The Last Bookstore on Earth
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Description
Eine zarte queere Liebe inmitten einer aus den Fugen geratenen Welt. Eingestiegen auf Platz 4 der New York Times Bestsellerliste!
Ein apokalyptischer Sturm hat die Welt heimgesucht. Verfolgt von Erinnerungen an ihre Familie, die sie nicht retten konnte, verschanzt sich die 17-jährige Liz in einer Buchhandlung, dem einzigen Ort, an dem sie sich sicher fühlt. Sie nutzt den Laden zum Handeln und als Anlaufstelle für Nachrichten, die Menschen auf der Durchreise hinterlassen. Doch eines Tages dringt jemand in ihre kleine Welt ein: Maeve, eine verschlossene und vermutlich gefährliche Fremde. Gleichzeitig zieht ein weiterer Sturm auf, und eine Gruppe von Flüchtlingen droht, die Buchhandlung zu stürmen. Liz ist gezwungen, Maeve zu vertrauen. Und während die beiden buchstäblich um ihr Leben kämpfen müssen, entwickelt sich inmitten ihrer dystopischen Welt zwischen ihnen eine zarte Liebesgeschichte.
Das beeindruckende Debüt der 19-jährigen Lily Braun-Arnold, inspiriert von ihrer eigenen Arbeit in einer kleinen unabhängigen Buchhandlung. Atemberaubende Thrilleratmosphäre trifft auf eine berührende Liebesgeschichte – Lily Braun-Arnold erzählt mit großer Empathie für ihre Heldin in einer Ausnahmesituation.
Book Information
Author Description
Lily Braun-Arnold ist eine US-amerikanische Autorin. Sie studiert Englisch an einem renommierten College in den USA. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet sie in einer unabhängigen Buchhandlung oder träumt von einem Leben im Weltraum.
Characteristics
11 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Hatte mehr erwartet
Anhand des Klappentextes hatte ich einfach mehr erwartet. Auch die Beschreibung "The Last of Us" meets "All That's Left in the World" hat für hohe Erwartungen gesorgt. Leider konnten diese nicht ganz erfüllt werden. Es geht um Liz und wie sie ihr Leben in der Apokalypse meistert. Sie hat "den Sturm" überlebt und verbringt ihre Zeit in einem Buchladen. Dort handelt sie mit anderen Überlebenden. Eines Tages kommen neue Überlebende dazu und sorgen für Veränderungen... Die Idee war interessant und anfangs auch sehr gut umgesetzt. Dabei kam die Spannung nicht zu kurz und es gab auch eine Prise Humor. Ab einem gewissen Punkt hat die Geschwindigkeit, in der die Handlung sich entwickelt, einfach nicht mehr gestimmt. Alles ging viel zu schnell und Probleme ließen sich zu einfach und zu schnell lösen. Auch das Ende war zu schnell abgehandelt. Zwischendurch hat die Protagonistin auch fragwürdig gehandelt.
Ein dystopischer Roman , mit sehr viel Spannung, emotional und sehr fesselnd. Stell dir vor dein letzter Zufluchtsort ist die Buchhandlung, nachdem fast alle Menschen von einem Sturm ausgerotte worden sind, und der nächste Sturm sich anbahnt. Es war ein sehr fesselnder Roman, der aus der Perspektive der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt wird. Die Hauptprotagonistin fand ich sehr naïv und unfähig sich außerhalb der Buchhandlung zu bewegen, was aber zur Tiefe der Geschichte beiträgt. Die Nebencharaktere sind auch gut beschrieben, vor allem Maeve, die eine Kämpferin ist, und in die sich die Hauptprotagonistin verliebt, denn von anfänglichem großen Misstrauen, wird dann doch eine schöne queere Liebesgeschichte. Das Setting der Buchhandlung ist sehr authentisch und detailiert beschrieben, dass man sich gut zurecht finden kann als Leser. Man könnte jetzt sagen dass die Außenwelt etwas untergeht in der Geschichte, aber ich finde es geht ja hauptsächlich um das Leben in der Buchhandlung, und die Ereignisse die sich dort abspielen. Der Schreibstil ist sehr melancholisch, aber man schöpft immer wieder Hoffnung, durch die Erzählweise der Autorin. Für mich ist dieser Roman ein Must-Read, mit tollen Protagonisten, Spannung, Aktion und emotionalen Momenten, vor dem nächsten Sturm.
SuB Buch 91 🙃✨️ Jeyyyy🚀 Ja dieses Buch musste ich mir unbedingt holen,weil es in einer Buchhandlung spielt und dann sollte es auch noch eine Dystopie sein! Da konnte ich nicht Nein!sagen und dieses Cover! 😍😍ich würde da so gerne drin leben das könnt ihr euch nicht vorstellen😅😂🩷 Und das Buch kam genau richtig,ich brauchte andere Gedanken sonst Dreh ich mich im Kreis und dieses ganze gewarte vom krank sein ,macht mich wahnsinnig.....😅 Ja Schade nur das ich den Dystopievibe nicht wirklich spüren konnte. Es war viel zu wenig 😐viel viel zu wenig. Es erinnerte mich mit dem Regen an die Serie ,,The Rain" die ich letztens geschaut habe 😅🫡🙈 Sie war gut ,sie war gut geschrieben ,ja es kam auch mal klein bisschen Spannung auf und noch eine kleine Romanze dazu gab es auch noch ,es hat mich unterhalten und ich wollte wissen wie das Ende ist ABER es ist sooooo viel Luft nach oben ↗️ Warum ist es kein Highlight 😫sie könnte so grandios sein ! Schade es hätte so ausarten können und sooo mega spannend sein können aber leider wurde das Potential irgendwie verschenkt. Man hätte auch locker ein Thriller draus machen können. Trotzdem Leseempfehlung da sie trotzdem gut ist und mal was anderes und ausserdem ist es echt ein Hingucker im Bücherregal 🫠💟 Zumindest von vorne 😏

🍿Wenn es das Genre Cozy Dystopie gibt, passt dieses Buch perfekt hinein: Überleben in der Apokalypse durch Cleverness, eine kleine Liebesgeschichte und die rührende Idee, die Geschichten der „Kunden“ aufzuschreiben. 🎥 Liz überlebt einen Sturm, dessen saurer Regen alles getötet hat, was nicht in Gebäuden Unterschlupf gefunden hat. Da sie sich im Buchladen sicher fühlt, wird er zu ihrem neuen zu Hause und sie beginnt mit den Büchern zu handeln. Eines Tages kommt Maeve in ihren Laden und bringt Liz Leben durcheinander. Denn Maeve hat sich in ihrem Kampf ums überleben einige Feinde gemacht…Die beiden kommen sich trotzdem näher und kämpfen für ihr gemeinsames zu Hause… 📝Fazit: Ich mochte Liz als Figur sehr. Sie ist eben nicht die übliche Hauptfigur, wie wir sie alle aus Serien kennen. Wenn sie vor die Tür geht, ist die wahrscheinlich groß, dass sie nicht lange überlebt. Umso cleverer ist ihr Tauschgeschäft im Buchladen. Ich hätte mir noch etwas mehr Ausführlichkeit gewünscht, aber ansonsten ein schönes Buch, was man an einem Wochenende durchgelesen hat 😊
“Endzeit im Energiesparmodus”
The Last Bookstore on Earth klingt nach Abenteuer, Drama und postapokalyptischem Gänsehautfeeling… aber stattdessen bekommt man eine literarische Beruhigungstablette.🙊Nach etwa 70 Seiten dachte ich ernsthaft: Jetzt! Jetzt passiert was! JETZT GEHT ES RICHTIG LOS ! und dann… wurde es einfach wieder langweilig. Fast schon beeindruckend, wie konsequent die Spannung vermieden wurde. Die Figuren? Nett, aber so lebendig wie staubige Regale. Die Story? Hätte sich gern zeigen dürfen, kam aber wohl nicht zur Arbeit. Zwei Sterne dafür, dass ich es immerhin bis zum Ende geschafft hab – und dafür, dass ich jetzt weiß, wie sich das Ende der Welt mit sehr viel Leerlauf anfühlt. 😅

Poetic and philosophical journey through ruins
This book is a quietly profound novel that weaves together themes of survival, memory, and human connection in a world ravaged by climate disaster. What sets this book apart is its depth. Every chapter is laced with metaphor and meaning, inviting the reader to reflect on loss, resilience, and the role stories play in preserving humanity. The relationship between Liz and Maeve is subtle and tender, without overshadowing the core themes of identity and purpose. The romance is there, but it doesn’t scream for attention. Instead, it hums quietly beneath the surface, giving the story a soft emotional center. The writing is rich in imagery, often poetic, and filled with beautifully crafted metaphors that elevate the reading experience. At times, the philosophical tone can feel a bit heavy, especially if you’re looking for more action or plot-driven storytelling. But if you’re in the mood for a novel that invites you to think and feel deeply, this one delivers. "If you look at the grand scheme of things, sure, it doesn't seem like right now matters that much. That right now matters at all. But that doesn't mean you don't feel it. That doesn't mean it doesn't hurt. It doesn't mean that it doesn't suck."
Gibt es nach dem Weltuntergang eine bessere Unterkunft als eine Buchhandlung?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Handlung war eine bunte Mischung aus Emotionen. Sie war einerseits cozy und gefühlvoll und andererseits auch spannend und wendungsreich. Die Protagonisten waren sehr sympathisch. Ich konnte mich gut in Lize und Maeve hineinversetzen. Bei der Idee einer cozy Dystopie war ich zuerst skeptisch, aber das Buch hat mich zu 100% überzeugt.
Das Buch punktet mit einer ruhigen, fast poetischen Atmosphäre und einem angenehm unaufgeregten Humor, der sehr gut zur düsteren Kulisse passt. Der Schreibstil war für mich durchgehend stimmig - leicht, klar und schön zu lesen. Das Erzähltempo ist insgesamt eher langsam. Teilweise war es für mich ein wenig zu ruhig, aber nie langweilig, da immer das Gefühl blieb, dass etwas bevorsteht. Liz als Protagonistin war für mich nicht immer einfach. Ihre Art hat mich stellenweise gestört, wirkt aber nachvollziehbar, wenn man ihre traumatischen Erfahrungen mit einbezieht. Einige brutale Momente kamen überraschend und haben einen Kontrast zur sonst leisen Erzählweise gebildet. Ich fand sie gut umgesetzt, nicht übertrieben, sondern passend zur Stimmung. Die Liebesgeschichte zwischen Liz und Maeve war schön geschrieben. Zart, vorsichtig und gut eingeführt - am Ende hätte ich mir ein wenig mehr emotionale Tiefe gewünscht, trotzdem hat sie mich überzeugt. Das Regen-Thema hat mich ganz leicht an „The Rain" erinnert, was aber eher eine Assoziation als ein inhaltlicher Vergleich ist. Insgesamt eine interessante, atmosphärisch starke Geschichte mit authentischen Figuren und einer ruhigen Tiefe, die nachwirkt - auf leise Weise.

Stell dir vor es kommt ein Sturm und zerstört alles. Das Leben, wie du es kanntest existiert nicht mehr.... Wie würde dein Leben jetzt aussehen? Welche gefahren lauern? Oder wäre alles ganz entspannt? Und was wäre, wenn du wüsstest, dass noch einmal so ein Sturm kommt? Würdest du davonlaufen? Dieses Buch war wirklich toll.... Es hätte vieles noch ausführlicher sein können, aber dazu hätte das Buch locker 300 Seiten mehr gebraucht.
Nette Geschichte.
Ich finde Dystopie immer ganz toll und habe tatsächlich wenig solcher Bücher wie dieses hier gefunden obwohl ich sie gerne lese. Das Buch gefiel mir alles in allem sehr gut und war auch kein ewig langes Buch, trotzdem hat es sich für mich etwas gezogen, da nicht wirklich viel passiert ist. Es passiert schon etwas aber immer an ein und der selben stelle, es sind vielleicht zwei Szenen beschrieben die außerhalb des Buchladens stattfinden und das hat es für mich etwas zäh und langweilig gemacht. Aber da ich ja wie gesagt den Grundgedanken an sich sehr mag und das Buch definitiv nicht schlecht geschrieben ist und ich auch immer wieder wissen wollte na wie gehts denn nun zu Ende habe ich mich für die 3,5 Sterne entschieden.
«Kakerlaken lassen sich nun mal nicht so leicht tottreten.» 🪳
Das Buch klingt nach Abenteuer, Drama und postapokalyptischen Feelings - wir bekommen hier aber eher eine literarische Schlaftablette. 😭 Die ganze Zeit über dachte ich immer wieder: „Jetzt geht es endlich richtig los!“, nur um doch wieder enttäuscht zu werden. Die Spannung wurde einfach konsequent vermieden und die Figuren waren ganz nett, aber absolut nicht tiefgründig oder nahbar. 🙈 Auch die Lovestory von Liz und Maeve, die als „zarte, queere Lovestory“ beschrieben wird, war eigentlich nicht vorhanden. Bis auf einen Kuss passierte rein gar nichts. Auch die angebliche Anziehung kam für mich sehr überraschend. 🫣 Die Idee der Story fand ich absolut klasse, aber es scheiterte an der Umsetzung. Am Ende gab es auch noch zu viele offene Fragen und Handlungsstränge, die gar nicht zu Ende geführt wurden. Ab einem gewissen Punkt hatte ich einfach nur das Gefühl, dass der eigentliche Sinn der Geschichte gar nicht mehr vorhanden war. Die Herkunft des Sturms wurde auch einfach gar nicht hinterfragt, was ja eigentlich eine wichtige Grundlage für jede Dystopie ist. 🤯 Die Atmosphäre in der Buchhandlung, die Rückblicke zur Zeit vor dem ersten Sturm und der Epilog, der für die Welt Hoffnung bringt, haben mir gut gefallen. Ein nettes Buch für zwischendurch. 🙊

Das Buch hat mich direkt angesprochen. Ich habe schon lange keine Dystopie mehr gelesen und wenn es dann noch um eine Buchhandlung geht, bin ich sofort dabei. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und hat zu den beiden Jugendlichen super gepasst. Ich fand aber, dass das Buch sehr spät an Fahrt aufgenommen hat. Mir hat es an Spannung gefehlt. Das Buch ist ganz nett für zwischendurch, es konnte mich nur leider nicht vollends packen.
Dies war ein Coverkauf, zusammen mit den Stichworten Dystopie und Buchladen musste ich das Buch haben. 🤗 (Und das, wo ich um Young und New Adult normalerweise einen Bogen mache.) Bekommen habe icH einen Jugendrorman in einer dystopischen Welt, in dem der Weg aus der Angst im Mittelpunkt steht. Ich mochte die 17jährige Liz sehr gern, die sich vor der feindlichen Welt und dem traumatischen Erinnerungen in einer Buchhandlung verschanzt. Zu gut kann ich ihre Reaktion verstehen. Sie ist Meisterin der Verdrängung und erst mit der Ankunft von Maeve beginnt Liz erste Schritte in Richtung Handlungsfähigkeit. Wie ein Katalysator wirkt die Bedrohung durch Klima, Hunger und feindliche Begegnungen auf die Beziehung der beiden. Dabei zeigt die Erzählung auch sehr glaubhaft, wie extreme Überlebensängste die Menschen verändert. Die Spannungskurve beginnt langsam, nimmt stetig zu und mündet in einem tollen Showdown. Für mich ein Buch, das besonders durch die leisen Töne überzeugt und trotzdem mitreißt. Es gibt kleinere Ungereimtheiten und Logiklöcher, die für mich aber nicht ins Gewicht fielen. Wer Romance in bedrohlicher Atmosphäre mag wird sich freuen.

