All die verdammt perfekten Tage
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Description
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass Violet neben ihm steht und offenbar über dasselbe nachdenkt. Auf diesen ersten gemeinsamen Moment folgen viele weitere. Finch merkt, dass er bei Violet er selbst sein kann. Und Violet lernt durch Finch, jeden einzelnen Augenblick wieder zu genießen. Aber während Violet die Welt neu entdeckt, verliert Finch immer öfter den Mut zum Leben …
Book Information
Author Description
Jennifer Niven wuchs in Indiana auf, dort, wo auch All die verdammt perfekten Tage spielt. Mit der herzzerreißenden Liebesgeschichte von Violet und Finch hat sie Verlage in aller Welt begeistert – die Rechte wurden in über 32 Länder verkauft. Der Roman stürmte kurz nach Erscheinen nicht nur die New-York-Times- sondern auch die SPIEGEL-Bestsellerliste, und eine Hollywoodverfilmung ist ebenfalls in Planung. Heute lebt die Autorin mit ihrem Verlobten und ihren »literarischen« Katzen in Los Angeles.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
""The cadence of suffering has begun"- Cesare Pavese I. Am. In. Pieces."
Es war ein wunderschönes, trauriges Buch. Ich hatte schon so eine Vorahnung was am Ende passieren soll, aber als es dann tatsächlich kam, hat es mich so aus dem Konzept gebracht, dass ich einfach nur noch heulen konnte. Weder Theodore noch Violet haben dieses Ende verdient. Ich konnte mich nur sehr schwer in die Charaktere hineinversetzen, nicht weil es schlecht geschrieben war, sondern, weil sie so viel Leid erlebt haben, das man sich nur schwer vorstellen kann... Ein Muss für emotionale Leser.

All die verdammt perfekten Tage hat mich gleichzeitig berührt und traurig gemacht. Das Buch erzählt sehr ehrlich von Einsamkeit, psychischen Problemen und davon, wie zwei verletzte Menschen sich gegenseitig Halt geben. Besonders schön fand ich, dass die Geschichte trotz der schweren Themen viele warme und ruhige Momente hat. Gleichzeitig bleibt am Ende ein trauriges Gefühl zurück, weil das Buch zeigt, wie kompliziert das Leben manchmal sein kann. Insgesamt ein emotionaler Roman, der nachdenklich macht und noch länger im Kopf bleibt.
„ <<You deserve better. I can‘t promise you I‘ll stay around, not because I don‘t want to. It‘s hard to explain. I‘m a fuckup. I‘m broken, and no one can fix it. I‘ve tried. I‘m still trying. I can‘t love anyone because it‘s not fair to anyone who loves me back. I‘ll never hurt you, not like I want to hurt Roamer. But I can‘t promise I won‘t pick you apart, piece by piece, until you‘re in a thousand pieces, just like me. You should know what you‘re getting into before getting involved. >>“
Wo fang ich nur an? Also ich hatte sehr große Erwartungen an das Buch, weshalb ich es mir extra etwas aufgehoben habe, um es auch wirklich komplett fühlen zu können. Doch, trotzdem hatte ich so meine Probleme mit dem Buch. Ich hab etwa nach den ersten 80 Seiten erstmal etwas mit dem Lesen pausiert, da es mir irgendwie zu blöd war. Gar nicht so wie erwartet. Wirklich stumpf und irgendwo auch langweilig. Dann wurde es weitergelesen und es gab hin und wieder auch berührende Szenen, doch richtig besonders waren die auch nicht. Vielleicht lag es insgesamt unter anderem auch an den Charakteren und ihrer Gefühlswelt. Violet war für mich von Anfang an im Buch nicht greifbar. Das mit ihrer Schwester ist tragisch, aber es hat mich auch irgendwie nicht weiter bewegt. Selbst mit Finch wurde ich nicht wirklich warm. Vielleicht ist diese ungenaue Beschreibung aber auch insgesamt gewollt, um es auch realistischer zu machen. Es gab so ungefähr im letzten Drittel eine Szene, ab welcher ich wirklich mit ihm mitfühlen konnte. Daraufhin habe ich ihn auch wirklich verstanden und mitgefühlt. Der Part mit den Charakteren war im Film auch anders. Da konnte ich mit Violet wiederum mitfühlen, doch ohne Vorwissen aus dem Buch hätte ich das selbe bei Finch nicht gekonnt. Zum Schreibstil kann ich wenig sagen, da ich teilweise der Meinung bin, englische Bücher teilen irgendwie, vor allem im Young-Adult Bereich, einen ähnlichen Schreibstil. Sonst: Es zog sich beim Lesen etwas, doch im Nachhinein war es doch irgendwie nicht total schlecht. Sogar auch selten ein wenig berührend. Zum Beispiel musste ich auch einmal ein paar Tränen aus meinem Gesicht wischen, bei der zweiten Szene am „Blue Hole“ ( um spoilerfrei zu bleiben, lasse ich es auch bei dieser Beschreibung ). Wegen dieser Szene übrigens gibt es sogar noch einen Viertel Stern mehr. 🙃 Deshalb 3,25 Sterne ⭐️

„,Nein. Du suchst deine Klamotten nicht danach aus, ob sie einem Mädchen gefallen - besonders nicht so einem Mädchen. Du suchst das aus, was dir gefällt. Wenn sie dich nicht mag, wie du bist, dann brauchst du sie nicht.’” „Und mit Bedauern verschwendet man bloß Zeit. Leb dein Leben so, dass du niemals bedauern musst. Es ist viel leichter, von Anfang an das Richtige zu tun, sodass man sich gar nicht erst zu entschuldigen braucht.“ „Ach übrigens. Wie beschissen die Sache auch geendet hat, du hast mir eins bewiesen, Ultraviolet. Es gibt sowas wie einen perfekten Tag.“ „Denn es geht nicht um das, was man mitnimmt, sondern um das, was man zurücklässt.“
Jennifer Niven schreibt mit einer unglaublichen Leichtigkeit, aber gleichzeitig auch so, dass es einen emotional fesselt und berührt und man einfach weiter lesen möchte. Auch die Erzählweise mochte ich sehr gerne, da sich die Kapitel aus Violets und Finch’s Sicht abwechseln, wodurch man beiden sehr nahe stand und sie gut nachvollziehen konnte. Violet und Finch an sich mochte ich sehr gerne, mit beiden bin ich schnell warmgeworden und sie waren mir sehr sympathisch. Einerseits Violet, die versucht, mit dem Unfall ihrer Schwester Elenor abzuschließen und sie erfährt auch viel Mitleid und ihr Leiden ist für viele offensichtlich. Im Gegensatz dazu Finch, der sein eigens Leiden versucht zu verstecken und alles mit sich selbst ausmacht, gleichzeitig aber auch unglaublich herzlich und auch fürsorglich ist und einen sehr vielfältigen Charakter aufzeigt. Die Beziehung der beiden gefiel mir sehr gut, denn sie waren zusammen einfach ein super Dreamteam, hören sich gegenseitig zu, muntern den anderen auf und reden auch darüber, wie es ihnen geht, wobei einige Szenen auch sehr lustig waren. Auch, wenn Finch bei seinem aktuell Zustand nicht ganz ehrlich war. Da wären wir auch schon bei dem Grund, warum ich dem Buch einen halben Stern abziehen musste: Es hat mich sehr stark gestört, dass Finch’s Familie sich sichtlich nicht für seine Gesundheit interessiert, wobei vielleicht einfach Anerkennung und Liebe von ihnen ihm geholfen hätte, sodass er sich dann auch noch anderweitige Hilfe geholt hätte. Ich glaube, wenn hier einige dringender gehandelt hätten, wäre es anders ausgegangen. Ich fand am Anfang zieht es sich etwas, aber allein für das letzte Drittel lohnt es sich schon sehr. Ich finde auch, dass das allgemein Thema des Buches sehr wichtig und gut, dass das Buch davon handelt, obwohl viele es als Tabuthema ansehen. Dieses Thema ist einfach sehr wichtig und der Appell am Ende noch wichtiger. Man darf nicht vergessen, dass sich, wie die Autorin am Ende sagt, alle 40 Sekunden weltweit ein Mensch umbringt und so Suizid begeht. Und das ist nicht wenig. Und genau deswegen ist Handeln wichtig und ein bisschen Aufmerksamkeit kann einiges ändern. Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen, der Schreibstil ist super flüssig und die Charaktere schließt man einfach nur ins Herz und das Thema ist extrem wichtig.

Eigentlich hätte dieses Buch 0 Sterne verdient, wenn man bedenkt, dass es mich emotional so auseinandergenommen hat.
„Ich versuche, so wenig Raum wie möglich zu beanspruchen und keinen Lärm zu machen, denn ansonsten könnte ich die Dunkelheit aufwecken. Ich will aber, dass die Dunkelheit weiterschläft.“
wunderschön und todtraurig
Zwei Jugendliche treffen sich zufällig auf der Plattform eines Glockenturms und beschließen spontan, nicht zuende zu bringen, wofür sie gekommen sind. Aber wer hat eigentlich wen gerettet? Und was braucht es, um den Lebenswillen zurückzubringen? Einer der Romane, die mich in den letzten 12 Monaten am meisten berührt haben. Ein Roman voller Schönheit, Hoffnung und Verzweiflung. (Ich empfehle das Hörbuch im englischen Original)
Ein Buch, das eine wirklich wichtige Thematik behandelt und dessen Facetten sehr überzeugend und nachvollziehbar darlegt. ✨
Finch und Violet begegnen einander auf dem Glockenturm der Schule - beide angetrieben durch ähnliche Motive. Es scheint unklar, wer letztendlich wen davor rettet, den letzten Schritt ins Nichts zu gehen. Fest steht aber, dass die Beiden im Rahmen eines danach folgenden Schulprojektes zusammenarbeiten müssen. Ihre Reise durch den Staat Indiana beginnt zunächst holprig, doch mit fortlaufender Zeit nähern sich Violet und Finch an, lernen voneinander, die Dämonen ihr tragischen Vergangenheit kurzzeitig auszublenden. Violets Leben beginnt sich ihr wieder in all seinen wundervollen Farben zu zeigen - sie beginnt, wieder zu leben, während Finchs Welt zunehmend enger und farbloser zu werden scheint. Das Buch stellt die Entwicklung der Charaktere sehr überzeugend dar. So war es für mich durchaus realistisch, dass die Beiden zum Anfang gewisse Startschwierigkeiten hatten, dann jedoch, im Verlaufe des Buches, weiter aufgeblüht sind. Ihre Gedanken wurden dabei sehr überzeugend skizziert, sodass es mir als Leser nicht schwer fiel, diese in ihrer vollumfassenden Form wahrnehmen zu können. Besonders das letzte Viertel des Buches hat mich sehr berührt und emotional zurückgelassen. [Das Englisch war für mich sehr gut verständlich, es ist also, meiner Meinung nach, auch für gelegentliche Englisch-Leser (wie mich) geeignet.] ✨

I liked it a lot- This felt like what The fault in our stars tried to be but better and I love both, Violet and Finch and learned a lot about different characteristics in people. I preferred Finch’s chapters because of his thoughts. They were interesting and loud and more than there should be and wild and scared. I’m not sure that I will watch the movie though, I heard quite often that it’s too far away from the book.
