Die Schöpfer der Wolken
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Book Information
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Ein Leben, in wenigen Zeilen zusammengefasst, ist wie ein Universum zwischen zwei Buchdeckeln: Eine kleine, zauberhafte Unmöglichkeit. Marie Graßhoff wurde kurz vor Weihnachten 1990 an einem verschneiten Tag im märchenhaften Harz geboren. Bereits im Grundschulalter erkannte sie, dass die Welten in ihrem Kopf zu groß sind, um sie in Gedanken zu behalten - also begann sie damit, sie auf Papier zu bannen. Wort für Wort, bis Sterne und Galaxien an den Seiten hafteten und ordentlich im Regal verstaut werden konnten. Nach dem Abitur verschlug es die Träumerin in die Großstadt, wo sie ihren Bachelor in Buchwissenschaft und Linguistik absolvierte und dann einige Jahre als Social Media Manager Berufserfahrung sammelte. Inzwischen ist sie als freier Autor und Grafikdesigner unterwegs und erfreut sich der vielfältigen kreativen Aufgaben, die sie täglich bewältigen kann. Zum Schreiben nutzt sie noch immer jede freie Tages- und Nachtstunde. Jede Minute wird darauf verwendet, die Welt zu retten. Wenn auch nur eine von Milliarden. Die "Kernstaub"-Trilogie ist das Projekt, dem sie sich mit Feuereifer widmet, während viele weitere Projekte bereits ihren Kopf und auch ihre virtuellen Schubladen füllen. "Seraphine" ist ihre erste Romanreihe, die sie mit 14 Jahren zu verfassen begann.
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Eine phantastische Dystopie mit viel Tiefe, ausgeklügeltem Worldbuilding und Hoffnungsschimmern (alternative Energien), aber leider auch Ecken und Kanten. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, aber irgendetwas hat gefehlt, um sie komplett zu begreifen. Auch das Ende war mir nicht ganz schlüssig. Oder der Weg dorthin. Einige actionreiche Szenen sind an mir vorbeigeplätschert oder wollten sich nicht richtig in meinem Kopf offenbaren. Der Fokus liegt insgesamt sehr auf den Emotionen, auf dem Innenleben der Charaktere, was ich einerseits wahnsinnig spannend fand, mich aber an anderen Stellen die Handlung hat vergessen lassen. Wer redet nochmal mit wem? Was war jetzt sein Plan? Die Welt und das Untergangsszenario, welches Marie erschaffen hat, schien mir durchaus gelungen, doch der Auslöser hierfür war mir mitunter auch nicht schlüssig. Wie kam es zu den Beben? Was war die Ursache? Ich werde den Roman ein zweites Mal lesen, um alle Details vollends begreifen zu können, doch ich muss betonen, dass Marie eines seit Anfang an beweist: sie ist eine der kreativsten Autorinnen, deren Werke ich gelesen habe. Hut ab für so viel Einfallsreichtum 🥰
Traumhaft ⭐️✨️🌟
Ich muss zugeben ich hab ein wenig gebraucht ins Buch rein zu kommen, aber als sich langsam alles zusammen fügte war ich einfach nur noch begeistert. Die verschiedenen POVs die sich langsam zu einem großen Ganzen zusammen fügen. Die Geheimnise die ans Licht kommen, einfach unfassbar gut. Einige Dinge habe ich schon recht früh geahnt auf andere hingegen bin ich bis zur Auflösung nicht gekommen. Mir gefiel die Storyline mit den Dimensionen, den Splittern und das Setting haben mir unfassbar gut gefallen. Ein grandioses Buch, ich wurde nicht enttäuscht.

Zu allererst: Es ist schon witzig, 2024 ein Buch zu lesen, das 2017 veröffentlich wurde und 2021 in der Zukunft spielt, und demnach für mich jetzt eigentlich in der Vergangenheit 😁 Gleichzeitig zeigt mir das aber auch, dass es viel zu lange auf dem SuB lag, was mir in dem Fall echt leid tut. Es war nämlich toll. Ich wusste überhaupt nicht, was hier auf mich zukommt, außer eben, dass es eine dystopische Geschichte sein würde, und das war sie auch in einem ganz hervorragenden Maße. Der Schreibstil war von Anfang bis Ende unheimlich schön, es fiel mir sehr leicht, den Ereignissen zu folgen, mich fesseln zu lassen und vor allem den komplexen Vorgängen ohne Probleme zu folgen. Denn die Weltgestaltung ist hier sehr umfangreich, baut sich aber nach und nach auf, wurde toll erklärt, und auch sehr detailreich, ohne mich zu erschlagen, so dass ich wirklich die Bilder vor Augen hatte. Wir begleiten hier vier bis sieben Charaktere durch den Weltuntergang, wenn man so will, und jede*r Einzelne von ihnen hat eine großartige Perspektive bekommen, die alle total unvorhersehbar verlaufen, sich hier und da kreuzen und einen miträtseln lassen, wie das nun alles zusammenhängt. Die Plottwists waren einfach so gut, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Mehr kann man auch eigentlich gar nicht zur Handlung verraten, ohne zu spoilern. Das Setting war dann die Kirsche auf der Sahne, weil Shanghai und China generell einfach mal was sehr anderes für mich waren. Ich kann nur jedem diese tolle Geschichte empfehlen, für mich war’s ein Highlight ❤️

Die Idee finde ich gut und auch der Anfang des Buches ist stark, danach schleppt sich die Geschichte aber leider über viele Seiten und schöpft nicht ihr volles Potenzial aus. Die Enthüllungen am Ende und das, was Ciara und ihre Verbündeten danach unternehmen, hätten gern viel mehr Seiten einnehmen dürfen. Ansonsten merkt man, dass das Buch schon ein paar Jahre alt ist, Marie Graßhoffs Stil ist gut, aber noch nicht so einwandfrei wie heute.
Ich konnte die komplexe Dystopie nicht gänzlich erfassen. Es war mir etwas zuviel.
Ciara ist erschüttert, als ihr ältester Bruder Koba auf unerklärliche Weise stirbt. Er war der Einzige, der ihr Geheimnis, dass sie in die Traumwelt anderer Menschen sehen kann, gekannt hat. Kobas letzter Wunsch führt sie nach Shanghai, um einem dubiosen Verleger sein letztes Manuskript zu überreichen. Doch als die Erde zu beben beginnt, die Uhren verrücktspielen und fremde Dimensionen aus Spiegeln dringen, erkennt Ciara, dass Koba sie auf eine besondere Mission geschickt hat. Mir fiel der Einstieg in die Geschichte und komplexe Welt der Dimensionen schwer. Es kommt vieles auf einmal und die Ereignisse überschlagen sich in einem Untergangsszenario. Besonders bei den Hauptcharakteren hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, um ihre besonderen Fähigkeiten besser erfassen zu können. Mir gefiel die Grundidee, denn darin sehe ich sehr viel Potential, aber irgendwie bei mir nicht gänzlich der Funke überspringen wollte. Mein Fazit: Eine komplexe Dystopie, die mit einer gewissen Wucht daherkommt. 3 Sterne.

Atemberaubend und grandioses Setting
Marie Grasshoff schafft es einfach immer wieder aufs neue, mich von ihrem Talent zum Worldbuilding zu begeistern. Ihr bildhafte Sprache macht einfach jeden Buch zu einem besonderen Erlebnis. Wie auch das hier. Die Idee ist großartig und die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Der Anfang ist etwas verwirrend, weil man mitten ins Geschehen springt und das Geschehene erst nach und Nach erklärt wird. Doch als ich mich erst einmal drauf eingelassen habe konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Wer Shanghai kennt, weiß wie großartig diese Stadt ist und beim Lesen hat es sich so angefühlt, als würde ich selbst wieder vor Ort sein. Ein spektakuläres Lesevergnügen, was wieder mal beweist, dass man mit ihren Büchern eigentlich nie daneben liegt.
»Die Schöpfer der Wolken« ist eine gelungene Geschichte, die den Leser fesselt, packt und einfach mitreißt. Der Aufbau der Story ist sehr interessant und ziemlich lange hat man einfach keine genaue Vorstellung um was es explizit geht. Die Autorin hat hier eine interessante Welt erschaffen, die mich absolut angefixt hat. Es ist Scifi, Fantasy aber auch sehr Apokalyptisch und genau diese Mischung ist so wahnsinnig interessant. Marie schöpft solche Welten immer sehr aus. Allerdings tat ich mich manchmal ein wenig schwer, alles zu verstehen, aber mit der Zeit liest man es einfach irgendwie raus. Es ist also kein Buch für zwischendurch und auch keins zum abschalten. Aber es lohnt sich, sehr! Manche Plots sind ziemlich vorhersehbar, was ich aber absolut nicht als schlecht bewerten kann! Die Charaktere sind allesamt interessant, der ein oder andere bekommt meiner Meinung nach aber viel zu wenig Beachtung, was ich sehr schade finde. Trotz diesen kleinen Mimimis ist dieses Buch wirklich, auf das große Ganze betrachtet so gut! Für alle die gerne mal eine etwas andere anspruchsvolle Reise lesen möchte, kann ich dieses kleine Meisterwerk sehr empfehlen!

