Ritter Sport - Ein Traum von Schokolade

Ritter Sport - Ein Traum von Schokolade

Softcover
3.8153

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Description

Wie aus einem Traum von Schokolade das wohl berühmteste Quadrat der Welt wurde ...

Verführerisches Aroma und zart-schmelzender, vollmundiger Geschmack. Als die junge Clara zum ersten Mal ein Stück Schokolade probiert, weiß sie sofort, dass sie die süße Köstlichkeit zu ihrem Beruf machen will. 1912 legt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Alfred Ritter den Grundstein für eine Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik. Clara erfindet schließlich eine quadratische Tafel, deren zahlreiche Sorten das Zeug haben, die Welt zu erobern. Doch der Weg bis dahin ist steinig – und nicht nur ein Mal muss sich das Paar gegen Widerstände zur Wehr setzen, um das Familienunternehmen in eine glänzende Zukunft zu führen …

Jeder kennt die beliebte Schokoladenmarke Ritter Sport, kaum jemand deren Entstehungsgeschichte. In diesem packenden Roman zeichnet das Autorenduo Romy Herold das Leben einer außergewöhnlichen Frau nach: Aus kleinen Anfängen heraus stellte Clara Ritter zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Weichen für ein Unternehmen, das heute weltweit bekannt ist.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
512
Price
17.50 €

Author Description

Romy Herold ist das Pseudonym der SPIEGEL-Bestsellerautoren Eva-Maria Bast und Jørn Precht.Eva-Maria Bast ist Journalistin, Autorin mehrerer Sachbücher und zeitgeschichtlicher Romane. Für ihre Arbeiten erhielt sie diverse Auszeichnungen, darunter den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung.Jørn Precht ist Professor für Storytelling an der Stuttgarter Hochschule der Medien sowie preisgekrönter Drehbuchautor für Kino- und Fernsehproduktionen. Er hat zahlreiche Sachbücher und historische Romane verfasst, sein Debütroman wurde mit dem Literaturpreis HOMER prämiert.Auch unter dem Namen Charlotte Jacobi schreiben Eva-Maria Bast und Jørn Precht seit einigen Jahren sehr erfolgreich historische Familiensagas, darunter »Die Douglas-Schwestern«.

Characteristics

3 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
44%
13%
N/A
N/A
70%
27%
56%
100%
66%
67%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
92%
82%
70%
78%

Pace

Fast33%
Slow0%
Moderate67%
Variable0%

Writing Style

Simple67%
Complex0%
Moderate33%
Bildhaft (67%)Minimalistisch (33%)

Posts

47
All
5

Ein großartiger Roman!

Eine mutige Frau und ihr großer Traum Im Mai 1888 darf die zehnjährige Clara Göttle das erste Mal Schokolade kosten und sie weiß, dass sie niemals in ihrem Leben mehr so etwas wunderbares und einzigartiges essen wird. Seither hat sie ihren Traum nicht vergessen und mit neunzehn Jahren erstmals ihre eigene Schokolade hergestellt. Doch bis zu ihrem ersten Süßwarenladen ist es ein langer Weg, der sie für lange Zeit in den Ulmer Kolonialwarenladen von Karl Gaissmaier in Ulm führt, wo sie als Verkaufsmamsell wichtige Erfahrungen sammelt. Doch ihren Traum vom eigenen Geschäft, kann sie nicht vergessen und ihre Freundin Sofie weiß das auch, weshalb sie ihr ganz zufällig das passende Geschäft in Canstatt empfiehlt. Clara kann ihr Glück nicht fassen, den so werden ihre Schwester Marie und sie Geschäftsfrauen. Allerdings warten noch viele Jahre, eine Hochzeit, einige schlimme Schicksalsjahre und schließlich der Erste Weltkrieg bis Carla und ihr Mann Alfred Ritter die erste Tafel Schokolade unter dem Namen "Alrika" verkaufen können. Das Autorenduo, das hinter dem Pseudonym Romy Herold steckt, besteht aus Eva-Maria Bast und Jorn Precht. Die beiden beherrschen es sehr gut, die Firmengeschichte von Ritter Sport auf eine fesselnde und mitreißende Art zu erzählen, sodass es niemals wie eine reine Aneinanderreihung von historischen Ereignissen und Fakten wirkt. Dennoch fließen sämtliche politische, regionale und familiäre Gegebenheiten in die Handlung mit ein und verleihen ihr so den Anschein, als wären die Leser selbst ein Teil der Geschehnisse und nicht nur Zuschauer. Dank einiger Zeitsprünge, die aber anhand von Daten in der laufenden Handlung und durch Benennung der einzelnen Teile immer nachvollziehbar und logisch sind, bleibt der Roman durchweg interessant und spannend und weißt keinerlei Längen auf. Dieser Roman hat mich so begeistert, dass ich kaum mehr aufhören konnte zu lesen und froh war, dass ich am Wochenende viel Zeit habe, mich in mein Buch zu vertiefen. Clara Ritter ist eine großartige Frau, die großes Potential zu einem Vorbild hat, denn sie ist zielstrebig, mutig, steht für sich und ihre Mitmenschen ein, verliert aber sich und ihre Träume niemals aus dem Blick. Außerdem liebt sie Schokolade und das macht sie mir noch sympathischer, denn meine Lieblingsschokoladensorte ist von jeher Rum-Traube-Nuss.

Ein großartiger Roman!
3.5

Waldenbuch, der Firmensitz von Ritter Sport, ist nur 30 km von meinem Zuhause entfernt und deshalb war ich sehr auf das Buch gespannt. Es war interessant wirklich alle im Buch genannten Orte - und es sind wirklich einige - zu kennen aber insgesamt fehlte mir das Buch deutlich an Tiefe. Es lief mir alles viel zu glatt für die Protagonisten und immer hat sich alles zum Guten gewendet. Als dann der Krieg ausbricht gibt es zwar einige Schicksalsschläge aber dieser Teil hat mich leider auch nicht so sehr angesprochen. Ich hätte gern mehr über die Firmengeschichte erfahren, die kam mir irgendwie etwas zu kurz. Trotzdem ein schönes Buch.

1

Krude Mischung aus Kaffeefahrt und Geschichtsstunde, verzettelt sich dauernd in Nebensächlichkeiten.