Einfach unglaublich gut!
Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch zu Beginn nicht so wirklich überzeugt hat und nach 45 Seiten wollte ich abbrechen, aber dann hab ich es an einem Tag beendet. Es wird einfach immer spannender und die Liebesgeschichte ist einfach schön. Das Ende war mir persönlich etwas zu bildhaft beschrieben und echt gruselig, aber trotzdem fand ich das Buch wirklich gut 😊
Die Apokalypse kommt vielen Büchern daher.
Während die Welt im Sterben liegt und das Leben fast nicht mehr möglich erscheint, hält Liz an ihrem Buchladen fest, den einzigen Ort an dem Sie sich sicher fühlt. Das sie in ein Abenteuer hinein rutscht, das genauso dramatisch verläuft, wie die Geschichten in ihren Büchern hat sie nicht kommen sehen. Das Buch hat die gedrückte Endzeitstimmung mit einer Prise Zynismus gut eingefangen. Neben philosophischen Grundfragen und den Glauben an die Liebe, werden auch Moralische Werte in so einer Welt zur Diskussion gestellt. War sehr kurzweilig und kann ich nur weiterempfehlen🖤

„Ich bilde mir ein, dass das Gute das Schlechte überwiegt. Zumindest ein bisschen.“
Liz war für mich leider eine sehr anstrengende Protagonistin. Ihre Schuldgefühle waren zwar nachvollziehbar, gerade durch die emotionale Geschichte mit ihrer Zwillingsschwester – die mich ehrlich gesagt sehr berührt hat – aber insgesamt blieb sie schwer greifbar. Viele ihrer Reaktionen wirkten überzogen, was es mir schwer gemacht hat, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Maeve dagegen etwas interessanter. Sie hatte mehr Tiefe, eine ruhigere, fast geheimnisvolle Art, die sie etwas greifbarer machte. Bei Eva hatte ich ehrlich gesagt mehr erwartet – sie blieb uninteressant, obwohl ich dachte, dass da noch eine größere Rolle auf uns wartet. Sie war nicht nur eine Nebenfigur, die Story wäre ohne sie genau gleich verlaufen. Die Idee einer post-apokalyptischen Welt mit einem Buchladen als Zufluchtsort fand ich toll – allein dieses Setting hat mich sofort angesprochen. Jeder würde doch gerne in einer Buchhandlung leben, nicht unbedingt in er post-apokalyptischen Welt , aber die Vorstellung ist toll. Auch die Rückblicke in die Zeit vor dem Sturm und die kurzen Kapitel haben mir gut gefallen. Besonders schön waren die kleinen Geschichten rund um die Menschen, die bei Liz Briefe abgeben oder holen. Was für mich leider gar nicht funktioniert hat, war die Nebenhandlung mit der Gruppe, die in den Laden eindringt. Die Bedrohung kam zu plötzlich, die Figuren blieben flach, und ich hatte nie das Gefühl, dass das wirklich zu Ende erzählt wurde. Auch die Herkunft des Sturms – eine eigentlich wichtige Grundlage für jede Dystopie – blieb komplett offen. Ich hätte mir mehr Hintergrundwissen gewünscht und auch mehr Chemie zwischen Liz und Maeve. Auch den Age Gap – Liz ist erst 17/18, während Eva deutlich älter ist fand ich etwas bedenklich. Ich habe nichts gegen Age Gap, aber bitte volljährig sollte man sein. Was ich mochte Die Atmosphäre im Buchladen Rückblicke und emotionale Kapitel zu ihrer Schwester Die Geschichte im Einkaufszentrum – einen kurzen Moment einfach die schreckliche Welt vergessen. Der Epilog, der Hoffnung bringt, dass trotz allem die Welt vielleicht nicht ganz kaputt ist und sich erholt Kurze, angenehm zu lesende Kapitel Eine queere Liebesgeschichte in einer Dystopie The Last Bookstore on Earth , tolles Cover vielversprechender Klappentext, jedoch fehlte es mir an Tiefe und greifbaren Charakteren. Trotz guter Ansätze konnte mich das Buch nicht wirklich abholen. Leider sorgte es auch dafür das ich ein bisschen in eine Leseflaute rutschte. Dystopie Found Family Queer Romance ⭐ 2/5 🌶️ 0/5 ♥️ 2/5

"Vielleicht sind wir einfach so. Dazu verdammt, einander zu zerstören." S. 299
"Die Welt steht vor dem Untergang. Zum zweiten Mal." Liz hat den großen Sturm, der das Leben aller Menschen veränderte, überlebt und hat sich in einer Buchhandlung verschanzt. Ihr Überleben sichert sie sich durch Tauschgeschäfte mit Umherziehenden von Büchern gegen Vorräte. Doch eines Nachts dringt eine junge Frau in die Buchhandlung ein und ein weiterer verheerender Sturm steht kurz bevor, um ihr das letzte bisschen Leben zu nehmen, das sie sich mühsam erhalten hat... Dieses Buch ist stark Charakter fixiert. Liz und ihre Gedankenwelt sind allgegenwärtig und so findet man sich schnell in bedrückenden Erinnerungen des "Davor" und den sorgfältig vergrabenen Schuldgefühlen des "Danach" wieder. Und dennoch entwickelt sich eine zarte Verbindung zwischen Liz & Maeve zwischen all der Zerstörung. Das Buch ist zwar dystopisch, doch ebenso erschreckend. Denn so weit weg scheint dieser Ausblick in die Zukunft nicht mehr zu sein. Bewegend und eindrücklich. Eine große Empfehlung, wenn man sich auf das Thema einlassen kann /möchte.
Wenn die Welt untergeht, aber die Liebe bleibt – und Bücher natürlich!
Stellt euch vor: Die Apokalypse hat zugeschlagen, die Welt versinkt im Chaos, und was mache ich? Ich verkrieche mich in einem alten Buchladen in New Jersey. Klingt verrückt? Willkommen in der Welt von Liz Flannery, der 17-jährigen Heldin aus The Last Bookstore on Earth. Seit der verheerenden ersten "Storm" hat sie sich in ihrem ehemaligen Arbeitsplatz verschanzt und tauscht Bücher gegen überlebenswichtige Güter mit den wenigen verbliebenen Seelen da draußen. Klingt gemütlich? Nun ja, bis die nächste Mega-Sturmfront angekündigt wird und plötzlich Maeve auftaucht – geheimnisvoll, schroff und mit mehr Gepäck als ein Flughafen-Kofferband. Maeve bringt nicht nur handwerkliches Geschick mit, um den maroden Buchladen sturmfest zu machen, sondern auch eine Aura, die Liz' Herz schneller schlagen lässt als ein Bestseller von Stephen King. Während draußen die Welt buchstäblich den Bach runtergeht, entfaltet sich zwischen umgestürzten Bücherregalen und flackerndem Notlicht eine zarte Romanze. Doch natürlich wäre es zu einfach, wenn es dabei bliebe. Geheimnisse werden gelüftet, Dämonen der Vergangenheit treten zutage, und plötzlich steht nicht nur der Buchladen, sondern auch ihre Liebe auf dem Spiel. Lily Braun-Arnold schafft es, mit ihrem Debüt eine Atmosphäre zu kreieren, die gleichermaßen bedrückend wie hoffnungsvoll ist. Ihr Schreibstil ist direkt, manchmal rau, aber immer mit einem Augenzwinkern. Die Dialoge zwischen Liz und Maeve sprühen vor Sarkasmus und Charme – genau mein Humor! Allerdings gab es Momente, in denen die Handlung etwas ins Stocken geriet und ich mir gewünscht hätte, dass die Autorin weniger Zeit mit der Beschreibung von Bücherstapeln und mehr mit der Entwicklung der Nebencharaktere verbracht hätte. Fazit: The Last Bookstore on Earth ist wie ein guter Espresso: kräftig, leicht bitter, aber mit einer süßen Note, die lange nachhallt. Für alle, die dystopische Settings lieben, sich nach authentischen Charakteren sehnen und wissen wollen, ob Liebe wirklich alle Stürme überstehen kann – greift zu! Aber Achtung: Es könnte sein, dass ihr danach jedes Mal nervös zum Himmel schaut, wenn dunkle Wolken aufziehen.

Rezension: (kann Spoiler enthalten) Ich war auf das Buch sehr gespannt, denn ein Buchladen inmitten der Apokalypse? Das klingt schon irgendwie nach nem guten Notfallplan. Tatsächlich fand ich die Lovestory von Liv und Maeve nicht soo überzeugend. Sie war okay, aber ich konnte es einfach nicht greifen, bei all dem, was eigentlich passiert ist. Das liegt vielleicht auch einfach an der Grundstimmung. Ansonsten war die Handlung aber eigentlich ganz interessant gemacht, ich kam auf jeden Fall gut durch. Die Geschichte war nicht super krass, aber ich fand gerade die Lebensbedingungen nach der Apokalypse und den Wunsch nach einem Zuhause doch sehr nachvollziehbar beschrieben. Das Buch hat mich auf jeden Fall für eine Weile unterhalten, auch wenn es mich nicht total vom Hocker gerissen hat. 3,5 Sterne
Neue Buchrezension The Last Bookstore on Earth von Lily Braun Arnold : Dieses Buch war ein sehr spannendes Buch , schon ab der ersten Seite hat es mich gefesselt und die Story war sehr realistisch was auch erschreckend war. Ich finde ihr Schreibstil ist leicht. Die Charaktere Liz und Maeve sind mir ans Herz gewachsen. Und ich fand es sehr wichtig dass das Thema Klimawandel da erwähnt wird, vielleicht bringt es einige zum nachdenken. Von mir kriegt das Buch ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne.

Eine tolle jugendliche Dystopie, die Atmosphäre schafft und spannend ist! Leichter Schreibstil und interessante Protagonisten mit eigenen Geschichten inkl. süßer und zarter lgbtq Lovestory.
Es hat nicht lange gedauert, da war ich schon voll in der Story drin. Die Hauptprotagonistin Liz ist 17 und lebt nach dem ersten großen Sturm alleine in einer Buchhandlung. Es ist spannend und interessant ihre Geschichte zu begleiten. Immer wieder bekommt man Rückblenden aus der Zeit vor dem Sturm. Auch andere Charaktere hatten spannende Aspekte und die Lovestory des Buches war süß, zart und lgbtq. Die Atmosphäre und das Setting hat die Autorin super eingefangen. Genauso wie das Cover es repräsentiert. Ich habs sehr gemocht und stehe total auf dystopie-vibes, die hier auf jeden Fall rüber kommen. Der Schreibstil ist jugendlich, leicht zu lesen und macht einfach Spaß. Von mir aus hätte das Buch noch mehr Seiten haben können! Es war viel zu schnell vorbei! Fazit: 4⭐ Eine tolle jugendliche Dystopie, die Atmosphäre schafft und spannend ist! Leichter Schreibstil und interessante Protagonisten mit eigenen Geschichten inkl. süßer und zarter lgbtq Lovestory.

Jugendbuch-Dystopie
Ich habe eine große Schwäche für Dystopien und wenn es dabei auch noch um einen Buchladen geht ist ja eh klar, dass ich das lesen muss 😅 Wir begleiten die 17-jährige Liz, die seit dem „Sturm“ nun schon länger als ein Jahr in einem Buchladen lebt. Früher hat sie hier gejobbt, nun ist es ihr Zufluchtsort und ihr Zuhause. Sie verlässt den Buchladen nie; ab und zu kommen Menschen vorbei, die mit ihr Tauschgeschäfte machen und der Buchladen dient als eine Art „Postamt“. Liz trägt große Schuldgefühle mit sich, die Erinnerungen an ihre Familie und Erfahrungen des Verlassen-werdens. Sie hat nur noch sich und den Buchladen. Eines Tages bricht Maeve bei ihr ein und zwei Welten prallen aufeinander. Liz schottet sich von allem ab und existiert nur in ihrem Buchladen. Maeve bringt die große weite Welt und Abenteuer mit - und eine große und besserwisserische Klappe, die Liz anfangs gehörig auf die Nerven geht. Aber Gerüchten zufolge soll ein zweiter „Sturm“ drohen und der Buchladen könnte einige Reparaturen vertragen, damit er weiterhin ein sicherer Zufluchtsort bleibt. Also treffen die beiden eine Abmachung und Meave bleibt. Und damit nehmen die Ereignisse ihren Lauf… Mir hat sofort gefallen, dass das Buch in einer lockeren, authentischen Jugendsprache geschrieben ist, die einfach Spaß macht zu lesen und man sofort das Gefühl hat, dass man nah bei Liz, ihren Gedanken und ihrer Gefühlswelt ist. Ihre Zerrissenheit und Ängste sind zwischen den flapsigen Sprüchen spürbar, trotzdem bleibt eine Leichtigkeit beim Lesen. Nachdem man Liz kennengelernt hat, bringt Maeve ordentlich Schwung in die Story und wir bekommen hier auch eine queere Liebesgeschichte, die aber nur einen kleinen Teil ausmacht. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden, in denen wir von Liz Leben „vor dem ersten Sturm“ erfahren und warum sie diese Schuldgefühle in sich trägt. Wie sich die Handlung am Ende zugespitzt hat, hat mir allerdings nicht so gut gefallen und bildete für mich einen zu großen Kontrast zum Rest des Buchs. Im Gesamten ist das Buch aber mit seinen 317 Seiten eine coole Jugendbuch-Dystopie, die sich flott weglesen lässt, nicht zu schwer ist und gut unterhält. 3,75 Sterne ⭐️

Leute ihr checkt nd wie geil das is🔥😓
Ich verstehe nicht wieso NIEMAND über dieses Buch redet aber ich bin persönlich Fan vom Dystopian Genre und dazu ist es wlw😭😭. Ich war total in der Story gefangen und es hat so Spaß gemacht das zu lesen dazu hatte es keinen spice was es eig zu einer 6/5🌟macht. Diese Rückblenden waren mein persönliches Highlight, bzw das was vor dem 1. Sturm passiert war und was überhaupt "der Sturm" war. Die Romane war zwischen den beiden war so cute und das Ende war soo freaky spannend . Leute holt euch das, trust me😓😣❤️

