Die Weihnachtsgeschwister

Die Weihnachtsgeschwister

Hardback
3.845
FrauenromanWeihnachtenGeheimnisRomane &Amp; Erzählungen

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Description

Es ist Weihnachten und nacheinander trudeln die Geschwister Tamara, Ingmar und Elisabeth mit ihren Kindern und Partnern im Haus ihrer Eltern ein. Schneeflocken fallen sanft vom Himmel und wie jedes Jahr weckt das vertraute Heim für einen Moment die Hoffnung auf ein besinnliches Fest. Doch sobald alle an einem Tisch sitzen, ist es mit dem Frieden vorbei: Tamara ist neidisch auf Elisabeth, die nicht nur beruflich erfolgreicher ist, sondern jetzt auch noch diesen attraktiven neuen Freund mitgebracht hat. Ingmar ärgert sich über Tamaras mangelndes Interesse an ihren Mitmenschen und dem Klimawandel. Elisabeth versucht wie immer, zu allen nett zu sein, und macht es dadurch nur noch schlimmer. Nach einer Nacht im Hotel kommen die drei Geschwister an Heiligabend wieder am Elternhaus zusammen. Aber zu ihrer großen Überraschung öffnet ihnen niemand die Tür. Wo sind die Eltern? Um das Rätsel zu lösen, begeben sich Tamara, Elisabeth und Ingmar auf eine Spurensuche zurück in ihre glückliche Kindheit. Und finden eine magische Botschaft für ihre Zukunft.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Hardback
Pages
144
Price
18.50 €

Posts

14
All
4

"Es gehörte in das ursprünglich für sie vorgesehene Leben, das leider recht früh eine falsche Abzweigung genommen hatte und seitdem parallel zu ihrem tatsächlichen Leben verlief, ohne das Tamara dabei war!" Tamara ist die älteste der drei Geschwister und war auch immer die behütende, die beschützende gewesen. Wann hatte sich das alles geändert, warum konnte sie nicht mehr stolz auf ihre kleine Schwester Lizzy sein, inzwischen 39 Jahre alt. Und wann wurde ihr Bruder so arrogant und abweisend? Wie jedes Jahr an Weihnachten kommen die Geschwister zu ihren Eltern um gemeinsam mit ihnen, ihren PartnerInnen und den Kindern zu feiern. Aber feierlich war es schon seit Jahren nicht mehr. Immer stand Neid, Missgunst und Unverständnis zwischen Ihnen. Wann ging ihnen der Zusammenhalt und die Liebe zueinander eigentlich verloren? Viele Fragen, die wir uns wahrscheinlich alle stellen müssen, vor allen an Tagen wo wir unbedingt eine Familie voller Harmonie sein wollen. Ein Buch welches sich sehr schnell lesen lässt und mir gut gefallen hat, obwohl mir die Auflösung dann doch ein bisschen zu einfach wahr, Weihnachten eben 🎄🤭

4

Tamara fährt mit Mann und ihren zwei Söhne zu ihren Eltern um dort gemeinsam mit ihren beiden Geschwistern und deren Familien Weihnachten zu feiern. Man taucht in Tamaras Gedanken ein, gestresst, sich über alles aufregend, unzufrieden, neidisch, sorgenvoll, schon jetzt gestresst und abfällig über alles und jeden denkend. Das kommt so glaubhaft an, dass man schmunzeln muss. Realistisch. Und auch von den anderen erfahren wir deren Einstellungen zur Familie. Natürlich kommt es zum Streit. Die Atmosphäre wird so dicht, realistisch geschildert, dass man meint, mit am Tisch zu sitzen. Man kann sich alles so gut vorstellen. Die flüssige, gut les/hörbare Schreibweise von Alexa Hennig von Lange macht es leicht, dran zu bleiben und die verschiedenen Situationen mit zu erleben. Eine kurze, schöne Geschichte, davon erzählt, dass Probleme und Sorgen an Weihnachten nicht einfach verschwinden; die aber auch von Versöhnung, Verständnis füreinander erzählt, Änderungsmöglichkeiten aufzeigt und wie echter Weihnachtsfrieden entstehen kann. Mir hat diese Erzählung sehr gut gefallen, realistisch, stimmungsvoll. Leider war das Ende etwas apprupt. Da hätten der Geschichte noch ein paar Seiten gut getan.

