Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Posts
Wednesday Addams als Detektivin
Da ich vom ersten Band der Flavia de Luce-Reihe so begeistert war, habe ich mit der Fortsetzung „Mord ist kein Kinderspiel“ nicht lange gewartet. Es ist der zweite Band einer aktuell zehnteiligen Detektivroman-Reihe. Der elfte Band „Des Henkers letzte Mahlzeit“ soll dieses Jahr am 27. November erscheinen. Eigentlich bin ich kein Fan ellenlanger Reihen, aber der erste Band war für mich überraschend ein Highlight. Die schlagfertige Protagonistin, die an Wednesday Addams erinnert und die im ländlichen England der 1950er-Jahre Todesfälle aufklärt, hat einen unvergleichlichen Charme. „Mord ist kein Kinderspiel“ von Alan Bradley erschien 2010 und ist bei Fans mindestens genauso beliebt wie der erste Band. Die elfjährige Flavia de Luce lebt im Juli 1950 mit ihrem Vater, ihren älteren Schwestern Ophelia und Daphne sowie dem Gärtner Dogger und der Haushälterin Mrs. Mullet im Anwesen Buckshaw unweit des englischen Dörfchens Bishop’s Lacey. Als der reisende Puppenspieler Rupert Porson mit seiner Gehilfin Nialla auftaucht, ist Flavia Feuer und Flamme. Sie spioniert den beiden vor der Aufführung am Samstag hinterher und findet schnell heraus, dass sie Geheimnisse haben. So versucht Nialla ihre Schwangerschaft zu verbergen. Und Rupert ist gar kein Unbekannter im Dorf, denn er scheint mit Gordon und Grace Ingleby von der Culverhouse Farm Geschäfte zu machen, deren Sohn vor einigen Jahren unter mysteriösen Umständen verstorben ist. Schnell wird Flavia klar, dass es mit der gerade eingekehrten Ruhe in Bishop’s Lacey schon wieder vorbei ist und der nächste Mord vor der Tür steht. Flavia de Luce mausert sich gerade zu einer meiner liebsten Buchreihen. Auch „Mord ist kein Kinderspiel“ hat mir wieder sehr gut gefallen. Flavia ist eine der faszinierendsten und komplexesten Protagonistinnen aller Zeiten. Die mysteriösen Todesfälle sind spannend aufbereitet und laden zum Miträtseln ein. Die sommerliche Atmosphäre des englischen Dörfchens im Jahr 1950 hat einen unvergleichlichen Charme. Gepaart mit chemischem Wissen, historischen Persönlichkeiten und viel Eloquenz bietet Alan Bradley ein breites Wissensfeld an, aus dem wirklich jeder noch etwas lernen kann. Nicht zu vergessen ist der herausragende Schreibstil mit einer feinen Prise britischen Humor. Lediglich das falsche Benennen der Hautfärbung bei Sauerstoffmangel sowie die recht langgezogene Einführung sind kleinere Kritikpunkte. Auch wenn mir der zweite Band wirklich gut gefallen hat, fand ich den ersten noch ein wenig besser. Deswegen bekommt „Flavia de Luce – Mord ist kein Kinderspiel“ von mir volle vier von fünf Federn. Für den August nehme ich mir definitiv den dritten Band „Halunken, Tod & Teufel“ vor.

