Haus der tausend Spiegel
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Description
Book Information
Author Description
Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und fünf Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene.
Posts
Eine spannende, unheimliche und romantische Geschichte, welche durch angenehmen und flüssigen Schreibstil überzeugt. Die Erzählweise allerdings ist zuweilen etwas wirr und sprunghaft. Zum Beispiel sind Handlungsort und Zeit sehr unklar. Es wirkt wie das viktorianische London, doch werden auch Gegenstände wie Jeans oder ein T-Shirt erwähnt. Auch Antwerpen fällt das ein ums andere Mal, vermutlich handelt es sich hier um eine, unserer sehr ähnlichen, Parallelwelt. Generell versteht es Susanne Gerdom darauf ihre Leser die meiste Zeit des Buches im Dunklen tappen zu lassen und nur kleine Hinweise zu geben. Mit diesen kann man zwar Vermutungen anstellen, sicher sein kann man sich aber nicht. Die Auflösung am Ende wird dann sehr schnell abgewandelt sodass auch am Ende noch Fragen offen bleiben. Zu wenige Hintergrundinformationen sind eine Grundschwäche vom Haus der tausend Spiegel. Auch fremde Begrifflichkeiten muss sich der Leser selbst erklären. Alles in allem ist Susanne Gerdoms Werk eine nicht ausgeschöpfte, aber grundsätzlich schöne Idee, welcher man stilistisch gut folgen kann, durch fehlende Erklärung allerdings sehr schwer verständlich ist.
Auf diese Neuerscheinung habe ich mich schon länger gefreut. Nicht nur wegen dem interessanten Klappentext und dem tollen Cover. Sondern auch weil mich die Autorin mit Für König und Vaterland – Der Wechselbalg sehr bezeugen konnte. Das Cover schaut richtig toll aus. Ich sehe es die ganze Zeit an. Es fängt die düstere Atmosphäre des Buches perfekt ein. Außerdem passt es wie die Faust aufs Auge. Der attraktive Mann mit starrer Miene, der in tausend Spiegelstücke zerbricht. Perfekt gewählt. Leider ist der Klappentext meiner Meinung nach nicht so gut gewählt. Ich finde er suggeriert eine andere Geschichte. Wer bei dem Gedanken hier handle es sich um eine Dreiecksliebesgeschichte entnervt aufstößt, keine Sorge, dem ist nicht so. Sein Wesen war zersplittert bis in sein Innerstes hinein, in kleine Stücke zerbrochen, zerschnitten und zerfetzt. Seite 46 Zum Inhalt. Annik ist eine junge Hexe und möchte unbedingt an der Uni studieren. Doch dafür muss sie eine Aufgabe erfühlen. Welche, dies weiß sie auch nicht recht, nur dass sie sich dafür bei den van Leuwens um eine Stelle als Kindermädchen bewerben muss. Diese wohnen auf einem riesigen und beeindruckend Anwesen. Doch verhalten sich die Menschen dort komisch, es scheinen Menschen zu verschwinden ohne das jemand davon Notiz niemand. Allen voran der kleine Elias, der es vorzieht in einem Koffer zu leben und der seltsame Herr des Hauses Gabriel. Der zwar sehr attraktiv ist, aber auch eine Leere in den Augen trägt, die unheimlich erscheint. Seltsam ist auch, dass es keine Spiegel im Haus gibt und immer dieser Duft nach Rosen........ Zu den Charakteren. Annik ist unser Hauptcharakter. Sie ist eine junge Hexe und lebt in Belgien. Dies gefiel mir schon mal gut, mal ein anderer Spielort für eine Handlung. Hexen sind eher geduldet als akzeptiert, so dürfen sie sich in manchen Gegenden nur mit Erlaubnis bewegen. Sie ist ein starker und auch frecher Charakter. Sie spricht aus was sie denkt und versucht das Richtige zu tun. Das mochte ich an ihr. Als Hexe hat sie einen Begleiter, einen Gny, in ihrem Fall ein Chameleon mit dem Namen Ybbas. Die Vorstellung, wie Ybbas