Der Kindersuchdienst (Kindersuchdienst 1)
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Description
Die Frauen vom Kindersuchdienst – die Schicksale Hunderter Waisenkinder liegen in ihren Händen
Hamburg 1955: Die schüchterne Annegret und die vornehme Charlotte arbeiten Seite an Seite beim Kindersuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Doch als ein Geheimnis aus Charlottes Vergangenheit ans Licht kommt, droht ihre Freundschaft zu zerbrechen. Dabei braucht Charlotte gerade jetzt Annegrets Hilfe, um die Eltern der kleinen Monika zu finden, die als Säugling auf einem Bauernhof ausgesetzt wurde. Als dann auch noch der Kindersuchdienst vor dem Aus steht, liegt das Schicksal Tausender Waisen plötzlich in Annegrets und Charlottes Händen. Nicht nur ihr Chef steht ihnen dabei im Weg, sondern auch der gut aussehende Hauptkommissar Hartmann von der Kriminalpolizei. Dabei verbindet ihn und die beiden Frauen dasselbe Ziel: die verlorenen Kinder wieder zu ihren verzweifelten Familien zu bringen.
Herzergreifend und nach wahren Begebenheiten: Bestseller-Autorin Antonia Blum erzählt mitfühlend von der Suche Tausender Mütter und Kinder, und der Kraft wahrer Liebe.
Band 1: Der Kindersuchdienst - Für immer in deinem Herzen
Band 2: Der Kindersuchdienst - Im Sturm an deiner Seite
Book Information
Author Description
Antonia Blum lebte längere Zeit in Berlin, ohne den Weißen See dort je gesehen zu haben. Erst Jahre später, nachdem sie die Hauptstadt längst verlassen hatte, entdeckte sie durch einen Zufall die Ruine der einstigen Kinderklinik in Weißensee und kommt seitdem von dem Ort und seiner bewegten Geschichte nicht mehr los. Heute fährt Antonia nicht nur zum Spazierengehen immer wieder an den Weißen See, der dem Berliner Stadtteil seinen Namen gab. Sie ist überzeugt, dass dort ein Tor in die Vergangenheit existiert.
Posts
5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
DIE FRAUEN VOM KINDERSUCHDIENST: Die Schicksale Tausender Waisenkinder liegen in ihren Händen 🙌🏻 . Hamburg 1955: Die schüchterne Annegret und die vornehme Charlotte arbeiten Seite an Seite beim Kindersuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Doch als ein Geheimnis 🤫 aus Charlottes Vergangenheit ans Licht kommt, droht ihre Freundschaft zu zerbrechen. Dabei braucht Charlotte gerade jetzt Annegrets Hilfe, um die Eltern der kleinen Monika zu finden, die als Säugling 👶🏻 auf einem Bauernhof ausgesetzt wurde….
Darum geht es: Hamburg 1955: Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, die zurückhaltende Annegret und die kultivierte Charlotte. Gemeinsam arbeiten sie beim Kindersuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes und setzen sich tagtäglich dafür ein, verloren geglaubte Kinder mit ihren Familien zu vereinen. Noch immer 10 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, suchen Familien verzweifelt ihre Kinder oder auch andersherum. Als ein Geheimnis aus Charlottes Vergangenheit ans Licht kommt, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Aber auch Annegret trägt eine Wahrheit in sich, die sie niemandem anvertraut. Und plötzlich steht das Schicksal unzähliger Kinder auf dem Spiel. Der Kindersuchdienst steht vor dem Aus. Die beiden Frauen geraten zunehmend unter Druck. Mein Leseeindruck: Die Autorin Antonia Blum erzählt eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Verlust und die Hoffnung auf einen Neuanfang. Besonders beeindruckt hat mich die Tatsache, dass der Roman auf wahren Begebenheiten basiert. Im Zentrum stehen zwei junge Frauen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Die stille, feinfühlige Annegret und die kultivierte, selbstbewusste Charlotte. Beide arbeiten beim Deutschen Roten Kreuz und setzen sich dafür ein, Familien zusammenzuführen, die in den Wirren der letzten Kriegswochen getrennt wurden. Sehr gefallen hat mir die Entwicklung der beiden Hauptfiguren. Anfangs trennen sie Welten, doch ihre gemeinsame Arbeit und die Herausforderungen, vor die sie gestellt werden, lassen sie langsam zusammenwachsen. Ihre Dynamik ist glaubwürdig und berührend Dass Frauen in dieser Zeit berufstätig sind und dazu noch selbst Verantwortung tragen, ist alles andere als selbstverständlich. Umso stärker wirkt die Entschlossenheit der beiden. Antonia Blums Schreibstil ist angenehm, flüssig und lebendig. Die Atmosphäre ist authentisch, ohne überladen zu sein. Einige Szenen wirkten für mich ein wenig klischeehaft, aber das hat das Gesamtbild kaum getrübt. Vor allem das Ende hat mich versöhnt und berührt. Mein Fazit: 4/5 ⭐️ Ich freue mich schon jetzt auf den 2. Teil, der 2026 erscheinen soll. Diese Geschichte hat noch viel Potenzial und Wichtiges zu erzählen. Bewegend und voller Frauenstärke!

