Fünf Fremde

Fünf Fremde

Hardback
3.8267

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Description

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim verschwanden. Auch damals waren die vier auf Neuwerk - und eine Frage hat sie seither nie mehr losgelassen: Was geschah in jenem verhängnisvollen Sommer wirklich? Als ein Orkan aufzieht und niemand die Insel verlassen kann, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Denn es gibt jemanden, der die Antwort kennt. Und der nicht eher ruht, bis eine alte Schuld endlich gesühnt wird ...

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
384
Price
22.70 €

Author Description

Romy Fölck wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in der Elbmarsch bei Hamburg. Die ersten fünf Bände ihrer Krimiserie um das ungleiche Ermittlerduo Paulsen und Haverkorn schafften es allesamt auf die SPIEGEL-Bestsellerliste und wurden von Rezensenten und Lesern vielfach begeistert besprochen.

Posts

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4

🚨 Fünf Fremde 🐚 von Romy Fölck Lübbe Verlag 384 Seiten als Buch gelesen / als Hörbuch gehört 🌷 21/2026 🌷 #04/März 2026 Ich mag die Bücher von Romy Fölck einfach, sie hat diesen speziellen Schreibstil, einfach toll 😊 Auch in ihrem neuen Thriller konnte die Autorin die Spannung aufbauen und bis zum Ende halten 👍🏻 Die Atmosphäre war super, baute sich langsam auf und nahm dann ca in der Mitte des Buches so richtig an Fahrt auf, bis zum Ende spannend 🧐 Auch die Charaktere hatten Tiefgang und jeder seine eigene Geschichte, das hat mir sehr gut gefallen. ☺️ Der Schauplatz war wieder super gewählt, ich mag einfach Thriller und Krimis die im Norden spielen ⬆️ Das Ende hat mir wirklich sehr gefallen, hatte damit nicht gerechnet und konnte somit noch richtig überrascht werden, genauso wie ich es mag 👍🏻 Ich gebe dem neuen Thriller Fünf Fremde von Romy Fölck damit 4 Sterne ⭐️ für eine gute Lesezeit und einen spannenden Thriller mit guter Atmosphäre 👍🏻

4

Spannender atmosphärischer Krimi

Ich mochte das Buch! Ich habe bisher nur Romane von der Autorin gelesen, aber da ich ihre Beschreibungen von der Natur und die Atmosphäre immer sehr mochte war ich auf den Krimi total gespannt. Und ja, auch hier konnte man sich die Umgebung so gut vorstellen. Das Insel Feeling und das raue Wetter haben so gut gepasst und ich mochte die unterschiedlichen Perspektiven total. Die Story war total spannend und mal etwas ganz anderes. Das Ende war ein bisschen unrealistisch, aber spannend war es trotzdem🌊

Spannender atmosphärischer Krimi
4

Solider Insel-Krimi! Schön geschrieben, sachte angefangen, toller Aufbau der Geschichte mit überraschendem Ende! Es war für mich absolut kein Thriller, aber ein gelungener Krimi😊 Perfekt für Schietwetter

4

Fand’s unglaublich gut, wahnsinnig spannend, großartige Atmosphäre und ich mochte die Erzählweise sehr! Hab’s an zwei Tagen einfach weggesuchtet. Das Ende hat mich nicht komplett umgehauen, aber ansonsten richtiger Pageturner!

4

Atmosphärisch 💙🌊

✨Selbst gekauft 2026✨ - Einzelband - Thriller Für diejenigen, die 1995 jung waren und für alle anderen, die detaillierte und atmosphärisch dichte Geschichten lieben! Ich musste dieses Buch haben, SuB hin, SuB her 😂😅. ✨Zitat „Erschrocken lehnte er sich nach vorn. Da unten war nichts außer dem braunen, aufgewühlten Wasser. Vielleicht war das lediglich ein Schattenwurf vom Schiff gewesen. Er wollte sich wieder aufrichten, als plötzlich ein Kopf auf der Wasseroberfläche auftauchte, eingerahmt von einer seltsam bunten Welle. Ein greller Schrei, dann war der Kopf wieder weg.“ ✨Inhalt 5 scheinbar voneinander unabhängige Personen befinden sich auf der Fähre nach Neuwerk. Auf dieser Insel sind vor 20 Jahren Jugendliche spurlos verschwunden, es konnte nie aufgeklärt werden, was passiert ist. Zumindest bis jetzt, denn Rechnungen sind offen und ein aufziehendes Sturmtief sorgt dafür, dass diese beglichen werden. ✨Meinung Das war schockierenderweise erst mein 2. Buch der Autorin (ich bewahre ihre anderen Bücher für schlechte Zeiten / Leseflauten mental auf). „Das Licht in den Birken“ war ein Highlight für mich und als nun sogar ein Thriller aus der Feder der Autorin angekündigt war, wusste ich, da muss ich ran. Und was soll ich sagen: Es hat mich diesmal zwar nicht komplett umgehauen, aber es war schon sehr sehr gut. Zumindest für mich, ich sehe durchaus, warum es womöglich nicht allen gefallen wird. Wir haben sehr viele Personen (in der Gegenwart und in der Vergangenheit) und lesen daher nicht nur auf 2 Zeitebenen, sondern auch aus vielen verschiedenen Perspektiven. Das kann stressig sein, aber Frau Fölck setzt es toll um und man kommt sehr gut mit. Schreibstil und Atmosphäre sind einfach eine 10/10. Das Setting auf Neuwerk ist sehr spezieller Natur. Man fühlt die Abgeschiedenheit, die extreme Abhängigkeit von den Gezeiten und den wirklich anderen way of life. Das Leben auf einer Insel eben! Ich hätte das Buch gern noch besser bewertet, aber für mich persönlich hat es sich nach 3/4 der Seiten etwas gezogen. Insgesamt war es ein überraschend langes Lesevergnügen, also es waren nicht mal 400 Seiten und trotzdem hatte ich immer mal das Gefühl, nicht voranzukommen. Und die Auflösung war zwar gut und hatte einige beklemmende und schockierende Elemente, aber einiges war mir persönlich auch too much und mir fehlte das Verständnis dafür. ✨Fazit Also, wer gern Thriller liest, wird um dieses Buch nicht drum herum kommen. Schon sehr empfehlenswert. Macht Euch gern ein eigenes Bild! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Atmosphärisch 💙🌊
3

leider schleppend

Ich wollte das Buch so gerne mögen. Eigentlich waren die Voraussetzungen alle gegeben: - eine kleine Insel in der Nordsee - 5 Personen, deren Schiksal miteinander verwoben ist - ein herannahender Sturm, der die düstere Stimmung untermalt hat - tosende Wellen, Möwengeschrei, steife Brise ...ich bin dabei 🙋🏼‍♀️ - dazu ein echt cooler Farbschnitt mit bedrohlichen Nordseewellen in grau Nur war die Geschichte so zäh! Meine anfängliche Euphorie hat sich daher leider schnell gelegt, und so wie die Protagonisten gegen den Sturm kämpften, habe ich mich durch die Seiten gekämpft. Die Auflösung war zwar einigermaßen überraschend, enthielt aber echt unglaubwürdige Elemente, die ich der Autorin nicht abgenommen habe. Schade!

4

Fünf Fremde. Eine Insel. Und nichts bleibt verborgen.

