Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen

Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen

Paperback
3.8206

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Description

Die Überdosis war kein Versehen. Emilie wollte sterben.
Gerettet, aber in der Hölle einer Psychiatrie gelandet, gibt es kein Entkommen. Ihr wird jede Kommunikation mit der Außenwelt verweigert.
Plötzlich findet Emilie die Briefe einer gewissen Emily – mit y –, die im viktorianischen England in eine Irrenanstalt eingewiesen wurde.
Emilie verliert sich immer mehr in den Nachrichten aus der Vergangenheit. Die Grenze zwischen Wirklichkeit und Wahnsinn verschwimmt Brief für Brief.
Über die Zeit hinweg müssen die beiden Frauen gegen einen gemeinsamen Feind kämpfen: ihre Ärzte.

Überzeugend und mit einem Hauch Fantastik schildert Gothic-Ausnahmekünstlerin Emilie Autumn ihre eigenen Erlebnisse.
Eine vernichtende Kritik an der Behandlung von Frauen durch die Gesellschaft und die psychiatrische Industrie. Die Autorin zeigt, dass sich im Laufe der Jahrhunderte wenig geändert hat.

Jack Ketchum: »Das Buch ist clever strukturiert, bietet gruselige Situationen und ein ergreifendes Ende. Legt euren Dickens für eine Weile beiseite und lest es.«

Andrea Loewy: »Dieses Buch lässt dich hinterfragen, wer gesund und wer verrückt ist ... und die Antwort ist nicht das, was du erwartest.«

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Paperback
Pages
448
Price
20.60 €

Author Description

Emilie Autumn ist eine erfolgreiche US-amerikanische Musikerin, Sängerin und Autorin. Ihre Eltern ließen sie bereits ab ihrem vierten Lebensjahr zur Geigerin und Komponistin ausbilden. 1997 wurde ihr erstes Album veröffentlicht. Stilistisch lässt sich ihre Musik schwer einordnen, da darin sowohl klassische als auch moderne, elektronische Elemente zu finden sind. Ende 2009 veröffentlichte sie mit ›The Asylum for Wayward Victorian Girls‹ (dt. Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen) einen teils fiktiven, teils autobiografischen Roman. Darin schildert sie ihre Erfahrung mit der eigenen bipolaren Störung. Zurzeit arbeitet Emilie an einem Musical, das auf ihrem Roman basiert. Auf YouTube gibt es viele Videos von Emilie.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
61%
14%
41%
1%
34%
7%
62%
77%
54%
6%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
70%
67%
37%
80%

Pace

Fast0%
Slow33%
Moderate67%
Variable0%

Writing Style

Simple67%
Complex0%
Moderate33%
Bildhaft (67%)Poetisch (33%)Außergewöhnlich (33%)

Posts

61
All
5

„Einige werden verrückt geboren, einige erwerben Verrücktheit und einigen wird sie zugeworfen“

Dieses Buch hat mir nochmals eine andere Sicht auf psychische Erkrankungen gegeben. Wir begleiten Emilie, die aufgrund einer bipolaren Persönlichkeitsstörung in die Psychiatrie eingewiesen wird. Dort dokumentiert sie ihre Erlebnisse. Zuerst in einem Buch, danach in ihrem Notizbuch. In ihrem Notizbuch tauchen über Nacht plötzlich Briefe auf. Einer nach dem anderen. Von einer Emily. Emily’s Geschichte spielt noch in einer Zeit, in der die Psychiatrien „Anstalten“ genannt wurden und es nicht vordergründig um Heilung sondern um Verwahrung ging. Super super spannend geschrieben. Dieses Buch ist zum Teil die Biographie der Schriftstellerin. Das Buch hat mich teilweise echt erschüttert

4

Poesie und Fantastik

Es handelt sich um die Autobiographie der Gothic Sängerin Emilie Autumn. Wir begleiten sie in die Anstalt. Die Autorin verknüpft die Thematik der realen Ereignisse mit Fantastik. Was wir bekommen ist eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle. Aufgrund einiger Passagen die sich in die Länge ziehen 4 Sterne. Alles in allem ein schönes Buch 🖤

3

Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen ist ein Buch, das weniger eine klassische Geschichte erzählt, als vielmehr einen Zustand beschreibt. Es lebt davon, dass man zwischen den Zeilen liest, Leerstellen akzeptiert und sich auf eine fragmentarische, oft verstörende Erzählweise einlässt. Das gelingt stellenweise eindrucksvoll – fordert aber auch viel Geduld und Bereitschaft zur Interpretation. Die Parallelführung zwischen Gegenwart und viktorianischer Vergangenheit entwickelt sich zunehmend zu einer psychologischen Auseinandersetzung mit Ohnmacht, Fremdbestimmung und dem Verlust der eigenen Stimme. Besonders überzeugend ist dabei, wie das Buch zeigt, dass Frauen im viktorianischen Zeitalter – unabhängig von sozialem Status – vollständig von männlichen Entscheidungen abhängig waren. „Heilung“ bedeutete nicht Freiheit, sondern bestenfalls ein Weiterfunktionieren innerhalb derselben Machtstrukturen. Stark ist das Buch dort, wo es institutionelle Gewalt sichtbar macht: medizinische Arroganz, fehlendes Zuhören, die Selbstverständlichkeit, mit der über Körper und Leben entschieden wird. Diese historischen Zustände wirken beunruhigend aktuell, weil das Buch immer wieder eine Brücke zur Gegenwart schlägt, ohne sie explizit auszusprechen. Gleichzeitig ist die Erzählweise nicht immer zugänglich. Viele Motive und Figuren funktionieren eher auf einer symbolischen oder metaphorischen Ebene und bleiben bewusst unscharf. Wer klare Erklärungen, stringente Logik oder eine eindeutige Auflösung erwartet, wird hier eher verwirrt als abgeholt. Das Buch setzt stark auf Wirkung – nicht immer auf Ausarbeitung. Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen ist kein angenehmes Buch und möchte das auch nicht sein. Es ist wütend, unbequem und fordernd. Für mich bleibt es ein respektables, aber sperriges Werk, das wichtige Themen anspricht, mich zum Nachdenken gebracht hat, mich emotional jedoch eher auf Distanz gehalten hat.

4

„Sag mir, Emily ohne Nachnamen, leidest du hier in der Anstalt?“

Was mir schon nach den ersten 50 Seiten unweigerlich in den Sinn kam, wie verachtenswert es doch immer wieder ist, auf welch schreckliche und unwürdige Art Frauen in allen Zeiten behandelt wurden und werden/ bist du nicht willig-so brauch‘ ich Gewalt. „Die Anstalt“ von Emilie Autumn handelt im wesentlichen von Aufenthalten in der Psychiatrie, in der Gegenwart und im viktorianischen Zeitalter. Das Buch wird fast ausschließlich durch Briefe und Tagebucheinträge getragen die, von Emilie/Emily in zwei verschiedenen Zeiten geschrieben wurden. Die Anstalt im viktorianischen Zeitalter ist grausam, kalt, eher ein brutales Gefängnis. Die Frauen haben keinerlei Chance den Grausamkeiten und dem Missbrauch durch Ärzte und Aufsichtspersonal zu entgehen. Emily (mit y) schreibt Briefe in der Art von Tagebucheinträgen über die furchtbaren Zustände, die in der Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen herrschen. In der Gegenwart schreibt Emilie Notizen über ihre Zeit in der Psychiatrie, die auch eher einer Freiheitsberaubung ähnelt, statt einer Behandlung. Zwischen diesen Notizen findet sie jeden Tag die Briefe von Emily. Die ganze Geschichte spiegelt Grausamkeit und Missachtung gegenüber Frauen wieder, aber trotzdem fehlt dem Buch über weite Strecken die richtige Spannung. Zum Ende wird es dann turbulent und auch unwirklich, vor allem Emily betreffend. Aber das Buch lässt sich leicht und schnell lesen, die Sprache ist flüssig und die Kapitel sehr kurz, so kann man guten Gewissens immer noch eins lesen…und noch eins und vielleicht noch eins. Das Buch kann ich durchaus empfehlen, auch wenn es mich nicht so komplett gepackt hatte.