Dies ist der Auftakt einer interessanten neuen Reihe, in der es wie von der Autorin schon mit der Kinderklinik Weißensee Reihe gewohnt, auch wieder um das Wohl von Kindern geht. 10 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg suchen noch immer Familien verzweifelt ihre Kinder und auch umgekehrt. Deswegen hat das Rote Kreuz den Kindersuchdienst ins Leben gerufen, in dem etliche Frauen anhand von Beschreibungen und Aufrufen alles daransetzen, Familien wieder zusammenführen zu können. In diesem Band geht es um die alleinerziehende Annegret und die aus reichem Hause stammende Charlotte – beide haben aufgrund der Einstellung vieler zum Thema Frauenarbeit einen schweren Start und Entscheidungen getroffen, die das berufliche Aus bedeuten würde. Doch der Fall des jungen Eberhard und auch der kleinen Monika zwingen sie dazu, zusammenarbeiten zu müssen und als dann noch die staatlichen Gelder entzogen werden, setzen sie alle Hebel in Bewegung, um den Kindersuchdienst zu retten und Tausende Waise davor zu bewahren, nie wieder ihre Familie zu finden. Bis jetzt hatte ich gar keine Vorstellung, was es bedeutet hat, in der Nachkriegszeit und ohne Internet oder Handy auf Spurensuche zu gehen, zudem auch die Identität der Eltern mit ihren Kindern viel schwerer nachvollziehbar war als mit heutigen modernen Mitteln. Durch die Spuren des Krieges verschwanden viele schriftliche Unterlagen und die Suche und Zusammenführung gestaltete sich extrem schwierig. Mit Annegret und Charlotte wurden zwei völlig verschiedene Charaktere gezeichnet, die zusammen mit ihren Kolleginnen dazu beitrugen, die Geschichte wirklich spannend und unterhaltsam zu gestalten. Die vielen Recherchen, die emotionalen Reaktionen der Familien und besonders der Kinder, Geheimnisse, die aufgedeckt wurden und so manche Fehler, die begangen wurden, waren toll miteinander verknüpft, so dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mochte. Interessant wurde auch der damalige Altkanzler Adenauer mit seiner Tochter samt seiner Besonderheiten und Vorgehensweisen mit eingebaut, so dass eine schöne Kombination zwischen Fiktion und wahrer Begebenheit entstand. Einiges dazu kann man auch im Nachwort noch dazu lesen. Was mir auch aufgefallen ist, war die Veränderung der steifen Haltung zu Frauen, ihren Fähigkeiten und Zuständigkeiten. Auch dazu nimmt die Autorin Stellung. Das Ende bleibt dramatisch offen und nun heißt es, ein knappes Jahr warten, bis es mit dem 2.Teil weitergeht, in dem die beiden Frauen noch so einige Schicksale zu bewältigen haben. Das Cover finde ich aufgrund des Hintergrundes mit den Briefen und dem Roten Kreuz samt Titel gut gelungen, aber die Frau mit dem Jungen wirken für mich vom Gesichtsausdruck etwas aufgesetzt und erzwungen, da kommt das, was im Buch vermittelt wird, nicht ganz so rüber.

Historisches Lesehighlight
Worum geht’s? Hamburg 1955: Der Krieg ist vorbei und alles ist im Aufschwung. Aber viele Familien haben sich noch nicht gefunden. Der Kindersuchdienst des DRK versucht hier, zu vermitteln. Die schüchterne Annegret und die vornehme Charlotte kämpfen dort nicht nur für die Familien, sondern auch für sich selbst und den Kindersuchdienst, der plötzlich vor dem Aus zu stehen scheint. Meine Meinung: Antonia Blum startet mit „Der Kindersuchdienst – Für immer in deinem Herzen“ ihre historische Reihe um den Suchdienst, der bis heute noch Familienzusammenführungen macht. Dabei beruft sie sich auf wahre Begebenheiten, die sie in ausdrucksstarken Worten und lebendigem, unter die Haut gehenden Schreibstil mit Fiktion vermischt. Annegret und Charlotte sind mir beide ans Herz gewachsen. Die so unterschiedlichen Frauen, die zu Freundinnen werden und gemeinsam kämpfen. Überhaupt alle Mädels vom Suchdienst – ein wundervoller Haufen, in dem alle Charaktere vertreten sind und bei dem man zu gerne Teil des Teams sein würde. Ich freue mich jetzt schon, alle noch weiter – auch privat – kennenlernen zu dürfen. Vom Kindersuchdienst habe ich schon gehört, aber eher am Rande. Mitzuerleben, wie sich die Mitarbeitenden dafür einsetzen, um Familien wieder zusammenzuführen, ist wirklich herzergreifend! Und das im Jahre 1955 – ohne Internet mit Karteikarten in verstaubten Archiven. Hier durften wir vor allem die Schicksale von Monika und Hardy miterleben. Zu wissen, dass es sich um wahre Begebenheiten handelt, mach das alles noch krasser und emotionaler. Und es war einfach wundervoll, z.B. gemeinsam mit Annegret nach Kaliningrad zu reisen. Der Bürgermeister dort ist herrlich – ich hoffe, auch ihn sehen wir wieder. Es gab in dem Buch überhaupt so viele schöne Momente, so viele Momente, bei denen ich Tränen in den Augen hatte. Es war herzergreifend, es war emotional. Wir haben aber auch den Stand der Frau zu jener Zeit miterlebt. Hier hatten wir jede Menge schreckliche aber auch spannende Momente. Was soll ich sagen? Das Buch war ein bunter Strauß an Emotionen jeglicher Couleur, ein absoluter Pageturner und es gab so viele Szenen, die ich zu gerne wieder und wieder erlebt hätte. Für mich war es ein ganz besonderes Buch, das intensiv war, das vor meinem inneren Auge beim Lesen lebendig war und bei dem ich jetzt schon total der Fortsetzung entgegenfiebere. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung für dieses historische Lesehighlight. Ein echtes Herzensbuch! Fazit: Antonia Blum hat mich mit dem ersten Teil ihrer Serie „Der Kindersuchdienst – Für immer in deinem Herzen“ mehr als begeistert. Der schillernde Schreibstil, die perfekte Mischung auf Fakt und Fiktion. Die wundervollen Charaktere und die bewegenden Schicksale und Zusammenführungen. Für mich war das Buch ein Pageturner der besonderen Art, der mich tief im Herzen berührt hat. Ich mochte Annegret und Charlotte und freue mich so auf das weitere Kennenlernen im nächsten Band. 5 Sterne von mir für dieses geniale Lesehighlight, das mich tief bewegt hat!

Vor der alten Schule schaute sie zum roten Kreuz über der Eingangstür und dachte sich, dass es keine schönere Arbeit als die beim Kindersuchdienst gibt. Seit 1945 sucht das Deutsche Rote Kreuz Vermisste aus dem 2. Weltkrieg. Allein in den letzten Wochen des Krieges wurden 300.000 Kinder von ihren Familien getrennt. Eine Gruppe von Frauen, die alle ihr eigenes Schicksal haben, sind nun jeden Tag bemüht, die Familien wieder zusammenzuführen.