Mord ist kein Kinderspiel - Flavia de Luce Band 2 von Alan Bradley übersetzt von Gerald Jung und Katharina Orgass erschienen bei Blanvalet Verlag Inhalt: Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt. Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es sogar eine echte Leiche! Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die Hobbydetektivin Flavia findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Doch schon bald stellt sich die bange Frage, ob Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann … Mein Leseeindruck: Im zweiten Band der Reihe muss die gewiefte Giftmischerin ein Fadenwirrwarr voller Verdächtiger entwirren und einige lose Fäden verfolgen um den wahren Täter des perfiden Puppenspiels zu entlarven. Dabei stößt sie auch auf Verbrechen aus der Vergangenheit. Obwohl sich Flavia viel lieber im heimischen Chemielabor aufhält oder in Ruhe auf dem Friedhof über den Tod sinniert, schlägt sie sich dank ihrer schlagfertigen Art, des schwarzen britischen Humors und der Atmosphäre auch in ihrem zweiten Kriminalfall. Herrlicher Krimispaß mit außergewöhnlichen Charkteren, absolut lesenswert! 🖤

Der 2. Band der Flavia de Luce-Reihe hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es war schön wieder von Buckshaw und Bishop's Lacey zu hören. Flavia ist durch ihre schlauen Schlussfolgerungen und ihrem chemischen Talent einfach eine einmalige kleine Heldin. Freue mich schon auf Band 3. Diesmal habe ich mir das Hörbuch von unserer Onleihe ausgeliehen und ich muss neidlos anerkennen, dass Andrea Sawatzki eine umwerfende Vorleserin in ist.
Eine spannende Geschichte mit Flavia de Luce. Flavia ist elf Jahre alt und liebt die Chemie. Sie liebt es in ihrem eigenen Labor mit chemischen Stoffen zu experimentieren. Flavia trifft auf den berühmten Puppenspieler Rupert Porson und seine Assistentin Nialla. Die beiden machen einen unfreiwilligen Zwischenstopp in Bishops Lacy und führen das Märchen "Jack und die Riesenbohne" vor. Doch wem sieht die Marionette "Jack" sehr ähnlich? Wie ist Rupert Porson ums Leben gekommen? Hat seine Vergangenheit etwas damit zu tun? Und wer ist eigentlich Robin?
Band 2 der Flavia de Luce Reihe weist eigentlich alle Punkte auf, die mir am ersten Teil so gut gefallen haben: Eine gute Portion britischer Humor, eine neugierige Protagonistin und einen spannenden Fall. Der Krimi rund um den toten Puppenspieler Rupert hat mir sogar besser gefallen als der Mord im Gurkenbeet in Teil 1. Trotzdem habe ich den Nachfolger mit einem Stern weniger bewertet, da Alan Bradley meiner Meinung nach die Spannung nicht durch den gesamten Roman hinweg halten konnte. Mit den Umständen des Mordes, den verdächtigen Personen und Flavias Ermittlungen bin ich absolut einverstanden und habe dort auch nichts vermisst. Leider gibt es aber zwischen den unterhaltsamen Ausflügen und Befragungen von Flavia viele unnötige Szenen und Abschweifungen, die zwar witzig geschrieben sind, dem Leser aber keinen Mehrwert bieten. Der Roman hat sich in meinen Augen sehr gezogen und hat mir darum auch ein bisschen weniger Spaß bereitet als der Vorgänger. Auf Band 3 bin ich trotzdem sehr gespannt und auch wenn ich diesen nicht sofort lesen möchte, steht er dennoch auf meiner Wunschliste. Dann bitte wieder mit mehr Konzentration auf das Wesentliche! (Juli 2017)
Nachdem mir "Mord im Gurkenbeet" eher weniger gut gefiel, bin ich wirklich begeistert von "Mord ist kein Kinderspiel". Irgendwie fließt die Geschichte besser und auch Flavia wird mir sympathischer, auch wenn ich sie viel älter als 10 (fast 11) schätzen würde. Alle Charaktere sind gut beschrieben, manche bleiben etwas außen vor, wie etwa der Rest der Famile de Luce. Und vielleicht ist das meinem vorbelasteten Hirn anzukreiden, aber ich fühlte mich beständig an Sherlock Holmes erinnert :D.
