Boy in a Dead End

Boy in a Dead End

Paperback
4.125
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Description

Ewiges Leben in einer Maschine?
In Team Defense ist Manuel unschlagbar. Doch was seine Mitspieler nicht wissen: Beinahe Manuels gesamter Körper ist gelähmt. Er steuert seinen Avatar nur mithilfe eines intelligenten Rollstuhls. Denn Manuel leidet an einer unheilbaren Nervenkrankheit und ihm bleiben nur noch wenige Monate zu leben. Als er von einem umstrittenen Experiment erfährt, schöpft er neue Hoffnung: Dabei kann eine Computersimulation seines Gehirns entwickelt werden. So soll sein Bewusstsein in einem Computer weiterleben. Allerdings wird bei dem Scan das Gehirn vollständig zerstört ...

Nofinity hat sich vorgenommen, das größte Problem zu lösen, mit dem die Menschheit zu kämpfen hat: den Tod.“
Erschrocken schnappe ich nach Luft. Ist das ein Scherz?
„Ihr wollt Menschen unsterblich machen?“, fragt Elena.
„Na ja, nicht im wörtlichen Sinn. Aber wir können das mögliche Lebensalter von Menschen drastisch erhöhen – von höchstens etwas über hundert auf viele tausend, vielleicht sogar Millionen Jahre.“
„Das klingt wie Science-Fiction.“
„Das ist Science-Fiction – noch. Aber wir sind auf dem Weg dorthin bereits ein gutes Stück vorangekommen.“
„Und wie genau soll das funktionieren?“
„Indem wir den menschlichen Geist quasi aus dem Körper herausholen und ihn in ein besseres, langlebigeres und einfacher zu reparierendes Gefäß übertragen.“
„In eine Maschine.“

Karl Olsberg promovierte über künstliche Intelligenz, war Unternehmensberater, Manager bei einem Fernsehsender und gründete mehrere Start-ups, darunter „Papego“, das die gleichnamige App zum mobilen Weiterlesen gedruckter Bücher entwickelt hat.
2007 erschien sein erster Roman Das System , der es auf Anhieb auf die Spiegel-Bestsellerliste schaffte. Seitdem schreibt er nicht nur erfolgreich Romane für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche und Kinder. Der Thriller Boy in a White Room wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert . Auch die Filmrechte wurden bereits verkauft. Der Autor lebt mit seiner Familie in Hamburg.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Utopias & Dystopias
Format
Paperback
Pages
320
Price
15.40 €

Author Description

Karl Olsberg promovierte über künstliche Intelligenz, war Unternehmensberater, Manager bei einem Fernsehsender und gründete mehrere Start-ups. 2007 erschien sein erster Roman „Das System“, der es auf Anhieb auf die Spiegel-Bestsellerliste schaffte. Seitdem schreibt er nicht nur erfolgreich Romane für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche und Kinder. Der Thriller „Boy in a White Room“ wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert. Seine Minecraft-Romane, die er zunächst im Eigenverlag veröffentlichte, erreichten Platz 2 der Amazon-Bestsellerliste. Zudem wurde sein Start-up „Papego“, das die gleichnamige App zum mobilen Weiterlesen gedruckter Bücher entwickelt, auf der Frankfurter Buchmesse als „Content-Start-up des Jahres 2016“ ausgezeichnet. Der Autor lebt mit seiner Familie in Hamburg.

Posts

4
All
4

Gott, war das emotional!

