Vordergrund, dass es für mich anstrengend und auch „einschläfernd“ wurde. Ich konnte mich des Gefühls nicht entbehren, in eine Welt katapultiert zu werden, die mir absolut keinen emotionalen Zugang mehr bietet. Auch die sehr ausführlichen Exkurse zum Ort „Crow-on-Sea“ wirkten auf mich ermüdend und nicht immer zwingend notwendig. Am Ende bleibe ich mit einem zwiespältigem Eindruck zurück: Eine gute Idee, starke Figuren, aber mit einer Umsetzung, die mich nicht ganz abholen konnte. 3/5👧🏻👧🏻👧🏻

Ein absolutes Meisterwerk und unglaublich originell!
Danke an Festa für das Rezensionsexemplar 🫶🏻 Wie passen Fiktion und True Crime zusammen, wenn sie sich doch eindeutig widersprechen? Eliza Clark beweist mit »Penance«, dass dies nicht nur möglich, sondern auch absolut stark umsetzbar ist. Nach den ersten Seiten musste ich mich noch mal vergewissern, ob es wirklich ein fiktiver Fall ist, denn sie hat es geschafft, eine absolut bewegende Situation zu verfassen und diese in einer äußert glaubwürdigen Form als True-Crime-Fall rüberzubringen. Ich war absolut gefesselt und konnte kaum aufhören, all ihre »Recherchearbeit« zu inhalieren. Diese ging unglaublich tief und zeigte klar, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt, sondern dass viele Graustufen existieren. Zusammenhänge und Hintergründe müssen betrachtet und verstanden werden, um Taten korrekt einordnen und beurteilen zu können – jedoch ohne die Tat zu rechtfertigen oder zu beschönigen. Nach dem Anfang, der uns direkt in den Moment kurz nach der Tat katapultiert, rollt sie nach und nach alles auf und beleuchtet die Geschichte der fiktiven Stadt, die Hintergründe der Täterinnen und des Opfers und arbeitet die komplexen Verbindungen und Verstrickungen auf, die uns am Ende wieder zur Tat führen. Und all das geschieht mit eindeutiger Gesellschaftskritik, die nicht unterschätzt werden darf. »Penance« ist unglaublich originell und fesselnd und stellt für mich eine ganz besondere Geschichte dar – nicht nur aufgrund des Inhalts, sondern auch durch die Art, wie diese erzählt wird. Auch wenn es keine klassischen und vor allem keine kurzen Kapitel gibt, ist dieses Buch ein absoluter Pageturner und nicht nur für True-Crime-Fans empfehlenswert. Für mich stellt diese Geschichte ein weiteres Jahreshighlight dar und wird wohl noch lange nachhallen. Bei Instagram findet ihr die Rezi mit zwei zusätzlichen Slides zum Thema Soziale Medien und True Crime 😊
Ein fiktiver True Crime Roman, der sprachlos macht!
Happy #festafriday 🖤 Welches Buch aus dem Festa Verlag möchtet ihr als nächstes lesen? "Penance" ein fiktiver #truecrime Roman! So wirklich wusste ich nicht, was da auf mich zukommt, also bin ich unvoreingenommen an dieses Buch heran getreten. Um ehrlich zu sein, war ich schockiert. Denn direkt zu Beginn des Buches, wird vom dem Verbrechen berichtet! Furchtbar! Da wurde ganz deutlich, wie tief der menschliche Abgrund sein kann! Danach folgten einige Seiten, auf denen Fakten erläutert wurden. Diese waren für mich eher schwierig zu lesen. Im Laufe wurde aber immer deutlicher, wie wichtig und unablässig diese für das Verständnis waren. Es wurde berichtet von Mobbing, toxische Beziehungen, Manipulation, Fanatismus und Gewalt. Aber es wird auch deutlich, welche Rolle das Internet in der heutigen Zeit spielt. Und mit jeder weiteren gelesen Seite, wurde mir immer schlechter. Denn die ganzen Erzählungen haben beiir schon wirklich ein beklemmendes Gefühl hervorgerufen. Dieses kann ich, wenn ich an dieses Buch denke, auch nicht wirklich ablegen. Zum Ende hin, wurde aber auch True Crime noch einmal kritisch betrachtet. Ein für mich wirklich starkes Buch, welches wichtige Themen sehr kritisch betrachtet. Zudem fand den Schreibstil einfach mega!

Ein Buch, dass durch seine Authentizität und Intensität absolut zu begeistern weiß
Ich bin ganz ehrlich: Ich habe schon viele Bücher gelesen, die wirklich erschüttert haben. Blut, Mord, Verderben, Spukgestalten... einfach das volle Programm Thriller, Horror, gerne auch mit mit Elementen, die den Geist regelrecht durcheinander wirbeln. Ich habe Bücher aus Sicht der Opfer gelesen, aus Sicht der TäterInnen und auch gemischt. Doch dieses Meisterstück hat meinen Geist so durchdrungen, dass ich das Gelesene noch Tage danach verarbeitet habe. Es sind nicht einmal die Schockmomente, die so intensiv hängen bleiben, sondern vielmehr die Psyche der Charaktere und die Motive der Tat. Dazu kommt das Gefühl, wirklich eine literarische Auseinandersetzung mit einem realen Kriminalfall zu lesen. Es fühlt sich einfach so unglaublich echt an! Die Chatverläufe, der Podcast, die Interviews, die verschiedenen Sichtweisen... all dies wirkt so authentisch. Der Kniff, dass die Tat in Zügen bereits zu Beginn bekannt ist, ist nicht neu. Dass man hingehen direkt von Anfang an weiß, wer die Täterinnen sind und als LeserInnen in die Psyche komplett eintaucht und den Fall quasi gemeinsam von hinten aufrollt, ist für mich ein absolut brillanter und vor allem innovativer kreativer Kniff, der definitiv zu fesseln weiß. Nach und nach dringt man als LeserIn in die Abgründe jener Psyche ein, durchwühlt den Dreck unter den Motiven, lernt die Täterinnen und das Opfer aus verschiedenen Sichtweisen kennen und rätselt mit: Was zum Henker hat dazu geführt, dass Joan sterben musste und Mädchen A, B und C zu Mörderinnen wurden? Fazit: In meinen Augen ein völlig anderes Leseerlebnis, dass einen gekonnt in die Abgründe der menschlichen Psyche blicken lässt und dabei auf ganzer Linie überzeugt. Absolute Empfehlung!

„Wie die meisten Dinge im Leben ist auch die Beseitigung eines Leichnams nicht so einfach wie im Film. (Zitat aus „Penance“ auf Seite 18)
✨…Der Einstieg in dieses Buch, in diese Geschichte fand ich echt gut, danach hatte ich mich zwischendurch kurz verloren gefühlt & dann ging es wieder .. Die Kapitel sind teils sehr lang, auch wenn es zwischendurch Abschnitte hat, liest sich das nicht einfach durch, da die Thematik zum Teil echt heftig ist & man das in kurzen Kapiteln nicht fassen kann … Interview, Recherche & viel Arbeit, das ganze Geschehen zu verknüpfen & zu verstehen .. Mobbing & vieles was vom System falsch läuft, bringt einiges ins Rollen .. Der Fall ist unglaublich intensiv & man braucht immer wieder Momente, um das geschriebe sacken zu lassen .. Es lässt einem nicht los .. Die Geschichte der Mädchen, ist echt toxisch. Der ganz Aufbau ist unglaublich realistisch & wird auch so dargestellt, wie im wahren Leben, wie so ein Fall aufgebaut & bearbeitet wird… Ein Buch, das nachhallt, aber auch einiges abverlangt an Geduld, bis alles in Fahrt kommt & was eigentlich auch verständlich ist & doch, waren mir Gewisse Sachen, ein bisschen zu wenig & gewisse Sachen einfach Zuviel .. Fazit, ein fiktiver True Crime Roman, was sich anders liest, als Gewöhnlich .. Eure Lovely Miri 🐾