Wunderschön, tiefsinnig und bewegend
Normale Bücher vergisst man, erinnert sich vielleicht gerade noch vage an die Namen der Protagonisten oder einzelne Bilder, die man beim Lesen im Kopf hatte. Dieses Buch ist nicht normal. Finchs und Violets Geschichte hat mich tief bewegt. So sehr, dass ich sie wohl niemals vergessen werde. Ich erinnere mich an die vielen Taschentücher, die ich brauchte, an den besorgten Blick meiner Mutter, als sie nach Hause kam und mich aufgelöst und schluchzend auf dem Sofa entdeckt hat, an die Mischung aus Trauer und Glück, die dieses Buch zurückgelassen hat. Diese Geschichte ist besonders. So tiefgründig, so unkompliziert, so schwierig, so schön, so schmerzhaft. Ich kann den Schreibstil nicht mehr beurteilen, ob es Logiklöcher gab, oder die sehr sensiblen Themen hier immer richtig angegangen wurden. Aber ich weiß - selbst nach fast einem Jahrzehnt - was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Dass es mir Hoffnung gegeben hat, Freude, wie es mir das Herz gebrochen hat und vor allem wie es mich bezauberte.
Jennifer Nivens Schreibstil ist wunderschön
Achtung, diese Review könnte indirekt spoilern! Das Buch war wunderschön, ich habe viele „Lieblingsstellen“ markiert und ich habe es regelrecht verschlungen. Komisch ist: ich musste nicht weinen. Eigentlich muss ich bei solchen Büchern immer weinen. Vielleicht habe ich das Ende des Buches viel zu früh schon erahnt und deswegen nicht geweint. Jedenfalls an dieser Stelle eine fette Triggerwarnung bezüglich psychischer Krankheit und Suizid.
Berührend, eigensinnig, wunderbar!
Es handelt sich um ein Jugendbuch mit schweren Themen - Schuld, Verlust, Einsamkeit, psychischen Krankheiten. Und in dem Chaos all dieser Themen entwickelt sich ganz zart eine Freundschaft zwischen einem Mädchen, welches das Leben aus den Augen verlor und einem Jungen, der täglich in Gedanken dem Tod ins Auge blickt. Sehr berührender Roman! Der Film dazu war auch nicht schlecht.
"Denn es geht nicht um das, was man mitnimmt, sondern um das, was man zurücklässt." Puh, was soll ich sagen. Dieses Buch beschäftigt einen sehr. Fisch und Violet, beide geprägt mit negativen Erfahrungen. Beide am Ende ihrer Kräfte. Es ist erschreckend, wie viele Anzeichen es gibt, ohne dass man sie im Alltag nicht erkennt. Wie oft man wegschaut und am Ende es doch kommen sah. Dieses Buch macht deutlich, dass man mehr mit offenen Augen durch die Welt gehen sollte. Es hat mich sehr mitgenommen wie stark Menschen sind, die innerlich zerbrochen und gleichzeitig so schwach sind.
Das Buch hinterlässt viel Traurigkeit, aber auch Dankbarkeit, dass man JA zum Leben sagen sollte. Finch und Violet sind ein tolles Paar und doch kann die Liebe nicht alles retten. ▪️ Virginia Woolf ▪️ Dr. Seuss ▪️ Cesare Pavese ▪️ Jupiter-Pluto Gravitation ▪️ schwarze Löcher ▪️ Liebe ▪️ familiäre Katastrophe ▪️ Eleanor ▪️ Unfalltod ▪️ Schwesternliebe
Seite 279 Finch „Es ist schwer zu beschreiben, aber mir geht es im Moment so, als ob ich in ein schwarzes Loch gesaugt werde. Alles ist dunkel und wirbelt herum, aber nicht rasend schnell, sondern langsam und träge. Und da ist dieses enorme Gewicht, das sich an mich hängt und in die Tiefe zieht, auch wenn ich es nicht sehen kann. Ich denke: So muss es sich anfühlen, wenn man in Treibsand feststeckt.“ Seite 360 Mr Embry „>Ich habe getan, was ich zum damaligen Zeitpunkt tun zu können meinte. Hätte ich mehr tun können? Vermutlich. Ja. Wir können immer mehr tun. Die Frage ist schwer zu beantworten und daher im Grunde sinnlos.<„ Zu Beginn dachte ich noch, dass das Buch ganz schön wird. Es hat mich interessiert, wie es weitergeht, die Thematik fand ich spannend, ganz zu schweigen vom Buchrücken. Aber wirklich gut wurde es für mich ab der Hälfte. Als Violet durch Finch wieder Lebenslust erhält und im gleichen Zug Finch tiefer in den Strudel, in den „Treibsand“ hinabgezogen wird. Ein sehr emotionales Werk, welches mich selbst auch etwas verloren zurückgelassen hat. Lohnt sich.
Als ich in der Stadtbücherei dieses Buch in den Händen hielt, habe ich lange zögert, ob ich so etwas wirklich lesen möchte. Meine Erfahrungen mit Romanen über Depressionen waren in der Vergangenheit meist sehr negativ. Und diesmal einem Jugendbuch mit der Gefahr, einer zuckersüßen Romanze und allerlei Lebensweisheiten aus einem Sprüchekalender aufsitzen? Wahrscheinlich hätte ich das Buch nicht gelesen, wenn ich nicht die Herausforderung angenommen hätte, mehr Bücher von Autorinnen zu lesen. Meine Vorurteile gegen das Buch wurden auf ganzer Linie entkräftet, und ich muss zugeben, dass die Aufregung um diesen Roman gerechtfertigt ist. Ein verdammt perfektes Buch in meinen Augen. Es hebt sich von seiner Herangehensweise ganz wohltuend von vielen anderen Romanen mit Protagonisten mit psychischen Problemen ab. Dabei spielt es erst mal keine große Rolle, wie die Geschichte der beiden jungen Menschen verläuft, die sich durch Zufall auf einem Turm begegnen, während sie mit ihrem Leben hadern. Die Geschichte verläuft über weite Strecken danach so, wie man es von einem Jugendbuch zu diesem Thema erwarten würde. Erst Abneigung, dann Zögern, dann Zuneigung und am Ende Drama. Unterhaltsamkeit oder Emotionalität sollen aber nicht Kriterien für die Beurteilung eines solchen Romans sein, denn das findet man in jedem mittelmäßigen Buch aus diesem Genre. Was hebt das Buch nun aus der Masse heraus? Für mich geht es in erster Linie um ein Thema, welches mich als Betroffener persönlich sehr umtreibt: die Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Problemen. Die Gesellschaft denkt nun mal gerne in Kategorien und Mitmenschen brauchen leider oft Schubladen, in die sie die Anderen einsortieren können. Wer kann sich davon schon selbst freisprechen? Wir alle haben einen ersten Eindruck von einem Gegenüber und der prägt zunächst sehr stark. Und so ging es mir auch bei Finch, der männlichen Hauptfigur, die sehr sprunghaft, eigenwillig, exzentrisch, aber auch wieder zurückgezogen dargestellt wird. Ich war zunächst etwas abgestoßen von der Art, wie ihn die Autorin offensichtlich überzeichnet. So hatte ich auch recht schnell ein zwiespältiges Bild von ihm. Ähnlich ging es auch seinen Mitmenschen im Buch, die ihn als Freak und Außenseiter sahen. Beim näheren Kennenlernen kam ich dann aber schnell zu dem Schluss, dass er Anzeichen von Borderline-Symptomen besitzt. Erst nach weit über der Hälfte des Buchs wird thematisiert, dass Finch psychische Probleme hat, wobei die Autorin ihn als manisch-depressiv beschreibt. Allerdings ist sein Hang zu Suizidgedanken, seine extremen Wutausbrüche, die Lust nach der Gefahr (Tauchen, Autofahren) oder das bedingslose Anhängen an eine andere Person bei gleichzeitigem Rückzug aus der Gesellschaft dann für mich doch so, dass es nicht bloß eine psychische, sondern eine persönliche Störung (also Borderline) ist. Aber es geht ja auch nicht in dem Buch darum, zu diagnostizieren, sondern dem Leser vorzuführen, wie wir auf Menschen mit psychischen Erkrankungen reagiert und wie schwer es für die Betroffenen ist, mit der Stigmatisierung umzugehen. Finch fühlt sich generell unverstanden von der Umwelt und spielt ihnen eine Person vor, die sie gerne sehen würden. Einmal sagt er, dass in seinem Elternhaus nur eine Krankheit zählt, die mit einem Fieberthermometer im Hintern messbar ist. Insofern bekommen es selbst die nächsten Angehörigen nicht mit, auf welchem dünnen Seil er balanciert. Violet, die ihre Schwester durch einen Unfall verloren, steckt noch mitten in der Trauerarbeit. Sie erkennt nach der ersten Phase der Ablehnung die emotionale Tiefe bei ihrem Klassenkameraden und beide begeben sich aufgrund einer gemeinsamen Hausarbeit auf die Reise durch ihren Bundesstaat Indiana. Eine Gegend, die Violet als ehemalige Westküstenbewohnerin für langweilig hält. Das ist eine zentrale Aussage des Buchs: gib den Dingen oder Menschen eine Chance, sich dir präsentieren zu können. Urteile nicht voreilig. Und die Aussage kommt nicht plakativ herüber, sondern sehr unterschwellig nach meinem Empfinden. Dieses Entwickeln der eigenen Erkenntnis, dass in dem Buch ja viel mehr steckt, als eine simple Geschichte über zwei lebensmüde Jugendliche, fand ich sehr aufregend. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die Autorin das Thema des Buchs nicht bloß recherchiert hat, sondern selbst Betroffene oder Angehörige ist. Ich habe im Netz nach dem Ende der Lektüre nach Jennifer Niven gesucht und meine Ahnung wurde bestätigt. Sie hat in jungen Jahren einen Freund durch Selbstmord verloren und seine Leiche auch noch entdeckt. Auch gab es einen Selbstmord in ihrer Familie. Ich finde, dass man diese Erfahrung diesem gefühlvollen Buch anmerkt. Gerade in den Passagen, in denen andere Menschen Violet und Finch sagen, dass alles gut wird und sie aufheitern möchten, spricht auch die persönliche Geschichte der Autorin heraus. Die Welt kann einfach nicht verstehen, was in einem vorgeht. Ein sehr bekanntes Gefühl, sich im Treibsand zu befinden und keiner sieht es. So beschreibt es zumindest Finch. Später im Buch kommt Finch darauf zu sprechen, wie er unter der Stigmatisierung leidet. Er möchte nicht in die Schublade eines bemitleidenswerten Menschen geschoben werden, der nicht in die Norm der Gesellschaft passt. Gerade bei seinem Besuch in der Selbsthilfegruppe macht er dies deutlich. Er möchte so akzeptiert werden, wie er nun mal ist, als Mensch, nicht als Krankheit. Ein Mensch mit sehr vielen liebenswürdigen Eigenschaften. Ich werde zum Inhalt des Buchs nicht weiter ins Detail gehen, da ich nichts spoilern möchte. Nur so viel: Es ist mir sehr nahe gegangen, und es kam auch viel aus meiner eigenen Vergangenheit hoch. Ich habe auch als 19jährigen meinen Freund und 13 Jahre später dann meinen Bruder durch Selbstmord verloren, leide seit vielen Jahren auch Depressionen, sowohl körperlich als auch durch die Stigmatisierung (insbesondere im Beruf). Ich habe mich in vielen Äußerungen und Verhalten von Violet und Finch wieder gefunden. Es hätte mir sehr gut getan, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, dieses Buch vor 30 Jahren zu lesen. Einige Rezensionen, die sich darüber auslassen, wie oberflächlich die Charaktere sind oder wie ähnlich das Buch im Vergleich zu anderen Werken (in Fault in our Stars geht es um Krebserkrankung!!) ist, fand ich sehr ärgerlich. Das ist für mich auch literarisches Schubladendenken. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung, nicht nur für Jugendliche, sondern für alle Altersklassen.