🥹🫶🏻 Außergewöhnlich, spannend, traurig,... Eben ein typisches Buch aus der Feder von Marie Graßhoff. Und ich liebe es! Mal wieder 🤝🏻
Wenn ich an die Bücher denke, die ich bisher von der Autorin gelesen habe, dann denke ich vor allem an einem wunderschönen Schreibstil, spannende Charaktere und sehr besondere Settings. Ich denke außerdem an grandiose Ideen, die mich beim Lesen herausfordern und mich neue Dinge lernen lassen. Marie Graßhoff schafft es wirklich jedes Mal, dass ich staunend vor ihren Büchern sitze und mich wundere, woher diese Ideen kommen und wie sie den Überblick über ihre Geschichte behält. Auch bei diesem Buch ging es mir wieder so. Manche Twists habe ich erahnt, aber es hat mich nicht im Geringsten auf das vorbereitet, was mich dann erwartet hat. Ich fand das Buch wirklich unglaublich gelungen. Die Geschichte ist so interessant und spannend und auch die verschiedenen POV's haben mich nicht gestört. Ab einem gewissen Punkt war ich so in der Geschichte drin, dass ich mich jedes Mal aufs Weiterlesen gefreut habe. Ich muss allerdings anmerken, dass ich das Buch in einer Zeit gelesen habe, wo ich Urlaub hatte und wenig Alltagsedöns mich gefordert hat. Ich konnte mir das Lesen frei einteilen und meinen Kopf komplett auf die Geschichte fokussieren. Und das war für mich der absolut richtige Weg. Ich habe auch meistens nur ca 150 Seiten am Stück gelesen, damit das Gelesene erst einmal sacken konnte. Für mich wäre das Buch kein One Day Ready gewesen, weil es so viele Informationen enthält und selbst Nebenbemerkungen am Ende wichtig waren. Hätte ich es anders gelesen, wäre ich vermutlich nicht einmal annähernd so gut in die Geschichte eingetaucht und es wäre mir zu viel gewesen. Solltet ihr die Geschichte also lesen wollen, dann bitte in einer Zeit, wo ihr genug Kapazitäten für das Buch habt. Oder ihr teilt es euch in Abschnitte ein. Und glaub mir, dass Buch ist es absolut wert da etwas mehr Arbeit reinzustecken. Ich könnte noch ewig weitermachen, was ich alles an dem Buch liebe, aber das würde niemand lesen. Darum wünsche ich mir einfach, dass ihr es wagt. Wagt den Sprung in die Welten von Marie. 🫶🏻 Ich empfinde sehr viel Liebe für ihre Geschichten!!! 💚🩷
Dieses Buch ist der Hammer. Wir haben die Werke von Marie Graßhoff entdeckt und sind tatsächlich sehr geflasht von ihrem Schreibstil. Da ich anfangs nicht gleich mit einem Mehrteiler starten wollte, versuchte ich mich an diesem Buch. Mein Partner war mutiger und startete mit Neon Birds und hat direkt Band 2 nachgelegt. Die Autorin hat einen wahnsinnig tollen Schreibstil, welchen man schwer beschreiben kann. Es liest sich flüssig und man vergisst die Zeit, weil man so tief hineinfällt. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen beendet. Die Dystopie verschlingt einem beim lesen, so atmosphärisch ist diese Welt geschaffen. Es passt einfach alles zusammen. Die Details sind stimmig und diese Grundidee der Handlung ist phänomenal umgesetzt. Als Leser wird man schon etwas gefordert, weil einige Figuren ins Spiel kommen, es passiert ständig etwas neues und Stückchen für Stückchen setzt sich ein Puzzle zusammen. Man hat ordentlich zu tun die Zusammenhänge zu ordnen und überhaupt zu erahnen, was alles warum passiert. Als Leser hat man absolut keine Ahnung, wohin das alles führen wird. Das Ende ist sehr ausgeprägt, erschütternd aber grandios. Tatsächlich Frau Grasshoff, kann ich nicht verstehen, warum man solang solch eine fantastische Geschichte in der Schublade zu liegen hat. Ich merke schon, ich werde in diesem Jahr nicht nur ein Jahreshighlight aufs Siegertreppchen stellen können (Glück für mich 😃) Nochmal Chapeau an die Autorin, ganz großes Kino. Ich werde mich nun meiner riesigen Vorfreude hingeben und ins Food Universe abtauchen. Meine Erwartungen sind natürlich riesengroß 😉☺️
„Die Schöpfer der Wolken“ von Marie Graßhoff erzählt die Geschichte einer Welt, die vom Zusammenbruch bedroht ist und in der es Menschen mit besonderen Fähigkeiten gibt, die diese eventuell noch retten können. Erschienen ist dieser Science-Fiction Roman im Oktober 2017 im Drachenmond-Verlag. Ciara war schon immer anders. Sie kann in die Träume aller Menschen blicken und entdeckt dort Welten, die ihr etwas über die Menschen verraten, die sie träumen. Ihr Bruder Koba ist der Einzige, der von ihrem Geheimnis weiß. Als er stirbt, bricht eine Welt für sie zusammen. Doch er hat ihr ein letztes Manuskript hinterlassen, das sie nach Shanghai bringen soll. Seinem Wunsch folgend macht sie sich auf den Weg und begegnet scheinbar zufällig Menschen, die so sind wie sie, als plötzlich die Welt beginnt aus den Fugen zu geraten: Erdbeben zerstören den Planeten, die Uhren wollen die Zeit nicht mehr anzeigen und in den Spiegeln kann man nichts mehr sehen. Was haben die jungen Personen mit den ganzen Ereignissen zu tun und können sie die Welt noch vor dem Untergang retten? Was soll ich nur mit diesem Buch machen? Es ist mein erster Roman aus dem Drachenmond-Verlag, aber bereits mein zweiter Roman von Marie Graßhoff und ich bin diesmal so zwiegespalten, denn es gab Licht und Schatten in diesem Buch. Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr gerne. Besonders die Passagen mit den Briefen und die Ausschnitte aus dem Manuskript ihres Bruders Koba waren sehr stark. Gerade hier war ich immer so gefangen im Buch und ich habe die Melancholie der Person richtig gespürt. Der Schreibstil ist dann poetisch und gewaltig und einfach nur wow. Die Handlung des Buches hat mich teilweise einfach nur verwirrt und ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Lektor da vielleicht ein bisschen zu viel gekürzt hat. Ich habe das Gefühl, ich hätte die 20.000 zusätzlichen Worte ganz gut gebrauchen können, außer die Worte wurden am Anfang gekürzt. Einerseits brauchte die Geschichte etwas, um in Gang zu kommen, andererseits war ich im mittleren Teil sehr verwirrt und musste Passagen teilweise mehrmals lesen und hatte immer noch das Gefühl nicht alles verstanden zu haben. Das Weltuntergangsszenario und die angedeuteten Fähigkeiten hingegen haben mich sehr angesprochen und das letzte Drittel des Buches konnte mich mit seiner Sprachgewalt und Spannung wieder vollkommen für sich einnehmen. Das Schicksal der Protagonisten ging mir nahe, auch wenn ich niemanden im Speziellen hatte, mit dem ich besonders mitgefiebert habe. Jedes Schicksal hat mich auf seine eigene Weise berührt und alle hatten was Besonderes an sich, dass mich fasziniert hat. Ciaras Bruder Koba sticht ein wenig hervor. Ihn lernen wir nur durch Briefe, Erinnerungen und Ausschnitte aus seinem Buch kennen, aber ihn hätte ich wirklich gerne kennen gelernt, weil er so eine besondere Rolle im Leben derjenigen gespielt hat, die ihn kannten. Zum Inhalt möchte ich gar nicht mehr viel verraten. Die Idee, die hinter diesem Weltuntergangs-szenario steckt, fand ich klasse, auch wenn ich nicht alles verstanden habe. Ich fand es auch diesmal wieder schwer, dem Buch ein eindeutiges Genre zuzuordnen und habe daher auf der Seite der Autorin geschaut. Als Genre gibt sie Science-Fiction, Fantasy und Cyberpunk an. Mit letzterem konnte ich nicht so viel anfangen, aber wenn man sich Definitionen dazu anschaut, passt es auf jeden Fall, denn dystopisch geht es in diesem Roman definitiv zu. Sehr gefallen haben mir auch die kleinen Querverweise zu Marvel, da ich die Filme liebe. Die gesamte Aufmachung des Buches ist klasse. Es gibt Seiten im Buch, die wie Comics gestaltet sind und Szenen aus der Geschichte zeigen und auch die Seiten, die die einzelnen Abschnitte markieren sind passend gestaltet. Das Cover spiegelt die Geschichte gut wieder und die Zitate auf den Klappen machen neugierig auf das Buch. Zusammen mit der blauschimmernden Heißfolienprägung macht das Taschenbuch daher einen sehr wertigen Eindruck. Fazit: Die Idee von „Die Schöpfer der Wolken“ konnte mich überzeugen, aber die Umsetzung fand ich nicht in allen Punkten gelungen. Gerade der Mittelteil war für mich sehr verwirrend. Das Ende allerdings macht vieles wieder wett. Von mir gibt es trotz einiger Kritikpunkte eine klare Leseempfehlung und der Appell gerne auch mal ein neues Genre auszuprobieren, wenn euch der Klappentext anspricht.