Der Kindersuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes steht in den 1950iger Jahren vor großen Herausforderungen. Diesen Herausforderungen stellen sich zwei junge Frauen, die selbst in den Umständen dieser Zeit gefangen sind. Antonia Blum umschreibt diese Umstände einfühlsam und gesellschaftskritisch. Es gelingt ihr ein Thema aufzugreifen, dass durch die vielen humanitären Katastrophen und durch die vielen Kriegen immer noch präsent, aber uns nie wirklich bewusst ist. Als Vorlage dienen echte Suchfälle und in Kombination mit dem ein oder anderen Insiderwissen über Kanzler Konrad Adenauer, wird die Geschichte zur kleinen emotionalen Berg- und Talfahrt. Gelingen die Zusammenführungen zwischen den Kindern und ihren Eltern? Was bringt die Reise und die Sowjetunion? Was wird aus der eigenen Familie? Danke liebe Antonia Blum für die schönen Lesestunden. Vielen Dank für deine Wertschätzung für die Arbeit des Roten Kreuzes! Die Fortsetzung der Romanreihe wird sehnlichst erwartet.

Kinder und ihre Schicksale Annegret und Charlotte arbeiten beim Kindersuchdienst des Roten Kreuzes. Beide Frauen haben eine bewegte Geschichte, die sie dorthin führt. Während Annegret sich als alleinerziehende Mutter durchs Leben kämpft und ihren Sohn bei der Arbeit verschweigt, trennt sich Charlotte von ihrem Leben in Saus und Braus und versucht sich mit der Stelle beim Kindersuchdienst über Wasser zu halten. Während Annegret skeptisch gegenüber Charlotte ist, geht diese mit offenen Armen auf Annegret zu. Gemeinsam versuchen sie die Zukunft des Kindersuchdienstes zu retten. „Der Kindersuchdienst - Für immer in deinem Herzen“ von Antonia Blum ist ein wunderschönes Buch über eine sehr wichtige und ernste Thematik. Der Kindersuchdienst steht hier stellvertretend für eine Organisation, die bis heute tätig ist - Der DRK-Suchdienst. Eine Hilfestellung, die auch heute noch, 80 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges häufig genutzt wird und die in der Gesellschaft kaum beleuchtet wird. Antonia Blum stellt hier die Zeit 10 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges dar. Im Jahr 1955 kämpft der Kindersuchdienst in der Hansestadt Hamburg ums Überleben. Viele Schicksale sind weiterhin ungeklärt und jede der Mitarbeiterinnen agiert hier mit Herzblut. Genau diese Eigenschaft hat die Autorin eindrucksvoll rübergebracht. Die Begeisterung für den Job, aber auch die Hintergründe der dramatischen Schicksale werden hier zum Teil beleuchtet. Ebenso der Zusammenhalt zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kindersuchdienst. Aber auch die Ecken und Kanten, wie Intrigen, Machtspiele und Vorurteile lernt der Leser kennen. Mit Charlotte und Annegret hat Antonia Blum zwei Frauen aus unterschiedlichen Welten gewählt. Sie stellt ihre Sorgen und Nöte dar und zeigt, dass es manchmal darauf ankommt, für was man arbeitet, um Vorurteile überwinden zu können. Auch die Beispiele der Kinderschicksale finde ich beeindruckend. Wie Eltern kämpften und mit welchen Mitteln weitere Personen kämpften, ist schon interessant gewesen. Gefallen hat mir der Abstecher mit Konrad Adenauer, auch wenn das vielleicht zu viel Zufall war, aber irgendwie hat die Situation, wie die Autorin ihn dargestellt hat, die Geschichte etwas geerdet. Gerade die Szene zum Abschluss konnte ich mir wirklich lebhaft vorstellen. Alles in allem ein wirklich gelungener historischer Roman, der Lust auf den zweiten Teil macht, den ich mir auf jeden Fall gönnen werde. Wer eben solche geschichtlichen Romane mag, ist hier absolut richtig!
Ich mochte die Reihe rund um die Kinderklinik Weißensee der Autorin sehr, sehr gerne. Drum ist die Enttäuschung zu diesem Buch umso größer. Soviel Drama, soviele unlogische Ereignisse und ich wurde auch mit den Protagonisten überhaupt nicht warm. Bis Seite 360 habe ich durchgehalten, dann nur mehr überflogen. Die Vorstellung zu Band 2 habe ich storniert. Da ist mir meine Zeit zu schade für so einen Schmarrn.
Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, da ich die Kinderklinik Weißensee absolut geliebt habe. Die Thematik und die Zeit (1955) in der die Geschichte spielt mochte ich sehr. Ich hab ein bisschen gebraucht um richtig warm zu werden mit den Buch. Ab der Hälfte konnte mich das Buch so richtig überzeugen. Annegret und Charlotte waren sympathisch Charaktere und ihre persönlichen Geschichten wurde gut eingearbeitet. Die Schicksale der Kinder (besonders von Eberhard und Monika) gingen mir sehr zu Herzen. Ich freue mich auf den zweiten Teil, der uns im Nachwort schon schmackhaft gemacht wurde.
Ergreifende Geschichte über die Suche und das Zusammenfinden von Familien nach dem 2. Weltkrieg
Das Buch zieht einen schnell in seinen Bann. Die Protagonistinnen wachsen einem direkt ans Herz und man fiebert immer mehr mit - nicht nur, ob die Kinder ihre leiblichen Eltern wiederfinden, sondern auch die Hauptpersonen ihr privates Glück. Dabei kommt es zu vielen Wendungen, Verwicklungen und Auflösung von Geheimnissen, was den Leser fesselt und Spannung erzeugt. Auch die kleinen Liebesgeschichten sind nicht zu kitschig und machen das Buch zu einem schönen und abwechslungsreichen Leseerlebnis.
Es ist Hamburg 1955: Die schüchterne Annegret und die vornehme Charlotte arbeiten Seite an Seite beim Kindersuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes und helfen so Kindern wieder zu ihrer Familie zu finden die in den Kriegsjahren getrennt wurden. Um den Kindersuchdienst vor dem Aus zu retten müssen alle mit anpacken und ihre Probleme hinter sich lassen. Antonia nimmt uns mit in die Hamburger Nachkriegsjahre und schafft es nicht nur authentische Charaktere sondern auch Lebensumstände aufzuzeigen ohne sich dabei in langatmigen Details zu verrennen. Charlotte und Annegret als Protagonistinnen waren mir sehr sympathisch auch wenn ich mit Charlotte ein paar Anlaufschwierigkeiten hatte. Die Arbeit des Kindersuchdienstes wird hervorragend beschrieben auch durch Antonias tollen Erzählstil und zeigt wie wichtige solche Institutionen sind. Wir sind immer ganz nah bei den Figuren. Da wir auch das Schicksal von zwei Suchkindern näher beleuchten war es unglaublich spannend. In der Mitte hat sich die Geschichte ein wenig gezogen aber zum Ende hin wurde es wieder sehr spannend. Leider fand ich die Geschichte des Suchkindes Hardy am Ende etwas zu hastig erzählt wenn man bedenkt wie ausführlich wir ihn davor begleiten. Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger - Band 2 erscheint am 30.04.2026 (Stand: 22.05.2025). Ein Buch für alle die herzergreifende Geschichten lesen möchten und sich für die Nachkriegszeit interessieren.
