Meine Schwester, die Serienmörderin
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Description
„Fiebrig heiß!“ Paula Hawkins, Autorin von „Girl on the Train“
Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ayoola ist das Lieblingskind und unglaublich schön – doch leider hat sie die Angewohnheit, ihre Männer umzubringen. Korede ist eher praktisch veranlagt und dafür zuständig, hinter Ayoola aufzuräumen. Doch wie weit würde sie für ihre Schwester gehen?
„Meine Schwester, die Serienmörderin“ hat die Leserinnen und Leser von England über Deutschland bis nach Nigeria begeistert. Der Roman war nominiert für den Booker Prize und wurde als bester Thriller bei den British Book Awards ausgezeichnet. Diese Geschichte ist anders: so beiläufig feministisch wie abgründig-humorvoll, "fiebrig heiß" und verdammt cool zugleich.
„Schnell und witzig, ironisch und böse funkelnd. Dieser Thriller hat einen Skorpionstachel und seinen Stich vergisst man nicht.“ The New York Times
Book Information
Author Description
Oyinkan Braithwaite ist die Bestsellerautorin von „Meine Schwester, die Serienmörderin“, das inzwischen in 30 Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft wurde. Der Roman wurde vielfach ausgezeichnet und stand 2019 u.a. auf der Shortlist für den Women's Prize for Fiction und der Longlist für den Booker Prize. Braithwaite ist ebenfalls als Drehbuchautorin tätig, u.a. für die Filmadaption ihres ersten Romans. Sie wohnt in Großbritannien und Nigeria.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Einmal Schwester, immer Schwester?! 🔪🩸
Ich bin extrem positiv überrascht! Nachdem ich in letzter Zeit einige Bücher gelesen habe, die mich nicht so richtig abholen konnten, habe ich spontan zu „Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite gegriffen – und was soll ich sagen? Ich habe jede einzelne Minute genossen. Die Geschichte wird in einem unglaublich schnellen, bildlichen Tempo erzählt, sodass ich sofort im Geschehen drin war. Besonders die Perspektive der Korede fand ich brillant gewählt. Ein riesiger Pluspunkt für mich war zudem das Setting. Dass die Geschichte nicht in den üblichen westlichen Ländern wie den USA oder England spielt, hat mir super gut gefallen. In meinem Kopf sind so endlich mal keine sofortigen Klischees oder Vorahnungen aufgeploppt, was das Leseerlebnis total frisch gemacht hat. Obwohl das Buch keine typischen „Superduper“-Plot-Twists hat, wie man sie vielleicht von einem klassischen Thriller erwartet, hat es mich von Anfang bis Ende erstklassig unterhalten. Man muss zwar beim besten Willen nicht gutheißen, was die Schwestern da treiben, aber ich konnte ihre Charaktere und ihre Beweggründe trotzdem so gut verstehen. Besonders gegen Ende habe ich mich wirklich gefragt: Wie weit würde ich selbst für mein eigenes Fleisch und Blut gehen? Wo zieht man die Grenze, wenn es um die Familie geht? Diese moralische Zwickmühle wird mich glaube ich noch eine Weile beschäftigen. 🧠🔪 Der einzige Wermutstropfen: Das Buch ist viel zu kurz! Ich wäre so gerne noch länger in dieser Geschichte geblieben und hätte noch tiefer in die Dynamik der beiden Schwestern Korede und Ayoola eingetaucht. Es ist die perfekte Lektüre für zwischendurch – ein echtes „Snack-Buch“, das man am liebsten in einem Rutsch verschlingt. Von mir gibt es dafür verdiente 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung! ⭐⭐⭐⭐️
Women in male fields 🔪💅🩸
Bis jetzt mein absoluter Favorit von allen Büchern, die ich dieses Jahr bisher gelesen habe 🤌🤌🤌 Die Handlung, die Emotionen und wie die Geschichte erzählt wurde war einfach nur ein geistiger Genuss 💚 ✅️iconic ✅️sisterhood ✅️girlhood ✅️trauma Eine Fusion. EIN MUST-READ. ✨️💚✨️

Kurz, knackig, schnell, witzig , abgründig humorvoll, böse funkelnd, beiläufig feministisch, ironisch, fiebrig heiß und verdammt cool. Sind alles Adjektive der Rückseite und alle passend🤩📚👍🏼🤗🔪
Ich habe mich gut unterhalten. En kurzer Roman der kein Thriller ist , auch wenn der Titel drauf schließen lässt. Eher eine Geschichte über ein seltsames Verhältnis zwischen zwei Schwestern. Beschreibung (Spoilerwarnung) Ayoola ist einfach wunderschön und zieht damit die gesamte Männerwelt an . Nur immer wenn sie einen Freund hat , hat si die dumme Angewohnheit,diesen umzubringen. Immer wenn das geschehen ist ruft sie Korede ihre ältere Schwester an und sie " räumt " dann hinter ihr auf . Natürlich ist Korede geschockt und wütend und verängstigt, doch es ist ihre Schwester die sie liebt und für sie scheint sie alles zu tun . Korede arbeitet im Krankenhaus als Schwester und hat ein Auge auf den Herrn Doktor geworfen. Nur verknallt sich dieser Hals über Kopf in Ayoola ,als sie unerwartet im Krankenhaus auftaucht. Was , wenn sie es wieder tut ? Wie weit reicht die Solidarität zu ihrer Schwester aus ? Und kann Korede verhindern , was unausweichlich scheint? Es ist so knackig geschrieben, kurzweilig, irgendwie humorvoll bösartig. Ironisch. Ganz kleine Kapitel. Man fliegt geradezu durch das Buch . Toller kleiner Roman (236 Seiten) Ich fand's gut🤗🔪🥰📚

Unterhaltsam & tiefgründig
Ayoola bringt ihre Partner um, ihre Schwester Korede ist diejenige, die danach stillschweigend alles beseitigt. Aus Pflichtgefühl, aus Liebe und weil sie es schon immer getan hat. Als ein Mann, den Korede sehr mag, in ihr beider Leben tritt, wird dieses fragile Gleichgewicht plötzlich brüchig. Das Buch liest sich schnell, ist trocken, bissig und stellenweise überraschend witzig. Es geht weniger um typische Thriller-Spannung als um Machtverhältnisse, Frauenrollen und Gewalt (würde es daher eher bei Weird-Girl-Fiction kategorisieren). Der nigerianische Kontext gibt dem Ganzen Tiefe und macht viele Beobachtungen besonders interessant. Nicht alle Figuren haben mich komplett überzeugt, sie blieben mir ein wenig zu flach, trotzdem mochte ich das Buch wegen der ungewöhnlichen Geschichte, des klaren Stils und weil es auf eine leise Art zum Nachdenken zwingt. 3,85 ⭐️

Koredes Schwester tötet Männer. Das Buch ist aus der Perspektive Koredes geschrieben, die nach jedem Mord hinter ihrer Schwester aufräumt. Was nach einer vermeintlich simplen Handlung klingt, ist in Wirklichkeit aber noch viel mehr als das. Auf wenigen Seiten hat Oyinkan Braithwaite einen Roman geschrieben, der Krimi-Elemente mit Gesellschaftskritik verknüpft. Korede steht – im Gegensatz zu ihrer Schwester – mit beiden Beinen im Leben und dennoch ist es ihre Schwester, die die Aufmerksamkeit aller Männer auf sich zieht. Ironisch, Witzig, Scharfsinnig – absolute Empfehlung!
Ich habe das Buch angefangen und dann recht schnell beendet. Für mich war es eine Empfehlung von TikTok und es ist mal ein etwas anderer Roman. Die Autorin stammt aus Nigeria und dies ist auch das Setting des Buches. Spannend, aber auch emotional, erschütternd und doch unterhaltend. Ein sehr gutes Buch.
Geschwisterliebe auf Leben & Tod 😲
In diesem Buch geht es um die Schwestern Ayoola und Korede. Während Ayoola ihren Drang, Männer zu töten, nicht immer unterdrücken kann, versucht ihre Schwester Korede ihr weitestgehend den Rücken freizuhalten und die Morde zu vertuschen. Doch dann hat Ayoola es auf Korede's heimlichen Schwarm abgesehen ... 😳🔪 Ayoola und Korede stehen füreinander ein wie wohl kein anderes Geschwisterpaar 😅 Deren Beziehung und die Aufopferung, die vor allem Korede Ayoolas unüberdachten Tötungen ggü aufbringt ist fantastisch und zugleich herzzerreißend. Und obwohl Korede ihre Schwester schützt, spürt man förmlich ihren inneren Kampf zwischen Gut & Falsch und dem tiefen Wunsch, ein normales Leben zu führen. Was deren Beziehung, durch die Morde, alles aushalten muss und deren Konflikte werden einfach grandios dargestellt 🧨 Fazit: Kein gewöhnlicher Thriller, aber absolut fantastisch! 😁

