Station 22. Wo bist du sicher?

Station 22. Wo bist du sicher?

Paperback
2.9341

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Description

Eine düstere Klinik. Zwei vermisste Frauen. Ein Alptraum, der nie endet.

Krankenschwester Ida ist beliebt auf der Station 22. Ihre Patientinnen vertrauen ihr blind – bis eine von ihnen verschwindet. Während alle von Flucht sprechen, bohrt sich ein brutaler Verdacht in Idas Bewusstsein.

Sie selbst wurde als Kind entführt und kehrte mit ausgelöschtem Gedächtnis zurück.

Als eine zweite Frau verschwindet, wird es zur grausamen Gewissheit: Idas Peiniger hat sie aufgespürt. Um die Opfer zu retten, muss sie in die Abgründe ihrer Psyche steigen und die Mauer durchbrechen, die sie vor der Wahrheit schützt.

Die Thriller-Sensation aus Norwegen endlich auf Deutsch

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Psychological
Format
Paperback
Pages
352
Price
17.50 €

Author Description

Anne Elvedal ist eine der gefragtesten Drehbuchautorinnen Norwegens für Fernsehen und Film. Sie hat Drehbücher für mehrere Krimiserien geschrieben, und ihre drei Spielfilme wurden alle für den Amanda Award nominiert. Sie hat das Drehbuch für den international preisgekrönten Dokumentarfilm "Königin ohne Land" geschrieben. Sie arbeitet seit 18 Jahren als Drehbuchautorin, ist aber auch ausgebildete Krankenschwester und hat zuvor in der psychiatrischen Gesundheitsversorgung gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Asker, Südnorwegen. "Station 22" ist ihr erster Thriller für Erwachsene.

Characteristics

8 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
27%
2%
23%
5%
57%
1%
44%
56%
17%
9%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
47%
50%
68%
53%

Pace

Fast0%
Slow25%
Moderate50%
Variable25%

Writing Style

Simple25%
Complex38%
Moderate38%
Bildhaft (50%)Minimalistisch (25%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

105
All
3

Es konnte mich nicht durchgehend fesseln..

Es hat mich mit einer richtig starken Grundidee abgeholt: eine düstere, fast beklemmende Atmosphäre und ein Setting, das sofort Spannung verspricht. Gerade zu Beginn war ich neugierig und wollte unbedingt wissen, worauf alles hinausläuft.. Allerdings hat das Buch für mich im Mittelteil etwas an Tempo verloren.. 😌

Es konnte mich nicht durchgehend fesseln..
0.5

Nicht jeder Tik-Tok Trend muss ein Trend für alle sein 🤔

Manchmal fragt man sich wirklich: 😳 Habe ich das gleiche Buch gelesen wie alle anderen? Genau dieses Gefühl hatte ich bei Station 22 von Anne Elvedal. Woher kommt der Hype? Liegt es an mir? Habe ich etwas komplett anderes erwartet – oder sind die Empfindungen hier wirklich so extrem unterschiedlich? Denn das, was viele scheinbar begeistert, konnte mich überhaupt nicht abholen. Die Geschichte startet tatsächlich vielversprechend. Der Einstieg ist spannend, macht neugierig und lässt hoffen, dass sich hier ein richtig guter, vielleicht sogar tiefgründiger Plot entwickelt. Doch leider verläuft sich die Handlung schnell in eine Richtung, die ich nur als ziemlich „weird“ beschreiben kann. Es wirkt stellenweise wirr, schwer greifbar und verliert dabei völlig an Klarheit. Ein weiteres großes Problem sind die Charaktere. Es fehlt an starken, greifbaren Protagonisten. Niemand bleibt wirklich im Gedächtnis, niemand entwickelt genug Tiefe, um emotional zu fesseln. Dadurch bleibt man als Leser eher auf Distanz, statt in die Geschichte einzutauchen. 😔 SCHADE ☹️ Und dann das Ende… Ganz ehrlich: What??? Während der Anfang noch Hoffnung gemacht hat, wirkt das Ende abrupt, unverständlich und irgendwie unfertig. Es hinterlässt mehr Fragezeichen als Eindruck – und leider keinen Guten. Dabei ist die Grundidee eigentlich richtig gut und hätte viel Potenzial gehabt. Mit klarerer Struktur, stärkeren Figuren und einem durchdachteren Finale hätte daraus wirklich ein spannendes Buch werden können.

Nicht jeder Tik-Tok Trend muss ein Trend für alle sein 🤔
3.5

Eine düstere Klinik. Zwei vermisste Frauen. Ein Alptraum, der nie endet. Krankenschwester Ida ist beliebt auf der Station 22. Ihre Patientinnen vertrauen ihr blind – bis eine von ihnen verschwindet. Während alle von Flucht sprechen, bohrt sich ein brutaler Verdacht in Idas Bewusstsein. Sie selbst wurde als Kind entführt und kehrte mit ausgelöschtem Gedächtnis zurück. Als eine zweite Frau verschwindet, wird es zur grausamen Gewissheit: Idas Peiniger hat sie aufgespürt. Um die Opfer zu retten, muss sie in die Abgründe ihrer Psyche steigen und die Mauer durchbrechen, die sie vor der Wahrheit schützt. Die Idee für den Thriller ist wirklich spannend und toll aber der Schreibstil des Buch hat mir echt Probleme bereitet so richtig in die Story rein zu kommen er wirkt an vielen Stellen abgehackt und nicht flüssig. Sonst aber ein ganz gutes Buch.

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2.5

Spannend gedacht, aber nicht gepackt 🤔

Die Grundidee von Station 22 hat mich wirklich angesprochen: ein spannendes Setting, ein interessanter Plot und vor allem eine Protagonistin, die nicht glattgebügelt ist, sondern Ecken und Kanten hat. Genau das macht Figuren ja eigentlich lebendig, hier hat es sie für mich jedoch nicht greifbar gemacht. Leider konnte die Umsetzung nicht ganz mit meinen Erwartungen mithalten. Ich habe ziemlich lange gebraucht, um überhaupt in die Geschichte hineinzufinden, und die Erzählweise wirkte stellenweise eher chaotisch als bewusst komplex. Dadurch hat sich das Lesen teilweise zäh angefühlt. Ich wollte das Buch zwar nicht abbrechen, war aber ehrlich gesagt froh, als ich es schnell zu Ende bringen konnte. Am Ende bleiben zudem einige offene Fragen. Fazit: Gute Idee und starke Ansätze, aber in der Umsetzung nicht ganz überzeugend.