Ein spannender, wenn auch verstörender Roman über True Crime, die Täter, die Opfer und der Industrie von Profiteuren. Ich muss gestehen, dass ich nicht allzu viel erwartet habe, aber dieses Buch war krass. Als eingefleischter Festa Leser bin ich einiges gewohnt, aber dieses Ausmaß an )vor allem psychologischem) Grauen ist hart. Eine Triggerwarnung wäre angebracht gewesen... Deshalb an dieser Stelle eine kleine (nicht vollständige) von meiner Seite: Selbstverletzung Suizid Anorexie Depressionen Wahn/Manie Manipulation/ Gaslighting Bitte achtet auf Euch.
Genialer True Crime mit tieferer Botschaft!
. Dies ist ein Aufruf an alle „True Crime“- Fans „Penance“ von Eliza Clark zu lesen! Ein Roman über einen fiktiven Mordfall, der mich ab und an vergessen lies, das er fiktiv ist! 5/5 ⭐️ . Worum geht es genau… Fast 10 Jahre ist der grausame Mord an der sechzehnjährigen Joan Wilson her, die am Strand von drei anderen Schulmädchen lebendig verbrannt wurde. Nun werden die genauen Ereignisse jener Nacht zum ersten Mal veröffentlicht und zwar in einem Buch des Journalisten Alec Z. Carelli. . In „Penance“ folgen wir, den in Verruf geratenen Journalisten Alec Z. Carelli durch die Geschichte in Form von Interviews, Zeitungsberichten, Podcast, Foren und so weiter. Ob er sich wieder rehabilitieren kann… verrate ich natürlich nicht 😎 Wir erhalten einen guten Einblick in den Kopf eines „True Crime“- Journalisten, in seine Recherchearbeit und erfahren jedes Detail um den Fall um Joan Wilson. Ich gebe zu, ich hatte zu Beginn meine Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, diese sind aber schnell verflogen je tiefer ich mich in den Fall Joan gelesen habe. Die wechselhafte Erzählweise macht dieses Buch für mich einmalig. Dies ist auch der Grund, warum ich als Leserin oftmals das Gefühl für die Fiktion verlor und mir dachte… „Das können diese Mädchen doch nicht wirklich gemacht haben?!?!“ Es wird nicht nur das Opfer beleuchtet, auch die Täterinnen lernen wir sehr gut kennen und bauen eine emotionale Verbindung zu ihnen auf. Dadurch war ich oft in einer Art Grauzone… Rache okay… aber so brutal… Clark schafft mit „Penance“ einfach ein fiktives Szenario, dass sehr glaubhaft rüberkommt. Kleine Dinge werden zu einem großen Ganzen und eskalieren. . Der Roman beschränkt sich nicht allein auf den Fall Joan Wilson, sondern entfaltet darüber hinaus auch noch eine klare gesellschaftskritische Dimension. Zwischen den Zeilen macht Clark deutlich, wie trashig und geschmacklos Morde für Unterhaltung ausgeschaltet werden. . Zudem spielen die Themen Mobbing und der Umgang mit sozialen Medien eine zentrale Rolle. Die Geschichte verdeutlicht, dass jedes Handeln Konsequenzen nach sich zieht. . Unweigerlich fragt man sich, wie viel Wahrheit in dieser Geschichte steckt. . Dieser Roman behandelt schwere Themen auf aufschlussreiche und zugleich zugängliche Weise und ist daher absolut lesenswert.

Ein britischer Teenager wurde von drei Mitschülerinnen brutal gefoltert und anschließend in Brand gesetzt. Journalist Carelli schreibt darüber ein Buch und interviewt die Hinterbliebenen und die Familien der Täterinnen vor Ort, kämpft sich durch Posts und Tagebucheinträge, um herauszufinden was in jener verhängnisvollen Nacht wirklich passiert ist. Wer True Crime mag, sollte bei dieser sehr ernüchternden und gerade deshalb so faszinierenden Geschichte unbedingt zuschlagen.
Wenn Fiktion sich wie Realität anfühlt
Der ungewöhnliche Aufbau hat mich direkt neugierig gemacht, auch wenn ich beim Einstieg kurz gestutzt habe. Das anfängliche Podcast-Format liegt mir nicht besonders, verliert aber schnell an Gewicht, da die Erzählweise danach deutlich abwechslungsreicher wird. Im weiteren Verlauf wechseln sich klassische Passagen mit Interviews, Chatverläufen und anderen Formaten ab, die sich stimmig ins Gesamtbild einfügen. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass die Geschichte sehr nahbar und gleichzeitig vielschichtig wirkt. Besonders stark sind die Perspektiven der beteiligten Mädchen. Die Kapitel ziehen einen tief in ihre Gedankenwelt hinein und machen ihr Verhalten greifbar, ohne es zu relativieren. Dadurch entsteht eine konstante, eher unterschwellige Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Der journalistische Rahmen bleibt dabei eher im Hintergrund, setzt aber punktuell interessante Akzente, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Was wirklich heraussticht, ist die Authentizität. Die Detailtiefe und die realitätsnahe Aufbereitung sorgen dafür, dass man stellenweise vergisst, dass es sich um Fiktion handelt. Ein durchgehend spannendes, ungewöhnlich erzähltes Buch mit einer beklemmend echten Wirkung.

