Sterbendes Blut
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Description
Book Information
Author Description
Marie Erikson, Jahrgang ‘84, studierte Rechtswissenschaften in Hannover und Göttingen. Mittlerweile arbeitet die promovierte Juristin in Braunschweig in einer Forschungseinrichtung. Als Naturfreundin ist es für sie ein großes Glück, dass sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn kürzlich ganz in die Nähe eines wunderschönen Waldes ziehen konnte. Darüber hinaus liebt sie Sherlock Holmes, Schnecken und das Schreiben.
Posts
Vampire in London
Ein atmosphärischer Schauerroman, der das viktorianische London lebendig macht. Elisabeth entdeckt, dass ihr bester Freund Ferenc ein Vampir ist – und findet sich bald in einer Welt voller Geheimnisse, Wissenschaft und dunkler Gefahren wieder. Statt romantischem Kitsch bietet die Geschichte Spannung, Tiefgang und eine mutige Heldin, die über sich hinauswächst. Besonders die Mischung aus historischer Kulisse, düsterer Stimmung und überraschendem Finale hat mich absolut begeistert. Ein packendes Highlight für alle, die Vampirgeschichten jenseits von Klischees lieben!
Kann man machen
Einzelband Ich Perspektive Skoobe Schreibstil war angenehm, der Zeit passend (1888) Mit Elisabeth hatte ich meine Schwierigkeiten Ich hätte sie so gern, so oft geschüttelt Extrem naiv, hat nichts gerafft, ging total blauäugig durch die Welt, Andererseits… sie hat es einfach nicht besser gewusst Behütet aufgewachsen bei Papa, dieser hat sie wie ein rohes Ei gehegt und gepflegt nach dem tot der Mutter … Die Geschichte allerdings hat mich positiv überrascht, ich wusste nicht, was ich erwartet habe, dies jedoch nicht 🤭
Anfangs kam ich ein wenig schwer in die Story rein - das lag wahrscheinlich am Schreibstil, der an die damalige Zeit (1888) angepasst ist - aber als ich dann drin war, fand ich‘s unheimlich gut. Ich hab mich immer sehr gefreut, wenn ich endlich weiter lesen konnte und konnte das Buch dann gar nicht mehr aus der Hand legen. Eine wirklich spannende Geschichte über Vampire! Mit so einigen Dingen hatte ich absolut nicht gerechnet, was der ganzen Story aber nur noch mehr Spannung verschafft hat. Ein wirklich gutes Buch & eine große Empfehlung meinerseits. 📚
☆Düstere Vampir Geschichte☆
《Wer ist das größere Monster: der Vampir – oder der Mensch?》🦇 Eine sehr spannende Geschichte über Elisabeth, die sehr behütet aufwächst und kurz vor ihrer Hochzeit erfährt, dass ihr bester Freund ein Vampir ist.🧛♂️ Sie lernt durch ihn die schöne Welt der Vampire kennen und dass sie keinesfalls nur Monster sind, sondern ihr Leben sich der Forschung und dem Heilen widmet. Ihr Mann der anfangs so lieb und nett scheint, wird immer mehr zu einem gewalttätigen Trinker.🪦 Ich fand die Geschichte und den Schreibstil sehr gut. Die Charaktere waren gut beschrieben und man konnte das Buch zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen.⚰️📚 Kann es jedem empfehlen, der auf düstere Geschichten steht und bei Vampiren nicht Nein sagen kann 🥰😁

Atmosphärisch, aber erzählerisch unausgewogen
„Sterbendes Blut“ präsentiert sich als atmosphärischer und gut geschriebener Roman, der vor allem durch seinen feinfühligen Stil und die überzeugende Darstellung seiner Zeitperiode punktet. Die Autorin schafft es, ein lebendiges Umfeld zu zeichnen und Leser*innen langsam in die Welt hineinzuleiten. Gleichzeitig wirkt der Einstieg zu ausgedehnt: Die Handlung plätschert lange vor sich hin, ohne klare Spannungsschübe oder Entwicklungen, die sofort fesseln. Erst im letzten Drittel entfaltet das Buch sein eigentliches Potenzial – plötzlich wird es intensiver, dynamischer und deutlich aufregender. Der Schlussakt zeigt dann, wie packend die Geschichte hätte sein können, wäre dieses Tempo früher aufgenommen worden. Für Leser*innen, die sich von einem ruhigen Aufbau nicht abschrecken lassen und ein starkes Finale schätzen, ist das Buch absolut lohnenswert. Insgesamt ein atmosphärischer, aber erzählerisch nicht ganz ausgewogener Roman.
Düstere spannende Urban Fantasy
Ich hab eigentlich was ganz anderes erwartet. Zu Beginn fand ich es ein bisschen schade dass kein Wert auf Details wie das Aussehen der Protas gelegt worden ist, sondern eher die Umgebung sehr detailreich beschrieben worden ist, allerdings erfährt man im Laufe des Lesen noch ein paar Details. Ich fand relativ schnell in die Geschichte hinein und mochte sie wirklich gerne. Was ich am Anfang bemängele ist dass man den falschen Namen einmal verwendet hat und die Anreden klein geschrieben worden sind. Ansonsten fand ich den Plot wirklich gelungen und spannend auch wenn ich Jack the Ripper nicht gebraucht hätte. Ein Epilog wäre schön gewesen, ich bin doch immer so neugierig. Jack the Ripper meets the Vamp Cage. I like.