an ihrem Hals hängt oder ihrem Arm fand ich echt süß. Die Idee hat mir gut gefallen, da sie genauso wie der Spielort der Handlung nicht so gewöhnlich ist. Über ein Chameleon als Freund habe ich bis jetzt noch nie gelesen. Dann gibt es natürlich noch den männlichen Part. Gabriel van Leuwens. Er ist rätselhaft und unheimlich, aber auch attraktiv und irgendwie anziehend. Über ihn möchte ich gar nicht so viel schreiben, da ich euch nichts vorweg nehmen möchte. Dass ich die Autorin mag, habe ich ja schon erwähnt. Sie schafft es Fantasygeschichten gekonnt mit leichten Krimielementen zu verknüpfen. So rätselt man als Leser mit, was sich wohl hinter dieser und jener Aussage verbergen mag. Wieso dies gerade so geschieht und welche Motive für die jeweilige Handlung vorliegen. Noch dazu gibt es auch einen Schuss Liebe, aber nicht zu viel, sie überlagert zu keiner Zeit die Handlung. Die Atmosphäre, die sie in diesem alten Anwesen schafft, ist oft bedrückend und an manchen Stellen wird es auch unheimlich. Wenn man sich auf das Kopfkino einlässt und sich alles genau Vorstellt, kann es einen schon mal gruseln. Dies mag aber auch daran liegen, dass ich Spiegel etwas unheimlich finde. Weiß man doch nie so genau, was man vielleicht darin entdecken könnte........ Fazit: Auch mit diesem Buch konnte mich Susanne Gerdom überzeugen. Es in eine Schublade zu stecken ist nicht leicht, so stammt es aus dem Jugendfantasy Genre, hat aber auch Krimielemente mit einem Schuss Gefühle. Die Geschichte gibt dem Leser ein unheimliches und beeindruckendes Kopfkino. Die Handlung spielt in Belgien, der treue Freund von Annik ist ein Chameleon, beides trifft man nicht so oft in Geschichten an. Die Handlung ist spannend und fesselnd. Die Idee hinter der Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
Endlich FERTIG!! Bazinga. Dafür hab ich mir heute ein gutes Abendessen verdient :p 2,5 Punkte für gute Grundidee, die etwas mühselig umgesetzt wurde. *schade* Auch fehlten leider einige Erklärungen zur Welt, besonders gegen Ende... https://martinabookaholic.wordpress.com/2016/11/21/rezension-haus-der-tausend-spiegel/ Meine Gedanken zum Buch: Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen. Denn ich hatte schon so eine Vorahnung dass ich es mit dem Buch schwer haben würde. Es hat gut angefangen mit der Hauptfigur Annik, einer jungen Hexe, die beim normalen Volk einen Sommerjob als Kindermädchen antritt. Doch sie weiß, dass es keine gewöhnlicher Job ist, da er etwas mit ihrer Aufnahmeprüfung für die magische Universität zu tun hat. Das ist auch der Grund, warum sie wohl forscher und anders gegenüber dem strengen Chef Gabriel van Leuwen auftritt und ihre Zunge nicht im Zaum halten kann, wenn es um ihren Schützling, dem fünfjährigen Elias geht. Ein Kind, das sehr verstört ist, in einem großen Koffer lebt und nur schwer zu erreichen ist. Das ganze Setting ist gruselig, sehr gespenstisch angehaucht, was ich auch ganz interessant gefunden haben. Es war das Gefühl von ‚Das Geheimnis des Dorian Gray‘ oder von ‚Die Frau in Schwarz‘ omnipräsent. Leider wusste ich bis zum Schluss nicht zu hundert Prozent, in welcher Zeit die aktuelle Geschichte von Annik spielt. Es werden Jeans erwähnt und normale Shirts, also könnte es die Jetztzeit sein. Dann wieder könnte man auch glauben es spielt vor uns oder später. Genauso der Handlungsort war mir lange Zeit nicht klar, erst gegen Ende habe ich Antwerpen gelesen. Leider wird auch nie auf das Hexensystem eingegangen. Man kann nur erahnen, wie zb. aus beiläufigen Bemerkungen, dass