Ein fiktiver Truecrime Fall - wie funktioniert das?, fragte ich mich.
Ich habe das Buch über die READO Verlosung bekommen und bin so froh darüber. Ich habe länger keinen Psycho-Thriller mehr gelesen und hätte mir kaum was besseres als Auswahl wünschen können. In Penance geht es um einen Fall, der die kleine Stadt an der Küste Yorkshire vor 11 Jahren aufschrecken lassen hatte. Die 16 Jahre alte Joan Willson wurde von drei Mitschülerinnen eingesperrt, gefoltert und verbrannt. Der Journalist Alec Z. Carelli versucht dies durch Interviews und Recherche aufzuarbeiten und überschreitet dabei auch so manche persönliche Grenze. Immer wieder beim Lesen fragte ich mich: das ist doch wirklich nur Fiktion oder? Denn zwischendurch fühlt sich dieser Fall so real an und die Interviews und Briefgeständnisse haben so viel Gefühl, dass es auch ein wirklicher Fall sein könnte. Die Schreibweise von Eliza Clark ist faszinierend! Ich möchte auf jeden Fall mehr von ihr lesen!
Penance ist ein fiktiver True-Crime Thriller, deswegen ist das Buch auch anders als gewöhnliche Thriller. Es gibt Abschnitte aus geschmacklosen Podcasts, in denen man sich lächerlich über die verstorbenen und die Mörderinnen macht, dazu langwierige Berichte, detaillierte Beschreibungen über den Mord, Korrespondenz und Interviews mit den Mörderinnen und deren Familien. Es wird beschrieben, welche Auswirkungen Social Media auf die Jugendlichen haben und wie ihre Familien versuchen den Mord zu rechtfertigen, aber für Mord gibt es keine Rechtfertigung. Auch die Mutter der ermordeten Joni kommt zu Wort und aus ihrer Sicht wird wiederum alles ganz anders dargestellt. Aber welche Wahrheit stimmt oder ist alles nur eine Frage der Wahrnehmung. Penance ist ein Buch mit einem schwierigen Thema, sehr gut ausgearbeitet und gut aufgebaut. Aber oft ging es mir schon zu sehr ins Detail was die familieren Hintergründe angeht. Natürlich schaft es die Autorin so, dass man mit jedem, auch mit den Mörderinnen, eine emotionale Bindung aufbaut, aber es zog sich deswegen auch etwas und mir fiel es da manchmal schwer am Ball zu bleiben. Trotzdem ist es ein wichtiges Buch das nachhallt und das ich gerne weiterempfehle.
Ich hatte mich total auf „Penance“ gefreut. Die Idee fand ich wirklich besonders gut und auch die Bewertungen hatten mich überzeugt. Umso größer war dann leider die Enttäuschung, denn schon nach kurzer Zeit hat mich das Buch eher genervt als begeistert. Der ausschweifende Schreibstil war für mich wirklich eine Qual. Es kam keinerlei Spannung auf und ich hatte ständig das Gefühl, mich durch unnötig lange Passagen kämpfen zu müssen. Der Fall an sich ist natürlich extrem erschütternd und schrecklich, so wie man es bei diesem Thema erwartet. Aber irgendwie war alles viel zu schnell klar, weshalb der Rest nur noch aus ellenlangen Beschreibungen bestand, die für mein Empfinden nicht viel Wichtiges beigetragen haben. Ich habe immer wieder gehofft, dass noch etwas Überraschendes kommt, aber da kam einfach nichts. Unterm Strich war das Buch leider überhaupt nichts für mich. Tolle Grundidee, aber die Umsetzung hat mich komplett verloren.
Interessantes True-Crime-Experiment mit Längen
Penance" ist definitiv mal etwas anderes. Wer einen klassischen Thriller mit Spannung und Fokus auf die Tat sucht, wird hier wahrscheinlich enttäuscht. Es liest sich weniger wie ein Roman, sondern eher wie eine sehr detaillierte Biografie einer toxischen Clique reicher Teenager. Das Konzept, die Geschichte über Interviews, Akten und Chat-Verläufe zu erzählen, ist interessant und wirkt extrem realistisch. Man ist tief in den Köpfen der Mädchen drin – für meinen Geschmack fast zu tief. Der Weg zur Auflösung ist nämlich zäh. Erst auf den letzten 100 Seiten kam für mich wirklich Fahrt auf. Fazit: Ein außergewöhnliches Buch für Geduldige, die mehr an Psychogrammen als an klassischer Thriller-Spannung interessiert sind.
Krasser und aufwühlender (fiktiver) True Crime
Ich bin kein True Crime Leser, aber das Buch hat mich aufgrund der guten Bewertungen angesprungen. Und es ist ja auch nur ein fiktiver True Crime Roman. Und wirklich ein sehr gut gemachter. Anfangs fand ich die vielen Fakten, die History vom Dorf oder Einzelpersonen und die Podcastmitschnitte etwas langweilig und auch mühsam zum lesen. (Aber ieser Faktencheck gehört wohl zu True Crime 😉). Mit der Zeit bin ich besser reingekommen und ab da war das Buch echt gut. Und so langsam konnte ich mir ein Bild von den Täterinnen und auch vom Opfer machen. Ich bin froh, ist die Geschichte fiktiv. Denn wie es zur Tat kommen konnte, ist echt krass. Und mit was sich die Täterinnen identifizierten.
Ich habe ewig gebraucht um in das Buch reinzukommen. Stellenweise derart langatmig und banal, dass ich mich frage, ob das humoristisch gemeint sein soll. Ich habe mehrfach überlegt das Buch abzubrechen und weiß selber nicht, warum ich es nicht getan habe. "Ein fiktiver True-Crime-Roman"....ich habe auch nach Beendigung des Buches nicht verstanden was damit genau gemeint sein soll. Würde dieses Buch niemandem empfehlen, sorry!
Description
Hast du den Podcast gehört? Wie sie über sie gelacht haben?
Hast du die Fotos ihrer Leiche gesehen? Hast du im Netz danach gesucht?
Der grausame Mord ist fast zehn Jahre her: In einer heruntergekommenen Stadt an der Küste von Yorkshire wurde die 16-jährige Joan Wilson am Strand von drei anderen Schulmädchen lebendig verbrannt.
Und nun werden die Ereignisse jener schrecklichen Nacht zum ersten Mal veröffentlicht.
Lies den Bericht des Journalisten Alec Z. Carelli über das Verbrechen und was dazu führte. Lies alle Interviews mit Zeugen und Familienmitgliedern und dazu die erschütternde Korrespondenz mit den Mörderinnen.
Aber wie viel von dieser Geschichte ist wahr?
Eliza Clark stellt beunruhigende Fragen über die modernen Medien und zerrt unsere dunkelsten Neigungen ans Licht.
Diese unwahre True-Crime-Geschichte verwebt echte und erfundene Morde zu einer bösen Satire auf das True-Crime-Genre und seine Fans.
Eine wirkliche Meisterleistung der Erzählkunst. Von der Autorin des Bestsellers BOY PARTS.
MSLEXIA: »Wenn jemand die Angst unserer Zeit durchdringen und verstehen kann, dann ist es Eliza Clark.«
Book Information
Author Description
Eliza Clark ist eine der besten jungen britischen Schriftstellerinnen. Wir sind sicher, dass der Festa Verlag mit den deutschen Erstausgaben ihrer brillanten Romane Boy Parts und Penance sowie der Geschichtensammlung She's always Hungry den Start einer großen literarischen Karriere miterlebt. Eliza Clark ist von ihrer Heimatstadt Newcastle nach London gezogen, wo sie das Chelsea College of Art and Design besuchte. Sie arbeitete danach im Bereich Social Media Marketing. 2020 erschien Boy Parts, ein rabenschwarzes Psychodrama, das Blackwell's zum besten Roman des Jahres wählte und der mit dem Women's Prize for Fiction Award ausgezeichnet wurde. 2023 führte das Soho Theatre, London, eine Bühnenadaption auf. Penance, ihr nächster Roman, erschien 2023. Unter dem Deckmantel des True Crime skizziert Eliza Clark die Desillusionierung der Jugend, größenwahnsinnig und ohne Zukunft, vollgestopft mit Junk-Food und Storys über Serienmörder. Kurz nach der Veröffentlichung wurde Eliza Clark von dem renommierten Literaturmagazin Granta auf die Liste der besten jungen britischen Autoren aufgenommen.
Posts
ℰ𝒾𝓃ℯ ℋ𝒶𝓃𝒹𝓋ℴ𝓁𝓁 ℋℴ̈𝓁𝓁ℯ. 𝒟𝒾ℯ 𝓌𝒾𝓃𝓏𝒾ℊℯ 𝒯𝒶𝓈𝒸𝒽ℯ 𝓋ℴ𝓁𝓁ℯ𝓇 𝒢𝓇𝒶𝓊ℯ𝓃, 𝒹𝒾ℯ 𝓈𝒾ℯ ℯ𝓇𝓈𝒸𝒽𝒶𝒻𝒻ℯ𝓃 𝒽𝒶𝓉, 𝓊𝓂 𝒹𝒶𝓇𝒾𝓃 𝓏𝓊 𝓋ℯ𝓇𝓈𝒾𝓃𝓀ℯ𝓃. 𝒟𝒾ℯ ℰ𝓍𝓉𝓇ℯ𝓂ℯ, 𝒹𝒶𝓈 ℱℯ𝓊ℯ𝓇 𝒹𝒶𝓈 𝒮𝒾ℯ 𝓋ℯ𝓇𝓈𝒸𝒽𝓁𝒶𝓃ℊ. 𝒮𝒾ℯ 𝒽𝒶𝓉 ℯ𝓈 𝒢ℯ𝓈𝒸𝒽𝒶𝒻𝒻𝓉.
„PENANCE“ ist ein True Crime Roman von der Autorin Eliza Clark und ich bin wahrlich geschockt 🤯. Diese True Crime Geschichte verwebt echte und erfundene Morde, aber wie viel von dieser Story ist Wahr? Wow 😮💨, was war das bitte für eine grandiose Erzählung, ich habe sie in knapp 2 Tagen durchgesuchtet und bin absolut sprachlos. Mal davon abgesehen, was hier fiktiv oder doch wahr ist, es ist einfach nur grausam, bedenklich und erschreckend. Erstens die Podcast what a f… 😱, die Posting‘s, die Interview’s, und natürlich die Story an sich, ich bin vollkommen hinüber. Der Schreibstil hat mir wunderbar gefallen, er ist atmosphärisch auf dem gleichen Level wie diese grausame Geschichte, einfach Mega. Die Gedankengänge der Betroffenen, sowie diese Taten die hier beschrieben werden sind so unglaublich 🤯, wow. Wenn ich bedenke was diesen Kids in ihre jungen Jahren widerfahren ist, wie beeinflussbar sie in ihren jugendlichen Dasein sind, egal ob durch andere oder durch Social Media, das ist sehr beängstigend. Es ist ein Jahreshighlight für mich und True Crime Geschichten stehen jetzt ganz oben auf meiner Liste, daher eine 100prozentige Leseempfehlung meinerseits ✨💫

Was für ein Buch 🤯
Der grausame Mord liegt fast zehn Jahre zurück: In einer verfallenen Küstenstadt in Yorkshire wurde die 16-jährige Joan Wilson von drei Mitschülerinnen am Strand lebendig verbrannt. Nun werden die Ereignisse jener Nacht erstmals öffentlich. Der Journalist Alec Z. Carelli rekonstruiert das Verbrechen anhand von Interviews mit Zeugen und Angehörigen sowie verstörender Briefe der Täterinnen. Doch wie viel davon ist wahr? Und das musste ich mich manchmal auch immer wieder fragen. Der Bericht hat sich so real angefühlt, dass ich mir immer wieder vor Augen rufen musste, dass es sich um einen fiktiven Fall handelt. Ich bin so sehr durch die Seiten geflogen, dass mir das Buch auch gar nicht so lang vor kam. Mit dem Ende habe ich definitiv nicht gerechnet, aber es hat mir gut gefallen!