„Sag mir, Emily ohne Nachnamen, leidest du hier in der Anstalt?“
4.5

„Selbstmord, ist eine kalte, hässliche, verzweifelte Tat. Und wenn sie vollzogen wird, dann immer einsam 😞.“

Ich habe dieses Buch „Die Anstalt“ von Emilie Autumn in einem BuddyRead mit dem lieben @julien89 gelesen. Es war mir wieder ein großes Vergnügen, mit dir dieses großartige Buch auszuwerten, darüber zu diskutieren und zu dementieren. Wir haben schon einige Bücher in so kurzer Zeit geschafft 🥳 und ich hoffe es werden in Zukunft noch einige Folgen 💯 🤔. Zu allererst muss ich leider sagen ACHTUNG ‼️ TRIGGERWARNUNG ‼️ hier geht es explizit um Suizid, Folter, Vergewaltigung, aber Experimente an Kindern 😳. Dann komm ich mal zu dieser außergewöhnlichen, spannenden aber auch grausamen Geschichte. Hier geht es um zwei unterschiedliche Persönlichkeiten, die beide das gleiche Schicksal miteinander teilen „Die Anstalt“. Hier geht es um Emilie in der Gegenwart und Emily in der Vergangenheit, was beide erleben bricht mir das Herz 🥺. Dieses Buch ist wahrlich eine harte Kost, gerade diese Frauenfeindliche, Menschenunwürdige und grausame Welt in der man wie Vieh und Dreck behandelt wurde, hat mich einige Male schlucken lassen. Der Schreibstil hat mich sehr gefesselt, die Kapitel sprich Tagebucheinträge/Briefe sind teilweise sehr kurz und recht flüssig, wobei man sehr schnell im Buch voran kommt. Von der Idee zu diesem Buch bin ich sehr überzeugt, auch von den letzten Notizeinträgen, die teilweise ein wenig verwirrend zu sein scheinen, aber doch einen Funken Wahrheit mit sich tragen, wenn man sich das mal richtig durch den Kopf gehen lässt 🤔. Für mich war es ein absolutes Highlight und daher gibt es hier eine klare Kauf-und Leseempfehlung meinerseits ✨💫

„Selbstmord, ist eine kalte, hässliche, verzweifelte Tat. Und wenn sie vollzogen wird, dann immer einsam 😞.“
4

Grenzgenial. Oder einfach nur Wahnsinn? Ich wollte dieses Buch schon ewig lesen. Cover. Klappentext. Psychiatrie. Als hätte es meinen Namen geflüstert. Und jetzt sitze ich hier. Nach der letzten Seite. Und weiß nicht, ob ich beeindruckt bin – oder eingeliefert werden sollte. Die Geschichte wird in Briefen und Tagebüchern erzählt. Vergangenheit. Gegenwart. Vergangenheit. Und irgendwann verschwimmt das alles. Vielleicht nicht nur im Buch. Was damals mit Frauen geschah, ist kein Stoff für zarte Gemüter. Wann galt man als „hysterisch“? Wann als unbequem? Wann einfach nur als Frau? Missbrauch. Macht. Lobotomie. Und diese erschreckende Selbstverständlichkeit, mit der Leben gebrochen wurden. Ich habe gelesen. Und gelesen. Und mich immer wieder gefragt: Wo führt das hin? Führt es irgendwohin? Oder ist genau dieses Gefühl das Ziel? Es war gut. Wirklich gut. Und gleichzeitig anstrengend. Schwer. Zu viele Gedanken. Zu viele Fragen. Zu viele Seiten? Vielleicht. Jetzt, während ich diese Rezension schreibe, bin ich mir immer noch nicht sicher, ob das Buch genial ist oder ob es mich einfach nur langsam in seinen Mauern eingeschlossen hat. Ich bereue nicht, es gelesen zu haben. Aber ich glaube, ein Teil von mir ist noch dort. Und flüstert.

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3.5

Zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit 🧠 🏥 🖤

Die Idee hinter der Geschichte ist faszinierend und die Atmosphäre wunderbar düster umgesetzt. Dennoch blieb für mich die Spannung etwas auf der Strecke, sodass das Buch mich nicht komplett mitreißen konnte. Ein solides, aber kein herausragendes Leseerlebnis.

4.5

⭐️⭐️⭐️⭐️,5️⃣

Es war unglaublich spannend und erschreckend sowohl Emelies als auch Emelys Geschichten aus der psychiatrischen Anstalt zu verfolgen. Beide Frauen sind zu unterschiedlich Zeiten eingewiesen worden und enthüllen die schrecklichen Missstände innerhalb der Anstalt! Um nicht zu spoilern, kann man zum Inhalt leider nicht so viel sagen! Ich fand den Schreibstil von Emilie Autumn jedoch wahnsinnig angenehm zu lesen und die kurzen, knackigen Kapitel, die immer wieder zwischen Anstalt von Emily und Krankenhausaufenthalt von Emilie hin und her wechseln waren absolut perfekt! Die Message am Ende fand ich absolut wichtig und toll umgesetzt!

⭐️⭐️⭐️⭐️,5️⃣
3

Mmh... ich weiß gar nicht so recht, wie ich dieses Buch beurteilen soll. Autobiografisch beschreibt die Autorin ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse einer bipolaren Störung und lässt diese in den Roman einfließen. Der andere Teil ist Fiktion und Fantasy. Oft ist mir das Ganze jedoch zu wirr. Der Plot, die Grundidee gefällt mir sehr gut, die Umsetzung hat mir jedoch nicht gefallen.