es wie in den Anfängen der Nazi-Zeit war, in der die jüdischen Einwohner mit einer sichtbaren Armbinde durch die Stadt gehen mussten, so wie sich hier Annik auch als Hexe zu zeigen geben muss. Aber das war alles, zusammen mit der kurzen Information zur Uni, an die Annik gehen möchte – sonst nichts. *leider* Der Rest/ die Hauptgeschichte spielt in dem imposanten Herrenhaus der van Leuwen. Dort passieren immer wieder unerklärbare Dinge, gruselige Szenen wechseln sich ab und ganz eigene Figuren treffen auf Annik – die Verwandten von Gabriel. Was es mit diesen Verwandten auf sich hat, ist mir leider schon bei einem Drittel des Buches bewusst gewesen, nur der Grund war bei mir ein anderer, als es dann präsentiert wurde und hat mich dann als eigenständige Tatsache überrascht. Dennoch war es leider kein Buch für mich, nicht einmal die in meinen Augen nicht vorhandene Romanze konnte daran etwas ändern. Ich fand es eher etwas befremdlich wie sich Annik im Dunklen von einem Fremden, den sie nicht einmal sieht, wie verzaubert küssen lässt oder dass sie romantische Gefühle von 0 auf 100 für einen griesgrämigen Chef entwickelt. Sicher hatte Gabriel immer wieder diese kurzen Momente, in denen seine gute Seite zum Vorschein kam, aber daraufhin gleich verliebt in ihn zu sein… so ohne Grund und viel Zeit miteinander? Nun ja, jedem das seine
Die junge Hexe Annik nimmt eine Anstellung als Kindermädchen für Elias van Leuwens im Haushalt der Familie van Leuwens an. Schnell merkt sie, dass hier etwas nicht stimmt. Was ist mit Elias Mutter passiert und warum kommt der kleine Junge nicht aus deinem Versteck? Und dann sind da noch Gabriel, Daniel und Rafael van Leuwens, die sich alle sehr seltsam benehmen. Ist es Anniks Aufgabe, das Geheimnis der Familie van Leuwens zu lösen, um an der Hexenakademie aufgenommen zu werden? Annik will all diese Fragen beantwortet haben fängt an, Nachforschungen über die Familie anzustellen und sucht auf dem Anwesen nach Antworten. Obwohl ich das Cover recht interessant finde, wird es dieser unglaublich faszinierenden Geschichte, die die Autorin uns hier präsentiert einfach nicht gerecht. Die Handlung übte eine so starke Anziehungskraft auf mich aus, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Erzählt wird die Geschichte überwiegend aus der Sicht von Annik, wobei es auch kurze Abschnitte aus der Sicht von Gabriel und Daniel gibt. Annik ist eine wirklich mutige junge Frau, die unbedingt hinter das Geheimnis der van Leuwens kommen will. Dabei streckt sie auch nicht davor zurück, nachts alleine durch das Anwesen oder den Garten zu streifen, immer auf der Suche nach Antworten. Die Stimmung ist richtig schön schaurig und düster, was ich ganz toll fand. Das ganze spielt in Antwerpen und zuerst war mir nicht wirklich klar, in welchem Jahrhundert. Das Anwesen mit seinen seltsamen Bewohnern lies mich vermuten, dass wir uns im 19. Jahrhundert befinden, aber dagegen spricht, dass man da noch keine Turnschuhe und Jeanshosen getragen hat. In Anniks Welt gibt es Magie, die von Hexen und Hexer ausgeübt wird. Diese leben abgegrenzt von den anderen Menschen in eigenen Wohngegenden nur für Hexen. Das Verhältnis zwischen Hexen und Menschen ist eher feindlich. Dieser Konflikt spiegelt sich auch in der Handlung wieder. Natürlich gibt es auch Romanze, die eine sehr wichtige Rolle in der Handlung spielt. Aber hierzu werde ich nicht so viel verraten, denn sonst würde ich viel zu viel verraten. Insgesamt ist das Buch mein neues Monatshighlight und bekommt die volle Punktzahl von mir.