Zuerst ein mal: Meiner Meinung nach hätte das Buch eine Triggerwarnung nötig. Und auch wenn es nur eine kleine gewesen wäre. Das Buch hat mich wirklich gebrochen und ich glaube, ich habe die letzten 50 Seiten mehr weinend als lesend verbracht, weil es mich wirklich mitgenommen hat. Nicht, wegen Finch und Violet, sondern wegen dem Thema Verlust. Finch und Violet fand ich wunderbar zusammen, auch wenn ich um die 100 Seiten brauchte um in die Geschichte reinzufinden. Es war eine gute und sehr traurige Geschichte.
Aua.
Ich habe vor einigen Jahren den Film gesehen und ich habe geweint. Ich habe ihn vielleicht mehrmals, drei oder vier Mal gesehen und jedes Mal habe ich bitterlich geweint. Und ich Weine auch jetzt noch wo ich das Buch endlich beendet habe. Ich wusste vor dem Kauf schon das es um einiges schlimmer sein wird als der Film, die ganzen beschriebenen Gedankenzüge und die ausgesprochenen Gefühle, die man im Bild gar nicht so rüber bringen kann. Dieses Buch ist meiner Meinung nach unnormal wichtig. Selbstmord und mentale Krankheiten ist kein Thema was einfach unbeachtet werden darf, sondern eins was wichtig ist. Und ich finde das Jennifer Niven das gut rüber gebracht hat, ein Junge der nach aussen hin vielleicht wie ein Freak wird, aber ich bin mir ziemlich sicher, hätte man ihm früher Geholfen und er hätte diese Hilfe angenommen, so hätte einiges anders laufen können. Ich liebe dieses Buch, und den Schreibstil, und die Story, Ich liebe dich Charaktere und das jeder sich auf seine Weise entwickelt hat.
Dieses Buch ist mein Lieblingsbuch und sagt alles, was ich selber nie in Worte fassen könnte. Jeder sollte die Triggerwarnung beachten und sich Hilfe suchen, wenn es einem zu viel wird. Ich habe das Buch schon ziemlich oft auf Deutsch gelesen, doch die Original-Sprache gefällt mir am besten. Es ist auch gleich zu verstehen, selbst wenn man viele Wörter nicht kennt, erkennt man den Zusammenhang.
Ich war echt nicht vorbereitet darauf, wie sehr mich dieses Buch aufwühlen wird. Ich habe es einfach aus einem öffentlichen Bücherschrank mitgenommen, weil ich immer wieder vom Titel gehört habe. 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠: Von Anfang an war ich überrascht, wie schnell das Lesen eigentlich ging. Die Kapitel sind schnell vergangen, dank des wirklich angenehmen Schreibstils. Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt, somit sieht man in das Leben beider Protagonisten; Violet und Finch. Vor allem Finchs POV war super interessant, weil er es als Charakter an sich auch ist. (𝐀𝐂𝐇𝐓𝐔𝐍𝐆 𝐒𝐏𝐎𝐈𝐋𝐄𝐑!) Durch die häufige Erwähnung von Wach und Schlaf, war mir schon klar, dass Finch an einer mentalen Krankheit leidet. Als sein Therapeut erwähnt hat, dass es eine bipolare Störung ist, hat sein Verhalten auf einmal viel mehr Sinn ergeben. Durch den Aufbau begleitet man Finch auf seinem Weg in den Wahnsinn. Das Buch hat kein schönes Ende und es wird nicht alles gut. Deshalb wäre meiner Meinung nach eine Triggerwarnung am Anfang ein wichtiges Detail gewesen. (𝐒𝐏𝐎𝐈𝐋𝐄𝐑 𝐄𝐍𝐃𝐄!) Dennoch muss ich der Autorin meinen Respekt aussprechen, weil sie in diesem Buch ein echt schweres Thema durchgearbeitet hat, dies aber sehr gut gemeistert hat. Ihr persönliches Erlebnis gibt dem Buch noch einen touch mehr Realität. 𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞: Mir gefällt Violets Charakterentwicklung, wie man erkennt, dass sie Schritt für Schritt, auch mit der Hilf von Finch, ihre Freude am Leben findet. Sie findet auch einen Sinn und sich selbst. Sie ist ein sehr emotionales Mädchen, dass sich sehr um ihre Freunde, vor allem aber ihre Familie sorgt. Das merkt man sehr stark, nachdem Finch verschwunden ist. Finch ist, wie schon erwähnt, ein sehr interessanter Charakter. Er kommt aus einer gebrochenen Familie, hat einen gewalttätigen Vater und einen kaputten Kopf. So wie Finch von seiner Familie behandelt wird, wundert es mich ehrlich gesagt nicht, dass er eine mentale Krankheit davongezogen hat. Auch wenn er ein bisschen crazy und aufgeweckt scheint, ist er ja eigentlich ein super lieber Typ. Mit dieser Erklärung macht halt auch jegliches Verhalten, seine Agressionsprobleme und dieser Ruf, der komische Typ zu sein, einfach Sinn. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Ein Buch über ein sehr komplexes Thema und Verluste, das sehr sensibel und realistisch geschrieben wurde. Es wird sicher Emotionen wecken, deshalb empfehle ich, die Triggerwarnungen zu beachten (auch wenn keine im Buch enthalten sind).
Ich hoffe ich kann irgendwann die Emotionen, die mich beim Lesen dieses Buches umgehauen haben in Worte fassen. Ich hatte mir Notizen gemacht, wie immer wenn ich lese. Textstellen markiert. Aber irgendwie schaffen die Wörter es nicht, auszudrücken was "All die verdammt perfekten Tage" in mir ausgelöst hat.
In der Hörbuchversion hat mir "all die perfekten Tage" gut gefallen. Erzählt wird abwechselnd aus Sicht der Protagonisten Finch und Violet. Den Anfang fand ich direkt spannend. Finch und Violet stehen beide auf einem Turm, weil sie ihrem Leben ein Ende bereiten wollen. Ich war gefesselt, wie sich die Sache im weiteren Verlauf entwickeln wird und was die Beweggründe waren, die die beiden Jugendlichen zu ihrem Todeswunsch gebracht haben. Violets Geschichte erfährt man nach und auch. Auch wenn es zwischendurch ein paar langatmige Passagen gab, hat mir der Schreibstil gut gefallen. Finch war mir direkt sympathisch, blieb aber lange recht blass. Man erfährt, dass er von allen als Freak bezeichnet wird, aber was genau die Beweggründe für seine Suizidgedanken sind, bleibt lange unklar. Der Autorin gelingt es, ernste, schwierige und belastende Themen in eine interessante Coming-of-Age Geschichte zu packen. Auch wenn es eine Liebesgeschichte gibt, stehen Themen wie Verlust, Trauer, häusliche Gewalt und weitere als dunkle Wolke über allem. Die Beziehung, die sich zwischen den beiden entwickelt, fand ich sehr berührend. Doch während Violet mit Finchs Hilfe immer mehr ins Leben zurück findet, erleidet Finch herbe Rückschläge.... Ob es ein gemeinsames Happy End gibt?
Was für ein tragisches, was für ein zutiefst deprimierendes Buch. Warum es dafür keine Triggerwarnung gibt, ist mir ein Rätsel. Empfindsame Gemüter sollten das Buch nur in Gemeinschaft lesen. Das Bemühen der Verfasserin, am Ende noch die Kurve aus der Trostlosigkeit zu kriegen, hat mich nicht erreicht.
[REZENSION] All die Verdammt Perfekten Tage | Jennifer Niven Verlag: Limes | Erschienen: 28.12.2015 | Seiten: 400 | Preis: Broschiert 14,99€ | ISBN: 9783809026570 Klapptext: Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden… Meine Meinung: Dieses Buch hat es mir etwas schwer gemacht. Nicht wegen dem Schreibstil oder weil es öder war oder so nein. Es hat mir zu schaffen gemacht weil es eine Wirklich ernste Thematik hat, mit der ich selber schon in Berührung gekommen bin. Also war es doch etwas nerven aufreibend. Nun gut zum Buch. Es war eine sehr, sehr bewegende Geschichte muss ich sagen. All die verdammt Perfekten Tage ist eines der Wenigen Bücher, die mich ganz tief im inneren Berühren konnte. Es hat einiges Hoch geholt, aber auch dafür gesorgt das ich einiges mit anderen Augen sehe. Es war Tragisch mit anzusehen wie Sie ihren weg zurück ins Leben findet während er immer weiter abdriftet. Die Charaktere waren sehr authentisch muss ich sagen. Violet kam mir anfangs wie eine verzogene Göre vor, die einfach bockig ist weil sie halt in der Pubertät ist. Doch sehr schnell hat sich gezeigt, das sie wirklich tief gehende Probleme hat die ernst genommen werden sollten. Nach außen hin versucht sie den Schein zu wahren, was ihr auch ziemlich gut gelinkt. Der Ein zigste der sie durchschaut ist Finch. Doch der ist in seiner ganz eigenen Welt. Auch wenn er wie ein Klassenclown rüber kommt, merkt man das was nicht stimmt. Obwohl er selber so verkorkst ist, zeigt er Violet einen Weg auf an den sie nie gedacht hätte. Ich fand es etwas schade das man nicht so genau erfährt was mit Finch los ist. Man bekommt zwar eine Spur mit und erfährt auch ein wenig was, aber mir war es etwas zu wenig. Der Schreibstil war echt toll. Es hat sich trotz dieser ernsten Thematik super schnell und leicht Lesen lassen. Ich finde die Autorin hat das Thema super aufgegriffen und Rüber gebracht. Sie hat gezeigt wie es ist. Nämlich das es eine KRANKHEIT ist. Von vielen werden Psychische Erkrankungen runter gespielt einfach weil man es nicht sehen kann, aber das ist falsch. Es könnte viel mehr Menschen geholfen werden, wenn es nicht noch immer ein Tabu Thema wäre. Das Cover finde ich in Ordnung. Es ist sehr Neutral gehalten und verrät nicht zu viel vom Buch. Was ich besonders gut fand und auch etwas Heraus heben möchte ist: Das es am Ende des Buches eine Seite gibt, die sich Hilfe in Deutschland nennt. Auf dieser Seite stehen verschiedene Adressen und Telefon Nummern für betroffene. Das finde ich sehr, sehr gut. Bewertung: Eine bewegende Geschichte zweier Teenager, die gemeinsam auf verschiedenen Arten versuchen ihren Weg zu finden. Ich hoffe das noch einige dieses Buch lesen werden und das ihnen die Augen geöffnet wird für ein so ernstes Thema. Das Buch bekommt natürlich volle 5 Sterne von mir. Die genannten Fakten sind der Website vom Limes Verlag entnommen * Jedem kann geholfen werden. Telefon Seelsorge: 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 · 116 123 Ihr Anruf ist kostenfrei
Vor dem letzten Drittel dachte ich mir, joa ist ganz nett zum Nebenbeihören, die Charaktere stehen mir nicht wirklich nah, es macht aber 'Spaß' deren Geschichte zu erleben. Vielleicht hätte ich das Buch mehr gemocht, wenn ich es gelesen hätte und nicht gehört. Aber dieses Ende lässt mich echt sprachlos zurück. Eine Empfehlung an alle, die ein tiefgründiges Jugendbuch, das Suizid thematisiert, lesen möchten.