5

Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ

So @r.e.d.2 das war unser letztes Buch gemeinsam für dieses Jahr. Wir haben gemeinsam Fälle gelöst, Geisterhäuser besucht und sind in Fantasiewelten eingedrungen. Jedes Buch, jedes Kapitel und jede Seite mit dir auswerten war ein besonderer Teil des Tages für mich. Auf das nächste Jahr und viele weitere Tolle Bücher. Sehr vielen Dank an dich für die letzten 4 Monate🥰 So genug geschwafelt, jetzt die Rezension zu "Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen" geschrieben von Emilie Autumn vom Festa-Verlag. Die ganze Zeit musste ich überlegen, woher mir der Name Emilie Autumn bekannt vorkam und im Buch stand es dann, dass sie eine Sängerin ist und da fiel es mir sofort wieder ein😁 Das Buch ist mal anders geschrieben, fand ich. Es ist aufgebaut, wie ein Tagebuch und so liest es sich auch, als ob man ein Tagebuch geschrieben hat. Der ganze Schreibstil ist offen und einfach freischnauze, was ich sehr cool fand😁 Auch die Kapitel sind kurz gehalten, was für mich ja sowieso immer ein Pluspunkt ist😅 Du fliegst eigentlich nur so durch die Seiten durch. Wir begleiten Emilie aus der Gegenwart mit ihren persönlichen Erfahrungen aus einer Psychologischen Klinik und wie sie das Tagebuch von Emily mit "Y" findet, zu der viktorianischen Zeit. Das ganze Buch ist wirklich spannend und echt crazy. Besonders genial finde ich aber wie Emilie ihre eigenen Erfahrungen berichtet. Das Buch verdeutlicht aber auch sehr, wie mit Frauen zu der damaligen Zeit umgegangen wird und in der heutigen und die Autorin schließt auch Zusammenhänge, was sehr interessant ist. Alles in allem kann ich sagen, dass das Buch von mir eine klare Leseempfehlung bekommt. Es ist ein mega Thriller mit authentischen Berichten.

Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
1

Interessant mehr auch nicht Es lässt sich schwer lesen. Empfinde es nicht als spannend

3

Die Anstalt ist kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight.

#Rezension #DieAnstalt Kennt ihr diese Bücher, die hohe Erwartungen wecken, aber euch irgendwie ratlos zurücklassen? Fragt mal @book_seduction. 😂 Danke ihr konnte ich die Anstalt lesen, denn sie hatte zwei Exemplare gewonnen. Danke dafür. 🖤 Worum es geht seht ihr in den Kommentaren, aber auch, wenn Ostern vorbei ist bin ich immer noch auf der Suche. Zwar nicht nach Eiern, aber nach dem versprochenen Wahnsinn. 🥺 Das Buch hat Autobiographische Elemente. Die Note bezieht sich daher nur auf die Erzählweise, denn ich kann ja nicht das Leben von jemanden bewerten und sagen "Das war so Semi-spannend. Du kriegst die Nördi-Note 3." 😂 Insgesamt war die Geschichte schockierend, weil sie phasenweise wahr ist, aber sie war leider nicht so wahnsinnig und Festa-like wie es der Klappentext vermuten lässt. Die Hauptfigur spielt eigentlich nur eine Nebenrolle in der eigenem Geschichte und ich wurde damit auch nicht richtig warm. Es ist unvorstellbar, was berichtet wird und auch, wenn nicht genau erkennbar ist, was wirklich so passiert ist muss man froh sein, wenn man gesund ist. 🖤 Die Anstalt ist kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight. 🖤 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi

Die Anstalt ist kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight.
3

Konnte leider nicht so überzeugen

Die Anstalt ist ein Buch mit einer klaren Message über die Aufklärung von Bipolare Störungen. ⚠️Triggerwarnung⚠️: Suizid & Folter sollte vorab erwähnt werden, denn nicht jeder Leser vermag damit umzugehen. Die Story wird in Tagebucheinträgen erzählt und es handelt sich um zwei Geschichten. Diese sind schwer voneinander zu unterscheiden, erst etwa ab der Hälfte kann man unterscheiden von welcher Emiliy / Emilie gerade die Rede ist. Sehr verwirrend. Die Story ist schon spannend, doch leider konnte mich das Buch nicht gänzlich überzeugen. Der Schreibstil ist einfach gehalten und flüssig zu lesen. Das Cover hat ganz klar 5 Sterne verdient, aber die Geschichte leider nur 3. Schade aber da hätte ich einfach mehr erwartet.

Konnte leider nicht so überzeugen
5

5/5 Sterne Dieses Buch hat ziemlich viel in mir ausgelöst. Ich glaube, man sollte dazu sagen, dass der biografische Teil nicht unbedingt so daherkommt, wie der Klappentext erstmal den Eindruck erweckt. Man muss sich auf diese Geschichte einlassen. Man wird in den ganzen Wahnsinn reingesogen. Ich empfand den tagebuchartigen Stil auch nochmal persönlicher und hat alles noch unangenehmer gemacht (in Bezug auf den Inhalt). Seltsam fiese Rezensionen, in denen Autumn als aufmerksamkeitssuchende Narzisstin abgestempelt wurde, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

5

Keine leichte Kost

Puh, das war wirklich nicht einfach zu lesen, wenn gleich doch eine wichtige und wirklich gute, aber aufwühlende Geschichte. Hier verschwimmen Wahnsinn und Realität. Und ich denke, der Spruch, den jeder kennt, passt ganz gut. Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander. Wir begleiten Emelie, die nach einem versuchten Suizid in der Psychatrie landet. Dort findet sie Briefe einer Emily, die zu früheren Zeit in eine Anstalt eingewiesen wurde. Oder vermischt sich hier die Wahrnehmung? Ich will gar nicht zu viel zum Buch sagen, denn dann würde ich Spoilern. Dieses Buch empfinde ich auch als eine Abrechnung, wie mit Menschen insbesondere Frauen zur früheren und auch heutigen Zeit noch verfahren wird, gerade auch in Bezug auf psychische Erkrankungen. Man muss sich auf das Buch einlassen, der Schreibstil ist flüssig. Die Tagebucheinträge und jeweils der Wechsel zwischen den Briefen der Anstalt und den Krankenhauseinträgen finde ich sehr gut gemacht. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, es ist jedoch nichts für schwache Nerven.

5

We're all MAD here

Wow. Das Buch hat mich sehr gefesselt. Als gesunder Mensch in eine Anstalt rein und verrückt nie wieder den weg nach draußen sehen. Eine Geschichte die unter die Haut geht. Eine Geschichte von Emilie und Emely, die man nicht so schnell vergessen wird. Welten die ineinander vermischen. Große weiter Empfehlung.

4

Interessanter Einblick in den Kopf einer gespaltenen bipolat gestörten Frau. Hinterher habe ich noch recherchiert, was diese Störungen genau bedeuten und sich auswirken. Echt heftig im Nachhinein. Aber auch gut und interessant geschrieben.

4.5

Dieses Buch ist definitiv nichts für zwischendurch – es ist intensiv, düster und absolut einzigartig. Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen ist ein wilder Mix aus Roman, Tagebuch, historischen Dokumenten und Illustrationen. Dadurch fühlt sich die Geschichte unglaublich immersiv an, fast so, als würde man selbst durch die düsteren Flure der Anstalt wandern. Emilie Autumn erschafft eine beklemmende Atmosphäre und greift dabei Themen wie Wahnsinn, Unterdrückung und die Rolle der Frau im viktorianischen Zeitalter auf. Besonders beeindruckend fand ich, wie Realität und Fiktion miteinander verschwimmen – man weiß teilweise gar nicht mehr, was historisch belegt ist und was Teil der Geschichte ist, was das Ganze noch faszinierender macht. Der Schreibstil ist poetisch, manchmal chaotisch und definitiv speziell. Genau das macht den Reiz aus, kann aber stellenweise auch etwas anstrengend sein, weshalb ich einen halben Stern abziehe. Einige Passagen ziehen sich etwas oder wirken sehr ausschweifend. Trotzdem ist dieses Buch ein echtes Erlebnis und vor allem für Fans der düsteren, viktorianischen Ästhetik ein absolutes Highlight. Wer sich darauf einlässt, bekommt eine außergewöhnliche und eindringliche Geschichte, die noch lange nachwirkt. 🖤📖

3.5

Ehrlich gesagt bin ich etwas zwiegespalten was das Buch angeht. Die Schreibweise war teilweise etwas wirr, sowie das Zusammenhängen der beiden Erzählerinnen. Auf der anderen Seite regt das Buch zum nachdenken an und schockiert, da ich mir sicher bin dass das im Buch beschriebene durchaus praktiziert wurde. Insgesamt muss in der heutigen Gesellschaft deutlich mehr Aufklärung über psychische Erkrankungen her. Ein gebrochenes Bein sieht jeder, eine psychische Erkrankung eben nicht und man sollte den Betroffenen die Krankheit, sowie deren Grundrechte nicht absprechen.

