No Hard Feelings
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Description
Wenn du dich ändern willst, aber das Leben dir ständig im Weg steht
Wenn Penny sich mit ihren Freunden vergleicht, schneidet sie gar nicht gut ab. Annie wird Partnerin in einer Kanzlei, Bec hat sich verlobt, Leo macht sorglos Party. Penny aber wartet ... auf Max, ihren On-Off-Freund, der nie zurückruft, auf die versprochene Beförderung, darauf, dass ihr richtiges Leben beginnt. Doch sie hat die Nase voll, alles soll sich ändern. Sie will es mit Max schaffen, ihre tyrannische Chefin beeindrucken und ihre Panikattacken in den Griff bekommen. Aber dann ist sie doch wieder auf Instagram unterwegs, wacht morgens mit einem Kater auf und schwelgt in Selbstkritik. Aber wenn sich schlechte Gewohnheiten so gut anfühlen, wie kann man dann wissen, was richtig für einen ist?
Eine kluge und empathische Darstellung von toxischen Beziehungen und ihrer Alltäglichkeit
»NO HARD FEELINGS ist ein bereicherndes, warmes, witziges Debüt.« Books+Publishing
Book Information
Author Description
Genevieve Novak ist Autorin und lebt in Melbourne. Sie schreibt romantische Komödien und Popkultur-Kolumnen für THE AGE und THE SYDNEY MORNING HERALD. Sie liebt Croissants und ihren Hund Viktor. Sie hasst es, Gen genannt zu werden. NO HARD FEELINGS ist ihr Debütroman.
Characteristics
25 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
25 Frauen 2025 - Buch 38: Aufgrund der Lektüre dieses Romans habe ich gerade eine "Sorry, ist einfach nicht mein Buch"-Liste in meiner READO-Bibliothek erstellt... Ich hatte mir unter diesem Roman etwas Anderes vorgestellt. Das ist ja leider oft schlecht fürs Lesevergnügen. Ich persönlich kam von Anfang bis Ende in diesen Roman nicht wirklich rein. Mein erster Eindruck: aha, eine unwitzige Bridget Jones. Wieso braucht man so jemanden heutzutage? Aber nach einer Weile habe ich mich total gefreut, dass Penny zur Therapie geht. Aber nein, zu früh gefreut: nach nur einer Stunde ist Penny mit der Therapie durch. Ich verstehe schon, dass sich das vom Ende her anders liest. Dies hier ist mein Lesefluss. Das Wichtigste ist für mich aber Folgendes: Wenn ich lese, wie viele Menschen sich hier absolut mit Penny identifizieren, stelle ich Genevieve Novaks Entscheidungen im Hinblick auf den Aufbau und den Stil des Romans infrage. Wer sich mit Penny identifiziert, weil es ihm oder ihr ähnlich ergeht, braucht vieles, aber NICHT, dass ihre angeblich beste Freundin Bec Penny AUF DIESE WEISE sagt, dass sie professionelle Hilfe braucht und sie sie erst dann wiedersehen will, wenn sie beim Therapeuten war. Zuvor hat sie sie dafür abgewertet, ständig so negativ zu sein. Im Hinblick auf den Stil hat mich total gestört, wie blind Penny in alles hineinrennt, obwohl sie mehrfach eine Metaebene einnimmt und absolut richtig bewertet, was für einen Mist sie da gerade macht. Novak trifft da stilistisch für mich schlechte Entscheidungen. Dazu gehört auch, dass seit Leos erstem Autauchen klar ist, dass er der bessere Partner für Penny ist und sie zusammenkommen. Das ist wirklich kein Spoiler. Das ist SO offensichtlich.... Und was will Novak? Psychische Probleme realistisch darstellen? Wieso reichen dann drei Therapiestunden für so viel Wandel plus alles endet im Happy End? Oder einen netten Liebesroman schreiben? Wieso dann das immer gleiche Verhalten bei Penny und so wenig Humor im Text? Last but not least stört mich der durchgängig positiv dargestellte Alkoholkonsum. Fazit: SORRY, ist einfach nicht mein Buch....
Perfekt für zwischendurch ✨
No Hard Feelings war für mich ein richtig schönes, schnelles Buch. Ich habe es als Hörbuch gehört und bin super leicht reingekommen. Man konnte sich in vielen Situationen total wiederfinden. Auch wenn ich mir zwischendurch dachte, was die Protagonistin da bitte für unnötige Gespräche mit sich selbst führt, kam direkt danach der Gedanke: okay wow, genau so denke ich selbst manchmal 😅 Und man hat sich ertappt gefühlt. Insgesamt ein ehrliches, nahbares Buch, das sich wahrscheinlich auch sehr schnell lesen lässt. Kein großes Drama, sondern einfach angenehm und genau richtig für den Kopf.
Lebensphasen in denen man meiner Meinung nach dieses Buch gut finden könnte: 1. man ist gerade in einer ähnlichen Situation wie die Protagonistin und es gibt einem Hoffnung oder 2. man ist schon eine ganze Weile nicht mehr wie die Protagonistin und kann darüber lachen und den Kopf schütteln wie furchtbar man war Ich gehöre sogar zu Nummer 2 hätte es aber ohne Hörbuch bestimmt abgebrochen. Ob das ganze wegen dem Vergleich mit einem selbst nicht auszuhalten ist oder dem super langgezogenen und Vorhersehbaren Schluss, kann ich gar nicht sagen.
"Niemand denkt jemals, dass er in diesem Moment glücklich ist. Alle laufen ständig unglücklich herum und merken erst in der nächsten unglücklichen Phase ihres Lebens, wie glücklich sie eigentlich vorher waren. Was mein zukünftiges Ich betrifft, so bin ich wahrscheinlich so glücklich wie noch nie."
Kennt ihr das? Ab und zu liest man ein Buch und man fühlt sich total verstanden oder man erkennt sich zum Teil in der Geschichte der Protagonistin wieder? Das hier ist so ein Buch für mich. Wir begleiten Penny durch ihr Leben. Ihr anfangs ziemlich negativen und pessimistischen Leben wo nur eine schlechte Sache nach der anderen passiert. Doch sie sucht sich Hilfe und findet langsam wieder gefallen am Leben bzw. das Leben hat ja doch noch schöne Sachen und Momente zu bieten. Der Schreibstil ist angenehm zum Lesen und die Kapitel sind auch nicht allzu lang. Halber Stern Abzug weil ich an manchen Stellen ihre Handlung nicht verstanden habe und ihr Pessimismus einfach übertrieben war.

In jedem von uns steckt in unseren 20ern ein bisschen von Penny!
Wow, was für ein Buch! Das Buch stellt die großen Fragen in den 20ern: Wer bin ich? Wer will ich sein? Habe ich die richtigen Freunde? Macht mir mein Job Freude? Macht mich meine Beziehung glücklich? Bin ich generell glücklich? Dieses Buch hätte ich einfach Anfang 20 gebraucht, dann hätte ich die ein oder andere Antwort auf meine Fragen haben können bzw über einige Entscheidungen anders gedacht. Jetzt mit Ende 20 konnte ich Penny in ihren Gedanken gut verstehen, da ich diese Phase gerade erst durchgestanden habe, jedoch konnte ich mich leider nicht richtig in Penny hineinversetzen. Deshalb auch der eine Punkt Abzug und weil es dann doch alles sehr schnell ging. In der Realität kann der Prozess mehrere Jahre dauern, hier wird dieser in wenigen Monaten abgehandelt. Jedoch finde ich trotzdem ihre Entwicklung in dem Buch gut und mir hat das Buch in allem sehr gut gefallen. Ich habe so oft mit Penny und ihren (auch oft nicht ganz so tollen) Entscheidungen mitgefiebert und wollte mir das Buch einfach oft an den Kopf schlagen und schreien: NEIN PENNY, MACH ES NICHT!!! Ich finde es super, wenn ein Buch mich so viel fühlen lässt und das hat dieses Buch definitiv bei mir gemacht. Ich habe sehr viel gefühlt und auch einige Male über das Geschriebene nachgedacht, vor allem, wenn sie die Therapiesitzung hatte, denn jeder von uns hat schon schlechte Entscheidungen getroffen und sich gefragt, ob ich nun das richtige gemacht habe. Für alle Beteiligten und auch für einen selbst. Als Nebencharakter habe ich Ihre Freundin Annie total geliebt!! So eine treue Freundin wünscht sich doch jeder! Für mich war es auf jeden Fall ein tolles Buch, was mir in Erinnerung bleiben wird und mich auch das ein oder andere Mal über meine Entscheidungen nachdenken lässt und lassen wird.
Zuerst dachte ich, das Buch wäre nicht meins, doch dann geriet ich wie in einen Sog. Soviele Momente, die ich kannte, so oder ähnlich selbst erlebt habe.... Genevieve Novak hat hier den Finger direkt in die Wunde gelegt und das auch noch in einer Art, die nichts mit erhobenem Zeigefinger zu tun hatte. Großartig, aber auch zerstörend.
„Vielleicht will ich auch nur, dass etwas mit mir nicht stimmt, damit ich eine Ausrede für den Mist habe, der mir passiert.“
Das Buch fühlt sich an wie eine Umarmung, die jeder in seinen Zwanzigern zwischendurch dringend brauchen könnte. Authentisch, chaotisch und sympathisch werden wir durch das Leben der 26 jährigen Penny geführt, bei der erstmal alles schief zu laufen scheint. Mieser Job, toxische Beziehung, Freundinnen deren Leben tausendmal besser erscheint. Ich konnte mich sehr oft in der Geschichte wieder finden und es tut gut zu lesen wie normal so ein chaotisches Leben doch ist. Zwischendurch wurde mir Penny zwar auch mal zu negativ, daher gabs einen Stern Abzug.

Hat jemand ein Buch über mein Leben geschrieben? 🫡
Wie sehr kann man zu einer anderen Frau in ihren Ende 20ern relaten? Help Diese Geschichte war teilweise so roh & real, dass ich mich gefühlt habe als würde mein Leben dieses Buch immitieren 🙃 es gab viele Stellen, die so relatable waren, Freundschaften, die sich auseinander entwickeln, Jobs und Veränderungen, das allgemeine Lost sein & das was wäre wenn. Viele Frauen werden sich in diesem Buch gesehen fühlen. Was ich daraus mitnehme? Vielleicht ein bisschen Hoffnung, dass alles irgendwie läuft? Vertrauen in mich & vllt ein bisschen mehr Wertschätzung in das Jetzt & in alle, die mich lieben 👉🏼👈🏼 Penny strugglet ungefähr mit allem. Job, Selbstwert, OnOff Toxic Beziehung (was das einzige war, was ich gar nicht mochte, weil ich das zero relaten kann) Nebenbei muss sie feststellen, dass sich das Leben ihrer besten Freundinnen in ganz andere Richtungen entwickelt, als ihres. Ihr einziger Wohlfühlort - Zuhause, wo Leo ist (Mädel nimm bitte die Gurken von den Augen 🫡) Ich weiß gar nicht so recht, was ich dazu sagen soll, außer, dass ich mich bei dem Buch ziemlich exposed gefühlt habe haha Empfehle es allen Girlies 20-30, lests bitte, danke.

T R O P E S : Social media pressure, toxic boss, toxic relationships, Perfektionismus, fear of speaking up, selfcare, mental health, bodyshaming M E I N E M E I N U N G : Auch ich bin an den positiven Rezensionen bzgl. dieses Buches auf Instagram nicht vorbeikommen. Daher hatte ich auch sehr hohe Erwartungen, die auf jeden Fall erfüllt wurden. Die Geschichte um Penny bestach vor allem durch den sarkastischen und trockenen Humor, den die Protagonistin auch in wirklich schmerzhaften Situationen an den Tag legte. Dieses Buch sollte auf keinen Fall mit einer seichten New-Adult-Geschichte verwechselt werden! Die Kost ist definitiv schwerer, da die Autorin sämtliche Probleme behandelt, mit denen man in seinen Zwanzigern, aber auch Dreißigern zu kämpfen. Vor allem das Thema rund um toxische Beziehungen hat mich sehr berührt. Dass man manchmal eben auch Freundschaften, die bereits über Jahre bestehen, beenden oder vielleicht erst einmal auf Eis legen sollte, weil sie einem nicht guttun. Vielen - einschließlich mir - fällt es schwer, Dinge und Personen gehen zu lassen. Aber manchmal braucht man das eben, um seine eigene mentale Gesundheit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Pennys Geschichte war in vielerlei Hinsicht augenöffnend für mich. Manches war definitiv hart zu realisieren, anderes etwas leichter. Für mich hat @pola hier wirklich ein sehr tolles Buch herausgebracht und ich kann es jedem nur ans Herz legen, der etwas mehr Mitgefühl und Empathie für den ersten Schritt benötigt, als es vielleicht ein klassischer Ratgeber vermitteln kann.
Kennen wir nicht alle diese „Wachstumsschmerzen“? 💔
Ein Buch über das Erwachsen werden und erwachsen sein, über Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, Liebe und Erwartungen, das ganze große Leben und das absolute Chaos. Penny, die Hauptprotagonistin macht eine schwere Zeit durch. Geblendet von ihrem schlechten Selbstwertgefühl durchläuft sie die schwierigsten Phasen in Beziehung, Freundschaft und Job. Eine Geschichte, die wahrscheinlich viele junge Frauen so fühlen können. Bin ich richtig und bin ich genug? Ist der Platz den ich gerade in meinem Leben einnehme richtig und sollte ich nicht schon weiter sein? Ist er der Richtige für mich und bin ich bereit mich weiterhin zu öffnen und vielleicht den Schmerz eines weiteren Verlustes zu ertragen? Warum verändern sich Freundschaften so sehr und wieso tut es so weh? Bin ich eine gute Freundin? … Ich könnte so weiter machen. Ein Buch das leicht, warm und witzig ein manchmal so bedrückendes Thema beschreibt. Aber - du bist nicht alleine. Ich sehe dich undicht fühle dich. 😉
Oh wie sehr wollte ich dieses Buch lieben? Ganz ehrlich? Ich dachte, das ist genau das, was ich brauche. Ein Buch, das authentisch und realistisch zeigt, in was für einem Gefühlschaos Menschen in ihren Mittzwanzigern/Anfang Dreißigern so stecken. Und teilweise hat es auch gestimmt. Teilweise konnte ich mit Penny mitfühlen. Manchmal habe ich mich wiedergefunden. Aber eben nur manchmal. Denn um ehrlich zu sein hat Penny mich die meiste Zeit angestrengt. Sie steckt in einem furchtbaren Job, mit einer schrecklichen Chefin. Sie lässt sich von einem Bilderbuch Fuckboy bereitwillig ausnutzen und duldet es außerdem von einer ihrer besten Freundinnen niedergemacht zu werden. Was Penny dagegen tut? Einfach gar nichts. Sie heult, sie beschwert sich, sie steigert sich in dieses schlechte Gefühl hinein, suhlt sich richtig darin und scheint es fast schon zu genießen, dass es ihr einfach so schlecht geht. Und ich verstehe wieso es ihr nicht gut geht. Wirklich. Aber wieso um alles in der Welt lässt sie einfach alles über sich ergehen? Schreit ihre Therapeutin an wie ein kleines Kind aber will sich keine Strategien aneignen, um sich aus diesen Situationen zu befreien. Dieses Buch hat mich sehr oft sehr aufgeregt. Eigentlich zu sehr. Und deshalb bin ich so unglaublich traurig. Ich hätte mich gerne mehr darin wiedergefunden. Ich hätte gerne mehr nachgefühlt und bejaht..aber leider ist mir das mit Penny nicht gelungen.
Pennys Leben könnte besser sein. So richtig glücklich ist sie nicht in ihrem Job. Ihre Vorgesetzte macht ihr Angst, dadurch passieren Fehler und es sprudeln keine neuen Ideen. In ihrer Marketingfirma ist das nicht so gern gesehen. Verliebt ist sie in Max, der keine feste Beziehung mit ihr möchte. Sie hat immer wieder Hoffnung und tut fast alles dafür, dass er seine Meinung ändert. Doch am allermeisten tut sie sich damit weh. Zwischen Hoffnung und Enttäuschung ist es ein ewiges hin und her und eigentlich aussichtslos. Dann gibt’s noch ihre zwei besten Freundinnen, die auch die Geschichten über Max und miese Dates nicht mehr hören wollen. Zum Glück gibt’s noch ihren Mitbewohner Leo, der ein richtig guter Freund ist. Ein wunderbar warmherziges, einfühlsames Buch über Selbstliebe, den eigenen Weg zu finden und was uns eigentlich davon abhält. Viele Gefühle und Gedanken von Penny kamen mir bestens vertraut vor. Sie hadert mit sich, denkt sie hat keine Liebe verdient, denkt sie muss sich mit ihrem Leben irgendwie arrangieren. Manchmal nervt Penny, manchmal möchte man sie einfach nur umarmen. Sie wird zu einer lieb gewonnenen Freundin. Authentisch, offen und ehrlich lernen wir Penny kennen, begleiten sie zu einer Therapeutin und durch diverse Zusammenbrüche. Die Geschichte ist locker und leicht geschrieben und lässt sich ganz wunderbar lesen. Es gibt ein paar witzige Abschnitte und dann auch wieder sehr gefühlvolle. Am Ende sind bei mir noch ein paar Tränen gekullert. Ein Roman, der absolut in die Zeit passt. Empfehle ich sehr gern weiter.
Mein Gott, dieses Buch… 🥹
Dieses Buch zog mich von der ersten Seite komplett in seinen Bann. Der Schreibstil der Autorin war witzig, modern und sehr poetisch und ich hielt jedes Mal die Luft an, wenn Penny ohne Punkt und Komma ihre Worte ihren Lauf ließ, denn sie sprudelten regelrecht aus ihr heraus. 😅 Und genau das gab ein gewisses Erzähltempo vor, dass ich nur so durch das Buch flog, aber gleichzeitig an den Worten klebte. Pennys Geschichte, wie sie versuchte aus ihrem persönlichen Chaos und dem doch eher sehr ungesunden Lebenstil auszubrechen, um ihren Weg zu finden, ließ mich einfach nur alles fühlen und mich auch nochmal selbst reflektieren. Die Story stimmte mich sehr nachdenklich, denn es war einfach nur bewegend. Ein sehr ruhiges Buch, das im Kopf aber sehr laut war und definitiv nachhallt. An alle, die sich schon einmal intensiv mit sich selbst beschäftigen mussten: ihr seid nicht alleine!!! Ganz viel Liebe geht raus an dieses Meisterwerk! 🫶🏼