Fesselnd und sehr berührend erzählt Antonia Blum vom Schicksal unzähliger Schicksale und der hervorragenden Arbeit des Kindersuchdienstes
Mit ,, Der Kindersuchdienst -Für immer in deinem Herzen " ist der erste Teil der neuen Dilogie von Antonia Blum erschienen. Schon ihre 4 teilige Reihe ,, Kinderklinik Weißensee " habe ich mit großer Begeisterung gelesen, daher war ich ganz gespannt auf ihr neues Werk. Auch 10 Jahre nach dem Kriegsende sind noch immer unzählige Familien auf der Suche nach vermissten Angehörigen, die bei Flucht und Vertreibung oder bei großen Luftangriffen wie dem Feuersturm auf Hamburg, getrennt wurden. In Hamburg ist daher vom Deutschen Roten Kreuz der Kindersuchdienst eingerichtet worden. Als Antonia Blum auf diesen Suchdienst aufmerksam wurde, hat sie auf historischen Fakten basierend eine unglaublich packende und berührende Geschichte geschrieben, die genauso hätte geschehen können. Annegret hat es als alleinerziehende Mutter mit ihrem 6jährigen Sohn Oskar nicht leicht eine Arbeit zu finden. Als sie beim Kindersuchdienst in Hamburg eine Stelle antritt, behält sie daher seine Existenz lieber für sich. Auch Charlotte, Tochter der renommierten Reedereifamilie Dahlhäuser, tritt dort eine Stelle an. Aus gutem Grund ohne ihre wahre Identität Preis zu geben. Die beiden Frauen sind so unterschiedlich, doch bei der gemeinsamen Suche nach der Familie der kleinen Monika , kommen sie sich näher und werden zu Freundinnen. Als der Kindersuchdienst vor dem finanziellen Aus steht, kämpfen sie, auch mit Hilfe ihrer Kolleginnen, um deren Fortbestand. Die vielen Kinder und Eltern, die sich an den Suchdienst wenden, brauchen ihre Hilfe. In der Erzählung geht es nicht nur um die Arbeit des Suchdienstes , sondern auch um das allgemeine Ansehen der Frauen und ihre Stellung in der Gesellschaft, welches Antonia Blum hervorragend an Annegret und Charlotte herausgearbeitet hat. Ihr persönliches Leben, ihre eigene Suche nach dem Glück und ihre Entwicklung ist wunderbar authentisch und lebendig dargestellt. Antonia Blum hat mich mit ihrem hervorragendem bildhaften , packenden und leicht zu lesenden Schreibstil von der ersten Seite an gefessel, so daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und in fast einem Rutsch durch die Seiten geflogen bin. Die Handlungsorte Ich sind so detailliert beschrieben, daß ich mir alles genauestens vorstellen konnte. Die Schrebergartenkolonie, Femkes Haus oder die Reise mit dem Zug waren in Bildern in meinem Kopf. Ich bin tief in die Geschichte eingetaucht, jedes einzelne Schicksal, jedes Drama und glückliche Fügung hat mich berührt. Durch die abwechselnden Erzählperspektiven konnte ich mich jederzeit perfekt in die Situation, die Gedanken und Gefühle jeder einzelnen Person hineinversetzen. Die Personen sind liebevoll und authentisch ausgearbeitet, die meisten sympathisch. Die historischen Hintergründe und andere Begebenheiten sowie Persönlichkeiten fließen gekonnt in die fiktive Geschichte ein. Unerwartete Wendungen , dramatische Geschehnisse und persönliche Schicksale machen die Erzählung zu einem äußerst spannenden und mitreißenden Erlebnis. Beeindruckend finde ich die Arbeit des Kindersuchdienstes , die sich nur mit Hilfe von Karteikarten und Telefonaten über Grenzen hinweg für die Zusammenführung der Familien einsetzt. Noch heute ist der Kindersuchdienst aktiv , um vermisste Angehörige ausfindig zu machen. Ein wunderbar informatives Nachwort und ein kleiner Einblick in den zweiten Teil ,, Im Sturm an deiner Seite " der Dilogie runden diesen ersten Teil ab. Schon jetzt kann ich es kaum erwarten bis ich die Fortsetzung im Februar 2026 lesen kann. Von ganzem Herzen empfehle ich diesen äußerst mitreißenden , herzergreifenden und berührenden Roman , der das Schicksal unzähliger Familien eindrucksvoll darstellt. Mich hat er absolut begeistert.
Man kann es sich kaum vorstellen! Man lebt eh schon in beängstigenden und gefährlichen Zeiten und muss dann noch sein Kind hergeben! Weil es wohl das Beste für alle ist! Wie grausam, wie herzzerreißend! In Hamburg gibt es den Kindersuchdienst. Annegret blüht auf wenn sie in der Arbeit vermisste Kinder und Eltern zusammen früheren kann. Dabei hat sie es alles andere als leicht! Ihr Vorgesetzter macht ihr die Arbeit schwer und niemand weis von ihrem Geheimnis, ihrem kleinen Sohn! Zu erst war ich skeptisch. Die Optik und auch der Name des Buches waren für mich zu erst nicht sonderlich ansprechend. Aber schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der bewegenden Geschichte! Das Buch ist flüssig und einfach geschrieben und man kommt gut mit! Außerdem wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven geschrieben auch das macht Spaß und lockert auf. Ein wichtiges und spannendes Thema wird im Buch behandelt und wurde gut umgesetzt! Für mich gibt es wenig zu kritisieren, einzigste die vielen vielen verschiedenen Themen die später alle eine Geschichte bilden waren mir ein wenig zu viel. Über die vermissten Kinder, die eigenen Schicksale der Mitarbeiter über den Nachbar in der Gartenlaube, ein bisschen weniger hätte der Geschichte trotzdem nicht geschadet! Aber mir hat das Buch trotzdem sehr gefallen und kann es nur empfehlen!
