🌊📖 „Fünf Fremde“ von Romy Fölck ⭐⭐⭐⭐
Die Wellen peitschen gegen die Fähre, der Sturm zieht auf – und mit ihm Erinnerungen, die besser verborgen geblieben wären.
„Fünf Fremde“ beginnt leise, fast zurückhaltend. Doch plötzlich kippt die Stimmung. Ein Mordanschlag auf der Fähre, dunkle Geheimnisse und eine Insel, die ihre Vergangenheit nicht vergessen hat. Ab da hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen.
Besonders die Rückblicke nach 1995 gingen mir unter die Haut. Zwei Jugendliche verschwinden spurlos und zurück bleiben Schuld, Schweigen und Fragen, die dreißig Jahre später noch immer wie Schatten über allem liegen. Ich habe mit den Kindern von damals mitgefühlt, gehofft und gelitten. Dieses Verschwinden war so beklemmend beschrieben, dass es mich tief berührt und verstört hat.
Und dann das Wiedersehen auf Neuwerk – rau, emotional und voller unausgesprochener Wahrheiten. Romy Fölck schreibt atmosphärisch und eindringlich, als würde der Sturm der Nordsee direkt durch die Seiten wehen.
Das Ende traf mich unvorbereitet. Tragisch. Ungeheuerlich. Und noch lange nach der letzten Seite spürbar.
Ein stiller, düsterer und gleichzeitig sehr emotionaler Thriller über Schuld, Verlust und die Geister der Vergangenheit. 🌫️
„Fünf Fremde“ von Romy Fölck hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Atmosphäre auf der Insel Neuwerk war unglaublich intensiv beschrieben – besonders spannend für mich, weil ich selbst als Kind schon einmal dort war, damals allerdings nur als Tagesgast.
Die Geschichte baut von Anfang an eine unterschwellige Spannung auf, die sich immer weiter steigert. Besonders gelungen fand ich, dass alle Protagonisten sehr authentisch und greifbar wirkten. Ich konnte mir jede Figur genau vorstellen und habe bis zum Schluss mitgerätselt.
Mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich hatte eine komplett andere Person im Verdacht und wurde wirklich überrascht – genau so muss ein spannender Thriller für mich sein.
Mich hat das Buch hervorragend unterhalten und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Ich wollte das Buch so gerne mögen. Eigentlich waren die Voraussetzungen alle gegeben:
- eine kleine Insel in der Nordsee
- 5 Personen, deren Schiksal miteinander verwoben ist
- ein herannahender Sturm, der die düstere Stimmung untermalt hat
- tosende Wellen, Möwengeschrei, steife Brise ...ich bin dabei 🙋🏼♀️
- dazu ein echt cooler Farbschnitt mit bedrohlichen Nordseewellen in grau
Nur war die Geschichte so zäh! Meine anfängliche Euphorie hat sich daher leider schnell gelegt, und so wie die Protagonisten gegen den Sturm kämpften, habe ich mich durch die Seiten gekämpft. Die Auflösung war zwar einigermaßen überraschend, enthielt aber echt unglaubwürdige Elemente, die ich der Autorin nicht abgenommen habe. Schade!
Man könnte es in den Flair von „Gott des Waldes“ von Liz Moore einordnen, nur auf einer deutschen Nordseeinsel.
Aber anders als so oft, ist dieses deutsche Nordsee-Flair hier einfach sehr passend. Die Fäden der 5 Fremden werden nach und nach gesponnen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es an einem Tag durchgelesen.
Der Schreibstil ist angenehm und die Kapitel und Perspektivwechsel gut gewählt.
Mit gefällt besonders die Karte und die kurzen Biografien im Einband des Hardcovers (zum Nachlesen am Angang, wenn man noch nicht weiß wer wer ist)!
Gänsehaut-Atmosphäre für das perfekte Lese-Wochenende!
„Fünf Fremde“ hat mich von der ersten Seite an voll erwischt! Romy Fölck schafft es einfach jedes Mal, eine ganz besondere Stimmung zu erzeugen. Der Schreibstil ist wie man es von ihr kennt unglaublich atmosphärisch, sodass ich das Gefühl hatte, direkt mit vor Ort zu sein.
Der Schauplatz ist absolut großartig gewählt und bildet die perfekte Kulisse für diesen fesselnden Krimi. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen.
Das ideale Buch für ein gemütliches Wochenende zu Hause auf der Couch. Schnappt euch eine Decke, einen Tee und taucht ab – absolute Leseempfehlung! ☕📖✨
"Fünf Fremde" ist ein spannungsgeladener Thriller, der mich vor allem durch sein atmosphärisches Setting und die vielschichtige Erzählweise überzeugt hat.
Die Geschichte spielt auf einer Nordseeinsel, auf der sich vor 30 Jahren ein tragisches Ereignis abgespielt hat. Zwei Schüler einer Schulklasse sind in einer Nacht spurlos verschwunden, doch nur eine von ihnen kehrt zurück. Der zweite bleibt bis heute verschollen.
Drei Jahrzehnte später führt es fünf Personen zurück auf die Insel - einige von ihnen waren damals selbst vor Ort. Aus verschiedenen Perspektiven entfaltet sich nach und nach ein komplexes Geflecht aus Erinnerungen, Geheimnissen und verdrängten Wahrheiten. Besonders gelungen ist dabei die Verknüpfung der einzelnen Handlungsstränge, die sich Stück für Stück zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sorgt zusätzlich für Spannung und hält das Interesse konstant hoch.
Die Figuren sind überwiegend älter und bringen jeweils ihre eigene Geschichte und Dynamik mit, was dem Buch eine interessante Tiefe verleiht. Zwar kann es anfangs etwas herausfordernd sein, sich in die verschiedenen Perspektiven einzufinden, doch mit der Zeit entsteht ein gutes Gefühl für die Charaktere und ihrer Verbindungen zueinander.
Das Setting auf der real existierenden Insel trägt maßgeblich zur Atmosphäre bei und macht die Geschichte besonders greifbar. Dabei entsteht nicht nur ein lebendiges Bild der Umgebung, sondern auch ein Eindruck von dem rauen Leben in der Nordsee.
