Die Erwählten von Aranea Hall
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Book Information
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Susanne Gerdom, 1958 geboren, ist am Niederrhein in Rheinhausen aufgewachsen, wo sie auch zur Schule ging. Nachdem sie ihre Lehre als Buchhändlerin abgeschlossen hatte, beschäftigte sie sich mit dem Theater und verbrachte einige Jahre als Schauspielerin und Regisseurin in Düsseldorf. Später begann sie, Fantasy und Science-Fiction zu schreiben. Ihr Roman „Anidas Prophezeiung“, Auftakt zu ihrer märchenhaften Anida-Trilogie, wurde als Fantasy-Entdeckung des Jahres 2003 gefeiert. Sie lebt und arbeitet seit 2008 wieder am linken Niederrhein.
Posts
Sprachlos….
Puh, was ist das denn? Die Grundidee und die groben Züge der Story gefallen mir gut. Nichts originäres. Teenager mit besonderen Fähigkeiten an einer ebenso besonderen Schule. Aber das kann ja durchaus unterhaltsam sein und macht mir oft total Spaß. Viele Jugendbücher haben einen besonderen Charme, da sie oft humorvoll und sarkastisch sind. (zB die Romane von Kerstin Gier oder auch Lockwood&Co. von Jonathan Stroud), aber das hier war einfach plump. Die Charaktere begegnen sich entweder unverhältnismäßig aggressiv oder notgeil. Dinge wie: „Fi* dich ins Knie, …“ S. 28 brauche ich persönlich wirklich nicht zu lesen. Einige Passagen halte ich außerdem für ein Jugendbuch für absolut unangemessen. „Aber Jayce wusste, wenn sie aufblickte, dann würden ihre skeptischen grauen Augen ihn auf Abstand halten - und das reizte ihn umso mehr. Kühl, distanziert und bissig. Die Herausforderung, hinter ihre Verteidigungswälle zu gelangen, erhöhte den Reiz des Spiels. Dieses Mal würde die Trophäe ihm gehören! Er näherte sich mit geschmeidigen Schritten, ein Raubtier auf der Pirsch. Seine Beute spürte seine Anwesenheit, sie blickte auf und schenkte ihm einen dieser unterkühlten Blicke.“ S. 65 Die Herausforderung hinter ihre Verteidigungswälle zu gelangen, erhöhte den Reiz des Spiels?!? Also bitte seit wann ist ein „Nein“ oder ablehnendes Verhalten denn eine Herausforderung? Auf S. 67 war ich dann endgültig raus: „Was siehst du dir da Hübsches an?“ „Eine ausnehmend appetitliche Kehrseite.“ Ein wenig später: „Sie kommt zum Klettern.“ Malik lachte. „Und damit hast du freie Sicht auf die Kehrseite und jede Entschuldigung, sie anzufassen, du Glückspilz.“ Abbruch.