„Ich mache gerade eine schwere Zeit durch. Ich werde nett zu mir sein.“ Penny, eine 27-jährige junge Frau, kommt in ihrem Leben ganz schön ins Straucheln. Sie ist in einer ungesunden Beziehung, unzufrieden mit ihrem Job und ihre missmutigen Chefin, Streit mit ihren Freundinnen und kämpft mit einer schon sehr lang andauernden Unzufriedenheit und Traurigkeit. Immer wieder versinkt sie in Alkohol und ihren selbstzerstörerischen Gedanken, ohne Selbstmut und Selbstwert. Das Buch hat mich auf eine gewisse Art und Weise mitgenommen. Ich war am Anfang gut dabei, zwischendurch genervt von Pennys Art, am Ende froh über ihre Entwicklung. Im Endeffekt zeichnet das Buch das Leben einer jungen Frau, die mit sich selbst kämpft und am Ende die Hilfe bekommt, die sie braucht. Neben all dem Missmut, den ich zwischendurch beim Lesen hatte über die langwierige Handlung, bin ich am Ende doch zufrieden, denn es zeigt, dass Therapie und den Mut zu haben, an sich selbst zu arbeiten, das Leben doch noch in gute Bahnen lenken kann. Was mich jedoch trotzdem stört: der leichtfertige Umgang mit Alkohol und das dieses Thema nicht aufgearbeitet wird. Insgesamt Status ganz okay - gut! 💜

Schwer zu bewerten
In diesem Buch geht es um Penelope, eine junge Frau in ihren 20ern und damit herzlich Willkommen in der Zeit, wo manche schon heiraten und über Kinder nachdenken oder schon haben, manche richtig erfolgreich Jobs haben und wiederum die, die irgendwie immer noch keine Ahnung haben wo das Leben eigentlich hingehen soll. Zudem ist die Protagonistin eine richtige Overthinkerin und hat absolute Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl und braucht dringend Hilfe, die sie sich auch holt. Auf der einen Seite ist dieses Buch sehr realistisch und zeigt was es mit Leuten macht, wenn sie ihr Selbstwertgefühl im Außen verankern und ständig Bestätigung brauchen, um irgendwie glücklich zu sein. Ich konnte sie größtenteils verstehen und war gleichzeitig oft genervt von ihren Gedanken und Handlungen, weil sie lange gebraucht hat um sich zu verändern. Aber ist es nicht auch im wahren Leben so, dass solche tiefen Veränderungen viel Zeit brauchen?! Wenn man selbst davon betroffen ist oder war, ist es sicherlich einfacher manche Gedanken von ihr zu verstehen. Ich finde es faszinierend wie sehr einen diese Story nerven kann und einem gleichzeitig bewusst wird, dass es nervig, anstrengend und unproduktiv ist selbst so zu denken. Man selbst nimmt solche Gedanken oft nicht bewusst wahr, aber hier ertappt man sich, dass man auch manchmal so denkt oder gedacht hat und fragt sich nochmal mehr, warum man das selbst überhaupt macht. Die Ansätze in ihrer Therapie können bestimmt vielen helfen, die ähnliche Probleme haben. Ob einem das Buch "gefällt" , hängt stark davon ab, ob man das alles nachempfinden kann oder nicht. Die Sprecherin im Hörbuch war toll, sehr angenehm.
„Es ist, als ob ich darauf WARTETE, dass mein Leben beginnt.“
Wenn Penny sich mit ihren Freunden vergleicht, schneidet sie gar nicht gut ab. Annie wird Partnerin in einer Kanzlei, Bec hat sich verlobt, Leo macht sorglos Party. Penny aber wartet … 🕞 Ich muss gestehen, ich bin am Anfang nicht so ganz warm geworden mit Penny und ihrem ständigen Meckern. 🥲 Umso schöner fand ich ihre Verwandlung und die Einsicht, dass sie am Ende allein eben ihr Glück schreibt. Für mich ein Buch, dass man gut zwischendurch lesen kann, aber dem Hype nicht so ganz gerecht wird. Aber vielleicht sind meine 20er auch einfach schon zu lange her. 😂

WTF, Penny?!
„No hard feelings“ hat mir super gut gefallen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil war so gut zu lesen, dass ich den Roman fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Penny ist 26 Jahre alt und vermeintlich glücklich. Doch schnell blicken wir hinter die Fassade: Sie ist hoffnungslos ins Max verliebt, der sie die ganze Zeit nur ausnutzt. Ihre beiden besten Freundinnen sind an anderen Lebenspunkten angelangt und böse Seitenhiebe stehen auf der Tagesordnung und dann wäre da noch der Job, bei dem es auch nicht gut läuft. Penny ist eine sehr liebenswürdige Person, die sich in 90% des Romans selber herunterbuttert. Ihr Verlangen, von allen gemocht zu werden und nur dann etwas wert zu sein, hat irgendwann schon weh getan. Am liebsten wollte ich sie wachrütteln, denn immer wieder ist sie zu Max zurück, der sie wie Dreck behandelt hat, dabei gibt es da noch den süßen Leo, der alles für Penny tun würde. Ich fand „No Hard Feelings“ toll, weil ich denke, dass sich viele Frauen mit Penny identifizieren können. Einen Stern Abzug gab es aber, weil Penny irgendwann ein wenig anstrengend war.
»NO HARD FEELINGS« 🍊 ist der Debütroman von der Autorin Genevieve Novak. Es geht darin um die 27-jährige Protagonistin Penny, die gerade in vielerlei Hinsicht struggelt und alles andere als happy ist. In ihrem Job erhält sie die gewünschte Beförderung nicht, in ihrer On-Off-Beziehung mit ihrem Ex ist sie maximal unreflektiert und ignoriert alle Red-Flags 🚩. In ihren Freundschaften vergleicht sie sich und surprise, wird dadurch nicht glücklicher, sondern im Gegenteil, ihre Ängste werden dadurch verstärkt. Schade, dass hier nicht Sisterhood und Zusammenhalt im Vordergrund stehen, sondern Neid und an der ein oder anderen Stelle auch noch gepaart mit sehr toxischen Gedanken in Bezug auf Körper … On top: Es scheint in der Literatur fast ein Trend geworden zu sein, dass extrem viel Alkohol konsumiert und dies nicht kritisch konnotiert wird; so auch hier. Den positiven Aspekt dieses Romans sehe ich darin, dass Penny sich Hilfe in Form einer Therapie sucht. Allerdings wird dies sehr oberflächlich bearbeitet. Cherry on top 🍒 des Romans ist: Ein Happy End für Penny. »Es ist, als ob ich wartete, dass mein Leben beginnt.« (37) NO HARD FEELINGS … but I didn’t enjoyed it that much. 😮💨 Mich hat Penny zunehmend genervt, immerhin hier konnte ich mit ihren Freundinnen relaten. Doch das Ignorieren von Red Flags - egal in welchem Lebensbereich - , der verherrlichte Alkoholkonsum, die ‚alles-wäre-besser-wenn-ich-dünner-wäre‘ Gedanken hätten aus meiner Sicht deutlich besser geframed werden müssen. Mir fehlte es an Witz, zeitgemäßem Umgang mit den angerissenen Themenbereichen und Herausforderungen, mit denen sicherlich einige Personen Mitte / Ende 20 relaten könnten. Ich hätte den Roman gerne mehr gemocht, aber mir fehlte es an Tiefe, Authentizität, ernsthafter Auseinandersetzung in einem passenden Framing für einen Roman. SORRY, but … NO HARD FEELINGS 🫶

Wo fang ich an?! Ich hab mir viel von diesem Roman erhofft und bin lange um ihn herum geschlichen. Ich muss gestehen mich hat Protagonistin zunehmend genervt, dass ich beim lesen schon die Augen verleiert habe. Vllt hab ich mich auch zu Alt für all das gefühlt?! I don‘t know.. Immerhin verstand ich ihre Freundinnen dafür immer mehr. Mir fehlte es irgendwie auch tiefgründigere Auseinandersetzung mit den angerissenen Themen als auch Herausforderungen und hatte bis zum Schluss noch gehofft, dass dies kommen würde. Ne kann man sich irgendwie sparen. Sry 🫣🥺
Bisschen zu viel von allem
Ich kann nachvollziehen, dass dieses Buch für viele wirklich bereichernd und nachvollziehbar in den angesprochenen Problemen war, dass sich viele in den Problemen von Penny wiedergefunden haben, dieses Unzufriedensein im Job, die toxische Beziehung zu einem Kerl, der dich behandelt wie Dreck und das Gefühl, dass alle an dir vorbeiziehen, während dein eigenes Leben stagniert. Und Teile des Buches fand ich auch wirklich unterhaltsam und witzig. Warum ich aber trotzdem immense Probleme mit diesem Roman hatte: 1. Es war absolut vorhersehbar. Das muss nicht immer schlimm sein, hier hat es aber jegliche Spannung genommen. 2. Penny als Protagonistin war oft einfach anstrengend und rannte sehenden Auges und mit wehenden Fahnen in ihren Untergang und über mehr als 2/3 des Buches gab es da absolut keine Verhaltensänderung und Weiterentwicklung. Für mich hat ihr Verhalten damit oft Unverständnis und Wut ausgelöst und mir so jegliche Verbindung zu ihr genommen. 3. Der Alkoholkonsum des Buches ist absolut grenzwertig. Versteht mich nicht falsch, ich trinke auch gerne mal Alkohol. Aber in diesem Buch wird er immer und besonders dann konsumiert, wenn es einem schlecht ging? Scheiß Tag? Lass saufen. Emotionaler Zusammenbruch? Hier Wein! Du fühlst dich ungeliebt und unwohl in deiner Haut? Ab in den Pub zum Bier! Penny hat als Protagonistin hier wirklich psychische Probleme, die teilweise sehr nahbar dargestellt werden. Umso schlimmer, dass die fast das gesamte Buch mit Unmengen an Alkohol betäubt werden sollten. Und dieses Thema leider auch bis zum Ende nicht aufarbeitend zur Sprache kam. Für viele sicher ein schönes und unterhaltsames Buch. Für mich war es leider alles andere als bereichernd und zu vorhersehbar.
Wir begleiten Penny in ihrem Alltag - bei einem Job ohne Perspektive, in ihrer unglücklichen On-Off-Beziehung und beim ständigen Vergleich mit ihren Freunden (Spoiler: Dabei gewinnt sie eher selten). Es geht um toxische Beziehungen, mentale Gesundheit, Selbstzweifel und den Weg zu sich selbst. Auch wenn ich mich nicht immer komplett in ihre Situation versetzen konnte, musste ich an manchen Stellen schon schlucken. Viele ihrer Gedanken und Gefühle kamen mir doch sehr bekannt vor. Da ich normalerweise mehr im Romance Genre unterwegs bin, war es für mich am Anfang ein bisschen schwerer in die Geschichte reinzukommen. Weil eben nicht alles perfekt ist, weil man mehr von den Zweifeln und dem Selbstmitleid von Penny erfährt - und das ziemlich ungeschönt und leider auch fast durchgehend. Ich muss gestehen, dass ich Penny manchmal schütteln wollte, um sie davon abzubringen, den gleichen Fehler wieder und wieder zu machen. Aber als Außenstehender sieht man das Ganze natürlich immer anders. Besonders haben mir die Therapiesitzungen mit Dr. Minnick gefallen, die gerne etwas länger ausfallen hätten können. Auch die Tiefe bei ihren Freunden hat mir ein wenig gefehlt, es war schon sehr auf Penny bezogen (klar, sie war auch der Hauptcharakter). Das Buch ist witzig geschrieben und ich glaube jeder findet sich ein wenig in dem ein oder anderen Kapitel wieder und kann etwas aus der Geschichte mitnehmen.
Nachvollziehbar
Penny hat einen Job den sie hasst, eine toxische „Beziehung“ und Freundinnen, die sie ein bisschen links liegen lassen. Und Leo ihr Mitbewohner, der sie immer wieder versucht aufzufangen. Das soeben als Mittzwanzigerin kann manchmal echt schwer sein zwischen on/off Beziehungen, Partys und Dates. Das Bauch ist sehr nachvollziehbar was Penny erlebt und die Situationskomik ist auch sehr gut hinterlegt. Sie landet an einem Tiefpunkt in ihrem Leben und wir begleiten sie da wieder hinaus. Mir hat Buch sehr gefallen, war tatsächlich mal ein Roman 😅 ich kann es weiterempfehlen!
Ein Buch, welches ich gerne meinem 20-jährigen Ich empfehlen würde
Penny ist Ende zwanzig und sehnt sich danach, dass nun endlich ihr „richtiges Leben“ beginnt. Sie stört es, dass es bei allen anderen gut zu laufen scheint, nur bei ihr nicht. Ob im Job, der Beziehung oder innerhalb ihrer Freundschaften läuft es nicht rund und sie stellt sie sich ständig Fragen wie: Bin ich genug? Was haben die anderen, was ich nicht habe? Darf ich glücklich sein? Hab ich das verdient? Selbstzweifel, Wut, Vergleiche und Unsicherheit sind ihre alltäglichen Begleiter und wir begleiten die Protagonistin in diesem Buch auf ihrem Weg, alte Gewohnheiten abzulegen, nicht mehr so hart zu sich selbst zu sein und ihr Glück nicht von anderen abhängig zu machen. Dafür beschließt Penny eine Therapie zu beginnen. Und auch ihr Mitbewohner ist ihr in dieser Zeit eine große Stütze. Nach und nach lernt Penny sich selbst zu reflektieren. Und auch wenn mich ihre Naivität in machen Teilen etwas gestört hat, war es wunderbar zu lesen, wie sie über sich hinauswächst und entwickelt. Und es hat auch einfach zu ihr gepasst - genauso wie es auf so Viele in ihren Zwanzigern wohl passen könnte. Ein sehr starkes und authentisches Buch über Freundschaften, toxische Beziehungen, mentale Gesundheit und daily struggles, bei dem ich nach dem ersten Seiten schon vermutet habe, dass es ein Highlight werden könnte. Es gab direkt den einen oder anderen Fühl-ich-Moment für mich. Dieses Buch hat einfach gut getan, obwohl es gleichzeitig teilweise schmerzhaft zu lesen war, da die Autorin die Geschichte so realitätsnah rüberbringt. Alles in allem eine große Leseempfehlung - gerade für alle in ihren Zwanzigern und darüber hinaus.