3.5

Manchmal ist es wie mit dem letzten Stück Kuchen im Kühlschrank: Sieht fantastisch aus, aber der Geschmack hält nicht ganz so stark mit. Genau so erging es mir mit Emilie Autumns Werk. Cover? Ein Träumchen. Meine Erwartungen? Hoch. Doch der Inhalt? Nun ja, der Wahnsinn blieb leider oft in der Gummizelle eingesperrt. Das Buch erzählt die Geschichte von Emilie, die in einer psychiatrischen Anstalt landet, nachdem sie einen Selbstmordversuch unternommen hat. Dort stößt sie auf die Geschichten der Insassinnen aus dem viktorianischen Zeitalter, allen voran die junge Emily mit ihrer tragischen Vergangenheit. Es geht um Unterdrückung, Frauenrechte, psychische Gesundheit und den Kampf gegen die Zwänge der Gesellschaft – verpackt in eine düstere Mischung aus Realität und Fantasie Der Anfang hat mich begeistert: kleine bildliche Darstellungen, originalgetreue Dokumente wie Einlieferungspapiere – ich liebe so was! Visuell ein echtes Highlight. Tagebucheinträge bringen zusätzliche Tiefe. Das war spannend – zumindest phasenweise. Zwischendrin fiel die Spannung leider häufig ab. Da zog sich die Lektüre wie ein endloser Korridor in der Anstalt. Fazit: Tolles Design, originelle Gestaltungselemente und die Idee mit den zwei Erzählsträngen hat Potenzial. Aber der versprochene Wahnsinn blieb für mich auf der Strecke. Wer viktorianische Dramatik liebt und sich an atmosphärisch-düsteren Tagebuchberichten erfreut, wird trotzdem auf seine Kosten kommen. Für mich: Gut, aber kein Highlight. Kennt ihr das Buch? Habt ihr es gelesen oder steht es noch auf eurer Wunschliste? Oder seid ihr auch solche Cover-Opfer wie ich? Schreibt’s mir in die Kommentare! 🐀🐀🐀½ (3,5/5)

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3.5

Gute Idee, Umsetzung aber leider eher schlecht.

5

Verstörend, bedrückend und bezaubernd zugleich

Poesie trifft auf Grausamkeit. Man wird als Leser in eine düstere und brutale aber zugleich magische Welt entführt. Die Grenzen von Realität und Fantasie fangen in der Geschichte an zu verschwimmen und zerrten mich als Leser tief in die Geschichte hinab. Die Emotionen der Charaktere werden so lebendig dargestellt, dass man direkt in die Welten eintauschen konnte. Die Geschichte ist ein Kombination aus Spannung, Emotionen und einer priese Magie 🐁. Die bewegende Geschichte und besonders die Schilderungen zum Schluss regten mich stark zum Nachdenken an. Ein faszinierendes und fesselndes Meisterwerk. Lest dieses Buch, wenn ihr euch Emotional stabil fühlt.

4.5

Ein Buch das ich so schnell nicht vergessen werde. 🐀🏥

Klappentext: 📖 >>> Die Überdosis war kein Versehen. Emilie wollte sterben.Gerettet, aber in der Hölle einer Psychiatrie gelandet, gibt es kein Entkommen. Ihr wird jede Kommunikation mit der Außenwelt verweigert.
Plötzlich findet Emilie die Briefe einer gewissen Emily – mit y –, die im viktorianischen England in eine Irrenanstalt eingewiesen wurde.
Emilie verliert sich immer mehr in den Nachrichten aus der Vergangenheit. Die Grenze zwischen Wirklichkeit und Wahnsinn verschwimmt Brief für Brief.Über die Zeit hinweg müssen die beiden Frauen gegen einen gemeinsamen Feind kämpfen: ihre Ärzte. Fazit: 📖 >>> Was genau ist eigen eine Bipolare Störung und was macht sie mit betroffenen Personen..!? Gehört man es schon oft, aber ich habe mich nie weiter damit beschäftigt, warum auch als gesunder Mensch?! Dieses teils Autobiographische Werk hat gewissermaßen etwas mit mir gemacht, was genau vermag ich noch nicht zu sagen, aber es hat großen Eindruck hinterlassen. Ich finde es unheimlich mutig und wichtig von der Autorin über ihre Erfahrungen und Erlebnisse zu schreiben, da gehört schon was dazu. Natürlich ist hier auch noch einiges an Fiktion enthalten um es dem Leser etwas leichter zu machen, dennoch ein Buch das zum Nachdenken anstößt und eine vernichtende Kritik an solchen Einrichtungen abgibt. Wie mit Menschen umgegangen wird die unter solchen Problemen leiden und sie quasi nach der Diagnose, nie wieder ernst genommen werden sowohl von Ärzten, als auch von ihrem privaten Umfeld, weil du bist ja verrückt….ist schon nicht ohne. Man stellt sich Fragen, die man sich noch nie gestellt hat und erkennt sich vielleicht sogar ein Stück wieder. Keine leichte Kost, wenn man mich fragt, aber auf jeden Fall lesenswert und wichtig! 4,5/5⭐️

Ein Buch das ich so schnell nicht vergessen werde. 🐀🏥
3

Ein Buch mit polarisiendem Cover das seinem Ruf voraus eilt und bereits einen gewissen Kultstatus erreicht hat ist dieses Werk aus dem Hause Festa mit dem nun auch ich meine Neugier befriedigt habe. Phu, was soll ich sagen...schwer....sehr schwere Kost! Das Buch ist in 169 meist kurzen Tagebucheinträgen gehalten,die ersten 50 davon widmen sich der gegenwärtigen Emilie, danach übernimmt überwiegend Emily mit y- das Zepter. Dieser Teil der Story ist richtig krass,dramatisch, mitreissend und einfach heftig und hat mich das Buch kaum zur Seite legen lassen. Dann jedoch,so quasi die Auflösung NACH der Auflösung kommt der krasse Break! Denn dann wirds wie auf dem Klappentext angekündigt sehr Autobiographisch und beinhaltet persönliche Ansichten, Erlebnisse und Meinungen der Autorin. Das alles mag für Leser die auf irgendeiner Art und Weise leider schon mit dem Thema Depressionen, Selbstmord etc. zu tun hatten/haben sehr interessant sein, wer jedoch hier mit diesem Buch einfach nur eine Story erleben möchte, für den kann sich dieser Plottwist dann als sehr anstrengend erweisen und ich hatte durchaus mit der Frage zu kämpfen "abbrechen oder durchhalten?" Mein Fazit: Eine Leseempfehlung kann ich hier sicher nicht aussprechen. Hier ist zwingend notwendig sich nicht vom Cover beeinflussen zu lassen und sich erstmal etwas genauer über dieses Werk zu informieren! Von mir gibt's 🧦🧦🧦 paar Söckchen von fünfen 😉

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5

Absolutes Highlight!!!