Vampire im viktorianischen London 🩸⚜️
Ehrlich gesagt ist meine Meinung zwiegespalten. Ich hätte Elisabeth gern ein paar Mal geschüttelt. Fairer Weise muss man sagen, hatten Frauen damals in den späten 1800ern nicht viel zu sagen. Umso besser gefällt mir ihre Charakterentwicklung. Auch wenn diese nicht sehr ins Gewicht fällt. Sie trifft im Laufe der Geschichte ein paar wirklich dumme Entscheidungen, die mich echt fertig gemacht haben. (Warum wirft sie ihre Waffe weg? WTF?!) Der Schreibstil war trotz allem sehr ansprechend und mir hat auch die Erzählweise sehr gut gefallen. Diese Story ist spannend, verstörend und hat mir den letzten Nerv geraubt. Das Cover und die Aufmachung sind trotzallem wunderschön. Lesen also auf eigenes Risiko. 😉
Düstere Vampir Urban Fantasy
Wir befinden uns im Jahr 1880. Elisabeth wächst wohl behütet bei ihrem Vater in London auf. Sie träumt von einem Gentleman, der sie umschwärmt, liebt die Bücher von Jane Austen und kann sich stundenlang mit Ferenc, einem guten Freund der Familie über Bücher unterhalten. Nur Veränderungen mag sie nicht. Allerdings ahnt die junge Frau nicht, dass in ihrem Umfeld Vampire leben und auch ihr bester Freund Ferenc zu ihnen gehört. Als ihr Vater nach Amerika auswandern will, lässt Elisabeth sich, um in London bleiben zu können, auf eine Ehe mit Montague, einen Anwalt ein. Schnell zeichnet sich jedoch ab, dass es nicht nur eine böse Schwiegermutter gibt, die ihr das Leben schwer macht, sondern dass auch ihr Ehemann nicht so liebevoll ist, wie erhofft. Er verbietet ihr nicht nur den Kontakt zu Ferenc und ihren neuen Freunden, sondern wird von Tag zu Tag aggressiver. Eigentlich bin ich gar nicht so der Fan von Dark Fantasy und auch das Cover, hat bei mir erstmal für ein mulmiges Gefühl gesorgt hat. Doch irgendwie gefällt es mir trotzdem richtig gut und ich finde, es ist ein richtiger Eyecatcher. Vor allem der Farbschnitt ist wieder fantastisch. Allerdings bin ich vom Drachenmondverlag auch nichts anderes gewohnt. ;-) Ich habe mich gefreut, mal wieder ein Einzelband in den Händen zu halten, denn im Moment lese ich überwiegend Fantasy-Reihen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und ich bin schnell in die Handlung hineingekommen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, um Abends ein paar Seiten zu lesen. Doch einmal angefangen, habe ich mich kaum noch von dem Buch getrennt. Ich musste mich ziemlich schnell von meinen Vorstellungen bezüglich des Plots und der Charaktere verabschieden, doch ich wurde am Ende nicht enttäuscht. Ziemlich schnell hatte ich eine Vermutung, wohin die Reise gehen würde, doch das tat der Spannung keinen Abbruch. Im Fokus der Geschichte steht Elisabeth. Außer zu ihrem Vater, ihrem alten Kindermädchen und Ferenc, dem Freund der Familie hat sie kaum Kontakte nach außen. Auch wenn ich das berücksichtige, war sie teilweise etwas zu gutgläubig und zu naiv. Sie war schon nach einer Begegnung von Montague fasziniert und wollte ihn heiraten. Auch die Existenz der Vampire hat sie mir etwas zu schnell akzeptiert und hingenommen. Besonders gut haben mir Ferenc und Ivo gefallen. Besonders Ivo sorgte mit seinem Auftreten immer wieder dafür, dass die Stimmung etwas aufgelockert wurde. Marie Erikson hat ihren Lesern eine völlig neue Sicht auf die Vampire verschafft und die aktuellen Ereignisse der damaligen Zeit wunderbar in die Handlung eingepflegt. Auch wenn die Story nach einiger Zeit, (wie viele andere auch) schon etwas vorhersehbar war, gab es immer wieder Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Am Ende habe ich mich wunderbar unterhalten gefühlt. Wer allerdings Romantasy sucht, oder sich spicy Szenen erhofft, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Von mir gibt es für diese außergewöhnliche und interessante Story 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Historischer Vampirroman
Klappentext (…) Keine Ahnung, wie ich es beschreiben soll, als einen historischen Vampirroman. Es spielt 1888 im viktorianischem England. Die Industrialisierung hat gerade Einzug genommen. Das Setting ist wirklich passend und hin und wieder treffen wir auf einige historische Figuren. Es war sehr angenehm geschrieben. Man konnte sich alles gut vorstellen. Keine oberflächlichen Beschreibungen, sondern schon etwas mehr ins Detail. Die Protagonistin, die anfangs brav und naiv war und von ihrem Mr. Darcey träumte. Es passte so wunderbar in diese Zeit. Die Gesellschaft. Stellung der Frau. Alles war stimmig. Dadurch wirkte sie so authentisch und glaubhaft. Ich sag nur „Alice im Wunderland“ Und Ivo, war mein absoluter Liebling. So ein herzlicher Charakter. Es ist anzumerken, dass sich die Geschichte recht langsam aufbaut. Das ist völlig okay. Es gibt noch so etwas wie eine richtige Kennenlernphase der Charaktere, was ich bei vielen der heutigen Bücher vermisse. Dennoch fühlten sich manche Kapitel etwas gezogen an. Gerade wenn es um das Alltägliche ging. Die vorletzten Kapitel (was die erneute Jagd nach M. betraf) waren in meinen Augen etwas unnötig. Man kann hier keinen extremen Spannungsbogen oder Plottwist erwarten. Das Ende ist auch recht unspektakulär. Alles in allem ein gutes, aber ruhiges Buch. Es hat Spaß gemacht. Definitiv ein etwas anderer Vampir-Roman. Und zum Glück mal etwas mit Geschichte & Herz.

