Kind 44
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Description
Book Information
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Für mich der Beste Thriller
Nach 13 Jahren, habe ich nun zum zweiten Mal dieses Buch gelesen und es gefällt mir immer noch so gut. Wenn man sich etwas mit geschichtlichen und politischen Hintergründen zur Sowjetunion auskennt oder zumindestens sich dafür interessiert, ist es ein Vergnügen dieses Buch zu lesen. Es ist interessant, schockierend, spannend und auch emotional. Ich liebe es.

Düster, spannend und absolut fesselnd
Das Buch hat mich komplett begeistert. Die Mischung aus Thriller und politischem Drama in der Stalin-Zeit ist extrem packend gewesen. Besonders stark fand ich Leos Entwicklung vom überzeugten Staatsdiener hin zu jemandem, der das System zunehmend hinterfragt. Dazu kommt eine durchgehend bedrückende, kalte Stimmung, die perfekt zur Geschichte passt. Für mich war es nicht nur spannend, sondern auch emotional und gesellschaftlich sehr eindrucksvoll.
Ich muss das Buch erstmal verarbeiten. Menschlichen Abgründen, Momenten in denen man am liebsten wegsehen möchte und in denen sich der Magen umdreht, und dann doch: Menschlichkeit, Nächstenliebe und bewegende Momente. Wichtiges Buch, das sich aber nicht ganz so einfach in einem Rutsch durchlesen lässt. Bin mir auch noch nicht ganz sicher, ob ich Band zwei und drei lesen werde.

Kind 44 - In einem Staat ohne Verbrechen ist die Wahrheit das größte Vergehen.
Kind 44 von Tom Rob Smith ist ein düsterer Thriller, der im stalinistischen Russland der 1950er-Jahre spielt und seine Wirkung vor allem aus der beklemmenden politischen Atmosphäre zieht. Die Grundidee ist stark: Ein System, das Verbrechen leugnet, macht die Wahrheit selbst zum Verbrechen. Diese Prämisse trägt den Roman über weite Strecken und sorgt für eine konstant hohe Spannung. Die große Stärke des Romans liegt in der Atmosphäre. Angst, Misstrauen und staatliche Willkür durchziehen jede Seite und machen deutlich, wie gefährlich es ist, Fragen zu stellen. Die Ermittlungen wirken bedrückend realistisch, weil sie ständig von politischen Zwängen und persönlichen Risiken überschattet werden. Gleichzeitig überzeugt die Entwicklung der Hauptfigur, die sich langsam vom loyalen Systemdiener zum Zweifler und Suchenden wandelt. Nach dieser starken Anlage verliert der Roman jedoch stellenweise an erzählerischer Balance. Die Handlung wird in Teilen sehr ausführlich erzählt, sodass sich einzelne Abschnitte deutlich ziehen und an Spannung einbüßen. Trotzdem überzeugt Kind 44 durch seine dichte Atmosphäre und die Entwicklung der Hauptfigur Leo Demidow, dessen innerer Konflikt glaubwürdig und konsequent erzählt wird. Der Roman bleibt im Gedächtnis, weil er zeigt, wie zerstörerisch ein System sein kann, das Wahrheit nicht zulässt. Von mir 8️⃣ von 🔟 Punkten. Bewertung: 8 von 10 Punkten.

Das Buch war spannend bis zur letzten Seite. Die geschichtlichen Hintergründe der damaligen Zeiten unter Stalin haben mich teilweise sehr erschüttert. Mehrmals musste ich das Buch schließen und durchatmen. Am Ende aber ein wirklich tolles Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte, weil ich einfach wissen musste, wer der Mörder war und ich gleichzeitig gerne die Reise von Leo und Raisa verfolgt habe. Absolut empfehlenswert.
Niemand ist sicher - und jeder ist verdächtig
Bereits ab den ersten Seiten war ich in das Buch vertieft. Der Schreibstil ist klar und eindringlich, was perfekt zur düsteren Atmosphäre des stalinistischen Russlands passt. Ich konnte mich sehr gut in die Welt hineinversetzen – kalt, bedrückend, voller Misstrauen und Angst. Dadurch bin ich schnell in die Geschichte reingekommen und wollte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Besonders beeindruckt hat mich der Hauptcharakter Leo Demidow. Anfangs ist er ein treuer Offizier des sowjetischen Sicherheitsdienstes, der voll und ganz an das System glaubt. Doch je mehr er hinterfragt und je mehr Zweifel ihn plagen, desto spannender wird sein innerer Konflikt. Im Sinn von: Vertraue niemandem, nicht einmal dir selbst. Diese Wandlung ist sehr glaubwürdig beschrieben und macht ihn zu einer vielschichtigen Figur, mit der man mitfühlt, auch wenn man nicht jede seiner Entscheidungen gutheißen kann. Mit Raisa, seiner Frau, hatte ich es zunächst schwer. Sie wirkte kühl, unnahbar und in ihren Reaktionen oft unverständlich. Erst im Laufe der Handlung – vor allem gegen Ende – wurde ihr Verhalten nachvollziehbarer, als sie beginnt, sich Leo gegenüber zu öffnen. Im Rückblick fand ich ihre Entwicklung sehr interessant, auch wenn es ein wenig gedauert hat, bis ich Zugang zu ihr gefunden habe. Die Spannung wird über weite Strecken konsequent aufgebaut. Die Ermittlungen rund um die grausame Kindesmordserie sind fesselnd und gut durchdacht. Es gibt mehrere Wendungen, die mich überrascht haben insbesondere gegen Ende, als plötzlich Zusammenhänge deutlich werden, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Ein kleiner Kritikpunkt von meiner Seite: Das Ende kam mir etwas zu plötzlich. Das ganze Buch arbeitet auf diesen Moment hin, und dann ist der Showdown relativ kurz und schnell abgehandelt. Da hätte ich mir ein etwas ausführlicheres Finale gewünscht. Fazit: Ein spannender, atmosphärisch dichter Thriller mit starker Charakterentwicklung und einer interessanten, historisch beklemmenden Kulisse. Trotz des etwas abrupten Endes hat mich das Buch begeistert – vor allem, weil die Figuren so glaubwürdig gezeichnet sind und sich stark weiterentwickeln. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Trilogie!
Sehr deprimierend, dennoch ganz gut!