Das Buch hat einige kleine Ecken und Kanten, gefiel mir nicht immer, doch im Grossen und Ganzen fand ich die Geschichte sehr fesselnd. Erster Satz: "Annik brach früh am Morgen auf, nachdem sie eine Weile prüfend vor dem Spiegel gestanden hatte." Zum Inhalt: In dem Buch geht es, wie aus dem Klappentext ersichtlich, um eine junge Hexe namens Annik, die als Kindermädchen im Haus der van Leuwens eingestellt wird. In ihrer Zeit als Angestellte dort, fallen Annik immer wieder merkwürdige Ereignisse auf, sie hört ein Weinen und sie findet komische Statuen. Der Hausherr ist auch sehr eigenartig und der kleine Elias, um den sie sich kümmern soll, kommt nicht aus seinem Koffer. Es ist klar, dass hier etwas in Verbindung mit Magie steht und Annik will herausfinden, was es ist und wie das Rätsel zu lösen ist, denn nur dann kann sie ihren Studienplatz antreten. Meine Meinung zu dem Buch ist zwiegespalten. Ich finde den Schreibstil sehr flüssig und einfach zum Lesen, dadurch kam ich auch gut in die Geschichte rein. Ich mochte auch den "roten Faden" und die Aufteilung und Gliederung der Geschichte. Leider konnte ich mit Annik nicht immer warm werden, da sie meiner Meinung nach doch sehr nachlässig, frech und eigensinnig ist. Auch mit den anderen Personen der Geschichte konnte ich nur so halb etwas anfangen, bis mir dann klar wurde warum. Einzig Elias, Ybbas und Rafael schloss ich von Anfang an in mein Herz und wollte sie eigentlich auch nicht wieder gehen lassen. Zum Glück lebt ein Buch in den Köpfen der Leser ja noch weiter. Am Ende gab es für mich ein wenig viel hin und her in Zeit und Raum, da habe ich den Überblick ein etwas verloren. Nun, alles in allem gefiel mir das Buch recht gut, an einigen Stellen war ich verwirrt und es schien für mich nicht logisch. Daher bin ich bei der Wertung für dieses Buch sehr hin und her gerissen. Aber da es ja heisst "im Zweifelsfall für das Buch" gebe ich hier doch 4 Sterne - die Geschichte lohnt sich.
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Susanne Gerdom lebt und arbeitet als freie Autorin und Schreibcoach mit ihrer Familie und fünf Katzen am Niederrhein. Sie schreibt seit mehr als einem Jahrzehnt Fantasy und Romane für Jugendliche und Erwachsene.
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Eine spannende, unheimliche und romantische Geschichte, welche durch angenehmen und flüssigen Schreibstil überzeugt. Die Erzählweise allerdings ist zuweilen etwas wirr und sprunghaft. Zum Beispiel sind Handlungsort und Zeit sehr unklar. Es wirkt wie das viktorianische London, doch werden auch Gegenstände wie Jeans oder ein T-Shirt erwähnt. Auch Antwerpen fällt das ein ums andere Mal, vermutlich handelt es sich hier um eine, unserer sehr ähnlichen, Parallelwelt. Generell versteht es Susanne Gerdom darauf ihre Leser die meiste Zeit des Buches im Dunklen tappen zu lassen und nur kleine Hinweise zu geben. Mit diesen kann man zwar Vermutungen anstellen, sicher sein kann man sich aber nicht. Die Auflösung am Ende wird dann sehr schnell abgewandelt sodass auch am Ende noch Fragen offen bleiben. Zu wenige Hintergrundinformationen sind eine Grundschwäche vom Haus der tausend Spiegel. Auch fremde Begrifflichkeiten muss sich der Leser selbst erklären. Alles in allem ist Susanne Gerdoms Werk eine nicht ausgeschöpfte, aber grundsätzlich schöne Idee, welcher man stilistisch gut folgen kann, durch fehlende Erklärung allerdings sehr schwer verständlich ist.
