Ich bin Circe
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Description
Unsterblich. Unvollkommen. Unbezähmbar.
Circe ist Tochter des mächtigen Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse, doch sie ist ganz anders als ihre göttlichen Geschwister. Ihre Stimme klingt wie die einer Sterblichen, sie hat einen schwierigen Charakter und ein unabhängiges Temperament; sie ist empfänglich für das Leid der Menschen und fühlt sich in deren Gesellschaft wohler als bei den Göttern. Als sie wegen dieser Eigenschaften auf eine einsame Insel verbannt wird, kämpft sie alleine weiter. Sie studiert die Magie der Pflanzen, lernt wilde Tiere zu zähmen und wird zu einer mächtigen Zauberin. Vor allem aber ist Circe eine leidenschaftliche Frau: Liebe, Freundschaft, Rivalität, Angst, Zorn und Sehnsucht begleiten sie, als sie Daidalos, dem Minotauros, dem Ungeheuer Scylla, der tragischen Medea, dem klugen Odysseus und schließlich auch der geheimnisvollen Penelope begegnet. Am Ende muss sie sich als Magierin, liebende Frau und Mutter ein für alle Mal entscheiden, ob sie zu den Göttern gehören will, von denen sie abstammt, oder zu den Menschen – die sie lieben gelernt hat.
"Eine mutige und rebellische Neuerzählung der Göttinnengeschichte" New York Times
Der Welt-Bestseller endlich auf Deutsch
New-York-Times-Bestseller #1
"Dieses Buch ist göttlich. Ich war ganz traurig, als es zu Ende war. Große Leseempfehlung!" Gwyneth Paltrow
Book Information
Author Description
Madeline Miller wurde 1978 in Boston geboren und wuchs in New York City sowie Philadelphia auf. Sie studierte Klassische Philologie an der Brown University und lehrte anschließend über zehn Jahre lang Latein, Griechisch und die Werke Shakespeares. Mit ihren Werken, die alle internationale Bestseller wurden, beweist sie ihre einzigartige Gabe, die verstaubten Mythen der griechischen Klassik in moderne, hochemotionale Literatur zu verwandeln. Dabei gibt sie oft Randfiguren oder missverstandenen Frauenfiguren der Antike eine faszinierende eigene Stimme. Madeline Miller lebt heute in der Nähe von Philadelphia. Ihre Bücher wurden in über 25 Sprachen übersetzt und gelten als Wegbereiter der mythologischen Neuerzählung.
Characteristics
13 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Circe ist mein drittes Buch von Madeline Miller. Es ist vielleicht nicht ganz so überwältigend wie ,,Das Lied des Achilles“ , aber auch nicht so zurückhaltend wie ,,Atalanta“ – für mich liegt Circe genau dazwischen. Und genau das macht es für meinen Geschmack so besonders.
Ich hatte das Gefühl, dass Circe erst dann seine volle Wirkung entfaltet, wenn man Achilles und Atalanta bereits kennt. Viele bekannte Figuren tauchen erneut auf, begleitet von einer Fülle an Anekdoten und kleinen Verweisen auf die vorherigen Bücher. Dieses Wiedersehen hat mir unglaublich gut gefallen, weil es Millers Welt noch dichter und lebendiger macht. Ihr Schreibstil ist – wie gewohnt – einladend, detailreich und so bildhaft, dass sich das Lesen nie langatmig anfühlt. Vielmehr ist Circe wie eine wunderschön beschriebene Reise, bei der jedes Detail und jeder kleine „Aha-Moment“ immer mehr an Bedeutung gewinnt. Am Ende konnte ich das Buch mit einem erleichterten Seufzen schließen – zufrieden, bewegt und nachdenklich. Interessant fand ich auch, wie jedes Buch der Autorin bei mir andere Gedanken ausgelöst hat: Bei Atalanta war es die Brutalität und Willkür der Götter, bei Achilles die Erkenntnis, dass kein Held je wirklich glücklich sein kann, und bei Circe wurde mir bis zum Schluss eindringlich gezeigt, dass Unsterblichkeit und Menschlichkeit zusammen ein wahrer Fluch sein können. In Circe geht es – wenig überraschend – um Circe selbst. Sie ist die Tochter des Titanen Helios, des Sonnengottes und mächtigsten aller Titanen, aber sie entspricht weder der Stärke ihres Vaters noch der Schönheit ihrer Mutter. In den Augen der anderen wirkt sie fremd, fehl am Platz, fast schon störend. Doch mit der Zeit entdeckt sie ihre eigene Kraft: die Hexerei. Diese Macht verändert alles – und führt letztlich zu ihrer Verbannung auf die Insel Aiaia, wo sie ihre Zeit in Einsamkeit verbringen soll. Doch Aiaia bleibt nicht leer. Götter, Helden und Menschen betreten ihre Insel, jeder mit eigenen Absichten, Sehnsüchten und Grausamkeiten. Und genau hier stellt sich die zentrale Frage: Mit wem wird Circe am Ende stehen – mit den Göttern oder mit den Menschen?
Ich bin Circe ist ein ambitioniertes Mythologie-Retelling, das einer bekannten Randfigur der griechischen Sagenwelt eine eigene Stimme geben möchte. Die Idee, Circes Geschichte aus ihrer Perspektive zu erzählen und dabei Machtstrukturen der Götterwelt sichtbar zu machen, ist grundsätzlich reizvoll – in der Umsetzung bleibt der Roman jedoch deutlich hinter seinen eigenen Ansprüchen zurück. Circe ist als Protagonistin über weite Strecken schwer zugänglich. Ihre Passivität, Naivität und emotionale Kurzsichtigkeit wirken weniger wie ein bewusstes erzählerisches Mittel, sondern eher wie ein Entwicklungsstillstand. Zwar lässt sich argumentieren, dass ihre Zurückhaltung Ergebnis von Isolation und systematischer Abwertung ist, doch der Text reflektiert diese Passivität kaum. Circe denkt selten gegen sich selbst, versteht Zusammenhänge meist erst im Nachhinein und reagiert, statt zu handeln. Das macht sie nicht unintelligent – aber als Erzählerin auf Dauer anstrengend. Besonders problematisch ist dies vor dem Hintergrund des häufig zugeschriebenen feministischen Anspruchs des Romans. Ich bin Circe zeigt Unterdrückung, benennt Machtmissbrauch und patriarchale Strukturen – bleibt jedoch überwiegend bei der Beschreibung stehen. Feminismus wird eher angedeutet als konsequent erzählt. Eine Protagonistin, die über lange Zeit erduldet und erst sehr spät zu klaren Entscheidungen findet, entwickelt kaum die Handlungsmacht, die ein überzeugendes feministisches Retelling tragen müsste. Die Nebenfiguren hingegen sind oft deutlich greifbarer. Gerade sterbliche Figuren wirken reflektierter, verantwortungsbewusster und emotional zugänglicher. Im Kontrast dazu wird Circes innere Starre besonders deutlich. Ironischerweise erscheint sie im Umgang mit Menschen am lebendigsten – weniger wegen eigener Entwicklung, sondern weil diese ihr Grenzen, Klarheit und Spiegelung bieten. Auch erzählerisch bleibt der Roman nicht immer stringent. Zentrale Konflikte werden gesetzt, ohne ausreichend vorbereitet oder vertieft zu werden, und thematisch starke Ideen wirken stellenweise eher symbolisch als konsequent ausgearbeitet. Entscheidungen, die große Bedeutung haben sollen, fühlen sich dadurch nicht immer verdient an, sondern eher wie konzeptionelle Abkürzungen. Im Vergleich zu Das Lied des Achill fehlt Ich bin Circe vor allem emotionale Nähe. Wo Millers früherer Roman von Beziehung, Zärtlichkeit und innerer Bewegung lebt, bleibt Circe kühl, distanziert und oft auf innere Beobachtung beschränkt. Das hinterlassene Gefühl ist weniger Nachhall als Erleichterung, das Buch beendet zu haben. Insgesamt ist Ich bin Circe kein schlechtes Buch, aber ein enttäuschendes. Es bietet eine interessante Perspektive, starke Nebenfiguren und eine schöne Sprache, scheitert jedoch an seiner passiven Hauptfigur und an dem Versuch, aus Stillstand im Nachhinein Selbstbestimmung zu formen. Zwei Sterne für die Idee – nicht für ihre konsequente Umsetzung.
"Unter der glatten Oberfläche des Vertrauens wartet etwas darauf, die Welt in Stücke zu reißen." (S. 24)
Nach dem Erfolg von "Das Lied des Achill" waren meine Erwartungen an Madeline Miller riesig. Auch wenn "Ich bin Circe" für mich persönlich eine Spur schwächer ist als ihr erstes Buch, hat mich die Geschichte der verbannten Zauberin tief beeindruckt. Das Buch ist einfach wunderschön geschrieben. Miller schafft eine dichte, fast schon magische Atmosphäre, die mich völlig in die Welt der Titanen, olympischen Götter und antiken Monster hineingezogen hat. Das Herzstück des Romans ist Circes beeindruckende Charakterreise. Zu Beginn ist sie ein fast schon mitleiderregendes, schwächliches Mädchen im Schatten ihres Vaters Helios. Doch im Laufe der Jahrhunderte entwickelt sie sich zu einer starken, durch Schmerz und Einsamkeit geprägten Hexengöttin, die ihren eigenen Weg geht. Es ist faszinierend, wie viele Mythen Miller hier kunstvoll verwebt – von Scylla und Charybdis bis hin zu Odysseus. Das Buch hat zwischendurch definitiv seine Längen. Die Erzählweise ist eher ruhig und nachdenklich, was manchmal dazu führt, dass die Handlung etwas stagniert. Da die Atmosphäre aber so stimmig war, haben mich diese langsameren Passagen am Ende weniger gestört, als ich anfangs dachte. Wer sich für griechische Mythologie interessiert und Lust auf eine charakterfokussierte, sprachlich brillante Neuerzählung hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ein starkes Porträt einer Frau, die lernt, ihre eigene Macht zu finden. "Lasst mich euch erklären, was Hexerei nicht ist: Es ist keine göttliche Kraft, die durch einen bloßen Gedanken oder einen Wimpernschlag wirkt. Hexerei muss wohl überlegt und durchdacht werden, geplant und aufgespürt, ausgegraben, getrocknet, gehackt und zermahlen werden, gekocht, besprochen und besungen. Und selbst dann kann sie scheitern, was Göttern hingegen nie widerfährt. " (S. 109 f.)