„Ich werde mich für den Rest meines Lebens an dich erinnern. Egal, wie lang das ist. Ich kann nur hoffen, dass deines genauso lang ist.“ ✨ - Anfangs war es für mich schwierig reinzukommen, da ich sonst nie Dystopien lese, aber das hat sich nach ein paar Seiten gelegt. Die Protagonistinnen haben mir sehr gut gefallen und auch die Idee der Story finde ich gut, allerdings hat mir die Umsetzung eher weniger gefallen. Es wurde spannend gestaltet und geschrieben aber am Ende hatte ich trotzdem noch so viele offene Fragen und Punkte, die leider nicht beantwortet wurden. Ab einem gewissen Punkt hatte ich auch das Gefühl, dass der eigentliche Sinn der Geschichte vernachlässigt wurde, da es irgendwie hinterher alles nicht wirklich viel Sinn ergeben hat. -
Naja,…
Ich muss sagen, es hat sich für mich irgendwie gezogen. Ich fand die Welt, die Dystopie eigentlich recht spannend, ABER (und das ist leider recht groß) es gab einiges was in meinen Augen einfach nicht beantwortet wurde. Dann gab es plötzlich gegen Ende eine Situation in der endlich mal so richtig Spannung aufkam und ich gespannt war, wie das gelöst wird und dann…. Dann war der Abschnitt zu Ende und es gab nen Epilog nach dem ich fragen dasaß. Also irgendwie ich weiß nicht, sollte das ne cozy Dystopie sein? Wenn ja, dann irgendwie hat es für mich nicht gepasst. Nix für mich, leider auch wenn die Idee echt toll war!
Vom Klappentext her war ich sehr angefixt, ich lese selten Dystopien aber diese hatte mein Interesse geweckt. Es spielt im ganz normalen Leben als plötzlich ein Sturm aufzieht und so gut wie alles eliminiert. Man erfährt im Lauf des Buches durch Zeitsprünge in die Vergangenheit wie und was da nun genau passiert ist. Und das war echt gruselig in der Vorstellung😅 Das Liz als eine der Überlebenden im Buchladen lebt und versucht das Beste daraus zu machen, fand ich stark. Jedoch haben zwei Punkte in der Gestaltung des Buches sehr gestört. Erstens hätte ich mir am Ende gewünscht mehr über diesen Sturm zu erfahren auch was den Radius angeht. War das nur da so oder auch in anderen Ländern oder ob sich die Lage Jahre später bessert. Vllt bin ich auch Happy Ends gewöhnt und war mit diesem Ausgang nicht zufrieden. Zweitens fand ich Liz im zarten Alter von 17 teilweise sehr unerfahren und unbedacht, auch Ihr Selbstwertgefühl war für mich ziemlich mies. Das taucht leider ziemlich oft in Darstellungen mit Kopfhesprächen auf und so manches Mal dachte ich „ach herrje Kind…“. Ich hätte mir stellenweise etwas mehr Power für diese Geschichte bei ihr gewünscht. Die Handlung selbst war sehr spannend, ich war angefixt und wollte wissen wie es endet. Alles in allem ein gutes Buch, nicht perfekt aber lesenswert ☺️
Ein hervorragendes Debüt mit kleinen Schwächen
**** Worum geht es? **** Ein apokalyptischer Sturm hat die Welt verwüstet. Liz, 17, lebt in einer Buchhandlung, dem letzten Ort, an dem sie sich sicher fühlt. Dort tauscht sie Nachrichten mit durchreisenden Überlebenden aus. Doch als die mysteriöse Maeve auftaucht und ein weiterer Sturm aufzieht, gerät ihre Welt ins Wanken. **** Mein Eindruck **** Ein Buch, das für einen Dystopie-Fan wie mich gemacht wurde. Die Atmosphäre, das Setting und Liz als zentrale Persönlichkeit sind einfach gelungen! Liz fühlte sich so unglaublich nahbar an, längst nicht perfekt, trotz katastrophaler Umgebung ein bisschen naiv, aber eben ganz und gar Liz – und dafür musste ich sie einfach lieben. Der Buchladen übte seine ganz eigene Anziehung aus, und so entwickelte sich die Geschichte wirklich interessant und überraschend anders, als gedacht. Mit dem Auftreten von Maeve verändert sich die Dynamik, Emotionen ziehen ein, aber auch ganz schön viel Chaos. Die Veränderungen wurden gelungen umgesetzt, die Bilder aus der Vergangenheit und gerade das letzte Drittel des Buches sind nicht unbedingt für schwache Nerven, aber immer noch jugendgerecht. Das Buch verbindet eine dystopische Welt mit psychologisch tiefgründigen Botschaften, einer frischen Liebe und einer vorbildlich jungen Hoffnung. Ein starkes Debüt! Meine Kritik: Es fehlten insgesamt einfach ein paar Seiten. Liz und Maeve brauchten für mich mehr Raum, um sie besser verstehen zu können. Der Sturm und seine Auswirkungen waren schnell vergessen, und der Epilog war zu schwach in seinen Konsequenzen. **** Empfehlung? **** Das Werk hat Potenzial, etwas ganz Großes und Einmaliges zu sein, aber dafür braucht es manchmal auch einfach ein paar mehr Zwischentöne. Ich befand mich in einem Sog und würde gerne noch mehr in diese Richtung lesen. Eine Empfehlung ab 14+.
"Ich hatte eine Zukunft, aber ich wollte keine. ... Jetzt vermisse ich die Zukunft, die ich nie hatte."
Meine erste Dystopie. Und ich bin gar nicht mit irgendwelchen konkreten Erwartungen dran gegangen, sondern wollte es einfach mal ausprobieren. Es wird zwischendurch heftig. Aber alles andere wäre in dem Setting sehr unglaubwürdig. Die Charaktere sind interessant. Und auch wenn ich Liz, die Protagonistin, manchmal echt gerne wachgerüttelt hätte, ist ihr Verhalten aufgrund ihrer Geschichte durchaus nachvollziehbar. Es ist gut geschrieben und interessant erzählt.

Alles un Liz herum geht den Bach runter. Und das wortwörtlich. Denn die Erde ist zu einem apokalyptischen Ort geworden, auf dem niemand mehr sicher ist. Grund dafür ist "der Sturm". Gut, dass Liz ihre Buchhandlung hat, in der sie sicher ist. Erstmal, denn ewig wird sie sich dort wahrscheinlich nicht verstecken können... Diese Buchhandlung ist trotz apokalyptischem Setting ein Wohlfühlort indem man so einiges entdecken kann. Liz ist als Protagonistin wunderbar unperfekt, was das ganze Szenario sehr realistisch macht. Natürlich gibt es auch immer wieder spannende Momente und Einblicke in die Vergangenheit, trotzdem lebt das Buch vor allem aus seinen Dialogen und Charakteren.
Irgendwie…
…weiß ich nicht, was ich zu dieser Geschichte sagen soll. Endzeit für Teens, irgendwie habe ich es nicht gefühlt. Ich hatte die Ankündigung für das Buch bereits letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse gesehen und mich echt gefreut, weil es sich ziemlich spannend und einfach anders angehört hat. Aber was haben wir bekommen? Eine einsame 17-jährige während der Apokalypse in einem Bauchladen und ein Mädchen, was ihr Leben dann mit ihr gemeinsam verbringt. Ich mochte die Vorgeschichte, aber es war für mich einfach zu kurz und zu wenig Tiefe integriert. Ich weiß, dass die Romance hier nur eine neben Geschichte war, aber ich fand den Schreibstil sehr flach und hohl und mich hat das ganze einfach nicht abgeholt. Schade…
Ich kann nichts anderes sagen, als dass ich den Schreibstil von Lily Braun -Arnold mag. Vor allem in den Momenten, wenn er ganz leicht ins poetische abrutscht. Es sind die Momente in denen ich vollkommen in diese Welt abgetaucht bin. Allerdings merkte ich, dass es so ein paar Kleinigkeiten gab, die sich nicht so ganz rund anfühlten beim Lesen. Dennoch glaube ich, dass wir noch Großes von der Autorin zu erwarten haben. Das Setting war unglaublich und die Endzeit Stimmung, die immer so präsent war, hat ein wenig bei mir zu einem angenehmen kalten Schauer geführt. Denn genauso, würde ich mir es vorstellen. Lily Braun- Arnold hat ein Händchen dafür bei mir Bilder von dieser Welt in den Kopf zu setzen, die mich in diesen Mood versetzten. Liz und Meave verhalten sich einfach genauso, wie es in dieser Situation zu erwarten ist. Es ist einfach, dass beide sehr schnell erwachsen werden müssen. Auch das merkt man einfach bei beiden Charakteren. Besonders süß ist die diese wirklich zarte Liebesgeschichte zwischen beiden. Es ist wie eine Seifenblase in einer Welt, die absolut rau und brutal ist. Dabei ist Trauer und das Gefühl des Verlusts unglaublich präsent. Ich muss sagen, dass es ab und zu auch ein wenig brutaler wird, ist einfach dem geschuldet, dass Lily Braun-Arnold eine unheimliche Stimmung heraufbeschwört. Denn sie hat in gewisser Weise eine abgeschwächte Mad Max Szenario heraufbeschworen. Fazit The Last Bookstore On Earth ist einfach ein beeindruckendes Debüt. Ich bin mir sicher, denn auch wenn ich heute „nur“ 4 Sterne vergebe, wird mich Lily Braun - Arnold mit ihrem nächsten Buch wahrscheinlich komplett überwältigen. Für mich waren es wirklich kurzweilige Lesestunden und ich kann euch dieses Buch einfach nur empfehlen.

Wie ein Bücherladen leben rettet...
Die Idee des sauren Sturms und dass ein Bücherladen diesem stand steht war verlockend. An sich fand ich auch die Geschichte gut. Dennoch auch etwas langwierig. Lis hat Charaktereigenschaften die mich an neurodivergenz erinnert haben. Viele Gedanken oder Handlungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Sie wirkt naiv und manchmal auch einfach dumm. Maeve ist das Gegenteil. Sie packt erst an und denkt dann danach erst drüber nach. Ich wollte natürlich wissen, wie das Buch endet, was alles noch pass, dennoch ha e ich etwas mehr erwartet.
Inhalt: Seit dem großen Sturm hat sich die Welt verändert. Kaum ein Mobilfunkmast steht noch, die globale Kommunikation ist zusammengebrochen. Läden wurden geplündert, und Menschen, die sich nicht vor dem sauren Regen schützen konnten, haben ihr Leben verloren. Eine neue Zeit ist angebrochen – eine, in der nur die Stärksten überleben. Liz gehört nicht zu ihnen. Die junge Frau hat moralische Ambitionen und unterlässt es mithin, verlassene Häuser zu plündern. Sie weiß nicht, wie man ein Loch im Dach repariert, und wenn sie sich verteidigen müsste, wäre ihr erster Impuls, einen Wälzer wie "Anna Karenina" aus dem Regal zu reißen und diesen einem Eindringling über den Kopf zu schlagen. Seit dem großen Sturm und dem Zusammenbruch der Welt, wie sie sie kannte, hat Liz niemanden mehr, bei dem sie Halt finden könnte. Die einzige Konstante in ihrem Leben ist die Buchhandlung, in der sie gearbeitet hat. Mit ihren verblichenen Karten im Ständer, der quietschenden Tür, den verrottenden Dielen, den zerbrochenen Fenstern und dem Loch im Dach ist sie zu Liz' Zuflucht und Fixstern geworden. Jeden Morgen dreht Liz das "Geöffnet"-Schild an der Tür um, in der Hoffnung, dass jemand ein Buch benötigt oder eine Nachricht für Reisende hinterlassen möchte – im Tausch gegen Lebensmittel, Batterien oder alles, was die Menschen entbehren können. Für Liz ist die Buchhandlung ihr Zuhause, der letzte Rest von Normalität. Doch diese Sicherheit ist trügerisch. Als eines Nachts ein Geräusch vor der Tür ertönt, ahnt Liz, dass ihr letzter Rückzugsort in Gefahr ist … Meinung: Als ich das erste Mal das Cover von "The Last Bookstore on Earth" gesehen und den Klappentext gelesen hatte, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch würde lesen müssen. Es war mein absolutes Wunschbuch für 2025. Meine Erwartungen waren hoch, und ich war voller Vorfreude auf diese "cozy Dystopie". Das Buch wird diesen Erwartungen auf jeder Seite gerecht. Bereits auf den ersten Seiten zog mich Lily Braun-Arnolds Endzeitsetting in den Bann. Ich konnte mich sofort in Liz hineinversetzen – eine Frau, die die Warnungen vor dem "Point of no Return" zwar gehört, aber nicht wahrhaben wollte. Liz ist eine Protagonistin, die einem schnell ans Herz wächst. Alles, was sie will, ist überleben und sich ein Stück Normalität bewahren. Doch tief im Inneren weiß sie, dass sich etwas ändern muss. Die Buchhandlung, ihre Zuflucht, ist baufällig und wird nicht ewig standhalten. Die Vorräte gehen zur Neige, und irgendwann könnten die wenigen Besucher, die vorbeikommen, mehr von ihr wollen als nur ein Buch. Liz ist keine Kämpferin, keine Handwerkerin – und dennoch schafft sie es, sich durchzuschlagen. Doch dann tritt Maeve in ihr Leben. Maeve ist das Gegenteil von Liz: rebellisch, klug und furchtlos. Sie sagt, was sie denkt, und das nicht immer freundlich. Zwischen den beiden kommt es zu Spannungen. Doch mit der Zeit nähern sich die beiden Frauen an. Die Dynamik zwischen Liz und Maeve sorgt für viel Spannung. Maeve hat Geheimnisse, und wir als Leser ahnen, dass sie auf dem Weg in die Zukunft von ihrer Vergangenheit eingeholt werden wird. Und Maeves Vergangenheit schlägt gnadenlos zu. Gleichzeitig zieht ein neuer Sturm auf, der die baufällige Buchhandlung endgültig zerstören könnte. Auch Liz’ eigene Geschichte wird Stück für Stück enthüllt. Rückblicke gewähren Einblicke in ihre Vergangenheit – ihre Familie, die besondere Art, wie ihre Mutter Weihnachten gefeiert hat, ihre Kindheitsüberzeugung, dass verschiedene Essenssorten nicht auf ihrem Teller einander berühren dürfen. Doch auch die Konflikte zwischen ihren Eltern, die unterschiedlich mit der drohenden Umweltkatastrophe umgingen, kommen ans Licht. Lily Braun-Arnold hat einen Roman geschrieben, der zwar "cozy" ist, aber auch brutal und schonungslos sein kann. Eine Geschichte, die ans Herz geht und unaufhaltsam auf eine düstere Wendung zusteuert. Fazit: "The Last Bookstore on Earth" ist ein absolutes Highlight und ein Buch, das mich tief berührt hat. Lily Braun-Arnold gelingt es meisterhaft, eine düstere Endzeitstimmung mit einer berührenden, hoffnungsvollen Geschichte zu verknüpfen. Die Dynamik zwischen den Figuren Liz und Maeve sowie der literarisch gekonnte Spannungsbogen vermögen auf Dauer zu fesseln. Dass die Sammlung atmosphärischer Momente nie zum Kitsch verkommt, sondern die melancholische Atmosphäre des Buches speist, zeugt vom Talent der Autorin. Für mich war dieses Buch eine echte Herzensgeschichte, eine Geschichte, die bleibt und nachhallt. Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein Jahreshighlight sein – ein Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte, der sich auf eine besondere, tief bewegende Reise einlassen will.

Eine Buchhandlung im Weltuntergangszenario
The Last Bookstore on Earth hat mich positiv überrascht. Die Geschichte hat mich sehr mit gesogen. Die Zeitrückblicke fand ich sehr schön eingebaut und haben an der Geschichte nichts kaputt gemacht. Hier und da ein bisschen mehr Spannung wäre wünschenswert gewesen. Dennnoch hab ich es sehr geliebt, für mich eine Leseempfehlung.
Tolle Jugenddystopie
Wir haben es hier mit zwei jungen Frauen zu tun, Liz und Maeve. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein: Liz eher introvertiert und von Schuldgefühlen geplagt und Maeve dagegen stark und offen. Aber genau das, macht das Ganze so spannend, ich konnte beide direkt in mein Herz schließen. Toll fand ich, das die Autorin die Liebe zwischen den beiden leise und behutsam wachsen lässt. Nicht kitschig, sondern einfach besonders mitten in dieser zerstörten Welt. Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen. Atmosphärisch mit kleinen Details, die die Welt lebendig wirken lässt. Eine tolle dystopische Kulisse wurde hier geschaffen, die nicht erdrückt und fast ein bisschen gemütlich wirkt. Auch die Buchhandlung, um die es sich dreht, ist ein toller Ort und so vieles gleichermaßen. Zuflucht, Zuhause, ein Ort der Erinnerung und Hoffnung zugleich. Fazit: Ein toller Roman, den ich gern weiterempfehle! Tolle Jugenddystopie mit viel Herz, tollem Setting und einer Liebesgeschichte, die mich lange begleitet hat. Einziger Kritikpunkt: Das Weltgeschehen wurde manchmal nur angedeutet, hier wäre mehr Tiefe schön gewesen. 4✨

wenn der Sturm uns einholt
Nach einer kleinen „Leseflaute“ (es war leider sehr viel los bei mir), konnte ich endlich The Last Bookstore on Earth beenden. Neben ein paar kleinen Sachen, dass ich mir manche Situationen schwer vorstellen konnte, weil sie immer wieder in anderer Intensität beschrieben wurden (zB Verletzungen), fand ich, dass dieses Buch eine gute Dystopie war, die uns eventuell auch einen kleinen Blick darauf gegeben hat, dass uns der Klimawandel irgendwann einholen wird. Es ist ein Wahnsinns-Buch, vor allem wenn man bedenkt, wie jung die Autorin bei Veröffentlichung war. Die Geschichte rund um Liz, ihre Vergangenheit und wen sie auf ihrer Reise ums Überleben (wieder)trifft war sehr mitreißend. Ich hoffe, bald mehr von Lily Braun-Arnold lesen zu können.