Als Liv ohne ein Wort der Erklärung auf eine Fähre verfrachtet wird, glaubt sie, dass ihre Mutter sie in eine Besserungsanstalt abschiebt. Doch das Internet »Aranea Hall«, das abgeschieden auf einer Insel liegt, ist luxuriös und technisch hochklassig ausgestattet. Liv stellt fest, dass jeder ihrer Mitschüler über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und sie fragt sich, was sie selbst in »Aranea Hall« verloren hat. Als sie mehr Zeit mit Jayce, einem attraktiven »Bad Boy« verbringt, erfährt sie von der »verborgenen Geschichte der Welt«, dem epischen Kampf zweier Geheimgesellschaften »Arachne« und »Nadir« - und dass »Aranea Hall« ein Ausbildungscamp für »Arachne« ist. Doch noch schockierender ist die Erkenntnis, dass ihre Mutter sie ihr ganzes Leben lang belogen hat. Wer ist Liv wirklich und wem kann sie überhaupt noch trauen? Quelle: Ueberreuther Verlag Meine Meinung: Nachdem Olivia kurz Liv genannt einen schweren Unfall hatte, wird sie von ihrer Mutter in das Internat Aranea Hall geschickt. Liv fühlt sich abgeschoben und ist sauer auf ihre Mutter, denn sie auch überhaupt keine Erklärung für den Schulwechsel bekommen. Die neue Schule ist wirklich seltsam und auch die Schüler geben Liv Rätsel auf. Sie hat sehr seltsame Fächer und alle benehmen sich recht eigenartig. Bei einer ihrer Hausaufgaben kommt Liv dann hinter das Geheimnis von Aranea Hall und gleichzeitig auch hinter das Geheimnis ihrer Eltern. Der Klappentext dieses Buches hat mich wirklich sehr angesprochen, denn Internatsgeschichten sprechen mich trotz meines Alters immer noch sehr an. Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Liv erzählt, aber auch Jayce kommt zwischendurch zu Wort. Am Anfang hat man als Leser überhaupt keine Ahnung worum es eigentlich geht, was mir unheimlich gut gefallen hat. Man erlebt als Leser mit wie Liv hinter das Geheimnis der Schule kommt, was sehr spannend und geheimnisvoll erzählt wird. Manche Dinge waren zwar etwas vorhersehbar, aber viele Dinge haben mich auch sehr überrascht. Ich persönlich mochte Liv am Anfang überhaupt nicht. Sie ist sehr aggressiv und lässt ihre schlechte Laune wirklich an jedem aus. Natürlich ist nachvollziehbar, dass sie sauer über den Schulwechsel ist, was sie aber nicht wirklich sympathisch macht. Natürlich gibt es auch eine Schulzicke, dir ihr das Leben schwer macht und einen typischen Bad Boy, der sich für sie zu interessieren scheint. Jayce gibt sich sehr geheimnisvoll, er scheint etwas vor Liv zu verheimlichen. Das Ende schreit förmlich nach einer Fortsetzung. Zwar gibt es keinen Cliffhanger, aber jede MEne Spielraum für einen weiteren Teil. Von mir bekommt das Buch 4,5 von 5 Punkten.
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Susanne Gerdom, 1958 geboren, ist am Niederrhein in Rheinhausen aufgewachsen, wo sie auch zur Schule ging. Nachdem sie ihre Lehre als Buchhändlerin abgeschlossen hatte, beschäftigte sie sich mit dem Theater und verbrachte einige Jahre als Schauspielerin und Regisseurin in Düsseldorf. Später begann sie, Fantasy und Science-Fiction zu schreiben. Ihr Roman „Anidas Prophezeiung“, Auftakt zu ihrer märchenhaften Anida-Trilogie, wurde als Fantasy-Entdeckung des Jahres 2003 gefeiert. Sie lebt und arbeitet seit 2008 wieder am linken Niederrhein.
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Sprachlos….
Puh, was ist das denn? Die Grundidee und die groben Züge der Story gefallen mir gut. Nichts originäres. Teenager mit besonderen Fähigkeiten an einer ebenso besonderen Schule. Aber das kann ja durchaus unterhaltsam sein und macht mir oft total Spaß. Viele Jugendbücher haben einen besonderen Charme, da sie oft humorvoll und sarkastisch sind. (zB die Romane von Kerstin Gier oder auch Lockwood&Co. von Jonathan Stroud), aber das hier war einfach plump. Die Charaktere begegnen sich entweder unverhältnismäßig aggressiv oder notgeil. Dinge wie: „Fi* dich ins Knie, …“ S. 28 brauche ich persönlich wirklich nicht zu lesen. Einige Passagen halte ich außerdem für ein Jugendbuch für absolut unangemessen. „Aber Jayce wusste, wenn sie aufblickte, dann würden ihre skeptischen grauen Augen ihn auf Abstand halten - und das reizte ihn umso mehr. Kühl, distanziert und bissig. Die Herausforderung, hinter ihre Verteidigungswälle zu gelangen, erhöhte den Reiz des Spiels. Dieses Mal würde die Trophäe ihm gehören! Er näherte sich mit geschmeidigen Schritten, ein Raubtier auf der Pirsch. Seine Beute spürte seine Anwesenheit, sie blickte auf und schenkte ihm einen dieser unterkühlten Blicke.“ S. 65 Die Herausforderung hinter ihre Verteidigungswälle zu gelangen, erhöhte den Reiz des Spiels?!? Also bitte seit wann ist ein „Nein“ oder ablehnendes Verhalten denn eine Herausforderung? Auf S. 67 war ich dann endgültig raus: „Was siehst du dir da Hübsches an?“ „Eine ausnehmend appetitliche Kehrseite.“ Ein wenig später: „Sie kommt zum Klettern.“ Malik lachte. „Und damit hast du freie Sicht auf die Kehrseite und jede Entschuldigung, sie anzufassen, du Glückspilz.“ Abbruch.