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden… All die verdammt perfekten Tage wird abwechselnd aus der Sicht von Finch und Violet erzählt. Ich mag diese Erzählweise sehr gerne da ich dann das Gefühle habe den Protagonisten sehr nahe zu kommen. Finch ist ein sehr abwechslungsreicher Charakter. Er erfindet sich immer wieder neu. Mal ist er der Nerd, mal der Coole und dann der Engländer. Passend dazu erfindet er seinen Modestil neu und eignet sich manchmal einen Akzent an. Da er auf diese Weise immer sehr lebendig wirkt sehen manche sein inneres Leiden nicht. Bei Violet ist es eher anders herum. Sie leidet sichtbar unter dem Verlust ihrer Schwester und wird daher von ihren Eltern, Lehrern und Mitschülern geschont. Die Beiden zusammen ergeben ein interessantes Team und ihre Gedanken und Sichtweisen waren für mich sehr interessant und manche Dialoge amüsant. Es gab Momente da hätte ich mir auch einen Finch gewünscht allerdings ohne den Aspekt das er eigentlich sterben möchte. Der Schreibstil ist für mich sehr gut lesbar gewesen. Die Seiten flogen nur so vorbei und je näher das Ende kam desto mehr war mir klar wie es enden wird. Trotzdem hoffte ich bis zum Schluss das es eventuell doch noch anders kommen könnte. Eine Sache hat mich an dem Buch jedoch sehr gestört. Finch's Eltern wissen das er Probleme hat aber scheinen es rigoros zu ignorieren. Natürlich ist es als alleinerziehende Mutter mit drei Kindern nicht immer einfach aber zu ignorieren welche Probleme ihr Sohn hat, geht mir nicht in den Kopf. Ja, ich weiß das psychisch Kranke wahre Meister der Vortäuschung sein können aber das hier fand ich schon heftig und habe mich daher oftmals über die Mutter und den Vater aufgeregt. Fazit Ein unglaublich schönes aber auch emotional aufwühlendes Buch das bestimmt nicht für jeden Leser geeignet ist.
Meine Gedanken Die Geschichte beginnt mit Finch und Violet auf dem Glockenturm der Schule. Finch spielt mit dem Gedanken, sich einfach fallen zu lassen – doch da sieht er Violet. Er beginnt ein Gespräch mit ihr und da wacht Violet wie aus einer Trance auf und merkt wo sie sich befindet. Doch noch bevor sie in Panik gerät, schafft es Finch sie zu beruhigen und auf die sichere Seite des Geländers zu bringen. Damit beginnt die Geschichte von Finch und Violet, Violet und Finch ♥. Finchs Wanderregeln “Es gibt keine Regeln, weil das Leben ohnehin schon mit zu vielen Regeln belastet ist.” S.52 Als ihnen der Lehrer im Erdkunde Unterricht die Aufgabe stellt “Wandert durch Indiana und seht euch die kulturell wichtigsten Plätze an”, besteht Finch sofort darauf mit Violet in einer Gruppe zu sein. In der Zwischenzeit hat sich aber das Gerücht verbreitet, dass Violet Finch das Leben gerettet hat und so wird Finch weiterhin als Freak bezeichnet. Doch ihm macht dies nichts aus. Denn er ist sich dies bereits gewöhnt. Finch ist ein sehr spezieller Charakter, doch darauf kommen wir noch. “Ich: Wenn du heute Abend herkommst, versprichst du mir dann, nie mehr über die Sache zu reden?” Finch: Pfadfinderehrenwort” S.64 Violet hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich und ist es eigentlich gewöhnt in der Schule “mildernde Umstände” für Hausaufgaben und den Unterricht zu erhalten. Doch Finch ist hartnäckig und so gibt sie nach und bildet ein Wanderteam mit ihm. Damit beginnt ihre Reise. Eine Reise zu tollen Orten und wunderschönen Momenten. Die Protagonisten Theodore Finch Er ist als Charakter nicht greifbar, da er sich selbst noch nicht gefunden hat und sich jeden Tag neu erfindet. Mal ist er Finch der Freak, mal Finch der Streber, mal Finch der Coole und und und. Doch ich mochte alle Finch’s von der ersten Seite an. Deshalb ist es schwer ihn zu beschreiben. Immer wenn er mich in seinen Kopf blicken liess, war ich danach verwirrt und berührt. Als kleiner Junge vom Vater misshandelt und später einfach “ersetzt” kämpft er jeden Tag darum “WACH” zu sein. Er tut Dinge, die aussenstehende nicht verstehen, doch für ihn sind diese Dinge, wie das Kilometerlange rennen Lebensnotwendig um “WACH” zu bleiben. Wach in einer Welt, in der er nicht verstanden wird. “Du kannst nichts dafür. Und mit Bedauern verschwendet man bloss Zeit. Leb dein Leben so, dass du niemals etwas bedauern musst. Es ist viel leichter, von Anfang an das Richtige zu tun, sodass man sich gar nicht erst zu entschuldigen braucht.” S. 140 Violet Markey Von ihren Eltern behütet und beschützt versteckt sich Violet in ihrem Kokon und vergisst, dass man das Leben leben muss! Nach dem schlimmen Unfall ist sie nicht mehr die selbe und es fällt ihr schwer in der Welt zurecht zu kommen. Sie bestraft sich selbst für alles was geschehen ist und verbietet sich glücklich zu sein. Doch da gibt es diesen unglaublichen Jungen namens Finch, der ihr keine Verschnaufpause gewährt und ihr plötzlich zeigt, dass das Leben doch noch Sinn macht und egal was alles passiert, es doch noch weitergeht. “Kein Winter mehr, nie mehr. Du hast mir den Frühling gebracht, Finch.” S. 277 Fazit Ein Buch das berührt und aufrüttelt. Worte sind stark – sogar stärker als Fausthiebe. Man sollte vorsichtig mit ihnen umgehen und sich Gedanken machen, bevor man jemanden Freak oder ähnliches schimpft. Denn auch wenn dieser lächelt, man weiss nie, wie es in ihm innen aussieht. “Dreissig Zentimeter in einem Sommer zu wachsen, ist nicht schwer. Viel schwieriger ist es aus einer Schublade herauszuwachsen, in die man gesteckt worden ist.” S. 152 Eine wirklich schöne Stelle im Buch möchte ich gerne noch erwähnen. Finch fährt bereits so schnell wie er kann, doch das ist ihm nicht schnell genug und so steigt er aus dem Auto und rennt. Er rennt und rennt bis er zu einem Gewächshaus kommt. Obwohl es geschlossen hat, geht er zum Eingangshaus, klopft und erzählt dem Besitzer, dass er unbedingt Blumen für Violet braucht. Dieser Teil der Geschichte hat mich wirklich sehr berührt. “Es heisst ‘das Verlangen zu sein’, etwas zu gelten und wenn der Tod denn kommen muss, tapfer zu sterben, mit einem Knall – kurz gesagt: eine Erinnerung zu bleiben.” S. 149 Die Anmerkung am Ende des Buches von Jennifer Niven fand ich wirklich sehr passend und das gab dem Buch noch den letzten Hauch an Persönlichkeit. Ich kann euch das Buch wirklich nur weiterempfehlen, auch wenn es kein “leichter” Roman ist, ist er doch Wert gelesen und weitererzählt zu werden. Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Limes Verlag bzw. an die Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar! Seid ihr neugierig auf die Story? Hier könnt ihr das Buch bestellen! Die Leseprobe dazu gibt es – hier – Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5) Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5) Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
Es kümmert mich nicht, dass Finch und ich unsere Wanderungen nicht gefilmt haben. Es ist nicht schlimm, dass wir keine Souvenirs gesammelt und unsere Erlebnisse nicht niedergeschrieben haben,damit sie für andere Menschen einen Sinn ergeben. Denn es geht nicht um das, was man mitnimmt, sondern um das, was man zurücklässt.
Wow.... Ähm also ich weiß gar nicht was uch sagen soll... Dieses Buch hat bei mir so viele Eindrücke hinterlassen, aber ich kann einfach nichts dazu sagen... 😭 Aber in dem Buch geht es darum das Violet Markey und Theodore Finch sich auf dem Glockenturm der Schule treffen, als beide überlegen zu springen. Sie retten sich gegenseitig und machen in Amerikanischer Landeskjnde auch ein Projekt zusammen (Violet hatte keine Wahl 🥲✨️) Und Finch bringt Violet ins Leben zurück. Und ich würde sagen, das wars... :)
In dem Buch werden wichtige Themen beschrieben. Es geht vor allem um Depressionen, Selbstmordgedanken und um die Frage "wer bin ich, wer will ich sein, wie will ich auf andere wirken" Die Autorin stellt sehr gut und eindrücklich die Zerrissenheit von Jugendlichen dar. Sie bedient sich einer jugendlichen Sprache ohne nervig zu sein. Man kommt sehr dich an die beiden Protagonisten heran und ich konnte die Gedanken und Handlungen, obwohl sie oft irrational waren, gut nachvollziehen. Ich bin eigentlich nicht die Zielgruppe, fand das Buch dennoch gut und wichtig, gut zu lesen und oft ergreifend. Sehr gut finde ich , dass im Nachwort sehr persönliche Worte der Autorin stehen und dass es Adressen verschiedener Anlaufstellen und Hilfsangebote für selbstmordgefährdete Menschen gibt.
This definitely the best book I have read this year.. Actually ever! It kept me up until 1am dying to know what will happen next. Fitch and Violet have a complicated but "lovely" relationship. Took approx 8 hours to finish but it was all worth it in the end. This is one of the books I know will stick by me forever. My new favourite YA Novel!