Fünf Menschen fahren mit der Fähre nach Neuwerk. Sie sind fünf Fremde, zumindest auf den ersten Blick. Denn auf dieser Insel ist vor 30 Jahren etwas passiert: Ein Teenager verschwand während einer Klassenfahrt. Der Fall ist bis heute ungeklärt. Und natürlich ist schnell klar: Diese fünf sind nicht zufällig hier. Die Geschichte wird aus den Perspektiven der einzelnen Figuren erzählt und auf zwei Zeitebenen aufgebaut. Anfangs braucht man einen Moment, um die Personen zu sortieren: wer ist wer, wer gehört wohin? Aber das legt sich. Und dann entfaltet sich das Ganze richtig gut. Durch die verschiedenen Blickwinkel setzt sich Stück für Stück ein Bild zusammen. Man ahnt, kombiniert, zieht seine eigenen Schlüsse und merkt langsam, wie eng alles miteinander verknüpft ist. Was mich aber wirklich abgeholt hat: die Atmosphäre! Die Abgeschiedenheit der Insel, der aufziehende Orkan. Das Gefühl, vom Festland abgeschnitten zu sein. Das war grandios. Ich habe nicht über Neuwerk gelesen...ich war dort. Und genau so muss sich das anfühlen! Die Spannung ist durchgehend da, ich wollte immer weiterlesen. Und das Ende? Grundsätzlich stimmig. Aber: Der letzte Teil der Auflösung wirkte auf mich etwas zu konstruiert. Da wurde es ein bisschen „jetzt muss es passen“. Trotzdem bleibt ein sehr gutes Gesamtgefühl. Und mein persönliches Fazit zeigt sich eigentlich ganz gut daran, was danach passiert ist: Ich habe nach weiteren Büchern von Romy Fölck gegoogelt. Und nach Reisen nach Neuwerk. Mehr muss man eigentlich nicht sagen, oder?!

Fünf Fremde. Eine Insel. Und nichts bleibt verborgen.
4

Atmosphäre pur

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass "Fünf Fremde" für mich das erste Buch von Romy Fölck ist. Aber vermutlich nicht das letzte. Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an abgeholt. Er ist angenehm, bildhaft und sorgt dafür, dass man schnell in die Geschichte hineinkommt. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven, wodurch sich das Gesamtbild nach und nach zusammensetzt. So nähert man sich Stück für Stück dem Geheimnis der Insel. Die Figuren sind interessant und vielschichtig angelegt. Ich liebe die Vielzahl an Perspektiven und dadurch kam für mich extra Spannung rein. Besonders gut gefallen hat mir das Setting. Eine Nordseeinsel, eine aufziehende stürmische Nacht und das Gefühl, nicht mehr wegzukommen – das sorgt schnell für eine beklemmende Stimmung. Die Atmosphäre ist durchgehend angespannt, teilweise bedrohlich und sehr dicht beschrieben. Man hat wirklich das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Leider konnte ich mir relativ früh denken, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Dadurch ging für mich ein Teil der Spannung verloren. Trotzdem hat mich die Handlung insgesamt gut unterhalten, vor allem durch die starke Atmosphäre und die Art, wie sich alles nach und nach zusammensetzt. Insgesamt ist es für mich ein eher ruhiger Thriller, der sich langsam aufbaut und mit der Zeit immer mehr an Intensität gewinnt. Trotz kleiner Schwächen habe ich das Buch gerne gelesen.

Atmosphäre pur
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Ich mochte die Atmosphere und die Zeitsprünge in diesem Buch. Zeitweise hat es sich gezogen und am Ende wieder spannend

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Die Insel Neuwerk und die schlimmen Erlebnisse einer Gruppe junger Menschen

Das Buch startet ruhig und man lernt erstmal alle Charaktere kennen. Je stärker der Sturm auf der Insel wird, umso mehr Fahrt nimmt die Handlung auf. Das Ende hat mich überrascht. 😮 Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr. Kurze Kapitel lassen einen nur so durch die Seiten fliegen und ab ca. der Hälfte konnte ich das Buch nur noch schwer aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. 😊 Ende Mai werde ich Romy Fölck bei einer Autorenlesung zu diesem Buch treffen. Ich bin sehr gespannt.

4

Beklemmende Inselgeheimnisse Der Roman startet sehr spannend mit einem Prolog im Sommer 1995, in dem zwei Jugendliche verschwanden, jedoch nur ein Mädchen wieder auftauchte. Die Geschichte setzt sich in den ersten Kapiteln zunächst sehr rasant aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Zeiten (der Vergangenheit 1995 und der Gegenwart, sowie kleineren Rückblicken in den unmittelbare Vergangenheit) fort. Einige spannende Ereignisse geschehen unmittelbar, bevor man alle Charaktere richtig kennengelernt hat. Nach und nach werden aber ihre Hintergründe beleuchtet und man lernt die Kommissarin Annika Lundt, den Meteorologen Mats, die Klosterschwester Charlotte und die biologische Forscherin Michelle besser kennen. Zusätzlich gibt Isabelle's Erzählsicht im Jahr 1995, Einblicke rund um die Geschehnisse vor ihrem und Janoschs -welcher verschollen blieb-Verschwinden. Das bietet der Autorin Romy Fölck einen großen Spielraum mit verschieden Handlungssträngen eine düstere und angespannte Atmosphäre aufzubauen. Trotzdem kommt keine der Figuren zu kurz und erhält Facetten, die sie als Personen im Roman glaubhaft machen. Die kleine Insel Neuwerk im Watt als Handlungsort zu wählen bringt eine Bedrängnis und Auswegslogikeit, die sich in den ausgeschmückten Beschreibungen der Umgebung und der bekehren Lage mit dem Sturm sofort aufs Gemüt der LeserInnen auswirkt. Lange rätselt man, wie die vielen Bedrohungen am Ende zusammenführen könnten und hofft für alle Protagonisten auf umfassende Antworten. Ob sie diese auch wirklich erhalten oder nicht und der dramatischen Geschichte der Insel wieder entfliehen können, lasse ich jedoch für ein vollendetes Lesevergnügen offen! Fazit: Mein erstes Buch der Autorin, aber sicher nicht das Letzte! Stark mitfühlbare Verläufe und Schicksale!

4

REZENSION Fünf Fremde Autorin: Romy Fölck Verlag: Bastei Lübbe ET: 02.03.2026 Klappentext: Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim verschwanden. Auch damals waren die vier auf Neuwerk - und eine Frage hat sie seither nie mehr losgelassen: Was geschah in jenem verhängnisvollen Sommer wirklich? Als ein Orkan aufzieht und niemand die Insel verlassen kann, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Denn es gibt jemanden, der die Antwort kennt. Und der nicht eher ruht, bis eine alte Schuld endlich gesühnt wird ... Meine Meinung: Der angenehme und bildhafte Schreibstil der Autorin konnte mich ab den ersten Seiten direkt abholen. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen und wird aus der Sicht von mehreren Personen abwechselnd erzählt. So nähert man sich Stück für Stück dem Geheimnis welches die Insel verbirgt. Die Charaktere sind interessant und vielschichtig dargestellt, allerdings musste ich beim Lesen aufpassen das ich sie nicht durcheinanderbringe. Das Setting konnte bei mir richtig punkten: eine Nordseeinsel der eine Stürmische Nacht bevorsteht und alle sitzen fest. Das kann schon mal beklemmend werden. Die Atmosphäre ist angespannt, teils bedrohlich und atmosphärisch dicht. Die Autorin schreibt so detailreich das man das Gefühl hat auf der Insel dabei zu sein. Leider konnte ich mir ziemlich schnell denken wie das Ganze sich auflöst und so war der Spannungsfaktor dahin. Trotzdem hat mir die Geschichte gefallen. Fazit Für mich war es eher ein Spannungsroman der ruhig beginnt und dann immer mehr an Intensität gewinnt. 4/5 ⭐️

4

Eine dichte, düstere Atmosphäre. Aus mehreren Blickwinkeln erfahren wir auf zwei Zeitebenen, was damals auf der Insel geschah. Spannend und unterhaltsam. Diese Geschichte hat mich wirklich mitgerissen, auch wenn es mehr ein Spannungsroman als Thriller war, konnte es mich überzeugen.