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Die Frauen vom Kindersuchdienst – die Schicksale Hunderter Waisenkinder liegen in ihren Händen
Hamburg 1955: Die schüchterne Annegret und die vornehme Charlotte arbeiten Seite an Seite beim Kindersuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Doch als ein Geheimnis aus Charlottes Vergangenheit ans Licht kommt, droht ihre Freundschaft zu zerbrechen. Dabei braucht Charlotte gerade jetzt Annegrets Hilfe, um die Eltern der kleinen Monika zu finden, die als Säugling auf einem Bauernhof ausgesetzt wurde. Als dann auch noch der Kindersuchdienst vor dem Aus steht, liegt das Schicksal Tausender Waisen plötzlich in Annegrets und Charlottes Händen. Nicht nur ihr Chef steht ihnen dabei im Weg, sondern auch der gut aussehende Hauptkommissar Hartmann von der Kriminalpolizei. Dabei verbindet ihn und die beiden Frauen dasselbe Ziel: die verlorenen Kinder wieder zu ihren verzweifelten Familien zu bringen.
Herzergreifend und nach wahren Begebenheiten: Bestseller-Autorin Antonia Blum erzählt mitfühlend von der Suche Tausender Mütter und Kinder, und der Kraft wahrer Liebe.
Band 1: Der Kindersuchdienst - Für immer in deinem Herzen
Band 2: Der Kindersuchdienst - Im Sturm an deiner Seite
Book Information
Author Description
Antonia Blum lebte längere Zeit in Berlin, ohne den Weißen See dort je gesehen zu haben. Erst Jahre später, nachdem sie die Hauptstadt längst verlassen hatte, entdeckte sie durch einen Zufall die Ruine der einstigen Kinderklinik in Weißensee und kommt seitdem von dem Ort und seiner bewegten Geschichte nicht mehr los. Heute fährt Antonia nicht nur zum Spazierengehen immer wieder an den Weißen See, der dem Berliner Stadtteil seinen Namen gab. Sie ist überzeugt, dass dort ein Tor in die Vergangenheit existiert.
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5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
DIE FRAUEN VOM KINDERSUCHDIENST: Die Schicksale Tausender Waisenkinder liegen in ihren Händen 🙌🏻 . Hamburg 1955: Die schüchterne Annegret und die vornehme Charlotte arbeiten Seite an Seite beim Kindersuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Doch als ein Geheimnis 🤫 aus Charlottes Vergangenheit ans Licht kommt, droht ihre Freundschaft zu zerbrechen. Dabei braucht Charlotte gerade jetzt Annegrets Hilfe, um die Eltern der kleinen Monika zu finden, die als Säugling 👶🏻 auf einem Bauernhof ausgesetzt wurde….
Darum geht es: Hamburg 1955: Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, die zurückhaltende Annegret und die kultivierte Charlotte. Gemeinsam arbeiten sie beim Kindersuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes und setzen sich tagtäglich dafür ein, verloren geglaubte Kinder mit ihren Familien zu vereinen. Noch immer 10 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, suchen Familien verzweifelt ihre Kinder oder auch andersherum. Als ein Geheimnis aus Charlottes Vergangenheit ans Licht kommt, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Aber auch Annegret trägt eine Wahrheit in sich, die sie niemandem anvertraut. Und plötzlich steht das Schicksal unzähliger Kinder auf dem Spiel. Der Kindersuchdienst steht vor dem Aus. Die beiden Frauen geraten zunehmend unter Druck. Mein Leseeindruck: Die Autorin Antonia Blum erzählt eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Verlust und die Hoffnung auf einen Neuanfang. Besonders beeindruckt hat mich die Tatsache, dass der Roman auf wahren Begebenheiten basiert. Im Zentrum stehen zwei junge Frauen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Die stille, feinfühlige Annegret und die kultivierte, selbstbewusste Charlotte. Beide arbeiten beim Deutschen Roten Kreuz und setzen sich dafür ein, Familien zusammenzuführen, die in den Wirren der letzten Kriegswochen getrennt wurden. Sehr gefallen hat mir die Entwicklung der beiden Hauptfiguren. Anfangs trennen sie Welten, doch ihre gemeinsame Arbeit und die Herausforderungen, vor die sie gestellt werden, lassen sie langsam zusammenwachsen. Ihre Dynamik ist glaubwürdig und berührend Dass Frauen in dieser Zeit berufstätig sind und dazu noch selbst Verantwortung tragen, ist alles andere als selbstverständlich. Umso stärker wirkt die Entschlossenheit der beiden. Antonia Blums Schreibstil ist angenehm, flüssig und lebendig. Die Atmosphäre ist authentisch, ohne überladen zu sein. Einige Szenen wirkten für mich ein wenig klischeehaft, aber das hat das Gesamtbild kaum getrübt. Vor allem das Ende hat mich versöhnt und berührt. Mein Fazit: 4/5 ⭐️ Ich freue mich schon jetzt auf den 2. Teil, der 2026 erscheinen soll. Diese Geschichte hat noch viel Potenzial und Wichtiges zu erzählen. Bewegend und voller Frauenstärke!