Die Rezension findet ihr auch auf meinem Blog: http://theghostwritersbooks.blogspot.de/ Den ersten Teil fand ich leider nicht so überzeugend, aber ich hab Flavia dann doch noch eine Chance eingeräumt, dank ReBuy. Aber auch jetzt bin ich mir immer noch nicht sicher, was ich von dieser Reihe halten soll. Flavia ist da das Problem. Sie löst mit ihren 11 Jahren schon Kriminalfälle, schreckt nicht vor Leichen zurück und besitzt ein chemisches Wissen, auf das ich glatt neidisch werden könnte. Dann kommt noch hinzu, dass sie die Polizei ausmanövriert, in dem sie einfach nur durch ihr Heimatdorf läuft/fährt und Leute, die scheinbar nichts mit dem Fall zu tun haben mit Fragen nervt. Das passt für mich einfach nicht zu einer 11 Jährigen in den 50iger Jahren. Auf der anderen Seite ist Flavia ein wirklich gelungener Charakter. Ihr unmögliches Wissen, der „Kleinkrieg“ mit ihren Schwestern und ihre doch recht skurrile Art, machen es schwer nicht über sie zu schmunzeln und sie eben nicht zu mögen. „Die Laute kamen aus der nordwestlichen Ecke des Friedhofs, unweit des Holzschuppens, in dem der Totengräber sein Werkzeug aufbewahrte. Als ich auf Zehenspitzen näher schlich, schwollen die Klagelaute an: dort heulte jemand vor sich hin, und zwar auf die gute alte Rotz-und-Wasser Art.“ Mord ist kein Kinderspiel, Alan Bradley, Seite 16 Die Handlung konnte mich auch in diesem Fall nicht wirklich überzeugen. Scheinbar geht es um den Mord an dem berühmten Marionettenspieler, der scheinbar zufällig im Dorf auftaucht. Aber dann kommt der ganze Rattenschwanz an Geheimnissen angerannt und verlangt Aufmerksamkeit. Dazu gehören ein alter Unfall mit Todesfolge, eine verrückte Frau und ein geheimnisvolles Waldstück. Und noch ein paar andere Dinge. Der eigentliche Mord an dem Marionettenspieler hat mir eigentlich gut gefallen, er war fremd, er schien niemanden zu kennen und war ein sehr eigener Typ. Da musste man einfach die Frage stellen, wer schuld ist. Auch das mit dem Marionettenspiel hat mir gefallen, das hat mich sehr an die Augsburger Puppenkiste erinnert. Es passt vor allem auch zu den 50iger Jahren und Flavias Alter. Leider war es damit ja nicht getan, denn auf der Farm, auf der der Marionettenspieler und seine Gehilfin untergebracht werden haust ja noch die ein wenig verrückte Frau mit ihrem Mann, deren Sohn in einem Unfall umgekommen ist. Das muss Flavia - warum auch immer - natürlich auch noch unter die Lupe nehmen und nach bohren. Man fragt sich wirklich, was das mit dem Mord an dem Marionettenspieler zu tun hat. Dieses Abweichen und überall nach bohren hat mich wieder gestört. Es scheint manchmal einfach so, als wenn Flavia einfach überall ihre Nase reinsteckt und so lange nach bohrt, bis sie etwas interessantes- nicht mal zwangsläufig nützliches - erfährt. Und dann ist da wie immer noch das kleine Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei. Natürlich wird Flavia nicht für voll genommen und wundert sich darüber immer wieder, die Tatsache dass ihr Alter der Grund sein könnte kommt unserer schlauen Chemie-Expertin gar nicht erst in den Sinn. Ein bisschen seltsam, wo sie doch sonst alles raus bekommt. Ich komm über meine kleinen Problemchen mit Flavia und ihrem Verhalten nicht undbedingt weg und auch diese Art zu „Ermitteln“ liegt mir einfach immer ein bisschen quer. Dennoch muss ich sagen, dass mir dieser Band besser gefallen hat, die Handlung hatte ein etwas spannenderes Thema und auch die Figuren waren interessanter. Ich kann dem dritten Band guten Gewissens noch eine Chance geben. 6 von 10 Punkten Annehmbar!