4

Spannende Zeitreise mit starkem regionalem Bezug

Dieses Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen und mich wirklich gut unterhalten 📖✨ Besonders spannend fand ich den starken regionalen Bezug – dass Ritter Sport quasi nur eine halbe Stunde von mir entfernt ihren Ursprung hat, hat der Geschichte für mich noch einmal eine ganz besondere Nähe gegeben. Dieses Gefühl, plötzlich eine bekannte Marke aus der eigenen Umgebung in ihrer Entstehungsgeschichte zu erleben, fand ich richtig interessant und greifbar. Die Geschichte selbst hat mich sehr beeindruckt. Es ist beeindruckend zu sehen, unter welchen harten Bedingungen alles entstanden ist und wie viele Widerstände überwunden werden mussten. Man bekommt ein sehr intensives Bild dieser Zeit und der Herausforderungen, denen sich die Familie Ritter stellen musste. Teilweise war ich auch richtig erschrocken darüber, wie kalt und unfair Menschen miteinander umgegangen sind – da musste ich wirklich manchmal schlucken und mich innerlich fremdschämen 😳 Gleichzeitig ist es aber auch unglaublich inspirierend zu sehen, was aus der Firma geworden ist und wie Clara und die Familie Ritter nie aufgegeben haben. Diese Entwicklung macht das Buch sehr motivierend und rundet die Geschichte schön ab 💛 Insgesamt ein sehr fesselnder, interessanter Roman mit viel historischem Hintergrund und einem tollen regionalen Bezug.

4

Die Geschichte einer Familie und dazu eine tafelritter Sport.

📖🍫 Manche Bücher sind wie ein Stück feinster Schokolade – sie schmelzen langsam auf der Seele, entfalten Schicht für Schicht ihre ganze Tiefe und hinterlassen am Ende einen Geschmack, den man so schnell nicht wieder vergisst. Genau so erging es mir mit „Ritter Sport – Ein Traum von Schokolade“ von Romy Herold. Vor einiger Zeit hatte meine Frau dieses Buch bereits gelesen, natürlich stilecht begleitet von einer Tafel Ritter Sport, und machte mich damit sofort neugierig. Als sie mir dann voller Begeisterung sagte, dass dieses Werk mit seiner historischen Tiefe und seiner bewegenden Familiengeschichte wie für mich gemacht sei, wusste ich, dass ich mich selbst in diese über 500 Seiten starke Reise stürzen musste – und was soll ich sagen? Dieses Buch war für mich ein wahres Fest für Herz und Seele. ❤️ Schon die Geschichte von Clara, damals noch Götle, die in dem kleinen schwäbischen Dorf Tumeringen lebt, hat mich tief berührt. Wie aus einem scheinbar einfachen Moment, einem Stück Schokolade, das ihr geschenkt wird, ein so gewaltiger Traum entsteht, hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Dieser Wunsch, etwas Eigenes zu erschaffen, sich gegen Widerstände zu behaupten und dabei niemals den Glauben an sich selbst zu verlieren, zieht sich wie der süße Duft von Kakao durch das gesamte Buch. Clara ist eine Frau, die inspiriert, die Mut macht und deren Weg mich immer wieder staunen ließ. 🍫✨ Romy Herold gelingt es auf wunderbare Weise, nicht nur die Entstehung einer Schokoladenlegende zu erzählen, sondern zugleich eine tief bewegende Familiensaga zu erschaffen, die von Liebe, Verlust, Hoffnung und unerschütterlichem Zusammenhalt geprägt ist. Gerade die Zeiten des Ersten und Zweiten Weltkriegs treffen die Familie Ritter hart und machen ihre Geschichte umso eindringlicher. Es gab Momente, in denen ich schmunzeln musste, weil das Leben trotz aller Härte seine kleinen Lichtblicke schenkt, und dann wiederum Seiten, die mich emotional tief getroffen haben. 😢 Besonders begeistert hat mich auch der wunderbar zugängliche Schreibstil von Romy Herold, der es mir unglaublich leicht gemacht hat, in diese Welt einzutauchen. Die schwäbischen Passagen verleihen der Geschichte dabei einen ganz besonderen Charme und Authentizität, sodass man sich noch näher an den Figuren fühlt, als würde man selbst mit ihnen am Tisch sitzen. Dieses Detail hat das Buch für mich noch lebendiger gemacht. 🏡 Was jedoch am stärksten nachhallt, ist die wunderschöne Botschaft, die dieses Buch vermittelt: Familie ist der Anker, der auch in den schwersten Stürmen Halt gibt, und wer einen Traum im Herzen trägt, sollte niemals aufhören, für ihn zu kämpfen. Egal, welche Prüfungen das Leben bereithält – mit Mut, Liebe und Zusammenhalt kann selbst aus den bescheidensten Anfängen etwas Großes entstehen. Genau diese Aussage macht dieses Werk so besonders und so bewegend. 💖 Für mich ist „Ritter Sport – Ein Traum von Schokolade“ weit mehr als nur ein historischer Roman. Es ist eine Hommage an starke Frauen, an familiären Zusammenhalt und an die Kraft, Träume gegen alle Widerstände zu verwirklichen. Wer historische Romane liebt, familiäre Schicksale schätzt und sich von einer emotionalen Geschichte mitreißen lassen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Eine absolute Herzenslektüre, die mich tief bewegt hat und die ich wärmstens empfehlen kann. 📚🍫

5

Quadratisch, praktisch, gut. Eine bewegende Geschichte von der Familie Ritter. Über 2 Kriege hinaus haben sie es geschafft die Schokolade 🍫 weiter zu produzieren. Eine Empfehlung für Leser von historische deutsche Familiengeschichten

4

Ritter Sport war wirklich interessant und angenehm zu lesen. Besonders schön fand ich die Einblicke in die Marke und ihre Entwicklung. Allerdings gab es zwischendurch recht große Sprünge und ein paar Namensverwechslungen, die mich etwas rausgebracht haben. Außerdem hätte ich mir mehr zur eigentlichen Entstehungsgeschichte der Firma gewünscht. Trotzdem ein gelungenes Buch.📕 Leseempfehlung geht raus. ❤️