Hat euch ein Buch schon mal zum weinen gebracht? 🥲🖤 ⚠️TW Suizid Emilie hat mit einigen inneren Dämonen zu kämpfen. Psychisch erkrankt möchte sie ihrem Leben ein Ende setzen und landet so in der Psychiatrie. Von den Ärzten nicht ernst genommen und der Welt allein gelassen findet sie Trost in Briefen, die sie findet. Sie stammen von Emily, einem viktorianischen Mädchen, dass vor langer Zeit in Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen eingewiesen wurde. Emilie verspürt sofort eine tiefe Verbundenheit in die Briefeschreiberin und taucht immer tiefer in die finstere Vergangenheit ein. 🖤 Wow, was für ein überragendes Buch! Die Kapitel, die zum einen Teil aus Krankenhauseinträgen von Emilie bestehen und zum anderen aus den Briefen von Emily wechseln auch in unregelmäßigen Abständen ab. Emilie war mir gleich sympathisch. Ihre Art zu denken, wie sie in Bezug auf ihre Krankheit empfindet, mit Humor aber ohne etwas schön zu reden. Besonders angetan hat es mir aber Emily aus der Vergangenheit. Eine wahnsinnig starke Persönlichkeit, die sich selbst allen unfassbaren Widrigkeiten zum Trotz, treu bleibt. 🖤 Was Emilie in der Gegenwart erlebt ist sehr unschön aber was Emily in der Vergangenheit erlebt bricht einem das Herz. Von diesem starken Mädchen in einer absolut Frauenfeindlichen, erniedrigenden und schlichtweg Menschenunwürdigen Welt zu lesen war definitiv harte Kost und hat mich mehrmals mehr als schwer schlucken lassen. 🖤 Das ganze Buch ist mit soviel Herz geschrieben. Es ist extrem finster und trotzdem bewahrt es sich einen gewissen Charme und wirkt vor allen Dingen sehr authentisch. Es gibt einige fantastische Elemente, die für mich aber perfekt in eine Welt voller Angst, Wahnvorstellungen und den Kampf ums Überleben passen. 🖤 Wen Themen wie Bipolare Störungen, Suizid und sowohl physische als auch psychische Gewalt nicht komplett aus der Bahn werfen sollte dieses Buch unbedingt lesen. Für mich war es ein ganz klares Highlight! 🖤

4

~ Rezension ~ Der Schreibstil ist toll, da es aufgebaut ist wie Tagebucheinträge, ist auch die Wortwahl sehr „normal“ (wie es sicher jeder von uns aus Tagebucheinträgen kennt, man schreibt was man denkt😊). Die Briefe der Emily (mit y) sind sprachlich an das viktorianische Zeitalter angepasst, trotzdem lässt es sich super flüssig lesen. Mega mega gut finde ich die Message das Mädchen, Frauen sich nicht alles gefallen lassen müssen💪🏻🙏🏻 Zum Ende hin wird es richtig spannend, denn die beiden verschwimmen zu einer Person und ich muss sagen das ich die Ansichten, die Gefühle richtig gut mitfühlen konnte und gelernt habe, Personen mit einer manischen Depression sowie Bipolare Störung besser verstehen kann. Sehr interessantes Buch, es hat mich sehr überrascht.

1

Ich weiß nicht was ich da gelesen habe. Am Ende habe ich immer noch nicht verstanden um was es jetzt eigentlich ging. Reine Zeitverschwendung.

1

🥴💀 Ich wurde eingeliefert – und wollte sofort wieder entlassen werden!

Buch abgebrochen! Also… wo fängt man bei diesem Fiebertraum in Buchform überhaupt an? 😬 In „Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen“ landet Emilie – Musikerin, Drama-Queen und vermutlich die Erfinderin des Wortes „extra“ – in einer düster-viktorianischen Irrenanstalt. Dort trifft sie auf eine bunte Truppe rebellischer Damen, die alle tiefsinnige Monologe halten, als würde jederzeit ein viktorianischer Poetry-Slam beginnen. Klingt spannend? Dachte ich auch. Aber das Buch liest sich, als hätte jemand ein Gothic-Musical, ein feministisches Pamphlet, ein Tagebuch und ein Shakespeare-Drama in einen Mixer geworfen – und vergessen, den Deckel draufzumachen. Zwischendurch gibt’s Briefe, Gedichte, feministische Kampfreden 💪✨ und so viele kursiv geschriebene Worte, dass ich irgendwann dachte, mein Kindle wäre seekrank 🤢. Die Handlung? Irgendwo zwischen Alice im Wunderland, Girl, Interrupted und einem schlecht geplanten Steampunk-Theaterstück. Man weiß nie, ob man gerade einer Revolution beiwohnt oder einfach nur versehentlich in Emilies Tagebuch geblättert hat 🙈. Fazit: Wenn Wahnsinn Kunst ist, ist dieses Buch das Louvre. Aber ehrlich? Ich bleibe lieber draußen mit einer Tasse Tee ☕, funktionierendem Realitätsbezug 🧠 und weniger kursivem Leid.

3

Ich war kurzzeitig sehr verstört..

Ich war sehr gespannt,auf den teils autobiographischen, teils fiktiven Roman. Festa Verlag lacht mich prinzipiell auch immer an ^^ Diese ganze Story,rund um die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen war interessant, zT grausam und verstörend. Ich hab mir schwer getan, was nun für Emilie oder Emely "Wahrheit" oder Fiktion ist.. Die verrückten Ärzte, sprechende Ratten, der Club der Mädels mit ihren Ringelstrümpfen, war doch härtere Kost, als ich zu Anfang dahinter vermutet habe.. Was es bedeutet eine bipolare Störung zu haben,das in so einen Roman zu verpacken, hat meiner Meinung nach Respekt verdient.

5

Eine wahnsinnig tolle Geschichte mit einem wahren Kern

Ich muss sagen, dass dieses Buch eins der Highlights dieses Jahres sein wird. Es gibt eine Geschichte die zum Teil Fiktion und zum Teil real ist. Je weiter die Geschichte von Emily geht umso mehr versteht man die Bedeutung von Emily für Emilie. Die Gescheheneisse in der viktorianischen Anstalt sind an Grausamkeit kaum zu überteffen. Die Briefe von Emily sind fesselnd ohnegleichen. An dieser Stelle spreche ich mal für die ganzen letzten seiten. Hier erzählt Emilie ihre Geschichte und übt deutliche Kritik an gesellschaftlichen und persönlichen psychischen Gebrechen. Gleichzeitig ist sie aber auch in der Lage mit ihren Worten Mut zu spenden. Und nach Beendung dieses Buches nehme ich eine wichtige Botschaft mit. Egal wie dreckig es dir geht, egal was passiert ist und wie sehr du glaubst dass verdammt nochmal eine welt zusammenbricht. Es gibt immer eine Kante an die man sich klammern und wieder hochziehen kann. Wenn man es will

4

Das Buch ist aus persönlicher Sicht geschrieben, was es ein wenig realistischer erzählt. Schockierend, ehrlich, real und mit Fantasie wird eine Lebensgeschichtr hinter den Mauern einer Anstalt erzählt. Interessant und nachdenklich lässt mich die Erzählung von Emilie Autumn zurück.

