Lebensbande

Lebensbande

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Description

Vera Teltz arbeitet in ihren Lesungen gekonnt Stimmungen und feine Nuancen heraus. Sie hat zuletzt Mechtild Borrmanns Roman Feldpost zu einem eindringlichen Hörerlebnis gemacht.

Zeitgeschichte trifft auf die verwobenen Schicksalsfäden dreier Frauen:

Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann in ihrem großen zeitgeschichtlichen Roman Lebensbande die Lebensgeschichten dreier Frauen, deren Schicksale sich zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer kreuzen.

Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora und Lieselotte: Obwohl sie sich in einer Zeit der Angst und des Terrors als Fremde begegnen, werden sie zu Freundinnen, die einander Halt geben und große Risiken auf sich nehmen. Krankenschwester Nora tut alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes Leo zu retten. Denn wegen eines leichten Handicaps gilt Leo als »Reichsausschusskind«. 1942 lernt Nora Lieselotte in Danzig kennen. Drei Jahre später werden die Frauen in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt – als Teil der 900.000 Arbeitskräfte, die Stalin unter anderem im Rahmen der Reparationszahlungen zugesichert worden waren. Als Adenauer 1949 beginnt, diese Deutschen zurückzukaufen, gibt Lieselotte alles auf, was sie noch hat, um Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Viele Jahre später, kurz nach dem Mauerfall, erhält diese einen verstörenden Brief, der sie schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultiert ...

Zeitgeschichte, inspiriert von wahren Ereignissen und Schicksalen und so spannend erzählt wie ein Kriminalroman

Mechtild Borrmann versteht es meisterlich, zutiefst menschliche Geschichten ohne Pathos zu erzählen. Auch in Lebensbande lässt die Bestseller-Autorin auf zwei Zeitebenen große Spannung entstehen. Erschütternd und trotzdem voller Hoffnung zeigt sie, wie eng große Tragik und zartes Glück beieinander liegen können.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Audio disc
Pages
N/A
Price
20.00 €

Author Description

Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich als Schriftstellerin einen Namen machte, war sie u. a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Die Autorin ist mit zahlreichen renommierten Preisen wie dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet worden. Ihre Romane Trümmerkind und Grenzgänger standen monatelang unter den TOP 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.

Posts

78
All
5

Ich kann gar nicht mehr genau sagen, was mich als erstes an dem Buch interessiert hat. Das Cover? Der Titel? Die Inhaltsbeschreibung? Oder ganz einfach der Name der Autorin? Ich habe bereits zwei Bücher von Mechtild Borrmann gelesen und bin von ihnen absolut beeindruckt. Und jetzt könnte ich es mir sehr einfach machen und lediglich kund tun, dass dieses das Dritte ist, welches ich so bewerten würde. Der aktuelle zeitgeschichtliche Roman, der auf wahren Begebenheiten basiert, stellt uns drei Frauen vor: Magdalene (meist nur Lene genannt), Nora und Lieselotte (Lotte). Ihr Schicksal verwebt sich in der Zeit zwischen Zweiten Weltkrieg und dem Mauerfall. Erzählt wird die Geschichte der Protagonistinnen in zwei Zeit- und Raumebenen. Zum einen in Kühlungsborn um 1991, zum anderen am Niederrhein und in Ratingen, ab 1931. Ich finde alle drei Frauen auf ihre Art herzgewinnend und ihr Schicksal heftig. Anfangs war ich ein wenig durcheinander, denn von der Frau, die im Herbst in Kühlungsborn lebt, erfährt man zunächst keinen Namen und ich dachte, es wäre die selbe, über die dann im 2. Kapitel im Rückblick auf den September 1931 geschrieben wird. Aber dieses Missverständnis hat sich dann schnell aufgelöst und danach könnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Das liegt an dem einfühlsamen und doch spannenden Schreibstil der Autorin. Achtzig Jahre nach Kriegsende schreibt Mechtild Borrmann immer noch von den grauenhaften, teilweise kaum vorstellbaren Ereignissen. Und das ist leider richtig so, in der momentanen Zeit, wo Populismus wieder wächst, während die innere Haltung wackelt. Das Buch ist eine packende Geschichtsstunde, die jedoch teilweise Trigger - Warnung benötigt , wobei die Autorin versucht, einige Szenen nur anzudeuten. Ich empfehle "Lebensbande" mit fünf Sternen und mir wird dieser Roman noch lange im Gedächtnis bleiben.

5

Was für ein Buch !!! Am Schluss konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen, die Spannung war kaum auszuhalten ! Ich habe so viel erfahren über die Zeit ab 1931 , über Euthanasie, das Leben unter Bombardierungen, wahllose Vergewaltigungen, das Leben im russischen Gulag und vieles andere mehr, was manchmal unerträglich zu lesen war. Die Autorin schreibt in 2 Zeitebenen und mit einer Spannung, die einem den Atem nimmt. Dieses Buch ist besser als jeder Geschichtsunterricht, den ich je hatte. Es ist allerdings oft auch sehr harte Kost, das muss man vor dem Lesen wissen. Ich werde jetzt auf jeden Fall auch die anderen Bücher der Autorin lesen ! Ich würde gerne mehr als 5 Sterne geben ! Unbedingte Leseempfehlung !!!

5

Highlight! Die Geschichte basiert auf realen Zeitzeugenberichten Es ist ein großartiger, dramatischer und sehr ergreifender Roman. Das Schicksal von Nora, Lene und Lotte verbindet sich im 2. Weltkrieg und wird in zwei Zeitebenen vom 2.Weltkrieg bis zum Mauerfall erzählt. Es ist teilweise harte Kost und sehr erschütternd. Der Schreibstil wirkt etwas distanziert, aber sehr spannend und prägnant. Ich bin durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen Das Ende hat mich mit der tragischen Geschichte versöhnt. Große Leseempfehlung!

4.5

Das war bereits mein viertes Buch von Mechtild Borrmann und ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Ein sehr interessanter aber auch sehr erschüternder zeitgeschichtlicher Roman.

