Gebt mir etwas Zeit
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Description
Bewegend, ehrlich und urkomisch: die Fortsetzung von Hapes Lebensgeschichte
Hape Kerkeling in Bestform: In seinem neuen Hörbuch setzt er nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. Berührend und mit unvergleichlichem Sinn für Komik erzählt er von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Verwebt dabei lustvoll Erinnerungen mit Recherchen, eigenes Erleben mit Historie und Ahnenforschung. Und kommt schließlich auch hinter ein unglaubliches Geheimnis, das seine geliebte Großmutter Bertha zeit ihres Lebens umgab.
Book Information
Author Description
Hape (eigentlich Hans-Peter) Kerkeling, geboren 1964 in Recklinghausen, arbeitet seit 1984 beim Fernsehen; berühmt wurde er mit der Rolle »Hannilein«. Seitdem folgte eine Vielzahl erfolgreicher Live-Auftritte sowie TV-Shows und Serien wie »Känguru«, »Total Normal«, »Hape trifft« und »Let’s Dance«; als »Königin Beatrix«, »Hurz«-Sänger Miroslav Lemm, Uschi Blum oder Horst Schlämmer. Der Entertainer, Schlagersänger, Moderator und Kabarettist wurde u. a. mit der Goldenen Kamera, dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Buch »Ich bin dann mal weg« stand 100 Wochen auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und hat bis heute fast fünf Millionen Leser erreicht. Die Verfilmung mit Devid Striesow in der Hauptrolle kam 2015 in die Kinos. Auch seine 2014 erschienene Autobiografie »Der Junge muss an die frische Luft« wurde zum Bestseller und 2018 von Oscar-Preisträgerin Caroline Link verfilmt.
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Gebt mir etwas Zeit ist ein Buch, das lange nachhallt. Hape Kerkeling gelingt hier ein außergewöhnlicher Spagat zwischen persönlicher Erinnerung, familiärer Ahnenforschung und gesellschaftlicher Zeitgeschichte – vom Amsterdam des 17. und 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Dieser weite historische Bogen wirkt nie überladen, sondern fügt sich organisch zu einer zentralen Frage: Wie prägen Geschichte, Verlust und Ausgrenzung das Leben eines Menschen – und was bleibt dennoch an Menschlichkeit? Besonders berührend ist die persönliche Ebene, vor allem die enge Beziehung zu seiner Großmutter Oma Berta, die ihn nach dem Suizid seiner Mutter aufgenommen hat. Die Schilderung ihrer Demenzerkrankung und des Moments, in dem sie ihn nicht mehr erkennt, ist leise, würdevoll und zutiefst schmerzhaft. Kerkeling beschreibt diesen Verlust ohne Pathos, aber mit einer Ehrlichkeit, die einen unweigerlich trifft. Auch die Liebesgeschichte mit Duncan ist eindrücklich. Sie beginnt – ganz bewusst – mit einer gewissen Romantisierung, mit der rosaroten Brille einer intensiven Liebe Mitte zwanzig. Gerade diese Wärme macht den späteren Verlust umso härter. Der Tod durch AIDS kommt abrupt, unerbittlich, und spiegelt die Grausamkeit einer Zeit wider, in der Homosexualität gesellschaftlich geächtet war und Krankheit als „gerechte Strafe“ galt. Diese Passagen sind schwer auszuhalten, aber wichtig – weil sie zeigen, wie tödlich moralische Überheblichkeit sein kann. Stark ist auch der gesellschaftliche Blick: die scheinbare Toleranz Amsterdams, die bei genauerem Hinsehen von religiöser Bigotterie und Ausgrenzung durchzogen war; die Parallelen zu späteren Jahrhunderten; die Erkenntnis, dass sich Geschichte nicht neu erfindet, sondern wiederholt – nur mit anderen Vorzeichen. Kerkeling moralisiert dabei nie. Er erzählt, lässt stehen, vertraut auf die Wirkung der Geschichte selbst. Was dieses Buch so besonders macht, ist Kerkelings unnachahmbare Art zu schreiben: nahbar, subtil, zutiefst menschlich. Er zwingt keine Gefühle auf, sondern lässt sie entstehen. Gebt mir etwas Zeit ist traurig und bereichernd zugleich, ernüchternd und doch voller leiser Wärme. Ein Buch, das wach macht, ohne zu verhärten – und eines, das man nicht so schnell vergisst.
⭐️⭐️⭐️(⭐️) Etwas anders als gedacht...
Hape Kerkeling ist - nicht erst seit #Ichbindannmalweg - ein begnadeter Geschichtenerzähler. Und so taucht man mit auch hier wieder ein in seine facettenreiche Biografie - erweitert um den einen oder anderen (Ur-)Ahnen... Tatsächlich hatte ich - das muss ich zugeben - etwas mehr Sachbuch zum Vorgehen bei der Ahnenforschung erwartet und weniger Anekdoten aus Hapes eigenem Leben, wodurch das Buch nicht ganz das war, was ich mir darunter vorgestellt habe. Trotzdem war ich sowohl von den Geschichten über seine Verwandten als auch von denen aus seinem eigenen Leben amüsiert, gut unterhalten, zum Teil auch erschüttert. Fans von Hape werden dieses Buch und die Einblicke in sein Leben definitiv lieben. Wer mehr an den Details zur Ahnenforschung interessiert ist, findet auch einige Ansätze und Erkenntnisse, allerdings sind diese nicht in bestimmten Kapiteln zusammengefasst, sondern in die Geschichte(n) eingewoben.

Selten empfehle ich Hörbücher, in diesem Fall aber sage ich: auf gar keinen Fall die Hörbuch-Variante, von Hape selbst gelesen, entgegen lassen! Der Autor bietet einen tiefen, sehr persönlichen Einblick in sein Leben, vor allem seine jungen Jahre. Stets charmant und mit feinem Humor, lässt er uns teilhaben und mitfühlen und, für die Älteren unter uns, noch einmal nacherleben, wie das war in den 80ern, als eine tödliche Krankheit aufkam, die Angst vor Ansteckung sich breitmachte und niemand wusste, wie genau sich AIDS von Mensch zu Mensch übertrug.
Eine Reise in die Vergangenheit... Hape Kerkeling beschäftigt sich mit seiner Herkunft und seinen Ahnen. Eine erstaunliche, ehrliche, berührende und lustige Reise, die über viele verschlungene Wege nach Münster und Amsterdam führt und eine überraschende Verbindung in den englischen Adel zu Tage bringt. Außerdem gewährt das Buch tiefe Einblicke in sein eigenes Leben und sein Liebesleben in seinen Zwanzigern. Eine tolle Erzählung und Vertonung, die mich unterhalten, berührt und zum Lachen gebracht hat. Selbst wenn man sich selbst nicht für Ahnenforschung interessiert, kann man das Buch gut hören\lesen und es wird nicht langweilig, daher von mir eine volle Empfehlung!
Wenn man Hapes Bücher liest, hat man auch immer seine Stimme im Ohr. Unterhalsam , informativ, lustig unwiederbringlich mal rundum gelungen. Diesmal also sein Stammbaum. Am Anfang hat es ein wenig gedauert, mich in die holländische Historie einzulesen, aber es wurde immer interessanter und ich mochte gar nicht aufhören. Auch die jüngere Zeitebene war lesenswert. Wer Hape mag, fr den ist es ein Muss. Für alle anderen ein lesenswerter historischer Roman.
Ganz nett
Buch im Lesekreis März 25 Als Hörbuch ist es ganz unterhaltsam weil es Hape Kerkeling selber liest und das macht er auf gewohnt humorige und lustige Weise. Da mich Ahnenforschung so gar nicht interessiert fand ich die Teile mit seiner holländischen Familie im Mittelalter uninteressant. Gerne gehört habe ich die biografischen Kapitel aus seinem eigenen Leben.
Was für eine faszinierende Familiengeschichte! Einerseits nimmt Hape Kerkeling uns mit zum Anfang seiner Karriere, der als schwuler Mann in den 80er Jahren einige Steine im Weg lagen. Es geht um die erste Liebe und den ersten Verlust. Doch der Großteil des Buches ist der Nachforschung seiner Familiengeschichte gewidmet, der er sich während der Coronapandemie gewidmet hat. Sie hat überraschendes zu Tage gebracht und es war wie immer eine Freude dem Autor selber zu lauschen!
Hier auf jeden Fall zum Hörbuch greifen!
Überraschend persönlich Während der Pandemie hat sich der Komiker Hape Kerkeling intensiv mit der Ahnenforschung zu seiner Familie befasst und Erstaunliches herausgefunden. Über Großmutter Bertha‘s Herkunft ist dem Enkel zu ihren Lebzeiten wenig bekannt. Hier setzt er an, erarbeitet sich anhand einer eigenen DNA Analyse, Stück für Stück die Vergangenheit. Da finden sich sowohl niederländische als auch erstaunlicherweise britische Anteile in seinem Erbgut. Kerkeling geht sehr professionell vor und gewinnt interessante Kontakte und ist schließlich überzeugt, dass seine Passion bezüglich europäischer Königshäuser kein Zufall sein kann. Ich habe das Hörbuch ,vom Autor selbst gelesen, sehr genossen. Er entführt die Leser*innen bis zurück ins 12 Jahrhundert. Besonders in den Niederlanden kommen da so einige entfernte Verwandte zusammen, wie Seefahrer und Händler, die der Entertainer in kleinen, fiktionalen Geschichten basierend auf den recherchierten Fakten, mit schier unerschöpflichen unterschiedlichen Dialekten seiner Hörerschaft unterhaltsam näher bringt. Aber auch von seinem eigenen Leben erzählt Kerkeling überraschend offen. Die Anfänge seiner Karriere, seine Homosexualität, die er zunächst im spießigen Deutschland verstecken musste, seine Liebe zum viel offeneren Nachbarland, wo er sich unsterblich in einen Holländer verliebte und das todbringende Virus Aids, welches in den 80erJahren ohne Hoffnung auf Heilung grassierte und viele junge Menschen in den Tod riss, sind Themen in dieser alles andere als trockenen Lebenschronik. Nicht nur für Hape Fans kann ich „ Gebt mir etwas Zeit“ wirklich empfehlen. Ich bin mir aber fast sicher, dass gerade das Hörbuch hier ein großer Gewinn war und mich das Buch, hätte ich es selber gelesen nicht in der gleichen Weise begeistert hätte.