Herrlich schräg und ziemlich böse!
Männer nehmt euch in Acht vor diesen Schwestern, die Chance, dass ihr mit eurem Leben davon kommt, ist sehr gering. Wir erfahren die Geschichte aus Sicht von Korede, die ihrer Schwester -der Serienmörderin- bei der Beseitigung der Leichen helfen muss. Blut ist dicker als Wasser, deswegen ist klar, dass Korede sich immer auf ihre Seite stellen wird, auch wenn sie dabei selbst zurück stecken muss. Die Männer bekommen den Spiegel vorgehalten. Sie sehen nur die Äußerlichkeiten, lassen sich blenden von Anmut, Schönheit und schöner Kleidung. Das Buch ist tiefgründig, bringt einen zum Schmunzeln und liest sich zügig weg.
Ayoola ist eine Serienmörderin. Ihre Schwester Korede räumt regelmäßig hinter ihr auf.
Das Kozept hat mir sehr gut gefallen, die Umsetzung leider nur teilweise. Das Buch ist sehr zügig und kurz geschrieben, wodurch man es recht schnell durchliest. Allerdings habe ich einige Zeit gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Es gibt häufige Szenenwechsel und Zeitsprünge, die nicht immer ganz eindeutig sind. Auch das Ende kam mir zu schnell abgearbeitet vor. An sich eine interessante Geschichte für zwischendurch. ⭐️⭐️⭐️

Korede und ihre jüngere Schwester Ayoola wachsen unter der strengen Erziehung ihres Vaters auf. Ayoola hat leider die Angewohnheit, ihre Liebhaber zu ermorden, einige zumindest. Korede ist Krankenschwester und hilft ihr, die Überbleibsel nach den Morden zu beseitigen. Heimlich ist Korede in ihren Kollegen, den Arzt Tade verliebt und hofft, dass er sie auch so sieht, weil er ihr gegenüber immer nett ist. Das ändert sich, als Tade Ayoola kennengelernt… Schönes kurzweiliges Buch mit kurzen Kapiteln. Musste paarmal herzhaft lachen, aber war auch manchmal sehr schockiert. Toller Roman!
Geschwisterliebe geht über alles
Meine Schwester die Serienmörderin hat sich von Klappentext super interessant angehört. Ich bin sehr schnell in das Buch reingekommen. Die kurzen Kapitel habe es einen einfach gemacht. Zudem ist die Übersetzung sehr gelungen. Mit viel Witz und Humor. Ich fand die Story mit den zwischendrin Rückblenden interessant. Dadurch konnte man die Dynamik zwischen den Schwestern deutlich besser verstehen. So leicht mir die kurzen Kapitel den Einstieg gemacht haben, so haben sie mir aber auch etwas die Tiefe genommen. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich definitiv das offene Ende.
I expected a thriller about two bad-ass sisters
instead, this was more of a family drama. Korede seems very unfulfilled and defenetly carries the role of being a chaperone for her little sister. It's a shame that the relationship between Korede and her little serial-killer-sister seemed so intangible. I wish I could have witnessed some bonding at one point or another. As it is, Koredes' protectiveness evidently only arises from a sense of duty (?). At least, that's how it seems to me. But Ayoola (little sister) is the perfect character to explore an unhinged woman with an appetite for life and little to no remorse for her impulsive actions. I would have liked a few chapters from her POV. Maybe that would have added a little more lightness and fun to the book. But I appreciated that it was set in Lagos (Nigeria), which also brought about a different tone in the book in general. A refreshing change from the american, British, or German based stories that I usually read.
Es geht um zwei Schwestern und das Verhältnis zueinander, in außergewöhnlichen Situationen. Korede, ist die eher praktisch veranlagte Schwester. Sie arbeitet als Krankenschwester, fühlt sich hässlich und hat kaum Freunde. Sie ist in den Arzt Tade verliebt und versucht sich für ihn interessant zu machen. Ayoola, ist die hübsche, die mit allem durchkommt und das Lieblingskind ihrer Mutter. Sie hat einige Männergeschichten und immer ein Messer dabei. Ayoola ruft ihre Schwester zu Hilfe, ihr aktueller Freund ist tot, von ihr erstochen. Korede, putzt die Wohnung und weiß, wie man die Leiche verschwinden lassen kann und tut dies auch. Sie hilft ihrer Schwester, aber sie ist sich unsicher, ob die die Verteidigung Ayoolas trauen kann. Femi ist nicht Ayoolas erstes Opfer. Die beiden kommen durch, auch wenn sie kurz unter Verdacht stehen, kann man beiden nichts nachweisen. Ayoola besucht Korede im Krankenhaus und Tade verliebt sich in sie. Korede hat Angst was Ayoola tun wird und wie wird Korede dann reagieren? Ein spannendes Buch über eine Familie, die schon den Tod des Vaters "überwinden" mussten und dies wahrscheinlich, der Anfang von allem war. Es ist gut geschrieben, ohne Längen. Habe es in einem Rutsch gelesen.
Kurzweilig, spannend, beklemmend 🔪👩🏾🤝👩🏿
Ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen, man fliegt förmlich durch die Seiten. Der Schreibstil ist flüssig, die Story bedrückend, denn man spürt die ungesunde Imbalance der schwesterlichen Beziehung, aus der Korede sich nicht zu befreien schafft, sehr deutlich. Auf der einen Seite wollte ich sie schütteln, auf der anderen konnte ich sie teilweise (als große Schwester) verstehen. Am Schluss bleibt die Frage - ist Blut wirklich dicker als Wasser? Das Ende finde ich - für Korede - schade (no Spoiler) .