Eine kleine Berg und Tal Fahrt aber eine schöne Handlung
Ich weiß gar nicht so richtig wo ich anfangen soll. Ich finde das Buch und ich haben eine ziemliche Berg und Tal Fahrt durchlebt. Einerseits liebe ich das Setting und die Handlung total… I mean Vampire!!! Andererseits hat es sich für mich irgendwie echt gezogen, weil einige Sachen sehr umschrieben waren und diese hätten, meiner Meinung nach, kürzer sein können. Die Kapitel sind schon kurz und übersichtlich. Ins Geschehen kommt man an sich auch gut rein. Ich habe lange überlegt und habe mich für neutrale 3 Sterne entschieden, weil es für mich ein durchschnittliches Buch war. Es bleibt mir zu sagen, dass dies nur meine Meinung ist, welche sich auf meine persönlichen Kriterien bezieht! Wenn euch das Buch anspricht, dann scheut euch nicht es selbst zu lesen. Den Geschmäcker sind verschieden. Da ich aber ehrlich damit umgehen möchte, war es weder außergewöhnlich gut noch schlecht! Somit finde ich dies gerechtfertigt.

Jetzt ist es passiert: Ich habe ein Buch mit buntem Farbschnitt gelesen! (Der übrigens, wie das ganze Buch, ziemlich hochwertig hergestellt und verarbeitet ist.) Und tatsächlich: Es weht ein überraschend starker Jane Austen – Spirit durch diesen Roman. Da sowohl ihr Name als auch Titel wie „Stolz und Vorurteil“ mehrfach erwähnt werden, ist sofort klar, dass das durchaus ganz bewusst und absichtlich so gehalten wurde. Von Marie Erikson, bisher durch diverse Beiträge zur „Perry Rhodan“ und zur „John Sinclair“ – Serie bekannt, hätte ich eine solch altmodisch-romantische Story in dazugehörigem Setting nicht unbedingt erwartet. Doch natürlich kommt hier auch noch ein ganz anderes, übernatürliches und im wahrsten Sinne des Wortes blutiges Element dazu. Aber es bleibt größtenteils erstaunlich weit im Hintergrund. Wer eine Wendung à la „Stolz und Vorurteil und Zombies“ erwartet, täuscht sich. „Sterbendes Blut“ ist keine zynisch-ironische Splatterorgie, sondern in erster Linie ein … tja, man kann wohl sagen: ein historischer Roman, der von den Freuden und (vor allem) Nöten einer jungen Frau aus gutem Hause erzählt, die in den Konventionen des 19. Jahrhunderts gefangen ist. Das ist zugegebenermaßen bisweilen recht vorhersehbar. Letztlich entwickelt sich die Handlung aber noch in eine Richtung, die so anfangs nicht vorherzusehen war (sofern man nicht den Klappentext gelesen hat). Wie man überhaupt sagen kann: Interessant wird das Ganze durch die in einer solchen Story *unerwarteten* Elemente, und davon finden sich durchaus mehrere. Na, und dann gibt’s da eben auch noch den ganz und gar un-austenmäßigen blutigen Aspekt. So war die vielleicht blutigste Szene im ganzen Roman zugleich auch die - für meinen Geschmack - stärkste und eindringliste. Da wird klar: Marie Erikson kann schreiben! Ein weiterer Pluspunkt: die Figuren! Da sind einige sehr schöne und lebensecht beschriebene Charaktere dabei. Auch hier zeigt sich das Können der Autorin. Als Zielgruppe dürften sich also sowohl Fans des bunten Buchschnitts als auch Horror- bzw. Gruselfans angesprochen fühlen, wobei von der Story insgesamt wohl doch eher erstere bedient werden. Mein persönliches Fazit: Anders als erwartet, aber gerade deshalb nicht uninteressant.