5

Mechthild Borrmann zählt zu meinen Lieblingsautorinnen, ich habe mich schon sehr auf ihr neues Buch gefreut, und sie hat es wieder geschafft, mich zu begeistern. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen: 1993 und 1931-1953. 1993 in einem Ort bei Rostock: Eine ältere Frau, die ein kleines Häuschen an der Ostsee in der ehemaligen DDR bewohnt, bekommt ein Schreiben von der Rentenversicherung, in dem sie aufgefordert wird, ihre Versicherungszeiten bis 1953 nachzuweisen. Kurze Zeit später erhält sie einen Brief aus Hamburg, in dem ein Mann behauptet, ihr Neffe zu sein. Beide Schreiben wühlen sie auf, sie wird von Erinnerungen an den Krieg und die Zeit danach überwältigt und beschließt, diese aufzuschreiben. 1931 am Niederrhein: Lene, 17, lernt bei einer Tanzveranstaltung den Holländer Joop kennen. Lenes Eltern betreiben einen Bauernhof und wollen ihre Tochter mit einem Bauern verheiraten. Joop arbeitet in einer Fabrik, wo er mehr als in seinem Beruf als Schreiner verdient. Die beiden treffen sich heimlich. Als Lenes Eltern von den Stelldicheins erfahren, schicken sie Lene nach Ratingen, wo sie eine Stelle als Dienstmädchen antritt. Als Lene nichts mehr von Joop hört, geht sie auf die Avancen von Franz ein und wird schwanger. Lene und Franz heiraten und werden Eltern des kleinen Leo. Irgendwann fällt auf, dass sich ihr Sohn nicht altersgemäß entwickelt, er stottert und ist feinmotorisch ungeschickt. Lene wird aufgefordert, Leo in ein Heim zu bringen. Nora ist Krankenschwester in dem Heim, in dem Leo untergebracht ist. Sie kümmert sich um den kleinen Jungen an, der ihr bald ans Herz wächst. Als sie merkt, was mit den entwicklungsverzögerten Kindern geschieht, wendet sie sich an den Heimleiter. Daraufhin wird sie ins Militärkrankenhaus nach Danzig versetzt. Doch bevor sie geht, will sie Leo retten. Lotte lernt Nora im Zug nach Danzig kennen. Sie hat sich freiwillig gemeldet, um als Schreibkraft an der Kommandantur in Danzig zu arbeiten. Die beiden freunden sich an und flüchten 1945 vor der Roten Armee. Sie werden gefangen genommen, gequält, missbraucht und in ein Arbeitslager nach Russland verschleppt, nur eine von ihnen überlebt die Torturen. Es werden sehr viele Themen behandelt: Die Ausrottung „lebensunwerten Lebens“ im Nationalsozialismus, die Vertreibung aus Pommern, die Massenvergewaltigungen und vor allem die „lebenden Reparationen“ –GULag-Lager, in denen deutsche Kriegsgefangene und Zivilisten in der russischen Tundra noch Jahre nach Kriegsende unter unmenschlichen Bedingungen schuften mussten. Neben Noras und Lottes Schicksal hat mich Lenes und Joops Liebesgeschichte sehr berührt. Mechthild Borrmann schreibt emotional und bewegend, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es an zwei Tagen verschlungen. Ich vergebe fünf Sterne und spreche eine große Leseempfehlung aus, vor allem für Leser*innen von historischen Romanen.

5

Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, aber ein so mitreißendes Buch sicherlich nicht. Innerhalb von 21 Stunden hatte ich dieses Buch verschlungen.. selten bin ich bei einem Buch so durch die Seiten geflogen und selten habe ich so viele verschiedene Gefühle innerhalb einer so kurzen Lesezeit gefühlt. Da das Cover in meinen Augen absolut nichtssagend ist, hätte ich niemals mit einer so tiefgründigen, wortstarken und unglaublich berührende Geschichte gerechnet und eventuell war dies nun also mein Lesehighlight in 2026 (in der zweiten Januarwoche). Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen (1991-1993 und 1931-1953) und ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Es geht um das Leben dreier Frauen (Lene, Nora und Lotte) und eben die Bande, die ihre Leben miteinander verbinden. Die Autorin schafft es meisterhaft, die Schicksale so vieler Frauen in und nach dem 2. Weltkrieg zu reproduzieren, ohne übertrieben zu wirken und mir sind so manches Mal vor Trauer, Wut und Ergriffenheit die Tränen gekommen.

5

Auch diesmal…. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

…kann man nur 5 Sterne vergeben. Für eine historisch gut recherchierte, spannende und aufwühlende Geschichte. Auch dieses Buch von Mechthild konnte mich wieder völlig in ihren Bann ziehen. Ich habe so mitgefühlt und mitgelitten. Absolute Empfehlung von mir.

Auch diesmal….
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
5

Drei starke Frauen, Mut und Freundschaft

Mechtild Borrmanns neuer Roman "Lebensbande" erzählt von einer Zeit, die von Gewalt, Angst, Grausamkeit und Zerstörung geprāgt ist. Er spielt in der Zeit zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer und führt den Leser vom Niederrhein nach Danzig bis hin in ein sowjetisches Arbeitslager in der Tundra. Beruhend auf wahren Begebenheiten erzählt die Autorin die berührenden Lebensgeschichten dreier befreundeter, starker Frauen zwischen Ost- und Westdeutschland und sie erzählt die ebenso grausame, wie berührende Geschichte des „Reichsausschusskindes“ Leo. Mechtild Borrmanns Schreibstil ist eindringlich, aber unaufgeregt, nicht überladen und klar verständlich. Die Geschichte wird in verschiedenen Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven heraus erzählt, wodurch die Spannung durchweg gehalten wird. Zudem wird hervorragend transportiert, wie sehr die Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirken kann. Sowohl die Atmosphäre, als auch die Charaktere sind wundervoll beschrieben und greifbar, sodass einem nicht nur die einzelnen Schicksale sehr nahe gehen, man unweigerlich mitfühlt, mitleidet und mithofft, sondern auch die bedrückend-bedrohliche Stimmung richtiggehend spüren kann. Während ich las, musste ich sehr oft an die, sich manchmal sehr ähnelnden, Geschichten und Erlebnisse meiner Großeltern aus der Kriegs- und Nachkriegszeit denken. Fazit: Gut recherchiert, spannend, fesselnd und nachhaltig. Mich hat das Buch - welches ich übrigens als hervorragend eingesprochenes Hörbuch gehört habe - einerseits bedrückt und traurig gemacht, aber auch zutiefst berührt, bewegt und zum Nachdenken gebracht.

5

Lebensbande verknüpfen drei Frauenschicksale

Wir begleiten Lene, Nora und Lieselotte durch die Zeiten des Nationalsozialismus bis nach Kriegsende, wo zwei der Frauen in einen Gulag verschleppt werden, ein sowjetisches Arbeitslager unter schlimmsten Bedingungen. Erzählt wird auf mehreren Zeitebenen von Lene, die drei Kinder zur Welt bringt, eines davon mit leichtem Handicap, das Krankenschwester Nora in einer mutigen Verzweiflungstat vor den Nazischergen zu retten versucht und Lotte, die ihre Hoffnung nie aufgibt, die Liebe ihres Lebens wiederzusehen. Man fliegt nur so durch die Seiten, denn die Schicksale sind gleichermaßen dramatisch wie berührend. Wie in ihren Vorgängerromanen hat Mechtild Borrmann die historischen Fakten wieder top recherchiert. Das ist spannendes Kopfkino verwoben in die Zeitgeschichte zwischen Hitlers Machtübernahme, dem zweiten Weltkrieg bis in die Zeit der 90er Jahre nach dem Mauerfall. Sehr realitätsnah erzählt und packend wie ein Krimi – ein Lesehighlight!