Auf diese Neuerscheinung habe ich mich schon länger gefreut. Nicht nur wegen dem interessanten Klappentext und dem tollen Cover. Sondern auch weil mich die Autorin mit Für König und Vaterland – Der Wechselbalg sehr bezeugen konnte. Das Cover schaut richtig toll aus. Ich sehe es die ganze Zeit an. Es fängt die düstere Atmosphäre des Buches perfekt ein. Außerdem passt es wie die Faust aufs Auge. Der attraktive Mann mit starrer Miene, der in tausend Spiegelstücke zerbricht. Perfekt gewählt. Leider ist der Klappentext meiner Meinung nach nicht so gut gewählt. Ich finde er suggeriert eine andere Geschichte. Wer bei dem Gedanken hier handle es sich um eine Dreiecksliebesgeschichte entnervt aufstößt, keine Sorge, dem ist nicht so. Sein Wesen war zersplittert bis in sein Innerstes hinein, in kleine Stücke zerbrochen, zerschnitten und zerfetzt. Seite 46 Zum Inhalt. Annik ist eine junge Hexe und möchte unbedingt an der Uni studieren. Doch dafür muss sie eine Aufgabe erfühlen. Welche, dies weiß sie auch nicht recht, nur dass sie sich dafür bei den van Leuwens um eine Stelle als Kindermädchen bewerben muss. Diese wohnen auf einem riesigen und beeindruckend Anwesen. Doch verhalten sich die Menschen dort komisch, es scheinen Menschen zu verschwinden ohne das jemand davon Notiz niemand. Allen voran der kleine Elias, der es vorzieht in einem Koffer zu leben und der seltsame Herr des Hauses Gabriel. Der zwar sehr attraktiv ist, aber auch eine Leere in den Augen trägt, die unheimlich erscheint. Seltsam ist auch, dass es keine Spiegel im Haus gibt und immer dieser Duft nach Rosen........ Zu den Charakteren. Annik ist unser Hauptcharakter. Sie ist eine junge Hexe und lebt in Belgien. Dies gefiel mir schon mal gut, mal ein anderer Spielort für eine Handlung. Hexen sind eher geduldet als akzeptiert, so dürfen sie sich in manchen Gegenden nur mit Erlaubnis bewegen. Sie ist ein starker und auch frecher Charakter. Sie spricht aus was sie denkt und versucht das Richtige zu tun. Das mochte ich an ihr. Als Hexe hat sie einen Begleiter, einen Gny, in ihrem Fall ein Chameleon mit dem Namen Ybbas. Die Vorstellung, wie Ybbas an ihrem Hals hängt oder ihrem Arm fand ich echt süß. Die Idee hat mir gut gefallen, da sie genauso wie der Spielort der Handlung nicht so gewöhnlich ist. Über ein Chameleon als Freund habe ich bis jetzt noch nie gelesen. Dann gibt es natürlich noch den männlichen Part. Gabriel van Leuwens. Er ist rätselhaft und unheimlich, aber auch attraktiv und irgendwie anziehend. Über ihn möchte ich gar nicht so viel schreiben, da ich euch nichts vorweg nehmen möchte. Dass ich die Autorin mag, habe ich ja schon erwähnt. Sie schafft es Fantasygeschichten gekonnt mit leichten Krimielementen zu verknüpfen. So rätselt man als Leser mit, was sich wohl hinter dieser und jener Aussage verbergen mag. Wieso dies gerade so geschieht und welche Motive für die jeweilige Handlung vorliegen. Noch dazu gibt es auch einen Schuss Liebe, aber nicht zu viel, sie überlagert zu keiner Zeit die Handlung. Die Atmosphäre, die sie in diesem alten Anwesen schafft, ist oft bedrückend und an manchen Stellen wird es auch unheimlich. Wenn man sich auf das Kopfkino einlässt und sich alles genau Vorstellt, kann es einen schon mal gruseln. Dies mag aber auch daran liegen, dass ich Spiegel etwas unheimlich finde. Weiß man doch nie so genau, was man vielleicht darin entdecken könnte........ Fazit: Auch mit diesem Buch konnte mich Susanne Gerdom überzeugen. Es in eine Schublade zu stecken ist nicht leicht, so stammt es aus dem Jugendfantasy Genre, hat aber auch Krimielemente mit einem Schuss Gefühle. Die Geschichte gibt dem Leser ein unheimliches und beeindruckendes Kopfkino. Die Handlung spielt in Belgien, der treue Freund von Annik ist ein Chameleon, beides trifft man nicht so oft in Geschichten an. Die Handlung ist spannend und fesselnd. Die Idee hinter der Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