3.5

Darum geht es: Fünf Menschen kehren an einen Ort zurück, den sie nie wirklich hinter sich gelassen haben. Eine abgelegene Insel, ein Sommer vor dreißig Jahren und das Verschwinden zweier Jugendlicher, das bis heute ungeklärt ist. Was damals geschah, hat Spuren hinterlassen. In ihren Erinnerungen. In ihrem Schweigen. In ihrer Schuld. Als ein schwerer Sturm jede Flucht unmöglich macht, gibt es kein Ausweichen mehr. Die Vergangenheit drängt sich mit aller Wucht in die Gegenwart. Und jemand ist bereit, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, koste es, was es wolle. Leseeindruck Romy Fölck gehört zu den Autorinnen, deren Geschichten ich immer wieder sehr gern lese. Auch diesmal hat mich ihr Schreibstil sofort abgeholt. Er ist gewohnt flüssig, leicht zugänglich und sorgt dafür, dass man ohne Umwege in die Handlung hineinfindet. Ein besonderes Highlight ist für mich die Gestaltung des Buches. Innen befindet sich eine Karte von der Insel Neuwerk, die Orientierung gibt und die Atmosphäre wunderbar ergänzt. Auch der Einband ist ein echter Blickfang: Der Buchrücken ist mit einer gezeichneten Welle gestaltet, die nahtlos in den Umschlag übergeht. Optisch ist das wirklich ein kleines Kunstwerk. Die Geschichte wird als Thriller angekündigt, doch dieses Gefühl hat sich für mich nur bedingt eingestellt. Statt nervenaufreibender Spannung steht eher das ruhige Erzählen im Vordergrund. Man lernt die Figuren ausführlich kennen und begleitet sie Schritt für Schritt durch ihre Vergangenheit und Gegenwart. Gerade diese Figurenzeichnung hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind vielschichtig und unterschiedlich angelegt. Besonders präsent sind eine Kriminalkommissarin, Charlotte, die seit Jahren mit Schuldgefühlen wegen des damaligen Verschwindens der Kinder lebt, sowie eine Journalistin, die der Geschichte auf den Grund gehen will. Alle wirken sorgfältig ausgearbeitet und glaubwürdig. Was mir persönlich etwas gefehlt hat, war der klassische Thrill. Diese unterschwellige Spannung, dieses Gefühl von permanenter Anspannung, das einen Thriller für mich ausmacht, wollte sich nicht so richtig einstellen. Die Handlung bleibt lange ruhig und entfaltet sich eher langsam. Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt gut unterhalten. Vor allem das Finale konnte mich dann noch einmal richtig packen und hat vieles im Rückblick stark aufgewertet. Fazit: 3,5/5 ⭐️ Ein atmosphärischer Roman mit starkem Setting auf der Insel Neuwerk und gut ausgearbeiteten Figuren, der eher ruhig erzählt ist und weniger durch Spannung als durch Entwicklung überzeugt. Für klassische Thrillererwartungen fehlt etwas Druck, dennoch rundet das starke Finale die Geschichte gelungen ab.

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4.5

Der Schreibstil gefällt mir, wechselnde Perspektiven, bildhafte Örtlichkeiten und spürbare Atmosphäre. Es ist auch spannend wie alles zusammenhängt. Ich hatte einige Vermutungen, mit denen ich komplett daneben lag. Der Täter hat mich aber nicht sehr überrascht.

4

Romy Fölck zählt zu meinen Lieblingsautorinnen, ich liebe ihre Elbmasch-Krimis und habe mich schon sehr auf ihren neuen Thriller gefreut. Sie schreibt atmosphärisch und bildhaft, der literarische Ausflug auf die nur drei Quadratkilometer kleine Insel Neuwerk im Wattenmeer hat mir gut gefallen. Zunächst möchte ich auf die wunderschöne Aufmachung des Buches mit dem Farbschnitt in der Farbe einer stürmischen See hinweisen. Sehr hilfreich ist die Auflistung der fünf titelgebenden Fremden im vorderen Innenteil des Schutzumschlags: Polizeikommissarin Annika Lundt, die Nonne Charlotte Hahnel, der Meteorologe Mats Nilsson, die angehende Vogelwartin Michelle Welm und Sinje Bianchi, eine Journalistin aus Rom. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der fünf Charaktere auf zwei Zeitebenen geschrieben: Im Oktober 2025 und August 1995. Im August 1995 verbringt eine Schulklasse aus Hamburg eine Woche im Schullandheim auf der Insel Neuwerk. Isa, Janosch, Mats und Bea verbringen viel Zeit miteinander, bald stößt Annika zu ihnen. Sie ist eine der wenigen Bewohner*innen der Insel. Isa ist in Janosch verliebt und unglücklich darüber, dass dieser sich zu Annika hingezogen fühlt. Die fünf planen eine Umweltaktivität, und in der Nacht, in der sie diese durchführen wollen, verschwinden Janosch und Isa. Charlotte begleitet die Schulklasse als ihre Lehrerin. Nach dem Verschwinden der beiden Dreizehnjährigen macht sie sich schwere Vorwürfe und setzt die Suche nach ihnen fort, nachdem die anderen die Suche bereits aufgegeben haben. Und tatsächlich findet sie Isa, die jedoch total verstört ist und über die Ereignisse der Nacht und Janoschs Verbleib schweigt. 2025 taucht ein Skelett auf der Insel auf, und Annika, die außer Dienst und auf der Insel nur zu Besuch bei ihrer demenzkranken Mutter ist, informiert ihre Kollegen, die die Ermittlungen aufnehmen. Romy Fölks Schreibstil konnte mich wieder begeistern, die Atmosphäre auf der Insel, im Leuchtturm, auf dem Friedhof der Namenlosen und die stürmische Nacht im Watt hat mir Gänsehaut beschert. Als Thriller würde ich diesen atmosphärischen Roman jedoch nicht bezeichnen. Einer meiner Kritikpunkte bezieht sich auf die Auflösung, die ich konstruiert und unglaubwürdig fand, vor allem die Tabletten, die im Imbiss ausgetauscht wurden. Wer hat schon seine Tabletten immer in der Handtasche dabei und merkt nicht, wenn der Blister ausgetauscht wird? Mein zweiter Kritikpunkt betrifft die vielen Charaktere, die nicht alle vonnöten waren. Gerne hätte ich Annika bei einem weiteren Fall begleitet, doch das Buch ist in sich abgeschlossen. Ich habe Fünf Fremde gern gelesen, vergebe vier Sterne und empfehle euch das Buch gerne weiter.

