Feuchtgebiete

Feuchtgebiete

Paperback
2.8412
Edgar SelgeBooks &Amp; MoviesSchoßgebeteAnalfissur

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Description

Dieses Buch muss nicht mehr vorgestellt werden: ›Feuchtgebiete‹ war ein gesellschaftliches Ereignis, das niemanden unberührt ließ, zu dem jeder eine Meinung hatte. Von Bild bis ZEITmagazin wurde es euphorisch besprochen, die Leserschaft durchzog alle Schichten. Ein echter Volksbestseller. Charlotte Roche erkundet hier schonungslos, wie wir mit unseren Tabus umgehen: ›Feuchtgebiete‹ zeigt einen weiblichen Körper in Nahaufnahme. Mutig, radikal und provokant rebelliert der Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität – und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin. Helen Memel liegt auf der Inneren Abteilung von Maria Hilf. Sie wartet auf den Besuch ihrer geschiedenen Eltern, in der irren Hoffnung, die beiden könnten sich am Krankenbett der Tochter endlich versöhnen. Unterdessen nimmt sie jene Bereiche ihres Körpers unter die Lupe, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten, und lässt Krankenpfleger Robin die Stellen fotografieren, die sich ihrem neugierigen Blick entziehen. Nebenher pflegt sie ihre Sammlung von Avocadokernen, die ihr auch in sexueller Hinsicht wertvolle Dienste leisten. Selbst wenn Helens Besessenheit eine Notoperation nötig werden lässt – ihr ungestümer Witz und ihre Wahrhaftigkeit machen sie zu einer Sensation nicht nur auf der Station des Krankenhauses. Denn sie spricht aus, was andere nicht einmal zu denken wagen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
250
Price
10.30 €

Posts

34
All
2

Hab es nach der Kotz Nummer abgebrochen denn das war selbst mir zu viel...

Wo es damals neu rausgekommen ist hab ich es einmal komplett gelesen aber nein nicht mehr jetzt. Was um alles in der Welt dachte ich mir damals hahaha

2.5

Wie soll man das erklären oder beurteilen?

Nach wie vor hab ich ein Ekel, wenn ich das Buch lese, aber ich mag die tiefere Geschichte um Helen und ihre Familie. Trotzdem überwiegt der Ekel zu oft.

3.5

Das Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise, welchen tiefgreifenden Einfluss Familie auf das eigene Leben haben kann – sowohl im Positiven als auch im Negativen.

Inhaltlich gehen die Gedanken und Emotionen der Figuren jedoch unter die Haut – teilweise richtig verstörend! Der Schreibstil ist super: bildhaft, intensiv und so lebendig, sodass man sich jede Szene genau vorstellen kann. Ob man das immer will ist die andere Frage 🙈

4

irgendwie ein klassiker meiner teenie-zeit

Feuchtgebiete war für mich damals als teenager irgendwie ein klassiker. ich glaube, fast jeder kannte das buch oder hatte zumindest davon gehört und genau deshalb wollte ich es unbedingt lesen. damals war es vor allem wegen der provokanten und extrem direkten art total faszinierend. vieles daran war schockierend, seltsam oder einfach komplett anders als das, was ich bis dahin gelesen hatte. genau das hat aber wahrscheinlich auch den reiz ausgemacht. wenn ich heute daran zurückdenke, steckt hinter dem ganzen provokanten image eigentlich deutlich mehr als nur der schockfaktor. zwischen den ganzen absurden und teilweise unangenehmen momenten geht es auch um einsamkeit, familie und ziemlich viele unsichere oder verletzliche seiten. für mich definitiv eines dieser bücher, die sehr an eine bestimmte zeit erinnern und die wahrscheinlich viele aus meiner generation irgendwann mal gelesen haben.

Brainfuck.

Also erstmal war es richtig gut geschrieben. Sehr einfach und gut lesbar. Über den Inhalt reden wir jetzt einfach nicht. Es war sehr unterhaltsam und generell einfach mal eine interessante Abwechslung.