Endlich FERTIG!! Bazinga. Dafür hab ich mir heute ein gutes Abendessen verdient :p 2,5 Punkte für gute Grundidee, die etwas mühselig umgesetzt wurde. *schade* Auch fehlten leider einige Erklärungen zur Welt, besonders gegen Ende... https://martinabookaholic.wordpress.com/2016/11/21/rezension-haus-der-tausend-spiegel/ Meine Gedanken zum Buch: Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen. Denn ich hatte schon so eine Vorahnung dass ich es mit dem Buch schwer haben würde. Es hat gut angefangen mit der Hauptfigur Annik, einer jungen Hexe, die beim normalen Volk einen Sommerjob als Kindermädchen antritt. Doch sie weiß, dass es keine gewöhnlicher Job ist, da er etwas mit ihrer Aufnahmeprüfung für die magische Universität zu tun hat. Das ist auch der Grund, warum sie wohl forscher und anders gegenüber dem strengen Chef Gabriel van Leuwen auftritt und ihre Zunge nicht im Zaum halten kann, wenn es um ihren Schützling, dem fünfjährigen Elias geht. Ein Kind, das sehr verstört ist, in einem großen Koffer lebt und nur schwer zu erreichen ist. Das ganze Setting ist gruselig, sehr gespenstisch angehaucht, was ich auch ganz interessant gefunden haben. Es war das Gefühl von ‚Das Geheimnis des Dorian Gray‘ oder von ‚Die Frau in Schwarz‘ omnipräsent. Leider wusste ich bis zum Schluss nicht zu hundert Prozent, in welcher Zeit die aktuelle Geschichte von Annik spielt. Es werden Jeans erwähnt und normale Shirts, also könnte es die Jetztzeit sein. Dann wieder könnte man auch glauben es spielt vor uns oder später. Genauso der Handlungsort war mir lange Zeit nicht klar, erst gegen Ende habe ich Antwerpen gelesen. Leider wird auch nie auf das Hexensystem eingegangen. Man kann nur erahnen, wie zb. aus beiläufigen Bemerkungen, dass es wie in den Anfängen der Nazi-Zeit war, in der die jüdischen Einwohner mit einer sichtbaren Armbinde durch die Stadt gehen mussten, so wie sich hier Annik auch als Hexe zu zeigen geben muss. Aber das war alles, zusammen mit der kurzen Information zur Uni, an die Annik gehen möchte – sonst nichts. *leider* Der Rest/ die Hauptgeschichte spielt in dem imposanten Herrenhaus der van Leuwen. Dort passieren immer wieder unerklärbare Dinge, gruselige Szenen wechseln sich ab und ganz eigene Figuren treffen auf Annik – die Verwandten von Gabriel. Was es mit diesen Verwandten auf sich hat, ist mir leider schon bei einem Drittel des Buches bewusst gewesen, nur der Grund war bei mir ein anderer, als es dann präsentiert wurde und hat mich dann als eigenständige Tatsache überrascht. Dennoch war es leider kein Buch für mich, nicht einmal die in meinen Augen nicht vorhandene Romanze konnte daran etwas ändern. Ich fand es eher etwas befremdlich wie sich Annik im Dunklen von einem Fremden, den sie nicht einmal sieht, wie verzaubert küssen lässt oder dass sie romantische Gefühle von 0 auf 100 für einen griesgrämigen Chef entwickelt. Sicher hatte Gabriel immer wieder diese kurzen Momente, in denen seine gute Seite zum Vorschein kam, aber daraufhin gleich verliebt in ihn zu sein… so ohne Grund und viel Zeit miteinander? Nun ja, jedem das seine