Tolles Buch lässt sich wunderbar lesen kurz gehaltene Kapitel spannend geschrieben von Anfang bis Ende Story behandelt die Geschichte zweier Schwestern die unterschiedlicher nicht sein können mit einem Ausgang den man vermuten aber nicht so erwarten muss ein Buch das wie ich finde lohnt zu lesen 📖👍😏
Interessanter Einblick in das Leben zweier Schwestern, die unterschiedlich, durch das patriarchale Aufwachsen in Nigeria, geprägt sind.
Mir hat der flüssige Schreibstil mit seinen kurzen Kapiteln sehr gut gefallen, dadurch flog ich nur so durch die Seiten und es baute sich schnell Spannung auf ohne, dass die Handlung an irgendeiner Stelle langgezogen oder langatmig wurde. Zudem gefiel mir der zwischendurch eingestreute Humor sehr gut, da er realistisch und relatable war. Auch die Rückblenden haben mir sehr gut gefallen, da ich so die Protagonistinnen im Nachhinein besser verstehen und greifen konnte. Auch die oft kritisierte Oberflächlichkeit der Handlung, gefiel mir ganz gut, da man dennoch das Wichtigste erfuhr und sich zusätzlich die Möglichkeit bot, selbst zu interpretieren. Dennoch nur 3 Sterne, da ich mir mehr Einblicke in die Kultur Nigerias gewünscht hätte und ein Glossar am Buchende in dem die Fremdwörter erklärt werden, um noch tiefer in die Kultur eintauchen zu können. Denn so war ich ständig mit googeln beschäftigt und das brachte mich ein wenig raus, zumal es manchmal keine befriedigenden Übersetzungen gab. Des Weiteren fehlte mir in der Handlung das gewisse Etwas beziehungsweise der Wow-Faktor um mich vollende vom Hocker zu reißen. Ich würde es trotzdem weiterempfehlen, da ich zuvor noch nichts vergleichbares gelesen habe und die Handlung, sein Aufbau und der Schreibstil an sich einzigartig und dennoch sehr zugänglich sind.
Das war leider nicht mein Buch. Der Schreibstil war für mich irgendwie zu abgehackt, es kamen nicht wirklich Emotionen rüber und ich hatte doch irgendwie Schwierigkeiten, alles richtig nachzuvollziehen. Die Beziehung der Schwestern war sehr speziell und hatte durchaus was (auf eine ganz ungesunde Art 😅) aber vieles blieb mir zu unklar leider. Was ist zum Beispiel mit dem Vater? Und das Ende… komplett offen, aber in diesem Fall damit für mich etwas unbefriedigend. Schade, ich hätte das Buch gern gemocht 😥
Zwei Schwestern, wie Tag und Nacht. Während Ayoola wunderschön und beliebt ist, ist Korede das genaue Gegenteil. Vor allem hat sie das Talent hinter ihrer Schwester jedes Mal aufzuräumen, wenn sie einen Mann umgebracht hat. Die Geschichte von der älteren Schwester Korede wird aus der Ich-Perspektive erzählt, so dass ich mich beim Lesen ihr sehr nah gefühlt habe. Vor allem wirkte Korede unsicher, kaum Selbstvertrauen, ausser in ihrem Beruf blühte sie für mich auf. Ayoola mochte ich hingegen nicht, unsymaptisch, Ich-bezogen und nimmt gar nicht Rücksicht auf die Gefühle ihrer Schwester. Vor allem als sie sich mit dem Arzt anfing zu treffen, in den ihre Schwester verliebt ist. Allerdings konnte ich zum Schluss Ayoola etwas verstehen und fand sie nicht mehr ganz unsympatisch. Die Mutter von den Beiden ging mir auf die Nerven, vor allem mit ihrem Heiratswahn aber okay das ist die Kultur in Nigeria, wo die Geschichte auch spielt. Schade fand ich bei diesem Buch, dass auf viele Begriffe nicht eingegangen wurde. Ich kenne die Kultur nicht und hätte es schöner gefunden, wenn einiges erklärt worden wäre. Trotzallem tat es dem Lesen kein Abbruch, auch wegen dem locker leichten Schreibstil aber auch wegen der Spannung. Wenn man auch zwischen den Zeilen liest und sich einiges auf der Zunge zergehen lässt, hat es sogar einige Botschaften. Mit dem Ende hab ich nicht gerechnet, was in letzter Zeit kein Buch mehr bei mir geschafft hat, weswegen ich die Geschichte weiter empfehle.
Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, dass es eine Art Ramond Reddington und Mr. Kaplan ist. Die The Blacklist Fans werden verstehen was ich meine. Nun dem war nicht so. Ich hatte tatsächlich etwas anderes erwartet. Dennoch ist dieses Buch mit den sehr kurzen Kapiteln nicht das schlechteste was ich bisher gelesen habe.

I absolutely loved the family drama in this novel…and the thriller part as well.I love the way the writer crafted their writing..simple,clear,straightforward and very very persuasive…it kept me gripped to the book and I think this might just be my fav part of the book.I love how the book addresses mental health issues in the book..I feel like Ayoola & Korede’s behavior were influenced by the lack of love from their father and so they saw every man as a villain..And I wanted to like Korede I thought she would change and for once do what was right (get her sister help) but I guess thus the thing about thrillers…You will never see it coming..THIS WAS A GREAT READ THOUGH
Spannende Schwesterngeschichte
Ich fand die Charaktere und deren Geschichten spannend und es war gute Unterhaltung. Die sehr kurzen Kapitel haben den Lesefluss manchmal ein bisschen gestört war aber auch mal eine interessante Aufteilung eines Buches. Es hat mir gut gefallen aber war kein Highlight für mich.
Ein kurzweiliges Lesevergnügen, das ich gern noch weiter verfolgt hätte. 19.06.2024
Mir hat die leichte Schreibweise sehr gut gefallen, es war mal was ganz anderes. Leicht, aber nicht einfach (gestrickt). Man begleitet die beiden Schwestern, aber so wie sie ihr Leben leben, erfahren wir als LeserInnen auch nicht viel mehr über die Figuren, was unbedingt nötig ist. Ich habe das für mich als ein Stilmittel der Autorin interpretiert. Das Buch hat definitiv Potenzial verfilmt zu werden. Ich würde sehr gern mehr über die Geschichte der Schwestern erfahren, wie alles begann, wie es weitergeht...
Das Buch ist spannend geschrieben und hat mich emotional durchaus abgeholt. Besonders die Perspektive der Protagonistin fand ich stark – man fühlt ihre inneren Konflikte, die Schuldgefühle, die Wut, aber auch die Traurigkeit sehr deutlich mit. Trotzdem hat mir beim Lesen irgendetwas gefehlt. Die Geschichte ist gut, aber sie hat mich nicht komplett gepackt oder nachhaltig beeindruckt. Es blieb für mich ein bisschen distanziert, obwohl das Thema viel Potenzial hat. Insgesamt ein solides, spannendes Buch mit emotionaler Tiefe, dem für mich aber das gewisse Etwas fehlt, um wirklich herauszustechen.
Ein sehr einzigartiges und besonderes Buch. Die Geschichte selbst hat mich sehr berührt, zu merken wie Korede hin und hergerissen ist, sich entweder auf die Seite ihrer Schwester zu stellen mit der sie immer durch dick und dünn in ihrer Kindheit gegangen ist oder sich für das moralisch Richtige zu entscheiden und die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen. Gleichzeitig blickt man auch tief in die Psyche einer Person, die seit ihrer Kindheit von toxischen Familienverhältnissen geprägt worden ist, immer im Schatten ihrer jüngeren Schwester gestanden hat und von ihrem gewalttätigen Vater und der ignoranten Mutter keinerlei Wertschätzung und Liebe bekommen hat. Die Geschichte regt wirklich unglaublich zum Nachdenken an und zeigt mal wieder, dass man Menschen nicht in den Kopf schauen kann…
"Liebe ist kein Unkraut, sie kann nicht wachsen, wo sie will..."
Eine schöne Geschichte für zwischendurch, jedoch kein Highlight für mich! 👌🏼 Zum Inhalt: Es geht um zwei Schwestern, die in Nigeria leben, was auch die Heimat der Autorin ist. Ayoola ist die jüngere Schwester. Sie ist zwar schön, hat aber keinen guten Charakter und keine emotionale Tiefe. Sie tötet Männer, ohne Reue zu empfinden. Ihre ältere Schwester Korede muss die Spuren verwischen und hinter ihr herräumen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Koredes Loyalität infrage gestellt wird und sie sich entscheiden muss. Hält sie zu ihrer Schwester oder sagt sie die Wahrheit? Fazit: Das Setting in Afrika war für mich etwas Neues und ich fand es spannend, etwas über die Kultur und Traditionen zu erfahren. Die Kapitel sind sehr kurz und schnell zu lesen, was ich toll fand. Es ist eine schöne Lektüre für zwischendurch! 👏🏼