4

🖤❤️

**Rezension zu *Feuchtgebiete* – 4 von 5 Sternen** Ich hatte lange gezögert, *Feuchtgebiete* zu lesen, vor allem wegen der negativen Reaktionen aus meinem Bekanntenkreis, die das Buch als ekelerregend und sinnlos bezeichneten. Doch als ich es schließlich doch in die Hand nahm, war ich überrascht – nicht nur von der Provokation, sondern von der Tiefe und der Reflexion, die dieses Werk bietet. Charlotte Roches Roman ist weit mehr als nur ein provokanter Blick auf den Körper und Sexualität – es ist eine mutige und radikale Auseinandersetzung mit den Tabus unserer Gesellschaft. Im Zentrum steht die 18-jährige Helen Memel, die nach einer missglückten Intimrasur im Krankenhaus liegt. Ihre Erlebnisse und Gedanken über ihren Körper und ihre Sexualität stellen alles infrage, was gesellschaftlich als "normal" gilt. Was für viele ekelhaft oder grenzüberschreitend erscheint, wird von Helen ohne Scham und ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Normen erforscht und hinterfragt. Sie zeigt auf, wie der Ekel zu einem konstruierten, kulturellen Konzept wird und wie dieser Ekel an Körperflüssigkeiten, Körpergerüchen und natürlichen Prozessen gesellschaftlich aufgeladen wird. Das Buch regt zum Nachdenken an – über Hygiene, Sexualität, Körpernormen und die Doppelmoral in unserer Gesellschaft. Helen ist eine Figur, die mit einer unerschütterlichen Offenheit und Neugierde an den Körper herangeht und alles, was als tabu oder unhöflich gilt, zur Sprache bringt. Sie lebt eine unzensierte Sexualität, die sie unabhängig vom männlichen Blick und der gesellschaftlichen Moral genießt. Die Fragen, die das Buch aufwirft – warum ist etwas eklig? Warum empören wir uns über bestimmte Aspekte der Sexualität und Hygiene, während wir andere unreflektiert akzeptieren? – sind sowohl provokant als auch erfrischend. Der Schreibstil von Charlotte Roche passt perfekt zu ihrer Hauptfigur. Direkt, umgangssprachlich und oft derb – aber genau das macht das Buch so authentisch. Die Sprache spiegelt die Gedankenwelt der Protagonistin wider und lässt den Leser an ihrer ungeschönten Sicht auf die Welt teilhaben. Auch wenn ich in einigen Szenen das Gesicht verzog, war ich nie der Meinung, dass das Buch nur aus Provokation besteht. Es geht viel tiefer, es fordert zum Innehalten und Hinterfragen auf. Was mir besonders gefallen hat, ist die Art und Weise, wie Helen sich mit ihrer eigenen Sexualität und den Tabus auseinandersetzt, die sie immer wieder überwindet. Sie ist eine Figur, die sich nicht den Normen fügt, sondern sie aktiv herausfordert. Ihre Reise im Krankenhaus wird so zu einer Reise der Selbstfindung, bei der sie sich mit ihrer Vergangenheit, ihrer Familie und ihren eigenen Wünschen beschäftigt. Die Handlung des Buches, die in nur wenigen Tagen im Krankenhaus stattfindet, ist auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders komplex, aber das muss sie auch nicht. *Feuchtgebiete* ist kein Abenteuerroman, sondern eine introspektive Erzählung, die sich auf die innere Welt der Protagonistin konzentriert. Helen ist die Geschichte – ihre Gedanken, ihre Beobachtungen, ihre Experimente und ihr Blick auf die Welt. Alles in allem ist *Feuchtgebiete* ein mutiger, provokativer und stellenweise unbequemes Buch, das viele Tabus anspricht und die Normen hinterfragt, die unser tägliches Leben bestimmen. Es ist eine kritische Auseinandersetzung mit den Themen Sexualität, Körper und Hygiene, die uns zur Reflexion anregt. Auch wenn ich nicht in allem mit der Protagonistin übereinstimme, hat mich das Buch auf vielen Ebenen zum Nachdenken gebracht. Die Sprache und die Themen mögen nicht für jeden Leser geeignet sein, aber wer bereit ist, sich auf die provokativen und teils unbequem ehrlichen Gedanken von Helen Memel einzulassen, wird mit einem lesenswerten und tiefgründigen Werk belohnt. 4 von 5 Sternen – für die mutige und provokante Auseinandersetzung mit Themen, die sonst oft totgeschwiegen werden.