Nicht der Beste Hape - es war wirklich interessant zu lesen was man so alles über eine Familie rausfinden kann, wenn man etwas Zeit dafür hat und dann wohl auch Interesse daran. Allerdings war es mir dann teilweise doch zu geschichtlich bzw. ein bisschen weniger springen durch die Jahrhunderte bei den Kapiteln hätte mir besser gefallen. Auch hat mir teilweise der Charm und Witz der vorigen Bücher des Autors etwas gefehlt.
"Gebt mir etwas Zeit" ist eine kurzweilige und interessant geschriebene (Ahnen-) Geschichte der Familie Kerkeling. Der Autor nimmt uns mit auf eine sehr persönliche Reise zu seinen familiären Wurzeln und seiner eigenen Identität. Mit viel Witz und Charme berichtet er über seine Suche nach der eigenen Abstammung, unterstützt von diversen DNA-Tests die ihn auf die Spuren seiner Vorfahren führen – und dadurch einige überraschende Tatsachen ans Licht bringt. Eine herzerwärmende und zugleich nachdenkliche Reise durch Hape Kerkelings Familiengeschichte.
Einfach ein echter Kerkeling : ein Mix aus Humor, Tiefgang und Menschlichkeit
Hape Kerkeling zeigt sich in „Gebt mir etwas Zeit“ von seiner persönlichsten Seite. Mit seinem typischen Mix aus Humor, Tiefgang und Menschlichkeit erzählt er nicht nur von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Anfängen seiner TV-Karriere, sondern auch von seiner ersten großen Liebe. Besonders berührend sind die Erinnerungen an seine geliebte Großmutter Bertha. Neben diesen emotionalen Momenten nimmt uns Kerkeling auch mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit seiner Familie, bis ins Amsterdam des 17. Jahrhunderts und lüftet dabei ein lang gehütetes Familiengeheimnis. Er verknüpft gekonnt persönliche Anekdoten mit spannender Ahnenforschung und historischen Einblicken. Dabei schafft er es, lustig, klug und tief berührend zugleich zu sein – ein Balanceakt, den nur er so mühelos hinbekommt. Das Hörbuch, gelesen von Hape Kerkeling selbst, verleiht der Geschichte nochmal eine besondere Nähe. Seine Stimme macht die Erinnerungen und Emotionen noch greifbarer, als würde er sie direkt mit einem teilen. Fazit: Dieses Buch – und besonders das von ihm selbst gelesene Hörbuch – ist ein echtes Herzensprojekt, und das spürt man. Eine warmherzige, humorvolle und zugleich emotionale Reise durch sein Leben und die Geschichte seiner Familie - die auch uns zeigt, wie wichtig Liebe, Familie und Wurzeln sind. Ein absolutes Highlight für alle Hape-Fans und alle die sich für Ahnenforschung interessieren.

"Wer einen gesunden Appetit hat, lebt gerne."
Eigentlich hatte ich das neue Buch von Hape Kerkeling gar nicht auf dem Schirm, aber dann stach mir das Hörbuch bei netgalley ins Auge. Das Hörbuch vom Autor selbst gelesen. Mein Interesse war geweckt. Ich brauchte etwas, um reinzukommen. Zunächst störte es mich ein wenig, dass kein professioneller Sprecher gewählt wurde, der hier las. Später konnte ich es mir gar nicht anders vorstellen. Vielleicht lag es auch an den verschiedenen zeitlichen Ebenen zwischen denen Kerkeling hin und her springt, die es mir Anfangs etwas schwer machten. Schon nach wenigen Kapiteln empfand ich als Genuss zuzuhören. Es ist spannend, wie Kerkeling Fiktion und Fakten miteinander verbindet. Was für eine umfangreiche Recherchearbeit. Ahnenforschung ist sicher ein Thema, dass viele Menschen fasziniert. Ich wünschte, ich könnte meine Familie so weit zurückverfolgen, wie Hape Kerkeling dies tut. Und wie es aussieht, ist Hapes Faible für das Royale in den Genen verankert. Verwunderlich ist das nicht. Mit Witz und Charme erzählt Hape die Geschichten seiner Vorfahren und lässt auch Anekdoten aus den Anfängen seiner Karriere mit einfließen, die erstaunen und berühren. Ein wunderbares, kurzweiliges Hörbuch, dass ich mir vielleicht noch einmal anhöre.
Ich habe mehr erwartet.
Ich hatte bereits "Pfoten vom tisch" gelesen und fand es sehr charmant und witzig und hatte demnach gehofft, dass dieses Buch genauso sein würde. Harpe kam wieder sehr charmant rüber aber durch die Zeitsprünge war seine Familie leider sehr unübersichtlich. Sie war zwar irgendwo interessant aber durch das hin und her verlor ich schnell den roten Faden und leider auch ein wenig die Lust am lesen. Ich habe noch weitere Bücher von ihm im Regal liegen und hoffe, dass diese humorvoller sind als dieses hier.

Gerade mit dem Buch fertig geworden und was soll ich sagen…super interessant! Hape Kerkeling nimmt uns auf eine Reise durch seine Familiengeschichte mit, löst das Familiengeheimnis seiner Oma Bertha und lässt uns auch tief in seine Gefühlswelt blicken… . Ich gebe zu, dass die Passagen aus den Niederlanden des 17. Jh. im ersten Moment ungewöhnlich zu lesen waren, aber dann fand ich es doch ganz spannend… . Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und hoffe noch auf weitere Bücher von Hape Kerkeling- denn die sind tatsächlich immer ein Lesehighlight…

Eine sehr persönliche Reise, die weit über eine bloße Familiengeschichte hinausgeht. Berührend und humorvoll zugleich.
╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 Wo kommen wir her? Was prägt uns? Welche Spuren hinterlassen unsere Vorfahren in unserem Leben? In „Gebt mir etwas Zeit“ begibt sich Hape Kerkeling auf eine sehr persönliche Reise auf die er uns durch seine eigene Familiengeschichte führt. Aber auch die großen und kleinen Ereignisse formen unser Leben. Auf seine unverwechselbare Art verknüpft er persönliche Erzählungen mit historischen Erkenntnissen. Seine Reise durch die Jahrzehnte führt durch dunkle und helle Zeiten, doch immer mit einer Mischung aus Neugier, Nachdenklichkeit und einem feinen Humor. Ich habe es genossen in seine Welt einzutauchen, auch wenn mir einige Passagen etwas zu ausführlich waren. Doch der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgt für eine spannende Mischung. Am Ende blieb ich mit einer Frage zurück: Wie sehr beeinflusst meine Vergangenheit eigentlich mein Heute? ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Eine sehr persönliche Reise, die weit über eine bloße Familiengeschichte hinausgeht. Berührend und humorvoll zugleich. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 4 / 5 ⭐️ Liebste Grüße 📚📖 Jeanette

Vielen Dank an @hoerbuchhamburg und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Hape Kerkeling in Bestform: In seinem neuen Buch setzt er nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. Berührend und mit unvergleichlichem Sinn für Komik erzählt er von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Verwebt dabei lustvoll Erinnerungen mit Recherchen, eigenes Erleben mit Historie und Ahnenforschung. Und kommt schließlich auch hinter ein unglaubliches Geheimnis, das seine geliebte Großmutter Bertha zeit ihres Lebens umgab. Meinung Wer Humor und Erzählstil auf hohem Niveau mag, der kauft sich das neue Buch von Hape Kerkeling. Frisch. Intelligent. Frech. Ehrlich. Ahnenforschung. Sich die Frage zu stellen, von wem man abstammt. Woher kommt man? Die Reise dorthin fand ich sehr aufschlussreich. Besonders amüsant fand ich Bertha. Manches ist persönlich. Lustig. Irgendwie traurig. Großartige vertonung
Zu Beginn war ich nicht sicher, ob mir das Buch gefällt aber schnell kam ich in die Autobiographischen Teile, die sich mit den Ahnenforschungsteilen abwechseln. Als ich da allerdings einmal drinnen war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wahnsinnig authentisch geschrieben, klingt das Buch genau nach Hape Kerkeling und die Geschichte ist der Wahnsinn. Ich habe "ich bin dann mal weg" damals geliebt und auch dieses Buch trifft komplett meinen Geschmack
Endlich wieder ein Kerkeling Ich fiebere seit dem Katzenbuch ja jedem neuen Buch von Hape entgegen. Er ist der letzte Grund gewesen, dass ich jetzt zwei wundervolle Fellkinder neben mir liegen habe und ich liebe sie mehr als alles andere. Danke also an dieser Stelle. Und jetzt haut er hier diese Chroniken raus und es ist so der Hammer, was mit Ahnenforschung alles herauskommen kann. Dazu die wundervollen Anekdoten, ob echt oder fiktiv, die mich mehr als großartig unterhalten haben. Die kleine Biografie seines Lebens hat mich dafür umso mehr berührt. Es ist erstaunlich, wie viel ein Mensch ertragen kann und trotzdem so einen herzerwärmenden Charakter haben kann. Ich bin sehr beeindruckt und zugleich ergriffen von diesem Mann. Hape Kerkeling wäre der Onkel, den ich mir immer gewünscht hätte. Ich nehme statt der persönlichen Gespräche halt einfach seine Bücher. Danke!