Cover und Setting versprechen viel, was der Inhalt nicht halten kann.
Die Grundidee ist super: Postapokalypse, Buchhandlung, sapphic Liebesgeschichte. Tolles Cover. Bekommen habe ich: Eine extrem nervige Protagonistin, viele Logikfehler, unfertige Themen und keine Hintergründe zur Apokalypse. Protagonistin: Liz ist ehrlich gesagt dumm, komplett selbstbezogen und für mich nicht nachvollziehbar. Daraus könnte man eine Charakterentwicklung machen, macht man aber nicht. Sie bleibt passiv, sie muss gerettet werden, sie will anderen nicht zugestehen, dass sie recht haben. Logikfehler (Auswahl): Sie steckt ihre Hand in einen Generator und dann hüpft sie am nächsten Tag durch die Gegend, weil Maeve die Wunden ja ausgebrannt hat? Erschöpfung nicht vorhanden. Dass sie ihren Hauptarm nicht mehr wird benutzen können? Ein Satz, das verdrängt sie. Dass sie sich umgewöhnen und alles mit links machen muss? Wird nicht erwähnt. Was will das Buch erzählen: Climate fiction? Jo, es gibt sauren Regen, der Menschen zersetzt, aber warum und woher und was noch so passiert, wird nicht erzählt. Fake-News und Klimawandelleugnung? Klingt ein minibisschen in den Rückblenden zu vorher an (Papa hat einen Plan, Mama verlacht ihn als verblendet), aber so richtig wird es nicht thematisiert. Charakterstudie in dieser schlimmen Situation im Buchladen? Dafür ist Liz zu passiv, zu sprunghaft in ihren Reaktionen, die Zeit mit Maeve zu kurz. Wir erfahren nicht, wie und warum Liz überhaupt von ihrem Elternhaus in die Buchhandlung umzieht. Totale Buchliebe als Zuflucht? Als gelernte Buchhändlerin kamen mir Laden und Leseliebe zu kurz. Er wird ein bisschen beschrieben, es werden Bücher erwähnt, aber Liz nutzt keine der Sachbücher (um zum Beispiel das Dach oder die Tür zu reparieren), sie kümmert sich nicht um den Verkaufsraum (was natürlich unnötig, aber als Reaktion gegen die Langeweile eine Variante wäre) und im Showdown tauchen plötzlich neue Bereiche des Ladens auf. Wie eine Leseratte verhält sie sich nicht und die ganzen postapokalyptischen Bücher, die sie angeblich gelesen hat (genannt wird nur "Tribute von Panem", was ich eher unpassend finde), haben auf ihr Verhalten und Denken keinerlei Einfluss. Spannung durch Bedrohungen und einen Showdown? Kommt beides nicht auf, weil Liz nie so richtig Angst hat und aus unerzählten Gründen diese Buchhandlung nicht verlassen will ("das ist mein Zuhause" reicht mir im Angesicht des Todes nicht). Ich war so genervt von ihr, dass mir am Ende ein bisschen egal war, ob sie überlebt. Die Lovestory der beiden fand ich süß. Und ich kann verstehen, dass Liz viel durchgemacht hat, aber als Figur geht sie damit nicht nachvollziehbar um. Maeve ist besser gestaltet, obwohl wir nicht mal genau wissen, was sie alles erlebt hat. Insgesamt wollte die Autorin entweder zu viel oder wusste irgendwann nicht mehr, was sie wollte. Dass hier weder Agentur noch Lektorat gesagt haben "Cool, aber daran müssen wir noch arbeiten" und ein deutscher Verlag die Lizenz erworben hat, ist mir unbegreiflich. Wirklich schade.
Eine Dystopie mit nachdenklichen Zeilen✨️📚
Das Buch hat mir echt gut gefallen, für das, dass ich eigentlich kein Fan von dystopischen Büchern bin. Der Schreibstil war sehr angenehm und es war sehr spannend, nur leider hat es sich an manchen Stellen bisschen gezogen. Trotzdessen kann ich das Buch nur weiterempfehlen!✨️
Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Ich mochte die kurzen Kapitel, den schreibstil, die Liebesgeschichte und die Idee dahinter. Aber irgendwie wurde ich nicht richtig warm mit der Protagonistin. Ich verstand jede ihrer Handlungen und doch wollte ich sie jedes Mal anschreien. Obwohl ich zum Ende das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
"The Last Bookstore on Earth" ist ein stimmungsvoller, ruhiger Roman mit dystopischem Flair und einem Hauch Romantik. Für alle, die sich eine sanfte, fast cozy Einführung ins Genre wünschen, bietet das Buch eine interessante Perspektive. Wer jedoch nach actionreicher Spannung oder tiefgreifender Charakterentwicklung sucht, wird hier vielleicht nicht ganz fündig.
Der Titel von "The Last Bookstore on Earth" ist wohl DAS Horror-Szenario von uns Leseratten, Bücherwürmern, Büchersüchtigen … Lily Braun-Arnold erzählt die Geschichte der 17-jährigen Liz, die nach einem katastrophalen Sturm in den Ruinen einer alten Buchhandlung in New Jersey Zuflucht gefunden hat. Dort bietet sie einen provisorischen Nachrichtendienst an und versucht, mit kleinen Tauschgeschäften über die Runden zu kommen. Die Buchhandlung ist für sie mehr als ein Ort – sie ist ihr sicherer Hafen. Doch ihre stille Routine wird durch die Ankunft von Maeve durchbrochen. Diese ist taff, pragmatischen, voller Tatendrang und will den maroden Buchladen sichern. Zwischen den beiden unterschiedlichen Frauen entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Maeve bringt frischen Wind in Liz’ Leben, fordert sie heraus, ihre Komfortzone zu verlassen, und konfrontiert sie mit der Realität. Der nächste Sturm steht nämlich bevor und so werden die Begegnungen mit anderen, verzweifelten Menschen gefährlicher. Die Erzählweise von Lily Braun-Arnold ist ruhig und atmosphärisch dicht. Das Buch wird als «Cozy Dystopia« bezeichnet, was wirklich sehr gut passt. Das dystopische Setting entfaltet sich nämlich langsam, ohne gleich in actionreiche Überlebensszenarien abzugleiten. Beide Protagonistinnen haben ihr Päckchen zu tragen, Während wir in Rückblenden nach und nach erfahren, warum Liz alleine im Buchladen lebt, erfahren wir auch von Maeves dunklem Geheimnis. Ich muss aber zugeben, dass mir weder Liz noch Maeve wirklich ans Herz gewachsen sind. Beide bleiben mir zu distanziert und oft konnte ich ihr Denken und Handeln nicht wirklich nachvollziehen. Obwohl die Grundidee, eine Buchhandlung als Herzstück einer Dystopie zu wählen, sehr originell ist und das Cover sofort neugierig macht, kratzt die Autorin mit ihrer Geschichte nur an der Oberfläche. Das Potential des spannenden Szenarios und ihrer interessanten Figuren schöpft sie leider nicht aus. Vielleicht hat sie versucht, zu viele wichtige Themen unterzubringen - von Klimakatastrophen über Trauma bis hin zur sexuellen Identität wird einiges angeschnitten. (3.5 Sterne)

postapokalyptisches slice of life • leises überleben • menschlichkeit im alltag gefunden
ᯓ the last bookstore on earth von lily braun-arnold bewertung: 4/5 dieses buch war ehrlich gesagt wie ein luftholen in einem genre, das oft von chaos und tod überquillt, vorallem in letzter Zeit. es geht mal nicht um action oder rebellion, sondern ums bleiben und existieren. es geht darum, kein held zu werden und genau das macht es für mich so besonders!! ๑ ton & atmosphäre die autorin erschafft eine welt, die kaputt ist, aber ohne machtgefälle durch staat. keine zombiewelle, kein dramatischer countdown. nur ein staubiger buchladen, ein mädchen, das weiter bücher verkauft für geld, das längst keinen wert mehr hat und diese seltsame stille nach einer Katastrophe. es fühlt sich auf eine unheimlich vertraute weise real an? so nach dem motto: ja, vielleicht sieht es genau so aus? leiser zerfall. gewohnheiten, die bleiben. ein bisschen verleugnung, die dich am laufen hält. es ist für mich absolut greifbar gewesen. ๑ figur & beziehungen die protagonistin ist angenehm.. gewöhnlich? nicht langweilig, sondern auf eine weise, mit der man sich identifizieren kann. sie kämpft nicht, um zu gewinnen; sie überlebt einfach. klammert sich an bücher, routinen, an den trost einer aufgabe, die sie noch versteht. ... sehr relatable für mich. als ein zweites mädchen auftaucht, verschiebt sich das buch ein wenig nicht in richtung romance oder drama, sondern richtung ..verbindung. zusammen entdecken sie vorräte, überlebenswerkzeuge, die die protagonistin die ganze zeit über direkt unter sich hatte und nicht gemerkt hat. es ist ein so perfektes bild für taubheit: auf dem sitzen, was du brauchst, aber zu abgekoppelt sein, um es zu sehen bis jemand darauf hinweist. ich mag die Dynamik sehr ๑ themen ᯓ überleben durch alltag ᯓ der schein von normalität im zusammenbruch ᯓ bücher als etwas wertvolles, selbst nach dem ende ᯓ menschliche verbindung als stille rettung ᯓ heilung durch gewohnheit, nicht durch heldentum ๑ schlussgedanken the last bookstore on earth ist ein buch übers überleben. über die Sicherheit durch Gewohnheit: gestapelte bücher, smalltalk, verbindung. es ist angenehm geschrieben und auf eine leise art hoffnungsvoll, nicht mal weil die welt besser wird, sondern weil menschen trotzdem weiter versuchen, in ihr zu leben. für alle, die müde sind von „tödlichen prüfungen“ und weltuntergangs-spektakel: here it is.
The last bookstore on earth Lily Braun-Arnold [unbezahlte Werbung | selbstgekauft] Hallo ihr Buchmäuse, so langsam hole ich alle meine Rezensionen nach zu den vergangenen Büchern, die ich gelesen oder gehört habe. Und hier kommt also meine Meinung zu The last bookstore on earth: Ich muss ehrlich sagen, ich hatte mir von The Last Bookstore on Earth viel mehr versprochen. Der Titel und die Beschreibung klangen so vielversprechend – eine Dystopie über eine Welt, in der Bücher vielleicht die letzte Bastion der Kultur und des Wissens sind. Ich dachte an eine Geschichte mit ordentlich Action, etwas, das mich an Die Bestimmung erinnern könnte, mit einem Hauch von Spannung und vielleicht auch ein paar Wendungen, die mich auf Trab halten. Aber was ich letztlich bekam, war enttäuschend. 😪 Statt Action oder einem packenden Konflikt, der die Dystopie wirklich spürbar macht, plätscherte die Story einfach so vor sich hin. Die Spannung, die ich mir gewünscht hatte, kam nie so richtig auf, und ich habe bis zur letzten Seite gehofft. Kein Drama, keine nervenaufreibenden Momente, sondern eher eine langsame Entfaltung, die mich eher frustriert als gefesselt hat. Die Charaktere waren okay, aber irgendwie blieb ich immer auf Abstand zu ihnen. Ich konnte mich nie wirklich mit ihnen identifizieren oder mitfiebern. Die Story war nicht grundlegend schlecht. Und ich denke, dass sie wirklich Potenzial hat, was in meinen Augen aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Kennt ihr die Story? x Lisa >>unbezahlte Werbung | selbst gekauft | Die Bilder stammen von Pinterest und jegliche Rechte liegen bei den Urhebern<<

teen-girl-lovestory 💒
The Last Bookstore on Earth sollte ein kleiner Lückenfüller werden, jedoch hat es mich nicht wirklich überzeugt. Der Schreibstil und die moderne Art der Autorin haben mir sehr gut gefallen und wirkten witzig, jedoch zog sich die ganze Geschichte ziemlich. Ich konnte mit keinem der Protagonisten wirklich warm werden, leider. Die Story war sehr schön, aber auch sehr ausbaufähig. Der Inhalt war knapp gehalten, für etwas über 300 Seiten jedoch insgesamt zu allgemein geschrieben. ⭐️⭐️

Endzeitstimmung mit Spannungsfaktor
The Last Bookstore on Earth ist ein wunderbarer, fesselnder Roman, der nicht nur mit einer originellen Idee überzeugt, sondern auch mit viel Herz, Tiefe und einem leisen Hauch von Melancholie. In einer Zukunft, in der Bücher fast vollständig verschwunden sind, wird die letzte verbliebene Buchhandlung zum Zufluchtsort für Geschichten – und für die Menschen, die sie brauchen. Der Autor schafft es auf beeindruckende Weise, eine dystopische Welt zu zeichnen, die dennoch voller Hoffnung und Menschlichkeit steckt. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, allen voran die Hauptperson, deren Leidenschaft für das Gedruckte wirklich spürbar wird. Besonders schön fand ich die vielen kleinen literarischen Anspielungen und Zitate – sie machen das Buch zu einer echten Schatztruhe für Buchliebhaber. Man merkt auf jeder Seite: Hier schreibt jemand, der Bücher liebt und diese Liebe weitergeben möchte. Ein Muss für alle, die sich manchmal wünschen, in einer Buchhandlung Zuflucht finden zu können – und für alle, die daran glauben, dass Geschichten die Welt retten können.
Die letzte Buchhandlung
The Last Bookstore in Earth - Lily Braun-Arnold 📚📚📚 Rezensionsexemplar ✨️ Werbung Seit eines tosenden Sturms versteckt sich die 17-jährige Liz in einer Buchhandlung. In dieser tauscht sie Bücher gegen Lebensmittel oder etwas was sie gerade braucht mit den anderen wenigen Überlebenden. In dieser kleinen Buchhandlung fühlt sie sich geborgen.. Bis eines Tages eine junge Frau auftaucht,die Maeve heißt und in die Buchhandlung eindringt.. Doch das ist nicht das einzige Problem was Liz hat,denn der Sturm zieht herbei und droht Liz alles zu nehmen was sie noch besitzt... Also ich würde much ja auch in einer Buchhandlung verschanzen während eines Sturms ✨️ Liz ist eine super sympathische Heldin, die einen Weg sucht in dieser dystopischen Geschichte zu überleben 👾 @fischer.sauerlaender @lily.braun.arnold