🖤❤️
3

Das mit Abstand verrückteste, ekelerregendste, verwirrendste Buch, welches ich je gelesen habe!

Ich weiß nicht so recht, was ich sagen soll. Man muss sich wirklich darauf einlassen. Sonst kann man da echt nicht weiterlesen. Einfach durchziehen und nicht zu viel drüber nachdenken, eher wirken lassen. Manche Stellen waren so eklig, dass mir wirklich schlecht wurde und ich bin da eigentlich abgehärtet (dachte ich). Wie kann ein Buch so viel Ekel enthalten? Wie kann man sich eine Protagonistin so zusammenfantasieren? Zum einen bin ich wirklich erstaunt über die Fantasie, welche die Autorin beim Schreiben gehabt haben muss. Da sind teilweise Beschreibungen wo man wirklich an seine Grenzen stößt. Andererseits konnte ich das Buch auch nicht weglegen. Ich musste einfach wissen, was die Protagonistin als nächtes denkt/sagt/tut. Es hat mich wahrlich gefesselt. Das schafft nicht jedes Buch. Ich hab es an einem Tag durchgelesen, anders gings nicht. Hier und da feministische Züge, ein Protokoll der wohlmöglich schmutzigsten und grausigsten Gedanken, welche ein Mensch formen kann. Wie gesagt, eklig, aber doch auch unfassbar faszinierend. Sicherlich keine Lektüre für jede*n. Mal was ganz anderes, finde ich. Bin froh, es gelesen zu haben und gleichzeitig auch froh, dass es vorbei ist.

4

Das Buch ist besser als der Film. :)

Im Rahmen des 7 Tage Lesen habe ich zu dem Buch "Feuchtgebiete" gegriffen, da sonst keines meiner ungelesenen Bücher für den Buchstaben F herhalten konnte. Ich fing das Buch morgens im Zug auf dem Weg zur Arbeit an, habe es aber schnell wieder weggelegt und zu einem anderen Buch gegriffen (ich war darauf vorbereitet, dieses Buch nicht zu mögen...). Da ich aber wirklich, wirklich ungerne Bücher abbreche, habe ich mich am Freitagabend und Samstagmorgen hingesetzt und habe die knapp über 200 Seiten gelesen.Die 18 Jahre alte Helen hat sich bei der Intimrasur verletzt, sodass sie nicht nur ins Krankenhaus eingeliefert, sondern dort auch direkt operiert werden muss. Während sie im Krankenhaus liegt, denkt sie über verschiedene Dinge nach: Wie kann sie ihre geschiedene Eltern wieder zusammenbringen? Wieso denken alle Menschen, dass Intimhygiene so wichtig sei? Und wer hilft ihr, ihre Wunde zu fotografieren?Okay, nach den ersten 50 Seiten wollte ich das Buch am liebsten aus dem Zugfenster schmeißen vor lauter Ekel. Charlotte Roche beschreibt mithilfe ihrer Protganistin Helen allerlei Sachen, denen selbst der offenste Mensch nicht gewachsen ist. Wie oben schon erwähnt, habe ich mich dann doch noch durch die 219 Seiten gequält, denn dieses wirklich miese Buch war es mir nicht wert, dass ich es abbreche. Zu der Geschichte an sich lässt sich nicht so viel sagen, da Helen fast die ganze Zeit im Bett liegt und nur über die verschiedenen Sachen sinniert. Aber selbst die wenige Handlung, die Charlotte Roche um Helens Gedanken herumgestrickt hat, war dermaßen schlecht und unrealistisch, das ich nur noch den Kopf schütteln konnte. Ich kann das Buch keinem weiterempfehlen und weiß nun, dass bei Goodreads auch 0 Sterne vergeben werden können.

2.5

Verstörend traurig. Und traurig. Und verstörend.

2.5

Was zur Hölle. Ich habe so oft Ekel empfunden. Ich weiß es soll sich darauf abzielen. Aber es war so gar nicht meins.