Unterhaltsam
Penny schneidet im Vergleich mit ihren Freundinnen nicht gut ab. Sie hasst eigentlich ihren Job, lebt in einer On-Off-Beziehung und auch sonst läuft es gefühlt nie rund für sie. Und Penny! Manchmal bist du sowas von selber Schuld. Wenn das gute direkt vor ihr liegt, geht sie auch gerne mal direkt dran vorbei. Da hab ich mich manchmal auch gut über Penny geärgert und dann aber gedacht, als hättest du noch nie dumme Entscheidungen getroffen 😅 Am Ende war es eine sehr kurzweilige Lektüre, die mir Spaß gemacht hat.
Dieses Buch hat mich in vorgelesener Form während der Buchmesse begleitet. Insgesamt konnte es mich unterhalten, doch die Geschichte selbst war mir zu einfach gestrickt, als dass es einen Mehrwert für mich hatte. Meine Erwartungen gingen in eine ganz andere Richtung, sodass ich die Story als zu oberflächlich empfand. Nett zu hören, groß mitdenken musste ich auch nicht. Das ist aber auch schon alles.
Ich war wirklich gespannt auf das Buch und mochte es auch sehr gerne. Die Geschichte ist gut geschrieben und ich glaube, dass sich viele Menschen selbst irgendwo zwischen den Zeilen wiederfinden, da es einfach oft das wahre Leben widerspiegelt. Penny hat mich manchmal wirklich sauer gemacht, trotzdem habe ich oft verstanden wie sie sich fühlt oder wieso sie so handelt. Manchmal hat mir etwas der Spannungsbogen gefehlt, trotzdem hat es sich wirklich gut lesen lassen und man kann vielleicht auch die ein oder andere Erkenntnis daraus mitnehmen ☺️

Seichte Unterhaltung mit Identifikationspotential
Gefühlt 90% des Buches bestand darin, wie sich die Protagonistin mit anderen Frauen vergleicht, deren Körper bewertet oder sich selbst einen bestimmten Look verpasst, um eine Außenwirkung zu erzielen. Dadurch wird ihre Unsicherheit und ihr mangelndes Selbstwertgefühl zwar gut dargestellt und ich denke, dass sich vieler Leserinnen (mich eingeschlossen) darin wiederfinden. Aber das war mir einfach too much und viel zu nervig. Obwohl sich die Protagonistin weiterentwickelt, wird dieses Verhalten an keiner Stelle reflektiert und auch am Ende geht es nur noch um Gesichtsmasken und ums Beine rasieren. Zudem war die Handlung sehr vorhersehbar und die Dialoge mit dem Mitbewohner Leo echt schlimm. Zwei Sterne, weil ich die Darstellung von Pennys Unsicherheiten und die Therapiegespräche ganz gut fand. Als Hörbuch zum nebenbei Hören war es auch okay.
Schwierige Entscheidung! 🥵
Uff, wo soll ich anfangen.. die 3 Sterne sind gar nicht böse gemeint, sondern eher weil das Buch mich an so vielen Stellen Wut hat fühlen lassen und es so weh getan hat. Vielleicht würde jemand anders dadurch sagen ich geb dem 5 Sterne, aber es fühlt sich nicht richtig an.. Ich finde das Buch selbst super geschrieben, man ist sehr schnell drin in der Rolle und den Orten und ich glaube betrachtet man das ganze aus der Sicht der Protagonistin, dann hat das Buch viel mehr Sterne verdient. Aber es hat mich so wütend gemacht :( Ich glaube es ist trotzdem eine Leseempfehlung von mir. Zum Teil hab ich Penny an manchen Stellen auch echt verstanden, weil wer hat nicht schon mal an sich gezweifelt. Aber ich denke man braucht starke Nerven für das Buch. 🫣
Genau, was ich gebraucht habe 🫶🏼
"No hard Feelings" ist nicht nur im aktuellen Kontext ein wirklich starkes und wichtiges Buch, es gibt mir als Leserin vor allem auch das Gefühl, mit meinen "Problemen" nicht allein zu sein. Noch nie - wirklich noch nie - konnte ich mich mit einer Protagonistin so gut identifizieren wie mit Penny. Toxischer Ex, an dem man immer noch hängt? Check. Job, der einen nicht ausfüllt samt grantiger Chefin? Check. Stress mit der besten Freundin? Check. Dieses Buch hat mich wirklich durch die Seiten fliegen lassen. Genevieve Novak Schreibstil ist locker und Flüssig, hält einige humorvolle Passagen, viel Dynamik und vor allem authentische Figuren bereit. Man merkt, dass sie sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt hat und gerade das Auftauchen einer Therapeutin im Buch war für mich unglaublich wertvoll. In einigen Rezensionen und Kommentaren zum Buch habe ich gelesen, dass sich Leser* innen gefragt haben, ob Penny dumm ist oder es einfach so will. Und genau das ist das Problem, warum Menschen über ihre Sorgen, Ängste und Verhaltensweisen nicht sprechen wollen oder sich überhaupt damit auseinandersetzen. Mit viel Gefühl nimmt sich die Autorin der Sache an und leitet Penny durch ihre Entwicklung, die am Ende nicht nur ihr die Augen geöffnet hat. Ja, es gab vielleicht ein paar Längen, aber darüber konnte ich getrost hinwegsehen, denn das Buch weiß diese an vielen Stellen wieder wettzumachen. Gerade Leo und Pennys Beziehung zu ihm fand ich erfrischend und einfach schön zu lesen. Und natürlich fragt man sich als außenstehende Person: "Penny, warum wachst du nicht auf?" Aber, ich glaube, Menschen, die schon mal in so einer Situation waren, die wirklich alles dafür getan hätten, um den Ex zurückzugewinnen, die genau solche Gedankengänge wie sie hatten, um ihn/sie "am Ball zu halten" und "interessant für ihn/sie zu bleiben" (wie oft habe ich mir genau das gesagt), stellen sich diese Frage nicht. Wir wissen, wie das ist, wie man sich selbst damit kaputtmacht, die Spirale aber gar nicht erkennt. Das war hier so perfekt getroffen, dass ich es richtig gefühlt habe. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung und für mich ist das Buch fast schon ein Selbsthilfe-Buch. Das Ende hat mich mit einem tollen Gefühl zurückgelassen. Vielen Dank an die Autorin für diese tolle Geschichte.
Herzensbuch 🤍
No Hard Feelings schreibt die schonungslos ehrliche Geschichte unserer 20er. Von Freundschaften, Problemen mit Studium und Jobsuche über unglückliche Beziehungen und Datingleben. Dieses Buch beschreibt auf super ehrliche und emotionale Weise womit sich Menschen in ihren 20ern im Alltag quälen. Die Beudutung von Freundschaft und Liebe, aber auch mentaler Gesundheit und Work-Life Balance. Ich habe mich in diesem Buch so oft gesehen und gehört gefühlt, so oft konnte ich relaten und mitfühlen 🤍 Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen, der gerade selbst struggelt in den 20ern zurecht zu finden. Das Buch liest sich so flüssig, dass man nur durch die Seiten fliegt und auch ich musste zwischendurch immer wieder auflachen oder eine Tränen vergießen 🤍✨️
Einfach ehrlich und herzergreifend.
Das Buch spiegelt so viele Gefühle wieder die wir alle mal erleben. Manchmal möchte man es an die wand werfen oder sich gegen den Kopf hauen. Weil man sich selbst zu sehr wieder erkennt ? Weil man grade vlt Unverständnis für das Verhalten von penny hat? Und trotzdem ist es einfach perfekt. Ich wünschte ich könnte jedem dieses Buch empfehlen und es jedes Jahr nochmal zum ersten Mal lesen.
Wie aus dem wahren Leben
Um Penny herum verändert sich alles, nur sie selbst hat das Gefühl auf der Stelle zu stehen. Ihre Freundinnen stecken in ernsthaften Beziehungen, klettern die Karriereleiter immer weiter hoch und sie hat das Gefühl, im Stich gelassen zu werden 😭 Doch so langsam wird Penny klar, dass auch sie eine Veränderung in ihrem Leben braucht... Wenn ich mich mit einer Protagonistin identifizieren kann, dann ist das Penny! Während dem Lesen habe ich einige Parallelen zwischen ihr und mir feststellen können und deshalb war sie mir sehr sympathisch 😊 Genauso wie ihre wechselhaften Stimmungen haben mir Pennys Gedankengänge sehr gut gefallen und auch der Humor kam nicht zu kurz 🙃 Generell ist sie eine Figur, die mitten aus dem Leben stammen könnte und genau deshalb macht das Lesen des Romans sehr viel Spaß. Man freut sich mit ihr, man leidet mit ihr. Und genau das macht für mich ein starkes Buch aus! Definitiv ein Jahreshighlight 🤗
Für die, die Struggle kennen
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Penny: Eine unreife und ja, wirklich zeitweise nervige Protagonistin, die nicht müde wird ihr negatives Selbstbild vor dem Hintergrund einer ordentlichen Bindungsstörung wieder und wieder zu bestätigen. Sie fühlt sich chronisch unwohl in selbstgewählten toxischen Strukturen in Job, Freundschaften und Beziehung. Ihre Veränderungsmotivation dahingehend ist hingegen eher gering ausgeprägt. Das ist irgendwie anstregend zu lesen, aber durchaus authentisch geschrieben. Ich nehme Penny ihren gesamten wirklich Struggle ab. Es gibt sie ja nunmal reihenweise, diese Pennys. Und meistens sind wir ja auch von denen besonsonders genervt, die uns einen ungeliebten Aspekt unseres Selbst aufzeigen. Wieviel Penny steckt also in mir? Nicht mehr allzu viel, würde ich sagen, aber in meinen 20ern hätte ich das ganz sicher anders beurteilen müssen. Ein Buch (vor allem) für Menschen in ihren 20ern, die strugglen. Und für alle denen zumindest irgendwann so ging. "No hard feelings" bietet maximales Identifikationspotential für diese Lebenssituation. Flüssig geschrieben und schnell lesbar. Und daher gibt es mal wieder eine klare Leseempfehlung.
💔🥺❤️🩹
Ich kann diese Geschichte nur als heilend beschreiben. Es stecken nicht wirklich viele neue Weisheiten in der Geschichte. Besonders wenn man sich mit dem Thema mentale Gesundheit, aus den unterschiedlichsten Gründen, auseinandersetzt oder auseinandergesetzt hat, ist man bereits auf viele Aussagen gestoßen. Aber ich mochte es, wie das Buch die nicht-lineare Heilung aufgezeigt hat. Denn Heilung verläuft in Höhen und Tiefen und es braucht ganz viel Mitarbeit von einem selbst. Und unsere Protagonistin macht genau das sehr lange nicht, weshalb ich auch einige Zeit gebraucht habe, um mit ihr warm zu werden. Aber auch ihr Weg ist einer, den Menschen gehen müssen. Denn alles darf da sein, wenn man endlich anfängt sich selbst zu lieben. Der sympathischste Charakter war trotzdem jemand anderes aus dem Buch. Und ich würde das Buch nur eingeschränkt empfehlen. Ich habe gut 150 Seiten gebraucht, um in der Geschichte anzukommen. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und man verbringt viel Zeit im Kopf von Penny. Für mich hat es sich jedoch gelohnt dran zu bleiben. 🫶🏻

▫️Coming of Age▫️ Obwohl ich die 20er bereits hinter mir habe, habe ich den Roman gerne gelesen und konnte mich gut zurückversetzen. Es geht um Penny (26), die nicht immer die besten Entscheidungen trifft, ihren Job hinterfragt, an der falschen Liebe festhält (und vielleicht eine neue findet) und um ihre Freundschaften, die sich verändern. Das typische Erwachsen werden eben mit seinen Problemen und der dazugehörenden Selbstfindungsphase. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich bin mir sicher, dass sich hier jeder ab Mitte 20 selbst ein Stück weit erkennen wird (entweder mit einem lachenden oder einem weinenden Auge, je nachdem). Ich jedenfalls konnte es und empfehle es gerne weiter.
Weiterentwicklung beginnt an den Nullpunkten. 🧡
„Ich sehe es vor mir. Wir werden uns auf einem Spielplatz treffen, und sie wird eine Steppweste tragen und Elsa oder Noah, Willow oder Harper auffordern: »Sei vorsichtig auf dem Klettergerüst, Schatz.« An unserem Gespräch wird sie sich nur halbherzig beteiligen, außer um darüber zu sinnieren, wie gern sie Zeit für so banale Dinge wie Arbeit, Dates oder irgendetwas anderes als Kinderarzttermine und Ballettunterricht hätte.“ 🍊 Um wen geht’s? Um Penny, Mitte 20. Penny vergleicht sich gern mit ihren Freundinnen und ist mit der Essenz davon gar nicht happy - während die sich nämlich verloben und die Karriereleiter hochklettern, lässt Penny sich von ihrer On-Off-Beziehung Max ausnutzen und von ihrer Chefin herumkommandieren. Ihre Lösung? Selbstkritik und billiger Wein. Solange, bis das nicht mehr funktioniert. 🍊 Meine Meinung Was die Bücher von @pola_stories immer wieder schaffen, ist, den Nerv einer ganzen Generation zu treffen. Ihre Geschichten sind immer nahbar und in den Protagonist:innen steckt mehr von einem selbst, als man in ihnen sehen möchte. „No Hard Feelings“ war da keine Ausnahme, mein 27-jähriges Ich hätte Penny gemocht. Leider fand mein 34-jähriges Ich Penny als Protagonistin wahnsinnig anstrengend. Ihre Lösungsstrategie, die hauptsächlich aus Wein + Selbstmitleid bestand, hat mich fast genauso wahnsinnig gemacht wie die Tatsache, dass sie die blöden Anrufe vom blöden Max immer wieder angenommen hat. Aber vielleicht ist genau das die Quintessenz des Buchs, zu lernen, geduldig mit Penny und sich selbst zu sein. Vielleicht beginnt Weiterentwicklung an den Nullpunkten. 🍊 Fazit Ein Buch, das für mich ein paar Jahre zu spät kam. Modern und so komplex wie das Leben selbst, jedoch keins mehr, in dem ich mich heute noch wiedergefunden habe.

