Inspektor Takeda und die Toten von Altona

Inspektor Takeda und die Toten von Altona

by Henrik Siebold·Book 1 of 9
Softcover
3.9131
KommissarSelbstmordKrimiUntersuchung

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Description

Steckbrief

Name: Kenjiro Takeda
Beruf: Kommissar Hobbys: Saxophon spielen
Besonders Interessen: amerikanischer Jazz
Besondere Kennzeichen: schulterlanges Haar

Von Tokio nach Hamburg Als die Eheleute Haubach tot in ihrer Wohnung in Hamburg-Altona gefunden werden, scheint der Fall auf den ersten Blick klar: Selbstmord. Deshalb hat man auch Inspektor Kenjiro Takeda, Mitarbeiter der Mordkommission Tokio und zurzeit als Hospitant in Deutschland tätig, zum Tatort geschickt. Doch Takeda ist skeptisch. Zu recht, wie sich bald herausstellt, denn es finden sich Spuren, die auf Mord hindeuten, und Verdächtige gibt es auch genug. Gemeinsam mit seiner deutschen Partnerin, Hauptkommissarin Claudia Harms, nimmt Takeda – auf seine Weise – die Ermittlungen auf.

Spannend und ungewöhnlich – ein Japaner und eine deutsche Ermittlerin

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Police Procedural
Format
Softcover
Pages
413
Price
13.40 €

Author Description

Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio verbracht. Er lebt in Hamburg und unternimmt oft ausgedehnte Reisen nach Japan.Bisher erschienen als Aufbau Taschenbuch »Inspektor Takeda und die Toten von Altona«, »Inspektor Takeda und der leise Tod«, »Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder«, »Inspektor Takeda und das doppelte Spiel«, »Inspektor Takeda und die stille Schuld«, »Inspektor Takeda und das schleichende Gift«. »Inspektor Takeda und der schöne Schein« und »Inspektor Takeda und der tödliche Ruhm«. Außerdem hat er den Thriller »Schattenkrieger« verfasst. Alle seine Bücher liegen auch in Audiofassungen vor.

Posts

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All
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Ein interessanter Ansatz mit Potenzial, … aber

Henrik Siebolds Kriminalroman "Inspektor Takeda und die Toten von Altona" bietet einen frischen Blickwinkel auf das Genre durch die Einführung des japanischen Kommissars Kenjiro Takeda, der im Rahmen eines Austauschprogramms in Hamburg ermittelt. Der Autor schafft es, die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und Japan geschickt in die Handlung einzuweben und dem Leser interessante Einblicke in die japanische Lebensweise zu gewähren. Takeda, mit seinen Vorlieben für Jazz und guten Whisky, bildet einen interessanten Kontrast zu seiner deutschen Kollegin Hauptkommissarin Claudia Harms. Ihre Zusammenarbeit bei der Aufklärung des vermeintlichen Selbstmords des Ehepaars Haubach in Altona bietet einige unterhaltsame Momente. Interessanter Protagonist, aber... Kenjiro Takeda ist definitiv ein interessanter Charakter. Seine Vorliebe für Jazz und guten Whisky sowie seine japanische Perspektive auf die deutsche Kultur bringen frischen Wind in die Geschichte. Ich fand es interessant, wie er beispielsweise die Direktheit seiner deutschen Kollegin Claudia Harms wahrnimmt oder wie er über die Essgewohnheiten in Deutschland staunt. Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, wirklich warm mit Takeda zu werden. Manchmal wirkte er etwas zu stereotyp "japanisch", als wäre er mehr ein Konzept als eine echte Person. Konstruierte Handlung und aktuelle Themen Die eigentliche Krimihandlung um den Tod des Ehepaars Haubach fand ich leider etwas zu konstruiert. Es schien, als wollte der Autor zu viele aktuelle Themen in einen Fall packen. Von Gentrifizierung über Ausländerfeindlichkeit bis hin zu Familienkonflikten – alles war dabei, aber während diese Aspekte durchaus relevant sind, fehlt es der Umsetzung manchmal an Subtilität. Die Szene, in der Takeda und Harms die türkische Familie Yelek befragen, fühlte sich für mich besonders gezwungen an. Es war, als wollte der Autor unbedingt das Thema Integration ansprechen, aber es wirkte eher oberflächlich. Siebold greift Themen wie Gentrifizierung, Ausländerfeindlichkeit und den Konflikt zwischen verschiedenen Kulturen auf. Während diese Aspekte durchaus relevant sind, fehlt es der Umsetzung manchmal an Subtilität. Einblicke in die japanische Kultur Was ich wirklich genossen habe, waren die kleinen Einblicke in die japanische Lebensweise, die Siebold durch Takedas Gedanken und Handlungen vermittelt. Seine Beobachtungen über die Unterschiede zwischen Japan und Deutschland waren oft erhellend und manchmal auch amüsant. Potenzial für die Reihe Insgesamt fand ich "Inspektor Takeda und die Toten von Altona" durchschnittlich gut. Der Ansatz mit dem japanischen Kommissar war interessant und bot einige unterhaltsame Momente. Die Geschichte selbst konnte mich jedoch nicht vollständig überzeugen. Trotzdem würde ich der Reihe eine weitere Chance geben. Ich bin neugierig, ob sich Takeda als Charakter in den nächsten Büchern weiterentwickelt und ob die Fälle vielleicht etwas weniger überladen sein werden. Der Grundstein für eine interessante Krimireihe ist auf jeden Fall gelegt. Insgesamt ist der Roman eine durchschnittlich gute Lektüre, die vor allem durch ihren ungewöhnlichen Protagonisten und die interkulturellen Aspekte punktet. Fans von Kriminalromanen, die sich für japanische Kultur interessieren, werden hier sicherlich auf ihre Kosten kommen.