Gebt mir etwas Zeit
Das wohl persönlichste Buch vom Autor. Der fiktionale Teil über die Ahnen seiner Familie waren ohne Längen zu lesen und ich fühlte mich gut unterhalten. Berührt hat mich der Biografische Teil aus seinen früheren Zwanzigern und die Geschichte seiner Großmutter 👵. Alles in allem ein berührendes und interessantes Buch. Eine absolute Empfehlung. 👍
Eine Reise in die Vergangenheit
Das Buch war toll, aber an manchen Stellen etwas langatmig. Im Endeffekt war es trotzdem sehr schön, wieder mehr von seiner Vergangenheit zu erfahren. Auch über seinen ersten Partner. Dieser Teil war auch sehr emotional. Am Ende war es noch mal sehr süß, dass er geschrieben hatte, dass er es unter anderem für seine Oma Berta gemacht hat, um auch ihre Geschichte etwas zu erzählen. Sie war ja ein großer und wichtiger Teil seines Lebens. Auf jeden Fall eine Lese - aber auch Hörempfehlung.
Ich bin ja sowas von begeistert!
Habe Kerkeling hat Ahnenforschung betrieben, dabei sensationelle Sachen herausgefunden und dieses wundervolle und unterhaltsame Buch daraus gemacht. Mit dem Schreibstil hatte ich am Anfang ein paar Probleme, was sich allerdings schnell eingerenkt hatte. - Als ich für mich klar hatte, dass es ihr ausschließlich um ihn selber und seine Ahnen ging, war ich im Thema drin und hatte ein herrliches und ehrliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Im Grunde wollte er etwas über seine Großmutter herausfinden, hat dann aber noch weiter nach unten gegraben und dabei richtig interessante Sachen herausgefunden. So gesehen, kann man die Recherchen für dieses Buch als großartige Fleißarbeit bezeichnen. Hapes Bücher sind toll. Das hier kann man aber als ganz besonderes Schätzchen betrachten.
Besser als das Buch!
Im Hörbuch zu "Gebt mir etwas Zeit" nimmt uns Hape Kerkeling mit auf eine sehr persönliche Reise durch seine Familiengeschichte und seine eigene Identität - und das auf seine unnachahmliche Weise. Mit viel Humor und Charme erzählt er von den Ergebnissen eines DNA-Tests, der ihn auf die Spuren seiner Vorfahren führt, und teilt überraschende Einblicke über seine Abstammung. Besonders seine Anekdoten über seine demenzkranke Großmutter oder seine Liebe zu Amsterdam sind in der Hörbuchversion noch lebendiger und voller Wärme und Witz. Hapes Erlebnisse mit Stars, sein beruflicher Erfolg in jungen Jahren und die Herausforderungen als homosexueller Mann in den 70er und 80er Jahren - Zeiten, in denen Akzeptanz ein ferner Wunsch und die Angst vor Aids allgegenwärtig war - sind genauso packend wie nachdenklich. In den Passagen über seine weiter entfernten Vorfahren verfällt Hape zwar manchmal in fiktive Erzählungen, die mir im Buch langatmig erschienen, aber im Hörbuch wird selbst das unterhaltsam, nicht zuletzt durch seine einzigartige Erzählweise und sein Gespür für Dialekte und Stimmen. Hape liest mit einer Lebendigkeit, die jedem Satz eine besondere Tiefe gibt und seine persönliche Reise hautnah erlebbar macht. Alles in allem ist das Hörbuch eine wunderbare Mischung aus Humor, Nachdenklichkeit und Offenheit. Für Fans von Hape Kerkeling und alle, die ihn als Vorleser schätzen, ist dieses Hörbuch ein besonderes Highlight, das sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt. Im Vergleich zur Buchversion habe ich hier gemerkt, wie viel ein großartiger Erzähler ausmacht - Hape verleiht seinem Werk eine Lebendigkeit, die im gedruckten Text nur schwer zu fassen ist. Ein Hörgenuss, der dem Buch in nichts nachsteht und in manchen Szenen sogar übertrifft.
Das Buch gibt einen überraschend offenen Einblick in Hapes Leben. Besonders die Kapitel über seine Vergangenheit, seine Beziehung und sein Umgang mit seiner Homosexualität wirken sehr nahbar und ehrlich. Die Achtziger, Panic4Aids und die Stimmung dieser Zeit fängt er so ein, dass man sofort spürt, wie prägend das alles für ihn war. Gerade der Teil über den Verlust seiner großen Liebe geht extrem unter die Haut und bleibt lange hängen, ohne jemals ins Kitschige abzurutschen. Parallel dazu erzählt er von seiner Familiengeschichte, die zwar nicht mein Hauptfokus war, aber trotzdem unterhaltsam ergänzt, wo er herkommt und welche Spuren seine Vorfahren in Amsterdam hinterlassen haben. Es nimmt dem Buch etwas von dem Charme seiner bekanntesten Werke, ist dafür aber persönlicher und erwachsener. Unterm Strich ein sehr ehrliches, warmes und bewegendes Buch, das sich gut liest und viel von dem zeigt, was Hape als Mensch ausmacht. Für mich rund vier Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die ihn nicht nur als Entertainer, sondern als Persönlichkeit kennenlernen wollen.
Für Hape Fans genau richtig, für alle anderen vielleicht weniger interessant. Hape Kerkeling erzählt hier die Geschichte seiner Familie abwechselnd mit Episoden seines eigenen Lebens nach. Durch Ahnenforschung hat er viel über seine teils sehr illustre Verwandtschaft herausgefunden und bringt mit diesem Buch Licht ins Dunkel der Vergangenheit seiner Ahnen. Zwischenzeitlich war es etwas langatmig und wirkte teils auch etwas weit hergeholt. Als Hörbuch war es recht unterhaltsam und interessant gerade weil Hape auch wunderbar die verschiedenen Akzente und Dialekte imitiert hat. Ich kann euch also wenn euch das Buch interessiert definitiv die Hörbuchversion ans Herz legen!
Sympathisch
Jeder hat sich doch schon einmal gefragt von wem man denn so abstammt und ob vielleicht nicht auch blaues Blut durch die Adern fließt. Hape Kerkeling ist in seinem Buch Gebt mir etwas Zeit genau dieser Frage seiner Herkunft auf den Grund gegangen und hat etwas Ahnenforschung betrieben. Dabei nimmt er uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit und erzählt die Geschichten seiner Vorfahren, die so oder so ähnlich passiert sind. Er lässt uns aber auch an seinem Leben teilhaben und zeigt uns die Teile, die ihn geprägt und sehr bewegt haben. Doch wo kommt Herr Kerkeling denn nun her und fließt durch seine Adern womöglich blaues Blut? Ich durfte dieses wunderbare Buch als Rezensionsexemplar als Hörbuch hören, welches durch den Autor selber eingesprochen wurden. Dies verleiht dem Ganzen natürlich etwas sehr persönliches. In seiner bekannten liebenswürdigen und witzigen Art nimmt uns Hape Kerkeling mit, die Geschichte seiner Familie zu ergründen. Eine Empfehlung an alle Fans von Herrn Kerkeling und auch a die, die es noch werden wollen.
Witzig & traurig
Hape Kerkeling liest wieder selbst und das finde ich sehr gut, kann mir ehrlich keinen besseren Sprecher für seine Bücher vorstellen. Ich finde dieses Buch, nach "Der Junge muss an die Frische Luft" das persönlichste. Er gewährt uns Einblicke in sein Leben als junger schwuler Mann in einer Zeit, in der es noch alles andere als normal war bzw. noch weiter davon entfernt als es heute der Fall ist. Auch seiner erste Liebe thematisiert er und das fand ich das schönste & traurigste zugleich im ganzen Buch. Ansonsten nimmt er einen mit auf eine Reise durch die Zeit und man lernt seine Ahnen kennen, wie gewohnt sehr witzig, was den ein oder anderen Schmunzler und Lacher hervor ruft. Klare Hörempfehlung 👍
Kann einer die langweiligste Sache der Welt, seinen eigenen Stammbaum, so kurzweilig und vergnüglich präsentieren, dann zeigt das wahre Meisterschaft. Absolute Hörempfehlung!
Es geht nicht nur um seine Familiengeschichte, ganz nebenbei taucht man ein ins späte Mittelalter Hollands, in die Gay-Community Amsterdams der 80er Jahre und in eine tieftraurige Episode aus Hape Kerkelings Leben.
Hmmm
Also nicht falsch verstehen, ich mag Hape Kerkeling wirklich sehr gerne, aber ich habe mir wirklich schwer mit dem Buch getan. Die Geschichte aus 1600 Feuerzeug war für mich .. ich kann es nicht beschreiben, hmm total uninteressant.. Ich möchte niemanden davon abhalten das Buch zu lesen und sich selbst ein Urteil zu bilden. Seine eigene Geschichte war sehr emotional und interessant.
Ich könnte Hape ewig zuhören, aber...