5

Das Buch "Ritter Sport-Ein Traum von Schokolade" wurde von Romy Herold geschrieben. Es ist ein Pseudonym von dem Autorenduo Eva-Maria Bast und Jørn Precht. Von Eva-Maria Bast habe ich schon mehrere Bücher gelesen und war immer begeistert von ihnen 😊🥰 Die Geschichte handelt wirklich eindrucksvoll von der Entstehung der Ritter Sport Schokolade. Ich war von Anfang richtig begeistert von der Erfinderin Clara Ritter, geb. Göttle. Auch wenn die Entstehung der Ritter Sport Schokolade erst relativ spät kam, wurde mir während des Lesens nie langweilig. Nicht nur die Enstehung war interessant, auch das ganze Leben und die Erfahrungen, die die Familie Göttle/Ritter umd ihre Freunde machen mussten waren anschaulich erklärt. Habe oft mitgelacht aber auch mit weinen müssen bei traurigen Erlebnissen. Ich hatte das Gefühl ich wäre komplett in der Geschichte drinnen. Das Buch blieb bis zum Ende auf sehr hohem Niveau und hat das Zeug dazu, mein Monats Highlight zu werden. Kann das Buch ohne Probleme weiterempfehlen. Wer Bücher mag, die sich mit der Enstehung von berühmten Marken beschäftigen, und Schokolade liebt, muss dieses Buch dringend lesen. Das Buch bekommt 5/5 ⭐️

3

Viel zu viele Namen und Details

Eigentlich eine richtig Interessante Entstehungsgeschichte der Firma Ritter mit der berühmten Ritter Sport Schokolade. Aber die Autoren haben es meiner Meinung nach mit den historischen Details etwas übertrieben. Durch sämtliche Begriffserklärungen, unendlich viele Namen, und deren Geschichte, die teilweise einfach uninteressant sind , leidet die ohnehin seichte Story in meinen Augen unnötig. Nett zu lesen, bleibt aber nichts hängen. Schade eigentlich.

3

🍬 Clara Ritter und ihre Idee 🍬

🍫 Meine Meinung 🍫 Auch wenn es mir wirklich leid tut, da ich mich so auf dieses Buch gefreut hatte, muss ich leider sagen, das ich etwas enttäuscht bin. Die zeitlichen und politischen Geschehnisse sind, wie immer gut recherchiert, haben mir aber zu überhand genommen. Es wurden mir zu viele aktuelle Themen der damaligen Zeit angeschnitten. Ja, ich weiss auch das eigentlich das Leben von Clara Ritter im Fokus steht, aber ich habe viel zu wenig über die Entwicklung, Entstehung und Verbreitung der Ritter Sport Schokolade erfahren. Auf Seite 195 tauchte erstmals der Name Ritter auf. Was ich im Verlauf der Geschichte gerne erfahren hätte, wurde alles im Nachwort auf ein paar Seiten untergebracht. Vielleicht bin ich auch mit anderen Erwartungen an den Plot herangegangen.

5

Ritter Sport - Eine Erfolgsgeschichte.

Inhalt: 1888. Die 10-jährige Clara Göttle kommt im Wirtshaus, das ihre Eltern in Tomerdingen betreiben, das erste Mal mit Schokolade in Berührung. Seit dem steht für sie fest, sie möchte einmal in einem eigenen Laden Schokolade verkaufen. Jahre später ergibt sich für Clara die Gelegenheit, in Ulm eine Lehre bei einem Kaufmann zu machen. Dort trifft sie auf eine frühere Bekannte, die ihr in Cannstatt tatsächlich zu ihrem ersten eigenen Schokoladenladen verhilft. Eines Tages kommt Alfred Ritter in den Laden, der ihr seine eigene hergestellte Schokolade verkaufen möchte. Was Clara und Alfred, die sich ineinander verlieben, noch nicht wissen: damit beginnt eine Erfolgsgeschichte...... Leseeindruck: "Ritter Sport - Ein Traum von Schokolade" erzählt die Erfolgsgeschichte von Ritter Sport. Der Schreibstil ist locker und leicht. Ich war sofort mittendrin. In die Figuren konnte ich mich gut versetzen. Durch kleinere Cliffhanger an den Kapitelenden wird die Spannung gehalten. Denn manche Szene klärt sich erst etwas später auf. Während ich gelesen habe, ist die Zeit nur so verflogen. Die Erzählung umfasst einen Zeitraum von 1888 bis 1954. Ich fand es faszinierend wie Clara und Alfred einige Tiefschläge gemeistert haben. Sie waren mir beide von Anfang an sympathisch. Nebenbei erfährt man auch einiges Wissenswertes über die Gegenden, in denen sie lebten. Zudem gibt es einige Nebengeschichten, die ich nicht minder interessant fand. Fazit: "Ritter Sport - Ein Traum von Schokolade" gibt einen tollen Einblick in die Anfänge der Firmengeschichte und deren Erfolge. Ich habe den Roman begeistert gelesen und gebe gerne eine Leseempfehlung.

Ritter Sport - Eine Erfolgsgeschichte.
4

Nur wenige von Euch sagt sicherlich der Name des Ortes Waldenbuch oder der Name Clara Ritter etwas. Zwei Dinge, die wenige mit dem Schokoladenhersteller „Ritter Sport“ verbinden. 1932 hat Clara Ritter die quadratische Schokolade, die in jede Jackentasche passt erfunden und den Grundstein für eine der bekanntesten Schokoladenmarken in Deutschland geschaffen. Die bekannten Autoren Eva-Maria Bast und Jorn Brecht nahmen unter dem Pseudonym Romy Herold diese schokoladige Geschichte zum Anlass, einen rund 500seitigen historischen Roman zu schaffen und unter die Leserschaft zu bringen. Geboren wurde die einstige Erfinderin Clara Göttle, später Ritter, am 2. Dezember 1877 in Tomerdingen (Baden-Württemberg). Bereits als Kind half sie als eins von vielen Geschwistern in der elterlichen Gastwirtschaft aus, in der die Geschichte des Buches beginnt. In der elterlichen Gastwirtschaft kommt sie durch einen Kunden zum ersten Mal in Berührung mit Schokolade, die sie zum Probieren angeboten bekommt. Ihr wird sofort klar, dass sie diese süße Köstlichkeit später einmal zu ihrem Beruf machen möchte. Ziemlich detailliert wird diese Geschichte auf den folgenden Seiten beschrieben. Am 7. Mai 1909 mit 32 Jahren eröffnet Clara ihre erste Schokoladen- und Zuckerwarenhandlung, die vom ersten Tag an ein voller Erfolg war. In diesem lernte sie ihren Ehemann und Konditor Alfred Ritter kennen, den sie 1912 heirate und im gleichen Jahr die Schokoladenfabrik Ritter gründete. In den folgenden Jahren müssen diese mit ihrem Familienunternehmen gegen den Krieg kämpfen und sich gegen Widerstände zur Wehr setzen, um das Familienunternehmen in eine glänzende Zukunft zu führen. Die Geschichte lässt sich gut lesen und ist sehr detailliert und geschichtlich geschildert. Persönlich hätte ich mehr um die Geschichte der eigentlichen Schokolade gewünscht, wie z. B. Entwicklung der Sorten und wie begeistert man an die Sache rangeht. Daher konnte mich die Geschichte nicht in allen Punkten überzeugen. Die Schreibweise ist verständlich und die Geschichte gut recherchiert. Hier kann man nicht meckern. Für alle geschichtsbegeisterten Lesern ist das Werk die perfekte Leselektüre.