Das Buch war schon sehr spannend. Dennoch für meinen Geschmack etwas zu deprimierend. Die düstere, kalte und trostlose Atmosphäre, hat perfekt gepasst für das Buch, hat mich aber sehr oft runtergezogen. Daher habe ich auch etwas länger für das Buch gebraucht. Es ist ein guter Thriller, gute Story, gute Protagonisten. Aber zu 100% konnte er mich nicht überzeugen.
Packender Thriller mit einem historischen Kontext
❤️ - sehr spannend und unterhaltsam - die bedrückende Atmosphäre der Stalin Ära wird sehr gut wiedergegeben - trotz der etwas nicht ganz nachvollziehbaren Handlungen der Hauptcharaktere wirken sie sehr sympathisch und nahbar 💔 - manchmal wirken die Handlungen zu dramatisch und zu konstruiert Fazit: Das Buch ist mehr als nur ein Thriller. Es eine erschütternde Auseinandersetzung mit einem dunklen Kapitel der russischen/sowjetischten Geschichte. Der Roman ist sowohl für Fans von historischen Romanen als auch für Thriller-Liebhaber absolut empfehlenswert.
Tolle Thriller! - Empfehlenswert
Im Großen und Ganzen bin ich sehr überzeugt von dem Buch Kind 44. Es vermittelt auf eindrucksvolle Weise die Stalin-Epoche und gibt einen intensiven Einblick in den damaligen Alltag. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Leo und Raisa. Was zunächst kühl und distanziert beginnt, entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einer Verbindung voller Wärme und Zuversicht. Außerdem fand ich es sehr spannend, dass die Handlung kaum vorhersehbar ist. Meine eigenen Vermutungen haben sich immer wieder als falsch herausgestellt, was die Spannung durchgehend aufrechterhalten hat. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es dennoch: Der Einstieg in das Buch fällt nicht ganz leicht, und der Schreibstil ist stellenweise etwas anspruchsvoll. Insgesamt überzeugt das Buch jedoch als Gesamtpaket, weshalb ich es auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
Ein spannender Thriller zu Zeiten des Stalinismus.
Tom Rob Smith erzählt schnell, aber auch eher von der neutralen Ebene des Erzählers. Er beschreibt kurz und knapp, doch reicht das aus, um ein gutes Bild im Kopf zu schaffen. Zwar wirkt der Schreibstil sehr flüchtig und manchnal fehlt etwas Tuefe, doch trotzdem fängt man schnell an, mit den Protagonisten mitzufühlen und mitzuleiden. Obwohl es etwas braucht, um einen mitzuziehen, ist spätestens ab der Hälfte kein Aufhalten mehr und man kommt aus der Geschichte nicht mehr raus. Ein spannendes Buch!
Ordentlich!
📚Rezension | #Child44 - #TomRobSmith | Historischer Thriller📚 N‘Abend! Gemeinsam mit @viosbooks und @caro_liest habe ich mich an #Kind44 gewagt, nachdem es wirklich Jaaaaaahre auf meinem #SuB lag. Besonders herausfordernd fand ich das Genre zu benennen: Irgendwas zwischen Historischem Roman, politischen Thriller und Krimi wird es wohl sein. Spielt in Russland zu Zeiten der #UdSSR behandelt einfach mal Themen von Hungersnot über Stalinismus und Überwachungsstaat bis hin zum staatlichen Versagen beim Thema Verbrechen (im Sozialismus sind ja schließlich alle gleich, also gibt es weder Mord noch Raub noch sonst was. Logisch oder?). Weitere Details siehe Bild 2! 📚Bewertung📚 (eventuell Spuren von Spoilern in den letzten 2 Sätzen) Mit Leo haben wir einen kernigen Protagonisten, der eine brutale Wandlung durch macht, bei der sowohl der Weg dahin als auch das Ergebnis den Titel „brutal“ verdienen. Eine Geschichte, die extrem spannend ist, die die absolut unfassbaren, leider sehr realitätsnahen, staatlichen Versagen in einem unschönenden Stil beschreibt und die menschlichen Abgründen eine starke Bühne gibt. Das gilt für alles in der Story, die Organe des Staates, die Handlungen und auch die Taten des Mörders, nur leider nicht für den Täter und sein Motiv. Wer den gleichnamigen echten Mörder googelt, der wird noch mehr enttäuscht sein, was in dem Buch aus dem Verhalten und dem Motiv des Killers geworden sind. Es ist fast schon verniedlichend und romantisierend, was ich eher nicht nachvollziehen kann, wenn ein Monster über 50 Menschen bestialisch tötet. Daher gibts ein paar Abzüge für das Motiv und das nicht genutzte Potential, es leibt aber eine Empfehlung für ein spannendes Buch mit 7/10 ⭐️ Kennt ihr das Buch oder den Film? Lest ihr die Story eines Buchs vorher bzw. nachher, wenn ihr wisst, dass es #basedonatruestory ist? #sozialismus #russland #serienmörder #igreads #bookstagram #books #bookstagramgermany #fürmehrmänneraufbookstagram #bookaholic #leseliebe #bücherliebe #booklove #rezension #bücherbücherbücher #lesenmachtglücklich #buchempfehlung #buchblogger #buchtipp #buchliebe #thriller #thrillerlove #brosofbookstagram #book #igbooks
Sehr spannendes Buch von Anfang bis Ende. Ist teilweise brutal und verstörend, vor allem mit dem Hintergrund, dass es auf wahren Begebenheiten beruht. Auch die Zustände Russlands in den 50er Jahren wurden gut recherchiert und tragen zum düsteren Bild des Buches bei. Keine einfache Entspannungslektüre!
Höhen und Tiefen
Die Geschichte klingt spannend. Die erste Hälfte des Buches hatte leider viele Längen, dafür war die 2. Hälfte umso spannender. Die Flucht von Leo und Raisa ist sehr spannend geschrieben, wenn auch etwas unrealistisch. Das Buch zeigt das brutale Leben im Russland der Stalinzeit. Aufgrund der vielen Längen nur 3,5*
Spannend - Grausam - Menschlich
Ein extrem spannender Thriller der tief in die Abgründe der stalinistischen Sowjetunion führt. Neben der eigentlichen Handlung erfährt man vieles über den damaligen Alltag der Menschen und die allgegenwärtige unterschwellige Bedrohung durch den Staat. An einigen Stellen dachte ich "Das kann doch nicht stimmen, so grausam können Menschen nicht sein!". Als ich mich dann selbst weiter informiert habe, ist mir klar geworden, wie gut und sorgfältig Tom Rob Smith für diesen Thriller recherchiert hat. Wer Lust hat auf Spannung in Kombination mit einem Einblick in ein düsteres Kapitel aus der Geschichte der Sowjetunion wird mit diesem Buch genau das Richtige finden.