4

Nachdem ich von Boy in a White Room und Girl in a Strange Land insgesamt sehr begeistert war und den dritten Band schon hier liegen hatte, musste ich diesen natürlich sofort lesen. Kurz gesagt: Ein grandioses Prequel zum ersten Band! Band 3 spielt vor dem ersten Teil und erzählt, wie Manuel den Entschluss fasst, sein Leben zu beenden, um seinen Geist als Neuronales Netz weiterleben zu lassen. Dass dies funktionieren wird, erfährt man bereits im ersten Band, dort wurden allerdings keine Beweggründe Manuels dargelegt. Dies geschieht nun in diesem Buch und wirft auch einige philosophische Fragen auf. Ist ein Roboter, der mit Manuels gescanntem Gehirn "arbeitet" ein Mensch? Gibt es eine Seele? Und wenn ja, was ist die Seele? Darf ich einen Menschen töten, wenn er danach als ein solcher Roboter weiterleben kann? Ist er dann eigentlich tot? Trotz der verhältnismäßig geringen Seitenzahl schafft es Karl Olsberg diesen philosophischen Hintergrund gut darzulegen durch beispielsweise Talkshows, die in die Handlung integriert werden. Zeitgleich ist die Geschichte durchweg spannend erzählt, man möchte wirklich immer weiter lesen. Die Handlung wird abwechselnd aus Manuels Sicht und der seiner Schwester Julia erzählt, was ich sehr erfrischend fand. Beide haben teilweise unterschiedliche Ansichten über den Gehirnscan und die verschiedenen Gedanken und Sorgen aus verschiedenen Sichten zu lesen war sehr interessant. Zudem sind Julia und Manuel zwei sehr sympathische Charaktere, in die ich mich gut hineinversetzen konnte. Im Laufe der Geschichte erfährt man zudem, wie bestimmte Technologien erfunden wurden (gerade solche, die im zweiten Teil näher erklärt wurden), was ich interessant fand. In der Mitte des Buches wurde es mir kurz etwas zu abgedreht. Auf eine genauere Ausführung verzichte ich, da ich niemanden spoilern möchte. Die gesamte Aktion dort fand ich einfach zu viel, wobei sie für den weiteren Verlauf der Geschichte wichtig ist. Insgesamt ein spannendes Buch, das technischen Fortschritt und damit verbundene Anwendungen beim Menschen auch philosophisch hinterfragt, und zudem eine spannende und interessante Rahmenhandlung bietet. Hat mir genauso gut gefallen wie Band 1. :)

4.5

Das buch tut die zusammen hänge mit boy in a White room verknüpft

3

Als Prequel reicht es leider nicht ganz an beide früheren Bücher "Boy in a white Room" bzw. "Girl in a strange Land" heran (Irgendwie nimmt es halt viel Spannung, wenn man das Ende in irgendeiner Form kennt), aber der Autor hat Manuel und seine Schwester Julia sehr glaubwürdig gezeichnet und es macht Spaß, ihren Gedanken im Hörbuch zu folgen. Die eine oder andere Nebenfigur erkennt man ebenfalls wieder, vor allem aus "Boy in a white Room". Aber auch die eine oder andere Anspielung auf "Girl in a strange Land" ist zu finden. Neulesern der Reihe würde ich aber tatsächlich dazu raten, mit diesem Prequel zu beginnen und dann erst die beiden anderen Bücher zu lesen, um die Geschichte chronologisch zu lesen. Einen Minuspunkt vergebe ich auch für die etwas klischeehafte Darstellung der Eltern, die offensichtlich nur dazu da sind, die konträren Meinungen der Menschen zu dem Experiment zu vertreten. Der Vater technikaffin, die Mutter religiös, haben sie offensichtlich keinen anderen Part in diesem Buch, als ihre Meinung in Streitereien ausarten zu lassen. Das wirkte sehr übertrieben, vor allem in einer Szene, wo ein Bezug zu "Girl in a strange Land" hergestellt wird (mehr schreibe ich hier nicht, weil Spoiler). Auch einige andere Figuren sind mir zeitweise zu sehr auf eine einzige Funktion reduziert worden, als dass sie wirklich glaubhaft rüberkommen würden ... Fazit: Ich hätte es spannender gefunden, wenn der Autor an die Ereignisse in "Girl in a strange Land" angeknüpft hätte, als dieses Prequel zu schreiben. Es war aber auch nicht uninteressant zu sehen, welche Ereignisse zu der Geschichte in "Boy in a white Room" geführt haben.

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