Spannend gedacht, aber nicht gepackt 🤔
3.5

Spannend aber teilweise auch komisch

An sich ein Buch nach meinem Geschmack - es geht um psychische Krankheiten, Hypnose und ein Rätsel aus der Vergangenheit, das gelöst werden muss. Es war interessant zu lesen, allerdings war es stellenweise schon etwas komisch, vor allem am Ende und hat sich etwas gezogen.

0.5

Das war anstrengend…

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll…! Ich habe das Buch auf TikTok gesehen und habe es mir dann geholt, weil ich fast nur positives gelesen bzw gesehen habe. Jetzt frag ich mich, ob ich was anderes gelesen habe als der Rest oder ob die Empfindung wirklich so unterschiedlich sind. Als erstes empfand ich den Schreibstil als wirklich anstrengend. Er war irgendwie abgehackt. Zu Beginn war die Story erstmal interessant, aber das lies schnell nach und sie war einfach nur verwirrend. Es waren viele nicht nachvollziehbare Sprünge da. Es war einfach nicht meins. Von mir gibt es eigentlich nur die Empfehlung - lasst die Finger von. Nehmt ein anderes Buch.

Das war anstrengend…
4

What???

An sich ist das Buch gut aber das Ende hat mich bisschen verwirrt. Schreibstil war gut und die Kapitel sind relativ kurz .

2.5

📖 Eine gute Story Idee. Wurde leider nur nicht gut genug umgesetzt…

Die Geschichte in diesem Buch die erzählt werden soll finde ich sehr gut. Aber leider wird es durch einen meiner Meinung nach schlechten Schreibstil zur nichte gemacht. Zum einen sind die Satzbildungen teilweise völlig verworren oder die Wörter/Sätze sind einfach abgehackt. Die Spannung fand ich auch nur mäßig vorhanden. Es gab natürlich spannende Stellen und man wollte weiter lesen aber ich bin ehrlich…wäre es kein Geschenk von einer Freundin gewesen hätte ich dieses Buch nicht zu Ende gelesen. Mit dem Hype kann ich absolut nichts anfangen. Die Kapitel Länge hat es aber erträglich gemacht. Auch fand ich den Klappentext und das Buch Cover recht ansprechend. Aber die einzige Stelle im Buch die mich abgeholt hat war kurz vorm Ende, als der Hund sterben musste…🥺 Ida ist für mich eine Protagonistin gewesen mit der ich einfach nicht warm wurde. Auch hat es mich enorm gestört das sie gefühlt in jedem Menschen auf einmal Gefahr entdeckt hat und jeder ihr Peiniger gewesen sein sollte. Und diese Einsicht kam uhrplötzlich…irgendwie war mir das alles zu dramatisch und dann auch einfach zu schlecht erzählt. Ich wurde absolut nicht warm mit dem Buch. Sehr schade denn die Grund Idee war echt richtig gut. 📖 Empfehlung: von mir in diesem Fall ein klares Nein. Das war ein Satz mit X.

📖 Eine gute Story Idee. Wurde leider nur nicht gut genug umgesetzt…
4.5

Das war richtig gut!

Das Ende hat mich wirklich sprachlos gelassen! Der Schreibstil war Mega! Es war sehr psychisch mitreißend und super spannend!

2

Für mich stand ein Besuch auf der „Station 22“ an. Da, da aber offensichtlich ab und an mal ein paar Menschen verschwinden, hab ich Verstärkung mitgebracht. Mit dem Wissen, das Bruno der Bär auf mich Obacht gibt, schaute ich mich also mal dort um. Angekommen bin ich dann auf "Ida" gestoßen. Weshalb man ihr blind vertrauen sollte, ist mir zwar ein Rätsel, aber wer bin schon ich, um das zu beurteilen. Abgesehen davon, dass sie offensichtlich ein paar Sachen vergisst, war sie mir jetzt auch nicht sonderlich sympathisch. Zumindest mit zweiteren war sie aber nicht allein, allgemein konnte ich mit den Leuten die mir so begegnet sind, nicht sonderlich viel anfangen. Die Story an sich hörte sich eigentlich sehr gut an, war aber schlussendlich nicht gerade mit Spannung gesegnet. Okay, eigentlich gabs gar keine. Auch wenns das ganze Thema schon recht interessant war, hats mich gar nichts abgeholt. Wenn die Station 22 eine Bushaltestelle gewesen wäre, hätte ich den Bus mit Sicherheit verpasst. Mittendrin stand ich zumindest öfters verloren in der Gegend rum und wusste gar nicht wie mir geschah, da es stellenweise schon sehr wirr wurde. Diese Phasen, in der ich einfach komplett planlos war, waren auch der Grund warum ich nicht so gut durch das Buch kam, wie es hätte sein können. Über bleibt eine Geschichte, in das ich hohe Erwartungen gesteckt hatte und Bruno, der einen enttäuschten Chris trösten musste. Arg Schad.

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2

Mood inspired by the book 🌸 not official 🌸 AI-generated 🌸 floral reinterpretation ✨ Huch… ich hatte irgendwie viel zu viel Hoffnung in diese Geschichte gesteckt. 😅 Deswegen gibt’s von mir liebevolle 2 Sternchen weil das Ende tatsächlich die einzige Rettung für mich war. Und das hab ich ehrlich gesagt überhaupt nicht kommen sehen 🙂‍↔️ Ida, die süße Maus, ist auf ihrer Station 22 sehr beliebt. Doch nach und nach verschwinden Patienten – und Ida merkt irgendwann so: „Huch, mein Bewusstsein ist wieder ein bisschen da.“😯 Der liebe Thomas therapiert sie, und dabei enthüllen sich Schritt für Schritt immer mehr Grausamkeiten.😲 Die Idee an sich fand ich eigentlich richtig interessant, aber der Schreibstil war mir diesmal leider zu wirr und chaotisch. 😐 Grusel oder Spannung hat sich bei mir kaum aufgebaut.🥱 Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass es einigen gefallen könnte – man muss nur wirklich aufmerksam bei der Story bleiben. ✨ Das Cover gefällt mir dafür richtig gut. 🐰

Mood inspired by the book 🌸 not official 🌸 AI-generated 🌸 floral reinterpretation ✨