Ein wichtiges Buch – mit einer tollen Message dahinter! Ich mochte No Hard Feelings total gerne. Der Schreibstil war super angenehm, und ich wurde schnell warm mit der Protagonistin Penny – auch wenn ich sie als sehr, sehr naiv und blauäugig beschreiben würde. Aber genau das ist die Message, die dahinter steckt. So ein Buch braucht man, glaube ich, wirklich in seinen frühen Zwanzigern, um sich in Penny hineinfühlen zu können. 🫶🏻 Die toxische Beziehung zu Max – ihrem On-off-Freund, der sie eigentlich nur für das Eine will, während sie viel mehr von ihm möchte als nur das Körperliche. Es war einfach wirklich super toxisch, aber ich habe mich so oft selbst in Penny gesehen und konnte mich gut in sie hineinversetzen – mit dieser Angst, „für immer allein zu bleiben“. Und dann gibt es noch Leo. Ach, was für ein toller Kerl! 🥹❤️ Der Satz ihrer besten Freundin war sowieso der schönste: „Würdest du deiner besten Freundin nicht sagen, dass der Kerl Mist ist?“ – „Ja, natürlich.“ – „Und wieso läufst du ihm dann so hinterher?“ Ich kann den Satz nicht mehr wortwörtlich wiedergeben, aber er passt einfach perfekt! Ich habe es sehr geliebt – schöne, kurze Kapitel und einfach ein tolles, kurzes Buch, das man schnell weglesen kann! Eine Empfehlung auf alle Fälle!🫶🏻 - Rezensionsexemplar -
Genevieve Novak gelingt mit ihrem Debütroman „No Hard Feelings“ ein bemerkenswert ehrlicher Einblick in das Leben einer jungen Frau in ihren Zwanzigern: einer Lebensphase voller Unsicherheiten, Selbstzweifel und der Suche nach Identität. Themen wie Situationships, toxische Beziehungen, Selbstwertprobleme (nicht selten verstärkt durch Social Media und den ständigen Vergleich mit anderen), Freundschaften, Dating-Apps und psychische Gesundheit durchziehen das Buch auf authentische Weise. Viele Leserinnen werden sich in der einen oder anderen Situation wahrscheinlich wiedererkennen – oder zumindest ertappt fühlen. Die Protagonistin Penny steckt mitten in einer schwierigen Phase ihres Lebens. Niederlagen reihen sich aneinander, sie kämpft mit sich selbst, ihrer Umwelt und einer Vielzahl innerer Konflikte. Mit einem Mix aus Pessimismus und scharfzüngiger Selbstironie begegnet sie ihrem Alltag, was der Geschichte zunächst eine leichte, fast humorvolle Note verleiht. Doch je tiefer man in Pennys Gedankenwelt eintaucht, desto spürbarer wird der Ernst ihrer Lage. Ihre Grübeleien nehmen überhand, ziehen sie immer weiter nach unten und spiegeln eine psychische Belastung wider, die sie lange Zeit selbst nicht wahrhaben will. Ein zentrales Thema ist ihr fragiles Selbstwertgefühl, das stark von der Bestätigung anderer abhängt. Ihre Stimmung schwankt. Gute und schlechte Tage hängen oft allein davon ab, wie sie von ihrem Umfeld wahrgenommen wird. Besonders eindrücklich schildert Novak, wie Penny sich in einer toxischen Beziehung verliert, wiederholt dieselben Fehler macht und immer wieder hofft, dass sich doch noch etwas zum Guten wendet. Der Roman zeigt auch, wie mentale Einstellungen und selbsterfüllende Prophezeiungen das Verhalten prägen - bis Penny schließlich professionelle Hilfe sucht. Positiv hervorzuheben ist dabei der realistische Umgang mit Therapie: Es gibt keinen plötzlichen Wandel, sondern einen schrittweisen Prozess, der Zeit und Geduld erfordert. Während man als Leserin objektiv auf Pennys Entscheidungen blickt und manche davon nicht nachvollziehen kann, erwischt man sich doch dabei, wie man denkt: “Hätte ich nicht vielleicht genauso gehandelt?” Genau diese Ambivalenz macht die Figur so greifbar und menschlich. Insgesamt ist die Geschichte in vielen Bereichen realitätsnah, was sie stellenweise auch schwer auszuhalten macht. Ein Kritikpunkt für mich, ist der teils übermäßige Alkoholkonsum, der mich beim Lesen gestört hat, auch wenn er möglicherweise Teil der ehrlichen Darstellung sein soll. Als Romantikerin hat mich das Ende versöhnt – es ist nicht überzogen, sondern glaubhaft und hoffnungsvoll.
Leichte Unterhaltung ohne viel Tiefgang. Ein Buch für zwischendurch, das kurzweilige Unterhaltung bietet. An einigen Stellen empfand ich die Hauptprotagonistin als extrem nervig mit ihrer Art und Weise, an anderen konnte ich mich wiedererkennen. Das Ende war zwar vorhersehbar, jedoch trotzdem zufriedenstellend.
Authentisch & humorvoll!
Es geht um Penny, die an ihrem Ex hängt und sich trotz klarer Ansage, dass er keinerlei Interesse mehr an einer festen Beziehung hat, immer wieder auf ihn einlässt, in der Hoffnung, er würde sich ändern. Ich hab das Buch wirklich gerne gelesen!!! Wovon einige genervt sind (ständiges Zurückkehren zum Ex), fand ich super realistisch und authentisch dargestellt! Besonders humorvoll waren auch die Gespräche mit ihren Freundinnen, die bei Penny für zusätzlichen Druck und Stress sorgen. Denn auch beruflich scheint sie nicht voranzukommen. Unzufrieden im Job, in der „Liebe“ und im Leben stößt Penny immer wieder an ihre Grenzen. Sie ist unzufrieden mit sich selbst und ihrem Leben und sucht dann irgendwann nach Hilfe bei der Therapie. Eine wesentliche Rolle spielt außerdem ihr Mitbewohner und bester Freund Leo, der stets an ihrer Seite ist und versucht ihr zu verdeutlichen, dass sie sich das alles nicht gefallen lassen sollte. Mit vielen Auf und Abs stellt das Buch das wahre Leben mit all seinen Höhen und Tiefen perfekt dar. Mir hat es sehr gut gefallen! Es lässt sich leicht lesen. Fazit Ein Buch, das sich anfühlt, wie eine kostenlose Therapiesitzung und hoffentlich vielen Lesern vermittelt, wie wichtig Selbstliebe und Selbstakzeptanz ist! 💕
Ein sehr wichtiges Buch in der heutigen Zeit. Ernst und authentisch aber auch humorvoll und lehrreich.
Eine sehr emotionale Reise auf der Suche nach sich selbst und dem Weg sich selbst lieben zu lernen. Wir haben hier Penny, 26 Jahre alt, steckt in einer toxischen und narzisstischen Beziehung zu ihrem Exfreund fest, hat einen Job, der ihr überhaupt nicht gefällt während ihre Freundinnen Karriere machen und vergrault dann auch noch jeden, der ihr nahe steht. Sie ist am Ende ihrer Kräfte und findet keinen Weg aus dieser Situation raus. Ein hartes und krasses aber vor allem sehr wichtiges Thema, dass die Autorin hier behandelt. Sie zeigt den Weg einer Depression auf und was diese mit einem machen kann. Gerade in der heutigen Zeit ist dieses Thema nicht mehr wegzudenken und deshalb ganz ganz wichtig, mehr darüber aufmerksam zu machen. Ich habe mich oft ertappt, dass ich die Protagonistin viel zu drüber fand. Ich wollte sie schütteln und das Buch mehrfach aus der Hand legen. Habe es allerdings nie geschafft und es doch sehr verschlungen. Im Nachhinein gesehen, lag ich vollkommen falsch. Ich glaube jeder hat sich in seinem Leben schonmal so gefühlt wie Penny, vielleicht nicht so extrem aber doch auf die andere Art und Weise. Mit dieser Geschichte wird dir aus der Seele gesprochen. Dafür bin ich sehr dankbar, denn man fühlt sich weniger alleine. Es zeigt welche Selbstzweifel Menschen entwickeln können, welche Dämonen immer wieder im Kopf herum spucken und ich denke dass die Autorin es recht authentisch dargestellt hat. Auch finde ich es gut, das der Weg zum Therapeuten hier aufgezeigt und behandelt wird. Denn es ist keine Schande diesen Weg zu gehen, wenn man sich hilflos fühlt. Trotz der Ernsthaftigkeit gab es immer wieder humorvolle Situationen, die das Ganze aufgelockert haben. Die Protagonisten fand ich sehr gut dargestellt, den einen mochte ich, den anderen halt nicht. Aber das gehört hier vollkommen dazu. Ein Stern Abzug gibt es von mir, da ich das Ende eher zu aprupt fand. Dieser Umdenkpunkt von Penny kam mir dann doch zu schnell leider aber ansonsten fand ich es sehr gut und authentisch und absolut wichtig. Vielen Dank an Netgalley und Polaverlag für das Reziexemplar!
Ein berührendes Buch darüber, Verantwortung für das eigene Glück und Leben zu übernehmen!
"Wenn er Nein gesagt hat, warum zum Teufel solltest du ihm dann noch texten? Warum solltest du mit jemandem zusammen sein wollen, der nicht mit dir zusammen sein will?" In dem Buch geht es um Penny, die mit ihrem Leben mehr als unzufrieden ist. Zwischen der Hoffnung auf eine feste Beziehung mit ihrem unverbindlichen Lover Max und ihrem langweiligen Job in dem sie sich gleichzeitig durch ihre Chefin nie gut genug fühlt sucht sie nach einem Weg um ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Auch ihre Freundschaften sind nicht immer leicht - während Annie genau wie sie dauerhaft datet hat Bec ihren "Partner für immer" gefunden, verbringt alle Zeit lieber mit ihm als mit ihren Freundinnen und möchte nur noch über ihre Hochzeit reden🫣 Zu Beginn fiel es mir etwas schwer in das Buch reinzukommen. Das könnte zum einen daran gelegen haben, dass ich ähnliche Bücher schon gelesen habe und mir nicht sicher war ob mich dieses hier abholen kann, zum anderen sicher auch an Penny, der Protagonistin, die sich so schmerzhaft oft in ungesunde Situationen und Beziehungen bringt - weil sie glaubt es nicht anders verdient zu haben. Aber nach den ersten 50 Seiten war ich drin und habe Penny in ihrer Realität begleitet. Zeitweise habe ich mich gefragt wie sie das alles aushält - wie sie von Max, ihrer Chefin und Bec behandelt wird. Sie sucht sich eine Therapeutin, da sie nicht das Gefühl hat ihrem Leben noch gewachsen zu sein und auch die Therapiesitzungen fand ich gut dargestellt. Je mehr ich in Pennys Welt eingetaucht bin, desto mehr habe ich mit ihr mitgefühlt: all die Wut, die Traurigkeit und vor allem sehr präsent: die Verzweiflung und Ratlosigkeit. Sehr eindrucksvoll vermittelt die Autorin was es heißt, sich nie genug zu fühlen, das eigene Glück von anderen abhängig zu machen und sich allem ausgeliefert zu fühlen ❤️🩹 Das Ende war für mich zuletzt etwas vorhersehbar, aber trotzdem nicht schlecht. Insgesamt hat das Buch mich emotional abgeholt und mir sehr viel Freude am Lesen gegeben. Deswegen bekommt es von mir 4,5/5 ⭐️
Eine authentische und nahbare Story für Frauen in ihren 20er bis 30er Jahren ✨
Der Einstieg in die Story verlief reibungslos und ich war bereits nach wenigen Kapiteln gefesselt. Im Nu flogen mal eben so 200 Seiten an mir vorbei und ich konnte das Buch zeitweise kaum aus der Hand legen. In No Hard Feelings begleitet man als Leser die Protagonistin Penny durch ihren Alltag. Sie vergleicht sich permanent mit ihren Freundinnen, führt eine On-Off Beziehung, ist in ihrem Job unglücklich und ihr eigener größter Kritiker. Die Gedanken und Gefühle von Penny waren für mich während des Lesens sehr nahbar und absolut relatable. Und obwohl ich so mit ihr mitfühlen konnte, war sie mir dennoch nicht immer sonderlich sympathisch. Stellenweise hätte ich sie schütteln können, da sie mich besonders mit ihrer ständigen Selbstbestrafung zur Weißglut gebracht hatte. Trotzdem machte genau das, es dann aber auch wieder so authentisch für mich. Eine Protagonistin, die sich in ihren 20er verloren fühlt. Es geht um Verlustängste, fear of speaking up, toxische Freundschaften, - Arbeitsverhältnisse und Partnerschaften. Das Gefühl nicht auszureichen und sich teilweise von männlicher Bestätigung abhängig zu machen. Im Grunde wurden die einzelnen Themen im Verlauf der Story gut aufgearbeitet, dennoch hätte ich mir gegen Ende doch noch mehr Einblicke in die Höhen von Pennys Leben gewünscht. Ihre negativ Spirale hatte mir etwas zu sehr Raum eingenommen und es wurde zu wenig Platz für die positiven Erkenntnisse gelassen. Außerdem empfand ich Penny‘s Alkoholkonsum eher bedenklich und hätte mir da einen kritischeren Blickwinkel zu gewünscht. Alles in Allem ist No Hard Feelings ein Buch, das so mancher jungen Frauen in ihren 20er bis 30er sicherlich aus der Seele spricht und sowohl zum nachdenken als auch zur Selbstreflektion anregt.