4

Anmerkung: Diese Rezension ist möglicherweise nicht für Leser unter 18 Jahren geeignet! Inhalt Die 18 jährige Helen liegt nach einer missglückten Rasur ihres Hinterteils mit einer Analfissur im Krankenhaus und nutzt die ihr nun zur Verfügung stehende Zeit ausgiebig, um sich mit jeder einzelnen ihrer Körperöffnungen ausführlich zu beschäftigen. Dabei schwelgt sie in Erinnerungen an diverse Sexualpraktiken und Masturbationsversuche und überdenkt ihre ganz eigene Form von Hygiene und Sexualität. Pfleger Robin wird eher unfreiwillig in ihre seltsamen Handlungen mit einbezogen und fotografiert ihr letztendlich sogar den Arsch - schließlich will man ja seine Wunde auch mal selbst sehen... Zitate "Also habe ich mich zu einem lebenden Muschihygieneselbstexperiment gemacht. Mir macht es Riesenspaß, mich nicht nur immer und überall bräsig voll auf die dreckige Klobrille zu setzen. Ich wische sie auch vor dem Hinsetzen mit meiner Muschi in einer kunstvoll geschwungenen Hüftbewegung einmal komplett im Kreis sauber. Wenn ich mit der Muschi auf der Klobrille ansetze, gibt es ein schönes schmatzendes Geräusch und alle fremden Schamhaare, Tropfen, Flecken und Pfützen jeder Farbe und Konsistenz werden von meiner Muschi aufgesogen. Das mache ich jetzt schon seit vier Jahren auf jeder Toilette. Am liebsten an Raststätten, wo es für Männer und Frauen nur eine Toilette gibt. Und ich habe noch nie einen einzigen Pilz gehabt. Das kann mein Frauenarzt Dr. Brökert bestätigen." "Sie hat mir mal erzählt, dass der Sex mit meinem Vater ihr Schmerzen bereitet habe. Dass sein Penis zu groß für ihr inneres gewesen sei. Diese Information gehört zu dem Wissen, dass ich nicht haben will. Ich wollte mich doch eigentlich auf die Natur draußen konzentrieren. Dadurch kriege ich bessere Laune, als wenn ich über den Geschlechtsverkehr zwischen meinen Eltern nachgrübele. Ich stelle mir leider immer alles ganz genau vor. Und diese Vorstellung ist mir oft sehr unangenehm. Helen, töte diesen Gedanken in Dir." Fazit "Feuchtgebiete" ist der Debütroman der Autorin Charlotte Roche. Tjaa, was soll man als anständiges Mädchen von heute dazu noch sagen? Lange lange Zeit habe ich nur mit diversen Gerüchten und Halbwahrheiten bezüglich dieses Buches gelebt und irgendwann beschloss ich dann: Es reicht - ich überzeuge mich jetzt einfach mal selbst. Als Rezensent ist es allerdings schwer dieses Buch in irgendeiner Form zu bewerten, vorallem da die Praktiken, die die gute Helen anwendet einfach nur widerlich und abstoßend sind, das Buch meiner Ansicht nach jedoch nicht verurteilt werden kann und sollte, denn hier hat sich einfach mal jemand die Mühe gemacht sämtliche Tabu's der heutigen Gesellschaft in einen Topf zu packen, ordentlich umzurühen und zum Schluss nochmal in die Suppe zu spucken. Im großen und ganzen ist das ganze Buch eine reine Provokation, eine Aneinanderreihung von "tabuisierten" Themen, ohne Beschönigungen und möglichst anschaulich beschrieben. Alles was man von "Feuchtgebiete" so hört ist wahr: Es ist widerlich, ekelhaft und übertrieben, abgehoben und äußerst wahrscheinlich, dass es auf der Welt niemanden gibt der so ist wie Helen - zumindest nicht zu 100%. Trotzdem bin ich der Ansicht, dass uns die gute Charlotte Roche mit diesem Buch nicht nur einen "Tabu-Schocker" verpassen wollte, sondern uns auch etwas ganz anderes mitteilen wollte: Schämt euch nicht für die natürlichsten Vorgänge, nicht für's Urinieren, Masturbieren, Stuhlgang haben (ob zuhause oder der öffentlichkeit), für's Nase bohren oder das Kratzen am Hinterteil - wenn's sein muss, muss es sein. Im Grunde ist das ganze nichts anderes als ein Hinweis darauf, dass wir das, was wir zuhause im Verborgenen tun, genauso gut auch gut draußen tun könnte ohne uns zu schämen - aber da spricht ja wieder die Norm und der Anstand dagegen. Natürlich wird das ganze auf eine Art und Weise dargestellt, die jeden von uns wahrscheinlich eher anwidert, doch im großen und ganze soll uns wohl so eine Botschaft überbracht werden. Helen ist eine mehr als ausergewöhnliche Person, sie bricht alle Tabu's, alle Normen, alles was für jeden halbwegs hygienischen Menschen einen Standard darstellt, ist für Helen schon übertrieben. Sie wäscht sich nach dem Toilettengang nicht die Hände, wischt mit ihrem intimsten Körperteil über öffentliche Toiletten, betrachtet getrocknete Spermareste unter den Fingernägeln als "Sexandenkenkaubonbon" und findet, dass die "amerikanische Tamponindustrie" die reinsten Ausbeuter sind. Den Pfleger Robin lässt sie Bilder ihres frisch operierten, offenen Hinterteils machen und ist enttäuscht als die Bilder verschwommen sind, Die Kerne ihrer Avocadozucht führt sich die 18 jährige gerne auch mal ein und wenn gerade kein Mann zur Verfügung steht vergnügt sie sich auch schonmal mit dem Griff des Rasierers. Die Methode die Helen wählt um ihre Eltern wieder zusammenkommen zu lassen (also der reine Versuch) ist erschreckend und vorallem an diesem Punkt saß ich wirklich mit zusammengekniffenen Augen und schmerzverzerrtem Gesicht auf der Couch - ich konnte es mir einfach zu gut vorstellen, was da vor sich ging. Alles in allem hätte sich wohl kein passenderer Titel als "Feuchtgebiete" finden lassen können, vorallem weil sich Helen überausführlich über ihren Ausfluss und sonstige Körperflüssigkeiten auslässt, einschließlich Farbe, Konsistenz und Geschmack. Der Roman wurde in sehr offenen und ehrlichen Worten beschrieben, er beschönigt nichts und die Worten beschreiben sehr deutlich was gemeint ist - es wird niemals auch nur etwas ansatzweise beschrieben. Die Kapitel sind ausreichend lang und der Schreibstil hat trotz der Thematik etwas packendes. Trotzalledem kann ich dem Buch nur 4 Sterne geben, begründen kann ich es jedoch nur folgendermaßen: Ein 5 Sterne Buch muss mich einfach umhauen - Feuchtgebiete schafft es zwar, mich irgendwie zu überrumpeln, vollends begeistern konnte es mich jedoch leider nicht.