Oh mein Gott!! Wie lange habe ich auf dieses Buch gewartet und jede Sekunde hat sich definitiv gelohnt! Ich habe es einfach nur verschlungen und es ist jetzt schon ein definitiver Jahresfavorit und eines der besten Bücher die ich jemals gelesen habe! Eine wunderschöne Geschichte,nicht zu schnulzig,sondern eine perfekte Mischung aus allem was man sich wünschen kann. Meinen vollsten Respekt an Jennifer Niven,die es geschafft hat ein so heikles Thema so gut zu verpacken! ❤️
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass Violet neben ihm steht und offenbar über dasselbe nachdenkt. Auf diesen ersten gemeinsamen Moment folgen viele weitere. Finch merkt, dass er bei Violet er selbst sein kann. Und Violet lernt durch Finch, jeden einzelnen Augenblick wieder zu genießen. Aber während Violet die Welt neu entdeckt, verliert Finch immer öfter den Mut zum Leben …
Book Information
Author Description
Jennifer Niven wuchs in Indiana auf, dort, wo auch All die verdammt perfekten Tage spielt. Mit der herzzerreißenden Liebesgeschichte von Violet und Finch hat sie Verlage in aller Welt begeistert – die Rechte wurden in über 32 Länder verkauft. Der Roman stürmte kurz nach Erscheinen nicht nur die New-York-Times- sondern auch die SPIEGEL-Bestsellerliste, und eine Hollywoodverfilmung ist ebenfalls in Planung. Heute lebt die Autorin mit ihrem Verlobten und ihren »literarischen« Katzen in Los Angeles.
Posts
""The cadence of suffering has begun"- Cesare Pavese I. Am. In. Pieces."
Es war ein wunderschönes, trauriges Buch. Ich hatte schon so eine Vorahnung was am Ende passieren soll, aber als es dann tatsächlich kam, hat es mich so aus dem Konzept gebracht, dass ich einfach nur noch heulen konnte. Weder Theodore noch Violet haben dieses Ende verdient. Ich konnte mich nur sehr schwer in die Charaktere hineinversetzen, nicht weil es schlecht geschrieben war, sondern, weil sie so viel Leid erlebt haben, das man sich nur schwer vorstellen kann... Ein Muss für emotionale Leser.

All die verdammt perfekten Tage hat mich gleichzeitig berührt und traurig gemacht. Das Buch erzählt sehr ehrlich von Einsamkeit, psychischen Problemen und davon, wie zwei verletzte Menschen sich gegenseitig Halt geben. Besonders schön fand ich, dass die Geschichte trotz der schweren Themen viele warme und ruhige Momente hat. Gleichzeitig bleibt am Ende ein trauriges Gefühl zurück, weil das Buch zeigt, wie kompliziert das Leben manchmal sein kann. Insgesamt ein emotionaler Roman, der nachdenklich macht und noch länger im Kopf bleibt.
„ <<You deserve better. I can‘t promise you I‘ll stay around, not because I don‘t want to. It‘s hard to explain. I‘m a fuckup. I‘m broken, and no one can fix it. I‘ve tried. I‘m still trying. I can‘t love anyone because it‘s not fair to anyone who loves me back. I‘ll never hurt you, not like I want to hurt Roamer. But I can‘t promise I won‘t pick you apart, piece by piece, until you‘re in a thousand pieces, just like me. You should know what you‘re getting into before getting involved. >>“
Wo fang ich nur an? Also ich hatte sehr große Erwartungen an das Buch, weshalb ich es mir extra etwas aufgehoben habe, um es auch wirklich komplett fühlen zu können. Doch, trotzdem hatte ich so meine Probleme mit dem Buch. Ich hab etwa nach den ersten 80 Seiten erstmal etwas mit dem Lesen pausiert, da es mir irgendwie zu blöd war. Gar nicht so wie erwartet. Wirklich stumpf und irgendwo auch langweilig. Dann wurde es weitergelesen und es gab hin und wieder auch berührende Szenen, doch richtig besonders waren die auch nicht. Vielleicht lag es insgesamt unter anderem auch an den Charakteren und ihrer Gefühlswelt. Violet war für mich von Anfang an im Buch nicht greifbar. Das mit ihrer Schwester ist tragisch, aber es hat mich auch irgendwie nicht weiter bewegt. Selbst mit Finch wurde ich nicht wirklich warm. Vielleicht ist diese ungenaue Beschreibung aber auch insgesamt gewollt, um es auch realistischer zu machen. Es gab so ungefähr im letzten Drittel eine Szene, ab welcher ich wirklich mit ihm mitfühlen konnte. Daraufhin habe ich ihn auch wirklich verstanden und mitgefühlt. Der Part mit den Charakteren war im Film auch anders. Da konnte ich mit Violet wiederum mitfühlen, doch ohne Vorwissen aus dem Buch hätte ich das selbe bei Finch nicht gekonnt. Zum Schreibstil kann ich wenig sagen, da ich teilweise der Meinung bin, englische Bücher teilen irgendwie, vor allem im Young-Adult Bereich, einen ähnlichen Schreibstil. Sonst: Es zog sich beim Lesen etwas, doch im Nachhinein war es doch irgendwie nicht total schlecht. Sogar auch selten ein wenig berührend. Zum Beispiel musste ich auch einmal ein paar Tränen aus meinem Gesicht wischen, bei der zweiten Szene am „Blue Hole“ ( um spoilerfrei zu bleiben, lasse ich es auch bei dieser Beschreibung ). Wegen dieser Szene übrigens gibt es sogar noch einen Viertel Stern mehr. 🙃 Deshalb 3,25 Sterne ⭐️

„,Nein. Du suchst deine Klamotten nicht danach aus, ob sie einem Mädchen gefallen - besonders nicht so einem Mädchen. Du suchst das aus, was dir gefällt. Wenn sie dich nicht mag, wie du bist, dann brauchst du sie nicht.’” „Und mit Bedauern verschwendet man bloß Zeit. Leb dein Leben so, dass du niemals bedauern musst. Es ist viel leichter, von Anfang an das Richtige zu tun, sodass man sich gar nicht erst zu entschuldigen braucht.“ „Ach übrigens. Wie beschissen die Sache auch geendet hat, du hast mir eins bewiesen, Ultraviolet. Es gibt sowas wie einen perfekten Tag.“ „Denn es geht nicht um das, was man mitnimmt, sondern um das, was man zurücklässt.“
Jennifer Niven schreibt mit einer unglaublichen Leichtigkeit, aber gleichzeitig auch so, dass es einen emotional fesselt und berührt und man einfach weiter lesen möchte. Auch die Erzählweise mochte ich sehr gerne, da sich die Kapitel aus Violets und Finch’s Sicht abwechseln, wodurch man beiden sehr nahe stand und sie gut nachvollziehen konnte. Violet und Finch an sich mochte ich sehr gerne, mit beiden bin ich schnell warmgeworden und sie waren mir sehr sympathisch. Einerseits Violet, die versucht, mit dem Unfall ihrer Schwester Elenor abzuschließen und sie erfährt auch viel Mitleid und ihr Leiden ist für viele offensichtlich. Im Gegensatz dazu Finch, der sein eigens Leiden versucht zu verstecken und alles mit sich selbst ausmacht, gleichzeitig aber auch unglaublich herzlich und auch fürsorglich ist und einen sehr vielfältigen Charakter aufzeigt. Die Beziehung der beiden gefiel mir sehr gut, denn sie waren zusammen einfach ein super Dreamteam, hören sich gegenseitig zu, muntern den anderen auf und reden auch darüber, wie es ihnen geht, wobei einige Szenen auch sehr lustig waren. Auch, wenn Finch bei seinem aktuell Zustand nicht ganz ehrlich war. Da wären wir auch schon bei dem Grund, warum ich dem Buch einen halben Stern abziehen musste: Es hat mich sehr stark gestört, dass Finch’s Familie sich sichtlich nicht für seine Gesundheit interessiert, wobei vielleicht einfach Anerkennung und Liebe von ihnen ihm geholfen hätte, sodass er sich dann auch noch anderweitige Hilfe geholt hätte. Ich glaube, wenn hier einige dringender gehandelt hätten, wäre es anders ausgegangen. Ich fand am Anfang zieht es sich etwas, aber allein für das letzte Drittel lohnt es sich schon sehr. Ich finde auch, dass das allgemein Thema des Buches sehr wichtig und gut, dass das Buch davon handelt, obwohl viele es als Tabuthema ansehen. Dieses Thema ist einfach sehr wichtig und der Appell am Ende noch wichtiger. Man darf nicht vergessen, dass sich, wie die Autorin am Ende sagt, alle 40 Sekunden weltweit ein Mensch umbringt und so Suizid begeht. Und das ist nicht wenig. Und genau deswegen ist Handeln wichtig und ein bisschen Aufmerksamkeit kann einiges ändern. Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen, der Schreibstil ist super flüssig und die Charaktere schließt man einfach nur ins Herz und das Thema ist extrem wichtig.

Eigentlich hätte dieses Buch 0 Sterne verdient, wenn man bedenkt, dass es mich emotional so auseinandergenommen hat.
„Ich versuche, so wenig Raum wie möglich zu beanspruchen und keinen Lärm zu machen, denn ansonsten könnte ich die Dunkelheit aufwecken. Ich will aber, dass die Dunkelheit weiterschläft.“
wunderschön und todtraurig
Zwei Jugendliche treffen sich zufällig auf der Plattform eines Glockenturms und beschließen spontan, nicht zuende zu bringen, wofür sie gekommen sind. Aber wer hat eigentlich wen gerettet? Und was braucht es, um den Lebenswillen zurückzubringen? Einer der Romane, die mich in den letzten 12 Monaten am meisten berührt haben. Ein Roman voller Schönheit, Hoffnung und Verzweiflung. (Ich empfehle das Hörbuch im englischen Original)
Ein Buch, das eine wirklich wichtige Thematik behandelt und dessen Facetten sehr überzeugend und nachvollziehbar darlegt. ✨
Finch und Violet begegnen einander auf dem Glockenturm der Schule - beide angetrieben durch ähnliche Motive. Es scheint unklar, wer letztendlich wen davor rettet, den letzten Schritt ins Nichts zu gehen. Fest steht aber, dass die Beiden im Rahmen eines danach folgenden Schulprojektes zusammenarbeiten müssen. Ihre Reise durch den Staat Indiana beginnt zunächst holprig, doch mit fortlaufender Zeit nähern sich Violet und Finch an, lernen voneinander, die Dämonen ihr tragischen Vergangenheit kurzzeitig auszublenden. Violets Leben beginnt sich ihr wieder in all seinen wundervollen Farben zu zeigen - sie beginnt, wieder zu leben, während Finchs Welt zunehmend enger und farbloser zu werden scheint. Das Buch stellt die Entwicklung der Charaktere sehr überzeugend dar. So war es für mich durchaus realistisch, dass die Beiden zum Anfang gewisse Startschwierigkeiten hatten, dann jedoch, im Verlaufe des Buches, weiter aufgeblüht sind. Ihre Gedanken wurden dabei sehr überzeugend skizziert, sodass es mir als Leser nicht schwer fiel, diese in ihrer vollumfassenden Form wahrnehmen zu können. Besonders das letzte Viertel des Buches hat mich sehr berührt und emotional zurückgelassen. [Das Englisch war für mich sehr gut verständlich, es ist also, meiner Meinung nach, auch für gelegentliche Englisch-Leser (wie mich) geeignet.] ✨

I liked it a lot- This felt like what The fault in our stars tried to be but better and I love both, Violet and Finch and learned a lot about different characteristics in people. I preferred Finch’s chapters because of his thoughts. They were interesting and loud and more than there should be and wild and scared. I’m not sure that I will watch the movie though, I heard quite often that it’s too far away from the book.