Ich hatte vorher von der Autorin ein anderes Buch gelesen, der Schreibstil war so angenehm dass ich noch eins von ihr lesen wollte. Anfangs fiel es mir etwas schwerer reinzukommen aber ab ca einem Drittel war ich voll drin und ich hab's wieder Mal geliebt. Ich finde die Story an sich nicht allzu krasss (ist eben ein Roman! Kein Thriller!), aber ich lieb einfach den Schreibstil.
Ich habe dieses eigen-artige Buch mit großem Vergnügen gelesen. Oyinkan Braithwaite erzählt die Geschichte von Ayoola und Korede in einem wunderbar leichten Schreibstil. Ayoola, die Serienkillerin, Korede, die Schwester, die hinterher aufräumt - eigentlich eine simple Story, doch steckt so viel mehr dahinter, was mich oft innehalten und nachdenken ließ. Ein toller Pageturner und absoluter Lesetipp von mir.
Die Aussage des Buches ist eindeutig - Blut ist dicker als Wasser! Diese Meinung teile ich nicht zu 100% und bei der Thematik im Buch schon gleich gar nicht, trotzdem fühlte ich mich extrem gut unterhalten. Es war witzig, spannend und frech geschrieben, weshalb ich von der Autorin sofort noch weitere Bücher lesen würde. Das Setting in Lagos (Nigeria) hat mir auch sehr gut gefallen, besonders weil es hier mal nicht um Rassismus oder 3.-Welt-Probleme ging
Sagen wir es so: Das Buch war durchaus unterhaltsam, aber kein Meisterwerk (was auf keinen Fall jedes Buch sein muss!!). Am besten haben mir wirklich die kurzen Kapitel und die Charaktere gefallen. Jeder Charakter war originell, genau wie die Geschichte. Es ist etwas Neues, was ich so bisher noch nicht gelesen habe. Kann man auf jeden Fall machen.
3,5 Sterne Die Geschichte dreht sich um zwei Schwestern, Korede (akribisch und berechnend) und Ayoola (instinktiv und ein bisschen verrückt), und beginnt damit, dass Korede Ayoola helfen muss, einen weiteren Mord aufzuräumen. Wir müssen herausfinden, warum Ayoola diese Morde begeht und wie Korede mit ihrem Groll und ihrer Eifersucht gegenüber ihrer Schwester zurechtkommt. Doch die Lage ändert sich, als Ayoola beginnt, mit Tade auszugehen, dem Arzt, in den Korede vernarrt ist. "Sein Hemd ist zerknittert, er muss sich rasieren, und seine Krawatte ist schief. Das ist die Macht, die sie hat, und ich kann nicht anders, als sie zu respektieren." Das Buch ist kurz und bündig geschrieben und erzählt die erschreckende Geschichte von Ayoola, einer täuschend schönen jungen Frau, die nicht aufhören kann, ihre Partner zu töten. Für mich war "Meine Schwester, die Serienmörderin" eine leichte, zügige Lektüre, die ich größtenteils in einem Zug gelesen habe. Die kurzen Kapitel (manche sind nur ein paar Sätze lang) bewirken, dass man in Rekordtempo durch den Roman rennt, was ein Pluspunkt ist, aber auch ein paar Probleme für die Erzählung mit sich bringt. Dies ist einer dieser Kriminalromane, die mit dem Aufräumen beginnen, aber die große Frage ist nicht, ob die Schwestern gefasst werden. Es geht nicht einmal darum, ob die schöne, sorglose Ayoola wieder töten wird. Die Frage ist, warum Korede nach ihr aufräumt. Natürlich beschäftigt sich das Buch mit diesen anderen Fragen, und der größte Teil der Handlung dreht sich um sie. Aber was mich wirklich interessiert hat, waren die gelegentlichen Rückblenden, die Einblicke in die Familie und die Geschichte, die diese Frauen an die völlig unterschiedlichen Orte gebracht haben, an denen sie jetzt stehen. Davon hätte ich etwas mehr gebrauchen können, aber es ist trotzdem ein interessantes Buch. Die Schwestern haben einen komplizierten familiären Hintergrund, was die Geschichte durchweg spannend macht. Der Schauplatz des zeitgenössischen Lagos ist ein zusätzlicher Bonus. Ich habe noch nie etwas mit einem nigerianischen Hintergrund gelesen, und es war schön zu sehen, dass der Dialekt in die Geschichte eingebaut wurde. Es gab ein paar Gelegenheiten, bei denen ich bestimmte Wörter googeln musste, aber das tue ich gerne, weil ich das Gefühl habe, dass es zum Aufbau der Welt der Geschichte beiträgt und mir hilft, die Kultur besser zu verstehen. Es ist schwer zu sagen, ob Korede ein guter oder ein schlechter Mensch ist, denn einerseits ist sie Krankenschwester und verbringt lange Tage damit, sich um die ihr anvertrauten Patienten zu kümmern, und andererseits passt sie auf ihre jüngere Schwester Ayoola auf. Es ist klar, dass sie ihre Schwester sehr liebt, aber die Grenzen sind fließend, wenn sie dadurch das Leben anderer in Gefahr bringt. Ich denke, Korede ist selbstlos, wenn es darum geht, das Wohl ihrer Schwester über ihr eigenes zu stellen, aber letztendlich scheint es ihr an Reue für all das Unrecht zu mangeln, das sie anderen antut, während sie Ayoola schützt. Wenn ihr zu den Lesern gehören, die viel Wert auf das Tempo legen, werdet ihr feststellen, dass dieser Roman ziemlich ruckelig ist. Er floss weder in einem lyrisch weichen Tempo noch in einem herzzerreißenden Thriller-Tempo dahin. Er springt von Szene zu Szene, ohne dass sich die einzelnen Kapitel nahtlos aneinanderreihen lassen. Kurz gesagt, es war nicht sehr raffiniert geschrieben. Es las sich für mich wie ein erster Entwurf, der noch nicht genügend ausgefüllt war, um uns Lesern ein vollständiges Bild zu vermitteln. Es war wie eine gut gemachte Skizze von Kunst, die noch nicht mit Farbe ausgefüllt wurde, wie die Struktur eines Gebäudes, das noch nicht gestrichen wurde und noch keine Fenster und Balkone hat. Mein Hauptproblem mit diesem Buch ist, dass es zu kurz ist. Fast mehr eine Novelle als ein richtiger Roman. Deshalb bekommen wir nur einen flüchtigen Blick auf die missbräuchliche Kindheit, die die Schwestern sicherlich geprägt hat, und wir bekommen nicht viel Einblick in Ayoolas Seite der Dinge. Ich mochte den Schauplatz und konnte mit Korede mitfühlen, wie sie mit Moral, heimlichen Schwärmereien, unfähigen Kollegen und ihrer soziopathischen Schwester ringt. Das Ende war ein wenig unbefriedigend, und ich habe nicht das Gefühl, dass es überhaupt einen Abschluss gibt. Ein weiteres Problem bei dieser Geschichte ist, dass der Titel schon alles verrät. Es war eine superschnelle Lektüre, und ich würde es auf jeden Fall jedem empfehlen, der sich für die menschliche Psyche, verrückte/irrationale Menschen und Mord interessiert. Wenn ihr eine kurze, spannende Novelle sucht, ist dieses Buch eine tolle Wahl!
Ein wirklich flüssig zu lesendes Buch
Ein wirklich flüssig zu lesendes Buch, was für mich in einem Kapitel einen faden Beigeschmack hatte… anti-asiatischer Rassismus…. Mussten diese zwei kleinen Anmerkungen wirklich sein?! Das war wirklich unnötig, aber nun gut. Ansonsten ließ sich das Buch wirklich flüssig lesen und hat die Spannung gut aufrecht halten können. Das Ende war dann aber leider etwas zu erwarten, was ich schade fand und allgemein etwas trist. Ansonsten hat mir das Buch aber tatsächlich sehr gut gefallen.

Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
„Fiebrig heiß!“ Paula Hawkins, Autorin von „Girl on the Train“
Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ayoola ist das Lieblingskind und unglaublich schön – doch leider hat sie die Angewohnheit, ihre Männer umzubringen. Korede ist eher praktisch veranlagt und dafür zuständig, hinter Ayoola aufzuräumen. Doch wie weit würde sie für ihre Schwester gehen?
„Meine Schwester, die Serienmörderin“ hat die Leserinnen und Leser von England über Deutschland bis nach Nigeria begeistert. Der Roman war nominiert für den Booker Prize und wurde als bester Thriller bei den British Book Awards ausgezeichnet. Diese Geschichte ist anders: so beiläufig feministisch wie abgründig-humorvoll, "fiebrig heiß" und verdammt cool zugleich.
„Schnell und witzig, ironisch und böse funkelnd. Dieser Thriller hat einen Skorpionstachel und seinen Stich vergisst man nicht.“ The New York Times
Book Information
Author Description
Oyinkan Braithwaite ist die Bestsellerautorin von „Meine Schwester, die Serienmörderin“, das inzwischen in 30 Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft wurde. Der Roman wurde vielfach ausgezeichnet und stand 2019 u.a. auf der Shortlist für den Women's Prize for Fiction und der Longlist für den Booker Prize. Braithwaite ist ebenfalls als Drehbuchautorin tätig, u.a. für die Filmadaption ihres ersten Romans. Sie wohnt in Großbritannien und Nigeria.
Posts
Einmal Schwester, immer Schwester?! 🔪🩸
Ich bin extrem positiv überrascht! Nachdem ich in letzter Zeit einige Bücher gelesen habe, die mich nicht so richtig abholen konnten, habe ich spontan zu „Meine Schwester, die Serienmörderin“ von Oyinkan Braithwaite gegriffen – und was soll ich sagen? Ich habe jede einzelne Minute genossen. Die Geschichte wird in einem unglaublich schnellen, bildlichen Tempo erzählt, sodass ich sofort im Geschehen drin war. Besonders die Perspektive der Korede fand ich brillant gewählt. Ein riesiger Pluspunkt für mich war zudem das Setting. Dass die Geschichte nicht in den üblichen westlichen Ländern wie den USA oder England spielt, hat mir super gut gefallen. In meinem Kopf sind so endlich mal keine sofortigen Klischees oder Vorahnungen aufgeploppt, was das Leseerlebnis total frisch gemacht hat. Obwohl das Buch keine typischen „Superduper“-Plot-Twists hat, wie man sie vielleicht von einem klassischen Thriller erwartet, hat es mich von Anfang bis Ende erstklassig unterhalten. Man muss zwar beim besten Willen nicht gutheißen, was die Schwestern da treiben, aber ich konnte ihre Charaktere und ihre Beweggründe trotzdem so gut verstehen. Besonders gegen Ende habe ich mich wirklich gefragt: Wie weit würde ich selbst für mein eigenes Fleisch und Blut gehen? Wo zieht man die Grenze, wenn es um die Familie geht? Diese moralische Zwickmühle wird mich glaube ich noch eine Weile beschäftigen. 🧠🔪 Der einzige Wermutstropfen: Das Buch ist viel zu kurz! Ich wäre so gerne noch länger in dieser Geschichte geblieben und hätte noch tiefer in die Dynamik der beiden Schwestern Korede und Ayoola eingetaucht. Es ist die perfekte Lektüre für zwischendurch – ein echtes „Snack-Buch“, das man am liebsten in einem Rutsch verschlingt. Von mir gibt es dafür verdiente 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung! ⭐⭐⭐⭐️
Women in male fields 🔪💅🩸
Bis jetzt mein absoluter Favorit von allen Büchern, die ich dieses Jahr bisher gelesen habe 🤌🤌🤌 Die Handlung, die Emotionen und wie die Geschichte erzählt wurde war einfach nur ein geistiger Genuss 💚 ✅️iconic ✅️sisterhood ✅️girlhood ✅️trauma Eine Fusion. EIN MUST-READ. ✨️💚✨️

Kurz, knackig, schnell, witzig , abgründig humorvoll, böse funkelnd, beiläufig feministisch, ironisch, fiebrig heiß und verdammt cool. Sind alles Adjektive der Rückseite und alle passend🤩📚👍🏼🤗🔪
Ich habe mich gut unterhalten. En kurzer Roman der kein Thriller ist , auch wenn der Titel drauf schließen lässt. Eher eine Geschichte über ein seltsames Verhältnis zwischen zwei Schwestern. Beschreibung (Spoilerwarnung) Ayoola ist einfach wunderschön und zieht damit die gesamte Männerwelt an . Nur immer wenn sie einen Freund hat , hat si die dumme Angewohnheit,diesen umzubringen. Immer wenn das geschehen ist ruft sie Korede ihre ältere Schwester an und sie " räumt " dann hinter ihr auf . Natürlich ist Korede geschockt und wütend und verängstigt, doch es ist ihre Schwester die sie liebt und für sie scheint sie alles zu tun . Korede arbeitet im Krankenhaus als Schwester und hat ein Auge auf den Herrn Doktor geworfen. Nur verknallt sich dieser Hals über Kopf in Ayoola ,als sie unerwartet im Krankenhaus auftaucht. Was , wenn sie es wieder tut ? Wie weit reicht die Solidarität zu ihrer Schwester aus ? Und kann Korede verhindern , was unausweichlich scheint? Es ist so knackig geschrieben, kurzweilig, irgendwie humorvoll bösartig. Ironisch. Ganz kleine Kapitel. Man fliegt geradezu durch das Buch . Toller kleiner Roman (236 Seiten) Ich fand's gut🤗🔪🥰📚

Unterhaltsam & tiefgründig
Ayoola bringt ihre Partner um, ihre Schwester Korede ist diejenige, die danach stillschweigend alles beseitigt. Aus Pflichtgefühl, aus Liebe und weil sie es schon immer getan hat. Als ein Mann, den Korede sehr mag, in ihr beider Leben tritt, wird dieses fragile Gleichgewicht plötzlich brüchig. Das Buch liest sich schnell, ist trocken, bissig und stellenweise überraschend witzig. Es geht weniger um typische Thriller-Spannung als um Machtverhältnisse, Frauenrollen und Gewalt (würde es daher eher bei Weird-Girl-Fiction kategorisieren). Der nigerianische Kontext gibt dem Ganzen Tiefe und macht viele Beobachtungen besonders interessant. Nicht alle Figuren haben mich komplett überzeugt, sie blieben mir ein wenig zu flach, trotzdem mochte ich das Buch wegen der ungewöhnlichen Geschichte, des klaren Stils und weil es auf eine leise Art zum Nachdenken zwingt. 3,85 ⭐️

Koredes Schwester tötet Männer. Das Buch ist aus der Perspektive Koredes geschrieben, die nach jedem Mord hinter ihrer Schwester aufräumt. Was nach einer vermeintlich simplen Handlung klingt, ist in Wirklichkeit aber noch viel mehr als das. Auf wenigen Seiten hat Oyinkan Braithwaite einen Roman geschrieben, der Krimi-Elemente mit Gesellschaftskritik verknüpft. Korede steht – im Gegensatz zu ihrer Schwester – mit beiden Beinen im Leben und dennoch ist es ihre Schwester, die die Aufmerksamkeit aller Männer auf sich zieht. Ironisch, Witzig, Scharfsinnig – absolute Empfehlung!
Ich habe das Buch angefangen und dann recht schnell beendet. Für mich war es eine Empfehlung von TikTok und es ist mal ein etwas anderer Roman. Die Autorin stammt aus Nigeria und dies ist auch das Setting des Buches. Spannend, aber auch emotional, erschütternd und doch unterhaltend. Ein sehr gutes Buch.
Geschwisterliebe auf Leben & Tod 😲
In diesem Buch geht es um die Schwestern Ayoola und Korede. Während Ayoola ihren Drang, Männer zu töten, nicht immer unterdrücken kann, versucht ihre Schwester Korede ihr weitestgehend den Rücken freizuhalten und die Morde zu vertuschen. Doch dann hat Ayoola es auf Korede's heimlichen Schwarm abgesehen ... 😳🔪 Ayoola und Korede stehen füreinander ein wie wohl kein anderes Geschwisterpaar 😅 Deren Beziehung und die Aufopferung, die vor allem Korede Ayoolas unüberdachten Tötungen ggü aufbringt ist fantastisch und zugleich herzzerreißend. Und obwohl Korede ihre Schwester schützt, spürt man förmlich ihren inneren Kampf zwischen Gut & Falsch und dem tiefen Wunsch, ein normales Leben zu führen. Was deren Beziehung, durch die Morde, alles aushalten muss und deren Konflikte werden einfach grandios dargestellt 🧨 Fazit: Kein gewöhnlicher Thriller, aber absolut fantastisch! 😁