Es gibt Autoren, die es schaffen einen mit ihrem Schreibstil zu verzaubern. Deren Worte schiere Poesie sind. Vielleicht weniger im poetischen (Ich verstehe nicht viel von Poesie) als im epischen Sinne. Was ich damit meine? Marie Graßhoff hat eine so bildhafte Sprache, dass ich das Gefühl hatte selbst in Shanghai zu sein. Selbst die Sterne zu sehen und den Blick über verschiedene Dimensionen schweifen zu lassen. Dazu lässt sie diverse vielfältige Charaktere auferstehen. Jeder so vielschichtig in seinem Wesen und seiner Optik, wie es manch andere Autoren eben nicht drauf haben. Kennt ihr das: Ihr lest ein Buch. Zig Charaktere. Immer wieder müsst ihr überlegen, wer das jetzt noch gleich war? Ja?! Wird euch hier nicht passieren. Jedes Kapitel wird aus der Perspektive eines Charakters erzählt und bringt euch diesem so nahe, dass ihr das Gefühl habt, direkt dabei zu sein. Ich konnte den Schnee auf meiner Haut und in meinem Haar förmlich spüren, ich fuhr halsbrecherisch durch Shanghai und erlebte Erdbeben. Zum Inhalt möchte ich gar nichts mehr sagen, da der Klappentext sehr gut passt und vor allem nicht zu viel verrät. Die Geschichte ist spannend geschrieben und ich konnte nicht aufhören weiter zu lesen. Zudem hat mich das Buch auch zum Nachdenken angeregt. Gibt es Dimensionen - neben der unseren. In der SciFi kein neues Thema aber für mich hier sehr frisch umgesetzt. Ich habe bisher nichts vergleichbares zu dem Thema gelesen. Action, Spannung, mal temporeich mal fast philosophisch, emotional aber nicht kitschig. Lest unbedingt mal die Leseprobe! Ich werde dieses Jahr auf jeden Fall noch Kernstaub von Marie Graßhoff lesen. Mich hat sie mit Die Schöpfer der Wolken überzeugt.
Ich finde es unglaublich schwierig, dieses Buch zu bewerten. 3,5 Sterne hätte ich normalerweise gegeben, aber das fühlt sich irgendwie nicht fair an. Die Idee ist unglaublich komplex. Die Thematik war keine leichte Kost, aber auch der Geschichte zu folgen, war nicht so einfach. Ich hatte bei vielen Dingen Schwierigkeiten, sie zu verstehen, manche hingegen haben sich mir offenbart bevor sie in der Geschichte klargestellt wurden. Leider war es ein wenig langatmig. Ich denke, man hätte es ein wenig kürzer halten können und das hätte dem Ganzen etwas mehr Biss gegeben. Spannend war es zwischendurch schon und die Zusammenhänge waren teilweise sehr überraschend, aber schlüssig. Mir persönlich waren es etwas zu viele Erzählperspektiven. Das hat mich teilweise ziemlich durcheinander gebracht, vor allem bei Ciara und Xia hatte ich aus irgendeinem Grund immer zu kämpfen, insbesondere wenn es darum ging, ihre Fähigkeiten auseinanderzuhalten. Alles in allem war die Idee ziemlich cool, die Umsetzung für mich aber etwas zu kompliziert, so dass ich zwischendurch beim Lesen abgedriftet bin und manche Sätze zwar „gelesen“, aber nicht aufgenommen habe, allerdings auch nicht das Bedürfnis hatte, es nachzuholen. Am Ende war ich dann ganz froh, es geschafft zu haben.
Ich tue mir wahnsinnig schwer mit der Bewertung. Während dem Lesen war ich richtig in der Geschichte drinnen und fand es auch wahnsinnig spannend und toll geschrieben. Das Ende fühlte sich aber irgendwie überstürzt an und irgendwie nicht so ganz zufriedenstellend. Einige der Charakterperspektiven fühlte sich außerdem irgendwie überflüssig leider an. Da ich aber 90% während dem Lesen wirklich großen Spaß hatte, gebe ich dem Buch 4,5 Sterne.
Eine wirklich geniale Geschichte! Der Schreibstil der Autorin ist meiner Meinung nach wirklich toll. Alles wurde so bildlich und detailliert beschrieben, dass ich stets ein komplettes Bild der einzelnen Szenen vor Augen hatte. Auch Kampfszenen wurden sehr verständlich beschrieben, sodass ich auch diese gut nachvollziehen konnte, obwohl mir das normalerweise eher schwer fällt. Alle Charaktere waren einfach so fantastisch und unglaublich toll. Alle wirken sehr vielschichtig, haben ihre Ecken und Kanten und wirken deshalb auch wirklich echt auf mich. Sie alle waren so besonders, wirkten unglaublich real und trugen zu einer unglaublich coolen Gruppendynamik bei. Chiara, die tapfere Kämpferin. Andrew, der geheimnisvolle Stratege. Brendan, der schüchterne Tierliebhaber. Xia, die coole Weltverbesserin. Wesley, der gefühlvolle "Wahrsager" Ich liebe sie alle, besonders als Gruppe, deren Dynamik einfach wundervoll ist. Diese Geschichte ist wie ein Puzzle. Am Anfang ist man einfach nur verwirrt, versteht gar nichts und weiß nicht, was überhaupt abgeht. Doch dann schreitet die Geschichte voran, Puzzleteil für Puzzleteil gerät an seinen Platz. Und auf einmal ergibt alles so viel Sinn. Und das zeigt eigentlich wie krass gut das Worldbuilding einfach ist. Die Fantasy-Aspekte sind so gut aufeinander abgestimmt, ergeben zusammen ein absolut stimmiges Gesamtbild und machen die Geschichte absolut magisch und besonders. Die Geschichte ist voller Spannung, man fiebert richtig mit den Charakteren mit, will unbedingt herausfinden, was hinter allem steckt. Auch die Action kommt dabei keinesfalls zu kurz. Die Kampfszenen waren teilweise wirklich episch! Gleichzeitig war die Story unglaublich emotional. Besonders die Briefe, die an Chiaras Bruder Koba geschrieben wurden, haben mich absolut gekillt. Ich musste tatsächlich da ein oder andere Tränchen verdrücken (und habe es geliebt!). Trotzdem muss ich sagen, dass ich die Geschichte teilweise als etwas langatmig empfunden habe, wo meiner Meinung nach zu viel Fokus auf Worldbuilding bzw. Umgebungsbeschreibungen gelegt wurde, während die Handlung mehr oder weniger stillstand. Alles in allem hat mir das Buch aber wirklich gut gefallen, weshalb es von mir auch 4,5 Sterne bekommt.
Durchdachte Charaktere, durchdachtes Konzept, toller Schreibstil, ach Marie, ich lieb dich ein bisschen.
Wer nach einem Buch sucht, dass ein nicht schon tausend Mal gelesenes Konzept hat, gute Plotttwists, durchdachte Charaktere und dazu noch KEINE Romanze, kommt hier auf seine Kosten! Plan war eigentlich ein Feelgood-Buch zu lesen und dann viel mir das hier in die Hände. Feelgood würde ich den Weltuntergang jetzt nicht nennen, aber weglegen konnte ich das Buch einfach auch nicht mehr. Mit gut geführten Entwicklungen leitet Marie Graßhoff uns durch Hoffnung und Verzweiflung und endet in einem Knall. Ich würde es nochmal lesen!

Ich habe lang überlegt welche Bewertung dieses Buch bekommen soll, da ich das letzte Drittel zu langwierig fand dafür das Ende viel zu kurz. Aber (!) dieses Buch ist finde ich was Besonderes mit so markanten Charakteren die ich mir sehr gut in einem Kinofilm vorstellen könnte. Die Geschichte war von Anfang bis zum Ende sehr durchkonstruiert - was einige stört - aber ich zur Abwechslung wirklich angenehm fand. Es war sehr geradlinig und ich mochte wie sich am Ende alles zusammengefügt hat. Für mich ist es ein sehr gutes Buch. Die 5 Sterne bekommt es deswegen weil es mir definitiv in Erinnerung bleiben wird, da es einfach etwas Besonderes ist.