Schockierend und grausam
Hier wird ein fiktiver True Crime Fall geschildert, der wahrscheinlich genauso leider oft in der Welt passiert. Es war schon sehr schockierend, in die Psyche der Täterinnen einzutauchen und zu sehen, welch ein Teufelskreis Missbrauch und Mobbing ist. Es war so gut geschrieben, dass bei mir kein Mitleid für die Täterinnen aufgekommen ist.
Fiktiver True Crime mit Einblick in die psychologischen Abgründe und Motive
Erst war ich kurz davor, das Buch abzubrechen, weil ich keinen Zugang fand. Doch ich habe weitergelesen und mit der Vorstellung der Geschichten, Hintergründe und Vergangenheit der Beteiligten wurde auch mein Interesse immer größer. Dieses Buch lässt einen eintauchen in die psychischen Abgründe und Verwirrungen von Jugendlichen, die durch Mobbing und Missbrauch stark geprägt wurden. Hier ist definitiv eine Trigger-Warnung angebracht. Ich für meinen Teil bin froh, durchgehalten zu haben, denn dieses Buch hat mich sehr gefesselt und fasziniert (und auch ebenso schockiert).
Ein fiktiver True Crime Fall, der so oder so ähnlich vermutlich beinahe täglich passiert. So gut geschrieben, dass man vergessen könnte, dass es keine reale Geschichte ist. Aber von Anfang an… (worum es in dem Buch geht, könnt ihr im 2. Bild nachlesen.) Penance hat einen sehr speziellen Aufbau. Wir haben verschiedene POVs von Beteiligten, und es entsteht eine Mischung aus Berichten, Interviews, Podcast-Transkripten und persönlichen Rückblicken. Das alles wirkt fast dokumentarisch, was ich persönlich ganz gerne mag. Diese Art von fragmentiertem Erzählen lässt mich miträtseln und das Gesamtbild setzt sich erst nach und nach zusammen. Meiner Meinung nach wird das hier sehr gut umgesetzt, um die Figuren greifbar zu machen. Die Hintergründe der einzelnen Beteiligten, z.B. Einsamkeit, Trauma, Missbrauch, Mobbing… dann die teilweise respektlose „Berichterstattung“ in den Podcast-Mitschnitten, die Trauer der Angehörigen, die Geschichte des Ortes und seiner Einwohner... Alles ist ziemlich schwer und die ganze Zeit über ist die Stimmung sehr bedrückend, aber doch ist die Geschichte gut erzählt! Ich habe wirklich zwischendurch immer mal wieder vergessen, dass es ein fiktiver Fall ist. Die Fülle an Details wirkt auf den ersten Blick oft nebensächlich. Viele davon tragen nicht direkt zur Handlung bei, aber sie geben Einblick in die Psyche der Charaktere und lassen die Ereignisse glaubwürdiger wirken. Und ich sage euch, die hatten es in sich. Ich fand das richtig spannend, verstehe aber absolut, warum manche Leser das als ausschweifend oder zu langatmig empfinden könnten. Mich persönlich hat es gut unterhalten, ich würde allerdings unbedingt empfehlen, vorher eine Leseprobe anzuschauen. Der Stil ist wirklich speziell, und ob er funktioniert, hängt stark vom persönlichen Geschmack ab.

Hell is a teenage girl
Was war das bitte? Ein fiktiver True Crime Roman geschrieben wie ein non fiktiver True Crime Roman? Eliza Clark hält mir den Spiegel vors Gesicht und lässt mich mein Faible für True Crime Podcasts überdenken? Das war eigentlich nicht der Outcome den ich erwartet hatte. Tiefgründig und komplex wird hier ein fiktiver Fall journalistisch bearbeitet und ich war absolut süchtig. Standing Ovations für die Erzählweise, das war ein unzuverlässiger Erzähler wie ich es mir wünsche. Man wird mit Infos zugeschüttet und verliert vollkommen aus den Augen, wem man überhaupt noch glauben kann. Als ich das Buch beendet hatte, war ich auch einfach froh, dass ich meinen Teeniejahren entwachsen bin.

📖 PENANCE - Eliza Clark [fiktive True Crime] „Wie viel davon ist wahr?" Ist es nicht so, dass wir uns gerne dem Grauen hingeben - sicher eingekuschelt in unseren vier Wänden, während wir True-Crime-Podcasts hören oder Dokus schauen? PENANCE hält uns genau diesen Spiegel vor - schonungslos, klug und verstörend ehrlich. Eliza Clark erzählt die Geschichte des Mordes an der 16-jährigen Joan Wilson - und zwar so, als würde man ein echtes True-Crime-Dossier lesen: Interviews, Nachrichten, Blogeinträge, Social-Media-Posts. Alles wirkt authentisch, fast dokumentarisch - und genau das macht den Roman so beklemmend real. Erzählt wird die Geschichte von Alec Z. Carelli, ein in Ungnade geratener Journalist, der jetzt mit einem True Crime Buch wieder Erfolg haben möchte. Er führt die Interviews mit Zeugen und Familienmitgliedern und zeigt auch die Korrespondenz mit den Mörderinnen. Die Täterinnen - Angelica Stirling-Stewart, Violet Hubbard und Dorothy „Dolly" Hart - werden weder extrem reißerisch noch entschuldigend dargestellt. Aber gerade wenn sich die Täterinnen im Buch selbst zu Wort melden, geht es richtig unter die Haut. Denn teils wirken Sie so kalt und abgeklärt und gleichzeitig doch so kindlich. Durch die ganzen Interviews, Rückblenden und Exkurse entwickelt sich die Geschichte zu einem echten Pageturner. Zwischen all dem steckt gut platzierte Gesellschaftskritik: über Voyeurismus, Mobbing, Hass und Hetze im Internet und unsere makabere Faszination für das Leid anderer. Wie schnell urteilen wir? Wie sehr lassen wir uns von Medien beeinflussen? Wo verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Fiktion? All diese Fragen stellt man sich unweigerlich beim lesen dieser Geschichte. Für mich war PENANCE mehr als ein Thriller - es ist eine schonungslose, faszinierende Story über unsere True-Crime-Besessenheit. Düster, klug, unbequem - und absolut lesenswert. ⭐️ Leseempfehlung! 5 von 5 mit extra Sternchen * PENANCE bekommt einen verdienten Platz in meinen Jahres Highlights.