4.5

Lebensbande In dieser Geschichte geht es um 3 starke Frauen, deren Wege sich in der Zeit des 2.Weltkriegs kreuzen und die zu Freundinnen werden, die sich gegenseitig unterstützen und füreinander eintreten und sich für die andere selbst in Gefahr bringen. Die Autorin erzählt auf 2 Zeitebenen, wobei wir uns in der Gegenwart in den 90er Jahren nach dem Mauerfall in Kühlungsborn befinden. Hier lebt eine der Frauen und die Vergangenheit und ihre düsteren Geheimnisse scheinen sie plötzlich wieder einzuholen, als sie ein Brief der Rentenanstalt erreicht und sie ihre Erwerbstätigkeit vor 1953 erklären soll. Sie schreibt schließlich ihre Geschichte auf und so erfährt der Leser nach und nach die spannende Lebensgeschichte von Nora, Lene und Lotte, die viel durchgemacht haben und denen dieser sinnlose Krieg so viele Jahre gestohlen hat. Lene, die immer fürchten musste, dass ihr stotternder Sohn von den Nazis als minderwertig eingestuft und getötet werden würde und deren Liebe zu einem Holländer einfach nicht möglich war, ihre Cousine Nora, die als Krankenschwester ihr Bestes tat, um den kleinen Leo zu retten und die gemeinsam mit ihrer Freundin Lotte in Kriegsgefangeschaft in Russland geriet. Es ist schlimm, was der Krieg anrichtet und diese Geschichte nach wahren Begebenheiten hat mich sehr berührt. Mechthild Bormann schreibt spannend, fesselnd und leicht und dass, trotz der Schwere der Themen. Die Autorin macht Geschichte einfach nahbar, und ich war erschüttert, was diese Frauen durchgemacht haben. Das Hörbuch wurde wunderbar eingelesen von Vera Teltz und Johanna Zehendner. Sehr empfehlenswert, aber keine leichte Kost!

5

Beeindruckendes Buch 😔

4

Eine eindringliche Familiengeschichte

**** Mein Eindruck ****
Lebensbande entführt uns in die 1990er-Jahre sowie in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit. Es ist die erzählerische Wiedervereinigung zweier Schicksale entlang von Zerstörung, Spaltung und dem Wiederzusammenfinden Deutschlands. Ein zugleich kraftvoller und feiner roter Faden durchzieht die Geschichte und zieht emotional in ihren Bann. Die anfängliche Orientierungsphase nimmt etwas mehr Raum ein, als erwartet. Ist man jedoch erst angekommen, verfliegt dieser Eindruck schnell: Die Handlung entwickelt eine intensive, erschütternde Sogwirkung. Der Titel spiegelt sich mehrfach deutlich im Geschehen wider und ist zugleich unterschwellig durchgehend präsent. Besonders hervorzuheben ist, dass das Buch selbst für Vielleser:innen dieses Genres neue Einblicke bietet – erfrischend und bereichernd zugleich. Die Figuren Nora und Lieselotte sind stark, vielschichtig und aufopferungsvoll. Sie wissen, wann es sich zu kämpfen lohnt, und verleihen der Geschichte durch ihre schweren Schicksale besondere Tiefe. Gleichzeitig zeigen die hoffnungsvollen Momente, wie viel Kraft in ihnen steckt. Schmerz und Hoffnung gehen hier Hand in Hand. Statt auf Naivität setzt die Geschichte auf Geduld und Weitsicht – in einer Welt, in der das Morgen oft ungewiss scheint. Der Schreibstil der Autorin bleibt dabei nah an den Ereignissen, ohne sich in übermäßiger Emotionalität zu verlieren. Vielmehr wirkt er klar und pragmatisch, was die Authentizität zusätzlich unterstreicht. Gerade dieser Ansatz hebt das Buch aus der Vielzahl an Geschichten über den Zweiten Weltkrieg hervor. Es eröffnet eine andere Perspektive, orientiert sich an wahren Begebenheiten und erschafft Figuren, die einem ans Herz wachsen – ganz ohne aufdringlich zu wirken. **** Empfehlung? **** 
Für alle, die historische Romane mit emotionaler Tiefe und zugleich nüchterner, authentischer Erzählweise schätzen. Besonders geeignet für Leser:innen, die neue Perspektiven auf bekannte geschichtliche Themen suchen.

5

Wieder einmal ein großartiges Buch von Mechtild Borrmann, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe wirklich jede Minute der letzten Tage genutzt, um weiter in dem Buch zu lesen. Eine gut konstruierte Geschichte um drei Frauen, deren Lebenswege sich in der Zeit des zweiten Weltkrieges verbinden. Eine Verbindung, die trotz aller Schicksalsschläge und langer Jahre der Trennung nicht verloren geht und sie prägt. Borrmann hat wie immer hervorragende Recherchearbeit geleistet und gekonnt viele historische Fakten mit Fiktion verknüpft. Spannend, mitreißend, sehr empathisch. Also, wegen mir hätten es gerne mehr Seiten sein können und ich freue mich auf das nächste Buch der Autorin!

5

Tiefe Zeitreise durch die Freundschaft

Lebensbande erzählt die Geschichte von Lene,Nora und Lieselotte. Und zwar über Jahrzehnte von 1930 - 1993. Sie erleben Krieg, Freundschaft, Mut, überlebensgroße Solidarität und Hoffnung in Zeiten großer Unsicherheit. Der Schreibstil ist klar, eindringlich und gut lesbar. Kein übertriebener Pathos, aber dennoch eine intensive emotionale Nähe zu den Figuren. Die Sprache nicht zu theatralisch, sondern ruhig und authentisch, das macht die historischen Ereignisse noch greifbarer. Die Struktur mit wechselnden Perspektiven und Zeitebenen sorgt dafür daß sich Vergangenheit und Gegenwart organisch ineinanderfügen. Die drei Protagonisten werden vielschichtig und realistisch gezeichnet. Ein zentrales Motiv ist die Beziehung zwischen den Frauen, denn aus Fremden werden Verbündete, dann Freunde, die auf Grundlage von Loyalität und Menschlichkeit über Jahrzehnte hinaus verbunden bleiben. Der Autorin gelingt es große historische Zusammenhänge in persönliche Schicksale zu übersetzen. NS Zeit, Nachkriegszeit und Wendezeit werden ohne Belehrung nahe gebracht. Lebensbande ist ein tief bewegender, historisch fundierter Roman über das Menschliche in unmenschlichen Zeiten, der die Schicksale dreier Frauen zu einem emotionellen Panorama mit historischer Realität und persönlicher Nähe verknüpft

4.5

Wertvolles Zeitzeugnis, spannend zu lesen. Die Autorin erzählt ohne zu werten, trotzdem sind die Figuren sehr lebhaft beschrieben.