Göttin mit viel Tiefe, aber ohne erzählerische Wellen
Ich muss ehrlich sagen: Dieses Buch bewerte ich etwas schlechter, als ich es eigentlich möchte. Denn „Ich bin Circe“ von Madeline Miller ist zweifellos ein wunderschön geschriebenes Werk. Poetisch, klug und mit einer Welt, die voller Magie, Mythos und Menschlichkeit steckt. Wir begleiten Circe, die sich im Laufe der Geschichte von einer unterschätzten Nymphe zu einer selbstbewussten, mächtigen Göttin entwickelt. Sie erlebt, verliert, liebt, kämpft. Und wächst über sich hinaus. Miller erschafft dabei eine faszinierende Welt und nutzt eine Sprache, die beinahe musikalisch wirkt. Ihre Wortwahl ist besonders. Durch dieses Buch habe ich nicht nur Circe als Figur kennengelernt, sondern auch ein tieferes Verständnis für die griechische Mythologie gewonnen. Ihre Symbolik, ihre Götter und ihre bleibende Wirkung auf unsere Kultur. Ob in Serien, Filmen oder im Alltag. Die Götter leben noch immer zwischen unseren Geschichten weiter. Aber so sehr ich Millers Schreibkunst schätze, so sehr hat mich die Erzählweise enttäuscht. Die Handlung verläuft sehr geradlinig, und viele Momente, die eigentlich emotionale Höhepunkte sein könnten, werden erzählerisch untergraben. Das Buch "plätschert" stellenweise dahin. Und ich hätte mir mehr Spannung, mehr Dynamik. Ein weiterer Punkt: Mir fehlte manchmal die "visuelle Vorstellungskraft". Trotz der sprachlichen Schönheit blieb die Geschichte für mich etwas zu distanziert – ich konnte nicht ganz in Circes Welt eintauchen, so sehr ich es wollte.
Wundervolles Buch. Für jemanden, der sich mit der griechischen Mytholgie auskennt, ist es umso schöner, alte Sagen in neuem Glanz auferstehen zu sehen. Das Buch ist unterhaltsam und bietet viele neue Sichtweisen auf althergebrachte Sagenfiguren und Götter. Das Ende ist mir ein wenig zu schnulzig, sonst hätte es die vollen 5 Sterne bekommen aber das ist natürlich auch Geschmackssache. Unbedingt lesenswert!
Klassiker Potenzial!
Dieses Buch ist ein Meisterwerk des antiken und modernen Feminismus! Die Geschichte von Circe ist gleichzeitig berührend, erschreckend und ermutigend. Millers Schreibstil ist flüssig und lässt einen den Atem beim lesen anhalten. Bei der Hälfte des Buches habe ich schon gemerkt das ich traurig bin das es bald zu Ende geht, ein Gefühl was ich in der Form selten habe.
Die Tochter der Sonne, verdammt zu einem Leben im Schatten. ☀️
Seit mittlerweile zwei Jahren lag dieses Buch jetzt auf meine SuB. Ich hab damals „Das Lied des Achill“ mega geliebt und hab mir deswegen gleich noch dieses Buch der Autorin geholt…und dann nie gelesen. Bis jetzt. 🫣 Ich muss sagen, die Story war schön, man konnte in eine gänzlich andere Welt abtauchen, was auch dem wirklich schönen Schreibstil von Madeline Miller geschuldet ist. 🥰 Aber darüber hinaus ging dieses Buch jetzt nicht für mich. Es hat mir nicht mehr gegeben. 🫣 Wer alles in die Richtung Griechische Götter und sanft plätschernde Geschichten mag, die auch hier und da eine priese Tiefsinn haben, der wird diese Geschichte mögen. ✨

Mein erstes Buch über die griechische Mythologie..ein MUSS für jede Frau
& es hat mich total in den Bann gezogen, anfangs war es schwierig mit den ganzen Namen aber nach einigen Notizen und Google-Einheiten, gings dann ganz gut.. ich hätte die ersten ca 150+ Seiten durchweinen können, weil ich so mitgefühlt habe.. wieso aber keine 5 Sterne? Das Ende war für meinen Geschmack dann doch etwas zu schnell.. super schön und poetisch geschrieben, einfach toll 💛
Highlight
Wow, was für ein Buch! Ich hatte ein bisschen Schwierigkeiten mit dem englisch, aber das wurde immer leichter. Ich fand Circes Geschichte wirklich toll und fand die Sprache so wahnsinnig schön und bildhaft, ich konnte mir alles Erzählte so gut vorstellen. Ich bin wirklich begeistert und kann das Buch auch empfehlen, wenn man sich sonst nicht so für griechische Mythologie interessiert.
Circe is a beautiful story about a goddess finding her own way
Madeline Miller did such an incredible job of taking a character I barely knew from myths and making her feel so real and complex. I was completely drawn into Circe's world, feeling her struggles and triumphs as she navigated exile, discovered her own power, and experienced love and loss. The writing itself was just beautiful, almost like a spell, and I found myself completely captivated from beginning to end. It's truly an empowering story.
Madeline Millers way of writing is just perfection to me.
So I read Song of Achilles last year and bought Circe since I loved her way of writing and all I can say is that it was beautifully written again. Following Circe‘s life was a very interesting and powerful journey and I also really loved the end. I definetly recommend it!

Griechische Mythologie mal anders 🧙
Mir hat es richtig gut gefallen. Ich mag den Schreibstil von Madeline Miller sehr gerne, weil er auf der einen Seite nicht so „laut“ ist und eher deskriptiver als emotional, aber sie es gleichzeitig schafft, so viel zu transportieren. 🫶🏼 Ich habe Circe gerne auf ihrer Reise begleitet und ihre Entwicklung beobachtet. Ich konnte mich gleichzeitig sehr gut und gar nicht in sie hineinversetzen, was wiederum irgendwie zu ihrem Charakter passt. Obwohl die Handlung an sich eigentlich mit wenigen Worten erzählt sein könnte, fand ich es nie langweilig und habe mich immer aufs Lesen gefreut. Ab und an merkt man, dass die Geschichte auf griechischer Mythologie basiert, weil die absolut wildesten Geschehnisse einfach ganz nebenbei gedroppt werden (🐮). Das Ende war zwar schön und passend, aber etwas zu schnell erzählt für mich und konnte dem Rest des Buchs von der Schreibweise irgendwie nicht ganz gerecht werden.

Badass b*** der griechischen Mythologie
Da ich bereits ein riesiger Fan vom Lied des Achill bin musste ich dieses Buch natürlich auch lesen. Madeline Miller hat wieder mal unglaublich schöne und poetische Wörter gefunden um die Geschichte um die Göttin Circe zu beschreiben. Hier und da hat es sich etwas gezogen aber iwie brauchte man das auch um die gewaltige Entwicklung von Circe mitzuerleben. Die tragischen oder auch wunderschönen Erlebnisse haben mich immer wieder zu Tränen gerührt. An das Ende und die einhergehende message muss ich bestimmt noch ganz lange denken🫶🏼😭
ICH BIN CIRCE
Sehr tolles Buch! Mir hat die Geschichte von Circe, Hexe von Aiaia, sehr gut gefallen. Nach den ersten paar Kapiteln hatte ich das Buch für einige Zeit weg legen müssen, da es am Anfang schon ziemlich brutal für meinen Geschmack war und ich das sehr intensiv aufgenommen habe, was wiederum an dem tollen Schreibstil von Madeline Miller liegt. Ich habe es anschließend jedoch sehr genossen das Leben von Circe zu verfolgen und ihre Geschichte zu erfahren. Eine Frau, die sich unter den Göttern, zu denen sie gehört, nicht wohlfühlt, die auf eine einsame Insel verbannt wird, ihre eigene Magie immer mehr entdeckt und sich zu einer starken Frau entwickelt. Sie begegnet vielen Göttern und Sterblichen und durchlebt dabei viele Höhen und Tiefen und lernt sich selbst immer besser kennen 🌿🧙🏼♀️💫🌳

Ich mag Mythologie, aber es zog sich
Ich habe mich wirklich auf die Geschichte von Circe gefreut, denn ich finde die griechische Mythologie sehr spannend. Circe ist einem als Nebendarstellerin von Odysseus vielleicht auch schon mal untergekommen, aber so richtig kannte ich sie bisher nicht. Außerdem sind die Frauen in der Mythologie auch erst in den letzten Jahren in den Fokus gerückt geworden (z.B. Neon Gods). Leider zog es sich dann doch ziemlich und es fehlten echte Highlights. Circe ist stark, widerstandsfähig und liebenswert, aber so richtig sprang der Funke auf mich nicht über.
Ich bin Circe
Ein tolles Buch, mit viel Gefühl, Spannung und frühesten Feminismus. Circe, eine Göttin und Zauberin, die sich aber auf ihr Götter-Sein nichts einbildet. Sie ist die Tochter des Helios, allerdings nicht die beliebteste. So hat sie es nicht sehr leicht in ihrem Leben. Sie will sich nicht in eine Schublade stecken lassen; nach bestimmten Regeln leben. Sie sucht nach einem freien Leben, in dem sie das tun kann, was sie möchte und die wahre Liebe finden. Bis dahin ist es ein langer, schwerer Weg, auf dem sie viele Hindernisse und persönliche Enttäuschungen überwinden muss, die sie allerdings umso stärker machen. Ein Buch für alle, die Göttergeschichten lieben.
Ich bin bekennender Märchen- und Sagenliebhaber und die griechischen Götter-/Heldensagen machen da keine Ausnahme. Das Buch lag schon länger auf meinem SUB, Anfang des Jahres ist es mir mehr oder weniger zufällig in die Hände gefallen und es war der richtige Zeitpunkt. Die fiktive Lebensgeschichte von Circe hat mich berührt und gefesselt, die Sagen auch aus einer anderen Perspektive zu lesen, empfand ich bereichernd. Gerne hätte ich gewusst, wie es für sie weitergeht, die Geschichte selbst endet offen. Trotzdem ein toller Roman.
Ich mag das Buch seh, vor allem die erste Hälfte flog nur so dahin! Wer sich für Göttergeschichten interessiert (und sich mit Zeus und Co schon etwas auskennt), für den ist die Geschichte perfekt! Auch wenn alle Götter egomanische Pupsköpfe sind - was ich in der zweiten Buchhälfte dann irgendwie anstrengend fand, aber das sind eben unsterbliche, gelangweilte ****. Was ich nach dem Lesen definitiv nicht sein möchte: unsterblich (wollte ich vorher auch schon nicht, aber he). Dieses Ende hat mich so dermaßen ruhig und erfüllt zurückgelassen - nach all den Jahrhunderten vorher - dass das Buch seine Berechtigung in meinem Schrank hat! Auch das sich durchziehende Thema „Feminismus“ war sehr gut - stets präsent, aber Circe hat nie wirklich laut ausgesprochen, was sie darüber denkt. Sie macht es einfach anders, WILL es für sich anders. Sie analysiert die Welt in sich drin und handelt danach ❤️
Ein stilles 5-Sterne-Buch
Die ganze Zeit dachte ich es werden 4-Sterne, denn es hat sich angenehm lesen lassen und Circes Geschichte und die Mythologie haben mitgerissen. Allerdings war es auch ein wenig plätschernd. Doch das Ende, welches die Essenz der Geschichte zeigt, hat mir dann doch verdeutlicht, dass es sich um ein 5-Sterne-Buch handelt.
So mühelos erzählt, man kann sich einfach fallen lassen in die Welt, die zwischen Göttern und Menschen unterscheidet und die Geschichte von Circe lesen, die auf eine Insel verdammt wird und für die Ewigkeit ihr Dasein dort fristen muss. Dass sie sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden will den Menschen sehr zugetan ist, macht sie aus. Als Odysseus eines Tages auf ihrer Insel anlandet, ändert sich alles. Ohne Vorwissen lesbar!
Platz 31 NYT Bestseller Readers Choice
Ich hätte nie gedacht, dass mich griechische Mythologie so fesseln könnte. Aber Ich bin Circe ist so viel mehr als ein mythologischer Roman – es ist die Geschichte einer Frau, die sich gegen alle Widerstände selbst findet. Circe wird nicht als ferne Göttin erzählt, sondern als nahbare, fühlende Figur, die liebt, leidet, wächst. Die verstoßen wird, sich zurückzieht, ihre Kraft entdeckt – und irgendwann beginnt, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, unabhängig von den Göttern, Männern und Regeln um sie herum. Besonders berührt hat mich, wie still und gleichzeitig entschlossen sie sich ihr Leben zurückholt. Sie wird stärker, ohne ihre Sanftheit zu verlieren. Ich bin Circe ist ein kluges, intensives Buch über Selbstbestimmung, Mutterschaft, Einsamkeit und Freiheit – und über die Kraft, sich nicht mit dem abzufinden, was einem zugeteilt wurde. Für mich ist es ein echtes Lesehighlight – und hat sich einen festen Platz auf meiner Favoritenliste verdient.