Ein kleiner Kritikpunkt liegt für mich im Ende. Die Auflösung erfolgt recht schnell und wirkt stellenweise etwas überhastet. Einige zuvor gelegte Fährten werden nicht vollständig aufgegriffen oder erklärt, was einen leicht unbefriedigenden Eindruck hinterlässt.
Insgesamt ist "Fünf Fremde" jedoch ein packender und gut konstruierter Thriller, der besonders durch seine Perspektivvielfalt und die spannende Grundidee überzeugt. Für mich ein gelungener Einstieg in das Genre, der definitiv Lust auf mehr macht.
Darum geht es:
Fünf Menschen kehren an einen Ort zurück, den sie nie wirklich hinter sich gelassen haben. Eine abgelegene Insel, ein Sommer vor dreißig Jahren und das Verschwinden zweier Jugendlicher, das bis heute ungeklärt ist.
Was damals geschah, hat Spuren hinterlassen. In ihren Erinnerungen. In ihrem Schweigen. In ihrer Schuld.
Als ein schwerer Sturm jede Flucht unmöglich macht, gibt es kein Ausweichen mehr. Die Vergangenheit drängt sich mit aller Wucht in die Gegenwart. Und jemand ist bereit, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, koste es, was es wolle.
Leseeindruck
Romy Fölck gehört zu den Autorinnen, deren Geschichten ich immer wieder sehr gern lese. Auch diesmal hat mich ihr Schreibstil sofort abgeholt. Er ist gewohnt flüssig, leicht zugänglich und sorgt dafür, dass man ohne Umwege in die Handlung hineinfindet.
Ein besonderes Highlight ist für mich die Gestaltung des Buches. Innen befindet sich eine Karte von der Insel Neuwerk, die Orientierung gibt und die Atmosphäre wunderbar ergänzt. Auch der Einband ist ein echter Blickfang: Der Buchrücken ist mit einer gezeichneten Welle gestaltet, die nahtlos in den Umschlag übergeht. Optisch ist das wirklich ein kleines Kunstwerk.
Die Geschichte wird als Thriller angekündigt, doch dieses Gefühl hat sich für mich nur bedingt eingestellt. Statt nervenaufreibender Spannung steht eher das ruhige Erzählen im Vordergrund. Man lernt die Figuren ausführlich kennen und begleitet sie Schritt für Schritt durch ihre Vergangenheit und Gegenwart.
Gerade diese Figurenzeichnung hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind vielschichtig und unterschiedlich angelegt. Besonders präsent sind eine Kriminalkommissarin, Charlotte, die seit Jahren mit Schuldgefühlen wegen des damaligen Verschwindens der Kinder lebt, sowie eine Journalistin, die der Geschichte auf den Grund gehen will. Alle wirken sorgfältig ausgearbeitet und glaubwürdig.
Was mir persönlich etwas gefehlt hat, war der klassische Thrill. Diese unterschwellige Spannung, dieses Gefühl von permanenter Anspannung, das einen Thriller für mich ausmacht, wollte sich nicht so richtig einstellen. Die Handlung bleibt lange ruhig und entfaltet sich eher langsam.
Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt gut unterhalten. Vor allem das Finale konnte mich dann noch einmal richtig packen und hat vieles im Rückblick stark aufgewertet.
Fazit:
3,5/5 ⭐️ Ein atmosphärischer Roman mit starkem Setting auf der Insel Neuwerk und gut ausgearbeiteten Figuren, der eher ruhig erzählt ist und weniger durch Spannung als durch Entwicklung überzeugt. Für klassische Thrillererwartungen fehlt etwas Druck, dennoch rundet das starke Finale die Geschichte gelungen ab.
Fand’s unglaublich gut, wahnsinnig spannend, großartige Atmosphäre und ich mochte die Erzählweise sehr! Hab’s an zwei Tagen einfach weggesuchtet. Das Ende hat mich nicht komplett umgehauen, aber ansonsten richtiger Pageturner!
Ich mochte das Buch! Ich habe bisher nur Romane von der Autorin gelesen, aber da ich ihre Beschreibungen von der Natur und die Atmosphäre immer sehr mochte war ich auf den Krimi total gespannt. Und ja, auch hier konnte man sich die Umgebung so gut vorstellen.
Das Insel Feeling und das raue Wetter haben so gut gepasst und ich mochte die unterschiedlichen Perspektiven total. Die Story war total spannend und mal etwas ganz anderes.
Das Ende war ein bisschen unrealistisch, aber spannend war es trotzdem🌊
Ich bin keine typische Krimi Leserin; lese, bzw. höre vielleicht 2-3 Krimis pro Jahr. Sprecherinnen und Sprecher waren gut. Die Story hat mich leider nicht überzeugt. 
„Fünf Fremde“ von Romy Fölck war für mich ein solider Thriller, der vor allem durch seine besondere Erzählweise punkten konnte. Es geht um fünf Passagiere, die an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim verschwanden. Auch damals waren die vier auf Neuwerk - und eine Frage hat sie seither nie mehr losgelassen: Was geschah in jenem verhängnisvollen Sommer wirklich?
Besonders gut gefallen haben mir die verschiedenen Zeitebenen. Dadurch erfährt man Stück für Stück mehr über die Figuren, ihre Geheimnisse und Beweggründe. Gerade das hat die Geschichte für mich interessant gemacht, weil man nach und nach verstanden hat, warum die einzelnen Charaktere so handeln, wie sie es tun. Die Vergangenheit wurde spannend mit der Gegenwart verknüpft und hat viel zur Atmosphäre beigetragen.
Auch die Charaktere waren abwechslungsreich gestaltet. Nicht jeder war mir sympathisch, aber genau das passte gut zur Geschichte. Jeder hatte seine eigenen Ecken und Kanten, wodurch die Dynamik innerhalb der Gruppe spannend blieb. Vor allem das gegenseitige Misstrauen und die unterschwelligen Konflikte konnten die Stimmung gut transportieren.
Trotzdem hatte das Buch für mich auch einige Längen. Gerade im Mittelteil zog sich die Handlung stellenweise etwas und die Spannung war nicht durchgehend auf dem Niveau, das ich mir bei einem Thriller wünsche. Das Ende war zwar stimmig, konnte mich aber nicht komplett überraschen.
Insgesamt ein atmosphärischer Thriller mit interessanten Charakteren und gelungenen Rückblicken, der mich gut unterhalten hat, auch wenn mir an manchen Stellen etwas mehr Spannung gefehlt hat.