Dies ist der Auftakt einer interessanten neuen Reihe, in der es wie von der Autorin schon mit der Kinderklinik Weißensee Reihe gewohnt, auch wieder um das Wohl von Kindern geht. 10 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg suchen noch immer Familien verzweifelt ihre Kinder und auch umgekehrt. Deswegen hat das Rote Kreuz den Kindersuchdienst ins Leben gerufen, in dem etliche Frauen anhand von Beschreibungen und Aufrufen alles daransetzen, Familien wieder zusammenführen zu können. In diesem Band geht es um die alleinerziehende Annegret und die aus reichem Hause stammende Charlotte – beide haben aufgrund der Einstellung vieler zum Thema Frauenarbeit einen schweren Start und Entscheidungen getroffen, die das berufliche Aus bedeuten würde. Doch der Fall des jungen Eberhard und auch der kleinen Monika zwingen sie dazu, zusammenarbeiten zu müssen und als dann noch die staatlichen Gelder entzogen werden, setzen sie alle Hebel in Bewegung, um den Kindersuchdienst zu retten und Tausende Waise davor zu bewahren, nie wieder ihre Familie zu finden. Bis jetzt hatte ich gar keine Vorstellung, was es bedeutet hat, in der Nachkriegszeit und ohne Internet oder Handy auf Spurensuche zu gehen, zudem auch die Identität der Eltern mit ihren Kindern viel schwerer nachvollziehbar war als mit heutigen modernen Mitteln. Durch die Spuren des Krieges verschwanden viele schriftliche Unterlagen und die Suche und Zusammenführung gestaltete sich extrem schwierig. Mit Annegret und Charlotte wurden zwei völlig verschiedene Charaktere gezeichnet, die zusammen mit ihren Kolleginnen dazu beitrugen, die Geschichte wirklich spannend und unterhaltsam zu gestalten. Die vielen Recherchen, die emotionalen Reaktionen der Familien und besonders der Kinder, Geheimnisse, die aufgedeckt wurden und so manche Fehler, die begangen wurden, waren toll miteinander verknüpft, so dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mochte. Interessant wurde auch der damalige Altkanzler Adenauer mit seiner Tochter samt seiner Besonderheiten und Vorgehensweisen mit eingebaut, so dass eine schöne Kombination zwischen Fiktion und wahrer Begebenheit entstand. Einiges dazu kann man auch im Nachwort noch dazu lesen. Was mir auch aufgefallen ist, war die Veränderung der steifen Haltung zu Frauen, ihren Fähigkeiten und Zuständigkeiten. Auch dazu nimmt die Autorin Stellung. Das Ende bleibt dramatisch offen und nun heißt es, ein knappes Jahr warten, bis es mit dem 2.Teil weitergeht, in dem die beiden Frauen noch so einige Schicksale zu bewältigen haben. Das Cover finde ich aufgrund des Hintergrundes mit den Briefen und dem Roten Kreuz samt Titel gut gelungen, aber die Frau mit dem Jungen wirken für mich vom Gesichtsausdruck etwas aufgesetzt und erzwungen, da kommt das, was im Buch vermittelt wird, nicht ganz so rüber.

Historisches Lesehighlight
Worum geht’s? Hamburg 1955: Der Krieg ist vorbei und alles ist im Aufschwung. Aber viele Familien haben sich noch nicht gefunden. Der Kindersuchdienst des DRK versucht hier, zu vermitteln. Die schüchterne Annegret und die vornehme Charlotte kämpfen dort nicht nur für die Familien, sondern auch für sich selbst und den Kindersuchdienst, der plötzlich vor dem Aus zu stehen scheint. Meine Meinung: Antonia Blum startet mit „Der Kindersuchdienst – Für immer in deinem Herzen“ ihre historische Reihe um den Suchdienst, der bis heute noch Familienzusammenführungen macht. Dabei beruft sie sich auf wahre Begebenheiten, die sie in ausdrucksstarken Worten und lebendigem, unter die Haut gehenden Schreibstil mit Fiktion vermischt. Annegret und Charlotte sind mir beide ans Herz gewachsen. Die so unterschiedlichen Frauen, die zu Freundinnen werden und gemeinsam kämpfen. Überhaupt alle Mädels vom Suchdienst – ein wundervoller Haufen, in dem alle Charaktere vertreten sind und bei dem man zu gerne Teil des Teams sein würde. Ich freue mich jetzt schon, alle noch weiter – auch privat – kennenlernen zu dürfen. Vom Kindersuchdienst habe ich schon gehört, aber eher am Rande. Mitzuerleben, wie sich die Mitarbeitenden dafür einsetzen, um Familien wieder zusammenzuführen, ist wirklich herzergreifend! Und das im Jahre 1955 – ohne Internet mit Karteikarten in verstaubten Archiven. Hier durften wir vor allem die Schicksale von Monika und Hardy miterleben. Zu wissen, dass es sich um wahre Begebenheiten handelt, mach das alles noch krasser und emotionaler. Und es war einfach wundervoll, z.B. gemeinsam mit Annegret nach Kaliningrad zu reisen. Der Bürgermeister dort ist herrlich – ich hoffe, auch ihn sehen wir wieder. Es gab in dem Buch überhaupt so viele schöne Momente, so viele Momente, bei denen ich Tränen in den Augen hatte. Es war herzergreifend, es war emotional. Wir haben aber auch den Stand der Frau zu jener Zeit miterlebt. Hier hatten wir jede Menge schreckliche aber auch spannende Momente. Was soll ich sagen? Das Buch war ein bunter Strauß an Emotionen jeglicher Couleur, ein absoluter Pageturner und es gab so viele Szenen, die ich zu gerne wieder und wieder erlebt hätte. Für mich war es ein ganz besonderes Buch, das intensiv war, das vor meinem inneren Auge beim Lesen lebendig war und bei dem ich jetzt schon total der Fortsetzung entgegenfiebere. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung für dieses historische Lesehighlight. Ein echtes Herzensbuch! Fazit: Antonia Blum hat mich mit dem ersten Teil ihrer Serie „Der Kindersuchdienst – Für immer in deinem Herzen“ mehr als begeistert. Der schillernde Schreibstil, die perfekte Mischung auf Fakt und Fiktion. Die wundervollen Charaktere und die bewegenden Schicksale und Zusammenführungen. Für mich war das Buch ein Pageturner der besonderen Art, der mich tief im Herzen berührt hat. Ich mochte Annegret und Charlotte und freue mich so auf das weitere Kennenlernen im nächsten Band. 5 Sterne von mir für dieses geniale Lesehighlight, das mich tief bewegt hat!

Vor der alten Schule schaute sie zum roten Kreuz über der Eingangstür und dachte sich, dass es keine schönere Arbeit als die beim Kindersuchdienst gibt. Seit 1945 sucht das Deutsche Rote Kreuz Vermisste aus dem 2. Weltkrieg. Allein in den letzten Wochen des Krieges wurden 300.000 Kinder von ihren Familien getrennt. Eine Gruppe von Frauen, die alle ihr eigenes Schicksal haben, sind nun jeden Tag bemüht, die Familien wieder zusammenzuführen.
Der Kindersuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes steht in den 1950iger Jahren vor großen Herausforderungen. Diesen Herausforderungen stellen sich zwei junge Frauen, die selbst in den Umständen dieser Zeit gefangen sind. Antonia Blum umschreibt diese Umstände einfühlsam und gesellschaftskritisch. Es gelingt ihr ein Thema aufzugreifen, dass durch die vielen humanitären Katastrophen und durch die vielen Kriegen immer noch präsent, aber uns nie wirklich bewusst ist. Als Vorlage dienen echte Suchfälle und in Kombination mit dem ein oder anderen Insiderwissen über Kanzler Konrad Adenauer, wird die Geschichte zur kleinen emotionalen Berg- und Talfahrt. Gelingen die Zusammenführungen zwischen den Kindern und ihren Eltern? Was bringt die Reise und die Sowjetunion? Was wird aus der eigenen Familie? Danke liebe Antonia Blum für die schönen Lesestunden. Vielen Dank für deine Wertschätzung für die Arbeit des Roten Kreuzes! Die Fortsetzung der Romanreihe wird sehnlichst erwartet.