Fiktiver True Crime der sich mit den Abgründen geschundener Seelen auseinandersetzt
Meine Erwartung an diesen Roman waren, nach all den positiven Rezis sehr hoch, wurden aber nicht vollständig Erfüllt. Die Story an sich gibt soviel Potential für eine packende Geschichte. Es hat eine ganze Weile gedauert bis ich richtig drin war und verstanden habe, wer nun wer ist und mit wem in welcher Verbindung steht. Die ganzen "Interviews" der einzelnen Personen ließ mich doch gelegentlich Blättern und nochmal nachlesen wie es bei wem anders war. Der rote Faden war durchweg da, zog sich mitunter aber ganz schön. Die Story-Wiederholungen lassen sich bei einer solchen Art von Roman nicht vermeiden, strengten mich zeitweise aber an. Im Großen und Ganzen war es eine guter Roman, hatte für mich aber doch ein paar Schwächen. Über die Schlimme der Handlung lässt sich aber absolut nicht diskutieren und schön reden. Würde ich Ihn wieder lesen? - Weiß ich nicht War die Story lesenswert? - Definitiv Würde ich es weiterempfehlen? - Jain
Erschütternd!
Wir lesen hier einen fiktiven True -Crime Fall aus Berichten und Interwiews von einem Journalisten namens Alec. Ich weiß gar nicht wirklich, was ich dazu sagen soll.. Es ist fiktiv, aber es könnte genauso passieren. Das macht das Ganze so erschütternd. Die Sicht ist auch nicht schwarz -weiß im klassischen schuldig und unschuldig, sondern durch besagte Berichte und Interwiews ist es in verschiedenen Graustufen gehalten. Es war auch zeitweise sehr bedrückend zu lesen, trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Eliza Clarke zeigt hier sehr eindrücklich die Schattenseiten der True-Crime Riege auf und die Schattenseiten von Social Media im Allgemeinen, aber auch die Beeinflussbarkeit von Teenagern im Internet. Für mich aufgrund der Wichtigkeit des Themas und der grandiosen Umsetzung ein absolutes Highlight! Eine große Leseempfehlung für diejenigen die eindrückliche Geschichten zum Nachdenken mögen und die True Crime nicht abgeneigt sind.
Zwischen Interesse und Geduld – ein True-Crime-Roman mit Potenzial!
Ein fiktiver True-Crime-Roman – auch wenn der Fall erfunden ist, erinnerte mich die Geschichte stark an den Mord an Shanda Renee Sharer, einer wahrer Fall aus dem Jahr 1992. Beim Lesen war ich etwas im Zwiespalt. Ich breche normalerweise keine Bücher ab, habe hier aber mehrmals darüber nachgedacht und entsprechend lange gebraucht, um es zu beenden. Der Schreibstil ist grundsätzlich einfach und flüssig, allerdings ziehen sich manche Passagen sehr in die Länge – besonders die ausführlichen Beschreibungen von Orten, Hotels oder Kaufhäusern. Teilweise hätte man das deutlich kürzer halten können. Sehr gut gefallen haben mir hingegen die Perspektiven der Täterinnen und ihrer Familien. Gegen Ende, als der Mord selbst stärker thematisiert wird, liest sich das Buch plötzlich sehr schnell – allerdings ist man dann auch schon fast am Ende. Das Nachspiel hätte ich persönlich nicht gebraucht. Insgesamt kein schlechtes Buch, aber mit viel Potenzial nach oben. Für Thriller-Fans könnte es stellenweise etwas zu langatmig sein.

Anders aber unterhaltsam
Penance zu lesen fühlt sich an, als würde man eine True Crime Dokumentation schauen. Der Schreibstil ist erstmal ungewohnt, die Geschichte wird einfach immer wieder erzählt und man hat zeitweise Schwierigkeiten den Faden nicht zu verlieren. Nach einer Weile habe ich mich allerdings daran gewöhnt und dann hat das Buch wirklich Spaß gemacht. Definitiv eine Empfehlung.
❝Am 23. Juni 2016 gegen 4:30 Uhr wurde die 16-jährige Joan Wilson mit Benzin übergossen und angezündet, nachdem man sie in einer kleinen Strandhütte mehrere Stunden lang gefoltert hatte. Ihre Angreiferinnen waren drei andere Mädchen im Teenageralter - alle vier besuchten dieselbe High School❝ Fast zehn Jahre später beschließt der in Ungnade gefallene Journalist Alec Carelli, dieses relativ unbekannte Verbrechen in einem True-Crime-Buch aufzuarbeiten. Er reist nach Crow-on-Sea, einer Küstenstadt im Nordosten Englands, um Familienangehörige und Freunde des Opfers sowie der Täterinnen zu interviewen. Dabei taucht er nicht nur tief in ihr Privatleben ein, sondern recherchiert auch die Social-Media-Präsenz der Mädchen, um wirklich verstehen zu können, wer diese jungen Frauen damals waren. Aber wieviel davon entspricht der Wahrheit? ➸ "Penance" von Eliza Clark wird aus der Sicht des Journalisten Alec Carelli erzählt und enthält neben Zeugenaussagen und Interviewmitschriften auch Zeitungsartikel, Podcast-Transkripte, Tumblr-Beiträge, Creepypasta-Referenzen und andere Korrespondenzen. Im Endeffekt lesen wir also sein fertiggestelltes True-Crime-Buch über einen grausamen Mord, der am Vorabend der Brexit-Abstimmung stattgefunden hat. Dadurch erhalten wir neben der Hauptstory auch zahlreiche Einblicke in die sozialen und politischen Gegebenheiten von Crow-on-Sea und erfahren, wie aus dem einstigen Touristenmagneten eine dem Verfall preisgegebene Küstenstadt wurde. Vorrangig jedoch geht es um das Verbrechen selbst – wie es dazu kam, welche der drei Mädchen schlussendlich die Hauptverantwortung trägt und welche Auswirkungen ihr Handeln, damals wie heute, hat. Außerdem bietet das Buch einen ziemlich kritischen Einblick in die Fankultur rund um wahre Verbrechen im Internet und zeigt, wie leicht es in Zeiten von Tumblr, Reddit und Co. zur Online-Radikalisierung junger, verletzlicher Menschen kommen kann. Wie Nutzerinnen und Nutzer in Online-Fangemeinden sich gegenseitig in ihrer Obsession bestärken, bis alles aus dem Ruder läuft – und inwieweit Zuschauerinnen und Zuschauer mitschuldig sind, wenn sie all das in Echtzeit mitverfolgen. Man merkt, dass sich die Autorin gut in solchen Blogs und Threads auskennt da sie deren Komplexität überzeugend darstellt. Vom Fangirling über Serienmörder bis hin zur Fanfiction finde ich ihre Ausführungen peinlich genau getroffen, und ich glaube nicht, dass es bislang einem anderen Autor oder einer anderen Autorin gelungen ist, den Ton und die Stimme der Tumblr-Community so präzise einzufangen. Es gibt Auszüge aus fiktiven Beiträgen und Unterhaltungen, die man tatsächlich so auf diesen Plattformen finden könnte, sodass man ständig zwischen Erstaunen und Ekel über diese erschreckend authentischen Interaktionen schwankt. Auch die Charakterisierung der einzelnen Figuren wurde brillant umgesetzt – insbesondere in Bezug darauf, wie Clark über die Teenager schreibt: ihre Versuche, sich durch die Unannehmlichkeiten der Pubertät zu navigieren, um in der kleinen, erstickenden Küstenstadt ein Selbstbewusstsein zu entwickeln. Sie hat ein Talent dafür, zutiefst fehlerhafte und unsympathische Charaktere zu erschaffen, denen es vollkommen egal ist, wie schrecklich ihre Handlungen auf Außenstehende wirken. In vielen Passagen habe ich mich selbst als Mobbing-Opfer aus der Schulzeit wiedererkannt. Die moralischen Konsequenzen werden häufig heruntergespielt oder vollkommen ignoriert, wenn es schließlich um die Verantwortung solcher Taten geht. "Penance" ist für mich daher nicht nur eine fesselnde und zutiefst aufwühlende Geschichte, sondern auch eine, die jede Menge Gesprächsstoff bietet – gerade im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit der Moral von True Crime in einer postfaktischen Welt. Scharfsinnig, erschütternd und stellenweise düster zwingt das Buch einen unweigerlich dazu, sich zu fragen, wie wir als Zuschauerinnen und Zuschauer mit wahren Kriminalfällen umgehen. Dabei lässt Eliza Clark bewusst Fragen und einige Handlungsstränge offen. Was treibt Menschen zu solchen Taten? Ist es der Musikgeschmack? Die Subkultur, in der sie sich bewegen? Das Internet? Oder sind es realere Beweggründe wie Kindesmissbrauch, Vernachlässigung und Mobbing? Vielleicht ein Zusammenspiel von beidem? Ich könnte jetzt ewig so weiterschreiben und den Rahmen hier vollkommen sprengen, aber wenn ihr überhaupt bis hierher gelesen habt, kann ich euch nur empfehlen, "Penance" zu lesen. Es ist einfach beeindruckend geschrieben, weil es sich so real anfühlt. Die Autorin macht aus fiktiven Teenagern Menschen, denen man durchaus auf der Straße begegnen könnte – und ich denke, wir alle kennen dieses eine superbeliebte Mädchen aus der Schulzeit, das seine Überlegenheit gern durch Mobbing zum Ausdruck gebracht hat. Quintessenz: Leseempfehlung!
Schonungslos
Hört ihr True-Crime-Podcasts oder schaut ihr Dokus über Verbrechen? In "Penance" von Eliza Clark, erschienen im Festa Verlag, widmet sich die Autorin genau diesem Thema und hält uns dabei schonungslos, ehrlich und verstörend einen Spiegel vor. Die Autorin schafft es, den Fall der Ermordung des 16-jährigen Joan Wilson als True-Crime-Story zu erzählen. Wir begeben uns aus der Sicht eines True-Crime-Reporters auf die Suche nach der perfekten Story für sein neuestes Buch. Geschickt wechselt die Autorin dabei zwischen Interviews, Nachrichten, Ausschnitten aus einem Podcast und Social-Media-Beiträgen. Dabei werden die Täterinnen dieser blutigen Tat reißerisch dargestellt, und es wird versucht, Erklärungen und Entschuldigungen für ihre Tat zu ergründen. Diese Passagen haben mich komplett wütend gemacht, da ein Verbrechen wie dieses durch nichts begründbar oder entschuldbar wird. Auch den Täterinnen gibt die Autorin das Wort, und in diesen Passagen musste ich das Buch ab und an zur Seite legen; so heftig war es für mich, wie sie kalt und abgeklärt auf die Fragen des Journalisten antworteten. Die Frage, die die Autorin aufwirft, schmerzt und ist nicht leicht zu beantworten: Wie schnell beurteilen wir? Lassen wir uns dadurch von Medien oder gar der Faszination für das Leid anderer beeinflussen? Es geht in diesem Buch um Voyeurismus, Hass und Hetze, und auch darum, wie viel Wahrheitsgehalt in einer solchen True-Crime-Story steckt, denn schließlich wird jede Geschichte durch den Erzähler beeinflusst. Für mich war das Buch keine leichte Kost, aber ein Pageturner der Extraklasse: Ungewöhnlich und fesselnd, grausam und verstörend. Ja, es war ein Lesehighlight, auch wenn man dafür starke Nerven braucht. 5 von 5 Sternen.