Characteristics
11 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Eine zarte queere Liebe inmitten einer aus den Fugen geratenen Welt. Eingestiegen auf Platz 4 der New York Times Bestsellerliste!
Ein apokalyptischer Sturm hat die Welt heimgesucht. Verfolgt von Erinnerungen an ihre Familie, die sie nicht retten konnte, verschanzt sich die 17-jährige Liz in einer Buchhandlung, dem einzigen Ort, an dem sie sich sicher fühlt. Sie nutzt den Laden zum Handeln und als Anlaufstelle für Nachrichten, die Menschen auf der Durchreise hinterlassen. Doch eines Tages dringt jemand in ihre kleine Welt ein: Maeve, eine verschlossene und vermutlich gefährliche Fremde. Gleichzeitig zieht ein weiterer Sturm auf, und eine Gruppe von Flüchtlingen droht, die Buchhandlung zu stürmen. Liz ist gezwungen, Maeve zu vertrauen. Und während die beiden buchstäblich um ihr Leben kämpfen müssen, entwickelt sich inmitten ihrer dystopischen Welt zwischen ihnen eine zarte Liebesgeschichte.
Das beeindruckende Debüt der 19-jährigen Lily Braun-Arnold, inspiriert von ihrer eigenen Arbeit in einer kleinen unabhängigen Buchhandlung. Atemberaubende Thrilleratmosphäre trifft auf eine berührende Liebesgeschichte – Lily Braun-Arnold erzählt mit großer Empathie für ihre Heldin in einer Ausnahmesituation.
Book Information
Author Description
Lily Braun-Arnold ist eine US-amerikanische Autorin. Sie studiert Englisch an einem renommierten College in den USA. Wenn sie nicht gerade schreibt, arbeitet sie in einer unabhängigen Buchhandlung oder träumt von einem Leben im Weltraum.
Posts
Hatte mehr erwartet
Anhand des Klappentextes hatte ich einfach mehr erwartet. Auch die Beschreibung "The Last of Us" meets "All That's Left in the World" hat für hohe Erwartungen gesorgt. Leider konnten diese nicht ganz erfüllt werden. Es geht um Liz und wie sie ihr Leben in der Apokalypse meistert. Sie hat "den Sturm" überlebt und verbringt ihre Zeit in einem Buchladen. Dort handelt sie mit anderen Überlebenden. Eines Tages kommen neue Überlebende dazu und sorgen für Veränderungen... Die Idee war interessant und anfangs auch sehr gut umgesetzt. Dabei kam die Spannung nicht zu kurz und es gab auch eine Prise Humor. Ab einem gewissen Punkt hat die Geschwindigkeit, in der die Handlung sich entwickelt, einfach nicht mehr gestimmt. Alles ging viel zu schnell und Probleme ließen sich zu einfach und zu schnell lösen. Auch das Ende war zu schnell abgehandelt. Zwischendurch hat die Protagonistin auch fragwürdig gehandelt.
Ein dystopischer Roman , mit sehr viel Spannung, emotional und sehr fesselnd. Stell dir vor dein letzter Zufluchtsort ist die Buchhandlung, nachdem fast alle Menschen von einem Sturm ausgerotte worden sind, und der nächste Sturm sich anbahnt. Es war ein sehr fesselnder Roman, der aus der Perspektive der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt wird. Die Hauptprotagonistin fand ich sehr naïv und unfähig sich außerhalb der Buchhandlung zu bewegen, was aber zur Tiefe der Geschichte beiträgt. Die Nebencharaktere sind auch gut beschrieben, vor allem Maeve, die eine Kämpferin ist, und in die sich die Hauptprotagonistin verliebt, denn von anfänglichem großen Misstrauen, wird dann doch eine schöne queere Liebesgeschichte. Das Setting der Buchhandlung ist sehr authentisch und detailiert beschrieben, dass man sich gut zurecht finden kann als Leser. Man könnte jetzt sagen dass die Außenwelt etwas untergeht in der Geschichte, aber ich finde es geht ja hauptsächlich um das Leben in der Buchhandlung, und die Ereignisse die sich dort abspielen. Der Schreibstil ist sehr melancholisch, aber man schöpft immer wieder Hoffnung, durch die Erzählweise der Autorin. Für mich ist dieser Roman ein Must-Read, mit tollen Protagonisten, Spannung, Aktion und emotionalen Momenten, vor dem nächsten Sturm.
SuB Buch 91 🙃✨️ Jeyyyy🚀 Ja dieses Buch musste ich mir unbedingt holen,weil es in einer Buchhandlung spielt und dann sollte es auch noch eine Dystopie sein! Da konnte ich nicht Nein!sagen und dieses Cover! 😍😍ich würde da so gerne drin leben das könnt ihr euch nicht vorstellen😅😂🩷 Und das Buch kam genau richtig,ich brauchte andere Gedanken sonst Dreh ich mich im Kreis und dieses ganze gewarte vom krank sein ,macht mich wahnsinnig.....😅 Ja Schade nur das ich den Dystopievibe nicht wirklich spüren konnte. Es war viel zu wenig 😐viel viel zu wenig. Es erinnerte mich mit dem Regen an die Serie ,,The Rain" die ich letztens geschaut habe 😅🫡🙈 Sie war gut ,sie war gut geschrieben ,ja es kam auch mal klein bisschen Spannung auf und noch eine kleine Romanze dazu gab es auch noch ,es hat mich unterhalten und ich wollte wissen wie das Ende ist ABER es ist sooooo viel Luft nach oben ↗️ Warum ist es kein Highlight 😫sie könnte so grandios sein ! Schade es hätte so ausarten können und sooo mega spannend sein können aber leider wurde das Potential irgendwie verschenkt. Man hätte auch locker ein Thriller draus machen können. Trotzdem Leseempfehlung da sie trotzdem gut ist und mal was anderes und ausserdem ist es echt ein Hingucker im Bücherregal 🫠💟 Zumindest von vorne 😏

🍿Wenn es das Genre Cozy Dystopie gibt, passt dieses Buch perfekt hinein: Überleben in der Apokalypse durch Cleverness, eine kleine Liebesgeschichte und die rührende Idee, die Geschichten der „Kunden“ aufzuschreiben. 🎥 Liz überlebt einen Sturm, dessen saurer Regen alles getötet hat, was nicht in Gebäuden Unterschlupf gefunden hat. Da sie sich im Buchladen sicher fühlt, wird er zu ihrem neuen zu Hause und sie beginnt mit den Büchern zu handeln. Eines Tages kommt Maeve in ihren Laden und bringt Liz Leben durcheinander. Denn Maeve hat sich in ihrem Kampf ums überleben einige Feinde gemacht…Die beiden kommen sich trotzdem näher und kämpfen für ihr gemeinsames zu Hause… 📝Fazit: Ich mochte Liz als Figur sehr. Sie ist eben nicht die übliche Hauptfigur, wie wir sie alle aus Serien kennen. Wenn sie vor die Tür geht, ist die wahrscheinlich groß, dass sie nicht lange überlebt. Umso cleverer ist ihr Tauschgeschäft im Buchladen. Ich hätte mir noch etwas mehr Ausführlichkeit gewünscht, aber ansonsten ein schönes Buch, was man an einem Wochenende durchgelesen hat 😊
“Endzeit im Energiesparmodus”
The Last Bookstore on Earth klingt nach Abenteuer, Drama und postapokalyptischem Gänsehautfeeling… aber stattdessen bekommt man eine literarische Beruhigungstablette.🙊Nach etwa 70 Seiten dachte ich ernsthaft: Jetzt! Jetzt passiert was! JETZT GEHT ES RICHTIG LOS ! und dann… wurde es einfach wieder langweilig. Fast schon beeindruckend, wie konsequent die Spannung vermieden wurde. Die Figuren? Nett, aber so lebendig wie staubige Regale. Die Story? Hätte sich gern zeigen dürfen, kam aber wohl nicht zur Arbeit. Zwei Sterne dafür, dass ich es immerhin bis zum Ende geschafft hab – und dafür, dass ich jetzt weiß, wie sich das Ende der Welt mit sehr viel Leerlauf anfühlt. 😅

Poetic and philosophical journey through ruins
This book is a quietly profound novel that weaves together themes of survival, memory, and human connection in a world ravaged by climate disaster. What sets this book apart is its depth. Every chapter is laced with metaphor and meaning, inviting the reader to reflect on loss, resilience, and the role stories play in preserving humanity. The relationship between Liz and Maeve is subtle and tender, without overshadowing the core themes of identity and purpose. The romance is there, but it doesn’t scream for attention. Instead, it hums quietly beneath the surface, giving the story a soft emotional center. The writing is rich in imagery, often poetic, and filled with beautifully crafted metaphors that elevate the reading experience. At times, the philosophical tone can feel a bit heavy, especially if you’re looking for more action or plot-driven storytelling. But if you’re in the mood for a novel that invites you to think and feel deeply, this one delivers. "If you look at the grand scheme of things, sure, it doesn't seem like right now matters that much. That right now matters at all. But that doesn't mean you don't feel it. That doesn't mean it doesn't hurt. It doesn't mean that it doesn't suck."
Gibt es nach dem Weltuntergang eine bessere Unterkunft als eine Buchhandlung?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Handlung war eine bunte Mischung aus Emotionen. Sie war einerseits cozy und gefühlvoll und andererseits auch spannend und wendungsreich. Die Protagonisten waren sehr sympathisch. Ich konnte mich gut in Lize und Maeve hineinversetzen. Bei der Idee einer cozy Dystopie war ich zuerst skeptisch, aber das Buch hat mich zu 100% überzeugt.
Das Buch punktet mit einer ruhigen, fast poetischen Atmosphäre und einem angenehm unaufgeregten Humor, der sehr gut zur düsteren Kulisse passt. Der Schreibstil war für mich durchgehend stimmig - leicht, klar und schön zu lesen. Das Erzähltempo ist insgesamt eher langsam. Teilweise war es für mich ein wenig zu ruhig, aber nie langweilig, da immer das Gefühl blieb, dass etwas bevorsteht. Liz als Protagonistin war für mich nicht immer einfach. Ihre Art hat mich stellenweise gestört, wirkt aber nachvollziehbar, wenn man ihre traumatischen Erfahrungen mit einbezieht. Einige brutale Momente kamen überraschend und haben einen Kontrast zur sonst leisen Erzählweise gebildet. Ich fand sie gut umgesetzt, nicht übertrieben, sondern passend zur Stimmung. Die Liebesgeschichte zwischen Liz und Maeve war schön geschrieben. Zart, vorsichtig und gut eingeführt - am Ende hätte ich mir ein wenig mehr emotionale Tiefe gewünscht, trotzdem hat sie mich überzeugt. Das Regen-Thema hat mich ganz leicht an „The Rain" erinnert, was aber eher eine Assoziation als ein inhaltlicher Vergleich ist. Insgesamt eine interessante, atmosphärisch starke Geschichte mit authentischen Figuren und einer ruhigen Tiefe, die nachwirkt - auf leise Weise.

Stell dir vor es kommt ein Sturm und zerstört alles. Das Leben, wie du es kanntest existiert nicht mehr.... Wie würde dein Leben jetzt aussehen? Welche gefahren lauern? Oder wäre alles ganz entspannt? Und was wäre, wenn du wüsstest, dass noch einmal so ein Sturm kommt? Würdest du davonlaufen? Dieses Buch war wirklich toll.... Es hätte vieles noch ausführlicher sein können, aber dazu hätte das Buch locker 300 Seiten mehr gebraucht.
Nette Geschichte.
Ich finde Dystopie immer ganz toll und habe tatsächlich wenig solcher Bücher wie dieses hier gefunden obwohl ich sie gerne lese. Das Buch gefiel mir alles in allem sehr gut und war auch kein ewig langes Buch, trotzdem hat es sich für mich etwas gezogen, da nicht wirklich viel passiert ist. Es passiert schon etwas aber immer an ein und der selben stelle, es sind vielleicht zwei Szenen beschrieben die außerhalb des Buchladens stattfinden und das hat es für mich etwas zäh und langweilig gemacht. Aber da ich ja wie gesagt den Grundgedanken an sich sehr mag und das Buch definitiv nicht schlecht geschrieben ist und ich auch immer wieder wissen wollte na wie gehts denn nun zu Ende habe ich mich für die 3,5 Sterne entschieden.
«Kakerlaken lassen sich nun mal nicht so leicht tottreten.» 🪳
Das Buch klingt nach Abenteuer, Drama und postapokalyptischen Feelings - wir bekommen hier aber eher eine literarische Schlaftablette. 😭 Die ganze Zeit über dachte ich immer wieder: „Jetzt geht es endlich richtig los!“, nur um doch wieder enttäuscht zu werden. Die Spannung wurde einfach konsequent vermieden und die Figuren waren ganz nett, aber absolut nicht tiefgründig oder nahbar. 🙈 Auch die Lovestory von Liz und Maeve, die als „zarte, queere Lovestory“ beschrieben wird, war eigentlich nicht vorhanden. Bis auf einen Kuss passierte rein gar nichts. Auch die angebliche Anziehung kam für mich sehr überraschend. 🫣 Die Idee der Story fand ich absolut klasse, aber es scheiterte an der Umsetzung. Am Ende gab es auch noch zu viele offene Fragen und Handlungsstränge, die gar nicht zu Ende geführt wurden. Ab einem gewissen Punkt hatte ich einfach nur das Gefühl, dass der eigentliche Sinn der Geschichte gar nicht mehr vorhanden war. Die Herkunft des Sturms wurde auch einfach gar nicht hinterfragt, was ja eigentlich eine wichtige Grundlage für jede Dystopie ist. 🤯 Die Atmosphäre in der Buchhandlung, die Rückblicke zur Zeit vor dem ersten Sturm und der Epilog, der für die Welt Hoffnung bringt, haben mir gut gefallen. Ein nettes Buch für zwischendurch. 🙊

Das Buch hat mich direkt angesprochen. Ich habe schon lange keine Dystopie mehr gelesen und wenn es dann noch um eine Buchhandlung geht, bin ich sofort dabei. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und hat zu den beiden Jugendlichen super gepasst. Ich fand aber, dass das Buch sehr spät an Fahrt aufgenommen hat. Mir hat es an Spannung gefehlt. Das Buch ist ganz nett für zwischendurch, es konnte mich nur leider nicht vollends packen.
Dies war ein Coverkauf, zusammen mit den Stichworten Dystopie und Buchladen musste ich das Buch haben. 🤗 (Und das, wo ich um Young und New Adult normalerweise einen Bogen mache.) Bekommen habe icH einen Jugendrorman in einer dystopischen Welt, in dem der Weg aus der Angst im Mittelpunkt steht. Ich mochte die 17jährige Liz sehr gern, die sich vor der feindlichen Welt und dem traumatischen Erinnerungen in einer Buchhandlung verschanzt. Zu gut kann ich ihre Reaktion verstehen. Sie ist Meisterin der Verdrängung und erst mit der Ankunft von Maeve beginnt Liz erste Schritte in Richtung Handlungsfähigkeit. Wie ein Katalysator wirkt die Bedrohung durch Klima, Hunger und feindliche Begegnungen auf die Beziehung der beiden. Dabei zeigt die Erzählung auch sehr glaubhaft, wie extreme Überlebensängste die Menschen verändert. Die Spannungskurve beginnt langsam, nimmt stetig zu und mündet in einem tollen Showdown. Für mich ein Buch, das besonders durch die leisen Töne überzeugt und trotzdem mitreißt. Es gibt kleinere Ungereimtheiten und Logiklöcher, die für mich aber nicht ins Gewicht fielen. Wer Romance in bedrohlicher Atmosphäre mag wird sich freuen.