Viel hin und her über Situationen die wahrscheinlich viele kennen
Penelope war für mich ein sehr anstrengender Charakter, ich wollte sie schütteln und anschreien. Gleichzeitig habe ich mich selber in ihr wiedererkannt und musste mich fragen ob ich auf die Menschen in meinem Leben mit Anfang 20 auch so anstrengend gewirkt habe. Die vielen Unsicherheiten und auch das fehlinterpretieren der Menschen um einen herum begleitet wahrscheinlich viele Menschen Anfang 20 durchs Leben, auch wenn sich das Buch zeitweise sehr in die Länge gezogen hat, hat es diese Themen gut verpackt und auch auf die Möglichkeiten damit umzugehen aufgezeigt. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, die Erzählerin hat mir gut gefallen, als physisches Buch hätte ich es ist wahrscheinlich nicht beendet durch die vielen Längen.
Characteristics
25 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Wenn du dich ändern willst, aber das Leben dir ständig im Weg steht
Wenn Penny sich mit ihren Freunden vergleicht, schneidet sie gar nicht gut ab. Annie wird Partnerin in einer Kanzlei, Bec hat sich verlobt, Leo macht sorglos Party. Penny aber wartet ... auf Max, ihren On-Off-Freund, der nie zurückruft, auf die versprochene Beförderung, darauf, dass ihr richtiges Leben beginnt. Doch sie hat die Nase voll, alles soll sich ändern. Sie will es mit Max schaffen, ihre tyrannische Chefin beeindrucken und ihre Panikattacken in den Griff bekommen. Aber dann ist sie doch wieder auf Instagram unterwegs, wacht morgens mit einem Kater auf und schwelgt in Selbstkritik. Aber wenn sich schlechte Gewohnheiten so gut anfühlen, wie kann man dann wissen, was richtig für einen ist?
Eine kluge und empathische Darstellung von toxischen Beziehungen und ihrer Alltäglichkeit
»NO HARD FEELINGS ist ein bereicherndes, warmes, witziges Debüt.« Books+Publishing
Book Information
Author Description
Genevieve Novak ist Autorin und lebt in Melbourne. Sie schreibt romantische Komödien und Popkultur-Kolumnen für THE AGE und THE SYDNEY MORNING HERALD. Sie liebt Croissants und ihren Hund Viktor. Sie hasst es, Gen genannt zu werden. NO HARD FEELINGS ist ihr Debütroman.
Posts
25 Frauen 2025 - Buch 38: Aufgrund der Lektüre dieses Romans habe ich gerade eine "Sorry, ist einfach nicht mein Buch"-Liste in meiner READO-Bibliothek erstellt... Ich hatte mir unter diesem Roman etwas Anderes vorgestellt. Das ist ja leider oft schlecht fürs Lesevergnügen. Ich persönlich kam von Anfang bis Ende in diesen Roman nicht wirklich rein. Mein erster Eindruck: aha, eine unwitzige Bridget Jones. Wieso braucht man so jemanden heutzutage? Aber nach einer Weile habe ich mich total gefreut, dass Penny zur Therapie geht. Aber nein, zu früh gefreut: nach nur einer Stunde ist Penny mit der Therapie durch. Ich verstehe schon, dass sich das vom Ende her anders liest. Dies hier ist mein Lesefluss. Das Wichtigste ist für mich aber Folgendes: Wenn ich lese, wie viele Menschen sich hier absolut mit Penny identifizieren, stelle ich Genevieve Novaks Entscheidungen im Hinblick auf den Aufbau und den Stil des Romans infrage. Wer sich mit Penny identifiziert, weil es ihm oder ihr ähnlich ergeht, braucht vieles, aber NICHT, dass ihre angeblich beste Freundin Bec Penny AUF DIESE WEISE sagt, dass sie professionelle Hilfe braucht und sie sie erst dann wiedersehen will, wenn sie beim Therapeuten war. Zuvor hat sie sie dafür abgewertet, ständig so negativ zu sein. Im Hinblick auf den Stil hat mich total gestört, wie blind Penny in alles hineinrennt, obwohl sie mehrfach eine Metaebene einnimmt und absolut richtig bewertet, was für einen Mist sie da gerade macht. Novak trifft da stilistisch für mich schlechte Entscheidungen. Dazu gehört auch, dass seit Leos erstem Autauchen klar ist, dass er der bessere Partner für Penny ist und sie zusammenkommen. Das ist wirklich kein Spoiler. Das ist SO offensichtlich.... Und was will Novak? Psychische Probleme realistisch darstellen? Wieso reichen dann drei Therapiestunden für so viel Wandel plus alles endet im Happy End? Oder einen netten Liebesroman schreiben? Wieso dann das immer gleiche Verhalten bei Penny und so wenig Humor im Text? Last but not least stört mich der durchgängig positiv dargestellte Alkoholkonsum. Fazit: SORRY, ist einfach nicht mein Buch....
Perfekt für zwischendurch ✨
No Hard Feelings war für mich ein richtig schönes, schnelles Buch. Ich habe es als Hörbuch gehört und bin super leicht reingekommen. Man konnte sich in vielen Situationen total wiederfinden. Auch wenn ich mir zwischendurch dachte, was die Protagonistin da bitte für unnötige Gespräche mit sich selbst führt, kam direkt danach der Gedanke: okay wow, genau so denke ich selbst manchmal 😅 Und man hat sich ertappt gefühlt. Insgesamt ein ehrliches, nahbares Buch, das sich wahrscheinlich auch sehr schnell lesen lässt. Kein großes Drama, sondern einfach angenehm und genau richtig für den Kopf.
Lebensphasen in denen man meiner Meinung nach dieses Buch gut finden könnte: 1. man ist gerade in einer ähnlichen Situation wie die Protagonistin und es gibt einem Hoffnung oder 2. man ist schon eine ganze Weile nicht mehr wie die Protagonistin und kann darüber lachen und den Kopf schütteln wie furchtbar man war Ich gehöre sogar zu Nummer 2 hätte es aber ohne Hörbuch bestimmt abgebrochen. Ob das ganze wegen dem Vergleich mit einem selbst nicht auszuhalten ist oder dem super langgezogenen und Vorhersehbaren Schluss, kann ich gar nicht sagen.
"Niemand denkt jemals, dass er in diesem Moment glücklich ist. Alle laufen ständig unglücklich herum und merken erst in der nächsten unglücklichen Phase ihres Lebens, wie glücklich sie eigentlich vorher waren. Was mein zukünftiges Ich betrifft, so bin ich wahrscheinlich so glücklich wie noch nie."
Kennt ihr das? Ab und zu liest man ein Buch und man fühlt sich total verstanden oder man erkennt sich zum Teil in der Geschichte der Protagonistin wieder? Das hier ist so ein Buch für mich. Wir begleiten Penny durch ihr Leben. Ihr anfangs ziemlich negativen und pessimistischen Leben wo nur eine schlechte Sache nach der anderen passiert. Doch sie sucht sich Hilfe und findet langsam wieder gefallen am Leben bzw. das Leben hat ja doch noch schöne Sachen und Momente zu bieten. Der Schreibstil ist angenehm zum Lesen und die Kapitel sind auch nicht allzu lang. Halber Stern Abzug weil ich an manchen Stellen ihre Handlung nicht verstanden habe und ihr Pessimismus einfach übertrieben war.

In jedem von uns steckt in unseren 20ern ein bisschen von Penny!
Wow, was für ein Buch! Das Buch stellt die großen Fragen in den 20ern: Wer bin ich? Wer will ich sein? Habe ich die richtigen Freunde? Macht mir mein Job Freude? Macht mich meine Beziehung glücklich? Bin ich generell glücklich? Dieses Buch hätte ich einfach Anfang 20 gebraucht, dann hätte ich die ein oder andere Antwort auf meine Fragen haben können bzw über einige Entscheidungen anders gedacht. Jetzt mit Ende 20 konnte ich Penny in ihren Gedanken gut verstehen, da ich diese Phase gerade erst durchgestanden habe, jedoch konnte ich mich leider nicht richtig in Penny hineinversetzen. Deshalb auch der eine Punkt Abzug und weil es dann doch alles sehr schnell ging. In der Realität kann der Prozess mehrere Jahre dauern, hier wird dieser in wenigen Monaten abgehandelt. Jedoch finde ich trotzdem ihre Entwicklung in dem Buch gut und mir hat das Buch in allem sehr gut gefallen. Ich habe so oft mit Penny und ihren (auch oft nicht ganz so tollen) Entscheidungen mitgefiebert und wollte mir das Buch einfach oft an den Kopf schlagen und schreien: NEIN PENNY, MACH ES NICHT!!! Ich finde es super, wenn ein Buch mich so viel fühlen lässt und das hat dieses Buch definitiv bei mir gemacht. Ich habe sehr viel gefühlt und auch einige Male über das Geschriebene nachgedacht, vor allem, wenn sie die Therapiesitzung hatte, denn jeder von uns hat schon schlechte Entscheidungen getroffen und sich gefragt, ob ich nun das richtige gemacht habe. Für alle Beteiligten und auch für einen selbst. Als Nebencharakter habe ich Ihre Freundin Annie total geliebt!! So eine treue Freundin wünscht sich doch jeder! Für mich war es auf jeden Fall ein tolles Buch, was mir in Erinnerung bleiben wird und mich auch das ein oder andere Mal über meine Entscheidungen nachdenken lässt und lassen wird.
Zuerst dachte ich, das Buch wäre nicht meins, doch dann geriet ich wie in einen Sog. Soviele Momente, die ich kannte, so oder ähnlich selbst erlebt habe.... Genevieve Novak hat hier den Finger direkt in die Wunde gelegt und das auch noch in einer Art, die nichts mit erhobenem Zeigefinger zu tun hatte. Großartig, aber auch zerstörend.
„Vielleicht will ich auch nur, dass etwas mit mir nicht stimmt, damit ich eine Ausrede für den Mist habe, der mir passiert.“
Das Buch fühlt sich an wie eine Umarmung, die jeder in seinen Zwanzigern zwischendurch dringend brauchen könnte. Authentisch, chaotisch und sympathisch werden wir durch das Leben der 26 jährigen Penny geführt, bei der erstmal alles schief zu laufen scheint. Mieser Job, toxische Beziehung, Freundinnen deren Leben tausendmal besser erscheint. Ich konnte mich sehr oft in der Geschichte wieder finden und es tut gut zu lesen wie normal so ein chaotisches Leben doch ist. Zwischendurch wurde mir Penny zwar auch mal zu negativ, daher gabs einen Stern Abzug.

Hat jemand ein Buch über mein Leben geschrieben? 🫡
Wie sehr kann man zu einer anderen Frau in ihren Ende 20ern relaten? Help Diese Geschichte war teilweise so roh & real, dass ich mich gefühlt habe als würde mein Leben dieses Buch immitieren 🙃 es gab viele Stellen, die so relatable waren, Freundschaften, die sich auseinander entwickeln, Jobs und Veränderungen, das allgemeine Lost sein & das was wäre wenn. Viele Frauen werden sich in diesem Buch gesehen fühlen. Was ich daraus mitnehme? Vielleicht ein bisschen Hoffnung, dass alles irgendwie läuft? Vertrauen in mich & vllt ein bisschen mehr Wertschätzung in das Jetzt & in alle, die mich lieben 👉🏼👈🏼 Penny strugglet ungefähr mit allem. Job, Selbstwert, OnOff Toxic Beziehung (was das einzige war, was ich gar nicht mochte, weil ich das zero relaten kann) Nebenbei muss sie feststellen, dass sich das Leben ihrer besten Freundinnen in ganz andere Richtungen entwickelt, als ihres. Ihr einziger Wohlfühlort - Zuhause, wo Leo ist (Mädel nimm bitte die Gurken von den Augen 🫡) Ich weiß gar nicht so recht, was ich dazu sagen soll, außer, dass ich mich bei dem Buch ziemlich exposed gefühlt habe haha Empfehle es allen Girlies 20-30, lests bitte, danke.

T R O P E S : Social media pressure, toxic boss, toxic relationships, Perfektionismus, fear of speaking up, selfcare, mental health, bodyshaming M E I N E M E I N U N G : Auch ich bin an den positiven Rezensionen bzgl. dieses Buches auf Instagram nicht vorbeikommen. Daher hatte ich auch sehr hohe Erwartungen, die auf jeden Fall erfüllt wurden. Die Geschichte um Penny bestach vor allem durch den sarkastischen und trockenen Humor, den die Protagonistin auch in wirklich schmerzhaften Situationen an den Tag legte. Dieses Buch sollte auf keinen Fall mit einer seichten New-Adult-Geschichte verwechselt werden! Die Kost ist definitiv schwerer, da die Autorin sämtliche Probleme behandelt, mit denen man in seinen Zwanzigern, aber auch Dreißigern zu kämpfen. Vor allem das Thema rund um toxische Beziehungen hat mich sehr berührt. Dass man manchmal eben auch Freundschaften, die bereits über Jahre bestehen, beenden oder vielleicht erst einmal auf Eis legen sollte, weil sie einem nicht guttun. Vielen - einschließlich mir - fällt es schwer, Dinge und Personen gehen zu lassen. Aber manchmal braucht man das eben, um seine eigene mentale Gesundheit zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Pennys Geschichte war in vielerlei Hinsicht augenöffnend für mich. Manches war definitiv hart zu realisieren, anderes etwas leichter. Für mich hat @pola hier wirklich ein sehr tolles Buch herausgebracht und ich kann es jedem nur ans Herz legen, der etwas mehr Mitgefühl und Empathie für den ersten Schritt benötigt, als es vielleicht ein klassischer Ratgeber vermitteln kann.
Kennen wir nicht alle diese „Wachstumsschmerzen“? 💔
Ein Buch über das Erwachsen werden und erwachsen sein, über Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, Liebe und Erwartungen, das ganze große Leben und das absolute Chaos. Penny, die Hauptprotagonistin macht eine schwere Zeit durch. Geblendet von ihrem schlechten Selbstwertgefühl durchläuft sie die schwierigsten Phasen in Beziehung, Freundschaft und Job. Eine Geschichte, die wahrscheinlich viele junge Frauen so fühlen können. Bin ich richtig und bin ich genug? Ist der Platz den ich gerade in meinem Leben einnehme richtig und sollte ich nicht schon weiter sein? Ist er der Richtige für mich und bin ich bereit mich weiterhin zu öffnen und vielleicht den Schmerz eines weiteren Verlustes zu ertragen? Warum verändern sich Freundschaften so sehr und wieso tut es so weh? Bin ich eine gute Freundin? … Ich könnte so weiter machen. Ein Buch das leicht, warm und witzig ein manchmal so bedrückendes Thema beschreibt. Aber - du bist nicht alleine. Ich sehe dich undicht fühle dich. 😉
Oh wie sehr wollte ich dieses Buch lieben? Ganz ehrlich? Ich dachte, das ist genau das, was ich brauche. Ein Buch, das authentisch und realistisch zeigt, in was für einem Gefühlschaos Menschen in ihren Mittzwanzigern/Anfang Dreißigern so stecken. Und teilweise hat es auch gestimmt. Teilweise konnte ich mit Penny mitfühlen. Manchmal habe ich mich wiedergefunden. Aber eben nur manchmal. Denn um ehrlich zu sein hat Penny mich die meiste Zeit angestrengt. Sie steckt in einem furchtbaren Job, mit einer schrecklichen Chefin. Sie lässt sich von einem Bilderbuch Fuckboy bereitwillig ausnutzen und duldet es außerdem von einer ihrer besten Freundinnen niedergemacht zu werden. Was Penny dagegen tut? Einfach gar nichts. Sie heult, sie beschwert sich, sie steigert sich in dieses schlechte Gefühl hinein, suhlt sich richtig darin und scheint es fast schon zu genießen, dass es ihr einfach so schlecht geht. Und ich verstehe wieso es ihr nicht gut geht. Wirklich. Aber wieso um alles in der Welt lässt sie einfach alles über sich ergehen? Schreit ihre Therapeutin an wie ein kleines Kind aber will sich keine Strategien aneignen, um sich aus diesen Situationen zu befreien. Dieses Buch hat mich sehr oft sehr aufgeregt. Eigentlich zu sehr. Und deshalb bin ich so unglaublich traurig. Ich hätte mich gerne mehr darin wiedergefunden. Ich hätte gerne mehr nachgefühlt und bejaht..aber leider ist mir das mit Penny nicht gelungen.
Pennys Leben könnte besser sein. So richtig glücklich ist sie nicht in ihrem Job. Ihre Vorgesetzte macht ihr Angst, dadurch passieren Fehler und es sprudeln keine neuen Ideen. In ihrer Marketingfirma ist das nicht so gern gesehen. Verliebt ist sie in Max, der keine feste Beziehung mit ihr möchte. Sie hat immer wieder Hoffnung und tut fast alles dafür, dass er seine Meinung ändert. Doch am allermeisten tut sie sich damit weh. Zwischen Hoffnung und Enttäuschung ist es ein ewiges hin und her und eigentlich aussichtslos. Dann gibt’s noch ihre zwei besten Freundinnen, die auch die Geschichten über Max und miese Dates nicht mehr hören wollen. Zum Glück gibt’s noch ihren Mitbewohner Leo, der ein richtig guter Freund ist. Ein wunderbar warmherziges, einfühlsames Buch über Selbstliebe, den eigenen Weg zu finden und was uns eigentlich davon abhält. Viele Gefühle und Gedanken von Penny kamen mir bestens vertraut vor. Sie hadert mit sich, denkt sie hat keine Liebe verdient, denkt sie muss sich mit ihrem Leben irgendwie arrangieren. Manchmal nervt Penny, manchmal möchte man sie einfach nur umarmen. Sie wird zu einer lieb gewonnenen Freundin. Authentisch, offen und ehrlich lernen wir Penny kennen, begleiten sie zu einer Therapeutin und durch diverse Zusammenbrüche. Die Geschichte ist locker und leicht geschrieben und lässt sich ganz wunderbar lesen. Es gibt ein paar witzige Abschnitte und dann auch wieder sehr gefühlvolle. Am Ende sind bei mir noch ein paar Tränen gekullert. Ein Roman, der absolut in die Zeit passt. Empfehle ich sehr gern weiter.
Mein Gott, dieses Buch… 🥹
Dieses Buch zog mich von der ersten Seite komplett in seinen Bann. Der Schreibstil der Autorin war witzig, modern und sehr poetisch und ich hielt jedes Mal die Luft an, wenn Penny ohne Punkt und Komma ihre Worte ihren Lauf ließ, denn sie sprudelten regelrecht aus ihr heraus. 😅 Und genau das gab ein gewisses Erzähltempo vor, dass ich nur so durch das Buch flog, aber gleichzeitig an den Worten klebte. Pennys Geschichte, wie sie versuchte aus ihrem persönlichen Chaos und dem doch eher sehr ungesunden Lebenstil auszubrechen, um ihren Weg zu finden, ließ mich einfach nur alles fühlen und mich auch nochmal selbst reflektieren. Die Story stimmte mich sehr nachdenklich, denn es war einfach nur bewegend. Ein sehr ruhiges Buch, das im Kopf aber sehr laut war und definitiv nachhallt. An alle, die sich schon einmal intensiv mit sich selbst beschäftigen mussten: ihr seid nicht alleine!!! Ganz viel Liebe geht raus an dieses Meisterwerk! 🫶🏼