2.5

Hatte mehr erwartet.

Mir haben das Cover und die Story auf den ersten Blick sehr gut gefallen und ich habe mich auf ein nervenaufreibendes Leseerlebnis gefreut … und wurde enttäuscht. Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Die eine Emily ist sehr naiv und die andere Emilie ist so in ihren Gedanken gefangen das man als Außenstehender nur schlecht folgen kann. Der Schreibstill war auch nicht meins und hat mich gerade gegen Ende nur noch genervt. Wirklich sehr schade.

• 𝔻𝕚𝕖 𝔸𝕟𝕤𝕥𝕒𝕝𝕥 - 𝕗𝕦̈𝕣 𝕦𝕟𝕘𝕖𝕙𝕠𝕣𝕤𝕒𝕞𝕖 𝕧𝕚𝕜𝕥𝕠𝕣𝕚𝕒𝕟𝕚𝕤𝕔𝕙𝕖 𝕄𝕒̈𝕕𝕔𝕙𝕖𝕟 • | 𝔼𝕞𝕚𝕝𝕚𝕖 𝔸𝕦𝕥𝕦𝕞𝕟 Bei diesem Buch muss ich zugeben, das ich hin und hergerissen bin. Ich weiß nicht so recht wie ich es finde bzw.empfunden habe 🫣 Der Schreibstil hat mir aufjedenfall sehr gut gefallen .Die einzelnen Kapitel waren in kurze oder eher kleine Tagebucheinträge eingeteilt und somit verfliegen die Seiten ziemlich schnell und man bekommt einen guten Eindruck von den Geschehnissen. Auf alle Fälle ist es ganz wichtig vorher die Triggerwarnungen durchzulesen . Es geht unter anderem um Suizid, psychische und bipolare Störungen sowie sexuelle und körperliche Gewalt . Also nichts für schwache Nerven . Wie im Klappentext beschrieben,geht es um Emilie -eingewiesen wegen einer Überdosis. In der Klinik geht es aber offensichtlich nicht mit rechten Dingen zu und es gibt kein entkommen .Tagtäglich kämpft sie gegen die Mitarbeiter der Klinik und auch gegen sich selbst .Eines Tages findet Emilie Notizen und Tagebucheinträge von einer Emily -mit y.Die Wirklichkeit und die Vorstellung verschmelzen so sehr miteinander, dass man irgendwann selbst anfängt sich fragen zu stellen .Wer ist denn nun eigentlich die Gefangene ? Es ist düster ,mysteriös,Rätselhaft aber auch traurig.Die Charaktere sind gut beschrieben,sodass man sich reinversetzen und auch fühlen kann.Die Hilflosigkeit und die Angst ist spürbar . Ich glaube ,das es solche Behandlungen bzw Methoden heute noch gibt oder zumindest so in der Art. Abgestellt und hilflos ausgeliefert -sie können mit dir einfach machen was sie wollen .Ohne Aussicht auf ein Happy End .Ist die Vorstellung nicht irgendwie beängstigend?

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4

Vorsicht es könnte einige triggern

Emilie hat mit einigen inneren Dämonen zu kämpfen. Psychisch erkrankt möchte sie ihrem Leben ein Ende setzen und landet so in der Psychiatrie. Von den Ärzten nicht ernst genommen und der Welt allein gelassen findet sie Trost in Briefen, die sie findet. Sie stammen von Emily, einem viktorianischen Mädchen, dass vor langer Zeit in Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen eingewiesen wurde. Emilie verspürt sofort eine tiefe Verbundenheit in die Briefeschreiberin und taucht immer tiefer in die finstere Vergangenheit ein. Die Kapitel, die zum einen Teil aus Krankenhauseinträgen von Emilie bestehen und zum anderen aus den Briefen von Emily wechseln auch in unregelmäßigen Abständen ab. Emilie war mir gleich sympathisch. Ihre Art zu denken, wie sie in Bezug auf ihre Krankheit empfindet, mit Humor aber ohne etwas schön zu reden. Besonders angetan hat es mir aber Emily aus der Vergangenheit. Eine wahnsinnig starke Persönlichkeit, die sich selbst allen unfassbaren Widrigkeiten zum Trotz, treu bleibt. Was Emilie in der Gegenwart erlebt ist sehr unschön aber was Emily in der Vergangenheit erlebt bricht einem das Herz. Von diesem starken Mädchen in einer absolut Frauenfeindlichen, erniedrigenden und schlichtweg Menschenunwürdigen Welt zu lesen war definitiv harte Kost und hat mich mehrmals mehr als schwer schlucken lassen. Wen Themen wie Bipolare Störungen, Suizid und sowohl physische als auch psychische Gewalt nicht komplett aus der Bahn werfen sollte dieses Buch unbedingt lesen. Für mich war es ein ganz klares Highlight!

1

Seitdem das Buch erschienen ist, war ich auf der Suche danach. Leider war es so sehr schwer zu bekommen, dass ich erst ein Jahr später es in meinem Besitz hatte. Ich war voller Vorfreude, sodass ich als es endlich ankam, gleich begonnen habe. Ich habe mir von dem Buch sehr viel versprochen. Leider wurden meine Erwartungen nicht mal Ansatzweise erfüllt. Das Buch fing soweit ganz gut an, danach wurde es immer langweiliger und langatmiger. Die beiden Storys die parallel liefen, waren sehr verworren und teilweise nicht voneinander trennbar. Ich habe mich tatsächlich ziemlich durch das Buch gequält. Leider keine Leseempfehlung von mir.

5

Düster & einfach anders

Ich liebe es! Vom 1. Augenblick hat mich Emilie Autumn in ihren Bann gezogen. Eine junge Frau mit einer bipolaren Persönlichkeitsstörung wird mit einem Aufenthalt in der Psychiatrie „zwangsbeglückt“. Dort scheint es so, als würde sich ihr Wahnsinn eher weiterentwickeln anstatt durch Therapie und Mediakation zu verbessern. Emilie findet Briefe aus einer längst vergangenen Zeit und beginnt sich mit Emily (mit Y) aus eben dieser Zeit zu verbinden…. Das Leid des Wahns und dessen fragwürdiger Behandlungsmethoden zu teilen, um die Einsamkeit überwinden zu können. Was ist wahr? Was ist Fiktion? Ein fesselnder Roman - dunkel, traurig und mit (leider) vielen Wahrheiten gespickt.