Kind 44 - Tom Rob Smith Für mich war dieses Buch eines mit dem größten positiven Überraschungseffekt aus meinem letzten Lesejahr. Ich hatte das Buch vor Eeewigkeiten mal als Mängelexemplar gekauft und danach nie wieder angerührt. Letzten Sommer wollte ich allerdings mal alte SuB Leichen lesen, weswegen ich dann endlich zu dem Buch gegriffen habe. Und jetzt wünschte ich, ich hätte es schon früher getan!! Ich fand das Buch richtig richtig gut 😍 Für mich war es genau der richtige Mix aus Spannung und nicht zu blutig beschriebenen Morden. Das Buch spielt im Moskau von 1953. In der damaligen Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen, weswegen eine gefundene Jungenleiche als Unfall abgestempelt wird. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow fängt an auf eigene Faust zu ermitteln, als die nächste Kinderleiche gefunden wird. Dadurch bringt er sich und seine Familie in tödliche Gefahr. Das Ende kam für mich mehr als überraschend und ich habe zum Schluss die Seiten nur so überflogen, weil es mich so gefesselt hat! Kennt ihr das Buch? Gibt es eins, welches euch auch so positiv überrascht hat? ☺️✨ Und wie cool ist dieser Buchschnitt bitte? Ich finde farbige Buchschnitte machen ein Buch immer so einzigartig 😍

Wahnsinn!
Ich bin eigentlich kein Fan von Handlungen die in Zeiten von Kriegen spielen, deshalb hatte ich das Buch das erste Mal abgebrochen, gab ihm aber eine zweite Chance und muss sagen: es hat sich gelohnt! Es war spannend und Nerven aufreibend, es gibt viele dramatische Szenen und ein Ende, mit dem ich nicht gerechnet hatte!
1953: Kalter Krieg. Es herrscht das Terrorregime unter Stalin. Der MGB-Agent Leo Demidov ist von seinem Land und vom Kommunismus und sogar von den brutalen Praktiken der Geheimpolizei überzeugt. Doch als er bei einem Verhör feststellt, dass der Beschuldigte tatsächlich unschuldig ist, beginnt er zweifeln. Zumal plötzlich jemand ins Visier des MGB gerät, der ihm nahesteht: seine eigene Frau. Parallel dazu stirbt der Sohn eines Kollegen unter dubiosen Umständen. Alles deutet auf Mord hin. Doch Verbrechen darf es in der Sowjetunion nicht geben, denn die kommunistische Theorie sagt, dass jedes Verbrechen durch die Gleichstellung eines jeden überflüssig wird. Leo stößt auf weitere, ähnliche Fälle und will ermitteln. Doch das kann der Staat nicht zulassen… Was mich an diesem Buch am meisten beeindruckt hat, ist die Beschreibung der unglaublichen Ungerechtigkeit und Grausamkeit des kommunistischen Regimes. Ich hatte schon Berichte über den Terror unter Stalin gelesen, doch in diesem Buch wird das so anschaulich vermittelt, dass es mich bis ins Mark erschüttert hat. Jeder noch so kleine Verdacht konnte den Tod bedeuten. Ein Tierarzt, der den Hund eines ausländischen Diplomaten behandelt, muss ein Spion sein. Seine Nachbarn müssen gegen ihn aussagen und sich Vorwürfe ausdenken, tun sie es nicht, riskieren sie ihr eigenes Leben. Besteht einmal ein Verdacht, hast du keine Chance. In der ersten Hälfte des Buchs geht es hauptsächlich um dieses Thema und darum, wie Leo langsam den Glauben an sein Regime verliert. In der zweiten Hälfte geht es dann um die schreckliche Mordserie, die ja eigentlich gar nicht sein darf, und ihre Aufklärung. Das Bild des Mörders ist angelehnt an den Massenmörder Andrei Tschikatilo, auch bekannt als der “Ripper von Rostov”. Die besondere Grausamkeit der Morde ist erschütternd. Leos Suche nach ihm gestaltet sich dann nach typischer Thriller-Manier, Verfolgungsjagden, knappes Entkommen usw. Und, das ist mein einziger Kritikpunkt an diesem Roman, da trägt Tom Rob Smith schon ganz schön dick auf. Wie Leo immer wieder entkommt, empfinde ich teilweise schon als etwas unglaubwürdig. Stellenweise musste ich dabei an MacGyver denken… Das war also, wie so häufig bei Thrillern - wirklich nicht mein Ding. Dass Ridley Scott sich gleich die Filmrechte gesichert hat, kann ich gut verstehen, das Ganze schreit geradezu nach einer Verfilmung. Im Laufe der Ermittlung gibt es jedoch auch eine Enthülling, die einem wirklich den Atem raubt, das ist wirklich genial gemacht. Und insgesamt hat Tom Rob Smith das ganze Lob für das Buch auch verdient.
Ein Jahreshighlight!