Wunderschön, tiefsinnig und bewegend
Normale Bücher vergisst man, erinnert sich vielleicht gerade noch vage an die Namen der Protagonisten oder einzelne Bilder, die man beim Lesen im Kopf hatte. Dieses Buch ist nicht normal. Finchs und Violets Geschichte hat mich tief bewegt. So sehr, dass ich sie wohl niemals vergessen werde. Ich erinnere mich an die vielen Taschentücher, die ich brauchte, an den besorgten Blick meiner Mutter, als sie nach Hause kam und mich aufgelöst und schluchzend auf dem Sofa entdeckt hat, an die Mischung aus Trauer und Glück, die dieses Buch zurückgelassen hat. Diese Geschichte ist besonders. So tiefgründig, so unkompliziert, so schwierig, so schön, so schmerzhaft. Ich kann den Schreibstil nicht mehr beurteilen, ob es Logiklöcher gab, oder die sehr sensiblen Themen hier immer richtig angegangen wurden. Aber ich weiß - selbst nach fast einem Jahrzehnt - was dieses Buch in mir ausgelöst hat. Dass es mir Hoffnung gegeben hat, Freude, wie es mir das Herz gebrochen hat und vor allem wie es mich bezauberte.
Jennifer Nivens Schreibstil ist wunderschön
Achtung, diese Review könnte indirekt spoilern! Das Buch war wunderschön, ich habe viele „Lieblingsstellen“ markiert und ich habe es regelrecht verschlungen. Komisch ist: ich musste nicht weinen. Eigentlich muss ich bei solchen Büchern immer weinen. Vielleicht habe ich das Ende des Buches viel zu früh schon erahnt und deswegen nicht geweint. Jedenfalls an dieser Stelle eine fette Triggerwarnung bezüglich psychischer Krankheit und Suizid.
Berührend, eigensinnig, wunderbar!
Es handelt sich um ein Jugendbuch mit schweren Themen - Schuld, Verlust, Einsamkeit, psychischen Krankheiten. Und in dem Chaos all dieser Themen entwickelt sich ganz zart eine Freundschaft zwischen einem Mädchen, welches das Leben aus den Augen verlor und einem Jungen, der täglich in Gedanken dem Tod ins Auge blickt. Sehr berührender Roman! Der Film dazu war auch nicht schlecht.
"Denn es geht nicht um das, was man mitnimmt, sondern um das, was man zurücklässt." Puh, was soll ich sagen. Dieses Buch beschäftigt einen sehr. Fisch und Violet, beide geprägt mit negativen Erfahrungen. Beide am Ende ihrer Kräfte. Es ist erschreckend, wie viele Anzeichen es gibt, ohne dass man sie im Alltag nicht erkennt. Wie oft man wegschaut und am Ende es doch kommen sah. Dieses Buch macht deutlich, dass man mehr mit offenen Augen durch die Welt gehen sollte. Es hat mich sehr mitgenommen wie stark Menschen sind, die innerlich zerbrochen und gleichzeitig so schwach sind.
Das Buch hinterlässt viel Traurigkeit, aber auch Dankbarkeit, dass man JA zum Leben sagen sollte. Finch und Violet sind ein tolles Paar und doch kann die Liebe nicht alles retten. ▪️ Virginia Woolf ▪️ Dr. Seuss ▪️ Cesare Pavese ▪️ Jupiter-Pluto Gravitation ▪️ schwarze Löcher ▪️ Liebe ▪️ familiäre Katastrophe ▪️ Eleanor ▪️ Unfalltod ▪️ Schwesternliebe
Seite 279 Finch „Es ist schwer zu beschreiben, aber mir geht es im Moment so, als ob ich in ein schwarzes Loch gesaugt werde. Alles ist dunkel und wirbelt herum, aber nicht rasend schnell, sondern langsam und träge. Und da ist dieses enorme Gewicht, das sich an mich hängt und in die Tiefe zieht, auch wenn ich es nicht sehen kann. Ich denke: So muss es sich anfühlen, wenn man in Treibsand feststeckt.“ Seite 360 Mr Embry „>Ich habe getan, was ich zum damaligen Zeitpunkt tun zu können meinte. Hätte ich mehr tun können? Vermutlich. Ja. Wir können immer mehr tun. Die Frage ist schwer zu beantworten und daher im Grunde sinnlos.<„ Zu Beginn dachte ich noch, dass das Buch ganz schön wird. Es hat mich interessiert, wie es weitergeht, die Thematik fand ich spannend, ganz zu schweigen vom Buchrücken. Aber wirklich gut wurde es für mich ab der Hälfte. Als Violet durch Finch wieder Lebenslust erhält und im gleichen Zug Finch tiefer in den Strudel, in den „Treibsand“ hinabgezogen wird. Ein sehr emotionales Werk, welches mich selbst auch etwas verloren zurückgelassen hat. Lohnt sich.
Als ich in der Stadtbücherei dieses Buch in den Händen hielt, habe ich lange zögert, ob ich so etwas wirklich lesen möchte. Meine Erfahrungen mit Romanen über Depressionen waren in der Vergangenheit meist sehr negativ. Und diesmal einem Jugendbuch mit der Gefahr, einer zuckersüßen Romanze und allerlei Lebensweisheiten aus einem Sprüchekalender aufsitzen? Wahrscheinlich hätte ich das Buch nicht gelesen, wenn ich nicht die Herausforderung angenommen hätte, mehr Bücher von Autorinnen zu lesen. Meine Vorurteile gegen das Buch wurden auf ganzer Linie entkräftet, und ich muss zugeben, dass die Aufregung um diesen Roman gerechtfertigt ist. Ein verdammt perfektes Buch in meinen Augen. Es hebt sich von seiner Herangehensweise ganz wohltuend von vielen anderen Romanen mit Protagonisten mit psychischen Problemen ab. Dabei spielt es erst mal keine große Rolle, wie die Geschichte der beiden jungen Menschen verläuft, die sich durch Zufall auf einem Turm begegnen, während sie mit ihrem Leben hadern. Die Geschichte verläuft über weite Strecken danach so, wie man es von einem Jugendbuch zu diesem Thema erwarten würde. Erst Abneigung, dann Zögern, dann Zuneigung und am Ende Drama. Unterhaltsamkeit oder Emotionalität sollen aber nicht Kriterien für die Beurteilung eines solchen Romans sein, denn das findet man in jedem mittelmäßigen Buch aus diesem Genre. Was hebt das Buch nun aus der Masse heraus? Für mich geht es in erster Linie um ein Thema, welches mich als Betroffener persönlich sehr umtreibt: die Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Problemen. Die Gesellschaft denkt nun mal gerne in Kategorien und Mitmenschen brauchen leider oft Schubladen, in die sie die Anderen einsortieren können. Wer kann sich davon schon selbst freisprechen? Wir alle haben einen ersten Eindruck von einem Gegenüber und der prägt zunächst sehr stark. Und so ging es mir auch bei Finch, der männlichen Hauptfigur, die sehr sprunghaft, eigenwillig, exzentrisch, aber auch wieder zurückgezogen dargestellt wird. Ich war zunächst etwas abgestoßen von der Art, wie ihn die Autorin offensichtlich überzeichnet. So hatte ich auch recht schnell ein zwiespältiges Bild von ihm. Ähnlich ging es auch seinen Mitmenschen im Buch, die ihn als Freak und Außenseiter sahen. Beim näheren Kennenlernen kam ich dann aber schnell zu dem Schluss, dass er Anzeichen von Borderline-Symptomen besitzt. Erst nach weit über der Hälfte des Buchs wird thematisiert, dass Finch psychische Probleme hat, wobei die Autorin ihn als manisch-depressiv beschreibt. Allerdings ist sein Hang zu Suizidgedanken, seine extremen Wutausbrüche, die Lust nach der Gefahr (Tauchen, Autofahren) oder das bedingslose Anhängen an eine andere Person bei gleichzeitigem Rückzug aus der Gesellschaft dann für mich doch so, dass es nicht bloß eine psychische, sondern eine persönliche Störung (also Borderline) ist. Aber es geht ja auch nicht in dem Buch darum, zu diagnostizieren, sondern dem Leser vorzuführen, wie wir auf Menschen mit psychischen Erkrankungen reagiert und wie schwer es für die Betroffenen ist, mit der Stigmatisierung umzugehen. Finch fühlt sich generell unverstanden von der Umwelt und spielt ihnen eine Person vor, die sie gerne sehen würden. Einmal sagt er, dass in seinem Elternhaus nur eine Krankheit zählt, die mit einem Fieberthermometer im Hintern messbar ist. Insofern bekommen es selbst die nächsten Angehörigen nicht mit, auf welchem dünnen Seil er balanciert. Violet, die ihre Schwester durch einen Unfall verloren, steckt noch mitten in der Trauerarbeit. Sie erkennt nach der ersten Phase der Ablehnung die emotionale Tiefe bei ihrem Klassenkameraden und beide begeben sich aufgrund einer gemeinsamen Hausarbeit auf die Reise durch ihren Bundesstaat Indiana. Eine Gegend, die Violet als ehemalige Westküstenbewohnerin für langweilig hält. Das ist eine zentrale Aussage des Buchs: gib den Dingen oder Menschen eine Chance, sich dir präsentieren zu können. Urteile nicht voreilig. Und die Aussage kommt nicht plakativ herüber, sondern sehr unterschwellig nach meinem Empfinden. Dieses Entwickeln der eigenen Erkenntnis, dass in dem Buch ja viel mehr steckt, als eine simple Geschichte über zwei lebensmüde Jugendliche, fand ich sehr aufregend. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die Autorin das Thema des Buchs nicht bloß recherchiert hat, sondern selbst Betroffene oder Angehörige ist. Ich habe im Netz nach dem Ende der Lektüre nach Jennifer Niven gesucht und meine Ahnung wurde bestätigt. Sie hat in jungen Jahren einen Freund durch Selbstmord verloren und seine Leiche auch noch entdeckt. Auch gab es einen Selbstmord in ihrer Familie. Ich finde, dass man diese Erfahrung diesem gefühlvollen Buch anmerkt. Gerade in den Passagen, in denen andere Menschen Violet und Finch sagen, dass alles gut wird und sie aufheitern möchten, spricht auch die persönliche Geschichte der Autorin heraus. Die Welt kann einfach nicht verstehen, was in einem vorgeht. Ein sehr bekanntes Gefühl, sich im Treibsand zu befinden und keiner sieht es. So beschreibt es zumindest Finch. Später im Buch kommt Finch darauf zu sprechen, wie er unter der Stigmatisierung leidet. Er möchte nicht in die Schublade eines bemitleidenswerten Menschen geschoben werden, der nicht in die Norm der Gesellschaft passt. Gerade bei seinem Besuch in der Selbsthilfegruppe macht er dies deutlich. Er möchte so akzeptiert werden, wie er nun mal ist, als Mensch, nicht als Krankheit. Ein Mensch mit sehr vielen liebenswürdigen Eigenschaften. Ich werde zum Inhalt des Buchs nicht weiter ins Detail gehen, da ich nichts spoilern möchte. Nur so viel: Es ist mir sehr nahe gegangen, und es kam auch viel aus meiner eigenen Vergangenheit hoch. Ich habe auch als 19jährigen meinen Freund und 13 Jahre später dann meinen Bruder durch Selbstmord verloren, leide seit vielen Jahren auch Depressionen, sowohl körperlich als auch durch die Stigmatisierung (insbesondere im Beruf). Ich habe mich in vielen Äußerungen und Verhalten von Violet und Finch wieder gefunden. Es hätte mir sehr gut getan, wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, dieses Buch vor 30 Jahren zu lesen. Einige Rezensionen, die sich darüber auslassen, wie oberflächlich die Charaktere sind oder wie ähnlich das Buch im Vergleich zu anderen Werken (in Fault in our Stars geht es um Krebserkrankung!!) ist, fand ich sehr ärgerlich. Das ist für mich auch literarisches Schubladendenken. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung, nicht nur für Jugendliche, sondern für alle Altersklassen.