4

Eine realistische, kurze Weihnachtsgeschichte über Konflikte zwischen Geschwistern.

Es ist eine kurze und schöne Geschichte, hat mir sehr gut gefallen. Dieses Buch kommt ganz ohne Kitsch aus und vermittelt doch Weihnachten und die Notwendigkeit Kompromisse zu schließen und den Fokus auf das Wichtige zu lenken, auf die Menschen die einem wichtig sind und die man nicht mehr missen möchte.

Eine realistische, kurze Weihnachtsgeschichte über Konflikte zwischen Geschwistern.
4

Jedes Jahr fragen sich die Geschwister Elisabeth, Tamara und Ingmar zu Weihnachten, wo die zärtliche Verbundenheit aus Kindheitstagen zwischen ihnen verloren gegangen ist. Besinnliches Beisammensein gibt es schon lange nicht mehr, immer endet es in Streitereien, Verletzungen und Kränkungen. Auch das jetzige Weihnachfest scheint nicht anders zu verlaufen, bis ihre Eltern an Heiligabend verschwinden. Autorin Alexa Henning von Lange skizziert glaubhaft - über Jahre gewachsene - Beziehungsgeflechte, die manchmal etwas zu überspitzt dargeboten werden. Den hätte sie entgegenwirken können, wenn sie der Geschichte mehr Seiten eingeräumt hätten. Ebenso dem Ende, wo sich alles zu schnell in Wohlgefallen auflöst. Trotzdessen eine schöne, kurzweilige Geschichte mit dem Fokus auf Geschwisterliebe, der es sehr gut gelingt, die Erzählperspektive zwischen verschiedenen Protoganisten aufzuteilen, damit man die Geschwister gut kennenlernt - auch in Kürze des Buches.

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5

Wie jedes Jahr laden die Eltern ihre Kinder nebst Familie zu Weihnachten ein. Und schon auf den ersten Seiten wird klar, wie spannungsgeladen die Situation ist. Denn die drei Geschwister Tamara, Ingmar und Elisabeth führen ihre Leben sehr unterschiedlich. Und schon allein dieser Umstand führt zu Reibereien untereinander, denn keiner will den anderen verstehen bzw. dessen Lebensweise akzeptieren. Noch dazu kommen Probleme innerhalb der eigenen Familien. Sei es Tamara die von ihrem Ehemann nur noch genervt ist oder Elisabeth mit ihren Bindungsängsten oder Ingmar der dem Konsum abgeschworen hat. Und um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken wird munter an den anderen Geschwistern herumkritisiert. Da dauert es nie lange bis der Streit eskaliert. Im Buch führt die Autorin den Leser mühelos von einem Protagonisten zum nächsten, indem man in dessen Gedankenwelt eintaucht. Ich fand es unglaublich, wie Hennig von Lange es schafft auf so wenig Seiten dem Leser so viele Protagonisten nahe zu bringen. Die Charaktere sind so gut dargestellt, dass man nach und nach jeden verstehen kann und mit ihm mitfühlen kann. Und so wird schnell klar, die Geschwister sind eigentlich recht eng miteinander verbunden aber fühlen sich untereinander einfach nur missverstanden. Was sie auf alle Fälle alle drei eint ist die Liebe zu ihren Eltern, die Angst um diese und die Angst davor eines Tages allein auf der Welt zu sein. MEINE MEINUNG Das Buch hat mich wirklich sehr berührt. Denn in vielen Situationen habe ich geglaubt mich und meine Familie wiederzuerkennen. Und sind wir mal ehrlich dann geht das vielen so. Die Erwartungen an das Weihnachtsfest sind immer riesig und irgendwo gibt es immer kleine oder große Streitigkeiten untereinander. Gerade wenn die Familie zusammen kommt sind oftmals Spannungen vorprogrammiert. Dieses Buch hat mir auf alle Fälle geholfen meine Meinung den anderen gegenüber ein wenig zu überdenken. FAZIT /BEWERTUNG Ein berührendes Buch über das was Menschen und Familien zusammenhält. Auch außerhalb der Weihnachts lesbar.