3.5

Gelungene Mischung aus Fiktion und realen historischen Bezügen.

Der Roman bietet einen atmosphärisch dichten Einstieg und schön ausgearbeitete Protagonistinnen, was mich sofort abgeholt hat. Leider konnte das letzte Drittel dieses Niveau nicht halten: Die Ereignisse folgen zu schnell aufeinander, es entstehen größere erzählerische Lücken und der Spannungsbogen bricht spürbar ein. Auch die Darstellung der Entwicklung der Firma Ritter Sport bleibt etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Insgesamt jedoch ein angenehmer, gut zu lesender historischer Roman.

4

Die Geschichte der Familie Ritter. Manchmal etwas zäh, während andere Phasen nur kurz und knapp beschrieben werden. Beeindruckend wie diese Frau von Kindesbeinen an ihren Lebenstraum Schritt für Schritt erreicht. Die schwäbische Sprache kann man in diesem Roman mögen oder sie auch als nervend empfinden.

4

Bewegende Lebensgeschichte - spannend erzählt. Ich fand es nur schade, dass insbesondere in der zweiten Hälfte immer wieder spannende Momente mit einem Cliffhanger zum Kapitel- oder Abschnittsende versehen und dann im nächsten Kapitel oder Abschnitt nicht wirklich auserzählt, sondern nur kurz in 1-2 Sätzen die Auflösung geschildert wird. Das hat mich irgendwann genervt und hat auch viel vom Spannungspotenzial leider genommen.

5

«…, Frauen von heute sind nämlich ein Problem für Männer von gestern, …» -aus Ritter Sport, Ein Traum von Schokolade- Ja, eine Frau von heute war Clara Göttle in der Tat. Als sie mit 10 Jahren das erste Mal in ihrem Leben Schokolade genascht hat, war für sie ihre Zukunft klar. Sie will ein eigenes Lädle besitzen und Schokolade verkaufen. Diesen Traum verwirklichte sie sich, mit Hilfe ihrer Freundin Sofie, Jahre später tatsächlich. Sie ging immer mehr davon aus, dass sie als selbständige Geschäftsfrau ihr Leben unverheiratet als «alte Jungfer» verbringen wird, denn ihren gelebten Traum für einen Mann oder eine Familie aufzugeben kam für Clara nicht in Frage. Dass beides, mit dem richtigen Mann an ihrer Seite, möglich ist, erfuhr Clara als sie Alfred Ritter kennen und lieben lernte. Mit ihm verbrachte sie ihr ganzes Leben, zusammen gingen sie durch gute und auch harte Zeiten und legten zusammen den Grundstein für eine Firma die noch heute Bestand hat. Fazit: Eva-Maria Bast und Joern Precht beweisen einmal mehr, warum die beiden zu meinen Lieblingsautor*innen gehören. Sie verstehen es, hervorragende Recherchearbeit in einen fesselnden historischen Roman zu verpacken. Der Lebensweg von Clara Göttle ist echt und authentisch beschrieben, ich spürte das ganze Buch über ihre enge Verbindung zu ihrer Familie und ihrer Heimat, aber auch zu ihrer Freundin Sofie und der Liebe zu Schokolade. Obwohl viele verschiedene Personen im Lauf der Geschichte vorkommen, verlor ich nie den Überblick, zudem befindet sich am Schluss des Buches eine Figurenübersicht, was ich immer sehr schätze. Die Briefe an ihre Schwester Beata sowie die eingeflochtenen schwäbischen Sätze, verleihen dem Roman eine Leichtigkeit, die mir gut gefallen hat, werden doch auch schwere Themen wie der Nationalsozialismus und der zweite Weltkrieg nicht außen vor gelassen. Dieses Buch ist eine mitreißende Romanbiografie über die außergewöhnliche Bauerntochter Clara Göttle und eine faszinierende Firmenbiografie über die heutige Alfred Ritter GmbH. Und wer sich fragt, warum die Ritter Sport Schokolade quadratisch ist, findet die Antwort ebenfalls in diesem Buch. :-)

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3

Mir hat der Spannungsbogen gefehlt. Eher langweilig

3

Nachdem ich bei der Lesung der Autoren war, hab ich mehr von diesem Buch erwartet. Ich fand es ganz nett zu lesen, aber der Schreibstil ist etwas flach. Ich weiß nicht, ob ich nochmal ein Buch der beiden Autoren lesen würde.

4

Die Entstehungsgeschichte von Ritter Sport in einen unterhaltsamen Roman zu verpacken ist gelungen. Viele historische Personen und Ereignisse wurden augenscheinlich gut recherchiert und in die Handlung integriert.

4

Schöner historischer Roman, aber etwas zu wenig Schokolade!

Das Buch lies sich super lesen, es gab viele historische Einflüsse und Ergebnisse, die erzählt wurden und auch natürlich viel auf regionale Ereignisse eingegangen, die sind bestimmt nochmal spannender, wenn man selbst die Gegend gut kennt. Spannend war auf jeden Fall über die Gründer der Ritter Sport Schokolade zu erfahren, auch wenn ich mir da etwas mehr Fokus drauf gewünscht hätte. So geht es lange Zeit nur um die Schokoladengeschäfte und die Kriege (was sicherlich auch einfach sehr wichtige Punkte in der Geschichte von Clara Ritter waren), aber ich habe mir etwas mehr von „Ritter Sport“ erwartet. Mehr zur Entstehung, zum Firmenausbau, zur Ideenfindung etc. Das kam zwar auch irgendwie vor, leider erst gefühlt auf den letzten 20% des Buches. Da habe ich mir vom Titelnamen einfach mehr erhofft. Dennoch ein sehr interessanter Einblick!