Zuerst ein mal: Meiner Meinung nach hätte das Buch eine Triggerwarnung nötig. Und auch wenn es nur eine kleine gewesen wäre. Das Buch hat mich wirklich gebrochen und ich glaube, ich habe die letzten 50 Seiten mehr weinend als lesend verbracht, weil es mich wirklich mitgenommen hat. Nicht, wegen Finch und Violet, sondern wegen dem Thema Verlust. Finch und Violet fand ich wunderbar zusammen, auch wenn ich um die 100 Seiten brauchte um in die Geschichte reinzufinden. Es war eine gute und sehr traurige Geschichte.
Aua.
Ich habe vor einigen Jahren den Film gesehen und ich habe geweint. Ich habe ihn vielleicht mehrmals, drei oder vier Mal gesehen und jedes Mal habe ich bitterlich geweint. Und ich Weine auch jetzt noch wo ich das Buch endlich beendet habe. Ich wusste vor dem Kauf schon das es um einiges schlimmer sein wird als der Film, die ganzen beschriebenen Gedankenzüge und die ausgesprochenen Gefühle, die man im Bild gar nicht so rüber bringen kann. Dieses Buch ist meiner Meinung nach unnormal wichtig. Selbstmord und mentale Krankheiten ist kein Thema was einfach unbeachtet werden darf, sondern eins was wichtig ist. Und ich finde das Jennifer Niven das gut rüber gebracht hat, ein Junge der nach aussen hin vielleicht wie ein Freak wird, aber ich bin mir ziemlich sicher, hätte man ihm früher Geholfen und er hätte diese Hilfe angenommen, so hätte einiges anders laufen können. Ich liebe dieses Buch, und den Schreibstil, und die Story, Ich liebe dich Charaktere und das jeder sich auf seine Weise entwickelt hat.
Dieses Buch ist mein Lieblingsbuch und sagt alles, was ich selber nie in Worte fassen könnte. Jeder sollte die Triggerwarnung beachten und sich Hilfe suchen, wenn es einem zu viel wird. Ich habe das Buch schon ziemlich oft auf Deutsch gelesen, doch die Original-Sprache gefällt mir am besten. Es ist auch gleich zu verstehen, selbst wenn man viele Wörter nicht kennt, erkennt man den Zusammenhang.
Ich war echt nicht vorbereitet darauf, wie sehr mich dieses Buch aufwühlen wird. Ich habe es einfach aus einem öffentlichen Bücherschrank mitgenommen, weil ich immer wieder vom Titel gehört habe. 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠: Von Anfang an war ich überrascht, wie schnell das Lesen eigentlich ging. Die Kapitel sind schnell vergangen, dank des wirklich angenehmen Schreibstils. Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt, somit sieht man in das Leben beider Protagonisten; Violet und Finch. Vor allem Finchs POV war super interessant, weil er es als Charakter an sich auch ist. (𝐀𝐂𝐇𝐓𝐔𝐍𝐆 𝐒𝐏𝐎𝐈𝐋𝐄𝐑!) Durch die häufige Erwähnung von Wach und Schlaf, war mir schon klar, dass Finch an einer mentalen Krankheit leidet. Als sein Therapeut erwähnt hat, dass es eine bipolare Störung ist, hat sein Verhalten auf einmal viel mehr Sinn ergeben. Durch den Aufbau begleitet man Finch auf seinem Weg in den Wahnsinn. Das Buch hat kein schönes Ende und es wird nicht alles gut. Deshalb wäre meiner Meinung nach eine Triggerwarnung am Anfang ein wichtiges Detail gewesen. (𝐒𝐏𝐎𝐈𝐋𝐄𝐑 𝐄𝐍𝐃𝐄!) Dennoch muss ich der Autorin meinen Respekt aussprechen, weil sie in diesem Buch ein echt schweres Thema durchgearbeitet hat, dies aber sehr gut gemeistert hat. Ihr persönliches Erlebnis gibt dem Buch noch einen touch mehr Realität. 𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞: Mir gefällt Violets Charakterentwicklung, wie man erkennt, dass sie Schritt für Schritt, auch mit der Hilf von Finch, ihre Freude am Leben findet. Sie findet auch einen Sinn und sich selbst. Sie ist ein sehr emotionales Mädchen, dass sich sehr um ihre Freunde, vor allem aber ihre Familie sorgt. Das merkt man sehr stark, nachdem Finch verschwunden ist. Finch ist, wie schon erwähnt, ein sehr interessanter Charakter. Er kommt aus einer gebrochenen Familie, hat einen gewalttätigen Vater und einen kaputten Kopf. So wie Finch von seiner Familie behandelt wird, wundert es mich ehrlich gesagt nicht, dass er eine mentale Krankheit davongezogen hat. Auch wenn er ein bisschen crazy und aufgeweckt scheint, ist er ja eigentlich ein super lieber Typ. Mit dieser Erklärung macht halt auch jegliches Verhalten, seine Agressionsprobleme und dieser Ruf, der komische Typ zu sein, einfach Sinn. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Ein Buch über ein sehr komplexes Thema und Verluste, das sehr sensibel und realistisch geschrieben wurde. Es wird sicher Emotionen wecken, deshalb empfehle ich, die Triggerwarnungen zu beachten (auch wenn keine im Buch enthalten sind).
Ich hoffe ich kann irgendwann die Emotionen, die mich beim Lesen dieses Buches umgehauen haben in Worte fassen. Ich hatte mir Notizen gemacht, wie immer wenn ich lese. Textstellen markiert. Aber irgendwie schaffen die Wörter es nicht, auszudrücken was "All die verdammt perfekten Tage" in mir ausgelöst hat.
In der Hörbuchversion hat mir "all die perfekten Tage" gut gefallen. Erzählt wird abwechselnd aus Sicht der Protagonisten Finch und Violet. Den Anfang fand ich direkt spannend. Finch und Violet stehen beide auf einem Turm, weil sie ihrem Leben ein Ende bereiten wollen. Ich war gefesselt, wie sich die Sache im weiteren Verlauf entwickeln wird und was die Beweggründe waren, die die beiden Jugendlichen zu ihrem Todeswunsch gebracht haben. Violets Geschichte erfährt man nach und auch. Auch wenn es zwischendurch ein paar langatmige Passagen gab, hat mir der Schreibstil gut gefallen. Finch war mir direkt sympathisch, blieb aber lange recht blass. Man erfährt, dass er von allen als Freak bezeichnet wird, aber was genau die Beweggründe für seine Suizidgedanken sind, bleibt lange unklar. Der Autorin gelingt es, ernste, schwierige und belastende Themen in eine interessante Coming-of-Age Geschichte zu packen. Auch wenn es eine Liebesgeschichte gibt, stehen Themen wie Verlust, Trauer, häusliche Gewalt und weitere als dunkle Wolke über allem. Die Beziehung, die sich zwischen den beiden entwickelt, fand ich sehr berührend. Doch während Violet mit Finchs Hilfe immer mehr ins Leben zurück findet, erleidet Finch herbe Rückschläge.... Ob es ein gemeinsames Happy End gibt?
Was für ein tragisches, was für ein zutiefst deprimierendes Buch. Warum es dafür keine Triggerwarnung gibt, ist mir ein Rätsel. Empfindsame Gemüter sollten das Buch nur in Gemeinschaft lesen. Das Bemühen der Verfasserin, am Ende noch die Kurve aus der Trostlosigkeit zu kriegen, hat mich nicht erreicht.
[REZENSION] All die Verdammt Perfekten Tage | Jennifer Niven Verlag: Limes | Erschienen: 28.12.2015 | Seiten: 400 | Preis: Broschiert 14,99€ | ISBN: 9783809026570 Klapptext: Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden… Meine Meinung: Dieses Buch hat es mir etwas schwer gemacht. Nicht wegen dem Schreibstil oder weil es öder war oder so nein. Es hat mir zu schaffen gemacht weil es eine Wirklich ernste Thematik hat, mit der ich selber schon in Berührung gekommen bin. Also war es doch etwas nerven aufreibend. Nun gut zum Buch. Es war eine sehr, sehr bewegende Geschichte muss ich sagen. All die verdammt Perfekten Tage ist eines der Wenigen Bücher, die mich ganz tief im inneren Berühren konnte. Es hat einiges Hoch geholt, aber auch dafür gesorgt das ich einiges mit anderen Augen sehe. Es war Tragisch mit anzusehen wie Sie ihren weg zurück ins Leben findet während er immer weiter abdriftet. Die Charaktere waren sehr authentisch muss ich sagen. Violet kam mir anfangs wie eine verzogene Göre vor, die einfach bockig ist weil sie halt in der Pubertät ist. Doch sehr schnell hat sich gezeigt, das sie wirklich tief gehende Probleme hat die ernst genommen werden sollten. Nach außen hin versucht sie den Schein zu wahren, was ihr auch ziemlich gut gelinkt. Der Ein zigste der sie durchschaut ist Finch. Doch der ist in seiner ganz eigenen Welt. Auch wenn er wie ein Klassenclown rüber kommt, merkt man das was nicht stimmt. Obwohl er selber so verkorkst ist, zeigt er Violet einen Weg auf an den sie nie gedacht hätte. Ich fand es etwas schade das man nicht so genau erfährt was mit Finch los ist. Man bekommt zwar eine Spur mit und erfährt auch ein wenig was, aber mir war es etwas zu wenig. Der Schreibstil war echt toll. Es hat sich trotz dieser ernsten Thematik super schnell und leicht Lesen lassen. Ich finde die Autorin hat das Thema super aufgegriffen und Rüber gebracht. Sie hat gezeigt wie es ist. Nämlich das es eine KRANKHEIT ist. Von vielen werden Psychische Erkrankungen runter gespielt einfach weil man es nicht sehen kann, aber das ist falsch. Es könnte viel mehr Menschen geholfen werden, wenn es nicht noch immer ein Tabu Thema wäre. Das Cover finde ich in Ordnung. Es ist sehr Neutral gehalten und verrät nicht zu viel vom Buch. Was ich besonders gut fand und auch etwas Heraus heben möchte ist: Das es am Ende des Buches eine Seite gibt, die sich Hilfe in Deutschland nennt. Auf dieser Seite stehen verschiedene Adressen und Telefon Nummern für betroffene. Das finde ich sehr, sehr gut. Bewertung: Eine bewegende Geschichte zweier Teenager, die gemeinsam auf verschiedenen Arten versuchen ihren Weg zu finden. Ich hoffe das noch einige dieses Buch lesen werden und das ihnen die Augen geöffnet wird für ein so ernstes Thema. Das Buch bekommt natürlich volle 5 Sterne von mir. Die genannten Fakten sind der Website vom Limes Verlag entnommen * Jedem kann geholfen werden. Telefon Seelsorge: 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 · 116 123 Ihr Anruf ist kostenfrei
Vor dem letzten Drittel dachte ich mir, joa ist ganz nett zum Nebenbeihören, die Charaktere stehen mir nicht wirklich nah, es macht aber 'Spaß' deren Geschichte zu erleben. Vielleicht hätte ich das Buch mehr gemocht, wenn ich es gelesen hätte und nicht gehört. Aber dieses Ende lässt mich echt sprachlos zurück. Eine Empfehlung an alle, die ein tiefgründiges Jugendbuch, das Suizid thematisiert, lesen möchten.