Was ist Real und was Fiktion? 🤔
Ich habe das Buch bei einer Verlosung auf READO gewonnen und mich Mega darüber gefreut. 😁 Es geht um drei Teenager, welche ein Mädchen aus ihrer Schule ermordet haben. Ein ehemaliger Journalist möchte ein Buch darüber schreiben und versucht mehr über die drei Mörderinnen herauszufinden und zu den Umständen wie es zu dem Mord kam. Ein fiktiver True- Crime Roman und was soll ich sagen, es war echt authentisch. 😃 Anfangs sogar so sehr, dass ich permanent das Bedürfnis hatte Stichworte zu googeln, obwohl mir durchaus bewusst war das es nicht Real ist. 😂 Aber es ist wirklich gut geschrieben und mal was anderes. Ich habe dieses Buch sehr genossen und es wird mir sicherlich in Erinnerung bleiben. 👌🏻

😱
Eine meiner liebsten Arten des Horror-Genres ist jene, in der sich zeigt, zu welchem Horror die Spezies Mensch fähig ist. Und genau das finden wir in diesem Buch. Und das auf alles andere als herkömmliche Weise! Angelica, Violet und Dolly verbrennen ihre Mitschülerin Joni bei lebendigem Leib. Und dieser Fakt als auch die Beweggründe werden in diesem Buch aus verschiedenen Blickwinkeln durchleuchtet. Aus Sicht der Täterinnen, der Familienmitglieder, Podcaster und des Journalisten Alec. Nachdem wir mitten ins Geschehen geworfen wurden, tauchen wir Stück für Stück in die Kleinstadt ein und erfahren einiges über die Beziehungen und Verhältnisse unserer Protagonistinnen, mit einem Hauch „Pretty Little Liars“-Vibe. Die Autorin hat das alles auf unheimlich spannende Art und Weise verflochten. So sind einige Passagen eher „berichterstattend“ und andere viel persönlicher, tiefer und emotional. Auch wenn der Anfang gleichzeitig das Ende des Buches ist, konnte ich es nicht aus der Hand legen, da ich unbedingt die Beweggründe erfahren wollte. Nicht nur, dass wir hier einen fiktiven True-Crime-Roman haben, an dem jeder True-Crime-Freund seine Freude haben wird, sondern auch die okkulten Elemente haben mir sehr gefallen. Nun kann ich mich gar nicht entscheiden, welches der bisher erschienenen Bücher der Autorin ich lieber mag. Aber vielleicht muss ich das auch gar nicht, denn jedes war auf seine Weise großartig!

Ich wollte dieses Buch lieben, aber am Ende blieb noch Luft nach oben
Als True- Crime Fan fühlte sich “Penance” am Anfang für mich fast schon vertraut an. Eliza Clark spielt gekonnt mit den Mechanismen realer Fälle, so dass man leicht vergessen kann, dass man hier einen Roman liest. Der Schreibstil hat mich sofort abgeholt: variabel, flüssig und fast schon dokumentarisch. Zu Beginn werden die Täterinnen anonymisiert, doch schon bald treten sie mit ihren wahren Namen in Erscheinung. Die Frage ist dabei nie ob sie den Mord begangen haben, sondern wie es überhaupt dazu kommen konnte. Erzählt wird hauptsächlich aus der Perspektive eines Journalisten. Rückblenden, Tagebucheinträge, Social Media Auszüge- all das sorgt für eine fragmentarische Erzählstruktur, in der Realität und Fiktion verschwimmen. Wer lügt? Wer übernimmt welche Rolle und was davon ist überhaupt wahr? Beeindruckt haben mich die Charakterzeichnungen: wir sprechen hier von jungen Mädchen, die psychisch hochgradig gestört sind aber genau das macht sie so vielschichtig und bedrohlich echt. Aber gleichzeitig liegt hier auch für mich das größte Problem des Buches: Viel zu häufig driftet der Text sehr stark in moderne Jugend- und Social Media Sprache ab. Reddit, Tumblr und wie sie alle heissen, stehen derart im Vordergrund, dass es für mich anstrengend und auch „einschläfernd“ wurde. Ich konnte mich des Gefühls nicht entbehren, in eine Welt katapultiert zu werden, die mir absolut keinen emotionalen Zugang mehr bietet. Auch die sehr ausführlichen Exkurse zum Ort „Crow-on-Sea“ wirkten auf mich ermüdend und nicht immer zwingend notwendig. Am Ende bleibe ich mit einem zwiespältigem Eindruck zurück: Eine gute Idee, starke Figuren, aber mit einer Umsetzung, die mich nicht ganz abholen konnte. 3/5👧🏻👧🏻👧🏻