„...𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚒𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚖 𝚎𝚒𝚗𝚜𝚊𝚖𝚎𝚗 𝙻𝚎𝚋𝚎𝚗 𝚐𝚒𝚋𝚝 𝚎𝚜 𝚓𝚎𝚗𝚎 𝚜𝚎𝚕𝚝𝚎𝚗𝚎 𝙼𝚘𝚖𝚎𝚗𝚝𝚎, 𝚒𝚗 𝚍𝚎𝚗𝚎𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚂𝚎𝚎𝚕𝚎 𝚍𝚒𝚎 𝚊𝚗𝚍𝚎𝚛𝚎 𝚋𝚎𝚛𝚞̈𝚑𝚛𝚝, 𝚜𝚘 𝚠𝚒𝚎 𝚂𝚝𝚎𝚛𝚗𝚎 𝚎𝚒𝚗𝚖𝚊𝚕 𝚒𝚖 𝙹𝚊𝚑𝚛 𝚍𝚒𝚎 𝙴𝚛𝚍𝚎 𝚜𝚝𝚛𝚎𝚒𝚏𝚎 ."
Circes Entwicklung von einer missverstandenen Außenseiterin zu einer mächtigen und selbstbewussten Figur empfand ich als mitreißend und inspirierend. Obwohl das Buch einige Längen hat und sich manchmal etwas in den Beschreibungen verliert, war ich völlig begeistert von diesem Buch. Dieses Buch kann ich jedem ans Herz legen, der sich für die griechische Mythologie interessiert und die, die tiefer eintauchen möchten. ❤️

Übersetzt von Frauke Brodd Wir denken, schon alles zu wissen über Circe: Bei Homer verliebt sie sich in Odysseus und verwandelt seine Männer in Schweine. Und doch gibt es ein Davor und ein Danach im Leben dieser Göttin, das sie zu einer der faszinierendsten und komplexesten weiblichen Figuren der klassischen Mythologie macht. Circe ist Tochter des mächtigen Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse, doch sie ist ganz anders als ihre göttlichen Geschwister. Ihre Stimme klingt wie die einer Sterblichen, sie hat einen schwierigen Charakter und ein unabhängiges Temperament; sie ist empfänglich für das Leid der Menschen und fühlt sich in deren Gesellschaft wohler als bei den Göttern. Als sie auf eine einsame Insel verbannt wird, kämpft sie alleine weiter. Sie studiert die Magie der Pflanzen, lernt wilde Tiere zu zähmen und wird zu einer mächtigen Zauberin. Vor allem aber ist Circe eine leidenschaftliche Frau: Liebe, Freundschaft, Rivalität, Angst, Zorn und Sehnsucht begleiten sie, als sie Daidalos, dem Minotauros, dem Ungeheuer Scylla, der tragischen Medea, dem klugen Odysseus und schließlich auch der geheimnisvollen Penelope begegnet. Am Ende muss sie sich als Magierin, liebende Frau und Mutter ein für alle Mal entscheiden, ob sie zu den Göttern gehören will, von denen sie abstammt, oder zu den Menschen - die sie lieben gelernt hat. „Dann lernte ich, dass ich die Welt nach meinem Willen formen konnte, so wie man einen Bogen für einen Pfeil in Form bringt. Ich hätte all die Mühen noch tausendmal auf mich genommen, um diese Macht in meinen Händen zu halten. Ich dachte: So muss Zeus sich Gefühlt haben, als er erstmals den Donnerkeil in die Höhe hob.“ „So viele Jahre hatte ich als Kind sein strahlendes Gesicht nach seinen Gedanken durchforstet, in dem Versuch, unter den vielen einen einzigen zu entdecken, der meinen Namen trug. Aber er war eine Harfe mit nur einer Saite, und der Ton, den sie spielte, war er selbst.“ Schon als Teenager hatte ich eine große Faszination für die griechische Mythologie. Hauptsächlich wohl ausgelöst durch die TV-Serien Hercules & Xena. Spannend empfand ich immer, dass diese Götter solch menschliche Eigenschaften wie Neid, Missgunst, Gier innehatten und eben nicht vollkommen und perfekt waren. Die Geschichten glichen puren Abenteuern und machten einfach Spaß. Umso spannender empfinde ich den aktuellen Trend, diese Geschichten aus einer weiblichen Rolle heraus zu erzählen und feministische Werke daraus zu machen. Das ist Madeline Miller hier mit Circe sehr gut gelungen. In der Mythologie hatte ich bisher wenig über diese Zauberin und Göttin erfahren, da sie meist nur im Rahmen von Odysseus Abenteuern erwähnt wird. In diesem Roman erfahren wir aber etwas über ihr gesamtes (fiktives) Leben und wie ihr oft böse mitgespielt wird. Warum sie wie in der Odyssee beschrieben Männer in Schweine verwandelt und vor allem welche Entwicklung sie über die Jahrhunderte ihres Lebens macht. Viele bekannte Personen der griechischen Mythologie tauchen auf und spielen eine wichtige Rolle in ihrem Leben: Helios ihr Vater, Daidalos & Ikarus, der Minotaurus, die Götter Athene & Hermes aber auch am Rande die Geschichte rund um Troja in Teilen. Und noch viele mehr, so dass sich einige Puzzleteilen in meinem Kopf zusammengefügt haben, was viel Freude gemacht hat beim Lesen. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und waren auch besonders durch die Sprache, welche die Autorin wählt sehr authentisch nachfühlbar. Die Orte sind so schön beschrieben, dass kaum Längen entstehen. Obwohl mit über 500 Seiten gab es nur wenige Stellen, an denen es etwas ermüdend war. Diese wurden dann aber schnell wieder durch Handlung spannend. Die Geschichte der Circe gibt nicht nur einen anderen und neuen Blick auf einen Teil der griechischen Sagen, sondern wirkt auch philosophische Fragen und Denkanstöße auf. Was bedeutet Einsamkeit? Unterscheiden sich Götter von Menschen? Was macht die Unsterblichkeit mit Göttern? Wie kann man die männlich dominierten Geschichten aus einer weiblichen Sicht heraus erzählen. Eine Art der „Wie hätte es auch sein können“-Geschichte. Fantastisch! Dank diesen Buches bin ich wieder komplett in das Rabbit Hole der griechischen Mythologie gefallen und möchte jetzt noch viel mehr dazu lesen. Zum Glück ist das aktuell ein Trend und es gibt noch andere Autorinnen, die eine feministische Seite der griechischen Mythen zeichnen.
🏛🌄🌊 Griechische Mythologie - völlig neu interpretiert aus Sicht der Göttin Circe, die, da von Familie und Götterschaft als niedrig/zu menschlich missachtet und schließlich verstoßen, in ihrer Verbannung an ihrem Leben wächst, ihre ihr von Kind auf an eingetrichterten Unsicherheiten und Erwartungen überwindet und so schlussendlich zur starken, unabhängigen Frau heranreift. Im Grundsatz eine Geschichte, so alt wie die Menschheit und doch so aktuell wie eh und je. Nebenbei rechnet sie ganz schön mit dem traditionellen männlichen Helden-/Götterbild ab und "entzaubert" und relativiert den ganzen Mythos rund um Odysseus. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen, zumal ich einen Teil der griechischen Sagen in der traditionellen Version als Kind gelesen und viel wiedererkannt habe. Der Schreibstil ist klar und trotzdem sehr unterhaltsam, Circes Gedankengänge und Entscheidungen sind so menschlich, verständlich und nachvollziehbar und das Ende war einfach poetisch und wunderbar. Tolles Buch! ❤️ Zitat: "Ich hatte keine Recht darauf, Anspruch auf ihn zu erheben, das war mir klar. Aber in einem einsamen Leben gibt es jene seltenen Momente, in denen eine Seele die andere berührt, so wie Sterne einmal im Jahr die Erde streifen."
Heute möchte ich euch eines meiner Herzensbücher vorstellen. Ich bin durch die „100er Liste“ der New York Times darauf aufmerksam geworden und schon der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich interessiere mich schon lange für die griechische Mythologie, wollte aber mal etwas anderes lesen als nur die Sachbücher. Der Roman erzählt die Geschichte von Circe, einer Göttin und Hexe, die von ihrem Vater Helios auf die Insel Äiaia verbannt wird. Dort beginnt für sie eine Reise der Selbstfindung: Wer will sie sein? Welche Kräfte schlummern in ihr? Und wie möchte sie sich gegenüber anderen behaupten? Im Laufe der Geschichte begegnen ihr verschiedene Götter, Halbgötter und Sterbliche - jede Begegnung bringt neue Herausforderungen mit sich. Bekannte Mythen wie die des Minotauros oder der Ungeheuerin Scylla kommen in der Geschichte vor und machen die Erzählung besonders lebendig und spannend. Durch die Ich-Perspektive erleben wir Circes Gedankenwelt hautnah mit: ihre Zweifel, ihre Einsamkeit, aber auch ihre Stärke und Entwicklung. Ein fesselnder Roman, der nicht nur die griechische Mythologie in neuem Licht zeigt, sondern auch voller Abenteuer steckt. Wärmste Empfehlung ❣️Besonders für alle, die sich für antike Götter interessieren und mal Lust auf etwas anderes haben als die üblichen „spicy“ Götterromane 🤭