Geht ihr gerne ins Kino? Der Kinofilm „Child 44“ ist irgendwann als ich noch zur Schule gegangen bin ins Kino gekommen und ich hab (mal wieder) den Zeitpunkt verpasst. Vor einiger Zeit hab ich dann gemerkt, dass es eine Buchverfilmung ist und das Taschenbuch beim Altenheim-Flohmarkt mitgenommen. Dann stand es noch ein paar Jahre ungelesen im Schrank und dank der #22für2022 Liste habe ich es nun im Juni gelesen. Ein Jahreshighlight! Wir befinden uns im Jahr 1953 in der Sowjetunion. Stalin lebt noch und Protagonist Leo ist ein recht hohes Tier bei der Staatssicherheit. Als einer seiner Untergebenen seinen Sohn verliert und Mordanklage erhebt, versucht Leo ihm klar zu machen, dass es sich um einen tragischen Unfall gehandelt hat und der Junge vom Zug überfahren wurde. In der perfekten Welt des Kommunismus gibt es schließlich keine Kriminalität – und erst recht keine Morde! Leo glaubt an diese Strukturen, an sein Land, an die Politik. Als jedoch seine eigene Frau als Spionin verdächtigt wird und er selbst die Wahl hat, Raisa zu denunzieren oder sie, sich selbst und seine Eltern zum Staatsfeind zu machen, kommen ihm Zweifel. Als er eine weitere Kinderleiche findet, die den Beschreibungen seines früheren Untergebenen gleicht, will Leo den Mörder finden – was ihn auf der Staatsfeindeliste weiter nach oben katapultiert. Nicht nur, dass das Buch ausgesprochen spannend war, auch die Atmosphäre des ganzen Landes wurde so gut rüber gebracht, dass ich auf meinem sonnigen Balkon zeitweise die Eiseskälte gespürt habe, emotional und temperaturmäßig. Leos schwindene Überzeugung vom System, seine Versuche, Erklärungen zu finden, seine steigende Verzweifelung und immer wieder der schockierende Alltag und die Entbehrungen, die selbst im Moskau der oberen Gesellschaft Normalität waren. Auch Kriegsstrategien wurden teils kurz angesprochen und an denen scheint sich in den letzten 70 Jahren nichts geändert zu haben, wenn man den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine damit vergleicht… Ein eindrucksvolles Buch!
Kind 44 war eins der Bücher die wirklich sehr sehr lange auf meiner Wunschliste und seit letztem Jahr Dezember auf meinem SUB. Endlich hab ich mich überwunden das Buch in die Hand zu nehmen und puuh was war das für ein Buch. Also ein Schocker war es aufjedenfall. Nichts für schwache Nerven. Vorallem die Grausamkeit des russichen Staates hat mich komplett aus den Socken gehauen. Mir war nie bewusst unter welchem Druck die Menschen gelebt haben müssen. Die Angst zu verhungern oder in ekelhaften Lebensverhältnissen zu leben, war fast an der Tagesordnung. Kein Schritt konnte gemacht werden ohne die Angst zu haben, verpfeifen zu werden. Stell euch vor Ihr redet mit eurer besten Freundin über das neue Buch, was es ihr gerne haben wollt aber nur auf Englisch erhältlich ist. Plötzlich stehen am nächsten Tag die Polizei vor eurer Tür und nimmt euch fest, wegen Verdacht das ihr ein Spion seid. Da muss nur die falsche Person eure Gespräch mit bekommen haben und ihr oder eure Freundin, seid einfach weg. Irgendwo verschleppt, ohne eine Chance auf Rückkehr. Das Leben wie wir es kennen, wäre einfach nicht möglich. Das hat mich am meisten schockiert, da Tritt der Mord der Kinder fast schon in den Hintergrund. Und das ist mit das einzige Manko das ich finde. Der Tod der Kinder, rückt eigentlich immer etwas in den Hintergrund. Es wird sehr deutlich das der Schwerpunkt eher woanders liegt. Das macht das Buch nicht schlecht und vielleicht macht genau das den Charm des Buches aus. Leider kann ich nicht mehr dazu sagen, den der Plotwist hat mich wirklich umgefegt. Also wirklich umgefegt. Ich hab das Buch kurz weg legen müssen, um damit klar zu kommen. Deshalb will ich gar nicht mehr sagen. Man muss es einfach gelesen haben.
3/5✨
In „Kind 44“ hab ich immer mal wieder reingelesen, als ich Lust auf einen Thriller hatte und habe es nebenbei immer mal wieder als Hörbuch gehört. Es ist teilweise brutal und verstörend, vor allem mit dem Hintergrund, dass es auf wahren Begebenheiten beruht. Auch die Zustände Russlands in den 50er Jahren wurden gut recherchiert und die Atmosphäre richtig gut rüber gebracht. Das trägt auch zum düsteren Bild des Buches bei. Es gab auf jeden Fall sehr spannende Szenen, aber auch viele die sich sehr gezogen haben.
Einfach nur mitreißend
Das Buch vereint Geschichte aus der Moskauer Nachkriegszeit mit einer spannenden Kriminalgeschichte. Erschreckende Einblicke in vergangene Zeiten, die nicht viel Fantasie brauchten um sich in die Situationen hinein zu versetzen. Ein wahnsinnig toller Schreibstil hat mich kaum das Buch weglegen lassen. Das Ende hat sich leider etwas hingezogen, aber der Plot war trotzdem unvorhersehbar.
Ein Thriller der anderen Art, aber nicht weniger lesenswert. Ich lese seit dem Studium eher selten Bücher zum Thema Politik oder Ideologie. Nichtsdestotrotz hat mich die Thematik gefangen genommen.
In einem #öffentlichenbücherschrank 📖 bin ich vor kurzem über ein Buch gestolpert dessen #Rückentext mich neugierig gemacht hat. Es handelt sich um #kind44 von #tomrobsmith Es geht um einen #Serienmörder in der Sowjetunion zur Stalinzeit. Seine Verbrechen bleiben ungesühnt, da sie stets politischen Feinden untergeschoben werden. Ein Zusammenhang der Fälle, die stets nach dem selben grauenvollen Ritual ablaufen, wird nicht erkenntlich. Ein Geheimdienstoffizier erkennt Parallelen und beginnt entgegen der Anweisungen von oben mit Ermittlungen. Obwohl es entlang der Bahnlinie der transsibirischen Eisenbahn über drei Dutzend Fälle gegeben hatte, kommt es einem Staatsstreich nahe, gegen einen Serienmörder zu ermitteln, denn ein solches Verbrechen gibt es im #Kommunismus nicht. Solche Taten sind Folge falscher westlicher #Ideologie und daher kann es dies nicht geben, ohne dass es die geltenden politischen Lehre in Gefahr bringt. Ein #Thriller der anderen Art, aber nicht weniger lesenswert. Ich lese seit dem Studium eher selten Bücher zum Thema #politik oder #ideologie. Nichtsdestotrotz hat mich die Thematik gefangen genommen. Ganz nebenbei ist ein Buch das im eisigen russischen Winter spielt eine erstaunlich gut Abkühlung im Sommer 😉 #hartertobak #nichtsfürschwachenerven #nichtsfürzartbesaitete #thrillerliebhaber #thrillerfan #buchempfehlung #buchtipp #leseratte #lesetipp #lesenswert #bücher #bücherwurm #lesenistkinoimkopf #verbrechen #russland

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Für mich der Beste Thriller
Nach 13 Jahren, habe ich nun zum zweiten Mal dieses Buch gelesen und es gefällt mir immer noch so gut. Wenn man sich etwas mit geschichtlichen und politischen Hintergründen zur Sowjetunion auskennt oder zumindestens sich dafür interessiert, ist es ein Vergnügen dieses Buch zu lesen. Es ist interessant, schockierend, spannend und auch emotional. Ich liebe es.