4

Sehr spannendes Buch

… mit einem unerwarteten Ende. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten ins Buch zu kommen, aber dann wurde es wirklich spannend. Vor allem die Tagebuch Einträge haben mich sehr bewegt. Eine wirklich spannende und traurige Geschichte die ich sehr gerne gelesen habe!

4.5

"Und dann schlich ein vages Gerücht durchs Lager. Erst ganz leise und von Tag zu Tag wurde es lautet und am 28. Mai 1945 kam Valentina abends in die Baracke und hob eine Zeitung in die Luft. VOYNA ZACONCHILAS rief sie. Wir brauchten keine Übersetzung. DER KRIEG WAR VORBEI! ♥️💔🖤

Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Mechtild Borrmann in ihrem großen zeitgeschichtlichen Roman »Lebensbande« die Lebensgeschichten dreier Frauen, deren Schicksale sich zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer kreuzen. Für mich war es der erste Roman der Autorin, aber ganz sicher nicht der letzen. FELDPOST ist schon bei meiner Bücherei vorbestellt. 📖📚 Der distanziert wirkende, fast schon nüchterne Erzählstil war für mich einer der stärksten Aspekte des Romans. Gerade weil nichts beschönigt oder dramatisiert wird, wirken die Ereignisse umso brutaler. Diese Nüchternheit legt jede Grausamkeit offen, ohne Effekthascherei und gerade dadurch trifft sie mitten ins Herz. 💔🕊️ Die Kriegsjahre sind in diesem Buch so authentisch, bedrückend und glaubwürdig dargestellt, dass ich mehr als einmal innehalten musste. Manche Szenen sitzen schwer zu ertragen, viele brennen sich ein und lassen einen nicht mehr los. Besonders die Darstellung der Gräueltaten der Nazis, insbesondere gegenüber sogenannten „Ausschusskindern“. Kindern, die nach der perfiden Ideologie des Regimes als „lebensunwert“ galten ist erschütternd. Die Brutalität, mit der Unschuldige entrechtet, gequält oder ausgelöscht wurden, wird schonungslos, aber respektvoll beschrieben. 😢⚠️ Und dann ist da "Lotte". Eine Protagonistin, die ich wirklich ins Herz geschlossen habe. Sie ist stark, warmherzig und so menschlich in ihren Zweifeln und Ängsten. Ihre Liebe, ihr Mut und ihre Beharrlichkeit machen sie zu einer Figur, die lange im Gedächtnis bleibt. ❤️🌟 Lebensbande ist ein Buch, das weh tut, aber auch eines, das bewegt, berührt und die Bedeutung von Mitgefühl, Familie und Menschlichkeit neu spüren lässt. Eine kraftvolle, emotional aufwühlende Lektüre, die ich mit großem Respekt weiterempfehle. 🙏📖

"Und dann schlich ein vages Gerücht durchs Lager. Erst ganz leise und von Tag zu Tag wurde es lautet und am 28. Mai 1945 kam Valentina abends in die Baracke und hob eine Zeitung in die Luft. VOYNA ZACONCHILAS rief sie. Wir brauchten keine Übersetzung. DER KRIEG WAR VORBEI! ♥️💔🖤
5

Ein bewgendes Buch, das mich tief berührt hat. Ich habe schon das Buch Trümmerkind gelesen. Die Autorin schreibt beeindruckend.

5

Eins der besten Bücher im Lesejahr 2025!

5

Jedes Buch ein Highlight!

Danke netgalley für das Rezensionsexemplar! Mein drittes Buch der Autorin, wieder ein Highlight! Die Geschichte von Nora, Lene und Lotte ist heftig, dramatisch, tragisch, spannend und gut erzählt! Der Stil wirkt teilweise vielleicht etwas emotional distanziert, aber das ist für mich nötig bei solchen Geschichten, sonst sind sie kaum auszuhalten… und doch immer hoffnungsvoll! Die Geschichten haben immer einen Hauch von historischen Krimi, auch diese hier. Auch wenn alles in kurzer Zeit erzählt war, hätte das Buch für mich ruhig noch 100 Seiten mehr haben können. Klare Empfehlung, eine Auto-buy-Autorin für mich!

3.5

Bewegende Zeitzeugenschicksale, die aber nicht an Borrmanns frühere Romane heranreichen

Schade, diese etwas kürzere Kriegsgeschichte um drei Frauen, deren Leben in den Wirren des zweiten Weltkriegs tragisch miteinander verwoben sind, hat mich teilweise verwirrt. Die Idee war nett. Um die Rettung eines Kindes mit Behinderung zu ermöglichen, geht die Protagonistin über Grenzen. Dies lenkt aber auch ihr eigenes Schicksal auf einen furchtbaren Weg, und die Erinnerung daran lastet bis an ihr Lebensende auf ihr. Die Kapitel aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit sich leicht überschneidenden Zeitpunkten waren mir etwas zu kompliziert. Es gab auch etliche Charaktere und die Orte, an denen sie sich aufhielten, hab ich auch nicht ganz übereinander gekriegt. Dadurch hat sich das Ganze auch gezogen. Es war trotzdem spannend, und ich wollte auf jeden Fall wissen, wie es ausgeht. Für zwischendurch also ein schöner Roman, aber nicht zu vergleichen mit Trümmerkind oder auch die andere Seite der Hoffnung.

5

Aber Geheimnisse sind auch immer eine Last

Absolute Leseempfehlung! Sehr gut recherchierter und süchtig machender Roman, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Figuren schließt man schnell ins Herz und fragt sich öfter: wie hätte ich reagiert? Die Erzählweise ist detailliert, so dass ich quasi immer wie einen Film vor mir gesehen habe. Es war eine große Freude, das Buch zu lesen. Auch ihre anderen Romane sind sehr empfehlenswert!

5

Freundschaft ist gerade in Zeiten der Ungewissheit die Oase, die dich am Leben hält.

Was ein Buch. Ich habe mitgeliefert, gelitten und gehofft. Eine Liebeserklärung an alle Freundschaften dieser Welt. Und ein Hoffnungsschimmer in unbeständigen, harten Zeiten. Mich hat die Geschichte tief berührt und der wunderbare Schreibstil der Autorin von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen.

5

Eine tragische Geschichte, die mich sehr beschäftigt hat. Kein Buch, das man so liest. Schwere emotionale Kost, lesenswert

4.5

„Lebensbande“ ist ein wichtiges Buch, welches man lesen sollte. Und dies nicht vorrangig, um eine berührende Geschichte zu erleben, sondern um sich zu erinnern. An Menschen, die gelitten, überlebt und weitergegeben haben, was wir heute wissen dürfen. Es ist ein stilles, respektvolles Mahnmal in Romanform.