Ich bin Circe , ist die Geschichte der bekannten Hexe , die Männer in Schweinen verwandelt hat. Madeline Miller schafft es in diesem Buch das Leben der Circe unterhaltsam und fesselnd neu zu erzählen. Wer griechische Göttersagen mag ist hier genau richtig, die Mischung zwischen Götterepos und Biografie hält einem beim lesen bei der Stange und man merkt kaum wie die Seiten fliegen. Ich hatte eine richtig gute Zeit mit dem Buch und freute mich jedesmal , wenn man einen bekannten Namen las. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle die sich für griechische Götter und deren Sagen interessieren. Ich hatte viel Spaß beim lesen und hoffe es geht euch auch so . 💙
Griechische Mythologie nahbar - hat mir gefallen
Da ich an der griechischen Mythologie sehr interessiert bin und mich über die Jahre immer wieder mit der Thematik befasst habe, empfand ich dieses Buch als sehr erfrischend, greifbar und spannend. Aus der Perspektive von Circe erhältst du einen Einblick in die Göttergeschichten aus Griechenland und als emotionales Werk empfand ich diese Auffassung und Interpretationen als sehr abwechslungsreich.
Dieses Buch hat mich nur zum Einschlafen gebracht
Eigentlich möchte ich dem Buch nicht so wenig Sterne geben, da es theoretisch nicht schlecht ist, es war aber überhaupt nicht meins. Den Schreibstil der Autorin mochte ich gar nicht. Es war sehr monoton geschrieben und meiner Meinung nach gab es keinen Spannungsbogen, generell wenige spannende Stellen. Für mich hat sich das Buch gelesen wie ein Geschichtsbuch oder eine Übersetzung aus dem Lateinunterricht. Wenn du das magst? Super, dieses Buch wird was für dich sein. Ich mochte es gar nicht. Es hat sich für mich gezogen und angefühlt wie Arbeit. Während meiner Lernpausen habe ich gelesen und dieses Buch hat mich dazu gebracht stattdessen lieber weiter für mein Studium lernen zu wollen. Wenn ich abends gelesen habe, konnte ich ungelogen nur zwei Seiten lesen, da ich sofort davon eingeschlafen bin, einfach weil ich es als so langweilig empfunden habe. Wer also Schlafprobleme hat, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen, denn damit schläft man innerhalb von Minuten ein (funktioniert auch beim Mittagsschlaf). Ich fand die Protagonistin langweilig, die Story langweilig und der Schreibstil war nicht meins. Wer aber wirklich Interesse hat an griechischer Mythologie hat oder darüber lernen möchte ohne die spannendste Geschichte seines Lebens zu lesen, für den könnte das was sein.
Wunderschönes Buch, in der die Geschichte Circes einfach unglaublich bewegend und schön erzählt wird. Der Charakter hat eine ganz besondere Tiefe und man kann die Entwicklung von Circe im Roman mitverfolgen. Eine wirklich spannende und mitfühlende Schreibweise! Der griechischen Mythologie mit all den Olympischen Göttern, Titanen und Nymphen wurde Leben eingehaucht und man konnte viele Geschichten vor allem aus dem Latein Unterricht wiedererkennen. Die Figur Circe wird zu einem Menschen in den man sich hineinversetzen kann <3
Eine wundervolle Geschichte voller Leben, Mut, Hoffnung und Feminismus.
»Die Hügel und Bäume, vor denen ich stand, die Würmer und Löwen, Steine und zarten Knospen, Daidalos Webstuhl, alles schein zu schwanke, als wären sie Teil eines aufwühlenden Traums. Darunter befand sich der Ort, an dem mein eigentlicher Platz war, im ewigen Frost einer grenzenlosen Trauer.« • ᴍᴇɪɴᴇ ᴍᴇɪɴᴜɴɢ Nachdem mich das Lied des Achill so begeistert hat, konnte ich nicht umhin auch Ich bin Circe von Madeline Miller zu lesen. Und ich habe es definitiv nicht bereut. Madeline Miller schreibt so unfassbar fesselnd, wortgewandt und bildhaft, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Geschichte von Circe hat mir nicht nur dabei geholfen die Zusammenhänge und Beziehungen der Götter in der griechischen Mythologie besser zu verstehen, sie hat mich auch emotional sehr berührt. Circe merkt nämlich recht früh, dass sie anders ist als all die Titanen und Götter in ihrem Umfeld. Ihr strahlen ist nicht göttlich genug, ihre Stimme viel zu menschlich, ihr Charakter viel zu eigenwillig und ihre Zuneigung gegenüber den Menschen viel zu stark. Und trotz der ständigen Ablehnung, Missgunst und Enttäuschung, die sie durch ihre Verwandten und auch Geliebten in ihrem Leben erfahren muss, geht sie ihren weg und findet schließlich sich selbst. Eine wundervolle Geschichte voller Leben, Mut, Hoffnung und Feminismus. ғᴀᴢɪᴛ Eine großartige Geschichte die Madeline Miller nun auf die Liste meiner Lieblingsautoren katapultiert. Und wenn auch du griechische Mythologie liebst, ist dieses Buch garantiert auch etwas für dich.

Eins meiner Lieblingsbücher
Dieses Buch hat mich vor 2 Jahren wieder zum Lesen gebracht. Ich habe es sehr geliebt. Miller hat Circes Geschichte so wunderschön erzählt und mit viel Emotion gefüllt ohne schwülstig zu werden. Circe ist eine wundervolle Protagonistin, mit der man sich identifizieren kann und die man gleichzeitig bewundert, aber eben weil sie nicht allmächtig und perfekt ist. Kann ich nur empfehlen.
„Sie meint, weil sie eine Tochter der Sonne ist, kann sie die Welt zu ihrem Vergnügen aus den Angeln heben.“ - Ich bin Circe, S. 61 . Ich hätte nie gedacht, dass dieser einfache Satz wie Circe sich in diesem Moment selbst beschreibt, als „bockiges“ und ungezogenes Kind des Helios, eine so große Bedeutung haben wird. . Ja, Circe ist nicht wie ihre Geschwister und noch weniger wie Mutter und Vater. Ihre Göttlichkeit strahlt und zeigt sich nicht auf den ersten Blick. Sämtliche Familienmitglieder bezeichnen sie als „graue Maus“ - mit hässlichen verfilzten Haaren und krächzender Stimme. Erst Hermes sagt ihr, ihre Stimme ähnelte der von Sterblichen als der von Göttern. Aber schließlich ist Circe ja auch keine Göttin. Sie ist die Hexe von Aiaia. . Wer jetzt eine genaue Nacherzählung von der Geschichte Circes sucht, der sucht vergeblich. Zwar hat Millers Buch alle wesentlichen Punkte des Mythos in sich vereint, aber halt nicht 1:1. Die Hexe, die Insel, der Webstuhl und der gepeinigte Odysseus und die Schweine kommen vor. Aber halt nicht so wie man es vielleicht aus Homers Mythos kennt. . Das alles, die Schweine, die Begegnung mit Odysseus kommen nämlich erst viel später. Davor und auch danach lernt man eine Frau kennen die nur ihren eigenen Weg finden will in der Unsterblichkeit. . Natürlich gibt es in diesen Buch viele Informationen, viele Namen uvm., die man irgendwann schon einmal in Bezug auf die griechischen Mythen gehört und gelesen hat. Natürlich ist das kompliziert und stellenweise verliert man den Faden und weiß nicht so recht „Wo“ man ist. Mich hat das zum Glück nicht weiter gestört. Mir hat das sogar gefallen, denn so bekam man diese „zeitlose Ewigkeit“ vermittelt in der Circe sich befand. Unsterblich wie sie war hat sie viele Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende gelebt. . Der Schreibstil war wie immer sehr angenehm zu lesen. Und die Geschichte aus Circes eigener Sicht zu lesen - herrlich! Ab und an griff sie etwas voraus. Erzählte dann aber unmittelbar wie es zu dem Ereignis kam und wie es sie berührte. (Dennoch, auf Odysseus hätte ich verzichten können.) . Hach und das Ende! So vielsagend, so offen … So Circe. Selbst am Ende musste sie schockieren!

Interessant für Mythologie-Fans, ohne Faszination dafür vielleicht etwas zu platt.
Mir hat Circe gut gefallen, die vielen Nebenfiguren wirkten durch diverse Medien und die dahinterstehende Mythologie sehr gehaltvoll und echt. Es las sich sehr angenehm, war kurzweilig und spannend. Jedoch wirkte es etwas episodisch und nicht so verknüpft, wie ich es gerne gehabt hätte.
Aber in einem einsamen Leben gibt es jene seltenen Momente, in denen eine Seele die andere berührt, so wie Sterne einmal im Jahr die Erde streifen!
Die Geschichte der Circe, Tochter des Sonnengottes Helios und der Okeanide Perse, und ihrem Leben in der Verbannung hat mich immer wieder sehr berührt und gefangen genommen. Als großer Fan der griechischen Mythologie, hab ich mich über die vielen Charaktere und ihre Geschichten gefreut, die diesmal aus einer anderen Perspektive erzählt worden sind. Ich wollte immer wissen wie es weiter gehts wie es endet und doch sollte es bitte nie enden 🤍 Ein kleiner Kritikpunkt: an manchen stellen zog es sich unnötig in die Länge :)