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden… All die verdammt perfekten Tage wird abwechselnd aus der Sicht von Finch und Violet erzählt. Ich mag diese Erzählweise sehr gerne da ich dann das Gefühle habe den Protagonisten sehr nahe zu kommen. Finch ist ein sehr abwechslungsreicher Charakter. Er erfindet sich immer wieder neu. Mal ist er der Nerd, mal der Coole und dann der Engländer. Passend dazu erfindet er seinen Modestil neu und eignet sich manchmal einen Akzent an. Da er auf diese Weise immer sehr lebendig wirkt sehen manche sein inneres Leiden nicht. Bei Violet ist es eher anders herum. Sie leidet sichtbar unter dem Verlust ihrer Schwester und wird daher von ihren Eltern, Lehrern und Mitschülern geschont. Die Beiden zusammen ergeben ein interessantes Team und ihre Gedanken und Sichtweisen waren für mich sehr interessant und manche Dialoge amüsant. Es gab Momente da hätte ich mir auch einen Finch gewünscht allerdings ohne den Aspekt das er eigentlich sterben möchte. Der Schreibstil ist für mich sehr gut lesbar gewesen. Die Seiten flogen nur so vorbei und je näher das Ende kam desto mehr war mir klar wie es enden wird. Trotzdem hoffte ich bis zum Schluss das es eventuell doch noch anders kommen könnte. Eine Sache hat mich an dem Buch jedoch sehr gestört. Finch's Eltern wissen das er Probleme hat aber scheinen es rigoros zu ignorieren. Natürlich ist es als alleinerziehende Mutter mit drei Kindern nicht immer einfach aber zu ignorieren welche Probleme ihr Sohn hat, geht mir nicht in den Kopf. Ja, ich weiß das psychisch Kranke wahre Meister der Vortäuschung sein können aber das hier fand ich schon heftig und habe mich daher oftmals über die Mutter und den Vater aufgeregt. Fazit Ein unglaublich schönes aber auch emotional aufwühlendes Buch das bestimmt nicht für jeden Leser geeignet ist.
Meine Gedanken Die Geschichte beginnt mit Finch und Violet auf dem Glockenturm der Schule. Finch spielt mit dem Gedanken, sich einfach fallen zu lassen – doch da sieht er Violet. Er beginnt ein Gespräch mit ihr und da wacht Violet wie aus einer Trance auf und merkt wo sie sich befindet. Doch noch bevor sie in Panik gerät, schafft es Finch sie zu beruhigen und auf die sichere Seite des Geländers zu bringen. Damit beginnt die Geschichte von Finch und Violet, Violet und Finch ♥. Finchs Wanderregeln “Es gibt keine Regeln, weil das Leben ohnehin schon mit zu vielen Regeln belastet ist.” S.52 Als ihnen der Lehrer im Erdkunde Unterricht die Aufgabe stellt “Wandert durch Indiana und seht euch die kulturell wichtigsten Plätze an”, besteht Finch sofort darauf mit Violet in einer Gruppe zu sein. In der Zwischenzeit hat sich aber das Gerücht verbreitet, dass Violet Finch das Leben gerettet hat und so wird Finch weiterhin als Freak bezeichnet. Doch ihm macht dies nichts aus. Denn er ist sich dies bereits gewöhnt. Finch ist ein sehr spezieller Charakter, doch darauf kommen wir noch. “Ich: Wenn du heute Abend herkommst, versprichst du mir dann, nie mehr über die Sache zu reden?” Finch: Pfadfinderehrenwort” S.64 Violet hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich und ist es eigentlich gewöhnt in der Schule “mildernde Umstände” für Hausaufgaben und den Unterricht zu erhalten. Doch Finch ist hartnäckig und so gibt sie nach und bildet ein Wanderteam mit ihm. Damit beginnt ihre Reise. Eine Reise zu tollen Orten und wunderschönen Momenten. Die Protagonisten Theodore Finch Er ist als Charakter nicht greifbar, da er sich selbst noch nicht gefunden hat und sich jeden Tag neu erfindet. Mal ist er Finch der Freak, mal Finch der Streber, mal Finch der Coole und und und. Doch ich mochte alle Finch’s von der ersten Seite an. Deshalb ist es schwer ihn zu beschreiben. Immer wenn er mich in seinen Kopf blicken liess, war ich danach verwirrt und berührt. Als kleiner Junge vom Vater misshandelt und später einfach “ersetzt” kämpft er jeden Tag darum “WACH” zu sein. Er tut Dinge, die aussenstehende nicht verstehen, doch für ihn sind diese Dinge, wie das Kilometerlange rennen Lebensnotwendig um “WACH” zu bleiben. Wach in einer Welt, in der er nicht verstanden wird. “Du kannst nichts dafür. Und mit Bedauern verschwendet man bloss Zeit. Leb dein Leben so, dass du niemals etwas bedauern musst. Es ist viel leichter, von Anfang an das Richtige zu tun, sodass man sich gar nicht erst zu entschuldigen braucht.” S. 140 Violet Markey Von ihren Eltern behütet und beschützt versteckt sich Violet in ihrem Kokon und vergisst, dass man das Leben leben muss! Nach dem schlimmen Unfall ist sie nicht mehr die selbe und es fällt ihr schwer in der Welt zurecht zu kommen. Sie bestraft sich selbst für alles was geschehen ist und verbietet sich glücklich zu sein. Doch da gibt es diesen unglaublichen Jungen namens Finch, der ihr keine Verschnaufpause gewährt und ihr plötzlich zeigt, dass das Leben doch noch Sinn macht und egal was alles passiert, es doch noch weitergeht. “Kein Winter mehr, nie mehr. Du hast mir den Frühling gebracht, Finch.” S. 277 Fazit Ein Buch das berührt und aufrüttelt. Worte sind stark – sogar stärker als Fausthiebe. Man sollte vorsichtig mit ihnen umgehen und sich Gedanken machen, bevor man jemanden Freak oder ähnliches schimpft. Denn auch wenn dieser lächelt, man weiss nie, wie es in ihm innen aussieht. “Dreissig Zentimeter in einem Sommer zu wachsen, ist nicht schwer. Viel schwieriger ist es aus einer Schublade herauszuwachsen, in die man gesteckt worden ist.” S. 152 Eine wirklich schöne Stelle im Buch möchte ich gerne noch erwähnen. Finch fährt bereits so schnell wie er kann, doch das ist ihm nicht schnell genug und so steigt er aus dem Auto und rennt. Er rennt und rennt bis er zu einem Gewächshaus kommt. Obwohl es geschlossen hat, geht er zum Eingangshaus, klopft und erzählt dem Besitzer, dass er unbedingt Blumen für Violet braucht. Dieser Teil der Geschichte hat mich wirklich sehr berührt. “Es heisst ‘das Verlangen zu sein’, etwas zu gelten und wenn der Tod denn kommen muss, tapfer zu sterben, mit einem Knall – kurz gesagt: eine Erinnerung zu bleiben.” S. 149 Die Anmerkung am Ende des Buches von Jennifer Niven fand ich wirklich sehr passend und das gab dem Buch noch den letzten Hauch an Persönlichkeit. Ich kann euch das Buch wirklich nur weiterempfehlen, auch wenn es kein “leichter” Roman ist, ist er doch Wert gelesen und weitererzählt zu werden. Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Limes Verlag bzw. an die Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar! Seid ihr neugierig auf die Story? Hier könnt ihr das Buch bestellen! Die Leseprobe dazu gibt es – hier – Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥ (4/5) Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5) Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
Es kümmert mich nicht, dass Finch und ich unsere Wanderungen nicht gefilmt haben. Es ist nicht schlimm, dass wir keine Souvenirs gesammelt und unsere Erlebnisse nicht niedergeschrieben haben,damit sie für andere Menschen einen Sinn ergeben. Denn es geht nicht um das, was man mitnimmt, sondern um das, was man zurücklässt.
Wow.... Ähm also ich weiß gar nicht was uch sagen soll... Dieses Buch hat bei mir so viele Eindrücke hinterlassen, aber ich kann einfach nichts dazu sagen... 😭 Aber in dem Buch geht es darum das Violet Markey und Theodore Finch sich auf dem Glockenturm der Schule treffen, als beide überlegen zu springen. Sie retten sich gegenseitig und machen in Amerikanischer Landeskjnde auch ein Projekt zusammen (Violet hatte keine Wahl 🥲✨️) Und Finch bringt Violet ins Leben zurück. Und ich würde sagen, das wars... :)
In dem Buch werden wichtige Themen beschrieben. Es geht vor allem um Depressionen, Selbstmordgedanken und um die Frage "wer bin ich, wer will ich sein, wie will ich auf andere wirken" Die Autorin stellt sehr gut und eindrücklich die Zerrissenheit von Jugendlichen dar. Sie bedient sich einer jugendlichen Sprache ohne nervig zu sein. Man kommt sehr dich an die beiden Protagonisten heran und ich konnte die Gedanken und Handlungen, obwohl sie oft irrational waren, gut nachvollziehen. Ich bin eigentlich nicht die Zielgruppe, fand das Buch dennoch gut und wichtig, gut zu lesen und oft ergreifend. Sehr gut finde ich , dass im Nachwort sehr persönliche Worte der Autorin stehen und dass es Adressen verschiedener Anlaufstellen und Hilfsangebote für selbstmordgefährdete Menschen gibt.
This definitely the best book I have read this year.. Actually ever! It kept me up until 1am dying to know what will happen next. Fitch and Violet have a complicated but "lovely" relationship. Took approx 8 hours to finish but it was all worth it in the end. This is one of the books I know will stick by me forever. My new favourite YA Novel!
Oh mein Gott!! Wie lange habe ich auf dieses Buch gewartet und jede Sekunde hat sich definitiv gelohnt! Ich habe es einfach nur verschlungen und es ist jetzt schon ein definitiver Jahresfavorit und eines der besten Bücher die ich jemals gelesen habe! Eine wunderschöne Geschichte,nicht zu schnulzig,sondern eine perfekte Mischung aus allem was man sich wünschen kann. Meinen vollsten Respekt an Jennifer Niven,die es geschafft hat ein so heikles Thema so gut zu verpacken! ❤️






















