"Nicht alles ist schön,was da draussen passiert.Aber einiges.Und dafür lohnt es sich,aus dem Kokon zu kriechen."
⚠️ Rezension enthält Spoiler ⚠️ "Sterbendes Blut" wurde in einer (leider) längst verstorbenen Zeit geschrieben. Der Schreibstil aus dem Viktorianischen Zeitalter hat mir sehr gefallen. Am Anfang fande ich die Story sehr trist...es wird ein allgemeiner uns heute bekannter Alltag aus dem Jahre 1888 beschrieben. Eine erwachsenwerdende Frau heiratet ihre vermutlich grosse Liebe und erfährt den grauenhaften täglichen Wahnsin eines erfolglosen Mannes. Im Verlauf wurden viele starke Persönlichkeiten wie Thomes Edison,Nikola Tesla sowie Robert Koch erwähnt. Dies fande ich sehr interessant, da die Fakten nicht umschrieben wurden und deren tatsächlichen Forschungen und Erfindungen der Warheit entsprechend mit eingebaut wurden. Zur Mitte des Buches trafen wir auf die Zeit, als Jack the Ripper sein Unheil trieb.Auch hier wurden die Tasachen nicht verwischt.Alle seine fünf bekannten Opfer wurden namentlich genannt. Und am Ende des Buches klickte der Lichtschalter im Kopf dann endlich um🧏🏼♀️ ...wer ahnte denn,dass der erfolglose Ehemann das Monster höchst persönlich war. An sich eine gute Story gewesen.Die Kapitel waren recht kurz verfasst,sodass sich das Buch schnell weg lesen ließ. Von dem wunderschönen Cover und dem atemberaubenden Farbschnitt brauchen wir glaube ich keine weiteren Worte verlieren. Für mich persönlich, war es leider viel zu wenig "Vampire-Vibe", die Story bezog sich zum großen Teil nur auf das Leben von Elisabeth und ihre trostlosen Ehe,und wenig über das Vampir-Sein.

Mal was ganz anderes, aber ich muss sagen, ich fand es wirklich gut. Wenig romance aber dennoch wirklich fesselnd 😆 Ich liebe Vampire und jetzt muss ich unbedingt jedes Vampir Buch lesen haha. Der Schreibstil war richtig gut zu lesen. Sehr flüssig. Spannend & fesselnd! Kann das Buch wirklich empfehlen.
Sehr anders als erwartet
Achtung Spoiler! Wer hier eine klassische Vampirgeschichte erwartet, der wird leider enttäuscht. Vampire sind zwar ein Thema, doch in erster Linie dreht sich die Geschichte um Elisabeth und ihren Mann Montague und wie diese Ehe geartet ist. Die Geschichte spielt im viktorianischen Zeitalter, was mir sehr gut gefällt. Das spiegelt sich auch sehr gut in den Dialogen wider. Der Schreibstil ist sehr flüssig, sodass sich das Buch recht zügig liest. Mit Elisabeth gibt es eine sehr naive und überbehütet aufgewachsenen Protagonistin. Manchmal ist Ihre Art recht süß, manchmal aber sehr anstrengend. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass sich die Vampire als Hüter des Wissens verstehen und Einfluss nehmen auf Forschung und gesellschaftliche Entwicklung. Dadurch kommt man mit ein paar bekannten Namen wie Robert Koch und Marie Curie in Berührung. Das Ende hat mich mit der teilweise etwas zähen Geschichte gut versöhnt.
Trashig mit Höhepunkten
Das Buch ist ein echter Pageturner, auch wenn die Naivität der Protagonistin nervt und es einige Schwächen und Logikfehler hat. Das letzte Drittel hat dann wieder richtig Spass gemacht. Das 2. oder 3. Buch der Autorin wird sicher toll, doch bis dahin ist Luft nach oben. Auch wenn das frühere Schreiben für z.B. die "John Sinclair" Reihe sicher eine gute Basis geschaffen hat.
Ich bin ein wenig zwiegespalten. Auf der einen Seite war die Story ein spannender Mix aus Thrill, leichter Fantasy und viktorianischem Setting, andererseits fand ich die Protagonistin etwas flach und den Twist sehr vorhersehbar. Ich hatte mir mehr düsternis erwartet, dennoch war das Buch insgesamt gut und der Stil angenehm zu lesen.
Interview mit einem Vampir Vibes
Die Idee ist super, das Buch hat mich richtig mitgenommen. Die Spannung hat sich langsam aufgebaut und hat im richtigen Moment zugeschlagen. Hat mich vom Vibe stark an den Film „Interview mit einem Vampir“ und bisschen an Dracula erinnert. 4 Sterne, weil mir zum Schluss des Buches noch was zur Handlung zwischen Ferenc und Elisabeth gefehlt hat.
Vorhersehbare Handlung
Eigentlich kann man nicht viel Gutes über dieses Buch sagen. Handlung ist vorhersehbar und dadurch wenig überraschend. Die Darstellung der Protagonistin fast schon nervig. Ja, das vorherrschende Frauenbild in dieser Epoche war nicht positiv, aber muss man deswegen die Protagonistin so naiv, einfältig und dumm darstellen??