3.5

Ein solider Krimi mit sympathischem Ermittler

Inspektor Takeda und die Toten von Altona“ ist ein atmosphärischer Krimi, der besonders durch das Hamburger Setting und die Figur des Inspektor Takeda überzeugt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und die Dialoge bringen oft Humor und eine kleine Portion Gesellschaftskritik mit – das hat mir richtig gut gefallen. Die Handlung hat ihre interessanten Momente, vor allem die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart ist gelungen. Allerdings zieht sich die Spannung stellenweise, und manche Passagen wirken langatmig. Auch emotional hat mich das Buch eher moderat berührt, sodass es nicht durchgehend fesselnd war. Alles in allem ist es ein solides Buch für alle, die Krimis mit Tiefe, Humor und einem sympathischen Ermittler mögen.

4

Ein japanischer Inspektor kommt für ein Austauschprogramm zu Hamburger Mordkommission!

Was ich am besten fand, das ich als Hamburgerin, die Orte immer ziemlich gut vorstellen konnte. Das war einfach schön. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren war gut. Der Fall war spannend. Der Schreibstil war gut. Ich werde den nächsten Teil auf jeden Fall auch lesen.

5

Es ist ein tolles Buch in dem man als Deutscher mal so richtig den Spiegel vorgehalten bekommt … Die eigene Kultur aus japanischer Sicht zu sehen einfach lustig und erschreckend leider war der Fall sehr vorhersehbar was aber nicht schlimm ist aufgrund dem was so neben bei läuft

3.5

Ein Japaner und Hamburg - ein fast Cozy Krimi

Claudia und Takeda sind ein ungleiches Paar. Takeda befindet sich wegen eines Austauschprogrammes in Hamburg und lernt schlaflos Hamburg kennen, spielt gerne Jazz und versucht die Deutschen, die Wesensart der Hamburger Polizei und allen voran seine Kollegin Claudia zu verstehen. Dabei wird er unterschätzt und muss sich erst seinen Ruf erarbeiten, der ihn aus Japan nicht wirklich gefolgt ist. Ganz viele zeichnen sich in diesem Buch durch Vorurteile aus. Leider bin ich mir nicht sicher, wie genau ich das Buch bewerten soll. Ich mochte Takeda, seine Sicht auf die Dinge, seine Maken und Wesensart. Die Liebe zu Hamburg, aber auch Japan, die sich zwischen den Zeilen zeigt. Die feinen Beobachtungen, die Gesellschaftskritik und auch die Gemütlichkeit der Entwicklung - das Buch nimmt erst ab etwas mehr als der Hälfte Fahrt auf. Womit ich wirklich zu kämpfen hatte war Claudia bis mindestens 2/3 des Buches. Was habe ich mich über Claudias Denkweisen aufgeregt und ihre Macken machen sie schwierig. Was mir fehlt, ist die Sherlock und Homes Dynamik, die gegenseitige Ergänzung zum Ermittler-Duo. Ich habe mich gefragt, was ist ihre Rolle, wie trägt sie bei und was soll sie symbolisiere? Als hätte der Autor keine Ahnung gehabt, wer sie sein soll. Am Ende trägt zwar auch sie zur Lösung des Falles bei, mehr aus Bauchgefühl, als aus Begründung heraus und so konnte ich sie gegen Ende des Buches besser ertragen, aber es stellt sich mir die Frage, ob es besser wird mit ihr im Laufe der Reihe? Ich denke, ich werde noch einen Teil der Reihe lesen, vlt auch hören und der Reihe noch eine Chance geben.

5

Per Zufall entdeckt und ich liebe es

Ein japanisches Austauschprogramm für Polizisten bringt Ken nach Deutschland. Wohin genau? Nach Hamburg! Die dortige Polizei stellt Ihnen die erfahrene Ermittlerin Claudia zur Verfügung. Einen scheinbar unauffälliger Fall mit den beiden zugewiesen. Ein Selbstmord. Dort bleibt es wirklich beim Selbstmord?