Als Liv ohne ein Wort der Erklärung auf eine Fähre verfrachtet wird, glaubt sie, dass ihre Mutter sie in eine Besserungsanstalt abschiebt. Doch das Internet »Aranea Hall«, das abgeschieden auf einer Insel liegt, ist luxuriös und technisch hochklassig ausgestattet. Liv stellt fest, dass jeder ihrer Mitschüler über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und sie fragt sich, was sie selbst in »Aranea Hall« verloren hat. Als sie mehr Zeit mit Jayce, einem attraktiven »Bad Boy« verbringt, erfährt sie von der »verborgenen Geschichte der Welt«, dem epischen Kampf zweier Geheimgesellschaften »Arachne« und »Nadir« - und dass »Aranea Hall« ein Ausbildungscamp für »Arachne« ist. Doch noch schockierender ist die Erkenntnis, dass ihre Mutter sie ihr ganzes Leben lang belogen hat. Wer ist Liv wirklich und wem kann sie überhaupt noch trauen? Quelle: Ueberreuther Verlag Meine Meinung: Nachdem Olivia kurz Liv genannt einen schweren Unfall hatte, wird sie von ihrer Mutter in das Internat Aranea Hall geschickt. Liv fühlt sich abgeschoben und ist sauer auf ihre Mutter, denn sie auch überhaupt keine Erklärung für den Schulwechsel bekommen. Die neue Schule ist wirklich seltsam und auch die Schüler geben Liv Rätsel auf. Sie hat sehr seltsame Fächer und alle benehmen sich recht eigenartig. Bei einer ihrer Hausaufgaben kommt Liv dann hinter das Geheimnis von Aranea Hall und gleichzeitig auch hinter das Geheimnis ihrer Eltern. Der Klappentext dieses Buches hat mich wirklich sehr angesprochen, denn Internatsgeschichten sprechen mich trotz meines Alters immer noch sehr an. Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Liv erzählt, aber auch Jayce kommt zwischendurch zu Wort. Am Anfang hat man als Leser überhaupt keine Ahnung worum es eigentlich geht, was mir unheimlich gut gefallen hat. Man erlebt als Leser mit wie Liv hinter das Geheimnis der Schule kommt, was sehr spannend und geheimnisvoll erzählt wird. Manche Dinge waren zwar etwas vorhersehbar, aber viele Dinge haben mich auch sehr überrascht. Ich persönlich mochte Liv am Anfang überhaupt nicht. Sie ist sehr aggressiv und lässt ihre schlechte Laune wirklich an jedem aus. Natürlich ist nachvollziehbar, dass sie sauer über den Schulwechsel ist, was sie aber nicht wirklich sympathisch macht. Natürlich gibt es auch eine Schulzicke, dir ihr das Leben schwer macht und einen typischen Bad Boy, der sich für sie zu interessieren scheint. Jayce gibt sich sehr geheimnisvoll, er scheint etwas vor Liv zu verheimlichen. Das Ende schreit förmlich nach einer Fortsetzung. Zwar gibt es keinen Cliffhanger, aber jede MEne Spielraum für einen weiteren Teil. Von mir bekommt das Buch 4,5 von 5 Punkten.