**** Mein Eindruck **** Die Grundidee dieses Thrillers ist absolut reizvoll: fünf Fremde auf einer Insel, eine düstere Atmosphäre und die Frage nach Schuld, Rache und Gerechtigkeit. Besonders die psychologische Komponente tritt dabei immer wieder stark hervor und sorgt an einigen Stellen für echte Schockmomente. Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich überzeugen – die vielen erzählenden Passagen verleihen der Geschichte eine dichte, fast klassisch anmutende Atmosphäre, die ich als sehr erfrischend empfunden habe.
Gerade diese ruhigen, beschreibenden Momente tragen viel zur Stimmung bei und ziehen einen in das Geschehen hinein. Ich hatte durchweg spannende Lesestunden und habe es genossen, die Dynamiken zwischen den Figuren zu beobachten und ihre Reaktionen zu verfolgen.
Zum Ende hin fügte sich dann vieles zusammen und ich war nochmal richtig investiert in die Auflösung. Allerdings zeigten sich hier auch die größten Schwächen: Die zuvor klug aufgebauten Figuren wirkten plötzlich auffallend manipulierbar und teilweise unaufmerksam. Für mich ging die Handlung damit stellenweise zu weit weg von einer glaubwürdigen Entwicklung. Ich hätte mir hier mehr Raffinesse und Konsequenz gewünscht.
Auch insgesamt fehlte mir etwas Feinschliff – sowohl in der Ausarbeitung der Figuren als auch im Tempo der Perspektivwechsel. Die Rollen wirkten nicht immer ganz ausgewogen und manche Entwicklungen hätten mehr Raum oder Klarheit gebraucht. So blieb am Ende das große „Wow“ leider aus, obwohl die Geschichte durchaus viele gute Ansätze und starke Momente bietet.
**** Empfehlung? **** Für alle, die atmosphärische Thriller mit psychologischem Fokus mögen und sich gerne von einer düsteren Insel-Story mitreißen lassen. Wer über kleinere Schwächen in der Ausarbeitung hinwegsehen kann, wird hier spannende Lesestunden finden – auch wenn der letzte Funke am Ende fehlt.
für mich das bisher schwächste Buch der Autorin.
Obwohl die Idee mit den verschiedenen Perspektiven gut ist, führte es bei mir dazu, dass ich ewig brauchte, um wirklich in die Geschichte zu finden und auch bis zum Ende immer wieder zurückblättern musste, um wirklich alles zu verstehen.
Die Handlung ist dann ein solider Krimi, mit wenig überraschendem Ausgang.
Für mich also okay, aber nicht wirklich überzeugend.
Fünf Fremde treffen aufeinander – und werden von ihrer gemeinsamen Vergangenheit eingeholt.
Der Thriller „Fünf Fremde“ von Romy Fölck hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ich habe das Buch relativ spontan und zügig vor der Leipziger Buchmesse gelesen, da ich dort eine Lesung der Autorin besuchen wollte. Diese habe ich auch besucht, was das Leseerlebnis noch einmal bereichert hat, weil es spannend war zu hören, welche Gedanken sie sich beim Schreiben gemacht hat.
Besonders gut gefallen hat mir die Erzählweise des Buches. Romy Fölck arbeitet mit verschiedenen Perspektiven, was die Geschichte abwechslungsreich und spannend macht. Auch der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist gelungen und trägt dazu bei, dass sich die Ereignisse nach und nach zusammensetzen. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass sich das Buch schnell lesen lässt.
Die Handlung selbst ist durchgehend spannend aufgebaut, vor allem durch die vielen Geheimnisse und die unklare Verbindung zwischen den Figuren. Das Ende kam für mich überraschend, allerdings war es nicht ganz so „heftig“, wie ich es erwartet hatte. Während des Lesens hatte ich vermutet, dass einer der Freunde direkt mehr mit dem Tod des Jungen zu tun hatte. Die Auflösung war dann etwas anders als gedacht – nicht schlecht, aber auch nicht völlig überwältigend.
Insgesamt ist „Fünf Fremde“ ein spannender und gut geschriebener Thriller, der vor allem durch seine Atmosphäre und die Perspektivwechsel überzeugt. Trotz kleinerer Erwartungen an das Ende kann ich das Buch definitiv weiterempfehlen.
Romy Völks 'Fünf Fremde' hat mich von der ersten Seite an in eine beklemmende, düstere Welt entführt. Diese kleine, sturmumtoste Insel wurde so greifbar, dass ich die Einsamkeit und die bedrohliche Stimmung förmlich spüren konnte.
Was dieses Buch für mich so außergewöhnlich gemacht hat, war die konstante Spannung: Mit jedem Kapitel tauchten neue Fragen auf, die meine Theorien immer wieder über den Haufen warfen. Die Rückblenden waren geschickt platziert und haben die Geheimnisse nach und nach enthüllt, ohne zu viel zu verraten.
Die Vielzahl an Charakteren und deren Geschichten hat mich gefordert, doch gerade das hat das Rätsel umso facettenreicher gemacht. Es hat mir großen Spaß gemacht, mitzufiebern, Theorien zu spinnen und am Ende doch überrascht zu werden. Besonders der Nervenkitzel um die zwei Kinder hat das Ganze emotional aufgeladen.
Für mich war das ein fesselnder Thriller, der bis zur letzten Seite mitreißt. Für Thriller-Fans, die gerne miträtseln, ist dieses Buch eine absolute Empfehlung!
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass "Fünf Fremde" für mich das erste Buch von Romy Fölck ist. Aber vermutlich nicht das letzte. Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an abgeholt. Er ist angenehm, bildhaft und sorgt dafür, dass man schnell in die Geschichte hineinkommt. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven, wodurch sich das Gesamtbild nach und nach zusammensetzt. So nähert man sich Stück für Stück dem Geheimnis der Insel.
Die Figuren sind interessant und vielschichtig angelegt. Ich liebe die Vielzahl an Perspektiven und dadurch kam für mich extra Spannung rein.
Besonders gut gefallen hat mir das Setting. Eine Nordseeinsel, eine aufziehende stürmische Nacht und das Gefühl, nicht mehr wegzukommen – das sorgt schnell für eine beklemmende Stimmung. Die Atmosphäre ist durchgehend angespannt, teilweise bedrohlich und sehr dicht beschrieben. Man hat wirklich das Gefühl, selbst vor Ort zu sein.