4

Zum Buch: Tamara, Elisabeth und Ingmar reisen nebst Partner und Kindern nach Hause um bei und mit den Eltern Weihnachten zu feiern. Wie in jedem Jahr kommen sie in der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander. Doch schon beim ersten Aufeinandertreffen kommt es zum Streit, die Eltern, beide schon fast achtzig, müssen mal wieder schlichten ... Meine Meinung: Vom Klappentext angezogen, wer will kein magisches Weihnachten voller Harmonie, wollte ich das Buch gerne lesen. Ich mag auch die Kinder- und Jugendbücher der Autorin sehr gerne, also Buch ausgeliehen und losgelesen. Im ersten Kapitel musste ich mich zuerst an die Erzählweise gewöhnen, denn die Erzählperspektive wechselt zwischen den drei Erwachsenen Kindern. Man erfährt von jedem etwas, vor allem aber, wie sehr sie sich und ihren Zusammenhalt der Kindheit doch vermissen. Tamara, die älteste, ist voller Neid und Ungunst, Elisabeth, das mittlere Kind, ist sehr unsicher, fühlt sich nach zwei gescheiterten Ehen beziehungsunfähig und Ingmar, der jüngste im Bunde, fühlt sich unverstanden und von seinen Schwestern im Stich gelassen. Eine ganz normale Familie, man lebt sich auseinander, trifft sich vielleicht noch zwei-, dreimal im Jahr und hat sich nicht mehr wirklich was zu sagen. So ist es leider in vielen Familien. Alexa Henning von Lange ist es sehr gut gelungen den Familienzwist zu beschreiben, ein absolut lesenswertes Buch mit einer Geschichte, die aus dem Leben gegriffen ist. Es ist vielleicht keine romantische, besinnliche Weihnachtsstory voller Romantik, aber sie ist ehrlich und toll erzählt. Mir hat sie jedenfalls gut gefallen.

5

Was für ein schönes, rührendes und kleines Weihnachtsbuch! Alexa Henning von Lange schafft es mit ihrem zarten Weihnachtsroman so mitten ins Herz. Die Geschichte rund um die drei Geschwister ist gefühlvoll und bringt den Kern von Weihnachten auf den Punkt! Besonders gut haben mir die verschiedenen Erzählperspektiven gefallen, die Einblicke in die Gefühlslage von den drei Geschwistern geben. Ein wirklich schönes weihnachtliches Buch, welches zeigt das Familie unfassbar wichtig ist.