„Lebensbande" von Mechthild Borrmann ist eines jener Werke, die an etwas erinnern, das niemals vergessen werden darf. Ich habe bereits viele Bücher gelesen, die während oder kurz nach dem Zweiten Weltkrieg spielen. Jedes davon berührte mich tief. Auch dieses Buch hat mich wieder spüren lassen, dass hinter jeder Erzählung ein Stück Wahrheit steckt. Quasi ein Echo echter Schicksale, die niemals nur Fiktion sind. Gerade deshalb fällt es mir immer schwer, ein solches Buch zu bewerten. Denn allein die Tatsache, dass AutorInnen wie Mechthild Borrmann diese Geschichten aufgreifen und bewahren, verdient höchste Anerkennung. „Lebensbande" basiert auf realen Zeitzeugenberichten und das macht es umso bedeutsamer in einer Zeit, in der diese Stimmen nach und nach verstummen. Ich bin Anfang dreißig, und schon meine Großeltern können nur noch ein Teil dessen erzählen, was sie im Krieg oder ihre Eltern im Krieg erlebt haben, da sie noch Kinder waren. Umso wichtiger, dass solche Bücher existieren, damit die Erinnerung nicht versiegt. Inhaltlich hat mich besonders die Geschichte von Lene und Leo bewegt - eine junge Frau, die um ihr Kind kämpft, dem in der damaligen Zeit „Schwachsinn“ diagnostiziert wurde. Als Sonderpädagogin hat mich dieses Thema besonders berührt, weil ich täglich mit Kindern arbeite, die Förderbedarf haben. Es ist erschütternd, sich vorzustellen, wie wenig Wert man damals auf das Leben solcher Menschen legte. Daneben fand ich die zweite Ebene des Romans – die um Nora und Lotte – sehr spannend. Das Motiv, unter falschem Namen zu leben und sich eine neue Identität zu schaffen, um Schuld oder Vergangenheit zu verbergen, war für mich neu in dieser Form. Es zeigt, wie tief der Krieg in Biografien eingreift, selbst lange nach seinem Ende. Trotz der inhaltlichen Stärke hat mich das Buch emotional nicht ganz so gepackt wie andere Romane ähnlicher Thematik. Das liegt weniger an der Geschichte selbst, sondern an der Erzählweise. Die Autorin erzählt vieles rückblickend, aus einer eher distanzierten Perspektive, mit wenig unmittelbarer Handlung. Ich hätte mir an manchen Stellen mehr Tiefe, mehr „Dabeisein“ gewünscht, stattdessen weniger Bericht, mehr Erleben. Dadurch blieb manches für mich etwas oberflächlich.

5

Der Roman erzählt die Geschichte von 3 Frauen während des 2. Weltkrieges bis in die Gegenwart. Es ist aus 2 Perspektiven geschrieben und wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Der Schreibstil ist relativ nüchtern gehalten und trotzdem sehr ergreifend. Eine Geschichte die mir im Gedächtnis bleiben wird.

5

Packendes Zeitzeugnis: Wahre Freundschaft in dunklen Zeiten ⭐⭐⭐⭐⭐

Mit „Lebensbande“ habe ich zum ersten Mal ein Werk von Mechtild Borrmann gelesen und bin restlos begeistert. Der Roman verknüpft die bewegenden Lebenswege dreier Frauen von der NS-Zeit über sowjetische Gefangenschaft bis in die frühen 90er Jahre. Ein großartiger Roman über Schuld, Mut und die unerschütterliche Kraft der Loyalität. Ein absolutes Muss!

5

Schöne kurze Geschichte, die mal wieder zeigt wie wichtig es ist Freundschaften zu führen und zu haben.. auch in schweren Zeiten.

5

Wie immer ein Highlight für mich!

Wieder ein tolles Buch, 📖 fast in einem Zug durchgelesen.

5

Mein zweites Buch von ihr. Auf jeden Fall weiter zu empfehlen. Diese Geschichten dürfen nie vergessen werden.

5

»Nichts wollte ich lieber, als diese Zeit für immer zu vergessen.«

Wie geht man mit Schuld um, die man verspürt, obwohl man eigentlich nur im Sinne der Menschlichkeit gehandelt hat und den Ausgang der eigenen Tat nicht vorhersehen konnte und so auch gar nicht gewollt hätte? Als die zuerst namenlose ältere Frau nach der Wiedervereinigung einen Brief von ihrer Rentenversicherung bekommt, um Auskunft über die Beschäftigungsverhältnisse ihrer frühen Jahre zu erlangen, scheint nun – Jahrzehnte später – alles ans Licht zu kommen. Als Konsequenz beschließt sie, ihre eigene, wirkliche Geschichte aufzuschreiben und den Deckmantel der Lügen, unter dem sie so lange gelebt hat, abzulegen. Zugleich ist da noch Lene, die sich in Joop de Jong verliebt. Eine Liebe die nicht sein darf. Sie wird nach Ratingen geschickt, wartet nach einigen Briefwechseln und Besuchen von Joop auf eine weitere Nachricht und lässt sich enttäuscht darüber auf einen anderen Mann ein und wird schwanger. Schon früh merkt sie, dass ihr Sohn Leo anders ist und für Vieles länger braucht. Als ihm jedoch die Diagnose des „erworbenen Schwachsinns“ diagnostiziert wird, kann sie es nicht fassen. Durch Leo treffen die beiden Frauen aufeinander und Lene riskiert ihr Leben für das von Noras Sohn. Damit sind die Handlungsstränge nur gewissermaßen angerissen. Anfangs fängt der Roman noch langsam an, doch merkt man schnell, dass Nora etwas Unheilvolles bevorsteht. Ihre eigene Vergangenheit, die sie vergessen wollte und mit der sie nun doch noch einmal konfrontiert wird. Dieser Roman erzählt von Freundschaft und Liebe in dunklen Zeiten des Hasses und der Unterdrückung, klärt über verschiedenste Geschehnisse auf und das, indem sie drei wahre Berichte von Zeitzeuginnen fiktionalisiert in ihren Roman verwebt. Mechtild Borrmanns Romane – nicht nur dieser – erinnern an Geschehnisse, die so furchtbar sind, dass wir sie nie, niemals vergessen dürfen und genau diese Erinnerungen schafft sie mit ihren Büchern lebendig zu halten. Somit sind ihre Bücher keineswegs Unterhaltungsliteratur, sondern ein Stück Zeitgeschichte.