Liebs.
Obwohl ich in der griechischen Mythologie ziemlich bewandert bin, muss ich gestehen, dass Kirke nie eine Figur war, mit der ich mich näher beschäftigt habe. Hier und da wusste ich natürlich, wer sie ist und was sich um sie herum alles ereignet hat, aber diese Nacherzählung hat mich doch des Öfteren überrascht. Ich liebe es, wie so viel, was man mit der griechischen Mythologie assoziiert und auch schonmal gehört hat, wenn man selbst nicht so tief in der Materie drin ist, mit ihr verwoben ist, obwohl sie ja auf einer einsamen Insel fest sitzt: Kampf um Troja, Odyssee, Labyrinth des Minotaurus, Deadalus. Und dabei wandelt sie kontinuierlich an der Schwelle aufgrund der von ihr zu ertragenden Ungerechtigkeiten zu einem gefürchteten Monster zu werden. Alle Figuren in diesem Buch sind moralisch verdorben: Titanen, Nymphen, Götter und die Helden, denen Kirke in Laufe der Jahrhunderte begegnet - und letztendlich sie selbst ebenso. Das ist ein sehr langsamen Buch, dessen Fokus auf Charakterentwicklung und Charakterdarstellung basiert. Action und Aufregung sind hier nicht zu finden und dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Wer einen ungewohnten Einblick in die griechische Mythologie haben möchte: das ist euer Buch!
Klassische griechische Mythologie aus einer neuen und spannenden Perspektive erzählt!
Circe, Odysseus, Helios, Achilles, Scylla, Zeus — wer sich mit der griechischen Mythologie beschäftigt, dem sind diese Namen und die vielen weiteren geläufig. Meist bilden Homers Erzählungen wie die „Odyssee“ den Ausgangspunkt für unsere Perspektiven auf die mythischen Geschichten. Madeline Miller lenkt unseren Blick auf eine andere Perspektive, indem sie uns die vielen Geschichten durch die Augen der Titanen-Tochter und Hexe Circe sehen lässt. Eine erhellende Position, die auch über die weibliche Sexualität sowie die sexuellen Übergriffe gegenüber Frauen nachdenklich stimmt und wie sie in der griechischen Mythologie behandelt werden. Bei diesem Buch schwankte ich anfangs sehr, wie ich es einschätzen sollte. Manche Passagen wirkten etwas sperrig, vermutlich insbesondere für all jene, die sich zum ersten Mal mit der griechischen Mythologie befassen. Sperriger als die Übersetzungen der Originalquellen ist es aber auf keinen Fall. 😉 Man merkt der Autorin die altphilologische Ausbildung an, aber im positiven Sinne: Die Geschichte ist akkurat und Circes Perspektive eine Bereicherung. Für viele ist dieses Buch sicherlich ein Lesevergnügen, auch wenn es für kein Pageturner war. Man braucht etwas Zeit. Wer hier allerdings Fantasy vermutet, ist fehl am Platz.
Sehr nahe an der griechischen Mythologie!
Eigentlich mag ich solche Nacherzählungen nicht besonders. Ich bin da viel zu sehr auf das Original versteift und vor allem kann ich es nicht leiden, wenn berühmte literarische Figuren zu sehr in das Denken von heute gepresst werden und der Zeitgeist der Epoche nicht eingefangen wird. Diese Geschichte hat definitiv alles richtig gemacht. Ich bekam eine detaillierte Fassung der griechischen Mythologie zur Zeit von Odysseus und dem Trojakrieg. Dabei hält sich Madeline Miller sehr konkrekt an die tatsächliche Mythologie und verleiht ihren Charakteren durchaus sehr glaubhafte Züge. Dabei spart sie keine Grausamkeit aus, ohne dabei an Glaubhafigkeit zu verlieren oder zu übertreiben. Ich war sehr positiv überrascht und hab sowohl das Buch als auch das Hörbuch sehr genossen. Eigentlich ein 5 Sterne Buch und damit ein Lebenshighlight, wenn nicht ein paar Längen gewesen wären und mir das Ende besser gefallen hätte. Ich kann es kaum erwarten zu "Das Lied von Achilles" zu greifen und fiebere bereits auf weitere Veröffentlichungen dieser Autorin.
Characteristics
13 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Unsterblich. Unvollkommen. Unbezähmbar.
Circe ist Tochter des mächtigen Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse, doch sie ist ganz anders als ihre göttlichen Geschwister. Ihre Stimme klingt wie die einer Sterblichen, sie hat einen schwierigen Charakter und ein unabhängiges Temperament; sie ist empfänglich für das Leid der Menschen und fühlt sich in deren Gesellschaft wohler als bei den Göttern. Als sie wegen dieser Eigenschaften auf eine einsame Insel verbannt wird, kämpft sie alleine weiter. Sie studiert die Magie der Pflanzen, lernt wilde Tiere zu zähmen und wird zu einer mächtigen Zauberin. Vor allem aber ist Circe eine leidenschaftliche Frau: Liebe, Freundschaft, Rivalität, Angst, Zorn und Sehnsucht begleiten sie, als sie Daidalos, dem Minotauros, dem Ungeheuer Scylla, der tragischen Medea, dem klugen Odysseus und schließlich auch der geheimnisvollen Penelope begegnet. Am Ende muss sie sich als Magierin, liebende Frau und Mutter ein für alle Mal entscheiden, ob sie zu den Göttern gehören will, von denen sie abstammt, oder zu den Menschen – die sie lieben gelernt hat.
"Eine mutige und rebellische Neuerzählung der Göttinnengeschichte" New York Times
Der Welt-Bestseller endlich auf Deutsch
New-York-Times-Bestseller #1
"Dieses Buch ist göttlich. Ich war ganz traurig, als es zu Ende war. Große Leseempfehlung!" Gwyneth Paltrow
Book Information
Author Description
Madeline Miller wurde 1978 in Boston geboren und wuchs in New York City sowie Philadelphia auf. Sie studierte Klassische Philologie an der Brown University und lehrte anschließend über zehn Jahre lang Latein, Griechisch und die Werke Shakespeares. Mit ihren Werken, die alle internationale Bestseller wurden, beweist sie ihre einzigartige Gabe, die verstaubten Mythen der griechischen Klassik in moderne, hochemotionale Literatur zu verwandeln. Dabei gibt sie oft Randfiguren oder missverstandenen Frauenfiguren der Antike eine faszinierende eigene Stimme. Madeline Miller lebt heute in der Nähe von Philadelphia. Ihre Bücher wurden in über 25 Sprachen übersetzt und gelten als Wegbereiter der mythologischen Neuerzählung.
Posts
Circe ist mein drittes Buch von Madeline Miller. Es ist vielleicht nicht ganz so überwältigend wie ,,Das Lied des Achilles“ , aber auch nicht so zurückhaltend wie ,,Atalanta“ – für mich liegt Circe genau dazwischen. Und genau das macht es für meinen Geschmack so besonders.
Ich hatte das Gefühl, dass Circe erst dann seine volle Wirkung entfaltet, wenn man Achilles und Atalanta bereits kennt. Viele bekannte Figuren tauchen erneut auf, begleitet von einer Fülle an Anekdoten und kleinen Verweisen auf die vorherigen Bücher. Dieses Wiedersehen hat mir unglaublich gut gefallen, weil es Millers Welt noch dichter und lebendiger macht. Ihr Schreibstil ist – wie gewohnt – einladend, detailreich und so bildhaft, dass sich das Lesen nie langatmig anfühlt. Vielmehr ist Circe wie eine wunderschön beschriebene Reise, bei der jedes Detail und jeder kleine „Aha-Moment“ immer mehr an Bedeutung gewinnt. Am Ende konnte ich das Buch mit einem erleichterten Seufzen schließen – zufrieden, bewegt und nachdenklich. Interessant fand ich auch, wie jedes Buch der Autorin bei mir andere Gedanken ausgelöst hat: Bei Atalanta war es die Brutalität und Willkür der Götter, bei Achilles die Erkenntnis, dass kein Held je wirklich glücklich sein kann, und bei Circe wurde mir bis zum Schluss eindringlich gezeigt, dass Unsterblichkeit und Menschlichkeit zusammen ein wahrer Fluch sein können. In Circe geht es – wenig überraschend – um Circe selbst. Sie ist die Tochter des Titanen Helios, des Sonnengottes und mächtigsten aller Titanen, aber sie entspricht weder der Stärke ihres Vaters noch der Schönheit ihrer Mutter. In den Augen der anderen wirkt sie fremd, fehl am Platz, fast schon störend. Doch mit der Zeit entdeckt sie ihre eigene Kraft: die Hexerei. Diese Macht verändert alles – und führt letztlich zu ihrer Verbannung auf die Insel Aiaia, wo sie ihre Zeit in Einsamkeit verbringen soll. Doch Aiaia bleibt nicht leer. Götter, Helden und Menschen betreten ihre Insel, jeder mit eigenen Absichten, Sehnsüchten und Grausamkeiten. Und genau hier stellt sich die zentrale Frage: Mit wem wird Circe am Ende stehen – mit den Göttern oder mit den Menschen?
Ich bin Circe ist ein ambitioniertes Mythologie-Retelling, das einer bekannten Randfigur der griechischen Sagenwelt eine eigene Stimme geben möchte. Die Idee, Circes Geschichte aus ihrer Perspektive zu erzählen und dabei Machtstrukturen der Götterwelt sichtbar zu machen, ist grundsätzlich reizvoll – in der Umsetzung bleibt der Roman jedoch deutlich hinter seinen eigenen Ansprüchen zurück. Circe ist als Protagonistin über weite Strecken schwer zugänglich. Ihre Passivität, Naivität und emotionale Kurzsichtigkeit wirken weniger wie ein bewusstes erzählerisches Mittel, sondern eher wie ein Entwicklungsstillstand. Zwar lässt sich argumentieren, dass ihre Zurückhaltung Ergebnis von Isolation und systematischer Abwertung ist, doch der Text reflektiert diese Passivität kaum. Circe denkt selten gegen sich selbst, versteht Zusammenhänge meist erst im Nachhinein und reagiert, statt zu handeln. Das macht sie nicht unintelligent – aber als Erzählerin auf Dauer anstrengend. Besonders problematisch ist dies vor dem Hintergrund des häufig zugeschriebenen feministischen Anspruchs des Romans. Ich bin Circe zeigt Unterdrückung, benennt Machtmissbrauch und patriarchale Strukturen – bleibt jedoch überwiegend bei der Beschreibung stehen. Feminismus wird eher angedeutet als konsequent erzählt. Eine Protagonistin, die über lange Zeit erduldet und erst sehr spät zu klaren Entscheidungen findet, entwickelt kaum die Handlungsmacht, die ein überzeugendes feministisches Retelling tragen müsste. Die Nebenfiguren hingegen sind oft deutlich greifbarer. Gerade sterbliche Figuren wirken reflektierter, verantwortungsbewusster und emotional zugänglicher. Im Kontrast dazu wird Circes innere Starre besonders deutlich. Ironischerweise erscheint sie im Umgang mit Menschen am lebendigsten – weniger wegen eigener Entwicklung, sondern weil diese ihr Grenzen, Klarheit und Spiegelung bieten. Auch erzählerisch bleibt der Roman nicht immer stringent. Zentrale Konflikte werden gesetzt, ohne ausreichend vorbereitet oder vertieft zu werden, und thematisch starke Ideen wirken stellenweise eher symbolisch als konsequent ausgearbeitet. Entscheidungen, die große Bedeutung haben sollen, fühlen sich dadurch nicht immer verdient an, sondern eher wie konzeptionelle Abkürzungen. Im Vergleich zu Das Lied des Achill fehlt Ich bin Circe vor allem emotionale Nähe. Wo Millers früherer Roman von Beziehung, Zärtlichkeit und innerer Bewegung lebt, bleibt Circe kühl, distanziert und oft auf innere Beobachtung beschränkt. Das hinterlassene Gefühl ist weniger Nachhall als Erleichterung, das Buch beendet zu haben. Insgesamt ist Ich bin Circe kein schlechtes Buch, aber ein enttäuschendes. Es bietet eine interessante Perspektive, starke Nebenfiguren und eine schöne Sprache, scheitert jedoch an seiner passiven Hauptfigur und an dem Versuch, aus Stillstand im Nachhinein Selbstbestimmung zu formen. Zwei Sterne für die Idee – nicht für ihre konsequente Umsetzung.
"Unter der glatten Oberfläche des Vertrauens wartet etwas darauf, die Welt in Stücke zu reißen." (S. 24)
Nach dem Erfolg von "Das Lied des Achill" waren meine Erwartungen an Madeline Miller riesig. Auch wenn "Ich bin Circe" für mich persönlich eine Spur schwächer ist als ihr erstes Buch, hat mich die Geschichte der verbannten Zauberin tief beeindruckt. Das Buch ist einfach wunderschön geschrieben. Miller schafft eine dichte, fast schon magische Atmosphäre, die mich völlig in die Welt der Titanen, olympischen Götter und antiken Monster hineingezogen hat. Das Herzstück des Romans ist Circes beeindruckende Charakterreise. Zu Beginn ist sie ein fast schon mitleiderregendes, schwächliches Mädchen im Schatten ihres Vaters Helios. Doch im Laufe der Jahrhunderte entwickelt sie sich zu einer starken, durch Schmerz und Einsamkeit geprägten Hexengöttin, die ihren eigenen Weg geht. Es ist faszinierend, wie viele Mythen Miller hier kunstvoll verwebt – von Scylla und Charybdis bis hin zu Odysseus. Das Buch hat zwischendurch definitiv seine Längen. Die Erzählweise ist eher ruhig und nachdenklich, was manchmal dazu führt, dass die Handlung etwas stagniert. Da die Atmosphäre aber so stimmig war, haben mich diese langsameren Passagen am Ende weniger gestört, als ich anfangs dachte. Wer sich für griechische Mythologie interessiert und Lust auf eine charakterfokussierte, sprachlich brillante Neuerzählung hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ein starkes Porträt einer Frau, die lernt, ihre eigene Macht zu finden. "Lasst mich euch erklären, was Hexerei nicht ist: Es ist keine göttliche Kraft, die durch einen bloßen Gedanken oder einen Wimpernschlag wirkt. Hexerei muss wohl überlegt und durchdacht werden, geplant und aufgespürt, ausgegraben, getrocknet, gehackt und zermahlen werden, gekocht, besprochen und besungen. Und selbst dann kann sie scheitern, was Göttern hingegen nie widerfährt. " (S. 109 f.)