Huch… ich hatte irgendwie viel zu viel Hoffnung in diese Geschichte gesteckt. 😅
Deswegen gibt’s von mir liebevolle 2 Sternchen weil das Ende tatsächlich die einzige Rettung für mich war. Und das hab ich ehrlich gesagt überhaupt nicht kommen sehen 🙂‍↔️

Ida, die süße Maus, ist auf ihrer Station 22 sehr beliebt. Doch nach und nach verschwinden Patienten – und Ida merkt irgendwann so: „Huch, mein Bewusstsein ist wieder ein bisschen da.“😯
Der liebe Thomas therapiert sie, und dabei enthüllen sich Schritt für Schritt immer mehr Grausamkeiten.😲

Die Idee an sich fand ich eigentlich richtig interessant, aber der Schreibstil war mir diesmal leider zu wirr und chaotisch. 😐
Grusel oder Spannung hat sich bei mir kaum aufgebaut.🥱

Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass es einigen gefallen könnte – man muss nur wirklich aufmerksam bei der Story bleiben.

✨ Das Cover gefällt mir dafür richtig gut. 🐰
3

Station 22 ist kein Fast-Food-Thriller. ❌🍔

Man muss sich auf den speziellen Schreibstil einlassen und dem Buch die Zeit geben, die es braucht. Wer nur schnell durchblättern will, wird scheitern. Wer aber dranbleibt, erlebt einen ganz netten Psychothriller.

3.5

Spannend und verwirrend zugleich

Es dauert ein bisschen, bis die Geschichte spannend wird und man das Buch nicht mehr weglegen kann. Allerdings ist das Ende sehr verwirrend, sodass ich nicht mehr verstanden habe, was echt ist und wer hier wirklich das Böse ist.

3.5

Viele brechen es ab – doch wer dranbleibt, merkt schnell, dass mehr in diesem Buch steckt, als es zu Beginn scheint.

Ich bin gut in das Buch gestartet – der Schreibstil ist klar, flüssig und angenehm zu lesen. Durch ausgelassene Details und fehlende Übersichtlichkeit bleiben jedoch viele Fragen offen, besonders rund um Idas Vergangenheit und das Ende. Ida selbst ist sehr detailliert beschrieben, und trotz einiger zäher Passagen zu Beginn steigert ihre undurchsichtige Art die Spannung. Die Atmosphäre entwickelt sich zunehmend düster und beklemmend, und das Setting in der Psychiatrie ist wirkungsvoll, wenn auch mit Luft nach oben. Die Charaktere wirken lebendig, und man ist nah an Idas Gedanken und Gefühlen. Meine frühe Vermutung zur Auflösung hat sich bestätigt, und das Finale kam mir etwas zu hastig und wirr vor – hier hätte ich mir mehr Klarheit gewünscht. Trotz der vielen negativen Meinungen im Vorfeld hat mich das Buch letztlich gut unterhalten. Fazit: Viele brechen es ab – doch wer dranbleibt, merkt schnell, dass mehr in diesem Buch steckt, als es zu Beginn scheint.

Viele brechen es ab – doch wer dranbleibt, merkt schnell, dass mehr in diesem Buch steckt, als es zu Beginn scheint.
1

Die Story war tatsächlich sehr gut ausgedacht, aber ich konnte mich mit den Schreibstiel einfach 0 anfreunden.

3

Station 22 – Anne Elvedal Als Hörbuch gehört. Der Einstieg war für mich richtig spannend. Alles, was mit Psychiatrie zu tun hat, finde ich sowieso total interessant – gerade auch die Erklärungen und psychologischen Aspekte. Da war ich direkt drin und wirklich neugierig, wie sich das Ganze entwickelt. Ab etwa der Mitte hat mich die Geschichte dann leider immer mehr verloren. Für mich wurde es plötzlich sehr verworren und ich hatte irgendwann Schwierigkeiten, allem noch richtig zu folgen. Vielleicht lag es auch daran, dass ich es als Hörbuch gehört habe – da gehen Details manchmal schneller unter. Das Ende hat mich dann mit gefühlt 1000 Fragen zurückgelassen. Einerseits war es spannend und auf eine besondere Art gelöst, andererseits hat es mich eher noch mehr aus dem Konzept gebracht. Dadurch fing ich leider an, auch den Anfang und die gesamte Geschichte etwas zu hinterfragen. Insgesamt ist es eine spannende und komplexe Story, die mich vom Thema her eigentlich total anspricht. Trotzdem blieb bei mir persönlich am Ende etwas zu wenig hängen – vor allem das Hörbucherlebnis war für mich etwas zu verwirrend. Vielen Dank an Hörbuch Hamburg und NetGalley für das Rezensionsexemplar.

2

Station 22 - ich such den Ausgang 🙈

Eigene Meinung Ein kurzer Buchladenbesuch mit meiner Schwester führte zu einem Buddy Read – ich war voller Vorfreude, auch auf das Buch selbst. In Station 22 – Wo bist du sicher? begleite ich die Protagonistin Ida aus der Ich-Perspektive. Der Schreibstil ist prägnant und knapp gehalten, im späteren Verlauf wirkt er zunehmend abgehackt. Ich vermute, Autorin Anne Elvedal wollte damit die Spannung hochhalten. Der Einstieg gelingt schnell und ist tatsächlich spannend, doch leider flaut die anfängliche Begeisterung rasch ab. Immer wieder verliere ich mich zwischen schnellen Szeneriewechseln und einer Vielzahl an Charakteren, die kaum greifbar wirken. Sie werden angerissen, ebenso wie Ida selbst, bleiben aber oberflächlich. Immer wenn ich das Gefühl hatte, Ida besser kennenzulernen, wechselte die Autorin zu einem neuen Handlungsstrang. Dabei ist die Grundidee der Geschichte keineswegs schlecht und hätte sich spannend entwickeln können. Ida hat eine schwere Vergangenheit, und Elvedal lässt spüren, dass sie niemanden hat, mit dem sie offen sprechen kann. Einzig ihre Mutter, die an beginnender Demenz leidet, scheint die „echte“ Ida zu kennen.Leider wirkt Ida oft unsympathisch und wenig empathisch. Echte Gefühle kommen selten zum Ausdruck. Auch die Beschreibung der Charaktere und Orte bleibt oberflächlich und unausgereift – als würde die Autorin selbst gedanklich springen. Das Ende hätte für mich früher einsetzen können, denn das tatsächliche Finale ließ mich mit den Augen rollen. Sehr schade, denn das Potenzial war definitiv vorhanden! Der Aufbau rund um Station 22 und den Vermisstenfall einer Patientin war gelungen. Doch der Stillstand und die ständige Verdächtigung aller Beteiligten wirkten ermüdend. Wie bereits erwähnt, bleiben die Charaktere blass – allen voran Ida. Ihr Verfolgungswahn war anstrengend zu verfolgen, und sie verdächtigte nahezu jeden. Spannung kam für mich kaum auf, stattdessen empfand ich die Lektüre zunehmend als mühsam. Mein abschließendes Fazit Leider hatte ich mir von Station 22 – Wo bist du sicher? mehr erhofft. Die Geschichte klang vielversprechend, doch das Potenzial wurde nicht ausgeschöpft. Die Charaktere – insbesondere Ida – blieben unnahbar und wenig sympathisch. Die Autorin verrennt sich zu oft in Nebensächlichkeiten, die für die Handlung kaum relevant sind. Der knappe Satzbau sollte wohl Spannung erzeugen, wirkte auf mich jedoch zunehmend anstrengend – ebenso wie die schnellen Szeneriewechsel.