Einfach unglaublich gut!
Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch zu Beginn nicht so wirklich überzeugt hat und nach 45 Seiten wollte ich abbrechen, aber dann hab ich es an einem Tag beendet. Es wird einfach immer spannender und die Liebesgeschichte ist einfach schön. Das Ende war mir persönlich etwas zu bildhaft beschrieben und echt gruselig, aber trotzdem fand ich das Buch wirklich gut 😊
Die Apokalypse kommt vielen Büchern daher.
Während die Welt im Sterben liegt und das Leben fast nicht mehr möglich erscheint, hält Liz an ihrem Buchladen fest, den einzigen Ort an dem Sie sich sicher fühlt. Das sie in ein Abenteuer hinein rutscht, das genauso dramatisch verläuft, wie die Geschichten in ihren Büchern hat sie nicht kommen sehen. Das Buch hat die gedrückte Endzeitstimmung mit einer Prise Zynismus gut eingefangen. Neben philosophischen Grundfragen und den Glauben an die Liebe, werden auch Moralische Werte in so einer Welt zur Diskussion gestellt. War sehr kurzweilig und kann ich nur weiterempfehlen🖤

„Ich bilde mir ein, dass das Gute das Schlechte überwiegt. Zumindest ein bisschen.“
Liz war für mich leider eine sehr anstrengende Protagonistin. Ihre Schuldgefühle waren zwar nachvollziehbar, gerade durch die emotionale Geschichte mit ihrer Zwillingsschwester – die mich ehrlich gesagt sehr berührt hat – aber insgesamt blieb sie schwer greifbar. Viele ihrer Reaktionen wirkten überzogen, was es mir schwer gemacht hat, eine Verbindung zu ihr aufzubauen. Maeve dagegen etwas interessanter. Sie hatte mehr Tiefe, eine ruhigere, fast geheimnisvolle Art, die sie etwas greifbarer machte. Bei Eva hatte ich ehrlich gesagt mehr erwartet – sie blieb uninteressant, obwohl ich dachte, dass da noch eine größere Rolle auf uns wartet. Sie war nicht nur eine Nebenfigur, die Story wäre ohne sie genau gleich verlaufen. Die Idee einer post-apokalyptischen Welt mit einem Buchladen als Zufluchtsort fand ich toll – allein dieses Setting hat mich sofort angesprochen. Jeder würde doch gerne in einer Buchhandlung leben, nicht unbedingt in er post-apokalyptischen Welt , aber die Vorstellung ist toll. Auch die Rückblicke in die Zeit vor dem Sturm und die kurzen Kapitel haben mir gut gefallen. Besonders schön waren die kleinen Geschichten rund um die Menschen, die bei Liz Briefe abgeben oder holen. Was für mich leider gar nicht funktioniert hat, war die Nebenhandlung mit der Gruppe, die in den Laden eindringt. Die Bedrohung kam zu plötzlich, die Figuren blieben flach, und ich hatte nie das Gefühl, dass das wirklich zu Ende erzählt wurde. Auch die Herkunft des Sturms – eine eigentlich wichtige Grundlage für jede Dystopie – blieb komplett offen. Ich hätte mir mehr Hintergrundwissen gewünscht und auch mehr Chemie zwischen Liz und Maeve. Auch den Age Gap – Liz ist erst 17/18, während Eva deutlich älter ist fand ich etwas bedenklich. Ich habe nichts gegen Age Gap, aber bitte volljährig sollte man sein. Was ich mochte Die Atmosphäre im Buchladen Rückblicke und emotionale Kapitel zu ihrer Schwester Die Geschichte im Einkaufszentrum – einen kurzen Moment einfach die schreckliche Welt vergessen. Der Epilog, der Hoffnung bringt, dass trotz allem die Welt vielleicht nicht ganz kaputt ist und sich erholt Kurze, angenehm zu lesende Kapitel Eine queere Liebesgeschichte in einer Dystopie The Last Bookstore on Earth , tolles Cover vielversprechender Klappentext, jedoch fehlte es mir an Tiefe und greifbaren Charakteren. Trotz guter Ansätze konnte mich das Buch nicht wirklich abholen. Leider sorgte es auch dafür das ich ein bisschen in eine Leseflaute rutschte. Dystopie Found Family Queer Romance ⭐ 2/5 🌶️ 0/5 ♥️ 2/5

"Vielleicht sind wir einfach so. Dazu verdammt, einander zu zerstören." S. 299
"Die Welt steht vor dem Untergang. Zum zweiten Mal." Liz hat den großen Sturm, der das Leben aller Menschen veränderte, überlebt und hat sich in einer Buchhandlung verschanzt. Ihr Überleben sichert sie sich durch Tauschgeschäfte mit Umherziehenden von Büchern gegen Vorräte. Doch eines Nachts dringt eine junge Frau in die Buchhandlung ein und ein weiterer verheerender Sturm steht kurz bevor, um ihr das letzte bisschen Leben zu nehmen, das sie sich mühsam erhalten hat... Dieses Buch ist stark Charakter fixiert. Liz und ihre Gedankenwelt sind allgegenwärtig und so findet man sich schnell in bedrückenden Erinnerungen des "Davor" und den sorgfältig vergrabenen Schuldgefühlen des "Danach" wieder. Und dennoch entwickelt sich eine zarte Verbindung zwischen Liz & Maeve zwischen all der Zerstörung. Das Buch ist zwar dystopisch, doch ebenso erschreckend. Denn so weit weg scheint dieser Ausblick in die Zukunft nicht mehr zu sein. Bewegend und eindrücklich. Eine große Empfehlung, wenn man sich auf das Thema einlassen kann /möchte.
Wenn die Welt untergeht, aber die Liebe bleibt – und Bücher natürlich!
Stellt euch vor: Die Apokalypse hat zugeschlagen, die Welt versinkt im Chaos, und was mache ich? Ich verkrieche mich in einem alten Buchladen in New Jersey. Klingt verrückt? Willkommen in der Welt von Liz Flannery, der 17-jährigen Heldin aus The Last Bookstore on Earth. Seit der verheerenden ersten "Storm" hat sie sich in ihrem ehemaligen Arbeitsplatz verschanzt und tauscht Bücher gegen überlebenswichtige Güter mit den wenigen verbliebenen Seelen da draußen. Klingt gemütlich? Nun ja, bis die nächste Mega-Sturmfront angekündigt wird und plötzlich Maeve auftaucht – geheimnisvoll, schroff und mit mehr Gepäck als ein Flughafen-Kofferband. Maeve bringt nicht nur handwerkliches Geschick mit, um den maroden Buchladen sturmfest zu machen, sondern auch eine Aura, die Liz' Herz schneller schlagen lässt als ein Bestseller von Stephen King. Während draußen die Welt buchstäblich den Bach runtergeht, entfaltet sich zwischen umgestürzten Bücherregalen und flackerndem Notlicht eine zarte Romanze. Doch natürlich wäre es zu einfach, wenn es dabei bliebe. Geheimnisse werden gelüftet, Dämonen der Vergangenheit treten zutage, und plötzlich steht nicht nur der Buchladen, sondern auch ihre Liebe auf dem Spiel. Lily Braun-Arnold schafft es, mit ihrem Debüt eine Atmosphäre zu kreieren, die gleichermaßen bedrückend wie hoffnungsvoll ist. Ihr Schreibstil ist direkt, manchmal rau, aber immer mit einem Augenzwinkern. Die Dialoge zwischen Liz und Maeve sprühen vor Sarkasmus und Charme – genau mein Humor! Allerdings gab es Momente, in denen die Handlung etwas ins Stocken geriet und ich mir gewünscht hätte, dass die Autorin weniger Zeit mit der Beschreibung von Bücherstapeln und mehr mit der Entwicklung der Nebencharaktere verbracht hätte. Fazit: The Last Bookstore on Earth ist wie ein guter Espresso: kräftig, leicht bitter, aber mit einer süßen Note, die lange nachhallt. Für alle, die dystopische Settings lieben, sich nach authentischen Charakteren sehnen und wissen wollen, ob Liebe wirklich alle Stürme überstehen kann – greift zu! Aber Achtung: Es könnte sein, dass ihr danach jedes Mal nervös zum Himmel schaut, wenn dunkle Wolken aufziehen.

Rezension: (kann Spoiler enthalten) Ich war auf das Buch sehr gespannt, denn ein Buchladen inmitten der Apokalypse? Das klingt schon irgendwie nach nem guten Notfallplan. Tatsächlich fand ich die Lovestory von Liv und Maeve nicht soo überzeugend. Sie war okay, aber ich konnte es einfach nicht greifen, bei all dem, was eigentlich passiert ist. Das liegt vielleicht auch einfach an der Grundstimmung. Ansonsten war die Handlung aber eigentlich ganz interessant gemacht, ich kam auf jeden Fall gut durch. Die Geschichte war nicht super krass, aber ich fand gerade die Lebensbedingungen nach der Apokalypse und den Wunsch nach einem Zuhause doch sehr nachvollziehbar beschrieben. Das Buch hat mich auf jeden Fall für eine Weile unterhalten, auch wenn es mich nicht total vom Hocker gerissen hat. 3,5 Sterne
Neue Buchrezension The Last Bookstore on Earth von Lily Braun Arnold : Dieses Buch war ein sehr spannendes Buch , schon ab der ersten Seite hat es mich gefesselt und die Story war sehr realistisch was auch erschreckend war. Ich finde ihr Schreibstil ist leicht. Die Charaktere Liz und Maeve sind mir ans Herz gewachsen. Und ich fand es sehr wichtig dass das Thema Klimawandel da erwähnt wird, vielleicht bringt es einige zum nachdenken. Von mir kriegt das Buch ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne.

Eine tolle jugendliche Dystopie, die Atmosphäre schafft und spannend ist! Leichter Schreibstil und interessante Protagonisten mit eigenen Geschichten inkl. süßer und zarter lgbtq Lovestory.
Es hat nicht lange gedauert, da war ich schon voll in der Story drin. Die Hauptprotagonistin Liz ist 17 und lebt nach dem ersten großen Sturm alleine in einer Buchhandlung. Es ist spannend und interessant ihre Geschichte zu begleiten. Immer wieder bekommt man Rückblenden aus der Zeit vor dem Sturm. Auch andere Charaktere hatten spannende Aspekte und die Lovestory des Buches war süß, zart und lgbtq. Die Atmosphäre und das Setting hat die Autorin super eingefangen. Genauso wie das Cover es repräsentiert. Ich habs sehr gemocht und stehe total auf dystopie-vibes, die hier auf jeden Fall rüber kommen. Der Schreibstil ist jugendlich, leicht zu lesen und macht einfach Spaß. Von mir aus hätte das Buch noch mehr Seiten haben können! Es war viel zu schnell vorbei! Fazit: 4⭐ Eine tolle jugendliche Dystopie, die Atmosphäre schafft und spannend ist! Leichter Schreibstil und interessante Protagonisten mit eigenen Geschichten inkl. süßer und zarter lgbtq Lovestory.

Jugendbuch-Dystopie
Ich habe eine große Schwäche für Dystopien und wenn es dabei auch noch um einen Buchladen geht ist ja eh klar, dass ich das lesen muss 😅 Wir begleiten die 17-jährige Liz, die seit dem „Sturm“ nun schon länger als ein Jahr in einem Buchladen lebt. Früher hat sie hier gejobbt, nun ist es ihr Zufluchtsort und ihr Zuhause. Sie verlässt den Buchladen nie; ab und zu kommen Menschen vorbei, die mit ihr Tauschgeschäfte machen und der Buchladen dient als eine Art „Postamt“. Liz trägt große Schuldgefühle mit sich, die Erinnerungen an ihre Familie und Erfahrungen des Verlassen-werdens. Sie hat nur noch sich und den Buchladen. Eines Tages bricht Maeve bei ihr ein und zwei Welten prallen aufeinander. Liz schottet sich von allem ab und existiert nur in ihrem Buchladen. Maeve bringt die große weite Welt und Abenteuer mit - und eine große und besserwisserische Klappe, die Liz anfangs gehörig auf die Nerven geht. Aber Gerüchten zufolge soll ein zweiter „Sturm“ drohen und der Buchladen könnte einige Reparaturen vertragen, damit er weiterhin ein sicherer Zufluchtsort bleibt. Also treffen die beiden eine Abmachung und Meave bleibt. Und damit nehmen die Ereignisse ihren Lauf… Mir hat sofort gefallen, dass das Buch in einer lockeren, authentischen Jugendsprache geschrieben ist, die einfach Spaß macht zu lesen und man sofort das Gefühl hat, dass man nah bei Liz, ihren Gedanken und ihrer Gefühlswelt ist. Ihre Zerrissenheit und Ängste sind zwischen den flapsigen Sprüchen spürbar, trotzdem bleibt eine Leichtigkeit beim Lesen. Nachdem man Liz kennengelernt hat, bringt Maeve ordentlich Schwung in die Story und wir bekommen hier auch eine queere Liebesgeschichte, die aber nur einen kleinen Teil ausmacht. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden, in denen wir von Liz Leben „vor dem ersten Sturm“ erfahren und warum sie diese Schuldgefühle in sich trägt. Wie sich die Handlung am Ende zugespitzt hat, hat mir allerdings nicht so gut gefallen und bildete für mich einen zu großen Kontrast zum Rest des Buchs. Im Gesamten ist das Buch aber mit seinen 317 Seiten eine coole Jugendbuch-Dystopie, die sich flott weglesen lässt, nicht zu schwer ist und gut unterhält. 3,75 Sterne ⭐️

Leute ihr checkt nd wie geil das is🔥😓
Ich verstehe nicht wieso NIEMAND über dieses Buch redet aber ich bin persönlich Fan vom Dystopian Genre und dazu ist es wlw😭😭. Ich war total in der Story gefangen und es hat so Spaß gemacht das zu lesen dazu hatte es keinen spice was es eig zu einer 6/5🌟macht. Diese Rückblenden waren mein persönliches Highlight, bzw das was vor dem 1. Sturm passiert war und was überhaupt "der Sturm" war. Die Romane war zwischen den beiden war so cute und das Ende war soo freaky spannend . Leute holt euch das, trust me😓😣❤️