„Ich mache gerade eine schwere Zeit durch. Ich werde nett zu mir sein.“ Penny, eine 27-jährige junge Frau, kommt in ihrem Leben ganz schön ins Straucheln. Sie ist in einer ungesunden Beziehung, unzufrieden mit ihrem Job und ihre missmutigen Chefin, Streit mit ihren Freundinnen und kämpft mit einer schon sehr lang andauernden Unzufriedenheit und Traurigkeit. Immer wieder versinkt sie in Alkohol und ihren selbstzerstörerischen Gedanken, ohne Selbstmut und Selbstwert. Das Buch hat mich auf eine gewisse Art und Weise mitgenommen. Ich war am Anfang gut dabei, zwischendurch genervt von Pennys Art, am Ende froh über ihre Entwicklung. Im Endeffekt zeichnet das Buch das Leben einer jungen Frau, die mit sich selbst kämpft und am Ende die Hilfe bekommt, die sie braucht. Neben all dem Missmut, den ich zwischendurch beim Lesen hatte über die langwierige Handlung, bin ich am Ende doch zufrieden, denn es zeigt, dass Therapie und den Mut zu haben, an sich selbst zu arbeiten, das Leben doch noch in gute Bahnen lenken kann. Was mich jedoch trotzdem stört: der leichtfertige Umgang mit Alkohol und das dieses Thema nicht aufgearbeitet wird. Insgesamt Status ganz okay - gut! 💜

Schwer zu bewerten
In diesem Buch geht es um Penelope, eine junge Frau in ihren 20ern und damit herzlich Willkommen in der Zeit, wo manche schon heiraten und über Kinder nachdenken oder schon haben, manche richtig erfolgreich Jobs haben und wiederum die, die irgendwie immer noch keine Ahnung haben wo das Leben eigentlich hingehen soll. Zudem ist die Protagonistin eine richtige Overthinkerin und hat absolute Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl und braucht dringend Hilfe, die sie sich auch holt. Auf der einen Seite ist dieses Buch sehr realistisch und zeigt was es mit Leuten macht, wenn sie ihr Selbstwertgefühl im Außen verankern und ständig Bestätigung brauchen, um irgendwie glücklich zu sein. Ich konnte sie größtenteils verstehen und war gleichzeitig oft genervt von ihren Gedanken und Handlungen, weil sie lange gebraucht hat um sich zu verändern. Aber ist es nicht auch im wahren Leben so, dass solche tiefen Veränderungen viel Zeit brauchen?! Wenn man selbst davon betroffen ist oder war, ist es sicherlich einfacher manche Gedanken von ihr zu verstehen. Ich finde es faszinierend wie sehr einen diese Story nerven kann und einem gleichzeitig bewusst wird, dass es nervig, anstrengend und unproduktiv ist selbst so zu denken. Man selbst nimmt solche Gedanken oft nicht bewusst wahr, aber hier ertappt man sich, dass man auch manchmal so denkt oder gedacht hat und fragt sich nochmal mehr, warum man das selbst überhaupt macht. Die Ansätze in ihrer Therapie können bestimmt vielen helfen, die ähnliche Probleme haben. Ob einem das Buch "gefällt" , hängt stark davon ab, ob man das alles nachempfinden kann oder nicht. Die Sprecherin im Hörbuch war toll, sehr angenehm.
„Es ist, als ob ich darauf WARTETE, dass mein Leben beginnt.“
Wenn Penny sich mit ihren Freunden vergleicht, schneidet sie gar nicht gut ab. Annie wird Partnerin in einer Kanzlei, Bec hat sich verlobt, Leo macht sorglos Party. Penny aber wartet … 🕞 Ich muss gestehen, ich bin am Anfang nicht so ganz warm geworden mit Penny und ihrem ständigen Meckern. 🥲 Umso schöner fand ich ihre Verwandlung und die Einsicht, dass sie am Ende allein eben ihr Glück schreibt. Für mich ein Buch, dass man gut zwischendurch lesen kann, aber dem Hype nicht so ganz gerecht wird. Aber vielleicht sind meine 20er auch einfach schon zu lange her. 😂

WTF, Penny?!
„No hard feelings“ hat mir super gut gefallen und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil war so gut zu lesen, dass ich den Roman fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Penny ist 26 Jahre alt und vermeintlich glücklich. Doch schnell blicken wir hinter die Fassade: Sie ist hoffnungslos ins Max verliebt, der sie die ganze Zeit nur ausnutzt. Ihre beiden besten Freundinnen sind an anderen Lebenspunkten angelangt und böse Seitenhiebe stehen auf der Tagesordnung und dann wäre da noch der Job, bei dem es auch nicht gut läuft. Penny ist eine sehr liebenswürdige Person, die sich in 90% des Romans selber herunterbuttert. Ihr Verlangen, von allen gemocht zu werden und nur dann etwas wert zu sein, hat irgendwann schon weh getan. Am liebsten wollte ich sie wachrütteln, denn immer wieder ist sie zu Max zurück, der sie wie Dreck behandelt hat, dabei gibt es da noch den süßen Leo, der alles für Penny tun würde. Ich fand „No Hard Feelings“ toll, weil ich denke, dass sich viele Frauen mit Penny identifizieren können. Einen Stern Abzug gab es aber, weil Penny irgendwann ein wenig anstrengend war.
»NO HARD FEELINGS« 🍊 ist der Debütroman von der Autorin Genevieve Novak. Es geht darin um die 27-jährige Protagonistin Penny, die gerade in vielerlei Hinsicht struggelt und alles andere als happy ist. In ihrem Job erhält sie die gewünschte Beförderung nicht, in ihrer On-Off-Beziehung mit ihrem Ex ist sie maximal unreflektiert und ignoriert alle Red-Flags 🚩. In ihren Freundschaften vergleicht sie sich und surprise, wird dadurch nicht glücklicher, sondern im Gegenteil, ihre Ängste werden dadurch verstärkt. Schade, dass hier nicht Sisterhood und Zusammenhalt im Vordergrund stehen, sondern Neid und an der ein oder anderen Stelle auch noch gepaart mit sehr toxischen Gedanken in Bezug auf Körper … On top: Es scheint in der Literatur fast ein Trend geworden zu sein, dass extrem viel Alkohol konsumiert und dies nicht kritisch konnotiert wird; so auch hier. Den positiven Aspekt dieses Romans sehe ich darin, dass Penny sich Hilfe in Form einer Therapie sucht. Allerdings wird dies sehr oberflächlich bearbeitet. Cherry on top 🍒 des Romans ist: Ein Happy End für Penny. »Es ist, als ob ich wartete, dass mein Leben beginnt.« (37) NO HARD FEELINGS … but I didn’t enjoyed it that much. 😮💨 Mich hat Penny zunehmend genervt, immerhin hier konnte ich mit ihren Freundinnen relaten. Doch das Ignorieren von Red Flags - egal in welchem Lebensbereich - , der verherrlichte Alkoholkonsum, die ‚alles-wäre-besser-wenn-ich-dünner-wäre‘ Gedanken hätten aus meiner Sicht deutlich besser geframed werden müssen. Mir fehlte es an Witz, zeitgemäßem Umgang mit den angerissenen Themenbereichen und Herausforderungen, mit denen sicherlich einige Personen Mitte / Ende 20 relaten könnten. Ich hätte den Roman gerne mehr gemocht, aber mir fehlte es an Tiefe, Authentizität, ernsthafter Auseinandersetzung in einem passenden Framing für einen Roman. SORRY, but … NO HARD FEELINGS 🫶

Wo fang ich an?! Ich hab mir viel von diesem Roman erhofft und bin lange um ihn herum geschlichen. Ich muss gestehen mich hat Protagonistin zunehmend genervt, dass ich beim lesen schon die Augen verleiert habe. Vllt hab ich mich auch zu Alt für all das gefühlt?! I don‘t know.. Immerhin verstand ich ihre Freundinnen dafür immer mehr. Mir fehlte es irgendwie auch tiefgründigere Auseinandersetzung mit den angerissenen Themen als auch Herausforderungen und hatte bis zum Schluss noch gehofft, dass dies kommen würde. Ne kann man sich irgendwie sparen. Sry 🫣🥺
Bisschen zu viel von allem
Ich kann nachvollziehen, dass dieses Buch für viele wirklich bereichernd und nachvollziehbar in den angesprochenen Problemen war, dass sich viele in den Problemen von Penny wiedergefunden haben, dieses Unzufriedensein im Job, die toxische Beziehung zu einem Kerl, der dich behandelt wie Dreck und das Gefühl, dass alle an dir vorbeiziehen, während dein eigenes Leben stagniert. Und Teile des Buches fand ich auch wirklich unterhaltsam und witzig. Warum ich aber trotzdem immense Probleme mit diesem Roman hatte: 1. Es war absolut vorhersehbar. Das muss nicht immer schlimm sein, hier hat es aber jegliche Spannung genommen. 2. Penny als Protagonistin war oft einfach anstrengend und rannte sehenden Auges und mit wehenden Fahnen in ihren Untergang und über mehr als 2/3 des Buches gab es da absolut keine Verhaltensänderung und Weiterentwicklung. Für mich hat ihr Verhalten damit oft Unverständnis und Wut ausgelöst und mir so jegliche Verbindung zu ihr genommen. 3. Der Alkoholkonsum des Buches ist absolut grenzwertig. Versteht mich nicht falsch, ich trinke auch gerne mal Alkohol. Aber in diesem Buch wird er immer und besonders dann konsumiert, wenn es einem schlecht ging? Scheiß Tag? Lass saufen. Emotionaler Zusammenbruch? Hier Wein! Du fühlst dich ungeliebt und unwohl in deiner Haut? Ab in den Pub zum Bier! Penny hat als Protagonistin hier wirklich psychische Probleme, die teilweise sehr nahbar dargestellt werden. Umso schlimmer, dass die fast das gesamte Buch mit Unmengen an Alkohol betäubt werden sollten. Und dieses Thema leider auch bis zum Ende nicht aufarbeitend zur Sprache kam. Für viele sicher ein schönes und unterhaltsames Buch. Für mich war es leider alles andere als bereichernd und zu vorhersehbar.
Wir begleiten Penny in ihrem Alltag - bei einem Job ohne Perspektive, in ihrer unglücklichen On-Off-Beziehung und beim ständigen Vergleich mit ihren Freunden (Spoiler: Dabei gewinnt sie eher selten). Es geht um toxische Beziehungen, mentale Gesundheit, Selbstzweifel und den Weg zu sich selbst. Auch wenn ich mich nicht immer komplett in ihre Situation versetzen konnte, musste ich an manchen Stellen schon schlucken. Viele ihrer Gedanken und Gefühle kamen mir doch sehr bekannt vor. Da ich normalerweise mehr im Romance Genre unterwegs bin, war es für mich am Anfang ein bisschen schwerer in die Geschichte reinzukommen. Weil eben nicht alles perfekt ist, weil man mehr von den Zweifeln und dem Selbstmitleid von Penny erfährt - und das ziemlich ungeschönt und leider auch fast durchgehend. Ich muss gestehen, dass ich Penny manchmal schütteln wollte, um sie davon abzubringen, den gleichen Fehler wieder und wieder zu machen. Aber als Außenstehender sieht man das Ganze natürlich immer anders. Besonders haben mir die Therapiesitzungen mit Dr. Minnick gefallen, die gerne etwas länger ausfallen hätten können. Auch die Tiefe bei ihren Freunden hat mir ein wenig gefehlt, es war schon sehr auf Penny bezogen (klar, sie war auch der Hauptcharakter). Das Buch ist witzig geschrieben und ich glaube jeder findet sich ein wenig in dem ein oder anderen Kapitel wieder und kann etwas aus der Geschichte mitnehmen.
Nachvollziehbar
Penny hat einen Job den sie hasst, eine toxische „Beziehung“ und Freundinnen, die sie ein bisschen links liegen lassen. Und Leo ihr Mitbewohner, der sie immer wieder versucht aufzufangen. Das soeben als Mittzwanzigerin kann manchmal echt schwer sein zwischen on/off Beziehungen, Partys und Dates. Das Bauch ist sehr nachvollziehbar was Penny erlebt und die Situationskomik ist auch sehr gut hinterlegt. Sie landet an einem Tiefpunkt in ihrem Leben und wir begleiten sie da wieder hinaus. Mir hat Buch sehr gefallen, war tatsächlich mal ein Roman 😅 ich kann es weiterempfehlen!
Ein Buch, welches ich gerne meinem 20-jährigen Ich empfehlen würde
Penny ist Ende zwanzig und sehnt sich danach, dass nun endlich ihr „richtiges Leben“ beginnt. Sie stört es, dass es bei allen anderen gut zu laufen scheint, nur bei ihr nicht. Ob im Job, der Beziehung oder innerhalb ihrer Freundschaften läuft es nicht rund und sie stellt sie sich ständig Fragen wie: Bin ich genug? Was haben die anderen, was ich nicht habe? Darf ich glücklich sein? Hab ich das verdient? Selbstzweifel, Wut, Vergleiche und Unsicherheit sind ihre alltäglichen Begleiter und wir begleiten die Protagonistin in diesem Buch auf ihrem Weg, alte Gewohnheiten abzulegen, nicht mehr so hart zu sich selbst zu sein und ihr Glück nicht von anderen abhängig zu machen. Dafür beschließt Penny eine Therapie zu beginnen. Und auch ihr Mitbewohner ist ihr in dieser Zeit eine große Stütze. Nach und nach lernt Penny sich selbst zu reflektieren. Und auch wenn mich ihre Naivität in machen Teilen etwas gestört hat, war es wunderbar zu lesen, wie sie über sich hinauswächst und entwickelt. Und es hat auch einfach zu ihr gepasst - genauso wie es auf so Viele in ihren Zwanzigern wohl passen könnte. Ein sehr starkes und authentisches Buch über Freundschaften, toxische Beziehungen, mentale Gesundheit und daily struggles, bei dem ich nach dem ersten Seiten schon vermutet habe, dass es ein Highlight werden könnte. Es gab direkt den einen oder anderen Fühl-ich-Moment für mich. Dieses Buch hat einfach gut getan, obwohl es gleichzeitig teilweise schmerzhaft zu lesen war, da die Autorin die Geschichte so realitätsnah rüberbringt. Alles in allem eine große Leseempfehlung - gerade für alle in ihren Zwanzigern und darüber hinaus.