Wenn Hape die verschiedenen Dialekte spricht möchte ich dass dieses Hörbuch nie endet. Aber den verschiedenen Erzählsträngen, Zeitebenen und Personen konnte ich im Hörbuch nicht leicht folgen. Eventuell gibt es in der Printversion einen richtigen Stammbaum auf den man zwischendurch zurückgreifen kann? Auch war das Buch viel ehrlicher, persönlicher und daher auch weniger lustig als ich erwartet hatte. Wer ein Buch voller Hape Humor erwartet ist hier falsch. Trotzdem habe ich ihm bei seiner Familienrecherche gern zugehört...
Humorvolle, offene und nachdenkliche Erzählung
In seinem neuesten Buch nimmt uns Hape Kerkeling mit auf eine sehr persönliche Reise zu seinen familiären Wurzeln und seiner Identität. Mit viel Humor und Charme erzählt er von den Ergebnissen eines DNA-Tests, der ihn auf die Spuren seiner Vorfahren führt, und teilt überraschende Einblicke über seine Abstammung. Besonders seine Geschichten aus dem Familienleben, wie die rührenden Erlebnisse mit seiner demenzkranken Großmutter oder seine Liebe zu Amsterdam, sind voller Wärme und Witz. Seine Erlebnisse mit Stars, der berufliche Erfolg in jungen Jahren und die Herausforderungen als homosexueller Mann in den 70er und 80er Jahren, als Akzeptanz noch ein ferner Wunsch und die Angst vor Aids allgegenwärtig war, sind genauso packend wie nachdenklich. Etwas weniger überzeugt haben mich die Abschnitte über seine weiter entfernten Vorfahren, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. In diesen Passagen verfällt Hape in eine größtenteils fiktive Erzählung, die mich nicht wirklich fesseln konnte und sich leider sehr in die Länge gezogen hat. Da habe ich doch sehr viel lieber seine ganz persönlichen Schilderungen der jüngsten Vergangenheit gelesen. Alles in allem hat mich die wunderbare Mischung aus Humor, Nachdenklichkeit und Offenheit dennoch überzeugt. Wer bereits die anderen Bücher von Hape Kerkeling kennt, wird auch an diesem hier seine Freude haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass das durch ihn selbst eingesprochene Hörbuch nochmal ein besonderes Highlight ist.
Hape Kerkeling hat die Zeit während der Corona-Pandemie genutzt, um sich mit seiner und vor allen Dingen der Herkunft seiner Großmutter Bertha zu beschäftigen. Und diese Kenntnisse seiner Ahnenforschung hat er in dieses Buch gesteckt. „Gebt mir etwas Zeit“ ist von der Grundidee etwas außergewöhnlich. Hier handelt es sich nicht um eine klassische Autobiographie, aber auch nicht um eine bloße Abhandlung ahnengeschichtlicher Erkenntnisse. Hape Kerkeling erzählt nicht die Facetten seines Lebens, von seinen ersten Schritten in der Fernsehbranche, bis hin zu seiner ersten großen Liebe, die durch Krankheit AIDS gefährlich bedroht wird und sein Leben ist wanken bringt. Sondern er spickt seine Erzählung mit historischen Kapiteln, erzählt er von einem Ahnen, und wie sich dessen Leben im Amsterdam des 17. Jahrhunderts zugetragen haben könnte. Auch an kritischen Themen wie religiösen Zwängen, Sklaverei und Kolonialgeschichte hat er hier nicht gespart. Ich muss zugeben, dass mir Hapes persönliche Erinnerungen am besten gefallen haben. Die vermutlich überwiegend fiktiven Geschichten realer Vorfahren fand ich stellenweise doch etwas zäh. Aber als Gesamtpaket und durch den Wechsel der beiden Erzählstränge ist ein unterhaltsames Buch entstanden, in dem man den Geist von Hape Kerkeling spüren kann. Spannend ist doch auch das Ergebnis, zu dem er in seiner Forschung gekommen ist. Es zeigt mal wieder, dass man als Individuum in dieser Welt nicht allein ist, sondern dass es die persönliche Geschichte ist, die einen zu dem macht, was man ist und was man sein möchte. Das Buch ist definitiv eine Empfehlung für alle, die sich gern von der Person Hape Kerkeling unterhalten lassen und sich für Ahnenforschung interessieren.
Grandios gelesen vom Autor selbst. Hape Kerkeling ist und bleibt eine Legende. Da kann ich einfach nichts anderes als 5 Sterne geben. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mich manche Passagen nicht ganz so interessiert haben wie andere. Gerade aber die Stelle mit dem Umgang der Homosexualität und dem Aufkommen von HIV in den 80er Jahren hat mich persönlich sehr berührt. Das hatte ich ehrlich auch nicht erwartet. Definitiv dieses Buch als Hörbuch hören. Das macht es noch zu einem besseren Erlebnis als es nur zu lesen.
Irgendwie ganz interessant und man hat Hape beim Lesen direkt im Ohr. Aber mir war's zu sprunghaft und irgendwie auch zu langatmig. Mir sind auch ein paar Wiederholungen aufgefallen (teilweise wurde in zwei aufeinanderfolgenden Kapiteln nahezu im Wortlaut das gleiche geschrieben...) und ich hab's ehrlich gesagt ab der Hälfte nur noch überflogen. Wer Lust auf ein bisschen Amsterdam in der weiten und nicht ganz so weit entfernten Vergangenheit hat und/oder ein Fan von Hape Kerkeling ist, ist hier gut aufgehoben. Für den Rest ist es wohl eher nix...
Mit hohen Erwartungen habe ich mich in das neue Buch von Hape Kerkeling gestürzt. Ich bin dann mal weg und Der Junge muss an die frische Luft gehören zu meinem absoluten Lieblingsbüchern. Das neuste Buch konnte mich leider nicht wirklich abholen. Die Einblicke in Hapes Leben in den 80er oder auch heute waren wie immer spannend und haben mir total gecatched. Dem Rest über die Jahrhunderte zurück liegende Ahnenforschung konnte ich leider nur wenig abgewinnen. Trotzdem nett für nebenbei.
Gebt mir etwas Zeit ist kein leichtfüßiger Anekdotenband und auch keine weitere humorige Autobiografie, wie man sie vielleicht von Hape Kerkeling erwarten könnte. Wer nach Albernheiten oder reiner Unterhaltung sucht, wird schnell merken, dass dieses Buch in eine ganz andere Richtung geht – eine tiefere, ernste und überraschend intime. Kerkeling öffnet hier nicht nur die Türen zu seinem eigenen Leben, sondern auch zu den Lebenswegen seiner Vorfahren. Besonders eindrucksvoll sind die historischen Passagen, die in die Niederlande des 17. Jahrhunderts führen. Die Zeit um 1630 erwacht plastisch zum Leben – eine Epoche des Reichtums, aber auch der gesellschaftlichen Umbrüche. Diese Kapitel wirken wie kleine Zeitreisen und verleihen dem Buch eine unerwartete historische Tiefe. Genauso berührend sind die Abschnitte, in denen Kerkeling von seinen eigenen frühen Erwachsenenjahren erzählt. Die Einblicke in seine Anfang- und Mitte-20er sind sehr persönlich, manchmal schmerzhaft ehrlich und stets von einer starken Emotionalität getragen. Er schildert diese Phase mit einer Feinheit und Offenheit, die den Leser unmittelbar mitfühlen lässt. Kerkelings Stil ist klar, warm und zugänglich. Er versteht es, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Familiengeschichte und Selbstfindung hin- und herzuschalten, ohne dass der rote Faden je verloren geht. Das Ergebnis ist ein Buch, das sowohl literarisch überzeugt als auch menschlich berührt. Fazit: Gebt mir etwas Zeit ist ein kluges, gefühlvolles und tiefgründiges Werk, das viel mehr bietet als eine klassische Künstlerbiografie. Es ist spannend, gut geschrieben und bleibt lange nach dem Lesen im Kopf und im Herzen. Ein sehr gelungenes Buch.
Eine emotionale Reise in seine Vergangenheit. 🩷
Schon seit meiner Kindheit ist Hape Kerkeling für mich ein Mensch, der mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Er ist lustig, nachdenklich und unglaublich vielseitig. Genau diese Bandbreite habe ich in seinem Buch wiedergefunden, und ich kann sagen: Es hat mich nicht enttäuscht. Diese Geschichte hat mich zutiefst berührt. Es ist unglaublich, wie sie von den witzigen, spannenden Momenten zu den tief traurigen übergeht, ohne die Authentizität zu verlieren. Die Themen sind schwer: die Angst vor dem verdammten Virus (Aids), die Suche nach der eigenen Identität und der schmerzhafte Verlust eines geliebten Menschen. 😔 Was mich am meisten beeindruckt hat, war die unerschütterliche Loyalität von Hans-Peter zu seinem Partner, der an Aids erkrankte und auch daran starb. Man fühlt mit, wie er fast daran zerbricht. Trotz allem ist er bis zuletzt an seiner Seite. Das war so ehrlich und so herzzerreißend. 💖 Ein Lichtblick in all dem war die wunderschöne, tiefe Liebe zu seiner Oma – Omas sind einfach die Besten! ✨ Fazit: Die Geschichte der Kerkelings ist sehr interessant und deckt so manches Geheimnis auf. Es macht Lust, sich mit seiner Geschichte auseinanderzusetzen. Dieses Buch ist ein Beweis für Hape Kerkelings unglaubliche Ehrlichkeit. Es ist eine Geschichte, die lange nachwirkt. Absolut lesenswert! Selbst kauf!