Düster, spannend und absolut fesselnd
Das Buch hat mich komplett begeistert. Die Mischung aus Thriller und politischem Drama in der Stalin-Zeit ist extrem packend gewesen. Besonders stark fand ich Leos Entwicklung vom überzeugten Staatsdiener hin zu jemandem, der das System zunehmend hinterfragt. Dazu kommt eine durchgehend bedrückende, kalte Stimmung, die perfekt zur Geschichte passt. Für mich war es nicht nur spannend, sondern auch emotional und gesellschaftlich sehr eindrucksvoll.
Ich muss das Buch erstmal verarbeiten. Menschlichen Abgründen, Momenten in denen man am liebsten wegsehen möchte und in denen sich der Magen umdreht, und dann doch: Menschlichkeit, Nächstenliebe und bewegende Momente. Wichtiges Buch, das sich aber nicht ganz so einfach in einem Rutsch durchlesen lässt. Bin mir auch noch nicht ganz sicher, ob ich Band zwei und drei lesen werde.

Kind 44 - In einem Staat ohne Verbrechen ist die Wahrheit das größte Vergehen.
Kind 44 von Tom Rob Smith ist ein düsterer Thriller, der im stalinistischen Russland der 1950er-Jahre spielt und seine Wirkung vor allem aus der beklemmenden politischen Atmosphäre zieht. Die Grundidee ist stark: Ein System, das Verbrechen leugnet, macht die Wahrheit selbst zum Verbrechen. Diese Prämisse trägt den Roman über weite Strecken und sorgt für eine konstant hohe Spannung. Die große Stärke des Romans liegt in der Atmosphäre. Angst, Misstrauen und staatliche Willkür durchziehen jede Seite und machen deutlich, wie gefährlich es ist, Fragen zu stellen. Die Ermittlungen wirken bedrückend realistisch, weil sie ständig von politischen Zwängen und persönlichen Risiken überschattet werden. Gleichzeitig überzeugt die Entwicklung der Hauptfigur, die sich langsam vom loyalen Systemdiener zum Zweifler und Suchenden wandelt. Nach dieser starken Anlage verliert der Roman jedoch stellenweise an erzählerischer Balance. Die Handlung wird in Teilen sehr ausführlich erzählt, sodass sich einzelne Abschnitte deutlich ziehen und an Spannung einbüßen. Trotzdem überzeugt Kind 44 durch seine dichte Atmosphäre und die Entwicklung der Hauptfigur Leo Demidow, dessen innerer Konflikt glaubwürdig und konsequent erzählt wird. Der Roman bleibt im Gedächtnis, weil er zeigt, wie zerstörerisch ein System sein kann, das Wahrheit nicht zulässt. Von mir 8️⃣ von 🔟 Punkten. Bewertung: 8 von 10 Punkten.

Das Buch war spannend bis zur letzten Seite. Die geschichtlichen Hintergründe der damaligen Zeiten unter Stalin haben mich teilweise sehr erschüttert. Mehrmals musste ich das Buch schließen und durchatmen. Am Ende aber ein wirklich tolles Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte, weil ich einfach wissen musste, wer der Mörder war und ich gleichzeitig gerne die Reise von Leo und Raisa verfolgt habe. Absolut empfehlenswert.
Niemand ist sicher - und jeder ist verdächtig
Bereits ab den ersten Seiten war ich in das Buch vertieft. Der Schreibstil ist klar und eindringlich, was perfekt zur düsteren Atmosphäre des stalinistischen Russlands passt. Ich konnte mich sehr gut in die Welt hineinversetzen – kalt, bedrückend, voller Misstrauen und Angst. Dadurch bin ich schnell in die Geschichte reingekommen und wollte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Besonders beeindruckt hat mich der Hauptcharakter Leo Demidow. Anfangs ist er ein treuer Offizier des sowjetischen Sicherheitsdienstes, der voll und ganz an das System glaubt. Doch je mehr er hinterfragt und je mehr Zweifel ihn plagen, desto spannender wird sein innerer Konflikt. Im Sinn von: Vertraue niemandem, nicht einmal dir selbst. Diese Wandlung ist sehr glaubwürdig beschrieben und macht ihn zu einer vielschichtigen Figur, mit der man mitfühlt, auch wenn man nicht jede seiner Entscheidungen gutheißen kann. Mit Raisa, seiner Frau, hatte ich es zunächst schwer. Sie wirkte kühl, unnahbar und in ihren Reaktionen oft unverständlich. Erst im Laufe der Handlung – vor allem gegen Ende – wurde ihr Verhalten nachvollziehbarer, als sie beginnt, sich Leo gegenüber zu öffnen. Im Rückblick fand ich ihre Entwicklung sehr interessant, auch wenn es ein wenig gedauert hat, bis ich Zugang zu ihr gefunden habe. Die Spannung wird über weite Strecken konsequent aufgebaut. Die Ermittlungen rund um die grausame Kindesmordserie sind fesselnd und gut durchdacht. Es gibt mehrere Wendungen, die mich überrascht haben insbesondere gegen Ende, als plötzlich Zusammenhänge deutlich werden, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Ein kleiner Kritikpunkt von meiner Seite: Das Ende kam mir etwas zu plötzlich. Das ganze Buch arbeitet auf diesen Moment hin, und dann ist der Showdown relativ kurz und schnell abgehandelt. Da hätte ich mir ein etwas ausführlicheres Finale gewünscht. Fazit: Ein spannender, atmosphärisch dichter Thriller mit starker Charakterentwicklung und einer interessanten, historisch beklemmenden Kulisse. Trotz des etwas abrupten Endes hat mich das Buch begeistert – vor allem, weil die Figuren so glaubwürdig gezeichnet sind und sich stark weiterentwickeln. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Trilogie!
Sehr deprimierend, dennoch ganz gut!