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Marie Erikson, Jahrgang ‘84, studierte Rechtswissenschaften in Hannover und Göttingen. Mittlerweile arbeitet die promovierte Juristin in Braunschweig in einer Forschungseinrichtung. Als Naturfreundin ist es für sie ein großes Glück, dass sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn kürzlich ganz in die Nähe eines wunderschönen Waldes ziehen konnte. Darüber hinaus liebt sie Sherlock Holmes, Schnecken und das Schreiben.
Posts
Vampire in London
Ein atmosphärischer Schauerroman, der das viktorianische London lebendig macht. Elisabeth entdeckt, dass ihr bester Freund Ferenc ein Vampir ist – und findet sich bald in einer Welt voller Geheimnisse, Wissenschaft und dunkler Gefahren wieder. Statt romantischem Kitsch bietet die Geschichte Spannung, Tiefgang und eine mutige Heldin, die über sich hinauswächst. Besonders die Mischung aus historischer Kulisse, düsterer Stimmung und überraschendem Finale hat mich absolut begeistert. Ein packendes Highlight für alle, die Vampirgeschichten jenseits von Klischees lieben!
Kann man machen
Einzelband Ich Perspektive Skoobe Schreibstil war angenehm, der Zeit passend (1888) Mit Elisabeth hatte ich meine Schwierigkeiten Ich hätte sie so gern, so oft geschüttelt Extrem naiv, hat nichts gerafft, ging total blauäugig durch die Welt, Andererseits… sie hat es einfach nicht besser gewusst Behütet aufgewachsen bei Papa, dieser hat sie wie ein rohes Ei gehegt und gepflegt nach dem tot der Mutter … Die Geschichte allerdings hat mich positiv überrascht, ich wusste nicht, was ich erwartet habe, dies jedoch nicht 🤭
Anfangs kam ich ein wenig schwer in die Story rein - das lag wahrscheinlich am Schreibstil, der an die damalige Zeit (1888) angepasst ist - aber als ich dann drin war, fand ich‘s unheimlich gut. Ich hab mich immer sehr gefreut, wenn ich endlich weiter lesen konnte und konnte das Buch dann gar nicht mehr aus der Hand legen. Eine wirklich spannende Geschichte über Vampire! Mit so einigen Dingen hatte ich absolut nicht gerechnet, was der ganzen Story aber nur noch mehr Spannung verschafft hat. Ein wirklich gutes Buch & eine große Empfehlung meinerseits. 📚
☆Düstere Vampir Geschichte☆
《Wer ist das größere Monster: der Vampir – oder der Mensch?》🦇 Eine sehr spannende Geschichte über Elisabeth, die sehr behütet aufwächst und kurz vor ihrer Hochzeit erfährt, dass ihr bester Freund ein Vampir ist.🧛♂️ Sie lernt durch ihn die schöne Welt der Vampire kennen und dass sie keinesfalls nur Monster sind, sondern ihr Leben sich der Forschung und dem Heilen widmet. Ihr Mann der anfangs so lieb und nett scheint, wird immer mehr zu einem gewalttätigen Trinker.🪦 Ich fand die Geschichte und den Schreibstil sehr gut. Die Charaktere waren gut beschrieben und man konnte das Buch zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen.⚰️📚 Kann es jedem empfehlen, der auf düstere Geschichten steht und bei Vampiren nicht Nein sagen kann 🥰😁

Atmosphärisch, aber erzählerisch unausgewogen
„Sterbendes Blut“ präsentiert sich als atmosphärischer und gut geschriebener Roman, der vor allem durch seinen feinfühligen Stil und die überzeugende Darstellung seiner Zeitperiode punktet. Die Autorin schafft es, ein lebendiges Umfeld zu zeichnen und Leser*innen langsam in die Welt hineinzuleiten. Gleichzeitig wirkt der Einstieg zu ausgedehnt: Die Handlung plätschert lange vor sich hin, ohne klare Spannungsschübe oder Entwicklungen, die sofort fesseln. Erst im letzten Drittel entfaltet das Buch sein eigentliches Potenzial – plötzlich wird es intensiver, dynamischer und deutlich aufregender. Der Schlussakt zeigt dann, wie packend die Geschichte hätte sein können, wäre dieses Tempo früher aufgenommen worden. Für Leser*innen, die sich von einem ruhigen Aufbau nicht abschrecken lassen und ein starkes Finale schätzen, ist das Buch absolut lohnenswert. Insgesamt ein atmosphärischer, aber erzählerisch nicht ganz ausgewogener Roman.
Düstere spannende Urban Fantasy
Ich hab eigentlich was ganz anderes erwartet. Zu Beginn fand ich es ein bisschen schade dass kein Wert auf Details wie das Aussehen der Protas gelegt worden ist, sondern eher die Umgebung sehr detailreich beschrieben worden ist, allerdings erfährt man im Laufe des Lesen noch ein paar Details. Ich fand relativ schnell in die Geschichte hinein und mochte sie wirklich gerne. Was ich am Anfang bemängele ist dass man den falschen Namen einmal verwendet hat und die Anreden klein geschrieben worden sind. Ansonsten fand ich den Plot wirklich gelungen und spannend auch wenn ich Jack the Ripper nicht gebraucht hätte. Ein Epilog wäre schön gewesen, ich bin doch immer so neugierig. Jack the Ripper meets the Vamp Cage. I like.