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Bewegend, ehrlich und urkomisch: die Fortsetzung von Hapes Lebensgeschichte
Hape Kerkeling in Bestform: In seinem neuen Hörbuch setzt er nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. Berührend und mit unvergleichlichem Sinn für Komik erzählt er von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Verwebt dabei lustvoll Erinnerungen mit Recherchen, eigenes Erleben mit Historie und Ahnenforschung. Und kommt schließlich auch hinter ein unglaubliches Geheimnis, das seine geliebte Großmutter Bertha zeit ihres Lebens umgab.
Book Information
Author Description
Hape (eigentlich Hans-Peter) Kerkeling, geboren 1964 in Recklinghausen, arbeitet seit 1984 beim Fernsehen; berühmt wurde er mit der Rolle »Hannilein«. Seitdem folgte eine Vielzahl erfolgreicher Live-Auftritte sowie TV-Shows und Serien wie »Känguru«, »Total Normal«, »Hape trifft« und »Let’s Dance«; als »Königin Beatrix«, »Hurz«-Sänger Miroslav Lemm, Uschi Blum oder Horst Schlämmer. Der Entertainer, Schlagersänger, Moderator und Kabarettist wurde u. a. mit der Goldenen Kamera, dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Buch »Ich bin dann mal weg« stand 100 Wochen auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und hat bis heute fast fünf Millionen Leser erreicht. Die Verfilmung mit Devid Striesow in der Hauptrolle kam 2015 in die Kinos. Auch seine 2014 erschienene Autobiografie »Der Junge muss an die frische Luft« wurde zum Bestseller und 2018 von Oscar-Preisträgerin Caroline Link verfilmt.
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Gebt mir etwas Zeit ist ein Buch, das lange nachhallt. Hape Kerkeling gelingt hier ein außergewöhnlicher Spagat zwischen persönlicher Erinnerung, familiärer Ahnenforschung und gesellschaftlicher Zeitgeschichte – vom Amsterdam des 17. und 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Dieser weite historische Bogen wirkt nie überladen, sondern fügt sich organisch zu einer zentralen Frage: Wie prägen Geschichte, Verlust und Ausgrenzung das Leben eines Menschen – und was bleibt dennoch an Menschlichkeit? Besonders berührend ist die persönliche Ebene, vor allem die enge Beziehung zu seiner Großmutter Oma Berta, die ihn nach dem Suizid seiner Mutter aufgenommen hat. Die Schilderung ihrer Demenzerkrankung und des Moments, in dem sie ihn nicht mehr erkennt, ist leise, würdevoll und zutiefst schmerzhaft. Kerkeling beschreibt diesen Verlust ohne Pathos, aber mit einer Ehrlichkeit, die einen unweigerlich trifft. Auch die Liebesgeschichte mit Duncan ist eindrücklich. Sie beginnt – ganz bewusst – mit einer gewissen Romantisierung, mit der rosaroten Brille einer intensiven Liebe Mitte zwanzig. Gerade diese Wärme macht den späteren Verlust umso härter. Der Tod durch AIDS kommt abrupt, unerbittlich, und spiegelt die Grausamkeit einer Zeit wider, in der Homosexualität gesellschaftlich geächtet war und Krankheit als „gerechte Strafe“ galt. Diese Passagen sind schwer auszuhalten, aber wichtig – weil sie zeigen, wie tödlich moralische Überheblichkeit sein kann. Stark ist auch der gesellschaftliche Blick: die scheinbare Toleranz Amsterdams, die bei genauerem Hinsehen von religiöser Bigotterie und Ausgrenzung durchzogen war; die Parallelen zu späteren Jahrhunderten; die Erkenntnis, dass sich Geschichte nicht neu erfindet, sondern wiederholt – nur mit anderen Vorzeichen. Kerkeling moralisiert dabei nie. Er erzählt, lässt stehen, vertraut auf die Wirkung der Geschichte selbst. Was dieses Buch so besonders macht, ist Kerkelings unnachahmbare Art zu schreiben: nahbar, subtil, zutiefst menschlich. Er zwingt keine Gefühle auf, sondern lässt sie entstehen. Gebt mir etwas Zeit ist traurig und bereichernd zugleich, ernüchternd und doch voller leiser Wärme. Ein Buch, das wach macht, ohne zu verhärten – und eines, das man nicht so schnell vergisst.
⭐️⭐️⭐️(⭐️) Etwas anders als gedacht...
Hape Kerkeling ist - nicht erst seit #Ichbindannmalweg - ein begnadeter Geschichtenerzähler. Und so taucht man mit auch hier wieder ein in seine facettenreiche Biografie - erweitert um den einen oder anderen (Ur-)Ahnen... Tatsächlich hatte ich - das muss ich zugeben - etwas mehr Sachbuch zum Vorgehen bei der Ahnenforschung erwartet und weniger Anekdoten aus Hapes eigenem Leben, wodurch das Buch nicht ganz das war, was ich mir darunter vorgestellt habe. Trotzdem war ich sowohl von den Geschichten über seine Verwandten als auch von denen aus seinem eigenen Leben amüsiert, gut unterhalten, zum Teil auch erschüttert. Fans von Hape werden dieses Buch und die Einblicke in sein Leben definitiv lieben. Wer mehr an den Details zur Ahnenforschung interessiert ist, findet auch einige Ansätze und Erkenntnisse, allerdings sind diese nicht in bestimmten Kapiteln zusammengefasst, sondern in die Geschichte(n) eingewoben.

Selten empfehle ich Hörbücher, in diesem Fall aber sage ich: auf gar keinen Fall die Hörbuch-Variante, von Hape selbst gelesen, entgegen lassen! Der Autor bietet einen tiefen, sehr persönlichen Einblick in sein Leben, vor allem seine jungen Jahre. Stets charmant und mit feinem Humor, lässt er uns teilhaben und mitfühlen und, für die Älteren unter uns, noch einmal nacherleben, wie das war in den 80ern, als eine tödliche Krankheit aufkam, die Angst vor Ansteckung sich breitmachte und niemand wusste, wie genau sich AIDS von Mensch zu Mensch übertrug.
Eine Reise in die Vergangenheit... Hape Kerkeling beschäftigt sich mit seiner Herkunft und seinen Ahnen. Eine erstaunliche, ehrliche, berührende und lustige Reise, die über viele verschlungene Wege nach Münster und Amsterdam führt und eine überraschende Verbindung in den englischen Adel zu Tage bringt. Außerdem gewährt das Buch tiefe Einblicke in sein eigenes Leben und sein Liebesleben in seinen Zwanzigern. Eine tolle Erzählung und Vertonung, die mich unterhalten, berührt und zum Lachen gebracht hat. Selbst wenn man sich selbst nicht für Ahnenforschung interessiert, kann man das Buch gut hören\lesen und es wird nicht langweilig, daher von mir eine volle Empfehlung!
Wenn man Hapes Bücher liest, hat man auch immer seine Stimme im Ohr. Unterhalsam , informativ, lustig unwiederbringlich mal rundum gelungen. Diesmal also sein Stammbaum. Am Anfang hat es ein wenig gedauert, mich in die holländische Historie einzulesen, aber es wurde immer interessanter und ich mochte gar nicht aufhören. Auch die jüngere Zeitebene war lesenswert. Wer Hape mag, fr den ist es ein Muss. Für alle anderen ein lesenswerter historischer Roman.
Ganz nett
Buch im Lesekreis März 25 Als Hörbuch ist es ganz unterhaltsam weil es Hape Kerkeling selber liest und das macht er auf gewohnt humorige und lustige Weise. Da mich Ahnenforschung so gar nicht interessiert fand ich die Teile mit seiner holländischen Familie im Mittelalter uninteressant. Gerne gehört habe ich die biografischen Kapitel aus seinem eigenen Leben.
Was für eine faszinierende Familiengeschichte! Einerseits nimmt Hape Kerkeling uns mit zum Anfang seiner Karriere, der als schwuler Mann in den 80er Jahren einige Steine im Weg lagen. Es geht um die erste Liebe und den ersten Verlust. Doch der Großteil des Buches ist der Nachforschung seiner Familiengeschichte gewidmet, der er sich während der Coronapandemie gewidmet hat. Sie hat überraschendes zu Tage gebracht und es war wie immer eine Freude dem Autor selber zu lauschen!
Hier auf jeden Fall zum Hörbuch greifen!
Überraschend persönlich Während der Pandemie hat sich der Komiker Hape Kerkeling intensiv mit der Ahnenforschung zu seiner Familie befasst und Erstaunliches herausgefunden. Über Großmutter Bertha‘s Herkunft ist dem Enkel zu ihren Lebzeiten wenig bekannt. Hier setzt er an, erarbeitet sich anhand einer eigenen DNA Analyse, Stück für Stück die Vergangenheit. Da finden sich sowohl niederländische als auch erstaunlicherweise britische Anteile in seinem Erbgut. Kerkeling geht sehr professionell vor und gewinnt interessante Kontakte und ist schließlich überzeugt, dass seine Passion bezüglich europäischer Königshäuser kein Zufall sein kann. Ich habe das Hörbuch ,vom Autor selbst gelesen, sehr genossen. Er entführt die Leser*innen bis zurück ins 12 Jahrhundert. Besonders in den Niederlanden kommen da so einige entfernte Verwandte zusammen, wie Seefahrer und Händler, die der Entertainer in kleinen, fiktionalen Geschichten basierend auf den recherchierten Fakten, mit schier unerschöpflichen unterschiedlichen Dialekten seiner Hörerschaft unterhaltsam näher bringt. Aber auch von seinem eigenen Leben erzählt Kerkeling überraschend offen. Die Anfänge seiner Karriere, seine Homosexualität, die er zunächst im spießigen Deutschland verstecken musste, seine Liebe zum viel offeneren Nachbarland, wo er sich unsterblich in einen Holländer verliebte und das todbringende Virus Aids, welches in den 80erJahren ohne Hoffnung auf Heilung grassierte und viele junge Menschen in den Tod riss, sind Themen in dieser alles andere als trockenen Lebenschronik. Nicht nur für Hape Fans kann ich „ Gebt mir etwas Zeit“ wirklich empfehlen. Ich bin mir aber fast sicher, dass gerade das Hörbuch hier ein großer Gewinn war und mich das Buch, hätte ich es selber gelesen nicht in der gleichen Weise begeistert hätte.