In diesem Roman haben wir mehrere Protagonisten und Nebencharaktere (Wesley, Ciara, Xia, Brendan, Ashley und so weiter) aus deren Sicht die Geschichte immer abwechselnd erzählt wird. Auch wenn es so viele Personen sind kam ich nie durcheinander und hatte keine Probleme damit mich zurecht zu finden. Alle Personen sind sehr unterschiedlich und auf ihre Art und Weise richtig interessant und sympathisch. Ich denke, jede Person könnte ein eigenes Buch haben und ich würde es lesen. Die Handlung fand ich grandios umgesetzt. Zu Beginn gibt es einige Geheimnisse zu lüften, die teilweise durch Rückblenden langsam aufgedeckt werden und es kommt eine Überraschung nach der Anderen. Die Handlung hat was von einer Apokalypse, da die Dimensionen im Begriff sind zu zerbrechen und die Welt im Chaos verfällt und unsere Protagonisten sind die Einzigen, die mit ihren fremden Fähigkeiten was unternehmen können. Die Story bleibt bis zum Ende durchgängig spannend, mysteriös und bietet auch viel Action, die den Roman noch aufregender macht. Der Schreibstil. Ja, das ist ein großes Thema für sich. Er ist gewaltig - im positiven Sinne - und beeindruckt mich immer wieder. Es ist bereits das dritte Buch, dass ich von der Autorin lese und es wird nicht einfacher es in Worte auszudrücken. Bei diesem Buch ist mir aufgefallen, dass es viel rasanter ist und die Ereignisse sich geradezu überschlagen, es hat mich richtig gut unterhalten und die knapp über 500 Seiten waren schnell gelesen. Für alle, die sich bis jetzt gescheut haben ihre Wälzer zu lesen, aber es doch gerne machen würden, wäre das ein guter Einstieg, da es sich um einen Einzelband handelt. "Die Schöpfer der Wolken" von Marie Graßhoff ist ein beeindruckendes und rasantes Abenteuer, das mich mit einer handvoll authentischen und unterschiedlichen Charakteren, als auch abwechslungsreichen Plot überzeugen konnte! Es hat mich einfach gut unterhalten, gepackt und erstaunt!
Es gibt Autoren, die es schaffen einen mit ihrem Schreibstil zu verzaubern. Deren Worte schiere Poesie sind. Vielleicht weniger im poetischen (Ich verstehe nicht viel von Poesie) als im epischen Sinne. Was ich damit meine? Marie Graßhoff hat eine so bildhafte Sprache, dass ich das Gefühl hatte selbst in Shanghai zu sein. Selbst die Sterne zu sehen und den Blick über verschiedene Dimensionen schweifen zu lassen. Dazu lässt sie diverse vielfältige Charaktere auferstehen. Jeder so vielschichtig in seinem Wesen und seiner Optik, wie es manch andere Autoren eben nicht drauf haben. Kennt ihr das: Ihr lest ein Buch. Zig Charaktere. Immer wieder müsst ihr überlegen, wer das jetzt noch gleich war? Ja?! Wird euch hier nicht passieren. Jedes Kapitel wird aus der Perspektive eines Charakters erzählt und bringt euch diesem so nahe, dass ihr das Gefühl habt, direkt dabei zu sein. Ich konnte den Schnee auf meiner Haut und in meinem Haar förmlich spüren, ich fuhr halsbrecherisch durch Shanghai und erlebte Erdbeben. Zum Inhalt möchte ich gar nichts mehr sagen, da der Klappentext sehr gut passt und vor allem nicht zu viel verrät. Die Geschichte ist spannend geschrieben und ich konnte nicht aufhören weiter zu lesen. Zudem hat mich das Buch auch zum Nachdenken angeregt. Gibt es Dimensionen - neben der unseren. In der SciFi kein neues Thema aber für mich hier sehr frisch umgesetzt. Ich habe bisher nichts vergleichbares zu dem Thema gelesen. Action, Spannung, mal temporeich mal fast philosophisch, emotional aber nicht kitschig. Lest unbedingt mal die Leseprobe! Ich werde dieses Jahr auf jeden Fall noch Kernstaub von Marie Graßhoff lesen. Mich hat sie mit Die Schöpfer der Wolken überzeugt.
Dieses Buch lässt mich ratlos zurück. Denn genauso wie die Charaktere tappe ich die meiste Zeit im Dunkeln, was eigentlich vor sich geht. Zwischen poetischen Träumen und Actionszenen, in denen ausgiebig geflucht und geschossen wird, versuchen alle irgendwie herauszufinden was passiert. Zumindest die Charaktere scheinen es am Ende verstanden zu haben, ich leider nicht. Vieles bleibt mir zu wirr und zu wenig wird aufgelöst. Trotzdem entwickelt die Geschichte während des Lesens einen ganz eigenen Sog und zieht einen mit dem größtenteils schönen Schreibstil direkt hinein. Tatsächlich war ich kurz in Versuchung es sofort nochmal zu lesen, um die Geschehnisse zu entwirren, hab mich dann aber doch dagegen entschieden - jedes Buch nur eine Chance ;)
Dieses Buch war so anders und gewaltig, dass ich gar nicht genau weiß, wo ich hier ansetzen soll. Ich will nicht zu viel verraten und spoilern, aber es ist auch nicht leicht, die richtigen Worte zu finden. Also werde ich nur kurz den Inhalt wiedergeben und dann meine Gedanken. Diese Rezension wird anders sein als meine anderen, aber das Buch ist auch einfach anders. Ciara lebt in Australien und hat die besondere Gabe die Träume der Menschen zu sehen. Der einzige der davon wusste war ihr Bruder Koba, der vor kurzem verstorben ist. Der Schriftsteller hinterlässt ihr ein Manuskript, dass sie nach Shanghai zu einem Verleger bringen soll. Als sie endlich in Shanghai ankommt trifft sie auf drei weitere Menschen, die wie sie sind, denn auch diese Menschen haben Fähigkeiten. Sie erfahren, dass es neben ihre Dimension noch andere Dimensionen liegen und diese verschieben sich immer mehr. Die Welt, die sie kannten zerbricht und die Dimensionen vermischen sich. Die Uhren bleiben stehen und Erdbeben erschüttern die ganze Erde. Nur die vier könnten die Welt noch retten, doch werden sie es schaffen? Die vier jungen Menschen sind absolut unterschiedlich. Sie kommen aus verschiedenen Ecken der Welt, führen unterschiedliche Leben und ihre Persönlichkeiten könnten nicht anders sein. Sie waren faszinierend, denn auch ihre Fähigkeiten waren einfach nicht zu vergleichen. Man hat immer mehr über sie herausgefunden und auch wenn mir einige sympathischer waren, konnte ich mich doch gut in alle hineinversetzen. Sie waren authentisch und echt, mit Fehlern und Schwächen, aber auch mit Fähigkeiten, durch die sie das Leben eines jeden einzelnen ändern könnten. Sie haben falsche Entscheidungen getroffen, sind aber bereit alles zu geben, um die Welt zu retten. Die meisten Kapitel waren in der dritten Person geschildert und man lernte dadurch jeden einzelnen sehr gut kennen. Es geht aber nicht nur um diese vier besonderen Personen, sondern auch um einige weitere und nicht alles ging um die Ereignisse 2021. Es gab aber auch ein paar wenige Kapitel, die in der ersten Person geschrieben wurden. Diese paar Kapitel waren emotional und voller Gefühle. Die Autorin hat es geschafft, dass man mitfühlt und die tiefen Emotionen spürt die diese Person empfand. Sie sprachen von so viel Liebe und ich habe sie sogar mehrmals gelesen. Die Geschichte war emotional, bildgewaltig und detailliert. Es war durchgehend spannend und ich wollte es einfach nicht aus der Hand legen. Jedes mal wenn eine Frage geklärt wurde, kamen immer neue Fragen auf und ich hatte immer meine Vermutungen. Mit einigen Vermutungen hatte ich Recht und bei anderen nicht, aber man konnte sich nie ganz sicher sein. Es war unvorhersehbar und es kam so anders, als man es erwartet hatte. Ich muss zugeben, dass mich das Buch schon fertig gemacht hat, denn ich wurde überrascht und überwältigt. Diese Idee mit den verschiedenen Dimensionen war sehr komplex und wurde im Laufe der Geschichte immer vielschichtiger. Ich musste mich immer wieder neu zurecht finden. Man wurde aber einfach in das Buch hineingezogen und wurde absolut gepackt von dieser faszinierenden Geschichte. Ich konnte mir manchmal nicht ganz vorstellen, dass alle losen Fäden bis zum Ende verknüpft werden würden, doch es hat alles einfach gepasst. Ich wusste manchmal nicht wohin mit meinen Gedanken und nachdem ich dieses Buch zu Ende gelesen hatte, musste ich mich erst mal wieder in der jetzigen Welt zurechtfinden. Meine Gedanken mussten sich erst noch ordnen und die ganzen Puzzlestücke an ihren Platz schieben. Am Ende erkannte man auch die Bedeutungen der Zeichnungen und das jedes einzelne Zitat einfach perfekt war. Auch der Titel und das wundervolle, wunderschöne Cover hätten nicht passender sein können. Abschließend möchte ich aber sagen, dass dieses Buch so unglaublich war, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Ich bin begeistert von dieser Welt, den Dimensionen, den Charakteren und allem was passiert ist. Es geht nicht nur um die Verschiebungen der Dimensionen und den Verfall der Welt, sondern auch um Liebe, das Schicksal eines jeden einzelnen, Entscheidungen und Hoffnungen. Ich wusste schon bei der Hälfte das dieses Buch ein Highlight werden würde und ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Danke an die Autorin für diese wundervolle Geschichte, die mich auch nach dem Ende nicht mehr losgelassen hat.