🌊 FÜNF FREMDE, EINE INSEL – UND MEHR GEHEIMNIS ALS THRILL 🌊

Schon Titel, Cover und Klappentext von "Fünf Fremde" haben mich sofort gehabt. Fünf Menschen, eine abgelegene Insel in der Nordsee, jeder mit seiner eigenen Geschichte – das klang nach Hochspannung pur. Und ganz ehrlich: Die Grundidee hat mich direkt neugierig gemacht. In dem Roman von Romy Fölck treffen fünf sehr unterschiedliche Personen auf der kleinen Nordseeinsel Neuwerk aufeinander. Was sie verbindet? Auf den ersten Blick nichts. Doch nach und nach wird klar, dass jede*r von ihnen ein Päckchen mit sich herumträgt – Geheimnisse, Schuld, verdrängte Wahrheiten. Die isolierte Lage der Insel sorgt dafür, dass es kein Ausweichen gibt. Man ist gezwungen, sich – und vielleicht auch den anderen – zu stellen. Was ich wirklich stark fand, war die Atmosphäre. Die raue Nordsee, das wechselhafte Wetter, das Gefühl von Abgeschiedenheit – das alles ist unglaublich dicht und stimmungsvoll beschrieben. Man spürt förmlich den Wind, hört die Möwen und fühlt dieses leichte Unbehagen, das sich langsam aufbaut. In Sachen Setting hat mich das Buch komplett abgeholt. Aber: Wer hier einen klassischen Thriller mit konstantem Nervenkitzel erwartet, sollte seine Erwartungen etwas runterschrauben. Für mich war das Ganze weniger Thriller als vielmehr ein Roman mit vielen Geheimnissen. Es geht stark um zwischenmenschliche Dynamiken, um Vergangenheit, Schuld und innere Konflikte. Das ist interessant, aber eben nicht durchgehend spannend im klassischen Sinn. Und dann das Ende… Die Aufklärung kam mir ehrlich gesagt zu schnell und zu geballt. Plötzlich werden viele Dinge auf einmal erklärt, und trotzdem bleiben bei mir einige Fragen offen. Ich saß da und dachte: War’s das jetzt? Da hätte ich mir mehr Raum, mehr Tiefe und vielleicht noch einen echten Überraschungsmoment gewünscht. Fazit: Atmosphärisch stark, tolles Setting und interessante Figuren – aber eher ruhiger Spannungsroman als echter Thriller. Für mich gut, aber nicht komplett überzeugend.

4.5

Da ich schon einige Bücher von Romy Fölk gelesen habe,war ich auf ihren ersten Thriller sehr gespannt. Fünf (scheinbar) Fremde,die alle ein Geheimnis haben, werden auf die Insel Neuwerk gelockt.Dort versuchen sie ,den nicht aufgeklärten Fall eines vor 30 Jahren verschwundenen Jugendlichen aufzuklären. Spannend,gut gelungen,mit einigen überraschenden Wendungen.

4

Großartig gelesen...

Von Anne Moll, Gabriele Blum, Chris Nonnast, Johannes Quester, Lena Tiemann, camille Dombromsky 👍🏻 Das Hörbuch hat mir wirklich gut gefallen.

4

Seltsame Dinge geschehen auf Neuwerk Die Autorin hat hier einen rätselhaften, spannenden, in sich sehr verwobenen Roman geschrieben. Dieser spielt auf einer Insel in Deutschland, dem sehr kleinen Neuwerk, auf dem nur wenige Menschen leben. Bereits bei der Anreise auf der Fähre werden die Hauptprotagonisten vorgestellt. Es sind Annika, Mats, Charlotte, Sinja und Michelle. Sie alle wollen zur Insel, vordergründig aus den unterschiedlichsten Motiven, allerdings haben alle gemeinsam, dass sie ebenfalls schon im Sommer 1995 auf der Insel waren. Dort gab es eine grausige Begebenheit, Isa und Janosch sind aus dem Landschulheim in einer Nacht verschwunden, während Isa viele Tage später plötzlich völlig verstört wieder auftauchte und auch nachfolgend nicht in der Lage war ihr Schweigen zu brechen, was in diese Nacht geschehen ist. Und hier setzt die Geschichte auf zwei Zeitebenen an, in denen aus der Sicht der Hauptprotagonisten jeweils in relativ kurzen Kapiteln die Geschichte erzählt wird. Hierbei wird der Leser nicht nur auf viele verschiedene Spuren mitgenommen, sondern auch in die unterschiedlichen Gedanken und Motivationen der handelnden Personen…und jeder hat irgendetwas zu verbergen. Schnell wird für den Leser klar, da braut sich etwas zusammen. Und dieses im wahrsten Sinne, denn es gibt einen schweren Sturm, in dem sich die Dramatik nochmals zuspitzt. Insgesamt hat mich der Roman sehr gefesselt und auf die unterschiedlichsten Spuren geführt. Durchschauen konnte ich das ganze Gebilde nicht, es gab so einige Twists, mit denen ich absolut nicht gerechnet hatte. Ich habe viele Verdächtigte und Verdächtigungen im Kopf gehabt und mir öfters die Frage gestellt, hm, hat diese Person jetzt was mit dem Verschwinden zu tun. Erst am Ende wurden wirklich alle Fäden zusammengeführt. Das war sehr gekonnt gemacht und daher fesselte der Roman so sehr. Insgesamt kann ich diesen Thriller sehr weiterempfehlen, er blieb spannend bis zuletzt.

3

War jetzt kein Knaller

2 Kinder verschwinden 1995 aus einem Schullandheim, auf der kleinen Insel Neuwerk. Die Insel ist so klein, da kann doch niemand verschwinden...oder doch? Wir treffen in dem Buch auf eine Reihe von Menschen. Unter anderem auf Annika, Charlotte, Sinje, Mats und Michelle. Jeder von ihnen fährt 10Jahre später, auf die Insel, jeder für sich, jeder mit einem Geheimnis. Doch was genau zieht sie dorthin? Besonders die Atmosphäre des Buches hat mir gut gefallen. Die Insel wirkt düster, dieser Sturm, welcher die Insel heimsucht...man konnte den Wind förmlich spüren. Es zog ein Gewitter und Gefahr auf. So eine kleine Insel hat schon was. Auch wenn es sehr viele kleine und ein besonders großes Geheimnis gab, welches an die Oberfläche dringen wollte, gab es einige Längen in dem Buch. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört. Auch die Spannung ließ irgendwann nach und konnte nicht wiedergefunden werden. Am Anfang des Buches gibt es eine Agenda, welche mir zwischendurch geholfen hat, den Überblick zu den einzelnen Personen zu behalten. Ja, alles in allem ist dieses Buch für mich eher ein Roman, als ein Thriller. Für einen Thriller fehlte mir Spannung und die Gänsehautmomente. Wer es ruhiger mag und auf Atmosphäre setzt, für den ist dieses Buch richtig. Ich hatte durch den Klappentext höhere Erwartungen und habe auf mehr beklemmende Gefühle gehofft. Dennoch ist es eine gute Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt.