Göttin mit viel Tiefe, aber ohne erzählerische Wellen
Ich muss ehrlich sagen: Dieses Buch bewerte ich etwas schlechter, als ich es eigentlich möchte. Denn „Ich bin Circe“ von Madeline Miller ist zweifellos ein wunderschön geschriebenes Werk. Poetisch, klug und mit einer Welt, die voller Magie, Mythos und Menschlichkeit steckt. Wir begleiten Circe, die sich im Laufe der Geschichte von einer unterschätzten Nymphe zu einer selbstbewussten, mächtigen Göttin entwickelt. Sie erlebt, verliert, liebt, kämpft. Und wächst über sich hinaus. Miller erschafft dabei eine faszinierende Welt und nutzt eine Sprache, die beinahe musikalisch wirkt. Ihre Wortwahl ist besonders. Durch dieses Buch habe ich nicht nur Circe als Figur kennengelernt, sondern auch ein tieferes Verständnis für die griechische Mythologie gewonnen. Ihre Symbolik, ihre Götter und ihre bleibende Wirkung auf unsere Kultur. Ob in Serien, Filmen oder im Alltag. Die Götter leben noch immer zwischen unseren Geschichten weiter. Aber so sehr ich Millers Schreibkunst schätze, so sehr hat mich die Erzählweise enttäuscht. Die Handlung verläuft sehr geradlinig, und viele Momente, die eigentlich emotionale Höhepunkte sein könnten, werden erzählerisch untergraben. Das Buch "plätschert" stellenweise dahin. Und ich hätte mir mehr Spannung, mehr Dynamik. Ein weiterer Punkt: Mir fehlte manchmal die "visuelle Vorstellungskraft". Trotz der sprachlichen Schönheit blieb die Geschichte für mich etwas zu distanziert – ich konnte nicht ganz in Circes Welt eintauchen, so sehr ich es wollte.
Wundervolles Buch. Für jemanden, der sich mit der griechischen Mytholgie auskennt, ist es umso schöner, alte Sagen in neuem Glanz auferstehen zu sehen. Das Buch ist unterhaltsam und bietet viele neue Sichtweisen auf althergebrachte Sagenfiguren und Götter. Das Ende ist mir ein wenig zu schnulzig, sonst hätte es die vollen 5 Sterne bekommen aber das ist natürlich auch Geschmackssache. Unbedingt lesenswert!
Klassiker Potenzial!
Dieses Buch ist ein Meisterwerk des antiken und modernen Feminismus! Die Geschichte von Circe ist gleichzeitig berührend, erschreckend und ermutigend. Millers Schreibstil ist flüssig und lässt einen den Atem beim lesen anhalten. Bei der Hälfte des Buches habe ich schon gemerkt das ich traurig bin das es bald zu Ende geht, ein Gefühl was ich in der Form selten habe.
Die Tochter der Sonne, verdammt zu einem Leben im Schatten. ☀️
Seit mittlerweile zwei Jahren lag dieses Buch jetzt auf meine SuB. Ich hab damals „Das Lied des Achill“ mega geliebt und hab mir deswegen gleich noch dieses Buch der Autorin geholt…und dann nie gelesen. Bis jetzt. 🫣 Ich muss sagen, die Story war schön, man konnte in eine gänzlich andere Welt abtauchen, was auch dem wirklich schönen Schreibstil von Madeline Miller geschuldet ist. 🥰 Aber darüber hinaus ging dieses Buch jetzt nicht für mich. Es hat mir nicht mehr gegeben. 🫣 Wer alles in die Richtung Griechische Götter und sanft plätschernde Geschichten mag, die auch hier und da eine priese Tiefsinn haben, der wird diese Geschichte mögen. ✨

Mein erstes Buch über die griechische Mythologie..ein MUSS für jede Frau
& es hat mich total in den Bann gezogen, anfangs war es schwierig mit den ganzen Namen aber nach einigen Notizen und Google-Einheiten, gings dann ganz gut.. ich hätte die ersten ca 150+ Seiten durchweinen können, weil ich so mitgefühlt habe.. wieso aber keine 5 Sterne? Das Ende war für meinen Geschmack dann doch etwas zu schnell.. super schön und poetisch geschrieben, einfach toll 💛
Highlight
Wow, was für ein Buch! Ich hatte ein bisschen Schwierigkeiten mit dem englisch, aber das wurde immer leichter. Ich fand Circes Geschichte wirklich toll und fand die Sprache so wahnsinnig schön und bildhaft, ich konnte mir alles Erzählte so gut vorstellen. Ich bin wirklich begeistert und kann das Buch auch empfehlen, wenn man sich sonst nicht so für griechische Mythologie interessiert.
Circe is a beautiful story about a goddess finding her own way
Madeline Miller did such an incredible job of taking a character I barely knew from myths and making her feel so real and complex. I was completely drawn into Circe's world, feeling her struggles and triumphs as she navigated exile, discovered her own power, and experienced love and loss. The writing itself was just beautiful, almost like a spell, and I found myself completely captivated from beginning to end. It's truly an empowering story.
Madeline Millers way of writing is just perfection to me.
So I read Song of Achilles last year and bought Circe since I loved her way of writing and all I can say is that it was beautifully written again. Following Circe‘s life was a very interesting and powerful journey and I also really loved the end. I definetly recommend it!

Griechische Mythologie mal anders 🧙
Mir hat es richtig gut gefallen. Ich mag den Schreibstil von Madeline Miller sehr gerne, weil er auf der einen Seite nicht so „laut“ ist und eher deskriptiver als emotional, aber sie es gleichzeitig schafft, so viel zu transportieren. 🫶🏼 Ich habe Circe gerne auf ihrer Reise begleitet und ihre Entwicklung beobachtet. Ich konnte mich gleichzeitig sehr gut und gar nicht in sie hineinversetzen, was wiederum irgendwie zu ihrem Charakter passt. Obwohl die Handlung an sich eigentlich mit wenigen Worten erzählt sein könnte, fand ich es nie langweilig und habe mich immer aufs Lesen gefreut. Ab und an merkt man, dass die Geschichte auf griechischer Mythologie basiert, weil die absolut wildesten Geschehnisse einfach ganz nebenbei gedroppt werden (🐮). Das Ende war zwar schön und passend, aber etwas zu schnell erzählt für mich und konnte dem Rest des Buchs von der Schreibweise irgendwie nicht ganz gerecht werden.

Badass b*** der griechischen Mythologie
Da ich bereits ein riesiger Fan vom Lied des Achill bin musste ich dieses Buch natürlich auch lesen. Madeline Miller hat wieder mal unglaublich schöne und poetische Wörter gefunden um die Geschichte um die Göttin Circe zu beschreiben. Hier und da hat es sich etwas gezogen aber iwie brauchte man das auch um die gewaltige Entwicklung von Circe mitzuerleben. Die tragischen oder auch wunderschönen Erlebnisse haben mich immer wieder zu Tränen gerührt. An das Ende und die einhergehende message muss ich bestimmt noch ganz lange denken🫶🏼😭
ICH BIN CIRCE
Sehr tolles Buch! Mir hat die Geschichte von Circe, Hexe von Aiaia, sehr gut gefallen. Nach den ersten paar Kapiteln hatte ich das Buch für einige Zeit weg legen müssen, da es am Anfang schon ziemlich brutal für meinen Geschmack war und ich das sehr intensiv aufgenommen habe, was wiederum an dem tollen Schreibstil von Madeline Miller liegt. Ich habe es anschließend jedoch sehr genossen das Leben von Circe zu verfolgen und ihre Geschichte zu erfahren. Eine Frau, die sich unter den Göttern, zu denen sie gehört, nicht wohlfühlt, die auf eine einsame Insel verbannt wird, ihre eigene Magie immer mehr entdeckt und sich zu einer starken Frau entwickelt. Sie begegnet vielen Göttern und Sterblichen und durchlebt dabei viele Höhen und Tiefen und lernt sich selbst immer besser kennen 🌿🧙🏼♀️💫🌳

Ich mag Mythologie, aber es zog sich
Ich habe mich wirklich auf die Geschichte von Circe gefreut, denn ich finde die griechische Mythologie sehr spannend. Circe ist einem als Nebendarstellerin von Odysseus vielleicht auch schon mal untergekommen, aber so richtig kannte ich sie bisher nicht. Außerdem sind die Frauen in der Mythologie auch erst in den letzten Jahren in den Fokus gerückt geworden (z.B. Neon Gods). Leider zog es sich dann doch ziemlich und es fehlten echte Highlights. Circe ist stark, widerstandsfähig und liebenswert, aber so richtig sprang der Funke auf mich nicht über.
Ich bin Circe
Ein tolles Buch, mit viel Gefühl, Spannung und frühesten Feminismus. Circe, eine Göttin und Zauberin, die sich aber auf ihr Götter-Sein nichts einbildet. Sie ist die Tochter des Helios, allerdings nicht die beliebteste. So hat sie es nicht sehr leicht in ihrem Leben. Sie will sich nicht in eine Schublade stecken lassen; nach bestimmten Regeln leben. Sie sucht nach einem freien Leben, in dem sie das tun kann, was sie möchte und die wahre Liebe finden. Bis dahin ist es ein langer, schwerer Weg, auf dem sie viele Hindernisse und persönliche Enttäuschungen überwinden muss, die sie allerdings umso stärker machen. Ein Buch für alle, die Göttergeschichten lieben.
Ich bin bekennender Märchen- und Sagenliebhaber und die griechischen Götter-/Heldensagen machen da keine Ausnahme. Das Buch lag schon länger auf meinem SUB, Anfang des Jahres ist es mir mehr oder weniger zufällig in die Hände gefallen und es war der richtige Zeitpunkt. Die fiktive Lebensgeschichte von Circe hat mich berührt und gefesselt, die Sagen auch aus einer anderen Perspektive zu lesen, empfand ich bereichernd. Gerne hätte ich gewusst, wie es für sie weitergeht, die Geschichte selbst endet offen. Trotzdem ein toller Roman.
Ich mag das Buch seh, vor allem die erste Hälfte flog nur so dahin! Wer sich für Göttergeschichten interessiert (und sich mit Zeus und Co schon etwas auskennt), für den ist die Geschichte perfekt! Auch wenn alle Götter egomanische Pupsköpfe sind - was ich in der zweiten Buchhälfte dann irgendwie anstrengend fand, aber das sind eben unsterbliche, gelangweilte ****. Was ich nach dem Lesen definitiv nicht sein möchte: unsterblich (wollte ich vorher auch schon nicht, aber he). Dieses Ende hat mich so dermaßen ruhig und erfüllt zurückgelassen - nach all den Jahrhunderten vorher - dass das Buch seine Berechtigung in meinem Schrank hat! Auch das sich durchziehende Thema „Feminismus“ war sehr gut - stets präsent, aber Circe hat nie wirklich laut ausgesprochen, was sie darüber denkt. Sie macht es einfach anders, WILL es für sich anders. Sie analysiert die Welt in sich drin und handelt danach ❤️
Ein stilles 5-Sterne-Buch
Die ganze Zeit dachte ich es werden 4-Sterne, denn es hat sich angenehm lesen lassen und Circes Geschichte und die Mythologie haben mitgerissen. Allerdings war es auch ein wenig plätschernd. Doch das Ende, welches die Essenz der Geschichte zeigt, hat mir dann doch verdeutlicht, dass es sich um ein 5-Sterne-Buch handelt.
So mühelos erzählt, man kann sich einfach fallen lassen in die Welt, die zwischen Göttern und Menschen unterscheidet und die Geschichte von Circe lesen, die auf eine Insel verdammt wird und für die Ewigkeit ihr Dasein dort fristen muss. Dass sie sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden will den Menschen sehr zugetan ist, macht sie aus. Als Odysseus eines Tages auf ihrer Insel anlandet, ändert sich alles. Ohne Vorwissen lesbar!
Platz 31 NYT Bestseller Readers Choice
Ich hätte nie gedacht, dass mich griechische Mythologie so fesseln könnte. Aber Ich bin Circe ist so viel mehr als ein mythologischer Roman – es ist die Geschichte einer Frau, die sich gegen alle Widerstände selbst findet. Circe wird nicht als ferne Göttin erzählt, sondern als nahbare, fühlende Figur, die liebt, leidet, wächst. Die verstoßen wird, sich zurückzieht, ihre Kraft entdeckt – und irgendwann beginnt, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, unabhängig von den Göttern, Männern und Regeln um sie herum. Besonders berührt hat mich, wie still und gleichzeitig entschlossen sie sich ihr Leben zurückholt. Sie wird stärker, ohne ihre Sanftheit zu verlieren. Ich bin Circe ist ein kluges, intensives Buch über Selbstbestimmung, Mutterschaft, Einsamkeit und Freiheit – und über die Kraft, sich nicht mit dem abzufinden, was einem zugeteilt wurde. Für mich ist es ein echtes Lesehighlight – und hat sich einen festen Platz auf meiner Favoritenliste verdient.