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Ein Leben, in wenigen Zeilen zusammengefasst, ist wie ein Universum zwischen zwei Buchdeckeln: Eine kleine, zauberhafte Unmöglichkeit. Marie Graßhoff wurde kurz vor Weihnachten 1990 an einem verschneiten Tag im märchenhaften Harz geboren. Bereits im Grundschulalter erkannte sie, dass die Welten in ihrem Kopf zu groß sind, um sie in Gedanken zu behalten - also begann sie damit, sie auf Papier zu bannen. Wort für Wort, bis Sterne und Galaxien an den Seiten hafteten und ordentlich im Regal verstaut werden konnten. Nach dem Abitur verschlug es die Träumerin in die Großstadt, wo sie ihren Bachelor in Buchwissenschaft und Linguistik absolvierte und dann einige Jahre als Social Media Manager Berufserfahrung sammelte. Inzwischen ist sie als freier Autor und Grafikdesigner unterwegs und erfreut sich der vielfältigen kreativen Aufgaben, die sie täglich bewältigen kann. Zum Schreiben nutzt sie noch immer jede freie Tages- und Nachtstunde. Jede Minute wird darauf verwendet, die Welt zu retten. Wenn auch nur eine von Milliarden. Die "Kernstaub"-Trilogie ist das Projekt, dem sie sich mit Feuereifer widmet, während viele weitere Projekte bereits ihren Kopf und auch ihre virtuellen Schubladen füllen. "Seraphine" ist ihre erste Romanreihe, die sie mit 14 Jahren zu verfassen begann.
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Eine phantastische Dystopie mit viel Tiefe, ausgeklügeltem Worldbuilding und Hoffnungsschimmern (alternative Energien), aber leider auch Ecken und Kanten. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, aber irgendetwas hat gefehlt, um sie komplett zu begreifen. Auch das Ende war mir nicht ganz schlüssig. Oder der Weg dorthin. Einige actionreiche Szenen sind an mir vorbeigeplätschert oder wollten sich nicht richtig in meinem Kopf offenbaren. Der Fokus liegt insgesamt sehr auf den Emotionen, auf dem Innenleben der Charaktere, was ich einerseits wahnsinnig spannend fand, mich aber an anderen Stellen die Handlung hat vergessen lassen. Wer redet nochmal mit wem? Was war jetzt sein Plan? Die Welt und das Untergangsszenario, welches Marie erschaffen hat, schien mir durchaus gelungen, doch der Auslöser hierfür war mir mitunter auch nicht schlüssig. Wie kam es zu den Beben? Was war die Ursache? Ich werde den Roman ein zweites Mal lesen, um alle Details vollends begreifen zu können, doch ich muss betonen, dass Marie eines seit Anfang an beweist: sie ist eine der kreativsten Autorinnen, deren Werke ich gelesen habe. Hut ab für so viel Einfallsreichtum 🥰
Traumhaft ⭐️✨️🌟
Ich muss zugeben ich hab ein wenig gebraucht ins Buch rein zu kommen, aber als sich langsam alles zusammen fügte war ich einfach nur noch begeistert. Die verschiedenen POVs die sich langsam zu einem großen Ganzen zusammen fügen. Die Geheimnise die ans Licht kommen, einfach unfassbar gut. Einige Dinge habe ich schon recht früh geahnt auf andere hingegen bin ich bis zur Auflösung nicht gekommen. Mir gefiel die Storyline mit den Dimensionen, den Splittern und das Setting haben mir unfassbar gut gefallen. Ein grandioses Buch, ich wurde nicht enttäuscht.

Zu allererst: Es ist schon witzig, 2024 ein Buch zu lesen, das 2017 veröffentlich wurde und 2021 in der Zukunft spielt, und demnach für mich jetzt eigentlich in der Vergangenheit 😁 Gleichzeitig zeigt mir das aber auch, dass es viel zu lange auf dem SuB lag, was mir in dem Fall echt leid tut. Es war nämlich toll. Ich wusste überhaupt nicht, was hier auf mich zukommt, außer eben, dass es eine dystopische Geschichte sein würde, und das war sie auch in einem ganz hervorragenden Maße. Der Schreibstil war von Anfang bis Ende unheimlich schön, es fiel mir sehr leicht, den Ereignissen zu folgen, mich fesseln zu lassen und vor allem den komplexen Vorgängen ohne Probleme zu folgen. Denn die Weltgestaltung ist hier sehr umfangreich, baut sich aber nach und nach auf, wurde toll erklärt, und auch sehr detailreich, ohne mich zu erschlagen, so dass ich wirklich die Bilder vor Augen hatte. Wir begleiten hier vier bis sieben Charaktere durch den Weltuntergang, wenn man so will, und jede*r Einzelne von ihnen hat eine großartige Perspektive bekommen, die alle total unvorhersehbar verlaufen, sich hier und da kreuzen und einen miträtseln lassen, wie das nun alles zusammenhängt. Die Plottwists waren einfach so gut, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Mehr kann man auch eigentlich gar nicht zur Handlung verraten, ohne zu spoilern. Das Setting war dann die Kirsche auf der Sahne, weil Shanghai und China generell einfach mal was sehr anderes für mich waren. Ich kann nur jedem diese tolle Geschichte empfehlen, für mich war’s ein Highlight ❤️

Die Idee finde ich gut und auch der Anfang des Buches ist stark, danach schleppt sich die Geschichte aber leider über viele Seiten und schöpft nicht ihr volles Potenzial aus. Die Enthüllungen am Ende und das, was Ciara und ihre Verbündeten danach unternehmen, hätten gern viel mehr Seiten einnehmen dürfen. Ansonsten merkt man, dass das Buch schon ein paar Jahre alt ist, Marie Graßhoffs Stil ist gut, aber noch nicht so einwandfrei wie heute.
Ich konnte die komplexe Dystopie nicht gänzlich erfassen. Es war mir etwas zuviel.
Ciara ist erschüttert, als ihr ältester Bruder Koba auf unerklärliche Weise stirbt. Er war der Einzige, der ihr Geheimnis, dass sie in die Traumwelt anderer Menschen sehen kann, gekannt hat. Kobas letzter Wunsch führt sie nach Shanghai, um einem dubiosen Verleger sein letztes Manuskript zu überreichen. Doch als die Erde zu beben beginnt, die Uhren verrücktspielen und fremde Dimensionen aus Spiegeln dringen, erkennt Ciara, dass Koba sie auf eine besondere Mission geschickt hat. Mir fiel der Einstieg in die Geschichte und komplexe Welt der Dimensionen schwer. Es kommt vieles auf einmal und die Ereignisse überschlagen sich in einem Untergangsszenario. Besonders bei den Hauptcharakteren hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, um ihre besonderen Fähigkeiten besser erfassen zu können. Mir gefiel die Grundidee, denn darin sehe ich sehr viel Potential, aber irgendwie bei mir nicht gänzlich der Funke überspringen wollte. Mein Fazit: Eine komplexe Dystopie, die mit einer gewissen Wucht daherkommt. 3 Sterne.

Atemberaubend und grandioses Setting
Marie Grasshoff schafft es einfach immer wieder aufs neue, mich von ihrem Talent zum Worldbuilding zu begeistern. Ihr bildhafte Sprache macht einfach jeden Buch zu einem besonderen Erlebnis. Wie auch das hier. Die Idee ist großartig und die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Der Anfang ist etwas verwirrend, weil man mitten ins Geschehen springt und das Geschehene erst nach und Nach erklärt wird. Doch als ich mich erst einmal drauf eingelassen habe konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Wer Shanghai kennt, weiß wie großartig diese Stadt ist und beim Lesen hat es sich so angefühlt, als würde ich selbst wieder vor Ort sein. Ein spektakuläres Lesevergnügen, was wieder mal beweist, dass man mit ihren Büchern eigentlich nie daneben liegt.
»Die Schöpfer der Wolken« ist eine gelungene Geschichte, die den Leser fesselt, packt und einfach mitreißt. Der Aufbau der Story ist sehr interessant und ziemlich lange hat man einfach keine genaue Vorstellung um was es explizit geht. Die Autorin hat hier eine interessante Welt erschaffen, die mich absolut angefixt hat. Es ist Scifi, Fantasy aber auch sehr Apokalyptisch und genau diese Mischung ist so wahnsinnig interessant. Marie schöpft solche Welten immer sehr aus. Allerdings tat ich mich manchmal ein wenig schwer, alles zu verstehen, aber mit der Zeit liest man es einfach irgendwie raus. Es ist also kein Buch für zwischendurch und auch keins zum abschalten. Aber es lohnt sich, sehr! Manche Plots sind ziemlich vorhersehbar, was ich aber absolut nicht als schlecht bewerten kann! Die Charaktere sind allesamt interessant, der ein oder andere bekommt meiner Meinung nach aber viel zu wenig Beachtung, was ich sehr schade finde. Trotz diesen kleinen Mimimis ist dieses Buch wirklich, auf das große Ganze betrachtet so gut! Für alle die gerne mal eine etwas andere anspruchsvolle Reise lesen möchte, kann ich dieses kleine Meisterwerk sehr empfehlen!