Station 22 - ich such den Ausgang 🙈
4

Dieses Buch schreit nicht. Es flüstert.

Und genau deshalb lässt es dich nicht mehr los. Der Einstieg ist brutal in seiner Stille. Ein Kind, ein rosa Teddy, eine Situation, die man nicht lesen will und trotzdem muss. Von diesem Moment an liegt etwas Kaltes über der Geschichte. Kein Schockeffekt, sondern ein langsames Erstarren. Du weißt sofort, das hier wird nicht nett. Und es wird auch keine Erlösung geben. Ida ist das Herz dieser Geschichte. Krankenschwester auf einer psychiatrischen Station, kompetent, kontrolliert, funktional. Eine Frau, die gelernt hat, mit den Abgründen anderer umzugehen, weil sie ihre eigenen tief genug vergraben hat. Sie ist keine Heldin. Sie ist unbequem, verschlossen, misstrauisch. Und genau deshalb glaubwürdig. Als eine Patientin verschwindet, spürt Ida etwas, das sie nicht benennen kann. Kein Beweis. Keine Erinnerung. Nur dieses dumpfe Wissen im Körper, dass etwas falsch ist. Dass es wieder passiert. Station 22 ist ein langsamer Thriller. Aber nicht langsam im Sinne von zäh, sondern im Sinne von unerbittlich. Die norwegische Kälte, die sterile Enge der Klinik, das Schweigen zwischen den Zeilen. Alles arbeitet gegen dich. Gegen dein Bedürfnis nach Sicherheit. Gegen klare Antworten. Gegen Kontrolle. Dieses Buch lebt von psychologischer Spannung, nicht von Twists. Von verdrängtem Trauma, nicht von Effekthascherei. Psychische Erkrankungen werden hier nicht benutzt, sondern ernst genommen. Das macht es schwer. Und stark. Und verdammt unangenehm. Ida muss sich erinnern, um zu überleben. Erinnern ist manchmal gefährlicher als Vergessen. Das ist kein Thriller für nebenbei. Das ist ein Buch, das dich anschaut, während du liest. Und fragt, wie gut du wirklich verdrängen kannst. 🖤 Für alle, die keine lauten Thriller brauchen, sondern solche, die sich unter die Haut graben und dort bleiben.

Dieses Buch schreit nicht. Es flüstert.
4

Station 22 ist eins dieser Bücher, dass man hier kaum sieht und wenn, dann wird eigentlich nur negativ darüber gesprochen. Mich hat der Klappentext damals schon direkt angesprochen und ich musste unbedingt wissen, was es mit dieser Geschichte aufsich hat. Und was soll ich sagen? Ich wurde absolut nicht enttäuscht! Die Geschichte ist total verwirrend – und genau das beinhaltet auch die meiste Kritik. Wenn man jedoch bis zum Ende dran bleibt und der große Plottwist sich öffnet, weiß man auch, weshalb diese Geschichte diesen ganz speziellen Schreibstil hat. Dieser ist sehr an Gedankengängen orientiert und wirkt dadurch stellenweise total verwirrend und verworren. Aber genau das macht auch die Besonderheit dieses Thrillers aus. Ich dachte immer wieder, ich hätte den Plot erraten, nur und zum Schluss mit offenem Mund da zu sitzen. Das Buch ist nicht einfach, auch die Themen, die darin behandelt werden sind von schwerer Natur. Und wenn man mit dem schreibst du nicht zurecht kommt, verstehe ich auch, wieso man das Buch nicht mag. Aber ich persönlich fand, dass diese kurzen Kapitel, die abgehackten Gedankengänge und die Sprünge perfekt zu dem gepasst haben, was die Auflösung uns zum Schluss zeigen möchte. Für mich ein Thriller, auf dem man sich einlassen muss der einen, aber absolut abholen kann. Grundton der Geschichte: schwer; verwirrend; düster; traurig; bizarr Für Fans von: psychologischen Thrillern; Geschichten über Psychiatrie; Plottwists; besonderen Schreibstilen Danke an @netgalleyde für das Rezensionsexemplar

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3

Sehr verwirrend

In das Buch bin ich anfangs nicht gut reingekommen. Der Schreibstil und auch die Protagonistin haben mir anfangs einige Schwierigkeiten bereitet. Mit der Zeit kam ich dann besser ins Buch. Zwischendurch find ich es auch recht spannend, aber so wirklich ganz überzeugen konnte mich das Buch insgesamt leider nicht so wirklich, schade, ich hatte mir irgendwie mehr von dem Buch versprochen.

3.5

Spannend, aber sehr verwirrend.

Also, das Buch war so nicht schlecht. Allerdings war ich an vielen Stellen sehr verwirrt und der schreibstil hat es auch nicht viel einfacher gemacht. Das Ende hat mir leider garnicht gefallen und ich habe es null verstanden. Coole idee aber nicht gut umgesetzt finde ich.