4

Als ich das erste Mal "Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen" von Emilie Autumn in der Vorschau vom Festa Verlag gesehen hab, war es direkt um mich geschehen. Auch der Preis konnte mich nicht abschrecken. Aber der Fuffi tat schon weh und so viel hab ich bisher noch nie für ein Buch bezahlt.  Ob es sich gelohnt hat? Das kann man nicht so einfach sagen. Ich denke, das hängt vor allem vom Leser ab. Emilie Autumn ist keine unbekannte Persönlichkeit. Ich muss aber tatsächlich sagen, dass ich sie nicht kannte. Normalerweise mach ich das nicht, aber diesmal muss ich auch die Optik und die vielen Details im Inneren hervorheben.  Die Illustrationen sind sehr liebevoll gestaltet. Ebenso die vereinzelten Textpassagen. Egal ob Ratten oder Ringelkniestrümpfe. Alles ist elementar für die Handlung und fügt sich unglaublich gut ein. Damit man versteht. Wirklich versteht. Hierbei begleiten wir zwei unterschiedliche Protagonisten. Einmal unsere Emilie in der Gegenwart und einmal Emily in der Vergangenheit.  Wobei ich ganz klar sagen muss, dass mich Emily mit y mehr gepackt und dabei menschlich wie auch emotional sehr berührt hat. Sie ist mutig und tough. Lässt sich niemals unterkriegen, egal was ihr das Schicksal aufbürdet. Emilie mit ie, war mir dagegen oft zu unterkühlt, abgeklärt. Ja, auch ein kleines bisschen arrogant. Sie weiß, was sie will und nimmt es sich. Aufgrund ihrer Popularität hat man das Gefühl, sie fühle sich als etwas besseres. Was sie aber nicht ist. Aber man sieht auch die Verletzlichkeit dahinter. Spürt, wie einsam und unverstanden sie sich fühlt. Die manischen und depressiven Schübe sind deutlich erkennbar und obwohl sie das weiß, will sie es auf irgendeiner Ebene doch nicht wahrhaben. Sie macht sehr eindringlich damit klar, was es damit auf sich hat und das es nicht immer um Aufmerksamkeit geht. Emilys Geschichte ist dafür so viel tiefgreifender, brutaler und herzzerreißender, als man sich je vorstellen könnte. Was vor allem im psychologischen Bereich deutlich hervortritt. Und das zu einem Zeitpunkt, wo die Anstalt noch kein Thema war. Frauen werden nicht als das wahrgenommen und behandelt, was sie sind. Sie werden weggeworfen,missbraucht, benutzt und aufs niederträchtigste gequält.  Sie sind nichts wert. Als es in die Anstalt ging, ging mir das extrem an die Nieren. Nicht nur, dass es ethisch und moralisch verwerflich ist. Es herrscht so viel Brutalität. Angefangen damit, dass die Frauen keine Namen haben, nur Nummern. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Die damalige Zeit war wirklich heftig. Demzufolge hat die Autorin diesen Punkt in meinen Augen sehr gut eingefangen. Sie appelliert an Menschlichkeit, findet aber nur Grausamkeit, Demütigungen und Niederträchtigkeit.  Was in diesem Gemäuer vor sich geht, ist wirklich heftig. Dabei ist oft nicht rational erklärbar, ob es nun Wahn oder Realität ist. Man weiß aber, es ist abgrundtief böse. Eine Bosheit, die tief aus der Seele kommt und vor der sich niemand schützen kann. Mich haben vor allem die Nebencharaktere unglaublich überrascht. Sie wandeln sich ,kehren sich völlig um. Überschreiten ihre Grenzen, wachsen über diese hinaus. Manche wirken manisch ,andere verzweifelt und leer. Und schließlich trifft man auch auf  völlige Empathielosigkeit und Kälte. Sie sind verschlossen und kalt, nur um dann zu erkennen, wie viel Schmerz und Angst in ihnen lebt. Ich fand die Story unglaublich interessant und faszinierend. Muss aber auch sagen, dass es zwischendurch ein paar Längen gab. Die aber Emily in meinen Augen wieder wett gemacht hat. Lohnt es sich trotzdem? Absolut.  Allein deshalb, um das ganze Grauen zu verstehen. Zu verstehen, wie Frauen und Mädchen behandelt wurden. Nicht nur von völlig fremden Menschen, sondern auch vom eigenen Umfeld. Und ich glaube, das war das grausamste überhaupt.  Es geht hier um Depressionen, Wahnvorstellungen, Missbrauch und es geht auch um unsere Gesellschaft.  Und trotzdem sind es Menschen, die fühlen, lieben, leben und atmen. Menschen, die es wert sind, geschätzt und geachtet zu werden. Nicht,belächelt und zerstört zu werden. Manchmal driftet die Autorin sehr ins Fantastische ab und trotzdem behandelt sie diese Themen sehr feinfühlig, direkt und authentisch. Sie spricht klare Worte, auch wenn sie noch so niederschmetternd sind. Aber nur so werden die Menschen endlich klar sehen und die Augen nicht mehr verschließen.  Dem Ende steh ich jedoch etwas skeptisch gegenüber. Fast ,als hätte man keine Worte mehr übrig gehabt.  Fazit: "Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen " von Emilie Autumn ist ein teils fiktiver und teils autobiographischer Roman. Was doch eine gewisse Beklommenheit auslöst. Mir persönlich konnte Emily unglaublich viel geben und in mir auslösen. Eine Geschichte über psychische Erkrankungen und unsere Gesellschaft, aber auch, was das weibliche Geschlecht damals wirklich wert war. Sehr düster, beklemmend und brutal.

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2.5

Schlussendlich nicht überzeugt

Irgendwie ist das Buch so das man die ganze Zeit weiter lesen will um es zu verstehen. Es ist spannend aber nicht extrem grausam. Die Gedankenwelt von der Protagonistin wird facettenreich dargestellt. Leichte einfache Sprache für jeden verständlich. Irgendwie konnte mich das Buch dann aber nicht vollständig überzeugen . Das Ende klärt auf, aber irgendwie hatte ich im Laufe des Buches mit einer anderen Richtung gerechnet.

2.5

verwirrend - grausam - irgendwie lahm

Ich habe schon sehr lange mit diesem Buch geliebäugelt, nun durfte es endlich einziehen. Ich habe recht Zeitnah begonnen zu lesen. Die ersten 200 Seiten habe ich inhaliert, aber dann war es lahm, einfach nur lahm. Alles was an Folter beschrieben wurde, ist nicht neu oder grausam, es war einfach früher so, weil sie es nicht besser wussten. Ein bisschen mehr Logik und Tiefgang hätte ich mir gewünscht, es gibt besser Bücher zu diesem Thema eindeutig. Dir letzen 100 Seiten habe ich mich durch das Buch gequält, schade ich hatte wirklich große Interesse an der Geschichte. Leider nur 2,5 ⭐️ Weil ich bessere Bücher zum Thema gelesen habe.

4.5

Dieses Buch wollte ich schon Lesen, als ich es das erste Mal gesehen habe. Das Cover hat mich direkt gecatcht und als ich dann noch gesehen habe, dass es von Emilie Autumn ist, wusste ich, dass ich es irgendwann lesen muss. Nun endlich habe ich mich in einem Buddyread an das Buch rangewagt, nachdem ich schon von einigen gehört habe, dass es ihnen nicht so gut gefallen hat. Mir persönlich hat das Buch wirklich gut gefallen und ich hab es sehr gerne im Buddyread gelesen. Das Buch hat autobiografische Passagen über das Leben der Musikerin, wie auch einen grausamen, blutrünstigen, fiktiven Handlungsstrang mit einem Hauch von Fantastik. Dieses Buch regt durch seine harten Themen zum Nachdenken an, beeinflusst einen vielleicht sogar mache eigene Denkansätze zu überdenken oder gibt überhaupt die Idee, über Themen die hier genannt werden nachzudenken. Es werden Tabuthemen angesprochen, über die in unserer Gesellschaft noch immer zu wenig gesprochen wird. Die beiden Protagonistinnen Emilie & Emily sind mir sehr ans Herz gewachsen und auch das Ende der fiktiven Storyline hat mir einen Moment beschert, der mich zu Tränen gerührt hat. Ein passenderes und beeindruckendes Ende hätte die Autorin hier nicht wählen können. Dieses Buch ist nicht zu empfehlen, wenn man zimperlich ist im literarischen Umgang mit Blut, Gewalt, Suizid & noch mehr Grausamkeiten. Macht euch am besten selbst ein Bild. Mich hat das Buch am Ende sehr beeindrucken können, wenn man erst mal alles verstanden hat, wie alles zusammenhängt.