War jetzt kein Knaller
4

Fünf Fremde" durfte ich als Rezensionsexemplar lesen, erstmal vielen lieben Dank dafür. Für mich war es das erste Buch der Autorin, dementsprechend gespannt darauf war ich was mich alles auf der Insel Neuwerk erwartet. Ich hatte ehrlich gesagt Anfangs Mühe um in die Geschichte rein zu kommen. Aber ich bin froh das ich es weiter gelesen hatte, es zahlte sich aus. Das Cover und der Klappentext hatten sofort meine Neugier geweckt. Der Schreibstiel fand ich spannend und flüssig zu lesen. Der Perspektivenwechsel jedoch ist nicht ohne. Die Protagonisten fand ich sehr interessant ausgearbeitet. Anfangs war mir nicht klar was die "Fünf Fremden" miteinander am Hut haben. Nach und nach wird eine Geschichte aufgerollt die sich 1995 auf der Insel ereignet hatte. Jeder der fünf hat in irgendeine Art und Weise etwas damit zu tun. Der Fund eines Skelets lässt die Hoffnung wachsen, das es sich dabei um den vermissten Jungen handelt der in einer Nacht spurlos mit einer Mitschülerin verschwunden war. Die Mitschülerin taucht einige Tage später total verstört und schweigend zurück und hat ihr vermeintliches Schwiegen nie gebrochen.... Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

3.5

für mich das bisher schwächste Buch der Autorin. Obwohl die Idee mit den verschiedenen Perspektiven gut ist, führte es bei mir dazu, dass ich ewig brauchte, um wirklich in die Geschichte zu finden und auch bis zum Ende immer wieder zurückblättern musste, um wirklich alles zu verstehen. Die Handlung ist dann ein solider Krimi, mit wenig überraschendem Ausgang. Für mich also okay, aber nicht wirklich überzeugend.

3

Fünf Fremde von Romy Fölck Der Thriller hat mich insgesamt gut unterhalten, aber konnte mich nicht vollständig überzeugen. Die Idee fünf Menschen, die sich kaum kennen und plötzlich gemeinsam in einer Extremsituation wiederfinden. Es ist spannend und bietet viel Potenzial. Besonders am Anfang schafft es die Autorin, eine dichte Atmosphäre aufzubauen und die Neugier auf die Hintergründe der Figuren zu wecken. Auch der Schauplatz und die Bedrohliche Atmosphäre sind gut beschrieben. Wem kann man hier trauen ? Und wer sagt die Wahrheit? Fünf Fremde Personen treffen sich zufällig, doch ist das wirklich zufällig. Irgendwas verbindet sie miteinander. Als sie unterwegs sind kommen Geheimnise ans Licht , Misstrauen entsteht , es ist ein Spiel aus vertrauen und ums Überleben. Allerdings hatte ich im Mittelteil das Gefühl, dass die Handlung etwas an Tempo verliert. Einige Szenen ziehen sich, und nicht alle Wendungen wirkten für mich komplett nachvollziehbar oder überraschend. Die Charaktere sind interessant und sind gut beschrieben. Das Ende ist insgesamt stimmig, aber für meinen Geschmack etwas vorhersehbar. Dennoch bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend genug, um weiterzulesen. Mögt ihr die Bücher von Romy Fölck? Ich mag die Reihe mit Frida Paulsen am liebsten, die Lese ich von ihr super gerne.

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4

Ein Sturm zieht auf

Mir hat es wirklich sehr gut gefallen! Ich fand es sehr spannend, tolle Geschichte, klasse Atmosphäre. Lese Empfehlung, eher eine dunklere Jahreszeit! Im Sommer kommt das nicht ganz so super rüber als im spät Herbst 🍂 Ein Stern wurde abgezogen da ich mich zuerst mit der Struktur anfreunden musste und es sehr viele Personen waren! Was das Ganze wiederum echt spannend gemacht hat , da man immer Bruchstücke der einzelnen Charaktere bekommen hat!

4

„Fünf Fremde“ von Romy Fölck ist für mich weniger ein klassischer Thriller als eine Frage nach der Schuld und darüber, wie Erinnerung funktioniert. Was mich am meisten beeindruckt hat, war nicht primär die Frage was damals geschah, sondern wie Fölck das kollektive Verdrängen erzählt. Die Figuren verbindet nicht nur ein Ereignis, sondern ein stilles Einverständnis des Nicht-Aussprechens. Dieses Schweigen wirkt wie eine zweite Naturgewalt – fast stärker als der Orkan, der über Neuwerk zieht. Das Setting ist hier kein bloßes Dekor. Die Insel funktioniert wie ein geschlossener Versuchsraum: isoliert, exponiert, ausgeliefert. Die äußere Bedrohung spiegelt die innere. Naturgewalt trifft auf moralische Erosion. Dieses Ineinandergreifen von Raum und Psyche ist atmosphärisch extrem stark – selten habe ich das Gefühl von Eingeschlossensein so intensiv gelesen. Die POV-Wechsel habe ich sehr genossen, weil sie keine klaren Identifikationsangebote machen. Stattdessen verschieben sie Sympathien. Man merkt, wie subjektiv Erinnerung ist – wie jede Figur sich selbst schützt, rationalisiert, relativiert. Wahrheit entsteht hier nicht linear, sondern als Reibung zwischen Perspektiven. Besonders klug fand ich, wie subtil das Thema Gruppenzwang verhandelt wird. Nicht als lautes Mobbing, sondern als leises Mitmachen. Als Schweigen. Als Wegsehen. Fölck zeigt, wie Schuld nicht immer aktiv entsteht, sondern oft aus Passivität. Das macht den Roman so unangenehm nahbar. Es gab 1–2 Momente, in denen mir die Logik nicht ganz aufzugehen schien. Aber vielleicht passt das sogar ins Gesamtbild: Erinnerung ist eben nicht sauber konstruiert. Sie ist brüchig. Ab einem Viertel habe ich das Buch verschlungen – nicht wegen Schockmomenten, sondern wegen dieses psychologischen Sogs. Für mich lebt „Fünf Fremde“ von seiner Atmosphäre, seiner moralischen Ambivalenz und der Frage: Wie viel Schuld entsteht durch das, was wir tun und wie viel durch das, was wir nicht tun?