Leider konnte ich mir relativ früh denken, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Dadurch ging für mich ein Teil der Spannung verloren. Trotzdem hat mich die Handlung insgesamt gut unterhalten, vor allem durch die starke Atmosphäre und die Art, wie sich alles nach und nach zusammensetzt.
Insgesamt ist es für mich ein eher ruhiger Thriller, der sich langsam aufbaut und mit der Zeit immer mehr an Intensität gewinnt. Trotz kleiner Schwächen habe ich das Buch gerne gelesen.
Ich mochte das Buch sehr gerne. Die verschiedenen Personen und die verschiedenen Zeiten konnte man gut auseinander halten (ist nicht immer so). Ich konnte mir gut vorstellen, selbst auf Neuwerk zu sein. Die Karte im Buch hilft bei der Orientierung. Krimis von Nord- oder Ostsee mag ich sowieso sehr gerne und ich habe bis jetzt alle Bücher der Autorin geliebt. War mir sicher, dass es hier genauso sein wird 😁
Fünf Fremde von Romy Fölck
Der Thriller hat mich insgesamt gut unterhalten, aber konnte mich nicht vollständig überzeugen.
Die Idee fünf Menschen, die sich kaum kennen und plötzlich gemeinsam in einer Extremsituation wiederfinden. Es ist spannend und bietet viel Potenzial. Besonders am Anfang schafft es die Autorin, eine dichte Atmosphäre aufzubauen und die Neugier auf die Hintergründe der Figuren zu wecken. Auch der Schauplatz und die Bedrohliche Atmosphäre sind gut beschrieben.
Wem kann man hier trauen ? Und wer sagt die Wahrheit?
Fünf Fremde Personen treffen sich zufällig, doch ist das wirklich zufällig. Irgendwas verbindet sie miteinander. Als sie unterwegs sind kommen Geheimnise ans Licht , Misstrauen entsteht , es ist ein Spiel aus vertrauen und ums Überleben.
Allerdings hatte ich im Mittelteil das Gefühl, dass die Handlung etwas an Tempo verliert. Einige Szenen ziehen sich, und nicht alle Wendungen wirkten für mich komplett nachvollziehbar oder überraschend. Die Charaktere sind interessant und sind gut beschrieben.
Das Ende ist insgesamt stimmig, aber für meinen Geschmack etwas vorhersehbar. Dennoch bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend genug, um weiterzulesen.
Mögt ihr die Bücher von Romy Fölck?
Ich mag die Reihe mit Frida Paulsen am liebsten, die Lese ich von ihr super gerne.
Beklemmende Inselgeheimnisse
Der Roman startet sehr spannend mit einem Prolog im Sommer 1995, in dem zwei Jugendliche verschwanden, jedoch nur ein Mädchen wieder auftauchte.
Die Geschichte setzt sich in den ersten Kapiteln zunächst sehr rasant aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen Zeiten (der Vergangenheit 1995 und der Gegenwart, sowie kleineren Rückblicken in den unmittelbare Vergangenheit) fort.
Einige spannende Ereignisse geschehen unmittelbar, bevor man alle Charaktere richtig kennengelernt hat. Nach und nach werden aber ihre Hintergründe beleuchtet und man lernt die Kommissarin Annika Lundt, den Meteorologen Mats, die Klosterschwester Charlotte und die biologische Forscherin Michelle besser kennen. Zusätzlich gibt Isabelle's Erzählsicht im Jahr 1995, Einblicke rund um die Geschehnisse vor ihrem und Janoschs -welcher verschollen blieb-Verschwinden.
Das bietet der Autorin Romy Fölck einen großen Spielraum mit verschieden Handlungssträngen eine düstere und angespannte Atmosphäre aufzubauen. Trotzdem kommt keine der Figuren zu kurz und erhält Facetten, die sie als Personen im Roman glaubhaft machen.
Die kleine Insel Neuwerk im Watt als Handlungsort zu wählen bringt eine Bedrängnis und Auswegslogikeit, die sich in den ausgeschmückten Beschreibungen der Umgebung und der bekehren Lage mit dem Sturm sofort aufs Gemüt der LeserInnen auswirkt.
Lange rätselt man, wie die vielen Bedrohungen am Ende zusammenführen könnten und hofft für alle Protagonisten auf umfassende Antworten. Ob sie diese auch wirklich erhalten oder nicht und der dramatischen Geschichte der Insel wieder entfliehen können, lasse ich jedoch für ein vollendetes Lesevergnügen offen!
Fazit: Mein erstes Buch der Autorin, aber sicher nicht das Letzte! Stark mitfühlbare Verläufe und Schicksale!
Wenn ihr keine explizite Gewalt wollt, euch aber ganz auf Atmosphäre und verschiedene Perspektiven einlassen könnt, ist dieser Thriller genau das Richtige für euch.
Fünf Fremde, eine Insel in der Nordsee und eine Lüge, die alles zerreißt. Wer von ihnen überlebt das herannahende Unwetter?
Willkommen auf Neuwerk, der kleinen Nordseeinsel, bei der schon die Anfahrt alles andere als paradiesisch ist. Wenn bereits die erste Erzählerstimme auf der Fähre über Bord geht, weißt du, dass es gut wird.
Romy Fölck ist mit "Fünf Fremde" ein unglaublich atmosphärischer Thriller gelungen, der ohne große Gewalt auskommt und eher mit psychologischer Tiefe punktet.
Vor allem das Setting auf der kleinen Nordseeinsel Neuwerk, die aufgrund eines Unwetters von der Außenwelt abgeschnitten wird, hat es mir angetan. Man merkt, dass die Autorin sich eindringlich mit ihrem Handlungsort beschäftigt hat und die Situation zwar passend zur Handlung, aber immer an realen Bedingungen angepasst, darstellt. Hier gibt es Bonuspunkte für Realismus.
Außerdem liebe ich es, eine Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken und hier habe ich gleich 5 Erzählstimmen. Das Konzept des unzuverlässigen Erzählers kommt hier voll zum Tragen. Denn irgendjemand muss doch lügen oder Dinge verheimlichen. Oder etwa nicht?