Die junge Hexe Annik nimmt eine Anstellung als Kindermädchen für Elias van Leuwens im Haushalt der Familie van Leuwens an. Schnell merkt sie, dass hier etwas nicht stimmt. Was ist mit Elias Mutter passiert und warum kommt der kleine Junge nicht aus deinem Versteck? Und dann sind da noch Gabriel, Daniel und Rafael van Leuwens, die sich alle sehr seltsam benehmen. Ist es Anniks Aufgabe, das Geheimnis der Familie van Leuwens zu lösen, um an der Hexenakademie aufgenommen zu werden? Annik will all diese Fragen beantwortet haben fängt an, Nachforschungen über die Familie anzustellen und sucht auf dem Anwesen nach Antworten. Obwohl ich das Cover recht interessant finde, wird es dieser unglaublich faszinierenden Geschichte, die die Autorin uns hier präsentiert einfach nicht gerecht. Die Handlung übte eine so starke Anziehungskraft auf mich aus, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Erzählt wird die Geschichte überwiegend aus der Sicht von Annik, wobei es auch kurze Abschnitte aus der Sicht von Gabriel und Daniel gibt. Annik ist eine wirklich mutige junge Frau, die unbedingt hinter das Geheimnis der van Leuwens kommen will. Dabei streckt sie auch nicht davor zurück, nachts alleine durch das Anwesen oder den Garten zu streifen, immer auf der Suche nach Antworten. Die Stimmung ist richtig schön schaurig und düster, was ich ganz toll fand. Das ganze spielt in Antwerpen und zuerst war mir nicht wirklich klar, in welchem Jahrhundert. Das Anwesen mit seinen seltsamen Bewohnern lies mich vermuten, dass wir uns im 19. Jahrhundert befinden, aber dagegen spricht, dass man da noch keine Turnschuhe und Jeanshosen getragen hat. In Anniks Welt gibt es Magie, die von Hexen und Hexer ausgeübt wird. Diese leben abgegrenzt von den anderen Menschen in eigenen Wohngegenden nur für Hexen. Das Verhältnis zwischen Hexen und Menschen ist eher feindlich. Dieser Konflikt spiegelt sich auch in der Handlung wieder. Natürlich gibt es auch Romanze, die eine sehr wichtige Rolle in der Handlung spielt. Aber hierzu werde ich nicht so viel verraten, denn sonst würde ich viel zu viel verraten. Insgesamt ist das Buch mein neues Monatshighlight und bekommt die volle Punktzahl von mir.
Das Buch hat einige kleine Ecken und Kanten, gefiel mir nicht immer, doch im Grossen und Ganzen fand ich die Geschichte sehr fesselnd. Erster Satz: "Annik brach früh am Morgen auf, nachdem sie eine Weile prüfend vor dem Spiegel gestanden hatte." Zum Inhalt: In dem Buch geht es, wie aus dem Klappentext ersichtlich, um eine junge Hexe namens Annik, die als Kindermädchen im Haus der van Leuwens eingestellt wird. In ihrer Zeit als Angestellte dort, fallen Annik immer wieder merkwürdige Ereignisse auf, sie hört ein Weinen und sie findet komische Statuen. Der Hausherr ist auch sehr eigenartig und der kleine Elias, um den sie sich kümmern soll, kommt nicht aus seinem Koffer. Es ist klar, dass hier etwas in Verbindung mit Magie steht und Annik will herausfinden, was es ist und wie das Rätsel zu lösen ist, denn nur dann kann sie ihren Studienplatz antreten. Meine Meinung zu dem Buch ist zwiegespalten. Ich finde den Schreibstil sehr flüssig und einfach zum Lesen, dadurch kam ich auch gut in die Geschichte rein. Ich mochte auch den "roten Faden" und die Aufteilung und Gliederung der Geschichte. Leider konnte ich mit Annik nicht immer warm werden, da sie meiner Meinung nach doch sehr nachlässig, frech und eigensinnig ist. Auch mit den anderen Personen der Geschichte konnte ich nur so halb etwas anfangen, bis mir dann klar wurde warum. Einzig Elias, Ybbas und Rafael schloss ich von Anfang an in mein Herz und wollte sie eigentlich auch nicht wieder gehen lassen. Zum Glück lebt ein Buch in den Köpfen der Leser ja noch weiter. Am Ende gab es für mich ein wenig viel hin und her in Zeit und Raum, da habe ich den Überblick ein etwas verloren. Nun, alles in allem gefiel mir das Buch recht gut, an einigen Stellen war ich verwirrt und es schien für mich nicht logisch. Daher bin ich bei der Wertung für dieses Buch sehr hin und her gerissen. Aber da es ja heisst "im Zweifelsfall für das Buch" gebe ich hier doch 4 Sterne - die Geschichte lohnt sich.