Description
Book Information
Posts
Wednesday Addams als Detektivin
Da ich vom ersten Band der Flavia de Luce-Reihe so begeistert war, habe ich mit der Fortsetzung „Mord ist kein Kinderspiel“ nicht lange gewartet. Es ist der zweite Band einer aktuell zehnteiligen Detektivroman-Reihe. Der elfte Band „Des Henkers letzte Mahlzeit“ soll dieses Jahr am 27. November erscheinen. Eigentlich bin ich kein Fan ellenlanger Reihen, aber der erste Band war für mich überraschend ein Highlight. Die schlagfertige Protagonistin, die an Wednesday Addams erinnert und die im ländlichen England der 1950er-Jahre Todesfälle aufklärt, hat einen unvergleichlichen Charme. „Mord ist kein Kinderspiel“ von Alan Bradley erschien 2010 und ist bei Fans mindestens genauso beliebt wie der erste Band. Die elfjährige Flavia de Luce lebt im Juli 1950 mit ihrem Vater, ihren älteren Schwestern Ophelia und Daphne sowie dem Gärtner Dogger und der Haushälterin Mrs. Mullet im Anwesen Buckshaw unweit des englischen Dörfchens Bishop’s Lacey. Als der reisende Puppenspieler Rupert Porson mit seiner Gehilfin Nialla auftaucht, ist Flavia Feuer und Flamme. Sie spioniert den beiden vor der Aufführung am Samstag hinterher und findet schnell heraus, dass sie Geheimnisse haben. So versucht Nialla ihre Schwangerschaft zu verbergen. Und Rupert ist gar kein Unbekannter im Dorf, denn er scheint mit Gordon und Grace Ingleby von der Culverhouse Farm Geschäfte zu machen, deren Sohn vor einigen Jahren unter mysteriösen Umständen verstorben ist. Schnell wird Flavia klar, dass es mit der gerade eingekehrten Ruhe in Bishop’s Lacey schon wieder vorbei ist und der nächste Mord vor der Tür steht. Flavia de Luce mausert sich gerade zu einer meiner liebsten Buchreihen. Auch „Mord ist kein Kinderspiel“ hat mir wieder sehr gut gefallen. Flavia ist eine der faszinierendsten und komplexesten Protagonistinnen aller Zeiten. Die mysteriösen Todesfälle sind spannend aufbereitet und laden zum Miträtseln ein. Die sommerliche Atmosphäre des englischen Dörfchens im Jahr 1950 hat einen unvergleichlichen Charme. Gepaart mit chemischem Wissen, historischen Persönlichkeiten und viel Eloquenz bietet Alan Bradley ein breites Wissensfeld an, aus dem wirklich jeder noch etwas lernen kann. Nicht zu vergessen ist der herausragende Schreibstil mit einer feinen Prise britischen Humor. Lediglich das falsche Benennen der Hautfärbung bei Sauerstoffmangel sowie die recht langgezogene Einführung sind kleinere Kritikpunkte. Auch wenn mir der zweite Band wirklich gut gefallen hat, fand ich den ersten noch ein wenig besser. Deswegen bekommt „Flavia de Luce – Mord ist kein Kinderspiel“ von mir volle vier von fünf Federn. Für den August nehme ich mir definitiv den dritten Band „Halunken, Tod & Teufel“ vor.