„...𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚒𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚖 𝚎𝚒𝚗𝚜𝚊𝚖𝚎𝚗 𝙻𝚎𝚋𝚎𝚗 𝚐𝚒𝚋𝚝 𝚎𝚜 𝚓𝚎𝚗𝚎 𝚜𝚎𝚕𝚝𝚎𝚗𝚎 𝙼𝚘𝚖𝚎𝚗𝚝𝚎, 𝚒𝚗 𝚍𝚎𝚗𝚎𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚂𝚎𝚎𝚕𝚎 𝚍𝚒𝚎 𝚊𝚗𝚍𝚎𝚛𝚎 𝚋𝚎𝚛𝚞̈𝚑𝚛𝚝, 𝚜𝚘 𝚠𝚒𝚎 𝚂𝚝𝚎𝚛𝚗𝚎 𝚎𝚒𝚗𝚖𝚊𝚕 𝚒𝚖 𝙹𝚊𝚑𝚛 𝚍𝚒𝚎 𝙴𝚛𝚍𝚎 𝚜𝚝𝚛𝚎𝚒𝚏𝚎 ."
Circes Entwicklung von einer missverstandenen Außenseiterin zu einer mächtigen und selbstbewussten Figur empfand ich als mitreißend und inspirierend. Obwohl das Buch einige Längen hat und sich manchmal etwas in den Beschreibungen verliert, war ich völlig begeistert von diesem Buch. Dieses Buch kann ich jedem ans Herz legen, der sich für die griechische Mythologie interessiert und die, die tiefer eintauchen möchten. ❤️

Übersetzt von Frauke Brodd Wir denken, schon alles zu wissen über Circe: Bei Homer verliebt sie sich in Odysseus und verwandelt seine Männer in Schweine. Und doch gibt es ein Davor und ein Danach im Leben dieser Göttin, das sie zu einer der faszinierendsten und komplexesten weiblichen Figuren der klassischen Mythologie macht. Circe ist Tochter des mächtigen Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse, doch sie ist ganz anders als ihre göttlichen Geschwister. Ihre Stimme klingt wie die einer Sterblichen, sie hat einen schwierigen Charakter und ein unabhängiges Temperament; sie ist empfänglich für das Leid der Menschen und fühlt sich in deren Gesellschaft wohler als bei den Göttern. Als sie auf eine einsame Insel verbannt wird, kämpft sie alleine weiter. Sie studiert die Magie der Pflanzen, lernt wilde Tiere zu zähmen und wird zu einer mächtigen Zauberin. Vor allem aber ist Circe eine leidenschaftliche Frau: Liebe, Freundschaft, Rivalität, Angst, Zorn und Sehnsucht begleiten sie, als sie Daidalos, dem Minotauros, dem Ungeheuer Scylla, der tragischen Medea, dem klugen Odysseus und schließlich auch der geheimnisvollen Penelope begegnet. Am Ende muss sie sich als Magierin, liebende Frau und Mutter ein für alle Mal entscheiden, ob sie zu den Göttern gehören will, von denen sie abstammt, oder zu den Menschen - die sie lieben gelernt hat. „Dann lernte ich, dass ich die Welt nach meinem Willen formen konnte, so wie man einen Bogen für einen Pfeil in Form bringt. Ich hätte all die Mühen noch tausendmal auf mich genommen, um diese Macht in meinen Händen zu halten. Ich dachte: So muss Zeus sich Gefühlt haben, als er erstmals den Donnerkeil in die Höhe hob.“ „So viele Jahre hatte ich als Kind sein strahlendes Gesicht nach seinen Gedanken durchforstet, in dem Versuch, unter den vielen einen einzigen zu entdecken, der meinen Namen trug. Aber er war eine Harfe mit nur einer Saite, und der Ton, den sie spielte, war er selbst.“ Schon als Teenager hatte ich eine große Faszination für die griechische Mythologie. Hauptsächlich wohl ausgelöst durch die TV-Serien Hercules & Xena. Spannend empfand ich immer, dass diese Götter solch menschliche Eigenschaften wie Neid, Missgunst, Gier innehatten und eben nicht vollkommen und perfekt waren. Die Geschichten glichen puren Abenteuern und machten einfach Spaß. Umso spannender empfinde ich den aktuellen Trend, diese Geschichten aus einer weiblichen Rolle heraus zu erzählen und feministische Werke daraus zu machen. Das ist Madeline Miller hier mit Circe sehr gut gelungen. In der Mythologie hatte ich bisher wenig über diese Zauberin und Göttin erfahren, da sie meist nur im Rahmen von Odysseus Abenteuern erwähnt wird. In diesem Roman erfahren wir aber etwas über ihr gesamtes (fiktives) Leben und wie ihr oft böse mitgespielt wird. Warum sie wie in der Odyssee beschrieben Männer in Schweine verwandelt und vor allem welche Entwicklung sie über die Jahrhunderte ihres Lebens macht. Viele bekannte Personen der griechischen Mythologie tauchen auf und spielen eine wichtige Rolle in ihrem Leben: Helios ihr Vater, Daidalos & Ikarus, der Minotaurus, die Götter Athene & Hermes aber auch am Rande die Geschichte rund um Troja in Teilen. Und noch viele mehr, so dass sich einige Puzzleteilen in meinem Kopf zusammengefügt haben, was viel Freude gemacht hat beim Lesen. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und waren auch besonders durch die Sprache, welche die Autorin wählt sehr authentisch nachfühlbar. Die Orte sind so schön beschrieben, dass kaum Längen entstehen. Obwohl mit über 500 Seiten gab es nur wenige Stellen, an denen es etwas ermüdend war. Diese wurden dann aber schnell wieder durch Handlung spannend. Die Geschichte der Circe gibt nicht nur einen anderen und neuen Blick auf einen Teil der griechischen Sagen, sondern wirkt auch philosophische Fragen und Denkanstöße auf. Was bedeutet Einsamkeit? Unterscheiden sich Götter von Menschen? Was macht die Unsterblichkeit mit Göttern? Wie kann man die männlich dominierten Geschichten aus einer weiblichen Sicht heraus erzählen. Eine Art der „Wie hätte es auch sein können“-Geschichte. Fantastisch! Dank diesen Buches bin ich wieder komplett in das Rabbit Hole der griechischen Mythologie gefallen und möchte jetzt noch viel mehr dazu lesen. Zum Glück ist das aktuell ein Trend und es gibt noch andere Autorinnen, die eine feministische Seite der griechischen Mythen zeichnen.
🏛🌄🌊 Griechische Mythologie - völlig neu interpretiert aus Sicht der Göttin Circe, die, da von Familie und Götterschaft als niedrig/zu menschlich missachtet und schließlich verstoßen, in ihrer Verbannung an ihrem Leben wächst, ihre ihr von Kind auf an eingetrichterten Unsicherheiten und Erwartungen überwindet und so schlussendlich zur starken, unabhängigen Frau heranreift. Im Grundsatz eine Geschichte, so alt wie die Menschheit und doch so aktuell wie eh und je. Nebenbei rechnet sie ganz schön mit dem traditionellen männlichen Helden-/Götterbild ab und "entzaubert" und relativiert den ganzen Mythos rund um Odysseus. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen, zumal ich einen Teil der griechischen Sagen in der traditionellen Version als Kind gelesen und viel wiedererkannt habe. Der Schreibstil ist klar und trotzdem sehr unterhaltsam, Circes Gedankengänge und Entscheidungen sind so menschlich, verständlich und nachvollziehbar und das Ende war einfach poetisch und wunderbar. Tolles Buch! ❤️ Zitat: "Ich hatte keine Recht darauf, Anspruch auf ihn zu erheben, das war mir klar. Aber in einem einsamen Leben gibt es jene seltenen Momente, in denen eine Seele die andere berührt, so wie Sterne einmal im Jahr die Erde streifen."
Heute möchte ich euch eines meiner Herzensbücher vorstellen. Ich bin durch die „100er Liste“ der New York Times darauf aufmerksam geworden und schon der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Ich interessiere mich schon lange für die griechische Mythologie, wollte aber mal etwas anderes lesen als nur die Sachbücher. Der Roman erzählt die Geschichte von Circe, einer Göttin und Hexe, die von ihrem Vater Helios auf die Insel Äiaia verbannt wird. Dort beginnt für sie eine Reise der Selbstfindung: Wer will sie sein? Welche Kräfte schlummern in ihr? Und wie möchte sie sich gegenüber anderen behaupten? Im Laufe der Geschichte begegnen ihr verschiedene Götter, Halbgötter und Sterbliche - jede Begegnung bringt neue Herausforderungen mit sich. Bekannte Mythen wie die des Minotauros oder der Ungeheuerin Scylla kommen in der Geschichte vor und machen die Erzählung besonders lebendig und spannend. Durch die Ich-Perspektive erleben wir Circes Gedankenwelt hautnah mit: ihre Zweifel, ihre Einsamkeit, aber auch ihre Stärke und Entwicklung. Ein fesselnder Roman, der nicht nur die griechische Mythologie in neuem Licht zeigt, sondern auch voller Abenteuer steckt. Wärmste Empfehlung ❣️Besonders für alle, die sich für antike Götter interessieren und mal Lust auf etwas anderes haben als die üblichen „spicy“ Götterromane 🤭