Schöner historischer Roman, aber etwas zu wenig Schokolade!
4

Die Geschichte über die Entstehung der berühmten Ritter Sport Schokolade ist interessant und lässt den Leser "hinter die Kulissen" schauen. Schon als kleines Mädchen war Clara Göttle von Schokolade fasziniert. Sie ging ihren Weg als Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts alleine und behielt ihre Zielstrebigkeit auch noch, nachdem sie Alfred Ritter kennenlernte. Die beiden schufen ein heute weltweit agierendes Unternehmen, trotz aller Widrigkeiten. Auch zwei Weltkriege konnten das Unternehmen nicht in die Knie zwingen. Beim lesen habe ich mir an der ein oder anderen Stelle nochmal eine Jahresangabe gewünscht und auch noch genauere Erklärungen. Dennoch fand ich das Buch wirklich gut.

5

Mitreißende Familiengeschichte

Als die junge Clara Göttle zum ersten Mal ein Stück Schokolade probiert, weiß sie sofort, dass sie eines Tages ihr eigenes Schokoladengeschäft eröffnen möchte. Sie experimentiert bei ihren Eltern in der Gaststätte herum bis sie letztendlich eine Ausbildung in Ulm bei einem Feinkostgeschäft beginnt. Hier arbeitet sie einige Jahre, aber der Traum es eigenen Ladens ist immer noch da. Diesen erfüllt sie sich dann mit einer ihrer Schwestern. Und schließlich lernt sie Alfred Ritter kennen und lieben. 1912 legen sie gemeinsam den Grundstein für eine Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik. Clara erfindet ein paar Jahre später eine quadratische Tafel, welche viel stabiler ist und in der Tasche nicht mehr zerbricht - die Ritter Sport. Aber der Weg ist steinig denn sie müssen u.a. zwei Weltkriege überstehen. 🍫 Wer kennt sie nicht, die Alrika? Okay, sagte mir vor diesem Buch auch nichts. Alrika stammte ebenfalls aus dem Hause Ritter und es gab sie bereits vor der berühmten Ritter Sport. Dieses und vieles mehr erfährt man durch das Autorenduo Romy Herold. Aber es geht nicht nur um die Firmengeschichte, sondern vor allem um das Leben von Clara Ritter. Wir begleiten sie von ihrer Kindheit bis ins hohe Alter. Sie hatte Leidenschaft, Visionen und Durchhaltevermögen. Ich finde sie war sehr beeindruckend, genauso wie ihre Freundin Sofie (im Hörbuch redet sie so wunderbar Schwäbisch), die noch etwas resoluter war und einen gewissen Humor mit ins Buch gebracht hat. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Hier wurden historische Fakten großartig mit Fiktion verwoben und herausgekommen ist ein spannender Roman über die Geschichte von Ritter Sport und vor allem über eine starke Frau. Auch das Nachwort ist sehr lesenswert. 🍫 Mitreißende Familiengeschichte

Mitreißende Familiengeschichte
5

Quadratisch, praktisch, gut Als die kleine Clara ein Stück Schokolade geschenkt bekommt, beschließt sie, Süßwarenhändlerin zu werden. Gesagt, getan, durch die Verbindung ihrer Eltern hat sie die Möglichkeit Handelsmamsell zu werden, der Grundstein für die Umsetzung ihres Traums und die Erschaffung einer Schokolade, die uns allen bis heute bekannt ist. Quadratisch, praktisch, gut, so kann man die Ritter Sport Schokolade am besten beschreiben. Was dahinter steckt und wie es dazu gekommen ist, damit hat sich das Autorenduo Eva-Maria Bast und Jørn Precht als Romy Herold beschäftigt. In „Ritter Sport - Ein Traum von Schokolade“ stellen sie die Firmengründerin Clara Götlle und deren Mann Alfred Ritter vor. Der Leser lernt Clara von Kindheit an kennen und wird sozusagen mit ihr älter. Schon das Cover des Buches erinnert an die bekannte Schokolade. Das Buch ist in drei Zeitteile unterteilt. Jeder Kapitel hat eine Nummer, die in der Form der typischen Ritter Sport Schokolade dargestellt wird. Das hat mir ausnehmend gut gefallen. Auch im allgemeinen konnte mich das Autorenduo von der ersten Seite an mitnehmen und die Seiten flogen auch nur so dahin. Mir gefällt, dass die Autoren die Geschichte nicht unnötig in die Länge gezogen haben und das Buch als Einzelbuch erschienen ist. Allerdings wird der Anfang ausführlicher erzählt, während das Ende dann roch recht schnell erzählt wird. Da hat mir allerdings gefallen, dass dies meist in Form einer Art Rückblende erfolgt ist, die jeweils ein Protagonist vollzogen hat. Clara Göttle kommt als sehr sympathische und strebsame Frau rüber, der die Familie alles bedeutet. Was oftmals als negativ angesehen wird, ich aber sehr authentisch fand, war die Sprache der Eltern. Die Darstellung des Dialekts hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings hat es mir bei Sofie Mannheimer nicht wirklich gefallen. Hat sie zum Anfang noch hochdeutsch gesprochen, kam zum Ende hin immer mehr der Dialekt durch, was für mich nicht passend war. Ähnliches fiel mir am Ende bei Clara auch hin und wieder auf. Das Nachwort mit den Erklärungen fand ich auch sehr gelungen, da man hier wieder nachvollziehen konnte, was nun fiktiv und was richtig ist, aber vor allem gibt es einen Überblick über die weitere Entwicklung der Firma Ritter. Mein Fazit: Wie immer haben Romy Herold hier meinen Geschmack getroffen. Sie stellen hier mal wieder die Firmengeschichte eines allen bekannten Schokoladenherstellers mitreißend dar. Wer also sowohl die Romane des Autorenduos, als auch die von Eva-Maria Bast mag oder sich für die Geschichte erfolgreicher Unternehmen interessiert, ist hier absolut richtig.