»Nichts wollte ich lieber, als diese Zeit für immer zu vergessen.«
4

Drei Frauen in schwierigen Zeiten

Nachdem ich bereits "Trümmerkind" und "Feldpost" von Mechtild Borrmann gelesen habe, hat mich auch "Lebensbande" sehr interessiert. Diesmal habe ich zum Hörbuch gegriffen, eingelesen von Vera Teltz und >Johanna Zehendner. In diesem auf Tatsachen beruhenden Roman geht es um drei Frauen: Nora, Lene und Lieselotte. Nora lebt 1993 in Mecklenburg-Vorpommern und erhält eines Tages Post. Sie soll ihre Rentenansprüche für die Zeit vor 1953 nachweisen. So beginnt sie, ihr vergangenes Leben Revue passieren zu lassen und schreibt alles in einem Heft auf. In den 30er Jahren lernen wir zunächst Lene kennen. Lene ist Tochter eines Gutsbesitzers und Bauern, der nicht begeistert davon ist, als Lene sich in den niederländischen Tischler Joop verliebt. Ihre Eltern verbieten ihr den Umgang mit ihm und verbringen sie als Angestellte in einen Haushalt. Als sie glauben muss, dass Joop tot ist, heiratet sie und bringt erst ein behindertes Kind und dann Zwillinge zur Welt. Als ihr mittlerweile gewalttätiger Mann tödlich verunglückt, wird ihr das Sorgerecht für Leo entzogen und dieser in ein Heim verbracht. In diesem Heim arbeitet auch Nora als Krankenschwester. Ihr fällt auf, dass immer mehr der Kinder in ein anderes Heim verlegt werden, in dem auffällig viele Kinder an Lungenentzündung sterben. Sie will Leo retten und begeht einen schrecklichen Fehler. Sie wird nach Danzig versetzt, lernt dort Lieselotte kennen und kommt mit dieser in einen Gulag. Auch dieser Roman von Mechtild Borrmann lässt sich gut lesen oder hören. Ihre lebendige und einfühlsame Sprache lässt einen ins Geschehen abtauchen. Sie verzichtet auf allzu brutale Schilderungen aus der damaligen Zeit. Ihr Schwerpunkt liegt bei den Frauen, ihrem Mut, ihrer Freundschaft und ihrem Zusammenhalt. Für meinen persönlichen Geschmack hat Borrmann in diesen Roman allerdings zu viele Themen gepackt: Auf knapp 300 Seiten und grade mal 7,5 Stunden erfahren wir über Euthanasie, russische Gefangenschaft im Gulag, häusliche Gewalt, Krieg und die Zeit nach der Wende in der (Noch)DDR. Diese unterschiedlichen Themen tragen zwar zur Abwechslung bei, der Tiefgang bleibt aber auf der Strecke. Schade! Die Sprecherinnen haben den Roman gut eingelesen. Zwischendurch hatte ich manchmal Schwierigkeiten, die beiden auseinanderzuhalten, was aber dem Hörvergnügen nicht geschadet hat. Trotz meines persönlichen Eindrucks der Themenüberfrachtung empfehle ich den Roman gerne weiter. 4 Sterne für diesen Roman, in dem es überwiegend um Frauen geht!

5

Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora und Lieselotte: Obwohl sie sich in einer Zeit der Angst und des Terrors als Fremde begegnen, werden sie zu Freundinnen, die einander Halt geben und große Risiken auf sich nehmen. Krankenschwester Nora tut alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes Leo zu retten. Denn wegen eines leichten Handicaps gilt Leo als »Reichsausschusskind«. 1942 lernt Nora Lieselotte in Danzig kennen. Drei Jahre später werden die Frauen in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt – als Teil der 900.000 Arbeitskräfte, die Stalin unter anderem im Rahmen der Reparationszahlungen zugesichert worden waren. Als Adenauer 1949 beginnt, diese Deutschen zurückzukaufen, gibt Lieselotte alles auf, was sie noch hat, um Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Viele Jahre später, kurz nach dem Mauerfall, erhält diese einen verstörenden Brief, der sie schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultiert ... Meinung Mechthild Borrmann erzählt eindringlich die Geschichte zweier Frauen während den Kriegsjahren. Ich habe sehr mit Lotte und Nora mitgelitten. Ihre Courage war unendlich, beide Frauen haben für das gekämpft was sie lieben. Die Geschichte um den kleinen Lea, tat mir schon fast körperlich weh und hat mich zu tränen gerührt. Eins hab ich gelernt. Was zusammengehört findet sich, auch wenn das Leben Umwege macht. Die vertonung fand ich grandios Große Lese/Hör Empfehlung

5

Großartig!

Der Roman "Lebensbande" erzählt die Geschichte von Lene, Nora und Lotte zur Zeit des zweiten Weltkriegs bis in die 90er Jahre nach dem Mauerfall. Mechthild Borrmann hat mit diesem Buch wieder einmal gezeigt, was für eine großartige Autorin sie ist. Der Schreibstil ist so dermaßen einnehmend, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Die Ereignisse und Charaktere sind absolut authentisch gezeichnet und man fühlt sich den Figuren sehr verbunden und fühlt von Anfang bis Ende mit ihnen mit. Auch die Zeitsprünge hat die Autorin so geschickt miteinander verwoben, dass beide Ebenen durchgehend interessant und spannend geblieben sind und am Ende ein stimmiges Ganzes ergeben. Mechthild Borrmann braucht keine großen Worte, sie nutzt eine ruhige, klare Sprache und transportiert damit einfach so unglaublich viel. Ihre Bücher sind ein Garant für großartige Lesestunden und so ist es auch bei diesem hier. Tiefgründig, vielschichtig, emotional und einnehmend. Eine Geschichte, die einen nicht loslässt und nach der letzten Seite weiter nachklingt. Ein wirklich toller Roman, den ich jedem, der sich für dieses Genre und diese Zeit interessiert, nur wärmstens empfehlen kann. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

4.5

Empfehlenswert

Ein tolles Buch über Freundschaft in sehr harten Zeiten. Es geht um den zweiten Weltkrieg und auch um die Geschichte der Nachkriegszeit. Ich finde das Buch empfehlenswert, aber ich hatte trotzdem Schwierigkeiten das Buch zu lesen, aber das liegt daran, dass Bücher wo die Namen oder Protagonisten nicht direkt klar sind mir mittlerweile Schwierigkeiten bereiten, aber der Inhalt als solches, gerade im Hinblick auf wahre Begebenheit finde ich gut und spannend geschrieben. Ich habe schon damals "Trümmerkind" gelesen und auch die Lesung gehört und ich möchte das auch mit diesem Buch machen, denn es bekommt gute 4,5 Sterne ⭐️ von mir.