Kinder und ihre Schicksale Annegret und Charlotte arbeiten beim Kindersuchdienst des Roten Kreuzes. Beide Frauen haben eine bewegte Geschichte, die sie dorthin führt. Während Annegret sich als alleinerziehende Mutter durchs Leben kämpft und ihren Sohn bei der Arbeit verschweigt, trennt sich Charlotte von ihrem Leben in Saus und Braus und versucht sich mit der Stelle beim Kindersuchdienst über Wasser zu halten. Während Annegret skeptisch gegenüber Charlotte ist, geht diese mit offenen Armen auf Annegret zu. Gemeinsam versuchen sie die Zukunft des Kindersuchdienstes zu retten. „Der Kindersuchdienst - Für immer in deinem Herzen“ von Antonia Blum ist ein wunderschönes Buch über eine sehr wichtige und ernste Thematik. Der Kindersuchdienst steht hier stellvertretend für eine Organisation, die bis heute tätig ist - Der DRK-Suchdienst. Eine Hilfestellung, die auch heute noch, 80 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges häufig genutzt wird und die in der Gesellschaft kaum beleuchtet wird. Antonia Blum stellt hier die Zeit 10 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges dar. Im Jahr 1955 kämpft der Kindersuchdienst in der Hansestadt Hamburg ums Überleben. Viele Schicksale sind weiterhin ungeklärt und jede der Mitarbeiterinnen agiert hier mit Herzblut. Genau diese Eigenschaft hat die Autorin eindrucksvoll rübergebracht. Die Begeisterung für den Job, aber auch die Hintergründe der dramatischen Schicksale werden hier zum Teil beleuchtet. Ebenso der Zusammenhalt zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kindersuchdienst. Aber auch die Ecken und Kanten, wie Intrigen, Machtspiele und Vorurteile lernt der Leser kennen. Mit Charlotte und Annegret hat Antonia Blum zwei Frauen aus unterschiedlichen Welten gewählt. Sie stellt ihre Sorgen und Nöte dar und zeigt, dass es manchmal darauf ankommt, für was man arbeitet, um Vorurteile überwinden zu können. Auch die Beispiele der Kinderschicksale finde ich beeindruckend. Wie Eltern kämpften und mit welchen Mitteln weitere Personen kämpften, ist schon interessant gewesen. Gefallen hat mir der Abstecher mit Konrad Adenauer, auch wenn das vielleicht zu viel Zufall war, aber irgendwie hat die Situation, wie die Autorin ihn dargestellt hat, die Geschichte etwas geerdet. Gerade die Szene zum Abschluss konnte ich mir wirklich lebhaft vorstellen. Alles in allem ein wirklich gelungener historischer Roman, der Lust auf den zweiten Teil macht, den ich mir auf jeden Fall gönnen werde. Wer eben solche geschichtlichen Romane mag, ist hier absolut richtig!
Ich mochte die Reihe rund um die Kinderklinik Weißensee der Autorin sehr, sehr gerne. Drum ist die Enttäuschung zu diesem Buch umso größer. Soviel Drama, soviele unlogische Ereignisse und ich wurde auch mit den Protagonisten überhaupt nicht warm. Bis Seite 360 habe ich durchgehalten, dann nur mehr überflogen. Die Vorstellung zu Band 2 habe ich storniert. Da ist mir meine Zeit zu schade für so einen Schmarrn.
Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, da ich die Kinderklinik Weißensee absolut geliebt habe. Die Thematik und die Zeit (1955) in der die Geschichte spielt mochte ich sehr. Ich hab ein bisschen gebraucht um richtig warm zu werden mit den Buch. Ab der Hälfte konnte mich das Buch so richtig überzeugen. Annegret und Charlotte waren sympathisch Charaktere und ihre persönlichen Geschichten wurde gut eingearbeitet. Die Schicksale der Kinder (besonders von Eberhard und Monika) gingen mir sehr zu Herzen. Ich freue mich auf den zweiten Teil, der uns im Nachwort schon schmackhaft gemacht wurde.
Ergreifende Geschichte über die Suche und das Zusammenfinden von Familien nach dem 2. Weltkrieg
Das Buch zieht einen schnell in seinen Bann. Die Protagonistinnen wachsen einem direkt ans Herz und man fiebert immer mehr mit - nicht nur, ob die Kinder ihre leiblichen Eltern wiederfinden, sondern auch die Hauptpersonen ihr privates Glück. Dabei kommt es zu vielen Wendungen, Verwicklungen und Auflösung von Geheimnissen, was den Leser fesselt und Spannung erzeugt. Auch die kleinen Liebesgeschichten sind nicht zu kitschig und machen das Buch zu einem schönen und abwechslungsreichen Leseerlebnis.
Es ist Hamburg 1955: Die schüchterne Annegret und die vornehme Charlotte arbeiten Seite an Seite beim Kindersuchdienst des Deutschen Roten Kreuzes und helfen so Kindern wieder zu ihrer Familie zu finden die in den Kriegsjahren getrennt wurden. Um den Kindersuchdienst vor dem Aus zu retten müssen alle mit anpacken und ihre Probleme hinter sich lassen. Antonia nimmt uns mit in die Hamburger Nachkriegsjahre und schafft es nicht nur authentische Charaktere sondern auch Lebensumstände aufzuzeigen ohne sich dabei in langatmigen Details zu verrennen. Charlotte und Annegret als Protagonistinnen waren mir sehr sympathisch auch wenn ich mit Charlotte ein paar Anlaufschwierigkeiten hatte. Die Arbeit des Kindersuchdienstes wird hervorragend beschrieben auch durch Antonias tollen Erzählstil und zeigt wie wichtige solche Institutionen sind. Wir sind immer ganz nah bei den Figuren. Da wir auch das Schicksal von zwei Suchkindern näher beleuchten war es unglaublich spannend. In der Mitte hat sich die Geschichte ein wenig gezogen aber zum Ende hin wurde es wieder sehr spannend. Leider fand ich die Geschichte des Suchkindes Hardy am Ende etwas zu hastig erzählt wenn man bedenkt wie ausführlich wir ihn davor begleiten. Die Geschichte endet mit einem Cliffhanger - Band 2 erscheint am 30.04.2026 (Stand: 22.05.2025). Ein Buch für alle die herzergreifende Geschichten lesen möchten und sich für die Nachkriegszeit interessieren.