3

gut!

Jeder soll sich seine eigene Meinung über das Buch machen ;)

3

Das Buch war ein Renner,wo es rauskam,daher musste ich es auch einmal lesen. Was soll ich sagen?! Helen,um die es in dem Buch geht,ist wirklich sehr versaut und echt ekelig. Aber gut,nun habe ich auch dieses Buch geschafft. Die Autorin hat sich auf jeden Fall in der Fantasie gut ausgetobt.😅

5

Wie immer ganz anders als der Film 🍿

1

*1,5 Sterne Zunächst dachte ich noch, dass der Hass nicht gerechtfertigt sei. Wurden Körperflüssigkeiten ungewöhnlich detailiiert beschrieben? Ja. Doch keines der Dinge war so außergewöhnlich, dass es schockierend war darüber zu lesen. Ausfluss, Blut, Dinge, die jeder Mensch irgendwie hat. Doch dies dachte ich nur am Anfang. Als ich dachte, es würde von der Narrative her auf etwas hinauslaufen. Erst als ich nach und nach bemerkte, dass der einzige Plotpunkt war, dass sie sich unangenehme Schmerzen verursachte, nur damit ihre Eltern sie im Krankenhaus besuchen (in ihrer Hoffnung kommen sie dadurch auch wieder zusammen) war wahnsinnig idiotisch. Als sie ihre offene Wunde auf ein Pedal des Krankenhausbettes warf war es für mich vorbei. Auch der Moment, in dem sie erzählte, dass sie die Kotze ihrer Freundin trank, war für mich eines der ekligsten Dinge die ich je gelesen habe. Gäbe es eine Handlung hätte das Buch mehr als einen Stern bekommen. Stattdessen las ich das Buch fast komplett in einem Zug. Einfach, um es hinter mir zu haben.

0.5

War von Anfang an nicht so meins. Fand zu drüber. .