4

Die unterschiedlichen Erzählperspektiven der Protagonistinnen und die Zeitsprünge zeigen die Zeit des Nationalsozialismus, des Krieges und der Zeit danach äußerst anschaulich und spannend erzählt. Die Ängste, Trauer aber auch Hoffnung und Liebe werden gut dargestellt und bleiben im Gedächtnis

4

Extrem krasse Geschichte über Freundschaft, Familie und Liebe rund um den Zweiten Weltkrieg

Eine unglaubliche Geschichte, die aber gewissermaßen extrem brutal ist, indem die Schrecken der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und des Zweiten Weltkrieges anhand der Geschichte von Lene, Lotte und Nora dargestellt werden. Ich habe mich während des Lesens extrem beklemmt gefühlt, und das Buch hat mich schon irgendwie runter gezogen. Auch wenn es auch schöne Aspekte hat, indem es wahre Freundschaft aufzeigt. Dennoch sehr emotional und kein leichter Tobak… Manchmal war es auch etwas verwirrend für mich mit den vielen Charakteren auf sehr wenigen Seiten, hat aber nicht wirklich gestört. Insgesamt bin ich wieder sehr begeistert von der Geschichte, die Mechthild Borrmann erschaffen hat, habe es aber nicht komplett gerne gelesen, da es mich schon aufgrund der Thematik belastet hat, ohne mich komplett zum Weinen zu bringen.

4.5

Lebensbande ist ein eindringlicher, bewegender Roman, der lange nachhallt. Mechtild Borrmann erzählt hier die Schicksale von drei Frauen – Lene, Nora und Lieselotte – deren Wege sich vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall immer wieder kreuzen. Besonders berührend: Die Geschichte basiert auf Erzählungen von Zeitzeugen und greift reale historische Schicksale auf, etwa die Verfolgung sogenannter „Reichsausschusskinder“ oder die Verschleppung deutscher Frauen in sowjetische Gulags. Gerade dadurch wirkt vieles erschreckend authentisch und nahbar. Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Gerade weil hier echte Schicksale und historische Hintergründe einfließen, wirkt die Geschichte unglaublich glaubwürdig und emotional greifbar. Die Schicksale der Figuren gehen unter die Haut, ohne dabei künstlich dramatisch zu wirken. Besonders gelungen fand ich, dass der Roman trotz der ernsten Thematik keine wirklichen Längen hat – die Geschichte entwickelt sich konstant weiter und bleibt durchgehend interessant. Mit dem Schreibstil musste ich allerdings zunächst ein wenig warm werden. Gerade auf den ersten Seiten brauchte ich etwas Zeit, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Doch sobald ich angekommen war, hat mich das Buch komplett abgeholt. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt für mich dennoch: Manche einschneidenden Ereignisse – insbesondere der Tod einzelner Figuren – bekommen überraschend wenig Raum. Teilweise wird ein Verlust fast nur in einem Satz abgehandelt, bevor die Geschichte direkt weitergeht. Natürlich kann ich nachvollziehen, dass die Figuren in dieser von Krieg, Verlust und Überleben geprägten Zeit schlicht andere und oft existenziellere Sorgen hatten. Trotzdem hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht, um bestimmte Momente noch intensiver wirken zu lassen. Alles in allem ist Lebensbande für mich aber ein wirklich lesenswertes Buch, das historische Ereignisse mit persönlichen Schicksalen auf bewegende Weise verbindet. Emotional, authentisch und ohne unnötige Längen – von mir gibt es starke 4,5 von 5 Sternen. ⭐⭐⭐⭐✨

4.5

Tolles Buch! 📖 Ich war gefesselt und wollte unbedingt wissen wie es mit jedem einzelnen Charakter im Buch weitergeht. Jetzt habe ich gerade die letzte Seite gelesen und würde mich so gerne mit Lotte, Nora, Lene und Leo, einer Tasse Tee an einen gemütlichen Tisch setzen und erzählen……. Zuhören….. und alles in mich aufnehmen. Wie viele Menschen damals solch schlimme Dinge erlebt und durchlebt haben. Wir dürfen einfach niemals vergessen und es NIEMALS wieder soweit kommen lassen. Danke für dieses tolle und wichtige Buch!

4.5

Wieder ein sehr toller Roman von der Autorin.

5

Fesselnd - bewegend - erschütternd

5

Eine Geschichte über das ganze Leben

In „Lebensbande“ lernen wir Lene kennen. Ihre Geschichte beginnt 1931 mit einem Tanz, wo sie der Liebe ihres Lebens begegnet. In einer zweiten Zeitschiene lernen wir eine erst unbekannte Person kennen, sie lebt 1993 und fängt nach der Wende an, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und schreibt ihre Geschichte auf. Daher sind es im Grunde drei Zeitlinien. Lange ist nicht klar, wer die Person aus 1993 ist und wie sie in Lenes Geschichte passt. Aber mit der Zeit verweben sich die Geschichten. Ich habe das Buch regelrecht verschlugen, weil es so toll geschrieben ist. Auch wenn einige Zeitsprünge in den Geschichten sind, habe ich nicht das Gefühl, dass die Geschichte zu schnell abgehandelt wird. Die Figuren sind so liebevoll gestaltet, ich wollte sie immer wieder tröstend in den Arm nehmen. Die Auflösung gefällt mir sehr gut. Es ist sehr stimmig, die die Geschichte 1993 zu Ende geht. Ich vergebe sehr gerne 5 Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus!