Das Ende war gut konstruiert, auch wenn es mich nicht wirklich überrascht hat. Aber ich mag gut gelegte Spuren und wenn am Ende alle roten Fäden auch wirklich zusammenlaufen. Mich zu überraschen ist nicht leicht, solange die Logik stimmt (und das tut sie) stört mich das allerdings nicht.
Wenn ihr keine explizite Gewalt wollt, euch aber ganz auf Atmosphäre und verschiedene Perspektiven einlassen könnt, ist dieser Thriller genau das Richtige für euch.
Als einen Thriller würde ich dieses Buch nicht bezeichnen, aber mir hat es trotzdem gut gefallen. Langsam ansteigende Spannung, die die ganze Zeit aufrecht erhalten wird. . Das Inselleben wird sehr atmosphärisch und düster beschrieben. Die Geschichte aus der Sicht der verschiedenen Charaktere zu schreiben hat mich auch sehr gefesselt. Das Romy Fölck schreiben kann hat die ja schon mehrfach bewiesen.
Fünf Fremde. Eine Insel. Und nichts bleibt verborgen.
Fünf Menschen fahren mit der Fähre nach Neuwerk.
Sie sind fünf Fremde, zumindest auf den ersten Blick. Denn auf dieser Insel ist vor 30 Jahren etwas passiert:
Ein Teenager verschwand während einer Klassenfahrt. Der Fall ist bis heute ungeklärt.
Und natürlich ist schnell klar: Diese fünf sind nicht zufällig hier.
Die Geschichte wird aus den Perspektiven der einzelnen Figuren erzählt und auf zwei Zeitebenen aufgebaut. Anfangs braucht man einen Moment, um die Personen zu sortieren: wer ist wer, wer gehört wohin? Aber das legt sich.
Und dann entfaltet sich das Ganze richtig gut.
Durch die verschiedenen Blickwinkel setzt sich Stück für Stück ein Bild zusammen. Man ahnt, kombiniert, zieht seine eigenen Schlüsse und merkt langsam, wie eng alles miteinander verknüpft ist.
Was mich aber wirklich abgeholt hat:
die Atmosphäre!
Die Abgeschiedenheit der Insel, der aufziehende Orkan. Das Gefühl, vom Festland abgeschnitten zu sein. Das war grandios.
Ich habe nicht über Neuwerk gelesen...ich war dort.
Und genau so muss sich das anfühlen!
Die Spannung ist durchgehend da, ich wollte immer weiterlesen.
Und das Ende? Grundsätzlich stimmig.
Aber:
Der letzte Teil der Auflösung wirkte auf mich etwas zu konstruiert. Da wurde es ein bisschen „jetzt muss es passen“.
Trotzdem bleibt ein sehr gutes Gesamtgefühl.
Und mein persönliches Fazit zeigt sich eigentlich ganz gut daran, was danach passiert ist:
Ich habe nach weiteren Büchern von Romy Fölck gegoogelt. Und nach Reisen nach Neuwerk.
Mehr muss man eigentlich nicht sagen, oder?!
2 Kinder verschwinden 1995 aus einem Schullandheim, auf der kleinen Insel Neuwerk.
Die Insel ist so klein, da kann doch niemand verschwinden...oder doch?
Wir treffen in dem Buch auf eine Reihe von Menschen. Unter anderem auf Annika, Charlotte, Sinje, Mats und Michelle. Jeder von ihnen fährt 10Jahre später, auf die Insel, jeder für sich, jeder mit einem Geheimnis.
Doch was genau zieht sie dorthin?
Besonders die Atmosphäre des Buches hat mir gut gefallen.
Die Insel wirkt düster, dieser Sturm, welcher die Insel heimsucht...man konnte den Wind förmlich spüren. Es zog ein Gewitter und Gefahr auf. So eine kleine Insel hat schon was.
Auch wenn es sehr viele kleine und ein besonders großes Geheimnis gab, welches an die Oberfläche dringen wollte, gab es einige Längen in dem Buch.
Das hat meinen Lesefluss etwas gestört.
Auch die Spannung ließ irgendwann nach und konnte nicht wiedergefunden werden.
Am Anfang des Buches gibt es eine Agenda, welche mir zwischendurch geholfen hat, den Überblick zu den einzelnen Personen zu behalten.
Ja, alles in allem ist dieses Buch für mich eher ein Roman, als ein Thriller.
Für einen Thriller fehlte mir Spannung und die Gänsehautmomente.
Wer es ruhiger mag und auf Atmosphäre setzt, für den ist dieses Buch richtig.
Ich hatte durch den Klappentext höhere Erwartungen und habe auf mehr beklemmende Gefühle gehofft.
Dennoch ist es eine gute Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt.
Die Insel Neuwerk und die schlimmen Erlebnisse einer Gruppe junger Menschen
Das Buch startet ruhig und man lernt erstmal alle Charaktere kennen. Je stärker der Sturm auf der Insel wird, umso mehr Fahrt nimmt die Handlung auf.
Das Ende hat mich überrascht. 😮
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr. Kurze Kapitel lassen einen nur so durch die Seiten fliegen und ab ca. der Hälfte konnte ich das Buch nur noch schwer aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. 😊
Ende Mai werde ich Romy Fölck bei einer Autorenlesung zu diesem Buch treffen. Ich bin sehr gespannt.
Solider Insel-Krimi!
Schön geschrieben, sachte angefangen, toller Aufbau der Geschichte mit überraschendem Ende!
Es war für mich absolut kein Thriller, aber ein gelungener Krimi😊
Perfekt für Schietwetter
Ich fand die Idee richtig gut und auch die Umgebung wird richtig gut beschrieben. Man fühlt sich fast anwesend auf der Insel.
Die Auflösung fand ich etwas schwach und auch die nicht gerade seltenen Rechtschreib- und Grammatikfehler haben mich oft stocken lassen.
spannender Thriller mit einer dichten, packenden Atmosphäre, der mich von Anfang an gefesselt hat. Der Schreibstil war angenehm flüssig, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Besonders das überraschende Ende hat dem Ganzen noch einmal das gewisse Etwas verliehen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es definitiv weiterempfehlen.
Das ist das erste Buch bin Romy Fölck, von dem ich nicht restlos begeistert bin.
