Anton Tschechow - Die besten Geschichten
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Description
Book Information
Author Description
Anton Tschechow (1860-1904) studierte Medizin, arbeitete jedoch nur kurze Zeit als Arzt, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seine erste Erzählung wurde bereits 1879 gedruckt, sein erstes Drama "Ivanov" 1887 erfolgreich uraufgeführt. Bereits zu Lebzeiten erlangte Tschechow großen Ruhm mit seinen kurzen Erzählungen, die sich, eher handlungsarm, auf die Darstellung von Stimmungen konzentrieren und die verschiedenen Arten menschlicher Bedrängnis thematisieren. Im Alter von nur 44 Jahren starb er an Tuberkulose.Anton Tschechow ist einer der größten Meister der Kurzgeschichte. Seine Dramen wie "Drei Schwestern", "Der Kirschgarten" und "Onkel Wanja" - unter anderem 2008/2009 in Berlin mit Ulrich Matthes in der Titelrolle - sind bis heute regelmäßig an deutschen Theatern zu sehen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Es empfiehlt sich zwischen den Zeilen zu lesen
Sicherlich kein leichtes Werk, auch wenn die Sprache in der Ausgabe, die ich gelesen habe, noch relativ modern wirkte. Es ist jedoch gerade deshalb kein einfaches Buch, weil man die einzelnen Geschichten sehr genau lesen muss. Sie vermitteln durchaus eine Botschaft, aber es empfiehlt sich, diese in den jeweiligen Erzählungen genauer zu betrachten und zu hinterfragen. Wie dem auch sei: Manche Autoren liegen einem mehr, andere weniger. Wenn ich die Petersburger Novellen von Nikolai Gogol mit den Kurzgeschichten von Anton Tschechow vergleiche, würde ich sagen, dass Gogol mich insgesamt mehr abgeholt hat. Tschechow verwendet meiner Meinung nach einen sehr dramaturgischen Schreibstil, der mich zwar in einigen Geschichten überzeugen konnte – etwa in „Kummer“, „Kaschtanka“, „In der Verbannung“ und „Die Bauern“ – dennoch muss man sagen, dass es bei insgesamt 22 Geschichten eine eher magere Ausbeute ist, wenn mich nur vier wirklich angesprochen haben. Daher fällt mein Resümee mit 3,5 Sternen eher verhalten aus. Unbestritten ist, dass die russische Literatur zu den bedeutendsten der Welt gehört. Meiner Meinung nach ist sie jedoch auch stark geschmacksabhängig – und mein Geschmack wurde diesmal leider nicht ganz getroffen.
Ein schöner Klassiker
Die Geschichten können einen rühren. Wahre Worte und schlicht. Ohne viel Tamtam werden hier schöne Geschichten erzählt. Manche schöner manche die nicht gefallen, aber alle die einem zum Nachdenken anregen. Toll auch das am Anfang etwas vom Autor erzählt wurde, wodurch der Leser mehr Bezug auf die kurzen Geschichten bekommen kann. Eine schöne und willkommene Abwechslung zu dem was heutzutage sonst gelesen wird.
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Anton Tschechow (1860-1904) studierte Medizin, arbeitete jedoch nur kurze Zeit als Arzt, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seine erste Erzählung wurde bereits 1879 gedruckt, sein erstes Drama "Ivanov" 1887 erfolgreich uraufgeführt. Bereits zu Lebzeiten erlangte Tschechow großen Ruhm mit seinen kurzen Erzählungen, die sich, eher handlungsarm, auf die Darstellung von Stimmungen konzentrieren und die verschiedenen Arten menschlicher Bedrängnis thematisieren. Im Alter von nur 44 Jahren starb er an Tuberkulose.Anton Tschechow ist einer der größten Meister der Kurzgeschichte. Seine Dramen wie "Drei Schwestern", "Der Kirschgarten" und "Onkel Wanja" - unter anderem 2008/2009 in Berlin mit Ulrich Matthes in der Titelrolle - sind bis heute regelmäßig an deutschen Theatern zu sehen.
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Es empfiehlt sich zwischen den Zeilen zu lesen
Sicherlich kein leichtes Werk, auch wenn die Sprache in der Ausgabe, die ich gelesen habe, noch relativ modern wirkte. Es ist jedoch gerade deshalb kein einfaches Buch, weil man die einzelnen Geschichten sehr genau lesen muss. Sie vermitteln durchaus eine Botschaft, aber es empfiehlt sich, diese in den jeweiligen Erzählungen genauer zu betrachten und zu hinterfragen. Wie dem auch sei: Manche Autoren liegen einem mehr, andere weniger. Wenn ich die Petersburger Novellen von Nikolai Gogol mit den Kurzgeschichten von Anton Tschechow vergleiche, würde ich sagen, dass Gogol mich insgesamt mehr abgeholt hat. Tschechow verwendet meiner Meinung nach einen sehr dramaturgischen Schreibstil, der mich zwar in einigen Geschichten überzeugen konnte – etwa in „Kummer“, „Kaschtanka“, „In der Verbannung“ und „Die Bauern“ – dennoch muss man sagen, dass es bei insgesamt 22 Geschichten eine eher magere Ausbeute ist, wenn mich nur vier wirklich angesprochen haben. Daher fällt mein Resümee mit 3,5 Sternen eher verhalten aus. Unbestritten ist, dass die russische Literatur zu den bedeutendsten der Welt gehört. Meiner Meinung nach ist sie jedoch auch stark geschmacksabhängig – und mein Geschmack wurde diesmal leider nicht ganz getroffen.
Ein schöner Klassiker
Die Geschichten können einen rühren. Wahre Worte und schlicht. Ohne viel Tamtam werden hier schöne Geschichten erzählt. Manche schöner manche die nicht gefallen, aber alle die einem zum Nachdenken anregen. Toll auch das am Anfang etwas vom Autor erzählt wurde, wodurch der Leser mehr Bezug auf die kurzen Geschichten bekommen kann. Eine schöne und willkommene Abwechslung zu dem was heutzutage sonst gelesen wird.