Das Buch war schon sehr spannend. Dennoch für meinen Geschmack etwas zu deprimierend. Die düstere, kalte und trostlose Atmosphäre, hat perfekt gepasst für das Buch, hat mich aber sehr oft runtergezogen. Daher habe ich auch etwas länger für das Buch gebraucht. Es ist ein guter Thriller, gute Story, gute Protagonisten. Aber zu 100% konnte er mich nicht überzeugen.
Packender Thriller mit einem historischen Kontext
❤️ - sehr spannend und unterhaltsam - die bedrückende Atmosphäre der Stalin Ära wird sehr gut wiedergegeben - trotz der etwas nicht ganz nachvollziehbaren Handlungen der Hauptcharaktere wirken sie sehr sympathisch und nahbar 💔 - manchmal wirken die Handlungen zu dramatisch und zu konstruiert Fazit: Das Buch ist mehr als nur ein Thriller. Es eine erschütternde Auseinandersetzung mit einem dunklen Kapitel der russischen/sowjetischten Geschichte. Der Roman ist sowohl für Fans von historischen Romanen als auch für Thriller-Liebhaber absolut empfehlenswert.
Tolle Thriller! - Empfehlenswert
Im Großen und Ganzen bin ich sehr überzeugt von dem Buch Kind 44. Es vermittelt auf eindrucksvolle Weise die Stalin-Epoche und gibt einen intensiven Einblick in den damaligen Alltag. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Leo und Raisa. Was zunächst kühl und distanziert beginnt, entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einer Verbindung voller Wärme und Zuversicht. Außerdem fand ich es sehr spannend, dass die Handlung kaum vorhersehbar ist. Meine eigenen Vermutungen haben sich immer wieder als falsch herausgestellt, was die Spannung durchgehend aufrechterhalten hat. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es dennoch: Der Einstieg in das Buch fällt nicht ganz leicht, und der Schreibstil ist stellenweise etwas anspruchsvoll. Insgesamt überzeugt das Buch jedoch als Gesamtpaket, weshalb ich es auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
Ein spannender Thriller zu Zeiten des Stalinismus.
Tom Rob Smith erzählt schnell, aber auch eher von der neutralen Ebene des Erzählers. Er beschreibt kurz und knapp, doch reicht das aus, um ein gutes Bild im Kopf zu schaffen. Zwar wirkt der Schreibstil sehr flüchtig und manchnal fehlt etwas Tuefe, doch trotzdem fängt man schnell an, mit den Protagonisten mitzufühlen und mitzuleiden. Obwohl es etwas braucht, um einen mitzuziehen, ist spätestens ab der Hälfte kein Aufhalten mehr und man kommt aus der Geschichte nicht mehr raus. Ein spannendes Buch!
Ordentlich!
📚Rezension | #Child44 - #TomRobSmith | Historischer Thriller📚 N‘Abend! Gemeinsam mit @viosbooks und @caro_liest habe ich mich an #Kind44 gewagt, nachdem es wirklich Jaaaaaahre auf meinem #SuB lag. Besonders herausfordernd fand ich das Genre zu benennen: Irgendwas zwischen Historischem Roman, politischen Thriller und Krimi wird es wohl sein. Spielt in Russland zu Zeiten der #UdSSR behandelt einfach mal Themen von Hungersnot über Stalinismus und Überwachungsstaat bis hin zum staatlichen Versagen beim Thema Verbrechen (im Sozialismus sind ja schließlich alle gleich, also gibt es weder Mord noch Raub noch sonst was. Logisch oder?). Weitere Details siehe Bild 2! 📚Bewertung📚 (eventuell Spuren von Spoilern in den letzten 2 Sätzen) Mit Leo haben wir einen kernigen Protagonisten, der eine brutale Wandlung durch macht, bei der sowohl der Weg dahin als auch das Ergebnis den Titel „brutal“ verdienen. Eine Geschichte, die extrem spannend ist, die die absolut unfassbaren, leider sehr realitätsnahen, staatlichen Versagen in einem unschönenden Stil beschreibt und die menschlichen Abgründen eine starke Bühne gibt. Das gilt für alles in der Story, die Organe des Staates, die Handlungen und auch die Taten des Mörders, nur leider nicht für den Täter und sein Motiv. Wer den gleichnamigen echten Mörder googelt, der wird noch mehr enttäuscht sein, was in dem Buch aus dem Verhalten und dem Motiv des Killers geworden sind. Es ist fast schon verniedlichend und romantisierend, was ich eher nicht nachvollziehen kann, wenn ein Monster über 50 Menschen bestialisch tötet. Daher gibts ein paar Abzüge für das Motiv und das nicht genutzte Potential, es leibt aber eine Empfehlung für ein spannendes Buch mit 7/10 ⭐️ Kennt ihr das Buch oder den Film? Lest ihr die Story eines Buchs vorher bzw. nachher, wenn ihr wisst, dass es #basedonatruestory ist? #sozialismus #russland #serienmörder #igreads #bookstagram #books #bookstagramgermany #fürmehrmänneraufbookstagram #bookaholic #leseliebe #bücherliebe #booklove #rezension #bücherbücherbücher #lesenmachtglücklich #buchempfehlung #buchblogger #buchtipp #buchliebe #thriller #thrillerlove #brosofbookstagram #book #igbooks
Sehr spannendes Buch von Anfang bis Ende. Ist teilweise brutal und verstörend, vor allem mit dem Hintergrund, dass es auf wahren Begebenheiten beruht. Auch die Zustände Russlands in den 50er Jahren wurden gut recherchiert und tragen zum düsteren Bild des Buches bei. Keine einfache Entspannungslektüre!
Höhen und Tiefen
Die Geschichte klingt spannend. Die erste Hälfte des Buches hatte leider viele Längen, dafür war die 2. Hälfte umso spannender. Die Flucht von Leo und Raisa ist sehr spannend geschrieben, wenn auch etwas unrealistisch. Das Buch zeigt das brutale Leben im Russland der Stalinzeit. Aufgrund der vielen Längen nur 3,5*
Spannend - Grausam - Menschlich
Ein extrem spannender Thriller der tief in die Abgründe der stalinistischen Sowjetunion führt. Neben der eigentlichen Handlung erfährt man vieles über den damaligen Alltag der Menschen und die allgegenwärtige unterschwellige Bedrohung durch den Staat. An einigen Stellen dachte ich "Das kann doch nicht stimmen, so grausam können Menschen nicht sein!". Als ich mich dann selbst weiter informiert habe, ist mir klar geworden, wie gut und sorgfältig Tom Rob Smith für diesen Thriller recherchiert hat. Wer Lust hat auf Spannung in Kombination mit einem Einblick in ein düsteres Kapitel aus der Geschichte der Sowjetunion wird mit diesem Buch genau das Richtige finden.