🥹🫶🏻 Außergewöhnlich, spannend, traurig,... Eben ein typisches Buch aus der Feder von Marie Graßhoff. Und ich liebe es! Mal wieder 🤝🏻
Wenn ich an die Bücher denke, die ich bisher von der Autorin gelesen habe, dann denke ich vor allem an einem wunderschönen Schreibstil, spannende Charaktere und sehr besondere Settings. Ich denke außerdem an grandiose Ideen, die mich beim Lesen herausfordern und mich neue Dinge lernen lassen. Marie Graßhoff schafft es wirklich jedes Mal, dass ich staunend vor ihren Büchern sitze und mich wundere, woher diese Ideen kommen und wie sie den Überblick über ihre Geschichte behält. Auch bei diesem Buch ging es mir wieder so. Manche Twists habe ich erahnt, aber es hat mich nicht im Geringsten auf das vorbereitet, was mich dann erwartet hat. Ich fand das Buch wirklich unglaublich gelungen. Die Geschichte ist so interessant und spannend und auch die verschiedenen POV's haben mich nicht gestört. Ab einem gewissen Punkt war ich so in der Geschichte drin, dass ich mich jedes Mal aufs Weiterlesen gefreut habe. Ich muss allerdings anmerken, dass ich das Buch in einer Zeit gelesen habe, wo ich Urlaub hatte und wenig Alltagsedöns mich gefordert hat. Ich konnte mir das Lesen frei einteilen und meinen Kopf komplett auf die Geschichte fokussieren. Und das war für mich der absolut richtige Weg. Ich habe auch meistens nur ca 150 Seiten am Stück gelesen, damit das Gelesene erst einmal sacken konnte. Für mich wäre das Buch kein One Day Ready gewesen, weil es so viele Informationen enthält und selbst Nebenbemerkungen am Ende wichtig waren. Hätte ich es anders gelesen, wäre ich vermutlich nicht einmal annähernd so gut in die Geschichte eingetaucht und es wäre mir zu viel gewesen. Solltet ihr die Geschichte also lesen wollen, dann bitte in einer Zeit, wo ihr genug Kapazitäten für das Buch habt. Oder ihr teilt es euch in Abschnitte ein. Und glaub mir, dass Buch ist es absolut wert da etwas mehr Arbeit reinzustecken. Ich könnte noch ewig weitermachen, was ich alles an dem Buch liebe, aber das würde niemand lesen. Darum wünsche ich mir einfach, dass ihr es wagt. Wagt den Sprung in die Welten von Marie. 🫶🏻 Ich empfinde sehr viel Liebe für ihre Geschichten!!! 💚🩷
Dieses Buch ist der Hammer. Wir haben die Werke von Marie Graßhoff entdeckt und sind tatsächlich sehr geflasht von ihrem Schreibstil. Da ich anfangs nicht gleich mit einem Mehrteiler starten wollte, versuchte ich mich an diesem Buch. Mein Partner war mutiger und startete mit Neon Birds und hat direkt Band 2 nachgelegt. Die Autorin hat einen wahnsinnig tollen Schreibstil, welchen man schwer beschreiben kann. Es liest sich flüssig und man vergisst die Zeit, weil man so tief hineinfällt. Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen beendet. Die Dystopie verschlingt einem beim lesen, so atmosphärisch ist diese Welt geschaffen. Es passt einfach alles zusammen. Die Details sind stimmig und diese Grundidee der Handlung ist phänomenal umgesetzt. Als Leser wird man schon etwas gefordert, weil einige Figuren ins Spiel kommen, es passiert ständig etwas neues und Stückchen für Stückchen setzt sich ein Puzzle zusammen. Man hat ordentlich zu tun die Zusammenhänge zu ordnen und überhaupt zu erahnen, was alles warum passiert. Als Leser hat man absolut keine Ahnung, wohin das alles führen wird. Das Ende ist sehr ausgeprägt, erschütternd aber grandios. Tatsächlich Frau Grasshoff, kann ich nicht verstehen, warum man solang solch eine fantastische Geschichte in der Schublade zu liegen hat. Ich merke schon, ich werde in diesem Jahr nicht nur ein Jahreshighlight aufs Siegertreppchen stellen können (Glück für mich 😃) Nochmal Chapeau an die Autorin, ganz großes Kino. Ich werde mich nun meiner riesigen Vorfreude hingeben und ins Food Universe abtauchen. Meine Erwartungen sind natürlich riesengroß 😉☺️
„Die Schöpfer der Wolken“ von Marie Graßhoff erzählt die Geschichte einer Welt, die vom Zusammenbruch bedroht ist und in der es Menschen mit besonderen Fähigkeiten gibt, die diese eventuell noch retten können. Erschienen ist dieser Science-Fiction Roman im Oktober 2017 im Drachenmond-Verlag. Ciara war schon immer anders. Sie kann in die Träume aller Menschen blicken und entdeckt dort Welten, die ihr etwas über die Menschen verraten, die sie träumen. Ihr Bruder Koba ist der Einzige, der von ihrem Geheimnis weiß. Als er stirbt, bricht eine Welt für sie zusammen. Doch er hat ihr ein letztes Manuskript hinterlassen, das sie nach Shanghai bringen soll. Seinem Wunsch folgend macht sie sich auf den Weg und begegnet scheinbar zufällig Menschen, die so sind wie sie, als plötzlich die Welt beginnt aus den Fugen zu geraten: Erdbeben zerstören den Planeten, die Uhren wollen die Zeit nicht mehr anzeigen und in den Spiegeln kann man nichts mehr sehen. Was haben die jungen Personen mit den ganzen Ereignissen zu tun und können sie die Welt noch vor dem Untergang retten? Was soll ich nur mit diesem Buch machen? Es ist mein erster Roman aus dem Drachenmond-Verlag, aber bereits mein zweiter Roman von Marie Graßhoff und ich bin diesmal so zwiegespalten, denn es gab Licht und Schatten in diesem Buch. Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr gerne. Besonders die Passagen mit den Briefen und die Ausschnitte aus dem Manuskript ihres Bruders Koba waren sehr stark. Gerade hier war ich immer so gefangen im Buch und ich habe die Melancholie der Person richtig gespürt. Der Schreibstil ist dann poetisch und gewaltig und einfach nur wow. Die Handlung des Buches hat mich teilweise einfach nur verwirrt und ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Lektor da vielleicht ein bisschen zu viel gekürzt hat. Ich habe das Gefühl, ich hätte die 20.000 zusätzlichen Worte ganz gut gebrauchen können, außer die Worte wurden am Anfang gekürzt. Einerseits brauchte die Geschichte etwas, um in Gang zu kommen, andererseits war ich im mittleren Teil sehr verwirrt und musste Passagen teilweise mehrmals lesen und hatte immer noch das Gefühl nicht alles verstanden zu haben. Das Weltuntergangsszenario und die angedeuteten Fähigkeiten hingegen haben mich sehr angesprochen und das letzte Drittel des Buches konnte mich mit seiner Sprachgewalt und Spannung wieder vollkommen für sich einnehmen. Das Schicksal der Protagonisten ging mir nahe, auch wenn ich niemanden im Speziellen hatte, mit dem ich besonders mitgefiebert habe. Jedes Schicksal hat mich auf seine eigene Weise berührt und alle hatten was Besonderes an sich, dass mich fasziniert hat. Ciaras Bruder Koba sticht ein wenig hervor. Ihn lernen wir nur durch Briefe, Erinnerungen und Ausschnitte aus seinem Buch kennen, aber ihn hätte ich wirklich gerne kennen gelernt, weil er so eine besondere Rolle im Leben derjenigen gespielt hat, die ihn kannten. Zum Inhalt möchte ich gar nicht mehr viel verraten. Die Idee, die hinter diesem Weltuntergangs-szenario steckt, fand ich klasse, auch wenn ich nicht alles verstanden habe. Ich fand es auch diesmal wieder schwer, dem Buch ein eindeutiges Genre zuzuordnen und habe daher auf der Seite der Autorin geschaut. Als Genre gibt sie Science-Fiction, Fantasy und Cyberpunk an. Mit letzterem konnte ich nicht so viel anfangen, aber wenn man sich Definitionen dazu anschaut, passt es auf jeden Fall, denn dystopisch geht es in diesem Roman definitiv zu. Sehr gefallen haben mir auch die kleinen Querverweise zu Marvel, da ich die Filme liebe. Die gesamte Aufmachung des Buches ist klasse. Es gibt Seiten im Buch, die wie Comics gestaltet sind und Szenen aus der Geschichte zeigen und auch die Seiten, die die einzelnen Abschnitte markieren sind passend gestaltet. Das Cover spiegelt die Geschichte gut wieder und die Zitate auf den Klappen machen neugierig auf das Buch. Zusammen mit der blauschimmernden Heißfolienprägung macht das Taschenbuch daher einen sehr wertigen Eindruck. Fazit: Die Idee von „Die Schöpfer der Wolken“ konnte mich überzeugen, aber die Umsetzung fand ich nicht in allen Punkten gelungen. Gerade der Mittelteil war für mich sehr verwirrend. Das Ende allerdings macht vieles wieder wett. Von mir gibt es trotz einiger Kritikpunkte eine klare Leseempfehlung und der Appell gerne auch mal ein neues Genre auszuprobieren, wenn euch der Klappentext anspricht.