Nicht der Beste Hape - es war wirklich interessant zu lesen was man so alles über eine Familie rausfinden kann, wenn man etwas Zeit dafür hat und dann wohl auch Interesse daran. Allerdings war es mir dann teilweise doch zu geschichtlich bzw. ein bisschen weniger springen durch die Jahrhunderte bei den Kapiteln hätte mir besser gefallen. Auch hat mir teilweise der Charm und Witz der vorigen Bücher des Autors etwas gefehlt.
"Gebt mir etwas Zeit" ist eine kurzweilige und interessant geschriebene (Ahnen-) Geschichte der Familie Kerkeling. Der Autor nimmt uns mit auf eine sehr persönliche Reise zu seinen familiären Wurzeln und seiner eigenen Identität. Mit viel Witz und Charme berichtet er über seine Suche nach der eigenen Abstammung, unterstützt von diversen DNA-Tests die ihn auf die Spuren seiner Vorfahren führen – und dadurch einige überraschende Tatsachen ans Licht bringt. Eine herzerwärmende und zugleich nachdenkliche Reise durch Hape Kerkelings Familiengeschichte.
Einfach ein echter Kerkeling : ein Mix aus Humor, Tiefgang und Menschlichkeit
Hape Kerkeling zeigt sich in „Gebt mir etwas Zeit“ von seiner persönlichsten Seite. Mit seinem typischen Mix aus Humor, Tiefgang und Menschlichkeit erzählt er nicht nur von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Anfängen seiner TV-Karriere, sondern auch von seiner ersten großen Liebe. Besonders berührend sind die Erinnerungen an seine geliebte Großmutter Bertha. Neben diesen emotionalen Momenten nimmt uns Kerkeling auch mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit seiner Familie, bis ins Amsterdam des 17. Jahrhunderts und lüftet dabei ein lang gehütetes Familiengeheimnis. Er verknüpft gekonnt persönliche Anekdoten mit spannender Ahnenforschung und historischen Einblicken. Dabei schafft er es, lustig, klug und tief berührend zugleich zu sein – ein Balanceakt, den nur er so mühelos hinbekommt. Das Hörbuch, gelesen von Hape Kerkeling selbst, verleiht der Geschichte nochmal eine besondere Nähe. Seine Stimme macht die Erinnerungen und Emotionen noch greifbarer, als würde er sie direkt mit einem teilen. Fazit: Dieses Buch – und besonders das von ihm selbst gelesene Hörbuch – ist ein echtes Herzensprojekt, und das spürt man. Eine warmherzige, humorvolle und zugleich emotionale Reise durch sein Leben und die Geschichte seiner Familie - die auch uns zeigt, wie wichtig Liebe, Familie und Wurzeln sind. Ein absolutes Highlight für alle Hape-Fans und alle die sich für Ahnenforschung interessieren.

"Wer einen gesunden Appetit hat, lebt gerne."
Eigentlich hatte ich das neue Buch von Hape Kerkeling gar nicht auf dem Schirm, aber dann stach mir das Hörbuch bei netgalley ins Auge. Das Hörbuch vom Autor selbst gelesen. Mein Interesse war geweckt. Ich brauchte etwas, um reinzukommen. Zunächst störte es mich ein wenig, dass kein professioneller Sprecher gewählt wurde, der hier las. Später konnte ich es mir gar nicht anders vorstellen. Vielleicht lag es auch an den verschiedenen zeitlichen Ebenen zwischen denen Kerkeling hin und her springt, die es mir Anfangs etwas schwer machten. Schon nach wenigen Kapiteln empfand ich als Genuss zuzuhören. Es ist spannend, wie Kerkeling Fiktion und Fakten miteinander verbindet. Was für eine umfangreiche Recherchearbeit. Ahnenforschung ist sicher ein Thema, dass viele Menschen fasziniert. Ich wünschte, ich könnte meine Familie so weit zurückverfolgen, wie Hape Kerkeling dies tut. Und wie es aussieht, ist Hapes Faible für das Royale in den Genen verankert. Verwunderlich ist das nicht. Mit Witz und Charme erzählt Hape die Geschichten seiner Vorfahren und lässt auch Anekdoten aus den Anfängen seiner Karriere mit einfließen, die erstaunen und berühren. Ein wunderbares, kurzweiliges Hörbuch, dass ich mir vielleicht noch einmal anhöre.
Ich habe mehr erwartet.
Ich hatte bereits "Pfoten vom tisch" gelesen und fand es sehr charmant und witzig und hatte demnach gehofft, dass dieses Buch genauso sein würde. Harpe kam wieder sehr charmant rüber aber durch die Zeitsprünge war seine Familie leider sehr unübersichtlich. Sie war zwar irgendwo interessant aber durch das hin und her verlor ich schnell den roten Faden und leider auch ein wenig die Lust am lesen. Ich habe noch weitere Bücher von ihm im Regal liegen und hoffe, dass diese humorvoller sind als dieses hier.

Gerade mit dem Buch fertig geworden und was soll ich sagen…super interessant! Hape Kerkeling nimmt uns auf eine Reise durch seine Familiengeschichte mit, löst das Familiengeheimnis seiner Oma Bertha und lässt uns auch tief in seine Gefühlswelt blicken… . Ich gebe zu, dass die Passagen aus den Niederlanden des 17. Jh. im ersten Moment ungewöhnlich zu lesen waren, aber dann fand ich es doch ganz spannend… . Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen und hoffe noch auf weitere Bücher von Hape Kerkeling- denn die sind tatsächlich immer ein Lesehighlight…

Eine sehr persönliche Reise, die weit über eine bloße Familiengeschichte hinausgeht. Berührend und humorvoll zugleich.
╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 Wo kommen wir her? Was prägt uns? Welche Spuren hinterlassen unsere Vorfahren in unserem Leben? In „Gebt mir etwas Zeit“ begibt sich Hape Kerkeling auf eine sehr persönliche Reise auf die er uns durch seine eigene Familiengeschichte führt. Aber auch die großen und kleinen Ereignisse formen unser Leben. Auf seine unverwechselbare Art verknüpft er persönliche Erzählungen mit historischen Erkenntnissen. Seine Reise durch die Jahrzehnte führt durch dunkle und helle Zeiten, doch immer mit einer Mischung aus Neugier, Nachdenklichkeit und einem feinen Humor. Ich habe es genossen in seine Welt einzutauchen, auch wenn mir einige Passagen etwas zu ausführlich waren. Doch der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sorgt für eine spannende Mischung. Am Ende blieb ich mit einer Frage zurück: Wie sehr beeinflusst meine Vergangenheit eigentlich mein Heute? ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Eine sehr persönliche Reise, die weit über eine bloße Familiengeschichte hinausgeht. Berührend und humorvoll zugleich. ╰ 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 4 / 5 ⭐️ Liebste Grüße 📚📖 Jeanette

Vielen Dank an @hoerbuchhamburg und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Hape Kerkeling in Bestform: In seinem neuen Buch setzt er nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. Berührend und mit unvergleichlichem Sinn für Komik erzählt er von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Verwebt dabei lustvoll Erinnerungen mit Recherchen, eigenes Erleben mit Historie und Ahnenforschung. Und kommt schließlich auch hinter ein unglaubliches Geheimnis, das seine geliebte Großmutter Bertha zeit ihres Lebens umgab. Meinung Wer Humor und Erzählstil auf hohem Niveau mag, der kauft sich das neue Buch von Hape Kerkeling. Frisch. Intelligent. Frech. Ehrlich. Ahnenforschung. Sich die Frage zu stellen, von wem man abstammt. Woher kommt man? Die Reise dorthin fand ich sehr aufschlussreich. Besonders amüsant fand ich Bertha. Manches ist persönlich. Lustig. Irgendwie traurig. Großartige vertonung
Zu Beginn war ich nicht sicher, ob mir das Buch gefällt aber schnell kam ich in die Autobiographischen Teile, die sich mit den Ahnenforschungsteilen abwechseln. Als ich da allerdings einmal drinnen war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wahnsinnig authentisch geschrieben, klingt das Buch genau nach Hape Kerkeling und die Geschichte ist der Wahnsinn. Ich habe "ich bin dann mal weg" damals geliebt und auch dieses Buch trifft komplett meinen Geschmack
Endlich wieder ein Kerkeling Ich fiebere seit dem Katzenbuch ja jedem neuen Buch von Hape entgegen. Er ist der letzte Grund gewesen, dass ich jetzt zwei wundervolle Fellkinder neben mir liegen habe und ich liebe sie mehr als alles andere. Danke also an dieser Stelle. Und jetzt haut er hier diese Chroniken raus und es ist so der Hammer, was mit Ahnenforschung alles herauskommen kann. Dazu die wundervollen Anekdoten, ob echt oder fiktiv, die mich mehr als großartig unterhalten haben. Die kleine Biografie seines Lebens hat mich dafür umso mehr berührt. Es ist erstaunlich, wie viel ein Mensch ertragen kann und trotzdem so einen herzerwärmenden Charakter haben kann. Ich bin sehr beeindruckt und zugleich ergriffen von diesem Mann. Hape Kerkeling wäre der Onkel, den ich mir immer gewünscht hätte. Ich nehme statt der persönlichen Gespräche halt einfach seine Bücher. Danke!