Kind 44 - Tom Rob Smith Für mich war dieses Buch eines mit dem größten positiven Überraschungseffekt aus meinem letzten Lesejahr. Ich hatte das Buch vor Eeewigkeiten mal als Mängelexemplar gekauft und danach nie wieder angerührt. Letzten Sommer wollte ich allerdings mal alte SuB Leichen lesen, weswegen ich dann endlich zu dem Buch gegriffen habe. Und jetzt wünschte ich, ich hätte es schon früher getan!! Ich fand das Buch richtig richtig gut 😍 Für mich war es genau der richtige Mix aus Spannung und nicht zu blutig beschriebenen Morden. Das Buch spielt im Moskau von 1953. In der damaligen Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen, weswegen eine gefundene Jungenleiche als Unfall abgestempelt wird. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow fängt an auf eigene Faust zu ermitteln, als die nächste Kinderleiche gefunden wird. Dadurch bringt er sich und seine Familie in tödliche Gefahr. Das Ende kam für mich mehr als überraschend und ich habe zum Schluss die Seiten nur so überflogen, weil es mich so gefesselt hat! Kennt ihr das Buch? Gibt es eins, welches euch auch so positiv überrascht hat? ☺️✨ Und wie cool ist dieser Buchschnitt bitte? Ich finde farbige Buchschnitte machen ein Buch immer so einzigartig 😍

Wahnsinn!
Ich bin eigentlich kein Fan von Handlungen die in Zeiten von Kriegen spielen, deshalb hatte ich das Buch das erste Mal abgebrochen, gab ihm aber eine zweite Chance und muss sagen: es hat sich gelohnt! Es war spannend und Nerven aufreibend, es gibt viele dramatische Szenen und ein Ende, mit dem ich nicht gerechnet hatte!
1953: Kalter Krieg. Es herrscht das Terrorregime unter Stalin. Der MGB-Agent Leo Demidov ist von seinem Land und vom Kommunismus und sogar von den brutalen Praktiken der Geheimpolizei überzeugt. Doch als er bei einem Verhör feststellt, dass der Beschuldigte tatsächlich unschuldig ist, beginnt er zweifeln. Zumal plötzlich jemand ins Visier des MGB gerät, der ihm nahesteht: seine eigene Frau. Parallel dazu stirbt der Sohn eines Kollegen unter dubiosen Umständen. Alles deutet auf Mord hin. Doch Verbrechen darf es in der Sowjetunion nicht geben, denn die kommunistische Theorie sagt, dass jedes Verbrechen durch die Gleichstellung eines jeden überflüssig wird. Leo stößt auf weitere, ähnliche Fälle und will ermitteln. Doch das kann der Staat nicht zulassen… Was mich an diesem Buch am meisten beeindruckt hat, ist die Beschreibung der unglaublichen Ungerechtigkeit und Grausamkeit des kommunistischen Regimes. Ich hatte schon Berichte über den Terror unter Stalin gelesen, doch in diesem Buch wird das so anschaulich vermittelt, dass es mich bis ins Mark erschüttert hat. Jeder noch so kleine Verdacht konnte den Tod bedeuten. Ein Tierarzt, der den Hund eines ausländischen Diplomaten behandelt, muss ein Spion sein. Seine Nachbarn müssen gegen ihn aussagen und sich Vorwürfe ausdenken, tun sie es nicht, riskieren sie ihr eigenes Leben. Besteht einmal ein Verdacht, hast du keine Chance. In der ersten Hälfte des Buchs geht es hauptsächlich um dieses Thema und darum, wie Leo langsam den Glauben an sein Regime verliert. In der zweiten Hälfte geht es dann um die schreckliche Mordserie, die ja eigentlich gar nicht sein darf, und ihre Aufklärung. Das Bild des Mörders ist angelehnt an den Massenmörder Andrei Tschikatilo, auch bekannt als der “Ripper von Rostov”. Die besondere Grausamkeit der Morde ist erschütternd. Leos Suche nach ihm gestaltet sich dann nach typischer Thriller-Manier, Verfolgungsjagden, knappes Entkommen usw. Und, das ist mein einziger Kritikpunkt an diesem Roman, da trägt Tom Rob Smith schon ganz schön dick auf. Wie Leo immer wieder entkommt, empfinde ich teilweise schon als etwas unglaubwürdig. Stellenweise musste ich dabei an MacGyver denken… Das war also, wie so häufig bei Thrillern - wirklich nicht mein Ding. Dass Ridley Scott sich gleich die Filmrechte gesichert hat, kann ich gut verstehen, das Ganze schreit geradezu nach einer Verfilmung. Im Laufe der Ermittlung gibt es jedoch auch eine Enthülling, die einem wirklich den Atem raubt, das ist wirklich genial gemacht. Und insgesamt hat Tom Rob Smith das ganze Lob für das Buch auch verdient.
Ein Jahreshighlight!
Geht ihr gerne ins Kino? Der Kinofilm „Child 44“ ist irgendwann als ich noch zur Schule gegangen bin ins Kino gekommen und ich hab (mal wieder) den Zeitpunkt verpasst. Vor einiger Zeit hab ich dann gemerkt, dass es eine Buchverfilmung ist und das Taschenbuch beim Altenheim-Flohmarkt mitgenommen. Dann stand es noch ein paar Jahre ungelesen im Schrank und dank der #22für2022 Liste habe ich es nun im Juni gelesen. Ein Jahreshighlight! Wir befinden uns im Jahr 1953 in der Sowjetunion. Stalin lebt noch und Protagonist Leo ist ein recht hohes Tier bei der Staatssicherheit. Als einer seiner Untergebenen seinen Sohn verliert und Mordanklage erhebt, versucht Leo ihm klar zu machen, dass es sich um einen tragischen Unfall gehandelt hat und der Junge vom Zug überfahren wurde. In der perfekten Welt des Kommunismus gibt es schließlich keine Kriminalität – und erst recht keine Morde! Leo glaubt an diese Strukturen, an sein Land, an die Politik. Als jedoch seine eigene Frau als Spionin verdächtigt wird und er selbst die Wahl hat, Raisa zu denunzieren oder sie, sich selbst und seine Eltern zum Staatsfeind zu machen, kommen ihm Zweifel. Als er eine weitere Kinderleiche findet, die den Beschreibungen seines früheren Untergebenen gleicht, will Leo den Mörder finden – was ihn auf der Staatsfeindeliste weiter nach oben katapultiert. Nicht nur, dass das Buch ausgesprochen spannend war, auch die Atmosphäre des ganzen Landes wurde so gut rüber gebracht, dass ich auf meinem sonnigen Balkon zeitweise die Eiseskälte gespürt habe, emotional und temperaturmäßig. Leos schwindene Überzeugung vom System, seine Versuche, Erklärungen zu finden, seine steigende Verzweifelung und immer wieder der schockierende Alltag und die Entbehrungen, die selbst im Moskau der oberen Gesellschaft Normalität waren. Auch Kriegsstrategien wurden teils kurz angesprochen und an denen scheint sich in den letzten 70 Jahren nichts geändert zu haben, wenn man den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine damit vergleicht… Ein eindrucksvolles Buch!