Es gibt Autoren, die es schaffen einen mit ihrem Schreibstil zu verzaubern. Deren Worte schiere Poesie sind. Vielleicht weniger im poetischen (Ich verstehe nicht viel von Poesie) als im epischen Sinne. Was ich damit meine? Marie Graßhoff hat eine so bildhafte Sprache, dass ich das Gefühl hatte selbst in Shanghai zu sein. Selbst die Sterne zu sehen und den Blick über verschiedene Dimensionen schweifen zu lassen. Dazu lässt sie diverse vielfältige Charaktere auferstehen. Jeder so vielschichtig in seinem Wesen und seiner Optik, wie es manch andere Autoren eben nicht drauf haben. Kennt ihr das: Ihr lest ein Buch. Zig Charaktere. Immer wieder müsst ihr überlegen, wer das jetzt noch gleich war? Ja?! Wird euch hier nicht passieren. Jedes Kapitel wird aus der Perspektive eines Charakters erzählt und bringt euch diesem so nahe, dass ihr das Gefühl habt, direkt dabei zu sein. Ich konnte den Schnee auf meiner Haut und in meinem Haar förmlich spüren, ich fuhr halsbrecherisch durch Shanghai und erlebte Erdbeben. Zum Inhalt möchte ich gar nichts mehr sagen, da der Klappentext sehr gut passt und vor allem nicht zu viel verrät. Die Geschichte ist spannend geschrieben und ich konnte nicht aufhören weiter zu lesen. Zudem hat mich das Buch auch zum Nachdenken angeregt. Gibt es Dimensionen - neben der unseren. In der SciFi kein neues Thema aber für mich hier sehr frisch umgesetzt. Ich habe bisher nichts vergleichbares zu dem Thema gelesen. Action, Spannung, mal temporeich mal fast philosophisch, emotional aber nicht kitschig. Lest unbedingt mal die Leseprobe! Ich werde dieses Jahr auf jeden Fall noch Kernstaub von Marie Graßhoff lesen. Mich hat sie mit Die Schöpfer der Wolken überzeugt.
Ich finde es unglaublich schwierig, dieses Buch zu bewerten. 3,5 Sterne hätte ich normalerweise gegeben, aber das fühlt sich irgendwie nicht fair an. Die Idee ist unglaublich komplex. Die Thematik war keine leichte Kost, aber auch der Geschichte zu folgen, war nicht so einfach. Ich hatte bei vielen Dingen Schwierigkeiten, sie zu verstehen, manche hingegen haben sich mir offenbart bevor sie in der Geschichte klargestellt wurden. Leider war es ein wenig langatmig. Ich denke, man hätte es ein wenig kürzer halten können und das hätte dem Ganzen etwas mehr Biss gegeben. Spannend war es zwischendurch schon und die Zusammenhänge waren teilweise sehr überraschend, aber schlüssig. Mir persönlich waren es etwas zu viele Erzählperspektiven. Das hat mich teilweise ziemlich durcheinander gebracht, vor allem bei Ciara und Xia hatte ich aus irgendeinem Grund immer zu kämpfen, insbesondere wenn es darum ging, ihre Fähigkeiten auseinanderzuhalten. Alles in allem war die Idee ziemlich cool, die Umsetzung für mich aber etwas zu kompliziert, so dass ich zwischendurch beim Lesen abgedriftet bin und manche Sätze zwar „gelesen“, aber nicht aufgenommen habe, allerdings auch nicht das Bedürfnis hatte, es nachzuholen. Am Ende war ich dann ganz froh, es geschafft zu haben.
Ich tue mir wahnsinnig schwer mit der Bewertung. Während dem Lesen war ich richtig in der Geschichte drinnen und fand es auch wahnsinnig spannend und toll geschrieben. Das Ende fühlte sich aber irgendwie überstürzt an und irgendwie nicht so ganz zufriedenstellend. Einige der Charakterperspektiven fühlte sich außerdem irgendwie überflüssig leider an. Da ich aber 90% während dem Lesen wirklich großen Spaß hatte, gebe ich dem Buch 4,5 Sterne.
Eine wirklich geniale Geschichte! Der Schreibstil der Autorin ist meiner Meinung nach wirklich toll. Alles wurde so bildlich und detailliert beschrieben, dass ich stets ein komplettes Bild der einzelnen Szenen vor Augen hatte. Auch Kampfszenen wurden sehr verständlich beschrieben, sodass ich auch diese gut nachvollziehen konnte, obwohl mir das normalerweise eher schwer fällt. Alle Charaktere waren einfach so fantastisch und unglaublich toll. Alle wirken sehr vielschichtig, haben ihre Ecken und Kanten und wirken deshalb auch wirklich echt auf mich. Sie alle waren so besonders, wirkten unglaublich real und trugen zu einer unglaublich coolen Gruppendynamik bei. Chiara, die tapfere Kämpferin. Andrew, der geheimnisvolle Stratege. Brendan, der schüchterne Tierliebhaber. Xia, die coole Weltverbesserin. Wesley, der gefühlvolle "Wahrsager" Ich liebe sie alle, besonders als Gruppe, deren Dynamik einfach wundervoll ist. Diese Geschichte ist wie ein Puzzle. Am Anfang ist man einfach nur verwirrt, versteht gar nichts und weiß nicht, was überhaupt abgeht. Doch dann schreitet die Geschichte voran, Puzzleteil für Puzzleteil gerät an seinen Platz. Und auf einmal ergibt alles so viel Sinn. Und das zeigt eigentlich wie krass gut das Worldbuilding einfach ist. Die Fantasy-Aspekte sind so gut aufeinander abgestimmt, ergeben zusammen ein absolut stimmiges Gesamtbild und machen die Geschichte absolut magisch und besonders. Die Geschichte ist voller Spannung, man fiebert richtig mit den Charakteren mit, will unbedingt herausfinden, was hinter allem steckt. Auch die Action kommt dabei keinesfalls zu kurz. Die Kampfszenen waren teilweise wirklich episch! Gleichzeitig war die Story unglaublich emotional. Besonders die Briefe, die an Chiaras Bruder Koba geschrieben wurden, haben mich absolut gekillt. Ich musste tatsächlich da ein oder andere Tränchen verdrücken (und habe es geliebt!). Trotzdem muss ich sagen, dass ich die Geschichte teilweise als etwas langatmig empfunden habe, wo meiner Meinung nach zu viel Fokus auf Worldbuilding bzw. Umgebungsbeschreibungen gelegt wurde, während die Handlung mehr oder weniger stillstand. Alles in allem hat mir das Buch aber wirklich gut gefallen, weshalb es von mir auch 4,5 Sterne bekommt.
Durchdachte Charaktere, durchdachtes Konzept, toller Schreibstil, ach Marie, ich lieb dich ein bisschen.
Wer nach einem Buch sucht, dass ein nicht schon tausend Mal gelesenes Konzept hat, gute Plotttwists, durchdachte Charaktere und dazu noch KEINE Romanze, kommt hier auf seine Kosten! Plan war eigentlich ein Feelgood-Buch zu lesen und dann viel mir das hier in die Hände. Feelgood würde ich den Weltuntergang jetzt nicht nennen, aber weglegen konnte ich das Buch einfach auch nicht mehr. Mit gut geführten Entwicklungen leitet Marie Graßhoff uns durch Hoffnung und Verzweiflung und endet in einem Knall. Ich würde es nochmal lesen!

Ich habe lang überlegt welche Bewertung dieses Buch bekommen soll, da ich das letzte Drittel zu langwierig fand dafür das Ende viel zu kurz. Aber (!) dieses Buch ist finde ich was Besonderes mit so markanten Charakteren die ich mir sehr gut in einem Kinofilm vorstellen könnte. Die Geschichte war von Anfang bis zum Ende sehr durchkonstruiert - was einige stört - aber ich zur Abwechslung wirklich angenehm fand. Es war sehr geradlinig und ich mochte wie sich am Ende alles zusammengefügt hat. Für mich ist es ein sehr gutes Buch. Die 5 Sterne bekommt es deswegen weil es mir definitiv in Erinnerung bleiben wird, da es einfach etwas Besonderes ist.