„Ich werde mich für den Rest meines Lebens an dich erinnern. Egal, wie lang das ist. Ich kann nur hoffen, dass deines genauso lang ist.“ ✨ - Anfangs war es für mich schwierig reinzukommen, da ich sonst nie Dystopien lese, aber das hat sich nach ein paar Seiten gelegt. Die Protagonistinnen haben mir sehr gut gefallen und auch die Idee der Story finde ich gut, allerdings hat mir die Umsetzung eher weniger gefallen. Es wurde spannend gestaltet und geschrieben aber am Ende hatte ich trotzdem noch so viele offene Fragen und Punkte, die leider nicht beantwortet wurden. Ab einem gewissen Punkt hatte ich auch das Gefühl, dass der eigentliche Sinn der Geschichte vernachlässigt wurde, da es irgendwie hinterher alles nicht wirklich viel Sinn ergeben hat. -
Naja,…
Ich muss sagen, es hat sich für mich irgendwie gezogen. Ich fand die Welt, die Dystopie eigentlich recht spannend, ABER (und das ist leider recht groß) es gab einiges was in meinen Augen einfach nicht beantwortet wurde. Dann gab es plötzlich gegen Ende eine Situation in der endlich mal so richtig Spannung aufkam und ich gespannt war, wie das gelöst wird und dann…. Dann war der Abschnitt zu Ende und es gab nen Epilog nach dem ich fragen dasaß. Also irgendwie ich weiß nicht, sollte das ne cozy Dystopie sein? Wenn ja, dann irgendwie hat es für mich nicht gepasst. Nix für mich, leider auch wenn die Idee echt toll war!
Vom Klappentext her war ich sehr angefixt, ich lese selten Dystopien aber diese hatte mein Interesse geweckt. Es spielt im ganz normalen Leben als plötzlich ein Sturm aufzieht und so gut wie alles eliminiert. Man erfährt im Lauf des Buches durch Zeitsprünge in die Vergangenheit wie und was da nun genau passiert ist. Und das war echt gruselig in der Vorstellung😅 Das Liz als eine der Überlebenden im Buchladen lebt und versucht das Beste daraus zu machen, fand ich stark. Jedoch haben zwei Punkte in der Gestaltung des Buches sehr gestört. Erstens hätte ich mir am Ende gewünscht mehr über diesen Sturm zu erfahren auch was den Radius angeht. War das nur da so oder auch in anderen Ländern oder ob sich die Lage Jahre später bessert. Vllt bin ich auch Happy Ends gewöhnt und war mit diesem Ausgang nicht zufrieden. Zweitens fand ich Liz im zarten Alter von 17 teilweise sehr unerfahren und unbedacht, auch Ihr Selbstwertgefühl war für mich ziemlich mies. Das taucht leider ziemlich oft in Darstellungen mit Kopfhesprächen auf und so manches Mal dachte ich „ach herrje Kind…“. Ich hätte mir stellenweise etwas mehr Power für diese Geschichte bei ihr gewünscht. Die Handlung selbst war sehr spannend, ich war angefixt und wollte wissen wie es endet. Alles in allem ein gutes Buch, nicht perfekt aber lesenswert ☺️
Ein hervorragendes Debüt mit kleinen Schwächen
**** Worum geht es? **** Ein apokalyptischer Sturm hat die Welt verwüstet. Liz, 17, lebt in einer Buchhandlung, dem letzten Ort, an dem sie sich sicher fühlt. Dort tauscht sie Nachrichten mit durchreisenden Überlebenden aus. Doch als die mysteriöse Maeve auftaucht und ein weiterer Sturm aufzieht, gerät ihre Welt ins Wanken. **** Mein Eindruck **** Ein Buch, das für einen Dystopie-Fan wie mich gemacht wurde. Die Atmosphäre, das Setting und Liz als zentrale Persönlichkeit sind einfach gelungen! Liz fühlte sich so unglaublich nahbar an, längst nicht perfekt, trotz katastrophaler Umgebung ein bisschen naiv, aber eben ganz und gar Liz – und dafür musste ich sie einfach lieben. Der Buchladen übte seine ganz eigene Anziehung aus, und so entwickelte sich die Geschichte wirklich interessant und überraschend anders, als gedacht. Mit dem Auftreten von Maeve verändert sich die Dynamik, Emotionen ziehen ein, aber auch ganz schön viel Chaos. Die Veränderungen wurden gelungen umgesetzt, die Bilder aus der Vergangenheit und gerade das letzte Drittel des Buches sind nicht unbedingt für schwache Nerven, aber immer noch jugendgerecht. Das Buch verbindet eine dystopische Welt mit psychologisch tiefgründigen Botschaften, einer frischen Liebe und einer vorbildlich jungen Hoffnung. Ein starkes Debüt! Meine Kritik: Es fehlten insgesamt einfach ein paar Seiten. Liz und Maeve brauchten für mich mehr Raum, um sie besser verstehen zu können. Der Sturm und seine Auswirkungen waren schnell vergessen, und der Epilog war zu schwach in seinen Konsequenzen. **** Empfehlung? **** Das Werk hat Potenzial, etwas ganz Großes und Einmaliges zu sein, aber dafür braucht es manchmal auch einfach ein paar mehr Zwischentöne. Ich befand mich in einem Sog und würde gerne noch mehr in diese Richtung lesen. Eine Empfehlung ab 14+.
"Ich hatte eine Zukunft, aber ich wollte keine. ... Jetzt vermisse ich die Zukunft, die ich nie hatte."
Meine erste Dystopie. Und ich bin gar nicht mit irgendwelchen konkreten Erwartungen dran gegangen, sondern wollte es einfach mal ausprobieren. Es wird zwischendurch heftig. Aber alles andere wäre in dem Setting sehr unglaubwürdig. Die Charaktere sind interessant. Und auch wenn ich Liz, die Protagonistin, manchmal echt gerne wachgerüttelt hätte, ist ihr Verhalten aufgrund ihrer Geschichte durchaus nachvollziehbar. Es ist gut geschrieben und interessant erzählt.

Alles un Liz herum geht den Bach runter. Und das wortwörtlich. Denn die Erde ist zu einem apokalyptischen Ort geworden, auf dem niemand mehr sicher ist. Grund dafür ist "der Sturm". Gut, dass Liz ihre Buchhandlung hat, in der sie sicher ist. Erstmal, denn ewig wird sie sich dort wahrscheinlich nicht verstecken können... Diese Buchhandlung ist trotz apokalyptischem Setting ein Wohlfühlort indem man so einiges entdecken kann. Liz ist als Protagonistin wunderbar unperfekt, was das ganze Szenario sehr realistisch macht. Natürlich gibt es auch immer wieder spannende Momente und Einblicke in die Vergangenheit, trotzdem lebt das Buch vor allem aus seinen Dialogen und Charakteren.
Irgendwie…
…weiß ich nicht, was ich zu dieser Geschichte sagen soll. Endzeit für Teens, irgendwie habe ich es nicht gefühlt. Ich hatte die Ankündigung für das Buch bereits letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse gesehen und mich echt gefreut, weil es sich ziemlich spannend und einfach anders angehört hat. Aber was haben wir bekommen? Eine einsame 17-jährige während der Apokalypse in einem Bauchladen und ein Mädchen, was ihr Leben dann mit ihr gemeinsam verbringt. Ich mochte die Vorgeschichte, aber es war für mich einfach zu kurz und zu wenig Tiefe integriert. Ich weiß, dass die Romance hier nur eine neben Geschichte war, aber ich fand den Schreibstil sehr flach und hohl und mich hat das ganze einfach nicht abgeholt. Schade…
Ich kann nichts anderes sagen, als dass ich den Schreibstil von Lily Braun -Arnold mag. Vor allem in den Momenten, wenn er ganz leicht ins poetische abrutscht. Es sind die Momente in denen ich vollkommen in diese Welt abgetaucht bin. Allerdings merkte ich, dass es so ein paar Kleinigkeiten gab, die sich nicht so ganz rund anfühlten beim Lesen. Dennoch glaube ich, dass wir noch Großes von der Autorin zu erwarten haben. Das Setting war unglaublich und die Endzeit Stimmung, die immer so präsent war, hat ein wenig bei mir zu einem angenehmen kalten Schauer geführt. Denn genauso, würde ich mir es vorstellen. Lily Braun- Arnold hat ein Händchen dafür bei mir Bilder von dieser Welt in den Kopf zu setzen, die mich in diesen Mood versetzten. Liz und Meave verhalten sich einfach genauso, wie es in dieser Situation zu erwarten ist. Es ist einfach, dass beide sehr schnell erwachsen werden müssen. Auch das merkt man einfach bei beiden Charakteren. Besonders süß ist die diese wirklich zarte Liebesgeschichte zwischen beiden. Es ist wie eine Seifenblase in einer Welt, die absolut rau und brutal ist. Dabei ist Trauer und das Gefühl des Verlusts unglaublich präsent. Ich muss sagen, dass es ab und zu auch ein wenig brutaler wird, ist einfach dem geschuldet, dass Lily Braun-Arnold eine unheimliche Stimmung heraufbeschwört. Denn sie hat in gewisser Weise eine abgeschwächte Mad Max Szenario heraufbeschworen. Fazit The Last Bookstore On Earth ist einfach ein beeindruckendes Debüt. Ich bin mir sicher, denn auch wenn ich heute „nur“ 4 Sterne vergebe, wird mich Lily Braun - Arnold mit ihrem nächsten Buch wahrscheinlich komplett überwältigen. Für mich waren es wirklich kurzweilige Lesestunden und ich kann euch dieses Buch einfach nur empfehlen.

Wie ein Bücherladen leben rettet...
Die Idee des sauren Sturms und dass ein Bücherladen diesem stand steht war verlockend. An sich fand ich auch die Geschichte gut. Dennoch auch etwas langwierig. Lis hat Charaktereigenschaften die mich an neurodivergenz erinnert haben. Viele Gedanken oder Handlungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Sie wirkt naiv und manchmal auch einfach dumm. Maeve ist das Gegenteil. Sie packt erst an und denkt dann danach erst drüber nach. Ich wollte natürlich wissen, wie das Buch endet, was alles noch pass, dennoch ha e ich etwas mehr erwartet.
Inhalt: Seit dem großen Sturm hat sich die Welt verändert. Kaum ein Mobilfunkmast steht noch, die globale Kommunikation ist zusammengebrochen. Läden wurden geplündert, und Menschen, die sich nicht vor dem sauren Regen schützen konnten, haben ihr Leben verloren. Eine neue Zeit ist angebrochen – eine, in der nur die Stärksten überleben. Liz gehört nicht zu ihnen. Die junge Frau hat moralische Ambitionen und unterlässt es mithin, verlassene Häuser zu plündern. Sie weiß nicht, wie man ein Loch im Dach repariert, und wenn sie sich verteidigen müsste, wäre ihr erster Impuls, einen Wälzer wie "Anna Karenina" aus dem Regal zu reißen und diesen einem Eindringling über den Kopf zu schlagen. Seit dem großen Sturm und dem Zusammenbruch der Welt, wie sie sie kannte, hat Liz niemanden mehr, bei dem sie Halt finden könnte. Die einzige Konstante in ihrem Leben ist die Buchhandlung, in der sie gearbeitet hat. Mit ihren verblichenen Karten im Ständer, der quietschenden Tür, den verrottenden Dielen, den zerbrochenen Fenstern und dem Loch im Dach ist sie zu Liz' Zuflucht und Fixstern geworden. Jeden Morgen dreht Liz das "Geöffnet"-Schild an der Tür um, in der Hoffnung, dass jemand ein Buch benötigt oder eine Nachricht für Reisende hinterlassen möchte – im Tausch gegen Lebensmittel, Batterien oder alles, was die Menschen entbehren können. Für Liz ist die Buchhandlung ihr Zuhause, der letzte Rest von Normalität. Doch diese Sicherheit ist trügerisch. Als eines Nachts ein Geräusch vor der Tür ertönt, ahnt Liz, dass ihr letzter Rückzugsort in Gefahr ist … Meinung: Als ich das erste Mal das Cover von "The Last Bookstore on Earth" gesehen und den Klappentext gelesen hatte, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch würde lesen müssen. Es war mein absolutes Wunschbuch für 2025. Meine Erwartungen waren hoch, und ich war voller Vorfreude auf diese "cozy Dystopie". Das Buch wird diesen Erwartungen auf jeder Seite gerecht. Bereits auf den ersten Seiten zog mich Lily Braun-Arnolds Endzeitsetting in den Bann. Ich konnte mich sofort in Liz hineinversetzen – eine Frau, die die Warnungen vor dem "Point of no Return" zwar gehört, aber nicht wahrhaben wollte. Liz ist eine Protagonistin, die einem schnell ans Herz wächst. Alles, was sie will, ist überleben und sich ein Stück Normalität bewahren. Doch tief im Inneren weiß sie, dass sich etwas ändern muss. Die Buchhandlung, ihre Zuflucht, ist baufällig und wird nicht ewig standhalten. Die Vorräte gehen zur Neige, und irgendwann könnten die wenigen Besucher, die vorbeikommen, mehr von ihr wollen als nur ein Buch. Liz ist keine Kämpferin, keine Handwerkerin – und dennoch schafft sie es, sich durchzuschlagen. Doch dann tritt Maeve in ihr Leben. Maeve ist das Gegenteil von Liz: rebellisch, klug und furchtlos. Sie sagt, was sie denkt, und das nicht immer freundlich. Zwischen den beiden kommt es zu Spannungen. Doch mit der Zeit nähern sich die beiden Frauen an. Die Dynamik zwischen Liz und Maeve sorgt für viel Spannung. Maeve hat Geheimnisse, und wir als Leser ahnen, dass sie auf dem Weg in die Zukunft von ihrer Vergangenheit eingeholt werden wird. Und Maeves Vergangenheit schlägt gnadenlos zu. Gleichzeitig zieht ein neuer Sturm auf, der die baufällige Buchhandlung endgültig zerstören könnte. Auch Liz’ eigene Geschichte wird Stück für Stück enthüllt. Rückblicke gewähren Einblicke in ihre Vergangenheit – ihre Familie, die besondere Art, wie ihre Mutter Weihnachten gefeiert hat, ihre Kindheitsüberzeugung, dass verschiedene Essenssorten nicht auf ihrem Teller einander berühren dürfen. Doch auch die Konflikte zwischen ihren Eltern, die unterschiedlich mit der drohenden Umweltkatastrophe umgingen, kommen ans Licht. Lily Braun-Arnold hat einen Roman geschrieben, der zwar "cozy" ist, aber auch brutal und schonungslos sein kann. Eine Geschichte, die ans Herz geht und unaufhaltsam auf eine düstere Wendung zusteuert. Fazit: "The Last Bookstore on Earth" ist ein absolutes Highlight und ein Buch, das mich tief berührt hat. Lily Braun-Arnold gelingt es meisterhaft, eine düstere Endzeitstimmung mit einer berührenden, hoffnungsvollen Geschichte zu verknüpfen. Die Dynamik zwischen den Figuren Liz und Maeve sowie der literarisch gekonnte Spannungsbogen vermögen auf Dauer zu fesseln. Dass die Sammlung atmosphärischer Momente nie zum Kitsch verkommt, sondern die melancholische Atmosphäre des Buches speist, zeugt vom Talent der Autorin. Für mich war dieses Buch eine echte Herzensgeschichte, eine Geschichte, die bleibt und nachhallt. Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein Jahreshighlight sein – ein Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte, der sich auf eine besondere, tief bewegende Reise einlassen will.

Eine Buchhandlung im Weltuntergangszenario
The Last Bookstore on Earth hat mich positiv überrascht. Die Geschichte hat mich sehr mit gesogen. Die Zeitrückblicke fand ich sehr schön eingebaut und haben an der Geschichte nichts kaputt gemacht. Hier und da ein bisschen mehr Spannung wäre wünschenswert gewesen. Dennnoch hab ich es sehr geliebt, für mich eine Leseempfehlung.
Tolle Jugenddystopie
Wir haben es hier mit zwei jungen Frauen zu tun, Liz und Maeve. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein: Liz eher introvertiert und von Schuldgefühlen geplagt und Maeve dagegen stark und offen. Aber genau das, macht das Ganze so spannend, ich konnte beide direkt in mein Herz schließen. Toll fand ich, das die Autorin die Liebe zwischen den beiden leise und behutsam wachsen lässt. Nicht kitschig, sondern einfach besonders mitten in dieser zerstörten Welt. Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen. Atmosphärisch mit kleinen Details, die die Welt lebendig wirken lässt. Eine tolle dystopische Kulisse wurde hier geschaffen, die nicht erdrückt und fast ein bisschen gemütlich wirkt. Auch die Buchhandlung, um die es sich dreht, ist ein toller Ort und so vieles gleichermaßen. Zuflucht, Zuhause, ein Ort der Erinnerung und Hoffnung zugleich. Fazit: Ein toller Roman, den ich gern weiterempfehle! Tolle Jugenddystopie mit viel Herz, tollem Setting und einer Liebesgeschichte, die mich lange begleitet hat. Einziger Kritikpunkt: Das Weltgeschehen wurde manchmal nur angedeutet, hier wäre mehr Tiefe schön gewesen. 4✨

wenn der Sturm uns einholt
Nach einer kleinen „Leseflaute“ (es war leider sehr viel los bei mir), konnte ich endlich The Last Bookstore on Earth beenden. Neben ein paar kleinen Sachen, dass ich mir manche Situationen schwer vorstellen konnte, weil sie immer wieder in anderer Intensität beschrieben wurden (zB Verletzungen), fand ich, dass dieses Buch eine gute Dystopie war, die uns eventuell auch einen kleinen Blick darauf gegeben hat, dass uns der Klimawandel irgendwann einholen wird. Es ist ein Wahnsinns-Buch, vor allem wenn man bedenkt, wie jung die Autorin bei Veröffentlichung war. Die Geschichte rund um Liz, ihre Vergangenheit und wen sie auf ihrer Reise ums Überleben (wieder)trifft war sehr mitreißend. Ich hoffe, bald mehr von Lily Braun-Arnold lesen zu können.