Ich bin Circe , ist die Geschichte der bekannten Hexe , die Männer in Schweinen verwandelt hat. Madeline Miller schafft es in diesem Buch das Leben der Circe unterhaltsam und fesselnd neu zu erzählen. Wer griechische Göttersagen mag ist hier genau richtig, die Mischung zwischen Götterepos und Biografie hält einem beim lesen bei der Stange und man merkt kaum wie die Seiten fliegen. Ich hatte eine richtig gute Zeit mit dem Buch und freute mich jedesmal , wenn man einen bekannten Namen las. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle die sich für griechische Götter und deren Sagen interessieren. Ich hatte viel Spaß beim lesen und hoffe es geht euch auch so . 💙
Griechische Mythologie nahbar - hat mir gefallen
Da ich an der griechischen Mythologie sehr interessiert bin und mich über die Jahre immer wieder mit der Thematik befasst habe, empfand ich dieses Buch als sehr erfrischend, greifbar und spannend. Aus der Perspektive von Circe erhältst du einen Einblick in die Göttergeschichten aus Griechenland und als emotionales Werk empfand ich diese Auffassung und Interpretationen als sehr abwechslungsreich.
Dieses Buch hat mich nur zum Einschlafen gebracht
Eigentlich möchte ich dem Buch nicht so wenig Sterne geben, da es theoretisch nicht schlecht ist, es war aber überhaupt nicht meins. Den Schreibstil der Autorin mochte ich gar nicht. Es war sehr monoton geschrieben und meiner Meinung nach gab es keinen Spannungsbogen, generell wenige spannende Stellen. Für mich hat sich das Buch gelesen wie ein Geschichtsbuch oder eine Übersetzung aus dem Lateinunterricht. Wenn du das magst? Super, dieses Buch wird was für dich sein. Ich mochte es gar nicht. Es hat sich für mich gezogen und angefühlt wie Arbeit. Während meiner Lernpausen habe ich gelesen und dieses Buch hat mich dazu gebracht stattdessen lieber weiter für mein Studium lernen zu wollen. Wenn ich abends gelesen habe, konnte ich ungelogen nur zwei Seiten lesen, da ich sofort davon eingeschlafen bin, einfach weil ich es als so langweilig empfunden habe. Wer also Schlafprobleme hat, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen, denn damit schläft man innerhalb von Minuten ein (funktioniert auch beim Mittagsschlaf). Ich fand die Protagonistin langweilig, die Story langweilig und der Schreibstil war nicht meins. Wer aber wirklich Interesse hat an griechischer Mythologie hat oder darüber lernen möchte ohne die spannendste Geschichte seines Lebens zu lesen, für den könnte das was sein.
Wunderschönes Buch, in der die Geschichte Circes einfach unglaublich bewegend und schön erzählt wird. Der Charakter hat eine ganz besondere Tiefe und man kann die Entwicklung von Circe im Roman mitverfolgen. Eine wirklich spannende und mitfühlende Schreibweise! Der griechischen Mythologie mit all den Olympischen Göttern, Titanen und Nymphen wurde Leben eingehaucht und man konnte viele Geschichten vor allem aus dem Latein Unterricht wiedererkennen. Die Figur Circe wird zu einem Menschen in den man sich hineinversetzen kann <3
Eine wundervolle Geschichte voller Leben, Mut, Hoffnung und Feminismus.
»Die Hügel und Bäume, vor denen ich stand, die Würmer und Löwen, Steine und zarten Knospen, Daidalos Webstuhl, alles schein zu schwanke, als wären sie Teil eines aufwühlenden Traums. Darunter befand sich der Ort, an dem mein eigentlicher Platz war, im ewigen Frost einer grenzenlosen Trauer.« • ᴍᴇɪɴᴇ ᴍᴇɪɴᴜɴɢ Nachdem mich das Lied des Achill so begeistert hat, konnte ich nicht umhin auch Ich bin Circe von Madeline Miller zu lesen. Und ich habe es definitiv nicht bereut. Madeline Miller schreibt so unfassbar fesselnd, wortgewandt und bildhaft, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Geschichte von Circe hat mir nicht nur dabei geholfen die Zusammenhänge und Beziehungen der Götter in der griechischen Mythologie besser zu verstehen, sie hat mich auch emotional sehr berührt. Circe merkt nämlich recht früh, dass sie anders ist als all die Titanen und Götter in ihrem Umfeld. Ihr strahlen ist nicht göttlich genug, ihre Stimme viel zu menschlich, ihr Charakter viel zu eigenwillig und ihre Zuneigung gegenüber den Menschen viel zu stark. Und trotz der ständigen Ablehnung, Missgunst und Enttäuschung, die sie durch ihre Verwandten und auch Geliebten in ihrem Leben erfahren muss, geht sie ihren weg und findet schließlich sich selbst. Eine wundervolle Geschichte voller Leben, Mut, Hoffnung und Feminismus. ғᴀᴢɪᴛ Eine großartige Geschichte die Madeline Miller nun auf die Liste meiner Lieblingsautoren katapultiert. Und wenn auch du griechische Mythologie liebst, ist dieses Buch garantiert auch etwas für dich.

Eins meiner Lieblingsbücher
Dieses Buch hat mich vor 2 Jahren wieder zum Lesen gebracht. Ich habe es sehr geliebt. Miller hat Circes Geschichte so wunderschön erzählt und mit viel Emotion gefüllt ohne schwülstig zu werden. Circe ist eine wundervolle Protagonistin, mit der man sich identifizieren kann und die man gleichzeitig bewundert, aber eben weil sie nicht allmächtig und perfekt ist. Kann ich nur empfehlen.
„Sie meint, weil sie eine Tochter der Sonne ist, kann sie die Welt zu ihrem Vergnügen aus den Angeln heben.“ - Ich bin Circe, S. 61 . Ich hätte nie gedacht, dass dieser einfache Satz wie Circe sich in diesem Moment selbst beschreibt, als „bockiges“ und ungezogenes Kind des Helios, eine so große Bedeutung haben wird. . Ja, Circe ist nicht wie ihre Geschwister und noch weniger wie Mutter und Vater. Ihre Göttlichkeit strahlt und zeigt sich nicht auf den ersten Blick. Sämtliche Familienmitglieder bezeichnen sie als „graue Maus“ - mit hässlichen verfilzten Haaren und krächzender Stimme. Erst Hermes sagt ihr, ihre Stimme ähnelte der von Sterblichen als der von Göttern. Aber schließlich ist Circe ja auch keine Göttin. Sie ist die Hexe von Aiaia. . Wer jetzt eine genaue Nacherzählung von der Geschichte Circes sucht, der sucht vergeblich. Zwar hat Millers Buch alle wesentlichen Punkte des Mythos in sich vereint, aber halt nicht 1:1. Die Hexe, die Insel, der Webstuhl und der gepeinigte Odysseus und die Schweine kommen vor. Aber halt nicht so wie man es vielleicht aus Homers Mythos kennt. . Das alles, die Schweine, die Begegnung mit Odysseus kommen nämlich erst viel später. Davor und auch danach lernt man eine Frau kennen die nur ihren eigenen Weg finden will in der Unsterblichkeit. . Natürlich gibt es in diesen Buch viele Informationen, viele Namen uvm., die man irgendwann schon einmal in Bezug auf die griechischen Mythen gehört und gelesen hat. Natürlich ist das kompliziert und stellenweise verliert man den Faden und weiß nicht so recht „Wo“ man ist. Mich hat das zum Glück nicht weiter gestört. Mir hat das sogar gefallen, denn so bekam man diese „zeitlose Ewigkeit“ vermittelt in der Circe sich befand. Unsterblich wie sie war hat sie viele Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende gelebt. . Der Schreibstil war wie immer sehr angenehm zu lesen. Und die Geschichte aus Circes eigener Sicht zu lesen - herrlich! Ab und an griff sie etwas voraus. Erzählte dann aber unmittelbar wie es zu dem Ereignis kam und wie es sie berührte. (Dennoch, auf Odysseus hätte ich verzichten können.) . Hach und das Ende! So vielsagend, so offen … So Circe. Selbst am Ende musste sie schockieren!

Interessant für Mythologie-Fans, ohne Faszination dafür vielleicht etwas zu platt.
Mir hat Circe gut gefallen, die vielen Nebenfiguren wirkten durch diverse Medien und die dahinterstehende Mythologie sehr gehaltvoll und echt. Es las sich sehr angenehm, war kurzweilig und spannend. Jedoch wirkte es etwas episodisch und nicht so verknüpft, wie ich es gerne gehabt hätte.
Aber in einem einsamen Leben gibt es jene seltenen Momente, in denen eine Seele die andere berührt, so wie Sterne einmal im Jahr die Erde streifen!
Die Geschichte der Circe, Tochter des Sonnengottes Helios und der Okeanide Perse, und ihrem Leben in der Verbannung hat mich immer wieder sehr berührt und gefangen genommen. Als großer Fan der griechischen Mythologie, hab ich mich über die vielen Charaktere und ihre Geschichten gefreut, die diesmal aus einer anderen Perspektive erzählt worden sind. Ich wollte immer wissen wie es weiter gehts wie es endet und doch sollte es bitte nie enden 🤍 Ein kleiner Kritikpunkt: an manchen stellen zog es sich unnötig in die Länge :)

Liebs.
Obwohl ich in der griechischen Mythologie ziemlich bewandert bin, muss ich gestehen, dass Kirke nie eine Figur war, mit der ich mich näher beschäftigt habe. Hier und da wusste ich natürlich, wer sie ist und was sich um sie herum alles ereignet hat, aber diese Nacherzählung hat mich doch des Öfteren überrascht. Ich liebe es, wie so viel, was man mit der griechischen Mythologie assoziiert und auch schonmal gehört hat, wenn man selbst nicht so tief in der Materie drin ist, mit ihr verwoben ist, obwohl sie ja auf einer einsamen Insel fest sitzt: Kampf um Troja, Odyssee, Labyrinth des Minotaurus, Deadalus. Und dabei wandelt sie kontinuierlich an der Schwelle aufgrund der von ihr zu ertragenden Ungerechtigkeiten zu einem gefürchteten Monster zu werden. Alle Figuren in diesem Buch sind moralisch verdorben: Titanen, Nymphen, Götter und die Helden, denen Kirke in Laufe der Jahrhunderte begegnet - und letztendlich sie selbst ebenso. Das ist ein sehr langsamen Buch, dessen Fokus auf Charakterentwicklung und Charakterdarstellung basiert. Action und Aufregung sind hier nicht zu finden und dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Wer einen ungewohnten Einblick in die griechische Mythologie haben möchte: das ist euer Buch!
Klassische griechische Mythologie aus einer neuen und spannenden Perspektive erzählt!
Circe, Odysseus, Helios, Achilles, Scylla, Zeus — wer sich mit der griechischen Mythologie beschäftigt, dem sind diese Namen und die vielen weiteren geläufig. Meist bilden Homers Erzählungen wie die „Odyssee“ den Ausgangspunkt für unsere Perspektiven auf die mythischen Geschichten. Madeline Miller lenkt unseren Blick auf eine andere Perspektive, indem sie uns die vielen Geschichten durch die Augen der Titanen-Tochter und Hexe Circe sehen lässt. Eine erhellende Position, die auch über die weibliche Sexualität sowie die sexuellen Übergriffe gegenüber Frauen nachdenklich stimmt und wie sie in der griechischen Mythologie behandelt werden. Bei diesem Buch schwankte ich anfangs sehr, wie ich es einschätzen sollte. Manche Passagen wirkten etwas sperrig, vermutlich insbesondere für all jene, die sich zum ersten Mal mit der griechischen Mythologie befassen. Sperriger als die Übersetzungen der Originalquellen ist es aber auf keinen Fall. 😉 Man merkt der Autorin die altphilologische Ausbildung an, aber im positiven Sinne: Die Geschichte ist akkurat und Circes Perspektive eine Bereicherung. Für viele ist dieses Buch sicherlich ein Lesevergnügen, auch wenn es für kein Pageturner war. Man braucht etwas Zeit. Wer hier allerdings Fantasy vermutet, ist fehl am Platz.
Sehr nahe an der griechischen Mythologie!
Eigentlich mag ich solche Nacherzählungen nicht besonders. Ich bin da viel zu sehr auf das Original versteift und vor allem kann ich es nicht leiden, wenn berühmte literarische Figuren zu sehr in das Denken von heute gepresst werden und der Zeitgeist der Epoche nicht eingefangen wird. Diese Geschichte hat definitiv alles richtig gemacht. Ich bekam eine detaillierte Fassung der griechischen Mythologie zur Zeit von Odysseus und dem Trojakrieg. Dabei hält sich Madeline Miller sehr konkrekt an die tatsächliche Mythologie und verleiht ihren Charakteren durchaus sehr glaubhafte Züge. Dabei spart sie keine Grausamkeit aus, ohne dabei an Glaubhafigkeit zu verlieren oder zu übertreiben. Ich war sehr positiv überrascht und hab sowohl das Buch als auch das Hörbuch sehr genossen. Eigentlich ein 5 Sterne Buch und damit ein Lebenshighlight, wenn nicht ein paar Längen gewesen wären und mir das Ende besser gefallen hätte. Ich kann es kaum erwarten zu "Das Lied von Achilles" zu greifen und fiebere bereits auf weitere Veröffentlichungen dieser Autorin.























