4.5

Ein sehr atmosphärischer Thriller, der bei mir noch nachwirkt

In „Fünf Fremde“ geht es um Geheimnisse, um Schicksalsschläge, um Emotionen, die nicht immer rational sind – und um eine Insel, die alle(s) vereint. Im Zentrum stehen verschiedene Personen, die vor dreißig Jahren miterleben mussten, wie zwei Jugendliche während einer Klassenfahrt spurlos verschwanden. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Aus ganz unterschiedlichen Gründen befinden sich diese Menschen nun, drei Jahrzehnte später, wieder auf der Insel. Und obwohl es ihnen bis heute schwerfällt, über die damaligen Ereignisse zu sprechen, suchen sie alle nach Antworten – und hoffen, sie endlich zu finden. Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven der einzelnen Charaktere, durchzogen von Rückblenden. So erfahren wir nach und nach immer über die Geschehnisse von damals – und auch darüber, weshalb sich ausgerechnet „heute“ wieder alle auf Neuwerk befinden. Doch genau diese Vielzahl an Informationen machte es mir nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Kaum hatte ich eine Theorie entwickelt, wurde sie durch neue Details wieder über Bord geworfen. Erst ganz am Ende fügte sich alles zu einem Gesamtbild zusammen – und diese Lösung habe ich nicht kommen sehen! Romy Fölck schreibt sehr flüssig und vor allem unglaublich atmosphärisch. Nicht nur die Naturlandschaft der Insel Neuwerk und den heraufziehenden Orkan beschreibt sie eindrucksvoll, auch die angespannte Stimmung zwischen den Charakteren und die beklemmenden Situationen setzt sie gekonnt in Szene. In meinem Kopf lief ein kompletter Film ab – so klar und deutlich sah ich alles vor mir. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr emotionale Tiefe bei den Figuren gewünscht. Der dichten Stimmung und vor allem der Spannung hat das jedoch keinen Abbruch getan. Ich war über das gesamte Buch hinweg gefesselt. Ein Cliffhanger jagte den nächsten, ein düsteres Gefühl das andere. Die Auflösung am Ende kam für mein Empfinden allerdings etwas zu plötzlich, und gerade dort fehlten mir erneut die intensiveren Gefühle der Charaktere. Auch der eine oder andere kleine Logikfehler hat sich eingeschlichen und zwei, drei Fragen, die ich mir zwischendurch gestellt hatte, blieben unbeantwortet. Nichtsdestotrotz kann ich den Thriller wirklich empfehlen, ich hatte spannende und fesselnde Lesestunden, in denen mir mehr als einmal die Luft wegblieb!

4.5

Atmosphärischer „Thriller“

Tolles Setting, spannende Handlung, welche jedoch für einen Thriller eher langsam Fahrt aufnimmt, trotzdem spannend bis zum Schluss … das perfekte Buch für den Urlaub an der Nordsee 😉

4

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Romy Fölck hat ja schon so einige Krimis und Thriller geschrieben. Trotzdem ist "Fünf Fremde" mein Debüt von ihr. Habt ihr schon ein Buch von ihr gelesen? Habt ihr Empfehlungen? Fangen wir mit der Story kurz an: 1995 verschwinden auf der Insel Neuwerk zwei Schüler. Eine taucht kurz darauf wieder auf. 2025 treffen sich "zufällig" einige damalige Freunde auf der Insel wieder. Eine kleine Insel in der Nordsee mit gerade mal knapp 30 Einwohnern und vielen Geheimnissen, das verspricht viel, oder? Zum Großteil werden diese auch erfüllt, meiner Meinung nach. Der Schreibstil der Autorin ist auf jeden Fall fesselnd, und man fliegt nur so durch das Buch. Auch die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge. Man muss etwas aufpassen, weil man zwischen verschiedenen Protagonisten hin und her wechselt und auch mal das Datum in der Vergangenheit oder Gegenwart ist.😅 Die Protagonisten finde ich insgesamt auch sehr cool. Es nervt nur manchmal, dass sie ein Gewese um ihr Geheimnis machen, und wenn es rauskommt, denkt man sich: "Und was war jetzt schlimm daran?"😅 Die Spannung ist auf einem guten Niveau das ganze Buch lang, könnte meiner Meinung nach manchmal etwas mehr sein. Das Setting ist hammer. Man bekommt irgendwie Lust, auf so einer einsamen Insel zu wohnen.😅 Ein solider Thriller, der vielleicht noch etwas mehr Power hätte haben können oder mehr Drama am Ende. 😁 Trotzdem bekommt er eine klare Leseempfehlung von mir.😊

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4

Spannend bis zum Schluss, aber nach Neuwerk muss ich jetzt erstmal nicht reisen.

4.5

Wunderbare ungemütliche Nordseestimmung

Ich habe die Elbmarsch-Krimis von Romy Fölck alle gelesen. Diese stechen schon durch eine schöne Atmosphäre hervor und die Beschreibungen der Natur haben diese Krimis besonders ausgezeichnet. So auch in „5 Fremde“. Die raue Nordsee, die Landschaften und die einzelnen Gebäude wurden so gut beschrieben, dass ich die jeweiligen Situationen förmlich riechen, hören und fühlen konnte. Allein schon das Cover hat mich extrem gut angesprochen. Der Inhalt hat mich überzeugt und immer weiter neugierig gemacht. Ich konnte permanent miträtseln und war neugierig, wie es weitergeht. Die Auflösung zum Ende war schlüssig, aber auch zu Teilen relativ stark konstruiert worden. Das hat an meinem Lesespaß jedoch nichts geändert. Ich habe mich permanent unterhalten gefühlt und freue mich auf alles Weitere von Romy Fölck. :)

3

Atmosphärisch stark, ruhig erzählt, das Ende zu schnell aufgelöst.

╰ 💭 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞 Die Insel Neuwerk als Setting im Buch mochte ich total gerne. Diese ruhige, fast abgeschiedene Atmosphäre kommt richtig gut rüber. Die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben für mich gut funktioniert und die Spannung hochgehalten. Man lernt die „Fünf Fremden“ und ihre Hintergründe nach und nach kennen. Ich musste mir trotzdem des Öfteren ins Gedächtnis rufen, wer wer war. Im Verlauf des Buches waren mir einige Wiederholungen der Berufsbezeichnungen auf Dauer einfach zu viel. Gerade zum Ende hin ging mir dann einiges zu schnell. Entwicklungen wirkten auf mich nicht ganz nachvollziehbar und die Auflösung kam für mich im Vergleich zum Aufbau der Geschichte abrupt. Insgesamt würde ich das Buch auch eher als Kriminalfall einordnen. Ich mochte besonders, dass der Schreibstil ruhig ist und die Geschichte dadurch trotz Spannung entschleunigt. Das passt für mich sehr gut zum Schauplatz. Letzendes wird es sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin bleiben. ╰ 📌 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Atmosphärisch stark, ruhig erzählt, das Ende zu schnell aufgelöst. ╰ 🌟 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 ★★★☆☆ Bis zum nächsten Buchmoment 📚✨ Jeanette

Atmosphärisch stark, ruhig erzählt, das Ende zu schnell aufgelöst.
5

Stark!

Tolle Geschichte rund um die kleine Insel Neuwerk vor Cuxhaven. Auch die verschiedenen Perspektiven und der Schreibstil haben mir gut gefallen und machen das Buch „anders“. Klare Leseempfehlung - besonders wenn man Neuwerk kennt.

4

Ein sehr spannendes Buch mit einem Setting was es einem leicht macht rein zu finden. Ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen und fand es einfach Klasse. Klare Empfehlung Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim verschwanden. Auch damals waren die vier auf Neuwerk - und eine Frage hat sie seither nie mehr losgelassen: Was geschah in jenem verhängnisvollen Sommer wirklich? Als ein Orkan aufzieht und niemand die Insel verlassen kann, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Denn es gibt jemanden, der die Antwort kennt. Und der nicht eher ruht, bis eine alte Schuld endlich gesühnt wird ...

4.5

*Klappentext* Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim verschwanden. Auch damals waren die vier auf Neuwerk - und eine Frage hat sie seither nie mehr losgelassen: Was geschah in jenem verhängnisvollen Sommer wirklich? Als ein Orkan aufzieht und niemand die Insel verlassen kann, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Denn es gibt jemanden, der die Antwort kennt. Und der nicht eher ruht, bis eine alte Schuld endlich gesühnt wird ...