4

Ein Traum von Schokolade

Von Anfang an hat mich das Buch gefesselt und mir das Gefühl gegeben, ich sei live an Claras Seite dabei. Ich habe zum Teil richtig mitgefiebert, ob denn alles so verlaufen wird, wie sie es sich gewünscht hat. 1 Stern Abzug gibt es jedoch, da im Buch zum Teil die Leute schwäbisch reden (nicht falsch verstehen, ich spreche selbst schwäbisch). Leider fehlte mir da der "rote Faden", so spricht Claras Mutter schwäbisch, der Rest der Familie jedoch nicht. Auch sprechen manche Figuren Hochdeutsch und plötzlich ist ein einzelnes schwäbisches Wort im Satz. Ebenfalls hat mich folgendes stark gestört: Aber davor zur Sicherheit eine ****Spoilerwarnung**** Als Alfred Ritter verstirbt, wird als Todesursache seine Diabetes Erkrankung genannt. Dass er Diabetes hatte, wurde aber nie nachgewiesen. In der Danksagung steht zwar, dass Wissenslücken mit der Fantasie der Autoren gefüllt wurden, diese hätte aber sauberer ausgearbeitet werden können. Es wird im Buch mal erwähnt, dass er Diabetes hat & Insulin benötigt, aber es kam sehr unsauber recherchiert rüber.

4

Sehr spannend 🫶🏼

Ich hab mich für dieses Buch und die Geschichte sehr interessiert und fand sie auch super informativ. Ich liebe Bücher, wo man etwas liest und es hat nicht enttäuscht. Es waren nur sehr viele Namen, vor allem am Ende kamen noch einmal viele dazu. Und manchmal hat man zu sehr gemerkt, dass ein Fakt über die Entstehungsgeschichte auf Krampf versucht wurde in eine lockere Unterhaltung einzubringen. Sonst super toll.

3

Es war auf jeden Fall sehr interessant so vieles über die Geschichte meiner liebste Schokoladensorte zu erfahren. Der Schreibstil hat mir aber nicht so gefallen. Es wird ständig wenn Figuren auftauchen nochmal erwähnt wer das ist. Zum Beispiel "Adoptivsohn Victor", "Ziehmutter Anna"...

4

Ich fand es super interessant, was auch daran liegt, dass ich es mag, wenn solche "Autobiographien" in die Roman Form verpackt sind. Nicht ultra spannend, kein übermäßiger Herzschmerz oder Liebe und Leidenschaft, aber einfach eine schöne Erzählung, wie Ritter Sport entstanden ist verwoben mit den Schicksalen der Familie Ritter und den 1900er Jahren.

Ich fand es super interessant, was auch daran liegt, dass ich es mag, wenn solche "Autobiographien" in die Roman Form verpackt sind.
Nicht ultra spannend, kein übermäßiger Herzschmerz oder Liebe und Leidenschaft, aber einfach eine schöne Erzählung, wie Ritter Sport entstanden ist verwoben mit den Schicksalen der Familie Ritter und den 1900er Jahren.
4

Ich muss gestehen, dass mich der schwäbische Dialekt schon sehr genervt hat. Obwohl ich auch aus Baden-Württemberg komme fand ich es sehr anstrengend und teilweise auch langweilig zu lesen. Ich habe dann auf das Hörbuch gewechselt und das war die richtige Entscheidung. Es war genial gelesen und da hat der Dialekt auch richtig gut gepasst und hat die Geschichte aufgelockert. Ich habe jetzt richtig Lust bekommen mal wieder zu Ritter Sport nach Waldenbuch zu fahren. Das ist auf jeden Fall einen Ausflug wert.

3.5

Viele Personen, viele Informationen

Es war ein wilder Ritt durch die ca 70 Jahre von Clara. So viele Namen und Persönlichkeiten, Ereignisse, Hoffnungen, Träume, Leid.... Gut verknüpft und sehr interessant. Wenn auch mir zu viel von allem

4

Verführerisches Aroma und zart-schmelzender, vollmundiger Geschmack. Als die junge Clara zum ersten Mal ein Stück Schokolade probiert, weiß sie sofort, dass sie die süße Köstlichkeit zu ihrem Beruf machen will. 1912 legt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Alfred Ritter den Grundstein für eine Schokoladen- und Zuckerwarenfabrik. Clara erfindet schließlich eine quadratische Tafel, deren zahlreiche Sorten das Zeug haben, die Welt zu erobern. Doch der Weg bis dahin ist steinig – und nicht nur ein Mal muss sich das Paar gegen Widerstände zur Wehr setzen, um das Familienunternehmen in eine glänzende Zukunft zu führen.

Meine Meinung ⬇️: Tolles Buch, spannend interessant, gut recherchiert, man erfährt vieles über die Familie Ritter. Was ich sehr gut fand, in diesem Buch wird vor allem Clara hervorgehoben, eine starke taffe Frau, die zu dieser Zeit es wagt ein eigenes Geschäft zu eröffnen, sie kämpft sich durch ist bei allen beliebt, trotz Widerstände schafft sie es immer, tolle Frau. Wer Bücher über Familiensaga‘s mag ist hier genau richtig. Von mir 4/5⭐️ Es hat sich anfangs bisschen gezogen aber ansonsten gut 👍

4

Nachdem ich letztens schon einen Roman gelesen habe, der sich um Lindt & Sprüngli drehte, war jetzt Ritter Sport dran. Ich hatte einen Roman über die Entstehung der Firma erwartet, ein wenig lehrreich, ein wenig leichte Unterhaltung. Was ich nicht wusste: Die Firma wurde über die Zeit des Nationalsozialismus gegründet und die Geschichte behandelt auch sehr viel Aspekte dazu, was für mich aufgrund der aktuellen Lage wirklich keine entspannte Lektüre war. Nie wieder ist jetzt! Falls ihr also überlegt, dieses Buch zu lesen, dann habt bitte im Hinterkopf, dass es nicht immer schokoladig süß zugeht. Geschrieben ist das Buch aber so, dass es sich sehr flüssig wegliest. Ich habe keine 24 Stunden gebraucht. Die Anmerkungen am Ende lesen sich zwar wie eine einzige lange Werbung, aber ich mochte das Buch trotzdem.