1

Eigentlich hätte das Buch mich fürs lesen bezahlen müssen. Wer das als feministisch bezeichnet ist ein Frauenhasser.

2

Teilweise unfassbar widerlich und gestört ....wirklich nicht mein Fall

5

Ich konnte das Buch nicht weglegen so spannend und angewiesener war ich , dass ich wissen MUSSTE wie es weiter geht

3

Helen Memel zieht sich bei einer Intimrasur im hinteren Bereich eine Analfissur zu und kommt auf die Innere Abteilung. Im Krankenhaus begibt sie sich an ihrem Körper auf eine abenteuerliche Reise und erkundet noch ein wenig mehr als sonst, ihre Körperöffnungen und Körperflüssigkeiten. Das ganze Buch dreht sich hauptsächlich um diese Themen, was viele Menschen dazu bewegt, das Buch als schlecht zu bezeichnen, oder es sogar zu hassen. Ich persönlich kann mit solchen Themen offen umgehen und hatte somit viel Spaß mit dem Buch. Wenn man das Geschriebene einfach ein wenig locker sieht und es mit Witz aufnimmt, kann man mit diesem Buch, obwohl es sehr eklig ist, recht amüsante Stunden verbringen. Die Menschen heutzutage sind immer noch sehr verschlossen, was diese intimen Themen betrifft. Doch ohne diese Dinge, wären wir alle nicht auf der Welt. Sexualität und die Erforschung des eigenen Körpers ist alltäglich und völlig normal. Der andere mehr, der andere weniger. Helen in diesem Buch, absolut extrem. Doch trotzdem ist die Hauptperson irgendwie liebenswert. Fazit: Das Buch ist gut zu lesen, auf Grund des lockeren und leichten Schreibstils. Sollte man sich mit solchen Themen eher auf Abstand befinden, sollte man das Buch nicht lesen. Man würde sich nur ekeln und ärgern. Für mich persönlich hat das Buch durch den Unterhaltungswert und den lockeren Humor mindestens 4 Sterne verdient.

1

Sorry, aber fand es echt eklig. Ist schon Jahre her, dass ich das gelesen habe, aber will da auch wirklich nicht mehr allzu lange drüber nachdenken. Der Film war genauso mies. Beides absolut nicht zu empfehlen. Gibt daher meine erste 1 🌟 Bewertung

3

Nicht so gut wie erwartet.

2

Meine Rezension findet ihr hier: http://janasbooklook.blogspot.de/2010/04/feuchtgebiete-charlotte-roche.html

2

Helen, die Körperausscheidungsrecyclerin, die durchgehend die wildesten inneren Monologen führt indem sie von Anfang bis Ende im Krankenhausbett liegt und sich nicht bewegen kann. Ja… man kann sich vorstellen, dass das irgendwann langweilig wird… oder? Großes Potenzial — grauenhafte Umsetzung Die schamlosen Themen, die hier genannt werden sind trotzdem wichtig und finde dass das Buch an sich auch eine gute Idee ist, aber leider ist hier Schockfaktor großgeschrieben und Plot einfach nicht vorhanden. Teilweise ist das Buch auch echt lustig und hat auch anfangs Spaß gemacht zu lesen. Man kommt auch sehr schnell durch, nur passiert eben nichts. Schade aber naja. 2 ⭐️

2.5

Ekelhaftes aber sehr einfach geschriebenes Buch. Nicht meins.

1

Im Grunde wäre die ganze Geschichte sogar ganz gut gewesen. Hätte die Autorin es nicht so krampfhaft auf "Hauptsache schön eklig und schön schocken" angelegt. Zu bemüht, zu gewollt und viel zu sehr nicht gekonnt.