In diesem Roman haben wir mehrere Protagonisten und Nebencharaktere (Wesley, Ciara, Xia, Brendan, Ashley und so weiter) aus deren Sicht die Geschichte immer abwechselnd erzählt wird. Auch wenn es so viele Personen sind kam ich nie durcheinander und hatte keine Probleme damit mich zurecht zu finden. Alle Personen sind sehr unterschiedlich und auf ihre Art und Weise richtig interessant und sympathisch. Ich denke, jede Person könnte ein eigenes Buch haben und ich würde es lesen. Die Handlung fand ich grandios umgesetzt. Zu Beginn gibt es einige Geheimnisse zu lüften, die teilweise durch Rückblenden langsam aufgedeckt werden und es kommt eine Überraschung nach der Anderen. Die Handlung hat was von einer Apokalypse, da die Dimensionen im Begriff sind zu zerbrechen und die Welt im Chaos verfällt und unsere Protagonisten sind die Einzigen, die mit ihren fremden Fähigkeiten was unternehmen können. Die Story bleibt bis zum Ende durchgängig spannend, mysteriös und bietet auch viel Action, die den Roman noch aufregender macht. Der Schreibstil. Ja, das ist ein großes Thema für sich. Er ist gewaltig - im positiven Sinne - und beeindruckt mich immer wieder. Es ist bereits das dritte Buch, dass ich von der Autorin lese und es wird nicht einfacher es in Worte auszudrücken. Bei diesem Buch ist mir aufgefallen, dass es viel rasanter ist und die Ereignisse sich geradezu überschlagen, es hat mich richtig gut unterhalten und die knapp über 500 Seiten waren schnell gelesen. Für alle, die sich bis jetzt gescheut haben ihre Wälzer zu lesen, aber es doch gerne machen würden, wäre das ein guter Einstieg, da es sich um einen Einzelband handelt. "Die Schöpfer der Wolken" von Marie Graßhoff ist ein beeindruckendes und rasantes Abenteuer, das mich mit einer handvoll authentischen und unterschiedlichen Charakteren, als auch abwechslungsreichen Plot überzeugen konnte! Es hat mich einfach gut unterhalten, gepackt und erstaunt!
Es gibt Autoren, die es schaffen einen mit ihrem Schreibstil zu verzaubern. Deren Worte schiere Poesie sind. Vielleicht weniger im poetischen (Ich verstehe nicht viel von Poesie) als im epischen Sinne. Was ich damit meine? Marie Graßhoff hat eine so bildhafte Sprache, dass ich das Gefühl hatte selbst in Shanghai zu sein. Selbst die Sterne zu sehen und den Blick über verschiedene Dimensionen schweifen zu lassen. Dazu lässt sie diverse vielfältige Charaktere auferstehen. Jeder so vielschichtig in seinem Wesen und seiner Optik, wie es manch andere Autoren eben nicht drauf haben. Kennt ihr das: Ihr lest ein Buch. Zig Charaktere. Immer wieder müsst ihr überlegen, wer das jetzt noch gleich war? Ja?! Wird euch hier nicht passieren. Jedes Kapitel wird aus der Perspektive eines Charakters erzählt und bringt euch diesem so nahe, dass ihr das Gefühl habt, direkt dabei zu sein. Ich konnte den Schnee auf meiner Haut und in meinem Haar förmlich spüren, ich fuhr halsbrecherisch durch Shanghai und erlebte Erdbeben. Zum Inhalt möchte ich gar nichts mehr sagen, da der Klappentext sehr gut passt und vor allem nicht zu viel verrät. Die Geschichte ist spannend geschrieben und ich konnte nicht aufhören weiter zu lesen. Zudem hat mich das Buch auch zum Nachdenken angeregt. Gibt es Dimensionen - neben der unseren. In der SciFi kein neues Thema aber für mich hier sehr frisch umgesetzt. Ich habe bisher nichts vergleichbares zu dem Thema gelesen. Action, Spannung, mal temporeich mal fast philosophisch, emotional aber nicht kitschig. Lest unbedingt mal die Leseprobe! Ich werde dieses Jahr auf jeden Fall noch Kernstaub von Marie Graßhoff lesen. Mich hat sie mit Die Schöpfer der Wolken überzeugt.
Dieses Buch lässt mich ratlos zurück. Denn genauso wie die Charaktere tappe ich die meiste Zeit im Dunkeln, was eigentlich vor sich geht. Zwischen poetischen Träumen und Actionszenen, in denen ausgiebig geflucht und geschossen wird, versuchen alle irgendwie herauszufinden was passiert. Zumindest die Charaktere scheinen es am Ende verstanden zu haben, ich leider nicht. Vieles bleibt mir zu wirr und zu wenig wird aufgelöst. Trotzdem entwickelt die Geschichte während des Lesens einen ganz eigenen Sog und zieht einen mit dem größtenteils schönen Schreibstil direkt hinein. Tatsächlich war ich kurz in Versuchung es sofort nochmal zu lesen, um die Geschehnisse zu entwirren, hab mich dann aber doch dagegen entschieden - jedes Buch nur eine Chance ;)
Dieses Buch war so anders und gewaltig, dass ich gar nicht genau weiß, wo ich hier ansetzen soll. Ich will nicht zu viel verraten und spoilern, aber es ist auch nicht leicht, die richtigen Worte zu finden. Also werde ich nur kurz den Inhalt wiedergeben und dann meine Gedanken. Diese Rezension wird anders sein als meine anderen, aber das Buch ist auch einfach anders. Ciara lebt in Australien und hat die besondere Gabe die Träume der Menschen zu sehen. Der einzige der davon wusste war ihr Bruder Koba, der vor kurzem verstorben ist. Der Schriftsteller hinterlässt ihr ein Manuskript, dass sie nach Shanghai zu einem Verleger bringen soll. Als sie endlich in Shanghai ankommt trifft sie auf drei weitere Menschen, die wie sie sind, denn auch diese Menschen haben Fähigkeiten. Sie erfahren, dass es neben ihre Dimension noch andere Dimensionen liegen und diese verschieben sich immer mehr. Die Welt, die sie kannten zerbricht und die Dimensionen vermischen sich. Die Uhren bleiben stehen und Erdbeben erschüttern die ganze Erde. Nur die vier könnten die Welt noch retten, doch werden sie es schaffen? Die vier jungen Menschen sind absolut unterschiedlich. Sie kommen aus verschiedenen Ecken der Welt, führen unterschiedliche Leben und ihre Persönlichkeiten könnten nicht anders sein. Sie waren faszinierend, denn auch ihre Fähigkeiten waren einfach nicht zu vergleichen. Man hat immer mehr über sie herausgefunden und auch wenn mir einige sympathischer waren, konnte ich mich doch gut in alle hineinversetzen. Sie waren authentisch und echt, mit Fehlern und Schwächen, aber auch mit Fähigkeiten, durch die sie das Leben eines jeden einzelnen ändern könnten. Sie haben falsche Entscheidungen getroffen, sind aber bereit alles zu geben, um die Welt zu retten. Die meisten Kapitel waren in der dritten Person geschildert und man lernte dadurch jeden einzelnen sehr gut kennen. Es geht aber nicht nur um diese vier besonderen Personen, sondern auch um einige weitere und nicht alles ging um die Ereignisse 2021. Es gab aber auch ein paar wenige Kapitel, die in der ersten Person geschrieben wurden. Diese paar Kapitel waren emotional und voller Gefühle. Die Autorin hat es geschafft, dass man mitfühlt und die tiefen Emotionen spürt die diese Person empfand. Sie sprachen von so viel Liebe und ich habe sie sogar mehrmals gelesen. Die Geschichte war emotional, bildgewaltig und detailliert. Es war durchgehend spannend und ich wollte es einfach nicht aus der Hand legen. Jedes mal wenn eine Frage geklärt wurde, kamen immer neue Fragen auf und ich hatte immer meine Vermutungen. Mit einigen Vermutungen hatte ich Recht und bei anderen nicht, aber man konnte sich nie ganz sicher sein. Es war unvorhersehbar und es kam so anders, als man es erwartet hatte. Ich muss zugeben, dass mich das Buch schon fertig gemacht hat, denn ich wurde überrascht und überwältigt. Diese Idee mit den verschiedenen Dimensionen war sehr komplex und wurde im Laufe der Geschichte immer vielschichtiger. Ich musste mich immer wieder neu zurecht finden. Man wurde aber einfach in das Buch hineingezogen und wurde absolut gepackt von dieser faszinierenden Geschichte. Ich konnte mir manchmal nicht ganz vorstellen, dass alle losen Fäden bis zum Ende verknüpft werden würden, doch es hat alles einfach gepasst. Ich wusste manchmal nicht wohin mit meinen Gedanken und nachdem ich dieses Buch zu Ende gelesen hatte, musste ich mich erst mal wieder in der jetzigen Welt zurechtfinden. Meine Gedanken mussten sich erst noch ordnen und die ganzen Puzzlestücke an ihren Platz schieben. Am Ende erkannte man auch die Bedeutungen der Zeichnungen und das jedes einzelne Zitat einfach perfekt war. Auch der Titel und das wundervolle, wunderschöne Cover hätten nicht passender sein können. Abschließend möchte ich aber sagen, dass dieses Buch so unglaublich war, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Ich bin begeistert von dieser Welt, den Dimensionen, den Charakteren und allem was passiert ist. Es geht nicht nur um die Verschiebungen der Dimensionen und den Verfall der Welt, sondern auch um Liebe, das Schicksal eines jeden einzelnen, Entscheidungen und Hoffnungen. Ich wusste schon bei der Hälfte das dieses Buch ein Highlight werden würde und ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Danke an die Autorin für diese wundervolle Geschichte, die mich auch nach dem Ende nicht mehr losgelassen hat.




