2

Öhm ... nein

Also dieses Buch ist ziemlich schlecht leider, Die Idee 💡 ist wirklich gut aber die Umsetzung wirklich ( trau mich kaum das zu schrieben ) miserabel!! Es wird nix erklärt, alles ist irgendwie schwammig. Die Charaktere stimmen nicht so richtig und das Ende lässt mich nur mit dem Kopf schütteln. 3 Versuche hab ich gebraucht um zu verstehen wie das gemeint ist. Ich hab noch kein einziges Buch aufgegeben ( nur aufgehört weil ein anderes spannender war) aber hier war ich wirklich kurz davor. Schade

0.5

enttäuschend, nicht spannend, null fesselnd. Kein empfehlenswerter Thriller, schon gar nicht, wenn man auf einen atmosphärischen, gut konstruierten Psychiatrie-Plot hofft.

Ich habe Station 22 gekauft, weil es auf BookTok überall auftauchte und mich als jemand, der selbst in einer Psychiatrie arbeitet, natürlich sofort neugierig gemacht hat. Ein Thriller in diesem Setting? Klang eigentlich perfekt. Zwischendurch musste ich selbst ein bisschen über mich lachen, weil ich es teilweise im Nachtdienst gelesen habe – ja, leicht cringe, aber gut, dachte ich… vielleicht macht’s das ja extra spannend. Nur: spannend wurde es leider überhaupt nicht. Die Handlung plätschert über weite Strecken einfach dahin, ohne jeglichen Nervenkitzel. Es passiert gefühlt nichts, keine Atmosphäre, kein Sog – einfach super langweilig. Das ganze Buch wirkt wie ein Chaos aus losen Fäden, und obwohl es am Ende einen Täter gibt, war das so vorhersehbar, dass keinerlei Überraschung oder Puls dabei war. Ich hab mich zwischendurch wirklich geärgert, dass ich Bücher nicht einfach abbreche. Station 22 war am Ende einfach nur verschenkte Lebenszeit. Hätte ich’s mal weggelegt – hätte mir einiges erspart.

 enttäuschend, nicht spannend, null fesselnd. Kein empfehlenswerter Thriller, schon gar nicht, wenn man auf einen atmosphärischen, gut konstruierten Psychiatrie-Plot hofft.
2

Verwirrend

Ich weiß nicht, was ich von dem Buch halten soll. Verwirrend ohne Ende. Und jedes Mal wenn ich dachte, ich habs gerafft... nö hatte ich nicht... Weiß auch nicht so ganz, was ich von dem Ende halten soll.

1

Das Cover hat mich direkt angesprochen und große Erwartungen geweckt. Leider konnte die Geschichte diese für mich nicht erfüllen – ich habe mich bis zum Ende eher durch das Buch gekämpft.

Das Cover hat mich direkt angesprochen und große Erwartungen geweckt.
Leider konnte die Geschichte diese für mich nicht erfüllen – ich habe mich bis zum Ende eher durch das Buch gekämpft.
2

Gäääähn!

Eine guter Thriller in einer Psychiatrie. Das wär es es mal gewesen. War es aber nicht. Der pinke Hase ist wohl das gruseligste :-) Einige Momente haben einen guten Ansatz. Verlieren sich dann aber wieder schnell. Eher wie ein Tagebuch der Protagonistin. Die Auflösung ist wirr und irgendwie zu erwarten. Nö, das war nix!

4.5

Ich muss sagen, dieses Buch ist nicht wie andere Thriller. Sehr ruhig, wie ich finde, psychologisch betrachtet jedoch echt besonders. Wir begleiten unsere Hauptprotagonistin Ida auf ihrer Suche nach der Wahrheit und inwiefern die Handlungen aus der Gegenwart mit ihrer eigenen Vergangenheit zusammenhängt. Was mir hier besonders gefallen hat? Irgendwie ist alles offensichtlich, so denkt man, dann baut Elvedal aber wieder einen Twist ein und Zack, fängt man wieder bei Null an. Zudem herrscht durchgehend eine düstere und bedrohliche Atmosphäre, wodurch das Buch nun auch perfekt in die dunkle Jahreszeit passt. Sicherlich ist "Station 22" kein Buch, das jedem gefallen wird, denn die Handlung ist sehr verworren und man muss schon ziemlich am Ball bleiben. Aber genau das hat mir hier sehr gut gefallen! ▫️Fazit: Wir bekommen hier einen sehr ruhigen Thriller, der zwar mit einer gewöhnungsbedürftigen Protagonistin daherkommt und gerade im Mittelteil ein, oder zwei Längen mit sich bringt, mich aber vor allem auf psychologischer Ebene sehr begeistern konnte🐇

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4.5

… weiterlesen lohnt sich.“

Klar, ich muss zugeben, man braucht schon ungewöhnlich lange, um in den Schreibstil und in die Protagonistin reinzufinden. Dafür hat es sich aber irgendwann verständlicher angefühlt und man kam schon in eine panische Phase, in der ich das Buch nicht weglegen wollte. Hatte auch mal Lust auf einen skandinavischen Thriller, aber da die meisten da doch eher Richtung Krimi gehen, fand ich das böse Psycho-Spielchen hier sehr erfrischend. Außerdem auch eine Geschichte, die man erneut durch eine andere Perspektive erleben kann. Insgesamt von mir ein „Einfach mal durchziehen, …

… weiterlesen lohnt sich.“
1.5

Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen.Es war komplett verwirrend und Spannung war überhaupt nicht da. Schade es hatte sehr viel Potential.

4

Ein Thriller der anderen Art

„Station 22“ ist kein typischer Thriller – und genau das macht das Buch so besonders. Im Mittelpunkt steht Ida, eine junge Frau, die auf der Station 22 einer psychiatrischen Klinik arbeitet. Sie ist bei den Patientinnen sehr beliebt, weil sie ein außergewöhnliches Einfühlungsvermögen besitzt. Doch schnell wird klar: Ida ist nicht die, für die sie sich ausgibt. Ihre Vergangenheit liegt im Dunkeln – sie weiß nur, dass sie als Kind entführt wurde. Als plötzlich eine Patientin spurlos verschwindet, beginnt für Ida (und für uns als Leserinnen) ein nervenaufreibendes Spiel voller Zweifel, Angst und Misstrauen. Wem kann sie trauen – und kann sie überhaupt sich selbst noch glauben? Der Schreibstil war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Es fiel mir schwer, in die Geschichte hineinzufinden, doch nach und nach wurde mir klar, dass genau das Absicht ist. Der besondere Stil spiegelt Idas innere Zerrissenheit und Verwirrung wider – und lässt einen tief in ihre Gefühlswelt eintauchen. Dadurch fühlte ich mich Ida immer näher, konnte ihre Unsicherheit, ihre Angst und ihr Misstrauen förmlich spüren. „Station 22“ stellt dabei nicht nur die Frage „Wo bist du sicher?“, sondern auch „Wem kannst du wirklich trauen?“ – und diese Fragen hallen noch lange nach dem Lesen nach. Was ich jedoch anmerken muss: Das Buch enthält viele Themen, die emotional sehr belastend sein können. Ich persönlich brauche keine Triggerwarnung, doch in diesem Fall hätte ich eine für angemessen gehalten. Es werden zahlreiche sensible Inhalte angesprochen, die für manche Leser*innen schwer zu verarbeiten sein könnten. Insgesamt ist „Station 22“ ein intensiver, psychologisch vielschichtiger Thriller, der unter die Haut geht – nichts für schwache Nerven, aber genau das Richtige für alle, die psychologische Spannung lieben und bereit sind, sich auf ein tiefes, manchmal verstörendes Leseerlebnis einzulassen.