Unterhaltsam
Penny schneidet im Vergleich mit ihren Freundinnen nicht gut ab. Sie hasst eigentlich ihren Job, lebt in einer On-Off-Beziehung und auch sonst läuft es gefühlt nie rund für sie. Und Penny! Manchmal bist du sowas von selber Schuld. Wenn das gute direkt vor ihr liegt, geht sie auch gerne mal direkt dran vorbei. Da hab ich mich manchmal auch gut über Penny geärgert und dann aber gedacht, als hättest du noch nie dumme Entscheidungen getroffen 😅 Am Ende war es eine sehr kurzweilige Lektüre, die mir Spaß gemacht hat.
Dieses Buch hat mich in vorgelesener Form während der Buchmesse begleitet. Insgesamt konnte es mich unterhalten, doch die Geschichte selbst war mir zu einfach gestrickt, als dass es einen Mehrwert für mich hatte. Meine Erwartungen gingen in eine ganz andere Richtung, sodass ich die Story als zu oberflächlich empfand. Nett zu hören, groß mitdenken musste ich auch nicht. Das ist aber auch schon alles.
Ich war wirklich gespannt auf das Buch und mochte es auch sehr gerne. Die Geschichte ist gut geschrieben und ich glaube, dass sich viele Menschen selbst irgendwo zwischen den Zeilen wiederfinden, da es einfach oft das wahre Leben widerspiegelt. Penny hat mich manchmal wirklich sauer gemacht, trotzdem habe ich oft verstanden wie sie sich fühlt oder wieso sie so handelt. Manchmal hat mir etwas der Spannungsbogen gefehlt, trotzdem hat es sich wirklich gut lesen lassen und man kann vielleicht auch die ein oder andere Erkenntnis daraus mitnehmen ☺️

Seichte Unterhaltung mit Identifikationspotential
Gefühlt 90% des Buches bestand darin, wie sich die Protagonistin mit anderen Frauen vergleicht, deren Körper bewertet oder sich selbst einen bestimmten Look verpasst, um eine Außenwirkung zu erzielen. Dadurch wird ihre Unsicherheit und ihr mangelndes Selbstwertgefühl zwar gut dargestellt und ich denke, dass sich vieler Leserinnen (mich eingeschlossen) darin wiederfinden. Aber das war mir einfach too much und viel zu nervig. Obwohl sich die Protagonistin weiterentwickelt, wird dieses Verhalten an keiner Stelle reflektiert und auch am Ende geht es nur noch um Gesichtsmasken und ums Beine rasieren. Zudem war die Handlung sehr vorhersehbar und die Dialoge mit dem Mitbewohner Leo echt schlimm. Zwei Sterne, weil ich die Darstellung von Pennys Unsicherheiten und die Therapiegespräche ganz gut fand. Als Hörbuch zum nebenbei Hören war es auch okay.
Schwierige Entscheidung! 🥵
Uff, wo soll ich anfangen.. die 3 Sterne sind gar nicht böse gemeint, sondern eher weil das Buch mich an so vielen Stellen Wut hat fühlen lassen und es so weh getan hat. Vielleicht würde jemand anders dadurch sagen ich geb dem 5 Sterne, aber es fühlt sich nicht richtig an.. Ich finde das Buch selbst super geschrieben, man ist sehr schnell drin in der Rolle und den Orten und ich glaube betrachtet man das ganze aus der Sicht der Protagonistin, dann hat das Buch viel mehr Sterne verdient. Aber es hat mich so wütend gemacht :( Ich glaube es ist trotzdem eine Leseempfehlung von mir. Zum Teil hab ich Penny an manchen Stellen auch echt verstanden, weil wer hat nicht schon mal an sich gezweifelt. Aber ich denke man braucht starke Nerven für das Buch. 🫣
Genau, was ich gebraucht habe 🫶🏼
"No hard Feelings" ist nicht nur im aktuellen Kontext ein wirklich starkes und wichtiges Buch, es gibt mir als Leserin vor allem auch das Gefühl, mit meinen "Problemen" nicht allein zu sein. Noch nie - wirklich noch nie - konnte ich mich mit einer Protagonistin so gut identifizieren wie mit Penny. Toxischer Ex, an dem man immer noch hängt? Check. Job, der einen nicht ausfüllt samt grantiger Chefin? Check. Stress mit der besten Freundin? Check. Dieses Buch hat mich wirklich durch die Seiten fliegen lassen. Genevieve Novak Schreibstil ist locker und Flüssig, hält einige humorvolle Passagen, viel Dynamik und vor allem authentische Figuren bereit. Man merkt, dass sie sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt hat und gerade das Auftauchen einer Therapeutin im Buch war für mich unglaublich wertvoll. In einigen Rezensionen und Kommentaren zum Buch habe ich gelesen, dass sich Leser* innen gefragt haben, ob Penny dumm ist oder es einfach so will. Und genau das ist das Problem, warum Menschen über ihre Sorgen, Ängste und Verhaltensweisen nicht sprechen wollen oder sich überhaupt damit auseinandersetzen. Mit viel Gefühl nimmt sich die Autorin der Sache an und leitet Penny durch ihre Entwicklung, die am Ende nicht nur ihr die Augen geöffnet hat. Ja, es gab vielleicht ein paar Längen, aber darüber konnte ich getrost hinwegsehen, denn das Buch weiß diese an vielen Stellen wieder wettzumachen. Gerade Leo und Pennys Beziehung zu ihm fand ich erfrischend und einfach schön zu lesen. Und natürlich fragt man sich als außenstehende Person: "Penny, warum wachst du nicht auf?" Aber, ich glaube, Menschen, die schon mal in so einer Situation waren, die wirklich alles dafür getan hätten, um den Ex zurückzugewinnen, die genau solche Gedankengänge wie sie hatten, um ihn/sie "am Ball zu halten" und "interessant für ihn/sie zu bleiben" (wie oft habe ich mir genau das gesagt), stellen sich diese Frage nicht. Wir wissen, wie das ist, wie man sich selbst damit kaputtmacht, die Spirale aber gar nicht erkennt. Das war hier so perfekt getroffen, dass ich es richtig gefühlt habe. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung und für mich ist das Buch fast schon ein Selbsthilfe-Buch. Das Ende hat mich mit einem tollen Gefühl zurückgelassen. Vielen Dank an die Autorin für diese tolle Geschichte.
Herzensbuch 🤍
No Hard Feelings schreibt die schonungslos ehrliche Geschichte unserer 20er. Von Freundschaften, Problemen mit Studium und Jobsuche über unglückliche Beziehungen und Datingleben. Dieses Buch beschreibt auf super ehrliche und emotionale Weise womit sich Menschen in ihren 20ern im Alltag quälen. Die Beudutung von Freundschaft und Liebe, aber auch mentaler Gesundheit und Work-Life Balance. Ich habe mich in diesem Buch so oft gesehen und gehört gefühlt, so oft konnte ich relaten und mitfühlen 🤍 Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen, der gerade selbst struggelt in den 20ern zurecht zu finden. Das Buch liest sich so flüssig, dass man nur durch die Seiten fliegt und auch ich musste zwischendurch immer wieder auflachen oder eine Tränen vergießen 🤍✨️
Einfach ehrlich und herzergreifend.
Das Buch spiegelt so viele Gefühle wieder die wir alle mal erleben. Manchmal möchte man es an die wand werfen oder sich gegen den Kopf hauen. Weil man sich selbst zu sehr wieder erkennt ? Weil man grade vlt Unverständnis für das Verhalten von penny hat? Und trotzdem ist es einfach perfekt. Ich wünschte ich könnte jedem dieses Buch empfehlen und es jedes Jahr nochmal zum ersten Mal lesen.
Wie aus dem wahren Leben
Um Penny herum verändert sich alles, nur sie selbst hat das Gefühl auf der Stelle zu stehen. Ihre Freundinnen stecken in ernsthaften Beziehungen, klettern die Karriereleiter immer weiter hoch und sie hat das Gefühl, im Stich gelassen zu werden 😭 Doch so langsam wird Penny klar, dass auch sie eine Veränderung in ihrem Leben braucht... Wenn ich mich mit einer Protagonistin identifizieren kann, dann ist das Penny! Während dem Lesen habe ich einige Parallelen zwischen ihr und mir feststellen können und deshalb war sie mir sehr sympathisch 😊 Genauso wie ihre wechselhaften Stimmungen haben mir Pennys Gedankengänge sehr gut gefallen und auch der Humor kam nicht zu kurz 🙃 Generell ist sie eine Figur, die mitten aus dem Leben stammen könnte und genau deshalb macht das Lesen des Romans sehr viel Spaß. Man freut sich mit ihr, man leidet mit ihr. Und genau das macht für mich ein starkes Buch aus! Definitiv ein Jahreshighlight 🤗
Für die, die Struggle kennen
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Penny: Eine unreife und ja, wirklich zeitweise nervige Protagonistin, die nicht müde wird ihr negatives Selbstbild vor dem Hintergrund einer ordentlichen Bindungsstörung wieder und wieder zu bestätigen. Sie fühlt sich chronisch unwohl in selbstgewählten toxischen Strukturen in Job, Freundschaften und Beziehung. Ihre Veränderungsmotivation dahingehend ist hingegen eher gering ausgeprägt. Das ist irgendwie anstregend zu lesen, aber durchaus authentisch geschrieben. Ich nehme Penny ihren gesamten wirklich Struggle ab. Es gibt sie ja nunmal reihenweise, diese Pennys. Und meistens sind wir ja auch von denen besonsonders genervt, die uns einen ungeliebten Aspekt unseres Selbst aufzeigen. Wieviel Penny steckt also in mir? Nicht mehr allzu viel, würde ich sagen, aber in meinen 20ern hätte ich das ganz sicher anders beurteilen müssen. Ein Buch (vor allem) für Menschen in ihren 20ern, die strugglen. Und für alle denen zumindest irgendwann so ging. "No hard feelings" bietet maximales Identifikationspotential für diese Lebenssituation. Flüssig geschrieben und schnell lesbar. Und daher gibt es mal wieder eine klare Leseempfehlung.
💔🥺❤️🩹
Ich kann diese Geschichte nur als heilend beschreiben. Es stecken nicht wirklich viele neue Weisheiten in der Geschichte. Besonders wenn man sich mit dem Thema mentale Gesundheit, aus den unterschiedlichsten Gründen, auseinandersetzt oder auseinandergesetzt hat, ist man bereits auf viele Aussagen gestoßen. Aber ich mochte es, wie das Buch die nicht-lineare Heilung aufgezeigt hat. Denn Heilung verläuft in Höhen und Tiefen und es braucht ganz viel Mitarbeit von einem selbst. Und unsere Protagonistin macht genau das sehr lange nicht, weshalb ich auch einige Zeit gebraucht habe, um mit ihr warm zu werden. Aber auch ihr Weg ist einer, den Menschen gehen müssen. Denn alles darf da sein, wenn man endlich anfängt sich selbst zu lieben. Der sympathischste Charakter war trotzdem jemand anderes aus dem Buch. Und ich würde das Buch nur eingeschränkt empfehlen. Ich habe gut 150 Seiten gebraucht, um in der Geschichte anzukommen. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und man verbringt viel Zeit im Kopf von Penny. Für mich hat es sich jedoch gelohnt dran zu bleiben. 🫶🏻

▫️Coming of Age▫️ Obwohl ich die 20er bereits hinter mir habe, habe ich den Roman gerne gelesen und konnte mich gut zurückversetzen. Es geht um Penny (26), die nicht immer die besten Entscheidungen trifft, ihren Job hinterfragt, an der falschen Liebe festhält (und vielleicht eine neue findet) und um ihre Freundschaften, die sich verändern. Das typische Erwachsen werden eben mit seinen Problemen und der dazugehörenden Selbstfindungsphase. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich bin mir sicher, dass sich hier jeder ab Mitte 20 selbst ein Stück weit erkennen wird (entweder mit einem lachenden oder einem weinenden Auge, je nachdem). Ich jedenfalls konnte es und empfehle es gerne weiter.
Weiterentwicklung beginnt an den Nullpunkten. 🧡
„Ich sehe es vor mir. Wir werden uns auf einem Spielplatz treffen, und sie wird eine Steppweste tragen und Elsa oder Noah, Willow oder Harper auffordern: »Sei vorsichtig auf dem Klettergerüst, Schatz.« An unserem Gespräch wird sie sich nur halbherzig beteiligen, außer um darüber zu sinnieren, wie gern sie Zeit für so banale Dinge wie Arbeit, Dates oder irgendetwas anderes als Kinderarzttermine und Ballettunterricht hätte.“ 🍊 Um wen geht’s? Um Penny, Mitte 20. Penny vergleicht sich gern mit ihren Freundinnen und ist mit der Essenz davon gar nicht happy - während die sich nämlich verloben und die Karriereleiter hochklettern, lässt Penny sich von ihrer On-Off-Beziehung Max ausnutzen und von ihrer Chefin herumkommandieren. Ihre Lösung? Selbstkritik und billiger Wein. Solange, bis das nicht mehr funktioniert. 🍊 Meine Meinung Was die Bücher von @pola_stories immer wieder schaffen, ist, den Nerv einer ganzen Generation zu treffen. Ihre Geschichten sind immer nahbar und in den Protagonist:innen steckt mehr von einem selbst, als man in ihnen sehen möchte. „No Hard Feelings“ war da keine Ausnahme, mein 27-jähriges Ich hätte Penny gemocht. Leider fand mein 34-jähriges Ich Penny als Protagonistin wahnsinnig anstrengend. Ihre Lösungsstrategie, die hauptsächlich aus Wein + Selbstmitleid bestand, hat mich fast genauso wahnsinnig gemacht wie die Tatsache, dass sie die blöden Anrufe vom blöden Max immer wieder angenommen hat. Aber vielleicht ist genau das die Quintessenz des Buchs, zu lernen, geduldig mit Penny und sich selbst zu sein. Vielleicht beginnt Weiterentwicklung an den Nullpunkten. 🍊 Fazit Ein Buch, das für mich ein paar Jahre zu spät kam. Modern und so komplex wie das Leben selbst, jedoch keins mehr, in dem ich mich heute noch wiedergefunden habe.