Herrlich schräg und ziemlich böse!
Männer nehmt euch in Acht vor diesen Schwestern, die Chance, dass ihr mit eurem Leben davon kommt, ist sehr gering. Wir erfahren die Geschichte aus Sicht von Korede, die ihrer Schwester -der Serienmörderin- bei der Beseitigung der Leichen helfen muss. Blut ist dicker als Wasser, deswegen ist klar, dass Korede sich immer auf ihre Seite stellen wird, auch wenn sie dabei selbst zurück stecken muss. Die Männer bekommen den Spiegel vorgehalten. Sie sehen nur die Äußerlichkeiten, lassen sich blenden von Anmut, Schönheit und schöner Kleidung. Das Buch ist tiefgründig, bringt einen zum Schmunzeln und liest sich zügig weg.
Ayoola ist eine Serienmörderin. Ihre Schwester Korede räumt regelmäßig hinter ihr auf.
Das Kozept hat mir sehr gut gefallen, die Umsetzung leider nur teilweise. Das Buch ist sehr zügig und kurz geschrieben, wodurch man es recht schnell durchliest. Allerdings habe ich einige Zeit gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Es gibt häufige Szenenwechsel und Zeitsprünge, die nicht immer ganz eindeutig sind. Auch das Ende kam mir zu schnell abgearbeitet vor. An sich eine interessante Geschichte für zwischendurch. ⭐️⭐️⭐️

Korede und ihre jüngere Schwester Ayoola wachsen unter der strengen Erziehung ihres Vaters auf. Ayoola hat leider die Angewohnheit, ihre Liebhaber zu ermorden, einige zumindest. Korede ist Krankenschwester und hilft ihr, die Überbleibsel nach den Morden zu beseitigen. Heimlich ist Korede in ihren Kollegen, den Arzt Tade verliebt und hofft, dass er sie auch so sieht, weil er ihr gegenüber immer nett ist. Das ändert sich, als Tade Ayoola kennengelernt… Schönes kurzweiliges Buch mit kurzen Kapiteln. Musste paarmal herzhaft lachen, aber war auch manchmal sehr schockiert. Toller Roman!
Geschwisterliebe geht über alles
Meine Schwester die Serienmörderin hat sich von Klappentext super interessant angehört. Ich bin sehr schnell in das Buch reingekommen. Die kurzen Kapitel habe es einen einfach gemacht. Zudem ist die Übersetzung sehr gelungen. Mit viel Witz und Humor. Ich fand die Story mit den zwischendrin Rückblenden interessant. Dadurch konnte man die Dynamik zwischen den Schwestern deutlich besser verstehen. So leicht mir die kurzen Kapitel den Einstieg gemacht haben, so haben sie mir aber auch etwas die Tiefe genommen. Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich definitiv das offene Ende.
I expected a thriller about two bad-ass sisters
instead, this was more of a family drama. Korede seems very unfulfilled and defenetly carries the role of being a chaperone for her little sister. It's a shame that the relationship between Korede and her little serial-killer-sister seemed so intangible. I wish I could have witnessed some bonding at one point or another. As it is, Koredes' protectiveness evidently only arises from a sense of duty (?). At least, that's how it seems to me. But Ayoola (little sister) is the perfect character to explore an unhinged woman with an appetite for life and little to no remorse for her impulsive actions. I would have liked a few chapters from her POV. Maybe that would have added a little more lightness and fun to the book. But I appreciated that it was set in Lagos (Nigeria), which also brought about a different tone in the book in general. A refreshing change from the american, British, or German based stories that I usually read.
Es geht um zwei Schwestern und das Verhältnis zueinander, in außergewöhnlichen Situationen. Korede, ist die eher praktisch veranlagte Schwester. Sie arbeitet als Krankenschwester, fühlt sich hässlich und hat kaum Freunde. Sie ist in den Arzt Tade verliebt und versucht sich für ihn interessant zu machen. Ayoola, ist die hübsche, die mit allem durchkommt und das Lieblingskind ihrer Mutter. Sie hat einige Männergeschichten und immer ein Messer dabei. Ayoola ruft ihre Schwester zu Hilfe, ihr aktueller Freund ist tot, von ihr erstochen. Korede, putzt die Wohnung und weiß, wie man die Leiche verschwinden lassen kann und tut dies auch. Sie hilft ihrer Schwester, aber sie ist sich unsicher, ob die die Verteidigung Ayoolas trauen kann. Femi ist nicht Ayoolas erstes Opfer. Die beiden kommen durch, auch wenn sie kurz unter Verdacht stehen, kann man beiden nichts nachweisen. Ayoola besucht Korede im Krankenhaus und Tade verliebt sich in sie. Korede hat Angst was Ayoola tun wird und wie wird Korede dann reagieren? Ein spannendes Buch über eine Familie, die schon den Tod des Vaters "überwinden" mussten und dies wahrscheinlich, der Anfang von allem war. Es ist gut geschrieben, ohne Längen. Habe es in einem Rutsch gelesen.
Kurzweilig, spannend, beklemmend 🔪👩🏾🤝👩🏿
Ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen, man fliegt förmlich durch die Seiten. Der Schreibstil ist flüssig, die Story bedrückend, denn man spürt die ungesunde Imbalance der schwesterlichen Beziehung, aus der Korede sich nicht zu befreien schafft, sehr deutlich. Auf der einen Seite wollte ich sie schütteln, auf der anderen konnte ich sie teilweise (als große Schwester) verstehen. Am Schluss bleibt die Frage - ist Blut wirklich dicker als Wasser? Das Ende finde ich - für Korede - schade (no Spoiler) .