Ein absolutes Meisterwerk und unglaublich originell!
Danke an Festa für das Rezensionsexemplar 🫶🏻 Wie passen Fiktion und True Crime zusammen, wenn sie sich doch eindeutig widersprechen? Eliza Clark beweist mit »Penance«, dass dies nicht nur möglich, sondern auch absolut stark umsetzbar ist. Nach den ersten Seiten musste ich mich noch mal vergewissern, ob es wirklich ein fiktiver Fall ist, denn sie hat es geschafft, eine absolut bewegende Situation zu verfassen und diese in einer äußert glaubwürdigen Form als True-Crime-Fall rüberzubringen. Ich war absolut gefesselt und konnte kaum aufhören, all ihre »Recherchearbeit« zu inhalieren. Diese ging unglaublich tief und zeigte klar, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt, sondern dass viele Graustufen existieren. Zusammenhänge und Hintergründe müssen betrachtet und verstanden werden, um Taten korrekt einordnen und beurteilen zu können – jedoch ohne die Tat zu rechtfertigen oder zu beschönigen. Nach dem Anfang, der uns direkt in den Moment kurz nach der Tat katapultiert, rollt sie nach und nach alles auf und beleuchtet die Geschichte der fiktiven Stadt, die Hintergründe der Täterinnen und des Opfers und arbeitet die komplexen Verbindungen und Verstrickungen auf, die uns am Ende wieder zur Tat führen. Und all das geschieht mit eindeutiger Gesellschaftskritik, die nicht unterschätzt werden darf. »Penance« ist unglaublich originell und fesselnd und stellt für mich eine ganz besondere Geschichte dar – nicht nur aufgrund des Inhalts, sondern auch durch die Art, wie diese erzählt wird. Auch wenn es keine klassischen und vor allem keine kurzen Kapitel gibt, ist dieses Buch ein absoluter Pageturner und nicht nur für True-Crime-Fans empfehlenswert. Für mich stellt diese Geschichte ein weiteres Jahreshighlight dar und wird wohl noch lange nachhallen. Bei Instagram findet ihr die Rezi mit zwei zusätzlichen Slides zum Thema Soziale Medien und True Crime 😊
Ein fiktiver True Crime Roman, der sprachlos macht!
Happy #festafriday 🖤 Welches Buch aus dem Festa Verlag möchtet ihr als nächstes lesen? "Penance" ein fiktiver #truecrime Roman! So wirklich wusste ich nicht, was da auf mich zukommt, also bin ich unvoreingenommen an dieses Buch heran getreten. Um ehrlich zu sein, war ich schockiert. Denn direkt zu Beginn des Buches, wird vom dem Verbrechen berichtet! Furchtbar! Da wurde ganz deutlich, wie tief der menschliche Abgrund sein kann! Danach folgten einige Seiten, auf denen Fakten erläutert wurden. Diese waren für mich eher schwierig zu lesen. Im Laufe wurde aber immer deutlicher, wie wichtig und unablässig diese für das Verständnis waren. Es wurde berichtet von Mobbing, toxische Beziehungen, Manipulation, Fanatismus und Gewalt. Aber es wird auch deutlich, welche Rolle das Internet in der heutigen Zeit spielt. Und mit jeder weiteren gelesen Seite, wurde mir immer schlechter. Denn die ganzen Erzählungen haben beiir schon wirklich ein beklemmendes Gefühl hervorgerufen. Dieses kann ich, wenn ich an dieses Buch denke, auch nicht wirklich ablegen. Zum Ende hin, wurde aber auch True Crime noch einmal kritisch betrachtet. Ein für mich wirklich starkes Buch, welches wichtige Themen sehr kritisch betrachtet. Zudem fand den Schreibstil einfach mega!

Ein Buch, dass durch seine Authentizität und Intensität absolut zu begeistern weiß
Ich bin ganz ehrlich: Ich habe schon viele Bücher gelesen, die wirklich erschüttert haben. Blut, Mord, Verderben, Spukgestalten... einfach das volle Programm Thriller, Horror, gerne auch mit mit Elementen, die den Geist regelrecht durcheinander wirbeln. Ich habe Bücher aus Sicht der Opfer gelesen, aus Sicht der TäterInnen und auch gemischt. Doch dieses Meisterstück hat meinen Geist so durchdrungen, dass ich das Gelesene noch Tage danach verarbeitet habe. Es sind nicht einmal die Schockmomente, die so intensiv hängen bleiben, sondern vielmehr die Psyche der Charaktere und die Motive der Tat. Dazu kommt das Gefühl, wirklich eine literarische Auseinandersetzung mit einem realen Kriminalfall zu lesen. Es fühlt sich einfach so unglaublich echt an! Die Chatverläufe, der Podcast, die Interviews, die verschiedenen Sichtweisen... all dies wirkt so authentisch. Der Kniff, dass die Tat in Zügen bereits zu Beginn bekannt ist, ist nicht neu. Dass man hingehen direkt von Anfang an weiß, wer die Täterinnen sind und als LeserInnen in die Psyche komplett eintaucht und den Fall quasi gemeinsam von hinten aufrollt, ist für mich ein absolut brillanter und vor allem innovativer kreativer Kniff, der definitiv zu fesseln weiß. Nach und nach dringt man als LeserIn in die Abgründe jener Psyche ein, durchwühlt den Dreck unter den Motiven, lernt die Täterinnen und das Opfer aus verschiedenen Sichtweisen kennen und rätselt mit: Was zum Henker hat dazu geführt, dass Joan sterben musste und Mädchen A, B und C zu Mörderinnen wurden? Fazit: In meinen Augen ein völlig anderes Leseerlebnis, dass einen gekonnt in die Abgründe der menschlichen Psyche blicken lässt und dabei auf ganzer Linie überzeugt. Absolute Empfehlung!

„Wie die meisten Dinge im Leben ist auch die Beseitigung eines Leichnams nicht so einfach wie im Film. (Zitat aus „Penance“ auf Seite 18)
✨…Der Einstieg in dieses Buch, in diese Geschichte fand ich echt gut, danach hatte ich mich zwischendurch kurz verloren gefühlt & dann ging es wieder .. Die Kapitel sind teils sehr lang, auch wenn es zwischendurch Abschnitte hat, liest sich das nicht einfach durch, da die Thematik zum Teil echt heftig ist & man das in kurzen Kapiteln nicht fassen kann … Interview, Recherche & viel Arbeit, das ganze Geschehen zu verknüpfen & zu verstehen .. Mobbing & vieles was vom System falsch läuft, bringt einiges ins Rollen .. Der Fall ist unglaublich intensiv & man braucht immer wieder Momente, um das geschriebe sacken zu lassen .. Es lässt einem nicht los .. Die Geschichte der Mädchen, ist echt toxisch. Der ganz Aufbau ist unglaublich realistisch & wird auch so dargestellt, wie im wahren Leben, wie so ein Fall aufgebaut & bearbeitet wird… Ein Buch, das nachhallt, aber auch einiges abverlangt an Geduld, bis alles in Fahrt kommt & was eigentlich auch verständlich ist & doch, waren mir Gewisse Sachen, ein bisschen zu wenig & gewisse Sachen einfach Zuviel .. Fazit, ein fiktiver True Crime Roman, was sich anders liest, als Gewöhnlich .. Eure Lovely Miri 🐾

Ein spannender, wenn auch verstörender Roman über True Crime, die Täter, die Opfer und der Industrie von Profiteuren. Ich muss gestehen, dass ich nicht allzu viel erwartet habe, aber dieses Buch war krass. Als eingefleischter Festa Leser bin ich einiges gewohnt, aber dieses Ausmaß an )vor allem psychologischem) Grauen ist hart. Eine Triggerwarnung wäre angebracht gewesen... Deshalb an dieser Stelle eine kleine (nicht vollständige) von meiner Seite: Selbstverletzung Suizid Anorexie Depressionen Wahn/Manie Manipulation/ Gaslighting Bitte achtet auf Euch.
Genialer True Crime mit tieferer Botschaft!
. Dies ist ein Aufruf an alle „True Crime“- Fans „Penance“ von Eliza Clark zu lesen! Ein Roman über einen fiktiven Mordfall, der mich ab und an vergessen lies, das er fiktiv ist! 5/5 ⭐️ . Worum geht es genau… Fast 10 Jahre ist der grausame Mord an der sechzehnjährigen Joan Wilson her, die am Strand von drei anderen Schulmädchen lebendig verbrannt wurde. Nun werden die genauen Ereignisse jener Nacht zum ersten Mal veröffentlicht und zwar in einem Buch des Journalisten Alec Z. Carelli. . In „Penance“ folgen wir, den in Verruf geratenen Journalisten Alec Z. Carelli durch die Geschichte in Form von Interviews, Zeitungsberichten, Podcast, Foren und so weiter. Ob er sich wieder rehabilitieren kann… verrate ich natürlich nicht 😎 Wir erhalten einen guten Einblick in den Kopf eines „True Crime“- Journalisten, in seine Recherchearbeit und erfahren jedes Detail um den Fall um Joan Wilson. Ich gebe zu, ich hatte zu Beginn meine Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, diese sind aber schnell verflogen je tiefer ich mich in den Fall Joan gelesen habe. Die wechselhafte Erzählweise macht dieses Buch für mich einmalig. Dies ist auch der Grund, warum ich als Leserin oftmals das Gefühl für die Fiktion verlor und mir dachte… „Das können diese Mädchen doch nicht wirklich gemacht haben?!?!“ Es wird nicht nur das Opfer beleuchtet, auch die Täterinnen lernen wir sehr gut kennen und bauen eine emotionale Verbindung zu ihnen auf. Dadurch war ich oft in einer Art Grauzone… Rache okay… aber so brutal… Clark schafft mit „Penance“ einfach ein fiktives Szenario, dass sehr glaubhaft rüberkommt. Kleine Dinge werden zu einem großen Ganzen und eskalieren. . Der Roman beschränkt sich nicht allein auf den Fall Joan Wilson, sondern entfaltet darüber hinaus auch noch eine klare gesellschaftskritische Dimension. Zwischen den Zeilen macht Clark deutlich, wie trashig und geschmacklos Morde für Unterhaltung ausgeschaltet werden. . Zudem spielen die Themen Mobbing und der Umgang mit sozialen Medien eine zentrale Rolle. Die Geschichte verdeutlicht, dass jedes Handeln Konsequenzen nach sich zieht. . Unweigerlich fragt man sich, wie viel Wahrheit in dieser Geschichte steckt. . Dieser Roman behandelt schwere Themen auf aufschlussreiche und zugleich zugängliche Weise und ist daher absolut lesenswert.