Ich tat mir schwer, dran zu bleiben und das war aber notwendig. Die Geschichte wird aus 5 verschiedenen Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen erzählt.
Und bei einigen Sachen hatte ich das Gefühl die Autorin hat selbst den Faden verloren.
Das Ende war dann ziemlich überhastet und auch etwas unglaubwürdig.
Was mir hingegen richtig gut gefallen hat, waren die Beschreibungen der Insel. Ich hatte das Gefühl beim Lesen direkt dort zu sein .
Ich hoffe jetzt, dass das nur ein Ausflug der Autorin in die Thrillerwelt war und sie ihre Marschland Reihe fortsetzt.
Tolles Setting, spannende Handlung, welche jedoch für einen Thriller eher langsam Fahrt aufnimmt, trotzdem spannend bis zum Schluss … das perfekte Buch für den Urlaub an der Nordsee 😉
*Klappentext*
Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim verschwanden. Auch damals waren die vier auf Neuwerk - und eine Frage hat sie seither nie mehr losgelassen: Was geschah in jenem verhängnisvollen Sommer wirklich? Als ein Orkan aufzieht und niemand die Insel verlassen kann, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Denn es gibt jemanden, der die Antwort kennt. Und der nicht eher ruht, bis eine alte Schuld endlich gesühnt wird ...
*meine Meinung*
Zuerst einmal war das Setting absolut meins. Da hier absolute Meerliebe herrscht und ich bis ins junge Erwachsenenalter unendlich oft Zeit auf Norderney verbracht habe, fühlte ich mich auch auf Neuwerk direkt wohl. Das Meer, die Dünen, das Watt… ein Gefühl wie „Zuhause“.
Natürlich blieb es nicht bei den Urlaubsgedanken… fünf Menschen, die alle irgendwie eine Verbindung zueinander haben, die sich zufällig sowohl vor dreißig Jahren zusammen auf der Insel befanden, als auch jetzt. Zufall? Oder hat jemand einen Plan?
Ich hatte das Buch super schnell durch, es war spannend, es hat Spaß gemacht zu lesen und man wollte unbedingt wissen wie das, was passiert, alles zusammen hängt.
Lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall ☺️
Tolle Geschichte rund um die kleine Insel Neuwerk vor Cuxhaven. Auch die verschiedenen Perspektiven und der Schreibstil haben mir gut gefallen und machen das Buch „anders“. Klare Leseempfehlung - besonders wenn man Neuwerk kennt.
Atmosphärisch stark, ruhig erzählt, das Ende zu schnell aufgelöst.
╰ 💭 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗦𝗘𝗘𝗜𝗡𝗗𝗥𝗨𝗖𝗞
Die Insel Neuwerk als Setting im Buch mochte ich total gerne. Diese ruhige, fast abgeschiedene Atmosphäre kommt richtig gut rüber. Die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben für mich gut funktioniert und die Spannung hochgehalten.
Man lernt die „Fünf Fremden“ und ihre Hintergründe nach und nach kennen. Ich musste mir trotzdem des Öfteren ins Gedächtnis rufen, wer wer war. Im Verlauf des Buches waren mir einige Wiederholungen der Berufsbezeichnungen auf Dauer einfach zu viel.
Gerade zum Ende hin ging mir dann einiges zu schnell. Entwicklungen wirkten auf mich nicht ganz nachvollziehbar und die Auflösung kam für mich im Vergleich zum Aufbau der Geschichte abrupt.
Insgesamt würde ich das Buch auch eher als Kriminalfall einordnen. Ich mochte besonders, dass der Schreibstil ruhig ist und die Geschichte dadurch trotz Spannung entschleunigt. Das passt für mich sehr gut zum Schauplatz.
Letzendes wird es sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin bleiben.
╰ 📌 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧
Atmosphärisch stark, ruhig erzählt, das Ende zu schnell aufgelöst.
╰ 🌟 𝗕𝗘𝗪𝗘𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚
★★★☆☆
Bis zum nächsten Buchmoment 📚✨
Jeanette
Tatsächlich hat mich der neue Roman der Autorin nicht so begeistert wie erhofft. Zu viele Rückblenden, zu viele Namen, zu viel Gesabbel um nichts. Ich hatte das Gefühl, dass vielleicht zu viel gewollt wurde und zu viel hineingequetscht in die Handlung. Irgendwie unrund und gestelzt. Haben mir ihre anderen Romane besser gefallen!
Hach, das Schullandheim. Ich erinnere mich noch als ob es erst über zwanzig Jahre her wäre, als wir als Horde Dreibierkistenhochs den gar nicht mal so weiten Weg an den Bodensee angetreten sind um eingepfercht im Matratzenlager ein paar schön Tage zu verbringen.
Da aber bei meinem Trip keine offenen Fragen jähre später zu klären sind, schloss ich mich einfach den fünf Fremden um zum einen die Antworten zu liefern und zum zweiten, ob die es damals auch so schön hatten. Der Titel war hier wohl Programm, denn nach dem Aufenthalt waren sie mir noch immer Fremd. Es hat einfach nicht gepasst zwischen uns. Vielleicht war das so ein Nord / Süd Ding, ich weiß es doch auch nicht.
Was ich weiß ist, dass die Story unfassbar ruhig um die Ecke kam. Das spektakulärste war der Orkan, der auch für die düstere Atmosphäre verantwortlich. Es zog sich schon sehr, das hatte ich mir dann doch wesentlich spannender vorgestellt. Es war jetzt kein „das ging gar nicht“ aber den Thriller suchte ich bei den doch vergeblich.
Erzählt wurde das ganze aus mehreren Perspektiven und den ein oder anderen Rückblicken zu den Geschehnissen damals. Da konnte man wirklich nicht meckern, man kann gut auf den Wellen die Praktischerweise da sind durch die Geschichte surfen.
Ja Schade. Es ist wie es ist, für mich wars in dem Fall nichts.
Wo wart ihr im Schullandheim?