Tolles Buch lässt sich wunderbar lesen kurz gehaltene Kapitel spannend geschrieben von Anfang bis Ende Story behandelt die Geschichte zweier Schwestern die unterschiedlicher nicht sein können mit einem Ausgang den man vermuten aber nicht so erwarten muss ein Buch das wie ich finde lohnt zu lesen 📖👍😏
Interessanter Einblick in das Leben zweier Schwestern, die unterschiedlich, durch das patriarchale Aufwachsen in Nigeria, geprägt sind.
Mir hat der flüssige Schreibstil mit seinen kurzen Kapiteln sehr gut gefallen, dadurch flog ich nur so durch die Seiten und es baute sich schnell Spannung auf ohne, dass die Handlung an irgendeiner Stelle langgezogen oder langatmig wurde. Zudem gefiel mir der zwischendurch eingestreute Humor sehr gut, da er realistisch und relatable war. Auch die Rückblenden haben mir sehr gut gefallen, da ich so die Protagonistinnen im Nachhinein besser verstehen und greifen konnte. Auch die oft kritisierte Oberflächlichkeit der Handlung, gefiel mir ganz gut, da man dennoch das Wichtigste erfuhr und sich zusätzlich die Möglichkeit bot, selbst zu interpretieren. Dennoch nur 3 Sterne, da ich mir mehr Einblicke in die Kultur Nigerias gewünscht hätte und ein Glossar am Buchende in dem die Fremdwörter erklärt werden, um noch tiefer in die Kultur eintauchen zu können. Denn so war ich ständig mit googeln beschäftigt und das brachte mich ein wenig raus, zumal es manchmal keine befriedigenden Übersetzungen gab. Des Weiteren fehlte mir in der Handlung das gewisse Etwas beziehungsweise der Wow-Faktor um mich vollende vom Hocker zu reißen. Ich würde es trotzdem weiterempfehlen, da ich zuvor noch nichts vergleichbares gelesen habe und die Handlung, sein Aufbau und der Schreibstil an sich einzigartig und dennoch sehr zugänglich sind.
Das war leider nicht mein Buch. Der Schreibstil war für mich irgendwie zu abgehackt, es kamen nicht wirklich Emotionen rüber und ich hatte doch irgendwie Schwierigkeiten, alles richtig nachzuvollziehen. Die Beziehung der Schwestern war sehr speziell und hatte durchaus was (auf eine ganz ungesunde Art 😅) aber vieles blieb mir zu unklar leider. Was ist zum Beispiel mit dem Vater? Und das Ende… komplett offen, aber in diesem Fall damit für mich etwas unbefriedigend. Schade, ich hätte das Buch gern gemocht 😥
Zwei Schwestern, wie Tag und Nacht. Während Ayoola wunderschön und beliebt ist, ist Korede das genaue Gegenteil. Vor allem hat sie das Talent hinter ihrer Schwester jedes Mal aufzuräumen, wenn sie einen Mann umgebracht hat. Die Geschichte von der älteren Schwester Korede wird aus der Ich-Perspektive erzählt, so dass ich mich beim Lesen ihr sehr nah gefühlt habe. Vor allem wirkte Korede unsicher, kaum Selbstvertrauen, ausser in ihrem Beruf blühte sie für mich auf. Ayoola mochte ich hingegen nicht, unsymaptisch, Ich-bezogen und nimmt gar nicht Rücksicht auf die Gefühle ihrer Schwester. Vor allem als sie sich mit dem Arzt anfing zu treffen, in den ihre Schwester verliebt ist. Allerdings konnte ich zum Schluss Ayoola etwas verstehen und fand sie nicht mehr ganz unsympatisch. Die Mutter von den Beiden ging mir auf die Nerven, vor allem mit ihrem Heiratswahn aber okay das ist die Kultur in Nigeria, wo die Geschichte auch spielt. Schade fand ich bei diesem Buch, dass auf viele Begriffe nicht eingegangen wurde. Ich kenne die Kultur nicht und hätte es schöner gefunden, wenn einiges erklärt worden wäre. Trotzallem tat es dem Lesen kein Abbruch, auch wegen dem locker leichten Schreibstil aber auch wegen der Spannung. Wenn man auch zwischen den Zeilen liest und sich einiges auf der Zunge zergehen lässt, hat es sogar einige Botschaften. Mit dem Ende hab ich nicht gerechnet, was in letzter Zeit kein Buch mehr bei mir geschafft hat, weswegen ich die Geschichte weiter empfehle.
Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, dass es eine Art Ramond Reddington und Mr. Kaplan ist. Die The Blacklist Fans werden verstehen was ich meine. Nun dem war nicht so. Ich hatte tatsächlich etwas anderes erwartet. Dennoch ist dieses Buch mit den sehr kurzen Kapiteln nicht das schlechteste was ich bisher gelesen habe.

I absolutely loved the family drama in this novel…and the thriller part as well.I love the way the writer crafted their writing..simple,clear,straightforward and very very persuasive…it kept me gripped to the book and I think this might just be my fav part of the book.I love how the book addresses mental health issues in the book..I feel like Ayoola & Korede’s behavior were influenced by the lack of love from their father and so they saw every man as a villain..And I wanted to like Korede I thought she would change and for once do what was right (get her sister help) but I guess thus the thing about thrillers…You will never see it coming..THIS WAS A GREAT READ THOUGH
Spannende Schwesterngeschichte
Ich fand die Charaktere und deren Geschichten spannend und es war gute Unterhaltung. Die sehr kurzen Kapitel haben den Lesefluss manchmal ein bisschen gestört war aber auch mal eine interessante Aufteilung eines Buches. Es hat mir gut gefallen aber war kein Highlight für mich.
Ein kurzweiliges Lesevergnügen, das ich gern noch weiter verfolgt hätte. 19.06.2024
Mir hat die leichte Schreibweise sehr gut gefallen, es war mal was ganz anderes. Leicht, aber nicht einfach (gestrickt). Man begleitet die beiden Schwestern, aber so wie sie ihr Leben leben, erfahren wir als LeserInnen auch nicht viel mehr über die Figuren, was unbedingt nötig ist. Ich habe das für mich als ein Stilmittel der Autorin interpretiert. Das Buch hat definitiv Potenzial verfilmt zu werden. Ich würde sehr gern mehr über die Geschichte der Schwestern erfahren, wie alles begann, wie es weitergeht...
Das Buch ist spannend geschrieben und hat mich emotional durchaus abgeholt. Besonders die Perspektive der Protagonistin fand ich stark – man fühlt ihre inneren Konflikte, die Schuldgefühle, die Wut, aber auch die Traurigkeit sehr deutlich mit. Trotzdem hat mir beim Lesen irgendetwas gefehlt. Die Geschichte ist gut, aber sie hat mich nicht komplett gepackt oder nachhaltig beeindruckt. Es blieb für mich ein bisschen distanziert, obwohl das Thema viel Potenzial hat. Insgesamt ein solides, spannendes Buch mit emotionaler Tiefe, dem für mich aber das gewisse Etwas fehlt, um wirklich herauszustechen.
Ein sehr einzigartiges und besonderes Buch. Die Geschichte selbst hat mich sehr berührt, zu merken wie Korede hin und hergerissen ist, sich entweder auf die Seite ihrer Schwester zu stellen mit der sie immer durch dick und dünn in ihrer Kindheit gegangen ist oder sich für das moralisch Richtige zu entscheiden und die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen. Gleichzeitig blickt man auch tief in die Psyche einer Person, die seit ihrer Kindheit von toxischen Familienverhältnissen geprägt worden ist, immer im Schatten ihrer jüngeren Schwester gestanden hat und von ihrem gewalttätigen Vater und der ignoranten Mutter keinerlei Wertschätzung und Liebe bekommen hat. Die Geschichte regt wirklich unglaublich zum Nachdenken an und zeigt mal wieder, dass man Menschen nicht in den Kopf schauen kann…
"Liebe ist kein Unkraut, sie kann nicht wachsen, wo sie will..."
Eine schöne Geschichte für zwischendurch, jedoch kein Highlight für mich! 👌🏼 Zum Inhalt: Es geht um zwei Schwestern, die in Nigeria leben, was auch die Heimat der Autorin ist. Ayoola ist die jüngere Schwester. Sie ist zwar schön, hat aber keinen guten Charakter und keine emotionale Tiefe. Sie tötet Männer, ohne Reue zu empfinden. Ihre ältere Schwester Korede muss die Spuren verwischen und hinter ihr herräumen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Koredes Loyalität infrage gestellt wird und sie sich entscheiden muss. Hält sie zu ihrer Schwester oder sagt sie die Wahrheit? Fazit: Das Setting in Afrika war für mich etwas Neues und ich fand es spannend, etwas über die Kultur und Traditionen zu erfahren. Die Kapitel sind sehr kurz und schnell zu lesen, was ich toll fand. Es ist eine schöne Lektüre für zwischendurch! 👏🏼