Ein britischer Teenager wurde von drei Mitschülerinnen brutal gefoltert und anschließend in Brand gesetzt. Journalist Carelli schreibt darüber ein Buch und interviewt die Hinterbliebenen und die Familien der Täterinnen vor Ort, kämpft sich durch Posts und Tagebucheinträge, um herauszufinden was in jener verhängnisvollen Nacht wirklich passiert ist. Wer True Crime mag, sollte bei dieser sehr ernüchternden und gerade deshalb so faszinierenden Geschichte unbedingt zuschlagen.
Wenn Fiktion sich wie Realität anfühlt
Der ungewöhnliche Aufbau hat mich direkt neugierig gemacht, auch wenn ich beim Einstieg kurz gestutzt habe. Das anfängliche Podcast-Format liegt mir nicht besonders, verliert aber schnell an Gewicht, da die Erzählweise danach deutlich abwechslungsreicher wird. Im weiteren Verlauf wechseln sich klassische Passagen mit Interviews, Chatverläufen und anderen Formaten ab, die sich stimmig ins Gesamtbild einfügen. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass die Geschichte sehr nahbar und gleichzeitig vielschichtig wirkt. Besonders stark sind die Perspektiven der beteiligten Mädchen. Die Kapitel ziehen einen tief in ihre Gedankenwelt hinein und machen ihr Verhalten greifbar, ohne es zu relativieren. Dadurch entsteht eine konstante, eher unterschwellige Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Der journalistische Rahmen bleibt dabei eher im Hintergrund, setzt aber punktuell interessante Akzente, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Was wirklich heraussticht, ist die Authentizität. Die Detailtiefe und die realitätsnahe Aufbereitung sorgen dafür, dass man stellenweise vergisst, dass es sich um Fiktion handelt. Ein durchgehend spannendes, ungewöhnlich erzähltes Buch mit einer beklemmend echten Wirkung.

Ein fiktiver Truecrime Fall - wie funktioniert das?, fragte ich mich.
Ich habe das Buch über die READO Verlosung bekommen und bin so froh darüber. Ich habe länger keinen Psycho-Thriller mehr gelesen und hätte mir kaum was besseres als Auswahl wünschen können. In Penance geht es um einen Fall, der die kleine Stadt an der Küste Yorkshire vor 11 Jahren aufschrecken lassen hatte. Die 16 Jahre alte Joan Willson wurde von drei Mitschülerinnen eingesperrt, gefoltert und verbrannt. Der Journalist Alec Z. Carelli versucht dies durch Interviews und Recherche aufzuarbeiten und überschreitet dabei auch so manche persönliche Grenze. Immer wieder beim Lesen fragte ich mich: das ist doch wirklich nur Fiktion oder? Denn zwischendurch fühlt sich dieser Fall so real an und die Interviews und Briefgeständnisse haben so viel Gefühl, dass es auch ein wirklicher Fall sein könnte. Die Schreibweise von Eliza Clark ist faszinierend! Ich möchte auf jeden Fall mehr von ihr lesen!
Penance ist ein fiktiver True-Crime Thriller, deswegen ist das Buch auch anders als gewöhnliche Thriller. Es gibt Abschnitte aus geschmacklosen Podcasts, in denen man sich lächerlich über die verstorbenen und die Mörderinnen macht, dazu langwierige Berichte, detaillierte Beschreibungen über den Mord, Korrespondenz und Interviews mit den Mörderinnen und deren Familien. Es wird beschrieben, welche Auswirkungen Social Media auf die Jugendlichen haben und wie ihre Familien versuchen den Mord zu rechtfertigen, aber für Mord gibt es keine Rechtfertigung. Auch die Mutter der ermordeten Joni kommt zu Wort und aus ihrer Sicht wird wiederum alles ganz anders dargestellt. Aber welche Wahrheit stimmt oder ist alles nur eine Frage der Wahrnehmung. Penance ist ein Buch mit einem schwierigen Thema, sehr gut ausgearbeitet und gut aufgebaut. Aber oft ging es mir schon zu sehr ins Detail was die familieren Hintergründe angeht. Natürlich schaft es die Autorin so, dass man mit jedem, auch mit den Mörderinnen, eine emotionale Bindung aufbaut, aber es zog sich deswegen auch etwas und mir fiel es da manchmal schwer am Ball zu bleiben. Trotzdem ist es ein wichtiges Buch das nachhallt und das ich gerne weiterempfehle.
Ich hatte mich total auf „Penance“ gefreut. Die Idee fand ich wirklich besonders gut und auch die Bewertungen hatten mich überzeugt. Umso größer war dann leider die Enttäuschung, denn schon nach kurzer Zeit hat mich das Buch eher genervt als begeistert. Der ausschweifende Schreibstil war für mich wirklich eine Qual. Es kam keinerlei Spannung auf und ich hatte ständig das Gefühl, mich durch unnötig lange Passagen kämpfen zu müssen. Der Fall an sich ist natürlich extrem erschütternd und schrecklich, so wie man es bei diesem Thema erwartet. Aber irgendwie war alles viel zu schnell klar, weshalb der Rest nur noch aus ellenlangen Beschreibungen bestand, die für mein Empfinden nicht viel Wichtiges beigetragen haben. Ich habe immer wieder gehofft, dass noch etwas Überraschendes kommt, aber da kam einfach nichts. Unterm Strich war das Buch leider überhaupt nichts für mich. Tolle Grundidee, aber die Umsetzung hat mich komplett verloren.
Interessantes True-Crime-Experiment mit Längen
Penance" ist definitiv mal etwas anderes. Wer einen klassischen Thriller mit Spannung und Fokus auf die Tat sucht, wird hier wahrscheinlich enttäuscht. Es liest sich weniger wie ein Roman, sondern eher wie eine sehr detaillierte Biografie einer toxischen Clique reicher Teenager. Das Konzept, die Geschichte über Interviews, Akten und Chat-Verläufe zu erzählen, ist interessant und wirkt extrem realistisch. Man ist tief in den Köpfen der Mädchen drin – für meinen Geschmack fast zu tief. Der Weg zur Auflösung ist nämlich zäh. Erst auf den letzten 100 Seiten kam für mich wirklich Fahrt auf. Fazit: Ein außergewöhnliches Buch für Geduldige, die mehr an Psychogrammen als an klassischer Thriller-Spannung interessiert sind.
Krasser und aufwühlender (fiktiver) True Crime
Ich bin kein True Crime Leser, aber das Buch hat mich aufgrund der guten Bewertungen angesprungen. Und es ist ja auch nur ein fiktiver True Crime Roman. Und wirklich ein sehr gut gemachter. Anfangs fand ich die vielen Fakten, die History vom Dorf oder Einzelpersonen und die Podcastmitschnitte etwas langweilig und auch mühsam zum lesen. (Aber ieser Faktencheck gehört wohl zu True Crime 😉). Mit der Zeit bin ich besser reingekommen und ab da war das Buch echt gut. Und so langsam konnte ich mir ein Bild von den Täterinnen und auch vom Opfer machen. Ich bin froh, ist die Geschichte fiktiv. Denn wie es zur Tat kommen konnte, ist echt krass. Und mit was sich die Täterinnen identifizierten.











