5

"Lebensbande" ist ein Buch das von drei Frauen erzählt, die durch eines der schrecklichsten Ereignisse der Zeitgeschichte miteinander verbunden sind. Den zweiten Weltkrieg. Da ist Nora, die Krankenschwester ist und mit der Zeit beginnt zu merken, dass etwas nicht stimmt und Menschen, die nicht ins System passen aussortiert werden. Sie schaut nicht tatenlos zu und folgt ihrer inneren Überzeugung. Sie rettet dem Leo, dem Sohn ihrer Cousine Lene, das Leben. Leo, der nicht ins System passt. Leo, der als schwachsinnig bezeichnet wird, weil er stottert und aussortiert werden soll. Und dann ist da noch Lieselotte mit der Nora lange Zeit in einem russischen Arbeitslager als Gefangene lebt und dort unvorstellbaren Zuständen ausgesetzt ist. Allein ihre Freundschaft und ihr Mut halten die beiden Frauen am Leben. Und doch müssen sie am Ende eine Entscheidung treffen, die die schwerste ihres Lebens sein wird. "Lebensbande" ist nicht mein erstes Buch, welches zur Zeit des Nationalsozialismus spielt. Aber "Lebensbande" ist ein Buch, welches mich nochmal anders berührt hat. Der Fokus liegt hier ganz klar auf Leo, der stellvertretend für alle Menschen steht, die damals nicht ins System der Nazis gepasst haben. Alte, Kranke, Menschen mit Behinderung, Sprachfehler und und und. Die Erzählungen rund um Leo haben mich tief berührt. Der Umgang mit ihm an Grausamkeit kaum zu überbieten und außerhalb meines Vorstellungsvermögens, hätte diesem Jungen doch eine einfache Logopädie gereicht (in der heutigen Zeit). Ein kluger, stiller Junge, dessen Stottern zur tödlichen Gefahr für ihn wird. Besonders beeindruckt haben mich die starken Frauenfiguren in dieser Geschichte, allen voran Nora. Gerade in der heutigen Zeit wird wieder deutlich, wie wichtig Zivilcourage ist. Und Nora zeigt nicht nur einmal, wie weit sie bereit ist zu gehen, um für das einzustehen, was sie für richtig hält. Dabei ist es nicht so, dass sie keine Angst hat oder unsicher ist. Und trotzdem folgt sie ihrem Herzen und steht dabei stellvertretend für so viele Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus nicht ruhig geblieben sind. Die Widerstand geleistet haben und gemerkt haben, dass etwas so ganz und gar nicht richtig läuft. Die Sprache der Autorin, der Schreibstil, ist kurz, prägnant und präzise. Es bringt viele Dinge mit nur einem Satz auf den Punkt. Das Beeindruckende hier ist, dass die Autorin gar nicht mehr Worte benötigt. Sie schafft es so viel Klarheit und Eindeutigkeit in ihre Worte zu legen, dass sie die Schrecken nur andeuten muss und jedem klar ist, was sie meint. Für mich hat sie die Macht der Sprache definitiv verstanden, denn sie weiß ihre Worte ganz bewusst einzusetzen und das hat mich von Seite zu Seite mehr beeindruckt. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt - 1940 und die Folgejahre & 1993. Diese beiden Zeitebenen werden ganz wunderbar miteinander verbunden und ergänzen sich perfekt. Da sind 1993 die Erzählungen aus dem Gedächtnis und 1940 die Geschehnissen, an denen wir als Leser hautnah teilnehmen. Ich kann nicht sagen, welche ich grausamer fand, aber beide gemeinsam geben ein klares und schreckliches Bild der damaligen Zustände ab. Durch die Thematik ist das Buch natürlich kein einfaches. Es gibt viele schwere, traurige und entsetzliche Momente. Und trotzdem schafft die Autorin es immer wieder auch einen Funken Hoffnung einzubauen. Ob es die Menschen sind, die Zivilcourage zeigen, die Menschen, die sich aktiv gegen den Krieg stellen, tiefe Freundschaften, Familie die zusammenhalten oder Häuser die immer wieder neu aufgebaut werden, weil die Menschen nicht aufgeben. Die Geschichte zeigt so viele starke Persönlichkeiten und auch Licht in einer so dunklen Zeit. "Lebensbande" ist ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Ich mochte es sehr, wie es mich auf so vielen Ebenen berührt und mitgenommen hat in eines der dunkelsten Kapitel unserer Geschichte, das niemals vergessen werden darf. Und dafür sorgt auch dieses Buch. Basierend auf wahren Begebenheiten hat dies noch einmal eine ganz andere Tiefe. Bitte lest es, schaut nicht weg und gebt den Menschen, die damals Widerstand geleistet haben, den Raum, den sie verdient haben.

5

Königin des Historischen Romans für mich, was den zweiten Weltkrieg betrifft. Nicht so ausschweifend und trotzdem alles wichtige drin. Liebe ich.

5

Ich hatte mir das Hörbuch extra aufgehoben, bis ich die Lesung der Autorin besucht hatte. Ich war schon auf vielen Lesungen, aber sie hat mich sehr beeindruckt. Selten habe ich eine Autorin erlebt, die so gekonnt gelesen hat und einen so sicheren Griff bei der Auswahl der Texte hatte. Ich war tatsächlich ein wenig enttäuscht von den Hörbuchsprecherinnen. Die Geschichte der drei jungen Frauen hat mich direkt in den Bann gezogen. Dazu stets der Gedanke, was ein Krieg für Elend mit sich bringt, das nur im Kleinen passiert und höchstens eine Randnotiz der Geschichte wird. Große Leseempfehlung!

4

Eine Berührende Geschichte über Freundschaft.

4

Kriegsschicksale

Nora verdrängt seit langem ihre Vergangenheit, nur ihr verstorbener Mann kannte die ganze Wahrheit über ihr Leben. Als sie nach dem Mauerfall ein Schreiben von der Rentenversicherung erhält,  indem sie aufgefordert wird Angaben zu ihrer Berufstätigkeit vor 1953 zu machen,  ist ihr gar nicht wohl. Als sie dann noch ein Brief von einem unbekannten Neffen erhält, kommt nach und nach alles wieder hoch und sie fängt an ihre Erinnerungen in einem schmalen Heft aufzuschreiben.  Dabei verfolgt sie die ganze Zeit die Angst,  was mit ihr passieren wird,  wenn die ganze Wahrheit bekannt wird. Mechthild Borrmann erzählt in zwei Erzählsträngen die berührende Geschichte von drei Frauen,  die sich im Krieg gegenseitig unterstützt und viel füreinander riskiert haben. Ein berührendes Buch, dass sich flüssig lesen lässt und das ich wärmstens empfehlen kann.

5

Wieder ein toller Plot.

5

Lebensbande

Schöne Geschichte, ich mag ihre Bücher sehr gern lesen!

5

Einfach großartig und unglaublich berührend erzählt

Zum Buch: 1993, die DDR ist Geschichte, eine ehemalige Krankenschwester bekommt Post aus dem Westen, die Renten sollen zusammengeführt werden. Aber jene Frau hat ein großes Geheimnis über eine Krankenschwester, deren Cousine und einen Jungen, Leo, der während des zweiten Weltkriegs schwere Karten hatte. Meine Meinung: Es ist nicht mein erstes Mechthild Borrmann Buch, ich habe Feldpost schon so gerne gelesen. Daher war ich auch auf Lebensbande sehr gespannt. Es beginnt im Jahr 1993, als jene Frau Post von Westdeutschland bekommt und ihr ganzes Leben nochmal Review passieren lässt. Aber es wird auch von Lene erzählt, Lenes erster Liebe, von ihrem Sohn Leo, der rin Handicap hat. Immer wieder gibt es Rückblicke in die Zeit vor, während und nach des zweiten Weltkriegs. Nach und nach kommt man dem Geheimnis auf die Spur. Großartig und unglaublich berührend wird die Geschichte der Krankenschwester Nora und ihrer Cousine erzählt. Es hat mich sehr berührt, die Geschichte ging ordentlich unter die Haut und es kamen Dinge ans Licht, von denen man wohl irgendwann mal gehört hat. Der Autorin hat ein wunderbaren Schreibstil, sie bringt Tatsachen ans Licht, die gut recherchiert sind. Es wird immer wieder in der Gegenwart in dem Fall 1993, und der Vergangenheit gewechselt und so bekommt man nach und nach dem Geheimnis auf die Spur. Tolle Zeitgeschichte, einfach großartig erzählt und absolut empfehlenswert.

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