Kind 44 war eins der Bücher die wirklich sehr sehr lange auf meiner Wunschliste und seit letztem Jahr Dezember auf meinem SUB. Endlich hab ich mich überwunden das Buch in die Hand zu nehmen und puuh was war das für ein Buch. Also ein Schocker war es aufjedenfall. Nichts für schwache Nerven. Vorallem die Grausamkeit des russichen Staates hat mich komplett aus den Socken gehauen. Mir war nie bewusst unter welchem Druck die Menschen gelebt haben müssen. Die Angst zu verhungern oder in ekelhaften Lebensverhältnissen zu leben, war fast an der Tagesordnung. Kein Schritt konnte gemacht werden ohne die Angst zu haben, verpfeifen zu werden. Stell euch vor Ihr redet mit eurer besten Freundin über das neue Buch, was es ihr gerne haben wollt aber nur auf Englisch erhältlich ist. Plötzlich stehen am nächsten Tag die Polizei vor eurer Tür und nimmt euch fest, wegen Verdacht das ihr ein Spion seid. Da muss nur die falsche Person eure Gespräch mit bekommen haben und ihr oder eure Freundin, seid einfach weg. Irgendwo verschleppt, ohne eine Chance auf Rückkehr. Das Leben wie wir es kennen, wäre einfach nicht möglich. Das hat mich am meisten schockiert, da Tritt der Mord der Kinder fast schon in den Hintergrund. Und das ist mit das einzige Manko das ich finde. Der Tod der Kinder, rückt eigentlich immer etwas in den Hintergrund. Es wird sehr deutlich das der Schwerpunkt eher woanders liegt. Das macht das Buch nicht schlecht und vielleicht macht genau das den Charm des Buches aus. Leider kann ich nicht mehr dazu sagen, den der Plotwist hat mich wirklich umgefegt. Also wirklich umgefegt. Ich hab das Buch kurz weg legen müssen, um damit klar zu kommen. Deshalb will ich gar nicht mehr sagen. Man muss es einfach gelesen haben.
3/5✨
In „Kind 44“ hab ich immer mal wieder reingelesen, als ich Lust auf einen Thriller hatte und habe es nebenbei immer mal wieder als Hörbuch gehört. Es ist teilweise brutal und verstörend, vor allem mit dem Hintergrund, dass es auf wahren Begebenheiten beruht. Auch die Zustände Russlands in den 50er Jahren wurden gut recherchiert und die Atmosphäre richtig gut rüber gebracht. Das trägt auch zum düsteren Bild des Buches bei. Es gab auf jeden Fall sehr spannende Szenen, aber auch viele die sich sehr gezogen haben.
Einfach nur mitreißend
Das Buch vereint Geschichte aus der Moskauer Nachkriegszeit mit einer spannenden Kriminalgeschichte. Erschreckende Einblicke in vergangene Zeiten, die nicht viel Fantasie brauchten um sich in die Situationen hinein zu versetzen. Ein wahnsinnig toller Schreibstil hat mich kaum das Buch weglegen lassen. Das Ende hat sich leider etwas hingezogen, aber der Plot war trotzdem unvorhersehbar.
Ein Thriller der anderen Art, aber nicht weniger lesenswert. Ich lese seit dem Studium eher selten Bücher zum Thema Politik oder Ideologie. Nichtsdestotrotz hat mich die Thematik gefangen genommen.
In einem #öffentlichenbücherschrank 📖 bin ich vor kurzem über ein Buch gestolpert dessen #Rückentext mich neugierig gemacht hat. Es handelt sich um #kind44 von #tomrobsmith Es geht um einen #Serienmörder in der Sowjetunion zur Stalinzeit. Seine Verbrechen bleiben ungesühnt, da sie stets politischen Feinden untergeschoben werden. Ein Zusammenhang der Fälle, die stets nach dem selben grauenvollen Ritual ablaufen, wird nicht erkenntlich. Ein Geheimdienstoffizier erkennt Parallelen und beginnt entgegen der Anweisungen von oben mit Ermittlungen. Obwohl es entlang der Bahnlinie der transsibirischen Eisenbahn über drei Dutzend Fälle gegeben hatte, kommt es einem Staatsstreich nahe, gegen einen Serienmörder zu ermitteln, denn ein solches Verbrechen gibt es im #Kommunismus nicht. Solche Taten sind Folge falscher westlicher #Ideologie und daher kann es dies nicht geben, ohne dass es die geltenden politischen Lehre in Gefahr bringt. Ein #Thriller der anderen Art, aber nicht weniger lesenswert. Ich lese seit dem Studium eher selten Bücher zum Thema #politik oder #ideologie. Nichtsdestotrotz hat mich die Thematik gefangen genommen. Ganz nebenbei ist ein Buch das im eisigen russischen Winter spielt eine erstaunlich gut Abkühlung im Sommer 😉 #hartertobak #nichtsfürschwachenerven #nichtsfürzartbesaitete #thrillerliebhaber #thrillerfan #buchempfehlung #buchtipp #leseratte #lesetipp #lesenswert #bücher #bücherwurm #lesenistkinoimkopf #verbrechen #russland
















