Gebt mir etwas Zeit
Das wohl persönlichste Buch vom Autor. Der fiktionale Teil über die Ahnen seiner Familie waren ohne Längen zu lesen und ich fühlte mich gut unterhalten. Berührt hat mich der Biografische Teil aus seinen früheren Zwanzigern und die Geschichte seiner Großmutter 👵. Alles in allem ein berührendes und interessantes Buch. Eine absolute Empfehlung. 👍
Eine Reise in die Vergangenheit
Das Buch war toll, aber an manchen Stellen etwas langatmig. Im Endeffekt war es trotzdem sehr schön, wieder mehr von seiner Vergangenheit zu erfahren. Auch über seinen ersten Partner. Dieser Teil war auch sehr emotional. Am Ende war es noch mal sehr süß, dass er geschrieben hatte, dass er es unter anderem für seine Oma Berta gemacht hat, um auch ihre Geschichte etwas zu erzählen. Sie war ja ein großer und wichtiger Teil seines Lebens. Auf jeden Fall eine Lese - aber auch Hörempfehlung.
Ich bin ja sowas von begeistert!
Habe Kerkeling hat Ahnenforschung betrieben, dabei sensationelle Sachen herausgefunden und dieses wundervolle und unterhaltsame Buch daraus gemacht. Mit dem Schreibstil hatte ich am Anfang ein paar Probleme, was sich allerdings schnell eingerenkt hatte. - Als ich für mich klar hatte, dass es ihr ausschließlich um ihn selber und seine Ahnen ging, war ich im Thema drin und hatte ein herrliches und ehrliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Im Grunde wollte er etwas über seine Großmutter herausfinden, hat dann aber noch weiter nach unten gegraben und dabei richtig interessante Sachen herausgefunden. So gesehen, kann man die Recherchen für dieses Buch als großartige Fleißarbeit bezeichnen. Hapes Bücher sind toll. Das hier kann man aber als ganz besonderes Schätzchen betrachten.
Besser als das Buch!
Im Hörbuch zu "Gebt mir etwas Zeit" nimmt uns Hape Kerkeling mit auf eine sehr persönliche Reise durch seine Familiengeschichte und seine eigene Identität - und das auf seine unnachahmliche Weise. Mit viel Humor und Charme erzählt er von den Ergebnissen eines DNA-Tests, der ihn auf die Spuren seiner Vorfahren führt, und teilt überraschende Einblicke über seine Abstammung. Besonders seine Anekdoten über seine demenzkranke Großmutter oder seine Liebe zu Amsterdam sind in der Hörbuchversion noch lebendiger und voller Wärme und Witz. Hapes Erlebnisse mit Stars, sein beruflicher Erfolg in jungen Jahren und die Herausforderungen als homosexueller Mann in den 70er und 80er Jahren - Zeiten, in denen Akzeptanz ein ferner Wunsch und die Angst vor Aids allgegenwärtig war - sind genauso packend wie nachdenklich. In den Passagen über seine weiter entfernten Vorfahren verfällt Hape zwar manchmal in fiktive Erzählungen, die mir im Buch langatmig erschienen, aber im Hörbuch wird selbst das unterhaltsam, nicht zuletzt durch seine einzigartige Erzählweise und sein Gespür für Dialekte und Stimmen. Hape liest mit einer Lebendigkeit, die jedem Satz eine besondere Tiefe gibt und seine persönliche Reise hautnah erlebbar macht. Alles in allem ist das Hörbuch eine wunderbare Mischung aus Humor, Nachdenklichkeit und Offenheit. Für Fans von Hape Kerkeling und alle, die ihn als Vorleser schätzen, ist dieses Hörbuch ein besonderes Highlight, das sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt. Im Vergleich zur Buchversion habe ich hier gemerkt, wie viel ein großartiger Erzähler ausmacht - Hape verleiht seinem Werk eine Lebendigkeit, die im gedruckten Text nur schwer zu fassen ist. Ein Hörgenuss, der dem Buch in nichts nachsteht und in manchen Szenen sogar übertrifft.
Das Buch gibt einen überraschend offenen Einblick in Hapes Leben. Besonders die Kapitel über seine Vergangenheit, seine Beziehung und sein Umgang mit seiner Homosexualität wirken sehr nahbar und ehrlich. Die Achtziger, Panic4Aids und die Stimmung dieser Zeit fängt er so ein, dass man sofort spürt, wie prägend das alles für ihn war. Gerade der Teil über den Verlust seiner großen Liebe geht extrem unter die Haut und bleibt lange hängen, ohne jemals ins Kitschige abzurutschen. Parallel dazu erzählt er von seiner Familiengeschichte, die zwar nicht mein Hauptfokus war, aber trotzdem unterhaltsam ergänzt, wo er herkommt und welche Spuren seine Vorfahren in Amsterdam hinterlassen haben. Es nimmt dem Buch etwas von dem Charme seiner bekanntesten Werke, ist dafür aber persönlicher und erwachsener. Unterm Strich ein sehr ehrliches, warmes und bewegendes Buch, das sich gut liest und viel von dem zeigt, was Hape als Mensch ausmacht. Für mich rund vier Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die ihn nicht nur als Entertainer, sondern als Persönlichkeit kennenlernen wollen.
Für Hape Fans genau richtig, für alle anderen vielleicht weniger interessant. Hape Kerkeling erzählt hier die Geschichte seiner Familie abwechselnd mit Episoden seines eigenen Lebens nach. Durch Ahnenforschung hat er viel über seine teils sehr illustre Verwandtschaft herausgefunden und bringt mit diesem Buch Licht ins Dunkel der Vergangenheit seiner Ahnen. Zwischenzeitlich war es etwas langatmig und wirkte teils auch etwas weit hergeholt. Als Hörbuch war es recht unterhaltsam und interessant gerade weil Hape auch wunderbar die verschiedenen Akzente und Dialekte imitiert hat. Ich kann euch also wenn euch das Buch interessiert definitiv die Hörbuchversion ans Herz legen!
Sympathisch
Jeder hat sich doch schon einmal gefragt von wem man denn so abstammt und ob vielleicht nicht auch blaues Blut durch die Adern fließt. Hape Kerkeling ist in seinem Buch Gebt mir etwas Zeit genau dieser Frage seiner Herkunft auf den Grund gegangen und hat etwas Ahnenforschung betrieben. Dabei nimmt er uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit und erzählt die Geschichten seiner Vorfahren, die so oder so ähnlich passiert sind. Er lässt uns aber auch an seinem Leben teilhaben und zeigt uns die Teile, die ihn geprägt und sehr bewegt haben. Doch wo kommt Herr Kerkeling denn nun her und fließt durch seine Adern womöglich blaues Blut? Ich durfte dieses wunderbare Buch als Rezensionsexemplar als Hörbuch hören, welches durch den Autor selber eingesprochen wurden. Dies verleiht dem Ganzen natürlich etwas sehr persönliches. In seiner bekannten liebenswürdigen und witzigen Art nimmt uns Hape Kerkeling mit, die Geschichte seiner Familie zu ergründen. Eine Empfehlung an alle Fans von Herrn Kerkeling und auch a die, die es noch werden wollen.
Witzig & traurig
Hape Kerkeling liest wieder selbst und das finde ich sehr gut, kann mir ehrlich keinen besseren Sprecher für seine Bücher vorstellen. Ich finde dieses Buch, nach "Der Junge muss an die Frische Luft" das persönlichste. Er gewährt uns Einblicke in sein Leben als junger schwuler Mann in einer Zeit, in der es noch alles andere als normal war bzw. noch weiter davon entfernt als es heute der Fall ist. Auch seiner erste Liebe thematisiert er und das fand ich das schönste & traurigste zugleich im ganzen Buch. Ansonsten nimmt er einen mit auf eine Reise durch die Zeit und man lernt seine Ahnen kennen, wie gewohnt sehr witzig, was den ein oder anderen Schmunzler und Lacher hervor ruft. Klare Hörempfehlung 👍
Kann einer die langweiligste Sache der Welt, seinen eigenen Stammbaum, so kurzweilig und vergnüglich präsentieren, dann zeigt das wahre Meisterschaft. Absolute Hörempfehlung!
Es geht nicht nur um seine Familiengeschichte, ganz nebenbei taucht man ein ins späte Mittelalter Hollands, in die Gay-Community Amsterdams der 80er Jahre und in eine tieftraurige Episode aus Hape Kerkelings Leben.
Hmmm
Also nicht falsch verstehen, ich mag Hape Kerkeling wirklich sehr gerne, aber ich habe mir wirklich schwer mit dem Buch getan. Die Geschichte aus 1600 Feuerzeug war für mich .. ich kann es nicht beschreiben, hmm total uninteressant.. Ich möchte niemanden davon abhalten das Buch zu lesen und sich selbst ein Urteil zu bilden. Seine eigene Geschichte war sehr emotional und interessant.
Ich könnte Hape ewig zuhören, aber...