Ein Thriller der anderen Art
3

„Station 22. Wo bist du sicher?“ von Anne Elvedal, gelesen von Sarah Dorsel. Der Klappentext klingt erstmal spannend. Irgendwie empfand ich es aber größtenteils eher als anstrengend und teils als langweilig. Von mir gibt es leider keine Empfehlung, aber zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden. Danke an NetGalley Deutschland und an @HörbuchHamburg für das Rezensionsexemplar.

1

Klappentext klang fantastisch….

Nachdem ich den Klappentext las, habe ich mich auf das Buch gefreut. Es wurde zentriert in meiner Buchhandlung ausgestellt. Leider hat das Buch gar nicht die Erwartungen erfüllt. Man kommt super schwer ins Buch, es wird schnell langweilig und so war ich quasi nach 30% des Buches schon „raus“ und wollte es einfach nur noch durchziehen. Für mich ein absoluter Fehlkauf…

3.5

Ich bin zwiegespalten

Auf der einen Seite habe ich einen Thriller wie diesen noch nie gelesen. Ida ist meiner Meinung nach ein echt starker Hauptcharakter und ich hab's geliebt ihren Charakter und auch dessen Abgründe nach und nach zu entdecken. Das Ende war für mich auch absolut passend und klasse umgesetzt. Aber... Zwischendrin war es ein wenig zäh.. Action und so wirklich Handlung waren meiner Meinung nach nicht so wirklich vorhanden, es wäre cool gewesen vielleicht das Ende ein bisschen vorzuziehen und davon mehr zu erleben. Weil der Teil war wirklich heftig aber mega umgesetzt!

4

Manchmal muss man einfach auf das eigene Bauchgefühl hören🤷‍♀️ Obwohl dieses Buch überwiegend schlechte Kritiken hatte, war meine Neugier einfach zu groß und zum Glück habe ich trotzdem zugegriffen🙏 ​Die Hauptprotagonistin ist definitiv keine klassische Sympathieträgerin. Sie ist kantig, eckig, hat ihre Probleme und genau das fand ich so erfrischend und echt. Ich mochte sie! ​Was mich besonders beeindruckt hat, ist die realistische Darstellung ihrer psychischen Probleme. Das hat bei mir für den einen oder anderen echten Gänsehautmoment gesorgt. Die gesamte Atmosphäre ist düster, aber gleichzeitig auch sehr ruhig erzählt. Das mag manchem als "zäh" erscheinen, aber für mich hat es die Thematik perfekt widergespiegelt: Psychische Kämpfe sind eben nicht immer laut oder offensichtlich. Das ist kein Buch für zwischendurch! Man muss aufmerksam und am Ball bleiben, um die gesamte Tiefe der Geschichte zu erfassen. Wer eine schnelle, leicht verdauliche Story sucht, wird hier vielleicht Schwierigkeiten haben. ​Für mich war es eine schonungslose und tiefgründige Geschichte, die Mut beweist und lange in Erinnerung bleiben wird. Wer einen anspruchsvollen, atmosphärischen Psychothriller abseits des Mainstreams sucht, sollte hier definitiv eine Chance geben.

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3

Hypnotherapie zum Abgewöhnen?

Triggerwarnung ⬇️⬇️⬇️ Ida, in ihren Zwanzigern, lebt in einer Universitätsstädt in Norwegen und arbeitet auf Station 22 als Krankschwester. Eine psychiatrische Station in der sie als Bezugsperson für junge Frauen mit Drogenproblem und Psychosen zuständig ist. Selbst trägt Ida aber auch ihr Päcken, was nach und nach geschildert wird. Es ist ein spannender Psychothriller, der in einer Psychiatrie spielt. Einer Station, wo der leitende Psychologe das umstrittene Verfahren der Hypnotherapie anwendet. Am Anfang war ich sehr verwirrt. Der Schreibstil ist sehr anstrengend und macht den Anfang dadurch noch schlechter deutbar. Ab ca. 30 % des Buches kam ich in einen Flow und konnte das Buch dann recht flott beenden. Die Plottwist sind wirklich gelungen. Aber warm wurde ich trotzdem nie so richtig mit dem Buch. Es war alles so verwirrend, bis es sich eben vermeintlich aufgelöst hat um dann eine komplett andere Richtung anzunehmen. Der Thriller ist nicht schlecht, aber auch nicht überragend. (Vielleicht liegt es auch daran, dass ich gerade keine Lust auf Unterhaltungsliteratur habe?) Würde ich ihn empfehlen? Jaein. Nur an Menschen, die sich mit klinischer Psychologie, Traumata und Psychotherapieverfahren auseinandersetzen wollen. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass das Buch für den Laien nicht lesbar ist. Oder sehr schwer zu folgen und zu verstehen ist. Triggerwarnung: Drogenmissbrauch, Alkoholabhängigkeit, Psychosen, Traumata, sexualisierte Gewalt, Pädophilie, Bulimia Nervosa, dissoziative Identitätsstörung, Krebs, Suizid

3

Puh, es war ganz schon hart , die ersten 100 Seiten zu schaffen. Mit der Protagonistin Ida bin ich leider gar nicht warm geworden. Dann nahm es doch etwas Fahrt auf. Der richtige Paukenschlag und der so gehypte Plotttwist blieben für mich aber aus. Anders, als andere Thriller? Auf jeden Fall ! Aber kein Buch, bei dem man sich vor Spannung die Nägel abkaut.