4

Driving home for Christmas "Die Hölle, das sind die anderen", heißt es in Jean-Paul Sartres Theaterstück "Geschlossene Gesellschaft". In "Die Weihnachtsgeschwister" von Alexa Hennig von Lange sind es ebenfalls immer die anderen, die die gemeinsame Weihnachtsfeier bei den Eltern einem Inferno gleichkommen lassen. Die drei Geschwister Tamara, Elisabeth und Ingmar treffen am Tag vor Heiligabend zusammen mit ihren jeweiligen Kindern und Partnern im gemeinsamen Elternhaus ein. Statt einen gemütlichen Abend im trauten Beisammensein mit Ausblick auf das morgige Weihnachtsfest zu verbringen, eskaliert die Situation in einem Feuerwerk gegenseitiger Vorwürfe und Beleidigungen. Die Partner der Geschwister, Quirin, Siri und "der Neue" von Elisabeth, Holger, ergreifen mit den Kindern erstmal die Flucht ins Hotel. Ist das Projekt eines gemeinsamen Heiligabends in diesem Jahr gescheitert? Hennig von Lange seziert ihre Hauptfiguren mit spitzen Fingern und legt deren Befindlichkeiten, Dämonen und seelischen Verletzungen frei. Die Intellektuelle Tamara, die in meinen Augen an einer narzisstischen Störung leidet, ist frustriert über ihr hohles Hausfrauendasein an der Seite eines männlichen Versorgers, der bei ihr schon lange kein Verlangen nach gegenseitiger körperlicher Zuwendung mehr weckt. Sie ist außerdem neidisch auf den beruflichen Erfolg ihrer alleinerziehenden Schwester Elisabeth, die zu allem Überfluss mit einem neuen Mann auftaucht, der perfekt in Tamaras Beuteschema passt. Von ihrem jüngeren Bruder Ingmar ist sie einfach nur angenervt, weil er mit seiner Weltverbessererattitüde scheinbar einen Nerv bei ihr trifft. Ingmar seinerseits steht kurz vorm Burnout und ist irritiert über Tamaras Aggressivität und ihre mangelndes Problembewusstsein zu den Themen Klimawandel, Umweltverschmutzung und Globalisierung. Die essgestörte Elisabeth hingegen trauert der gemeinsamen Kindheit und harmonischen Beziehung zu Ingmar nach. Und am Ende gibt es dann doch wieder diese geschwisterliche Verbundenheit jenseits aller Animositäten. Ein Weihnachtswunder? Den in Deutschland statistisch nur alle 10 Jahre vorkommenden Schnee an Heiligabend nutzt die Autorin, um den Kontrast zwischen der idyllisch-unschuldigen Umgebung und der dysfunktionalen Familiensituation zu illustrieren. Auch sonst arbeitet die Autorin viel mit Sprachbildern, die eine bestimmte Atmosphäre erzeugen. Die pointierte und griffige Erzählweise von Alexa Hennig von Lange hat mir persönlich sehr gut gefallen. Hier wird nicht lange um den heißen Brei herum geredet (ganz symbolisch wird selbiger Brei von Elisabeth als "Extrawurst" für eins der Kinder vor der ersten Eskalation frisch zubereitet). Auch die relative Kürze des Romans tut der Geschichte gut - für mich hätte das Buch nicht länger sein müssen. "Die Weihnachtsgeschwister" ist ein intelligenter Kurzroman darüber, wie sehr wir alle von unserer Herkunftsfamilie geprägt werden. Lesenswert!

3

>>Ihr Kinderlein kommet<< „Die Weihnachtsgeschwister“ von Alexa Henning von Lange ist eine kleine kurzweilige Weihnachtsgeschichte, die eine tiefgehende Geschichte zum Thema familiärer Zusammenhalt sein soll. Ich hatte mich auch sehr auf die Geschichte gefreut und muss sagen, dass sich das Buch insgesamt gut lesen lies, allerdings blieb mir die Tiefe, die ich erwartet und auch erhofft hatte ziemlich fern. Letztlich kann man hier innerhalb der Weihnachtstage drei Geschwister erleben, wie die zum einen sehr unterschiedlichen Geschwister, sich alle drei gleichermaßen vom Erwachsenen zum herum zickenden Kind mutieren und auch eigentlich gedanklich mit nichts anderem beschäftigt sind, als sich gegenseitig zu piesacken. Ich hatte gehofft, dass das Ende wenigstens nochmal alles raus reißen würde... doch das Ende wurde so schnell abgehandelt, dass mir das Gefühl von Wärme, Familie und dem eigentlichen Sinn dieser Geschichte einfach nicht nahe gebracht werden konnte. Fazit: Dieses Buch war für mich leider ein kleiner Flopp...

3

Weihnachtskitsch trifft Sozialkritik. Gewohnt scharfer Blick von Hennig von Lange auf Individuen der Wohlstandsgesellschaft in weihnachtlichem Setting. Weniger scharf formuliert als "Kampfsterne", dafür mehr Schneeflocken und heimelige Erinnerungen an bessere Zeiten.

5

Wer Geschwister hat wird sich wiederfinden

3

3,5 Sterne = gut, würde ich weiter empfehlen

2

Wenn man selbst Geschwister hat, ganz nett. Gibt den ein oder anderen Dialog, in dem man sich wiederfinden kann. Ansonsten aber eher schwach und teils stark überzeichnet.

4

Kann jeden der drei Geschwister verstehen, das sie irgendwie alles versuchen es richtig zu machen. Dennoch vergessen was eigentlich wichtig ist und worum es wirklich geht. Mir fehlt ehrlicher weise die ein kurzer einblick in die sicht der Eltern. 1 oder 2 Kapiteln hätten nicht geschadet

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