Cover und Setting versprechen viel, was der Inhalt nicht halten kann.
Die Grundidee ist super: Postapokalypse, Buchhandlung, sapphic Liebesgeschichte. Tolles Cover. Bekommen habe ich: Eine extrem nervige Protagonistin, viele Logikfehler, unfertige Themen und keine Hintergründe zur Apokalypse. Protagonistin: Liz ist ehrlich gesagt dumm, komplett selbstbezogen und für mich nicht nachvollziehbar. Daraus könnte man eine Charakterentwicklung machen, macht man aber nicht. Sie bleibt passiv, sie muss gerettet werden, sie will anderen nicht zugestehen, dass sie recht haben. Logikfehler (Auswahl): Sie steckt ihre Hand in einen Generator und dann hüpft sie am nächsten Tag durch die Gegend, weil Maeve die Wunden ja ausgebrannt hat? Erschöpfung nicht vorhanden. Dass sie ihren Hauptarm nicht mehr wird benutzen können? Ein Satz, das verdrängt sie. Dass sie sich umgewöhnen und alles mit links machen muss? Wird nicht erwähnt. Was will das Buch erzählen: Climate fiction? Jo, es gibt sauren Regen, der Menschen zersetzt, aber warum und woher und was noch so passiert, wird nicht erzählt. Fake-News und Klimawandelleugnung? Klingt ein minibisschen in den Rückblenden zu vorher an (Papa hat einen Plan, Mama verlacht ihn als verblendet), aber so richtig wird es nicht thematisiert. Charakterstudie in dieser schlimmen Situation im Buchladen? Dafür ist Liz zu passiv, zu sprunghaft in ihren Reaktionen, die Zeit mit Maeve zu kurz. Wir erfahren nicht, wie und warum Liz überhaupt von ihrem Elternhaus in die Buchhandlung umzieht. Totale Buchliebe als Zuflucht? Als gelernte Buchhändlerin kamen mir Laden und Leseliebe zu kurz. Er wird ein bisschen beschrieben, es werden Bücher erwähnt, aber Liz nutzt keine der Sachbücher (um zum Beispiel das Dach oder die Tür zu reparieren), sie kümmert sich nicht um den Verkaufsraum (was natürlich unnötig, aber als Reaktion gegen die Langeweile eine Variante wäre) und im Showdown tauchen plötzlich neue Bereiche des Ladens auf. Wie eine Leseratte verhält sie sich nicht und die ganzen postapokalyptischen Bücher, die sie angeblich gelesen hat (genannt wird nur "Tribute von Panem", was ich eher unpassend finde), haben auf ihr Verhalten und Denken keinerlei Einfluss. Spannung durch Bedrohungen und einen Showdown? Kommt beides nicht auf, weil Liz nie so richtig Angst hat und aus unerzählten Gründen diese Buchhandlung nicht verlassen will ("das ist mein Zuhause" reicht mir im Angesicht des Todes nicht). Ich war so genervt von ihr, dass mir am Ende ein bisschen egal war, ob sie überlebt. Die Lovestory der beiden fand ich süß. Und ich kann verstehen, dass Liz viel durchgemacht hat, aber als Figur geht sie damit nicht nachvollziehbar um. Maeve ist besser gestaltet, obwohl wir nicht mal genau wissen, was sie alles erlebt hat. Insgesamt wollte die Autorin entweder zu viel oder wusste irgendwann nicht mehr, was sie wollte. Dass hier weder Agentur noch Lektorat gesagt haben "Cool, aber daran müssen wir noch arbeiten" und ein deutscher Verlag die Lizenz erworben hat, ist mir unbegreiflich. Wirklich schade.
Eine Dystopie mit nachdenklichen Zeilen✨️📚
Das Buch hat mir echt gut gefallen, für das, dass ich eigentlich kein Fan von dystopischen Büchern bin. Der Schreibstil war sehr angenehm und es war sehr spannend, nur leider hat es sich an manchen Stellen bisschen gezogen. Trotzdessen kann ich das Buch nur weiterempfehlen!✨️
Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Ich mochte die kurzen Kapitel, den schreibstil, die Liebesgeschichte und die Idee dahinter. Aber irgendwie wurde ich nicht richtig warm mit der Protagonistin. Ich verstand jede ihrer Handlungen und doch wollte ich sie jedes Mal anschreien. Obwohl ich zum Ende das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
"The Last Bookstore on Earth" ist ein stimmungsvoller, ruhiger Roman mit dystopischem Flair und einem Hauch Romantik. Für alle, die sich eine sanfte, fast cozy Einführung ins Genre wünschen, bietet das Buch eine interessante Perspektive. Wer jedoch nach actionreicher Spannung oder tiefgreifender Charakterentwicklung sucht, wird hier vielleicht nicht ganz fündig.
Der Titel von "The Last Bookstore on Earth" ist wohl DAS Horror-Szenario von uns Leseratten, Bücherwürmern, Büchersüchtigen … Lily Braun-Arnold erzählt die Geschichte der 17-jährigen Liz, die nach einem katastrophalen Sturm in den Ruinen einer alten Buchhandlung in New Jersey Zuflucht gefunden hat. Dort bietet sie einen provisorischen Nachrichtendienst an und versucht, mit kleinen Tauschgeschäften über die Runden zu kommen. Die Buchhandlung ist für sie mehr als ein Ort – sie ist ihr sicherer Hafen. Doch ihre stille Routine wird durch die Ankunft von Maeve durchbrochen. Diese ist taff, pragmatischen, voller Tatendrang und will den maroden Buchladen sichern. Zwischen den beiden unterschiedlichen Frauen entwickelt sich eine Liebesgeschichte. Maeve bringt frischen Wind in Liz’ Leben, fordert sie heraus, ihre Komfortzone zu verlassen, und konfrontiert sie mit der Realität. Der nächste Sturm steht nämlich bevor und so werden die Begegnungen mit anderen, verzweifelten Menschen gefährlicher. Die Erzählweise von Lily Braun-Arnold ist ruhig und atmosphärisch dicht. Das Buch wird als «Cozy Dystopia« bezeichnet, was wirklich sehr gut passt. Das dystopische Setting entfaltet sich nämlich langsam, ohne gleich in actionreiche Überlebensszenarien abzugleiten. Beide Protagonistinnen haben ihr Päckchen zu tragen, Während wir in Rückblenden nach und nach erfahren, warum Liz alleine im Buchladen lebt, erfahren wir auch von Maeves dunklem Geheimnis. Ich muss aber zugeben, dass mir weder Liz noch Maeve wirklich ans Herz gewachsen sind. Beide bleiben mir zu distanziert und oft konnte ich ihr Denken und Handeln nicht wirklich nachvollziehen. Obwohl die Grundidee, eine Buchhandlung als Herzstück einer Dystopie zu wählen, sehr originell ist und das Cover sofort neugierig macht, kratzt die Autorin mit ihrer Geschichte nur an der Oberfläche. Das Potential des spannenden Szenarios und ihrer interessanten Figuren schöpft sie leider nicht aus. Vielleicht hat sie versucht, zu viele wichtige Themen unterzubringen - von Klimakatastrophen über Trauma bis hin zur sexuellen Identität wird einiges angeschnitten. (3.5 Sterne)

postapokalyptisches slice of life • leises überleben • menschlichkeit im alltag gefunden
ᯓ the last bookstore on earth von lily braun-arnold bewertung: 4/5 dieses buch war ehrlich gesagt wie ein luftholen in einem genre, das oft von chaos und tod überquillt, vorallem in letzter Zeit. es geht mal nicht um action oder rebellion, sondern ums bleiben und existieren. es geht darum, kein held zu werden und genau das macht es für mich so besonders!! ๑ ton & atmosphäre die autorin erschafft eine welt, die kaputt ist, aber ohne machtgefälle durch staat. keine zombiewelle, kein dramatischer countdown. nur ein staubiger buchladen, ein mädchen, das weiter bücher verkauft für geld, das längst keinen wert mehr hat und diese seltsame stille nach einer Katastrophe. es fühlt sich auf eine unheimlich vertraute weise real an? so nach dem motto: ja, vielleicht sieht es genau so aus? leiser zerfall. gewohnheiten, die bleiben. ein bisschen verleugnung, die dich am laufen hält. es ist für mich absolut greifbar gewesen. ๑ figur & beziehungen die protagonistin ist angenehm.. gewöhnlich? nicht langweilig, sondern auf eine weise, mit der man sich identifizieren kann. sie kämpft nicht, um zu gewinnen; sie überlebt einfach. klammert sich an bücher, routinen, an den trost einer aufgabe, die sie noch versteht. ... sehr relatable für mich. als ein zweites mädchen auftaucht, verschiebt sich das buch ein wenig nicht in richtung romance oder drama, sondern richtung ..verbindung. zusammen entdecken sie vorräte, überlebenswerkzeuge, die die protagonistin die ganze zeit über direkt unter sich hatte und nicht gemerkt hat. es ist ein so perfektes bild für taubheit: auf dem sitzen, was du brauchst, aber zu abgekoppelt sein, um es zu sehen bis jemand darauf hinweist. ich mag die Dynamik sehr ๑ themen ᯓ überleben durch alltag ᯓ der schein von normalität im zusammenbruch ᯓ bücher als etwas wertvolles, selbst nach dem ende ᯓ menschliche verbindung als stille rettung ᯓ heilung durch gewohnheit, nicht durch heldentum ๑ schlussgedanken the last bookstore on earth ist ein buch übers überleben. über die Sicherheit durch Gewohnheit: gestapelte bücher, smalltalk, verbindung. es ist angenehm geschrieben und auf eine leise art hoffnungsvoll, nicht mal weil die welt besser wird, sondern weil menschen trotzdem weiter versuchen, in ihr zu leben. für alle, die müde sind von „tödlichen prüfungen“ und weltuntergangs-spektakel: here it is.
The last bookstore on earth Lily Braun-Arnold [unbezahlte Werbung | selbstgekauft] Hallo ihr Buchmäuse, so langsam hole ich alle meine Rezensionen nach zu den vergangenen Büchern, die ich gelesen oder gehört habe. Und hier kommt also meine Meinung zu The last bookstore on earth: Ich muss ehrlich sagen, ich hatte mir von The Last Bookstore on Earth viel mehr versprochen. Der Titel und die Beschreibung klangen so vielversprechend – eine Dystopie über eine Welt, in der Bücher vielleicht die letzte Bastion der Kultur und des Wissens sind. Ich dachte an eine Geschichte mit ordentlich Action, etwas, das mich an Die Bestimmung erinnern könnte, mit einem Hauch von Spannung und vielleicht auch ein paar Wendungen, die mich auf Trab halten. Aber was ich letztlich bekam, war enttäuschend. 😪 Statt Action oder einem packenden Konflikt, der die Dystopie wirklich spürbar macht, plätscherte die Story einfach so vor sich hin. Die Spannung, die ich mir gewünscht hatte, kam nie so richtig auf, und ich habe bis zur letzten Seite gehofft. Kein Drama, keine nervenaufreibenden Momente, sondern eher eine langsame Entfaltung, die mich eher frustriert als gefesselt hat. Die Charaktere waren okay, aber irgendwie blieb ich immer auf Abstand zu ihnen. Ich konnte mich nie wirklich mit ihnen identifizieren oder mitfiebern. Die Story war nicht grundlegend schlecht. Und ich denke, dass sie wirklich Potenzial hat, was in meinen Augen aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Kennt ihr die Story? x Lisa >>unbezahlte Werbung | selbst gekauft | Die Bilder stammen von Pinterest und jegliche Rechte liegen bei den Urhebern<<

teen-girl-lovestory 💒
The Last Bookstore on Earth sollte ein kleiner Lückenfüller werden, jedoch hat es mich nicht wirklich überzeugt. Der Schreibstil und die moderne Art der Autorin haben mir sehr gut gefallen und wirkten witzig, jedoch zog sich die ganze Geschichte ziemlich. Ich konnte mit keinem der Protagonisten wirklich warm werden, leider. Die Story war sehr schön, aber auch sehr ausbaufähig. Der Inhalt war knapp gehalten, für etwas über 300 Seiten jedoch insgesamt zu allgemein geschrieben. ⭐️⭐️

Endzeitstimmung mit Spannungsfaktor
The Last Bookstore on Earth ist ein wunderbarer, fesselnder Roman, der nicht nur mit einer originellen Idee überzeugt, sondern auch mit viel Herz, Tiefe und einem leisen Hauch von Melancholie. In einer Zukunft, in der Bücher fast vollständig verschwunden sind, wird die letzte verbliebene Buchhandlung zum Zufluchtsort für Geschichten – und für die Menschen, die sie brauchen. Der Autor schafft es auf beeindruckende Weise, eine dystopische Welt zu zeichnen, die dennoch voller Hoffnung und Menschlichkeit steckt. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet, allen voran die Hauptperson, deren Leidenschaft für das Gedruckte wirklich spürbar wird. Besonders schön fand ich die vielen kleinen literarischen Anspielungen und Zitate – sie machen das Buch zu einer echten Schatztruhe für Buchliebhaber. Man merkt auf jeder Seite: Hier schreibt jemand, der Bücher liebt und diese Liebe weitergeben möchte. Ein Muss für alle, die sich manchmal wünschen, in einer Buchhandlung Zuflucht finden zu können – und für alle, die daran glauben, dass Geschichten die Welt retten können.
Die letzte Buchhandlung
The Last Bookstore in Earth - Lily Braun-Arnold 📚📚📚 Rezensionsexemplar ✨️ Werbung Seit eines tosenden Sturms versteckt sich die 17-jährige Liz in einer Buchhandlung. In dieser tauscht sie Bücher gegen Lebensmittel oder etwas was sie gerade braucht mit den anderen wenigen Überlebenden. In dieser kleinen Buchhandlung fühlt sie sich geborgen.. Bis eines Tages eine junge Frau auftaucht,die Maeve heißt und in die Buchhandlung eindringt.. Doch das ist nicht das einzige Problem was Liz hat,denn der Sturm zieht herbei und droht Liz alles zu nehmen was sie noch besitzt... Also ich würde much ja auch in einer Buchhandlung verschanzen während eines Sturms ✨️ Liz ist eine super sympathische Heldin, die einen Weg sucht in dieser dystopischen Geschichte zu überleben 👾 @fischer.sauerlaender @lily.braun.arnold























