3

Nicht schlecht, konnte mich aber nicht ganz abholen.

Emilie kommt nach einem Selbstmordversuch in die Psychiatrie und findet dort Briefe von Emily aus dem viktorianischen England. Die Briefe werden zu ihrem halt in der Anstalt... Emilie"s Geschichte kommt in dem Buch meiner Meinung nach viel zu kurz, dafür das es teilweise Autobiographisch sein soll. Dafür ist die Geschichte von Emily umso interessanter und tragischer und hat zurecht den meisten Platz im Buch gefunden. Dennoch muss ich sagen, dass das Buch mich nicht zu 100% abgeholt hat, da es manchmal sehr abgehackt beim Lesen ist und der Klapptext mehr versprochen hatte als das Buch erfüllen konnte. Man kann es lesen, doch sollte aufpassen da einige Szeben eventuell triggern könnten.

3.5

Ein etwas verworrenes Buch mit einer doch ernsten Thematik. Zeitweise liest es sich mehr wie eine Mischung aus Sachbuch und Tagebuch. Der Klappentext ließ mich etwas anderes erwarten. Für Leute mit Problemen mit dieser Thematik… vielleicht etwas schwierig.

3

Also das Cover liebe ich sehr. Ich bin bei diesem Buch auch ein echtes Cover-Opfer. Warum ein Cover-Opfer? Tja, weil mich das Buch inhaltlich nicht wirklich abholen konnte. Irgendwie schwierig zu sagen. Der Schreibstil war mir zu kindlich und unausgereift. Und vorallem hatte ich nicht gedacht, dass es zwei Geschichten in einer sind. Und dann waren bei Storys für mich nicht auserzählt und ich hatte am Ende mehr Fragenzeichen im Kopf als vorher. Das war ganz oft nichts halbes und nichts ganzen und manche Szene so abgehackt oder aus dem Nichts heraus erzählt. Wenig überzeugend aber auch nicht schlecht. Ich vergebe hier noch 3 Sterne, knappe 3 Sterne.

4

War ganz nett

Das buch hat sich einfach und schnell gelesen, auch wenn man mit den schnell vorangehenden Zeiten schnell durcheinander kommt. Was ich schade finde ist, dass die Autorin irgendwo in dem Buch Möglichkeiten hatte, Hinweise zur Selbsthilfe und Ansprechpartner zu setzen, diese aber nicht genutzt hat. Ansonsten eine nette Geschichte, nicht sehr gruselig, oft ekelig und leicht verstörend.

2.5

Beleidigend, moralisch falsch, langweilig

Dieses Buch vereint mehrere Genres und Ansätze, was zunächst vielversprechend klingt. Es handelt sich teilweise um eine autobiografische Erzählung der Autorin, die sich selbst als Protagonistin einbringt und über ihre bipolare Störung berichtet. Ergänzt wird dies durch einen historischen Bericht in Form von Briefen aus der Ich-Perspektive sowie potenzielle Fantasy-Elemente, bei denen Realität und Wahn verschwimmen. Während der historische Teil durchaus beeindruckt – mit detaillierten Einblicken in Themen wie sexualisierte Gewalt im viktorianischen Zeitalter, Frauenrechte und den Missbrauch durch Ehemänner, die ihre Frauen in die Psychiatrie einweisen konnten – verliert das Buch auf anderer Ebene stark. Besonders kritisch sehe ich die abwertenden Kommentare gegenüber Menschen mit Adipositas und die Bagatellisierung des Themas Suizid. Hier hätte das Lektorat eingreifen müssen. Leider zieht sich die Handlung an vielen Stellen zu sehr in die Länge. Das Buch hätte mit 100 Seiten weniger an Intensität gewonnen. Auch das Ende enttäuscht durch mangelnde Überraschungsmomente. Einzig die Notizen der Autorin liefern einen interessanten Beitrag zur Aufschlüsselung der Story. Alles in allem kann ich jedoch keine Leseempfehlung aussprechen, und dies wird mein erstes und letztes Buch der Autorin bleiben.

Beleidigend, moralisch falsch, langweilig
4

Hol es dir und bilde dir deine eigene Meinung zu dem Buch!

Es gibt gute und weniger gute Bücher, es gibt Bücher die einen mitreißen und jene die einen links liegen lassen, Bücher die einem das Herz aufgehen lassen oder es zerreißen und manche Bücher tun alles davon. Wozu „Die Anstalt für ungehorsame viktorianische Mädchen“ gehört, fällt mir ausgesprochen schwer und auch die Einstufung der Sterne war eine Qual. 3 Sterne sind doch zu wenig, aber sind es wirklich 5? Was hat das Buch beim lesen mit mir gemacht? Ich musste weiterlesen, wollte wissen wie es weitergeht und hatte gleichzeitig etwas Angst. Wie viel war wahr? Was nur Fiktion oder womöglich Einbildung? Würde ich das Buch empfehlen? Ja, aber ich denke es ist nicht für jeden Menschen und einige könnte es vielleicht triggern. Ich brauche jetzt auf jeden Fall erst mal was weniger düsteres.

5

Ich muss mich erstmal einmal sammeln und werde ggf. später eine Rezension schreiben. In jedem Fall handelt es sich um ein außergewöhnlich originelles und sensationelles Buch. Ich habe es aus der Bibliothek ausgeliehen und werde es gebraucht nachkaufen, da ich dem fürchterlichen Verlag kein Geld in den Rachen werfen möchte. Ich fühle mich verstanden und verstört gleichermaßen... Ein Buch, das einfach nur weh tut...

4.5

Ich fand das Buch echt spannend erzählt, ab und an hackte es ein paar Mal beim lesen wegen einer eher älteren Schreibweise aber das fand ich selber nicht schlimm. Die Angst und und der Wahnsinn werden sehr gut vermittelt so das man sich öfter Mal beim lesen unwohl fühlt. Aber wer bei der Anstalt an ein Ponyhof denkt ist hier eh mehr als falsch. Mir gefiel das Buch aber bitte lest es nicht wenn ihr Folter Wahnsinn etc. Nicht abkönnt. Ich meine mich zu erinnern keine tw finden zu können das wäre vlt eine Sache die ich hinzugefügt hätte aber beim Namen kann man sich auch schon denken wohin es geht.

4

Spannend und verstörend 😬

Grandios geschrieben, sehr bildhaft. Eine Mischung aus Roman und Tagebuch mit Wechseln dazwischen. Nicht ganz einfach zu lesen, vor allem auch wegen der Inhalte, wer allerdings was mit den Themen anfangen kann, dem kann ich es nur empfehlen 👌🏻

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