*meine Meinung* Zuerst einmal war das Setting absolut meins. Da hier absolute Meerliebe herrscht und ich bis ins junge Erwachsenenalter unendlich oft Zeit auf Norderney verbracht habe, fühlte ich mich auch auf Neuwerk direkt wohl. Das Meer, die Dünen, das Watt… ein Gefühl wie „Zuhause“. Natürlich blieb es nicht bei den Urlaubsgedanken… fünf Menschen, die alle irgendwie eine Verbindung zueinander haben, die sich zufällig sowohl vor dreißig Jahren zusammen auf der Insel befanden, als auch jetzt. Zufall? Oder hat jemand einen Plan? Ich hatte das Buch super schnell durch, es war spannend, es hat Spaß gemacht zu lesen und man wollte unbedingt wissen wie das, was passiert, alles zusammen hängt. Lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall ☺️

*Klappentext*
Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim verschwanden. Auch damals waren die vier auf Neuwerk - und eine Frage hat sie seither nie mehr losgelassen: Was geschah in jenem verhängnisvollen Sommer wirklich? Als ein Orkan aufzieht und niemand die Insel verlassen kann, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Denn es gibt jemanden, der die Antwort kennt. Und der nicht eher ruht, bis eine alte Schuld endlich gesühnt wird ...
5

Spannung pur

Das Cover ist passend zur Geschichte, düstere Sturmwolken und raue Wellen, dazu der Schnitt, alles wirkt bedrohlich. Titel und Untertitel fassen das ganze gut zusammen. Es geht um 5 Menschen, die 30 Jahre nach einem Unglück zurück auf die Insel Neuwerk fahren. Gemeinsam und doch jeder für sich, denn sie sind sich Fremd. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Zeiten geschrieben. Teilweise gibt es auch ein und dieselbe Szene aus verschiedenen Blickwinkeln. Alle Teile sind wichtig, um das große Ganze zu verstehen. Ich fand das Buch von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend. Jede freie Minute habe ich dazu genutzt weiter zu lesen, um zu erfahren, was damals geschehen ist und wie sich alles, inklusive der Gegenwart, zu einem großen Gesamtbild zusammensetzt.

3

Schöne Atmosphäre der Rest so naja

Ich fand die Idee richtig gut und auch die Umgebung wird richtig gut beschrieben. Man fühlt sich fast anwesend auf der Insel. Die Auflösung fand ich etwas schwach und auch die nicht gerade seltenen Rechtschreib- und Grammatikfehler haben mich oft stocken lassen.

5

„Fünf Fremde“ von Romy Fölck hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Atmosphäre auf der Insel Neuwerk war unglaublich intensiv beschrieben – besonders spannend für mich, weil ich selbst als Kind schon einmal dort war, damals allerdings nur als Tagesgast. Die Geschichte baut von Anfang an eine unterschwellige Spannung auf, die sich immer weiter steigert. Besonders gelungen fand ich, dass alle Protagonisten sehr authentisch und greifbar wirkten. Ich konnte mir jede Figur genau vorstellen und habe bis zum Schluss mitgerätselt. Mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich hatte eine komplett andere Person im Verdacht und wurde wirklich überrascht – genau so muss ein spannender Thriller für mich sein. Mich hat das Buch hervorragend unterhalten und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

4

Tolles Setting, tolle Atmosphäre, aber stellenweise etwas vorhersehbar

Fünf Fremde von Romy Fölck wird zwar als Thriller beworben, wirkt beim Lesen aber eher wie ein atmosphärischer Spannungsroman. Die düstere Stimmung der Insel und das aufziehende Unwetter sind sehr eindrucksvoll beschrieben. Das Festsitzen auf der Insel sorgt für intensive Spannung. Die fünf Hauptprotagonisten sind sympathisch und klar voneinander abgegrenzt. Die Übersicht am Anfang des Buches ist dabei besonders hilfreich, um jederzeit den Überblick zu behalten, wer gerade im Mittelpunkt der Handlung steht. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, sodass man gut in die Geschichte eintauchen kann. Die Handlung baut sich langsam auf und hält einige Wendungen bereit, wobei manche Entwicklungen bereits früh vorhersehbar waren, sodass der große „Wow-Effekt“ zum Ende hin etwas fehlt. Besonders gelungen sind die optischen Details wie der schöne Farbschnitt, die Karte der Insel und die kurzen Beschreibungen der fünf Hauptfiguren, die das Leseerlebnis abrunden. Insgesamt ist Fünf Fremde ein empfehlenswerter Spannungsroman für Leser:innen, die stimmungsvolle Inselsettings und atmosphärische Spannung schätzen.

4

spannender Thriller mit einer dichten, packenden Atmosphäre, der mich von Anfang an gefesselt hat. Der Schreibstil war angenehm flüssig, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Besonders das überraschende Ende hat dem Ganzen noch einmal das gewisse Etwas verliehen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es definitiv weiterempfehlen.

4

Würdest du auf eine abgelegene Insel zurückkehren, wenn dich dort deine Vergangenheit einholt? Schon die Grundidee von Fünf Fremde von Romy Fölck hat mich sofort gepackt. Eine Insel, ein Sturm und Menschen, die ein dunkles Geheimnis verbindet und ich wollte sofort wissen, wie alles endet. Die Geschichte zieht einen richtig rein. Die Rückblicke sind clever eingebaut, man versteht nach und nach, was damals passiert ist, und bleibt gleichzeitig gespannt auf die Gegenwart. Am meisten hat mich die Atmosphäre gefesselt. Die Insel, der Sturm und die unterschwelligen Spannungen zwischen den fünf Rückkehrern wirken intensiv. Jeder trägt seine Ängste und Geheimnisse mit sich. Einige sind vorsichtig und zurückhaltend, andere direkt angespannt und wütend. Diese Dynamik macht die Geschichte richtig spannend. Zwischendurch hat sich das Tempo ein kleines bisschen gezogen. Gerade weil ich so neugierig auf die Auflösung war, hätte ich mir ein paar Stellen etwas straffer gewünscht. Trotzdem konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Der Plot ist clever aufgebaut und hat einige Wendungen. Die Figuren wirken echt und greifbar, ihr Zusammenspiel macht vieles noch packender. Alles in allem ein spannender Thriller mit dichter, fesselnder Stimmung, der lange im Kopf bleibt. 4/5 ⭐️

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3.5

Das ist das erste Buch bin Romy Fölck, von dem ich nicht restlos begeistert bin. Ich tat mir schwer, dran zu bleiben und das war aber notwendig. Die Geschichte wird aus 5 verschiedenen Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen erzählt. Und bei einigen Sachen hatte ich das Gefühl die Autorin hat selbst den Faden verloren. Das Ende war dann ziemlich überhastet und auch etwas unglaubwürdig. Was mir hingegen richtig gut gefallen hat, waren die Beschreibungen der Insel. Ich hatte das Gefühl beim Lesen direkt dort zu sein . Ich hoffe jetzt, dass das nur ein Ausflug der Autorin in die Thrillerwelt war und sie ihre Marschland Reihe fortsetzt.

3

Reicht leider nicht an die Krimireihe der Autorin heran, was Charaktere und Spannung angeht.