Mord ist kein Kinderspiel - Flavia de Luce Band 2 von Alan Bradley übersetzt von Gerald Jung und Katharina Orgass erschienen bei Blanvalet Verlag Inhalt: Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt. Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es sogar eine echte Leiche! Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die Hobbydetektivin Flavia findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Doch schon bald stellt sich die bange Frage, ob Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann … Mein Leseeindruck: Im zweiten Band der Reihe muss die gewiefte Giftmischerin ein Fadenwirrwarr voller Verdächtiger entwirren und einige lose Fäden verfolgen um den wahren Täter des perfiden Puppenspiels zu entlarven. Dabei stößt sie auch auf Verbrechen aus der Vergangenheit. Obwohl sich Flavia viel lieber im heimischen Chemielabor aufhält oder in Ruhe auf dem Friedhof über den Tod sinniert, schlägt sie sich dank ihrer schlagfertigen Art, des schwarzen britischen Humors und der Atmosphäre auch in ihrem zweiten Kriminalfall. Herrlicher Krimispaß mit außergewöhnlichen Charkteren, absolut lesenswert! 🖤

Der 2. Band der Flavia de Luce-Reihe hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es war schön wieder von Buckshaw und Bishop's Lacey zu hören. Flavia ist durch ihre schlauen Schlussfolgerungen und ihrem chemischen Talent einfach eine einmalige kleine Heldin. Freue mich schon auf Band 3. Diesmal habe ich mir das Hörbuch von unserer Onleihe ausgeliehen und ich muss neidlos anerkennen, dass Andrea Sawatzki eine umwerfende Vorleserin in ist.
Eine spannende Geschichte mit Flavia de Luce. Flavia ist elf Jahre alt und liebt die Chemie. Sie liebt es in ihrem eigenen Labor mit chemischen Stoffen zu experimentieren. Flavia trifft auf den berühmten Puppenspieler Rupert Porson und seine Assistentin Nialla. Die beiden machen einen unfreiwilligen Zwischenstopp in Bishops Lacy und führen das Märchen "Jack und die Riesenbohne" vor. Doch wem sieht die Marionette "Jack" sehr ähnlich? Wie ist Rupert Porson ums Leben gekommen? Hat seine Vergangenheit etwas damit zu tun? Und wer ist eigentlich Robin?
Band 2 der Flavia de Luce Reihe weist eigentlich alle Punkte auf, die mir am ersten Teil so gut gefallen haben: Eine gute Portion britischer Humor, eine neugierige Protagonistin und einen spannenden Fall. Der Krimi rund um den toten Puppenspieler Rupert hat mir sogar besser gefallen als der Mord im Gurkenbeet in Teil 1. Trotzdem habe ich den Nachfolger mit einem Stern weniger bewertet, da Alan Bradley meiner Meinung nach die Spannung nicht durch den gesamten Roman hinweg halten konnte. Mit den Umständen des Mordes, den verdächtigen Personen und Flavias Ermittlungen bin ich absolut einverstanden und habe dort auch nichts vermisst. Leider gibt es aber zwischen den unterhaltsamen Ausflügen und Befragungen von Flavia viele unnötige Szenen und Abschweifungen, die zwar witzig geschrieben sind, dem Leser aber keinen Mehrwert bieten. Der Roman hat sich in meinen Augen sehr gezogen und hat mir darum auch ein bisschen weniger Spaß bereitet als der Vorgänger. Auf Band 3 bin ich trotzdem sehr gespannt und auch wenn ich diesen nicht sofort lesen möchte, steht er dennoch auf meiner Wunschliste. Dann bitte wieder mit mehr Konzentration auf das Wesentliche! (Juli 2017)
Nachdem mir "Mord im Gurkenbeet" eher weniger gut gefiel, bin ich wirklich begeistert von "Mord ist kein Kinderspiel". Irgendwie fließt die Geschichte besser und auch Flavia wird mir sympathischer, auch wenn ich sie viel älter als 10 (fast 11) schätzen würde. Alle Charaktere sind gut beschrieben, manche bleiben etwas außen vor, wie etwa der Rest der Famile de Luce. Und vielleicht ist das meinem vorbelasteten Hirn anzukreiden, aber ich fühlte mich beständig an Sherlock Holmes erinnert :D.