🚨 Fünf Fremde 🐚
von Romy Fölck
Lübbe Verlag
384 Seiten
als Buch gelesen / als Hörbuch gehört
🌷 21/2026 🌷 #04/März 2026
Ich mag die Bücher von Romy Fölck einfach, sie hat diesen speziellen Schreibstil, einfach toll 😊
Auch in ihrem neuen Thriller konnte die Autorin die Spannung aufbauen und bis zum Ende halten 👍🏻 Die Atmosphäre war super, baute sich langsam auf und nahm dann ca in der Mitte des Buches so richtig an Fahrt auf, bis zum Ende spannend 🧐
Auch die Charaktere hatten Tiefgang und jeder seine eigene Geschichte, das hat mir sehr gut gefallen. ☺️
Der Schauplatz war wieder super gewählt, ich mag einfach Thriller und Krimis die im Norden spielen ⬆️
Das Ende hat mir wirklich sehr gefallen, hatte damit nicht gerechnet und konnte somit noch richtig überrascht werden, genauso wie ich es mag 👍🏻
Ich gebe dem neuen Thriller Fünf Fremde von Romy Fölck damit 4 Sterne ⭐️ für eine gute Lesezeit und einen spannenden Thriller mit guter Atmosphäre 👍🏻
Um mit dem Positiven zu beginnen: das Buch hat ein sehr schönes Cover und Farbschnitt.
Der Handlungsverlauf war hin und wieder ziemlich zäh und spröde, manche Dialoge und Beschreibungen muteten hölzern an.
Am Ende blieb ich etwas ratlos zurück, hatte noch einige Fragen, fand verschiedene Sachen unlogisch.
Hatte aber keine Lust, nochmal nachzulesen.
Ist das eigentlich jetzt bei als " Thriller" deklarierten Büchern so üblich, das die Story über gut die Hälfte so dahinlullert, um dann plötzlich einen überraschenden Gewaltexzess rauszuhauen? War schon bei Herrn Winkelmann so und jetzt hier wieder.
Da bleibe ich doch lieber bei meinen Skandinaviern.
Das ist ein Thriller, der vor allem wegen der Atmosphäre funktioniert. Das Setting auf der Insel Neuwerk sorgt von Anfang an für ein Gefühl von Isolation und Enge. Ein Orkansturm, eingeschlossene Personen und die Tatsache, dass niemand die Insel verlassen kann, verstärken dieses beklemmende Grundgefühl und machen die Geschichte sehr bildhaft und greifbar.
Der Einstieg verläuft eher ruhig und nimmt sich Zeit, die Figuren und ihre Verbindungen zueinander vorzustellen. Gerade am Anfang wirkt die Handlung dadurch stellenweise etwas zäh und baut nur langsam Spannung auf. Sobald man jedoch über diesen Abschnitt hinaus ist, entwickelt die Geschichte deutlich mehr Spannung.
Was mir sehr gut gefallen hat ist die Erzählweise aus wechselnden Perspektiven. Jede Figur bekommt ihre eigene Stimme, wodurch man nach und nach unterschiedliche Blickwinkel auf die Geschehnisse erhält. Das sorgt dafür, dass man die Charaktere besser einordnen kann und gleichzeitig immer wieder ins Grübeln kommt, wem man eigentlich trauen kann.
Der Schreibstil lässt sich insgesamt sehr angenehm und unkompliziert lesen, ohne dabei simpel zu wirken. Die Sätze sind klar strukturiert, die Szenen sind gut vorstellbar beschrieben und tragen dazu bei, dass man schnell in den Flow der Geschichte kommt, sobald man einmal drin ist. Besonders die atmosphärischen Beschreibungen der Insel und des Wetters bleiben im Kopf und verstärken die düstere Grundstimmung.
Mit zunehmendem Verlauf steigert sich die Spannung merklich, bis hin zu einem Plottwist am Ende, den ich aber leider irgendwie habe kommen sehen.
🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension
📚 Rezensionsexemplar / Bloggerbox
#basteilübbe #romfölck #fünffremde #thriller #Neuwerk #Wattenmeer
❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Kurz: Ich war neugierig!
Eine abgeschiedene Insel, ein alter Vermisstenfall und mehrere Figuren mit Geheimnissen, genau die Mischung, die ich liebe. Dazu kam die besondere Kulisse von Neuwerk, die ich selbst zumindest aus der Ferne kenne. Dieses raue, nordische Setting hat mich direkt angesprochen und ich wollte unbedingt wissen, welche Geschichte sich dahinter verbirgt.
🧠 Meine Meinung:
Der Einstieg hat mich direkt überzeugt. Besonders gelungen fand ich, dass man die „fünf Fremden“ nach und nach kennenlernt, ihre Rollen, ihre Verbindungen und vor allem ihre Beweggründe, auf die Insel zurückzukehren. Von Anfang an schwingt da etwas Düsteres mit, dieses unterschwellige Gefühl, hier hat jeder etwas zu verbergen.
Was mir richtig gut gefallen hat, war die Erzählstruktur. Gegenwart und Vergangenheit greifen ineinander und führen die Leser*innen zum Ziel. Nämlich, was 1995 wirklich geschehen ist und noch heute Auswirkungen hat? Dazu die wechselnden Perspektiven, was Charaktere, aber auch Situationen betrifft. Unterschiedliche Blickwinkel von ein und der gleichen Situationen, lassen ein ständiges Hinterfragen entstehen, wem kann man trauen, wer spielt ein falsches Spiel?
Atmosphärisch ist das Buch wirklich stark. Die Insel, das Wetter, die Abgeschiedenheit, ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen. Ich habe mich sogar nebenbei intensiver mit Neuwerk beschäftigt, weil mich das Setting und deren Geschichte so fasziniert hat. Neuwerk gehört zu Hamburg? Krass, wusste ich nicht!
Besonders viel Spaß gemacht hat mir das Miträtseln. Ich hatte relativ früh eine Theorie und war ehrlich gesagt ziemlich begeistert, dass ich am Ende zumindest teilweise richtig lag. Trotzdem blieb die Spannung erhalten, weil der Weg zur Auflösung noch einige Überraschungen bereithält. Gerade in einer Leserunde entfaltet das Buch nochmal eine ganz eigene Dynamik, weil man ständig neue Ansätze und Ideen diskutiert.
Aber 👆 Ganz ohne Kritik geht es nicht.