2

2,5/5 (Sterne) Wow ist weiß gar nicht was ich zu diesem Buch sagen soll bzw. wie ich es bewerten soll. Das ganze Buch über habe ich zwischen angeekelt sein, mich selbst verklemmt fühlen und dem Gedanke wie gestört ist eigentlich die Protagonistin geschwankt. Ich hab das Buch in einem Tausch-Bücherschrank gefunden und mitgekommen, weil ich von dem Buch schon mal was gehört hatte. Gekauft hätte ich mir das Buch glaube nicht und wenn es mit 220 Seiten nicht vergleichsweise kurz gewesen wäre hätte ich vielleicht auch zwischen drin abgebrochen. Das Buch ist definitiv nichts für Jugendliche (U18). ACHTUNG (mögliche) Spoiler: Das eigentliche zentrale Thema des Romas (der Wunsch eines Scheidungskindes das die Eltern wieder zusammen kommen und gleichzeitig die kaputte Eltern-Kind-Beziehung), gehen leider in Provokation und Polarisierung mit dem Themen Sexualität und Hygiene unter. Das nicht jeder die gleichen sexuellen Vorlieben und Fantasien hat: OK. Das eine 18 jährige schon so viel sexuelle Erfahrung hat, erscheint mir persönlich etwas unrealistisch und ich hoffe, dass das nicht der durchschnittlichen 18-jähirgen entspricht. Zum Thema Hygiene: Auch da kann man ja unterschiedlicher Ansicht sein wie viel genug bzw. zu viel ist. ABER mit voller Absicht seine Körperflüssigkeiten mit möglichen Krankheitserregern drin zu verteilen oder in Wasser oder Essen, was man anderen später anbietet, zu mischen, GEHT’S NOCH? Ab ca. Seite 200 hatte ich kurz das Gefühl das es anfängt sich zu wiederholen bis dann am Ende doch noch ein kleiner Twist kam. Hätte die Autorin den Twist und die in meinen Augen zentralen Themen besser rausgearbeitet und dafür weniger im Ekel provoziert hätte mir das Buch deutlich besser gefallen.

3

Helen hat relativ viele Probleme, nur oberflächlich scheint es so, als wäre mangelnde Hygiene das gravierendste. Denn hinter der Ekel- und Lachfassade kommt eine tieftraurige Geschichte zum Vorschein über ein junges Mädchen, das seinen Platz sucht, das sich verzweifelt eine heile Familie wünscht und das versucht, sein Leben anders als andere zu leben. Ohne herumzuspoilern fällt es mir schwer, näher darauf einzugehen...nur so viel: das Ende fand ich total tragisch, hat mir aber super gefallen. Bücher mit Friede-Freude-Eierkuchen-jeder-ist-glücklich-happy-End mag ich nicht so sehr wie Bücher mit einem realistischeren, durchdachten Ende - und das hier fällt definitiv in letztere Kategorie. Auch ein weiterer Vorfall im Krankenhaus (ich sag nur "Bremse")...oh Mann, wie traurig ist das denn?! Ich muss aber auch zugeben, dass mir die Ekelszenen echt zu viel waren. Mal eine wäre okay gewesen, aber immer wieder?! Das löste bei mir das Gefühl aus, dass die Autorin einfach nur schocken wollte, denn die meisten dieser Szenen hatten meines Erachtens keinen anderen Sinn. Ich denke, gelesen hätte ich das Buch sicher nicht komplett (und hätte dabei das tolle Ende verpasst), aber mit der Autorin als Sprecherin ist wohl meine Ekelschwelle höher gerutscht, da man als Hörbuchhörerin ja noch ein Stück passiver ist. Außerdem fand ich ihre Art zu lesen und ihre Stimme schön (dies dann aber auch nur außerhalb der Ekelszenen) ;) Ohne den übertriebenen Schockeffekt wäre das Hörbuch ein 5-Sterne-Kandidat gewesen, da ich die Geschichte, die sich dahinter versteckt, sehr bewegend und super erzählt fand. Die Thematik einer auseinandergebrochenen Familie und das Nichtvermögen der einzelnen Familienmitglieder über Spannungsfelder, Gefühle, Probleme und Fehler miteinander zu sprechen, ist meiner Meinung nach auch eine sehr wichtige. Die Ekelabschnitte waren mir aber schon zu krass und zu häufig wiederkehrend.

5

Musste ich lesen!

Ich habe den Film gesehen und musste unbedingt das Buch auch noch lesen. Problem: mir wurde teilweise schlecht! Es ist so verdammt gut beschrieben und geschrieben aber ich muss weder den Film noch das Buch noch mal haben.