Wenn Hape die verschiedenen Dialekte spricht möchte ich dass dieses Hörbuch nie endet. Aber den verschiedenen Erzählsträngen, Zeitebenen und Personen konnte ich im Hörbuch nicht leicht folgen. Eventuell gibt es in der Printversion einen richtigen Stammbaum auf den man zwischendurch zurückgreifen kann? Auch war das Buch viel ehrlicher, persönlicher und daher auch weniger lustig als ich erwartet hatte. Wer ein Buch voller Hape Humor erwartet ist hier falsch. Trotzdem habe ich ihm bei seiner Familienrecherche gern zugehört...
Humorvolle, offene und nachdenkliche Erzählung
In seinem neuesten Buch nimmt uns Hape Kerkeling mit auf eine sehr persönliche Reise zu seinen familiären Wurzeln und seiner Identität. Mit viel Humor und Charme erzählt er von den Ergebnissen eines DNA-Tests, der ihn auf die Spuren seiner Vorfahren führt, und teilt überraschende Einblicke über seine Abstammung. Besonders seine Geschichten aus dem Familienleben, wie die rührenden Erlebnisse mit seiner demenzkranken Großmutter oder seine Liebe zu Amsterdam, sind voller Wärme und Witz. Seine Erlebnisse mit Stars, der berufliche Erfolg in jungen Jahren und die Herausforderungen als homosexueller Mann in den 70er und 80er Jahren, als Akzeptanz noch ein ferner Wunsch und die Angst vor Aids allgegenwärtig war, sind genauso packend wie nachdenklich. Etwas weniger überzeugt haben mich die Abschnitte über seine weiter entfernten Vorfahren, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. In diesen Passagen verfällt Hape in eine größtenteils fiktive Erzählung, die mich nicht wirklich fesseln konnte und sich leider sehr in die Länge gezogen hat. Da habe ich doch sehr viel lieber seine ganz persönlichen Schilderungen der jüngsten Vergangenheit gelesen. Alles in allem hat mich die wunderbare Mischung aus Humor, Nachdenklichkeit und Offenheit dennoch überzeugt. Wer bereits die anderen Bücher von Hape Kerkeling kennt, wird auch an diesem hier seine Freude haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass das durch ihn selbst eingesprochene Hörbuch nochmal ein besonderes Highlight ist.
Hape Kerkeling hat die Zeit während der Corona-Pandemie genutzt, um sich mit seiner und vor allen Dingen der Herkunft seiner Großmutter Bertha zu beschäftigen. Und diese Kenntnisse seiner Ahnenforschung hat er in dieses Buch gesteckt. „Gebt mir etwas Zeit“ ist von der Grundidee etwas außergewöhnlich. Hier handelt es sich nicht um eine klassische Autobiographie, aber auch nicht um eine bloße Abhandlung ahnengeschichtlicher Erkenntnisse. Hape Kerkeling erzählt nicht die Facetten seines Lebens, von seinen ersten Schritten in der Fernsehbranche, bis hin zu seiner ersten großen Liebe, die durch Krankheit AIDS gefährlich bedroht wird und sein Leben ist wanken bringt. Sondern er spickt seine Erzählung mit historischen Kapiteln, erzählt er von einem Ahnen, und wie sich dessen Leben im Amsterdam des 17. Jahrhunderts zugetragen haben könnte. Auch an kritischen Themen wie religiösen Zwängen, Sklaverei und Kolonialgeschichte hat er hier nicht gespart. Ich muss zugeben, dass mir Hapes persönliche Erinnerungen am besten gefallen haben. Die vermutlich überwiegend fiktiven Geschichten realer Vorfahren fand ich stellenweise doch etwas zäh. Aber als Gesamtpaket und durch den Wechsel der beiden Erzählstränge ist ein unterhaltsames Buch entstanden, in dem man den Geist von Hape Kerkeling spüren kann. Spannend ist doch auch das Ergebnis, zu dem er in seiner Forschung gekommen ist. Es zeigt mal wieder, dass man als Individuum in dieser Welt nicht allein ist, sondern dass es die persönliche Geschichte ist, die einen zu dem macht, was man ist und was man sein möchte. Das Buch ist definitiv eine Empfehlung für alle, die sich gern von der Person Hape Kerkeling unterhalten lassen und sich für Ahnenforschung interessieren.
Grandios gelesen vom Autor selbst. Hape Kerkeling ist und bleibt eine Legende. Da kann ich einfach nichts anderes als 5 Sterne geben. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mich manche Passagen nicht ganz so interessiert haben wie andere. Gerade aber die Stelle mit dem Umgang der Homosexualität und dem Aufkommen von HIV in den 80er Jahren hat mich persönlich sehr berührt. Das hatte ich ehrlich auch nicht erwartet. Definitiv dieses Buch als Hörbuch hören. Das macht es noch zu einem besseren Erlebnis als es nur zu lesen.
Irgendwie ganz interessant und man hat Hape beim Lesen direkt im Ohr. Aber mir war's zu sprunghaft und irgendwie auch zu langatmig. Mir sind auch ein paar Wiederholungen aufgefallen (teilweise wurde in zwei aufeinanderfolgenden Kapiteln nahezu im Wortlaut das gleiche geschrieben...) und ich hab's ehrlich gesagt ab der Hälfte nur noch überflogen. Wer Lust auf ein bisschen Amsterdam in der weiten und nicht ganz so weit entfernten Vergangenheit hat und/oder ein Fan von Hape Kerkeling ist, ist hier gut aufgehoben. Für den Rest ist es wohl eher nix...
Mit hohen Erwartungen habe ich mich in das neue Buch von Hape Kerkeling gestürzt. Ich bin dann mal weg und Der Junge muss an die frische Luft gehören zu meinem absoluten Lieblingsbüchern. Das neuste Buch konnte mich leider nicht wirklich abholen. Die Einblicke in Hapes Leben in den 80er oder auch heute waren wie immer spannend und haben mir total gecatched. Dem Rest über die Jahrhunderte zurück liegende Ahnenforschung konnte ich leider nur wenig abgewinnen. Trotzdem nett für nebenbei.
Gebt mir etwas Zeit ist kein leichtfüßiger Anekdotenband und auch keine weitere humorige Autobiografie, wie man sie vielleicht von Hape Kerkeling erwarten könnte. Wer nach Albernheiten oder reiner Unterhaltung sucht, wird schnell merken, dass dieses Buch in eine ganz andere Richtung geht – eine tiefere, ernste und überraschend intime. Kerkeling öffnet hier nicht nur die Türen zu seinem eigenen Leben, sondern auch zu den Lebenswegen seiner Vorfahren. Besonders eindrucksvoll sind die historischen Passagen, die in die Niederlande des 17. Jahrhunderts führen. Die Zeit um 1630 erwacht plastisch zum Leben – eine Epoche des Reichtums, aber auch der gesellschaftlichen Umbrüche. Diese Kapitel wirken wie kleine Zeitreisen und verleihen dem Buch eine unerwartete historische Tiefe. Genauso berührend sind die Abschnitte, in denen Kerkeling von seinen eigenen frühen Erwachsenenjahren erzählt. Die Einblicke in seine Anfang- und Mitte-20er sind sehr persönlich, manchmal schmerzhaft ehrlich und stets von einer starken Emotionalität getragen. Er schildert diese Phase mit einer Feinheit und Offenheit, die den Leser unmittelbar mitfühlen lässt. Kerkelings Stil ist klar, warm und zugänglich. Er versteht es, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Familiengeschichte und Selbstfindung hin- und herzuschalten, ohne dass der rote Faden je verloren geht. Das Ergebnis ist ein Buch, das sowohl literarisch überzeugt als auch menschlich berührt. Fazit: Gebt mir etwas Zeit ist ein kluges, gefühlvolles und tiefgründiges Werk, das viel mehr bietet als eine klassische Künstlerbiografie. Es ist spannend, gut geschrieben und bleibt lange nach dem Lesen im Kopf und im Herzen. Ein sehr gelungenes Buch.
Eine emotionale Reise in seine Vergangenheit. 🩷
Schon seit meiner Kindheit ist Hape Kerkeling für mich ein Mensch, der mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Er ist lustig, nachdenklich und unglaublich vielseitig. Genau diese Bandbreite habe ich in seinem Buch wiedergefunden, und ich kann sagen: Es hat mich nicht enttäuscht. Diese Geschichte hat mich zutiefst berührt. Es ist unglaublich, wie sie von den witzigen, spannenden Momenten zu den tief traurigen übergeht, ohne die Authentizität zu verlieren. Die Themen sind schwer: die Angst vor dem verdammten Virus (Aids), die Suche nach der eigenen Identität und der schmerzhafte Verlust eines geliebten Menschen. 😔 Was mich am meisten beeindruckt hat, war die unerschütterliche Loyalität von Hans-Peter zu seinem Partner, der an Aids erkrankte und auch daran starb. Man fühlt mit, wie er fast daran zerbricht. Trotz allem ist er bis zuletzt an seiner Seite. Das war so ehrlich und so herzzerreißend. 💖 Ein Lichtblick in all dem war die wunderschöne, tiefe Liebe zu seiner Oma – Omas sind einfach die Besten! ✨ Fazit: Die Geschichte der Kerkelings ist sehr interessant und deckt so manches Geheimnis auf. Es macht Lust, sich mit seiner Geschichte auseinanderzusetzen. Dieses Buch ist ein Beweis für Hape Kerkelings unglaubliche Ehrlichkeit. Es ist eine Geschichte, die lange nachwirkt. Absolut lesenswert! Selbst kauf!





















