Fesselnd und sehr berührend erzählt Antonia Blum vom Schicksal unzähliger Schicksale und der hervorragenden Arbeit des Kindersuchdienstes
Mit ,, Der Kindersuchdienst -Für immer in deinem Herzen " ist der erste Teil der neuen Dilogie von Antonia Blum erschienen. Schon ihre 4 teilige Reihe ,, Kinderklinik Weißensee " habe ich mit großer Begeisterung gelesen, daher war ich ganz gespannt auf ihr neues Werk. Auch 10 Jahre nach dem Kriegsende sind noch immer unzählige Familien auf der Suche nach vermissten Angehörigen, die bei Flucht und Vertreibung oder bei großen Luftangriffen wie dem Feuersturm auf Hamburg, getrennt wurden. In Hamburg ist daher vom Deutschen Roten Kreuz der Kindersuchdienst eingerichtet worden. Als Antonia Blum auf diesen Suchdienst aufmerksam wurde, hat sie auf historischen Fakten basierend eine unglaublich packende und berührende Geschichte geschrieben, die genauso hätte geschehen können. Annegret hat es als alleinerziehende Mutter mit ihrem 6jährigen Sohn Oskar nicht leicht eine Arbeit zu finden. Als sie beim Kindersuchdienst in Hamburg eine Stelle antritt, behält sie daher seine Existenz lieber für sich. Auch Charlotte, Tochter der renommierten Reedereifamilie Dahlhäuser, tritt dort eine Stelle an. Aus gutem Grund ohne ihre wahre Identität Preis zu geben. Die beiden Frauen sind so unterschiedlich, doch bei der gemeinsamen Suche nach der Familie der kleinen Monika , kommen sie sich näher und werden zu Freundinnen. Als der Kindersuchdienst vor dem finanziellen Aus steht, kämpfen sie, auch mit Hilfe ihrer Kolleginnen, um deren Fortbestand. Die vielen Kinder und Eltern, die sich an den Suchdienst wenden, brauchen ihre Hilfe. In der Erzählung geht es nicht nur um die Arbeit des Suchdienstes , sondern auch um das allgemeine Ansehen der Frauen und ihre Stellung in der Gesellschaft, welches Antonia Blum hervorragend an Annegret und Charlotte herausgearbeitet hat. Ihr persönliches Leben, ihre eigene Suche nach dem Glück und ihre Entwicklung ist wunderbar authentisch und lebendig dargestellt. Antonia Blum hat mich mit ihrem hervorragendem bildhaften , packenden und leicht zu lesenden Schreibstil von der ersten Seite an gefessel, so daß ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und in fast einem Rutsch durch die Seiten geflogen bin. Die Handlungsorte Ich sind so detailliert beschrieben, daß ich mir alles genauestens vorstellen konnte. Die Schrebergartenkolonie, Femkes Haus oder die Reise mit dem Zug waren in Bildern in meinem Kopf. Ich bin tief in die Geschichte eingetaucht, jedes einzelne Schicksal, jedes Drama und glückliche Fügung hat mich berührt. Durch die abwechselnden Erzählperspektiven konnte ich mich jederzeit perfekt in die Situation, die Gedanken und Gefühle jeder einzelnen Person hineinversetzen. Die Personen sind liebevoll und authentisch ausgearbeitet, die meisten sympathisch. Die historischen Hintergründe und andere Begebenheiten sowie Persönlichkeiten fließen gekonnt in die fiktive Geschichte ein. Unerwartete Wendungen , dramatische Geschehnisse und persönliche Schicksale machen die Erzählung zu einem äußerst spannenden und mitreißenden Erlebnis. Beeindruckend finde ich die Arbeit des Kindersuchdienstes , die sich nur mit Hilfe von Karteikarten und Telefonaten über Grenzen hinweg für die Zusammenführung der Familien einsetzt. Noch heute ist der Kindersuchdienst aktiv , um vermisste Angehörige ausfindig zu machen. Ein wunderbar informatives Nachwort und ein kleiner Einblick in den zweiten Teil ,, Im Sturm an deiner Seite " der Dilogie runden diesen ersten Teil ab. Schon jetzt kann ich es kaum erwarten bis ich die Fortsetzung im Februar 2026 lesen kann. Von ganzem Herzen empfehle ich diesen äußerst mitreißenden , herzergreifenden und berührenden Roman , der das Schicksal unzähliger Familien eindrucksvoll darstellt. Mich hat er absolut begeistert.
Man kann es sich kaum vorstellen! Man lebt eh schon in beängstigenden und gefährlichen Zeiten und muss dann noch sein Kind hergeben! Weil es wohl das Beste für alle ist! Wie grausam, wie herzzerreißend! In Hamburg gibt es den Kindersuchdienst. Annegret blüht auf wenn sie in der Arbeit vermisste Kinder und Eltern zusammen früheren kann. Dabei hat sie es alles andere als leicht! Ihr Vorgesetzter macht ihr die Arbeit schwer und niemand weis von ihrem Geheimnis, ihrem kleinen Sohn! Zu erst war ich skeptisch. Die Optik und auch der Name des Buches waren für mich zu erst nicht sonderlich ansprechend. Aber schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der bewegenden Geschichte! Das Buch ist flüssig und einfach geschrieben und man kommt gut mit! Außerdem wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven geschrieben auch das macht Spaß und lockert auf. Ein wichtiges und spannendes Thema wird im Buch behandelt und wurde gut umgesetzt! Für mich gibt es wenig zu kritisieren, einzigste die vielen vielen verschiedenen Themen die später alle eine Geschichte bilden waren mir ein wenig zu viel. Über die vermissten Kinder, die eigenen Schicksale der Mitarbeiter über den Nachbar in der Gartenlaube, ein bisschen weniger hätte der Geschichte trotzdem nicht geschadet! Aber mir hat das Buch trotzdem sehr gefallen und kann es nur empfehlen!

