4

Nicht für jeden geeignet

3

Teils amüsant, teils derb und anstößlich, fast abartig

5

Ich muss meine alte Bewertung nochmals korrigieren, nachdem ich das Buch wiederholt gelesen habe. Fast freiwillig. Das Buch zum zweiten Mal lesen, kostet nämlich Mut, weil ich immer noch angeekelt die Seiten umschlage, wenn es zu detailliert um Kacke oder Blut geht. Dafür überwiegte dieses Mal mein Lachen, über den offenen Schreibstil von Roche, ihren Zynismus, ihre durch und durch nicht angepasste Protagonistin. Hach, meine Guilty Pleasure.

3

Viel Provokation, wenig Story, doch gut gemeint Das (Hör-)Buch: Helen liegt im Krankenhaus. Sie lässt sich ein großes Hämorride am Allerwertesten entfernen. Und während ihres Aufenthaltes erzählt sie munter von Erlebnissen, die für sie normal erscheinen, für andere eher eklig. Aber dabei verfolgt sie doch nur ein Ziel: geliebt zu werden. Vor allem von ihren Eltern. Und diese sollen sich gefälligst wieder zusammenraufen. Und das geht natürlich nur, wenn Helene bemitleidenswert im Krankenhaus liegt. Das Fazit: Bei diesem Buch kann man nur mit Vorurteilen starten, oder? So wie dieses Buch damals durch alle Medien zog, wollte ich es gar nicht lesen. Und diverse Meinungen aus meinem Freundeskreis hielten mich lange davon ab. Aber sei es drum: bei Hörbüchern wage ich gerne mal Experimente. Und so habe ich mich doch endlich an dieses Werk getraut. Und ja, die Vorurteile stimmen schon. Es ist eklig. Für mich aber an weit weniger Stellen im Buch als überall propagiert. Denn da fängt das Dilemma schon an: unsere Protagonistin ist anders. Sehr anders. Zum Teil durch eine zerrüttete Kindheit, wo sich niemand wirklich um sie gekümmert hat. Stets als Außenseiter mit viel Fantasie blieb nur die Entdeckung ihres eigenen Körpers übrig. Und irgendwie konnte ich Helen durchaus verstehen. Für sie beschreibt sie ganz normale Dinge. Und ich denke schon, dass das genau das ist, warum viele Frau Roche nicht verstanden. All diese Dinge passen zu Helen. Und irgendwie waren die Dinge alle normal. Vor allem aber menschlich. In der heutigen Zeit wird sehr schnell etwas als eklig empfunden. Sei es außerhalb der Norm oder ein Tabuthema. Und damit spielt die Autorin. Denn sie weiß, wie man Menschen einen Blick außerhalb der Komfortzone lockt. Das hat sie ja schon vorher in ihren TV-Sendungen bewiesen. Doch was ist nun mit der Story? Tja. Daran scheitert dieses Buch. Im Grunde gibt es kaum eine Geschichte. Der rote Faden ist der Krankenhausaufenthalt. Und das war noch das Spannendste. Denn da agiert Helen live, immer in Gedanken, wie sie ihre Eltern wieder zusammenbringen könnte. Auf einige der vielen Rückblicke hätte man durchaus verzichten können. Da merkte man schon, das eine gewisse Provokation der Autorin gewollt war. Aber sei es drum: Im Endeffekt ist Helen ein armes Ding. Verzweifelt und mit allen Mitteln kämpft sie um die Liebe ihrer Eltern. Und das gibt dem Buch doch noch einen traurigen Touch und gibt eine Mahnung an die Eltern von Scheidungskindern. Zu der Hörbuchfassung gibt es noch eine Ergänzung: die Autorin las dieses Buch selbst. Ein großer Fehler! Von der ersten Minute an merkt man, dass Frau Roche einfach nicht vorlesen kann. Alles klingt monoton. Ohne Betonung. Als könnte sie nur einen Tonlaut von sich geben. Zusammenfassend ist es doch ein Buch für Menschen, die sich nicht allzu schnell vor dem eigenen Körper ekeln. Leider gibt die Geschichte nur wenig her. Doch wer ein paar Tage mehr oder minder freiwilligen Krankenhausaufenthalt mit süßem Pfleger und Mission Elternliebe lesen möchte, findet hier das Buch dazu. Von der Hörbuchversion würde ich aber eher abraten. 2 – 3 Sterne https://booksoftination.wordpress.com/2017/03/01/charlotte-roche-feuchtgebiete/

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