Ich hatte vorher von der Autorin ein anderes Buch gelesen, der Schreibstil war so angenehm dass ich noch eins von ihr lesen wollte. Anfangs fiel es mir etwas schwerer reinzukommen aber ab ca einem Drittel war ich voll drin und ich hab's wieder Mal geliebt. Ich finde die Story an sich nicht allzu krasss (ist eben ein Roman! Kein Thriller!), aber ich lieb einfach den Schreibstil.
Ich habe dieses eigen-artige Buch mit großem Vergnügen gelesen. Oyinkan Braithwaite erzählt die Geschichte von Ayoola und Korede in einem wunderbar leichten Schreibstil. Ayoola, die Serienkillerin, Korede, die Schwester, die hinterher aufräumt - eigentlich eine simple Story, doch steckt so viel mehr dahinter, was mich oft innehalten und nachdenken ließ. Ein toller Pageturner und absoluter Lesetipp von mir.
Die Aussage des Buches ist eindeutig - Blut ist dicker als Wasser! Diese Meinung teile ich nicht zu 100% und bei der Thematik im Buch schon gleich gar nicht, trotzdem fühlte ich mich extrem gut unterhalten. Es war witzig, spannend und frech geschrieben, weshalb ich von der Autorin sofort noch weitere Bücher lesen würde. Das Setting in Lagos (Nigeria) hat mir auch sehr gut gefallen, besonders weil es hier mal nicht um Rassismus oder 3.-Welt-Probleme ging
Sagen wir es so: Das Buch war durchaus unterhaltsam, aber kein Meisterwerk (was auf keinen Fall jedes Buch sein muss!!). Am besten haben mir wirklich die kurzen Kapitel und die Charaktere gefallen. Jeder Charakter war originell, genau wie die Geschichte. Es ist etwas Neues, was ich so bisher noch nicht gelesen habe. Kann man auf jeden Fall machen.
3,5 Sterne Die Geschichte dreht sich um zwei Schwestern, Korede (akribisch und berechnend) und Ayoola (instinktiv und ein bisschen verrückt), und beginnt damit, dass Korede Ayoola helfen muss, einen weiteren Mord aufzuräumen. Wir müssen herausfinden, warum Ayoola diese Morde begeht und wie Korede mit ihrem Groll und ihrer Eifersucht gegenüber ihrer Schwester zurechtkommt. Doch die Lage ändert sich, als Ayoola beginnt, mit Tade auszugehen, dem Arzt, in den Korede vernarrt ist. "Sein Hemd ist zerknittert, er muss sich rasieren, und seine Krawatte ist schief. Das ist die Macht, die sie hat, und ich kann nicht anders, als sie zu respektieren." Das Buch ist kurz und bündig geschrieben und erzählt die erschreckende Geschichte von Ayoola, einer täuschend schönen jungen Frau, die nicht aufhören kann, ihre Partner zu töten. Für mich war "Meine Schwester, die Serienmörderin" eine leichte, zügige Lektüre, die ich größtenteils in einem Zug gelesen habe. Die kurzen Kapitel (manche sind nur ein paar Sätze lang) bewirken, dass man in Rekordtempo durch den Roman rennt, was ein Pluspunkt ist, aber auch ein paar Probleme für die Erzählung mit sich bringt. Dies ist einer dieser Kriminalromane, die mit dem Aufräumen beginnen, aber die große Frage ist nicht, ob die Schwestern gefasst werden. Es geht nicht einmal darum, ob die schöne, sorglose Ayoola wieder töten wird. Die Frage ist, warum Korede nach ihr aufräumt. Natürlich beschäftigt sich das Buch mit diesen anderen Fragen, und der größte Teil der Handlung dreht sich um sie. Aber was mich wirklich interessiert hat, waren die gelegentlichen Rückblenden, die Einblicke in die Familie und die Geschichte, die diese Frauen an die völlig unterschiedlichen Orte gebracht haben, an denen sie jetzt stehen. Davon hätte ich etwas mehr gebrauchen können, aber es ist trotzdem ein interessantes Buch. Die Schwestern haben einen komplizierten familiären Hintergrund, was die Geschichte durchweg spannend macht. Der Schauplatz des zeitgenössischen Lagos ist ein zusätzlicher Bonus. Ich habe noch nie etwas mit einem nigerianischen Hintergrund gelesen, und es war schön zu sehen, dass der Dialekt in die Geschichte eingebaut wurde. Es gab ein paar Gelegenheiten, bei denen ich bestimmte Wörter googeln musste, aber das tue ich gerne, weil ich das Gefühl habe, dass es zum Aufbau der Welt der Geschichte beiträgt und mir hilft, die Kultur besser zu verstehen. Es ist schwer zu sagen, ob Korede ein guter oder ein schlechter Mensch ist, denn einerseits ist sie Krankenschwester und verbringt lange Tage damit, sich um die ihr anvertrauten Patienten zu kümmern, und andererseits passt sie auf ihre jüngere Schwester Ayoola auf. Es ist klar, dass sie ihre Schwester sehr liebt, aber die Grenzen sind fließend, wenn sie dadurch das Leben anderer in Gefahr bringt. Ich denke, Korede ist selbstlos, wenn es darum geht, das Wohl ihrer Schwester über ihr eigenes zu stellen, aber letztendlich scheint es ihr an Reue für all das Unrecht zu mangeln, das sie anderen antut, während sie Ayoola schützt. Wenn ihr zu den Lesern gehören, die viel Wert auf das Tempo legen, werdet ihr feststellen, dass dieser Roman ziemlich ruckelig ist. Er floss weder in einem lyrisch weichen Tempo noch in einem herzzerreißenden Thriller-Tempo dahin. Er springt von Szene zu Szene, ohne dass sich die einzelnen Kapitel nahtlos aneinanderreihen lassen. Kurz gesagt, es war nicht sehr raffiniert geschrieben. Es las sich für mich wie ein erster Entwurf, der noch nicht genügend ausgefüllt war, um uns Lesern ein vollständiges Bild zu vermitteln. Es war wie eine gut gemachte Skizze von Kunst, die noch nicht mit Farbe ausgefüllt wurde, wie die Struktur eines Gebäudes, das noch nicht gestrichen wurde und noch keine Fenster und Balkone hat. Mein Hauptproblem mit diesem Buch ist, dass es zu kurz ist. Fast mehr eine Novelle als ein richtiger Roman. Deshalb bekommen wir nur einen flüchtigen Blick auf die missbräuchliche Kindheit, die die Schwestern sicherlich geprägt hat, und wir bekommen nicht viel Einblick in Ayoolas Seite der Dinge. Ich mochte den Schauplatz und konnte mit Korede mitfühlen, wie sie mit Moral, heimlichen Schwärmereien, unfähigen Kollegen und ihrer soziopathischen Schwester ringt. Das Ende war ein wenig unbefriedigend, und ich habe nicht das Gefühl, dass es überhaupt einen Abschluss gibt. Ein weiteres Problem bei dieser Geschichte ist, dass der Titel schon alles verrät. Es war eine superschnelle Lektüre, und ich würde es auf jeden Fall jedem empfehlen, der sich für die menschliche Psyche, verrückte/irrationale Menschen und Mord interessiert. Wenn ihr eine kurze, spannende Novelle sucht, ist dieses Buch eine tolle Wahl!
Ein wirklich flüssig zu lesendes Buch
Ein wirklich flüssig zu lesendes Buch, was für mich in einem Kapitel einen faden Beigeschmack hatte… anti-asiatischer Rassismus…. Mussten diese zwei kleinen Anmerkungen wirklich sein?! Das war wirklich unnötig, aber nun gut. Ansonsten ließ sich das Buch wirklich flüssig lesen und hat die Spannung gut aufrecht halten können. Das Ende war dann aber leider etwas zu erwarten, was ich schade fand und allgemein etwas trist. Ansonsten hat mir das Buch aber tatsächlich sehr gut gefallen.

























