4

Ein Psychothriller, der mich mehrfach an meine Grenzen gebracht hat – heftig, düster und voller überraschender Wendungen.

Station 22 von Anne Elvedal Station 22 hat mich von Anfang an fasziniert, weil die Geschichte einen ungewöhnlichen Schauplatz wählt: eine psychiatrische Klinik, die nicht nur Ort der Heilung ist, sondern auch Bedrohung und Geheimnis in sich trägt. Ida als Erzählerin hat mich berührt, gerade weil ihre eigene Vergangenheit voller Brüche ist und sie mit verdrängten Erinnerungen kämpft. Dass sie in diesem Setting wieder mit dem Thema Entführung und Verschwinden konfrontiert wird, hat für eine bedrückende, intensive Atmosphäre gesorgt. Besonders mochte ich, wie nahbar Elvedal Idas innere Welt beschreibt: die Unsicherheit, die Zweifel, das Ringen um Wahrheit. Gleichzeitig wird die Klinik zu einem Spiegelbild dafür, wie fragil Vertrauen sein kann. Die Mischung aus Spannung, psychologischer Tiefe und Gänsehaut-Momenten hat mich stark mitgenommen. Wichtig finde ich: Man sollte unbedingt die Triggerwarnung lesen, denn die behandelten Themen sind sehr heftig. Ich habe beim Lesen mehrfach Pausen gebraucht, weil die Szenen einfach so intensiv waren. Gleichzeitig ist die Geschichte hervorragend gemacht – mit vielen Irrungen und Windungen, die mich oft an die Thriller von Fitzek erinnert haben. Was mir allerdings etwas gefehlt hat, war die Klarheit im Aufbau: Manche Szenen wirkten leicht verwirrend und nicht jede Nebenfigur blieb im Gedächtnis. Auch hätte ich mir am Ende etwas mehr Auflösung und weniger Andeutungen gewünscht. Trotzdem bleibt Station 22 ein packender Roman, der nicht nur spannend erzählt, sondern auch gesellschaftlich relevante Themen wie Trauma, psychische Gesundheit und die Frage nach Sicherheit aufgreift. ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

4

Ein Thriller der besonderen Art…

Der Schreibstil war für mich anfangs wirklich gewöhnungsbedürftig. Es war schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Auch die ganzen Norwegischen Namen, Orte ect, waren für mich schwer zu lesen, doch nach und nach hab ich mich an den wirklich besonderen Schreibstil gewöhnt und dann hat mich auch zunehmend interessiert wie es weiter geht. Das Buch enthält viele Themen, die emotional sehr belastend sein können. Es werden zahlreiche sensible Inhalte angesprochen und man sollte sich vorher überlegen ob man damit zurecht kommt. Ich kann die durchwachsenen Kritiken zu diesem Buch jetzt nachvollziehen. Ist definitiv nicht jedermanns Fall. „Station 22" ist ein sehr intensiver Thriller, mit großem psychologischen Anteil, der mir wirklich unter die Haut gegangen ist. Genau das Richtige für alle, die psychologische Spannung lieben und bereit sind für ein teilweise verstörendes Leseerlebnis… Für mich eine klare Empfehlung! Das war wirklich mal etwas ganz andres…

1

Abgebrochen. Hat mich gar nicht gekriegt und trotz eigentlich wilder Story sehr gelangweilt.

5

Was für ein krasses Buch, mit einem noch krasseren Ende. Psychologischer Thrill vom Feinsten. Ich verneige mich vor der schriftstellerischen Leistung von Autorin und Übersetzer 🥰

Ida ist 28 Jahre alt und Pflegerin auf Station 22 einer psychiatrischen Klinik. Unscheinbar. Ein wenig mollig. Zutiefst einfühlsam, fürsorglich, stets an der Seite der Patient*innen. Als eine von ihren Schützlingen nach der Entlassung plötzlich spurlos verschwindet, ahnt Ida das Schlimmste. Denn niemand weiß von ihrer düsteren Vergangenheit. Dieser Thriller ist anders als die typischen Bäm-Whoosh-Knall-Peng-Geschichten, die uns inzwischen um die Ohren geschleudert werden. Was noch als leichter Sog beginnt, als eine Art leises Kitzeln im Hirn, welches Neugier und Faszination für die psychologische Tiefe dieses Romans erweckt, entpuppte sich als ein gewaltiger Strudel, der mich direkt in die Handlung und in Idas Leben hineingezogen hat. Ich fühlte mich in einer Art Symbiose mit den Charakteren, wusste selbst nicht mehr, wem zu trauen war, wer die Wahrheit sagt, was Wahrheit bedeutet. Wurde selbst verrückt, nervös, ängstlich, gehetzt. Fühlte mit Ida, hasste Ida, hasste ihre Mutter und verstand doch ihre Beweggründe. STATION 22 ist kein Thriller für jede*n, doch wer sich auf diese Gedankenwelt und auf Ida als Protagonistin einlässt, dem wird hier eine durchweg spannende und tiefgründige Lektüre mit vielen unvorhersehbaren Wendungen geboten.

2.5

Die ganze Welt ist ein Irrenhaus, doch dieses Buch scheint die Zentrale zu sein.