Vampire im viktorianischen London 🩸⚜️
Ehrlich gesagt ist meine Meinung zwiegespalten. Ich hätte Elisabeth gern ein paar Mal geschüttelt. Fairer Weise muss man sagen, hatten Frauen damals in den späten 1800ern nicht viel zu sagen. Umso besser gefällt mir ihre Charakterentwicklung. Auch wenn diese nicht sehr ins Gewicht fällt. Sie trifft im Laufe der Geschichte ein paar wirklich dumme Entscheidungen, die mich echt fertig gemacht haben. (Warum wirft sie ihre Waffe weg? WTF?!) Der Schreibstil war trotz allem sehr ansprechend und mir hat auch die Erzählweise sehr gut gefallen. Diese Story ist spannend, verstörend und hat mir den letzten Nerv geraubt. Das Cover und die Aufmachung sind trotzallem wunderschön. Lesen also auf eigenes Risiko. 😉
Düstere Vampir Urban Fantasy
Wir befinden uns im Jahr 1880. Elisabeth wächst wohl behütet bei ihrem Vater in London auf. Sie träumt von einem Gentleman, der sie umschwärmt, liebt die Bücher von Jane Austen und kann sich stundenlang mit Ferenc, einem guten Freund der Familie über Bücher unterhalten. Nur Veränderungen mag sie nicht. Allerdings ahnt die junge Frau nicht, dass in ihrem Umfeld Vampire leben und auch ihr bester Freund Ferenc zu ihnen gehört. Als ihr Vater nach Amerika auswandern will, lässt Elisabeth sich, um in London bleiben zu können, auf eine Ehe mit Montague, einen Anwalt ein. Schnell zeichnet sich jedoch ab, dass es nicht nur eine böse Schwiegermutter gibt, die ihr das Leben schwer macht, sondern dass auch ihr Ehemann nicht so liebevoll ist, wie erhofft. Er verbietet ihr nicht nur den Kontakt zu Ferenc und ihren neuen Freunden, sondern wird von Tag zu Tag aggressiver. Eigentlich bin ich gar nicht so der Fan von Dark Fantasy und auch das Cover, hat bei mir erstmal für ein mulmiges Gefühl gesorgt hat. Doch irgendwie gefällt es mir trotzdem richtig gut und ich finde, es ist ein richtiger Eyecatcher. Vor allem der Farbschnitt ist wieder fantastisch. Allerdings bin ich vom Drachenmondverlag auch nichts anderes gewohnt. ;-) Ich habe mich gefreut, mal wieder ein Einzelband in den Händen zu halten, denn im Moment lese ich überwiegend Fantasy-Reihen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und ich bin schnell in die Handlung hineingekommen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, um Abends ein paar Seiten zu lesen. Doch einmal angefangen, habe ich mich kaum noch von dem Buch getrennt. Ich musste mich ziemlich schnell von meinen Vorstellungen bezüglich des Plots und der Charaktere verabschieden, doch ich wurde am Ende nicht enttäuscht. Ziemlich schnell hatte ich eine Vermutung, wohin die Reise gehen würde, doch das tat der Spannung keinen Abbruch. Im Fokus der Geschichte steht Elisabeth. Außer zu ihrem Vater, ihrem alten Kindermädchen und Ferenc, dem Freund der Familie hat sie kaum Kontakte nach außen. Auch wenn ich das berücksichtige, war sie teilweise etwas zu gutgläubig und zu naiv. Sie war schon nach einer Begegnung von Montague fasziniert und wollte ihn heiraten. Auch die Existenz der Vampire hat sie mir etwas zu schnell akzeptiert und hingenommen. Besonders gut haben mir Ferenc und Ivo gefallen. Besonders Ivo sorgte mit seinem Auftreten immer wieder dafür, dass die Stimmung etwas aufgelockert wurde. Marie Erikson hat ihren Lesern eine völlig neue Sicht auf die Vampire verschafft und die aktuellen Ereignisse der damaligen Zeit wunderbar in die Handlung eingepflegt. Auch wenn die Story nach einiger Zeit, (wie viele andere auch) schon etwas vorhersehbar war, gab es immer wieder Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Am Ende habe ich mich wunderbar unterhalten gefühlt. Wer allerdings Romantasy sucht, oder sich spicy Szenen erhofft, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Von mir gibt es für diese außergewöhnliche und interessante Story 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Historischer Vampirroman
Klappentext (…) Keine Ahnung, wie ich es beschreiben soll, als einen historischen Vampirroman. Es spielt 1888 im viktorianischem England. Die Industrialisierung hat gerade Einzug genommen. Das Setting ist wirklich passend und hin und wieder treffen wir auf einige historische Figuren. Es war sehr angenehm geschrieben. Man konnte sich alles gut vorstellen. Keine oberflächlichen Beschreibungen, sondern schon etwas mehr ins Detail. Die Protagonistin, die anfangs brav und naiv war und von ihrem Mr. Darcey träumte. Es passte so wunderbar in diese Zeit. Die Gesellschaft. Stellung der Frau. Alles war stimmig. Dadurch wirkte sie so authentisch und glaubhaft. Ich sag nur „Alice im Wunderland“ Und Ivo, war mein absoluter Liebling. So ein herzlicher Charakter. Es ist anzumerken, dass sich die Geschichte recht langsam aufbaut. Das ist völlig okay. Es gibt noch so etwas wie eine richtige Kennenlernphase der Charaktere, was ich bei vielen der heutigen Bücher vermisse. Dennoch fühlten sich manche Kapitel etwas gezogen an. Gerade wenn es um das Alltägliche ging. Die vorletzten Kapitel (was die erneute Jagd nach M. betraf) waren in meinen Augen etwas unnötig. Man kann hier keinen extremen Spannungsbogen oder Plottwist erwarten. Das Ende ist auch recht unspektakulär. Alles in allem ein gutes, aber ruhiges Buch. Es hat Spaß gemacht. Definitiv ein etwas anderer Vampir-Roman. Und zum Glück mal etwas mit Geschichte & Herz.