3

Viel Geschichte und wenig Infos zum Hauptthema

Ansich ist dieser Roman gut geschrieben und hat auch eine schöne Mischung aus Realität und Fiktion. Allerdings ist mir das viel zu viel Geschichtliches gerede. Es wird recht wenig von der Entstehung der Rittersport Schokolade beschrieben. Leider kommen auch Fehler vor. Z.b. erst heißt es sie ist 35 und ein paar Seiten weiter feiert sie erst den 34 Geburtstag ohne ersichtlichen Zeitsprung. Auch werden Namen oder eine Todesursache durcheinander gebracht.

5

Besser geht’s nicht

Das Buch war von der ersten bis zur letzten Seite derart interessant, das habe ich bisher noch nicht so oft erlebt. Ich mochte das Buch gar nicht weglegen, hätte es am liebsten auf einen Rutsch gelesen. Der Schreibstil der Schriftsteller gefällt mir sehr gut! Und die Geschichte: einfach toll, was Familien erschaffen können mit allen Hindernissen und Schicksalsschlägen.

4

Ich mochte das Buch echt gerne, aber der schwäbische Dialekt ist echt anstrengend zu lesen. (Daher einen Stern weniger) Trotzdem hat es die Autorin geschafft eine spannende Geschichte zu schreiben, die sowohl informativ als auch sehr unterhaltsam ist.

4

Bittersüß und voller Hoffnung

Worum geht’s? Schon immer war es Claras großer Traum, ein eigenes Schokoladengeschäft zu führen. In Cannstatt kann sie sich diesen endlich erfüllen und nicht nur das, kurze Zeit später lernt sie den Schokoladenhersteller Alfred Ritter kennen und lieben. Meine Meinung: Der von dem Autorenduo Eva-Maria Bast und Jorn Precht unter dem Pseudonym Romy Herold veröffentlichte historische Roman „Ritter Sport – Ein Traum von Schokolade“ ist wirklich wundervoll geschrieben und gut recherchiert. Der Schreibstil hat mich sofort hineingezogen in das Leben von Clara und ihren Lieben. Wobei wir auch schon bei den Protagonisten wären, allen voran natürlich Clara. Ich mochte sie sehr gerne, diese starke und empathische Frau, die auf der einen Seite absolut ehrgeizig ist, auf der anderen Seite aber auch immer zur Stelle, um zu helfen. Gut gefallen hat mir auch ihre beste Freundin Sofie. Und natürlich alle anderen Verwandten und Bekannten. Es war schön, alle in dem Roman kennenlernen und ein Stück begleiten zu dürfen. Denn die Geschichte von Clara und ihren Lieben ist wirklich spannend. Wir erleben hier so unheimlich viel. Sei es der Krieg und die Einschränkungen denen die Betriebe ausgesetzt waren. Die Verfolgung der Juden, die Zwangsenteignungen. Aber auch Claras Erfolg. Von ihrem ersten eigenen Laden bis hin zur ersten quadratischen Ritter Sport war es einfach herrlich, alles mitzuerleben. Das Buch war ein absolutes Auf und Ab der Gefühle! Es war schön und traurig, zum Lachen und Hoffen. Wirklich die gesamte Gefühlspalette kam hier zum Einsatz und beim Lesen konnte ich total mitfiebern. Was mir allerdings etwas gefehlt hat, war die Geschichte der Schokolade selbst. Hier ging es mehr um Clara, als um die Schokolade. Da hätte ich vom Buchtitel her noch gerne viel mehr Details erfahren. Über Herstellung, Entwicklung, die Arbeit in der Fabrik, und, und, und. Aber das nur am Rande, das Buch konnte mich dennoch komplett fesseln und verzaubern und nicht nur Schokoladenfans werden hiervon begeistert sein. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung! Fazit: Mit „Ritter Sport – Ein Traum von Schokolade“ schreibt das Autorenduo hinter dem Pseudonym von Romy Herold ein wirklich spannendes, emotional fesselndes Buch, das mich von der ersten Seite an in seinen süßen Bann gezogen hat. Clara ist eine wirklich wundervolle Frau, die ich gerne begleitet habe. Auch ihre Lieben sind so toll dargestellt, dass ich sie direkt alle ins Herz geschlossen hatte. Das Buch war eine wundervolle Achterbahn der Gefühle, die geschichtliche Fakten perfekt mit der Fiktion vermischt. Alles war m.E. gut recherchiert, nur über die Produktion der Schokolade selbst hätte ich zu gerne noch mehr erfahren, die kam leider eher am Rande vor. Dennoch von Herzen 4 Sterne für diesen wundervollen Roman, der mich aufs Beste unterhalten hat!

Bittersüß und voller Hoffnung
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Historienroman - und der Mensch lernt nicht dazu

Zugegeben, ich hatte mir inhaltlich etwas anderes vorgestellt. Irgendwie dachte ich, dass es vorrangig um die Entwicklung der verschiedenen Produkte gehen würde. Doch dafür können ja die Autor:innen nichts. Das Buch liest sich angenehm. Manchmal sind es ziemlich viele Protagonisten, so dass ich mir die Figurenübersicht an den Anfang gewünscht hätte, statt ans Ende, wo man sie erst findet, wenn man das Buch fertig gelesen hat. Besonders für diejenigen, die eher längere Pausen beim Lesen machen. Ich hatte das Buch innerhalb von gut drei Tagen durchgelesen, was aufgrund der zeitlichen Unterteilung der Kapitel überhaupt kein Problem ist. Man kann dem geschichtlichen Geschehen sehr gut folgen. Geschieht sehr viel - ja, definitiv. Immerhin geht es hier um das Leben einer Frau und ihre Familie und Freunde. Berührt es emotional? Nicht so wirklich. Dafür ist es nicht „warm“ genug geschrieben. Durch die Fülle der Personen konnte ich zu keiner wirklich eine Beziehung entwickeln. Anfangs, als Clara noch jung war ging dies noch recht gut, doch im Laufe des Buches nahm das Tempo gefühlt zu. Darunter haben die Darstellungen des Protagonisten deutlich gelitten. Gefühlsregungen gab es kaum. Wirklich emotionsgeladene Szenen wurden sehr sachlich dargestellt. Schade irgendwie. Die Schilderungen des 2. WK haben mich erneut bedrückt. (Habe erst vor kurzem eine Reihe mit historischen Romanen abgeschlossen). Unsere Vorfahren haben all das schon erlebt, was sich derzeit abspielt. Muss sich wirklich alle 100 Jahre ähnliches wiederholen? Sind wir nicht endlich schlauer? Wer sachliche Aneinanderreihungen geschichtlicher Ereignisse ohne viel Schnickschnack mag, wird dieses Buch lieben. Alle anderen sollten sich vllt andere Werke suchen.