Die Rezension findet ihr auch auf meinem Blog: http://theghostwritersbooks.blogspot.de/ Den ersten Teil fand ich leider nicht so überzeugend, aber ich hab Flavia dann doch noch eine Chance eingeräumt, dank ReBuy. Aber auch jetzt bin ich mir immer noch nicht sicher, was ich von dieser Reihe halten soll. Flavia ist da das Problem. Sie löst mit ihren 11 Jahren schon Kriminalfälle, schreckt nicht vor Leichen zurück und besitzt ein chemisches Wissen, auf das ich glatt neidisch werden könnte. Dann kommt noch hinzu, dass sie die Polizei ausmanövriert, in dem sie einfach nur durch ihr Heimatdorf läuft/fährt und Leute, die scheinbar nichts mit dem Fall zu tun haben mit Fragen nervt. Das passt für mich einfach nicht zu einer 11 Jährigen in den 50iger Jahren. Auf der anderen Seite ist Flavia ein wirklich gelungener Charakter. Ihr unmögliches Wissen, der „Kleinkrieg“ mit ihren Schwestern und ihre doch recht skurrile Art, machen es schwer nicht über sie zu schmunzeln und sie eben nicht zu mögen. „Die Laute kamen aus der nordwestlichen Ecke des Friedhofs, unweit des Holzschuppens, in dem der Totengräber sein Werkzeug aufbewahrte. Als ich auf Zehenspitzen näher schlich, schwollen die Klagelaute an: dort heulte jemand vor sich hin, und zwar auf die gute alte Rotz-und-Wasser Art.“ Mord ist kein Kinderspiel, Alan Bradley, Seite 16 Die Handlung konnte mich auch in diesem Fall nicht wirklich überzeugen. Scheinbar geht es um den Mord an dem berühmten Marionettenspieler, der scheinbar zufällig im Dorf auftaucht. Aber dann kommt der ganze Rattenschwanz an Geheimnissen angerannt und verlangt Aufmerksamkeit. Dazu gehören ein alter Unfall mit Todesfolge, eine verrückte Frau und ein geheimnisvolles Waldstück. Und noch ein paar andere Dinge. Der eigentliche Mord an dem Marionettenspieler hat mir eigentlich gut gefallen, er war fremd, er schien niemanden zu kennen und war ein sehr eigener Typ. Da musste man einfach die Frage stellen, wer schuld ist. Auch das mit dem Marionettenspiel hat mir gefallen, das hat mich sehr an die Augsburger Puppenkiste erinnert. Es passt vor allem auch zu den 50iger Jahren und Flavias Alter. Leider war es damit ja nicht getan, denn auf der Farm, auf der der Marionettenspieler und seine Gehilfin untergebracht werden haust ja noch die ein wenig verrückte Frau mit ihrem Mann, deren Sohn in einem Unfall umgekommen ist. Das muss Flavia - warum auch immer - natürlich auch noch unter die Lupe nehmen und nach bohren. Man fragt sich wirklich, was das mit dem Mord an dem Marionettenspieler zu tun hat. Dieses Abweichen und überall nach bohren hat mich wieder gestört. Es scheint manchmal einfach so, als wenn Flavia einfach überall ihre Nase reinsteckt und so lange nach bohrt, bis sie etwas interessantes- nicht mal zwangsläufig nützliches - erfährt. Und dann ist da wie immer noch das kleine Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei. Natürlich wird Flavia nicht für voll genommen und wundert sich darüber immer wieder, die Tatsache dass ihr Alter der Grund sein könnte kommt unserer schlauen Chemie-Expertin gar nicht erst in den Sinn. Ein bisschen seltsam, wo sie doch sonst alles raus bekommt. Ich komm über meine kleinen Problemchen mit Flavia und ihrem Verhalten nicht undbedingt weg und auch diese Art zu „Ermitteln“ liegt mir einfach immer ein bisschen quer. Dennoch muss ich sagen, dass mir dieser Band besser gefallen hat, die Handlung hatte ein etwas spannenderes Thema und auch die Figuren waren interessanter. Ich kann dem dritten Band guten Gewissens noch eine Chance geben. 6 von 10 Punkten Annehmbar!