Eine kleine Berg und Tal Fahrt aber eine schöne Handlung
Ich weiß gar nicht so richtig wo ich anfangen soll. Ich finde das Buch und ich haben eine ziemliche Berg und Tal Fahrt durchlebt. Einerseits liebe ich das Setting und die Handlung total… I mean Vampire!!! Andererseits hat es sich für mich irgendwie echt gezogen, weil einige Sachen sehr umschrieben waren und diese hätten, meiner Meinung nach, kürzer sein können. Die Kapitel sind schon kurz und übersichtlich. Ins Geschehen kommt man an sich auch gut rein. Ich habe lange überlegt und habe mich für neutrale 3 Sterne entschieden, weil es für mich ein durchschnittliches Buch war. Es bleibt mir zu sagen, dass dies nur meine Meinung ist, welche sich auf meine persönlichen Kriterien bezieht! Wenn euch das Buch anspricht, dann scheut euch nicht es selbst zu lesen. Den Geschmäcker sind verschieden. Da ich aber ehrlich damit umgehen möchte, war es weder außergewöhnlich gut noch schlecht! Somit finde ich dies gerechtfertigt.

Jetzt ist es passiert: Ich habe ein Buch mit buntem Farbschnitt gelesen! (Der übrigens, wie das ganze Buch, ziemlich hochwertig hergestellt und verarbeitet ist.) Und tatsächlich: Es weht ein überraschend starker Jane Austen – Spirit durch diesen Roman. Da sowohl ihr Name als auch Titel wie „Stolz und Vorurteil“ mehrfach erwähnt werden, ist sofort klar, dass das durchaus ganz bewusst und absichtlich so gehalten wurde. Von Marie Erikson, bisher durch diverse Beiträge zur „Perry Rhodan“ und zur „John Sinclair“ – Serie bekannt, hätte ich eine solch altmodisch-romantische Story in dazugehörigem Setting nicht unbedingt erwartet. Doch natürlich kommt hier auch noch ein ganz anderes, übernatürliches und im wahrsten Sinne des Wortes blutiges Element dazu. Aber es bleibt größtenteils erstaunlich weit im Hintergrund. Wer eine Wendung à la „Stolz und Vorurteil und Zombies“ erwartet, täuscht sich. „Sterbendes Blut“ ist keine zynisch-ironische Splatterorgie, sondern in erster Linie ein … tja, man kann wohl sagen: ein historischer Roman, der von den Freuden und (vor allem) Nöten einer jungen Frau aus gutem Hause erzählt, die in den Konventionen des 19. Jahrhunderts gefangen ist. Das ist zugegebenermaßen bisweilen recht vorhersehbar. Letztlich entwickelt sich die Handlung aber noch in eine Richtung, die so anfangs nicht vorherzusehen war (sofern man nicht den Klappentext gelesen hat). Wie man überhaupt sagen kann: Interessant wird das Ganze durch die in einer solchen Story *unerwarteten* Elemente, und davon finden sich durchaus mehrere. Na, und dann gibt’s da eben auch noch den ganz und gar un-austenmäßigen blutigen Aspekt. So war die vielleicht blutigste Szene im ganzen Roman zugleich auch die - für meinen Geschmack - stärkste und eindringliste. Da wird klar: Marie Erikson kann schreiben! Ein weiterer Pluspunkt: die Figuren! Da sind einige sehr schöne und lebensecht beschriebene Charaktere dabei. Auch hier zeigt sich das Können der Autorin. Als Zielgruppe dürften sich also sowohl Fans des bunten Buchschnitts als auch Horror- bzw. Gruselfans angesprochen fühlen, wobei von der Story insgesamt wohl doch eher erstere bedient werden. Mein persönliches Fazit: Anders als erwartet, aber gerade deshalb nicht uninteressant.
"Nicht alles ist schön,was da draussen passiert.Aber einiges.Und dafür lohnt es sich,aus dem Kokon zu kriechen."