5

Spannendes Buch auf realer Basis

Ich fande die Erzählung der Lebensgeschichte von Clara Ritter unheimlich fesselnd. Neben der Entstehung von Ritter Sport wurde die Geschichte auch historisch eingebettet. Die Charaktere waren mir durchweg sympathisch und ich habe viel mitgefiebert.

5

Wer kennt sie nicht, die bunten, quadratischen Schoko-Tafeln? In diesem Roman wird die Geschichte rund um Clara Ritter geb. Göttle in wirklich schöner Erzählweise nachgegangen. Mir gefiel besonders die Unterteilung in jeweilige Jahresbereiche, die Einbindung der vielen Freunde und Familienmitglieder. Es gab Stellen an denen ich herzlich gelacht habe und manche an denen ich auch Tränen in den Augen hatte. Absolute Empfehlung!

3.5

Ganz süße Geschichte über Clara Göttle und die Zeit in der Sie gelebt hat, leider aber sehr langatmig. Das lesen ist häufig konfus: Handlungsstränge werden manchmal in Kapiteln begonnen, dann im nächsten aber nicht zu Ende erzählt, Sprache wird manchmal geschwäbelt geschrieben, wodurch der Lesefluss sehr beeinträchtigt wird. Außerdem habe ich bei dem Buchtitel mehr über Firmengeschichte an sich erwartet, diese wurde aber nur am Rande immer mal wieder angeschnitten. Es ist ein schönes Buch, wenn man historische Romane mag und etwas zum nebenbei weg lesen möchte.

3.5

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil liest sich sehr gut. Die Geschichte über die Familie Ritter berührt und hat mich sehr fasziniert. Absolute Empfehlung!

3

Äußerst gemischte Gefühle...

Die Story war an sich gut recherchiert, die Firma Ritter kam für mich aber definitiv zu kurz. Da hätte ich wahrscheinlich aus den hinten im Buch angegebenen Quellen mehr erfahren. Mein großer Bruder (in Waldenbuch geboren) hat mehr zur Firma Ritter zu erzählen gehabt. Die Beschreibungen der Herstellung von Schokolade waren mir zu dürftig, da hatte ich mehr erwartet. Was mir aber echt den Rest gegeben hat, war das dauernde Geschwäbel. Das hat mit Lokalkolorit dann für mich nichts mehr zu tun, wenn die Protagonist:Innen immer ins Lädle gehen, um dort Weckle fürs Büble zu kaufen... Ich bin selbst aus Baden-Württemberg (aus Nordbaden), aber auch in diesem Bundesland wird durchaus auch deutsch gesprochen. Ohne dauernde Verniedlichung! Tut mir leid, aber mehr als 3 Sterne sind da nicht drin! Da bin ich von Eva - Maria Bast besseres gewohnt...

5

Sehr spannendes Buch mit Einblicken in das Schwäbische Leben von von Beginn der 1900er Jahre bis Mitte 1950.

Sehr interessantes Buch über die Geschichte 2er Frauen im beginnenden 20. Jahrhundert. Es geht neben Ritter Sport viel auch über die verschiedenen Zeiten und den Wandel der sich über die Jahre vollzieht. Viele Dinge, die wichtig waren, wurden auch angesprochen und nebenbei erfährt man auch etwas über die Lebenswelt im Schwabenland. Original schwäbische Mundart ist regelmäßig im Buch zu finden. Außerhalb des Schwabenlande allerdings doch schwer zu verstehen und komisch zu lesen, für Schwaben selbst bestimmt nett.

Sehr spannendes Buch mit Einblicken in das Schwäbische Leben von von Beginn der 1900er Jahre bis Mitte 1950.
2.5

Tolle Geschichte mau umgesetzt

Worum geht's? Wer kennt sie nicht, die quadratisch, praktisch gute Ritter Sport Schokolade? "Erfunden" hat sie Clara, die Frau des Firmengründers. Um ihre Geschichte geht es in diesem Buch. Das Thema bietet viel Potential, aber leider wurde es meiner Meinung nach nur sehr schlampig umgesetzt. Zu Anfang erfahren wir viel von Claras Werdegang und ihrer Familie, wie sie zur Schokolade kam und auch einiges historisches. Das war für mich noch der beste Teil des Buches. Die Geschichte ist für mich grundsätzlich sehr interessant, aber leider fand ich den Erzählstil sehr hölzern. Es werden Details ausführlich erzählt und beschrieben, aber die bahnbrechende Idee der quadratischen Tafel wurde mit einem Satz abgehakt. Für mich wurden hier viele Anekdoten, Personen und Begebenheiten untergebracht, die nicht zwingend für die Geschichte wichtig sind. Außerdem störte mich das quasi nicht vorhandene Lektorat, es gab zahlreiche Logikfehler. Fazit: gewollt, aber nicht gekonnt. Sehr schade, ich fand Clara und Alfred ein sehr spannendes Paar!

5

So eine schöne aber auch traurige Geschichte

Da ich selbst gerne Süßigkeiten, insbesondere Schokolade esse und natürlich auch von Ritter Sport, hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Ich fand es total interessant, wie weit die Geschichte zurückgeht und wie sich alles entwickelt hat. Da das Buch als eine Geschichte geschrieben ist und nicht nur Fakten erzählt werden, was die Geschichte total anschaulich und es war spannend, die verschiedenen Erlebnisse mit den einzelnen Personen mitzuerleben. Traurig fand ich die Auswirkungen der Weltkriege und das doch häufig auch Personen im Jungen Alter plötzlich verstarben. Umso beeindruckender finde ich aber, das Ritter Sport nach den Kriegen wieder erweitern konnte und die ganze Zeit über bis heute in Familienhand ist . In Zukunft werde ich beim Ritter Sport essen an dessen Geschichte zurück denken. Wer auch gerne etwas anschauliches liest, eine Geschichte die auf wahren Begebenheiten beruht und was man auch heute noch kennt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

5

Appetit auf Schokolade gesichert.

Sehr schöner und informativer Roman. Die Familiengeschichte ist sehr berührend und man erfährt viel nebenbei über die Schokoladenherstellung.

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