3

Entspannter Thriller mit sehr vielen Personen

- geht für mich eher Richtung Krimi - Spannung durch die vielen Personen und Rückblicke etwas verloren gegangen - möchte trotzdem mal Neuwerk besuchen

3

Kein Thriller für mich

Als einen Thriller würde ich dieses Buch nicht bezeichnen, aber mir hat es trotzdem gut gefallen. Langsam ansteigende Spannung, die die ganze Zeit aufrecht erhalten wird. . Das Inselleben wird sehr atmosphärisch und düster beschrieben. Die Geschichte aus der Sicht der verschiedenen Charaktere zu schreiben hat mich auch sehr gefesselt. Das Romy Fölck schreiben kann hat die ja schon mehrfach bewiesen.

2

Hach, das Schullandheim. Ich erinnere mich noch als ob es erst über zwanzig Jahre her wäre, als wir als Horde Dreibierkistenhochs den gar nicht mal so weiten Weg an den Bodensee angetreten sind um eingepfercht im Matratzenlager ein paar schön Tage zu verbringen. Da aber bei meinem Trip keine offenen Fragen jähre später zu klären sind, schloss ich mich einfach den fünf Fremden um zum einen die Antworten zu liefern und zum zweiten, ob die es damals auch so schön hatten. Der Titel war hier wohl Programm, denn nach dem Aufenthalt waren sie mir noch immer Fremd. Es hat einfach nicht gepasst zwischen uns. Vielleicht war das so ein Nord / Süd Ding, ich weiß es doch auch nicht. Was ich weiß ist, dass die Story unfassbar ruhig um die Ecke kam. Das spektakulärste war der Orkan, der auch für die düstere Atmosphäre verantwortlich. Es zog sich schon sehr, das hatte ich mir dann doch wesentlich spannender vorgestellt. Es war jetzt kein „das ging gar nicht“ aber den Thriller suchte ich bei den doch vergeblich. Erzählt wurde das ganze aus mehreren Perspektiven und den ein oder anderen Rückblicken zu den Geschehnissen damals. Da konnte man wirklich nicht meckern, man kann gut auf den Wellen die Praktischerweise da sind durch die Geschichte surfen. Ja Schade. Es ist wie es ist, für mich wars in dem Fall nichts. Wo wart ihr im Schullandheim?

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4

Gute und bis zum Schluss spannendes Buch. Allerdings mit ein paar Fehlern die sich leider eingeschlichen haben...

4.5

Wenn ihr keine explizite Gewalt wollt, euch aber ganz auf Atmosphäre und verschiedene Perspektiven einlassen könnt, ist dieser Thriller genau das Richtige für euch.

Fünf Fremde, eine Insel in der Nordsee und eine Lüge, die alles zerreißt. Wer von ihnen überlebt das herannahende Unwetter? Willkommen auf Neuwerk, der kleinen Nordseeinsel, bei der schon die Anfahrt alles andere als paradiesisch ist. Wenn bereits die erste Erzählerstimme auf der Fähre über Bord geht, weißt du, dass es gut wird. Romy Fölck ist mit "Fünf Fremde" ein unglaublich atmosphärischer Thriller gelungen, der ohne große Gewalt auskommt und eher mit psychologischer Tiefe punktet. Vor allem das Setting auf der kleinen Nordseeinsel Neuwerk, die aufgrund eines Unwetters von der Außenwelt abgeschnitten wird, hat es mir angetan. Man merkt, dass die Autorin sich eindringlich mit ihrem Handlungsort beschäftigt hat und die Situation zwar passend zur Handlung, aber immer an realen Bedingungen angepasst, darstellt. Hier gibt es Bonuspunkte für Realismus. Außerdem liebe ich es, eine Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken und hier habe ich gleich 5 Erzählstimmen. Das Konzept des unzuverlässigen Erzählers kommt hier voll zum Tragen. Denn irgendjemand muss doch lügen oder Dinge verheimlichen. Oder etwa nicht? Das Ende war gut konstruiert, auch wenn es mich nicht wirklich überrascht hat. Aber ich mag gut gelegte Spuren und wenn am Ende alle roten Fäden auch wirklich zusammenlaufen. Mich zu überraschen ist nicht leicht, solange die Logik stimmt (und das tut sie) stört mich das allerdings nicht. Wenn ihr keine explizite Gewalt wollt, euch aber ganz auf Atmosphäre und verschiedene Perspektiven einlassen könnt, ist dieser Thriller genau das Richtige für euch.

Wenn ihr keine explizite Gewalt wollt, euch aber ganz auf Atmosphäre und verschiedene Perspektiven einlassen könnt, ist dieser Thriller genau das Richtige für euch.
5

Atmosphäre und Spannung

Eigentlich ist eine Story auf einer sturmumtosten, von der Außenwelt abgeschlossenen Insel nichts Neues. Aber eben nur eigentlich..... Denn "Fünf Fremde von Romy Fölck ist ein Thriller, der einen nicht mehr loslässt. Einmal angefangen, habe ich ihn auf fast auf einmal durchgesuchtet. Bereits der Einstieg hat mich gefesselt. Die MS Flipper ist auf dem Weg nach Neuwerk, dem 120km von Hamburg entfernten Stadtteil der Stadt Hamburg. Es ist ungemütlich stürmisch, die wenigen Passagiere fühlen sich zum Teil unwohl. . Was verbindet diese Menschen? Vor 30 Jahren ist auf der Insel etwas Schreckliches geschehen. Zwei Schüler sind aus dem Schullandheim spurlos verschwunden. Niemand weiß, was damals wirklich passiert ist. In der Gegenwart wird ein Skelett gefunden. Ist es das Skelett des verschwundenen Janosch? Dann zieht ein Orkan auf und niemand kann mehr die Insel verlassen. Der Thriller wird in zwei Zeitebenen (1995 und 2025) geschildert, dies immer aus verschiedenen Erzählperspektiven. In 1995 erfahren wir nach und nach, was damals geschah, in 2025 begleiten wir die Protagonist*innen durch den Sturm auf der Insel und in die Vergangenheit.. Ein kleiner Abstecher führt uns auch nach Scharhörn, der Neuwerk vorgelagerten Vogelinsel. Romy Fölck hat mich mit ihrer Sprache in den Bann gezogen. Sie beschreibt bildhaft, atmosphärisch und spannend die Ereignisse damals und heute auf der Insel. Ich war noch nie auf Neuwerk, konnte mir aber trotzdem ein gutes Bild machen, das sich mit meiner Google-Suche nach Neuwerk bestätigt hat. Ich war seekrank, habe gefroren, den Wind gespürt, gegen ihn angekämpft, habe die Gebäude im Sturm ächzen hören. Die Charaktere waren überwiegend sympathisch, manchmal etwas zu mutig. Dass sie draußen im Orkan gegen Wind und Wetter gekämpft haben war zwar ziemlich leichtsinnig, hat aber die Spannungskurve nach oben getrieben. Die Beschreibungen der einzelnen Charaktere hat hervorragend gepasst. Jede/r auf seine Art einzigartig und bildhaft beschrieben. Alle Lesenden werden in diesem Thriller einen Lieblingscharakter finden. Natürlich habe ich spekuliert, was hinter allem stecken könnte, trotzdem hat mich die Autorin immer wieder auf falsche Fährten geführt. Ich hätte langsamer lesen sollen.... Ein richtig guter Thriller, ich will mehr davon! Dazu eine gute Werbung für die Insel Neuwerk, zumindest ich muss da mal hin. Aber nicht, wenn ein Orkan im Anzug ist. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung !

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