Ein wichtiges Buch – mit einer tollen Message dahinter! Ich mochte No Hard Feelings total gerne. Der Schreibstil war super angenehm, und ich wurde schnell warm mit der Protagonistin Penny – auch wenn ich sie als sehr, sehr naiv und blauäugig beschreiben würde. Aber genau das ist die Message, die dahinter steckt. So ein Buch braucht man, glaube ich, wirklich in seinen frühen Zwanzigern, um sich in Penny hineinfühlen zu können. 🫶🏻 Die toxische Beziehung zu Max – ihrem On-off-Freund, der sie eigentlich nur für das Eine will, während sie viel mehr von ihm möchte als nur das Körperliche. Es war einfach wirklich super toxisch, aber ich habe mich so oft selbst in Penny gesehen und konnte mich gut in sie hineinversetzen – mit dieser Angst, „für immer allein zu bleiben“. Und dann gibt es noch Leo. Ach, was für ein toller Kerl! 🥹❤️ Der Satz ihrer besten Freundin war sowieso der schönste: „Würdest du deiner besten Freundin nicht sagen, dass der Kerl Mist ist?“ – „Ja, natürlich.“ – „Und wieso läufst du ihm dann so hinterher?“ Ich kann den Satz nicht mehr wortwörtlich wiedergeben, aber er passt einfach perfekt! Ich habe es sehr geliebt – schöne, kurze Kapitel und einfach ein tolles, kurzes Buch, das man schnell weglesen kann! Eine Empfehlung auf alle Fälle!🫶🏻 - Rezensionsexemplar -
Genevieve Novak gelingt mit ihrem Debütroman „No Hard Feelings“ ein bemerkenswert ehrlicher Einblick in das Leben einer jungen Frau in ihren Zwanzigern: einer Lebensphase voller Unsicherheiten, Selbstzweifel und der Suche nach Identität. Themen wie Situationships, toxische Beziehungen, Selbstwertprobleme (nicht selten verstärkt durch Social Media und den ständigen Vergleich mit anderen), Freundschaften, Dating-Apps und psychische Gesundheit durchziehen das Buch auf authentische Weise. Viele Leserinnen werden sich in der einen oder anderen Situation wahrscheinlich wiedererkennen – oder zumindest ertappt fühlen. Die Protagonistin Penny steckt mitten in einer schwierigen Phase ihres Lebens. Niederlagen reihen sich aneinander, sie kämpft mit sich selbst, ihrer Umwelt und einer Vielzahl innerer Konflikte. Mit einem Mix aus Pessimismus und scharfzüngiger Selbstironie begegnet sie ihrem Alltag, was der Geschichte zunächst eine leichte, fast humorvolle Note verleiht. Doch je tiefer man in Pennys Gedankenwelt eintaucht, desto spürbarer wird der Ernst ihrer Lage. Ihre Grübeleien nehmen überhand, ziehen sie immer weiter nach unten und spiegeln eine psychische Belastung wider, die sie lange Zeit selbst nicht wahrhaben will. Ein zentrales Thema ist ihr fragiles Selbstwertgefühl, das stark von der Bestätigung anderer abhängt. Ihre Stimmung schwankt. Gute und schlechte Tage hängen oft allein davon ab, wie sie von ihrem Umfeld wahrgenommen wird. Besonders eindrücklich schildert Novak, wie Penny sich in einer toxischen Beziehung verliert, wiederholt dieselben Fehler macht und immer wieder hofft, dass sich doch noch etwas zum Guten wendet. Der Roman zeigt auch, wie mentale Einstellungen und selbsterfüllende Prophezeiungen das Verhalten prägen - bis Penny schließlich professionelle Hilfe sucht. Positiv hervorzuheben ist dabei der realistische Umgang mit Therapie: Es gibt keinen plötzlichen Wandel, sondern einen schrittweisen Prozess, der Zeit und Geduld erfordert. Während man als Leserin objektiv auf Pennys Entscheidungen blickt und manche davon nicht nachvollziehen kann, erwischt man sich doch dabei, wie man denkt: “Hätte ich nicht vielleicht genauso gehandelt?” Genau diese Ambivalenz macht die Figur so greifbar und menschlich. Insgesamt ist die Geschichte in vielen Bereichen realitätsnah, was sie stellenweise auch schwer auszuhalten macht. Ein Kritikpunkt für mich, ist der teils übermäßige Alkoholkonsum, der mich beim Lesen gestört hat, auch wenn er möglicherweise Teil der ehrlichen Darstellung sein soll. Als Romantikerin hat mich das Ende versöhnt – es ist nicht überzogen, sondern glaubhaft und hoffnungsvoll.
Leichte Unterhaltung ohne viel Tiefgang. Ein Buch für zwischendurch, das kurzweilige Unterhaltung bietet. An einigen Stellen empfand ich die Hauptprotagonistin als extrem nervig mit ihrer Art und Weise, an anderen konnte ich mich wiedererkennen. Das Ende war zwar vorhersehbar, jedoch trotzdem zufriedenstellend.
Authentisch & humorvoll!
Es geht um Penny, die an ihrem Ex hängt und sich trotz klarer Ansage, dass er keinerlei Interesse mehr an einer festen Beziehung hat, immer wieder auf ihn einlässt, in der Hoffnung, er würde sich ändern. Ich hab das Buch wirklich gerne gelesen!!! Wovon einige genervt sind (ständiges Zurückkehren zum Ex), fand ich super realistisch und authentisch dargestellt! Besonders humorvoll waren auch die Gespräche mit ihren Freundinnen, die bei Penny für zusätzlichen Druck und Stress sorgen. Denn auch beruflich scheint sie nicht voranzukommen. Unzufrieden im Job, in der „Liebe“ und im Leben stößt Penny immer wieder an ihre Grenzen. Sie ist unzufrieden mit sich selbst und ihrem Leben und sucht dann irgendwann nach Hilfe bei der Therapie. Eine wesentliche Rolle spielt außerdem ihr Mitbewohner und bester Freund Leo, der stets an ihrer Seite ist und versucht ihr zu verdeutlichen, dass sie sich das alles nicht gefallen lassen sollte. Mit vielen Auf und Abs stellt das Buch das wahre Leben mit all seinen Höhen und Tiefen perfekt dar. Mir hat es sehr gut gefallen! Es lässt sich leicht lesen. Fazit Ein Buch, das sich anfühlt, wie eine kostenlose Therapiesitzung und hoffentlich vielen Lesern vermittelt, wie wichtig Selbstliebe und Selbstakzeptanz ist! 💕
Ein sehr wichtiges Buch in der heutigen Zeit. Ernst und authentisch aber auch humorvoll und lehrreich.
Eine sehr emotionale Reise auf der Suche nach sich selbst und dem Weg sich selbst lieben zu lernen. Wir haben hier Penny, 26 Jahre alt, steckt in einer toxischen und narzisstischen Beziehung zu ihrem Exfreund fest, hat einen Job, der ihr überhaupt nicht gefällt während ihre Freundinnen Karriere machen und vergrault dann auch noch jeden, der ihr nahe steht. Sie ist am Ende ihrer Kräfte und findet keinen Weg aus dieser Situation raus. Ein hartes und krasses aber vor allem sehr wichtiges Thema, dass die Autorin hier behandelt. Sie zeigt den Weg einer Depression auf und was diese mit einem machen kann. Gerade in der heutigen Zeit ist dieses Thema nicht mehr wegzudenken und deshalb ganz ganz wichtig, mehr darüber aufmerksam zu machen. Ich habe mich oft ertappt, dass ich die Protagonistin viel zu drüber fand. Ich wollte sie schütteln und das Buch mehrfach aus der Hand legen. Habe es allerdings nie geschafft und es doch sehr verschlungen. Im Nachhinein gesehen, lag ich vollkommen falsch. Ich glaube jeder hat sich in seinem Leben schonmal so gefühlt wie Penny, vielleicht nicht so extrem aber doch auf die andere Art und Weise. Mit dieser Geschichte wird dir aus der Seele gesprochen. Dafür bin ich sehr dankbar, denn man fühlt sich weniger alleine. Es zeigt welche Selbstzweifel Menschen entwickeln können, welche Dämonen immer wieder im Kopf herum spucken und ich denke dass die Autorin es recht authentisch dargestellt hat. Auch finde ich es gut, das der Weg zum Therapeuten hier aufgezeigt und behandelt wird. Denn es ist keine Schande diesen Weg zu gehen, wenn man sich hilflos fühlt. Trotz der Ernsthaftigkeit gab es immer wieder humorvolle Situationen, die das Ganze aufgelockert haben. Die Protagonisten fand ich sehr gut dargestellt, den einen mochte ich, den anderen halt nicht. Aber das gehört hier vollkommen dazu. Ein Stern Abzug gibt es von mir, da ich das Ende eher zu aprupt fand. Dieser Umdenkpunkt von Penny kam mir dann doch zu schnell leider aber ansonsten fand ich es sehr gut und authentisch und absolut wichtig. Vielen Dank an Netgalley und Polaverlag für das Reziexemplar!
Ein berührendes Buch darüber, Verantwortung für das eigene Glück und Leben zu übernehmen!
"Wenn er Nein gesagt hat, warum zum Teufel solltest du ihm dann noch texten? Warum solltest du mit jemandem zusammen sein wollen, der nicht mit dir zusammen sein will?" In dem Buch geht es um Penny, die mit ihrem Leben mehr als unzufrieden ist. Zwischen der Hoffnung auf eine feste Beziehung mit ihrem unverbindlichen Lover Max und ihrem langweiligen Job in dem sie sich gleichzeitig durch ihre Chefin nie gut genug fühlt sucht sie nach einem Weg um ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Auch ihre Freundschaften sind nicht immer leicht - während Annie genau wie sie dauerhaft datet hat Bec ihren "Partner für immer" gefunden, verbringt alle Zeit lieber mit ihm als mit ihren Freundinnen und möchte nur noch über ihre Hochzeit reden🫣 Zu Beginn fiel es mir etwas schwer in das Buch reinzukommen. Das könnte zum einen daran gelegen haben, dass ich ähnliche Bücher schon gelesen habe und mir nicht sicher war ob mich dieses hier abholen kann, zum anderen sicher auch an Penny, der Protagonistin, die sich so schmerzhaft oft in ungesunde Situationen und Beziehungen bringt - weil sie glaubt es nicht anders verdient zu haben. Aber nach den ersten 50 Seiten war ich drin und habe Penny in ihrer Realität begleitet. Zeitweise habe ich mich gefragt wie sie das alles aushält - wie sie von Max, ihrer Chefin und Bec behandelt wird. Sie sucht sich eine Therapeutin, da sie nicht das Gefühl hat ihrem Leben noch gewachsen zu sein und auch die Therapiesitzungen fand ich gut dargestellt. Je mehr ich in Pennys Welt eingetaucht bin, desto mehr habe ich mit ihr mitgefühlt: all die Wut, die Traurigkeit und vor allem sehr präsent: die Verzweiflung und Ratlosigkeit. Sehr eindrucksvoll vermittelt die Autorin was es heißt, sich nie genug zu fühlen, das eigene Glück von anderen abhängig zu machen und sich allem ausgeliefert zu fühlen ❤️🩹 Das Ende war für mich zuletzt etwas vorhersehbar, aber trotzdem nicht schlecht. Insgesamt hat das Buch mich emotional abgeholt und mir sehr viel Freude am Lesen gegeben. Deswegen bekommt es von mir 4,5/5 ⭐️
Eine authentische und nahbare Story für Frauen in ihren 20er bis 30er Jahren ✨
Der Einstieg in die Story verlief reibungslos und ich war bereits nach wenigen Kapiteln gefesselt. Im Nu flogen mal eben so 200 Seiten an mir vorbei und ich konnte das Buch zeitweise kaum aus der Hand legen. In No Hard Feelings begleitet man als Leser die Protagonistin Penny durch ihren Alltag. Sie vergleicht sich permanent mit ihren Freundinnen, führt eine On-Off Beziehung, ist in ihrem Job unglücklich und ihr eigener größter Kritiker. Die Gedanken und Gefühle von Penny waren für mich während des Lesens sehr nahbar und absolut relatable. Und obwohl ich so mit ihr mitfühlen konnte, war sie mir dennoch nicht immer sonderlich sympathisch. Stellenweise hätte ich sie schütteln können, da sie mich besonders mit ihrer ständigen Selbstbestrafung zur Weißglut gebracht hatte. Trotzdem machte genau das, es dann aber auch wieder so authentisch für mich. Eine Protagonistin, die sich in ihren 20er verloren fühlt. Es geht um Verlustängste, fear of speaking up, toxische Freundschaften, - Arbeitsverhältnisse und Partnerschaften. Das Gefühl nicht auszureichen und sich teilweise von männlicher Bestätigung abhängig zu machen. Im Grunde wurden die einzelnen Themen im Verlauf der Story gut aufgearbeitet, dennoch hätte ich mir gegen Ende doch noch mehr Einblicke in die Höhen von Pennys Leben gewünscht. Ihre negativ Spirale hatte mir etwas zu sehr Raum eingenommen und es wurde zu wenig Platz für die positiven Erkenntnisse gelassen. Außerdem empfand ich Penny‘s Alkoholkonsum eher bedenklich und hätte mir da einen kritischeren Blickwinkel zu gewünscht. Alles in Allem ist No Hard Feelings ein Buch, das so mancher jungen Frauen in ihren 20er bis 30er sicherlich aus der Seele spricht und sowohl zum nachdenken als auch zur Selbstreflektion anregt.

Viel hin und her über Situationen die wahrscheinlich viele kennen
Penelope war für mich ein sehr anstrengender Charakter, ich wollte sie schütteln und anschreien. Gleichzeitig habe ich mich selber in ihr wiedererkannt und musste mich fragen ob ich auf die Menschen in meinem Leben mit Anfang 20 auch so anstrengend gewirkt habe. Die vielen Unsicherheiten und auch das fehlinterpretieren der Menschen um einen herum begleitet wahrscheinlich viele Menschen Anfang 20 durchs Leben, auch wenn sich das Buch zeitweise sehr in die Länge gezogen hat, hat es diese Themen gut verpackt und auch auf die Möglichkeiten damit umzugehen aufgezeigt. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, die Erzählerin hat mir gut gefallen, als physisches Buch hätte ich es ist wahrscheinlich nicht beendet durch die vielen Längen.





















