Der Showdown war zwar intensiv, aber für mich nicht komplett rund. Einige Entwicklungen wirkten nicht ganz logisch. Dazu kamen ein paar kleinere Momente, bei denen ich kurz gestutzt habe. Das hat den Gesamteindruck leicht getrübt, auch wenn es meine Lesefreude nicht geschmälert hat, denn unterm Strich habe ich das Buch unglaublich gern gelesen und immer wieder gerne in die Hand genommen. Dazu ist es auch optisch ein Hingucker, mit seinem tollen Farbschnitt.
✅️ Fazit:
Ein atmosphärischer, ruhiger Thriller mit starkem Setting, vielen Geheimnissen und großem Miträtsel-Faktor. Kleine Schönheitsfehler im Finale nehmen der Geschichte etwas die Perfektion, aber nicht ihre Sogwirkung.
Empfehlung für alle, die düstere Inselsettings lieben, gerne Theorien spinnen und Spaß daran haben, Stück für Stück hinter die Wahrheit zu kommen.
🔎 Worum geht’s?
An einem stürmischen Oktobertag erreichen fünf Menschen die abgelegene Insel Neuwerk. Vier von ihnen verbindet eine gemeinsame Vergangenheit: Vor 30 Jahren verschwanden dort zwei Jugendliche spurlos während eines Schullandheimaufenthalts.
Als ein Orkan die Insel von der Außenwelt abschneidet, werden alte Erinnerungen und lange verdrängte Geheimnisse wieder lebendig. Schnell wird klar, jemand kennt die Wahrheit und ist bereit, sie ans Licht zu bringen, egal um welchen Preis
Grundsätzlich eine gute Geschichte in landschaftlich schöner Kulisse. Auch die Story an sich hat mir gut gefallen, leider gab es aber doch auch sehr viele Stolpersteinchen, die mein Lesevergnügen etwas getrübt haben.
Romy Fölck zählt zu meinen Lieblingsautorinnen, ich liebe ihre Elbmasch-Krimis und habe mich schon sehr auf ihren neuen Thriller gefreut. Sie schreibt atmosphärisch und bildhaft, der literarische Ausflug auf die nur drei Quadratkilometer kleine Insel Neuwerk im Wattenmeer hat mir gut gefallen.
Zunächst möchte ich auf die wunderschöne Aufmachung des Buches mit dem Farbschnitt in der Farbe einer stürmischen See hinweisen. Sehr hilfreich ist die Auflistung der fünf titelgebenden Fremden im vorderen Innenteil des Schutzumschlags: Polizeikommissarin Annika Lundt, die Nonne Charlotte Hahnel, der Meteorologe Mats Nilsson, die angehende Vogelwartin Michelle Welm und Sinje Bianchi, eine Journalistin aus Rom.
Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der fünf Charaktere auf zwei Zeitebenen geschrieben: Im Oktober 2025 und August 1995.
Im August 1995 verbringt eine Schulklasse aus Hamburg eine Woche im Schullandheim auf der Insel Neuwerk. Isa, Janosch, Mats und Bea verbringen viel Zeit miteinander, bald stößt Annika zu ihnen. Sie ist eine der wenigen Bewohner*innen der Insel. Isa ist in Janosch verliebt und unglücklich darüber, dass dieser sich zu Annika hingezogen fühlt. Die fünf planen eine Umweltaktivität, und in der Nacht, in der sie diese durchführen wollen, verschwinden Janosch und Isa.
Charlotte begleitet die Schulklasse als ihre Lehrerin. Nach dem Verschwinden der beiden Dreizehnjährigen macht sie sich schwere Vorwürfe und setzt die Suche nach ihnen fort, nachdem die anderen die Suche bereits aufgegeben haben. Und tatsächlich findet sie Isa, die jedoch total verstört ist und über die Ereignisse der Nacht und Janoschs Verbleib schweigt.
2025 taucht ein Skelett auf der Insel auf, und Annika, die außer Dienst und auf der Insel nur zu Besuch bei ihrer demenzkranken Mutter ist, informiert ihre Kollegen, die die Ermittlungen aufnehmen.
Romy Fölks Schreibstil konnte mich wieder begeistern, die Atmosphäre auf der Insel, im Leuchtturm, auf dem Friedhof der Namenlosen und die stürmische Nacht im Watt hat mir Gänsehaut beschert. Als Thriller würde ich diesen atmosphärischen Roman jedoch nicht bezeichnen.
Einer meiner Kritikpunkte bezieht sich auf die Auflösung, die ich konstruiert und unglaubwürdig fand, vor allem die Tabletten, die im Imbiss ausgetauscht wurden. Wer hat schon seine Tabletten immer in der Handtasche dabei und merkt nicht, wenn der Blister ausgetauscht wird?
Mein zweiter Kritikpunkt betrifft die vielen Charaktere, die nicht alle vonnöten waren. Gerne hätte ich Annika bei einem weiteren Fall begleitet, doch das Buch ist in sich abgeschlossen. Ich habe Fünf Fremde gern gelesen, vergebe vier Sterne und empfehle euch das Buch gerne weiter.
Würdest du auf eine abgelegene Insel zurückkehren, wenn dich dort deine Vergangenheit einholt?
Schon die Grundidee von Fünf Fremde von Romy Fölck hat mich sofort gepackt. Eine Insel, ein Sturm und Menschen, die ein dunkles Geheimnis verbindet und ich wollte sofort wissen, wie alles endet.
Die Geschichte zieht einen richtig rein. Die Rückblicke sind clever eingebaut, man versteht nach und nach, was damals passiert ist, und bleibt gleichzeitig gespannt auf die Gegenwart. Am meisten hat mich die Atmosphäre gefesselt. Die Insel, der Sturm und die unterschwelligen Spannungen zwischen den fünf Rückkehrern wirken intensiv. Jeder trägt seine Ängste und Geheimnisse mit sich. Einige sind vorsichtig und zurückhaltend, andere direkt angespannt und wütend. Diese Dynamik macht die Geschichte richtig spannend.
Zwischendurch hat sich das Tempo ein kleines bisschen gezogen. Gerade weil ich so neugierig auf die Auflösung war, hätte ich mir ein paar Stellen etwas straffer gewünscht. Trotzdem konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen. Der Plot ist clever aufgebaut und hat einige Wendungen. Die Figuren wirken echt und greifbar, ihr Zusammenspiel macht vieles noch packender.
Alles in allem ein spannender Thriller mit dichter, fesselnder Stimmung, der lange im Kopf bleibt. 4/5 ⭐️