⚠️ Rezension enthält Spoiler ⚠️ "Sterbendes Blut" wurde in einer (leider) längst verstorbenen Zeit geschrieben. Der Schreibstil aus dem Viktorianischen Zeitalter hat mir sehr gefallen. Am Anfang fande ich die Story sehr trist...es wird ein allgemeiner uns heute bekannter Alltag aus dem Jahre 1888 beschrieben. Eine erwachsenwerdende Frau heiratet ihre vermutlich grosse Liebe und erfährt den grauenhaften täglichen Wahnsin eines erfolglosen Mannes. Im Verlauf wurden viele starke Persönlichkeiten wie Thomes Edison,Nikola Tesla sowie Robert Koch erwähnt. Dies fande ich sehr interessant, da die Fakten nicht umschrieben wurden und deren tatsächlichen Forschungen und Erfindungen der Warheit entsprechend mit eingebaut wurden. Zur Mitte des Buches trafen wir auf die Zeit, als Jack the Ripper sein Unheil trieb.Auch hier wurden die Tasachen nicht verwischt.Alle seine fünf bekannten Opfer wurden namentlich genannt. Und am Ende des Buches klickte der Lichtschalter im Kopf dann endlich um🧏🏼♀️ ...wer ahnte denn,dass der erfolglose Ehemann das Monster höchst persönlich war. An sich eine gute Story gewesen.Die Kapitel waren recht kurz verfasst,sodass sich das Buch schnell weg lesen ließ. Von dem wunderschönen Cover und dem atemberaubenden Farbschnitt brauchen wir glaube ich keine weiteren Worte verlieren. Für mich persönlich, war es leider viel zu wenig "Vampire-Vibe", die Story bezog sich zum großen Teil nur auf das Leben von Elisabeth und ihre trostlosen Ehe,und wenig über das Vampir-Sein.

Mal was ganz anderes, aber ich muss sagen, ich fand es wirklich gut. Wenig romance aber dennoch wirklich fesselnd 😆 Ich liebe Vampire und jetzt muss ich unbedingt jedes Vampir Buch lesen haha. Der Schreibstil war richtig gut zu lesen. Sehr flüssig. Spannend & fesselnd! Kann das Buch wirklich empfehlen.
Sehr anders als erwartet
Achtung Spoiler! Wer hier eine klassische Vampirgeschichte erwartet, der wird leider enttäuscht. Vampire sind zwar ein Thema, doch in erster Linie dreht sich die Geschichte um Elisabeth und ihren Mann Montague und wie diese Ehe geartet ist. Die Geschichte spielt im viktorianischen Zeitalter, was mir sehr gut gefällt. Das spiegelt sich auch sehr gut in den Dialogen wider. Der Schreibstil ist sehr flüssig, sodass sich das Buch recht zügig liest. Mit Elisabeth gibt es eine sehr naive und überbehütet aufgewachsenen Protagonistin. Manchmal ist Ihre Art recht süß, manchmal aber sehr anstrengend. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass sich die Vampire als Hüter des Wissens verstehen und Einfluss nehmen auf Forschung und gesellschaftliche Entwicklung. Dadurch kommt man mit ein paar bekannten Namen wie Robert Koch und Marie Curie in Berührung. Das Ende hat mich mit der teilweise etwas zähen Geschichte gut versöhnt.
Trashig mit Höhepunkten
Das Buch ist ein echter Pageturner, auch wenn die Naivität der Protagonistin nervt und es einige Schwächen und Logikfehler hat. Das letzte Drittel hat dann wieder richtig Spass gemacht. Das 2. oder 3. Buch der Autorin wird sicher toll, doch bis dahin ist Luft nach oben. Auch wenn das frühere Schreiben für z.B. die "John Sinclair" Reihe sicher eine gute Basis geschaffen hat.
Ich bin ein wenig zwiegespalten. Auf der einen Seite war die Story ein spannender Mix aus Thrill, leichter Fantasy und viktorianischem Setting, andererseits fand ich die Protagonistin etwas flach und den Twist sehr vorhersehbar. Ich hatte mir mehr düsternis erwartet, dennoch war das Buch insgesamt gut und der Stil angenehm zu lesen.
Interview mit einem Vampir Vibes
Die Idee ist super, das Buch hat mich richtig mitgenommen. Die Spannung hat sich langsam aufgebaut und hat im richtigen Moment zugeschlagen. Hat mich vom Vibe stark an den Film „Interview mit einem Vampir“ und bisschen an Dracula erinnert. 4 Sterne, weil mir zum Schluss des Buches noch was zur Handlung zwischen Ferenc und Elisabeth gefehlt hat.
Vorhersehbare Handlung
Eigentlich kann man nicht viel Gutes über dieses Buch sagen. Handlung ist vorhersehbar und dadurch wenig überraschend. Die Darstellung der Protagonistin fast schon nervig. Ja, das vorherrschende Frauenbild in dieser Epoche war nicht positiv, aber muss man deswegen die Protagonistin so naiv, einfältig und dumm darstellen??






