Wir begleiten hier Ida in ihrem Alltag als Krankenschwester auf der Station 22. Einer psychiatrischen Station eines Krankenhauses, in Norwegen. Sie kümmert sich intensiv um ihre jungen Patienten, die überwiegend ein Drogenproblem haben. Also eine Patientin namens Fanny aber nach ihrer Entlassung spurlos verschwindet, ist sie selber in höchster Alarmbereitschaft. Denn auch sie hat eine Vergangenheit als Entführungsopfer. Als aber dann auch noch der Rosa Plüschhase auftaucht den sie damals bei ihrem Entführer dabei hatte wird das Chaos perfekt. Um an gewisse Erinnerungen heranzukommen unterzieht sie sich immer wieder Hypnosen doch das machte alles nicht besser. Grundsätzlich finde ich diese Thematik in dem Buch gar nicht so schlecht die Risiken von Hypnose in der Therapiesitzung. Aber eben auch und das wird in diesem Buch auch dargestellt die guten Erfolgs,chancen und Möglichkeiten, die diese Behandlung bietet. Was mich nur wahnsinnig an diesem Buch tatsächlich gestört hat, ist man war irgendwann nicht mehr in der Lage zu unterscheiden. Was ist innerer Monolog. Was ist eine Erinnerung. Was passiert gerade in der Hypnose. Und was ist die innere Stimme, die zu einem spricht. Es klang alles gleich bleibend. Es war wahnsinnig monoton. Das macht dieses Buch unheimlich schwer zu lesen. Weil man immer kurz überlegen muss was war jetzt gerade. Ein weiterer Punkt, der mich tatsächlich stört, sind extreme Zeit. In einem Kapitel Ende ist sie noch bei ihrem Chef im Büro und im nächsten Kapitel Ende ist es schon am nächsten Tag am Abend in ihrer Wohnung. Ja, dass man vielleicht auch mal Gedächtnis und Erinnerungslücken hat okay. Kann man auch das ein oder andere Mal in einem Buch darstellen. Aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass durch diese Zeitsprünge wollte man einfach die story voranbringen. Und ja, ich kam einfach mit diesem Schreibstil nicht wirklich klar. Ich fand ihn wahnsinnig anstrengend. Ich fand ihn wahnsinnig kompliziert und auch wahnsinnig unt İş. Was dazu geführt hat, dass man tatsächlich auch immer wieder aus dem Lesefluss gerissen wird, weil man in einem Satz extrem stolpert. Grundsätzlich wie gesagt, die Grundthematik des Story mochte ich. Ich mag auch auf ne gewisse Art und Weise die Idee hinter dem Buch. Aber man hätte das von der story ja noch ganz anders aufziehen können oder eben die Kleinigkeiten besser von Haupttext abgrenzen können. Leider kann ich diesen Hype um dieses Buch nicht so nachvollziehen. Es war okay. Aber es ist jetzt auch kein Highlight für mich gewesen.

Die ganze Welt ist ein Irrenhaus, doch dieses Buch scheint die Zentrale zu sein.
1.5

Unlogischer Aufbau des Inhaltes

Ich kam überhaupt nicht in das Geschehen des Buches rein. Wer ist "ich" und warum kümmert sich eine Krankenschwester um eine ehemalige Patientin? Die Protagonisten sind mir unklar und der Handlungsaufbau einfach verwirrend bus unlogisch. Ich hatte auch keine Ausdauer und Geduld das Buch weiter zu lesen. Schade, der Klappentext ist gut und ich hatte mich auf das Buch gefreut.

3

Zäh wie Honig und ein Ende was kein Ende ist.

Das Buch begann ziemlich zäh, sodass es mir anfangs schwerfiel, wirklich hineinzufinden. Doch nach und nach wurde die Handlung spannender und nahm deutlich an Fahrt auf. Eine Zeit lang war ich richtig gefesselt. Gegen Ende jedoch kippte das Ganze: Die Ereignisse überschlagen sich, alles passiert Schlag auf Schlag – fast schon chaotisch. Statt Klarheit blieb bei mir eher Verwirrung zurück. Und die letztendliche Lösung … nun ja. Sie wirkte auf mich wenig überzeugend und ließ mich unzufrieden zurück.

3

Der Anfang hat mir sehr gut gefallen, dann flachte es etwas ab. Kann man machen, muss man aber nicht.

2.5

Station mit vielen Fragen

Es sind mehr Fragen offen als ich erhofft hatte… Ich fand es an sich nicht schlecht, hätte mir nur gerne ein klareren Abschluss gewünscht! So mit voller Aufklärung… Wieso, weshalb, warum Und ganz ehrlich , ich hab es nicht wirklich verstanden. 😅

2.5

Station 22🐰

Ein sehr verwirrendes Buch, es hat mich irgendwie gepackt aber oft dachte ich mir auch, wann es endlich endet. Keine Ahnung, ich hatte mir mehr erhofft

2.5

Da bin ich wohl dem Hype erlegen. Vielleicht habe ich mir auch nur was ganz anderes vorgestellt, aber ich fand das Buch langweilig. Einfach nur langweilig.

3.5

Was für eine psychotische Krankenschwester!

Aus meiner Sicht ist das Buch nicht so schlecht, wie viele hier bei Instagram schreiben. Die Story ist sehr ruhig, aber durchgehend unterschwellig böse. Aber was will man erwarten von einer Geschichte, die auf einer psychiatrischen Station spielt und die Krankenschwester selbst ihre Problemchen hat. Die Dame war schon wirklich psychotisch und irgendwann vermischte sich ihre Vergangenheit, ihr eigenes Schicksal, mit der Realität. Ist es wirklich passiert oder erinnert sie sich nur an das, was ihr passiert ist? Wenn man am Ball bleibt und dieses Buch nicht nur nebenher liest, weiß man auch, was los ist. Ein typischer skandinavischer Thriller eben, aber irgendwie ziemlich strange. Das Ende fand ich sehr gelungen, habe ich so überhaupt nicht mit gerechnet.

3.5

Echt wild. Hat sich ein bisschen gelesen wie ein ewiger Fiebertraum. Gerade dieses Spiel aus Täuschung und Wirklichkeit hat mich echt verwirrt zurückgelassen.

3

Ein Psychothriller, der seinem Namen gerecht wird, aber auch seine Schwächen hat

Dieses Buch hat mich als Gesamtpaket einfach mega angesprochen – Titel, Klappentext, Aufmachung. Da stimmt auf den ersten Blick einfach alles. Doch wie sieht es mit dem Inhalt aus? Ich mochte das Setting – eine psychiatrische Klinik – sehr. Vor allem Station 22 kann mit seinen mysteriösen Patienten und seiner beliebten Pflegerin Ida punkten. Als eine Patientin von Station 22 verschwindet, lässt Ida das keine Ruhe und sie begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei nimmt die Autorin uns vor allem mit in Idas wilde Gedankenwelt, die psychologisch eine schöne Tiefe bietet. Insgesamt konnte ich mit dem „etwas anderen Schreibstil“ auch etwas anfangen. Manche Sätze wirkten bei sensiblen Themen stilistisch aber eher leider eher wie der Zusammenstoß von meinem kleinen Zeh mit der Sofakante. Das Setting war zwar beklemmend – hätte aber deutlich "dunkler" sein können. Stattdessen lag der Fokus dann doch mehr auf dem psychologischen Aspekt; beispielsweise auf dem Thema Hypnose. Viele Passagen waren für mich leider in die Länge gezogen und zu vorhersehbar. Insgesamt darf man hier auch keinen spektakulär spannenden Thriller warten.

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