5

Anfänglichen etwas schwächllch, dann nahm es an Spannung zu und wurde noch zu einem guten Krimi 👍

4.5

Spannend. Ein ungleiches Ermittlerduo . Interessante Einblicke in die japanische Kultur und ein Flair von Hamburg. Habe eine neue Krimireihe für mich entdeckt. 🙂

3.5

Takeda kann man nur lieben 😍 Ansonsten war es ein solider Krimi mit Hamburger Lokalkolorit und einem relativ komplexen Fall

3

Ok, aber die Japanische Aussprache hätte es nicht gebraucht. Auch die Japanischen Zwischen Geschichten fand ich unnötig.

5

Hat viel Spaß gemacht!

Mir als Japanliebhaber hat es besonders gut gefallen, dass viele Anspielungen bezüglich Japan und der Kultur vorhanden waren. Auch die Charaktere, besonders Takeda und Claudia, haben mir sehr gut gefallen. Bis zum Ende wusste man auch nicht klar, wer denn nun der Täter war und dessen Motive. Sehr spannend, aktuell und gut geschrieben, ich freue mich schon darauf, den zweiten Teil zu lesen!

2.5

Zieht sich

Eigentlich tolle Grundvoraussetzungen für einen Krimi: schöner Hamburger Lokalkolorit, ein japanischer Austauschermittler, ein mysteriöses Verbrechen mit vielen Verdächtigen. Aber es passiert einfach nicht viel. Und wenn doch mal was passiert ist es leider trotzdem nicht sehr spannend. Und wenn man gut aufpasst und sich nicht verwirren lässt, ahnt man auch direkt am Anfang schon den Hintergrund des Verbrechens... Schade! Zusätzlich ging mir die weibliche Ermittlerin leider etwas auf den Keks. Man kann Pflanzen auch überpflegen! 😅

2

Okay, ... ein Stern für das Pseudonym. Wiki weißt den Namen Siebold mit guten Japan Kenntnissen aus. Das fand ich sehr interessant und dachte erst, da schreibt jemand mit familiärem/historischem Hintergrund. Allerdings war 2 Klicks später klar, dass es sich um ein Pseudonym handelt. Die Figur des Austausch Polizisten ist auf den ersten Blick stimmig und es macht Spass mit ihm Deutschland zu erkunden. Nur leider hört es dann auf. "Wer bin ich und wenn ja, wieviele?" fragt der Autor auf seiner Homepage und komischerweise habe ich mich das auch gefragt: Wie viele Leute haben an diesem Roman gestrickt? Die Stadt Hamburg könnte auch Mannheim oder irgendeine andere Stadt am Wasser sein, denn man liest zwar die Beschreibung, aber sie lösen kein Gefühl aus. Was habe ich mich bemüht, wenigstens im Hintergrund Jan Fedder Claudia Harms bei der Brennnesselsudherstellung zusehen zu lassen. (Das lustigste sind wohl die Namen der "geilen" Kollegen: Horst, je 2 Hans, Dieter und Hans-Dieter) Die Kollegin ist eine so nervige Ansammlung von Klischees, dass ich mich echt gefragt habe, ob sich der Autor im Sonderangebot mit Stereotypen, Vorurteilen und Klischees eingedeckt hat und alle los werden wollte bevor das MHD abgelaufen ist. Sollte ich nochmal in die Verlegenheit kommen und einen weiteren Band lesen, dann hoffe ich, dass auch andere Charaktere so gut gearbeitet sind wie Takeda. Der Charakter Harms ist schrecklich zusammen gestoppelt; mag mancher als Ecken und Kanten sehen, ich empfinde es als sehr störend. Entweder ist sie eine unabhänige Frau oder ein launischer Teen, der gerade in einer Phase steckt, aber nicht versuchen beides gleichzeitig in ein Schema zu pressen. Vielleicht doch lieber Bücher für jüngere Leser schreiben.

3

Lockere Unterhaltung! Am Ende auch spannend, wenn auch ein wenig vorhersehbar. Trotzdem ein nettes Buch zum „weglesen“.

3

🎧 Tokio meets Hamburg

Obwohl es in Hamburg spielt, viel über Japan gelernt. Sympathisches Ermittlerduo Spannender Fall Grandioser Sprecher des Hörbuchs, ganz großes Kino. 

4

Spannende Krimihandlung mit Hamburger Lokalkolorit. Origineller Plot mit einem japanischen Ermittler in Hamburg. Allein die extensiven Ausflüge in den Jazz treffen meinen Geschmack nicht.

5

Solide Krimiunterhalung. Inspektor Takedas japanischer Blick auf Deutschland ist tatsächlich mal was Neues und regt zum Nachdenken und Schmunzeln an...

3.5

Interessanter Einblick in die Kultur Japans, spannendes Ermittlerduo. Mir insgesamt aber zu langatmig, das Ende sehr konstruiert

3

Es dauert etwas, bis das Buch spannend wird, aber ala Altonaerin hat es mir gefallen, dass so viele bekannte Orte vorkamen.

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